Flash of Genius ist ein Biopic und beruht auf der wahren Geschichte des Universitäts-Professors Robert Kearns, gespielt von Greg Kinnear. Die Regie hat Marc Abraham übernommen, der damit auch sein Debüt feiert. Zuvor war er nur als Produzent bekannt, wirkte an Filmen wie Children of Men oder dem etwas älteren Air Force One mit. In einer Nebenrolle als Gattin des Professors spielt Lauren Graham von den Gilmore Girls mit.
Als Robert Kearns den Intervall-Scheibenwischer erfindet und seine Erfindung dem Auto-Giganten Ford zeigt, kann er ja noch nicht ahnen, was damit geschehen wird. Erst sagt der Hersteller zu, dann sagt er plötzlich ab. Und ein paar Tage später, da sieht Kearns seinen Intervall-Scheibenwischer in einem brandneuen Mustang eingearbeitet, ohne dafür einen Pfennig zu sehen. Kearns klagt – und beginnt seinen langen Kampf gegen den übermächtigen Gegner…
James Berardinelli von ReelViews meint, Flash of Genius fehle es an dramatischem Schwung und sei insbesondere zu Beginn noch sehr träge. „In der ersten Stunde hat der Film viele Längen […] Es gibt auch wenig Überraschungen. Nur als Alan Alda als williger Anwalt, der Bob helfen möchte, auftaucht, entwickelt Flash of Genius etwas Energie.“ Zudem lobt Berardinelli Kinnears Darstellung, auch wenn er sie nicht als bahnbrechend bezeichnen möchte.
Claudia Puig stimmt in der USA Today zu: „Obwohl einige Szenen halten, was sie versprechen, leidet Flash of Genius an dem gelegentlichen Fehlen von erzählerischer Spannung.“ Doch wenn der Film funktioniert, liege das meistens an dem mitreißenden und nuancierten Spiel des Greg Kinnear.
Roger Ebert, Filmkritiker der Sun-Times, echauffiert sich zuerst mehrere Absätze lang über die Automobilindustrie, bevor er auch nur eine Zeile Kritik schreibt. „Flash of Genius erzählt die Geschichte mit gewissenhaftem und oftmals bewegendem Detail. Wenn es einen Handicap hat, dann ist es die Tatsache, dass Kearns kein bunter Vogel war, sondern vielmehr ein überaus sturer Mann mit Tunnelblick.“
Flash of Genius läuft ab dem 25. Juni in den deutschen Kinos an.
Cash (Khesrau Behroz) 2009/06/25 09:01:00
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Kommentare
über Flash of Genius - Greg Kinnear verklagt Ford
dAShEIKO 2009/06/25 13:38:37
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Tja. Der Tonus trifft in etwa das, was auch unsere Sneaker überwiegend empfanden: Der Film ist trotz der interessanten Geschichte viel zu langatmig und vorhersehbar. Und Die Rolle Kearns nervt, obwohl hervorragend gespielt, zusehens, weil soviel starrsinn nicht nachvollziehbar ist.
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