Discostu
Discostu aus Flensburg heißt Michael , ist 25 Jahre alt. Er hat sich 2010/06/08 20:33:29 auf moviepilot angemeldet und hat schon legendäre 442 Filme bewertet und legendäre 206 Kommentare geschrieben. Er guckt (und sammelt) gerne Filme, hört Musik, liest, fotografiert und verschwendet seine Zeit im Internet (z.B. hier). Nebenbei studiert er auch noch ein bisschen und fragt sich, was er aus seinem Leben machen soll. Mehr
| Name | Michael |
|---|---|
| Alter | 25 |
| Stadt | Flensburg |
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Michael Cera, Johnny Depp, Heath Ledger, Bill Murray, Edward Norton, Simon Pegg, Kevin Spacey, Kate Winslet |
| Ich bin Fan von: | Christopher Nolan, David Lynch, Stanley Kubrick, Michael Cera, Johnny Depp, Bill Murray, Edward Norton, Simon Pegg, Kevin Spacey, Kate Winslet, Edgar Wright, Alfred Hitchcock, Quentin Tarantino, Charlie Kaufman, Nick Frost, Peter Serafinowicz, Jason Reitman, Clint Eastwood, Harvey Keitel |
| Meine Lieblingsregisseure: | Alfred Hitchcock, Stanley Kubrick, David Lynch, Quentin Tarantino, Edgar Wright, |
| Über mich | Er guckt (und sammelt) gerne Filme, hört Musik, liest, fotografiert und verschwendet seine Zeit im Internet (z.B. hier). Nebenbei studiert er auch noch ein bisschen und fragt sich, was er aus seinem Leben machen soll. |
Der Eissturm
Discostu 6.5 "Ganz gut" 2012/02/10 14:46:41
Der Eissturm ist ein Film über falsch laufende oder gar nicht erst stattfindende Kommunikation und darüber, dass die sexuelle Revolution Ende der 60er Jahre die Menschen keineswegs glücklicher gemacht hat. Die beiden dargestellten Familien sind zudem Paradebeispiele dafür, welch schwerwiegende Folgen nicht stattfindende Kommunikation haben kann.
Neben den hervorragenden Darstellern ist…
Der Eissturm ist ein Film über falsch laufende oder gar nicht erst stattfindende Kommunikation und darüber, dass die sexuelle Revolution Ende der 60er Jahre die Menschen keineswegs glücklicher gemacht hat. Die beiden dargestellten Familien sind zudem Paradebeispiele dafür, welch schwerwiegende Folgen nicht stattfindende Kommunikation haben kann.
Neben den hervorragenden Darstellern ist dies ja eigentlich eine viel versprechende Prämisse, aber leider bleibt es dabei, der Film tritt dramaturgisch auf der Stelle, bleibt bei einer Zustandsbeschreibung. Keine der Figuren macht eine nennenswerte Entwicklung durch, an keiner Stelle brechen sich endlich mal die Emotionen frei und ein eher zufälliger Todesfall und die daraus resultierende Trauer markiert den willkürlichen Endpunkt dieses Filmes.
Der Eissturm ließ mich daher trotz vieler positiver Aspekte irgendwie unbefriedigt zurück, wirkt wie eine gute Einleitung zu einem Film, der dann einfach nicht kommt.
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Blue in the Face
Discostu 6.0 "Ganz gut" 2012/02/04 15:06:16
Blue in the Face ist eine größtenteils improvisierte und mit dokumentarischen Anteilen durchmischte Liebeserklärung an Brooklin und hat zwar durchaus seine unterhaltsamen Momente, ist aber insgesamt doch zu fragmentarisch und schwankend in der Qualität, um richtig funktionieren zu können. Wenn man Blue in the Face als Bonusmaterial zu Smoke betrachtet, ist er durchaus gelungen, aber wie man auf die Idee gekommen ist, da einen eigenständigen Film draus zu machen, kann ich nicht nachvollziehen.
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Wege zum Ruhm
Discostu 8.0 "Ausgezeichnet" 2012/02/02 22:10:19
Antikriegsfilme haben oft das Problem, dass durch die spektakulären Kampfszenen dem Zuschauer Krieg im Endeffekt doch als etwas aufregendes und spannendes präsentiert wird, was der eigentlichen Intention zuwider läuft. Kubrick ist gegen diesen Fehler nicht gefeit, begeht er in doch teilweise in seinem späteren Werk, Full Metal Jacket.
Paths of Glory hingegen hat nur relativ wenig Spektakel…
Antikriegsfilme haben oft das Problem, dass durch die spektakulären Kampfszenen dem Zuschauer Krieg im Endeffekt doch als etwas aufregendes und spannendes präsentiert wird, was der eigentlichen Intention zuwider läuft. Kubrick ist gegen diesen Fehler nicht gefeit, begeht er in doch teilweise in seinem späteren Werk, Full Metal Jacket.
Paths of Glory hingegen hat nur relativ wenig Spektakel zu bieten, wenn man von dem mit langen Kamerafahrten eindrucksvoll gefilmten Sturm auf den Anthill einmal absieht. So zeigt dieser Film das Grauen des Krieges dann auch nicht auf dem Schlachtfeld, sondern hinter den Kulissen, in der Auseinandersetzung von Hauptfigur Colonels Dax mit den menschenverachtenden Generälen, denen er unterstellt ist. Da werden unmögliche Befehle gegeben, nur um gegenüber Politik und Presse als mutig dazustehen und danach die Soldaten, die sich weigerten, in den sicheren Tod zu laufen, als Fahnenflüchtige exekutiert. In einer Welt in der es nur um Nationalstolz, Mut und Prestige geht, und nicht um Mitleid und Menschlichkeit, ist der eigentliche Feind der einfachen Soldaten sicherlich nicht in dem Graben auf der anderen Seite des Niemandslandes zu finden, weshalb im gesamten Film auch kein einziger deutscher Soldat zu sehen ist.
Paths of Glory ist dennoch kein rein pazifistischer Film, denn der von Kirk Douglas grandios gespielte Colonolel Dax denkt in keinem Moment daran, seinen Beruf an den Nagel zu hängen. Sein Kampf gegen die Unmenschlichkeit des Militärs kann nicht gewonnen werden und dennoch macht er bis zum Schluss weiter. Dies ist für mich persönlich ein kleines Manko, doch gerade für eine Zeit, in der Kriegsfilme meist patriotisch und verherrlichend waren, ist dieser Film ein herausragendes Werk.
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Tucker & Dale vs Evil
Discostu 6.5 "Ganz gut" 2012/01/29 21:09:52
Tucker & Dale vs. Evil ist eine vergnügsame Horror-Parodie, die vor allem in Verbindung mit ein paar Bier zu einem gelungenen DVD-Abend beitragen kann. Die meisten Lacher hat bei mir das großartige Schauspiel von Tyler Labine als Dale ernten können, während ich die Anspielungen auf die Genre-Konventionen häufig ein bisschen zu flach fand. Insgesamt ein recht unterhaltsamer Streifen, der aber z.B. an die Zombiefilm-Komödie Shaun of the Dead bei weitem nicht heran kommt.
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Truman Show
Discostu 8.0 "Ausgezeichnet" 2012/01/28 14:55:53
Die Truman-Show ist eine gelungene Tragikomödie und Mediensatire, die bereits vor "Big Brother" die Idee der diversen Reality-TV-Formate auf die Spitze treibt. Dabei ist der Film jedoch letztendlich, wie die in ihm porträtierte Sendung, vor allem auf Unterhaltung ausgerichtet, weshalb die philosophischen und sozialkritische Aspekte des Themas nur angekratzt werden.
Die stärksten…
Die Truman-Show ist eine gelungene Tragikomödie und Mediensatire, die bereits vor "Big Brother" die Idee der diversen Reality-TV-Formate auf die Spitze treibt. Dabei ist der Film jedoch letztendlich, wie die in ihm porträtierte Sendung, vor allem auf Unterhaltung ausgerichtet, weshalb die philosophischen und sozialkritische Aspekte des Themas nur angekratzt werden.
Die stärksten Momente sind für mich dann aber eben diese Momente des Ankratzens, wenn z.B. Christof am Ende zu Truman sagt, dass er auch außerhalb des Studios Lügen und Falschheit antreffen wird. Auch die augenzwinkernde Referenzen auf die eigene Filmhaftigkeit, etwa wenn Christof Trumans Leinwandabbild streichelt und die dabei spielende Klaviermusik sich für den aufmerksamen Zuschauer in der Totalen als diegetisch vom Studiopianisten eingespielt entpuppt, hätte es von mir aus gerne öfter geben können.
Insgesamt ist für mich die Truman Show daher ein unterhaltsamer und ideenreicher Film, der aber stellenweise gerne noch etwas bissiger und tiefschürfender hätte sein können.
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Harry Potter und der Feuerkelch
Discostu 5.5 "Geht so" 2012/01/27 13:02:34
Die bislang (ich habe Teile 5-7 noch nicht gesehen) schwächste Potter-Verfilmung. Während viele Auslassungen aufgrund des Buchumfangs wohl nicht zu vermeiden waren, ist eine ganze Reihe von Änderungen einfach nur ärgerlich. Es gibt völlig unsinnigen Szenen (warum muss Voldemort selbst auf einer Tätowierung des dunklen Mals nachgucken, dass seine Macht zunimmt?), für die Zaubererwelt unangemessene…
Die bislang (ich habe Teile 5-7 noch nicht gesehen) schwächste Potter-Verfilmung. Während viele Auslassungen aufgrund des Buchumfangs wohl nicht zu vermeiden waren, ist eine ganze Reihe von Änderungen einfach nur ärgerlich. Es gibt völlig unsinnigen Szenen (warum muss Voldemort selbst auf einer Tätowierung des dunklen Mals nachgucken, dass seine Macht zunimmt?), für die Zaubererwelt unangemessene Modernisierungen (das Weltmeisterschaftsstadion, eine Rockband inkl. Crowdsurfing auf dem Ball), eine ganze Reihe von möchtegern-lustigen Hinzudichtungen (z.B. Rons Tanz mit McGonagall), einen nervigen Drang zu Übertreibungen (z.B. Harrys Kampf mit dem Drachen) und vieles mehr. Hinzu kommen noch unangemessene Darstellungen der Figuren (Dumbledore zu überfordert, Voldemort nicht erhaben genug), die völlige Aufgabe des Mystery-Aspekts (wir erfahren von Anfang an, wer Voldemorts zweiter Helfer ist) und vieles mehr.
Insgesamt ein Film, der einfach nicht rund ist, sich zwischen Ernst und Albernheit nicht entscheiden kann und der Vorlage in keinster Weise gerecht wird. Ich hoffe sehr, dass sich das mit dem nächsten Teil wieder bessert.
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Knach 2012/01/27 14:44:55
Antwort löschenGlaub mir es wird noch schlimmer...den Tiefpunkt der Serie hast du noch nicht erreicht ;-)
Ganz oder gar nicht
Discostu 7.5 "Sehenswert" 2012/01/23 15:27:30
Eine gut gemachte Komödie, die an keiner Stelle zu albern wird und einige tierisch komische Szenen enthält (z.B. das Tanzen in der Arbeitsamtschlange). Auch werden die Charaktere alle ernst genommen und sind keine flachen Gaglieferanten wie es in diesem Genere ja leider zu oft zu erleben ist. Insgesamt aber kein herausragendes Meisterwerk sondern einfach ein unterhaltsamer Außenseiterfilm, mit dem man nix falsch macht, den man aber auch nicht gesehen haben muss.
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The Killing - Die Rechnung ging nicht auf
Discostu 7.0 "Sehenswert" 2012/01/20 16:09:09
The Killing ist ein gut gemachtes Heist-Movie, das zwar wie bei Kubrick gewohnt einen sehr akribischen Bildaufbau vorweist, ansonsten aber nur wenige typische Elemente seiner späteren Werke beinhaltet. Dennoch kann "The Killing" auf vielen Ebenen punkten, neben der Kameraarbeit vor allem bei den guten Schauspielern, besonders Sterling Hayden und Elisha Kook sind hier zu erwähnen. Dass…
The Killing ist ein gut gemachtes Heist-Movie, das zwar wie bei Kubrick gewohnt einen sehr akribischen Bildaufbau vorweist, ansonsten aber nur wenige typische Elemente seiner späteren Werke beinhaltet. Dennoch kann "The Killing" auf vielen Ebenen punkten, neben der Kameraarbeit vor allem bei den guten Schauspielern, besonders Sterling Hayden und Elisha Kook sind hier zu erwähnen. Dass der Zuschauer bis zum Finale weder den genauen Plan der Protagonisten weiß, noch wie der Widersacher Val Cannon versuchen wird, diesen zu vereiteln, hebt nicht nur die Spannung sondern lässt auch genug Zeit, die verschiedenen Charaktere, ihre Beziehungen zueinander und ihre Motive, den Coup zu begehen, kennenzulernen. Auch die Idee, das selbe Ereignis mehrmals hintereinander aus unterschiedlichen Perspektiven zu erzählen, wodurch sich die tatsächlichen Abläufe erst nach und nach erschließen, funktioniert sehr gut.
Die Charaktere bleiben leider dennoch ziemlich eindimensional und die Dialoge wirken stellenweise, wie bei Filmen aus dieser Periode ja leider recht häufig, hölzern. Durch die zusätzliche (bei Kubrick typische) starke Distanz zur erzählten Geschichte, ist es außerdem schwierig, sich mit den Figuren zu identifizieren, was ein richtiges Mitfiebern deutlich erschwert. Zu guter Letzt ist der recht überflüssige und monotone Erzähler, der regelmäßig bei Zeitsprüngen auf Uhrzeit und Ort der nun folgenden Szene hinweist, ziemlich störend und der Atmosphäre nicht gerade zuträglich.
Insgesamt ist "The Killing" ein unterhaltsamer, gut gemachter Kriminalfilm, in dem Kubricks Talente bereits aufblitzen, der aber insgesamt trotz einiger netter Ideen relativ austauschbar bleibt.
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Die Brücken am Fluß
Discostu 7.5 "Sehenswert" 2012/01/14 11:12:50
The Bridges of Madison County ist eine gelungene Romanze, bei der nicht nur die Schauspieler zu überzeugen wissen. Von Regie über Kamera bis zu Setdesign kann der Film auf allen Fronten als gelungen bezeichnet werden. Einige Szenen haben für meinen Geschmack dann aber doch ein wenig zu viel Kitsch und Rührseligkeit, was den Gesamteindruck ein wenig trübt. Wer sich davon aber nicht stören lässt und wer zudem Eastwood mal nicht als harten Cowboy oder Bullen, sondern als einen sensiblen Fotografen erleben möchte, für den ist dieser Film wärmstens zu empfehlen.
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Der Texaner
Discostu 6.0 "Ganz gut" 2012/01/10 21:23:12
Solider Western in schönen Bildern, aber doch recht langatmig und mit wenig Überraschungen.
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Gästebuch
Floyd B. 2010/10/17 02:54:52
Da oben links, da oben links, da! Profilbild! Beste Szene im Film... nein, Lieblingsszene im Film. Superlativ ist bedeutungslos bei einem perfekten Film! :D
J0J0 2010/07/07 00:08:12
Na wenn dir das gefällt, nehm ich gerne an! Freue mich darauf, mehr von dir zu lesen, Genosse. *hust* ;)
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Der Eissturm ist ein Film über falsch laufende oder gar nicht erst stattfindende Kommunikation und darüber, dass die sexuelle Revolution Ende der 60er Jahre die Menschen keineswegs glücklicher gemacht hat. Ein spannendes Thema, das zusammen mit den hervorragenden Darstellern einen guten Film abgeben könnte. Doch dieser tritt leider dramaturgisch völlig auf der Stelle, es bleibt bei einer melancholisch…