Fast and Furious: Der beste Fahrer in 20 Jahren Vin Diesel-Action hat nur eine Mini-Szene

24.08.2021 - 11:51 UhrVor 3 Monaten aktualisiert
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Fast & The Furious 9 - Darum haben selbst Fans genug! | 5 Gründe, warum das Franchise leidet!
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Vin Diesel hat leider keine Szene mit dem besten Fahrer der Fast & Furious-FilmeAbspielen
© Universal
Vin Diesel hat leider keine Szene mit dem besten Fahrer der Fast & Furious-Filme
Der beste Fahrer aus 20 Jahren Fast and Furious-Action tritt in der der ganzen Vin Diesel-Reihe nur ganz kurz auf. Lest hier, was diesen Mann so besonders macht.

Seit 20 Jahren rast die Fast and Furious-Reihe durch unsere Kinos. Mittlerweile gibt es neun Filme in der Hauptreihe und einen Spin-off, der in Vin Diesels Anwesenheit vermutlich nicht erwähnt werden sollte.

Den besten Fahrer der ganzen Fast and Furious-Reihe sehen wir trotz der Verfolgungsjagden und Straßenrennen nur ganz kurz. Denn gegen diese Legende können Diesels Dominic Toretto und Co. nicht viel anhaben.

Der beste Fahrer aus 20 Jahren Vin Diesel-Action kommt aus Japan

Bei diesem Gott hinter dem Lenkrad handelt es sich nicht um eine fiktive Figur (sorry, Han), sondern um einen realen Rennfahrer, der Asphalt und Gummi seinem Willen unterjocht hat.

Gemeint ist der Japaner Keiichi Tsuchiya, der neben Fast and Furious auch noch ein anderes Auto-fixiertes Franchise beeinflusst hat, aber dazu – und seinem Auftritt in F&F – später mehr.

Warum ist Keiichi Tsuchiya eine Auto-Legende?

Rechts im Bild: Keiichi Tsuchiya

Hinterm Steuer saß der in der Präfektur Nagano geborene Keiichi Tsuchiya bereits Ende der 1970er Jahre. Bei Straßenrennen machte er sich durch seinen virtuosen Umgang mit Autos auf den Serpentinen japanischer Gebirge einen Namen. Und dieser Name lautete schon bald "Drift King". (via Drifted )

Keiichi Tsuchiya hatte bedeutenden Anteil an der Popularisierung des Driftings. Bei diesem Manöver provoziert man eine extreme Übersteuerung, damit das Auto gewissermaßen durch die Kurve rutscht (mehr dazu bei Auto Motor Sport ).

Bekanntheit erlangte der Japaner aber auch durch die Erfolge während seiner professionellen Rennlaufbahn. Fast 20 Jahre nahm er an Wettbewerben in verschiedenen Rennserien teil, darunter Super GT und sogar NASCAR.

Dieses einflussreiche Video aus dem Jahr 1987 zeigt den Drift King in Aktion:

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Sein Weg führte auch zum weltweit wichtigsten Rennsport-Ereignis: den 24 Stunden von Le Mans. Sieben Mal nahm Keiichi Tsuchiya mit Konstrukteuren wie Honda und Toyota an der legendären Herausforderung teil. Dabei siegte er mit seinem Team zwei Mal in seiner Autoklasse und war 1999 sogar zweiter im Gesamtklassement.

Welche Fast and Furious-Figur kann schon einen, geschweige denn zwei Le Mans-Siege vorweisen?

Fast and Furious war auf das Können von Keiichi Tsuchiya angewiesen

Der aus bescheidenen Verhältnissen stammende Auto-Narr zog sich 2003 aus dem aktiven Motorsport zurück, blieb Fernsehen und Kino aber als Experte erhalten. Hier kommt Fast and Furious ins Spiel.

Beim Dreh von The Fast and the Furious: Tokyo Drift (2006) arbeitete Keiichi Tsuchiya als Stunt-Koordinator und Stuntman mit, das heißt er hat die Filmcrew nicht nur beraten, sondern saß selbst im Auto.

Das zeigt auch das folgende Making-Of, in dem der Fahrer die amüsante Anweisung bekommt, seinen Fahrstil so amateurhaft wie möglich aussehen zu lassen:

The Fast and the Furious_: Tokyo Drift - Behind the Scenes "The Drifter" (English) HD
Abspielen

Wo tritt Keiichi Tsuchiya in Fast and Furious 3 auf?

Im Film hat Keiichi Tsuchiya außerdem einen kleinen Auftritt als Angler, der sich über die Drifting-Manöver von Anfänger Sean Boswell (Lucas Black) wundert und fragt: "You call that drifting?", bevor er später zugegeben muss, der dass Schüler einen gar nicht so schlechten Job macht.

Mit dem Cameo verbeugte sich Tokyo Drift vor dem Mann, der die Geschichte des Rennsports maßgeblich beeinflusst hat. Fast and Furious ist aber nicht die erste oder einzige Franchise, die Keiichi Tsuchiya einiges verdankt.

Fast and Furious: Tokyo Drift

Die populärste Drifting-Story in Film und Fernsehen erzählte schließlich nicht F&F, sondern das auf dem gleichnamigen Manga basierende Anime Initial D. Der Drift King inspirierte die Figurengestaltung des Anime, driftete dessen Held Takumi doch auch am liebsten durch die Kurven von japanischen Bergstraßen. Außerdem war er hinter den Kulissen an Initial D beteiligt.

Der kleine Auftritt von Keiichi Tsuchiya in Tokyo Drift begleitet derweil den Abgesang auf eine Fast and Furious-Ära, die mit dem Ausflug nach Japan zu Ende geht. Hier dreht sich alles um Straßenrennen, bevor die Reihe mit Fast & Furious - Neues Modell. Originalteile. und Fast & Furious Five in andere Sphären abhob.

Da passt es eigentlich ganz gut, dass der beste Fahrer der ganzen Reihe ausgerechnet in Tokyo Drift auftritt.

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