Flash of Genius
Flash of Genius (2008), US Laufzeit 120 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 25.06.2009
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166 Bewertungen
18 Kommentare
Keine
von Marc Abraham, mit Lauren Graham und Alan Alda
1967 sind alle großen amerikanischen Autohersteller hinter dieser Erfindung her: Dem Intervall-Scheibenwischer. Sein Erfinder, der Universitätsprofessor Robert Kearns, verhandelt lange mit Ford, bis der Gigant aus Detroit unvermittelt absagt. Kurz danach muss der enttäuschte Kearns erleben, wie der Ford Mustang mit seiner Erfindung der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Kearns klagt und begibt sich in einen aufsehenerregenden Kampf um Anerkennung und Gerechtigkeit. Seine Frau Phyllis und seine Kinder unterstützen ihn nach Kräften. Doch der Konzern hat Geld, Macht und vor allem: Zeit. Kann Kearns den übermächtigen Gegner in die Knie zwingen?
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Cast & Crew
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Marc Abraham
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Lauren Graham
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Alan Alda
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Aaron Abrams
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Bill Smitrovich
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Richter Michael Franks
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Jake Abel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dennis Kearns
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Simon Reynolds
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Regie
Schauspieler
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Chuck Shamata
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Prof. Irwin
-
Tim Kelleher
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Charlie Defao
-
Josette Halpert
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Teen Maureen
-
Andrew Gillies
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Paul Previck
-
Duane Murray
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Grant Boyle
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Patrick Kearns
-
Victoria Learn
-
Shae Norris
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kathy Kearns
-
Dylan Authors
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pat Kearns
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Steven Woodworth
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Landon Norris
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-
Philip Railsback
-
Marc Abraham
- Genre
- Drama
Drehbuch
Filmdetails Flash of Genius
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Kritiken (2) — Film: Flash of Genius
Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschen...Greg Kinnear ("Little Miss Sunshine"), Lauren Graham ("Gilmore Girls"), Dermot Mulroney ("About Schmidt") und Alan Alda ("Aviator") machen FLASH OF GENIUS zu einem leidenschaftlichen Plädoyer für Wahrheit und Gerechtigkeit. Allerdings bietet der Film aus filmischer Sicht nicht wirklich viel Neues, so das man sich getrost fragen kann: „Wen interessiert jetzt wirklich die Geschichte der Erfindung der Intervallschaltung für Scheibenwischer?“ ´Das hat man alles schon spannender und besser...
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenMan kann die ausgeleierte Dramaturgie von "Geistesblitz" beklagen und lamentieren, Greg Kinnear als Kearns sei kein neuer James Stewart (obwohl der Comedy-Schauspieler zunehmend Profil in ernsten Rollen gewinnt). Aber die Samen, aus denen das GM-Desaster erwuchs, sprießen in dieser Ford-Geschichte schon überdeutlich.
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Kommentare (16) — Film: Flash of Genius
Kommentar schreibenRoger Murtaugh 2011/01/17 16:37:45
Kommentar löschenWie schon ein Kommentator vor mir festgehalten hat, so stelle auch ich mir die Frage welche Gründe die Autoren, Produzenten, Darsteller und den Regisseur dazu bewegt haben mögen ein Bio-Pic über den Erfinder des Intervallscheibenwischers (!!!) zu fabrizieren. Nicht, dass der Film wirklich schlecht oder die Inszenierung an sich wirklich überflüssig wäre. Die namhaften und durchaus gut agierenden Protagonisten machen einen ordentlichen Job.
Aber wie überraschend mag es wohl sein, das ein weltweit operierender Konzern Dreck am Stecken hat und durch unlautere Methoden ein Produkt auf den Markt wirft, mit dem es sich eine goldene Nase verdient und der eigentliche Erfinder leer ausgeht oder gar - wie in diesem Falle - vor den Trümmern seiner Existenz steht. Ich denke, diese oder ähnliche Geschichten spielen sich tagtäglich ab und wirklich überrascht oder mitgerissen hat mich die ganze Inszenierung nicht.
Was darf man nun als nächstes Erwarten? Die tragische Geschichte des emsigen Erfinders der Dunstabzugshaube, der dank dunkler Machenschaften der widerwärtigen Küchengeräte-Mafia Haus und Hof verliert und sich am Ende in einem Call-Center der Telekom wiederfindet, wo sich das realexistierende Servicewüsten-Grauen manifestiert und unser armer Daniel Düsentrieb letzten Endes, magentafarbende Elefanten kritzelnd, in eine geschlossene Anstalt eingewiesen wird. Dumm nur, dass der arme Mann Kassenpatient ist und der alltägliche Wahnsinn seinen unvermeidlichen Lauf nimmt!
Will man so etwas sehen?
Also, "Flash Of Genius" ist sicher kein "Geistesblitz" - kann man sich anschauen, muss man aber nicht...
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stuforcedyou 2010/10/20 12:57:25
Kommentar löschenDie wahre Geschichte des Dr. Robert Kearns ist ein Loblied auf Gerechtig- und Eigensinnigkeit, das fast ohne Emphase auskommt und die Wandlung von Keanrs Idee über die Entwicklung bis hin zum Betrug meist packend und mit großer Fürsorge für seinen Helden erzählt. Dass der Film dabei, trotz Kearns diverser harter Rückschläge, auf dem Boden bleibt und selbst die finale Gerichtsverhandlung sowie Kearns Scheidung eher still als tosend behandelt, macht aus "Flash of Genius" ein idealistisches Werk, dass beweist dass ein ansprechende Dramatik auch ohne triefenden Pathos auskommen kann.
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mikkean 2010/10/25 21:41:34
Antwort löschenWird vorgemerkt, warum kriegen solche Filme eigentlich im Kino keine Chance?
hakan_1905 2010/08/12 13:04:18
Kommentar löschender film hat so seine längen...insgesamt war er befriedigend..
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Sanylein 2010/01/07 03:45:50
Kommentar löschenUnd der nächte ganz schön langweilige Film in meiner Sammlung...also ich weiß nicht wie man die Geschichte so langweilig gestalten konnte. Man bekommt nicht mal annähernd die Chance sind in ne Figur hineinzuversetzen.
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spanky 2009/12/04 11:02:31
Kommentar löschenIch mag ja Greg Kinnear ganz gerne und hier ist er wirklich wunderbar. Aber irgendwie fehlt da was, und ich bin mir nicht sicher, was es ist. Drama? Action? Reibung? Mut? Wut? Kafka? Für mich ist der Film just to straight forward.
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MoviePunk 2009/10/26 16:10:28
Kommentar löschenDavid gegen Goliaht Filme wie "Erin Brockovich" gibt es ja in Hollywood en masse, ob es sich um ein Biopic handelt oder ähnliches ist vollkommen wumpe. Das Thema der Kleine fertigt den Großen ab, ist immer wieder ein gern gesehener Beitrag und wird es auch in Zukunft in zahlreicher Form geben. Auch in "Flash of Genius" geht es wieder um ein Biopic der sich in diese Nische fassen lässt.
Wie schon in "Little Miss Sunshine" übernimmt auch in dieser Arthausproduktion die Hauptrolle der schwerbeschäftigte Greg Kinnear und bringt uns die Person des Robert Kearns näher. Nur wer ist das eigentlich und warum wird gerade über ihn ein filmischer Beitrag gemacht? Klar heutzutage wird jede Biographie eines halbwegs interessanten Menschen verramscht und es wird versucht daraus Kapital zu schlagen. Da kommt es auch nicht mehr darauf an, um wen es sich eigentlich handelt. Das Herr Kearns den Intervalscheibenwischer erfunden hat, verkommt dadurch eigentlich nur zur Nebensache. Aber man soll ja nicht das Buch nach seinem Äußeren beurteilen und sich mit dem dargebotenem Stoff auseinander setzen, den nicht jede wahre Begebenheit wird im Kino zu kitschigem oder oberflächigem Beiträgen abgestempelt.
1967 sind alle großen amerikanischen Autohersteller hinter dieser Erfindung her: Dem Intervall-Scheibenwischer. Sein Erfinder, der Universitätsprofessor Robert Kearns, verhandelt lange mit Ford, bis der Gigant aus Detroit unvermittelt absagt. Kurz danach muss der enttäuschte Kearns erleben, wie der Ford Mustang mit seiner Erfindung der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Kearns klagt und begibt sich in einen aufsehenerregenden Kampf um Anerkennung und Gerechtigkeit. Seine Frau Phyllis und seine Kinder unterstützen ihn nach Kräften. Doch der Konzern hat Geld, Macht und vor allem: Zeit. Kann Kearns den übermächtigen Gegner in die Knie zwingen?
Regisseur Marc Abraham zeigt in seinem Debüt einen interessanten Film über den "Daniel Düsentrieb" "Bob" Kearns und seine Biographie wurde auch ziemlich spannend aufgefahren, denn zu Beginn sieht alles nach einer intakten Familie Kearns aus und auch der Hauptprotagonist scheint glücklich und wird hoch geschätzt, was sich jedoch nach dem Nackenschlag des Autokonzerns Ford schlagartig ändert.
Die Stärke des Filmes liegt in dem sorgfältigen Handlungsstrang und einer gewissen Spannung was noch alles kommen mag, denn als Betrachter des Films ist man nie sicher was als nächstes kommt bzw ob er am Ende den langjährigen Krieg gegen den schier Übermenschlichen Gegner zu gewinnen vermag.
Man macht sich sehr viel Mühe so viel wie möglich in das Privatleben und Berufsleben des "Flash of Geniuses" auszuleuchten und zu beschreiben. Das Ganze wird in verschieden Abschnitten vorgezeigt. Zu Beginn sind die Szenen noch sehr warm, freundlich und kindlich verspielt was sich im Laufe des Filmes ändert. In der Krise wird es zunehmend bedrohlicher, dramatischer und zum Ende schimmert wieder etwas Hoffnung auf. Der Rythmus ist zwar bekannt aus ähnlichen Beitragen aber die Rechnung geht hier wunderbar auf und die Szenen gehen gut ineinander über.
Bei der Person Robert Kearns selber hat man auch ziemlich gute Arbeit gezeigt, denn so ehrgeizig und stur er im Film gezeigt wird, war er in tatsächlichen Leben anscheinend auch. Regisseur Abrahams Bitten den Film zu realisieren wurden von Kearns immer wieder abgeschmettert und erst nach seinem Tod wurden die Filmrechte von seiner Familie erworben. Dabei wurde mit dem Idee um den Film schon im Jahr 1993 gestartet!
Schauspielirisch wird sich hier keine Blöße gegeben und passiert auf gutem Niveau. Greg Kinnear ("The Matador", "Stuck on you") in der Hauptrolle schafft es gut seine Rolle zu interpretieren. Man wünscht sich zwar, dass er in den dramatischen Szenen mehr aus sich herausgeht aber man kann sehr zufrieden sein mit seiner Leistung. Gerade von seiner Vorstellung hängt der Film ab, denn mit Ihr steigt und sinkt der Film. Nur Robert Downey Jr. ("Iron Man") hätte ich mir noch besser in der Rolle vorstellen können. Hilfe bekommt er von dem "Gilmore Girl" Lauren Graham ("Bad Santa") die seine Ehefrau mimen darf und leider unter dem Gesichtspunkt, dass sich alles um Herrn Kearns dreht, sehr wenig Screentime bekommt aber dafür vollends überzeugen kann. Immer wieder gern gesehen wird auch Dermot Mulroney ( "My Best Friend's Wedding") der hier in der Rolle von Kearns Freund Gil Previck auftreten darf. Schauspielirisch geht es in Ordnung, wobei hier auch Luft nach oben gewesen wäre. In kleinen Nebenrollen ergänzt sich der Cast um Mitch Pileggi ("The X-Files") und Daniel Roebuck ("The Fugitive"). Außerdem darf man sich über einen Auftritt von Alan "Hawkeye" Alda ("MASH") freuen, der in seiner Funktion als Kearns Anwalt groß aufspielt.
Leider ist auch dieser Film nicht frei von Kritik. Die Kritik am Automobilkonzern hätte ein bisschen mehr ins Detail genommen werden können und auch die Länge des Filmes macht im Mittelteil ab und an bemerkbar. Allerdings wird der ernste Unterton mit ein bisschen Humor aufgelockert, die Oneliner von Kinnear kann einen schon mal zum Lachen bringen. Positiv ist noch anzumerken, dass die Kamera dem Film die Nähe zu einer Art Dokumentation gibt um das Geschehen dadurch realistischer wirken zu lassen.
Im Kino wird das Filmchen wohl kaum Chancen um Beachtung finden, da der Filmdschungel im Moment nur so mit Blockbustern a la Terminator 4 um sich wirft und sich wahrscheinlich keiner für Robert Kearns interessieren wird und schon gar nicht für Interwallscheibenwischer. Wobei der Film sich das Angucken redlich verdient hat.
Fazit: Der überwiegend als Produzent tätige Marc Abraham hat Gut daran getan, diesen Biopic auf die Leinwand zu bringen. Zwar ist er nicht so stark wie "Insider" aber er brauch sich auf keinen Fall vor der Konkurrenz verstecken. Das interessante Leben von Robert Kearns wird spannend beschrieben und auch die Darsteller wissen zu überzeugen. Allen voran Greg Kinnear der hier wunderbar aufspielt und von einem guten Cast unterstützt wird. Allerdings wird die Kritik an dem Automobilkonzern Ford nur oberflächlich behandelt. Aber sei es drum, ein guter Film für einen schönen Abend ist er auf jeden Fall geworden.
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lyogen 2009/10/04 18:29:26
Kommentar löschenEin Film über Scheibenwischer - wtf - keine Ahnung warum der mich intressieren soll. LANGWEILIG
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Paulizei 2009/11/20 19:51:59
Antwort löschenDu sollst den Film nicht danach Bewerten ob er dir gefallen sollte.
Schau ihn an und Bewerte dann. Nicht umgekehrt
lyogen 2009/11/20 20:19:50
Antwort löschenIch habe ihn angefangen und bin eingeschlafen, wusste vorher nicht worum es ging. So
Alfons Groemme 2009/08/22 15:03:51
Kommentar löschenHui, und wieder ein Drama, in denen der übergroße Zeigefinger wedelt, weil der kleine Mann von bösen Wirtschaftsmächten in den Arsch gefickt wird. Auch der gute Kinnear rettet nicht dieses Betroffenheitskino der übelsten Sorte, wie es sonst nur die Deutschen hinbekommen - Hut ab!
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DoM 2009/07/07 12:33:42
Kommentar löschenFlash of Genius, ein Film der in die Kinos kommen muss? Sicherlich nicht . . . Im ARD, ZDF oder auf ARTE waere das die bessere Entscheidung gewesen . . . wobei das ansich nocht nicht mal an der Qualitaet des Films liegt - sondern eher an der Art dieses Biopics (?)!
Mit dem "Geistesblitz" wird der Erfinder, der amerikanische Elektrotechnik-Professor Dr. Robert Kearns, des Intervallscheibenwischer geehrt!
Er allein (!!!) stritt im zwanzigsten Jahrhundert gegen den Automobilen-Riesen Ford um die Patentrechte des Intervallscheibenwischers, was quasi ein "moderner" Kampf zwischen David und Goliath darstellt . . .
Dank der tollen Leistung von Hauptdarsteller Greg Kinnear, der Hernn Professor Doktor wahrlich vertritt und darstellt, gelingt es Abraham durchaus einen spannenden und interessanten Film auf die Leinwand zu bringen . . . trotzdem bleibt der kahle Nachgeschmack einer ueberlangen Dokumentation und der Geschmack eines ehlenden Kampfes vor Gericht. Vielleicht ein Referenzfilm fuer angehende Jura-Studenten? ;)
Die Frage, mit der sich der Film ueber die vollen Laufbahn beschaeftigt ist zweifelslos: "Wie weit gehe ich als Einzelperson um Recht und die noetige Anerkennung fuer etwas zu bekommen?"
Und das faengt der Film einwandfrei ein . . . der Wahnsinn und diese Besessenheit die Kearns entwickelt, weil er sich zu Recht betrogen fuehlt, ist gigantisch.
Jahrzehnte versucht er sich alleine vor den Geschwohrenen und Ford zu behaupten und riskiert nicht nur seine mehrkoepfige Familie, sondern auch seine Gesundheit zu verlieren. Das Einzige was in anspornt und "am Leben haelt" ist die Tatsache, dass er weiß, dass er Recht verdient! Und genau das ist es, was den Streifen so erwaehnenswert macht.
Prinzipiell gibt die Story nicht viel her, aber der Gedanke alleine daran fuer einen gewissen Recht und gewisse Anerkennung so zu kaempfen, dass einem das Leben schier unertraeglich wird, haut einen vom Hocker. So viel Ehrgeiz ueber die Jahre noch zu behalten ist einfach eine Charakterstaerke, die schon beaengstigend ist.
Trotz dem tollen inhaltichen Aufhaenger, verhaengt sich der Regisseur in den ewig-andauernden Verhandlusszenen und katapultiert sich somit quasi an den Zuschauern vorbei. Ab der Haelfte wird der weitere Verlauf der Story so anstrengend, da ansich ja nichts passiert, dass man durchaus behaupten kann, dass sich der Gute mit dieser Story uebernommen hat. Aehnliches haben wir in "Eine Frage der Ehre" besser gesehen - und vorallem unterhaltsamer!!!
Auch der "unerwartete" Ausgang der ganz nach dem Motto " Ironie des Schicksals" gewertet werden kann, truebt nicht ueber die restliche schleppende Inszenierung hinweg.
Fazit: Ein spannender Film, ueber einen noch spannenderen Menschen, der grandios durch Greg Kinnear dargestellt wird, bricht sich mit lahmer und langatmiger Inszenierung selber das Bein!
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Tonsen 2009/07/04 20:40:34
Kommentar löschenSpannender Film, der auch zeigen kann, dass es nicht immer nur die Liebe im Leben geben kann, sondern auch andere Ziele. Der Film im gesamte war schön anzusehen.
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Slevin Kalebra 2009/07/03 20:49:57
Kommentar löschenMal wieder eine Geschichte über den Kampf des kleinen Mannes für Grechtigkeit. So ein Film steht und fällt natürlich mit seinem Hauptdarsteller und auf den ist hier Verlass. Greg Kinnear erweißt sich als Idealbesetzung und trägt den Film quasi im Alleingang. Aber auch Lauren Graham, Dermot Mulroney und Alan Alda stechen hervor und können ihren Nebenfiguren das nötige Gewicht geben. Für einen Regiedebutanten macht Marc Abram seine Sache ganz gut. Er verzichtet auf zu viel Pathos und bleibt sachlich und nüchtern. Das macht den Film einerseits sehr realistisch, andererseits erschwert es aber den emotionalen Zugang zu Robert Kearns Geschichte. Dies sorgt zwar für ein paar zähe Momente im Mittelteil, aber die sehr genaue Schilderung des Gerichtsverfahrens und Kearns Vorbereitung darauf, wissen zu unterhalten. Insgesamt eine etwas spröde aber interesante Underdoggeschichte mit Hollywood typischem Ausgang, aber nicht Hollywood typischen Mitteln.
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dAShEIKO 2009/06/23 13:28:24
Kommentar löschenDie Geschichte mag es Wert sein, erzählt zu werden. Aber 2 Stunden braucht man dafür nicht...nicht wenn es interessant oder gar spannend sein soll.
Betrachtet man Marc Abrahams Liste als erfolgreicher Filmproduzent in 36 Jahren, ist unklar, warum er jetzt auf dem Regiestuhl Platz nehmen sollte.
Versatzstücke des Films und auch die schauspielerische Leistung sind handwerklich sehr Gelungen. Aber grundsätzlich wäre eine 30minütige Dokumentation interessanter gewesen.
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peekay35 2009/06/21 11:36:11
Kommentar löschen[b]„Flash of Genius“[/b]
Kann man über die Erfindung des Intervall-Scheibenwischers einen halbwegs interessanten Spielfilm machen. Man kann, wobei die Betonung auf halbwegs liegt. Die auf Tatsachen beruhende Geschichte des Robert Kearns, der sich über einen Zeitraum von zwölf Jahren gegen den Diebstahl seiner
Erfindung durch einen großen Autokonzern wehrt und dabei fast seine Gesundheit ruiniert und in Kauf nimmt, dass sich seine Familie von Ihm abwendet, wird teilweise recht langatmig erzählt und fordert Geduld vom geneigten Zuschauers.
Interessant ist das Ganz dann doch irgendwie. Regisseur Marc Abrahm konzentriert sich dabei fast ganz auf seinen großartigen Hauptdarsteller Greg Kinnear,
der die Entwicklung vom Professor und fürsorglichen, aber leicht verschrobenem. Familienvater zum beinahe egomanischen, manchmal fast schmerzhaft bornierten Wahrheitsfanatiker absolut glaubhaft und intensiv darstellt und den Film nahezu alleine stemmt. In der Rolle von Kearns zeigt Kinnear, dass es Menschen gibt, die trotz aller Verluste nicht aufgeben wollen oder können, die an Etwas glauben müssen um nicht
vollends zu zerbrechen. Die anderen Charaktere kommen leider nicht so deutlich herüber.
Auch die Handlung ist nicht immer schlüssig: Z. B. Die erneute Zuwendung seiner Kinder zu Ihrem Vater, die ihn schlussendlich völlig unterstützen ist für den Kinobesucher nicht so ganz nachzuvollziehen.
Unabhängig von der filmischen Umsetzung stellt der Film wichtige Fragen: Was bin ich bereit für meine (hoffentlich richtigen) Ideale einzusetzen und welchen Preis zahle ich dafür?
Fazit: Zweifelsohne nichts für die breite Masse der Kinogänger. Dennoch bringt diese konventionell erzählte, mit skurrilen und auch witzigen Momenten angereicherte Mischung aus Drama und Gerichtsfilm eine bewegende Geschichte
auf die Leinwand, die wohl nicht nur die Amerikaner so lieben: Klein lässt sich nie unterkriegen und bezwingt am Ende den Großen. Ein Film, der zum Nachdenken anregt.
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facinus 2009/06/20 12:02:00
Kommentar löschenVorweg muss ich sagen, nicht immer schreibt das Leben die interessantesten Geschichten.
Das Regiedebüt von Marc Abrahm, über einen Erfinder dem seine einzige erfolgsversprechende Idee gestohlen wurde und nun ohne Rücksicht auf Verluste, ein egoistischen Kampf nach Gerechtigkeit beschreitet.
Dabei verhält sich die Low-Budget Produktion, die man durch ihre amateurhaften Bilder deutlich erkennt, sehr geradlinig und oberflächlich, ohne irgendwelche neuen Ideen zu bieten. Dadurch schafft es der Film keine Spannung und auch keine nähe aufzubauen, sondern hält einen die ganze zeit auf Abstand. Selbst die Person Robert Kearns der durch seine Wandlung vom liebendem Vater zum besessenen Gerechtigkeitsfanatiker, es durch sein nicht nachvollziehbarem und egoistischem Handeln eine gewisse Distanz aufzubauen lässt, die nicht einmal durch die gelungen Darstellung von Greg Kinnear zu retten war. Allein die Interesse daran, zu erfahren wie der Film ausgeht hält ihn aufrecht.
Sehr mutig von der Produktionsfirma den Film ins Kino zubringen.
Fazit:
Ein leichter Film der seine schwäche durch die einfache Idee, einen Film über die Erfindung des Scheibenwischers zu drehen, nicht weiter überraschen und überzeugen kann. Nur die Aussicht und das Intresse zum Ausgang des Films, lässt die 2 Stunden Laufzeit aushalten.
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nurleben 2009/06/11 00:25:31
Kommentar löschenROFL
[dies hier nun sind ein paar füllwörter um über 10 zeichen zu kommen (blöde Beschränkung:P)]
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pixtur 2009/05/28 14:45:55
Kommentar löschenKönnte lustig sein.
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holgerd 2009/05/28 17:02:07
Antwort löschenIntervallscheibenwischer-Erfinder fand ich schon immer interessant. Auf die Merkliste damit!