Star Trek: Legacy könnte von den Sci-Fi-Abenteuern der neuen Enterprise-Crew erzählen: Das sagt der verantwortliche Franchise-Chef zur Wunschserie

04.04.2024 - 14:21 UhrVor 2 Monaten aktualisiert
Die Enterprise-G in Star Trek: PicardParamount
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Seit der Finalstaffel von Star Trek: Picard wünschen die Fans sich einen konkreten Sci-Fi-Ableger über eine brandneue Enterprise-Crew. Trek-Chef Alex Kurtzman habe darauf aber wenig Einfluss, meint er.

"Make it so!", möchte so mancher Sci-Fi-Fan den Verantwortlichen bei Paramount+ zurufen, wenn es um Star Trek: Legacy geht. Nie gehört? Kein Wunder, denn bei dem Titel handelt es sich um ein Format, das noch gar nicht existiert – außer in den Köpfen der Trekkies.

Seit letztem Jahr ist der Trekkie-Wunsch nach der Spin-off-Serie groß. Nur leider musste Franchise-Captain Alex Kurtzman dem ganzen Enthusiasmus jüngst einen deprimierenden Dämpfer verpassen.

Was sagt der aktuelle Star Trek-Chef zum potenziellen Spin-off mit neuer Crew?

Kurtzman sprach mit Den of Geek  und würde den Fans den Serienwunsch sofort erfüllen, wenn er könnte. Aber es gibt einen ärgerlichen Space-Haken:

Wenn ich einen magischen Knopf hätte, einen magischen Greenlight-Knopf für Star Trek: Legacy, und es hinge nur an mir, würde ich diesen Knopf sofort drücken. Das liegt derzeit jenseits meiner Gehaltsgruppe.

Als Chef-Producer hinter der aktuellen Inkarnation von Star Trek besitzt Kurtzman einiges an Entscheidungsgewalt, aber eben nicht absolute Macht. Es existiert wie in der Sternenflotte eine Befehlskette mit einigen Admirals in der Paramount-Chefetage, die auch noch ein finanzielles Wörtchen mitzureden haben. Vor allem, wenn man die kommenden Jahre bereits mit neuen Projekten, wie Star Trek: Starfleet Academy, durchgeplant hat.

Was ist Star Trek: Legacy und wer soll dafür ins All geschossen werden?

Ins Leben gerufen wurde die Idee für ein weiteres Spin-off durch die 3. und letzte Staffel von Star Trek: Picard, die 2023 über die Bühne ging und Fans mit voller Energie ins Nostalgiezentrum feuerte. So kam es zur Rückkehr der (beinahe) gesamten Crew aus Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert, die beliebte Enterprise-D wurde noch einmal abgestaubt und auch die Borg Queen aus dem populärsten Next Generation-Film borgte erneut herum.

Paramount+

Die Picard-Season endete schließlich damit, dass Captain Seven of Nine (Jeri Ryan) mit Raffi Musiker (Michelle Hurd) und Jack Crusher (Ed Speleers), dem Sohn von Jean-Luc (Patrick Stewart) und Dr. Beverly Crusher (Gates McFadden), als frischgebackene Crew der Enterprise-G unterwegs ist. Die Idee für Star Trek: Legacy ist also ein klassisches Set-up mit kompetenter Crew auf Raumschiffmissionen, wie wir es seit der Originalserie Raumschiff Enterprise kennen.

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Der Mann hinter dem Star Trek-Ableger, den sich Trekkies derzeit wünschen

Star Trek-Fans, die sich nach Legacy sehnen, wollen aber nicht nur das Spin-off mit Captain Seven und ihrer illustren Sternenflotten-Crew. Viele Fans wünschen sich vor allem auch Showrunner Terry Matalas, der die Story-Experimente der ersten beiden Picard-Staffeln für seine eigene Season in bekanntere und bequemere Story-Gefilde zurücklenkte.

Im Interview mit TrekMovie  äußerte Matalas sich allerdings ebenfalls höchstens mittelmäßig optimistisch:

Erst einmal gibt es nichts [über Legacy] zu sagen, ich wünschte, das wäre anders – aber ja, es gab eine Menge potentielle Storylines, über die wir von Anfang an geredet haben. Und es wäre so eine tolle Gelegenheit. [...] Sie haben das Star Trek, das sie jetzt machen, und nur ein gewisses Budget im Streaming-Bereich. [...] Wir freuen uns auf was auch immer das Star Trek-Universum bringt... und sag niemals nie.

Ohne freien Wunsch beim allmächtigen Q wird das also erst einmal nichts mit Star Trek: Legacy, wie es aussieht. Zumindest nicht in der nahen Zukunft.

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