Der Lorax - Kritik

Dr. Seuss' The Lorax

US · 2012 · Laufzeit 89 Minuten · FSK 0 · Animationsfilm, Komödie · Kinostart
Du
  • 6 .5

    An diesem Film sehe ich einfach nur ein Dollarzeichen: schick, bunt, animiert, 3-D Aufschlag. Obendrein sind Animationsfilme schon lange nichts besonderes mehr und auch nicht wenn sie in die dritte Dimension gehen, deshalb versinkt dieser Film für mich eh in einer extrem breiten Masse Vielleicht mag ich ihm auch nur keine Chance geben weil ich „Ich – einfach unverbesserlich“ nicht so besonders toll fand und den hier ebenso angewendeten, etwas kantigeren Zeichentrickstil nicht so toll finde. Oder ist es die Figur des Lorax die schon passenderweise beim ersten Auftritt als „nervig“ beschrieben wird? Ich weiß es ehrlich nicht. Letztlich ist es aber hierbei vollkommen egal wie ich drüber denke da ich zu keinem Zeitpunkt das Zielpublikum darstelle. Dies ist ein Kinderfilm der zwar ein wenig Action liefert, aber ansonsten absolut gewaltfrei und fröhlich daherkommt und für die ganz kleinen Zuschauer ein paar immer wieder gute Botschaften liefert: vor allem die Liebe zur Natur und die furchtbaren Folgen von Geldgier werden dargestellt und angeprangert. Lobenswerte Sache also und all das wurde schon in schlimmerer Form verpackt und abgeliefert – wenn die Technik dann noch stimmt und das Herz auch am rechten Fleck sitzt hat man eben einen Film der kleine Kinder erfreut – als Erwachsener kann man ja trotzdem nebenbei am Smartphone herumspielen …

    Fazit: Kindergerechte Botschaften in einem Film mit etwas unzugänglichen Figuren, aber Herz und Hintersinn sitzen richtig!

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    • 8 .5

      Ich mag Dr. Seuss, die einzige Ausnahme bildet bis jetzt die Geschichte vom Kater mit Hut... Mit "Der Lorax" wurde mir nun eine mir bis dato unbekannte, wunderbare Geschichte filmisch zugänglich gemacht und ich möchte den Film in meiner Sammlung nicht mehr missen. Zwar sind alle Figuren ziemlich einseitig und auftretende Charakterzüge sind maßlos überzogen, aber es handelt sich nun mal um die Verfilmung eines Kinderbuchs. Grundsätzlich ist das das einzige, was ich am Film auszusetzen habe, ansonsten ist der Film absolut sehenswert und eine nette Abwechslung zum sonstigen Disneyschmarrn.

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      • 1 .5

        Vielleicht, wirklich nur vielleicht hätte ich Gefallen an diesem Film gefunden, wenn ich nie die Geschichten von Dr. Seuss gelesen hätte, ein wunderbarer Schreiber von philosophischen Kindergeschichten, an denen selbst Erwachsene ihre Freude beim Lesen gehabt hätten - nicht nur wegen den tollen Ideen, sondern auch wegen den wichtigen Botschaften, die er seinen Lesern mitteilen konnte.
        DER LORAX sowie viele weitere Dr. Seuss Geschichten waren dazu gedacht, Kinder sowie Erwachsene zum Nachdenken zu bringen. Diese Kurzgeschichte kritisierte den menschlichen Umgang mit der Natur und wusste aufgrund seiner Botschaft und dem melancholischen, offenen Ende zu punkten, die für seine Zeitlosigkeit sorgten.

        Doch statt die Seele des Quellenmaterials gerecht zu werden, wird alles vereinfacht, alles massenkompatibel erzählt und schmerzhaft modernisiert und statt dass man sein Publikum zum Nachdenken bringt, werden alle Antworten auf einem Tablett serviert. Auch wenn DER LORAX mit Abstand nicht die schlechteste Dr. Seuss Verfilmung ist und vor allem mit dem netten Animationsstil punkten kann, ist der Film wie ein Schokoladenhase - süß, aber innen hohl.
        Das liegt an vielen Gründen!

        1. Die Kritik an dem menschlichen Umgang mit der Natur funktioniert in diesem Film nicht, da es im Kinderbuch darum ging, dass jeder Mensch dazu fähig war, die Natur zu zerstören und es daher keinen richtigen Bösewicht gab. Und was macht dieser Film? Erschafft einen stereotypischen Bösewicht, dem man für alles verantwortlich machen kann. Das ist wie als würde der Film sagen: "Liebe Kinder, ihr müsst euch nicht verantwortlich fühlen, da nur er das Gesicht des Bösen ist und es daher keinen Grund gibt, euch zu ändern, weil ihr gut seid!" Somit ist es unmöglich sich mit dem Konflikt zu identifizieren, wenn der Film uns keinen Grund gibt, uns schuldig zu fühlen!

        2. Ich habe nichts dagegen, wenn man einige Geschichten etwas an unsere Zeiten anpasst, manchmal kann es wirklich notwendig sein, wenn man ein paar kleine Veränderungen vornimmt, doch muss man eine Grenze ziehen können, um nicht das aus den Augen zu verlieren, was diese Geschichten so besonders machte.
        Aber wenn man den Once-ler, einer der mysteriösesten Charaktere von Dr. Seuss in einen Pop-Song singenden Hipster mit vielen "coolen" Sprüchen verwandelt, sinnlose Popkultur-Referenzen einfügt, den Lorax zur Witzfigur degradiert wird und die Waldbewohner zu billigen Minions-Kopien reduziert werden, dann haben sie die Grenze ganz klar übersprungen. Statt die Geschichte mysteriös und tragisch zu erzählen, damit die Kinder über das Gesehene nachdenken können, wird alles unternommen damit der Film nicht mehr ist als ein einfach gestricktes Standardprodukt ohne Herz und Seele. Aber hey, wer braucht schon Tiefe, wenn man coole Omas in seiner Geschichte hat?

        Wenn Kinder ihre Freude an dem Film haben, kann ich es verstehen, ich finde es nur traurig, dass Hollywood nichts unternimmt, um der neuen Generation etwas zu geben, was über den Status Quo eines simplen Kinderfilms geht.
        Macht es einfach, macht es erträglich, fördert euer Publikum nicht für etwas Neues = die neue Regel Hollywoods.

        Und statt dass das Schicksal des Lorax wie im Buch ungewiss bleibt, kriegt er sowie jeder andere Charakter sein Happy End!
        Für mich ist das wie als würde man am Ende vom BAMBI die Mutter wieder erscheinen lassen und es hätte sich herausgestellt, dass ihr nichts passiert ist.
        Ich glaube, nein, ich hoffe es, dass man versteht, was ich damit meine.

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        • 6 .5
          cycloo77 03.05.2017, 17:33 Geändert 03.05.2017, 17:34

          Rasanter Filmspaß für groß & klein.
          Nette Figuren, leicht bekömmliche Story und eine Bottle vol Humor.
          Lorax kann wiederkommen!

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          • 4 .5
            Khazad-dum 13.06.2016, 18:38 Geändert 13.06.2016, 23:36

            Der Lorax -
            Wie schon mehrfach erwähnt ist der Film wirklich toll animiert, aber da hörts dann eigentlich schon auf. Der Film ist öde, unlustig und bringt nichtma ansatzweise seine Message rüber. Lange nicht mehr so einen schlechten Animationsfilm gesehen.

            • 6

              „Der Lorax“ ist ein netter Vertreter des Animationsfilm, der eine Mischung aus Umwelt- und Liebesgeschichte. Durch die bereits bunt gehaltene Kinderbuchvorlage geht im Film der moralische Aspekt zum Thema Umweltschutz zwar ein wenig unter, doch bleibt „Der Lorax“ eine phantasievolle Geschichte über zwei Menschen die sich mögen, die vor allem durch die schrägen Charaktere punktet. Wenn es draußen mal wieder zu stark regnet um an die echte frische Luft zu gehen, kann man durchaus mal einen Blick riskieren.

              • 6 .5

                Ein Aminationsfilm, der durch seine wichtige Botschaft sicherlich sehenswert ist. Für das eigentliche Zielpublikum bietet er aber wenig Gags und wirkt zu düster. Da war "Horton" viel besser.

                • 5 .5
                  mikkean 26.12.2015, 15:50 Geändert 26.12.2015, 15:57

                  Wenn ich einen Film wie "Der Lorax" kritisieren will, dann rächt es sich, dass ich noch nicht jedes Buch auf der Welt gelesen habe. Ganz einfach, weil ich Dr Seuss natürlich als den großen Vordenker, Pädagogen und fantasievollen Autor kenne, aber nur gelegentlich die Nase in sein Werk stecke.

                  Deshalb kann ich an dieser Stelle keinen Vergleich mit der literarischen Qualität der Vorlage und dem computer-generierten Zauber der Film-Adaption ziehen. Aber vielleicht ist das sogar unnötig.

                  Wie schon bei "Der Grinch" spielt sich hier alles im bunten Parallel-Universum voll Who-artiger Bewohner ab. Genauer gesagt in Thneedville, einem sterilen Guantanamo im Niedlichkeits-Look, wo schon vor Ewigkeiten gedanklicher Individualismus und auch die Natur abgeschafft wurden. Unser erster Held Ted, nicht ganz der typische neugierige Jüngling, wagt sich hinter die hermetisch abgeriegelten Mauern dieser Stadt, in der alles nur in Plastik und Metall glänzt.

                  Es ist abermals die Liebe und diese ganz verrückte Idee, der Angebeteten einen echten Baum präsentieren zu können. Und siehe da, es gibt jemanden, der Ted alles über die Bäume und die Natur erzählen kann. Der Once-ler versetzt Ted und uns zurück in die Zeit saftig grüner Wiesen und dichter Wälder. Eine Zeit vor dem kargen Ödland, von dem die Bürger von Thneedville auch gedanklich abgeschottet werden.

                  In dieser Story taucht dann auch der Lorax auf. Jenes putzige Wesen, das von Danny DeVito auch auf Deutsch hervorragend vertont wurde. Der Lorax warnt noch davor, die prachtvolle Vielfalt der Umwelt auszubeuten, doch umsonst.

                  Stellt sich nur die Frage, ob, wie und warum es Ted schaffen sollte, die düsteren Geister der Vergangenheit zu besiegen und seine Mitbürger aus dem Koma aus fröhlichem Konsum wach zu rütteln?

                  Ja und warum das alles überhaupt? "Der Lorax" ist ganz klar kein einfaches Öko-Märchen für Kinder. Jedenfalls verstecken in seiner Thematik äußerst unangenehme Anspielungen auf die zombie-hafte Lebensweise, die Dr. Seuss bereits während der siebziger Jahre in der Gesellschaft ausmachte. Kaufen, kaufen,k aufen, wegschmeißen, aufbohren, umwühlen, anzapfen, wegschütten, niederbrennen. Ja ja, "Der Lorax" fängt diese Mentalität ganz gut ein und womöglich erzieht der Film damit sogar ein paar jüngere Zuschauer zum Guten.

                  Weniger ansprechend finde ich da diese Auflösung. Nach einem Abenteuer voller Umwelt-Moral oder -Bewusstsein, einem Kampf gegen kaltherzige Kapitalisten, erblüht schließlich neues Leben aus dem Samen der Hoffnung. Mit viel gutem Willen kehrt die vergangene Umwelt wieder zurück. Und ich muss mich fragen, bin ch vielleicht zu alt geworden oder den Kinderschuhen entwachsen?

                  Ich mag "Der Lorax" irgendwie, bis zu diesem Ende. Das ist mir dann doch zur Wunschvorstellung. Nachdem ich gesehen habe, wie der blinde und ungesunde Raubbau an der Natur Einzug in diese verknuddelte Welt gehalten hat. Ich weiß einfach nicht, ob diese Ermutigung Kindern zur Botschaft genügt. "Du musst es nur wollen und Reue zeigen, dann ist alles vergeben?" Wirklich? Nach dem Fällen des letzten Baumes, der Vertrocknung des letzten Sees und dem Ziehen der letzten Blume?

                  Da will ich nicht mal wissen, ob dies das Ende und die Lektion sind, die Dr. Seuss ursprünglich niederschrieb. Die filmische Variante von "Der Lorax" gleicht mir da einfach zu sehr der moralischen Wende des Grinch. Denn auch dieser musste am Ende nur klein beigeben, die Weihnacht akzeptieren und lieben lernen. Und schon liebten ihn alle. Und beim Lorax? Da schaut jemand wehmüig auf seine schlimmen Taten zurück und kann am Ende doch die Welt wieder besser machen.

                  Wenn es sonst nichts weiter ist. Ich weiß nicht warum, aber "Der Lorax" ist mir inhaltlich zu wichtig und als Film schon wieder zu trivial ausgefallen. Es klafft etwas auseinander. Ein buntes Abenteuer in einer Welt voller Figuren, die mir auch so nicht unbedingt ans Herz wachsen können und am Ende halt die große hoffnungsvolle Wende. Vielleicht bin ich auch schon durch deutlich erwachsenere Werke wie "9" geschädigt. Immerhin führte uns dieser die unheilvollen Langzeitwirkungen des Krieges und der Umwelt-Zerstörung mehr als eindringlich vor Augen.

                  Das muss es sein, ich finde "Der Lorax" zwar niedlich und ganz gut. Aber er ist mir nicht düster und konsequent genug. Oder ich empfinde es letzten Endes als überflüssig, immer wieder Literatur-Klassiker zu bemühen. Ach, dieser Zwiespalt.

                  • 7 .5

                    Der Lorax ist ein Animationsfilm von den Machern von Ich - Einfach unverbesserlich. Leider ist der Film ein wenig untergegangen, denn die Anzahl guter Animationsfilme ist einfach zu groß. Die Idee hinter diesem Film ist auf jeden Fall sehr clever und im Großen und Ganzen ist Der Lorax auf jeden Fall ein guter Film. Leider gab es ein paar Punkte, mit denen ich einfach nicht warm wurde, weswegen der Lorax mich nicht so sehr verzaubern konnte, wie diverse Dreamworks oder manche Pixar Filme.

                    Wir befinden uns in einer Welt, in der richtige Bäume ausgedient haben. In der kleinen Stadt Thneedville sind alle Hecken und Pflanzen aus Plastik, wodurch Sauerstoff und saubere Luft, für die ja sonst die Bäume zuständig sind, nur in Flaschen erhältlich, natürlich gegen eine ordentliche Stange Geld. Ted hingegen möchte das Herz seiner Nachbarin gewinnen, die sich so sehr wünscht, einen richtigen, natürlichen Baum zu sehen. Als Ted von seiner Oma einen Hinweis bekommt, schleicht er sich aus der Stadt und landet vor einem verlassenen und eigenartigen Haus. In diesem Haus befindet sich der Once-ler, der seine ganz eigene Geschichte hat und diese wichtig für Teds Zukunft ist.

                    Man merkt hier deutlich, dass der Film sehr musikalisch daher kommt. Es wird viel gesungen, getanzt und musiziert. Leider hat mir kein Song wirklich gut gefallen, aber was ich eigentlich viel störender fand war, dass die Lieder falsch platziert wurden und immer dann angestimmt wurden, wenn es gerade unpassend war. Zudem nervt ein bisschen die sehr aufgezwungene Öko-Botschaft, die ruhig etwas zurückhaltender hätte sein können. Auch das Ende ist etwas zu einfach gestrickt. Charaktere ändern sich plötzlich und viel zu schnell und der Schlussakt wirkt trotz herzerwärmenden Szenen etwas aufgesetzt.

                    Aber auch hier muss ich klar sagen, dass das Positive überwiegt. Auf der einen Seite fand ich die Charaktere unfassbar toll und auf der anderen waren die Animation sehr liebevoll, wenn auch nicht auf Weltklasse Niveau. Alle Momente mit dem Lorax waren richtig gut und witzig und besonders die singenden Goldfische sorgen für riesige Brüller. Der Film richtet sich deutlich ans jüngere Publikum, weswegen der Film vieles etwas auf die leichte Schulter nimmt.

                    Die genialste Idee in diesem Film war es, Danny DeVito den Lorax sprechen zu lassen. Aber nicht nur in der O-Ton Fassung, auch auf deutsch spricht der sympathische Schauspieler den Lorax und macht dabei einen richtig guten Job. Man merkt zu keiner Sekunde, dass DeVito eigentlich kein deutsch spricht und der Akzent passt perfekt. Im Grunde werden hier zwei Geschichten erzählt. In der einen ist Ted der Hauptdarsteller, der eigentlich der typische Jüngling ist und in der deutlich besseren Rückblendstory ist der Once-ler der Hauptdarsteller und eigentlich wäre es besser gewesen, diese Story für den gesamten Film zu nehmen, denn letztlich ist die Ted-Story ziemlich uninteressant im Vergleich zur Once-ler Geschichte.

                    Fazit : Der Lorax hat leider etwas wenig Lorax im Film. Bei solchen Filmen bin ich aber grundsätzlich etwas gnädiger, denn in erster Linie soll das jüngere Publikum zufrieden gestellt werden. Der Film hat viele Schwächen, macht aber trotzdem irgendwie Spaß. Demnach ist der Lorax für alle Animationsfans Pflicht, solange man kein Dreamworks oder Pixar Film erwartet.

                    7,5/10

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                    • 6
                      totox 23.06.2015, 18:23 Geändert 01.07.2015, 12:22

                      Die politische Botschaft des Films ist brisant und wichtig. Der Film regt zur Kritik an der von Konzernen beherrschten zerstörerischen Konsumentenkultur und deren kritiklosen Akzeptanz durch die mittels Propaganda gleichgeschaltete Masse an.
                      Darunter leidet allerdings der Unterhaltungswert. Es gibt keine wirklich positiven Identifikationsfiguren und trotz hoher Gagfrequenz und guter Grafik wirkt das Szenario ziemlich deprimierend, zumal der Film keine Alternative zur kritisierten Kultur aufzeigt sondern stattdessen mit einem absurd künstlichen Happy End aufwartet.

                      • 5 .5

                        Gutgemeinte, aber letzten Endes auch ziemlich plattgetretene Öko-Message und Kritik an der Industrie. Interessiert die Kids natürlich nicht und so gehen die politischen (und teils recht abwechslungsreichen) Songs eigentlich völlig an der Zielgruppe vorbei. Der Humor bleibt bei all dem Appell auch auf der Strecke, die Sprecher sind okay, aber nicht weiter erwähnenswert. Technisch solide. Hat was, aber irgendwie zu wenig.

                        • 3

                          Die Animation ist im großen und ganzen ganz schön, aber der Film generell ist total öde.

                          • 1 .5

                            Grauenvoll. Ich geh dann mal lieber mit meinen Kindern in einen richtigen Wald. So mit echten Bäumen, Buschwerk, Lichtungen und Tümpeln - und mit mehr als zwei Pflanzen- und drei Tierarten. Pinke Puscheln auf glatten Holzstangen, zwischen denen sich vitalisierte und offenbar ordentlich vollgedröhnte Überraschungseifiguren mit Schlafzimmerblick tummeln.... uuh, das Paradies! Und die Menschenwelt? Die hysterischen Massenpsychosen mit schlecht getexteten (oder nur mies übersetzten?) Gospelchören zu gleichgeschaltetem Swing-and-Move sind gruselig. Ganz schrecklich die Vorstellung, in welch abgewrackten Verhältnissen sich die Zielgruppe befinden muss, um hiervon allen Ernstes angesprochen zu werden? 1,5 Punkte für das exzellente Animatorenhandwerk bzw. die Software dazu.

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                            • 6 .5

                              Zuckersüße Animationen mit Musikeinlagen.
                              Von den Machern von Despicable Me, der mir auch besser gefallen hat.
                              Film mit einer umweltbewussten Botschaft.

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                              • 7 .5

                                Sehr unterhaltsamer, wenngleich eher für jüngeres Publikum gedachter und mit, für meinem Geschmack, zuvielen Musikeinlagen versehener Animationsspaß. Die ökologische Botschaft wird zwar etwas aufdringlich verbreitet, aber letztendlich bietet "Der Lorax" mit den Seuss typischen schrägen Charakteren und der netten Story gelungene Unterhaltung für die ganze Familie.

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                                • 7

                                  Finde ihn sehr gelungen! Sowohl die Message die der Film rüberbringen will als auch die Umsetzung der Figuren Dr. Seuss's.

                                  Gefällt mir definitiv besser als die Verfilmung von "Ein Kater macht Theater"!

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                                  • 9

                                    Ich bin über die schlechten Kritiken erstaunt. Als ich den Ttailer damals im Kino sah, dachte, das ich mir den nicht anschauen würde. habe ihn nun aber auf DVD angesehen, und fand in ziemlich gut! Ich fand die Idee des Films gut und er ist unterhaltsam.

                                    • 5

                                      Habe den Film im Flugzeug gucken dürfen und fand, dass ohne Lorax Lorax ein guter Film wäre. Dieses Phantasie-Gebinde aus Garfield und Asterix hat mein Nervenkostüm nach kurzer Zeit komplett zerfleddert und sich damit ein Rendezvous mit der Flugzeugturbine eingehandelt.

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                                      • 4

                                        Da weder die Charaktere, noch die Story die erste Halbzeit dieses Werkes warm halten, ist die zweite Hälfte überraschend gut gelungen. Allerdings muss man sich ständig über das Design beschweren, welches viel zu bunt gestaltet ist. Am Ende bleibt zumindest eine gute Message des Films zurück, sodass das Ansehen des Films für Kinder nicht schädlich sein wird.

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                                        • 6

                                          "Der Lorax" ist nicht schlecht, aber er ist wirklich schon sehr kindlich gemacht. Das Art Design richtet sich so gut wie ausschließlich an Kinder. Dazu haben scheinbar die Einwohner Thneedvilles einen Hang zum Singen, so müssen sie schon zu Beginn ihren Drang nach lascher Musical-Mucke nachgeben. Die verpackte Kapitalismuskritik und Hader mit der Umweltzerstörung, die umhüllt sind von Standard-Charakteren, wie einer heißen Ische für den Hauptcharakter, den Bösen, der sich geändert hat und 3 kleine, putzige Musikanten-Tierchen (die jetzt immer öfter in Animationsfilmen zu sehen sind), sind nett gemeint, aber das haben wir alles schonmal gesehen. Das Spannendste war immernoch, Danny DeVito einmal Deutsch reden zu hören!
                                          Wer über die Flausch-Optik hinwegsehen kann, könnte durchaus noch Gefallen finden mit diesem Erzeugnis von Illumination.

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                                          • 7 .5

                                            Ein wunderbar bunter und verrückter Film, der einfach Spaß macht. "Der Lorax" ist bunt und tadellos animiert, wenn auch nicht so detailreich wie man es beispielsweise von PIXAR gewohnt ist.

                                            Die 3 Kurzfilme auf der Blu-ray sind auch sehr unterhaltsam, sollte man sich mal ansehen.

                                            • 4

                                              Ein buntes Kuddelmuddel, welches bestenfalls vom jungen Publikum mit Begeisterung aufgenommen werden wird. Für den Rest bleiben bloß nervige Charaktere und missratene Holzhammer-Moral

                                              • 5 .5

                                                Im Vergleich zur Konkurrenz in Sachen Animationsfilmen, hat mich "Der Lorax" nicht unbedingt überzeugt. Der kleine Typ mit der Original-Stimme von Danny DeVito macht es schon sehr sympathisch. Die Story finde ich ist noch ausbaufähig und war trotz der gut gemeinten Botschaft etwas zu langweilig. Daher nur ein "geht so" ;-)

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                                                • 6 .5

                                                  Durchschnittlicher Animationsfilm mit klarer Message und leider ziemlich lächerlichen Songs - dann lieber ganz ohne Gesinge! Allerdings ist der Lorax selbst schon eine sehr sympathische Figur, ebenso wie die anderen Waldbewohner. Eben alles sehr kindgerecht.

                                                  • 7

                                                    Na sowas,
                                                    da wurde ich doch mal richtig positiv überrascht.
                                                    Nach der eher mauen Vorschau und ein paar durchwachsenen Kritiken habe ich nicht sonderlich viel vom "Lorax" erwartet.
                                                    Vielleicht war genau dass ausschlaggebend dafür dass ich diesen im Grunde durchschnittlichen Animationsspaß richtig unterhaltsam fand.
                                                    Die Animation erinnert an andere Filme dieser Art und natürlich besonders an "Horten hört ein Hu",
                                                    und auch die Story ist nicht sonderlich originel oder außergewöhnlich und ziemlich dünn.
                                                    Trotzdem hatte ich meinen Spaß und habe schon einige schlechtere Animationsfilme gesehen.
                                                    Außerdem nerven mich die bis zum erbrechen produzierten Trick-Fortsetzungen wie
                                                    "Ice Age XY".
                                                    Der Film ist ein liebevoller Spaß an dem besonders die jüngeren Zuschauer ihre Freude haben dürften!

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