Nahtigall
Nahtigall heißt Florian Grogoll, ist 39 Jahre alt. Er hat sich Wed, 16 Dec 2009 16:06:54 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 686 Filme bewertet und legendäre 218 Kommentare geschrieben. Ich schaue gerne Filme und schreibe für www.movieplauderclub.de Kritiken. Fast jede Art, fast jedes Genre. Zusätzlich interessieren mich Hintergrundinfo`s über Filme, making of`s, easter eggs, outtakes etc. Mehr
| Name | Florian Grogoll |
|---|---|
| Alter | 39 |
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsfilmfigur | Ne Mischung aus Homer Simpson - James Bond(connery) |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Edward Norton, Nicholas Cage, Kevin Spacey, Sean Connery, Adrian Brody, Sean Penn |
| Ich bin Fan von: | Steven Soderbergh, Kevin Spacey, George Clooney, Brad Pitt, Shia LaBeouf, Christopher Nolan, Hans Zimmer, Edward Norton |
| Meine Lieblingsregisseure: | Steven Soderbergh, Brian de Palma |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | Schuld ist wie ein Riesensack voll Steine, du brauchst ihn nur abzusetzten. (Im Auftrag des Teufels) |
| Über mich | Ich schaue gerne Filme und schreibe für www.movieplauderclub.de Kritiken. Fast jede Art, fast jedes Genre. Zusätzlich interessieren mich Hintergrundinfo`s über Filme, making of`s, easter eggs, outtakes etc. |
Kino könnte sooo viel Spass machen.... wenn die Autoren wüssten was sie tun. Optisch ist dieser Film, wie erwartet ein absoluter Leckerbissen. Selbst die 3D Effekte sind recht gut Dosiert und machen den Film plastischer. Man kann sagen, dass Star Tek in dieser Hinsicht, ähnlich wie Batman, erwachsen geworden und auf die optischen Bedürfnisse des heutigen Publikums zugeschnitten worden ist. Auch…
Kino könnte sooo viel Spass machen.... wenn die Autoren wüssten was sie tun. Optisch ist dieser Film, wie erwartet ein absoluter Leckerbissen. Selbst die 3D Effekte sind recht gut Dosiert und machen den Film plastischer. Man kann sagen, dass Star Tek in dieser Hinsicht, ähnlich wie Batman, erwachsen geworden und auf die optischen Bedürfnisse des heutigen Publikums zugeschnitten worden ist. Auch die Story und der Handlungsverlauf würde mir gar nicht so sauer aufstossen, wenn da nicht die unendlich epischen Ankündigungen und Trailer gewesen wären. Denn den Anspruch eines epischen Machwerks erfüllt der Film keinesfalls. Nehmen wir uns mal den Bösewicht zur Brust. Anfangs noch recht geheimnisvoll und diabolisch in Szene gesetzt, wird er im Mittelteil auch gleich wieder entzaubert und zum weinerlichen "ich erkläre jetzt mal alles" brabbler degradiert. Man hat nie das Gefühl, dass dies nun " DER UNBESIEGBARE BÖSE" ist, wie man ihn dank der Teaser und Trailer erwartet hat. Auch seine Handlungsweise entspricht nicht dem, was man von einem überlegenden Intellekt erwarten sollte und basiert meist auf der Laune des Zufalls, was einer der Punkte ist, die mich am Verstand der Autoren zweifeln lassen. Auch die Föderation als Ganzes wird hier als ein kleines Gremium aus einer Handvoll (oder 2 Händen voll) Leute dargestellt, die im Grunde machen können was sie wollen. Hier hätten sich die Autoren definitv an Roddenberry`s Vorlage halten sollen, in dem die Föderation ein komplexes politisches Instrument darstellt, was eben gerade solche Alleingänge eines Mitgliedes verhindern er soll. Aber wollen wir mal nicht päpstlicher sein als der Papst und gehen davon aus, dass dieser Handlungsstrang aus versehen rein gerutscht ist. Kommen wir zur Dramaturgie und zur Dynamik der Handlung. Ein furioser Beginn, der auf eben dieses wuchtige Abenteuer hoffen lies, hat im Mittelteil dann doch die ein oder andere Länge. Für Trekkies, die sich mit dem Genre auskennen, wurden diese Lücken gekonnt mit typischem Star trek Humor gespickt, was den Film die nötige Ironie verleiht. Leider zünden viele der Gags aber nicht bein den Unwissenden. Wenn ein Film als eine Art Hybrid angelegt ist, der sowohl Fans, als auch Neulinge ansprechen soll, hätte man hier ein wenig feinfühliger agieren können. Abgesehen von der dann noch etwas zu schwülstig geratenen "Brokeback Mountain" Szene zwischen Kirk und Spock weiss dieser Film aber durchaus zu unterhalten und lässt einen mit der Gewissheit zurück, dass man gerade ein schönes, lautes, effektbeladenes Kinoabenteuer gesehen hat, für dass sich der Kauf einer Kinokarte allemal lohnt.
Fazit: Opulentes, krachendes aber leider nicht, wie erwartet episches Kinoabenteuer mit einigen Storyschwächen und einem Bösewicht, aus dem man mehr hätte machen können. Unterhaltsam und definitiv für`s Kino gemacht. Anschauen uns selbst urteilen.
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Zu aller erst muss man sich gedanklich vom alten sequel trennen, dem dieser Film voran stehen soll. Inhaltlich kommt es zwar ungefähr hin, aber logischerweise ist die Herangehensweise ein völlig andere. Optisch ist dieser Streifen definitiv ein, für`s Kino gemachter, Leckerbissen, bei dem es Spass macht, sich in diese quitschbunte Welt entführen zu lassen. Auch der Plot wirkt sehr ambitioniert und…
Zu aller erst muss man sich gedanklich vom alten sequel trennen, dem dieser Film voran stehen soll. Inhaltlich kommt es zwar ungefähr hin, aber logischerweise ist die Herangehensweise ein völlig andere. Optisch ist dieser Streifen definitiv ein, für`s Kino gemachter, Leckerbissen, bei dem es Spass macht, sich in diese quitschbunte Welt entführen zu lassen. Auch der Plot wirkt sehr ambitioniert und die Story nimmt einen Verlauf der einigermaßen schlüssig ist. Leider ist der Film aber komplett fehlbesetzt. Franco, dessen deprimierende Gleichgültigkeit am Anfang, ausserhalb von Oz noch einen Sinn macht, wirkt in dieser fantastischen Welt von Oz, als hätte lieber etwas anderes gemacht, als vor Greenscreen halbwegs glaubwürdig zu erscheinen und Mila Kunis ist eh mit jeder Sprechrolle überfordert. Trotz dieser Kritikpunkte ist und bleibt es schöner Familienfilm, der zwar besser hätte sein können, es aber immer noch schafft einen gut zu Unterhalten und ein wenig zu verzaubern.
Optisch schönes Familienkino, das zwar keinen bleibenden Eindruck hinterlässt, aber trotzdem zu verzaubern weiß.
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Schlicht und ergreifend ein guter Film. Und gerade weil gute Filme zur Zeit echte Mangelware sind, bekommt dieser Streifen eine verhältnismäßig hohe Wertung von mir. Das große Plus dieses Film ist die Tatsache, dass er in jeder Minute ein spannender Kriminalfilm bleibt, in dem die Action gut dosiert in den Hintergrund rückt. Ob Cruise, hinsichtlich der Romanvorlage, die richtige Besetzung ist bleibt…
Schlicht und ergreifend ein guter Film. Und gerade weil gute Filme zur Zeit echte Mangelware sind, bekommt dieser Streifen eine verhältnismäßig hohe Wertung von mir. Das große Plus dieses Film ist die Tatsache, dass er in jeder Minute ein spannender Kriminalfilm bleibt, in dem die Action gut dosiert in den Hintergrund rückt. Ob Cruise, hinsichtlich der Romanvorlage, die richtige Besetzung ist bleibt mal dahingestellt. Für Zuschauer denen der Name vorher nichts sagte, spielt er diese Rolle, die ihm keine Höchstleistung abverlangt, recht gut. Doch wirklich spass beim zuschauen macht der Plot, der bis zur Hälfte des Films recht intelligent daherkommt und vor allem spannend insziniert ist. Das mann als hlabwegs aufmerksamer Zuschauer ab dem 2. Akt die ganze Sache durchblickt hinterlässt zwar einen faden Beigeschmack, macht den Film aufgrund des hohen optischen Niveau`s und der sehr realistische wirkenden und gut choeographierten Actionsequenzen, nicht minder Sehenswert.
Fazit: Abgesehen von 1-2 kleinen Logiklöchern (was das Ende betrifft) verliert dieser Kriminalfilm nie die Bodenhaftung, driftet nie in Bereiche die er nicht bedienen kann und schenkt einem spannende und halbwegs intelligente Unterhaltung. Wie erwähnt ist die recht hohe Wertung zwar dem Qualtitätsverlust vergleichbarer Filme der letzten Zeit geschuldet, spiegelt aber trotzdem das Spannungsniveau dieses Streifens wieder.
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Die 0,5 Punkte gibt es für den Soundtrack. Mit großem Abstand der schlechteste Film den ich je gesehen habe. Zu langweilig um zu unterhalten, zu lächerliches Acting um wirklich als harter und hässlicher Film zu wirken, zu nervig und mies um auch nur 1 Sekunde als echter Film durch zu gehen.
Fazit: Ein Film über einen so dämlichen Idioten, dessen Geschichte so dämlich ist, dass man darüber nun echt keinen Film machen muss und dessen Zielpublikum wohl in geistiger Einzelhaft sitzt.
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Ein echter Tarantino...und doch kein . Das war mein erster Eindruck als der Film dann (ENDLICH) zu Ende war. Ein echter Tarantino, weil er es schafft aus einem scheinbar völlig ausgelutschten Thema in einer millionenfach verwendeten Kulisse doch noch etwas heraus zu pressen. . Er lässt seinen Christoph Dialoge sprechen, wie man sie in einem Western noch nie gehört hat und lässt ihn auch sonst, fast…
Ein echter Tarantino...und doch kein . Das war mein erster Eindruck als der Film dann (ENDLICH) zu Ende war. Ein echter Tarantino, weil er es schafft aus einem scheinbar völlig ausgelutschten Thema in einer millionenfach verwendeten Kulisse doch noch etwas heraus zu pressen. . Er lässt seinen Christoph Dialoge sprechen, wie man sie in einem Western noch nie gehört hat und lässt ihn auch sonst, fast 1:1 wie in Bastards agieren, was die erste halbe Stunde zu einem der besten seiner Filme macht, von Waltz allerdings keine so große Leistung scheint, da ihm der Charakter förmlich in die Fresse geschrieben wurde. Fox hingegen schien nicht gerade in bester Spiellaune gewesen zu sein. Zu dröge schlabberte er den ganzen Film über in Waltz schatten ohne auch nur den Eindruck eines echten Hauptdarstellers zu machen. Wie erwähnt, war die erste halbe Stunde brilliantes Dialogkino in herrlicher Landschaft. Leider kam dann aber noch mehr als eine Stunde, in der man, statt einer Homage, eine seltsame art Westernparodie geboten bekommt, die ab und an ernst, cool und dann wieder peinlich lustig wird. Dialoge wie der Streit um die Löcher in den Kapuzen hätte ich von den Machern von Scary Movie 3- ??? erwartet, aber nicht von Tartantino. Vielleicht liegt es daran, das sein Humor bisher eher den Charakteren und deren Skurilität entsprang. Bei diesem Film versucht er sich eher an Situationskomik, was leider völlig in die Hose geht, wenn man sich den mehr als überflüssigen Auftritt vom Don Johnson und deren Kumpanen ansieht. Was ab der 60. Minute kommt, ist dann wieder Typisch Tarantino. Aufgeblähte Dialogsequenzen, die aus einen scheinbar Knackig zu erzählenden Szene, ein nicht enden wollendes Gelaber machen, das meist nur zu Beginn cool ist, dann aber völlig werdriftet und einen hoffen lässt, das es bald weiter geht. In diesem Film zeigt sich auch Tarantinos schwäche: Die Dramaturgie. Er lässt den Zuschauer quasi links liegen und folgt selbstverliebt seinem eigenen Pfad. Wie bei fast allen Filmen von Q.T. fehlt fast jegliche art von Spannungsbogen. Die Thematik hat er ganz gut im Griff. Brutal genug um sie ernst zu nehmen, sarkastisch genug um nicht den herhobenen Zeigefinger zu schwingen. Als Fan von Italo-Western kann ich allerdings nur sagen, dass er dieser Film, bis auf ein paar Kamerakniffe (schnelles Zoomen) und der (genialen) Musik aber auch nicht ansatzweise den Flair eines Italo-Wester versprüht. Zu albern wirkt dafür sein filmischer Egotrip. Oscarverdächtig hingegen ist das acting von Samuel L. Jackson. Denn hingegen Herrn Waltz, bewegt er sich auf gänzlich neuen Pfaden und gibt der Figur des Stephen, der im übrigen, in gerade diesem Herrenhaus als Schwarzer eine art Paradoxon darstellt, da er weder Frei, noch ein echter Sklave zu sein schien. Die Art wie Samuel dieser Figur sowohl etwas urkomisches und gleichzeitig etwas diabolisch fieses einhaucht, ist einfach genial und sollte eigentlich den Oscar für die beste Nebenrolle nach sich ziehen. Alles in allem hat Q.T. viele kleine geniale Dinge in dieses Film gepackt und auch durchaus unterhaltsam insziniert. Das gesammte allerdings wirkt zäh und unentschlossen. Kein Reinfall, aber auch kein Meilenstein.
Fazit: Launiger Versuch dem Italo Western Genre den Tarantino Style aufzudrücken. Dabei vergalloppiert sich der Meister in alten, langatmigen Marotten, die das eh schon zähe Thema noch zäher machen. Highlight`s am Anfang (Waltz) und am Ende (Jackson) machen den etwas planlosen Trip nicht ganz wett. Für Q.T. Fans sicherlich der Kracher, für Zuschauer die nicht automatisch alles vergolden, was Q.T. absondert, sicherlich kritischer zu sehen.
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Ich hatte nach 2012 schon fast aufgegeben. Zu viel Mist, zu viel schlechte Fortsetzungen und viel zu viel halbgare Filme, die es immer nur schafften ein Genre zu bedienen. Doch nun zu Life of Pi. Als hätte Ang Lee ein Gemälde mit bewegten Bildern malen wollen, kommt dieser Film optisch bis ins kleinste Detail akzentuiert und bildgewaltig daher. Eingrahmt in die Suche nach Glauben und Gott, wird…
Ich hatte nach 2012 schon fast aufgegeben. Zu viel Mist, zu viel schlechte Fortsetzungen und viel zu viel halbgare Filme, die es immer nur schafften ein Genre zu bedienen. Doch nun zu Life of Pi. Als hätte Ang Lee ein Gemälde mit bewegten Bildern malen wollen, kommt dieser Film optisch bis ins kleinste Detail akzentuiert und bildgewaltig daher. Eingrahmt in die Suche nach Glauben und Gott, wird das Leben eines Jungen erzählt, der in jeder Hinsicht anders ist. Dabei wird die Suche nach sich selbst, seinem Glauben und seiner Bestimmung zwar feinfühlig, aber nicht kitschig, witzig aber nicht albern, dramatisch aber nicht pathetisch, traurig aber nicht rührselig und langsam aber nicht langatmig insziniert. Die perfekt ausbalancierten Dialoge und Monologe des Erzählers drehen sich häufig um das Thema Religion und Glauben ohne dabei zu sehr in Isoterik abzudriften. Die Leistung des einen Hauptdarstellers, der auch die Off-Stimme bedient, zeigt alle Nuancen eines Mannes, der zwar alles Verloren hat, was er liebte, letztendlich aber nie Aufgegeben hat. Der Newcomer, der sich auf See gegen die Einsamkeit, einen Tiger und viele andere Dinge behaupten muss, überzeugt auf ganzer Linie und lässt auf einen neuen Stern am Filmhimmel hoffen. Während man bei vielen anderen Filmen darauf wartet, wann es dann endlich losgeht, wird man als halbwegs intelligenter Zuschauer von Anfang an mit einer Mischung aus perfekter Erzählkunst und feinfühliger Aufarbeitung eines Themas bedient um dann visuell und emotional auf eine phantastische Reise mit genommen zu werden. Wann immer die Situation auf dem Meer droht langweilig zu werden, peitscht Ang Lee dem Zuschauer Außergewöhnliche Einstellungen mit atemberaubenden Farbspiel und perfekten Effekten entgegen. Nichts wirkt deplatziert oder verkommt zum Selbstzweck. Ein Märchen wird erzählt und märchenhaft bebildert. Bis zum Ende fiebert, leidet und freut man sich mit den Protagonisten. Das hier ein meist im Computer entstandener Tiger fast eine Hauptrolle übernimmt ist mutig, aber so perfekt umgesetzt, dass man in keiner Sekunde an der Echtheit der Bedrohung zweifelt.
Fazit: Selbstfindung, Mut, Angst, Zweifel, Glaube, Familie, Liebe, Toleranz und Tod werden hier auf eine Art behandelt die momentan seines Gleichen sucht. Denn verpackt ist das ganze in einem spannenden 3D Abenteuer mit Anspruch und Gefühl. Nicht für jedermann geeignet. Fans von leichter Unterhaltung, die nach Filmende schon im Popcorn ertränkt ist, sollten sich den Film sparen. Alle die echte, bunte, bildgewaltige und kluge Unterhaltung mögen, sollten den Film unbedingt im Kino sehen. Hier lohnt sich 3D wirklich.
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Haben viele Regisseure unlängst das Problem, aus einen Riesenhaufen Stoff in Buchform, ein gut zu konsumierendes Stück Leinwandkunst zu zaubern, dass dann auch noch der Kritik der Leser standhalten soll, so hat Peter Jackson sich hier ein Problem geschaffen, dass eigentlich nicht nötig war. Im Tennis würde man "unforced error" sagen. Aus einem kleinen Kinderbuch ein Abendfüllenden Film…
Haben viele Regisseure unlängst das Problem, aus einen Riesenhaufen Stoff in Buchform, ein gut zu konsumierendes Stück Leinwandkunst zu zaubern, dass dann auch noch der Kritik der Leser standhalten soll, so hat Peter Jackson sich hier ein Problem geschaffen, dass eigentlich nicht nötig war. Im Tennis würde man "unforced error" sagen. Aus einem kleinen Kinderbuch ein Abendfüllenden Film mit Überlänge zu machen ist ja für sich schon schwer genug. Aber das ganze dann als 3 Teiler anzulegen kann eigentlich nicht gut gehen. Der erste Teil offenbart hier schon eine menge Schwächen. Die erste Stunde des Film ist eine seltsame Mischung aus Komödie (die sicher dem Zielpublikum der Vorlage Tribut zollt), viel Geschwafel und einer Prise HDR Amtosphäre die allerdings lediglich durch das bloße erscheinen bekannter Charaktere entsteht. In dieser ersten Stunde dachte ich, ich schaue mir eine HDR Parodie an, denn die albernen Trolle, Gandalf`s Witz über die Entstehung des Golfspiels und Zwerge mit ihren Slapstick Einlagen wollen so gar nicht mit der übrigend Ernsthaftigkeit der Geschichte verschmelzen und wirken als würde man 2 verschiedene Filme in einem Schauen. Echte HDR Fans verzeihen Peter J. natürlich jede wie auch immer geartete Länge und verbuchen das als wichtige Einführung oder Erklärung von Charakteren. Nur leider haben die vielen Dialoge nicht dir Substanz und Wichtigkeit wie in HDR. Vieles schein als Streckmittel zu dienen um irgendwie einen Langen Film zu machen der eben nicht nur aus Orkaction besteht. Trotz alledem ist Der Hobbit ein gute Film der die meiste Zeit zu unterhalten vermag und alleine schon wegen dem Bezug zu Geschichte aus HDR, der Tatsache das man wieder in Mittelerde ist und dem Auftritt von Gollum für Fanatasyfans ein must-see ist. Aber erzählerisch und Inhaltlich sticht er eben nicht heraus und schickt einen bisher keinesfalls auf eine so unglaubliche Reise wie in HDR.
Die technische Seite schickt mich als Kinofan in eine fiese Zwickmühle. Ich habe mir den Film in 3D im i sense Kino angeschaut und muss ohne Übertreibung zugeben, dass diese Film wirklich schärfer als die Realität ist. Doch was für Dokumentaraufnahmen von Landschaften funktioniert, wirkt bei einem Film wie der Hobbit, als hätte Jackson dies mit seiner Videokamera gefilmt. Selbst Epische Szenen, Schlachten und andere Action wirkt plötzlich künstlich und billig. Nicht mal bei sehr schnellen Schwenks kam es zu unschärfen, was mir ab uns zu den Eindruck verlieh ich schaue mit Lindenstrasse an. Meiner Meinung nach gehörten so hochauflösende Bilder ins Fernsehen. Im Kino, gerade bei so monumental anmutenden Aufnahmen wie wir sich von Jackson keinen, fehlt die etwas grobe Körnung des echten Filmmaterials. Dieser Film leidet doppelt darunter, denn so wirkt der Film leider noch belangloser und weniger Episch als er eh schon ist. FAZIT: Netter Film der leider durch den Übereifer seines Regisseurs zu einem etwas Aufgeblähten Mix verkommt. Technisch gesehen das schärfste Bild was je meine Augen sehen durften. Leider zu schärf für echtes Kino.
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Puebleau Mon, 07 Jan 2013 13:55:24 -0000
Antwort löschenIch hab den Film genauso wahrgenommen wie du. Ich war allerdings in der marginalen 3D-Version und konnte in den Actionszenen nur verwaschene Schlieren erkennen. Aber ich glaube, dass, selbst wenn das Bild noch schärfer gewesen wäre, man nach knapp 3 Stunden 3D sowieso komplett erledigt ist.
Eines ist klar: Hammy trägt fast den ganzen Film. Aber das mit bravour. Ich habe selten so viel gelacht wie bei diesem Film. Herrlich sind auch die div. übertreibungen z.B. als die Chipstüte geöffnet wird. Einfach urkomisch und etwas für die ganze Familie
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Charlton Heston
Nahtigall Tue, 19 Jan 2010 16:19:47 -0000
Wohl einer der prominentesten Vertreter einer Ideologie die beknackter und gefährlicher nicht sein kann. Scheiss Waffenlobby, scheiss Heston.
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Gästebuch
moench Sun, 10 Jan 2010 12:47:11 -0000
Wie ich teilweise 100% deiner Meinung bin und andererseits deine Kommentare bezüglich Bruce Willis oder Mr. Travolta überhaupt nicht nachvollziehen kann. Erstaunlich!
Nahtigall Sun, 27 Dec 2009 13:38:39 -0000
Glaube ich auch. Einen gemeinsamen Nenner haben wir aber beide. Filme sind für uns mehr als nur Unterhaltung. Denn sonst würden wir uns wohl kaum die Mühe machen auf einem Sonntag einen völlig ausichtslosen Meinungsaustausch zu führen. So long, bis zum nächsten Film.
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Die Geschichte hat eindeutiges Potenzial. Unter einer anderen Regie und einem anderen Cast hätte es ein wirklich gelungener Hybrid zwischen Film Noir und Politthriller werden können. Leider dümpelt aber auch dieser Thriller, wie viele andere in letzter Zeit, im Sumpf des Mittelmaßes herum und kommt nicht aus dem Knick. Gründe sind u.a. die eklatante Fehlbesetzung von Russel Crow. Qualitativ spielt…