Marvel's Inhumans - So ist die Serie mit Agents of S.H.I.E.L.D. verbunden

Was haben die Inhumans mit den Agents of S.H.I.E.L.D. zu tun?
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Was haben die Inhumans mit den Agents of S.H.I.E.L.D. zu tun?

Nachdem die ersten zwei Episoden von Marvel's Inhumans bereits vor ein paar Wochen in IMAX-Kinos rund um die Welt zu sehen war, ereignete sich am vergangenen Freitag die TV-Premiere auf ABC. Doch damit sind die Inhumans aus der Serie nicht die ersten Inhumans im Marvel Cinematic Universe (MCU). Bereits in der 2. Staffel von Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D. wurden die mutierten Menschen mit besonderen Fähigkeiten vorgestellt. Ein Umstand, der die Frage zutage fördert, wie die Ereignisse der beiden Serien im Zusammenhang stehen und ob sie sich gegenseitig beeinflussen. Achtung, es folgen Spoiler zu beiden Serien!

In Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D. war ein tragisches Ereignis dafür verantwortlich, dass sich Daisy Johnson aka Skye (Chloe Bennet), eine der Hauptfiguren, in einen sogenannten Inhuman verwandelt hat, als eine Kiste mit Terrigen-Kristallen ins Meer gefallen ist und somit das Wasser auf der Erde infiziert hat. Dadurch kam es zu zahlreichen Terrigenesis-Transformationen, was eine ebenso große Zahl an neu geborenen Inhumans nach sich zog. In den ersten zwei Episoden von Marvel's Inhumans haben wir nun erfahren, dass Triton (Mike Moh) von Inhumans-König Black Bolt (Anson Mount) auf die Erde gesandt wurde, um die dortigen Inhumans zu retten und nach Attilan zu bringen.

Das wiederum führt zu einigen Problemen in der geheimen Welt der Inhumans auf dem Mond, denn dort herrscht akute Überbevölkerung und ein hartes Kastensystem wurde eingeführt, das die Gesellschaft spaltet. In Marvel's Inhumans führt diese Prämisse schlussendlich dazu, dass der eifersüchtige Maximus (Iwan Rheon) seinen Bruder mit einem Militärputsch vom Thron stürzt und dieser mit dem Rest seiner Familie auf den blauen Planeten nach Hawaii flüchten muss. Die Verbindung zwischen Marvel's Inhumans und Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D. ist folglich nicht nur durch das MCU gegeben, sondern steht hinsichtlich der Handlung im direkten Bezug zueinander.

Gegenüber IGN verrät Creator und Showrunner Scott Buck jedoch, dass er Marvel's Inhumans als eigenständige Serie sieht, die lediglich Teil der größeren MCU-Familie ist:

Inhumans ist ein Comic, der seit Mitte der 1960er Jahre existiert. Es ist also eine Welt, die bereits geschaffen wurde. Wir haben uns mehr von dieser Seite aus [an die Serien-Umsetzung] angenähert und auf den Comics aufgebaut. Wir sehen uns in keinem Punkt als S.H.I.E.L.D.-Ableger. Wir sind nur alle Teil der gleichen Familie

Darüber zitiert IGN Jeph Loeb, seines Zeichens Chef von Marvel Television, der den minimalen Einschlag von Marvel's Inhumans auf den Rest des MCU bestätigt. So wurde etwa Hawaii mit der Absicht als Handlungsort gewählt, dass andere MCU-Storylines von den Ereignissen der Serie nicht beeinträchtigt werden. Laut Jeph Loeb fokussieren sich die acht Episoden der 1. Staffel auf die Welt von Attilan und den Bürgerkrieg, der unter den Inhumans ausbricht. Ein Crossover mit Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D. ist in absehbarer Zeit nicht geplant. Dass Daisy Johnson eines Tages trotzdem vor Black Bolt steht und ihm sagt, er sei nicht ihr König, ist trotzdem nicht ausgeschlossen.

Wollt ihr mehr Verbindungen zwischen den Inhumans und S.H.I.E.L.D. sehen?

Moviepilot Team
Beeblebrox Matthias Hopf
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Redakteur bei Moviepilot. Schaut zu viel ins Internet, mag den Weltraum und fühlt sich auf Tatooine genauso zu Hause wie in Hogwarts und Mittelerde.
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