Endlich bei Amazon Prime: Diese grandiose Horror-Serie wird euch packen und begeistern

20.05.2022 - 09:55 UhrVor 2 Monaten aktualisiert
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Evil - S01 First Look Trailer (English) HD
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© CBS/Paramount+
Evil: Jetzt bei Amazon Prime
Amazon Prime hat einen echten Horror-Fang ins Programm geholt: Denn die richtig starke Serie Evil, deren erste Staffel nun in der Flat verfügbar ist, sollte kein Grusel-Fan auslassen.

Evil wurde viel zu lange vor den deutschen Horror-Fans versteckt. Doch Amazon ändert das jetzt: Nach drei Jahren Wartezeit wird die geniale Horror-Serie nicht länger versteckt im ProSieben-Nachtprogramm versendet oder bei einem kleinen Streaming-Dienst, den keiner hat, vergraben. Stattdessen gesellt sich die 1. Staffel nun gut zugänglich in die Prime-Flatrate. Und bekommt damit hoffentlich endlich auch hierzulande die Aufmerksamkeit, die sie verdient.

Amazons Neuzugang: Evil gruselt und begeistert als Horror-Grenzgang

Auf den ersten Blick sieht Evil wie eines dieser Standard-Ermittler-Formate aus: Die Psychologin Kristen Bouchard (Katja Herbers) schließt sich einem Team an, das für die katholische Kirche Wunder und dämonische Vorkommnisse untersuchen soll, um diese anschließend als falsch zu entlarven oder zu verifizieren. Doch auch wenn die Horror-Serie bei Amazon das Case-of-the-Week-Format in jeder Folge mit neuen mysteriösen Einsätze bedient, steckt noch viel mehr dahinter.

Bekommt im Trailer zu Evil einen ersten Eindruck von der Horror-Serie

Evil. Dem Bösen auf der Spur - S01 Trailer (Deutsch) HD
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Denn als Horror-Trip balanciert Evil vom Serien-Duo Michelle King und Robert King (The Good Wife, The Good Fight) genau wie seine Figuren unablässig auf Messers Schneide zwischen Glauben und Unglauben. Immer wieder liefert das Ermittler-Trio verblüffend einfache Erklärungen für anfangs unerklärliche Beobachtungen ab. Und immer wieder sind wir als Zuschauende am Ende nicht sicher, ob nicht doch eine Unterwelt-Verschwörung im Gange ist. Daraus ergibt sich eine Art Akte X mit dämonischem Einschlag.

Was Evil im Verlauf seiner 13 (!) Episoden in Staffel 1 an gruseligen Horror-Schauwerten bietet, ist stellenweise richtig krass (die Altersfreigabe ab 12 bei Amazon sollten wir nochmal ausdiskutieren). Die wahre Stärke der Serie liegt dabei aber in ihren Figuren, die Evil zum puren Genuss machen.

Evil bei Amazon: Der Cast liefert die perfekte Mischung aus Menschlichkeit und Gänsehaut

Denn dass wir unser Herz an durchdacht handelnden Charaktere verlieren, passiert im Horror-Genre leider selten genug. Doch in Evil wissen wirklich ausnahmslos alle Hauptfiguren zu überzeugen.

Dreh- und Angelpunkt ist natürlich Kristen, die zugleich als zweifelnde Ermittlerin und liebende Mutter mit vier Töchtern besticht. Selten waren Familien-Szenen so authentisch. Und selten schaffte eine Serie es wie Evil, die eigene Bezugsfigur mit zunehmend düsteren Einschlägen derart umzudeuten. Wer Katja Herbers (Westworld, Manhattan) vorher noch nicht kannte, wird sie hiernach nicht mehr so schnell vergessen.

Evil-Hauptfiguren: David, Kristen, Ben und Leland

Der angehende Priester an ihrer Seite, David Acosta (Mike Colter aus Marvel's Luke Cage), steuert überzeugend den religiös-gläubigen Gegenpol zu Kristens Skepsis bei. Als Dritter im Bunde mausert sich außerdem Ben Shakir (Aasif Mandvi) im Laufe der 1. Horror-Staffel als Technik-Experte mit trockenen Kommentaren und großem Herzen nicht nur zum Advocatus Diaboli, sondern auch zum berechtigten Fan-Liebling.

Aber eine Horrorserien mit starken Figuren wäre ohne einen starken Gegenspieler nicht viel wert. Auftritt: Michael Emerson. Der Schauspieler durfte schon in Lost einen der besten Serien-Bösewichte aller Zeiten erschaffen und knüpft daran als Okkult-Experte Dr. Leland Townsend, der dämonisch besessen sein könnte, in Evil mit seinen geballten Gänsehaut-Auftritten an.

Was Evil bei Amazon zum perfekten Horror-Trip für Serien-Fans macht

Was die Charaktere bereits in sich tragen, findet sich in der Verlängerung auch in der gesamten Serie wieder: Evil besitzt einen unvergleichlichen Tonfall in seiner Erzählung. Die Horror-Show wechselt spielerisch leicht zwischen feinsinnigem Dialog-Witz und haarsträubenden Momenten und wirkt trotzdem wie aus einem Guss.

Evil: Kristens Dämon George

Ein Beispiel: Kristen leidet unter Nachtangst, also einer Schlafstörung, bei der sie scheinbar aufwacht, sich in ihrem Bett aber nicht rühren kann. In diesen Momenten wird sie immer wieder von seinem schwarzen Dämon heimgesucht, der beispielsweise mit einem Messer droht, der bewegungsunfähigen Frau ihre Finger abzuschneiden. Er ist eines der unheimlichsten Wesen, die Evil zu bieten hat. Zumindest bis er den Mund aufmacht und sich mit hoher Stimme plötzlich als "George" vorstellt.

Dann schleicht sich unvermutet Humor in die Angst. Dass die Verschmelzung von beidem den Schrecken des Gezeigten allerdings nicht abmildert, ist hier das wahre Kunststück. Und nicht zuletzt deshalb das sollte kein Horror-Fan mit Amazon Prime-Abo das außergewöhnliche Erlebnis von Evil verpassen.

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