Komplett umgekrempelt: So harmlos sollte Terminator eigentlich enden

Terminator
© 20th Century Fox
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Vorsicht, Spoiler zu Terminator: James Camerons Terminator von 1984 ist seit seiner Veröffentlichung nicht in Vergessenheit geraten, vielmehr ist der Film auch 34 Jahre später für jeden Action- und Science-Fiction-Fan Pflichtprogramm. Seine Beliebtheit verdankt das Werk dabei nicht zuletzt seiner fatalistischen Grundstimmung, die für die menschliche Hauptfigur Sarah Connor (Linda Hamilton) nur wenig Hoffnung zulässt. Zwar wird der Terminator im großen Finale in die Schranken gewiesen und Sarah ist mit dem späteren Helden John schwanger, von einem Happy End könnte Terminator aber dennoch kaum weiter entfernt sein. Umso ungläubiger lässt uns eine aktuelle Aussage von Co-Drehbuchautorin Gale Anne Hurd dreinblicken, wonach - wie Slash Film berichtet - das zuständige Studio dem Film ein versöhnliches Ende verpassen wollte.

So sollte Terminator eigentlich enden

Im Rahmen eines Q&A beim Screamfest 2018 in Hollywood erzählte Hurd, dass die beunruhigenden letzten Szenen von Terminator seitens der Autoren erst mühsam erkämpft werden mussten. Vor dem Abschluss der Produktion nämlich erhielten die Macher des Films Anmerkungen, die offenbar in krassem Gegensatz zur Vision von Hurd und Regisseur Cameron standen. Konkret besagten die Notizen:

Lasst den Terminator nicht mal als Endoskelett auferstehen, sondern schließt einfach mit einer Umarmung zwischen Kyle Reese und Sarah Connor ab.

Die Terminator-Autoren setzten ihren Willen durch

Das Skript zu Terminator markierte damals Gale Anne Hurds erste Mitwirkung an einem Drehbuch, was es ihr schwer machte, sich gegenüber den Bossen durchsetzen. Doch hatte sie eigenen Angaben zufolge neben James Cameron noch weitere Unterstützer hinter den Kulissen sowie auch unter den Geldgebern, sodass der Film letztlich doch so blieb, wie von seinen Autoren geplant.

Das ist das umgesetzte Ende von Terminator

Nachdem der T-800 aus Terminator in einer Szene zunächst zerstört scheint, erhebt sich das Metallskelett aus brennenden Trümmern, um Sarah und den bald darauf getöteten Kyle (Michael Biehn) weiter zu verfolgen - nach einer weiteren Explosion genügt dem Androiden dazu sogar allein sein Oberkörper. Durch das beschriebene Happy End also wären uns einige ikonische Augenblicke zweifellos entgangen.

Mittlerweile ist Terminator schon längst zum Franchise geworden, das aktuell einem weiteren Eintrag entgegen sieht. Der schlicht Terminator betitelte sechste Eintrag zur Reihe, der übrigens Arnold Schwarzenegger und Linda Hamilton wiedervereint, erwartet uns nach aktuellem Stand am 14.11.2019 im Kino. Das erste Bild zu Terminator 6 zog bereits den Zorn der Fans auf sich.

Könnt ihr euch Terminator mit einem Happy End vorstellen?

moviepilot Team
Jenny von T Jennifer Ullrich
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You want it darker, we kill the flame.
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