Batman Begins - Kritik

US 2005 Laufzeit 140 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Thriller, Kinostart 16.06.2005

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Kritiken (20) — Film: Batman Begins

sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de

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7.0Sehenswert

[...]Quietschbunt ist hier hingegen gar nichts mehr. Nolans Batman kehrt zurück zu den Comicwurzeln und zeichnet den namensgebenden Helden und seine Welt in sehr düsteren Tönen. Das ist natürlich vor dem gegebenen Hintergrund ungemein passend und hat so gar nichts mehr mit den überzeichneten Titeln zwischen diesen beiden “Epochen” zu tun. Dabei versteht der Regisseur es sehr gut, Bruce Wayne zu einer sehr tragischen Figur werden zu lassen und nimmt sich eine Menge Zeit, die Figur zu entwickeln. Stellenweise ein bisschen zu viel vielleicht, denn in der ersten Hälfte kommt es in “Batman Begins” doch des öfteren schon einmal zu kleineren Längen, auch wenn die große Langeweile löblicherweise ausbleibt.[...]

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JackoXL: Die Drei Muscheln

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7.5Sehenswert

Ich mag den Ansatz von Christopher Nolan, Batman ernster, kälter und weniger comichaft zu erzählen. Natürlich ist es immer noch eine Comicverfilmung und verweigert sich nicht komplett seiner Herkunft, was ja auch schlecht möglich wäre. Immer noch geht es um einen Kerl in einem Fledermauskostüm mit unglaublichem High-Tech-Schnick-Schnack, um superböse Fieslinge mit einem sehr speziellen Spleen und dem ewigen Kampf von Gut gegen Böse. Dabei wird das Ganze jedoch in ein deutlich realitätsnäheres Bild gesetzt. Es hat nicht mehr diesen fantasievollen Tim Burton Look und erst recht nicht diesen bunten Zirkus-Knallbonbon-Anstrich wie bei Schumacher. Die Figur von Bruce Wayne wird nicht sofort als Batman vorgestellt, man verfolgt seinen Entwicklungsprozess vom von Schuldgefühlen und Trauer zerfressenen Rumtreiber hin zum dunklen Ritter. Das nimmt einiges an Zeit in Anspruch, ist aber absolut interessant und ist als Einleitung einer Trilogie (die sicher zumindest grob schon angedacht war) auch absolut sinnvoll. Ähnlich wie beim ersten X-Men-Film, der dafür nur ein sehr gekürzters und leider etwas hastiges Ende zu bieten hatte. Nolans Film macht diesen Fehler nicht und gönnt dem Zuschauer nach der langen Einführung auch noch ein ausgiebiges Finale mit allem, was zu Blockbusterkino dazu gehört. Denn natürlich ist "Batman Begins" nichts anderes, pures Popcornkino, nur eben etwas dunkler als sonst. Aber das macht er verdammt gut. Handwerklich ist das erste Klasse, das können wohl auch die vielen Nolan-Hater kaum abstreiten. Dazu ein hochprominenter Cast, dessen beste Leistungen (wie so oft) von den Bad Guys erbracht werden. Christian Bale hingegen wirkt schon etwas steif und oft sehr kühl. Und wie bei Blockbusterkino üblich kommt man nicht um gelegentlichen Pathos herum, einige sehr heroische Dialoge konnte man sich nicht verkneifen. Gehört wohl irgendwie dazu.
"Batman Begins" ist ein, bis auf Kleinigkeiten, gelungener Neustart des Franchise und sicher eine der besten Comicverfilmungen der letzten Jahre.

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JackoXL

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@Attic: Im Sinne der Filme, da ich die Comics überhaupt nicht kenne.


Hornblower

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Ich mag Nolan auch (ups, jetzt hab ichs gesagt...).


Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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8.5Ausgezeichnet

Und man muss sagen, Nolan machte seinen Job sehr gut. Er schuf ein Gotham, dass düster, dreckig und versifft ist. Sein Ziel, Batman nicht als unrealistische Comic zu zeigen, sonderns als echten Menschen glückte, selbst seine ganzen Gizmos und technischen Kinkerlitzchen scheinen irgendwie erklärbar und nachvollziehbar.

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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9.5Herausragend

[...]Dem Aufeinandertreffen von Bruce Wayne und dem undurchsichtigen Ducard entspringen Gespräche, die zu Lehr- und Leitsätzen für Nolans gesamte Bat-Saga werden. »Your compassion is a weakness your enemies will not share«, meint Ducard. »That’s why it’s so important«, entgegnet Wayne. »It separates us from them.« Und formuliert damit seine eigene, seine wichtigste Maßgabe für den Feldzug gegen Ungerechtigkeit und Gewalt. Batman wird später das Destilat des Ideals und der Regeln sein, denen Wayne sich verschreibt, und er wird das Kompensat seiner Angst, seiner Schuld und seines Zorns sein – und all das wird ein grünhaariger Psychopath irgendwann testen, herausfordern, zu brechen und zu zerstören versuchen. Aber bis es so weit ist gibt es noch zwei Drittel „Batman Begins“ zu bewältigen und der ist mehr, als bloß das Glossar zu „The Dark Knight“ (und „The Dark Knight Rises“), auch wenn beide Filme einen wünschenswerten Zustand zwischen Auftakt und Fortführung erreichen, nämlich gegenseitige Aufwertung. Was einem nun mehr zusagt, Burtons gothic-, gar Schumachers grelles oder Nolans gritty-Gotham, lässt sich in Pro- und Contra-Argumenten nicht gegeneinander ausspielen; klar ist, dass die Variante des nüchtern-analytischen Briten im Vergleich am wenigstens nach einer Comicstadt aus einer parallelen oder alternativen Realität aussieht, sein Gotham würde auf den ersten Blick zwischen anderen Ostküstenmetropolen wie New York oder Boston nicht weiter auffallen, verliert durch fehlende Extravaganz aber nicht an Charakter und Unverwechselbarkeit. Sie erzeugt das homogene Bild eines modernen, brodelnden Molochs und ist ein perfekter Schauplatz für ‚diesen‘ Batman.[...]

[...]Keine in völlig eigene Form gegossene Stadt, keine kunterbunten Schurken: die beherrschten stets das Geschehen, in Burtons wie in Schumachers Filmen, um deren Besetzung gab’s stets das größte Gewese und die blieben von Jack Nicholsons Joker bis Arnold Schwarzeneggers Mr. Freeze im Gedächtnis, wohingegen der jeweilige Batman/Wayne-Darsteller verblasste. „Batman Begins“ hat mit Dr. Jonathan Crane alias Scarecrow und dem terroristischen Weltenverbesserer Ra’s al Ghul und seiner League of Shadows die weniger auffälligen, die weniger namhaften und vor allem die weniger showstealenden Gegner zu bieten. Sie machen dem werdenden Helden nicht die verdiente Bühne streitig, sind aber gefährlich und eingängig genug, um ihn überhaupt auf diese zu heben. Der Plot zur Vernichtung Gothams ist wie diese ganze „die Welt ins Gleichgewicht rücken“-Nummer der League ein bißchen überkandidelt, und doch genau der richtige Gegenpart zu Waynes Willen, Gotham zu retten und es nicht aufzugeben. Ra’s al Ghuls Plan indes ist einer, der einem als Zuschauer schneller klar wird, als der Film das gerne hätte, erinnert zudem ein bißchen an die Aktion des Jokers am Ende von Burtons „Batman“, als Plottriebwerk und ernst zu nehmende Prüfung für den Fledermausmann genügt es aber.[...]

[...]Die verkopfte Psychoanalyse eines Typen, der sich hinter einer Fledermaussymbolik versteckt, um seine Schuld zu sühnen, würde „Batman Begins“ alleine nicht sehr weit bringen, wenn’s nicht auch ein guter Actionfilm wäre. Schnell, unerbittlich und überfallartig wie der Kampfstil des Caped Crusaders sind die Kampfszenen, konsequent durch nahe Kamera und zittrigen Schnitt umgesetzt, den Höhepunkt bietet neben dem Showdown aber die Sequenz in der Arkham Anstalt und die anschließende Verfolgungsjagd zwischen Batman im panzerartigen Urgewaltsfahrzeug, dem Tumbler, und den nahezu hilflosen Cops. Hier stört einzig eine der wenigen Schwächen des Films, nämlich die Platzierung einiger „verdatterter Cop kann nicht glauben, was er da sieht“-Gags. Was die Action in „Batman Begins“ nicht ist (auch wenn sie mit dem Tumbler teils von Dach zu Dach springend stattfindet): over the top. Nolan setzt auch hier auf Realismus, auf aufregende, handlungstreibende und dramaturgisch nicht komplett willkürliche Szenen, der Film verschenkt sich nicht an Pyro-Spektakel oder CGI-Dauerbetäubung. Und nichts davon lohnt sich zu vermissen, das Gebotene ist handwerklich gelungen (wenn auch noch nicht ganz auf dem Level von „The Dark Knight“) und in den exakt richtigen Abständen und Maßen gehalten.[...]

[...]„Batman Begins“ hat eigentlich nur eine richtig gewichtige Schwäche, die sich vielleicht kleinkariert liest, aber besonders gegen Ende unangenehm überstrapazierte Züge annimmt: das Wiederholen diverser catchphrases. Das »Why do we fall?«-Mantra, »You never learned to mind your surroundings«, »Didn’t you get the memo?« und einige weitere mehr, so dass die letzten Minuten des Films fast nur noch aus Dialogen bestehen, in denen die von einer jeweils gegenteilig positionierten Person zuvor geäußerten Sätze zurück gefeuert werden. Das ist die eine Sache, bei der Nolans ansonsten so ausgewogener Film komplett aus dem Takt schlägt. Ansonsten ist „Batman Begins“ nah dran, ganz nah dran an der perfekten Comicverfilmung, eine düstere, figurengetriebene Ergründung von Angst und Schuld genauso wie ein strammer und unterhaltsamer Action-Blockbuster mit einer Besetzung, bei der manch Oscar-prämiertes Ensemblestück nicht mithalten kann, so nah am Optimum und doch so viel Raum für Steigerung und Entfaltung dessen lassend, für was „Batman Begins“ den Hintergrund liefert. Mit einer Schlusspointe, die heute, wo man weiß, was daraus werden sollte, noch ebenso Gänsehaut garantiert, wie 2005. Drei Jahre, bevor der Comicfilm seinen „Citizen Kane“, seinen „Godfather“, sein Opus Magnum bekommen sollte, das ohne die Leistung von „Batman Begins“ diese Vergleiche nicht wert wäre…[...]

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ChristiansFoyer

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Schönen Dank! ;)


SoulReaver

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Nicht nur schön, sondern auch vollkommen richtig.


Flibbo: Wie ist der Film?

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5.0Geht so

[...] Das ist nun also der ‚realistische‘, erwachsene Batman, mit echten Stunts und diversen Originalschauplätzen, mit nachvollziehbarer Entstehungsgeschichte, renommiertem Ensemble, viel Vorbereitung und wenig Höhepunkten. Der neue Ansatz zieht die Reihe aus der Sackgasse, doch so sehr man diese Tatsache auch abfeiern will, der Spaß, den bis dato jeder Batman-Film auf seine Weise gemacht hat, bleibt hier auf der Strecke. „Batman Begins“ ist manchmal gleichzeitig überladen und inhaltsarm, ein ordentlich gemachter Thriller statt imposante Comicadaption, und vor allem die nötige Vorlage für den eigentlichen Coup: die Fortsetzung.

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SoulReaver: CinemaForever, D3M

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7.0Sehenswert

[...] Christopher Nolan zeigt uns wie Bruce Wayne zu Batman wurde. Er inszenierte einen tiefgründigen Charakterfilm der Actionfans, die das große Feuerwerk erwarten mehr oder weniger enttäuschen wird. Zwar gibt es auch viel Action, doch ist kein Hauptbestandteil des Films. Nolans Film legt viel Wert auf Bruces inneren Schmerz und dessen Bewältigungsversuche. Langeweile kommt nie auf. 'Batman Begins' ist von Anfang an spannend und bietet interessante Charaktere. Zwar ist die Batman-Geschichte nicht die Originellste, ist aber trotzdem durchgehend fesselnd und unterhaltsam. Nolan liefert mit 'Batman Begins' eine der besten Comic-Verfilmung ab, vielleicht sogar die Beste. [...]

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Broda

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Muss ich unbedingt mal nachholen. Sehr schön :)


Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de

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8.0Ausgezeichnet

Mit der Low-Budget Produktion "Memento" hatte der Engländer Christopher Nolan Aufsehen erregt. Mit dem von der Kritik gefeierten "nsomnia" sein Können unter Beweis gestellt. Gelingt ihm mit seinem ersten Blockbuster nun der endgültige Durchbruch?

Zunächst einmal hat der 35-jährige ehemalige Student der englischen Literatur viel Mut bewiesen. Mit seinem dritten Film übernahm er ausgerechnet die Regiearbeit über ein Prequel der Leinwand-Ikonodulie Batman. "Ich schaute mir die unglaubliche Besetzung von Richard Donners `Superman` von 1978 an", ließ Nolan vor Drehbeginn verlauten, "er hatte Marlon Brando, Gene Hackman, Ned Beatty und jede Menge weiterer großartiger Schauspieler in den Nebenrollen. So sind wir auch vorgegangen". Und tatsächlich, die Liste der Darsteller von "Batman Begins" liest sich wie eine `Who is Who`-Liste erfahrener Leinwandikonen.

Regisseur und Drehbuchautor Nolan konnte für sein Batman-Prequel aus dem Vollen schöpfen. Zahlreiche Schauspieler waren neugierig auf den intelligenten Jung-Regisseur und wollten unbedingt mit ihm arbeiten. So sagten für die wichtigen Nebenrollen Darsteller wie Liam Neeson, Gary Oldman, Rutger Hauer, Tom Wilkinson oder sogar der jüngst Oscarprämierte Morgan Freeman zu. Diese Leinwandgrößen begleiten den Werdegang eines 8-jährigen Jungen, anfangs überzeugend verkörpert durch Gus Lewis, der sich von einem ängstlichen Waisenjungen zu einem furchteinflößend dunklen Ritter und Kämpfer für das Gute entwickelt. Nolan, der bereits mit „Memento“ und „Insomnia“ ein untrügliches Gespür für seine Figuren bewiesen hatte, wollte sich auch hier vor allem auf die Figuren konzentrieren. Ein schwieriges Unterfangen in einem Genre, in dem das Fehlen möglichst aufwändiger Abenteuer-Action-Elemente hart bestraft wird.

Diesen Fehler - die Verlagerung des Hauptaugenmerks auf eine intensive Figurenzeichnung zu Lasten der Action-Elemente - hatte schon dem asiatischen Regisseur Ang Lee mit seiner Comicverfilmung „Hulk“ viele Einspiel-Dollars gekostet. Nolan ist hier vorsichtiger. Zudem kann er sich mit Christian Bale auf einen Hauptdarsteller verlassen, der sämtliche Facetten, vom idealistischen Kämpfer für das Gute, über den verhätschelten Playboy bis hin zum furchteinflößenden Racheengel wie aus dem Effeff beherrscht. Zu keiner Sekunde kommt beim Zuschauer das Gefühl auf, Bale könnte ähnlich wie seine Batman-Vorgänger von den Nebenrollen an die Wand gespielt werden. Ein großer Verdienst dieses großartigen Schauspielers. Der Film ist folglich immer dann am besten, wenn sich Bale mit den zahlreichen Leinwandgrößen messen kann. So erinnert beispielsweise die Ausbildung des jungen, ungestümen Bruce Wayne durch einen überzeugend autoritären Liam Neeson im ersten Drittel des Films, der hier den undurchsichtigen Henri Ducard von der Untergrundorganisation „League of Shadows“ gibt, sehr an die Ausbildung eines Hayden Christensen als Anakin Skywalker in Star Wars Episode II.

Kameramann Wally Pfister, der auch schon bei „Memento“ und „Insomnia“ für Nolan hinter der Kamera stand, bleibt gerade in diesen Duellen sehr nah an den Darstellern ohne dabei den Blick für den Ort des Geschehens zu verlieren. Damit zollt er zum einen den herausragenden Leistungen aller Protagonisten Tribut, und lässt zum anderen die Entwicklung, die der junge Bruce Wayne vom ängstlichen Waisenjungen zum dunklen Ritter durchlebt, noch glaubhafter wirken.

Bei so viel darstellerischer Finesse, geführt vom Schauspieler-Regisseur Christopher Nolan, müssen an einigen Punkten Abstriche gemacht werden. Leider gingen dem Drehbuch-Dreamteam Nolan/David Goyer an manchen Stellen schlichtweg die Ideen aus. Gerade bei den Action-Elementen kommt dem Zuschauer mehr als einmal der Satz in den Sinn: „Oh, das habe ich doch irgendwo schon einmal gesehen?!“ Eine rasante Zugfahrt durch Gotham-City beispielsweise erinnert sehr stark an „Spider-Man 2“ oder eine eindrucksvoll bebilderte Auto-Verfolgungsjagd mit dem ebenso beeindruckenden Batmobil an eine Verfolgungsjagd in „Matrix-Reloaded“.

Regisseur und Drehbuchautor Christopher Nolan hatte viele Freiheiten, um seine Entwicklungsgeschichte des jungen Bruce Wayne hin zu einem furchteinflößenden Batman glaubhaft zu inszenieren. Er hat diese, getragen von einem herausragenden Ensemble, eindrucksvoll genutzt. Auch wenn ihm im Actionteil die Ideen ausgingen und einige wenige Dialogzeilen wie eine Aufzählung plumper Erziehungsweisheiten klingen, ist der Film in seiner atmosphärischen Dichte und düsteren Stimmung sehr sehenswert.

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Dietmar Kesten: Filmmag.de

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5.5Geht so

[...] Als Flop ist „Batman Begins“ nun nicht unbedingt zu bezeichnen. Auch nicht als einfaches Schablonenabenteuer. Doch bleibt die gestrickte Geschichte um Identitätsfindung für Jung und Alt das eigentliche Manko aller „Batman“ Verfilmungen.
„Batman Begins“ ist da keine Ausnahme. [...]

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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5.5Geht so

„Legend, Mr. Wayne“ -

Es ist ein bemühter Auftakt, den Christopher Nolan den vor sich dahindarbenden Fans der Nachtkreatur aus dem Hause DC mit „Batman Begins“ nach fast zehn Jahren Abstinenz serviert:

Mit einer ebenso infantilen, wie doch notwendigen Trotzreaktion auf die grellen Camp-Spekatkel aus dem Hause Schumacher, eröffnet der dritte Regisseur innerhalb der Fledermaus-Reihe, seine Adaption des Comicstoffes: Sein Bruce Wayne muss noch während des Intros durch den Schlamm robben, und sich in unwirtlichen Gefängnissen am Ende der Welt herumprügeln.

Es ist ein schwieriges Unterfangen, in welches sich der fünfte Batman-Film dabei an manchen Stellen gerade zu manisch hineinsteigert: Er möchte als modernes und integratives Werk seiner Dekade gelten, peinlichst darum bemüht, jeglichen Bruch mit der Ernsthaftigkeit im Keim zu negieren, um sich als klare Antipode zu den konturlosen, aber selbstironischen Schumacher-Werken zu positionieren, und pendelt in der Frage, wie er dem burton‘schen Erbe begegnen soll, trotzalledem ziellos umher: So stark Nolans Faszination für die ausführlichen Charakterisierungen und die Figurenzeichnung in „Batman Returns“ sein mag, so sehr zeigt er sich von der verspielten Ästhetik in Burtons‘ Gotham City abgestoßen.

Sein Ansatz, grundlegenden Charakterfäden aufzugreifen, sie im Rahmen einer neuen Geschichte zu variieren, und in die eigene Inszenierung zu implementieren, ist nun ein ebenso ambitionierter, wie in letzter Konsequenz gescheiterter:

Jene Szenen, die in „Batman“ beiläufig eingeflochten wurden, werden zur Introduktion der Titelfigur ausgebaut, was in Hinblick auf die geplante Trilogie sicherlich notwendig ist, dem Film jedoch einen vergleichsweise zähen Einstieg beschert, den man nach über sechzig Minuten, nicht wirklich zu legitimieren weiß: Nolans Film erzählt viel, und doch wenig, er konstruiert einen banalen Kampf gegen die Schatten der Vergangenheit - erst in Form eines Kindheitstrauma, dann in der Konfrontation mit seinem „Erschaffer“ - als Motivation hinter der Kunstidentität der „Batman“-Figur, und außer dem immerwiederkehrenden Aufgreifen des Furcht-Motivs im weiteren Filmverlauf, weiß er erstaunlich wenig substantiell Neues zu berichten.

Natürlich ist es ein charmanter Script-Einfall, dass die Rahmenhandlung die gleichen moralischen Fragestellungen für den Makrokosmos aufwirft, die auch Bruce Wayne mit sich selbst ausficht, aber es ist nur eine mäßig clevere Vertuschung der Tatsache, dass sich die Handlung mit zunehmender Zeit dem ominösen Masterplan eines Schurken verschreibt, und sowohl narrativ, als auch in der Inszenierung, in ein elendig oft durchdekliniertes Bösewichter-ABC abrutscht.

So sehr „Batman Begins“ in der ersten Hälfte seinen Finger nach bedeutsamer Größe ausstreckt, und sich sichtlich in all den pathetischen Gesten und theatralischen Dialogen gefällt, so sehr entlarvt er sich beim verzückten Zerlegen ganzer Stadtviertel gegen Ende selbst: Es ist mehr Schein als Sein; den Bruch mit den Konventionen des Actionkinos möchte Nolan zu keiner Zeit so konsequent vollziehen, wie es Burton in „Batman Returns“ tat.

Es sind die Geister, die er rief, die Christopher Nolan das Leben bisweilen schwer machen:
Wer Fantasie gegen Technik ausspielt, und behände versucht, einem klinisch reinen Perfektionismus zu huldigen, der wird sich mit der Frage auseinandersetzen müssen, ob über Dächer hüpfende Panzerwagen und ein Yuppie im Flattermann-Anzug eigentlich überhaupt noch in ein so charakterisiertes Setting passen.
Insgeheim scheint man sich dieses Problems bewusst zu sein, umgeht man allzu überzeichnete, und deshalb inhomogene - Gegenspieler doch einfach damit, dass man sie in die pure Bedeutungslosigkeit degradiert: Scarecrow ist eine Randnotiz und Aufhänger einiger CGI-Sperenzchen, Ra's al Ghul als Antagonist viel zu abstrakt und unpräsent, um als Final-Part glaubwürdig zu funktionieren.

Natürlich wird auch „Batman Begins“ seiner Rolle als Nolan-Blockbuster insofern gerecht, als das sich alles Dargestellte auf technisch durchwegs hohem Niveau bewegt, und vorallem in den Nebenrollen durch ebenso bewährte, wie auch verschenkte Gesichter zu gefallen vermag.
Bales desinteressierte Wayne-Interpretation ist nach Keaton und Kilmer jedoch nahezu unverzeihlich; entwickelt sein Wandel vom komplett underactenden Milliardär in einen grunzenden Rächer doch eine seltsame Eigendynamik, die mitunter die Grenze zur unfreiwilligen Komik überschreitet.

Obwohl die Variablen andere sind, sind es doch die gleichen Punkte mit umgedrehten Vorzeichen, an denen nach Burtons Erstling, nun auch Nolans Startversuch scheitert: „Batman Begins“ fehlt der Wille zur allumfassenden Eigenständigkeit, er ist in seinen Ansätzen und Intentionen zwischen Tiefgang und Popcorn schlicht überladen und inkohärent - auch hier sollte sich der Nachfolger in seinem bedingungslosem Bekenntnis zum Sommerblockbuster, als der bessere Film erweisen.

Kritik im Original 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

Hitmanski

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Wir werden die Koexistenz unserer Meinungen wohl akzeptieren müssen, denn zustimmen kann ich dir auch in diesem Fall nicht wirklich: Filme zu "zerreden" ist für mich ein substantieller Bestandteil der Auseinandersetzung mit ihnen; unabhängig davon, ob ich den Film dabei lobe, oder kritisiere.
Vorliegend kann ich allerdings nicht wirklich erkennen, woran du eine Überinterpretation der Macher-Intentionen festmachst...
Filmkritik (ohne mich jetzt in den Topf mit den Professionellen werfen zu wollen), lebt für mich durch das Aufstellen und Unterstellen von Theorien, basierend auf der Sichtweise des Autors - als regelmäßiger Leser lassen sich so doch Filme viel leichter nach den eigenen Präferenzen aussuchen, als wenn der Schreiberling einer scheinbaren Objektivität frönt, die es in Wirklichkeit nicht geben kann.
Wenn mein Text als schlüssig in seiner Argumentation erscheint, dann bin ich damit schon zufrieden.


nilswachter

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Sehr schön geschrieben Hitmanski. Mir gefällt der Film zwar ausserordentlich, aber deine Kritik finde ich kohärent und höchst anregend verfasst. Kompliment.


Stefan_R.: Mann beisst Film

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7.5Sehenswert

Die ausgewogene Mischung aus Anspruch, Action und leisem Humor macht den schwarzen Flattermann nach dem missratenen „Batman und Robin“ wieder fit für weitere Abenteuer in Gotham City.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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5.0Geht so

Nolans Film bewegt sich mit der Geschwindigkeit einer fußlahmen Sumpfkuh und hält sich dabei in einer enervierenden Selbstverliebtheit für die Neuerfindung des Rades. Dabei muß gesagt werden, daß die Entwicklung Bruce Waynes trotz des sehr freien Umgangs mit den Bat-Mythen (Schüler bei Ra's Al Ghul?) schlüssig und dramaturgisch mitunter packend ausfällt. Daß der kleine Wayne allerdings auch noch einen Schuldkomplex mit auf dem Weg bekommt, stinkt ebenso nach Anbiederung an Spider-Man wie der dahingefaselte Korb, dem ihm seine Rachel am Ende auf den Weg gibt.

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slayniac

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Dafür würde eh niemand Geld bezahlen ;) Obwohl, bei der titanic-Redaktion kannstes ja mal versuchen.


der cineast

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Hasko! <3


Xander8112: Xanders Blog

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9.0Herausragend

“Atme deine Ängste ein. Stell dich ihnen. Um Angst zu überwinden, musst du selbst zur Angst werden. Du musst mit der Angst anderer verschmelzen. Am meisten fürchten die Menschen, was sie nicht sehen. Du musst zu einem schrecklichen Gedanken werden. Zu einem Geist. Du musst zu einer Vorstellung werden. Spüre, wie deine Angst deine Sinne betäubt. Spüre, ihre Macht zu verwirren, zu lenken. Und wisse, diese Macht kann die deine sein. Verbünde dich mit deiner schlimmsten Angst. Werde eins mit der Finsternis. Bündle deine Kräfte. Konzentriere dich. Beherrsche deine Sinne. Du darfst keine Spuren hinterlassen.”

Als ich vor kurzem meine DVD-Sammlung um “Batman” erweiterte, beschloss ich, dies nur bis Teil Drei zu tun. Die letzten beide Teile haben die Reihe zerstört, ins Lächerliche gezogen. Beim dritten Teil ist dies zwar noch halbwegs erträglich, doch der vierte hat alles kaputt gemacht. George Clooney im Nippelkostüm, Arnold Schwarzenegger als Eismann und Uma Thurman als Blumenmädchen in einem Slapstick-Film mit dümmlichen Dialogen - da hat doch wirklich jeder gehofft dass da nichts mehr kommt. Und dann kam Christopher Nolan (Prestige) und bescherte der Reihe einen Neustart, der sich gewaschen hat. Vorbei die Zeiten des quietschbunten Comic-Looks, vorbei der krampfhafte Humor. “Batman Begins” nimmt seinen Titel sehr wörtlich und macht fast alles besser als die letzten Vorgänger.

Von den ersten Teilen war “Batman” sicherlich der beste, und an diesem muss sich der erste der neuen Reihe natürlich messen. Dabei präsentiert sich dieser so unterschiedlich, dass beide Filme nebeneinander bestehen können, beginnend bei der Filmmusik. Diese war damals noch heroisch, eine schnelle, eingängige Titelmelodie - einer der besten Soundtracks überhaupt. Bei “Begins” sind eher düstere Klänge anzutreffen, das Thema wird durch einzelne Töne bestimmt (übrigens mit dem gleichen Wiedererkennungswert - das Ende des aktuellen Trailers ist soundtechnisch genial). Der Look Gothams ist nicht so opulent und gigantisch wie damals, dabei jedoch ungleich realistischer.

Und das ist das Thema des ganzen Films - Realismus. Die Hintergründe der Figur Bruce Wayne / Batman werden genau beleuchtet, und Comic-Puristen wird es mit Sicherheit verschrecken, dass es recht lange dauert, bis Batman das erste Mal in Erscheinung tritt. Doch viel wichtiger ist es dem Film zu erklären, wie es soweit kommt. Was treibt einen reichen Millionärs-Sohn dazu, als Fledermaus verkleidet gegen die Unterwelt zu kämpfen? Welchen inneren Kampf muss er austragen, um seine Vergangenheit zu bewältigen? Dies sind zentrale Themen des Film, und Christian Bale ist mit Sicherheit der richtige Schauspieler, Bruce Waynes Konflikt adäquat auf der Leinwand darzustellen. Es sind in dieser Comic-Verfilmung nicht nur die Action-Szenen die überzeugen, sondern auch die ruhigen Momente.

Leider gibt es aber grade in diesen auch Schwächen - warum muss ein Film, der so düster und realistisch angelegt ist, trotz allem noch solch kitschige Gutmensch-Dialoge beinhalten? Wer hat Katie Holmes gesagt, das “Batman Begins” eine Filmadaption von “Dawsons Creek” ist, in der sie ihre Teenager-Lebensweisheiten weiter verbreiten darf? Aber über Katie Holmes braucht man sich ja nicht mehr auszulassen, die demontiert sich schon selber.

Also, wer kein Problem mit einem riesen Logik-Problem im Hauptplot hat (welches ich hier aber aus Spoiler-Gründen nicht anspreche) und auf gute Action-Filme mit Tiefgang steht, sollte sich “Batman Begins” auf jeden Fall ansehen. “The Dark Knight” wird wahrscheinlich statistisch gesehen von jedem Deutschen über drei Jahren fünfmal gesehen werden, doch der direkte Vorgänger hat dies genau so verdient, auch ohne Heath Ledger.

“Wie finden Sie den? Bewaffneter Raubüberfall, Doppelmord. Hat einen Hang zur Theatralik, genau wie Sie. Und er hinterlässt eine Visitenkarte.”
- “Ich geh der Sache nach…”

http://xander81.wordpress.com/2008/08/18/kritik-batman-begins/

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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4.0Uninteressant

[...] Nach dem Burton- Batman und dem Schumacher-Batman ist das jetzt leider nur ein Miller-Batman, bei dem man Nolans Signatur mit der Lupe suchen muss. Und so schön der Hintergrund des dunklen Ritters samt blauer Blume und Samuraiesoterik auch ausgeschöpft wird – interessant ist Bruce Waynes Weltbummlerei und Knastgeraufe deshalb noch lange nicht, zumal der durchweg angestrengt wirkende Christian Bale der Figur weder Nuancen, noch jene wunderbar unterkühlte Ironie verleihen kann, die Michael Keaton einst aufbot. Die Bösewichter – das stärkste Element bei Batman – wirken konturenlos (Liam Neeson) oder gleich völlig verschenkt (Cillian Murphy), und werden meist auch unmotiviert in die Handlung gedrückt. [...]

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Rochus Wolff: freier Journalist

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6.0Ganz gut

Zuviel Pathos, Beschwörung des Bat-Mythos und große Worte. Wirkt stellenweise unfertig und bei allem Anspruch unterkomplex.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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9.0Herausragend

"Batman Begins" ist die Wiedergeburt von Batman. Galt der Fledermausmann für mich nach "Batman & Robin" als Tod, hat Christopher Nolan es geschafft der Figur neues Leben einzuhauchen. Wer noch die Gelegenheit hat sich "Batman Begins" im Kino anzusehen, sollte dies unbedingt macht, ansonsten ist der Film spätestens mit dem DVD-Release Pflicht.

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Pagato

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Amen


J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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8.0Ausgezeichnet

Eines muss man dem Autorenfilmer Nolan lassen: So eindringlich und ausführlich hat noch niemand Batmans Vorgeschichte gezeigt. In den Verfilmungen der letzten Jahrzehnte wurden die Ursprünge des rastlosen Rächers immer nur in fragmentarischen Rückblenden gestreift. Erst bei "Batman Begins" gibt es die ganze Geschichte. Die durchaus zwiespältige Figur des zur Selbstjustiz greifenden Superhelden bekommt eine nachvollziehbare Motivation und Glaubwürdigkeit, die vor allem den letzten seichten Batman-Filmen von Joel Schumacher ("Batman Forever" sowie "Batman und Robin" aus den Jahren 1995 und 1997) abging.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.0Ausgezeichnet

Bruce Wayne ist vom Leben schwer gebeutelt: als Achtjähriger muss er in seiner Heimatstadt Gotham den Doppelmord an seinen wohlhabenden Eltern mit ansehen, später gerät er auf die schiefe Bahn und landet in China im Knast. Hier fällt schnell seine Kämpfernatur auf: blitzschnell kann er sich gegen böse Zellengenossen zur Wehr setzen, so dass er sogar in Einzelhaft kommt: nicht zu seinem Schutz, sondern zum Schutz seiner Mithäftlinge.

Beeindruck von so viel Kampf-Talent bietet Henrid Ducard ihm eine fundierte Ausbildung in Selbstverteidigung an. Als klar wird, dass Ducard die Stadt Gotham vernichten will, weil sie sich immer mehr zu einem Sündenpfuhl aus Habgier, Korruption und Gewalt entwickelt, bricht Wayne mit seinem Mentor. Er will lieber versuchen die Kriminalität zu bekämpfen anstatt die komplette Stadt auszulöschen. Doch anstatt sich den regulären Ordnungshütern anzuschließen, ersinnt er gemeinsam mit seinem treuen Butler Alfred die Symbol-Figur des „Batman“, der fortan – einer Legende gleich – in Gotham für Recht und Ordnung sorgt.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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4.0Uninteressant

Am meisten beeindruckt die Darsteller-Riege hinter der Batman Christian Bale fast verblasst. Wenn er sich die Leinwand mit Liam Neeson teilen muss, zieht allerdings auch er den Kürzeren - "Papa Liam" als Fiesling zu besetzen ist schon ein Coup...
Der Film ist eher'n gutes "ausreichend". Optisch schön inszeniert und die Origin ist ohne Längen und mit interessanten Ideen bewerkstelligt. Sobald sich Bale sich allerdings das Cape überstreift wird's albern und das Skript weiss gar nicht mehr wohin mit den Gaga-Ideen wie "Mikrowellen-Sender-zum-Wasser-verdampfen" und wasweissich für'n Blödsinn. In der letzten Stunde hat man durch den ganzen überdrehten Quatsch förmlich den Comic-Geek Goyer vor Augen und fühlt sich unangenehm an Kissenschlachten wie sein "Blade 3" erinnert, in der er bereits trefflich unter Beweis stellen konnte, wie man sorgsam gezeichnete und etablierte Charaktere in Grund und Boden karikiert.
"Batman Begins" hätte der überfällige Auftakt zu einer neuen Bodenständigkeit und Seriösität des Batman-Mythos und sein können - zu schade, dass am Ende dann doch wieder nur Kiddie-Kacke dabei rauskommt. Man sollte einfach keine Comic-Fans an eine Verflimung lassen...ausser Del'Torro natürlich - der darf alles!

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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7.5Sehenswert

Chris Nolan hat den Sarg geöffnet und Batman erfolgreich aus der Gruft gezogen.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.5Ausgezeichnet

Überraschend gelungene Re-Animation des Dunklen Ritters, der unter der sicheren Regie von Chris Nolan endlich die quietschbunten Pop-Faux-pas von Schumacher vergessen lässt

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Nahtigall

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Wow, es geschehen noch Zeichen und Wunder. Batzmann, ich gebe dir recht. Endlich eine Verfilmung fernab von peinlich-ablbernen Schurken und endlich ein Batman mit dahseinsberechtigung



Kommentare (296) — Film: Batman Begins


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Troublemaker69

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr guter Beginn der "The Dark knight-Trilogie", der sich mit der Vorgeschichte und dem Trauma von Bruce Wayne beschäftigt.
Der Film erzählt von der Geburt den Helden Batman....
Zudem wird wunderbar die Gesellschaft der Schatten eingeweiht, die ja in dem dritten Teil noch eine sehr große Grolle spielen wird.
Der Film dient praktisch als Vorfilm, um die komplette Geschichte erzählen zu können und dabei lässt sich der Film auch sehr viel Zeit und ist trotzdem nie langweilig.
Zwar ist das der vermeindlich schlechteste Teil der Reihe, dass liegt jedoch daran, dass der Film für mich wirklich nur eine Art brillant umgesetzte Einleitung ist.
Der Film ist wirklich sehenswert und es ist jedem empfohlen, mit diesem Teil die Reihe zu beginnen.

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thewaschi

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Bewertung7.0Sehenswert

Ordentlich, wie immer sind die Bösen besser als Batman selbst. Was mich aber total nervt sind diese billigen pathetischen Dialoge bei der unheimlich tollen "Gesellschaft der Schatten". Kinderkram.

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YellowheadAnimations

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich mag generell nicht besonders gerne Comic Verfilmungen, wurde aber durch Sin City eines Besseren belehrt und freute mich sogar ein bisschen auf Batman Begins. So viele gute Schauspieler und ein solider Regisseur, da kann was bei rauskommen, dachte ich. Und dann das: Die reinste Ernüchterung! Ein wirklich stinknormaler Superhelden Film, der nach einer Stunde nur noch nervt. Diese dauernd überspitzte Dramatik, untermalt mit Musik von Hans Zimmer, geht einem wirklich auf den Senkel. Ausserdem nimmt sich der Film total ernst, ehe er dann wieder wirklich schlechte Gags bringt. Über die Story muss man nicht reden, halt eine typische "Ich bring alle um und nur einer kann mich aufhalten" Geschichte, die wir natürlich schon 100 mal gesehen haben. Achso: Deep ist Batman Begins nun wirklich nicht. Bei jeder Mitten im Leben Doku Soap gibts mehr Gesellschaftskritik als hier. ;) Letztlich bleibt ein aufwändig produzierter, jedoch belangloser Superhelden Film, der mich nicht wirklich unterhalten hat. Die Punkte gibts für den Schnitt, die Effekte und Schauspieler.

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jacker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Alfed: Why bats Master Wayne? ...

Wir schreiben 2005 - Burtons BATMAN ist über 20 Jahre her, Schumacher ist [wann war das noch? Es ist weg, wie ausgeblendet. Vielleicht nie passiert? Muss wohl so sein, vergessen wir das].. Also:
Wir schreiben 2005 und der letzte ernstzunehmende BATMAN-Film ist 23 Jahre alt - genug Zeit vergangen, um dem Helden aus den DC Comics langsam einen neuen Anstrich zu verpassen. Von Grund auf neu, wie sich zeigte: düsterer, gebrochener, weniger comichaft, realer.
Ein dunkler Held, der sein Innerstes nach außen projiziert.

... Bruce: Cause I was afraid of them. And now it's time to share my dread."

Auf dem Regiestuhl sitzt Christopher Nolan, zu dem Zeitpunkt durch MEMENTO und INSOMNIA bereits für viele bereits irgendwo zwischen Geheimtipp und heißem Eisen im Hollywood des neuen Jahrtausends gehandelt, als Bruce Wayne / Batman arbeitet Christian Bale zum ersten Mal mit Nolan zusammen, das Skript lieferte ebenfalls Nolan (in Zusammenarbeit mit David S. Goyer). Unter diesen Vorzeichen war bereits im Vorfeld klar, dass BATMAN BEGINS nicht in die Fußstapfen des überdrehten Burton-Ansatzes (und erst recht nicht des bunt-albernen Schumacher-Verbrechens) treten würde - doch die Überraschung war trotzdem enorm, denn mit dem, was man bis 2005 gemeinhin als Comic-Adaption verstand, hatte BATMAN BEGINS leidlich wenig zu tun. Weil es um weit mehr als nur Kostüme und Explosionen geht!

"Why do we fall? ...

Bodenloses Fallen.
In die endlosen Tiefen der Trauer, der Wut und des Hasses.
Bruce Wayne hat seine Eltern verloren und ist zu einem kalten, bitteren und auf Rache gierenden Mann geworden - als ihm dann sogar diese verwehrt wird, kehrt er Gotham City, dem Wohnsitz seiner nichtmehr vorhandenen Familie den Rücken und lässt sich über die Kontinente treiben, besessen vom Gedanken die schlechten Menschen dieser Welt für seinen Schmerz bluten zu lassen. Er prügelt, läst sich einsperren, ist in der Heimat bereits verschollen und für tot erklärt. Als ihn dann die Figur des Henry Ducard (intensiv gespielt von Liam Neeson) aufsucht, nimmt sein Schicksal eine entscheidende Wendung.

... So that we can learn to pick ourselves up."

Der Fall und das zwingend darauf folgende Aufrappeln, sind wohl die zwei zentralen Themen in Nolans Batman-Ansatz. Lässt man sich vom Hass gefangen nehmen, oder macht man seinen Frieden und kanalisiert die Energie ihn in die richtigen Bahnen, um Kraft draus zu schöpfen? Ist Blutrache der einzige Weg? Wie erreicht man Gerechtigkeit? Was ist überhaupt Gerechtigkeit in den Augen des Gepeinigten? Fragen die Bruce tief in ihm bewegen, bis er im entscheidenden Moment an einer Gabelung steht und einen Weg einschlagen muss.

"Rachel: You're not talking about justice. You're talking about revenge.
Bruce: Sometimes they're the same."

BATMAN BEGINS startet mit Bruce auf seinen Streifzügen durch Asien, eingesperrt in einem tibetischen Knast. Nach seinem Beitritt zur Legion Of Shadows, wird in Rückblenden die Geschichte des jungen Bruce geformt. Die Fledermäuse, die Angst, der Tod der Eltern, die Schuld. Nolan erzählt hier nicht viel mehr als er muss, aber exakt so viel es braucht, um Bruce zu verstehen - wie er ist, wie er sich wandelt und wie er wird. Nach einem frühen Höhepunkt - sowohl inhaltlich wie inszenatorisch - kehrt er nach Gotham zurück und seine bereits eingeleitete Wandlung nimmt ihren Lauf.

"It's not what I am underneath. It's what I do, that defines me."

Stark an Nolans Geschichte ist neben der sehr greifbaren, mit wenig CGI auskommenden Inszenierung die Stringenz mit der er Batman entstehen und wachsen lässt. Seine Motivation ist klar, der Weg zu seinen vielen Gadgets ist sinnvoll ausgearbeitet, sein emotionaler Status scheint immer genug durch, um ihn nachvollziehbar handeln zu lassen. Eine Origin-Story wie sie sein muss - hier wird nicht nur die Fähigkeit eines Superhelden begründet, hier wird eine ambivalente Figur mit allen dazugehörigen Stärken und Schwächen erschaffen.

"Taste of your medicine Doctor?"

Ungewohnt und angenehm sticht Nolans sparsamer Umgang mit jeglicher Form der Effekte hervor. Die Action ist überwiegend handgemacht, greifbar und oft in Form von Faustkämpfen sehr körperlich und roh, der Umgang mit CGI ist bedacht, wohldosiert und passig - anstatt inflationär mit Optik um sich zu werfen, sind selbst beeindruckende Bilder wie die verstörenden Scarecrow-Trips immer nur kurz, teilweise nur für Sekundenbruchteile im Bild. Das verleiht dem ganzen insgesamt einen sehr kargen und reduzierten Look - böse Zungen könnten es als unspektakulär abtun - der sich durch bewusste Zurückhaltung positiv vom Bombast moderner Blockbuster abhebt.

"Nice coat!"

Was an Nolans Inszenierung zudem überrascht, sind neben der bis dato im Superhelden-Genre ungeahnten Ernsthaftigkeit, die dennoch nicht von der Hand zu weisenden Comic-Anleihen. Gesprächaufbau (und Inhalt), Schnitt, Perspektiven und vor allem die Taktung erinnern oftmals sehr an klassische Comic-Panels. Auch durch den immer wieder spärlich eingeflochtenen One-Liner Humor (der nicht immer ins Ziel trifft), fühlt sich BB als Trilogie-Auftakt noch einen Deut leichter als die zwei (im positiven Sinne) bleischweren Nachfolger TDK und TDKR an. Ein Quäntchen, denn für den Großteil dieses sehr gelungenen, spannend-intensiven Filmes ist ein einziges Zitat exemplarisch:

"Does it come.. in black?"

It does!

[http://weltamdraht.blogsport.de/2014/02/27/batman-begins-2005]

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TheDrPepperPower

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Jacker, ich klinke mich hier jetzt mal aus, da dieser Typ mir einfach Augenschmerzen mit seinen Kommentaren bereitet. Lass uns diese Diskussion dann an geeigneter Stelle zu der entsprechenden Podcast-Episode weiterführen - also wenn du noch Lust hast, darüber zu reden.


TheBruceWayne

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Die Diskussion kann damit beendet werden, dass Burtons Version viel weniger mit den Comics gemeinnsam hat als Nolan.


RoboMaus

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einfallsreiche Story.
Tolle Atmo.
Klasse Unterhaltung.
Einfach starkes Kino.
Ich stehe normalerweise nicht besonders auf Fantasy-/Superhelden-Action und konnte auch den Batman-Filmen der frühen 90er nicht viel abgewinnen, aber dieser Batman-Streifen hat erheblich mehr zu bieten, vor allem über die Story. Es ist nicht das 08/15 gut-böse-hin-und-her, das man aus dieser Sparte nur allzu gut kennt, sondern ein cleverer, leicht komplex aufgebauter Plot, der einem guten Thriller gleichkommt. Auch der Cast ist top, allen voran Liam Neeson, der mir noch besser als Christian Bale gefiel. Mehr zu sagen, hiesse nur die vorherigen punktgenauen Kommis zu wiederholen.

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J-Ross

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Bewertung10.0Herausragend

Alles auf Anfang! Batman ist zurück und das besser denn je. Der damals noch relativ unbekannte, aber überaus talentierte Regisseur Christopher Nolan hat sich mit Comic-Experte David S. Goyer zusammengetan, um Bruce Waynes Lebensgeschichte von Anfang an zu erzählen.
Wie wurde er Batman? Wieso ist ein Millionärssohn so begabt im Kämpfen? Woher hat er seinen charakteristischen Anzug? Warum trägt er überhaupt solch einen Anzug?
Dutzende Fragen, die nie beantwortet wurden, werden in diesem Film aufgeklärt.
Nolan und Goyer haben das riesige Potenzial der spannenden Charaktere aus dem Batman-Universum erkannt und präsentieren mit Batman Begins ihre ganz eigene Interpretation der Charaktere. Die Probleme in diesem Gotham City sind real, die Charaktere sind authentisch und der Grundton ist düster und ernst.
Die inzwischen schon legendären Dark-Knight-Trilogie ist fern von den üblichen bunten Comic-Verfilmungen. Man darf hier keine Fantasy-Action-Abenteuer erwarten, sondern stilisierte Action-Crime-Thriller der Superlative mit wunderbarer Großstadt-Atmosphäre.
Bruce Wayne ist hier ein Mann auf der Suche nach einem Weg, die Ungerechtigkeit zu bekämpfen. Seine Motivation kann nicht größer sein, denn wie allgemein bekannt, wurden seine Eltern direkt vor seinen Augen ermordet. Bruce Wayne ist ein Mann, der von Angst, Schuld- und Rachegefühlen geplagt ist. Auf äußerst geschickte Weise erzählt Nolan Bruces Geschichte mit perfekt gelegten Rückblenden. Nolan vollbringt es auf fantastische Art, die Gefühlslage dieses Charakters sehr gut nahe zu bringen. Mit diesem Helden fiebert man wirklich mit. Seine Probleme sind glaubhaft. Es sind Probleme, mit denen man sich identifizieren kann. In diesem Film bekämpft Bruce Wayne nicht einfach nur das Böse, er bekämpft seine innersten Ängste und er bekämpft seine Schuldgefühle, indem er zu einem Symbol wird. Er wird zu seiner Angst.
Die Angst. Ein Thema, das sich durch den ganzen Film streckt. Denn ironischerweise spielen Batmans Gegner in diesem Film ganz besonders mit der Angst...
Auch bei der Besetzung hat Nolan ein optimales Gespür gehabt. Christian Bale ist ohne Zweifel der beste Batman. Kein Batman hatte bisher so viel Charaktertiefe, sodass ein Batman-Darsteller so viel gefordert wurde, bei dem es heißt, Sorge, innere Zerrissenheit, Aggression, Coolness, Trauer und viele weitere Emotionen zu zeigen. Bale präsentiert uns einen unglaublichen Spagat zwischen dem privaten Bruce Wayne, dem Playboy Bruce Wayne und Batman. Natürlich muss man Bale auch dafür loben, dass er sich körperlich mal wieder mächtig ins Zeug gelegt hat und die meisten Kämpfe selbst ausführt.
Auch Liam Neeson konnte wieder zeigen, dass er mit Actionszenen Erfahrung hat und er hat erneut bewiesen, dass wenige so eine Autorität ausstrahlen können wie er. Neeson ist der geborene Mentor, der es schafft, die Ideale von R'as Al Ghul, mehr als glaubhaft zu vermitteln.
Auch alle anderen Nebenrollen wurden hochkarätig besetzt. Wo liest man schon die Namen Christian Bale, Michale Caine, Gary Oldman, Liam Neeson, Katie Holmes, Cillian Murphy, Rutger Hauer und Morgan Freeman in einem Film? Das Beste daran ist, dass jeder wirklich klasse aufspielt und einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
Ebenfalls eindrucksvoll sind die Action-Szenen, die wirklich sinnvoll in die Handlung integriert sind und überaus aufregend sind. Batmans Kampfstil ist nun wirklich rau, wild, hart und sieht sehr real aus. Mit dem Batmobil schenkt man uns außerdem einer der spektakulärsten Verfolgungsjagden der Filmgeschichte.
Musikalische Untermalung gibt es von meinem Lieblingskomponisten Hans Zimmer und James Newton Howard, den ich ebenfalls sehr zu schätzen weiß. Die dunkle Atmosphäre vermittelt die Musik sehr gekonnt und die musikalischen Themen sind erstklassig. Wenn einen das Helden-Thema noch nicht packt, dann spätestens das Action-Thema, das man zu hören bekommt, wenn Batman im Tumbler unterwegs ist: Molossus!
Batman Begins bietet vielseitige Unterhaltung mit starken Charakteren, fesselnden Dialogen, vielen erinnerungswürdigen Szenen, filmtechnischen Glanzleistungen und tolles Schauspiel obendrein.
Ein Meisterwerk, bei dem man merkt, mit wie viel Herzblut die Macher bei der Sache waren. Besonders in Verbindung mit den Nachfolgefilme, als erster Teil dieser göttlichen Trilogie, weiß man Batman Begins noch weitaus mehr zu schätzen.

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BlackLevel

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Batman begins" ist sehr gelungene Neuinterpretation des Batman-Franchise und Auftakt zur einer insgesamt recht stimmigen Trilogie.

Nolan bediente sich vor allem an den Comic-Vorlagen: "The Man Who Falls" (O' Neil), "Batman: Year One" und "The Dark Knight Returns" (beide Frank Miller) und erschuf eine viel düsteren, kühleren und weniger comic-haften 'Dunkeln Ritter', gegenüber beispielsweise Dem aus Tim Burtons Batman-Filmen.
Auch die fiktive Stadt - Gotham City, wurde von Nolan deutlich realitätsnäher in Szene gesetzt.

Die Charaktere wurden alle samt mit klasse Schauspielern besetzt, wovon auch jeder seine Rolle gut spielt. Besondere Erwähnung hat meiner Meinung nach, Gary Oldman verdient, der hier mal wieder zeigt was für ein vielseitiger Schauspieler er doch ist.

Der Plot ist sehr gut aufgebaut, es wird Stück für Stück die Entstehung bzw die Entwicklung des "dunkeln Ritter", dem Zuschauer näher gebracht. Das Tempo ist dabei wohl dosiert, es wird weder durch die einzelnen Szenen gehastet, noch wird das Ganze zu langwierig erzählt.
Auch das Finale ist stimmig und gibt dem Film ein passendes Ende.

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Moviegod

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der notwendige Reboot des Batman-Kino-Franchises nach einer peinlichen Batgirl-Tusse, Nippeln am Batsuit und einem Batman der Eishockey spielt. Lange mussten Fans darauf warten, doch es hat sich mehr als gelohnt. Der Ansatz von Nolan, eine Comicverfilmung derart realistisch, düster und dreckig zu gestalten ist sicherlich riskant gewesen. Doch wie sich früh zeigte, hat Nolan alles richtig gemacht. Der Beginn von etwas, das sich später als einer der besten Trilogien der Filmgeschichte entwickeln sollte, zeigt dabei schon recht früh die Marschrichtung auf: ein stets gebrochener Held, terroristisch veranlagte Gegenspieler, reale Action, epochaler Soundtrack etc. Dieses Erfolgsrezept wurde in den beiden Fortsetzungen noch perfektioniert.

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"ICH BIN BATMAN!"

Wenn diese Worte im Film von Christian Bale dem Abschaum Gothams an den Kopf geworfen werden, war einem klar, dass Batman wieder zurück war.
Der dunkle Ritter dessen Filmkarriere einst durch Joel Schumacher zerstört wurde, war wieder auf der Leinwand, dunkler, mysteriöser, realistischer und stärker als je zuvor!
Man kann über Christopher Nolan ja sagen was man will, für DAS Überfilmgenie halte ich ihn persönlich auch nicht aber die Wiederbelebung der Batmanreihe mit einem Streifen wie "Batman Begins" war großartig!

Hier stimmt einfach alles, sei es die Darstellung Gothams die hier in perfekter Balance steht zu einer realistischen US Großstadt und dem comicartigen Moloch voller Gangster und Abschaum, der unglaubliche Cast der den Streifen mit Morgan Freeman und Sir Michael Caine in den Nebenrollen veredelt oder die Figur des idealistischen Commisoner Gordon der filmisch zum ersten Mal richtig dargestellt wurde und durch den großen Oldman PERFEKT rüberkommt!

Der Werdegang des Bruce Wayne, sein Leidensweg, sein Absturz und Aufstieg, wie er zu dem wurde was er ist.
Der Mann der alles verlor und Rache wollte, sich dann aber viel höheren Zielen hingibt, der Verantwortung für eine Gesellschaft übernehmen will, die es nicht verdient hat, der selbstlos für etwas Größeres kämpft.

"Man muss die Leute durch dramatische Ereignisse aufrütteln, aber das kann ich als Bruce Wayne nicht tun. Als Mensch aus Fleisch und Blut werde ich ignoriert oder getötet. Aber als Symbol - als Symbol kann ich unbestechlich sein und unvergänglich."

Bruce Wayne der durch Batman zum Symbol wird, seinen Werdegang abschließt und seine Stadt und ihre Menschen retten will, der ganz allein für Gotham kämpft nachdem er alles verloren hat

"Warum fallen wir?
Damit wir lernen wieder aufzustehen!"

Endlich nimmt man sich filmisch diesem Charakter an, zeigt was Bruce Wayne aus seinem Verlust erschaffen hatte, zeigt wie er zum Symbol geworden ist, man wird dem Batmanmythos gerecht und zeigt nicht nur wie in den vorherigen Batmanstreifen immer wieder ein kurzes Flashback vom Tod seiner Eltern...

Batman fängt an Gotham zu säubern und muss bald gegen seine eigenen Grundvorstellungen antreten, tut er das richtige, ist die Stadt es wert gerettet zu werden?

"Nur ein Zyniker würde so etwas als Leben bezeichnen Wayne. Verbrechen, Verzweiflung. So sollten die Menschen niemals leben. Die Gesellschaft der Schatten verhindert seit Jahrtausenden, dass die Menschheit der Korruption anheim fällt. Durch uns ist Rom gefallen. Wir haben Handelsschiffe mit Pest-Ratten beladen und wir haben London niedergebrannt. Jedesmal, wenn eine Gesellschaft den Gipfel ihrer Dekadenz erreicht, kommen wir und stellen das Gleichgewicht wieder her."

Batman tut es, er gibt der verkommenen Stadt eine zweite Chance, genauso wie er eine zweite Chance erhielt und nimmt den Kampf gegen die Gesellschaft der Schatten auf, um seiner Bestimmung zu folgen!

Kein anderer Film setzt sich so tiefsinnig mit dem Charakter des Batman auseinander und zeigt dabei teils auch noch philosophische Ansätze, besser hätte man eine Trilogie zu dieser Figur kaum einleiten können!

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Martin Oberndorf

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Klasse Kommi. Klasse Film.


The Freewheelin Fonda

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Danke Martin! :)
Ist einer eminer Lieblingsnolans! Und Batman finde ich ja eh klasse!


Oekolampad

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Bewertung9.0Herausragend

Der beste Beginn einer Trilogie seit Star Wars (IV-VI)... Gute Einführung, Bezüge zu den Comics, Tolle Darsteller und ein grandioser Soundtrack. Ein herausragender Beginn einer ganz starken Reihe!

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filmfuzzy

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Bewertung7.5Sehenswert

So hat das ganze also angefangen. George Lukas hat es vorgemacht indem er seine „Star Wars Saga“ nachträglich in seinen Anfängen erzählt. Jetzt haben Regisseur Christopher Nolan und sein Drehbuchautor David Goyer den gleichen Weg gewählt. Auch sie bringen das Vorleben von Bruce Wayne, alias Batman jetzt auf die Leinwand.

Eine Operaufführung die der junge Bruce Wayne mit seinen Eltern besucht entscheidet über seinen späteren Weg. Auf dem Nachhauseweg werden seine Eltern vor seinen Augen erschossen. Sein Butler Alfred (Michael Caine) zieht ihn groß und Wayne beschließt als Erwachsener erst einmal aus Gotham City zu verschwinden. Er will lernen, dass Verbrechen zu Bekämpfen um das Erbe seiner Eltern fortzuführen.

Die Denkweise von Verbrechern lernt Wayne (Christian Bale) von seinem geheimnisvollen Mentor Ducard (Liam Neeson). Er und Ras Al Ghul (Ken Watanabe) sind die Anführer der Schattenliga, die sich die Selbstjustiz auf die Fahne geschrieben haben. Bei ihnen lernt Wayne Geist und Körper für den Kampf gegen das Böse zu beherrschen. Eine Mitgliedschaft in der Liga lehnt er jedoch ab.

Als er nach Gotham zurückkehrt, findet er nur Korruption und ungebremste Kriminalität vor. Seine Jugendfreundin Rachel (Katie Holmes) kann selbst als Staatsanwältin wenig gegen die Verbrecher ausrichten. Die Justiz ist fest in der Hand des Unterweltbosses Carmine Falcone (Tom Wilkinson). Nur auf wenige Freunde kann sich Batman in seinem Kampf gegen die Verbrecher verlassen. Sein Butler Alfred, den Polizisten Gordon (Gary Oldman) und auf Lucius Fox (Morgan Freeman).

Mit ihnen zusammen entwickelt er die Figur „Batman“ den maskierten Ritter. Eine Kombination aus Kampftechnik, Intelligenz und der Einsatz von High-Tech-Waffen sind seine Mittel um die Unterwelt aus Gotham zu vertreiben.

Eine spannend erzählte Lebensgeschichte, die zwar eine Weile braucht um in Fahrt zukommen, aber dann rasant bis zum Schluss bleibt. Action, gut dargestellte Zweikämpfe und jede Menge Computeranimierte Technik geben jedoch eine interessante Mischung.
Wobei man allerdings zum Schluss doch in der Lautstärke ein bisschen übertreibt wen Gotham City in alle Einzelteile zerlegt wird. Auch der Humor kommt ein bisschen zu kurz. Viele düsteren Teile und eine gewisse Brutalität lassen den Film erst für Jugendliche ab 16 Jahren empfehlen.

120 Minuten, wie aus Bruce Wayne der Comicheld „BATMAN“ wurde.

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jorg.hoffmann.9849

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Bewertung7.5Sehenswert

Auch viele Jahre nach dem Mord an seinen Eltern hat der Millionenerbe Bruce Wayne (Christian Bale) dieses Erlebnis noch nicht verarbeiten können. Auf der Suche nach Antworten streift er durch die Welt, bis er schließlich im Tempel von Ra’s Al Ghul (Ken Watanabe) in Tibet landet. Dort wird Bruce von dem zwielichtigen Lehrmeister Henri Ducard (Liam Neeson) ausgebildet, doch nach Ende des Trainings weigert er sich, den blutigen Pfad der Schattenkrieger zu beschreiten und flieht. Wieder in Gotham angekommen, beginnt er, das Verbrechen mit Hilfe von High-Tech-Waffen aus der Rüstungsfirma seines Vaters auf seine eigene Art zu bekämpfen. Schon bald ist er als Batman gefürchtet. Er verbündet sich mit Jim Gordon (Gary Oldman), einem der wenigen aufrechten Cops von Gotham City, und zieht gegen den alles korrumpierenden Unterweltboss Carmine Falcone (Tom Wilkinson) und Super-Schurke Scarecrow (Cillian Murphy) in den Kampf...

Der erste Teil der Nolan Trilogie ist in meinen Augen zwar nicht der beste, aber eine gute Einführung auf die zwei Nachfolger. Der einzig wahre Batman ist für mich Christian Bale.

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MaceWindu1998

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Toller Einstand einer der besten Trilogien aller Zeiten!
Nach dem 2. der beste! Die Schauspieler machen wirklich alle einen Klasse Job und die Action ist auch toll. Die Story ist nicht Hochspannend, aber dennoch sehr packend.

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CuchillaPitimini

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Bewertung7.5Sehenswert

Meine 150. Filmbewertung auf Moviepilot *yay* ;) (Also Bewertung, nicht Kommentar)
Nach dem ich The Dark Knight und The Dark Knight Rises schon gesehen hatte, musste ich nun logischerweise auch den Auftakt der Trilogie mal sehen. Und der gefällt mir gut. An die beiden anderen Teile kommt er mMn nicht ran, aber ich finde es gut erzählt, wie Batman erstand, welche Wandlung Bruce Wayne durchmacht und wie er dann sozusagen an seinen ersten Fall gerät. Cillian Murphy und Liam Neeson als Bösewichte gefielen mir gut; die Action war ebenfalls sehenswert (wenn auch nicht so ausgeprägt wie in den anderen beiden Filmen) und erstaunlicherweise fand ich auch Katie Holmes ganz süß. Insgesamt hat mich die Geschichte gut unterhalten. Macht auf jeden Fall Vorfreude auf die folgenden Teile :)

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Friedsas

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Batman hat eine neue Ära von Comicverfilmungen angefangen, eine viel dunklere und realistischere. Ob einem das jetzt gefallen mag oder nicht ist dahingestellt.

Es ändert sich natürlich wenig an der Grundgeschichte Batmans aber doch soviel das alles nicht mehr aussieht als wäre es aus der Augsburger Puppenkiste rausgesprungen ;) Auch die Batnippel sind verschwunden was dem Anzug wirklich gut tut. Die Gegner sind mit Scarecrow und Ras Al´Ghul gut gewählt.

Christian Bale ist als Bruce Wayne und Batman top gewählt und Cillian Murphy und Liam Neeson sind sehr ernst zunehmende Gegner.

The Dark Knight war dann natürlich ein Mega Nachfolger, aber irgendwo musste ja der Anfang gemacht werden und der Grundstein gelegt werden ;)

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PELANO

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ausgezeichnet!
Christian Bale, Michael Caine, Morgan Freeman, Katie Holmes,... Sie alle bilden das perfekte Schauspielerensemble für "Batman Begins" und erweisen sich erneut als wahre Größen ihrer Branche.
Die facettenreiche Handlung, beginnend in Bruces Kindheit, seiner Ausbildung und schließlich dem Entstehen von Batman selbst, liefert große Unterhaltung, fesselt und überzeugt bis hin zum Schluss.

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TheAvenger68

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Gut gemacht :-)


PELANO

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Danke für den Hinweis ;)


Brainybab

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Bewertung7.0Sehenswert

Noch ein Batman-Film. Leider weder sonderlich humorvoll noch poppig-bunt.
Zusammensetzung:
- 20% Technik-Gadgets-Anleihen bei James Bond
- 15% Pseudo-Asia-Kampftechniken
- 15% Action-Spektakel
- 10% Mark Twain-Plagiat (Rich Kid übt arm sein)
- 40% basieren dann tatsächlich auf Batman. Mir zu wenig.
Dazu dann die nervige deutsche Synchro von Bruce Wayne, besonders, wenn er als Batman agiert und das Gelispel der deutschen Stimme von Katie Holmes ...
Auch die wunderbaren Batman-Schurken kommen etwas zu kurz und wirken eher blässlich - zumal z.B. die eigentlich ganz schicke Scarecrow-ich-treibe-sie-in-den-Wahnsinn leider nur angedeutet wird. Da wäre man dann auf seine eigene Vorstellungskraft angewiesen. Meine versagt hier etwas. Was war daran denn nun so schlimm? Mir hat sich das nicht erschlossen. Klar war nur, dass jeder, der die lächerliche Maske gesehen hat, sofort ausgeklinkt ist. War wenig überzeugend.
Dennoch: Wenn auch m.E. zu wenig battig und ich auch immer noch mit den Gumikostümen von Batty meine Probleme habe, so finde ich "Batman Begins" insgesamt gut gemacht, spannend und unterhaltsam mit Morgan Freeman und anderen als Highlight. Schön gezeichnet ist auch die charakterliche Wandlung von Bruce Wayne. Darüber hinaus wartet der Film mit einigen netten Wendungen und einer coolen Vor-Schluss-Pointe auf, ist also keine Zeitverschwendung.

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svenne

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Bewertung7.0Sehenswert

Schwer zu bewerten. Ich habe so meine Probleme mit Superheldenfilmen. Während es in einer überzogenen Comicwelt vielleicht noch gehen mag, kostümierte Männer in flatternden Umhängen als erstzunehmende Figuren darzustellen, wirkt sowas spätestens in Realfilmen fast immer grenzdebil. Der zweite Batman von Tim Burton, "Batman Returns", gefällt mir dann auch nur, weil er sich und die Comicvorlagen alles andere als todernst nimmt. "Batman Begins" dagegen ist trotz einiger spaßiger Szenen keine Komödie. Die Verkleidung wird aber ganz geschickt damit begründet, dass der Held davon überzeugt ist, nicht nur unerkannt, sondern auch möglichst theatralisch auftreten zu müssen. Dabei ist auch prinzipiell nachvollziehbar, dass er die Stimme verstellt, aber mindestens die deutsche Synchro übertreibt's ein bisschen. Coole Ninjas in coolen Actionfilmen sorgen bei mir für gekräuselte Fußnägel, die kurzen Anwandlungen hier kann ich aber noch verknusen. Ansonsten: Bombast, abstruse Bedrohungen und dass Batman auch mit 20 Gegnern gleichzeitig fertig wird, gehört einfach dazu. Christopher Nolan nimmt sich aber auch genug Zeit, um die Figuren nach und nach aufzubauen und auf die Actioneinlagen hinzuarbeiten. Dabei klasse Atmosphäre und wirklich großartig gefilmt. Manchmal pubertär, macht aber Spaß.

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Kohax

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Bewertung7.5Sehenswert

Teil 1 der Batman-Trilogie beschäftigt sich mit dem Wieso und Weshalb und Überhaupt von Batmans "Geburt" und seiner ganzen Intention. Also eine schöne Einführung in die Geschichte.
Eine solide Story, der es doch einer ordentlichen Portion Spannung mangelt. Ich war jetzt nicht gelangweilt, aber es fehlte eben halt die Spannung, was ich doch ein wenig schade finde.
Allerdings haben mich vollends die Schauspieler überzeugt. Natürlich eine atemberaubende Leistung von Christian Bale, allerdings stachen hier für mich zwei weitere Person besonders heraus. Erstens die liebreizende und wunderschöne Katie Holmes, die die Staatsanwältin Rachel Dawes spielt. Unsere liebe Katie zeigt hier alle Facetten ihres Könnens: Angst, Trauer, Komik, Romantik und auch einen gewissen Hauch Kampflust. Sie hat mich vollends überzeugt. Zudem Cillian Murphy als Scarecrow. Dieser Mann ist einfach prädistiniert mit seinem Aussehen psychisch verrückte Rollen zu spielen und schaffte dies hier problemlos.
Ein weitere Kritikpunkt, neben der mangelnden Spannung, ist die stellenweise übertriebene Theatralik. Ja, es gehört wohl einfach zu Batman dazu, jedoch hätte man da für meinen Geschmack einen Gang runterschalten können.
Allerdings liefern hier die Effekte, die Action und die Schauplätze vollkommen ab. Gotham wurde eindrucksvoll konstruiert, vor allem die Narrows haben mir sehr gut gefallen.
Ein würdiger Start einer beeindruckenden Trilogie!

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TheAvenger68

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Christian Bale - Batman
Christopher Nolan - Regie


Kohax

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Mir ist es gerade aufgefallen... es war früh am Morgen... fragt mich ja nicht was da los war... habs geändert... peinlich peinlich ...


hsv-rossi

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Bewertung9.0Herausragend

Zu all den bisherigen ‚Batman‘- Verfilmmungen nimmt sich die Vorgeschichte sehr viel Zeit wie Bruce zum Superhelden im Fledermauskostüm wird.
Für mich auf jeden Fall die bessere Reihe der Batman Filme.
Perfekte Besetzung der Haupt und Nebendarsteller.

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