“Ananas Express” ist eine eher schlechte Komödie, die zwar zwei tolle Hauptdarsteller bietet, aber in allen anderen Bereichen Federn lässt. Wo der Trailer einen Angriff auf die Lachmuskel verspricht, entpuppt sich der Film dann in dieser Hinsicht insgesamt eher als schwarzes Schaf.
das kann ich so auch nicht nachvollziehen die dialoge sind absolut gut in den film, wobei sie aber immer eine gewisse eigenart haben in jeden film mit den hauptdarsteller
Ich teile die Meinung, der Film hat zwar wirklich ein paar gute Lacher, aber mindestens genausoviele total dilletantische Momente. Oft handeln die Akteure viel zu überzogen und unglaubwürdig. Dabei muss ich besonders an die 'Kampfszenen' denken, was soll das?
Seth Rogen und Judd Apatow sind seit Jahren eine wirklich feste Größe in der Welt der Komödien und haben nach “Superbad” und “Beim ersten Mal” nun auch wieder für “Ananas Express” zusammengearbeitet. Im Grunde ist die Idee und die Umsetzung schon sehr mit anderen Apatows zu vergleichen. Seth Rogen spielt den ständig bekifften Gerichtszusteller Dale, der durch einen Zufall in das Visier von zwei verfeindeten Drogenvereinigungen gerät. Mit von der Partie sind sein Dealer Saul (James Franco – “Spiderman”), der mit ihm durch das neue Supergras Ananas Express in Verbindung gebracht werden kann und Mittelsmann Red (Danny R.McBride – “Tropic Thunder”).
Witzig und schön bekloppt, vom Niveau so in etwa bei “Superbad” einzuordnen. Neu sind die durch Regisseur David Gordon Green implementierten Actionszenen, die einen durchaus mehr als nur ein Schmunzeln auf die Lippen zaubern. Wie alle Apatows aber wohl eher für die Herren der Schöpfung zu gebrauchen.
Ein weiterer Film aus der Apatow-Fabrik, ein weiter Film für den Seth Rogen das Drehbuch beisteuerte und die Hauptrolle spielt. Im Gegensatz zu Superbad, den ich für einen der charmantesten und witzigsten Teenie-Filme der letzten Jahre halte, wollte Ananas Express, diese Kifferkomödie bei mir allerdings nicht so wirklich zünden.
Das mag daran liegen, dass ich Kifferfilmen nie so besonders viel abgewinnen konnte. Egal ob Supergrass, Cheech and Chong, Half Baked oder Lammbock – mir gehen Dauerkiffer mit ihrer verpeilten Art schon live auf die Nerven, da tun sie sich als filmische Sympathieträger bei mir doppelt schwer. Natürlich sind Rogen und Franco schon ganz knuffige Typen und der Film schafft es durchaus, sie über den Film von blöden DauerHighbees zu einigermaßen dreidimensionalen Charakteren werden zu lassen.
Doch das ändert wenig dran, dass bis auf ein zwei nette Momente – die Szene in der Schule fällt da positiv auf -, der gesamte erste Anfang des Films…
Ein weiterer Film aus der Apatow-Fabrik, ein weiter Film für den Seth Rogen das Drehbuch beisteuerte und die Hauptrolle spielt. Im Gegensatz zu Superbad, den ich für einen der charmantesten und witzigsten Teenie-Filme der letzten Jahre halte, wollte Ananas Express, diese Kifferkomödie bei mir allerdings nicht so wirklich zünden.
Das mag daran liegen, dass ich Kifferfilmen nie so besonders viel abgewinnen konnte. Egal ob Supergrass, Cheech and Chong, Half Baked oder Lammbock – mir gehen Dauerkiffer mit ihrer verpeilten Art schon live auf die Nerven, da tun sie sich als filmische Sympathieträger bei mir doppelt schwer. Natürlich sind Rogen und Franco schon ganz knuffige Typen und der Film schafft es durchaus, sie über den Film von blöden DauerHighbees zu einigermaßen dreidimensionalen Charakteren werden zu lassen.
Doch das ändert wenig dran, dass bis auf ein zwei nette Momente – die Szene in der Schule fällt da positiv auf -, der gesamte erste Anfang des Films ziemlich durchhängt. Abgelutschte Kifferwitze, den Traum vom perfekten Joint, das hat man alles schon tausendmal gesehen. Es ist geradezu erschreckend, wie witzlos und lachfrei die erste Hälfte von Ananas Express ist und wie dämlich und egal einem die Figuren vorkommen. Klar, die Tagline “Pulp Fiction” meets “Cheech & Chong” erfüllt der Film zweifelsohne. Man wird nur den Eindruck nicht los, das dass ganze auf dem Papier irgendwie lustiger klang, als es dann tatsächlich umgesetzt wurde. Viele als witzig gedachte Ideen krepieren völlig, wie z.B. der ewig lang ausgespielte Gag der beiden Männer fürs Grobe, die sich wie ein altes Ehepaar benehmen und ständig über ihre Gefühle reden, ehe sie Leute abknallen. Einziger Lichtblick sind ein paar Szenen mit dem immer großartigen Gary Cole, der einen glaubwürdigen und durchaus respekteinflössenden Gangsterboss abgibt. Er besitzt die nötige Größe, dass man ihm die Entwürdigung abnimmt, wenn sich in die Verhandlung mit der Konkurrenz plötzlich der pubertierende Sohn per Telefon einmischt.
Und Ananas Express wäre fast ein Flop, wenn er nicht noch im letzten Akt irgendwie die Kurve kriegen würde. Denn Rogen und sein Co-Autoren Goldberg und Apatow, lieben ihre Figuren und sind in ihrem tiefsten Inneren Softies und Romantiker. Natürlich zerstreiten sich Dale und Saul und natürlich erkennen sie, wieviel sie einander bedeuten. Und irgendwie wird das bekifft sein im letzten Akt endlich zur Nebensache, als hätten die Figuren gemerkt, wie nervig sie sind.
Das Finale, in aller seiner brachialen und beeindruckenden Actionlastigkeit, ist stimmig und lässt die Figuren endlich das Potential entfalten, dass bis dahin nur angekratzt wurde. Es ist eine Ode an die Freundschaft, die platonische Liebe zwischen Männern (und auch wenn es anders behauptet wird, spielen Frauen im Apatow-Kosmos doch eher eine Nebenrolle) und die männliche Albernheit. Das Finale von Ananas Express parodiert und zitiert Actionklischees, es täuscht Situationen an, die man schon von woanders kennt um sie dann zu enttäuschen.
Ananas Express besticht primär durch ein Fülle liebevoll gezeichneter Charaktere auch jenseits der beiden Hauptfiguren und ihres unmittelbaren Umfelds. Selbst der Bösewicht, verkörpert von Gary Cole, der aus der Polit-Fernsehserie The West Wing als unglücklich agierender Vizepräsidenten „Bingo“ Bob Russell bekannt ist und hier eine wunderbare Christopher-Walken-Imitation abliefert, ist mehr als nur eine Schießbudenfigur.
Neu in der Akkord-Fabrik ist nicht nur Independent-Regisseur David Gordon Green, sondern der Action-Anteil: Ein nicht enden wollender Schusswechsel beschließt die abermals zu üppig bemessenen 112 Minuten ohne denkwürdige Frauenrolle. Dass man vernebelt nicht viel gebacken bekommt, haben uns die Filmemacher schon „Beim ersten Mal“ erklärt. Jetzt haben wir gelernt, dass es nicht länger nur vom Marihuana herrührt, wenn’s in einem Apatow-Movie dröhnt und qualmt.
Ein blindes Huhn findet auch mal ein Kraut. Irgendwas ist hier nicht richtig, doch das wird die durchgängig bekifften Helden dieses Films nicht stören. Und ansonsten stimmt fast alles in der zigsten Komödie von Judd Apatow, die bis zum übertriebenen Finale überraschend treffsicher und echt komisch ist.
Grundsätzlich war die Idee, die hinter „Pineapple Express“ steckt die, das es eine bekiffte Variante von „Midnight Run“ sein sollte. Und per se hält Greens Film auch das was er verspricht. Gerade die erste Viertelstunde konzentriert sich stark darauf Dale und Saul als zwei strunzdoofe Klischeekiffer zu etablieren, wenn sie sich auf der Couch bei zwei gleichzeitig laufenden Fernsehern über sinnloses Zeug ereifern. Dass dies ziemlich schnell eintönig wird ergibt sich von selbst. Zudem sind die Dialoge der beiden über die meiste Zeit hinweg auch nicht besonders wort- und geistreich, sodass einem das Lachen in vielen Situationen schwer fällt.
[...] Fazit: „Ananas Express“ wird Fans von Seth Rogen erfreuen, geht er doch wieder mal voll in seiner Paraderolle als kuschelbäriger Kiffer auf. Ein paar wirklich gut zündende Witze und die professionelle Aufmachung bewahren den Film vor der Klamauk-Kiste. Richtig lustig sieht aber dennoch anders aus -> s. „Tropical Thunder“.
Franco und Rogen sind zwar lustig, so wie der Film auch, aber nur etwa eine Stunde lang. Dann wird Ananas Express auf einmal immer gewalttätiger und das ist ein großer Fehler. Regisseur David Gordon Green scheint nicht wirklich zu wissen in welche Richtung sein Film gehen soll. Nachdem er Filme aller Genres gemacht hat - z.B. Snow Angels - endet Ananas Express als versehentlicher, verfehlter Actionfilm.
Wie so viele andere Kifferfilme ist dies eine Kiffer-Actionkomödie, die wirklich, wirklich lustig ist, ohne wirklich gut zu sein. Die Kifferkomödie ist der Triumph der Fresslust über die Trägheit.
Wenn die Jungs aus Superbad zu viel Gras im College rauchen, nie ihr Diplom bekommen und sich ständig wieder in absurden Situationen sehen, könnten sie das paranoide verkiffte Trio aus Ananas Express werden. Diese obszöne Kifferkomödie über ein paar Tage im Leben von drei hohlen Kerlen fühlt sich wie ein Verwandter eines letzten Sommerhits über ein Trio dreier Deppen an. Fans von Superbad werden den Film aber unterhaltsam finden.
Ziemlich hoch angepriesen und vorhergesagt - konnte nichts halten.
Die Witze zünden äußerst selten und der Regisseur hat überhaupt kein Gefühl für Dialoge die zum lachen bringen und/oder interessant sind. Teilweise überzogen lange Gespräche die vollkommen unbrauchbar sind. Bestes Beispiel hierfür der späte Dialog im Restaurant.
Dazu präsentieren die Charaktere nur ausgelutschte Klischees
Fazit: Lest ihr diesen Kommentar vor dem ersten Sehen könnt's evtl. gefallen. Einfach schön die Erwartungshaltung unten halten, dann gibt's zumindest noch eine kleine Chance.
Also wenn Marihuanakonsum die Menschen wirklich so verpeilt und Ins-Fettnäpfchen-treten-süchtig macht, wie die im Film, ist es davon abzuraten es legal zu machen...
Selten so einen Schrott gesehen. Eigentlich ist jeder Film den Seth Rogen macht absoluter Müll!!! Bitte lieber Seth Rogen hör auf Filme zu machen. Wie immer stellt sich mir die Frage wer sowas finanziert. Wahrscheinlich hätte ich erst was rauchen müssen um diesen Film in irgendeiner Art und Weise lustig zu finden.
Es mag gut sein, dass die Synchro einiges an Witz kostet. Darüberhinaus ist "Ananas Express" jedoch eine fürchertlich krampfige Angelegenheit, die sich schon zwanghaft an Genrevorbildern orientiert und dadurch die für Komödien notwendige Lockerheit verliert. Beinahe der komplette Film ist sichtlich auf Zielgruppentauglichkeit getrimmt und um Originalität bemüht, versagt dabei jedoch annähernd auf ganzer Länge. Das liegt auch daran, dass die Hauptdarsteller die Buddy-Rolle nicht ausfüllen. James Franco fehlt die natürliche komische Ausstrahlung und auch darstellerisches Talent lässt er vermissen. Bei Seth Rogen ist da schon mehr Humor vorhanden, allerdings ist der ebensowenig locker flockig, sondern unheimlich gewollt. Als skurriles Duo funktioneren Franco und Rogen kaum, sie sind eher nervtötend denn lustig.
Würde ich nur die erste Stunde bewerten, käme "Ananas Express" nicht über einen mageren Punkt hinaus. Das am Schluss höhere Tempo und der ein oder andere halbwegs funktionierende Gag retten den Film jedoch vor dem völligen Untergang.
Eine der inzwischen angesagten Komödien (2008). Die Handlung ist eigentlich unwichtig. Irgendwer ist aus irgendeinem Grund hinter irgendjemandem her. Wegen der Effekte wird maßlos übertrieben: eine ganze Hanfplantage, eine weibliche, farbige Polizistin mutiert zur Killerin. Dabei gibt es jede Menge flotte Sprüche, viel Klamauk und trotz Blut und Ballerei eigentlich keine richtigen Toten. Hier sind Schießereien Spielereien und es kämpfen Stehaufmännchen. Dabei geht ganz schön viel zu Bruch. Das scheint auch Absicht zu sein: dumm, dümmer, Dale und Saul. Seth Rogen hat wieder einmal Gelegenheit, sein Talent für turbulente Komik unter Beweis zu stellen. Es geht letztlich nur darum, wer kommt aus einer Keilerei mit dem coolsten Joke davon? Wer übertrifft wen mit Komik und Gag? Wenn man etwas nicht gut findet ’ist es pissy!’ und ’Gerichtszusteller’(das ist wirklich Dales Job!) wird mit ’Gerichtebesteller’ verwechselt. Klar, dass am Ende in dieser Materialschlacht alles in die Luft fliegt. Das wollte Regisseur Green aber nicht so stehen lassen. Drum hat er noch einen ziemlich dämlichen, völlig überflüssigen Nachschlag drangehängt. Dabei hatten sich doch schon vorher alle ganz toll lieb.
Ich weiß nicht was daran auch nur im Ansatz lustig sein soll, wenn zwei absolute Dilettanten sich von einem Unglück ins andere stürzen und die beiden dauerbekifften Volltrottel mit Proletenhumor und oberflächlichen Witzen sich auch noch total toll finden. Ich habe mich durch diese Kifferkomödie gequält, denn nur um mir meinen Frust hier von der Seele schreiben zu können habe ich diese einfältige und vollkommen unlustige Komödie nach einer Stunde nicht abgebrochen sondern sie mir bis zum bitteren Ende angetan.
Die deutsche Synchro war natürlich unterirdisch, aber insgesamt kommt der Film bei mir auch nicht so gut weg. Viele negative Aspekte mischen sich mit wirklich witzigen Szenen. 2 Punkte extra bekommt er für James Franco (spielt Saul fantastisch) und "FUCK THE POOOOOOOLIIIICE". Daher: nett, aber balanglos.
Hatte ihn heute bzw. gestern nebenher laufen und habe mich somit nicht 100% bewusst gesehen, aber das was ich gesehen und gehört habe hat mir definitv gereicht...selten so 'ne Bockwurst gesehen
Dies ist einer der wenigen Filme, die ich mir nicht bis zum Ende ansehen wollte. Bei manch anderen überwog die Empörung ob der Dummheit der Handlung, bei anderen
war es eine Gereiztheit, die durch bestimmte Aspekte erzeugt wurde. Bei dem hier war es Langeweile. Einen Kifferfilm 'dermaßen' zu verhunzen grenzt schon an Kunst, wie ich sie nicht mag.
Ohne zu übertreiben habe ich diesen Film 12 mal gesehen (da ich ihn immer jemand anderem zeigen musste), auf drei verschiedenen Sprachen und in verschiedenen "Bewusstseinszustände"(wenn ich es mal so nennen darf) und es ist eines der besten Filme die ich je gesehen habe. Trotzdem ganz anders als meine andere Lieblingsfilme, die ich aber alle nicht so auswändig kenne wie Ananas Express.
Eigentlich wollte ich eine niedrigere Bewertung abgeben, aber das Endgespräch im Café hat dann doch noch einmal ein bisschen was gerissen, denn die Tatsache, dass sich "Pineapple Express" einfach keinen Deut ernst nimmt, ist dann doch irgendwie sehenswert. Normalerweise mag ich nicht einmal Seth Rogen, aber ich muss gestehen, dass die Chemie zwischen ihm und James Franco hier einfach stimmt. Franco spielt den langhaarigen gechillten Dealer auf wirklich sympathische Weise, was einfach einige der wirklich schlechten Szenen wieder ausbügelt. Die Skurilität winkt hierbei an jeder Ecke, der Film bedient sich dieser auch zuhauf, macht zudem auch noch einen ständigen Genrewechsel durch, wobei gerade der Umstieg von Kiffer- auf Actionfilm in Uwe Boll Manier besonders auffällig ist. "Pineapple Express" ist also nicht wirklich ein guter Film, da die Story im Grunde totaler Blödsinn ist und auch die Umsetzung absolut laienhaft wirkt. Dafür muss man ihm aber seinen Unterhaltungswert zugestehen, sodass man im Trashrahmen tatsächlich ein paar Pünktchen dazu schummeln kann. Anspielungen und Verweise auf andere Filme sind in diesem Fall dann einfach irgendwie "nett", ebenso wie der Film es auch ist.
ein erfrischend alternativer film, der wirklich viele lacher beinhaltet und im zeitalter von effektversauertem cgi-geballere und gehaltlosen teenie-schmonzetten das herz des filmfreunds zu erfreuen vermag^^ end geil der film
Eigentlich ist Ananas Express gar keine so gute Komödie, zu konstruiert, zu bemüht wirkt sie zuweilen, da sinkt das Niveau und Langeweile kündigt sich an und da gibts Blicke auf die Vorspultaste, doch sind diese Makel nur vereinzelte Wolken, die am blauen Himmel vorüber ziehen, da schwindet mal kurz die Sonne, kommt aber immer wieder hervor, weil da ist Seth Rogen, vor allem der, da ist James Franco, da sind die anderen und da ist vor allem dieser süße Duft der Anarchie.
Übrigens, Rogens deutsche Synchronstimme geht ja überhaupt nicht, schaue unwichtige Filme eigentlich ganz gern in deutscher Fassung, doch bei diesem hier wars unmöglich, nervig und wie bin ich doch froh, dass ich seit dem Übergang von Video zu DVD die meisten Filme auch im Originalton sehen kann.
Der Express ist nicht schlecht und hat meine Lachmuskeln deutlich stärker beansprucht als der vielgerühmte Hangover. Dazu durchgeknallte Action (der Fuß!) und ein bizarres Finale. Hier und da hat er aber ein paar nervige Längen, besonders, wenn es "zwischenmenschlich" wird. An meine Lieblingskiffer, nämlich Jay & Silent Bob kommen die Jungs hier nicht ran, sind aber verglichen mit diversen anderen Grasianern mehr als gut dabei.
David Gordon Green feuert keine Innovationspatronen ab. Geistig unterbelichtete Karikaturen im amerikanischen Underground, Drogenplot mit Paranoiaspritze, Buddyaction und ausschweifende Dialogketten: Das gab es alles schon. Der Einstieg ist ein merkwürdiger Vergangenheitskursus, ein Hybrid aus Film Noir-Stilistik und "American Pie"-Peinlichkeit, der die Entwicklung des Superjoints (Ananas Express genannt) einfängt. In der Gegenwart geraten die notorischen Kiffer Dale Danton und Saul Silver (Alliteration an die Macht) in das Schussfeld eines Drogenkriegs zwischen chinesischen und amerikanischen Auftragskillern. Davor, dazwischen und danach seitenlanges Gerede über die Dreierpotenz des Prototyps von Zukunftjoint, das Aufspüren von Handys per Infrarotraketen und Fake-Herpes als Notlüge. Ein hispanisch-afroamerikanisches, deutlichst an "Pulp Fiction" angelehntes Gangsterduo zetert wie ein trautes Ehepaar und hat keine Scheu vor deplatziertem Tränenfluss. Gangster sind auch nur Menschen, keine revolutionäre Erkenntnis. Trotzdem funktioniert "Ananas Express" zum Großteil fantastisch, denn die Chemie zwischen dem Cast ist perfekt. Seth Rogen spielt (mal wieder) sich selbst, arbeitet als Gerichtszusteller, plädiert für die Legalisierung von Marihuana und Freundin Angie geht noch zur High-School. Nicht wiederzuerkennen, dicht bis in die Haarspitzen und als komplettes Anti zum Yuppie Harry Osborn in der Spinnentrilogie konzipiert blüht James Franco als philosophisch anmutender Dealer Saul auf. Baggystyle, Hippiemähne, verträumter Blick und nicht zuletzt wahnwitzige Phrasen, bei denen man sich ständig fragt, wie es technisch möglich ist, so viel Blödsinn auf einmal zu labern. So, als habe er ganz Woodstock aus den Brüsten seiner Mutter gesaugt. Danny McBride ist der heimliche Star als bizarrer Zwischenmann Red mit Hang zum Extraordinären und sorgt für einige der erinnerungswürdigsten und krassesten Szenen seit Langem in der Geschichte der Komödie. Die Fightszene in seinem Haus ist abartig skuril, im Grunde hochbrutal und zum Schreien komisch. Vor allem, da man im Chaos aus Eiertritten, Gehirnerschütterungen und Schmerzensschreien auch noch Zeit findet, hochtrabende Weisheiten kundzutun. Diese perfektionierte Dämlichkeit (Kommunikation bewegt sich immer auf der Ebene zwischen geschmacklos dumm und verboten genial) wird stolz zur Schau getragen und vermischt sich mit einem satten Schuss Anarchotollwut. Angie (Amber Heard nicht nur sexy, sondern auch witzig) bohrt Saul eine Gabel in die Schulter. Saul ist froh, dass er in die Tinte von Dale getunkt hat. Dale nimmt Red mit einem Topfkaktus als Mikrophonersatz ins Kreuzverhör. Red kriegt ein halbes Dutzend Kugeln ab, bricht sich halb den Hals, backt zum Gedenken an seinen verstorbenen Kater einen Geburtstagskuchen und schwingt sich samt Halskrause schlussendlich zum Heldentempel empor. Das bleibt trotz der Kifferklischeess immer sehenswert. Auch die Massen an anzüglichen Metaphern und peinlich-vulgären Wortspielchen können das nicht verdecken. Denn es geht am Ende eben nicht um Drogenkonsum, sondern um wahre (Männer-)Freundschaft.
Ananas Express - Kritik
US 2008 Laufzeit 112 Minuten, FSK 16, Komödie, Actionfilm, Kinostart 23.10.2008
Kritiken (13) — Film: Ananas Express
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen“Ananas Express” ist eine eher schlechte Komödie, die zwar zwei tolle Hauptdarsteller bietet, aber in allen anderen Bereichen Federn lässt. Wo der Trailer einen Angriff auf die Lachmuskel verspricht, entpuppt sich der Film dann in dieser Hinsicht insgesamt eher als schwarzes Schaf.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
tyyler 2010/09/26 20:05:30
Antwort löschennicht
Gnislew 2010/09/28 11:43:01
Antwort löschen???
sebastian-boldt 2010/10/14 21:05:03
Antwort löschenWie bitte ? Ne schlechte Komödie ? Dein Bewertungssystem soll mal einer verstehen . Ich hab selten so viel gelacht.
Alle 5 Antworten zeigen
ikkes 2011/02/23 05:48:51
Antwort löschendas kann ich so auch nicht nachvollziehen die dialoge sind absolut gut in den film, wobei sie aber immer eine gewisse eigenart haben in jeden film mit den hauptdarsteller
baddestpoet 2011/07/31 11:31:50
Antwort löschenIch teile die Meinung, der Film hat zwar wirklich ein paar gute Lacher, aber mindestens genausoviele total dilletantische Momente. Oft handeln die Akteure viel zu überzogen und unglaubwürdig. Dabei muss ich besonders an die 'Kampfszenen' denken, was soll das?
Stryke: inderzange.de
Kommentar löschenSeth Rogen und Judd Apatow sind seit Jahren eine wirklich feste Größe in der Welt der Komödien und haben nach “Superbad” und “Beim ersten Mal” nun auch wieder für “Ananas Express” zusammengearbeitet. Im Grunde ist die Idee und die Umsetzung schon sehr mit anderen Apatows zu vergleichen. Seth Rogen spielt den ständig bekifften Gerichtszusteller Dale, der durch einen Zufall in das Visier von zwei verfeindeten Drogenvereinigungen gerät. Mit von der Partie sind sein Dealer Saul (James Franco – “Spiderman”), der mit ihm durch das neue Supergras Ananas Express in Verbindung gebracht werden kann und Mittelsmann Red (Danny R.McBride – “Tropic Thunder”).
Witzig und schön bekloppt, vom Niveau so in etwa bei “Superbad” einzuordnen. Neu sind die durch Regisseur David Gordon Green implementierten Actionszenen, die einen durchaus mehr als nur ein Schmunzeln auf die Lippen zaubern. Wie alle Apatows aber wohl eher für die Herren der Schöpfung zu gebrauchen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEin weiterer Film aus der Apatow-Fabrik, ein weiter Film für den Seth Rogen das Drehbuch beisteuerte und die Hauptrolle spielt. Im Gegensatz zu Superbad, den ich für einen der charmantesten und witzigsten Teenie-Filme der letzten Jahre halte, wollte Ananas Express, diese Kifferkomödie bei mir allerdings nicht so wirklich zünden.
Das mag daran liegen, dass ich Kifferfilmen nie so besonders viel abgewinnen konnte. Egal ob Supergrass, Cheech and Chong, Half Baked oder Lammbock – mir gehen Dauerkiffer mit ihrer verpeilten Art schon live auf die Nerven, da tun sie sich als filmische Sympathieträger bei mir doppelt schwer. Natürlich sind Rogen und Franco schon ganz knuffige Typen und der Film schafft es durchaus, sie über den Film von blöden DauerHighbees zu einigermaßen dreidimensionalen Charakteren werden zu lassen.
Doch das ändert wenig dran, dass bis auf ein zwei nette Momente – die Szene in der Schule fällt da positiv auf -, der gesamte erste Anfang des Films…
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenBis zur Mitte unerträglich zäh und bemüht, danach über alle Maßen okay. Die letzte Szene ist dann sogar das kleine Highlight.
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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenAnanas Express besticht primär durch ein Fülle liebevoll gezeichneter Charaktere auch jenseits der beiden Hauptfiguren und ihres unmittelbaren Umfelds. Selbst der Bösewicht, verkörpert von Gary Cole, der aus der Polit-Fernsehserie The West Wing als unglücklich agierender Vizepräsidenten „Bingo“ Bob Russell bekannt ist und hier eine wunderbare Christopher-Walken-Imitation abliefert, ist mehr als nur eine Schießbudenfigur.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenNeu in der Akkord-Fabrik ist nicht nur Independent-Regisseur David Gordon Green, sondern der Action-Anteil: Ein nicht enden wollender Schusswechsel beschließt die abermals zu üppig bemessenen 112 Minuten ohne denkwürdige Frauenrolle. Dass man vernebelt nicht viel gebacken bekommt, haben uns die Filmemacher schon „Beim ersten Mal“ erklärt. Jetzt haben wir gelernt, dass es nicht länger nur vom Marihuana herrührt, wenn’s in einem Apatow-Movie dröhnt und qualmt.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenEin blindes Huhn findet auch mal ein Kraut. Irgendwas ist hier nicht richtig, doch das wird die durchgängig bekifften Helden dieses Films nicht stören. Und ansonsten stimmt fast alles in der zigsten Komödie von Judd Apatow, die bis zum übertriebenen Finale überraschend treffsicher und echt komisch ist.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenGrundsätzlich war die Idee, die hinter „Pineapple Express“ steckt die, das es eine bekiffte Variante von „Midnight Run“ sein sollte. Und per se hält Greens Film auch das was er verspricht. Gerade die erste Viertelstunde konzentriert sich stark darauf Dale und Saul als zwei strunzdoofe Klischeekiffer zu etablieren, wenn sie sich auf der Couch bei zwei gleichzeitig laufenden Fernsehern über sinnloses Zeug ereifern. Dass dies ziemlich schnell eintönig wird ergibt sich von selbst. Zudem sind die Dialoge der beiden über die meiste Zeit hinweg auch nicht besonders wort- und geistreich, sodass einem das Lachen in vielen Situationen schwer fällt.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Fazit: „Ananas Express“ wird Fans von Seth Rogen erfreuen, geht er doch wieder mal voll in seiner Paraderolle als kuschelbäriger Kiffer auf. Ein paar wirklich gut zündende Witze und die professionelle Aufmachung bewahren den Film vor der Klamauk-Kiste. Richtig lustig sieht aber dennoch anders aus -> s. „Tropical Thunder“.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenPineapple Express ist die Antwort auf die Frage: Was, wenn so ein Film mal von einem wirklich großartigen Regisseur gedreht würde.
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenFranco und Rogen sind zwar lustig, so wie der Film auch, aber nur etwa eine Stunde lang. Dann wird Ananas Express auf einmal immer gewalttätiger und das ist ein großer Fehler. Regisseur David Gordon Green scheint nicht wirklich zu wissen in welche Richtung sein Film gehen soll. Nachdem er Filme aller Genres gemacht hat - z.B. Snow Angels - endet Ananas Express als versehentlicher, verfehlter Actionfilm.
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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer
Kommentar löschenWie so viele andere Kifferfilme ist dies eine Kiffer-Actionkomödie, die wirklich, wirklich lustig ist, ohne wirklich gut zu sein. Die Kifferkomödie ist der Triumph der Fresslust über die Trägheit.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenWenn die Jungs aus Superbad zu viel Gras im College rauchen, nie ihr Diplom bekommen und sich ständig wieder in absurden Situationen sehen, könnten sie das paranoide verkiffte Trio aus Ananas Express werden. Diese obszöne Kifferkomödie über ein paar Tage im Leben von drei hohlen Kerlen fühlt sich wie ein Verwandter eines letzten Sommerhits über ein Trio dreier Deppen an. Fans von Superbad werden den Film aber unterhaltsam finden.
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Kommentare (99) — Film: Ananas Express
Kommentar schreibenel björno 2012/02/11 21:05:26
Kommentar löschenZiemlich hoch angepriesen und vorhergesagt - konnte nichts halten.
Die Witze zünden äußerst selten und der Regisseur hat überhaupt kein Gefühl für Dialoge die zum lachen bringen und/oder interessant sind. Teilweise überzogen lange Gespräche die vollkommen unbrauchbar sind. Bestes Beispiel hierfür der späte Dialog im Restaurant.
Dazu präsentieren die Charaktere nur ausgelutschte Klischees
Fazit: Lest ihr diesen Kommentar vor dem ersten Sehen könnt's evtl. gefallen. Einfach schön die Erwartungshaltung unten halten, dann gibt's zumindest noch eine kleine Chance.
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Mr.AdGood 2012/02/10 15:44:44
Kommentar löschenabsoluter Bockmist!Schlechte Story,schlechte Schaupspieler ..und...naja eigentlich ist alles schlecht!!!
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Audreyfan 2012/02/08 21:22:15
Kommentar löschenAlso wenn Marihuanakonsum die Menschen wirklich so verpeilt und Ins-Fettnäpfchen-treten-süchtig macht, wie die im Film, ist es davon abzuraten es legal zu machen...
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Derluke 2012/02/06 10:24:02
Kommentar löschenSelten so einen Schrott gesehen. Eigentlich ist jeder Film den Seth Rogen macht absoluter Müll!!! Bitte lieber Seth Rogen hör auf Filme zu machen. Wie immer stellt sich mir die Frage wer sowas finanziert. Wahrscheinlich hätte ich erst was rauchen müssen um diesen Film in irgendeiner Art und Weise lustig zu finden.
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guggenheim 2012/02/05 16:13:49
Kommentar löschenEs mag gut sein, dass die Synchro einiges an Witz kostet. Darüberhinaus ist "Ananas Express" jedoch eine fürchertlich krampfige Angelegenheit, die sich schon zwanghaft an Genrevorbildern orientiert und dadurch die für Komödien notwendige Lockerheit verliert. Beinahe der komplette Film ist sichtlich auf Zielgruppentauglichkeit getrimmt und um Originalität bemüht, versagt dabei jedoch annähernd auf ganzer Länge. Das liegt auch daran, dass die Hauptdarsteller die Buddy-Rolle nicht ausfüllen. James Franco fehlt die natürliche komische Ausstrahlung und auch darstellerisches Talent lässt er vermissen. Bei Seth Rogen ist da schon mehr Humor vorhanden, allerdings ist der ebensowenig locker flockig, sondern unheimlich gewollt. Als skurriles Duo funktioneren Franco und Rogen kaum, sie sind eher nervtötend denn lustig.
Würde ich nur die erste Stunde bewerten, käme "Ananas Express" nicht über einen mageren Punkt hinaus. Das am Schluss höhere Tempo und der ein oder andere halbwegs funktionierende Gag retten den Film jedoch vor dem völligen Untergang.
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synthax 2012/02/05 16:13:47
Kommentar löschenGras rauchen macht ja sooo kreativ.
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8martin 2012/02/05 16:07:38
Kommentar löschenEine der inzwischen angesagten Komödien (2008). Die Handlung ist eigentlich unwichtig. Irgendwer ist aus irgendeinem Grund hinter irgendjemandem her. Wegen der Effekte wird maßlos übertrieben: eine ganze Hanfplantage, eine weibliche, farbige Polizistin mutiert zur Killerin. Dabei gibt es jede Menge flotte Sprüche, viel Klamauk und trotz Blut und Ballerei eigentlich keine richtigen Toten. Hier sind Schießereien Spielereien und es kämpfen Stehaufmännchen. Dabei geht ganz schön viel zu Bruch. Das scheint auch Absicht zu sein: dumm, dümmer, Dale und Saul. Seth Rogen hat wieder einmal Gelegenheit, sein Talent für turbulente Komik unter Beweis zu stellen. Es geht letztlich nur darum, wer kommt aus einer Keilerei mit dem coolsten Joke davon? Wer übertrifft wen mit Komik und Gag? Wenn man etwas nicht gut findet ’ist es pissy!’ und ’Gerichtszusteller’(das ist wirklich Dales Job!) wird mit ’Gerichtebesteller’ verwechselt. Klar, dass am Ende in dieser Materialschlacht alles in die Luft fliegt. Das wollte Regisseur Green aber nicht so stehen lassen. Drum hat er noch einen ziemlich dämlichen, völlig überflüssigen Nachschlag drangehängt. Dabei hatten sich doch schon vorher alle ganz toll lieb.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
FordFairlane 2012/02/05 15:57:46
Kommentar löschenBoah was für ein Müll war das denn? Den Film kann man echt nur bekifft gucken und sogar dann nicht lachen.
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moviee 2012/02/05 15:12:03
Kommentar löschenIch weiß nicht was daran auch nur im Ansatz lustig sein soll, wenn zwei absolute Dilettanten sich von einem Unglück ins andere stürzen und die beiden dauerbekifften Volltrottel mit Proletenhumor und oberflächlichen Witzen sich auch noch total toll finden. Ich habe mich durch diese Kifferkomödie gequält, denn nur um mir meinen Frust hier von der Seele schreiben zu können habe ich diese einfältige und vollkommen unlustige Komödie nach einer Stunde nicht abgebrochen sondern sie mir bis zum bitteren Ende angetan.
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Jack_Torrance 2012/02/05 16:09:20
Antwort löschenZum Glück hab ich mir gestern The Wrestler angesehen^^
moviee 2012/02/05 22:27:13
Antwort löschenDa kannst du wirklich von Glück sprechen^^
mj1978 2012/02/05 10:47:40
Kommentar löschenein richtig schlechter film... schade ums budget..
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ChaozzZJohnny 2012/02/05 04:32:17
Kommentar löschenDie deutsche Synchro war natürlich unterirdisch, aber insgesamt kommt der Film bei mir auch nicht so gut weg. Viele negative Aspekte mischen sich mit wirklich witzigen Szenen. 2 Punkte extra bekommt er für James Franco (spielt Saul fantastisch) und "FUCK THE POOOOOOOLIIIICE". Daher: nett, aber balanglos.
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j1mbojones 2012/02/05 02:29:55
Kommentar löschenHatte ihn heute bzw. gestern nebenher laufen und habe mich somit nicht 100% bewusst gesehen, aber das was ich gesehen und gehört habe hat mir definitv gereicht...selten so 'ne Bockwurst gesehen
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Kreischling 2012/02/05 02:09:09
Kommentar löschenDies ist einer der wenigen Filme, die ich mir nicht bis zum Ende ansehen wollte. Bei manch anderen überwog die Empörung ob der Dummheit der Handlung, bei anderen
war es eine Gereiztheit, die durch bestimmte Aspekte erzeugt wurde. Bei dem hier war es Langeweile. Einen Kifferfilm 'dermaßen' zu verhunzen grenzt schon an Kunst, wie ich sie nicht mag.
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Boliforce 2012/01/17 01:39:22
Kommentar löschenOhne zu übertreiben habe ich diesen Film 12 mal gesehen (da ich ihn immer jemand anderem zeigen musste), auf drei verschiedenen Sprachen und in verschiedenen "Bewusstseinszustände"(wenn ich es mal so nennen darf) und es ist eines der besten Filme die ich je gesehen habe. Trotzdem ganz anders als meine andere Lieblingsfilme, die ich aber alle nicht so auswändig kenne wie Ananas Express.
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J!GS4W 2011/12/14 21:57:48
Kommentar löschenEigentlich wollte ich eine niedrigere Bewertung abgeben, aber das Endgespräch im Café hat dann doch noch einmal ein bisschen was gerissen, denn die Tatsache, dass sich "Pineapple Express" einfach keinen Deut ernst nimmt, ist dann doch irgendwie sehenswert. Normalerweise mag ich nicht einmal Seth Rogen, aber ich muss gestehen, dass die Chemie zwischen ihm und James Franco hier einfach stimmt. Franco spielt den langhaarigen gechillten Dealer auf wirklich sympathische Weise, was einfach einige der wirklich schlechten Szenen wieder ausbügelt. Die Skurilität winkt hierbei an jeder Ecke, der Film bedient sich dieser auch zuhauf, macht zudem auch noch einen ständigen Genrewechsel durch, wobei gerade der Umstieg von Kiffer- auf Actionfilm in Uwe Boll Manier besonders auffällig ist. "Pineapple Express" ist also nicht wirklich ein guter Film, da die Story im Grunde totaler Blödsinn ist und auch die Umsetzung absolut laienhaft wirkt. Dafür muss man ihm aber seinen Unterhaltungswert zugestehen, sodass man im Trashrahmen tatsächlich ein paar Pünktchen dazu schummeln kann. Anspielungen und Verweise auf andere Filme sind in diesem Fall dann einfach irgendwie "nett", ebenso wie der Film es auch ist.
"What's down there? A fucking Rancor?"
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kahaujiko 2011/12/10 00:42:32
Kommentar löschenein erfrischend alternativer film, der wirklich viele lacher beinhaltet und im zeitalter von effektversauertem cgi-geballere und gehaltlosen teenie-schmonzetten das herz des filmfreunds zu erfreuen vermag^^ end geil der film
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stalker 2011/11/25 15:54:44
Kommentar löschenIch geh dann mal Regeln brechen.
Eigentlich ist Ananas Express gar keine so gute Komödie, zu konstruiert, zu bemüht wirkt sie zuweilen, da sinkt das Niveau und Langeweile kündigt sich an und da gibts Blicke auf die Vorspultaste, doch sind diese Makel nur vereinzelte Wolken, die am blauen Himmel vorüber ziehen, da schwindet mal kurz die Sonne, kommt aber immer wieder hervor, weil da ist Seth Rogen, vor allem der, da ist James Franco, da sind die anderen und da ist vor allem dieser süße Duft der Anarchie.
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Le Samourai 2011/11/25 21:25:50
Antwort löschenJames Franco und ne nervige zweite Hälfte haben mir den Film gründlich versaut...
stalker 2011/11/25 21:42:35
Antwort löschenVersteh ich voll und ganz und wäre Rogen nicht gewesen, ich hätte abgeschalten, aber bei Rogen werd ich schwach.
Le Samourai 2011/11/26 00:05:31
Antwort löschenJep den seh ich auch ganz gerne eigentlich. Finde sogar Green Hornet absolut sehenswert!
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stalker 2011/11/26 10:21:15
Antwort löschenÜbrigens, Rogens deutsche Synchronstimme geht ja überhaupt nicht, schaue unwichtige Filme eigentlich ganz gern in deutscher Fassung, doch bei diesem hier wars unmöglich, nervig und wie bin ich doch froh, dass ich seit dem Übergang von Video zu DVD die meisten Filme auch im Originalton sehen kann.
ihre-herrlichkeit 2011/11/26 12:04:09
Antwort löschenDu bist so links, ey. ^^
Louis B 2011/11/17 14:14:55
Kommentar löschenWitzige Komödie mit dem wiedermal genialen Seth Rogen und einem superlustigen James Franco !
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Rukus 2011/11/08 13:12:17
Kommentar löschenDer Express ist nicht schlecht und hat meine Lachmuskeln deutlich stärker beansprucht als der vielgerühmte Hangover. Dazu durchgeknallte Action (der Fuß!) und ein bizarres Finale. Hier und da hat er aber ein paar nervige Längen, besonders, wenn es "zwischenmenschlich" wird. An meine Lieblingskiffer, nämlich Jay & Silent Bob kommen die Jungs hier nicht ran, sind aber verglichen mit diversen anderen Grasianern mehr als gut dabei.
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seven 2011/10/25 17:33:50
Kommentar löschen"Gib Stoff Mann, mit dem Wald bin ich fertig."
David Gordon Green feuert keine Innovationspatronen ab. Geistig unterbelichtete Karikaturen im amerikanischen Underground, Drogenplot mit Paranoiaspritze, Buddyaction und ausschweifende Dialogketten: Das gab es alles schon. Der Einstieg ist ein merkwürdiger Vergangenheitskursus, ein Hybrid aus Film Noir-Stilistik und "American Pie"-Peinlichkeit, der die Entwicklung des Superjoints (Ananas Express genannt) einfängt. In der Gegenwart geraten die notorischen Kiffer Dale Danton und Saul Silver (Alliteration an die Macht) in das Schussfeld eines Drogenkriegs zwischen chinesischen und amerikanischen Auftragskillern. Davor, dazwischen und danach seitenlanges Gerede über die Dreierpotenz des Prototyps von Zukunftjoint, das Aufspüren von Handys per Infrarotraketen und Fake-Herpes als Notlüge. Ein hispanisch-afroamerikanisches, deutlichst an "Pulp Fiction" angelehntes Gangsterduo zetert wie ein trautes Ehepaar und hat keine Scheu vor deplatziertem Tränenfluss. Gangster sind auch nur Menschen, keine revolutionäre Erkenntnis. Trotzdem funktioniert "Ananas Express" zum Großteil fantastisch, denn die Chemie zwischen dem Cast ist perfekt. Seth Rogen spielt (mal wieder) sich selbst, arbeitet als Gerichtszusteller, plädiert für die Legalisierung von Marihuana und Freundin Angie geht noch zur High-School. Nicht wiederzuerkennen, dicht bis in die Haarspitzen und als komplettes Anti zum Yuppie Harry Osborn in der Spinnentrilogie konzipiert blüht James Franco als philosophisch anmutender Dealer Saul auf. Baggystyle, Hippiemähne, verträumter Blick und nicht zuletzt wahnwitzige Phrasen, bei denen man sich ständig fragt, wie es technisch möglich ist, so viel Blödsinn auf einmal zu labern. So, als habe er ganz Woodstock aus den Brüsten seiner Mutter gesaugt. Danny McBride ist der heimliche Star als bizarrer Zwischenmann Red mit Hang zum Extraordinären und sorgt für einige der erinnerungswürdigsten und krassesten Szenen seit Langem in der Geschichte der Komödie. Die Fightszene in seinem Haus ist abartig skuril, im Grunde hochbrutal und zum Schreien komisch. Vor allem, da man im Chaos aus Eiertritten, Gehirnerschütterungen und Schmerzensschreien auch noch Zeit findet, hochtrabende Weisheiten kundzutun. Diese perfektionierte Dämlichkeit (Kommunikation bewegt sich immer auf der Ebene zwischen geschmacklos dumm und verboten genial) wird stolz zur Schau getragen und vermischt sich mit einem satten Schuss Anarchotollwut. Angie (Amber Heard nicht nur sexy, sondern auch witzig) bohrt Saul eine Gabel in die Schulter. Saul ist froh, dass er in die Tinte von Dale getunkt hat. Dale nimmt Red mit einem Topfkaktus als Mikrophonersatz ins Kreuzverhör. Red kriegt ein halbes Dutzend Kugeln ab, bricht sich halb den Hals, backt zum Gedenken an seinen verstorbenen Kater einen Geburtstagskuchen und schwingt sich samt Halskrause schlussendlich zum Heldentempel empor. Das bleibt trotz der Kifferklischeess immer sehenswert. Auch die Massen an anzüglichen Metaphern und peinlich-vulgären Wortspielchen können das nicht verdecken. Denn es geht am Ende eben nicht um Drogenkonsum, sondern um wahre (Männer-)Freundschaft.
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_Garfield 2011/10/25 17:35:59
Antwort löschen2 Minuten fürs durchlesen und für gut befinden: Rekord!
seven 2011/10/25 17:36:50
Antwort löschenDanke Mann! ;-)
Timo K. 2011/10/25 17:56:47
Antwort löschenKlingt so, als ob's ein neuer Hassfilm von mir werden könnte, sieh' an, muss ich sehen.
Isolation 2011/10/25 19:47:35
Antwort löschenIch schließ mich da mal dem Timo an. Aber sehr cool geschrieben!
seven 2011/10/25 19:49:35
Antwort löschen@Iso: Danke vielmals, ich fand den mitunter richtig geil! :)
Dox 2011/10/27 22:19:55
Antwort löschenIch glaube, ich kann mich auch in die Gruppe einreihen. Aber schöner Kommentar! ;)
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seven 2011/10/27 22:27:09
Antwort löschenGesehen und für schlecht befunden oder wie? :-)
Dox 2011/10/27 22:46:57
Antwort löschenne, ein potenzieller schlechter... seth rogen und seine komödien sind nicht so mein humor ;)
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