Batman Begins - Kritik

US 2005 Laufzeit 140 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Thriller, Kinostart 16.06.2005

  • 9 .5

    Als ich ''Batman Begins'' das erste Mal sah war ich ungefähr 6 Jahre alt. Damals ­fande ich den Film natürlich gut. Aber hey! Ein 6 Jähriger welcher einen Superheldenfilm mag? Nicht wirklich überraschend.
    Auch den Ersten ''Spider-Man'' Film von Sam ­Raimi habe ich im selben Alter sehr oft und sehr gerne geschaut. Heute mag ich den Film zwar immer noch aber ganz ehrlich, einige Momente sind schon ziemlich kitschig und kindisch. Einen 6 Jährigen stört so etwas natürlich nicht.
    Dasselbe kann ich auch über unzählige andere Filme sagen. ''Batman Begins'' ist aber eine Ausnahme. Heute gefällt mir der Film sogar noch besser, da ich nun mehr in ihm erkenne als nur einen Superheldenfilm.
    Düster, realistisch, tiefsinnig und fantastisch gespielt.
    Wie in seinen beiden Nachfolgern geht es in diesem Film hier hauptsächlich um die Stadt ­Gotham. Selten habe ich eine so gute Darstellung einer Stadt in einem Film gesehen. Sowohl Licht- als auch Schattenseiten bekommen wir zu sehen. Außerdem thematisiert der Film Korruption und Armut bestens. Und das ohne den Zeigefinger zu heben.
    Auch die Darstellung von Batman gefällt mir wirklich gut. Er wird zu einem Symbol, zu einer Legende. Batman könnte jeder sein, ein Gedanke, welchen ich sehr mag.
    Er greift zur Selbstjustiz, bricht also das Gesetz. Tut es aber um für Gerechtigkeit zu sorgen, er hat sogar Erfolg damit, mehr als die Polizisten. Auf diese Weise zeigt der Film, wie kaputt so eine Stadt sein kann, wie leicht es ist Gesetze zu missbrauchen.
    Die Story des Filmes hat viel zu bieten. Sie ist spannend, ­komplex und wendungsreich. Leider gibt es gegen Ende einen fetten Logikfehler, welcher den Film etwas runterzieht.
    Der Film hat von ­Nolan einen realistischen Touch verpasst bekommen, das merkt man vor allem in den Actionszenen. Jede Explosion, jedes kaputt gehende Auto. Es sieht echt aus, weil es echt ist. Klasse!
    Sich ganz auf Action zu verlassen tut ­Nolan aber nicht. Wenn Action nicht notwendig ist, dann gibt es sie auch nicht. Das macht die rasanten Szenen umso besser.
    Schauspielerisch gibt es nichts zu meckern. Christian ­Bale ist einfach der perfekte Bruce Wayne. Michael ­Caine schafft es einige Emotionen in den Film zu bringen und auch die anderen Darsteller liefern einen guten Job ab.
    Zu erwähnen ist als Letztes noch der grandiose Soundtrack von Hans Zimmer und James Newton ­Howard. Absolut episch!

    Fazit: ­Grandioser Film! Auch für Nicht-Fans. Und dabei ist das nicht einmal der beste Film der Trilogie.

    2
    • 9

      Ob es nun "Daredevil" war oder nicht, der Christopher Nolan hierzu inspirierte, eine große Überraschung ist es ja schon, dass sich er, ein für bodenständige und komplexe Thriller bekannter Regisseur, der nicht zu Unrecht als einer der besten seines Fachs gilt, dafür entscheidet, eine Superhelden-Comicverfilmung zu drehen. Mit jemand anderem als dem düsteren und glaubhaften Batman hätte das wohl kaum funktioniert, doch so schafft Nolan es, tatsächlich das beste auf die Reihe zu bringen, was das Genre zu bieten hat: Die "Dark Knight"-Trilogie.

      Hier im ersten Teil merkt man ein kleines bisschen, dass er an seinem Stil noch arbeitet, da er eine etwas höhere Gag-Dichte hat und irgendwo in einem Raum zwischen Thriller und gewöhnlicher Superheldengeschichte herumpendelt, jedoch macht gerade das diesen Film so einzigartig. Die menschliche Figur des Batman macht ihm auch eine Comicverfilmung möglich, die ohne übernatürliche Elemente auskommt, dazu noch Tiefgang beinhaltet und trotzdem auch mit interessanten Actionszenen zu beeindrucken weiß. Wer ebenfalls großartige Arbeit leistet, sind natürlich Hans Zimmer mit seinem beeindruckenden Soundtrack, sowie der Cast, wobei Liam Neeson als brillanter Bösewicht Ra's Al Ghul hervorsticht, der meiner Meinung nach sogar den Joker übertrifft. "Batman Begins" leitet den absoluten Höhepunkt aller Comicverfilmungen mehr als würdevoll ein.

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      • 9
        angelo.cirillo.5 21.01.2015, 23:34 Geändert 23.01.2015, 17:31

        Ein Batman reebot, das für mich nahe an der Perfektion ist. Was Nolan hier erschaffen hat, ist wirklich bemerkenswert. Anders als bei sonstigen Comic Adaptionen schafft Nolan es, handwerklich und mit natürlichen Mitteln für Aufsehen zu sorgen. Hier wird keine Effekthascherei veranstaltet und eine Stadt in Schutt und Asche gelegt, sondern ein Film behutsam aufgebaut. Nolan legt mehr Wert in die Entwicklung der Charaktere, er lässt sich Zeit und schafft dadurch eine wunderbare Atmosphäre. Batman wirkt wie ein moderner Actionfilm bzw. Thriller, er hebt sich von der Konkurrenz ab. Ganz stark!

        5
        • 7 .5

          Der Auftakt zu einer der besten Superhelden-Trilogien und leider auch der schwächste Teil der Reihe. Christian Bale als Batman ist wunderbar und Cillian Murphy macht immer wieder Spaß. Auch der restliche Cast, vorallem Caine, Neeson und Oldman, macht seine Sache sehr gut. Nur Katie Holmes als Rachel Dawes geht mir bei dem Film ziemlich auf den Sack.
          Das Manko des Films ist, dass die Handlung einfach zu schleppend und zu wenig spannend erzählt wird. Das Storygerüst an sich ist wirklich gut, und die Atmosphäre des Films packend, aber es bleibt einem eben nicht die Luft weg.

          • 9 .5

            Alles richtig gemacht, toller Cast, Atmosphäre, Realismus und Batman bekommt eine Ninja-Ausbildung.

            Anschauen!

            • 4 .5

              irgendwie krass...teil 2 ist so eine BOMBE! und dieser hier ist wie ein a böller den man an der falschen seite anzündet!

              • 9
                RockyRambo 05.01.2015, 16:06 Geändert 05.01.2015, 16:06

                Die Geburt des neuen Batman. Hier wurde alles Richtig gemacht was die ersten Batman von 89 und 92 gut gemacht haben und alles was die Batfilme von 95 und 97 zerstört haben berücksichtigt. Hieraus entstand der einzig wahre realistisch rüberkommende Batman überhaupt. Sämtlich alle Nebendarsteller außer Katie Holmes sind wie in den Fortsetzungen auch hervorragend und passend besetzt sodas es ein Frevel den anderen gegenüber wäre einen Hervorzuheben. Hier passt einfach alles. Nur die Fortsetzung The Dark Knight ar besser

                • 6 .5

                  Nachdem ich mich in den letzten Tagen Burton´s und Schumacher´s Filmen gewidmet habe, möchte ich mich in den folgenden Tagen intensiv mit Nolan´s Comicinterpretation auseinandersetzen.
                  Der Beginn einer neuen Batman-Ära, der Beginn der Geschichte des dunklen Ritters.
                  Batman Begins ist der gelungene Anfang der The dark knight-Trilogie.
                  Hier lernen wir viel über die Entstehung der Figur, über ihre Charaktereigenschaften und auch ein wenig über die Materie von Gotham-City.
                  Nolans düstere Version der Comicfigur weiß durch ihren Look und den trockenen Humor zu überzeugen.
                  Abgesehen von Christian Bale geben sich hier andere berühmte Darsteller wie Liam Neeson oder Michael Caine die Ehre.
                  Die Actionsequenzen machen Spaß, auch wenn sich der Film Zeit nimmt, sich an das Eingemachte zu machen und genau das hat Batman Begins meiner Meinung nach seine einzige dafür aber auch sehr große Schwäche. Man merkt es dem Streifen an, das er "nur" eine Vorgeschichte ist.
                  So versucht man sich gar nicht so sehr auf den gegenwärtigen Streifen zu konzentrieren, sondern baut viel mehr vor, um The dark knight und The dark knight rises schlüssiger erklären zu können.
                  Wir lernen einfach mehr über die Materie, der Film versucht uns auf das Große, auf die Fortsetzungen, vorzubereiten.
                  Davon profitiert natürlich die Atmosphäre, man schafft es das düstere Gotham-City in allen Facetten und Abgründen einzufangen.
                  Durch die gute Filmmusik, die Atmosphäre und die Darsteller gelingt es, einige Momente zu inszenieren die unter die Haut gehen, auch wenn es nie das ganz Große wird, wie man es sonst von den Batman-Filmen gewohnt ist.
                  Kann eine Einleitung (Batman Begins) besser sein als der Hauptteil (The Dark Knight) und Schluss (The Dark Knight Rises)? Selbstverständlich kann sie das, aber Nolan ist dieser Kunsttrick meiner Auffassung nach nicht gelungen. Er inszeniert eine sehr gelungene Einleitung, die dann aber doch an keinen Batman-Film so richtig heranreichen kann, da es ihr einfach am kompletten Charme, an Dramaturgie und coolen Schurken der anderen Filme fehlt
                  In diesem Sinne:
                  „I´m Batman.“

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                  • 8

                    BATMAN BEGINS ist auf jeden Fall der Einstieg in die beste Verfilmung des Dunklen Ritters und für mich eine der besten Superhelden-Verfilmungen überhaupt. Das liegt zum großen Teil, so dumm es auch klingen mag, an der Ernsthaftigkeit der Darstellung. Kein anderer Batman war dem Zuschauer jemals näher, war jemals düsterer oder unnahbarer. Eine zeitgemäße Tricktechnik sorgt für eine würdige Reanimation der Fledermaus mit einer "Ratzeputz-Story" aus allen möglichen Comics. Christian Bale ist gewohnt hervorragend und gewohnt perfekt besetzt, der restliche Cast ist herausragend, aber für meine Begriffe etwas zu überladen und teils schlummert in den Schauspielern ebenso wie in den Figuren auch viel verschenktes Potential. Alles in allem ein außergewöhnliches Genrehighlight.

                    9
                    • 8

                      Ein guter Beginn. Ich bin ein Riesenfan von Nolans Filmen!

                      • 10

                        Ich bin Batman!

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                        • 7 .5
                          doctorgonzo 21.11.2014, 21:20 Geändert 22.11.2014, 10:32

                          "Am Anfang war auch der Teufel ein Engel."
                          italienisches Sprichwort

                          So fiel das Kind also damals in den Brunnen. Tote Eltern, Fledermäuse, Asientournee von Christian Bale. Der war als Kind dort übrigens schonmal. Gemeinsam mit John Malkovich im etwas langatmigen, aber doch unterschätzten "Das Reich der Sonne". Nur, falls das einer nicht weiß.
                          In Asien trifft er dann den Typen, der sich Jodie Foster als Wolfskind angenommen hat, viele Juden gerettet hat, leider JarJar Binks kennenlernte und auf der Suche nach seiner Tochter durch Paris marodierte.

                          Jedenfalls lernt er bei dem Typ so Ninjazeugs und kriegt auch eine bedenkliche wie denkwürdige Lektion in Moralphilosophie. Das ist in mehrerer Hinsicht interessant. Nicht nur, weil das Wort Moralphilosophie viele Vokale hat (für manchen Comicverfilmungszuschauer sogar gefährlich viele), sondern auch, weil der Ansatzpunkt einen berechtigten Reiz hat. Bisher folgt nach dem Tod der Eltern ein Cut und *plopp* Batman ist da.

                          Hier ist das etwas anders. Da ist es auch sekundär, dass dieser ganze Ninjakram doch eine Prise zu klischeelastig ist, denn die Idee weiß zu gefallen.

                          Schließlich geht es wieder nach Gotham, das sich sehr verändert hat, seit der Kinogänger zuletzt hier war. Man hat Antonio Gaudi, Frank Lloyd Wright und Albert Speer in Rente geschickt und den düsteren Art Deco Moloch von DC in eine NYC Großstadt in Marveltradition verschlimmbessert. Und irgendwie ist das ein Omen.
                          Dann gibt es ein Batmobil, das dankenswerterweise nicht so aussieht, als wäre es normalerweise vor Barbies Traumhaus geparkt, wie unter Schumacher. Die glatte, matte Comiceleganz von Burtons Gefährt erreicht es dennoch nicht. Ein Tick zuviel, zu verspielt. Als hätten ein HMMWV und die Transformers beim Gruppensex ein Kind gezeugt.

                          Was noch? Achja, die Buben und Mädchen. Bale als Batman, umgeben von großartigen älteren Herren wie Caine und Freeman und ein bisschen auch Oldman (der trotz seines Namens über 20 Jahre jünger ist als Freeman), dazu tummelt sich Rutger Hauer hier, der mal Harrison Ford in einer Stadt bekämpft hat, die mehr aussah wie Gotham als vorliegende Siedlung und auch noch Tom Wilkinson.
                          Caine, Freeman und Oldman verleihen den Nebenrollen hier die Tiefe, die man vorher bei den Fledermausfilmen abseits der Hauptfiguren oft vermisst hat und sind quasi das Ass im Ärmel dieses Werkes. Hauer ist ok. Wilkinson ist mit seiner durchdringenden Englishness vielleicht nicht die ideale Besetzung für jemanden mit Namen Carmine Falcone, spielt aber auch sehr ordentlich. Cilian Murphy fügt seiner Filmographie ein weiteres bemühtes, ehrgeiziges, aber nicht sonderlich überzeugendes Kapitel hinzu.

                          Bleibt noch Katie Holmes, von der ich außer einer hübschen Figur und großen Rehaugen noch nie viel gesehen habe, dabei bleibt es auch hier. Die Annahme, dass sie hier nur auf einem Wege Staatsanwältin geworden sein kann, ist nicht sexistisch gemeint, sondern lediglich ein Indiz für eine Fehlbesetzung.

                          Bale und Neeson sind wirklich gut, lassen aber nicht eine Sekunde einen Zweifel daran, dass ihre Rollen sie schauspielerisch so gar nicht ins Schwitzen bringen.

                          Regisseur Nolan wählt hier einen interessanten Ansatz, nämlich den, einen komplexeren Helden aus der Comicvorlage zu destillieren, verliert dabei aber durchaus hin und wieder den Drive aus den Augen, den ein Actionthriller haben sollte. Die Action ist zwar inszenatorisch und handwerklich sehr zeigenswert, aber irgendwie wirkt alles, auch der Weg dorthin, dann doch sehr behäbig. Hätte Nolan "Terminator" auf diese Weise inszeniert, Arnie hätte wohl erst lang und breit bei der Telefonseelsorge darüber gejammert, wie sehr ihn Zeitreisen und sein Job belasten, bevor er dann die ganzen Kreuze macht.

                          Trotzdem bekommt der Macher hier den Spagat zwischen solidem Actionthriller und Comic hier ziemlich gut hin. Einen ganzen Film lang wirkt die Idee des komplexen, ambivalenten, mit zusätzlicher Tiefe versehenen Helden gut hin. Trotzdem bleibt die Geschichte ein in vielen Dingen ein Blockbuster, im Guten wie im Schlechten und kackt in Sachen Gesamtleistung des Ensembles und Comicästhetik gegen Rodriguez´ Werk aus dem gleichen Jahr dann doch merklich ab.

                          Das, was es auf die Ohren gibt, ist solide, aber eben "Blockbuster".

                          Ein insgesamt wirklich guter Film, ohne jeden Zweifel, nicht mehr und nicht weniger und in Anbetracht dessen, was er sein soll, der beste der Trilogie.

                          Man mag Nolan gerade im Zusammenhang mit eben dieser Trilogie das eine oder andere vorwerfen können, aber zumindest ist er grundehrlich: Nur seine Batmanfilme tragen ein Batman im Titel.

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                          • 7

                            Die Ruhe vor dem Sturm. Der Auftakt von Nolans Batmantrilogie. Der Film macht genau das, was der Titel verspricht, es geht um die Anfänge des beliebten Fledermausmannes. Der junge Bruce Wayne leidet unter dem Tod seiner Eltern und zieht deswegen in die Welt hinaus um das Denken von Kriminellen zu erforschen. Ohne Ziel und Richtung landet er irgendwann bei Ra's Al Ghul und der Gesellschaft der Schatten, wo er zu einem starken Kämpfer ausgebildet wird. Christopher Nolan lässt sich viel Zeit die Ursprünge von Batman zu zeigen, wodurch die erste Hälfte relativ spannungslos, aber nicht uninteressant wirkt. Nachdem der maskierte Held seine Ängste und Schwächen überwunden hat, stellt er sich in der zweiten Hälfte des Films den Kriminellen von Gotham entgegen und versucht die Stadt zu retten. Dabei kann der Film durch seine starken Schauspieler und seine gut gemachten Actionszenen punkten. Während im Hintergrund eine dezente, aber passende Musik läuft, fängt die Kamera im Vordergrund die düsteren Kulissen perfekt ein. Das einzige was wirklich stört, sind die nervigen one-liner, die regelmäßig von den Charakteren geäußert werden.
                            "Batman Begins" ist ein würdiger Auftakt und ein gutes Vorspiel für den Höhepunkt der Trilogie.

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                            • 9 .5

                              Mein Fazit:

                              Lange habe ich mich um diesen Film gedrückt. Vor Jahren noch habe ich ganz gern Batman gesehen, aber als es mir in den Filmen zu bunt wurde, habe ich dankend abgelehnt.

                              Dieser Film ist so ganz anders. Ich bin ganz angetan von dieser Batman-Version, denn er zeigt die Anfänge, die Zweifel, Ängste, Wut und auch Schuldgefühle des Bruce Wayne. Christian Bale hat für mich die Figur genau getroffen, sowohl optisch als auch in seiner Arbeit als Darsteller. Er kann sowohl den Playboy wie auch den ernsthaften Junggesellen mimen, dem nichts mehr am Herzen liegt als die Stadt vor den Kriminellen zu bewahren. Insgesamt hat der Film für mich eine größere Glaubwürdigkeit als die vorangegangenen Filme, obwohl ich mir natürlich durchaus bewußt bin, das vieles in der Realität so nicht funktioniert.

                              Das Staraufgebot hat mir sehr imponiert. Gary Oldman in einer einfachen Polizisten-Rolle zu sehen ist für mich sehr eigenartig gewesen. Aber ich habe ihm die Rolle ebenso abgekauft, ebenso auch Cillian Murphy den Dr. Jonathan Crane. Ein absoluter Hochgenuß waren für mich jedoch Katie Holmes, Sir Michael Caine und Morgan Freeman, die das Geheimnis um Bruce Wayne kennen, ihn aber mit allen Kräften unterstützen. Christopher Nolan hat nicht nur ein tolles Drehbuch geschrieben. Er hat es meines Erachtens zu 95% umgesetzt.

                              Mir hat der Film sehr gefallen und ich werde mir demnächst noch die Fortsetzung ansehen.

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                              • 8

                                toller erster teil. was mich am film stört ist lediglich das anfängliche hin und her geswitche zwischen jung bruce, erwachsener bruce und trainierender bruce.vorallem die zu schnellen kamera schwenks und der zu schnelle schnitt in kampf und action szenen nervt! story ist auch noch nicht so spannend.das finale ist auch steigerungswürdig.der rest ist genial.top cast.top atmophäre und ein genialer soundtrack.kathi holmes gefiel mir übrigens besser als rachel als die nachfolgerin.es war auch schön zu sehen das vieles an batman year one erinnert.

                                • 7 .5

                                  Wenn man es sich mal recht überlegt, sind Superhelden eigentlich eine ziemlich seltsame Erfindung. Maskierte Rächer, die nachts losziehen und Verbrecher verprügeln, klingt erst mal nach einer ziemlich dämlichen Idee, mit der man wohl nur Kinder und anspruchslosere Action-Fans locken kann. In Anbetracht früherer Verfilmungs-Versuche scheint dies auch so, insbesondere die Batman-Filme sind einigen grandiosen Comics und Graphic Novels bisher nur sehr selten gerecht geworden. Christopher Nolan beweist mit seinem Auftakt, dass dem nicht so sein muss und verfrachtet das düstere Gotham aus den Comics in die echte Welt. Die Beweggründe des Fledermausmannes werden beleuchtet, er wird mit Ängsten konfrontiert und muss sich Gefahren stellen. Was mir besonders gefallen hat, war neben den Charakteren, die zumeist gründlich ausgearbeitet wurden, besonders die Atmosphäre, die man nach düsteren Comic-Werken wie The Killing Joke oder Das Lange Halloween endlich auch in einem Film einfangen konnte (auch wenn dies im Nachfolger noch besser gelungen ist, aber darum soll es hier nicht gehen).

                                  Christopher Nolan schuf mit Batman Begins, nachdem maskierte Superhelden lange Zeit Inbegriff für bunte Welten, Charaktere ohne Charakter und belanglose Geschichten waren, endlich eine würdige Verfilmung des Dunklen Ritters, eine gelungene Interpretation von Batmans Entstehungsgeschichte und zudem einen gelungenen Auftakt der neuen Trilogie. Im direkten Vergleich zu seinen Nachfolger zieht er zwar den Kürzeren, ist deswegen aber trotzdem noch lange nicht schlecht. Unabhängig betrachtet schafft Nolan hier einen unterhaltsamen Actionfilm mit Hintergrund und einer tollen Atmosphäre.

                                  • 8 .5
                                    MemoriAria11 25.10.2014, 18:21 Geändert 11.11.2014, 21:30

                                    Toller Einstieg der neuen Batman - Trilogie. Spannende Handlung, gute Einknüpfung des Materials und ein spitzen Cast, angefangen mit Christian Bale als Bruce Wayne/ Batman, über Michael Caine, Liam Neeson und vor allem Gary Oldman !!!

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                                    • 9

                                      Habe ich erst gesehen, nachdem ich TDKR und danach TDK gesehen habe - genau, ich habe die Filme in genau der falschen Reihenfolge gesehen ;-)

                                      Würde ich den Film als Einzelfilm bewerten wäre es eine tolle 8, im Gesamtkontext der Trilogie jedoch eine eindeutige 9. Generell finde ich, man sollte die Trilogie etwas gesamtheitlicher betrachten.

                                      Die Geschichte wie Batman zu jenem wurde der er ist ist toll inszeniert und spannend erzählt und bereitet Teil 2 und 3 perfekt vor. Ich persönlich empfand es faszinierend, dass man eine Comicverfilmung relativ realistisch gestalten kann.

                                      Nahezu Perfekter Auftakt!

                                      • 8 .5

                                        Super Auftakt und auf jedenfall lohnenswert

                                        • 9

                                          Großartiger Auftakt zu einer meiner liebsten Filmtrilogien. Der dunkle Ritter ist in Bestform, mein Liebling-Superheld erhält den bis dato besten Film. Stimmig, atmosphärisch und episch kommt der Film daher. Mit Carmine Falcone, Ras al Guhl und Scarecrow bietet der Film drei tolle und in 2 von 3 Fällen unverbrauchte Schurken. Die Action ist klasse und auch die realistische Präsentation ist mehr als gelungen. Nichtsdesotrotz freue ich mich das die Figur sich demnächst wieder in übernatürlichen Sphären bewegt.

                                          Eigentlich kann ich auch nichts mehr schreiben, was nicht schon besser irgendwo anders gesagt oder geschrieben wurde, von daher: Batman Begins ist ein moderner Klassiker der auch bei der 15ten Sichtung nicht langweilig wird.

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                                          • Sorry, aber mein dritter Versuch dieses Werk länger als 30 min. zu entdecken ist leider gescheitert. Dies wird auch der letzte Versuch gewesen sein. Für mich so interressant wie ein Werbeblock bei RTL.
                                            Fairerweise werde ich allerdings auf eine Wertung verzichten.

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                                            • 7 .5

                                              Eine der gelungensten Batman-Verfilmungen bis jetzt, nur The Dark Knight war noch besser.
                                              Aber über dieses Ding mit dem Mikrowellen-Verdampfer komm ich einfach nicht hinweg. Alle Menschen im näheren Umkreis hätten buchstäblich gekocht werden müssen! Menschen bestehen nun mal zum größten Teil aus Wasser... Oh man...sowas von unrealistisch ist das.

                                              • 8 .5

                                                Stimmung und Atmospäre sind sehr gut :) Christian Bale ist einfach DER Batman schlechthin :)

                                                • 10

                                                  Ganz, ganz stark! So sieht ein echter Batman aus! Nolan hat verstanden was die Fans bei Burton vermisst haben! Hatte den Film ursprünglich mit `ner 9,5 bewertet. Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern - Nolans bester Film bekommt eine krachende 10 mit Sternchen!
                                                  :D :D :D

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                                                  • 8 .5

                                                    Einer der besten Reboots aller Zeiten! Endlich mal ein realistischer und coolerer Batman(vergleicht mal mit Batman und Robin und diesem bunten Müll). Nolan hat zwar Gotham und die Welt Batmans nicht so geil gemacht wie in Teil 2 und 3(die Stadt ist voll grau und öde, in den folgenden ist sie groß und prachtvoll). Meine Lieblingsstelle im Film leibt einfach seine Entwicklung zum Dunklen Ritter, die fast 1 Stunde dauert, aber nicht langweilig ist. Bruce wird sehr gut eingeführt, Christian Bale spielt ihn super. Man erfährt von seiner Kindheit, seinem Training in den Bergen, seine Ängste, sein Beginn beim Tragen einer Maske, dann braucht er dies und das....bis er zum legendären Batman wird. Perfekter Anfang! Mir haben die ersten Schurken wie Scarecrow oder der Mafiaboss nicht so gefallen, dafür eher Liam Neeson als Ducard/Ras Al Ghul. Scarecrow wird zwar gut gespielt, aber außer Dampf sprühen kann er nichts. Genau wie der Mafiaboss, ein Kopfstoß genügt, um ihn fertig zu machen. Das Finale in Bruce Waynes Villa und der Kampf auf dem Zug war klasse. Der Film ist ein bisschen kurzweilig, aber absolut spitze! Nolan, du kannst es!!! Dieser Batmanreboot ist wie dieser Spruch im Film:
                                                    ,,Warum fallen wir?(wie die alte Batmanreihe)Damit wir lernen uns wieder aufzurappeln(wie diese Reihe)!"

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