Warner Bros. verschiebt Kinostarts von Wonder Woman und Jungle Book: Origins

Das Dschungelbuch/Wonder Woman in Batman v Superman: Dawn of Justice
© Walt Disney/Warner Bros.
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Terminverschiebungen sind in Hollywood ja schon lange nichts Ungewöhnliches mehr. Besonders dann, wenn es sich dabei um große, vielversprechende Kassenhits und Vorzeigeprojekte der Major-Studios handelt. Das Terminkarussell dreht sich munterer denn je und die Studios taktieren fleißig mit den lukrativsten Veröffentlichungsstrategien für ihre kommenden Projekte. Oft geht es darum, der Konkurrenz nicht allzu nah auf die Pelle zu rücken, um einen offenen Schlagabtausch an den Kinokassen zu vermeiden. Nun hat Warner Bros. entschieden, seine künftigen Blockbuster Jungle Book: Origins und Wonder Woman zu verschieben, wie der Hollywood Reporter berichtet.

Im Klartext heißt das: Die Dschungelbuch-Realverfilmung des Studios, gleichzeitig das Regiedebüt des Schauspielers und Motion-Capture Experten Andy Serkis, wird vom 06.10.2017 auf den 19.10.2018 um ein Jahr nach hinten verschoben. Wonder Womans erster Solofilm wird dagegen vom 23.06.2017 drei Wochen vorverlegt auf den 02.06.2017.

Warum der Kinostart von Jungle Book: Origins um ein ganzes Jahr nach hinten verschoben wurde, lässt sich leicht erklären, wenn wir einen Blick auf das Kinoprogramm der kommenden Woche werfen. Bereits am 14.04.2016 startet bei uns in Deutschland nämlich die Disney-Realverfilmung The Jungle Book von Iron Man-Regisseur Jon Favreau. Remakes liegen also gerade voll im Trend, besonders wenn es sich dabei um berühmte Romanklassiker handelt. Neben der Dschungelbuch-Adaption präsentiert uns Warner Bros. mit The Legend of Tarzan beispielsweise noch dieses Jahr eine neue Verfilmung des Tarzan-Stoffs. Der Erscheinungstermin von Jungle Book: Origins wurde vermutlich (auch) deshalb so drastisch verschoben, um zeitlich mehr Abstand zu dem neuen Disney-Ableger zu gewinnen. Das soll dem Film dann letztlich an den Kinokassen zugute kommen und sein Hitpotential steigern. Wie immer geht es also ums Geld.

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Der Regisseur Andy Serkis betont derweil via Facebook, wie sehr er persönlich die Terminverschiebung seines Dschungelbuch-Films begrüßt. Ihm zufolge gibt der einjährige Terminaufschub allen Beteiligten die Möglichkeit, das Beste aus dem Filmprojekt herauszuholen. Die CGI-lastige Realverfilmung samt aufwendigem Motion-Capture-Verfahren wird laut Serkis "eine neue Generation des Storytellings" einläuten und "eine ganz große Sache" werden:

I've got to say that personally I'm absolutely thrilled that Warner Brothers have changed the delivery date of Jungle...

Posted by Andy Serkis on Mittwoch, 6. April 2016


Warum der DC-Film Wonder Woman von Warner Bros. wiederum um drei Wochen vorverlegt wurde, ist momentan nicht wirklich ersichtlich.

Was haltet ihr von den beiden Terminverschiebungen? Und auf welche Dschungelbuch-Realverfilmung freut ihr euch mehr?

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