Der Schwarm 2.0? So gut ist der ARD-Thriller Die Saat mit Heino Ferch

08.12.2023 - 15:00 UhrVor 3 Monaten aktualisiert
Heino Ferch in Die Saat
ARD Degeto/Odeon Fiction/NRK / Thomas Frank
Heino Ferch in Die Saat
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Ein Thriller mit viel Tragweite und Star-Besetzung: Die Serie Die Saat von der ARD ist bereits in der Mediathek abrufbar. Wir fassen die wohlwollenden Kritiken zusammen.

Mit Die Saat - Tödliche Macht startet diese Woche eine neue Event-Serie in der ARD – aber lohnt sie sich auch? Der Thriller-Stoff wirkt auf den ersten Blick wie eine Der Schwarm-Variante ohne die wilden Sci-Fi-Elemente. Der deutsche Top-Star Heino Ferch sowie die norwegische Genre-Größe Ingrid Bolsø Berdal (Cold Prey, Hänsel und Gretel, Westworld) gehen einer globalen Verschwörung nach.

Wir erklären, worum es in der Serie genau geht, wie gut die ersten Kritiken sind und wie ihr Die Saat schauen könnt.

Worum geht es in Die Saat - Tödliche Macht?

Die ARD-Serie spielt im ganz hohen Norden: Der Neffe des Polizeiausbilders Max Grosz (Heino Ferch) recherchiert in der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen. Victor (Jonathan Berlin) übertritt dabei die Grenzen des Gesetzes und hat sich in tödliche Schwierigkeiten gebracht.

Der investigative Journalist verschwindet spurlos und Max reist in die eisige Region am Polarkreis. Dort liegt der Svalbard Global Seed Vault, ein Saatgutspeicher, der als Sicherheitslager für katastrophale Zeiten gedacht ist. Victor war offenbar einem Geheimnis im Zusammenhang mit dem Speicher auf der Spur. Max tut sich schließlich mit seiner spitzbergischen Kollegin Thea Koren (Ingrid Bolsø Berdal) zusammen. Das Duo verstrickt sich in den Intrigen der Agrarwelt und erweckt damit selber Aufmerksamkeit.

Was sagt die Kritik zu Die Saat?

Insgesamt betrachtet die deutsche Kritik die sechs Folgen sehr wohlwollend. Die FAZ  etwa sah einen "stimmigen Wirtschaftsthriller", in dem die "Nullachtfünfzehn-Einfälle glücklicherweise" keinen größeren Schaden anrichten. Das deckt sich mit dem Eindruck des Tagesspiegels : Die zwar "wendungsreiche Thriller-Serie" fahre "auf ziemlich eingefahrenen Gleisen". Die Saat ist also spannend, ohne dabei besonders originell zu sein.

Das RND  fügt dem noch "klischeehafte Figuren" hinzu. Das "aktuelle, hochpolitische Thema" sowie "starke Bilder" trösten aber über den mangelnden Einfallsreichtum hinweg. Auch die Aachener Zeitung  findet die Aufnahmen von Spitzbergen "beeindruckend".

Fazit: Wer von Die Saat nicht den nächsten großen Thriller-Wurf erwartet, wird zufrieden sein und darf sich auf tolle Natur-Eindrücke freuen.

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Stream oder TV: Wann und wo läuft Die Saat?

Seit dem 1. Dezember ist Die Saat komplett mit allen 6 Folgen in der ARD-Mediathek zum Streamen abrufbar. Am 9. Dezember folgt die reguläre TV-Ausstrahlung: Ab 20:15 Uhr laufen 4 Folgen in der ARD. Die restlichen 2 Folgen kommen am Sonntag darauf ab 21.45 Uhr.

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