Batman Begins - Kritik

US 2005 Laufzeit 140 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Thriller, Kinostart 16.06.2005

  • 10

    Großartiges Erlebnis.

    • 8

      Alle 3 Batman Filme Von Nolan sind grandios.

      • 8

        Mit diesem Film hat Christopher Nolan der Welt zum ersten Mal gezeigt wie düster Batman sein kann. Mit herausragenden Schauspielern besetzt und sehr gut inszeniert von Nolan ist dieser Film eine Empfehlung an alle die sich für Comichelden interessieren.

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        • 4

          Auch wenn den meisten die düstere und realistische Nolan-Trilogie anscheinend sehr gefällt, komme ich damit irgendwie nicht richtig klar, was wohl auch daran liegt, das ich mit den beiden Filmen von Tim Burton aufgewachsen bin. Ich mag einfach diesen bunten und abgedrehten Stil. Darüber hinaus zieht sich die Handlung über die gesamte Laufzeit wie Kaugummi. Christian Bale kann Michael Keaton nicht mal ansatzweise das Wasser reichen und bei der schauspielerischen Darbietung von Katie Holmes rollen sich bei mir sofort die Fußnägel hoch.

          • 10

            Ich bin neu hier und möchte mich nicht gleich unbeliebt machen aber Batman Begins ist der beste Film aller Zeiten. Nolan versteht es Nostalgie mit dem düsteren Look zu verbinden lässt die Spannung keine Sekunde außer Acht. Ja The dark knight ist klasse aber an dieses Meisterwerk kommt weder 2001 noch Vertigo ran.

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            • 7 .5

              Solider erster Teil. Kommt natürlich nicht an den legendären zweiten Teil heran. Allerdings fesseln einen hier schon die düstere Atmosphäre und der gewohnte Nolan-Stil. Ein Muss für alle Batman-Fans, zumal es nie schadet, den 1. Teil vor dem 2. zu sehen ;)

              • 10

                Der Abspann läuft und die beste Filmmusik von Hans Zimmer und James Newton Howard ertönt. Dieser Film ist nur der Anfang einer genialen Trilogie. Es gab ne zeit vor Teil 3, da landete der 1. und der 2. locker alle 3-4 Monate in meinen Player. Nach leichter Übersättigung beschloss ich die Trilogie ein paar Jahre ruhen zulassen. Doch jetzt hat sie mich wieder. Ich hab mir gerade eben Batman Begins angesehen. Christopher Nolan der größte Mainstream Regisseur unserer Zeit. Dieser Film wird auch in 20 Jahren noch gut aussehen. Aus dem ganz einfachen Grund weil er größtenteils auf CGI verzichtet. Die Actionszenen sind großartig inszeniert worden. Echte Stunts, echte Auto-Crashs, echte Film-Explosionen. Hier ist nix zuspüren vom heutigen CGI-Gewichse. Action Höhepunkt ist die Verfolgungsjagd mit der Polizei. Christian Bale ist einfach Perfekt für dir Rolle des Bruce Wayne alias Batman. Mein zweit liebster Darsteller des Films ist Liam Neeson. Die Rolle des Mentoren und gleichzeitigen Bösewichts Henri Ducard alias Ras Al Ghul ist perfekt auf ihn zugeschnitten. Michael Caine als Butler Alfred und Morgan Freeman als Lucius Fox sind auch für den ein oder anderen lustigen Spruch zuhaben.( ,,Wenn sie ein bisschen Spaß vortäuschen, könnten sie ja versehentlich welchen haben``)Aber auch der Rest des Casts ist überragend. Die Story ist spannend. Was dem ganzen noch den Stempel aufdrückt ist die geniale Musik von Hans Zimmer und James Newton Howard. Ich bekomm jedesmal Gänsehaut wenn Rachel, Batman fragt wer er ist und er darauf antwortet ,, Was wir im inneren sind zählt nicht, nur das was wir tun zeigt wer wir sind''. Dann springt er und die Musik ertönt. Dieser Moment hat mich einfach immer. Ein genialer Start, für einer der besten Filmtrilogien aller Zeiten. Die volle Punktzahl!!!

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                • 8 .5

                  „Warum fallen wir? Damit wir lernen, uns wieder aufzurappeln!“

                  Mit „Batman Begins“ führt uns der grandiose Regisseur Christopher Nolan vorsichtig in seine Vorstellung des Batman-Universums. Die düstere Gestaltung, die großartig inszenierten Effekte und die hervorragende Beleuchtung der Vorgeschichte des Bruce Wayne trägt hierbei wohl maßgebend zu dem Erfolg bei. Im Mittelpunkt steht der düstere Superheld Batman – wer hätte das bei dem Filmtitel gedacht? - der sich um die Sicherheit in der Stadt Gotham kümmert. Dabei muss er etwaige Bösewichte und Schurken aus dem Weg räumen. Diese Probleme löst er grazil und lässig, wie kein zweiter Superheld. Den coolen Vorteil, den der Superheld hierbei hat, ist ganz einfach der Fakt, das er nicht auf irgendwelche Superkräfte angewiesen ist, sondern alles ganz lässig mit epischen Gadgets und seiner eigenen Intelligenz löst.
                  Ich bin keineswegs ein Freund von diesen Superhelden-Verfilmungen. Ich habe nicht mal die Comics gelesen, geschweige denn die Videospiele gespielt oder mich anderweitig mit dem Thema auseinandergesetzt. Dennoch kommt man um das Thema Batman und Co. nicht herum. Seit „Guardians of the Galaxy“ bin ich jedoch irgendwie auf den Geschmack gekommen, mir Superhelden-Verfilmungen anzuschauen, einfach weil sie schon ziemlich episch sind. „Batman Begins“ reiht sich famos in die Reihe guter Superhelden-Verfilmungen ein. Die düstere Atmosphäre macht unglaublich Spaß, die Entstehung des Superhelden zu entdecken ebenso. Die Bilder sind spitzenmäßig und die Charaktere unfassbar sympathisch. Auch an Humor fehlt es in diesem Film nicht. Bei etlichen Dialogen musste ich unglaublich lachen, mehr sogar, als bei sogenannten Komödien. Ein Indiz dafür, das ich mich super unterhalten gefühlt habe. Der Film spielt einen Vorteil aus: Er wird zu keinem Punkt langweilig. Entweder sind es die Dialoge, die grandios unterhalten oder aber die Action, von der es in diesem Film jede Menge gibt. „Batman Begins“ macht Spaß – von der ersten, bis zur letzten Sekunde.
                  Trotz der bisherigen Berührungsängste mit Superhelden sind einem die Schurken natürlich ebenfalls bekannt. Bei Batman fällt einem sofort Joker ein, der ja im zweiten Teil eine große Rolle spielt. Den Schurken in diesem Film fand ich etwas schwach und blass. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, das er wirklich bedrohlich ist. Klar, seine „Ich rotte die Stadt aus“-Masche war schon beeindruckend und sein kämpferischer Stil war nicht zu verachten, aber... nö, hat mich nicht überzeugt. „Batman Begins“ war mein erster Batman-Film. Deswegen habe ich auch keinen Vergleich zu vorherigen Filmen. Ich weiß aber, das mir Christian Bale in der Rolle sehr gut gefällt. Von vorne bis hinten ist die Besetzung stimmig und auch die anderen namhaften Akteure machen ihren Job mehr als gut.
                  Der Anfang von Christopher Nolans Filmtriologie um den dunklen Ritter weiß zu überzeugen. Mit der düsteren und dramaturgischen Atmosphäre hat meinen einen fantastischen Grundstein gesetzt. Die Darsteller wurden von Anfang bis Ende gut in Szene gesetzt und überzeugen auf ganzer Linie. Hier entsteht etwas ganz großes und ich freue mich auf den zweiten Teil. Der Film ist jedenfalls nicht umsonst so gehyped wurden. Und verdammt: Langsam mutiere ich zum Fan von Comicverfilmungen. Ganz großes Kino und mit zwei Stunden auf keinen Fall zu lang.

                  ICH BIN BATMAN!

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                  • 8 .5
                    TommyDeVito 05.05.2015, 06:16 Geändert 05.05.2015, 07:35

                    Trinkspiel: Trinkt jedes Mal, wenn in "Batman Begins" das Wort "fear" erwähnt wird. Viel Spass.
                    Zum Film: Immer noch einer der besten der Superhelden-Ursprungs-Filme. Habe mir in den letzten Tagen (seltsamerweise in umgekehrter Reihenfolge) die Dark-Knight-Trilogie noch einmal angesehen. Der titelgebende "Dark Knight" bleibt zwar der herausragende Film, trotzdem hat mir gerade die (im Vergleich) eher comichafte Darstellung Gothams in Batman Begins gefallen und die vor allem in den Original-Versionen der beiden Fortsetzungen teilweise schon recht lächerliche Batman-Stimme Bales ist hier noch ganz erträglich.

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                    • 7

                      Guter Batman Film

                      • 9
                        Cokecab19 02.05.2015, 14:18 Geändert 02.05.2015, 15:03

                        Dark-Knight-Marathon – Teil 1: Batman Begins

                        Ich weiß ja nicht, was andere Leute an einem Feiertag so alles tun, aber ich für meinen Teil habe die Gelegenheit genutzt, mir einen Kumpel geschnappt und mit ihm die gesamte Dark-Knight-Trilogie an einem Stück durchgeschaut. Und natürlich lasse ich es mir nun nicht nehmen, zu jedem der Teile auch in ein paar Sätzen meinen Senf dazu Kund zu tun. Beginnen wir das ganze also mit dem ersten Teil der Reihe: Batman Begins.

                        Zuerst einmal: Batman Begins ist für mich wohl der Beste Origins-Film, den ich je erblicken durfte. Nicht nur liegt das an Christopher Nolans Ansatz, einen Superheldenfilm das erste Mal so richtig düster und realistisch zu gestalten, ihn ihm im Grunde mehr in einen ernsthaften Thriller zu verwandeln, sondern auch daran, dass sich Batman Begins viel Zeit nimmt, um die Wandlung von Bruce Wayne und somit die Entstehung von Batman zu veranschaulichen.
                        Seine Entwicklung vom rachsüchtigen, durch den Tod seiner Eltern gebrochenen Waisenkind zum selbsternannten Beschützer der Stadt Gotham zeigt so viele Facetten dieses Charakters, dass er in Batman Begins der für mich wohl menschlichste Superheld, ja sogar einer der menschlichsten Charaktere wird, die ich aus Filmen kenne.

                        "Und warum fallen wir, Bruce? Damit wir lernen können, uns wieder aufzurappeln!"

                        Nolan nimmt sich so viel Zeit für die Geschichte, dass wir immer verstehen können, was Bruce Wayne gerade durchmacht, was in ihm vor geht. Wir lernen mehr von ihm, als jemals zuvor in einem Film, weil sich Nolan nicht nur auf die Action, sondern auch auf seine Ausbildung und ebenso auf seine Kindheit und die Zeit nach dem Tod seiner Eltern und vor Batman konzentriert, gleichzeitig auch die Beziehung zu seinem Butler Alfred, zu Rachel und Gordon ausbaut, die alle in seinem weiteren Leben als Bruce Wayne/Batman noch eine große Rolle spielen werden.

                        Doch nicht nur ist Batman Begins für mich die beste Origin-Story, sondern auch der beste Batman-Film, den ich kenne. Denn, auch wenn The Dark Knight als Film der bessere der beiden ist, fühlt sich dieser doch oft nur noch wenig auch nach einem Batman-Film an. Ganz anders aber Batman Begins.

                        Zum einen sieht hier Gotham noch viel mehr auch wie Gotham aus fühlt sich auch immer an, wie Gotham. Wir bekommen zu sehen, wie dreckig und kaputt diese Stadt ist, sehen Viertel, wie die Narrows und das darin gelegene Arkham Asylum, welche den Charakter dieser Stadt perfekt widergeben. Christopher Nolan schafft es, zu zeigen, wie sehr diese Stadt am Abgrund steht, und wie Hilflos sie ohne Batman immer weiter auf diesen zusteuert.

                        Dazu kommen drei super Antagonisten, die unterschiedlicher fast nicht sein könnten. Mafiaboss Carmine Falcone, der von Anfang an mit Verantwortlich dafür ist, zu was Gotham sich entwickelt hat und welcher die Stadt beherrschen will. Ra’s Al Ghul, den wir als Freund und Lehrmeister kennen lernen, und welcher, wie Batman, den wahren Charakter Gothams erkennt, aber im Gegensatz zu ihm keine Hoffnung mehr sieht, und Gotham deswegen zerstören will. Und schlussendlich Scarecrow, der Experimente an den Insassen in Arkham durchführt und bei dem Plan hilft, Gotham in die Selbstzerstörung zu stürzen.

                        Wo am Anfang noch die Einführung und die Charaktere an sich im Fokus lagen, bleiben sie auch später noch das Herz des Films, auch wenn sich dieser schließlich immer mehr auf den sich zuspitzenden Konflikt fokussiert, immer mehr Spannung aufbaut. Und aufgrund der perfekt gewählten Länge kommt am Ende auch keiner der Parts zu kurz – Denn Batman Begins nimmt sich für alles, was er erzählen will, genug Zeit, ohne je gehetzt oder langatmig zu wirken.

                        Und je nachdem, was, oder wer gerade Präsent ist, welche Themen Nolan in Batman Begins gerade behandelt, übt der Film die unterschiedlichsten Wirkungen auf einen aus. Von Nolans gewohnt unterkühlter Atmosphäre, über bedrückend dreckig-dunkle Bilder bis hin zu einem absolut großartigen, surrealen und angsteinflößenden Trip scheint in Nolans erstem Teil der Trilogie keine Szene wie die andere.

                        Aber egal, was gerade zu sehen ist, Hans Zimmers toller Soundtrack der gesamten Reihe, der in The Dark Knight schließlich seinen Höhepunkt findet, sorgt auch schon in Batman Begins für den ein oder anderen Gänsehaut-Moment und untermalt die tollen Bilder zu jeder Zeit absolut Perfekt.

                        Alles in allem ist Batman Begins für mich ein von vorne bis hinten einfach nur großartiger Auftakt zu der wohl besten Trilogie, die bisher jemals die Leinwand erblicken durfte. Batman Begins macht für mich alles richtig, was er nur richtig machen kann, wenn er es nicht gerade noch besser macht, und muss sich auch vor seinem Nachfolger in keiner Weise verstecken. Hier macht mir Nolan, wie eigentlich mit jedem seiner Filme, immer wieder deutlich, wieso er für mich der beste Regisseur unserer Zeit ist.

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                        • 9

                          Hier und da ein paar Längen. Das war es aber auch schon. Schön düster, tolle Story und Effekte der Extraklasse machen den Einstieg in Chris' Batman-Welt so richtig fluffig.

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                          • 9 .5

                            Gefängniswärter: "Einzelhaft!"
                            Bruce: "Wieso?"
                            Gefängniswärter: "Zum Schutz."
                            Bruce:" Ich brauche keinen Schutz."
                            Gefängniswärter: "Zum Schutz für die anderen."

                            Egal, was Christopher Nolan macht, er übertifft immer wieder meine Erwartungen.

                            Lustiger Fakt am Rande:
                            Bale war aufgrund seiner Dreharbeiten zu The Machinist erst erheblich zu dünn für die Rolle. Auf Zuraten von Nolan, so viel zuzunehmen wie möglich, brachte es Bale nach einer Ernährungsumstellung und ausgiebigem Training schlussendlich auf 110 kg, was ihm unter Crewmitgliedern den Spitznamen „Fatman“ bescherte. Zu Drehbeginn hatte er wieder genug abgenommen, um einen sowohl starken als auch agilen Superhelden realistisch darstellen zu können.

                            Das Ende bietet dann auch eine geniale Überleitung zu "The Dark Knight":
                            Lt. Gordon: "Wie finden Sie den hier: Bewaffneter Raubüberfall, Doppelmord, hat einen Hang zur Theatralik, genau wie Sie. Und hinterlässt eine Visitenkarte." (zeigt Batman eine Jokerkarte)
                            Batman: "Ich geh der Sache nach!"

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                            • 9

                              Starkes, düsteres Comeback des dunklen Ritters und der Auftakt zu einer grandiosen Trilogie, der mit dem 2. Teil die, in meinen Augen, beste Comicverfilmung aller Zeiten folgte.

                              • 7 .5

                                Sehr guter Actionfilm, welcher mit einer spannenden Story den Zuschauer fesselt

                                • 8

                                  Der erste Teil von Christopher Nolans Batman-Trilogie. Christian Bale alias Bruce Wayne muss in der verkommenen Stadt Gotham für Ordnung sorgen.
                                  Schon zu Beginn wird einem als Zuschauer bewusst, dass man in diesem Film keine so fröhliche und unbekümmerte Party-Stimmung wie in den Marvel-Teilen hat. Die Atmosphäre wirkt deutlich ernster und düsterer, was nur eine der Stärken des Films ist. Der Cast rund um Christian Bale, Michael Caine, Gary Oldman und Morgan Freeman liefert eine grandiose Performance ab, ebenso Liam Neeson, der als Bad Guy (mit Schnurrbart) wieder einmal alles vernichten will. Einziges Manko am Film ist vielleicht die Story, die zwar nicht grundsätzlich schlecht ist, aber von ihrer Komplexität nicht an andere Werke Nolans anknüpfen kann. Natürlich ist dies auch dem Umstand geschuldet, dass "Batman Begins" eine Comicverfilmung ist, bei denen das Hautaugenmerk der Studios wahrscheinlich auf anderen Dingen liegt. So wirken manche Charaktere etwas farblos und nicht so facettenreich. Besonders Liam Neeson hätte man noch mehr Schärfe geben können. Die Sache mit seiner Freundin/Frau begann gut, wurde dann aber leider nie wieder aufgegriffen - Schade. Abschließend ist Batman ein guter Film geworden, der durch seine düstere Atmosphäre und die soliden Effekte überzeugt, aber noch Platz nach oben gehabt hätte.

                                  • 7

                                    Anhang Bewertung:
                                    Inhalt/ Story 6.0/10
                                    Schauspieler/ Leistung 6.0/10
                                    Umsetzung/Atmosphäre 8.0/10

                                    • 7

                                      Okay, vielleicht sogar gut,aber nicht sehr gut. Das trifft diesen Film ziemlich treffend. Er bildet die Einleitung in ein Trilogie-Meisterwerk, eines das auch mir beweist: Remakes können nicht nur funktionieren, sie können trotz bekannter Storys sogar begeistern. Begeistern tut mich dieser Film zwar lange nicht in dem Ausmaß, wie es der zweite Teil überragend tut, dennoch ist er für das Superhelden-Franchise im oberen Bereich, erzählt die Geschichte vom Beginn und Aufstieg des schwarzen Rächers in spannender Art und Weise und macht Lust auf mehr. Und, unbestreitbarer Weise, sollte diese Lust mehr als nur befriedigt werden...

                                      • 10

                                        "Batman Begins" ist einer der besten Actionfilme und Thriller aller Zeiten.

                                        In "Batman Begins" von Mastermind Christopher Nolan geht es um Bruce Wayne (Christian Bale) der als kleiner Junge mit ansehen muss, wie seine Eltern von Joe Chill (Richard Brake) erschossen werden. Als erwachsener Mann bereist er die Welt um das Verbrechen zu bekämpfen. Schließlich wird er von Henri Ducard (Liam Neeson) gefunden und trainiert. Wayne kehrt nach Gotham zurück und nimmt zusammen mit seinem Butler Alfred (Michael Caine) den Kampf gegen das Verbrechen auf...

                                        "Batman Begins" ist ein perfektes Film. Besonders die Charakterentwicklung von Bruce Wayne ist beeindruckend. Er wandelt sich dabei vom beinahe Killer zum Albtraum des Verbrechens.

                                        Waynes Charakter ist unglaublich vielschichtig. Als "gewönlicher" Mensch zu Beginn ist er voller unterdrückter Wut. In ihm steckt die Begierde nach Rache. Erst als er die Maske des Dunklen Ritters aufsetzt, ist es ihm möglich, seiner Wut freien Lauf zu lassen.

                                        Doch damit nicht genug. In dem Film werden bereits erste Anzeichen seiner Sucht nach der Gewalt, die er als Batman ausleben kann, gezeigt. Gerade diese Sucht nach Gewalt wird in "The Dark Knight" und "The Dark Knight Rises" zu einem wichtigen Element der Handlung.

                                        Neben Wayne überzeugt besonders der Antagonist Ra's Al Ghul. Er ist der optimale Antagonist für diesen Film. Er ist ein Faschist, der an seinen Vorstellungen fest hält und seinen blutigen Pfad bis zum Ende beschreitet.

                                        Besonders interessant ist die Gratwanderung, die Wayne zu Beginn des Filmes begeht. So wäre es ein leichtes für ihn gewesen, sich den faschistischen Vorstellungen Ra's Al Ghuls zu ergeben. Doch er schafft es, den rechten Weg zu beschreiten und bildet so einen Gegenpol zu Al Ghul.

                                        Im Kern vertritt Wayne die selben Werte wie Al Ghul; doch er bevorzugt andere Ziele zu verwirklichen.

                                        Auch übt Nolan hier gelungene Gesellschaftskritik. Die Gesellschaft, die Ra's Al Ghul zu vernichten denkt ist dekadent und korrupt.

                                        Zu den oben genannten positiven Aspekten gesellt sich eine großartige Story, ein brachialer Score, eine umwerfende Optik, unglaubliche Darsteller und eine dichte Atmosphäre.

                                        Somit komme ich nicht darum herum, "Batman Begins" volle 10 Punkte zu geben und ihn damit zu einem absoluten Meisterwerk zu machen.

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                                        • 8 .5

                                          Guter Film, nie war Batman so düster :)

                                          • 9

                                            Gelungener Anfang der Trilogie! Etwas langfädig jedoch

                                            • 9 .5

                                              Vieles wurde ja bereits schon über den Film geschrieben, daherhalte ich mich kurz.
                                              Er liefert eine gute Erklärung zur Entstehungsgeschichte von Batman sowie seiner Ausrüstung. Christian Bale als Batman gefällt mir bisher am Besten.
                                              Für mich eine der besten Umsetzungen bisher.

                                              • 10

                                                Der Gebrauch der Kräfte, die man hat, ist man denen schuldig, die sie nicht haben. (Carl Schurz 1829 – 1906)
                                                Der Werdegang eines Protagonisten vom verirrten "Jüngling" zum gereiften "Helden", ist eines der Themen in Filmen die mich besonders interessieren. Als Batman-Fan passt es da wie die Faust auf´s Auge mich der Verwandlung von Bruce Wayne zum Dunklen Ritter hinzugeben.
                                                Bruce Wayne erlangte nicht etwa Superkräfte, wie andere seines Fachs, indem er von einem Blitz getroffen wurde oder aus Versehen in ein mit Wundermitteln gefülltes Reagenzglas gestolpert ist. Nein, er begab sich auf eine Reise auf der er lernte, wie kriminelle Subjekte ticken, wie sie handeln und was sie antreibt, zu glauben ohne Gewissen und Rechtschaffenheit, recht zu haben.
                                                Ausgangspunkt ist jene berüchtigte Nacht, in der seine Eltern; Thomas und Martha Wayne, vor den Augen des kleinen Bruce, auf offener Straße vom Ganoven Joe Chill niedergeschossen wurden. Seitdem plagen Bruce Schuldgefühle, als auch Wut. Die Rache an den Mörder sitzt jedoch ebenso tief in ihm. Dieses Gefühl macht Bruce keine unerhebliche Angst, denn er fürchtet den Zorn, der aus ihm einen genau so skrupellosen Verächter machen kann, wie jener es ist, der nicht davor scheut auf offener Straße Leute zu erschießen.
                                                Um zu lernen seine inneren Kräfte zu kontrollieren und sie in positive Form umzuwandeln, verlässt Bruce Wayne Gotham und reist durch die Welt, um kriminelles Handeln zu verstehen und um herauszufinden, wie er jene das Fürchten lehren kann, die selbst Angst verbreiten.
                                                Der geheimnisvolle Ducard nimmt Bruce in der von Ra`s Al Ghul geführten Schattenliga auf und lehrt ihm, wie Verbrecher denken und handeln.
                                                Bruce steigt immer mehr in das Verhalten und in die Psyche von Kriminellen ein und versteht sich schon bald darin, in die verwinkelsten Ängste von ihnen zu blicken. Am meisten fürchten die Menschen was sie nicht sehen. Also lernt Bruce die Techniken von Theatralik und Täuschung und benutzt Nacht und Schatten um "wahrhaft" unsichtbar zu werden.
                                                Gestählt durch hartes Kampftraining, aufgebaut durch intensives erlernen von kriminellen Denkmustern und gestärkt durch den wahrhaftigen Glauben an Gerechtigkeit, begibt sich Bruce Wayne nach vielen Jahren zurück in seine Heimatstadt Gotham, um sich selbst in seine größte Angst zu verwandeln.
                                                Als Alter Ego: Batman, lehrt er jene das Fürchten, die von der Angst anderer gelebt haben. Nebenbei beweist Batman in jeder Nacht, in der er für Recht und Ordnung sorgt, dass man nicht von einem Gen-manipuliertem Kleintier gebissen werden muss, um für Gerechtigkeit einzustehen. Also, jeder der möchte darf von sich behaupten: „Ich bin Batman!“

                                                Der Kommentar stammt nicht von mir, sondern von dem Batmanexperten Florian Fischer in unserer Filmgruppe auf facebook. Ich fand den Text aber so gut, dass ich ihn gern auf mp öffentlich machen würde und da Florian nicht auf moviepilot angemeldet ist, gings nicht anders als dass ich den Text zu kopiere und hier abspeichere. Im Orginal ist der Kommentar nachzulesen unter:
                                                https://www.facebook.com/groups/143545132507413/

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                                                • 8 .5

                                                  Christopher Nolan ist mit seiner Batman-Trilogie das gelungen, was nach meinem Geschmack sämtlichen anderen Superhelden-Verfilmungen bislang missraten ist: Er haucht der Story genau den Grad an Realismus ein, den ich benötige, um mich einer solchen Geschichte zu nähern. Und wie ihm das gelungen ist…

                                                  Batman Begins schildert glaubhaft und spannend die Hintergründe der Saga und bindet sie homogen in die Story des ersten Teils ein. Man ist direkt gefesselt von der Thematik, will mehr wissen über Batman, für mich selbst war das zugegebenermaßen eine völlig neue Erfahrung.

                                                  Was nach der ausgiebigen Einführung der Charaktere folgt, ist ein vollkommen gelungener Thriller, der einfach bestens unterhält. Die Darsteller agieren auf höchstem Niveau, allen voran Christian Bale in der Hauptrolle, aber auch die Nebenrollen sind durchweg erstklassig besetzt mit hochrangigen Namen wie Michael Caine, Cillian Murphy, Katie Holmes, Liam Neeson, Gary Oldman und Morgan Freeman. Wirklich stark, wer für die Trilogie alles gewonnen wurde. Die Spannung ist wirklich enorm, die Handlung bietet einige unerwartete Wendungen und Action satt. „Batman Begins“ schafft zudem trotz einer starken Schlusssequenz den Bogen zum Nachfolger zu spannen - wohlgemerkt ohne den Zuschauer enttäuscht mit einem mordsmäßigen Cliffhanger zurückzulassen.

                                                  Abzüge in der B-Note gibt es von mir dafür, dass ich Liam Neeson in seiner Rolle nicht ganz so überzeugend finde. Normalerweise halte ich viel von ihm, doch hier wirkt er irgendwie nicht ganz perfekt eingebunden. Die vielen verschiedenen Handlungsstränge sind darüber hinaus zwar ganz Nolan-like, aber auch hier finde ich die vielen Szenenwechsel gerade zu Beginn des Films fast etwas anstrengend. Das ändert selbstverständlich nichts daran, dass der Film rundum gelungen ist, gerade für Genrehasser ist „Batman Begins“ wohl die perfekte Gelegenheit, sich diesem roten Tuch mal zu nähern.

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                                                  • 9
                                                    moviesforlife 01.02.2015, 15:05 Geändert 02.02.2015, 15:07

                                                    Batman ist und bleibt für mich der beste Superheld aller Zeiten. Kein Marvel-Film (auch wenn er sehr gut ist) kommt auch nur ansatzweiße an die Qualität eines Teils von Nolans "The Dark Knight"-Trilogie heran. Und auch kein noch so symphatischer Marvel-Held ist cooler, als Batman! Aber warum?
                                                    1. Batman hat keine Superkräfte. Alles was er kann, verdankt er seinem Anzug. Das macht das Ganze realistischer und besser, als ein Held der durch irgendwelche Mutationen Superkräfte bekommt.
                                                    2. Die Filme sind düsterer und erwachsener, als die Marvel-Streifen, auch wenn Humor ja nichts Schlechtes ist. Dafür ist die Batman-Trilogie ein Film, den jeder angucken kann!
                                                    3. Epische und coole Zitate. Keine möchtegern-lustigen Sprüche!

                                                    Die Batman-Trilogie ist also eine Superhelden-Trilogie auf sehr hohem (erwachsenem) Niveau. Und "Batman Begins" ist der epische Auftakt, den man sich nixht besser hätte vorstellen können.
                                                    Aber wieso ist dieser Film so genial?
                                                    Fangen wir mal bei den Schauspielern an: Christian Bale, Michael Caine, Liam Neeson, Morgan Freeman, Cillian Murphy und Gary Oldman. Das sind schon allein sechs Gründe sich den Film anzugucken! Und in diesem Meisterwerk erblühen sie wie in kaum einem anderen Film. Absolut Top!
                                                    Dann geht's weiter mit dem absolut genialen Soundtrack, der bei mir immer wieder für Gänsehaut sorgt!
                                                    https://www.youtube.com/watch?v=S0wk88rjYS8

                                                    Die Story ist schön erzählt und ganz Nolan-Typisch! Es ist außerdem sehr spannend und interssant, die Ursprünge von Batman und seiner Rüstung zu sehen!
                                                    Auch einen Twist bekommen wir serviert!
                                                    Dann gibt es natürlich noch die absolut genialen Antagonisten (Ra's Al Ghul und Scarecrow!), die schon fast (aber nur fast!!!) an die Genialität eines Jokers herankommen.
                                                    Die Action kommt natürlich auch nicht zu kurz. Alle Effekte und Kampf-Szenen sehen unglaublich brilliant aus!
                                                    Auch die Idee mit dem Halluzinogen fand ich sehr geil!
                                                    Das Finale fand ich auch richtig brilliant mit einem schönen Kampf.
                                                    Und auch die vorhin schon angesprochenen epischen Zitate sind zu erwähnen:

                                                    "Hier bist du in der Hölle. Und ich bin der Teufel!"
                                                    "Du bist nicht der Teufel...nur Training!"

                                                    "Ich werde Sie nicht töten...aber ich muss Sie auch nicht retten!"

                                                    "Ich habe mich nie bei Ihnen bedankt..."
                                                    "...und das müssen sie auch nie!"

                                                    Hier merkt man wirklich, das das von Großmeister-Nolan stammt ;D

                                                    Also, bis hierher hätten wir jetzt einen tollen Actionfilm mit klasse Schauspielern und einem coolen Finale. Doch rechtfertigt das 9 Punkte??? Nein, aber das Ende tut das! Denn hier bekommen wir einen brillianten Dialog und einen bombastischen Cliffhanger präsentiert. Danach hat man richtick Bock, "The Dark Knight" zu gucken:

                                                    "...Bewaffneter Raubüberfall. Doppelmord. Hat einen Hang zur Theatralik, genau wie Sie...und er hinterläss eine Visitenkarte!"
                                                    "Ich kümmer mich darum!"

                                                    Woooow...danke Christopher Nolan für dieses geile Ende.

                                                    Zusammenfassend ist "Batman Begins" ein absolut epischer Film, wie man ihn sich kaum besser hätte wünschen können! Fast so gut, wie "The Dark Knight"! Der krasse Cast, die Action, das tolle Finale und das Ende, das man wohl zu den besten End-Szenen der Filmgeschichte zählen darf, tragen den Rest bei! Nur einige Längen sorgen noch für kleine Abstriche...aber sonst: MEISTERWERK!!!
                                                    Einen Marvel-Film schau ich mir immer gerne an, aber im Zweifelsfall doch lieber Batman. Dann Batman...ist Batman!!!

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