Oscars: Diese verstorbenen Stars wurden beim In Memoriam-Tribut vergessen

26.02.2019 - 14:00 UhrVor 1 Jahr aktualisiert
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Verne Troyer und Scott Wilson
© Concorde, AMC
Verne Troyer und Scott Wilson
Zu den Oscars gehört in jedem Jahr die Ehrung der verstorbenen Schauspieler des vergangenen Jahres. Dabei wurden aber auch in diesem Jahr wieder Stars außen vor gelassen.

Der Oscar 2019 lieferte einen kleinen Einblick, in welche Richtung sich die Preisverleihung in den nächsten Jahren entwickeln kann. Zum ersten Mal gab es Preise für das MCU und auch Netflix war so zahlreich vertreten wie nie zuvor. Es könnte ein Aufbruch in ein neues Zeitalter der Oscars werden.

Gleichzeitg schaute die Academy aber auch zurück und gedachte wie in jedem Jahr verstorbenen Schauspieler des vergangenen Jahres. Im vierminütigen In Memoriam-Segment wurden Schauspieler wie Burt Reynolds und Bruno Ganz sowie Comic-Legende Stan Lee geehrt. Jedoch wurden auch einige beliebte Filmschaffende vergessen.

Oscars: Diese Stars tauchten nicht beim In Memoriam-Tribut auf

Der größte der nicht genannten Schauspieler ist vermutlich Scott Wilson, wie Comic Book  berichtet. Heute ist er vor allem durch seine Rolle als Hershel in The Walking Dead bekannt, doch bereits zuvor hatte er in vielen großen Filmen mitgespielt. So feierte er 1967 im Klassiker In der Hitze der Nacht sein Filmdebüt und war danach unter anderem in Der Stoff, aus dem die Helden sind und Dead Man Walking zu sehen.

Scott Wilson und Verne Troyer

Zuschauer schlossen Verne Troyer vor allem wegen seiner Rolle als Mini-Me in den Austin Power-Filmen ins Herz. Daneben war er in Filmen wie Men in Black und Fear and Loathing in Las Vegas zu sehen. Wie Digital Spy  anmerkt, fehlte er allerdings im Oscar-Tribut.

Vor allem eine Rolle bleibt von R. Lee Ermey im Gedächtnis: Als Drill Seargent in Full Metal Jacket ist der Schauspieler zum ikonischsten Teil des Films geworden. Daneben hatte Rollen in Sieben und Toy Story.

R. Lee Ermey und John Mahoney

Von 1993 bis 2004 stand John Mahoney für die Sitcom Frasier vor der Kamera, wurde einem Millionenpublikum bekannt und für die Serie jeweils zwei Mal für einen Emmy und Golden Globe nominiert.

Im Kino war Cathey unter anderem in Fantastic Four zu sehen, mit seiner Rolle in House of Cards konnte er in den letzten Jahren vor allem im Serienfach glänzen. Insgesamt drei Emmy-Nominierung konnte sich der Schauspieler, der auch bei The Wire mitspielte, sichern.

Reg E. Cathey und John Gavin

Vor allem für seine Rolle in Alfred Hitchcocks Psycho ist John Gavin bekannt. Daneben spielte er in weiteren Klassikern der 50er und 60er wie Spartacus und Modern Millie - Reicher Mann gesucht.

Der Brite Lewis Gilbert brachte in sechs Jahrzehnten als Regisseur, Produzent oder Drehbuchautor über 40 Filme heraus. Am bekanntesten ist er für Alfie sowie die drei James Bond-Teile Man lebt nur zweimal, Moonraker und Der Spion der mich liebte.

Lewis Gilbert, City on Fire von Ringo Lam

Regisseur Ringo Lam steht neben John Woo für das Hongkonger Kino der 80er Jahre. Unter anderem drehte er die Filme Full Contact, Prison on Fire und City on Fire. Bei Letzterem hat sich unter anderem Quentin Tarantino eindeutig für Reservoir Dogs inspirieren lassen.

Welchen verstorbenen Star hättet ihr gerne im In Memoriam gesehen?

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