Edge of Tomorrow im TV - Wir erklären euch, wie die Zeitschleife funktioniert

Edge of Tomorrow
© Warner Bros.
Edge of Tomorrow
Vorsicht, es folgen Spoiler zu Edge of Tomorrow. "Leben. Sterben. Wiederholen."

So prangert es auf dem Originalposter zu Edge of Tomorrow, den das ZDF heute am späten Abend um 22:15 Uhr zeigt. Der Streifen war einer der Überraschungserfolge des Kinojahres 2014. Eine 7,5793 Community-Bewertung bei knapp 8500 Bewertungen spricht eine eindeutige Sprache. Nicht nur auf Grund der hervorragenden Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern Tom Cruise und Emily Blunt konnte der Film punkten, sondern auch wegen der gut inszenierten Action und der stringent erzählten Zeitschleifengeschichte.

In Doug Limans Science-Fiction-Drama von 2014 erlebt Tom Cruise als Major William Cage in der nahen Zukunft die immergleiche Schlacht gegen außerirdische Invasoren, die so genannten Mimics. Nachdem er schon beim ersten Einsatz bei einem Massaker der Aliens stirbt, stellt sich heraus, dass er der Fähigkeit der Zeitschleifen mächtig ist: Wann immer er stirbt, wacht er am Morgen zuvor auf einer Militärbasis wieder auf. Warum passiert dies nur bei ihm? Wie kann er der Zeitschleife entkommen? Im Folgenden erfahrt ihr, was dahintersteckt.

Edge of Tomorrow, oder: die Kostbarkeit von Alien-Blut

Der Fertigkeit der Zeitschleifen geht für Cage eine Berührung mit dem Blut eines Außerirdischen kurz vor seinem Tod voraus. Denn hier liegt in Edge of Tomorrow auch die Quelle der Und-taglich-grüßt-das-Murmeltier-Fähigkeit: Dr. Carter (Noah Taylor), ein Experte der Mimic-Biologie, erklärt Cage, dass es sich bei den Mimics um einen Superorganismus handelt, an dessen Spitze das Omega-Mimic als eine Art Gehirn fungiert, während die Alpha genannten Vertreter der extraterrestrischen Rasse die Ganglien, also Nervenzellkörper, verkörpern. Mit ihnen kontrolliert das den Zeitschleifen mächtige Omega gewöhnliche Mimics. Immer, wenn ein Alpha getötet wird, startet das Omega den Tag neu, bis der Kampf gegen die menschlichen Verteidiger gewonnen ist.

Im weiteren Verlauf von Edge of Tomorrow versucht Cage, nicht nur seine Kampfkenntnisse zu verbessern und sich zunehmend effektiver an die Schlacht gegen die Mimics anzupassen, sondern das Omega zu töten und die Invasion so zu beenden. Der Streifen basiert auf dem Roman All You Need Is Kill aus der Feder von Hiroshi Sakurazaka. Regisseur Doug Liman zog bei der New York-Premiere seines Werks gegenüber dem Hollywood Reporter Parallelen zu Videospielen, die den Spieler beim Ableben oftmals an einem bestimmten Punkt neustarten lassen ("Respawn"). Auch Schriftsteller Sakurazaka hob im Nachwort seines Buches das Medium hervor. An einem Edge of Tomorrow-Sequel wird anscheinend gearbeitet.

Werdet ihr euch Edge of Tomorrow heute ansehen?

moviepilot Team
NeonFox Alexander Börste
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