Gigantischer Sci-Fi-Flop hat Reihe zerstört: 10 Jahre später erfahren wir, wie Teil 2 ausgesehen hätte

11.03.2022 - 09:00 Uhr
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© Disney
John Carter
Mit dem sündhaft teuren John Carter wollte Disney eine große Science-Fiction-Reihe aufbauen. 10 Jahre nach dem Mega-Flop enthüllt Regisseur Andrew Stanton, was in Teil 2 passiert wäre.

Über 300 Millionen US-Dollar hat die Produktion von John Carter - Zwischen zwei Welten verschlungen. Als der Science-Fiction-Blockbuster aus dem Hause Disney 2012 in die Kinos kam, sah sich das Studio mit einem seiner größten Flops konfrontiert. Von 200 Millionen US-Dollar Verlust war damals beim Hollywood Reporter  die Rede.

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Besonders bitter an dieser Niederlage: Disney wollte mit John Carter ein eigenes Science-Fiction-Franchise starten und sicherte sich dafür die Rechte an einer populären Vorlage, namentlich Die Prinzessin vom Mars von Edgar Rice Burroughs. Vor und hinter der Kamera wurden großen Namen engagiert. Zehn Jahre nach der großen Niederlage spricht Regisseur und Co-Autor Andrew Stanton über die gescheiterte Fortsetzung.

Sci-Fi-Fortsetzung: Handlung von John Carter 2 enthüllt

Stanton, der durch seine Animationsfilme bei Pixar (Das große Krabbeln, Findet Nemo und Wall-E) bekannt geworden ist, lieferte mit dem ersten John Carter-Film sein Live-Action-Debüt ab. Im Gespräch mit The Wrap  verrät er nun, was uns in John Carter 2: Gods of Mars erwartet hätte. Die Geschichte der Fortsetzung hatte er schon 2012 zusammen mit Drehbuchautor Mark Andrews entwickelt.

Hier könnt ihr den Trailer zu John Carter schauen:

Wir haben die wichtigsten Punkte für euch zusammengefasst:

  • Jeder John Carter-Film sollte mit einem Prolog beginnen, der von einer anderen Figur aus dem Off vorgetragen wird und die wichtigsten Ereignisse zusammenfasst.
  • Nach Tars Tarkas (Willem Dafoe) im ersten Teil hätte Deja Thoris (Lynn Collins) den Einstieg in Gods of Mars übernommen. Es hätte sich herausgestellt, dass sie die Geschichte ihrem gemeinsam Kind mit John Carter (Taylor Kitsch) erzählt.
  • Kurz darauf hätte Dejahs Vater, Tardos Mors (Ciarán Hinds), das Bild betreten, um sich um das Baby zu kümmern. In Wahrheit hätte es sich allerdings um Matai Shang (Mark Strong) gehandelt, der seine Gestalt gewandelt hat und das Baby stiehlt.
  • Auf dieses schockierende Ereignis wären die Opening Credits gefolgt. Das erste Bild danach hätte uns Carter gezeigt, der in einem Bestattungsanzug mitten in der Wüste liegt, als wäre er tot. Tatsächlich ist er aber noch am Leben.
  • Er steht auf, zieht sein Jackett aus und blickt in den Horizont. Dort sieht er, wie sich in der flimmernden Hitze langsam ein Thark auf einem Thoat nähert. Angelehnt war diese Szene an eine ähnlich ikonische Einstellung aus Lawrence von Arabien.
  • Der Thark, der bestens über sein Gegenüber informiert ist, bringt den Helden der Geschichte ins Lager von Kantos Kan (James Purefoy), der sich auf der Suche nach Carter befindet. Er sagt ihm: "Du musst jetzt zurückkommen, um ihn zu heilen."
  • Im Anschluss finden wir uns wieder im Handlungsstrang von Dejah wieder, die überzeugt davon ist, dass die Therns ihr Kind entführt haben. In der Hoffnung, dass Carter zu ihr zurückkehrt, begibt sie sich zum Fluss Iss und hält nach ihm Ausschau.
  • Die Geschichte verlagert sich daraufhin ins Innere der Erde, wo wir herausfinden, wer den Planeten in Wahrheit kontrolliert: Es ist eine hochentwickelte Spezies mit fortschrittlicher Technologie, von der niemand auf der Oberfläche weiß.

John Carter 2: Gods of Mars hätte die Mythologie erweitert, viele Figuren zurückgebracht und mit verschiedenen Zeitebenen gearbeitet. Darüber hinaus war mindestens ein weiterer Film geplant: John Carter 3: Warlord of Mars. Aufgrund des finanziellen Misserfolgs des ersten Teils werden wir sie niemals sehen. 2014 gab Disney die Rechte an das Edgar Rice Burroughs Estate zurück.

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Hättet ihr gerne John Carter 2: Gods of Mars gesehen?

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