The Witcher: Wichtige Unterschiede zwischen Serie und Buch angekündigt

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Nicht mehr lange, dann startet endlich die heiß erwartete Fantasyserie The Witcher. Vor allem die zahlreichen Fans der populären Videospiele sind schon ganz heiß auf die frische Netflix-Produktion. Dabei basiert diese gar nicht auf den Rollenspielen des Entwicklerstudios CD Project, sondern auf der Buchreihe von Andrzej Sapkowski.

The Witcher wird keine 1:1-Adaption der Bücher

Doch selbst von den vorliegenden Romanen und Kurzgeschichten, die erstmals in den 1990er-Jahren erschienen, soll sich die Adaption lösen. Es wird nämlich einige deutliche Unterschiede zwischen Büchern und Serienverfilmung geben.

Die polnische Seite Antyweb sprach mit dem Ausführenden Produzenten Tomasz Bagiński über die ambitionierte Umsetzung des Geralt-Stoffes und für die Neuinterpretation mit Henry Cavill in der Hauptrolle wurden einige Änderungen vorgenommen (via Cinema Blend).

Bagiński, der sich ebenso wie Cavill als großer Bewunderer der Bücher sieht, enthüllt, dass es “einige Überraschungen” während der Produktion gab. “Wir realisierten, dass einige der Handlungsstränge, genauso wie bestimmte Situationen und Charaktere auf verschiedene Weisen präsentiert werden können”, erzählt er.

Wir haben erwägt, wie die Vergangenheit der Figuren aussah. Bei einigen wurden in den Büchern nur wenige Momente dafür gewidmet. In der Serie brauchen die Charaktere Hintergrundgeschichten, für die sich die Zuschauer interessieren. Die Show kann nicht genauso wie die Bücher sein. Es ist eine Adaption. Es ist eine Version dieser Welt und eine Geschichte von Lauren [Schmidt Hissrich] und den Autoren.

Die Showrunnerin und Chefautorin Lauren Schmidt Hissrich wird sich demnach einige Freiheiten nehmen. Die Vorlage eignet sich dafür jedoch auch ideal, da Sapkowski in seinen Werken eben keine große zusammenhängende Erzählung aufgreift, sondern viele kleine Geschichten in der fantastischen Welt rund um Geralt behandelt (unter anderem etwa das Königreich Nilfgaard).

Bagiński verspricht dennoch eine “kohärente Vision”, die Serie wird sich also an verschiedenen Elementen bedienen. Wie der jüngste Trailer bewies, dürfen das sogar Szenen aus den Videospielen sein. Da wurde nämlich die berühmte Badewannenszene aus The Witcher 3 wiederbelebt.


Visuelle-Effekte-Chef Julian Parry kündigte kürzlich auch an, dass man bei der Tonalität eigene Wege geht. So soll The Witcher nicht so viele Fantasy-Elemente besitzen, wie es bei den Vorlagen der Fall ist. Die Macher wollen dagegen mehr in Richtung Horror gehen - der oft genannte Vergleich mit Game of Thrones ist da also vielleicht nicht mehr so treffend.

Serienchefin Hissrich bestätigte zudem, dass die Serie für Erwachsene konzipiert sei. Fans wie Neueinsteiger dürfen sich also auf jeden Fall auf eine besonders düstere Adaption einstellen.

Was sagt Andrzej Sapowski zu den Veränderungen?

Doch wie sieht Vorlagenautor Adrzej Sapowski eigentlich diese Änderungen? Auch er meldete sich bei Antyweb zu Wort und soll mit der etwas freieren Interpretation seiner Werke absolut einverstanden sein. Als Berater ist er ohnehin in der Serie involviert und weiß somit genau, was mit seinem Lebenswerk angestellt wird.

Auch die Darsteller sollen laut Producer Bagiński die Charaktere auf ihre eigene Weise zum Leben erwecken. Er enthüllt auch, dass er bei den Drehbüchern zum Teil seine Zweifel hatte, doch das Endergebnis hätte ihn sehr überzeugt, es sähe auf dem Bildschirm “einfach unglaublich” aus.

In rund einem Monat dürfen wir uns endlich selbst einen Eindruck verschaffen, wie die Sage um Hexer Geralt von Riva umgesetzt wurde. The Witcher läuft am 20. Dezember 2019 auf Netflix an. Eine 2. Staffel ist bereits sicher.

Wie gut sind Euphoria & The King? Hört die neue Podcast-Folge

Max, Matthias und Patrick knöpfen sich in der 5. Folge unseres Moviepilot-Podcasts Streamgestöber Euphoria vor und fragen: Ist diese Jugendserie härter als Tote Mädchen lügen nicht? Ebenso besprechen wir das Netflix-Epos The King.

Was erwartet ihr euch von The Witcher auf Netflix?

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