So, Pilotfilm geguckt, auf RTL, auf deutsch. Es gab also genug Stolpersteine um mir zu gefallen, doch scheißegal. "Glee" ist die Serie, die ich mir schon lange gewünscht habe. Wann gab es das letzte mal eine Musical-Serie? Zudem ist der typische Murphy-Charme nicht verloren gegangen. "Nip/Tuck" war natürlich irgendwie erwachsener und ernster, wurde aber in den späteren Staffeln immer langweiliger und klischeehafter. "Glee" dagegen zeigt Klischees, die stetig demontiert werden.
Irgendwo hab ich gelesen, Glee sei "Freaks and Geeks meets High School Musical". Das trifft es ziemlich gut: Glee ist Musical und dementsprechend over-the-top, aber die Serie hat auch liebenswerte und glaubhafte Charaktere und verzichtet darauf, wie die meisten Teenagerfilme oder -serien ausschließlich irgendwelche Models zu casten. Es werden echte Geschichten erzählt, die in einigen Fällen auch nicht gerade leichter Stoff sind - und trotzdem macht Glee unendlich viel Spaß. Die Songs sind kreativ ausgewählt und hervorragend umgesetzt und die Mischung aus Musical-Nummern und Popsongs dürfte für jeden etwas bereithalten.
Dank Kurt, in den man sich übrigens gefälligst zu verlieben hat, muss ich jetzt außerdem unweigerlich lächeln, wenn irgendwo Beyonce läuft.
Glee ist grandios. Als wenn sich einer das Konzept von "High School Musical" angesehen hat und meinte: "So und das machen wir jetzt mal in gut!" - Statt zuckriger Pseudoproblemchen, geht Glee in die vollen und bringt eine Prise reales Leben in die Storys, die trotz allem immer musicaltypisch überhöht werden. Die Cast ist sympathisch und Sue Sylvester ist eine der besten Antagonistinnen der jüngeren Seriengeschichte, die Dialoge sind witzig und die Songs inspiriert und ansprechend surreal umgesetzt. So kann Musical aussehen, wenn man es wirklich ernst nimmt.
Ich liebe die Serie ich mag den Charm den Humor und natürlich die Lieder.
Kommen wir zu den Gesanglichen Leistungen: Rachel (Lea Michelle) hat eine hammer Stimme und einen super Stimmumfang, generell haben die Akture eine sehr gute Stimme, bis auf Finn (Cory M.) ich mag seine Stimme nicht alzu sehr.
Zur Story: Was die Kids und Mr. Schuester (Matthew Morris) entwickeln sich im laufe der 4 Staffeln sehr gut und nehmen alle einen extremen Wandel vor. Sei es Kurt (Chris Colfer) der sich in der erstern Staffel erst outen will in (ACHTUNG SPOILER!!!) Staffel 4 mit Rachel in New York Karriere machen will, und nebenbei einen Freund findet.
Die Songs passen immer zur Situation ud sind immer TOP eingesungen.
Ich <3 die Serie
Trifft vielleicht auf Staffel 1 zu, aber ab Staffel 3, sind die meisten Lieder (gibt natürlich auch ausnahmen) einfach nur in die Handlung eingeworfen und haben damit überhaupt nichts zutun.
Ich mag den Humor, die Bissigkeit, die Vielschichtigkeit der Charaktere, die Gastauftritte der Stars und natürlich die Musik. Die Serie ist einfach klasse und die Sendepausen sehr lang. Ich hoffe, dass bald die neuen Folgen anlaufen.
Joa was soll man dazu sagen? Man weiß genau was man bekommt wenn man es kommt und das ist teilweise recht cool. ABER
Es ist alles irgendwie viel zu übertrieben und die Witze sind oft wahnsinnig schlecht. Die Folgen haben oft Botschaften, die aber nicht unterschwellig rübergebracht werden, sondern sind eher wie Zaunlatten, die einem fröhlich ins Gesicht geschlagen werden, damit auch wirklich jeder sie kapiert. Es gibt einige Folgen, die damit absolut nervig sind und, die ich lieber wieder vergessen würde.
Was man der Serie aber zu Gute halten muss sind die meisten Musikeinlagen. Vorallem der Mashup aus "Singing in the Rain" und "Umbrella" die Lieder von Journey wie "Don't stop believing" oder "Anyway you want it" sind schlichtweg großartig. Auch sind manche Folgen und Handlungsstränge glaubhaft und auch sehr gut umgesetzt, sodass man sich nicht permanent die Hand ins Gesicht schlägt und sich fragt "Wer zur Hölle würde dies und das tun?!".
Für Fans von überdramatisierten Teenager Geschichten ist die Serie absolut perfekt, für Fans von guten Musikanlagen ist die Serie sehenswert aber Leute, die mit beidem nichts anzufangen wissen sollten einen großen Bogen um die Serie machen. Denn hier bekommt man wirklich nur was draufsteht.
Musik und Drama.
Ich kann mich erinnern dass ich 2011 die ersten beiden Folgen auf Super RTL gesehen habe, nachdem ich die Vorschau sah und ich mir dachte: Was ist das jetzt schon wieder neues?
Doch damals habe ich nicht weiter gesehen, warum weis ich nicht mehr genau, ich glaube ich fand es damals zu langweilig und habe mich anderen Serien gewidmet.
2012 habe ich dann einen erneuten Start gewagt und sofort die ersten beiden Staffeln gesehen.
Es ist definitiv keine Serie für Jeden und mir sind viele Kritikpunkte anderer Menschen einleuchtend.
Für mich ist Glee genau das, was ich immer in einer Serie haben wollte:
Gesang der Schauspieler in jeder Episode, eine Mischung aus alten und neuen Liedern aus verschiedenen Genres, eine moderne und aktuelle Darstellung verschiedener Stereotypen, welche natürlich leicht überzogen ist, aber das ist ja genau das was die Macher meiner Meinung nach wollten. Die Mischung aus Humor und Tragik, war für mich schon immer ein Grund ist eine Serie zu sehen. Der Humor ist oft klischeehaft, direkt, überraschend (Wie ich gerne sage "What-the-Fuck?"-Humor)..und auf jeden Fall nicht jedermanns Sache.
Ich finde es toll wenn Glee eine Folge einem bestimmten Künstler, einem Genre oder einem bestimmten Musical widmet. Wie zum Beispiel Rocky Horror, Westside Story, Grease, Madonna, Michael Jackson, Britney Spears, eine Folge nur mit Disco-Liedern, eine Folge nur mit spanischen Lieder...etc.
Ich mag es total. Was Ich sehr gut finde ist dass Glee sich in vielen Folgen auch mit gesellschaftlichen Problemen und Themen beschäftigt. Beispiele dafür sind Alkohol, Tod, Selbstmord, Homosexualität( Welche in dieser Show eine groooße Rolle spielt), Religion, Das erste mal, Mobbing, Probleme mit sich selbst und mit der Gesellschaft usw. Nach den genannten Beispielen ist es offensichtlich dass Glee in erste Linie das jüngere Publikum zwischen 12 und 25 ansprechen soll.
Ich habe bis jetzt jede Folge gesehen, und sehe mir jede Woche die neuen Folgen an. Staffel 2 und 3 sind meiner Meinung nach am besten, da in Staffel 1 die Charaktere noch nicht voll ausgereift waren. Zu Staffel 4 kann ich noch kein vollständiges Feedback geben... Ich finde dass es einfach zu viele Charaktere gibt um allen gerecht zu werden und dass manche Entscheidungen an den Haaren herbeigezogen sind, was die Story betrifft.Ich lass mich überraschen, ich hoffe die Macher treffen am Ende die richtigen Entscheidungen.
Als letztes muss ich noch hinzufügen dass es ein Fehler war, Glee auf Super RTL auszustrahlen. Das ist nach wie vor mehr ein Kindersender und die brauchen sich gar nicht zu wundern dass die Serie schlechte Einschaltquoten hat, wenn sie um 21:00 an einem Freitag auf diesem Sender läuft. Was ist mit Viva, oder Sixx oder Vox??
Ich LIEBE GLEE!!! Es ist einfach meine absolute Lieblingsserie! Ich liebe Musicals und finde es daher ganz großartig, dass sie in GLEE nicht nur Popsongs covern sondern auch Musicallieder oder auch schon ältere Songs. Zudem liebe ich die Interpretationen in der Serie meistens mehr als die Originale!!
Die Characktere in GLEE finde ich auch super. Meiner Meinung nach sind sie nämlich irgendwie alle menschlich, keiner von denen ist nur "gut" oder "böse". Manchmal mag man den einen mehr und manchmal den anderen...
Ich kann auch nicht sagen, welche Staffel meine Lieblingstaffel ist, weil ich finde, dass jede Staffel ihre individuellen Stärken hat und auch immer wieder neue, interessante Charaktere hinzu kommen! Ich muss zugeben, dass ich wirklich ein Gleek bin, aber das finde ich nicht schlimm, weil GLEE irgendwie was ganz besonderes ist!
Absolut sehenswert. Diese Serie vereint Teenagerprobleme mit dem Ernst des Lebens. Es können sich viele Personen mit der Geschichte auseinandersetzen. Ich glaube diese Serie spricht nicht nur unbedingt eine bestimmte Zielgruppe an, sondern schafft es die ganze Familie vor dem TV zu vereinen. Super finde ich vorallem die sogenannten Mash-Up's und die Choreo's! :)
ich bin schon etwas länger jenseits der zielgruppe und mag nicht alles - aber insgesamt macht mir die serie sehr viel vergnügen; zumindest nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, daß leute, die zwischen mitte 20 und 30 sind und auch so aussehen, hier die "kids" sind und in ihrem tun und sagen als solche gesehen werden müssen (das fiel mir zuerst schwer).
insbesondere wenn sue ihrer boshaften phantasie besonders freien lauf läßt und wenn brittany ihre teils schon widersinnigen gedanken losläßt (wobei beide ja durchaus auch das gegenteil "können"...), hat das was einfach umwerfend absurdes (und erinnert mich da an SCRUBS). ist wie ein griff in die wundertüte: man weiß, daß da noch "sowas" kommen wird, aber nicht, wann und nicht, wie genau das sein wird. (wobei: die hochgradig verklemmte emma hat da auch so einige momente (((g))) )
(lach) und jetzt weiß ich auch, was für eine musik etwa justin biber, brittney spears, lady gaga + co überhaupt machen und daß ich zumindest bruchstücke einiger ihrer songs schonmal irgendwann irgendwo gehört habe (und daß sie aber nicht so "meine" musik sind).
davon ab gefällt die serie mir auch, weil sie DIEjenigen zu (im großen sympathischen, bloß halt mit reichlich ecken + kanten) helden macht, die üblicherweise getreten werden.
das werden sie hier auch, aber sie haben die sympathien der zuschauer großteils auf ihrer seite. UND schließen sich (mehr oder weniger) zusammen, helfen sich, trotz aller eifersüchteleien und streitereien, letztlich gegenseitig irgendwie durch den ganzen scheiß hindurch.
klar werden hier schwulenhaß, (anonymes) mobben/cybermobbing etc (bzw. die gründe dafür und die auswirkungen auf die opfer) etwas vereinfacht dargestellt.
aber ich denke, daß (außer rollenspielen) diese form der darstellung die vielleicht größten chancen hat, potentielle und tatsächliche täterkids zu erreichen und - hoffentlich - den/die eine(n) oder andere(n) zum nach- und umdenken zu bringen.
Ihr solltet wirklich mal weiter schauen als nur Folge 4, denn die Klischees und wenigen Witze vom Anfang sind später wie aus dem Gedächtnis verschwunden. Die Serie zaubert einem ein Lächeln aufs Gesicht mit diesen kleinen Wendungen und tollen Charakterentwicklungen. Sue Sylvester verleiht dieser Serie allerdings das gewisse Extra und schafft es das Niveau stark zu heben.
PS: Bin ich der Einzige dem die Stimmen beim singen sehr bearbeiten vorkommen?
Nein, bist du nicht. auch mir kommen viele Stimmen etwas bearbeitet vor, aber die meisten können auch live sher gut, sogar genau so gut, singen, daher kann man doch drüber hinwegblicken, oder?
Ich mochte die erste Staffel sehr, und behalte den Glauben, dass Staffel 4 besser wird als die lausige dritte Staffel. Wir halten die Daumen gedrückt.
Eigentlich sind Junge Kids und Mädels (na ja, das bin ich zwar auch aber...) mehr oder weniger die Zielgruppe, aber auch für ganze Familien ist glee was nettes. Sehenswert, muss aber nicht- und wird wahrscheinlich auch nicht- Jedem gefallen.
Okay, ich muss sagen, die Musik ist nicht so schlecht, die Glee fabriziert. Und auch manche Charaktere (Lynch!!) sind ganz nett. Aber die ganze Geschichte ist dermaßen konstruiert und unglaubwürdig, dazu noch die mehr als stereotypischen Figuren. So musste ich schon oft wegschalten wegen der Gefahr des Fremdschämend... Naja wie gesagt, die Musik ist nett und die macht zumindest 1/3 der Serie aus.
„We're all here for the same reason. Because we wanna be good at something.“
Im Januar 2011 saß ich mal wieder an einem Donnerstag Abend auf dem Sofa herum, zappte durch das TV-Programm und langweilte mich ehrlich gesagt. Dann schaltete ich - aus Versehen - diesen Sender namens RTL ein. Dort lief gerade zum Glück nicht irgendeine Sendung von deren Qualitäts-Fernsehen, sondern es lief Werbung. Genauer gesagt, eine Vorschau auf ein Programmhighlight am Sonntag. Angepriesen wurde es als "Serienhit". Da bin ich dann immer etwas skeptisch, also dachte ich mir nichts weiter dabei. Dann machte mich meine Lokalzeitung mit einem großen Artikel darauf aufmerksam - zwei Tage später. Es schien also doch etwas bedeutsamer zu sein, wenn schon so darüber berichtet wird. Nun ja, ich schaute also rein. An einem Sonntag Nachmittag ist das schon mal drin. Und ich könnte jetzt groß davon erzählen, wie es mich plötzlich überrascht hat und total toll war. War es anfangs nicht, es war schlicht nett. Aber es wurde besser. Meiner Meinung nach. Ich kann total nachvollziehen, dass viele das hier gar nicht mögen. Denn GLEE ist nicht für jeden etwas. Es ist auch nicht die von manchen groß angepriesene Revolution des Genres. Aber ich mag es irgendwie.
In Staffel Eins formte der Lehrer Will Schuester einen Haufen talentierter Sänger und Tänzer zu einer Einheit. Aber wie es im Leben so üblich ist, geht es nicht ohne Probleme, ohne Aufs und Abs. Staffel Zwei zeigt uns dann eine Weiterentwicklung der Gruppe, die den nächsten Schritt macht auf dem Gewinn vom nationalen Titel der Show-Chöre. In der dritten Staffel geht es ebenso weiter, noch mehr Probleme werden offensichtlich und behandelt, aber es kommt zu einem Happy Ending, zumindest in Teilen.
„I just want somebody to love me.“
GLEE präsentiert alle möglichen Klischees von Teenie-Schwangerschaft über die üblichen Beliebtheits-Streitereien bis zum Umgang mit allen anderen üblichen pubertären Problemen. Es gibt Schwarze, Schwule, Lesben, Asiaten, Latino-Amerikaner - bloß keinen vergessen. Aber das schöne an „Glee“ ist, dass schamlos damit gespielt wird. Für manche mag es nicht so sein, ich denke aber, dass es so ist. Ganz versteckt werden diese Klischees manchmal spielerisch durch den Kakao gezogen, aber das teils so übertrieben und dann teils wieder so schlicht, dass es nicht immer zu erkennen ist. Natürlich gibt es auch klassische Momente und Szenen in „Glee“. Aber ein bisschen Klischee sei doch jedem vergönnt.
„I want to do glee. I'm really happy when I perform.“
Es ist jetzt 1 1/2 Jahre her, dass ich „Glee“ das erste Mal erlebt habe. Seit dem hat sich viel getan. Die Charaktere haben sich weiter entwickelt, manche in nicht für möglich gehaltene Richtungen. Ein paar der Figuren habe ich mit der Zeit lieb gewonnen und ihren Weg mit großem Interesse verfolgt. Bis zum Ende, bis zum Finale der dritten Staffel. Vielleicht begeistert mich die Serie so, weil ich mich selbst in einem ähnlichen Alter und einer vergleichbaren Situation befinde. Der Schulabschluss steht bevor, ein großer, vielleicht der größte, Einschnitt im Leben. Es heißt Abschied nehmen von Personen, die man lieb gewonnen hat, aber möglicherweise niemals wieder sieht. Vor allem die letzten Episoden spiegeln das gut wider. Deshalb hat es mir so gut gefallen, manchmal war ich regelrecht süchtig nach der nächsten Folge. Außerdem hat mit „Glee“ auch mein Schwärmen für Dianna Agron begonnen (♥).
Ja, das war es jetzt. Die dritte Staffel ist vorbei und der Weg ist erst mal vorbei, ebenso die Schule. So geht für die Charaktere eine Ära zu Ende und es steht der Anfang von etwas völlig Neuem. Zum Schluss: GLEE hat mir etwas mitgegeben, nur einen kleinen Rat, den jeder sich immer wieder vor Augen führen sollte:
„Never give up on your dreams. They can come true.“
„Our work here is done. There's only one thing left to do. Say goodbye.“
ich finde die serie einfach gut. das richtige um abzuschalten. es gibt tolle musik mit passender performance. die handlung ist nicht so tiefschürfend aber das stört mich in dem fall nicht.
Was Uew Boll mit Verfilmungen von Videospielen macht, macht Disney jetzt mit Schulchören.
Es ist Schade wie so junge Talente in dieser eigentlich stock prüden Fernsehserie ausrangiert werden. Naja wenigstens dürfen sie auf gerichtlicher Anweisung viele bands nicht mehr covern, Slash sei dank.
Ich will dich mal ebend verbessern. Glee ist nicht von Disney sondern von 20th Century Fox Television. Mich würde mal interessieren was du an der setie als "prüde" empfindest, zu mal dass eine Serie ist die die Karten offen auf den Tisch legt und versucht alles laut auszusprechen?
Ich will dich mal eben verbessern. Glee ist nicht von Disney sondern von 20th Century Fox Television. Mich würde mal interessieren was du an der Serie als "prüde" empfindest, zu mal dass eine Serie ist die die Karten offen auf den Tisch legt und versucht alles laut auszusprechen?
Eine irre Musikvernarrte wie ich, die obendrein noch filmsüchtig ist, flippt natürlich bei Musicals total vor Freude aus und schon lange wünschte ich mir eine Serie, statt diverser Filme. Bald hatte das elende Warten ein Ende, denn dann kam "Glee".
Alle Hoffnung lag in "Glee", tolle und auch anspruchsvolle Musik zum mitsingen und tanzen, Charaktere die man lieb gewinnen muss und eine Story die zwar wie in vielen Musicals eher dünn ist, aber dennoch unterhaltsam.
Also, die Erwartungen waren enorm und so ließ ich mich nicht lumpen und hockte mich tatsächlich jeden Montag Abend vor die Glotze um die langerwartete Musicalserie zu sehen.
Nach der 4ten Episode war leider dann aber Schluss.
Was war passiert?
"Glee" entsprach so gar nicht meinen Erwartungen, so gibt es in dieser Serie nicht einen Charakter der es wert wäre, seine Geschichte zu verfolgen. Ebenso sind die Songs auch ziemlich schlecht gesungen, man muss sich sogar fragen, ob die Darsteller eigentlich wirklich singen können. Ein paar Leuchten gibt es ja doch, doch rollen sich bei den meisten mehr oder minder die Zehennägel auf.
Die Charaktere sind durchgehend unsympathisch, ja sogar ziemlich dumm. Man scheint förmlich zu spüren, wie der IQ jedes Protagonisten, minütlich sinkt und offenbar scheinen sie sich sekundlich zu fragen ob denn Hühner Ponys fressen können.
Offenbar, denn eine von denen glaubt doch tatsächlich sie sei schwanger, nur weil am Vortag, auf dem Vordach ein Storch gelandet ist.
Weil das noch nicht genug ist, ist die Story auch ziemlich albern und warum laufen die Cheerleadermädels dauernd in Uniform rum?
Highschoolsatire? Wohl kaum, denn dann würde der ganze Mist ja noch irgendeinen Sinn verfolgen.
Toll sind Gasstars wie Matt Bomer (White Collar), Gwyneth Paltrow (Iron Man) Neil Patrick Harris (How I Met Your Mother) oder John Stamos (Emergency Room), aber sich wegen den paar Talenten 45 Minuten lang quälen zu lassen, das ist es dann doch nicht wert.
Kinder, die Welt wird nicht bunter wenn man sie ansingt, Cheerleader haben auch richtige Klamotten, Highschool Schüler können auch klug sein und nein, Hühner fressen keine Ponys.
"Glee" zieht das Genre so dermaßen in den Dreck, dass es unfeiner gar nicht mehr geht. Gegen diese Schrott ist "High School Musical" ja ein Meisterwerk und jeder DSDS-Heini ein Wahnsinnstalent!
"Glee", der Dreck unter dem Fingernagel, die Fäkalien im Misthaufen und der Rotz im Taschentuch. Pardon!
Also da muss ich doch glatt wiedersprechen. Die Schauspieler können sehr wohl gut singen(was wenn man es mit der heutigen Justin Bieber-Generation vergleicht, echt selten ist) und sind nicht unsympathisch(außer vielleicht Lea Michelle). Zwar spielt die Serie mit den typische Klischees, aber die Charaktere haben doch einen gewissen Charme und die Serie mit dem "High School Musical-Scheiß" zu vergleichen finde ich doch recht hart, den die können hier wenigstens Schauspielern
@SoulReaver: :)
@Thomas Hetzel: Schön, dass es doch Menschen gibt, die dem etwas abgewinnen können :)
Ich fand den Lehrer ja am Anfang sympathisch aber mittlerweile ist der ja ein ziemliches Arschloch (sorry für den Ausdruck) geworden. Hab nämlich mal in die zweite Staffel rein gesehen und ich war ziemlich schockiert.
Meiner Meinung nach können ein paar aus "High School Musical" schon schauspielern und was den Gesang betrifft, naja, Meinungen sind halt verschieden :)
Soweit ich weiß, sind einige der Schauspieler aus "Glee" ausgebildete Musicalstars und ich frage mich wirklich wer bitte aus "High School Musical" bis auf Ashley Tisdale, schauspielern konnte.
Mag ja sein mir klang der Gesang aber ein wenig quietschig in den Ohren.
Ich bin der Meinung, dass außer Ashley auch noch Zac Efron und Alyson Reed schauspielern können.
Wie schon erwähnt, deine Meinung und meine Meinung ist unterschiedlich.
Trotzdem, das gleich mit DSDS zu vergleichen ist schon übel. Ich schließe mich deiner Meinung an, Geschmäcker sind verschieden, aber der Vergleich mit DSDS ist echt grenzwertig.
Ein wenig spät aber muss ich trotzdem kommentieren. ich finde den Vergleich mit High School Musical schon grenz wertig aber der Vergleich mit DSDS geht gar nicht. Den Kritikpunkt kann ich nicht ernst nehmen.
Zugegeben. Die Zielgruppe der Serie ist weiblich. Oder ziemlich jung.
Trotzdem bietet die Serie auch älteren, männlichen Zuschauern genug, um sie zu unterhalten.
Zum Beispiel reicht meistens schon das Wissen, dass die wirklich schicken Mädels in Wirklichkeit keine 16 sondern Mitte 20 sind, um der Serie einen Sympathieboost zu geben.
Daneben gibt es noch Jane Lynchs Charakter, der in seiner ambivalenten Bösartigekeit immer wieder das Highlight einer Episode darstellt, auch wenn die Sprüche im Verlauf der Serie schwächer werden.
Als Deutscher ist es generell schwer, sich in das US-amerikanische Highschool-Leben hineinzudenken. Natürlich, ein bisschen kennen wir das aus der Oberstufe, aber dass die soziale Position durch die oktroyierte Subsystemzugehörigkeit definiert wird, kenne -ich- nicht. Meine Schule hatte gar keine Football-Mannschaft, die Basketball Ag fand einmal im Monat statt und hatte etwa 4 regelmäßige Mitglieder. Von Cheerleadern ganz zu schweigen (Schön wärs). Das macht die Serie jedoch dadurch wett, dass sie erstens das Ganze nicht ernst nimmt, übertreibt und viel zu bunt ausmalt und zweitens dadurch, dass, obwohl man sich vorstellen kann, dass so ein System so ziemlich jeden, der nicht zu den oberen zwanzig Schülern gehört in die Depression treiben müsste, sie das nicht so zeigt. Sogar wenn man in der Mülltonne landet, weil man "nicht dazugehört", hat man danach nur einen schwarzen Fleck im Gesicht und die vielen besten und wahren Freunde,. um dich aufzupäppeln. Die Serie, obwohl sie unbeschreibliche Missstände anprangert, zeigt diese nicht oder verharmlost sie bis zur Unkenntlichkeit. Trotzdem schafft sie es, nicht nur für Jugendliche wertvolle Botschaften von Toleranz und menschlichen Umgangsformen zu transportieren.
Dennoch bleibt die Gruppe derer, die sich dieses Botschaften aussetzt eben sehr begrenzt.
Die Charaktere sind in ihrer hübschen, moralisch fest verankerten, wenn auch des öfteren schwankenden Ambivalenz ein bisschen hohl, bieten aber genau deshalb genug Projektionsfläche, um sowohl der Mehrheit der Zuschauer Sympathie und Empathie abzuringen, vor allem aber um deren Probleme als Transmitter für eben genannte Botschaften fungieren zu lassen.
Zum Schluss: Nette Serie mit Sinn, nicht für Jedermann.
habe mich immer dagegen gestellt weil ich ein feind von high school musical bin, aber dann hat es mich doch überzeugt. die liedauswahl ist vielfältig und wirklich schön umgesetzt. die story ist natürlich über die maßen kitschig und teenie aber das war ja schon klar =) ich finde es lohnt sich, weil man gut mitleben kann :D
Kritiken (3) — Serie: Glee
Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenSo, Pilotfilm geguckt, auf RTL, auf deutsch. Es gab also genug Stolpersteine um mir zu gefallen, doch scheißegal. "Glee" ist die Serie, die ich mir schon lange gewünscht habe. Wann gab es das letzte mal eine Musical-Serie? Zudem ist der typische Murphy-Charme nicht verloren gegangen. "Nip/Tuck" war natürlich irgendwie erwachsener und ernster, wurde aber in den späteren Staffeln immer langweiliger und klischeehafter. "Glee" dagegen zeigt Klischees, die stetig demontiert werden.
bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschenIrgendwo hab ich gelesen, Glee sei "Freaks and Geeks meets High School Musical". Das trifft es ziemlich gut: Glee ist Musical und dementsprechend over-the-top, aber die Serie hat auch liebenswerte und glaubhafte Charaktere und verzichtet darauf, wie die meisten Teenagerfilme oder -serien ausschließlich irgendwelche Models zu casten. Es werden echte Geschichten erzählt, die in einigen Fällen auch nicht gerade leichter Stoff sind - und trotzdem macht Glee unendlich viel Spaß. Die Songs sind kreativ ausgewählt und hervorragend umgesetzt und die Mischung aus Musical-Nummern und Popsongs dürfte für jeden etwas bereithalten.
Dank Kurt, in den man sich übrigens gefälligst zu verlieben hat, muss ich jetzt außerdem unweigerlich lächeln, wenn irgendwo Beyonce läuft.
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenGlee ist grandios. Als wenn sich einer das Konzept von "High School Musical" angesehen hat und meinte: "So und das machen wir jetzt mal in gut!" - Statt zuckriger Pseudoproblemchen, geht Glee in die vollen und bringt eine Prise reales Leben in die Storys, die trotz allem immer musicaltypisch überhöht werden. Die Cast ist sympathisch und Sue Sylvester ist eine der besten Antagonistinnen der jüngeren Seriengeschichte, die Dialoge sind witzig und die Songs inspiriert und ansprechend surreal umgesetzt. So kann Musical aussehen, wenn man es wirklich ernst nimmt.
bedenklich? 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
wahrerkrieger Fri, 24 Jun 2011 19:10:47 -0000
Antwort löschen*hust* *hust*
Kommentare
über Glee
styx.canomo Wed, 15 May 2013 17:54:56 -0000
Kommentar löschenmerkt euch, kinder:
wenn ihr gemobbt werdet, singt einfach ein lied dazu.
bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Fu-Jay Thu, 16 May 2013 02:05:24 -0000
Antwort löschenDann lassen euch die Mobber auch sicher von eurem Selbstbewusstsein verwirrt in Ruhe.
nadine01 Sat, 13 Apr 2013 09:15:22 -0000
Kommentar löschendie erste staffel war die beste
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il padrino Sun, 24 Feb 2013 08:57:10 -0000
Kommentar löschenTut mir Leid, aber ich verstehe die Beliebtheit der Sendung nicht; ich finde, dass sie Klischeehaft und wenig komisch ist.
Weiterhin singen die Darsteller schlecht, und insgesamt ist es einfach nicht mein Ding.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Masseltoff Thu, 18 Apr 2013 16:59:57 -0000
Antwort löschenDie 2te hälfte des letzten Satzes hätte gereicht :D
Mag die Serie übrigens auch nicht :)
MartinLeonM Tue, 12 Feb 2013 12:23:29 -0000
Kommentar löschenIch liebe die Serie ich mag den Charm den Humor und natürlich die Lieder.
Kommen wir zu den Gesanglichen Leistungen: Rachel (Lea Michelle) hat eine hammer Stimme und einen super Stimmumfang, generell haben die Akture eine sehr gute Stimme, bis auf Finn (Cory M.) ich mag seine Stimme nicht alzu sehr.
Zur Story: Was die Kids und Mr. Schuester (Matthew Morris) entwickeln sich im laufe der 4 Staffeln sehr gut und nehmen alle einen extremen Wandel vor. Sei es Kurt (Chris Colfer) der sich in der erstern Staffel erst outen will in (ACHTUNG SPOILER!!!) Staffel 4 mit Rachel in New York Karriere machen will, und nebenbei einen Freund findet.
Die Songs passen immer zur Situation ud sind immer TOP eingesungen.
Ich <3 die Serie
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Masseltoff Thu, 18 Apr 2013 17:01:50 -0000
Antwort löschen"Die Songs passen immer zur Situation "
Trifft vielleicht auf Staffel 1 zu, aber ab Staffel 3, sind die meisten Lieder (gibt natürlich auch ausnahmen) einfach nur in die Handlung eingeworfen und haben damit überhaupt nichts zutun.
Haesin Sun, 10 Feb 2013 21:16:10 -0000
Kommentar löschenIch mag den Humor, die Bissigkeit, die Vielschichtigkeit der Charaktere, die Gastauftritte der Stars und natürlich die Musik. Die Serie ist einfach klasse und die Sendepausen sehr lang. Ich hoffe, dass bald die neuen Folgen anlaufen.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
mrvans26 Sun, 10 Feb 2013 13:39:12 -0000
Kommentar löschenJoa was soll man dazu sagen? Man weiß genau was man bekommt wenn man es kommt und das ist teilweise recht cool. ABER
Es ist alles irgendwie viel zu übertrieben und die Witze sind oft wahnsinnig schlecht. Die Folgen haben oft Botschaften, die aber nicht unterschwellig rübergebracht werden, sondern sind eher wie Zaunlatten, die einem fröhlich ins Gesicht geschlagen werden, damit auch wirklich jeder sie kapiert. Es gibt einige Folgen, die damit absolut nervig sind und, die ich lieber wieder vergessen würde.
Was man der Serie aber zu Gute halten muss sind die meisten Musikeinlagen. Vorallem der Mashup aus "Singing in the Rain" und "Umbrella" die Lieder von Journey wie "Don't stop believing" oder "Anyway you want it" sind schlichtweg großartig. Auch sind manche Folgen und Handlungsstränge glaubhaft und auch sehr gut umgesetzt, sodass man sich nicht permanent die Hand ins Gesicht schlägt und sich fragt "Wer zur Hölle würde dies und das tun?!".
Für Fans von überdramatisierten Teenager Geschichten ist die Serie absolut perfekt, für Fans von guten Musikanlagen ist die Serie sehenswert aber Leute, die mit beidem nichts anzufangen wissen sollten einen großen Bogen um die Serie machen. Denn hier bekommt man wirklich nur was draufsteht.
Musik und Drama.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
maggY.musiC Fri, 08 Feb 2013 14:47:47 -0000
Kommentar löschenIch kann mich erinnern dass ich 2011 die ersten beiden Folgen auf Super RTL gesehen habe, nachdem ich die Vorschau sah und ich mir dachte: Was ist das jetzt schon wieder neues?
Doch damals habe ich nicht weiter gesehen, warum weis ich nicht mehr genau, ich glaube ich fand es damals zu langweilig und habe mich anderen Serien gewidmet.
2012 habe ich dann einen erneuten Start gewagt und sofort die ersten beiden Staffeln gesehen.
Es ist definitiv keine Serie für Jeden und mir sind viele Kritikpunkte anderer Menschen einleuchtend.
Für mich ist Glee genau das, was ich immer in einer Serie haben wollte:
Gesang der Schauspieler in jeder Episode, eine Mischung aus alten und neuen Liedern aus verschiedenen Genres, eine moderne und aktuelle Darstellung verschiedener Stereotypen, welche natürlich leicht überzogen ist, aber das ist ja genau das was die Macher meiner Meinung nach wollten. Die Mischung aus Humor und Tragik, war für mich schon immer ein Grund ist eine Serie zu sehen. Der Humor ist oft klischeehaft, direkt, überraschend (Wie ich gerne sage "What-the-Fuck?"-Humor)..und auf jeden Fall nicht jedermanns Sache.
Ich finde es toll wenn Glee eine Folge einem bestimmten Künstler, einem Genre oder einem bestimmten Musical widmet. Wie zum Beispiel Rocky Horror, Westside Story, Grease, Madonna, Michael Jackson, Britney Spears, eine Folge nur mit Disco-Liedern, eine Folge nur mit spanischen Lieder...etc.
Ich mag es total. Was Ich sehr gut finde ist dass Glee sich in vielen Folgen auch mit gesellschaftlichen Problemen und Themen beschäftigt. Beispiele dafür sind Alkohol, Tod, Selbstmord, Homosexualität( Welche in dieser Show eine groooße Rolle spielt), Religion, Das erste mal, Mobbing, Probleme mit sich selbst und mit der Gesellschaft usw. Nach den genannten Beispielen ist es offensichtlich dass Glee in erste Linie das jüngere Publikum zwischen 12 und 25 ansprechen soll.
Ich habe bis jetzt jede Folge gesehen, und sehe mir jede Woche die neuen Folgen an. Staffel 2 und 3 sind meiner Meinung nach am besten, da in Staffel 1 die Charaktere noch nicht voll ausgereift waren. Zu Staffel 4 kann ich noch kein vollständiges Feedback geben... Ich finde dass es einfach zu viele Charaktere gibt um allen gerecht zu werden und dass manche Entscheidungen an den Haaren herbeigezogen sind, was die Story betrifft.Ich lass mich überraschen, ich hoffe die Macher treffen am Ende die richtigen Entscheidungen.
Als letztes muss ich noch hinzufügen dass es ein Fehler war, Glee auf Super RTL auszustrahlen. Das ist nach wie vor mehr ein Kindersender und die brauchen sich gar nicht zu wundern dass die Serie schlechte Einschaltquoten hat, wenn sie um 21:00 an einem Freitag auf diesem Sender läuft. Was ist mit Viva, oder Sixx oder Vox??
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Eponine07 Wed, 30 Jan 2013 15:22:49 -0000
Kommentar löschenIch LIEBE GLEE!!! Es ist einfach meine absolute Lieblingsserie! Ich liebe Musicals und finde es daher ganz großartig, dass sie in GLEE nicht nur Popsongs covern sondern auch Musicallieder oder auch schon ältere Songs. Zudem liebe ich die Interpretationen in der Serie meistens mehr als die Originale!!
Die Characktere in GLEE finde ich auch super. Meiner Meinung nach sind sie nämlich irgendwie alle menschlich, keiner von denen ist nur "gut" oder "böse". Manchmal mag man den einen mehr und manchmal den anderen...
Ich kann auch nicht sagen, welche Staffel meine Lieblingstaffel ist, weil ich finde, dass jede Staffel ihre individuellen Stärken hat und auch immer wieder neue, interessante Charaktere hinzu kommen! Ich muss zugeben, dass ich wirklich ein Gleek bin, aber das finde ich nicht schlimm, weil GLEE irgendwie was ganz besonderes ist!
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Stuppelchen Thu, 29 Nov 2012 09:55:01 -0000
Kommentar löschenAbsolut sehenswert. Diese Serie vereint Teenagerprobleme mit dem Ernst des Lebens. Es können sich viele Personen mit der Geschichte auseinandersetzen. Ich glaube diese Serie spricht nicht nur unbedingt eine bestimmte Zielgruppe an, sondern schafft es die ganze Familie vor dem TV zu vereinen. Super finde ich vorallem die sogenannten Mash-Up's und die Choreo's! :)
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
russell Sat, 20 Oct 2012 19:22:56 -0000
Kommentar löschenich bin schon etwas länger jenseits der zielgruppe und mag nicht alles - aber insgesamt macht mir die serie sehr viel vergnügen; zumindest nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, daß leute, die zwischen mitte 20 und 30 sind und auch so aussehen, hier die "kids" sind und in ihrem tun und sagen als solche gesehen werden müssen (das fiel mir zuerst schwer).
insbesondere wenn sue ihrer boshaften phantasie besonders freien lauf läßt und wenn brittany ihre teils schon widersinnigen gedanken losläßt (wobei beide ja durchaus auch das gegenteil "können"...), hat das was einfach umwerfend absurdes (und erinnert mich da an SCRUBS). ist wie ein griff in die wundertüte: man weiß, daß da noch "sowas" kommen wird, aber nicht, wann und nicht, wie genau das sein wird. (wobei: die hochgradig verklemmte emma hat da auch so einige momente (((g))) )
(lach) und jetzt weiß ich auch, was für eine musik etwa justin biber, brittney spears, lady gaga + co überhaupt machen und daß ich zumindest bruchstücke einiger ihrer songs schonmal irgendwann irgendwo gehört habe (und daß sie aber nicht so "meine" musik sind).
davon ab gefällt die serie mir auch, weil sie DIEjenigen zu (im großen sympathischen, bloß halt mit reichlich ecken + kanten) helden macht, die üblicherweise getreten werden.
das werden sie hier auch, aber sie haben die sympathien der zuschauer großteils auf ihrer seite. UND schließen sich (mehr oder weniger) zusammen, helfen sich, trotz aller eifersüchteleien und streitereien, letztlich gegenseitig irgendwie durch den ganzen scheiß hindurch.
klar werden hier schwulenhaß, (anonymes) mobben/cybermobbing etc (bzw. die gründe dafür und die auswirkungen auf die opfer) etwas vereinfacht dargestellt.
aber ich denke, daß (außer rollenspielen) diese form der darstellung die vielleicht größten chancen hat, potentielle und tatsächliche täterkids zu erreichen und - hoffentlich - den/die eine(n) oder andere(n) zum nach- und umdenken zu bringen.
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Strikerth Wed, 19 Sep 2012 00:16:33 -0000
Kommentar löschenIhr solltet wirklich mal weiter schauen als nur Folge 4, denn die Klischees und wenigen Witze vom Anfang sind später wie aus dem Gedächtnis verschwunden. Die Serie zaubert einem ein Lächeln aufs Gesicht mit diesen kleinen Wendungen und tollen Charakterentwicklungen. Sue Sylvester verleiht dieser Serie allerdings das gewisse Extra und schafft es das Niveau stark zu heben.
PS: Bin ich der Einzige dem die Stimmen beim singen sehr bearbeiten vorkommen?
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Filmpilotin1959 Sun, 23 Sep 2012 15:16:43 -0000
Antwort löschenNein, bist du nicht. auch mir kommen viele Stimmen etwas bearbeitet vor, aber die meisten können auch live sher gut, sogar genau so gut, singen, daher kann man doch drüber hinwegblicken, oder?
Ich mochte die erste Staffel sehr, und behalte den Glauben, dass Staffel 4 besser wird als die lausige dritte Staffel. Wir halten die Daumen gedrückt.
Eigentlich sind Junge Kids und Mädels (na ja, das bin ich zwar auch aber...) mehr oder weniger die Zielgruppe, aber auch für ganze Familien ist glee was nettes. Sehenswert, muss aber nicht- und wird wahrscheinlich auch nicht- Jedem gefallen.
Staffmann Fri, 14 Sep 2012 08:41:25 -0000
Kommentar löschenOkay, ich muss sagen, die Musik ist nicht so schlecht, die Glee fabriziert. Und auch manche Charaktere (Lynch!!) sind ganz nett. Aber die ganze Geschichte ist dermaßen konstruiert und unglaubwürdig, dazu noch die mehr als stereotypischen Figuren. So musste ich schon oft wegschalten wegen der Gefahr des Fremdschämend... Naja wie gesagt, die Musik ist nett und die macht zumindest 1/3 der Serie aus.
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Akira_L Sun, 16 Sep 2012 15:25:46 -0000
Antwort löschenDas mit den stereotypischen figuren ist also keine absicht? Ups
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Staffmann Mon, 17 Sep 2012 10:09:17 -0000
Antwort löschennur weil es Absicht ist, muss es nicht gut sein
Akira_L Tue, 18 Sep 2012 10:23:34 -0000
Antwort löschenDas stimmt.
alex023 Mon, 10 Sep 2012 19:16:22 -0000
Kommentar löschen„We're all here for the same reason. Because we wanna be good at something.“
Im Januar 2011 saß ich mal wieder an einem Donnerstag Abend auf dem Sofa herum, zappte durch das TV-Programm und langweilte mich ehrlich gesagt. Dann schaltete ich - aus Versehen - diesen Sender namens RTL ein. Dort lief gerade zum Glück nicht irgendeine Sendung von deren Qualitäts-Fernsehen, sondern es lief Werbung. Genauer gesagt, eine Vorschau auf ein Programmhighlight am Sonntag. Angepriesen wurde es als "Serienhit". Da bin ich dann immer etwas skeptisch, also dachte ich mir nichts weiter dabei. Dann machte mich meine Lokalzeitung mit einem großen Artikel darauf aufmerksam - zwei Tage später. Es schien also doch etwas bedeutsamer zu sein, wenn schon so darüber berichtet wird. Nun ja, ich schaute also rein. An einem Sonntag Nachmittag ist das schon mal drin. Und ich könnte jetzt groß davon erzählen, wie es mich plötzlich überrascht hat und total toll war. War es anfangs nicht, es war schlicht nett. Aber es wurde besser. Meiner Meinung nach. Ich kann total nachvollziehen, dass viele das hier gar nicht mögen. Denn GLEE ist nicht für jeden etwas. Es ist auch nicht die von manchen groß angepriesene Revolution des Genres. Aber ich mag es irgendwie.
In Staffel Eins formte der Lehrer Will Schuester einen Haufen talentierter Sänger und Tänzer zu einer Einheit. Aber wie es im Leben so üblich ist, geht es nicht ohne Probleme, ohne Aufs und Abs. Staffel Zwei zeigt uns dann eine Weiterentwicklung der Gruppe, die den nächsten Schritt macht auf dem Gewinn vom nationalen Titel der Show-Chöre. In der dritten Staffel geht es ebenso weiter, noch mehr Probleme werden offensichtlich und behandelt, aber es kommt zu einem Happy Ending, zumindest in Teilen.
„I just want somebody to love me.“
GLEE präsentiert alle möglichen Klischees von Teenie-Schwangerschaft über die üblichen Beliebtheits-Streitereien bis zum Umgang mit allen anderen üblichen pubertären Problemen. Es gibt Schwarze, Schwule, Lesben, Asiaten, Latino-Amerikaner - bloß keinen vergessen. Aber das schöne an „Glee“ ist, dass schamlos damit gespielt wird. Für manche mag es nicht so sein, ich denke aber, dass es so ist. Ganz versteckt werden diese Klischees manchmal spielerisch durch den Kakao gezogen, aber das teils so übertrieben und dann teils wieder so schlicht, dass es nicht immer zu erkennen ist. Natürlich gibt es auch klassische Momente und Szenen in „Glee“. Aber ein bisschen Klischee sei doch jedem vergönnt.
„I want to do glee. I'm really happy when I perform.“
Es ist jetzt 1 1/2 Jahre her, dass ich „Glee“ das erste Mal erlebt habe. Seit dem hat sich viel getan. Die Charaktere haben sich weiter entwickelt, manche in nicht für möglich gehaltene Richtungen. Ein paar der Figuren habe ich mit der Zeit lieb gewonnen und ihren Weg mit großem Interesse verfolgt. Bis zum Ende, bis zum Finale der dritten Staffel. Vielleicht begeistert mich die Serie so, weil ich mich selbst in einem ähnlichen Alter und einer vergleichbaren Situation befinde. Der Schulabschluss steht bevor, ein großer, vielleicht der größte, Einschnitt im Leben. Es heißt Abschied nehmen von Personen, die man lieb gewonnen hat, aber möglicherweise niemals wieder sieht. Vor allem die letzten Episoden spiegeln das gut wider. Deshalb hat es mir so gut gefallen, manchmal war ich regelrecht süchtig nach der nächsten Folge. Außerdem hat mit „Glee“ auch mein Schwärmen für Dianna Agron begonnen (♥).
Ja, das war es jetzt. Die dritte Staffel ist vorbei und der Weg ist erst mal vorbei, ebenso die Schule. So geht für die Charaktere eine Ära zu Ende und es steht der Anfang von etwas völlig Neuem. Zum Schluss: GLEE hat mir etwas mitgegeben, nur einen kleinen Rat, den jeder sich immer wieder vor Augen führen sollte:
„Never give up on your dreams. They can come true.“
„Our work here is done. There's only one thing left to do. Say goodbye.“
Goodbye.
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Audreyfan Tue, 11 Sep 2012 03:11:21 -0000
Antwort löschenIch mag die Serie ja nicht, wie du weißt, aber sehr sehr schön geschrieben :)
alex023 Tue, 11 Sep 2012 13:11:52 -0000
Antwort löschen:) danke. :)
Mondlady Tue, 07 Aug 2012 20:02:05 -0000
Kommentar löschenich finde die serie einfach gut. das richtige um abzuschalten. es gibt tolle musik mit passender performance. die handlung ist nicht so tiefschürfend aber das stört mich in dem fall nicht.
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mister_oizo Sat, 21 Jul 2012 19:30:04 -0000
Kommentar löschenWas Uew Boll mit Verfilmungen von Videospielen macht, macht Disney jetzt mit Schulchören.
Es ist Schade wie so junge Talente in dieser eigentlich stock prüden Fernsehserie ausrangiert werden. Naja wenigstens dürfen sie auf gerichtlicher Anweisung viele bands nicht mehr covern, Slash sei dank.
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maggY.musiC Fri, 08 Feb 2013 15:04:37 -0000
Antwort löschenIch will dich mal ebend verbessern. Glee ist nicht von Disney sondern von 20th Century Fox Television. Mich würde mal interessieren was du an der setie als "prüde" empfindest, zu mal dass eine Serie ist die die Karten offen auf den Tisch legt und versucht alles laut auszusprechen?
maggY.musiC Fri, 08 Feb 2013 15:05:35 -0000
Antwort löschenHIER NOCH MAL OHNE RECHTSCHREIBFEHLER :D
Ich will dich mal eben verbessern. Glee ist nicht von Disney sondern von 20th Century Fox Television. Mich würde mal interessieren was du an der Serie als "prüde" empfindest, zu mal dass eine Serie ist die die Karten offen auf den Tisch legt und versucht alles laut auszusprechen?
*frenzy_punk<3 Mon, 02 Jul 2012 18:07:14 -0000
Kommentar löschen"Glee" und die Beleidigung eines Genres.
Eine irre Musikvernarrte wie ich, die obendrein noch filmsüchtig ist, flippt natürlich bei Musicals total vor Freude aus und schon lange wünschte ich mir eine Serie, statt diverser Filme. Bald hatte das elende Warten ein Ende, denn dann kam "Glee".
Alle Hoffnung lag in "Glee", tolle und auch anspruchsvolle Musik zum mitsingen und tanzen, Charaktere die man lieb gewinnen muss und eine Story die zwar wie in vielen Musicals eher dünn ist, aber dennoch unterhaltsam.
Also, die Erwartungen waren enorm und so ließ ich mich nicht lumpen und hockte mich tatsächlich jeden Montag Abend vor die Glotze um die langerwartete Musicalserie zu sehen.
Nach der 4ten Episode war leider dann aber Schluss.
Was war passiert?
"Glee" entsprach so gar nicht meinen Erwartungen, so gibt es in dieser Serie nicht einen Charakter der es wert wäre, seine Geschichte zu verfolgen. Ebenso sind die Songs auch ziemlich schlecht gesungen, man muss sich sogar fragen, ob die Darsteller eigentlich wirklich singen können. Ein paar Leuchten gibt es ja doch, doch rollen sich bei den meisten mehr oder minder die Zehennägel auf.
Die Charaktere sind durchgehend unsympathisch, ja sogar ziemlich dumm. Man scheint förmlich zu spüren, wie der IQ jedes Protagonisten, minütlich sinkt und offenbar scheinen sie sich sekundlich zu fragen ob denn Hühner Ponys fressen können.
Offenbar, denn eine von denen glaubt doch tatsächlich sie sei schwanger, nur weil am Vortag, auf dem Vordach ein Storch gelandet ist.
Weil das noch nicht genug ist, ist die Story auch ziemlich albern und warum laufen die Cheerleadermädels dauernd in Uniform rum?
Highschoolsatire? Wohl kaum, denn dann würde der ganze Mist ja noch irgendeinen Sinn verfolgen.
Toll sind Gasstars wie Matt Bomer (White Collar), Gwyneth Paltrow (Iron Man) Neil Patrick Harris (How I Met Your Mother) oder John Stamos (Emergency Room), aber sich wegen den paar Talenten 45 Minuten lang quälen zu lassen, das ist es dann doch nicht wert.
Kinder, die Welt wird nicht bunter wenn man sie ansingt, Cheerleader haben auch richtige Klamotten, Highschool Schüler können auch klug sein und nein, Hühner fressen keine Ponys.
"Glee" zieht das Genre so dermaßen in den Dreck, dass es unfeiner gar nicht mehr geht. Gegen diese Schrott ist "High School Musical" ja ein Meisterwerk und jeder DSDS-Heini ein Wahnsinnstalent!
"Glee", der Dreck unter dem Fingernagel, die Fäkalien im Misthaufen und der Rotz im Taschentuch. Pardon!
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SoulReaver Mon, 02 Jul 2012 18:23:39 -0000
Antwort löschenEkelhafter Rotz! Also die Serie. :)
Thomas Hetzel Mon, 02 Jul 2012 19:17:46 -0000
Antwort löschenAlso da muss ich doch glatt wiedersprechen. Die Schauspieler können sehr wohl gut singen(was wenn man es mit der heutigen Justin Bieber-Generation vergleicht, echt selten ist) und sind nicht unsympathisch(außer vielleicht Lea Michelle). Zwar spielt die Serie mit den typische Klischees, aber die Charaktere haben doch einen gewissen Charme und die Serie mit dem "High School Musical-Scheiß" zu vergleichen finde ich doch recht hart, den die können hier wenigstens Schauspielern
*frenzy_punk<3 Mon, 02 Jul 2012 20:16:11 -0000
Antwort löschen@SoulReaver: :)
@Thomas Hetzel: Schön, dass es doch Menschen gibt, die dem etwas abgewinnen können :)
Ich fand den Lehrer ja am Anfang sympathisch aber mittlerweile ist der ja ein ziemliches Arschloch (sorry für den Ausdruck) geworden. Hab nämlich mal in die zweite Staffel rein gesehen und ich war ziemlich schockiert.
Meiner Meinung nach können ein paar aus "High School Musical" schon schauspielern und was den Gesang betrifft, naja, Meinungen sind halt verschieden :)
Thomas Hetzel Tue, 03 Jul 2012 14:45:07 -0000
Antwort löschenSoweit ich weiß, sind einige der Schauspieler aus "Glee" ausgebildete Musicalstars und ich frage mich wirklich wer bitte aus "High School Musical" bis auf Ashley Tisdale, schauspielern konnte.
*frenzy_punk<3 Tue, 03 Jul 2012 15:39:00 -0000
Antwort löschenMag ja sein mir klang der Gesang aber ein wenig quietschig in den Ohren.
Ich bin der Meinung, dass außer Ashley auch noch Zac Efron und Alyson Reed schauspielern können.
Wie schon erwähnt, deine Meinung und meine Meinung ist unterschiedlich.
Thomas Hetzel Tue, 03 Jul 2012 15:44:10 -0000
Antwort löschenTrotzdem, das gleich mit DSDS zu vergleichen ist schon übel. Ich schließe mich deiner Meinung an, Geschmäcker sind verschieden, aber der Vergleich mit DSDS ist echt grenzwertig.
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maggY.musiC Fri, 08 Feb 2013 15:15:28 -0000
Antwort löschenEin wenig spät aber muss ich trotzdem kommentieren. ich finde den Vergleich mit High School Musical schon grenz wertig aber der Vergleich mit DSDS geht gar nicht. Den Kritikpunkt kann ich nicht ernst nehmen.
*frenzy_punk<3 Sat, 11 May 2013 22:00:55 -0000
Antwort löschenNun ... man sollte auch nicht immer alles zu wörtlich und zu ernst nehmen.
robert-hofmann Fri, 10 Feb 2012 16:02:22 -0000
Kommentar löschenZugegeben. Die Zielgruppe der Serie ist weiblich. Oder ziemlich jung.
Trotzdem bietet die Serie auch älteren, männlichen Zuschauern genug, um sie zu unterhalten.
Zum Beispiel reicht meistens schon das Wissen, dass die wirklich schicken Mädels in Wirklichkeit keine 16 sondern Mitte 20 sind, um der Serie einen Sympathieboost zu geben.
Daneben gibt es noch Jane Lynchs Charakter, der in seiner ambivalenten Bösartigekeit immer wieder das Highlight einer Episode darstellt, auch wenn die Sprüche im Verlauf der Serie schwächer werden.
Als Deutscher ist es generell schwer, sich in das US-amerikanische Highschool-Leben hineinzudenken. Natürlich, ein bisschen kennen wir das aus der Oberstufe, aber dass die soziale Position durch die oktroyierte Subsystemzugehörigkeit definiert wird, kenne -ich- nicht. Meine Schule hatte gar keine Football-Mannschaft, die Basketball Ag fand einmal im Monat statt und hatte etwa 4 regelmäßige Mitglieder. Von Cheerleadern ganz zu schweigen (Schön wärs). Das macht die Serie jedoch dadurch wett, dass sie erstens das Ganze nicht ernst nimmt, übertreibt und viel zu bunt ausmalt und zweitens dadurch, dass, obwohl man sich vorstellen kann, dass so ein System so ziemlich jeden, der nicht zu den oberen zwanzig Schülern gehört in die Depression treiben müsste, sie das nicht so zeigt. Sogar wenn man in der Mülltonne landet, weil man "nicht dazugehört", hat man danach nur einen schwarzen Fleck im Gesicht und die vielen besten und wahren Freunde,. um dich aufzupäppeln. Die Serie, obwohl sie unbeschreibliche Missstände anprangert, zeigt diese nicht oder verharmlost sie bis zur Unkenntlichkeit. Trotzdem schafft sie es, nicht nur für Jugendliche wertvolle Botschaften von Toleranz und menschlichen Umgangsformen zu transportieren.
Dennoch bleibt die Gruppe derer, die sich dieses Botschaften aussetzt eben sehr begrenzt.
Die Charaktere sind in ihrer hübschen, moralisch fest verankerten, wenn auch des öfteren schwankenden Ambivalenz ein bisschen hohl, bieten aber genau deshalb genug Projektionsfläche, um sowohl der Mehrheit der Zuschauer Sympathie und Empathie abzuringen, vor allem aber um deren Probleme als Transmitter für eben genannte Botschaften fungieren zu lassen.
Zum Schluss: Nette Serie mit Sinn, nicht für Jedermann.
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FordFairlane Wed, 18 Jan 2012 23:30:11 -0000
Kommentar löschenMeinen Geschmack hat diese Serie leider nicht getroffen, aus diesem Grund kann sie eigentlich auch wieder in der Versenkung verschwinden.
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vollschwul Sat, 17 Dec 2011 08:53:11 -0000
Kommentar löschenhabe mich immer dagegen gestellt weil ich ein feind von high school musical bin, aber dann hat es mich doch überzeugt. die liedauswahl ist vielfältig und wirklich schön umgesetzt. die story ist natürlich über die maßen kitschig und teenie aber das war ja schon klar =) ich finde es lohnt sich, weil man gut mitleben kann :D
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Kloina1893 Mon, 10 Oct 2011 16:13:00 -0000
Kommentar löschenBei all den Lobeshymnen hab ich auch schon das ein oder andere Mal reingeschalten, aber bisher werd ich einfach nicht warm mit Glee...
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