Justice League - Wir erklären die Szenen nach dem Abspann

Was passiert nach dem Abspann von Justice League?
© Warner Bros.
Was passiert nach dem Abspann von Justice League?

Was im Marvel Cinematic Universe (MCU) schon lange Tradition ist, gab es im DC Extended Universe (DCEU) bisher noch nicht zu sehen: Eine Szene nach dem Abspann. Man of Steel verweigerte sich seinerzeit dem beliebten Trend der Post-Credit-Scene, ebenso Batman v Superman: Dawn of Justice, Suicide Squad und Wonder Woman.

Mit Justice League ist nun jedoch der erste Film des DCEU in die Kinos gekommen, der begeistert die Möglichkeiten nach und während dem Abspann nutzt, um zuvor Erzähltes aufzugreifen und einen Blick in die Zukunft des Universums zu werfen. Gleich zwei kleine Häppchen bietet uns das erste Klassentreffen von Batmans erweitertem Freundeskreis an. Was es damit auf sich hat, könnt ihr im nachfolgenden Text lesen. Zuvor sei jedoch eine ausdrückliche Spoiler-Warnung ausgesprochen!

Das bedeutet die erste Post-Credit-Szene von Justice League

Im finalen Kampf gegen Steppenwolf (Ciarán Hinds) ereignet es sich, dass ein paar Zivilisten in die Schusslinie geraten. Um diese zu retten, flitzt Flash (Ezra Miller) los - dicht gefolgt von Superman (Henry Cavill). Bevor es jedoch zum Kopf-an-Kopf-Rennen kommt, trennen sich die Wege der beiden, da sich die zu rettenden Menschen an verschiedenen Orten befinden. Die erste Post-Credit-Szene aus Justice League greift den Gedanken wieder auf und präsentiert uns die beiden Heroen auf freier Wildbahn, wo sie sich auf ein entsprechendes Wettrennen vorbereiten, das in ähnlicher Form bereits in den Comics stattgefunden hat. Sollte Flash verlieren, fliegt er aus dem Team, scherzt der Mann aus Stahl. Kurz darauf fällt der Startschuss und die beiden rennen los in Richtung Pazifik. Wer gewinnt, bleibt (vorerst) unserer eigenen Vorstellung überlassen.

Das bedeutet die zweite Post-Credit-Szene von Justice League

Die zweite Post-Credit-Szene fällt deutlich Story-lastiger aus als der spaßige Einschub davor und stellt ein paar der kommenden Entwicklungen im DCEU in Aussicht. So entführt die Kamera in die Gänge der psychiatrischen Anstalt Arkham Asylum, wo zuletzt noch ein gewisser Lex Luthor (Jesse Eisenberg) in Ketten saß. Wie sich nun jedoch herausstellt, ist Supermans Nemesis den Gitterstäben entkommen und hat es sich auf einer Luxusyacht gemütlich gemacht, wo er mitten in der Nacht einen Neuankömmling im DCEU in Empfang nimmt. Dabei handelt es sich um niemand Geringeren als Bösewicht Deathstroke (Joe Manganiello), der sich als Söldner mit verlorenem Auge einen Namen gemacht hat.

"Shouldn't we have a league of our own?", stellt Lex Luthor fest und spielt damit auf die potentielle Formierung der Injustice League oder der Secret Society of Supervillains an. Diese Vereinigung an Antagonisten könnte in Zukunft im DCEU für Unordnung sorgen und im Laufe der Zeit weitere Mitglieder sammeln, die sich schließlich im zweiten Justice League-Film gegen unsere Helden richten. Darüber hinaus ist denkbar, dass Lex Luthor bloß im Auftrag von Darkseid handelt, dessen Ankunft bereits in Batman v Superman: Dawn of Justice im Zuge einer fiebrigen Vision angeteasert wurde. Darkseid könnte zu so etwas wie dem Thanos des DCEU werden, der sich langsam aber sicher der Erde nähert, um diese zu unterjochen.

Deutschlands Lieblingskino 2017

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