Konrad Wolf

Beteiligt an 10 Filmen

Konrad Wolf, einer der bedeutendsten Regisseure der DDR, wurde am 20. Oktober 1925 in Hechingen, Hohenzollersche Lande geboren und starb am 07. März 1982 in Berlin.

Seinen Stellenwert für den Ost-Film im Besonderen und für die DDR im Allgemeinen erkennt man allein an den vielen Ehrungen, die Konrad Wolf im Laufe seines Lebens und auch postum erhalten hat und darin gipfelten, dass die Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam nach ihm umbenannt wurde.
Konrad Wolf stammt aus einer facettenreichen Familie mit einem Vater Friedrich Wolf, der Arzt und Schriftsteller war, und einem Bruder Markus Wolf, der in der DDR für den Nachrichtendienst arbeitete und später Spionagechef wurde. Da die Familie jüdischer Abstammung war, emigrierte sie nach der Machtergreifung Hitlers über Frankreich nach Moskau. Bereits mit zehn Jahren hatte Konrad Wolf seinen ersten Kontakt mit dem Film, als er in einem Exilfilm von Gustav von Wangenheim mitspielte. Bevor er sich allerdings nachhaltig mit dem Medium auseinandersetzen konnte, wurde Konrad Wolf als Rotarmist eingezogen und gehörte 1945 zu den Truppen, die Berlin einnahmen. Die Erfahrungen, die er als gerade einmal 19-jähriger machte, sollte er später (1968) in dem DEFA-Film Ich war neunzehn verarbeiten, zu dem Wolfgang Kohlhaase das Drehbuch verfasste. Dies war der erste Film einer fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen Konrad Wolf und Wolfgang Kohlhaase, aus der besonders Solo Sunny hervorzuheben ist.
1949 bis 1954 studierte Konrad Wolf an der Filmhochschule Gerassimow-Institut für Kinematographie, bevor er dann bei der DEFA anfing. Hier drehte er zum Beispiel Der geteilte Himmel, eine Verfilmung des gleichnamigen Buches von Christa Wolf.
Von 1965 bis 1982 war Konrad Wolf Präsident der Akademie der Künste der DDR.
Mit der Schauspielerin Christel Bodenstein war er von 1969 bis 1978 verheiratet.
Als Konrad Wolf im Alter von gerade mal 56 Jahren 1982 verstarb, wurde er mt einem Staatsbegräbnis geehrt.


Populäre Filme

von Konrad Wolf

Komplette Filmographie


News

die Konrad Wolf erwähnen
Federico Fellini's Achteinhalb

Regisseure, die sich selbst zum Thema machen Veröffentlicht

In der Dokumentation Arirang versucht Regisseur Kim Ki-duk seine eigene Depression zu heilen und betreibt damit eine filmische Selbsttherapie. Doch ein Blick in die Filmgeschichte zeigt, dass er damit beim besten Willen nicht der Erste ist. Mehr

Der geteilte Himmel

Eine Mauer ohne Steine in Der geteilte Himmel von Konrad Wolf Veröffentlicht

Der DEFA-Klassiker zeigt uns eine große Liebesgeschichte. Doch die Liebe zerbricht schließlich an den unterschiedlichen Lebenskonzepten in Ost und West. Ein Meisterwerk zwischen Idealismus und Kritik. Mehr

Volker Schlöndorff

Zu Ehren Volker Schlöndorffs im Fernsehen Veröffentlicht

Anläßlich seines 70. Geburtstages sind viele Filme des Regisseurs im TV zu sehen. Mehr


0 Kommentare

über Konrad Wolf
Kommentar schreiben

Es gibt noch keine Kommentare über Konrad Wolf. Schreibe doch gleich den ersten!

Kommentar schreiben


Deine Meinung zu Konrad Wolf