Goya - oder Der arge Weg der Erkenntnis

Goya - oder Der arge Weg der Erkenntnis (1971), RU/PL/CS/DE/BG
Laufzeit 134 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 14.09.1973

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von Konrad Wolf, mit Donatas Banionis und Olivera Katarina

Francisco José de Goya y Lucientes, Hofmaler der katholischen Majestäten Karl IV. und Maria Luisa von Spanien, ist ein wohlhabender und angesehener Mann und gilt zu Recht als bedeutender Künstler. Seine Werke zieren die Schlösser und Galerien der reichsten Familien Spaniens. Aber Goya ist ein Mann des Volks, und der Widerspruch zwischen Königstreue und Volksverbundenheit, in dem er sich befindet, beunruhigt ihn zunehmend. Er sieht das Intrigantentum, die Skrupellosigkeit der Minister am spanischen Hof, die wirtschaftlich und sozial katastrophale Lage Spaniens, und er spürt, dass die französische Revolution kaum einen Widerhall in seinem Land findet. Augustin Esteve, sein engster Freund, bringt ihn mit spanischen Patrioten zusammen. Unter ihnen ist auch die Sängerin Maria Rosario, die sich als Erste vor dem Tribunal der Inquisition nicht schuldig bekennt. Goyas “arger Weg der Erkenntnis” wird noch erschwert durch seine leidenschaftliche Beziehung zu der schönen, aber komplizierten Herzogin Cayetana de Alba.


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Kubrick_obscura

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Bewertung6.5Ganz gut

Eine DDR-Großproduktion! Gedreht in 70mm, entfaltet sich das historische Porträt eines Mannes, der vom Hof-Maler zum Staats-/Kirchenfeind wird.
Der Film brilliert mit großen Darstellern und großen Bildern. Trotz seiner Bio-Pic-typischen sprunghaften Erzählung und spürbaren Längen, erweist sich Goya als versteckter politischer Kommentar. Denn auch wenn der Film fest in der Vergangnenheit steckt, erzählt er von einem unterdrückenden Staat, der freies Denken verurteilt! Unglaublich aber wahr, produziert in der DDR!!!

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