Gossip Girl Kommentare

Coming of Age-Serie, Satire, Sozialdrama

  • 6
    Wyoming 22.08.2015, 04:11 Geändert 22.08.2015, 04:12

    Ach, das waren noch Zeiten. Gossip Girl Zeiten. Zeiten, zu denen ich auch Twillight noch gut fand. Aber die Zeiten sind doch schon verdammt lange vorbei. Gossip Girl habe ich trotzdem nicht vergessen.
    Vor Allem nicht Chuck Bass, verkörpert von Ed Westwick. Hach, fand' ich den damals gut. Was für ein Arschloch.
    Gossip Girl hat vor langer Zeit das erste Mal Anzeichen von Binge Watching hervorgerufen. Der Anfang von Ende.
    Die Charaktere waren im Nachhinein unheimlich stereotypisch. Bis auf Nate. Der hatte gar keinen Charakter.
    Und seien wir mal ganz ehrlich - spätestens ab Staffel Drei hat es einen weniger interessiert, wer Gossip Girl ist, mehr, was unsere Hauptcharaktere da dieses Mal fabrizieren. Fand die ersten zwei Staffeln ganz gut, drei und vier dann recht vorhersehbar und nach Schemata F. Fünf war dann auf einmal alles Kopf. Und das sage ich ohne spoilern zu wollen. Aber da wurde echt am Spinnrad von dieser einen Märchenprinzessin gesponnen. Und zwar ziemlich viel Mist.
    Staffel Sechs wurde dann ziemlich verkürzt und Hollywood-mäßig zu Ende geführt. Fand ich nicht mehr so cool. Ich bin stolz auf mein jüngeres Ich, dass ich das damals schon erkannt habe.
    6 Punkte für den Cast (zumindest den halben), den Ort des Geschehens und für.. Chair. Ja, und für Chair. Ich gebe es zu - ich habe für Chuck und Blair gossip girl geschaut. Aber pscht.

    • 6 .5

      Wie es ich her jetzt schon öfter gelesen habe: Die erste (und vllt auch noch zweite Staffel) sind wirklich sehr unterhaltsam und vor allem auch spannend. Aber spätestens nach dem Finale der zweiten Staffel passiert (fast) nur noch das Gleiche... Irgendein neuer Charakter kommt, fängt etwas mit einem der Hauptcharaktere (meistens mit mindestens zwei davon) eine Affäre an. Einige Folgen später führt diese Person dann ein Telefongespräch in dem rauskommt, dass eigentlich ganz andere Absichten hinter den Handlungen stecken und ein geheimer Plan verfolgt wird (der dann aber in den nächsten Folgen aufgelöst wird). Nachdem der Plan schon aufzugehen scheint, reißen sich plötzlich wieder alle Hauptcharaktere zusammen, legen alle ihre Streitigkeiten bei und sind wieder beste Freunde. Natürlich nur wieder bis zu der nächsten Episode, in der aus irgendeinem anderen Grund wieder ein Streit entsteht, und die Freundschaft/Beziehung auf ewig gekündigt wird... Und das ganze sechs Staffeln lang!!!
      Die Hauptcharaktere selbst sind wenn man genauer darüber nachdenkt zutiefst unsymapthisch (aber natürlich fiebert man trotzdem mit und will dass alle glücklich werden...).
      Serena -> scheint am Anfang noch ganz nett zu sein, trifft aber überhaupt nicht nachvollziehbare Entscheidungen und wechselt ihre Persönlichkeit von einer Folge zur nächsten.
      Blair -> eine moderne Diktatorin, die jeden (ausser die die sie für ebenbürtig ansieht) herumkommandiert und beleidigt. Trotzdem eine der Charaktere der man nichts anderes wünscht als endlich mit Chuck glücklich zu werden.
      Chuck -> eigentlich ein riesiges Arschloch (vor allem zu Beginn), dann plötzlich mitfühlend und dann wieder in Selbstmitleid ertrinkend... Auch eine seltsame Entwicklung aber am Ende wird natürlich plötzlich alles gut. Und ich weiß nicht wem ich hier etwas vormache: Natürlich mag ich Chuck!!
      Dan -> der bemitleidenswerte Außenseiter, der alles dafür tut dazu zu gehören... sehr inspirierend.
      Jenny -> auch überhaupt nicht nachvollziehbar was sie gedacht haben muss, während sie all diese Entscheidungen getroffen hat!!
      Okay, ich könnte über jeden irgendetwas negatives sagen... Kein einziger Charakter (vllt mit Ausnahme von Eric) ist ein guter Mensch, sympathisch oder freundlich.
      ABER: Natürlich habe ich trotzdem alle sechs Staffeln geschaut (wenn auch manchmal nur weil ich nicht mittendrin aufhören konnte), habe mit den Menschen mitgefiebert und mitgelitten. Man kann nicht bestreiten dass Gossip Girl unterhaltsam und süchtig machend ist, aber trotzdem muss ich es nicht so schnell wieder schauen.

      1
      • 7

        Gossip Girl zeigt in den ersten Folgen meiner Meinung nach viel Potential und macht einen interessanten Eindruck. Die Jugendlichen/jungen Erwachsenen der High Society von New York müssen sich durch ein immer dichter werdendes Netz von Intrigen kämpfen und sich dabei gleichzeitig gegen "Gossip Girl" behaupten, die ihre Finger überall im Spiel hat und Unruhe stiftet.

        Eine erstaunlich spannende und weitaus interessantere Serie als ich erwartet hatte, die zwischendurch zwar etwas nachlässt, aber zum Ende hin noch mal so richtig spannend wird! Dran bleiben lohnt sich also! ;-)

        "Gossip Girl" überzeugt mit sympathischen und überraschend vielschichtigen Charakteren, vielen verzwickten (Liebes-)beziehungen und einer nie langweilig werdenden Story. Somit nicht nur eine oberflächliche Serie, sondern definitiv unterhaltsam, wenn man ihr eine Chance gibt.
        You know you'll love it. xoxo ;-)

        • 9
          bwcbj 08.02.2015, 19:23 Geändert 08.02.2015, 21:27

          Zuerst einmal muss ich wirklich sagen, dass die Serie mich in ihren Bann gezogen hat und ich alle 6 Staffeln mit großer Ergriffenheit geschaut habe, was aber nicht heißt, dass mich einige Entwicklungen oder deren Fehlen nicht enttäuscht haben. Da die Charaktere in meinen Augen das Vorrangige in einer Serie sind und die Handlung maßgeblich bestimmen, will ich hier kurz meine Meinung zu den wichtigsten äußern.

          Chuck und Blair
          Nenne ich an dieser Stelle gemeinsam, da sie für mich zusammengehören und zusammenpassen wie die Faust aufs Auge. Chuck hat für mich die bedeutsamste und authentischste Entwicklung gemacht. Vom verdorbenen und arroganten, aber vor allem morallosen Teenager, entwickelt er sich mit der Zeit drastisch zu einem (mehr oder weniger) monogamen und fürsorglichen Mann, der Blair über alles liebt. Dass er sie mit seiner anfänglichen Art, die natürlich nicht vollständig aufgegeben werden kann, häufiger verletzt, ist natürlich bedauerlich für Zuschauer, die nach typischen Hollywood-Liebesgeschichten suchen, passt aber nunmal zu seinem Wesen und ist deshalb "verzeihlich". Überschritten wird die Grenze der Toleranz allerdings in dem Moment als er sie gegen sein Hotel tauschen möchte, ich finde das ist etwas zu viel des Guten. Nichtsdestotrotz ist Blair ja auch nicht gerade ein ethisches Vorbild, obwohl sie wie Chuck im Grunde ein gutes Herz hat und genau deshalb sind diese zwei Menschen wie geschaffen füreinander. Man fiebert unfassbar mit bei dem ständigen Hin und Her zwischen den beiden, auch wenn es manchmal etwas überzogen dramatisch wirkt und die Gründe für den Aufschub der Verlobung künstlich erscheinen. Sehr schade fand ich, dass Sie sich wegen unterlassener Hilfeleistung für Barts Tod verantwortlich machen und anschließend heiraten, um vor dem Gesetz zu flüchten. Trotz des wunderschönen Hochzeitskleides von Blair, wirkt die Hochzeit (auch der vorherige Antrag) vor dem Hintergrund der eigentlich tiefen und problematischen Liebesgeschichte abgehackt, was mich sehr traurig gestimmt hat.
          Jetzt nochmal zu Blair selbst: mich haben Leighton Meesters Schauspielkünste als arrogante und allen überlegene Queen B zutiefst überzeugt!!! Mein absoluter Lieblingscharakter in der Serie, auch was die wunderschöne Kleidung betrifft. An ihr ist alles, bis auf die Beziehung zu Dan (!!) authentisch, eine Freundschaft an dieser Stelle hätte absolut gereicht! Was mich an Blair aber sehr beeindruckt hat, ist die ergreifende Loyalität, die sie den Menschen, die sie liebt, entgegenbringt und mit ihrer intriganten Art in Konflikt steht.

          Um jetzt hier mal zum Ende zu kommen:
          Zusammenfassend machen Chair die (große) Anziehungskraft von GG zu 90% aus.

          Serena

          Für mich keine Sympathieträgerin. Ich fand sie eher nervig und viele Ihrer Verhaltensweisen nicht nachvollziehbar. Den Überblick über ihre zahlreichen Liebesgeschichten hab ich schnell verloren und es kam mir unglaublich naiv vor, dass sie es jedes Mal für die große Liebe hält. Die Konflikte mit ihrer Mutter sind zwar überzeugend, aber ich hatte große Probleme damit, ihren Charakter zu deuten. Einmal ist sie das unvoreingenommene, allen gegenüber offene und freundliche Mädchen von nebenan (egal ob man in Brooklyn wohnt oder auf der Upper East Side) und einmal das sich selbst überschätzende Luder, das Dan verführt und dabei die Handykamera laufen lässt!
          Sie steht meiner Meinung nach viel zu sehr im Mittelpunkt.

          Dan

          Am Anfang wirkt er den anderen Figuren unterlegen, handelt aber zumindest moralisch korrekt und weckt Sympathie. Seine Entwicklung zum verbitterten Schriftsteller, der seine Freunde, die ihn wirklich akzeptieren und wie einen Gleichgesinnten behandeln, laufend demütigt, ist interessant. Allerdings kommt er am Ende wieder mit Serena zusammen als wäre nichts geschehen, besonders obwohl sich herausstellt, dass er das von ihr gehasste Gossip Girl ist! Da ich schon gehört hatte, dass Dan die Webseite betreibt, habe ich während der gesamten Serie auf Hinweise geachtet und kann nur sagen, dass viele Szenen dieser Enthüllung total widersprechen! Manchmal befindet sich Dan sogar im Raum wenn ein gerade anonym verschickter Hinweis online gestellt wird.

          Nate

          Sieht super aus, scheint aber charakterlos, obwohl er häufiger zeigt, dass er klüger ist, als es scheint. Und warum verliebt er sich direkt in jedes Mädchen, nachdem er es küsst? ich dachte das würde man nur Frauen nachsagen...

          Jenny

          Plausible Entwicklung, die mich aber dazu veranlasst hat, sie nach einer Weile aus tiefstem Herzen zu hassen. Ich war froh, als sie weg war.

          Ivy Dickens, Carol Rhodes, Ivy Rhodes

          Dieser Identitätsdiebstahl hat einerseits die Episoden gefüllt, war aber andererseits nicht wirklich notwendig. Ivys Verbannung aus Lilys Leben weckt Mitleid.

          Ben und Juliet

          Die Geschichte um Serenas ehemaligen Lehrer, der dank deren Mutter zu Unrecht im Gefängnis sitzt und die Rache seiner Schwester waren richtig spannend!

          Prinz Louis

          Blairs Beziehung zu ihm entwickelt sich aus dem Nichts und gefühlte 5 min später wollen sie bereits heiraten? Unglaubwürdig, aber interessant und mitreißend, die Flucht nach der Hochzeit ist sehr spannend, ich war allerdings unglaublich enttäuscht, dass Blair Dan anruft und nicht ihre große Liebe Chuck.

          Georgina

          Am Anfang eine richtige Hassfigur, später steht sie allerdings Chuck und Blair zur Seite. Die Beziehung mit Jack am Ende ließ mich schmunzeln.

          Eltern

          Die Erwachsenen fasse ich jetzt mal zusammen und erwähne nur was mir am wichtigsten erscheint. Rufus fand ich als Moralapostel von abseits der Upper East Side etwas zu überzogen, aber eine notwendige Stimme der Vernunft in dieser chaotischen Welt. Interessant war allerdings Lilys Charakter, die als scheinheilige und oberflächliche Vertreterin der Reichen und Schönen porträtiert wird, der der Ruf der Familie wichtiger ist als deren Mitglieder. Trotzdem lässt sie ab und zu mütterliche Züge durchscheinen, z.B. bei der Adoption von Chuck. Warum aber ist sie am Ende wieder mit William van der Woodsen zusammen, wenn dieser Ivy auf hinterlistige Art und Weise manipuliert hat, um wieder an Lily heranzukommen? Warum zahlen sich seine Intrigen derartig aus?
          Bart Bass wiederum wird meiner Meinung nach am Ende zu abrupt zum undiskutierbaren Bösewicht erkoren, der sogar sein eigenes Kind auslöschen möchte. Er ist zwar von Beginn an durchaus zwielichtig, aber diese Entwicklung ist dann doch etwas drastisch.

          Ich könnte jetzt noch mit jedem Charakter so weitermachen, ich denke jedoch die wichtigsten sind jetzt abgedeckt.

          Fazit:

          Insgesamt kann man sagen, dass einem in den zahlreichen Episoden von GG nicht langweilig wird, obwohl einiges rückblickend betrachtet etwas undurchdacht wirkt. Die Serie lebt ja hauptsächlich von den Eskapaden der jungen Upper Class New Yorks, was mir mein Leben ziemlich langweilig und öde erscheinen ließ und bestimmt dazu geführt hat, dass ich ab und zu mal seufzen musste, obwohl alles fiktiv ist. Wichtig zu sagen ist, dass viele Momente emotional sehr aufgeladen sind und mich unglaublich berührt haben, sodass die ein oder andere Träne floss. In vielen Gesprächen äußern die Figuren sehr bewegende Worte, die Tiefgründigkeit und eine gewisse Lebensweisheit voraussetzen. Dies regt zum Nachdenken an und man identifiziert sich mit den Charakteren.

          Trotz der Kritikpunkte eine wirklich fantastische Serie!

          • 5

            SPOILER.

            Gut, dann fange ich mal an.
            >Gossip Girl<'s erste Staffel war wirklich ein Hingucker und hat Spaß gemacht, einen aber auch gerührt. Die Charaktere waren allesamt gut besetzt, vorallem Leighton Meester als Blair Waldorf und Ed Westwick als Chuck Bass (vorallem der!). Die Handlung war mal was anderes, abwechslungsreich, spannend und voller schöner Intrigen. Doch ab Staffel 2 war es dann hinüber.
            Staffel 2 konnte man sich noch einigermaßen gut anschauen, die Charaktere blieben weiterhin interessant und vorallem Chuck hat sich noch mehr verbessert und in den Vordergrund gestellt. Serena ging mir in dieser Staffel schon ziemlich auf den Wecker und Taylor Momsen + Jessica Szohr auch.
            Ab Staffel 3 ging es dann stetig bergab. Ich weiß auch nicht, warum ich mir allen Ernstes alle Staffeln angesehen habe, aber es war keine erquickliche Erfahrung mehr nach Staffel 1+2. Irgendwann mutierte Taylor Momsen zu meinem absoluten Feindbild, Blake Lively ging mir gehörig auf den Keks, Chace Crawford konnte ich nicht mehr ernst nehmen und Jessica Szohr ließ ebenfalls zu wünschen übrig.
            Die einzigen drei Charaktere, die eine stetige Entwicklung innerhalb der Staffeln gemacht haben, waren Chuck Bass, Blair Waldorf und Dan Humphrey (sehr überzeugend: Penn Badgley). Und man hat auch ziemlich bald gemerkt, dass die Serie sich selbst zu sehr auf Chuck + Blair (eine schöne Liebesgeschichte) konzentriert hat. Mit den anderen Charakteren passiert irgendwie gar nichts mehr!
            Dann gab es einen Figurenwechsel. Momsen + Szohr mussten gehen, stattdessen wurde eine gänzlich neue Figur eingeführt, in Form von Serena's Cousine Charlie, die nicht nur schlecht gespielt wurde, sondern die man auch einfach komplett ablehnen musste. Die Intrigen und die Spielchen wurden einfallslos.
            Das Finale hat mich auch nicht zufrieden gestimmt, obwohl sowohl Serena/Dan als auch Chuck/Blair zusammen gekommen sind.

            • 7

              Gossip Girl fing gut an. Ich kann nicht sagen, dass die Serie kontinuierlich schlechter wurde. Sie war einfach irgendwann plötzlich schlecht und man hatte nur noch wenig Lust weiterzugucken. Ich musste aber wissen, wer Gossip Girl ist. ;)
              In dieser Serie geht es um einpaar junge, reiche Menschen, die keine wirklichen Probleme haben und sich deshalb welche machen müssen. Da wären zunächst einmal Serena van der Woodsen, das Blondchen, und ihre intrigante beste Freundin Blair Waldorf. Beides sehr hübsche Frauen, aber in der Art, wie sie handeln, absolut nicht nachvollziehbar. Eigentlich sollten ja die Hauptcharaktere die Sympathieträger der Serie sein, aber die beiden reagieren meistens egoistisch und kindisch, wodurch es einfach schwerfällt die beiden wirklich gern zu haben. Serena beginnt außerdem gefühlte 100 Beziehungen im Laufe der Serie und jedes Mal ist es wirklich Liebe. Vielleicht ist sie auch nur so verkorkst, weil sie eine ganz schreckliche Mutter hat. Aber nein, Serena ist nicht die Schlimmste, was Beziehungen angeht. Es gibt noch Nate, der ja wirklich nicht schlecht aussieht, aber dieser Charakter hat einfach - ja, wie soll ich es sagen - keinen Charakter! Er macht eigentlich immer nur mit irgendwelchen Frauen rum und ansonsten macht ihn überhaupt nichts aus. Die einzige Beziehung, die seinen Charakter noch etwas prägen könnte, haben die Autoren auch verhauen.
              Nates bester Freund ist Chuck Bass. Für mich die einzige Figur, die auch nur annährend interessant war. Er war von Anfang an der, den jeder gehasst hat und dass er gerade etwas mit Blair anfängt, hat die Serie interessant gemacht. Die Lovestory zwischen den beiden war anfangs auch noch ganz süß á la "8 letters. 3 words. Say it and i'm yours", aber irgendwann ging auch hier das gewisse Etwas verloren. Anfangs haben sie einiges zusammen durchgestanden und man war froh, als die beiden endlich zusammenkamen. Schließlich wirkte es aber nur noch so, als dürften die beiden nicht zusammen sein, damit bloß genug Draaaaama in der Serie ist. Immer war irgendetwas, damit sie bloß nicht zusammen sind, denn das wäre wohl zu "einfach".
              Als Außenseiter wären da noch Dan Humphrey und seine Schwester Jenny zu erwähnen, die beide Potenzial hatten. Aber Taylor Momsen hatte wohl keinen Bock mehr auf ihre Rolle und war dann 4. Staffel futsch. Und Dan, naja. Ursprünglich sollte er den ganz armen Außenseiter spielen, der es nie auf die Upper Eastside schafft. Man sollte an dieser Stelle nicht vergessen zu sagen, dass er in einer ziemlich großen Wohnung lebt, immer schicke Kleidung trägt und auch sonst sich nie wirklich über wenig Geld beklagen konnte. Dan hat in meinen Augen ganz hässliche Charakterzüge entwickelt, die ihn mir einfach unsympathisch machen. Die Beziehung, die er in der 5. Staffel anfängt, zerstörten mein Bild von ihm komplett. Chapó an die Autoren! Es ist wirklich gelungen, die unlogistische Beziehung aller Zeiten in einer Serie einzubauen!
              Ansonsten hatte die Serie sehr viele Charaktere, die man einfach nicht gebraucht hat (Bart, Georgina, Lola, Trip, Diana, Damien, Sage, Louis..) und Charaktere, aus denen man etwas hätte machen können, wurden rausgeschrieben (Vanessa..). Ivy Dickens fand ich ab und zu ganz lustig, aber die Storyline war eigentlich ziemlich.. ähm.. schlecht.
              Trotz allem hat die Serie einige schöne, auch traurige Momente, die vor allem der Beziehung zwischen Blair und Chuck zu verdanken sind (4x02.. uff, war das schön!). Auch Blairs Angestellte Dorota ist ganz süß und lustig. Die Produzenten haben sehr viel Wert auf das optische Aussehen der Figuren gelegt, was ihnen auch durchaus gelungen ist. Sie tragen teils wunderschöne Kleider, die ich auch gerne mal im Schrank stehen hätte. Dennoch nimmt Gossip Girl schnell schwache Züge an und ist mit Staffel 5 und 6 an einem Tiefpunkt angelangt. Die letzten Staffeln habe ich wirklich als Qual empfunden. Mir fehlten die wahren Gefühle. Ich konnte nicht mitfiebern. Es war alles sehr oberflächlich, teilweise absehbar, manchmal unlogisch. Die Enthüllung am Ende der Serie war furchtbar und ich schätze auch, dass sie mit riesigen Logikfehlern verbunden ist, aber ich habe nicht die Kraft die Serie nocheinmal anzuschauen und das zu überprüfen. Für mich hat Serena am Ende auch nicht den richtigen Partner gefunden.
              Die Serie bekommt von mir relativ viele Punkte, weil sie anfangs recht lustig war und ich einige Momente von Chuck und Blair ganz toll fand. Und Ed Westwick hat wirklich eine verdammt geile Stimme! ;) Die Idee von einer anonymen Person, die Gerüchte über das skandalöse Leben von Manhattans Elite erzählt, ist darüber hinaus ganz interessant. Allerdings kann sie ihr Versprechen "And who am I? That's one secret I'll never tell" nicht halten. Also bitte nur anschauen, wenn man nicht mit hohen Erwartungen rangeht!
              Xoxo ;)

              • guilty pleasure, für dumm befunden und hängen geblieben mal gucken ob das so bleibt. Ich bin gerade erst mitte der 2 Staffel

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                • 4 .5

                  das absolut schrecklichste an der serie ist, dass die charakter zunehmend dazu neigen absolut nicht nachvollziehbare entscheidungen zu treffen, die nur dazu führen neue konflikte einzuführen. das ist irgendwann so auffällig, dass ich mich nur darüber echauffieren kann!

                  im prinzip war von anfang an klar wer gossip girl ist, weil es nur bei einer person sinn gemacht hätte. in der 5. staffel ging es dann nicht mehr auffälliger, aber gut spricht ist ja nur seichte unterhaltung.
                  kann man sich mal anschauen, hat zum teil längen... ich habe zum teil in 1.3 facher geschwindigkeit geguckt, um endlich fertig zu werden :D

                  • Die erste Staffel hat gut Angefangen.

                    Eine seichte Teenie-Drama-Serie die zur Bekämpfung der Langeweile gut geschaut werden kann. Auch kann man eben in die Welt abtauchen von unendlich viel Geld, schöne Kleider und alles was das Herz braucht. Reiches Mädchen verliebt sich in armen Jungen der diese schon eeeeeeewwwwwwiiiiig liebt.

                    Aber dann kommt der Knackpunkt. Was macht man, wenn man plötzlich das Ziel erreicht hat? Die beiden sind zusammen und nu? Natürlich hätte man nach 7 Folgen die Serie abbrechen können oder eine gute Story einbinden. Aber die Macher dachten sich eher. "DRAMA!! wir brauchen viel mehr Drama!!" Also kommt die beste Freundin von Dan, Blair die Zicke verliert die Unschuld an einen ekel bla bla bla. Und neben Drogen und Sex gehen die 17 Jährigen alle noch schön zu Schule. Suuuper realistisch ;)

                    Ich weis nicht ob es an uns braven Europäern liegt (Die die Amis ja gerne als ungezwungen und oben ohne dar stellen) aber ich hatte sowas in meiner Teenie Phase nicht erlebt. Aber vielleicht fehlte mir ja nur eine teure Privatschule und das Geld für Drogen.

                    Zudem sind in der ganzen Serie unstimmigkeiten. Das Ende zum Beispiel (und jetzt achtung Spoiler!) Gossip Girl ist einer von den Leuten? Aber zum Beispiel in der 2. Staffel verwundert über die Nachrichten die er über Gossip Girl erfährt. Wohl nicht so aufmerksam beim Schreiben gewesen!

                    • 3 .5

                      Die Charaktere haben gar keine Tiefe. Der Böse ist immer böse und die Schüchterne immer schüchtern.
                      Da mir charaktere sehr wichtig sind, war mir die Serie einfach zu langweilig.

                      • 6

                        Gut, als erstes möchte ich sagen, dass ich noch nicht alle Staffeln gesehen habe, es aber vor habe. Momentan bin ich am Ende der 5. Staffel, also fehlt nicht mehr viel. Wie ich sehe gehen die Meinungen hier ziemlich auseinander und auch ich schwanke mit meiner immer mal wieder. Zum einem erst mal ein wenig Lob. Tolle Kostüme, Charakterstarke Figuren und es gibt in regelmäßigen Abständen diese tollen "Wow-Effekte", die mich bei einer Serie jedes mal aufs Neue begeistern und ich mich frage: "Wie kommen die Autoren da nur drauf?" Due Handlung ist übersichtlich und Personen wie Nate sind natürlich für Mädchen wie mich einfach zum knutschen :)
                        Aber neben all dem, was ich mag, gibt es auch vieles das mir nicht zusagt und das mir das ein oder andere mal ein großes Fragezeichen beschert hat. Beginnen wir mal mit der Entwicklung der Figuren. Wie gesagt, ich bin erst am Ende von Staffel 5, aber rückblickend betrachtet kann man ja jetzt schon sagen, dass keiner mehr so ist wie in Staffel eins. Das ist natürlich das MUSS jeder erfolgreichen Serie. Ohne Veränderungen wäre es einfach langweilig. Aber für mich persönlich ist das alles einfach völlig unrealistisch. Nehmen wir ein paar Beispiele: Serena Van der Woodsen, das liebenswerte Mädchen, das immer das richtige tut. Angeblich. Denn wenn es ihr passt, dann ist sie gerne mal eine Folge lang eine echte Schlange. Und dann in der nächsten wieder der netteste Mensch der Welt. Verwirrung? Oh ja! Dann ihre Männergeschichten. Erst der brave Dan - der ja dann auch urplötzlich gar nicht mehr so brav ist - dann Carter Baizen?! Und wirklich verliebt kann sie ja eigentlich auch nie sein, schließlich liebt sie heute Ben, dann Collin, morgen will sie wieder Nate... aber hey, jeder wie er mag. Für mich ist das aber einfach zu sprunghaft und zu unrealistisch. Sorry. Dann der "brave" Dan. Der mit seiner Lehrerin schläft. Entschuldigt, aber mit der Lehrerin?! DAN?!?! Das war das erste mal, dass ich angefangen hab an Gossip Girl zu zweifeln. Ich muss dazu sagen, dass ich die Folgen davor zuhause gesehen habe und diese dann bei meinem Freund ein paar Stunden später. Doch für mich war es als würden da plötzlich ganz andere Figuren mitspielen. Genauso auch Chuck mit seinem Sexclub. Verliebt sich innerhalb eines Tages in eine unbekannte Frau? Ist klar.
                        Ich könnte jetzt ewig so weiter machen. Mit Blair und Chuck ganz besonders. Versteht mich nicht falsch, ich bin ein großer Chair-Fan - wie sie ja genannt werden- aber diese ganze Beziehung ist, genau, unrealistisch! Wieso muss sie sich plötzlich erst selbst finden bevor sie zusammen sein können? Sie ist Blair Waldorf, was sie gefühlte hundert Folgen lang jede Sekunde klar gestellt hat, aber klar, jetzt weiß sie es nicht mehr, also bitte! Jennys Verbannung. Mal ehrlich, würdet ihr die Stadt verlassen, wenn euch jemand "verbannt"? Das war mit eines der unglaubwürdigsten Dinge überhaupt und es enttäuscht einfach.
                        Die wirklich einzig logische Veränderung - die vllt nicht jedem zugesagt hat - war die von Jenny. Ganz sachte und gut erklärt hat sie sich vom schüchternen zum rebellischen Teenager gemausert. Klar, was sie alles getan hat, war extrem, aber nachvollziehbar in meinen Augen.

                        Ich muss zum Ende kommen, sonst wird dieser Text ewig lang und keiner liest ihn :) Abschließend will ich anfügen, dass ich Gossip Girl trotzallem gern sehe. Ich will hier auch keinen Hass von treuen Fans auf mich ziehen oder die Serie schlecht machen. Das ist meine Meinung und ich hoffe sie wurde nicht allzu böse dargestellt, über das Internet ist das immer etwas schwer.
                        Ich finde nur einfach, dass Gossip Girl eine einigermaßen realistische Serie sein sollte und das ist sie zu 70% nicht. Bei Jugendserien wie Hannah Montana oder ähnlichem ist dem Zuschauer klar, das es in eine absurde Richtung läuft, aber hier hat es mich oft traurig gemacht.
                        Gossip Girl kommt mit all seinem Stil leider keineswegs an O.C., California ran :(

                        Entschuldigut mögliche Rechtschreibfehler ;D)

                        • 7

                          Ich weiß ja selber, dass die Serie nicht das qualitativ beste ist, ABER sie hat mich als 15-jähriges Mädchen gut unterhalten und ich bin nach der ersten Folge kleben geblieben... ;)

                          • 3

                            Mal die Pilotfolge aus Neugierde geguckt und meine Befürchtungen wurden bestätigt. Das ganze Zickentheater ist oberflächlicher, banaler Quatsch für pubertierende Mädchen. Die Schönen und Reichen können also auch weiterhin ohne mich intrigieren, völgeln und koksen.

                            8
                            • 1

                              Unterhaltungswert auf einer Skala von 1 bis 10: 0

                              "Gossip Girl" hat keine meiner Erwartungen erfüllen können.
                              Alles, was die Serie mir gezeigt hatte, war schon mal da gewesen
                              bzw. hatte man schon in anderen Vorläufern in besserer Qualität
                              gesehen.

                              Schade.

                              • 10

                                Ich leibe diese serie cuck und blair sind hinreißend ich wollte noch darauf hinweisen das viles was auf m pilot über die serie geschreiben ist nicht stimmt kyrssten rittre spielt nicht carol rhodes und die personen unter cast und crew sind nur total unwichtige nebenfiguren

                                • 10

                                  Anfangs ist die Serie und dessen Charactere noch etwas Oberflächlich, doch da ich ein Riesen Fan von New York bin, MUSSTE ich sie mir auch weiterhin anschauen.
                                  Und es hat sich gelohnt: Die Charactere machen eine Riesen Veränderung, die Story macht immer wieder große Wendungen, dass es selbst mich immer wieder aufs neue überrascht.
                                  Im Großen und Ganzen bin ich ein sehr großer Fan dieser Serie!!!!!!!!
                                  Und: Ich bin ein Chuck und Blair Fan :) <3 <3 <3

                                  • 7 .5

                                    Ich habe jetzt alle 6 Staffeln Gossip Girl durchgeschaut, und das auch relativ schnell, was schon mal für die Serie spricht. Trotzdem hab ich mich manchmal wirklich selbst gefragt wieso ich das eigentlich schaue!
                                    Es ist einfach angenehm zu schauen! Die Charaktere sind relativ unterschiedlich gestrickt und man gewöhnt sich schnell an jeden einzelnen. Meiner Meinung nach verändern diese sich auch über die 6 Staffeln nur sehr wenig und ich konnte eigentlich schon immer ahnen wie sie handeln oder was so künftig passiert! Und dieses Handeln ist oft so unfassbar dumm, dass auch ja immer wieder ein neuer Skandal entsteht und Gossip Girl irgendwas zu schreiben hat. Mit einigen sympathisiert man und die anderen hasst man eben, wie in allen Serien. Man muss auch nicht immer voll bei der Sache sein und kann sich nebenbei anderweitig beschäftigen ohne Inhaltlich wirklich was zu verpassen. Leider sind sich viele Episoden im Aufbau und logischerweise der Location so ähnlich, dass ich schon oft nach ein paar Stunden vergessen habe was denn nochmal passiert ist, und mit wem Serena grade nochmal zusammen ist! Im Endeffekt hatte glaub ich jeder jeden mal, und am Ende sind dann sowieso alle glücklich.
                                    Die Upper East Side ist auch einfach als beneidenswerter Wohnort dargestellt, vor allem wenn man viel Geld hat, oder wie die Hauptcharaktere, es in den Arsch geschoben bekommt und sich sowieso einfach um nichts kümmern muss.
                                    Wer dann am Ende als Gossip Girl enttarnt wird, war aber auch für mich sehr überraschend!

                                    4
                                    • 6 .5

                                      Kann man sich durchaus mal angucken. Aber wenn man erstmal top serien wie GoT, Breaking Bad und co gesehen hat, merkt man erstmal wie schwach solche Serie eigentlich wirklich sind. Aber immerhin besser als all das was hier im Free TV läuft.

                                      • 10

                                        Einfach meine liebste Serie überhaupt.
                                        Geht es anfangs noch darum, herauszufinden, wer sich hinter Gossip Girl verbirgt, rücken die Beziehungen der Figuren von Staffel zu Staffel mehr in den Mittelpunkt, und dabei wird es mir (fast) nie langweilig. Schon allein die Mode macht Gossip Girl einzigartig und für mich jedes Mal sehenswert.
                                        Allerdings finde ich nicht, dass die Serie als typische Teenie-Serie abgestempelt werden darf.. sie ist viel mehr als das! Man muss sich nur drauf einlassen.
                                        Kenne auch viele Jungs, die sich das gerne angucken :P

                                        • 6

                                          Die Serie punktet dank ihrer doch gerade noch so angekommenen "Zerstörung" der Identität. Viel Recherche und noch mehr pädagogische Reflexion. Die komplette Serie habe ich dann nicht aushalten können. Das Zerwürfnis und die Klassengesellschaft mit all ihren Klieschees wurde gut gefiltert und wunderbar überzeichnet.

                                          • 10

                                            ich liebe gossip girl !
                                            habe alle 4 staffeln und bin gerade bei staffel 4 am schauen..
                                            freu mich schon wenn staffel 5 im dezember endlich auf dvd in deutschland erscheint..
                                            dieser serie hat einfach stil, spannung ;)
                                            i love it (:

                                            • 7

                                              Eigentlich finde ich die Serie lächerlich, nervig und generell einfach nicht gut. Aber ich hab alle Staffeln gesehen und muss mir eingestehen, dass ich an dem ein oder anderen Sonntag auch mal 5 Folgen hintereinander geschaut habe. Also mag ich die Serie wohl doch, weiß es aber nicht.

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                                              • 2 .5

                                                Eigentlich sollte ich auf mein Abitur nächste Woche lernen. Aber ich habe keine Lust. Um mein Gewissen auszutricksen, gaukle ich ihm vor, damit beschäftigt zu sein, sinnvolle Kommentare zu beschissenen Serien zu schreiben. Stattdessen: lülülülülülülülülülülülülü!

                                                14
                                                • 3 .5

                                                  schade der Charme der Bücher wurde gar nicht getroffen und Charaketere die nicht dem gängigen Schönheitsideal entsprachen wurden gnadenlos umgeändert vom äußeren....

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                                                  • 8

                                                    ich finde die serie ist mal etwas 'anderes' und ich mag sie sehr