Netflix will einen der peinlichsten Thriller-Flops der letzten Jahre ausbügeln – mit dem wichtigsten Talent dafür

20.03.2024 - 09:09 UhrVor 2 Monaten aktualisiert
SchneemannUniversal
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Eine Jo Nesbø-Verfilmung mit Michael Fassbender wurde im Kino vor Jahren zur Lachnummer. Jetzt soll es eine neue Netflix-Serie wiedergutmachen.

Der Krimi- und Thriller-Schriftsteller Jo Nesbø gehört zu den profiliertesten Autoren seines Fachs. Mehrfach wurden seine Romane auch verfilmt, doch nicht immer sind dabei gute Werke entstanden. Bestes Beispiel dafür ist die misslungene Adaption Schneemann mit Michael Fassbender, die 2017 in den Kinos lief. Zu dem Film existiert eine umfassende Geschichte darüber, was bei der Produktion alles schieflief.

Bei Netflix soll es Jo Nesbø jetzt wieder selbst richten. Der Streaming-Dienst arbeitet mit dem Autor zusammen an einer neuen Crime-Serie.

Netflix entwickelt Jo Nesbø-Serie über Ermittler Harry Hole

Wie der Hollywood Reporter  berichtet, entwickelt Netflix mit Nesbø eine neue Harry Hole-Serie, die bisher als Arbeitstitel den Namen des Polizisten trägt. Für die Streaming-Produktion adaptiert der Norweger den Roman The Devil's Star (im Deutschen: Das fünfte Zeichen), der Band 5 der Harry Hole-Saga darstellt.

In der Handlung der Romanvorlage flüchtet sich der Protagonist weiter in seine Alkoholsucht, während er in einen neuen gefährlichen Fall gerät. Diesmal muss er es mit einem Serienmörder aufnehmen, der an den Tatorten mysteriöse Zeichen wie kleine Diamanten und Pentagramme hinterlässt.

Ein Schneemann in Schneemann

Wann erscheint die neue Netflix-Serie von Jo Nesbø?

Ein Startdatum für die Harry Hole-Serie des Streaming-Dienstes ist noch nicht bekannt. Neben Nesbø als Drehbuchautor wird Øystein Karlsen Regie führen. Der Norweger inszenierte unter anderem die Dramaserie Exit.

Die letzte Harry Hole-Kinoadaption Schneemann wurde zum Flop und diente überwiegend als Meme-Vorlage. Regisseur Tomas Alfredson berichtete nach der Veröffentlichung, dass zu wenige Drehtage zur Verfügung standen und 10 bis 15 Prozent des Drehbuchs gar nicht verfilmt werden konnten. Dadurch entstand ein filmisches Chaos, das immer wieder mit haarsträubenden Story-Lücken, Logikfehlern und bizarren Dialogen auffiel.

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