In einer Welt der Sequels, Remakes und Prequels sind erfrischende Originalgeschichten, zumindest im Bereich der Kino-Blockbuster, rar gesät. Umso erquickender, wenn Ausnahmen die Regel bestätigen und uns neue Denkanstöße, Konzepte und Visionen präsentieren.
Autor und Regisseur Gareth Edwards hat sich mit The Creator an ein Science-Fiction-Epos gewagt, das mit starkem World-Building a la Avatar und einer emotionalen Geschichte mitreist. Sein Film beschreibt den erbitterten Kampf zwischen Menschen und Künstlicher Intelligenz und ist somit ein brandaktueller Kommentar auf die rasante Entwicklung des maschinellen Lernens, auch wenn er vor dem großen Chat GPT-Hype geschrieben wurde.
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The Creator wurde stark von Steven Spielberg inspiriert
Nachdem eine künstliche Intelligenz eine Atombombe über Los Angeles zündet, macht es sich der Westen zu Aufgabe, die KI zu vernichten. Der US Sergeant Joshua (John David Washington) will undercover an Nirmata herankommen, dem sagenumwobenen KI-Architekten, der hinter der unaufhaltsamen Evolution der Maschinen steckt. Als sich herausstellt, dass Nirmata ein kleines (Maschinen-)Kind namens Alfie (Madeleine Yuna Voyles) ist, entscheidet er sich, es zu schützen, denn mächtige Gegenspieler wollen Nirmata für ihre Zwecke missbrauchen ...
Die ungewöhnliche Beziehung zwischen Mensch und Maschine wurde laut Edwards von Steven Spielbergs E.T. inspiriert, in dem die Begegnung eines Jungen mit einem Außerirdischen zentraler Bestandteil und emotionaler Kern der Geschichte ist. In einer Pressekonferenz gab Edwards an, dass E.T. ihn so "emotional so mitgenommen" hat, dass er weinen musste. Und genau diese emotionale Reaktion wollte er jetzt bei seinen Zuschauer:innen auslösen, denn darin sieht er eine der größten Stärken des Kinos:
Aber wenn du es nicht schaffst, dass die Menschen in Tränen ausbrechen, schöpfst du die Kraft des Kinos nicht aus.
Was ist so gut an The Creator?
Bei unseren Kolleg:innen von Filmstarts kam The Creator übrigens fantastisch an. Chefredakteur Christoph Petersen gab in seiner Kritik 4,5 von 5 Sternen und nannte den Film "ein vor allem visuell visionäres Sci-Fi-Epos (...)".
Beim Review-Aggregator Meta Critic gibt es verhaltenere 63 Prozent positive Reviews aus der Fachwelt und bei der Moviepilot-Communtiy gibt es durchschnittlich 6,8 von 10 Punkten.
Deal
Kritik wird unter anderem an Logikfehlern und dem fehlenden inhaltlichen Fokus gelegt. Eine klarere Vision und mehr erzählerische Schichten fehlen dann doch zum großen Meisterwerk.
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