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Ohne Limit

Limitless (2011), US Laufzeit 105 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Kinostart 14.04.2011


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6.6
Kritiker
43 Bewertungen
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7.7
Community
18342 Bewertungen
307 Kommentare
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von Neil Burger, mit Bradley Cooper und Robert De Niro

Als Nichtskönner Eddie Moras eine Droge angeboten bekommt, die ihn zum produktiven Überflieger macht, nimmt seine Leben eine Wendung mit ungeahnten Nebenwirkungen.

Seine Kreditkarte war noch nie Ohne Limit, und auch ansonsten befindet sich sein Leben nicht gerade auf der Überholspur: Eddie Moras (Bradley Cooper) ist schlicht das, was man einen Loser nennt. Eigentlich schimpft er sich einen Schriftsteller, doch sein erster Roman ist seit Jahren im Limbo der Vorvollendung gefangen; mit Gelegenheitsjobs als Texter schlägt er sich durch. Doch als seine Freundin Lindy (Abbie Cornish) ihm den Laufpass gibt, geht es endgültig bergab mit Eddie.
Eines Tages begegnet Eddie seinem Ex-Schwager Vernon (Johnny Whitworth), der dem vollkommen abgewrackten Eddie anbietet, eine neue Designerdroge mit dem obskuren Namen NZT zu testen, die phänomenale Auswirkungen auf das Ausschöpfen ungenutzter Areale im Gehirn haben sollen. Was in der Theorie eher trocken klingt, zeitigt ungeahnte Erfolge. Innerhalb kürzester Zeit bringt Eddie es zum Überflieger, da er kraft der Wunderpille Informationen in optimaler Weise verarbeiten und kreativ nutzen kann. Seine Gehirnkapazität scheint quasi grenzenlos – Ohne Limit. Nebenwirkungen wie erhöhtes Suchtverhalten oder die brutale Ermordung seines Ex-Schwagers erscheinen da nebensächlich. Doch als Eddie den zwielichtigen Finanzmakler Carl Van Loon (Robert De Niro) kennen lernt und auch Lindy, mit der Eddie nach seiner vermeintlich positiven Wandlung wieder verkehrt, ins Fadenkreuz einer geheimnisvollen Bedrohung gerät, muss Eddie sich fragen, ob die schöne neue Drogenwelt die Risiken tatsächlich lohnt.

Hintergrund & Infos zu Ohne Limit
Nicht nur der Name des Filmes Ohne Limit (OT: Limitless) sorgte im Vorfeld der Veröffentlichung für Verwirrung, weil lange Zeit der Arbeitstitel The Dark Fields kursierte. Ohne Limit basiert nämlich auf der Techno-Thriller-Novelle The Dark Fields von Alan Glynn. Auch der Name der Droge lautet ursprünglich MDT-48, in Ohne Limit nun NZT; sie enthält den Wirkstoff Thallanylzirconio-Methyl-Tetrahydro-Triazatriphenyl. Regie führte in Ohne Limit Neil Burger, der bisher als Autorenfilmer (Regie und Drehbuch) von sich reden machte, zum Beispiel mit The Illusionist, in dem Edward Norton, Jessica Biel und Paul Giamatti mitspielen. Nach seinem Durchbruch mit Hangover bringt Ohne Limit Bradley Cooper seine erste Hauptrolle. (EM)

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Mehr Bilder (34) und Videos (4) zu Ohne Limit


Cast & Crew


Kritiken (27) — Film: Ohne Limit

kobbi88: Die Drei Muscheln

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7.0Sehenswert

Könnte Spoiler und Spuren von NZT-48 enthalten…

Bei „Ohne Limit“ passt eigentlich alles. Eine interessante Grundstory, solide (De Niro. Ja, De Niro – nur solide) bis gute Schauspieler (Cooper, Friel, Cornish), starke visuelle Umsetzungen besonders in der ersten Filmhälfte. Aber zum richtigen Klassethriller fehlt dann einfach zu viel.

Die Idee einer Droge, die mich innerhalb von Sekunden zu Höchstleistungen pusht, mag ja hochinteressant sein, aber leider ist das ganze Szenario zu unlogisch. Schon allein die Tatsache, dass eine gleichzeitige volle Nutzung des Gehirns den Menschen überfordern würde und nicht zur Erhöhung sondern eher zur Absenkung der Intelligenz führen würde, macht die Geschichte unrealistisch. Dazu kommt, dass nichts aber auch gar nichts diesen Zustand dauerhaft entstehen lassen kann, wie der Film aber am Ende weismachen will. Besonders nicht, wenn diese Droge abgesetzt oder auch nur in ihrer Dosis verringert wird. Mal davon abgesehen ist mir die Schlussaussage des Films extrem unsympathisch. „Ey Leute, wenn ihr die Drogen übersteht, dann habt ihr die positiven Nebeneffekte weiterhin auch ohne Drogen? Außerdem geht alles gut aus, also halb so wild.“ Nein, gefällt mir nicht. Überhaupt strotz die Geschichte nicht gerade von Logik, verrennt sich in einer gewissen Richtung, aus der sie nicht mehr so recht abbiegen kann.

Dennoch ist der Spaßfaktor des Films überraschend hoch, wobei ich mir auch sicher bin, dass dies, ähnlich wie die Droge, nur kurzweiligen Effekt haben dürfte. Aber ein spannender Film, der in manchen Phasen visuell äußerst ansprechend, in den Actionszenen einigermaßen klassisch, vielleicht sogar etwas zu konservativ ist, und auch unterhalten kann, das ist „Ohne Limit“ auf jeden Fall.

26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 56 Antworten

Sven - Friedrich Wiese

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@niceeddy: Last Boy Scout(mit Bruce Willis)???


niceeddy

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Nope, "The Crying Game"


Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Es ist schon erstaunlich, wie viele Buchverfilmungen einem unter die Nase kommen, wenn man sich einmal nähergehend mit dem Thema Film auseinandersetzt. So nämlich auch bei Ohne Limit, dem neuesten Streich des Regisseurs Neil Burger, welches auf dem Stoff des Romans Stoff basiert (den konnte ich mir jetzt nicht verkneifen). Die Thematik ist fraglos spannend, wenngleich die zugrundeliegende Rezeption der üblicherweise eingeschränkten Gehirnleistung und der hier durch die Droge NZT ermöglichten Nutzung sämtlicher Rezeptoren und Synapsen des Gehirns nicht unbedingt wissenschaftlich fundiert oder realisierbar sind. Aber solche K.O.-Kriterien sollten für das Grundgerüst eines Thrillers auch nicht als oberste Instanz gewählt werden. [...]

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SiameseAlex: SiameseMovies

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2.0Ärgerlich

Kurz und knapp, so ganz ohne Gehirnkapazität erweiternde Droge: der wohl überschätzteste Film aus dem Jahre 2011.
[...] Bei einem Streifen, der von maximaler Kapazität handelt und diese predigt, muss man von Menschen, die auf dieser Droge schweben erwarten können, dass sie stets die mit Abstand beste Entscheidung treffen – und eben nicht mit dieser neuen Art der Superdroge vermitteln, wie ultra-mega-cool und einfach es doch ist bspw. einen perfekten Roman zu schreiben. Das ist anmaßend und lässt »Ohne Limit« nur noch unsympathischer werden, da die Auswirkungen lediglich auf derlei plumpe Ebenen der Smartheit ausgedehnt werden und dabei niemals auch nur den Hauch eines reflektierenden Charmes, Gedankenspiels ausstrahlen. [...]

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

vanilla

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versteh dich ja, aber ne 2??? Also allein der Look und die originelle Geschichte sind ja bombastisch.


KlausTrophobie2011

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Schau dir den Burschen doch an, der braucht dieses süffisante Herabwürdigen von allem was nicht seinen intellektuell herausragenden Gedanken entspringt.


CINEMAN.ch

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6.0Ganz gut

Ein New Yorker Schriftsteller (Bradley Cooper) kann dank einer Wunderpille sein ganzes Hirnvolumen aktivieren. Innerhalb kürzester Zeit ist Eddie in der Lage, sämtliche Kapazitäten seines Gehirns zu nutzen, aus dem erfolglosen Schreiberling wird in Windeseile ein Finanzgenie. Doch sein Aufstieg bleibt nicht unbemerkt. Schon bald geht es für Eddie um Kopf und Kragen. - Action-Thriller im Sci-Fi-Gewand von Neil Burger.

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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8.5Ausgezeichnet

[...]Na siehste, Bradley Cooper, da geht doch noch deutlich mehr, als immer nur verkatert durch Touristenhochburgen zu stolpern: im Superdrogenmegaflash durch New York monetarisieren, blackouten, bumsen und töten zum Beispiel! Neil Burgers „Limitless“ gibt dem Beau damit natürlich reichlich mehr an die Hand, als die „Hangover“-Trips. Statt zotiger Klemmödie gibt’s hier einen ekstatischen Mix aus klassischer rise and fall-Story, wildem Drogen-Drama und teils ordentlich gewalttätigem Paranoia-Thriller, der zum Schluss zudem noch zungeschnalzend jeden moralischen Zeigefinger absäbelt, der sich da zwischendurch zu erheben droht. Ganz ohne die Fehler und Klischees, die Filme solcher Genres machen, dröhnt sich „Limitless“ nicht ins Ziel: die subjektive Fokussierung auf den Ich-Erzähler lässt daneben nur fragmentarische Charaktere zu und das voranpeitschende visuelle Konzept lenkt von ein paar kleineren Storylücken ab, was aber überhaupt nichts am fast schon schelmisch-dreckigen Vergnügen trübt, das Coopers up and down tour de drug selbst in ihren harten Momenten bereitet. Ein bißchen bösartiger in Richtung Konsumgeilheit, Aufputsch-Allüren und Konzern-Großkotzigkeit hätte Burger vielleicht hier und da noch werden können, aber für das unmittelbare Erlebnis des Films ist es auch schon wieder gut und richtig, wie wenig Ambition zum kritischen Hinterfragen vorhanden ist. »A tablet a day and I was limitless. What would you do?« Das kann und darf sich jeder selbst überlegen, ohne dass die Antwort vom Film breit ausdiskutiert wird. So taugt „Limitless“ natürlich nicht als Werbefilm für don’t do drugs-Kampagnen, sehr wohl aber zu einem reizüberbordenden passiv-Trip, den man sich nach dem Abspann-Entzug gerne gleich nochmal reinschmeißt.[...]

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Julio Sacchi: Das Manifest

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7.5Sehenswert

Von bunter Wish Fulfillment-Fantasterei zum ausgebufften Paranoia-Thriller und wieder zurück: Rasante, mitunter sogar originelle Unterhaltung, die leider kein befriedigendes, dafür aber ein immerhin ausgesprochen unmoralisches Ende findet. Cooper steht im Saft wie seit THE MIDNIGHT MEAT TRAIN nicht mehr. Als Loser-Eskapismustraum sinnfälliger, humorvoller und vor allem weniger aufgeblasen als FIGHT CLUB und somit gültiger.

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

CharlieAndAHalfMen

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BESSER ALS fight cluc. nie!


Flibbo: Wie ist der Film?

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6.0Ganz gut

[...] „Ohne Limit“ schafft es irgendwie, in mehrfacher Hinsicht bei „Fight Club“ zu klauen und trotzdem originell da zu stehen. Bradley Cooper führt den Film in seinen fast zwei Rollen solide; der routinierte Robert De Niro hat nicht wirklich etwas dazu beizutragen. Immerhin gibt es gen Ende wider Erwarten keine Anti-Drogen-Botschaft, dafür aber einen lahmen Schluss, der eigentlich gar keiner ist. (Das auf der DVD zu sehende alternative Ende ist etwa genauso ratlos.) Man kann gut leben mit diesem aufgeweckten Film, aber trotzdem bleiben seine Möglichkeiten unnötig limitiert.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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7.0Sehenswert

Ein ansehnlicher, mit optischen Schnickschnack aufgeplusterter Film, der sich leider nie wirklich optimal mit der Frage beschäftigt, wo die Pros und Contras einer solchen Intelligenzdroge liegen. Vielmehr entspinnt sich nach der ersten Einnahme der Wunderpille ein Wallstreet-Thriller in dem neben linken Firmenchefs auch böse Russen und mysteriöse Killer auftauchen. Nicht falsch verstehen, aus diesem, oftmals recht plump miteinander kombinierten Material, wird ein wirklich sehenswerter Thriller, doch ein wenig ärgerlich ist es schon, dass „Ohne Limit“ trotz seines Titels recht begrenzt mit seiner an sich guten Idee umgeht.

14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Yvonne_Kol

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Ganz deiner Meinung: Die Kritik an unserer leistungsorientierten Gesellschaft hätte man stärker in den Vordergrund rücken können, aber da hat wohl das Studio auf den sicheren Hafen "Action" gesetzt...


Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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8.5Ausgezeichnet

Ohne Limit (oder mit viel cooler klingendem englischen Namen: Limitless) ist die Verfilmung des 2001 erschienen Romans „The Dark Fields“ der aus der Feder des Iren Alan Glynn stammt. Verfilmt wurde die Geschichte vom eher unbekannten Regisseur Neil Burger (bei dem Namen bekomme ich Hunger), wobei von seinen Filmen noch am ehesten „The Illusionist“ bekannt sein dürfte. Der Film kam mit einem relativ geringen Budget von 27 Millionen Dollar aus und konnte bis jetzt fast das Vierfache wieder einspielen.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Ein bißchen mehr Smartness-Pillen hätte der Drehbuchautor gern noch einwerfen können, denn auch er nutzt genau genommen nur 20% mehr seiner Möglichkeiten. Was aber immer noch ausreicht um einen unterhaltsamen, überdurchschnittlichen Popcorn-Film abzuliefern, der zwar sattsam mit Klischees von Wall Street bis Gangsterfilm jongliert und nicht ernsthaft die tatsächlichen Chancen und Konsequenzen einer solchen Wunderdroge erkundet, aber optisch immer wieder zu überraschen weiß und ein Tempo vorlegt, das über kleine Blödigkeiten gut hinwegtäuscht.

Bradley Cooper ist als Hauptdarsteller leider nur so halb gelungen, nimmt man ihm den schmierigen Grinse-Yuppie problemlos ab, wirkt er als runtergekommener Loser immer ein bißchen wie Donald Trump im Schülertheater.

Das Finale ist dann ein bißchen zu glatt und knuffig um wirklich bleibenden Eindruck zu hinterlassen, aber als fluffiges Zwischendurchfilmchen unterhält Limitless schon ganz ordentlich.

29 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

yoda

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was denn genau?


countcount

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Sehr gut und treffend formuliert, Herr Batzman!


Corsovilla: SchönerDenken

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9.0Herausragend

Immer wenn er Pillen nahm: Bradley Cooper spielt die ganze Bandbreite vom heruntergekommenen Möchtegernschriftsteller oder Junkie auf kaltem Entzug bis hin zum charmanten Partylöwen oder erfolgreichen Politiker – absolut souverän. Ein dickes Lob an Regie und Kamera, denn der Film visualisiert die Wahrnehmungswechsel einfallsreich und perfekt – aber das wäre ja alles brotlose Kunst ohne dieses clevere Drehbuch mit wunderbaren Dialogen, Wendungen und Tempo. Verantwortlich dafür ist Leslie Dixon (von ihr stammte auch das Drehbuch zu “Das Glücksprinzip” und dem Remake von “The Thomas Crown Affair”). Ob Drogen politisch korrekt sind oder nicht, diesen Schuh zieht sich der Film allerdings nicht an. Fazit: Unterhaltungskino der Oberklasse, flott, frisch, witzig, hervorragend besetzt, optisch aufregend inszeniert. (MEHR IM PODCAST)

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Mr.Film: City of Cinema

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9.0Herausragend

"OK, womit haben wir es hier zu tun. Mit einer unbekannten, ungetesteten, möglicherweise gefährlichen Droge aus irgendeinem obskuren Labor sonst wo von einem dubiosen Kerl den ich jahrelang nicht gesehen habe."
-"Du willst mehr?" -"Ja unbedingt."
Das Leben ist scheisse. Die Liebe deines Lebens verlässt dich und dein Buch will sich einfach nicht von selber schreiben. Du lebst vor dich hin. An einem weiterem beschissenen Tag in deinem Leben läuft dir auf einmal der Bruder deiner Exfrau über den Weg, super, besser kann der Tag ja nicht werden. Er sieht dir an wie scheiße es dir geht und das alles in deinem Leben schief geht. Du gehst mit ihm etwas trinken und er zeigt dir auf einmal eine Pille mit der sich alle deine Probleme lösen könnten. Natürlich ist sie legal, wie er sagt. Da dein Leben nur noch besser werden kann nimmst du die Pille. Nach der Einnahme fühlst du dich wie der Größte und denkst du kannst alles schaffen. Und so ist es. Du hast dein Gehirn zu 100% unter Kontrolle und kannst z.B innerhalb weniger Tage perfekt Klavier spielen oder in einer Nacht dein Buch schreiben. Doch du willst mehr. Du brauchst mehr. Als du dann deinen Exschwager besuchen willst da du mehr willst, sagt er dir das du für ihn ein paar Sachen erledigen und dann wieder kommen sollst. Nachdem du wieder bei ihm in der Wohnung angekommen bist, ist er Tot. Du alarmierst die Polizei. Doch dann kommt dir ein Gedanke:"Hier waren Typen um die Droge zu holen die ich auch will. Sie haben sie wohl nicht gefunden. Vielleicht habe ich ja Glück". Und du hast Glück. Eine Tüte mit unzähligen Pillen.
Damit hat dein neues Leben angefange. Doch hat er dir überhaupt was von den Nachteilen der Pille erzählt? Ach, die werden schon nicht so schlimm sein...
Bradley Cooper hat mich in seiner Rolle als Eddie Morra verzaubert. Er spielt überzeugend die Rolle als kaputten Mann und dann die des erfolgreichen Geschäftsmannes. Neben vielen Gastrollen wie z.B in "Die Hochzeitschrasher" hat er es mit "Hangover" geschafft weiter ins Rampenlicht geschafft. Durch "Ohne Limit" hat er es geschafft ganz im Rampenlicht zu stehen. Ich hoffe das man ihn nach diesem Film in weiteren Filmen dieser Klasse sehen werden kann. Nicht zu vergessen ist Robert De Niro. Ebenfalls super Schauspielerische Leistung.
Fazit: "Ohne Limit bietet Spannung vom Anfang bis zum Ende. Die Geschichte reißt den Zuschauer mit, wenn man sich auf sie einlässt. An manchen Stellen ist der Film rasendschnell, wo man dann aufpassen muss damit man den Faden nicht verliert. Einfach ein intensives Erlebnis mit tollen Schauspielern.
Lasst euch diesen Film nicht entgehen.

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riseoner

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Super Kommentar, kann ich nur zustimmen, denn mir hat der Film auch super gut gefallen! ;)


alex023

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@tobet78: Solltes du unbedingt, hab dem auch eine 10 gegeben.


Christian Alt: NEGATIV

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6.0Ganz gut

Ohne Limit ist propagandistisches Überwältigungskino. Alle erstrebenswerten Werte der Konsumgesellschaft werden in greifbare Nähe, nur eine Pille entfernt, gerückt. Das Schlimmste dabei ist, dass Ohne Limit dabei außerordentlich gut unterhält.

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Christian Alt

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Genau das ist die Krux daran. Der Film suggeriert, dass Neuro-Enhacement zwar schlecht ist, im Endeffekt kann man aber nur davon profitieren. Das find ich einfach schrecklich perfide.


ThomasWzS

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Profitiert hat ja nur Bradley, die anderen sind krank oder tot, das finde ich als Warnung ausreichend, so weiss jeder, dass das Zeugs gefährlich ist ... wie das Leben übrigens auch ... lebensgefährlich.


Peter Uehling: Berliner Zeitung Peter Uehling: Berliner Zeitung

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7.5Sehenswert

Ohne Limit beruht auf dem nicht sonderlich guten Thriller "Stoff" von Alan Glynn. Leslie Dixon hat aus der Geschichte um eine hirnoptimierende Droge jedoch ein erstaunliches Drehbuch verfertigt, das der Regisseur Neil Burger in einen visuell bestechenden und seine Figuren genau beobachtenden Film umgesetzt hat.

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Martin Schwickert: Die Zeit Martin Schwickert: Die Zeit

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8.0Ausgezeichnet

Ohne Limit lässt sich voll und ganz auf die Versuchung ein und findet beeindruckende Bilder für den Rausch, der der rasanten Wirklichkeit mit kristallklarer Wahrnehmung begegnet. Allein die Eröffnungssequenz, in der sich der Flug der Kamera über New York bruchlos in eine Achterbahnfahrt durch das menschliche Gehirn verwandelt, ist ein visuelles Kabinettstück.

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marcowski

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Dem stimme ich absolut zu. Dabei handelt es sich um eine sehr gelungene bildliche Vorwegnahme der später folgenden Nebenwirkungen der Droge - Filmrisse und Zeitsprünge. Leider bleiben diese ohne Konsequenz für den Protagonisten.


Sven Lohmann: Schnitt Sven Lohmann: Schnitt

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5.5Geht so

Überwiegend ist Ohne Limit recht konventionell gemacht, wenn auch nicht überdurchschnittlich gut, geschweige denn einfallsreich; es gibt vereinzelt schöne visuelle Einfälle, wie etwa mehrere künstlich verunendlichte Zooms durch New Yorks Straßen, die tragen den ganzen Film nun freilich auch nicht

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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln

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6.0Ganz gut

Schlau wird man nicht aus diesem wilden Potpourri von Ideen, Behauptungen und Stilen: Aber immerhin wurde "Ohne Limit" in ein Thrillerkorsett gezwängt. So bleibt es trotz wilder Drehbuchvolten durchgängig spannend.

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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8.5Ausgezeichnet

Ohne Limit ist einer der aufregendsten, spannendsten Denk- und Bauchfilme der letzten Zeit. Kocht Motive aus Dr. Jekyll & Mr. Hyde ebenso zusammen wie Rausch-Bewegungen a la Trainspotting.

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Gregor Wossilus : BR Gregor Wossilus : BR

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7.5Sehenswert

Trotz [...] Mängel macht Ohne Limit Spaß. Neben der starken ersten Hälfte und der durchgehend visuellen Brillanz liegt das nicht zuletzt an Bradley Cooper: Der 36-Jährige bewährte sich zuletzt in Hangover und Das A-Team als Ensemblemitglied. Nun trägt er in der Rolle des Eddie einen ganzen Spielfilm scheinbar mühelos allein.

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Holger Römers: Film-Dienst.de Holger Römers: Film-Dienst.de

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5.5Geht so

Die Regie Neil Burgers ist in Ohne Limit nicht eben genial, wenn sie plötzliche Inspiration etwa dadurch vermitteln will, dass Buchstaben computeranimiert von der Zimmerdecke regnen. Aber es gelingt ihr durchaus geschickt, die Ausgangskonstellation zu etablieren. Rasante Montagesequenzen, in denen die Kamera Manhattan im Stakkato-Schritt durchquert, suggerieren effektiv die nervöse Energie des Drogenrauschs. Problematisch ist nur, dass gerade solch eine Zeitraffer-Odyssee augenfällig in eine Plot-Sackgasse führt. [...] Leslie Dixon stand beim Verfassen des Drehbuchs offenbar nicht unter dem Einfluss Intelligenz steigernder Psychopharmaka.

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Alle Kritiken (27)


Kommentare (280) — Film: Ohne Limit


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mykael

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film hat mich gekriegt^^. Diese Vorstellung dieses Gefühl, moah, ja der hat gedanklich einen richtig schönen Nachbrenneffekt gehabt.
Was für Möglichkeiten die Droge bietet etc. pp.
Mir zu zum keinem Zeitpunkt langweilig, die Bilder, die sschauspielerische Leistung, hat mich alles überzeugt.
ABER:
Das Ende-.-...hier hätte ich mir gewünscht, dass Eddie so richtig auch die Schnauze fliegt. Das Ende hat mich in keinster Weise befriedigt...

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Pegisto

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein guter Film, der mit einem etwas anderem Ende wohl mehr als 7,5 von mir bekommen hätte. Dennoch sollte man sich nicht davon abschrecken lassen, hier ist die Zeit top investiert!

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BenAffenleck

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Bilderrausch. Ein fantastisches Spiel mit den Farben, aufgefordert zum willigen Tanz mit der Kamera. Geil! Ich dachte zuerst, ich sehe einen Danny Boyle Film.

OHNE LIMIT ist stylisches und spannendes Kino, ein moderner Thriller mit einer packenden Geschichte und einem sehr gut aufgelegten Bradley Cooper. Auch Robert DeNiro war endlich mal wieder souverän.

Cooper spielt hier einen Tagefurz, einen Loser der nichts auf die Kette bekommt bis er anfängt die Wunderdroge zu konsumieren und sich sein IQ dadurch vervielfacht…

Die erste Stunde ist einfach absolut genial. Wunderbare Ideen, zum Beispiel die Farbe der Bilder als Gradmesser des Gemütszustandes. Sehr gute Kamerafahrten und ein fantastischer Schnitt machen OHNE LIMIT zu einem Eye Candy. Leider kann er das Tempo nicht bis ganz zum Ende durchhalten. (S*P*Ü*L*E*R) Die Nummer mit dem Blut trinken war einfach doof. Wieviel Blut soll der denn gesoffen haben, damit die Droge auch nur minimal wirkt. Und das Ende hätte ruhig…böser sein dürfen(A*U*S*G*E*S*P*Ü*L*T). Das was am Schluss noch richtig gepackt hätte, fehlte leider.

Trotzdem 8,0 Abgehackte-Hände-In-Schukartons für OHNE LIMIT. Ein Film mit Wiedersehwert.

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Benutzername94

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Bewertung7.5Sehenswert

"Ich war blind - doch nun kann ich sehen."

Das Leben könnte so einfach sein, wenn man eine kleine Pille nimmt und vom notorischen Versager zum Da Vinci der Neuzeit wird... aber nur scheinbar, denn jede Droge hat ja so bekanntlich die ein oder andere unangenehme Nebenwirkung. Dies bekommt auch Bradley Cooper alias Eddie Mora zu spüren. Glücklicherweise folgt Neil Burger hier nicht der üblichen Sag nein zu Drogen Kampagne und bietet -ohne zu viel verraten zu wollen- einen ganz anderen, wenn auch etwas fragwürdigen Lösungsansatz an. Auch die Inszenierung ist erfrischend anders: man meidet CGI-Overkills und Hi-Tech und setzt stattdessen auf rauschhafte Speedzooms, Filtereinsatz und Objektivwechsel. Auch mit dem Cast hat man hier richtig gelegen, denn neben Bradley Cooper überzeugt hier vor allem mal wieder De Niro, der in seiner Rolle als eine Art Warren Buffet from hell richtig aufgeht.

Auch wenn der Handlungsverlauf aus moralischer Sicht einigen sauer aufstoßen dürfte, so ist Limitless trotzdem ein aufregender Bilderrausch und für Hollywood in Zeiten moralischer Pingeligkeit auf angenehme Weise anders .

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(VINCENTVEGA)

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ziemlich cooles Ausgangsszenario, welches sich zum Ende hin ein wenig verhaspelt. Schnelle Schnitte, glänzende Optik und ein gut aufgelegter Bradley Cooper machen OHNE LIMIT zu einem sehr unterhaltsamen und in Ansätzen intelligenten Thriller.

P.S. Eine der wenigen Rollen von Robert DeNiro, aus den letzten 10 Jahren, die man nicht sofort in der Pfeife rauchen kann.

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lawliet90

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Bewertung9.0Herausragend

das ende war nicht so nach meinem geschmack, aber das tut dem rest des films keinen abbruch.
das ist ein film, dessen thema mich fasziniert und der seinem (sub-)genre in meinen augen mehr als gerecht wird.

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TitanicPassion

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Bewertung6.5Ganz gut

Mit diesem Ende habe ich nicht gerechnet.
Grundsätzlich aber guter Film ;-)

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hankschrader

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Unterhaltsam, temporeich, witzig und stylisch - das ist "Ohne Limit"! Wenn man über mangelnden Realismus hinwegsieht sowie darüber, dass der Film durchaus noch mehr Potential gehabt hätte - dann wird einem hier spannende Unterhaltung allererster Güte geboten.

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sauhaufen112233

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Bewertung7.0Sehenswert

Das Ende wurde hier ja schön öfter bemängelt, da hätte man echt mehr draus machen können, so vorhersehbar.
Ansonsten klasse Idee, gute Schauspieler, guter Film.

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andre.stapf.9

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Bewertung6.0Ganz gut

Tolle Geschichte, aber was zum Teufel soll das Ende?

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julian.voland

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Bewertung7.0Sehenswert

Der erste Teil des Films gefiel mir weniger gut, er wirkte wie der Tagtraum eines Nichtskönners; eine Droge nehmen und dann perfekte Welt. Ich verstehe, das es diese Wirkung beim Zuschauer verursachen sollte, trotzdem fand ich diesen Aufstieg zu übertrieben. Selbst wenn man sich innerlich mit der Idee dieser Droge abfindet, ist das noch zu unglaubwürdig. Der zweite Teil hingegen war extrem spannend und sehr gut gemacht, dennoch weißt er ein paar Logiklücken auf: Wieso kann er überhaupt nichts mehr von dem, was er auf Drogen konnte? oder was mich am meisten gestört hat: Er bezahlt 8,5 wasweißich für sein superextremultimativhammergesichertes Appartment und schafft es dann, indem er einen Menschen gegen die Scheibe schubst, dieselbe zu zerbrechen??? WAS?! Das war ja wohl eher billig. Von den effektüberladenen Drogensequenzen abgesehen war er im ganzen ein ziemlich guter Film, den ich mir auch nochmal anschauen würde.

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faulheitsiegtimmer

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Bewertung7.0Sehenswert

Fachlich guter Film mit starkem Hauptdarsteller und einer ungewöhnlichen Story. Aber das Ende ist irgendwie zu ... einseitig.

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Davki90

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein guter Thriller, der vieles etwas anderes macht und eine sehr ungewöhnliche Geschichte erzählt. Gut, aber nicht überragend! Das Duo Cooper und DeNiro funktioniert aber gut!

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Johnny66

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Bewertung9.0Herausragend

ich mag das tempo und den style des films!

(evtl. SPOILER!!!!)

leider war auch mir das ende ein bisschen zu abrupt und ein happy end hätte ich eig nicht erwartet.. oder vll auch nicht sehen wollen...

mein alternatives ende wäre einfach gwesen, dass de niro so provoziert fühlt und ebenfalls anfangt die droge einzuwerfen, wenn er doch das labor hat...
ein mächter end fight wäre entstanden..
und de niro wäre einfach der bad ass schlecht hin gewesen wenn er seine (restliche) gesundheit dafür gefährdet hätte um ihn zu vernichten muhahaha :P

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dbeutner

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Bewertung7.0Sehenswert

Limitless hat mir ganz schlicht einigen Spaß bereitet. Das Tempo ist tendenziell hoch (klar bei der Geschichte, wenn die Pille erstmal eingeworfen ist...), die DarstellerInnen ohne großen Tadel - die größte Schwäche ist wohl wieder einmal das nicht ausgenutzte Potential und das doch ziemlich dahingerotzte Ende.
Es hätten so viele Ansätze zur Verfügung gestanden: Eine Prise Ernsthaftigkeit zB (wie es SideEffects versuchte, allerdings auch eher gescheitert), da das Einnehmen von Mitteln, die die geistigen Fähigkeiten erweitern, ja nun eigentlich brandaktuell ist (und durchaus ja diskutiert wird unter sozialen, sozialogischen & psychologischen Aspekten). Oder eine etwas feinere Nuancierung dessen, was damit geht - "Geld machen und Sprachen lernen" ist doch recht grob gestrickt; und wenn die Tabletten einen zu einer fast etwas albernen Sherlock-Kopie machen, ist das auch von originell so weit entfernt wie sonst etwas...

Egal. Am Ende solide gefilmt und unterhaltsam, mit leichten erwähnten Schwächen, aber doch noch ein paar mm vor "Side Effects" gelandet, der sich in seiner Story verstrickte und am Ende selbst erwürgt hat. Auch wenn ich Jude Law mehr mag als Bradley Cooper.

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Murphante

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schön das er Dir gefallen hat ... fand den auch echt klasse ;) !"!


Hauserfritz

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film hat zwar Anfangs gewisse Startschwierigkeiten, aber spätestens nach 25 Minuten kommt er langsam in Fahrt und wird kontinuierlich besser. Das Ende kommt etwas apruppt ansonsten sehr innovativer und interessanter Film. Cooper spielt seine Rolle 1A.

Kann ich weiterempfehlen !

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cronic

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Bewertung7.5Sehenswert

Guter Film, interessante Idee, ansprechend umgesetzt. Der Filterwechsel beim Drogenkonsum gefällt mir sehr, strotzt nur so vor Farben und Helligkeit und sobald er wieder runterkommt, wechselt es wieder zum tristen und kühlen Blau

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viewer

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film ist spannend und unterhaltsam, dennoch (SPOILER) hat er mich auf der "Human Factor"-Ebene enttäuscht. Unser Held nimmt die Droge und beginnt seinen kometenhaften Aufstieg. Nicht nur durch die vorwegnehmende Einstiegsszene weiß man als Zuschauer ja, dass ihm die Pillen irgendwann ausgehen werden. Doch das ignoriert der Held. Beim ersten Mal kann ich es ihm noch verzeihen, dass er so naiv ist und blind die Vorzüge genießt, statt auch nur einmal an mögliche Konsequenzen zu denken. Auch, dass er neben seinem zweiten Vorrat nicht mind. eine Notfall-Pille immer in der Unterwäsche eingenäht hat. Immerhin sind die Nebenwirkungen tödlich! Da wäre es doch noch konsequent, wenn man immer irgendwo eine Pille für den Notfall versteckt hat. - Doch spätestens beim zweiten Mal (seinem Aufstieg in der Börsenszene) steige ich emotional aus und kann nicht wirklich mit ihm mitfeiern. Glaubt er wirklich, dass er 24h am Tag 365 Tage im Jahr so heftig auf Droge sein kann, ohne irgendwann abzustürzen?! Als ihm dann die Pillen geklaut werden, kann ich nur den Kopf schütteln: wieder gibt es keine Notfall-Pille, kein Plan-B, sondern der direkte körperliche Absturz. Er hat ein Super-Brain macht aber 2 Mal den selben, idiotischen Fehler?!
Das größte Ärgernis ist für mich das Ende: da rennt der Held also blind immer schneller in eine Sackgasse und was macht das Drehbuch? Behauptet einfach, er hat eine Lösung im OFF (innerhalb der übersprungenen 12 Monate) gefunden und alles ist gut! Da schummelt sich das Drehbuch um die Konsequenzen, die der Film uns 100 Minuten davor präsentiert hat, und zaubert einfach eine Ausgangstür in die Sackgasse, statt den Helden verdientermaßen gegen die Wand klatschen zu lassen. Und das enttäuscht mich im Sinne vom "Human Factor": natürlich will ich, dass der Held am Ende ein gutes Ende findet, doch bitte soll er seinen Preis bezahlen für das Schummeln, soll zurück zu seinem alten Ich finden und auch mit den beschränkten IQ-Möglichkeiten glücklich werden. Stattdessen sehe ich einen schmierigen Politiker, der im Restaurant arrogant heraushängen lässt, dass er nebenbei auch Japanisch gelernt hat und nun eben ohne die Droge ein Super-Brain ist. Er hat also nichts gelernt, keine Heldenreise unternommen - es fehlt die Katharsis. Schade! Mit einem anderen Ende hätte ich dem Film wohl eine 7,5 - 8,0 gegeben.

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baba_n

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Bewertung7.0Sehenswert

Wer hat nicht schon daran gedacht die restliche 80% seines Gehirnes nützlich zu machen. Ich habe mich viel damit beschäftigt. Der Film hat mir gut gefallen obwohl man nicht gründlich über alle Möglichkeiten nachgedacht hat , somit einiges verschenkt. Ok ok es wäre gar nicht Möglich alle Seiten zu zeigen aber Börse? Politik? Ich würde sicherlich irgendwie diese Leistung anders nützen.
Positiv finde ich das Ende jedoch weil sehr fein darauf hingedeutet wird, dass er seinen Superhirn auch dazu genutzt hat, sein eigenem Körper kennen zu lernen um seine Körperfunktionen/Gesundheit zu steuern. So konnte er von der Droge wegkommen und seine Leistungsfähigkeit dauerhaft befestigen.

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lorenzbaum

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Bewertung9.0Herausragend

Manchmal kommt es vor, dass man nach einem Film erstmal dasitzt und nachdnekt... über das was man gesehen hat und das was man ich vorstellt. Vorzustellen gibt es viel bei diesem Film! Über eine mögliche Welt oder gar über die jetzige Welt (aber das sollte man lieber verschweigen). Zuletzt war das bei mir bei dem Film "Into the Wild" (www.moviepilot.de/movies/into-the-wild) der Fall, jetzt bei "Ohne Limit". Man sieht, dass zwei von Grund auf verschiedene Filme dieses Gefühl des Nachdenkenmüssens hervorrufen können! Und das liebe ich an Filmen.

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mrdo

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dann kann ich dir nur Donnie Darko, Memento und Inception empfehlen

sind geniale Filme, über die man nachher sehr gut reden und nachdenken kann ;)



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