Marija - Kritik

Marija / AT: Maria

CH/DE · 2016 · Laufzeit 100 Minuten · FSK 12 · Drama · Kinostart
Du
  • 7 .5

    Die Politik diskutiert über No-Go-Areas in Deutschland, Regisseur Michael Koch zeigt sie. Zeigt, wie die Menschen wirklich in Stadtteilen leben, in denen es Konflikte, das Recht des Stärkeren und einen Alltag in prekärer Lage gibt. Marija von Michael Koch, der bislang nur Kurzfilme drehte, ist nahezu hervorragend. [Michael Dlugosch]

    • 7

      Der Debütfilm Marija wurde ruhig und sicher im Milieu inszeniert und ist dabei nicht nur wegen der moralischen Dilemmata spannend. [Günter H. Jekubzik]

      • 7

        Marija hätte ein vorbildliches Migrantendrama werden können, ist aber ein sperriges Frauenporträt - zum Glück. [Sabine Metzger]

        • 6

          Mit stoischer Zielstrebigkeit erkämpft sich eine Ukrainerin ihren Traum vom eigenen Frisiersalon. In seinem Spielfilmdebüt »Marija« destilliert Michael Koch das berührende Porträt einer Kämpferin aus einer sozialrealistischen Milieustudie im Dortmunder Migrantenkiez Nordstadt. [Anke Sterneborg]

          • 7

            Kompromisse kennt sein dichtes, ohne Musik auskommendes Frauenporträt [Marija] nicht, weder in der realistischen Machart noch in der undramatischen, kalt beobachtenden Darstellung des Einwanderermilieus. [Alexandra Wach]

            • 6

              Zwischen Dönerbuden und Wettsalons entwickelt sich in Marija ein Sozialdrama über Armut und Ausbeutung, das Laiendarstellern über die Schulter blickt. Der soziale Blick gestaltet das Sitten- und Charakterporträt auch dann interessant, als die Handlung zwischenzeitig stillsteht. [Christian Horn]

              • 6 .5

                Im nüchternen Stil der Dardennes-Brüder zeigt der Schweizer Michael Koch in seinem ersten Spielfilm das Immigranten-Prekariat am Beispiel Dortmunds eindrücklich und detailgetreu. [Roland Meier]