Kinocharts

Transformers 4 startet weltweit mit 300 Millionen Dollar

Gestern Abend waren Mark Wahlberg und Michael Bay in Berlin, um die Europapremiere ihres neuen Films Transformers 4: Ära des Untergangs zu feiern. Derweil strömten die Menschen in den USA und 37 anderen Ländern in die Kinos, um eben diesen Film zu sehen. Weltweit wurden dabei am Startwochenende des Actionspektakels mehr als 300 Millionen US-Dollar eingespielt. Von dieser Summe wurden allein 100 Millionen Dollar in den USA umgesetzt. Damit setzt sich Transformers 4 nicht nur mühelos und mit einem riesigen Abstand zum Zweitplatzierten 22 Jump Street auf Platz 1, er ist auch der erste Film des Jahres, der am Startwochenende eine dreistellige Summe einspielt.

Trotz seines Einspielergebnisses von 100 Millionen Dollar konnte Transformers 4: Ära des Untergangs nicht an das Startergebnis von Transformers – Die Rache heranreichen. Dieser hatte 2009 108 Millionen Dollar umgesetzt. Doch das wird Michael Bay und Co. wohl keine schlaflosen Nächte bereiten, denn die Prognosen sagen voraus, dass der neueste Transformers-Teil um die 1 Milliarde Dollar einspielen wird.

Weit abgeschlagen hinter Transformers 4 finden wir auf Platz 2 die Actionkomödie 22 Jump Street, die in ihrer dritten Woche 15,4 Millionen Dollar einspielte. Auf den Plätzen 3 und 4 folgen der Animationsfilm Drachenzähmen leicht gemacht 2 mit 15,1 Millionen Dollar sowie Denk wie ein Mann 2 mit 10,4 Millionen Dollar. Die Top 5 schließt das Disney-Märchen Maleficent – Die dunkle Fee. In seiner fünften Woche spielte der Film 8,2 Millionen Dollar ein, was in den USA zu einem Gesamtergebnis von 201,9 Millionen Dollar führt.

Am Freitag war es noch unmöglich, eine Prognose für die deutschen Kinocharts zu stellen. Doch die durch das Fußballspiel der Deutschen gegen die USA stark verzerrten Zahlen haben sich wieder zusammengerauft und liefern pünktlich zum Montag die Einspielergebnisse des Wochenendes. Aus denen geht hervor, dass Maleficent – Die dunkle Fee mit einem Umsatz von 1 Millionen Euro abermals auf Platz 1 der deutschen Charts gelandet ist.

Es folgen Das Schicksal ist ein mieser Verräter mit einem Einspielergebnis von 990.000 Euro und der Kinderfilm Tinkerbell und die Piratenfee, der mit einem Umsatz von 710.000 Euro auf Platz 3 landete – also alles wie gehabt. Entgegen der vagen Vorhersagen schaffte es die Westernkomödie A Million Ways to Die in the West mit einem Umsatz von 440.000 Euro auf Platz 4. Die Top 5 schließt mit der Komödie Mädelsabend, der in 217 Kinos neu angelaufen war und 420.000 Euro einspielte.

Ein weiterer Neustart findet sich auf Platz 13, nämlich Beste Chance von Marcus H. Rosenmüller. Der Abschluss seiner Heimattrilogie setzt 155.000 Euro um. Insgesamt wurden an den deutschen Kinokassen 800.000 Tickets verkauft und 6,5 Millionen Euro umgesetzt.

Platz 6 bis 10 der US-Kinocharts:
6. Jersey Boys (7,6 Millionen US-Dollar; insgesamt in den USA 27,3 Millionen US-Dollar)
7. Edge of Tomorrow (5,2 Millionen US-Dollar; insgesamt in den USA 84,2 Millionen US-Dollar)
8. Das Schicksal ist ein mieser Verräter (4,8 Millionen US-Dollar; insgesamt in den USA 109,5 Millionen US-Dollar)
9. X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (3,3 Millionen US-Dollar; insgesamt in den USA 223,4 Millionen US-Dollar)
10. Im Rausch der Sterne (1,7 Millionen US-Dollar; insgesamt in den USA 19,4 Millionen US-Dollar)

Quellen:
Box Office Mojo
Blickpunkt: Film

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