Er war schon vor drive super, hatte aber keinen großen Durchbruch.
Ich finde es gut, dass in den News das Augenmerk auch mal auf gute Newcomer zu legen, anstatt immer nur Größen wie scorsese etc. zu loben.
Spieglein Spieglein an der Wand
wieso bin ich in's Kino gerannt?
Nun. Jetzt erzähle ich mal was zum Film. Also Lauscher auf!
Ich habe mich auf "Snow White and the Huntsman" gefreut.
Kristen Stewart, mag ich; jedenfalls wenn sie nicht gerade "Bella" mimt, denn in "Welcome to the Rileys", "Adventureland", "The Runaways" und auch als Jungdarstellerin in "Speak" an der Seite von Steve Zahn konnte sie durchaus überzeugen und lenkte gekonnt von ihrer häufigen Ausdruckslosigkeit durch andere Qualitäten ab.
Charlize Theron, mag ich; schon seit "Gottes Werk und Teufels Beitrag" hat sie ein Plätzchen in meinem Herzen. Die Frau ist schön und begabt und auch hier als evil queen ist sie nicht von Grund auf mies, nur halt elendig gescripted, so dass sie nicht wirklich Futter bekommt.
Chris Hemsworth, mag ich seit den "Avengers" auch. Da gibt's auch gar nicht so viel zu sagen. Er darf hier das Erzählerleinchen spielen, den Muskelprotz und Wannabe-Trinker, mit Witwer Vergangenheit. Klingt kitschig? Ist es auch!
"Snow White and the Huntsman" wäre gerne so vieles, dass er aber nicht ist. Es handelt sich um einen kaum ambitionierten, sondern viel mehr Plagiatsstreifen, der sich dreist bei allen möglichen Konsorten bedient, die sich so finden ließen: Herr der Ringe, Pan's Labyrinth, Harry Potter und in einer Sequenz ganz ganz ganz ganz ganz ganz schlimm bei Prinzessin Mononoke. Dafür gibt's genauso dreisten Punktabzug, denn Kreativitätslosigkeit muss bestraft werden.
Was vor allem traurig ist, ist die Tatsache, dass der Film so zusammengeschustert ist, dass man ihm seine Flicken ansieht; nirgendwo erschien er mir als stimmiges Ganzes oder schaffte es mir eine Welt aufzutischen, die ich ihm abnahm. Atmosphäre wurde ebenso vermisst wie Dialoge, die über das Märchengeplenkel hinaus gehen. Der Vorsatz eine düstere Verfilmung der Vorlage zu werden, wurde nicht eingehalten, dafür ist "Snow White and the Huntsman" viel zu poliert und schnike. Gewalt und Dreck sind eher laienhaft eingesetzte Stilmittel, die zu keiner Zeit schocken und wenn man denn hier Schlamm sieht, weiß man zu jeder Zeit, dass er zum einen nur mit dem Tupfer auf die Haut geschminkt wurde und zum anderen wohl auch in den Köpfen der Schreiberlinge molochte. Denn fest steht, dass dies eine Schneewittchenverfilmung ist, die ebenso langweilig ist, wie man ganz zu Beginn vermutete, als man hörte, dass 2012 zwei Schneewittchenfilme auf die Leinwand kommen.
Wohl aber lässt sich sagen, dass es hie und da Elemente gibt, die den Film noch etwas aufwerten. Zum einen Sympathien für bestimmte Schauspieler. Im Übrigen hat auch Ian McShane eine kleine Rolle als einer der 8 Zwerge. Ja es sind 8, aus dramaturgischen Gründen, die in aller Hoffnungslosigkeit versucht wird einzusetzen, was aber auch ziemlich in die Hose geht. Und zum anderen gibt es noch einen recht ansehnlichen Troll.
Für den Regisseur Rupert Sanders und die Marketingabteilung habe ich aber noch einen kleinen Tipp: Zeigt bei einem Film nicht die gesamte Handlung im Trailer. Dankeschön.
"Es handelt sich um einen kaum ambitionierten, sondern viel mehr Plagiatsstreifen, der sich dreist bei allen möglichen Konsorten bedient, die sich so finden ließen: Herr der Ringe, Pan's Labyrinth, Harry Potter (...)" Jap. Stimmt genau. Mir gefiel der Film zwar etwas besser als dir, bin aber dennoch mit dir sehr oft einer Meinung.
Zum Trailer: Stimmt. Das ist leider zu einer sehr weitverbreiteten Unsitte geworden. Dafür war dieser Trailer immerhin wirklich ansehnlich gemacht!
Die Szene mit dem Waldtroll hat mich extrem an Peter Jacksons King Kong erinnert. Fehlte nur noch, dass Kristen Stewart die Jonglierbälle rausholt und anfängt zu steppen.
Da ist er also wieder: Sacha Baron Cohen. Und wie gewohnt politisch unkorrekt, ambitioniert witzig, ohne große Überraschung, aber trotzdem: Zum Brüllen komisch.
Mein Glück: O-Ton Vorstellung im größten Kinosaal und nur 10 Leute anwesend, die aber mindestens genauso viel Stimmung gemacht haben wie die Leute, die sich in einen Jackass Film setzen (sollte man mal erlebt haben) und dann flimmert der neue Cohen Streifen auf die Leinwand und schon mit dem Titelbild in liebevoller Erinnerung an Kim Jong-Il muss ich herzhaft lachen. Und das über den ganzen Film lang.
Die Story kannte man ja schon durch den Trailer und diesbezüglich überrascht Cohen nun auch wirklich überhaupt nicht, aber im eigentlichen Sinne ist die Handlung hier wirklich Nebensache. Cohen greift sich also diesmal die Figur des Despoten heraus und persifliert die menschenverachtende Lebensweise solcher Figuren mit Karlauern, die sich gewaschen haben. Seitenhiebe gibt es in alle Richtungen ohne, dass Cohen ein Blatt vor den Mund nimmt. Und wann findet man schon einmal einen Film, bei dem man wirklich lange und oft lachen muss? Richtig, sehr selten!
"The Dictator" ist also nicht ganz so bissig wie "Borat", kommt aber schon sehr nah an dessen Qualität heran und zeigt uns mal wieder sein Gespür für komische Gesellschaftskritik.
So haben wir also derer Cohenfiguren mittlerweile 4 auf der Leinwand bewundern dürfen: Ali G, Borat, Brüno und den werten Diktator. Umso mehr darf man also nun darauf gespannt sein, wenn Publikumsliebling Cohen sich in die Fußstapfen von Freddie Mercury wagt. Ich werde auf jeden Fall dabei sein!
“You are a terrible actor. Keep your performance small and real.”
du hast einen wirklich niedlichen Film gemacht!
Man merkt sofort wieder wie du die humoristische Skurrilität mit einer Prise Melancholie verwebst und daraus etwas ganz Typisches und Eigenes machst. Du hast dir vorher viel Pappmaché und Holz besorgt und hast dir dann dein uriges Set zusammengebaut. Dann hast du überall rumtelefoniert und ganz viele Stars in deinen Film gesetzt. Und schwupps hat man schon einen neuen und auch guten Film von dir. Bloß die Überraschung fehlt irgendwie .. und ein wenig auch die emotionale Ebene. Weißt du, ich erinnere mich so an die "Royal Tenenbaums", denn da musste ich manchmal ganz schön schlucken, so ehrlich und auch teilweise krass waren die Figuren mit ihrem Seelenleben. Sowas gibt es hier zwar ansatzweise auch, aber es wirkt mehr wie ein Schatten davon. Irgendwie hast du dich hier ja an Coming of Age rangewagt und die beiden jungen Schauspieler von Sam (Jared Gilman) und Suzy (Kara Hayward) sind auch vortrefflich besetzt und wir können uns selbst vorstellen auf dieser kleinen Insel zu leben und auszubüchsen. Eltern sind schon was Doofes, I recall! In dem Sinne warst du ja wieder ehrlich, aber getroffen hat es mich nicht. Du warst doch schon mutiger und hast Wendungen eingebaut, nicht bloß Skurillitäten ihrer Skurrilität wegen - zumindest nicht immer.
Aber hier, da findet sich so vieles, wo ich immer dachte, es sei nur dazu da mir ein Schmunzeln zu entlocken - was ja auch ab und an funktioniert hat - aber gerade gegen Ende hat mir der letzte Schritt gefehlt, ja vielleicht war ein bisschen zu viel Happy End und Hetzjagd dabei, aber das ist ja bloß meine Meinung.
Ich wünsche mir eigentlich, dass du dich mal wieder neu erfindest, aber selbst wenn nicht, den nächsten Film sehe ich mir ja eh wieder an.
In dem Sinne: Sehenswert, wirklich mehr aber nicht.
Ein Sportfilm. Und die amerikanische Rassenthematik. Aha.
Nun, was gibt es groß zu sagen? Ist "Gegen jede Regel" besonders? Ist er nervenaufreibend, spannend oder herausragend geschrieben? Nö!
Weiter wild ist das aber nicht, denn Denzel Washington ist selbst ohne grandioses Drehbuch immer wieder sehenswert und dieser Film hier ist ja auch nicht unbedingt ein schlechter, bloß eben auch kein sonderlich interessanter. Typische Wendungen und Charakterzeichnungen ohne Überraschungen. Die Witzchen sind harmlos und ab und an wird auf die Rassenproblematik eingegangen, die man natürlich in schon mehreren Filmen besser verarbeitet hat, aber immerhin, man hat sich bemüht.
Wem Football zusagt, der wird hier sicher seine Freude haben und der Film macht ja auch den Spagat zwischen menschlicher Auseinandersetzung und der Passion zum Sport. Dies alles hat man zwar nun wirklich schon einmal in anderer Weise gesehen, aber sei es drum, doppelt hält ja besser. Ach, und Diskriminierung ist übrigens blöd!
Deine Kommentare
J!GS4W
Kommentare 2012/06/02 13:29:48
Njoah, der war so lala
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J!GS4W
Kommentare 2012/06/02 13:29:26
Sympathisches Mädchen.
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J!GS4W
Kommentare 2012/06/02 13:20:04
Nette Serie für Zwischendurch. Dewey und Hal machen das Rennen.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
J!GS4W
über Peter Jackson 2012/06/01 11:32:05
Heute ist es genau 3 Monate her, dass der letzte Videoblog erschien. Was ist los Peter? Langsam zehrst du ganz schön an unseren Nerven!
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Luinaear 2012/06/01 13:46:57
Antwort löschenAlso meine Vermutung ist ja, dass in 14 Tagen einer kommt...
Alle 3 Antworten zeigen
J!GS4W 2012/06/01 14:02:35
Antwort löschenWie kommst du zu der Annahme?
Luinaear 2012/06/01 14:31:37
Antwort löschenWeil es dann noch ein halbes Jahr bis zur Premiere ist ^^
J!GS4W
Kommentare 2012/06/01 11:02:42
Einer der besten Kubrick Filme, sprich 10/10.
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J!GS4W
Kommentare 2012/06/01 11:01:21
Er spielt aber noch immer in zu viel Mumpitz mit.
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J!GS4W
Kommentare 2012/06/01 10:57:52
Der Mann, der niemals jung war, herzlichen Glückwunsch!
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J!GS4W
Kommentare 2012/06/01 10:55:41
Ich mag Fahrrad fahren nicht. Lieber Inliner, ist viel gemütlicher.
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J!GS4W
Kommentare 2012/06/01 10:52:23
Den Hype um den Knaben versteh' ich nicht.
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten
Imagination 2012/06/01 11:07:49
Antwort löschenNa seit Drive mag den plötzlich jeder und alle sind Megasuperduper-Fans von dem. :D
J!GS4W 2012/06/01 11:27:57
Antwort löschenJaja, aber so doll war Drive nun nicht, als dass es zu rechtfertigen wäre :D
Looki 2012/06/01 11:52:49
Antwort löschenwird mir auch immer ein rätsel bleiben, warum der so in den himmel gelobt wird...
A.V. 2012/06/01 12:45:15
Antwort löschenEr war schon vor drive super, hatte aber keinen großen Durchbruch.
Ich finde es gut, dass in den News das Augenmerk auch mal auf gute Newcomer zu legen, anstatt immer nur Größen wie scorsese etc. zu loben.
Le Samourai 2012/06/01 13:33:28
Antwort löschenEs gibt NIEMANDEN sonst, der DRIVE derart stilsicher und absolut eigen inszeniert hätte. Einer der größten Bilderstürmer zur Zeit.
Alle 7 Antworten zeigen
Looki 2012/06/01 16:44:35
Antwort löscheneigen auf jedenfall, ob das gut ist ist ne streitfrage...ich erkenn darin kein cineastisches meisterwerk
Le Samourai 2012/06/01 17:15:59
Antwort löschenDRIVE ist doch der feuchte Traum eines jeden Cineasten. :)
J!GS4W
Kommentare 2012/06/01 00:34:06
Listen, nice!!!
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J!GS4W
Kommentare 2012/06/01 00:31:10
süß!
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J!GS4W
über Snow White and the Huntsman 2012/05/31 23:30:45
Spieglein Spieglein an der Wand
wieso bin ich in's Kino gerannt?
Nun. Jetzt erzähle ich mal was zum Film. Also Lauscher auf!
Ich habe mich auf "Snow White and the Huntsman" gefreut.
Kristen Stewart, mag ich; jedenfalls wenn sie nicht gerade "Bella" mimt, denn in "Welcome to the Rileys", "Adventureland", "The Runaways" und auch als Jungdarstellerin in "Speak" an der Seite von Steve Zahn konnte sie durchaus überzeugen und lenkte gekonnt von ihrer häufigen Ausdruckslosigkeit durch andere Qualitäten ab.
Charlize Theron, mag ich; schon seit "Gottes Werk und Teufels Beitrag" hat sie ein Plätzchen in meinem Herzen. Die Frau ist schön und begabt und auch hier als evil queen ist sie nicht von Grund auf mies, nur halt elendig gescripted, so dass sie nicht wirklich Futter bekommt.
Chris Hemsworth, mag ich seit den "Avengers" auch. Da gibt's auch gar nicht so viel zu sagen. Er darf hier das Erzählerleinchen spielen, den Muskelprotz und Wannabe-Trinker, mit Witwer Vergangenheit. Klingt kitschig? Ist es auch!
"Snow White and the Huntsman" wäre gerne so vieles, dass er aber nicht ist. Es handelt sich um einen kaum ambitionierten, sondern viel mehr Plagiatsstreifen, der sich dreist bei allen möglichen Konsorten bedient, die sich so finden ließen: Herr der Ringe, Pan's Labyrinth, Harry Potter und in einer Sequenz ganz ganz ganz ganz ganz ganz schlimm bei Prinzessin Mononoke. Dafür gibt's genauso dreisten Punktabzug, denn Kreativitätslosigkeit muss bestraft werden.
Was vor allem traurig ist, ist die Tatsache, dass der Film so zusammengeschustert ist, dass man ihm seine Flicken ansieht; nirgendwo erschien er mir als stimmiges Ganzes oder schaffte es mir eine Welt aufzutischen, die ich ihm abnahm. Atmosphäre wurde ebenso vermisst wie Dialoge, die über das Märchengeplenkel hinaus gehen. Der Vorsatz eine düstere Verfilmung der Vorlage zu werden, wurde nicht eingehalten, dafür ist "Snow White and the Huntsman" viel zu poliert und schnike. Gewalt und Dreck sind eher laienhaft eingesetzte Stilmittel, die zu keiner Zeit schocken und wenn man denn hier Schlamm sieht, weiß man zu jeder Zeit, dass er zum einen nur mit dem Tupfer auf die Haut geschminkt wurde und zum anderen wohl auch in den Köpfen der Schreiberlinge molochte. Denn fest steht, dass dies eine Schneewittchenverfilmung ist, die ebenso langweilig ist, wie man ganz zu Beginn vermutete, als man hörte, dass 2012 zwei Schneewittchenfilme auf die Leinwand kommen.
Wohl aber lässt sich sagen, dass es hie und da Elemente gibt, die den Film noch etwas aufwerten. Zum einen Sympathien für bestimmte Schauspieler. Im Übrigen hat auch Ian McShane eine kleine Rolle als einer der 8 Zwerge. Ja es sind 8, aus dramaturgischen Gründen, die in aller Hoffnungslosigkeit versucht wird einzusetzen, was aber auch ziemlich in die Hose geht. Und zum anderen gibt es noch einen recht ansehnlichen Troll.
Für den Regisseur Rupert Sanders und die Marketingabteilung habe ich aber noch einen kleinen Tipp: Zeigt bei einem Film nicht die gesamte Handlung im Trailer. Dankeschön.
bedenklich? 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 8 Antworten
Drogba11 2012/05/31 23:49:31
Antwort löschenMich würde ja mal interessieren, welche Szene aus Prinzessin Mononoke gemeint ist. Ein möglicher Spoiler stört mich dabei nicht.
J!GS4W 2012/05/31 23:51:35
Antwort löschenAb 1:40 etwa:
http://www.youtube.com/watch?v=DgfYBJoPFFw
Drogba11 2012/06/01 00:36:02
Antwort löschenOh ja! Lass mich raten, der "Waldgott" ist dann auch noch über's Wasser gelaufen.
sweetForgiveness 2012/06/01 00:44:08
Antwort löschenboah die Szene war die Dreistigkeit ever ganz ehrlich, dass ganze Kino war lauthals am protestierten...also noch lauter als die minuten davor
Coach T 2012/06/01 08:40:59
Antwort löschen"Es handelt sich um einen kaum ambitionierten, sondern viel mehr Plagiatsstreifen, der sich dreist bei allen möglichen Konsorten bedient, die sich so finden ließen: Herr der Ringe, Pan's Labyrinth, Harry Potter (...)" Jap. Stimmt genau. Mir gefiel der Film zwar etwas besser als dir, bin aber dennoch mit dir sehr oft einer Meinung.
Zum Trailer: Stimmt. Das ist leider zu einer sehr weitverbreiteten Unsitte geworden. Dafür war dieser Trailer immerhin wirklich ansehnlich gemacht!
J!GS4W 2012/06/01 11:26:10
Antwort löschenDer Film war aber auch einfach so belanglos, dass man da in der Tat ein bisschen in der Wertung variieren kann ;)
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judischnudi 2012/06/01 16:28:17
Antwort löschenDie Szene mit dem Waldtroll hat mich extrem an Peter Jacksons King Kong erinnert. Fehlte nur noch, dass Kristen Stewart die Jonglierbälle rausholt und anfängt zu steppen.
sweetForgiveness 2012/06/01 16:50:12
Antwort löschenes gab einfach sehr sehr viele lächerliche Szenen
J!GS4W
Kommentare 2012/05/31 15:23:02
Beide brilliant, das wird sicher ein super Duo!
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J!GS4W
Kommentare 2012/05/31 15:21:50
Schade, Willem Dafoe hätte dem Film gut getan.
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Flowstar 2012/05/31 19:30:34
Antwort löschenWillem Dafoe wäre es nicht geworden, Spider-Man ist ja jetzt gerebootet
J!GS4W 2012/06/01 00:11:50
Antwort löschenAber ohne Kobold ;)
J!GS4W
Kommentare 2012/05/31 15:21:21
War ja auch überfällig.
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J!GS4W
über Der Diktator 2012/05/31 14:09:59
"In loving memory of Kim Jong-Il."
Da ist er also wieder: Sacha Baron Cohen. Und wie gewohnt politisch unkorrekt, ambitioniert witzig, ohne große Überraschung, aber trotzdem: Zum Brüllen komisch.
Mein Glück: O-Ton Vorstellung im größten Kinosaal und nur 10 Leute anwesend, die aber mindestens genauso viel Stimmung gemacht haben wie die Leute, die sich in einen Jackass Film setzen (sollte man mal erlebt haben) und dann flimmert der neue Cohen Streifen auf die Leinwand und schon mit dem Titelbild in liebevoller Erinnerung an Kim Jong-Il muss ich herzhaft lachen. Und das über den ganzen Film lang.
Die Story kannte man ja schon durch den Trailer und diesbezüglich überrascht Cohen nun auch wirklich überhaupt nicht, aber im eigentlichen Sinne ist die Handlung hier wirklich Nebensache. Cohen greift sich also diesmal die Figur des Despoten heraus und persifliert die menschenverachtende Lebensweise solcher Figuren mit Karlauern, die sich gewaschen haben. Seitenhiebe gibt es in alle Richtungen ohne, dass Cohen ein Blatt vor den Mund nimmt. Und wann findet man schon einmal einen Film, bei dem man wirklich lange und oft lachen muss? Richtig, sehr selten!
"The Dictator" ist also nicht ganz so bissig wie "Borat", kommt aber schon sehr nah an dessen Qualität heran und zeigt uns mal wieder sein Gespür für komische Gesellschaftskritik.
So haben wir also derer Cohenfiguren mittlerweile 4 auf der Leinwand bewundern dürfen: Ali G, Borat, Brüno und den werten Diktator. Umso mehr darf man also nun darauf gespannt sein, wenn Publikumsliebling Cohen sich in die Fußstapfen von Freddie Mercury wagt. Ich werde auf jeden Fall dabei sein!
“You are a terrible actor. Keep your performance small and real.”
bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
J!GS4W
über Moonrise Kingdom 2012/05/31 13:57:30
Lieber Wes Anderson,
du hast einen wirklich niedlichen Film gemacht!
Man merkt sofort wieder wie du die humoristische Skurrilität mit einer Prise Melancholie verwebst und daraus etwas ganz Typisches und Eigenes machst. Du hast dir vorher viel Pappmaché und Holz besorgt und hast dir dann dein uriges Set zusammengebaut. Dann hast du überall rumtelefoniert und ganz viele Stars in deinen Film gesetzt. Und schwupps hat man schon einen neuen und auch guten Film von dir. Bloß die Überraschung fehlt irgendwie .. und ein wenig auch die emotionale Ebene. Weißt du, ich erinnere mich so an die "Royal Tenenbaums", denn da musste ich manchmal ganz schön schlucken, so ehrlich und auch teilweise krass waren die Figuren mit ihrem Seelenleben. Sowas gibt es hier zwar ansatzweise auch, aber es wirkt mehr wie ein Schatten davon. Irgendwie hast du dich hier ja an Coming of Age rangewagt und die beiden jungen Schauspieler von Sam (Jared Gilman) und Suzy (Kara Hayward) sind auch vortrefflich besetzt und wir können uns selbst vorstellen auf dieser kleinen Insel zu leben und auszubüchsen. Eltern sind schon was Doofes, I recall! In dem Sinne warst du ja wieder ehrlich, aber getroffen hat es mich nicht. Du warst doch schon mutiger und hast Wendungen eingebaut, nicht bloß Skurillitäten ihrer Skurrilität wegen - zumindest nicht immer.
Aber hier, da findet sich so vieles, wo ich immer dachte, es sei nur dazu da mir ein Schmunzeln zu entlocken - was ja auch ab und an funktioniert hat - aber gerade gegen Ende hat mir der letzte Schritt gefehlt, ja vielleicht war ein bisschen zu viel Happy End und Hetzjagd dabei, aber das ist ja bloß meine Meinung.
Ich wünsche mir eigentlich, dass du dich mal wieder neu erfindest, aber selbst wenn nicht, den nächsten Film sehe ich mir ja eh wieder an.
In dem Sinne: Sehenswert, wirklich mehr aber nicht.
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J!GS4W
über Gegen jede Regel 2012/05/31 13:46:45
Ein Sportfilm. Und die amerikanische Rassenthematik. Aha.
Nun, was gibt es groß zu sagen? Ist "Gegen jede Regel" besonders? Ist er nervenaufreibend, spannend oder herausragend geschrieben? Nö!
Weiter wild ist das aber nicht, denn Denzel Washington ist selbst ohne grandioses Drehbuch immer wieder sehenswert und dieser Film hier ist ja auch nicht unbedingt ein schlechter, bloß eben auch kein sonderlich interessanter. Typische Wendungen und Charakterzeichnungen ohne Überraschungen. Die Witzchen sind harmlos und ab und an wird auf die Rassenproblematik eingegangen, die man natürlich in schon mehreren Filmen besser verarbeitet hat, aber immerhin, man hat sich bemüht.
Wem Football zusagt, der wird hier sicher seine Freude haben und der Film macht ja auch den Spagat zwischen menschlicher Auseinandersetzung und der Passion zum Sport. Dies alles hat man zwar nun wirklich schon einmal in anderer Weise gesehen, aber sei es drum, doppelt hält ja besser. Ach, und Diskriminierung ist übrigens blöd!
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J!GS4W
Kommentare 2012/05/31 13:39:49
In Blue Valentine musste er auch schon mal vermöbelt nach Hause kommen.
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J!GS4W
Kommentare 2012/05/31 13:39:18
Erstmal ne Story entwickeln wäre vielleicht vorteilhaft.
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