Star Trek & Mission: Impossible - Große Universen wie bei Marvel sind jetzt möglich

Mission: Impossible 6 - Fallout/Star Trek Into Darkness
© Paramount
Mission: Impossible 6 - Fallout/Star Trek Into Darkness

Vor fünf Tagen fusionierten die beiden amerikanischen Medienkonzerne CBS und Viacom, zu dem auch Paramount Pictures gehört, offiziell zu einem großen Konzern. Einer gemeinsamen Zukunft, die sich auf die Franchise-übergreifende Produktion von Filmen und Serien fokussieren soll, steht damit nichts mehr im Wege.

Laut Cinema Blend dürfte der Zusammenschluss zu ViacomCBS Auswirkungen auf etablierte, große Marken wie Star Trek und das Mission: Impossible-Franchise haben. Eng miteinander verknüpfte Film- und Serienuniversen im Cinematic Universe-Stil sind eine Möglichkeit.

ViacomCBS bietet Möglichkeiten für Star Trek-Crossover

Wie Deadline berichtet, stellte der neue ViacomCBS-Chef Bob Bakish bei einer Investorenkonferenz direkt klar, dass speziell die Star Trek- und Mission: Impossible-Franchises entscheidendes Potenzial in sich tragen, um sämtlichen Plattformen des Konzerns neuen Schwung zu bringen.

Was das genau bedeutet, ist momentan nicht klar. Fest steht jedoch, dass seit dem Ende von Star Trek: Enterprise im Jahr 2005 erstmals wieder sämtliche Produktionen des Science-Fiction-Universums unter einem Dach vereint sind. Ein Crossover zwischen den neuen Star Trek-Filmen und aktuellen Serien wie Star Trek: Discovery und dem kommenden Spin-off Star Trek: Picard ist damit durchaus denkbar.

Mission: Impossible könnte ein Serien-Reboot bekommen

Weitere Spekulationen über die Zukunft von ViacomCBS betreffen auch das Mission: Impossible-Franchise. Da die Reihe rund um Tom Cruise als Agent Ethan Hunt mit dem neusten Film Mission: Impossible 6 - Fallout zum Start das erfolgreichste Einspielergebnis von allen bisherigen Teilen erzielte, ist das Franchise so lukrativ wie nie.

Um Filme und Serien gleichermaßen mit denselben Marken abzudecken, ist also auch eine neue Mission: Impossible-Serie möglich. Da der Filmreihe sowieso eine Serie aus den 60er Jahren als Vorbild dient, die in den späten 80ern schon einmal ein Reboot erhielt, würde ein Serien-Reboot bei CBS à la MacGyver durchaus Sinn ergeben.

Marvel und Star Wars als Vorbilder für ViacomCBS

Vorbild für die Zukunft von ViacomCBS dürfte vor allem Studio-Gigant Disney sein. Als erfolgreiche Beispiele dienen hauseigene Marken wie Marvel, die mit dem Marvel Cinematic Universe seit Jahren das Kino dominieren, und Star Wars.

Neben neuen Kinofilmen wird das Erbe von George Lucas auch um neue Spin-off-Serien beim kommenden Streaming-Dienst Disney+ erweitert.

Die Möglichkeiten von ViacomCBS scheinen nun ebenfalls grenzenlos zu sein. Gegenüber CNBC betonte Bob Bakish, dass der Konzern mit schon jetzt 140.000 TV-Episoden, 36.000 Filmen und 750 verschiedenen Serien den Konkurrenzkampf gegen Netflix und Disney+ antreten will.

Neben bereits in die Fusion integrierte Marken wie Comedy Central, MTV und Nickelodeon wird zudem darüber spekuliert, ob auch Firmen wie Sony, Starz und Discovery künftig von ViacomCBS aufgekauft werden könnten. Eine große Marke, die von dem Zusammenschluss auch noch betroffen ist, ist außerdem das Transformers-Franchise.

Welche neuen Filme oder Serien erhofft ihr euch in Zukunft von ViacomCBS?

Moviepilot Team
MrDepad Patrick Reinbott
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Junior Redakteur bei Moviepilot. Kann mit dem DCEU so einiges anfangen, aber noch mehr mit David Lynch. Meist im Kino oder beim Essen anzutreffen.
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