Children of Men

Children of Men (2006), GB/US
Laufzeit 110 Minuten, FSK 16, Thriller, Science Fiction-Film, Abenteuerfilm, Kinostart 09.11.2006

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7.7 Kritiker
78 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.3 Community
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von Alfonso Cuarón, mit Clive Owen und Julianne Moore

Keine Kinder. Keine Zukunft. Keine Hoffnung. Das Aussterben der Menschheit scheint unabwendbar, als im Jahr 2027 der jüngste Mensch der Welt mit nur 18 Jahren stirbt. Der desillusionierte Regierungsagent und ehemalige Aktivist Theo und seine Ex-Frau Julian sollen die Zukunft des von Terroristen und Nuklearkriegen verwüsteten Planeten sichern: Als eine junge Frau wie durch ein Wunder schwanger wird, werden sie zur Eskorte auf einem gefährlichen Weg zu einem Zufluchtsort auf hoher See.

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Cast & Crew


Kritiken (17) — Film: Children of Men

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.0Sehenswert

Technisch ist die Zukunftvision atemberaubend umgesetzt, nur inhaltlich ist die Geschichte ein wenig mager. Die angeschnittenen Themen sind zwar zahlreich, aber genau dadurch bleibt wenig Zeit für die einzelnen Probleme. Oberflächlich ist «Children of Men» bestimmt nicht, in der Ausführung aber vielleicht doch ein wenig fragwürdig.

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Xander8112: at the movies

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8.0Ausgezeichnet

“Children Of Men” versetzt einen in eine Welt der Zukunft, wie sie realistischer wohl selten dargestellt wurde. Hier gibt es keine fliegenden Autos, keine Laserpistolen. Die Welt versinkt in Kriegen und Chaos und es sind die kleinen Details, die einen daran erinnern, dass dies nicht die Gegenwart ist. Digitale Reklameflächen an Bussen, Displays in den Scheiben der Autos - ansonsten hat sich scheinbar nicht viel verändert, man möchte bald sagen: Früher war alles besser, da gabs auch wenigstens noch Kinder.

Der Film erklärt nicht viel: Frauen sind unfruchtbar, die Welt bekämpft sich gegenseitig, alle wollen nach England flüchten, doch England geht mit aller Härte gegen die Einwanderer vor. Wieso, weshalb, warum - auch wer fragt bleibt dumm. Und das ist das gute an dem Film. Keine krampfhaften Erklärungsversuche, die kaputte Welt, in der der Film startet, ist auch am Ende noch kaputt, der Zuschauer durfte nur kurz dabei sein. Ob das Ende dann auch wirklich ein Happy…

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facepalm

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Danke, hast mich gerettet, Mr. Winchester :)


Synovia

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oh ja, mich auch :)


sushi25: movie-fan.de

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4.0Uninteressant

Die grundsätzlich nette Storyidee ist leider nicht packend, sondern mit großem Fokus auf Action umgesetzt. Trotz großer Schauspieler, die ihr Bestes geben, nicht überzeugend.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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8.5Ausgezeichnet

"Children of Men" muss man gesehen haben. Es handelt sich bei diesem Film zwar nicht um klassisches Popcornkino, sondern um Kopfkino mit einigen Popcornkinoelementen, aber davon sollte man sich als Gelegenheitsfilmschauer nicht abschrecken lassen.

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KiNGU: Couchhero - Held auf dem Sofa

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4.0Uninteressant

"Children of Men" bringt gute Ansätze für ein hervorragendes und düsteres Szenario der Welt von morgen mit sich. Leider verzettelt sich der Regisseur bei dem Versuch, plakativ auf (bereits heute existierende) Missstände hinzuweisen. So stehen den gut gemachten Kulissen und der fesselnden Action am Ende leider nur wenig bis gar kein Sinn und jede Menge leerer Pathos gegenüber.

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The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s... The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s...

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9.5Herausragend

Schon in Harry Potter III ließ der Regisseur durchblicken, welch enormes cineastisches Potenzial in ihm steckt, jetzt, in diesem Film, hat er es vollends zum Ausdruck gebracht. Das erschütternde Endzeitszenario ist beeindruckend und erschreckend zugleich, die Menschheit steht kurz vor ihrem Untergang. Mithilfe der kargen, bedrückenden und von jeder Hoffnung beraubt geglaubten Atmosphäre inszeniert Alfonso Cuaron eine Schreckensvision, die es in sich hat. Tristes wo hin man sieht, zerfallende Gebäude, alte Autos auf den Straßen inmitten von antiquiert erscheinenden Fahrzeugen, es deutet nichts daraufhin, dass sich die Menschen im Jahre 2027 befinden würden - ein gewichtiger technologischer und humaner Schritt nach hinten trifft es wohl am ehesten. Unterstützt durch die dynamische Kamera und die selten eingesetzten Schnitte verfolgt man Clive Owen auf seiner Odyssee durch London, ganz dem Ziel ergeben, ein Neugeborenes und dessen Mutter in Sicherheit zu bringen.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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10.0Lieblingsfilm

Alfonso Cuarón konnte ich nicht einschätzen. Seinen "Harry Potter" werd' ich wohl mal gesehen haben, aber dafür sind die Filme dann doch zu beliebig, als dass mir da ein Regisseur im Gedächtnis haften geblieben wäre. Naja...das hat Cuarón jetzt nachhaltig geändert.

Seine Endzeitversion spielt im Jahre 2027. Es reichen 20 Jahre, um die Welt aufgrund einer globalen Unfruchtbarkeit in Depression und Terror zu stürzen, nur England versucht der verlorenen Zukunft mit faschistischen Methoden die Stirn zu bieten. Der ehemalige Freiheitskämpfer Theo Faron hat bereits resigniert, aber das Beamten-Dasein wird durch seine alte Liebe Julian beendet und er gelangt unfreiwillig in eine heikle Mission, die das Weltgeschehen beeinflussen wird...

Ein paar überdimensionale Werbetafeln lassen das futuristische Szenario erahnen, der Rest des Films ist von einer selten radikalen Bildsprache bestimmt, der in einem furiosem Finale zur Höchstform aufläuft. "Children…

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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6.5Ganz gut

Rein von der Story her bietet der Film nichts wirklich Neues. Actionfilme mit spannenden Hetzjagden gibt es wie Sand am Meer. Was diesen Film jedoch so auszeichnet, ist die düster-drückende Grundstimmung, die den ganzen Film beherrscht. Wir erleben ein heruntergekommenes, schmutziges und kühles London im Jahr 2027, das erschreckend alltäglich aussieht und eben nicht abgehoben futuristisch. Im Gegensatz zu vielen anderen Filmen, die in der Zukunft spielen, ergehen sich die Produzenten nicht in ebenso superstylishen wie unrealistischen Auto-Design-Studien, sondern peppen einfach aktuelle Fahrzeuge so dezent auf, dass sie zu jeder Zeit realistisch und denkbar bleiben. Ein London mit Sperrzäunen und schwer bewaffneten Polizisten wirkt ebenso real wie das futuristische Fernseh- und Radioprogramm. Viele Szenen sind so bedrückend, dass beim Zuschauer ein großer Kloß im Hals spürbar wird.

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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9.0Herausragend

Aus einem ohnehin bereits adrenalintreibenden, temporeichen Plot ragen zwei ohne einen einzelnen Schnitt gefilmte Actionsequenzen besonders heraus, die mitsamt ihrer perfekten Choreographie noch lange in Erinnerung bleiben. Schon deshalb lohnt ein Kinobesuch. Wenn die tödlichen Einschläge näher kommen, und wir zugleich sehen, wie Menschen sozusagen am Fließband exekutiert werden, mutiert Children of Men zu einem Ritt auf der emotionalen Rasierklinge. Fast scheint es, als wolle Cuarón den Zuschauer in einer Art Schockstarre versetzen.

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plomlompom: Filmblogs

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7.5Sehenswert

"Children of Men" funktioniert gut, wo er seine dystopische Welt für sich ernst nimmt, und versandet dort, wo er sich als Metaphernwerk übt. [...] Die Nähe der Zukunftsbilder am Anfang von Children of Men zu den Bildern unserer Gegenwart war noch eine futurologisch-diagnostische: Es ist naheliegend, dass sich wenig progressiv verändert hat und vielfach nur schon vorhandene Trends sich verstärkt haben, mit Stagnation und einigen etwas abseitiger erscheinenden Einsprengseln hier und da als Konsequenz der apokalyptischen Situation. Diese futurologische und verstörend realistische Weltzeichnung dessen, was sein könnte, vergeht bis zum Ende völlig in bloßer postmodern-arthausiger Jonglage und Collage dessen, was ist ...

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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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9.5Herausragend

Eine mindestens so verstörende wie faszinierende Dystopie, meisterlich in Regie und Inszenierung, mit streng durchkomponierten Bildern und herausragender Kameraarbeit. Bis in die kleinsten Nebenrollen perfekt besetzt, fesselt der ultraatmosphärische Science Fiction-Film durch seine kongeniale Erzählung, die das Sujet nicht bis ins kleinste durchseziert und sich vor allem nie selbst ausstellt - ein modern classic des Genres, der völlig zu Unrecht übersehen wurde.

Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

C_C

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da muß ich dir ausnahmsweise mal zustimmen.


Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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5.0Geht so

Die Hintergründe bleiben nebulös, eine politische Aussage entfällt. Und damit bewegt sich Cuarón letztlich doch nur auf den üblichen Genre-Gleisen. Gänzlich ärgerlich wirken schließlich all die pseudoreligiösen Versatzstücke, die Erlösung aus dem Unheil versprechen.

Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

karma-karman

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Es muss nicht immer eine politische Aussage gefällt mir. gerade dieser Umstand hat mir sehr zugesagt. Der Film lässt einen als Zuschauer über die genauen Hintergründe im Unklaren. Wir wissen nur, was der Durchschnittsmensch dieser pessimistischen Gesellschaft wohl auch weiß. So ist man sozusagen von Anfang mittendrin im Geschehen, als imaginärer Begleiter der Hauptfigur.

Was die pseudoreilgiösen versatzstücke betrifft: Eine nachvollziehbare Parabel, die da gezogen wird. Es geht immerhin um den ersten Menschen, der nach Jahren wieder zur Welt kommt, um eine Art Neuanfang. Man wird jedoch zu keiner Zeit mit religiösen Botschaften erschlagen und es wird erst Recht keine Erlösung versprochen. Es liegt ganz allein am Zuschauer, was er da hineininterpretiert.


Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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8.5Ausgezeichnet

Die Widerstände sind enorm, und beim Zuschauen kann einem anders werden, denn die hier gezeigte Zukunft erscheint gar nicht allzu weit weg angesichts des aktuellen Flüchtlingsdrucks auf Europa, des grassierenden Raubtierkapitalismus und der drohenden Klimakatastrophe. Außerdem sieht diese Zukunft, anders als in Filmen wie "Gattaca" oder "Minority Report", gar nicht so dramatisch anders aus als unsere Gegenwart - nur deutlich düsterer und heruntergekommener.

Kritik im Original 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.0Ausgezeichnet

Mit "Children of Men" adaptierte der seit 1995 ("A Little Princess") international arbeitende Mexikaner einen Roman von P.D. James. Das Erschreckende an Cuaróns Szenario ist die Tatsache, dass es der Realität extrem nahe kommt...

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alviesinger: bummelkino

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6.5Ganz gut

Nett gemachte Zukunftsvision mit Anleihen bei der Vertigo-Reihe "Y - The Last Man", die technisch brilliert aber aufgrund der äußerst mageren Story sowie der aktuellen Missstände, die im Film als Worst Case Scenario aufbereitet werden, etwas bieder daherkommt. Wo der frisch gebackene Friedensnobelpreisträger Gore in Sachen Umweltschutz bei "Eine unbequeme Wahrheit" mahnt, heben Cuaron und Sexton hier den sozialkritischen und in Moral getränkten Zeigefinger. Die Action-Faust kommt hingegen auch zu einem schlagkräftigen Einsatz. Soziologie-Professoren aber auch Kunststoffformgeber kommen hier auf ihre Kosten.

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Synopsis: zeitgeist Print & Online

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7.0Sehenswert

Erinnert mit seinen düsteren Farben ein wenig an die Verfilmung von "1984", obgleich hier mehr Action zu sehen ist. Originell: Die Anspielung auf die Geburt Jesu. Das offene Ende beglückt und nervt zugleich. Hatte man da wohl am Set eine Fortsetzung im Sinn?

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HulktopF

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wohl eher weniger,
in diesem film geht esglaube ich eher um die reise durch diesen albtraum, nicht um das aufwachen daraus.


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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9.0Herausragend

Eine brilliante wie auch anstrengende Tour de Force, die auch den Zuschauern viel abverlangt.

http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/11/15/children-of-men/

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Kommentare (152) — Film: Children of Men

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T-Rex

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

ein unglaublich toller film..die letzten 20 minuten steht man vor spannung im stuhl/couch vor spannung

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HxC_Moe

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Ne 10? Ach sag bloß! http://ragefac.es/434


TheAvenger68

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Der Mann überrascht einen doch immer wieder ;-)


Sicke20232

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wäre es möglich das der Mensch zu weit geht? Das es sich so sehr an der Natur vergeht bis diese gnadenlos zurück schlägt?
Das die Natur den Menschen das wichtigste nimmt? Ihm das nimmt wofür die meisten Menschen wohl ihr eigenes Leben geben würden...

Seine Kinder?

In diesem von Film geschieht genau das. Die Menschen sind nicht mehr Fahig Kinder in die Welt zu setzen. Alles verändert sich. Die Welt stürtzt ins Chaos. All unsere Technologie und unser Fortschritt nützt uns nichts.

Von der ersten Minute an spürt man diese Hoffnungslosigkeit die über die Menschheit kam, als das letzte Kinderlachen auf den Schulhöfen verstummte wie im Film treffend bemmerkt wird.

Auf mich hat sich diese angesprochene Hoffnungslosigkeit vollkommen übertragen. Man spürt das die Welt auf den Abgrund zu steuert. Ohne Hoffnung sieht niemand mehr einen Sinn in seinem Leben. Und in Children of Men präsentiert die wohl größte Hoffnung eine junge schwangere Frau die mit Ihrem ungeborenen Kind auf der Flucht ist.

Ihr ungeborenes Kind ist der kleine Schimmer am Horizont der sogar eine Schlachtfeld verstummen lassen kann.

Das Szenario von Children of Men hat mich zum nachdenken gebracht und tief berührt.

Hervorheben möchte ich die grandiose Kameraarbeit. Ich hatte selten zuvor das Gefühl im Kugelhagel und Chaos eines Schlachtfelds so nah dabei zu sein.

Für mich einer der besten Filme die ich jemals gesehen hab.

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Mike Myers

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Children of Men entwirft ein Szenario, welches sich im Zeichen bester Genre-Literatur, wie etwa von Phillip K. Dick oder Aldous Huxley, durch viele Details oder leise Dialoge, Nebensätze und Anmerkungen etabliert. Hier gibt es die literarischen Züge in visueller Form und in den letzten Jahren schaffte es keinen anderer Film, diesen Reichtum an begleitender Ikonografie und unterstützenden Referenzen aufzuweisen, um einen gesellschaftlichen Zustand zu verdeutlichen.

Regisseur Alfonso Curaón macht mit seinem ambitionierten Portrait einer sterbenden Erde von vornherein klar, dass seine Ritt durch zwei Stunden Endzeit mit gezielter Aufmerksamkeit und Kombinationsprozessen erkauft werden will. Und er unterstreicht vor allem eines: Es darf im verweichlichten Cinema Dystopia gerne mal wieder richtig ernsthaft zugehen.

Hauptfigur ist ein fantastischer Clive Owen alias Theo, als ehemaliger Aktivist sichtlich um seine Ideale und Lebensqualität betrogen, wandelt er entseelt und entrückt durch eine Welt, die zwar lange dem Tod geweiht ist, es aber immer noch nicht akzeptieren will. Es ist London im Jahre 2027, seit 18 Jahren wurden keine Kinder mehr geboren. Ein paar Sekunden nach verlassen eines Coffeshops fliegt dieser hinter Theo in die Luft, was nicht nur Erinnerungen an die alten IRA Anschläge wachruft, sondern auch gleich den Modus Operandi festlegt, mit dem “Children of Men” konsequent funktioniert: Schablonen bekannter Gewaltakte, die letzten Minuten erinnern beispielsweise an den blutigen Kosovo, werden vergegenwärtigt und erzeugen so ein Gefühl von unbehaglichem Realismus, dem man sich nur schwer entziehen kann.

Langsam entblättert sich durch Konversationen, Plakate und Zeitungen die Dystopie um Theo: Nach Verlust des Nachwuchses machte sich Verzweiflung breit und ein großer Teil der Erde fiel Chaos und Atombomben zum Opfer. Einzig das rechtzeitig abgeschottete England wurde zum Mekka für Flüchtlinge. Was dieses aber ganz anders sieht, hier wütet ein rigoroser Polizeistaat, der sämtliche Ausländer zur Strecke bringt und entweder tötet oder in Ghettos verfrachtet. Widerstand kommt von den Fishes, die mit Terroranschlägen ihre Freiheit erzwingen wollen. Durch seine ehemalige Frau Julian, ein hochgestelltes Mitglied der Resistance, bekommt Theo den Auftrag, eine hochschwangere Afrikanerin (ein Wink in Richtung Darwins Theorie zur Wiege der Menschheit: Afrika) zur Küste zu bringen, um sie aus dem Land zu schleusen. Doch erst später erfährt er, sie soll von den vermeintlichen Freiheitskämpfern als politisches Machtinstrument missbraucht werden.

Dass die eigentliche Geschichte um das Baby nicht mehr als einen MacGuffin mit Heilsbringer-Charakter darstellt und ausufernder Extremismus auf beiden Seiten hier keine umfallenden Dominosteine braucht, dürfte wohl klar sein. Vielmehr ist es der bewundernswerte Detailwahn und kompromisslose Souveränität, mit der Curaón eine allgemeingültige Vision sozialen Verfalls entwickelt, der sich seine Charaktere hilflos wie Spielbälle unterwerfen müssen. Denn letztlich beobachtet “Children Of Men” nur das panische Bestreben des Einzelnen, in den Mühlen kollektiven Wahns zu überleben und lässt die berechtigte Frage zu, ob die Menschheit überhaupt noch eine Rettung verdient.

Spezialeffekte gibt es auch, aber sie werden nie benutzt, um mit “Money Shots” die Rechenkapazitäten der Renderfarmen aufzuzeigen, sie unterstützen zumeist fast unsichtbar die Illusion einer geringfügig moderneren, aber dennoch abgenutzten Umgebung. Das Ambiente wirkt ebenso müde und lange harmonielos, wie seine von Lethargie und Hoffnungslosigkeit gezeichneten Bewohner. Und die vielen Details sind es auch, die den Film weit über die übliche Endzeitware stellen. Aufmerksamkeit könnte man den vielen Advertisern schenken, die unscheinbar im Hintergrund ein paar Mosaiksteine legen. So ist es beispielsweise unter Strafe gestellt, Kondome zu benutzen oder Fruchtbarkeitstests zu verweigern, der nächste Ausländer ist sofort zu melden und die neue Selbstmordpille ist auch schon raus. Es gibt Millionen weitere große und kleine Indizien, vom netten Wink des fliegenden Pink Floyd - Schweins über die brillante Auswahl des Soundtracks bis hin zur genial-perfiden Geste, ausgerechnet Picassos Guernica prägnant in Szene zu setzen.

Ebenso wie die Umgebung melancholische Geschichten erzählt, sind die Charaktere mit einem sichtbaren Leidensweg gezeichnet. Mancher besitzt schon eine plausible Vergangenheit und malt mit seinem Werdegang einen weiteren wichtigen Pinselstrich in dieses depressive Gesellschaftsgemälde. Besonders Michael Caine sticht als perfekter Althippie Jasper hervor, er verkörpert nicht nur die einzige Oase der Ruhe, sondern verdeutlicht durch seine konträre Haltung mit selbstzufriedenen “ich habe immer gewusst, dass es soweit kommt!” - Untertönen die Absurdität und Sinnlosigkeit, mit der die sterbende Welt weiterhin ihren Ehrgeiz und Egoismus auf Schlachtfelder tragen muss. Und immer wieder gibt es kurze Schwenks über Fotos, die in zwei Sekunden ein gesamtes Leben erzählen - bei Jaspers kranker Frau weiss man beispielsweise sofort, was ihr Leid auslöste.

Dem unbedingten Hang zum Cinéma vérité unterwirft sich natürlich auch die oft atemberaubende Kamera von Emmanuel Lubezki, die in scheinbar endlos langen Einstellungen unschuldig den Geschehnissen folgt, anstatt sie zu unterstützen oder etablieren. Diese pseudoreale Kontinuität, an der übrigens mit aufwändigen Konstruktionen und cleveren Wischblenden gefeilt wurde, unterstreicht nur das trostlose Elend, in dem die Protagonisten gefangen sind. So ist “Children Of Men” trotz plakativer Momente vielleicht weniger auf der Ebene des unterhaltungssuchenden Konsumenten zuhause, vielmehr der sorgfältige Kommentar eines echten Künstlers wie Alfonso Curaón, der seinen weltbürgerlichen Rezipienten eine ebenso seriöse Betrachtung und den Willen zu unbequemen Bildern abverlangt.

Sein Film wird sicher endlose Zeiten überdauern und wachsen, denn er dürfte wie alle guten Dystopien dauerhaft von aktuellen Bezügen genährt werden.

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Mike Myers

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Gibt sogar ein Lied über ihn :-)
http://www.youtube.com/watch?v=7laoiloIqHc


sweetForgiveness

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:D


Markbln

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Bewertung3.0Schwach

Völlig überbewerteter Humbug. Außer der hübschen Kameraarbeit ist dieser Interpretationsversuch der Weihnachtsgeschichte purer Kitsch. Wenns diese Story in düster sein soll, dann bitte an Tim Burton wenden.

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raab_himself

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Bewertung9.0Herausragend

"Since women stopped being able to have babies, what's left to hope for?"

In "Children Of Men" sind Grenzen unscharf, verschwommen, vernebelt. Die Grenzen verschmelzen: Zwischen Dystopie und Utopie, zwischen Hässlichkeit und Ästethik, zwischen Authentizität und Intensität, zwischen der Finsternis der Apokalypse und den wohligen Lichtstrahlen der Hoffnung, zwischen Vergänglichkeit und Zukunft, zwischen Leben und Tod. So bietet Alfonso Cuaron mit seinem Werk ein breites Pool für seine eigene Philosophie.

Messerscharfe Präzession. Bis ins letzte Detail ausgefeilte Brillianz. Filmtechnische Meisterleistungen die so intensiv wirken, dass sie die Szenen beinahe unerträglich machen. Lubezkis unvergleichlich großartige Kameraführung jagt einen durch die eindzeitigen Szenarien. Lubezki transportiert dich auf das Schlachtfeld, macht dich zu einen hoffnungslosen "Fugee" und lässt dich am Grauen teilhaben.

Von meinem unbedeutenden subjektiven Blickwinkel betrachtet ist "Children Of Men" ein cineastischer Leckerbissen, der mich in mehreren Richtungen überzeugte: Von der Story angefangen, über den Cast bis hin zur Filmtechnik.

"Your baby is the miracle the whole world has been waiting for"

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Le Samourai

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volltreffer!


Hauserfritz

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Bewertung7.0Sehenswert

Atmosphäre und Kameraführung habe ich noch selten so gut gesehen wie hier. Auch die schauspielerisch Leistung find ich ausgezeichnet und zwar auch von den Nebendarsteller (Marike fand ich besonders gut gespielt^^).

Schade finde ich, dass das Zukunftszenario schlecht umgesetzt worden ist. Hätte man mir am Anfang nicht gesagt, dass man sich im Jahr ~2027 befindet, wäre mir das nicht aufgefallen.

Children of Men ist ein innovativer Endzeit-Thriller, der sicherlich sehenswert ist, aber meiner Meinung nach kein Meisterwerk.

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DerDude_

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Bewertung9.0Herausragend

"Children of Men" ist ein optisch überragender , inhaltlich brisanter und völlig unterbewerteter Endzeit Thriller.
Im Jahr 2027 haben die Frauen die Fähigkeit der Fruchtbarkeit verloren. Ergo : Kein Kind wird mehr geboren und die Menschheit steht vor dem Ende. Das Resultat ist eine verdreckte und anarchistische Dystopie voller Gewalt.
Diese Story ist genauso genial wie die Umsetzung. Emmanuel Lubezkis (Tree of Life) Kamera fängt das Geschehen dicht ein und verzichtet Minuten lang auf Schnitte. Dadurch wird dem Zuschauer jegliche Distanz zum Geschehen genommen ,was die Wirkung noch intensiver macht.
Die Reaktion der Menschen auf die Krise wird sehr realistisch dargestellt ,was den Film noch einmal aufwertet. Clive Owen übezeugt als Hauptdarsteller auf ganzer Linie. Jullianne Moore ist ebenfalls gut ,wird aber nach einem Filmviertel schon aus der Handlung entfernt. besonders genial ist jedoch Michael Caine als zotteliger Alt Hippie.
Fazit : Ein durchweg brillianter und unterschätzter Endzeit Thriller mit Elementen von Blade Runner und Die Klapperschlange.

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lieber_tee

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komm in meine Arme...:)


notsch

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Jo, sicher mit der beste SciFi-Film des letzten Jahrzehnts


Le Samourai

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Bewertung10.0Herausragend

CHILDREN OF MEN ist (endlich) mal wieder ein Beispiel für einen perfekten Film. Der formvollendeten, bis zur Perfektion funktionierenden Einheit aus Geschichte, Inszenierung, Schauspiel, Aussageabsicht und Wirkung.
Alfonso Cuarons düstere Dystopie ist ein unfassbares Meisterwerk, eine cineastische Grenzerfahrung, ein Film mit unglaublicher Sogwirkung und absolut einzigartig in seiner Machart. Wir erleben eine pessimistische Zukunft ohne Kinder, komplett aus der subjektiven Sicht Clive Owens, ohne viele Schnitte und fantastisch bebildert von dem derzeit wohl besten Kameramann, Emmanuel Lubezki, welcher ebenfalls für die tollen Bilder in Cuarons "Y tu mamá también" verantwortlich war. Alleine die VIERMINÜTIGE Plansequenz im vollbesetzten Auto ist dermaßen außergewöhnlich und technisch herausragend, dass hier jeder Filmpreis der Welt angebracht gewesen wäre.
Der beste Endzeitthriller seit Alex Proyas' Debüt-Meisterwerk "Spirits of the Air, Gremlins of the Clouds" und einer der eindrucksvollsten Filme überhaupt.

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countcount

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10? ich glaub ich habe einen anderen film gesehen... :)


Le Samourai

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Scheint so... ;)


Emzed

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Children of Men - lange hat mich kein Film mehr so hin- und hergerissen. Eine wirklich tolle und noch nicht da gewesene Idee bildet die Grundlage: Eine Welt der Unfruchtbarkeit, ohne Kinder, ohne Hoffnung auf Zukunft, langsam in Gewalt und Chaos versinkend. Clive Owen spielt brillant als Protagonist Theo, der aus seiner Lethargie geweckt wird, als er auf die schwangere Kee trifft - das Wunder, der Funken Hoffnung, auf den die Welt gewartet hat. Doch Kee und Ihr Kind drohen in den gesellschaftlichen Wirren unter die Räder zu geraten und so gibt Theo sein bestes, um sie in Sicherheit zu bringen. Das Drehbuch ist leider nicht so gut wie man es gern hätte, geht aber in Ordnung, dafür überragt der Film an anderer Stelle: unglaubliche Kameraarbeit in Form von teilweise minutenlang ungeschnittenen Aufnahmen des durch das Chaos eines Flüchtlingslagers irrenden Clive Owen. Gänsehautatmosphäre, wenn das für unmöglich gehaltene Babygeschrei einen Moment des Friedens in der von Rücksichtslosigkeit und Gewalt bestimmten Welt herbeiführt. Dazu kommen die starken Darsteller: Michael Caine ist klasse als Alt-Hippie und wie schon erwähnt glänzt Clive Owen, aus dessen Perspektive der Film erzählt wird und der somit quasi durchgehend im Bild ist.
Insgesamt eine exzellente und äußerst packende Regiearbeit von Alfonso Cuaron, die ich sehr empfehlen kann!

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rwn2106

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Bewertung7.0Sehenswert

Kameraarbeit und Szenierie ist wirklich außergewöhnlich gut. So etwas habe ich selten gesehen, bzw. fällt mir nie groß auf. Diese Endzeit-Atmosphäre bei solcher Art von Filmen mochte ich noch nie und zum Glück wird die düstere Stimmung hier anders erzeugt. Natürlich ist das ein dünnes Drehbuch, aber das stört nicht wirklich, da ich keine hohen Erwartungen hatte. Ich war sehr von der Qualität des Films überrascht.

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marlose

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Bewertung6.5Ganz gut

Bedrückende Atmosphäre und das Szenario erscheint mir garnicht so abwägig. Trotzdem konnte mich der Film nicht vollkommen überzeugen... Clive Owen macht seine Sache aber wie gewohnt gut und auch Caine weiß in seiner kleinen Rolle zu gefallen. Schlussendlich kein Film der einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen konnte.

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dustyOn3

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Bewertung10.0Herausragend

"Children of Men" ist endlich mal wieder ein Zukunfts- / Endzeit-Thriller, welcher mir wirklich gut gefallen hat. "Babylon A.D." oder "The Book of Eli" (welche beide deutlich später erschienen; nämlich 2 und 4 Jahre) kommen da bei weitem nicht ran.

Eine der großen Besonderheiten sind die intensiven Kamerafahrten durch die Straßen des hermetisch abgeriegelten Bexhill. Einzig allein auf den großartigen Clive Owen fokusiert, zerrt eine solche Kamerafahrt den Zuschauer in eine zugleich unendlich stille, aber penetrante Welt. Nicht selten kam es vor, dass ich mich bei einer Explosion richtig verjagt habe. Ich habe einfach nur auf den Bildschirm gestarrt und mich total in dem Film verloren.

Und auch wenn die Idee, die hinter dem Ganzen steckt, zwar spannend, aber auch nicht unbedingt schwierig gestaltbar klingt, so hat Alfonso Cuarón mit einem gut halb so großen Budget wie bei dem 2 Jahre zuvor erschienenen "Harry Potter und der Gefangene von Askaba" einen positiv technisierten und unglaublich dichten Film geschaffen.

"Children of Men" ist nicht nur ein bisschen sozialkritisch und das wars. Nein, er ist viel mehr ein nahezu logisches Zukunfts-Portrait dieser Welt, verpackt in großartigen, albtraumhaften Bildern und genialen Szenen, welche teilweise bis zu 7 Minuten ohne Cut auskommen.

"Vielleicht verrate ich ein großes Geheimnis, aber manchmal steckt mehr dahinter, als es scheint. Wichtig ist, wie man alles zusammenschneidet (überblendet) und in all den unterschiedlichen Teilen die Wahrnehmung einer fließenden Choreographie aufrechterhält."

"Alfonso Cuarón" - Dieser Name hat mir vor "Children of Men" nicht viel gesagt.

Oscar-Nominierungen:

2006: Bester Schnitt für "Children of Men" zusammen mit Alex Rodriguez.
2006: Bestes Adaptiertes Drehbuch für "Children of Men".

Doch jetzt sagt er wohl einigen etwas.

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DeDavid

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Schön! <3
Für mich sogar der bester Film der letzten 12 Jahre. :)


dustyOn3

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So weit würde ich jetzt nicht gehen, aber er war / ist auf jeden Fall brilliant.


smartyx

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Bewertung6.0Ganz gut

Endzeitfilme habe ich schon viele gesehen. "Children of Men" ist aber anders. Er bringt eine neue Idee mit, was man hoch anrechnen muss und zurecht neugierig bzgl. Umsetzung macht. Aprosos Umsetzung: Großartig. Die Kameraführung ist sensationell, Michael Caine als Althippie grandios und bestens besetzt. Seit Shoot'em up war ich von Clive Owen eher skeptisch, das hat sich nun wieder gelegt.
Aber warum bei dem ganzen Lob nur 6 von 10 Punkten? Dann bitte nachfolgenden Spoiler lesen

+++ Spoileranfang +++
Schon wieder ein Film mit einem Ende, bei dem nicht alle wichtigen Personen überleben.
+++ Spoilerende +++

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SoulReaver

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Achso. Gut, sind deine Punkte und deine Meinung.


smartyx

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Jup, tut mir auch etwas leid, aber ich kann nicht anders. Da muss ich konsequent sein.
Danke für dein Verständnis.


DerMarvin

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Bewertung9.0Herausragend

Selten so ein vergleichbar realistisches und atmosphärisch dichtes Endzeitbild gesehen.
Dafür sind nicht nur Drehbuch und Darsteller verantwortlich, sondern besonders die Kamerafahrten von Emmanuel Lubezki.
Unterstützt werden sie von den wenigen Schnitten, was dem Ganzen Authenzität zufügt.

Die Darsteller sind ebenfalls (sehr) gut gewählt. Sie verkörpern ihre Rollen mit einer enormen Glaubwürdigkeit. Besonders für die Rolle des Jasper hätte ich mir niemand besseren vorstellen können als Michael Caine.

Mich stört es nicht, dass der Film die ersten 30 Minuten "nicht in Fahrt kommt". Im Gegenteil: Für mich macht genau dieser Aspekt die Einzigartigkeit von "Children of Men" aus.

Denn Dramaturgie und Spannung verlaufen mit zunehmender Spieldauer parallel zueinander. In der ersten Hälfte wird beides aufgebaut, um zum Ende hin ein gelungenes Finale zu schaffen.

Insgesamt kann ich mich in letzter Zeit an keinen Film erinnern der so düster und gleichzeitg realistisch war wie "Children of Men". Wenn dabei noch Actionszenen der extraklasse entstehen, muss ich bei der nächsten Sichtung über das Prädikat "Lieblingsfilm" nachdenken.

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M4x1k1ng

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Bewertung9.0Herausragend

Wirklich guter Film, aber ich muss eingestehen, dass ich die erste Hälfte etwas langweilig fand. Da einfach nichts passiert, ich meine die Story ist super und Umsetzung auch, aber ich finde der ersten Hälfte fehlt es etwas an Pepp. Doch das reißt die zweite Hälfte auf jeden Fall wieder raus.
Ach ja: Clive Owen ist auch super ;)

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aberaber

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Heldentum und Menschlichkeit in einer Zeit, in der es keine Hoffnung mehr zu geben scheint. Sehenswert!

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moviee

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Bewertung7.0Sehenswert

Spätestes seit "28 Days Later" und "28 Weeks Later" wissen wir, dass die Briten wunderbare Endzeitthriller kreieren können. Mit "Children of Men" kam 2006 ein weiteres dystopisches Science-Fiction-Endzeitszenerio in die Kinos. Und auch dieses hat es wirklich in sich. Die bis zu diesem Zeitpunkt noch nie dagewesene Geschichte, in der die große Unfruchtbarkeit ausgebrochen ist, weiß den Zuschauer schnell zu begeistern, sodass dieser bereits nach kurzer Zeit mitfiebert, wie eine scheinbar schwangere Frau ihr Kind vor der ganzen Welt erst verbergen und später gebären muss. Wirklich gelungener Endzeitthriller, der mit Top Schauspielern, Top Charakteren und Top Bildern eines völlig zerstörten Großbritanniens voll und ganz überzeugen kann.

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HulktopF

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Bewertung9.5Herausragend

ich muss sagen, eine kritik ist bei diesem film einfach unangebracht, fast alles ist perfekt,naja okay, eigentlich alles: die schauspieler,das drehbuch,die story, und vor allem die unglaublich beklemmenste one-shotaufnahme die ich je zu sehen bekam.

einzig und allein dass einige szenen so überfüllt waren mit ereignissen,sodass man kurz die orientierung verliert (musste kurz nachdenken um herauszufinden wann der held angeschossen wurde, und ähnliches).
aber wie gesagt so ein unglaublich guter film, den man mit dem hintergedanken anschauen sollte,
....dass jedes leben was in diesem film beendet wird gleichzeitig das ende einer blutslinie bedeutet.

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der cineast

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wenn ein falscher Satz einen Krieg auslösen kann, dann kann auch Kindergeschrei einen Krieg für kurze Zeit stoppen. Regiewunderkind Alfonso Cuaron arrangiert in ausgesprochen wunderbarer, ästhetischer Klarheit Szenen von wahrer inszenatorischer Größe. Szenen die wohl die besten des letzten Jahrzents sein müssen. Und endlich wird etwas wieder in den Fokus gerückt, dass wir als selbsverständlich hinehmen: Die Geburt, das Wunder des Lebens, ist eben doch, dass wertvollste Geschenk. Solche Filme braucht es, um uns daran zu erinnern...

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Le Samourai

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Recht haste.


der cineast

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Kussi.


Joeyjoejoe17

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein perfekter Endzeitthriller, der mit einer grandios erzählten dystopischen Story aufwartet. Die Darsteller machen ihren Job echt top, die Musik passt perfekt (ich meine bei den Songs auch die Band King Crimson erkannt zu haben :>) und die Actionszenen gehören mit zu den am besten inszenierten Schießereien und Verfolgungsjagden, die ich je in einem Film gesehen habe. Unglaublich authentisch, erschreckend realitätsnah und derart herb inszeniert, es ist so als ob man ein volles Pfund in die Fresse bekommt. Und so fühlt man sich danach auch.

(SPOILER Allein die Szene, in der Julian Moores Charakter erschossen wird. Unglaublich, wie die ganze Szene ohne einen einzigen Schnitt auskommt, nur aus dem verfolgten Fahrzeug heraus gefilmt ist und trotzdem derart dynamisch bleibt. Diese Szene hat sich bei mir definitiv ins Gehirn gebrannt und steht für mich nun stellvertretend für die perfekte Inszenierung einer Verfolgungsjagd. /SPOILER)

Alles in allem einer der spannendsten und kurzweiligsten Thriller, die ich je gesehen habe.

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