Heute im TV: Einer der besten Sci-Fi-Filme mit Will Smith brauchte ein neues Ende und verschwendete dafür 1 Million Dollar

24.11.2022 - 08:00 UhrVor 12 Tagen aktualisiert
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Will Smiths Men in Black läuft heute im TVWarner Bros./Netflix/Sony
Das Ende von Men in Black hätte ursprünglich ganz anders ausgesehen. Um es zu ändern, wanderte ein teures Monster in den Müll. Heute läuft der Blockbuster im TV.

Seit den 90ern hat Will Smith in einigen fantastischen Science-Fiction-Filmen mitgespielt. Das Genre gehörte zu seinen Parade-Disziplinen, bis schließlich sein Herzensprojekt After Earth im Jahr 2013 krachend scheiterte – ein Millionen-Flop. Smiths vielleicht berühmtester Science-Fiction-Blockbuster Men in Black verlor ebenfalls eine Menge Geld, allerdings aus anderen Gründen. Heute läuft der Film bei VOX im TV: um 20:15 Uhr.

Erfahrt hier die Geschichte eines teuren Monsters, das nicht in dem ursprünglich geplanten Film-Ende auftreten durfte.

Worum geht es in Men in Black?

Men in Black - Trailer (Deutsch) HD
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Will Smith spielt Agent J, der den Film als normaler Polizist in New York beginnt. Eine erfolgreiche Alien-Verfolgungsjagd bringt ihm ein Vorstellungsgespräch bei den Men in Black ein. Die Geheimorganisation schützt die Welt vor Aliens, arbeitet aber auch mit außerirdischen Gesellschaften zusammen. Agent J schafft den Test und wird von Agent K (Tommy Lee Jones) in die Men in Black-Mission eingeführt.

Men in Black verschwendete ein Vermögen für ein Monster, das nicht im Film auftaucht

Die vielen detailliert gestalteten Aliens gehören zu den wichtigsten Erfolgszutaten des Blockbusters. Manche wurden mit CGI zum Leben erweckt, andere sind "echte", von Hand gemachte Puppen. Es folgt nun ein Spoiler: Auch die riesige Kakerlake "Edgar", gegen die J und K am Ende kämpfen, war ursprünglich ein animatronisches Gestell . Doch das hüftsteife Monster genügte letztlich den Actionansprüchen der Verantwortlichen nicht mehr.

Regisseur Barry Sonnenfeld zufolge habe der Prothetics Artist Rick Baker "knapp eine Million Dollar ausgegeben, um ein 6 Meter großes Edgar-Insekt zu bauen. Es konnte sich beugen, aber es konnte nicht laufen." Will Smith sollte sich im Finale mit diesem Alien unterhalten. Das wäre das ursprüngliche Men in Black-Ende gewesen. Es kam natürlich anders.

'Wir haben hier eine Action-Abenteuer-Komödie mit zu wenig Action und zu wenig Abenteuer"

Der Autor Ed Solomon wurde vom Visuell-Effekte-Chef Eric Brevig auf den Boden der Tatsachen geholt. "Leute, ihr werdet das mit visuellen Effekten machen müssen." Denn der Film hatte für einen Actionblockbuster zu wenig Action, das wurde den Machern klar. Sonnenfeld: "Ich sagte immer wieder: 'Wir haben hier eine Action-Abenteuer-Komödie mit zu wenig Action und zu wenig Abenteuer.'" Dafür musste ein beweglicheres Monster her.

Und so wanderte die sündhaft teure Edgar-Kakerlaken-Puppe in den metaphorischen Müll und 1 Million Dollar waren futsch. Die Erfolgsbilanz von Men in Black wurde dadurch kaum geschmälert: Der Blockbuster spielte fast 600 Millionen US-Dollar wieder ein.

Hättet ihr das orginale Ende gerne gesehen?

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