Batman Begins - Kritik

US 2005 Laufzeit 140 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Thriller, Kinostart 16.06.2005

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Kritiken (20) — Film: Batman Begins

sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de

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7.0Sehenswert

[...]Quietschbunt ist hier hingegen gar nichts mehr. Nolans Batman kehrt zurück zu den Comicwurzeln und zeichnet den namensgebenden Helden und seine Welt in sehr düsteren Tönen. Das ist natürlich vor dem gegebenen Hintergrund ungemein passend und hat so gar nichts mehr mit den überzeichneten Titeln zwischen diesen beiden “Epochen” zu tun. Dabei versteht der Regisseur es sehr gut, Bruce Wayne zu einer sehr tragischen Figur werden zu lassen und nimmt sich eine Menge Zeit, die Figur zu entwickeln. Stellenweise ein bisschen zu viel vielleicht, denn in der ersten Hälfte kommt es in “Batman Begins” doch des öfteren schon einmal zu kleineren Längen, auch wenn die große Langeweile löblicherweise ausbleibt.[...]

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JackoXL: Die Drei Muscheln, Moviebreak

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7.5Sehenswert

Ich mag den Ansatz von Christopher Nolan, Batman ernster, kälter und weniger comichaft zu erzählen. Natürlich ist es immer noch eine Comicverfilmung und verweigert sich nicht komplett seiner Herkunft, was ja auch schlecht möglich wäre. Immer noch geht es um einen Kerl in einem Fledermauskostüm mit unglaublichem High-Tech-Schnick-Schnack, um superböse Fieslinge mit einem sehr speziellen Spleen und dem ewigen Kampf von Gut gegen Böse. Dabei wird das Ganze jedoch in ein deutlich realitätsnäheres Bild gesetzt. Es hat nicht mehr diesen fantasievollen Tim Burton Look und erst recht nicht diesen bunten Zirkus-Knallbonbon-Anstrich wie bei Schumacher. Die Figur von Bruce Wayne wird nicht sofort als Batman vorgestellt, man verfolgt seinen Entwicklungsprozess vom von Schuldgefühlen und Trauer zerfressenen Rumtreiber hin zum dunklen Ritter. Das nimmt einiges an Zeit in Anspruch, ist aber absolut interessant und ist als Einleitung einer Trilogie (die sicher zumindest grob schon angedacht war) auch absolut sinnvoll. Ähnlich wie beim ersten X-Men-Film, der dafür nur ein sehr gekürzters und leider etwas hastiges Ende zu bieten hatte. Nolans Film macht diesen Fehler nicht und gönnt dem Zuschauer nach der langen Einführung auch noch ein ausgiebiges Finale mit allem, was zu Blockbusterkino dazu gehört. Denn natürlich ist "Batman Begins" nichts anderes, pures Popcornkino, nur eben etwas dunkler als sonst. Aber das macht er verdammt gut. Handwerklich ist das erste Klasse, das können wohl auch die vielen Nolan-Hater kaum abstreiten. Dazu ein hochprominenter Cast, dessen beste Leistungen (wie so oft) von den Bad Guys erbracht werden. Christian Bale hingegen wirkt schon etwas steif und oft sehr kühl. Und wie bei Blockbusterkino üblich kommt man nicht um gelegentlichen Pathos herum, einige sehr heroische Dialoge konnte man sich nicht verkneifen. Gehört wohl irgendwie dazu.
"Batman Begins" ist ein, bis auf Kleinigkeiten, gelungener Neustart des Franchise und sicher eine der besten Comicverfilmungen der letzten Jahre.

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JackoXL

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@Attic: Im Sinne der Filme, da ich die Comics überhaupt nicht kenne.


Hornblower

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Ich mag Nolan auch (ups, jetzt hab ichs gesagt...).


Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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8.5Ausgezeichnet

Und man muss sagen, Nolan machte seinen Job sehr gut. Er schuf ein Gotham, dass düster, dreckig und versifft ist. Sein Ziel, Batman nicht als unrealistische Comic zu zeigen, sonderns als echten Menschen glückte, selbst seine ganzen Gizmos und technischen Kinkerlitzchen scheinen irgendwie erklärbar und nachvollziehbar.

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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9.5Herausragend

[...]Dem Aufeinandertreffen von Bruce Wayne und dem undurchsichtigen Ducard entspringen Gespräche, die zu Lehr- und Leitsätzen für Nolans gesamte Bat-Saga werden. »Your compassion is a weakness your enemies will not share«, meint Ducard. »That’s why it’s so important«, entgegnet Wayne. »It separates us from them.« Und formuliert damit seine eigene, seine wichtigste Maßgabe für den Feldzug gegen Ungerechtigkeit und Gewalt. Batman wird später das Destilat des Ideals und der Regeln sein, denen Wayne sich verschreibt, und er wird das Kompensat seiner Angst, seiner Schuld und seines Zorns sein – und all das wird ein grünhaariger Psychopath irgendwann testen, herausfordern, zu brechen und zu zerstören versuchen. Aber bis es so weit ist gibt es noch zwei Drittel „Batman Begins“ zu bewältigen und der ist mehr, als bloß das Glossar zu „The Dark Knight“ (und „The Dark Knight Rises“), auch wenn beide Filme einen wünschenswerten Zustand zwischen Auftakt und Fortführung erreichen, nämlich gegenseitige Aufwertung. Was einem nun mehr zusagt, Burtons gothic-, gar Schumachers grelles oder Nolans gritty-Gotham, lässt sich in Pro- und Contra-Argumenten nicht gegeneinander ausspielen; klar ist, dass die Variante des nüchtern-analytischen Briten im Vergleich am wenigstens nach einer Comicstadt aus einer parallelen oder alternativen Realität aussieht, sein Gotham würde auf den ersten Blick zwischen anderen Ostküstenmetropolen wie New York oder Boston nicht weiter auffallen, verliert durch fehlende Extravaganz aber nicht an Charakter und Unverwechselbarkeit. Sie erzeugt das homogene Bild eines modernen, brodelnden Molochs und ist ein perfekter Schauplatz für ‚diesen‘ Batman.[...]

[...]Keine in völlig eigene Form gegossene Stadt, keine kunterbunten Schurken: die beherrschten stets das Geschehen, in Burtons wie in Schumachers Filmen, um deren Besetzung gab’s stets das größte Gewese und die blieben von Jack Nicholsons Joker bis Arnold Schwarzeneggers Mr. Freeze im Gedächtnis, wohingegen der jeweilige Batman/Wayne-Darsteller verblasste. „Batman Begins“ hat mit Dr. Jonathan Crane alias Scarecrow und dem terroristischen Weltenverbesserer Ra’s al Ghul und seiner League of Shadows die weniger auffälligen, die weniger namhaften und vor allem die weniger showstealenden Gegner zu bieten. Sie machen dem werdenden Helden nicht die verdiente Bühne streitig, sind aber gefährlich und eingängig genug, um ihn überhaupt auf diese zu heben. Der Plot zur Vernichtung Gothams ist wie diese ganze „die Welt ins Gleichgewicht rücken“-Nummer der League ein bißchen überkandidelt, und doch genau der richtige Gegenpart zu Waynes Willen, Gotham zu retten und es nicht aufzugeben. Ra’s al Ghuls Plan indes ist einer, der einem als Zuschauer schneller klar wird, als der Film das gerne hätte, erinnert zudem ein bißchen an die Aktion des Jokers am Ende von Burtons „Batman“, als Plottriebwerk und ernst zu nehmende Prüfung für den Fledermausmann genügt es aber.[...]

[...]Die verkopfte Psychoanalyse eines Typen, der sich hinter einer Fledermaussymbolik versteckt, um seine Schuld zu sühnen, würde „Batman Begins“ alleine nicht sehr weit bringen, wenn’s nicht auch ein guter Actionfilm wäre. Schnell, unerbittlich und überfallartig wie der Kampfstil des Caped Crusaders sind die Kampfszenen, konsequent durch nahe Kamera und zittrigen Schnitt umgesetzt, den Höhepunkt bietet neben dem Showdown aber die Sequenz in der Arkham Anstalt und die anschließende Verfolgungsjagd zwischen Batman im panzerartigen Urgewaltsfahrzeug, dem Tumbler, und den nahezu hilflosen Cops. Hier stört einzig eine der wenigen Schwächen des Films, nämlich die Platzierung einiger „verdatterter Cop kann nicht glauben, was er da sieht“-Gags. Was die Action in „Batman Begins“ nicht ist (auch wenn sie mit dem Tumbler teils von Dach zu Dach springend stattfindet): over the top. Nolan setzt auch hier auf Realismus, auf aufregende, handlungstreibende und dramaturgisch nicht komplett willkürliche Szenen, der Film verschenkt sich nicht an Pyro-Spektakel oder CGI-Dauerbetäubung. Und nichts davon lohnt sich zu vermissen, das Gebotene ist handwerklich gelungen (wenn auch noch nicht ganz auf dem Level von „The Dark Knight“) und in den exakt richtigen Abständen und Maßen gehalten.[...]

[...]„Batman Begins“ hat eigentlich nur eine richtig gewichtige Schwäche, die sich vielleicht kleinkariert liest, aber besonders gegen Ende unangenehm überstrapazierte Züge annimmt: das Wiederholen diverser catchphrases. Das »Why do we fall?«-Mantra, »You never learned to mind your surroundings«, »Didn’t you get the memo?« und einige weitere mehr, so dass die letzten Minuten des Films fast nur noch aus Dialogen bestehen, in denen die von einer jeweils gegenteilig positionierten Person zuvor geäußerten Sätze zurück gefeuert werden. Das ist die eine Sache, bei der Nolans ansonsten so ausgewogener Film komplett aus dem Takt schlägt. Ansonsten ist „Batman Begins“ nah dran, ganz nah dran an der perfekten Comicverfilmung, eine düstere, figurengetriebene Ergründung von Angst und Schuld genauso wie ein strammer und unterhaltsamer Action-Blockbuster mit einer Besetzung, bei der manch Oscar-prämiertes Ensemblestück nicht mithalten kann, so nah am Optimum und doch so viel Raum für Steigerung und Entfaltung dessen lassend, für was „Batman Begins“ den Hintergrund liefert. Mit einer Schlusspointe, die heute, wo man weiß, was daraus werden sollte, noch ebenso Gänsehaut garantiert, wie 2005. Drei Jahre, bevor der Comicfilm seinen „Citizen Kane“, seinen „Godfather“, sein Opus Magnum bekommen sollte, das ohne die Leistung von „Batman Begins“ diese Vergleiche nicht wert wäre…[...]

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ChristiansFoyer

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Schönen Dank! ;)


SoulReaver

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Nicht nur schön, sondern auch vollkommen richtig.


Flibbo: Wie ist der Film?

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5.0Geht so

[...] Das ist nun also der ‚realistische‘, erwachsene Batman, mit echten Stunts und diversen Originalschauplätzen, mit nachvollziehbarer Entstehungsgeschichte, renommiertem Ensemble, viel Vorbereitung und wenig Höhepunkten. Der neue Ansatz zieht die Reihe aus der Sackgasse, doch so sehr man diese Tatsache auch abfeiern will, der Spaß, den bis dato jeder Batman-Film auf seine Weise gemacht hat, bleibt hier auf der Strecke. „Batman Begins“ ist manchmal gleichzeitig überladen und inhaltsarm, ein ordentlich gemachter Thriller statt imposante Comicadaption, und vor allem die nötige Vorlage für den eigentlichen Coup: die Fortsetzung.

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SoulReaver: CinemaForever;DieDreiMusche...

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7.0Sehenswert

[...] Christopher Nolan zeigt uns wie Bruce Wayne zu Batman wurde. Er inszenierte einen tiefgründigen Charakterfilm der Actionfans, die das große Feuerwerk erwarten mehr oder weniger enttäuschen wird. Zwar gibt es auch viel Action, doch ist kein Hauptbestandteil des Films. Nolans Film legt viel Wert auf Bruces inneren Schmerz und dessen Bewältigungsversuche. Langeweile kommt nie auf. 'Batman Begins' ist von Anfang an spannend und bietet interessante Charaktere. Zwar ist die Batman-Geschichte nicht die Originellste, ist aber trotzdem durchgehend fesselnd und unterhaltsam. Nolan liefert mit 'Batman Begins' eine der besten Comic-Verfilmung ab, vielleicht sogar die Beste. [...]

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Broda

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Muss ich unbedingt mal nachholen. Sehr schön :)


Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de

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8.0Ausgezeichnet

Mit der Low-Budget Produktion "Memento" hatte der Engländer Christopher Nolan Aufsehen erregt. Mit dem von der Kritik gefeierten "nsomnia" sein Können unter Beweis gestellt. Gelingt ihm mit seinem ersten Blockbuster nun der endgültige Durchbruch?

Zunächst einmal hat der 35-jährige ehemalige Student der englischen Literatur viel Mut bewiesen. Mit seinem dritten Film übernahm er ausgerechnet die Regiearbeit über ein Prequel der Leinwand-Ikonodulie Batman. "Ich schaute mir die unglaubliche Besetzung von Richard Donners `Superman` von 1978 an", ließ Nolan vor Drehbeginn verlauten, "er hatte Marlon Brando, Gene Hackman, Ned Beatty und jede Menge weiterer großartiger Schauspieler in den Nebenrollen. So sind wir auch vorgegangen". Und tatsächlich, die Liste der Darsteller von "Batman Begins" liest sich wie eine `Who is Who`-Liste erfahrener Leinwandikonen.

Regisseur und Drehbuchautor Nolan konnte für sein Batman-Prequel aus dem Vollen schöpfen. Zahlreiche Schauspieler waren neugierig auf den intelligenten Jung-Regisseur und wollten unbedingt mit ihm arbeiten. So sagten für die wichtigen Nebenrollen Darsteller wie Liam Neeson, Gary Oldman, Rutger Hauer, Tom Wilkinson oder sogar der jüngst Oscarprämierte Morgan Freeman zu. Diese Leinwandgrößen begleiten den Werdegang eines 8-jährigen Jungen, anfangs überzeugend verkörpert durch Gus Lewis, der sich von einem ängstlichen Waisenjungen zu einem furchteinflößend dunklen Ritter und Kämpfer für das Gute entwickelt. Nolan, der bereits mit „Memento“ und „Insomnia“ ein untrügliches Gespür für seine Figuren bewiesen hatte, wollte sich auch hier vor allem auf die Figuren konzentrieren. Ein schwieriges Unterfangen in einem Genre, in dem das Fehlen möglichst aufwändiger Abenteuer-Action-Elemente hart bestraft wird.

Diesen Fehler - die Verlagerung des Hauptaugenmerks auf eine intensive Figurenzeichnung zu Lasten der Action-Elemente - hatte schon dem asiatischen Regisseur Ang Lee mit seiner Comicverfilmung „Hulk“ viele Einspiel-Dollars gekostet. Nolan ist hier vorsichtiger. Zudem kann er sich mit Christian Bale auf einen Hauptdarsteller verlassen, der sämtliche Facetten, vom idealistischen Kämpfer für das Gute, über den verhätschelten Playboy bis hin zum furchteinflößenden Racheengel wie aus dem Effeff beherrscht. Zu keiner Sekunde kommt beim Zuschauer das Gefühl auf, Bale könnte ähnlich wie seine Batman-Vorgänger von den Nebenrollen an die Wand gespielt werden. Ein großer Verdienst dieses großartigen Schauspielers. Der Film ist folglich immer dann am besten, wenn sich Bale mit den zahlreichen Leinwandgrößen messen kann. So erinnert beispielsweise die Ausbildung des jungen, ungestümen Bruce Wayne durch einen überzeugend autoritären Liam Neeson im ersten Drittel des Films, der hier den undurchsichtigen Henri Ducard von der Untergrundorganisation „League of Shadows“ gibt, sehr an die Ausbildung eines Hayden Christensen als Anakin Skywalker in Star Wars Episode II.

Kameramann Wally Pfister, der auch schon bei „Memento“ und „Insomnia“ für Nolan hinter der Kamera stand, bleibt gerade in diesen Duellen sehr nah an den Darstellern ohne dabei den Blick für den Ort des Geschehens zu verlieren. Damit zollt er zum einen den herausragenden Leistungen aller Protagonisten Tribut, und lässt zum anderen die Entwicklung, die der junge Bruce Wayne vom ängstlichen Waisenjungen zum dunklen Ritter durchlebt, noch glaubhafter wirken.

Bei so viel darstellerischer Finesse, geführt vom Schauspieler-Regisseur Christopher Nolan, müssen an einigen Punkten Abstriche gemacht werden. Leider gingen dem Drehbuch-Dreamteam Nolan/David Goyer an manchen Stellen schlichtweg die Ideen aus. Gerade bei den Action-Elementen kommt dem Zuschauer mehr als einmal der Satz in den Sinn: „Oh, das habe ich doch irgendwo schon einmal gesehen?!“ Eine rasante Zugfahrt durch Gotham-City beispielsweise erinnert sehr stark an „Spider-Man 2“ oder eine eindrucksvoll bebilderte Auto-Verfolgungsjagd mit dem ebenso beeindruckenden Batmobil an eine Verfolgungsjagd in „Matrix-Reloaded“.

Regisseur und Drehbuchautor Christopher Nolan hatte viele Freiheiten, um seine Entwicklungsgeschichte des jungen Bruce Wayne hin zu einem furchteinflößenden Batman glaubhaft zu inszenieren. Er hat diese, getragen von einem herausragenden Ensemble, eindrucksvoll genutzt. Auch wenn ihm im Actionteil die Ideen ausgingen und einige wenige Dialogzeilen wie eine Aufzählung plumper Erziehungsweisheiten klingen, ist der Film in seiner atmosphärischen Dichte und düsteren Stimmung sehr sehenswert.

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Dietmar Kesten: Filmmag.de

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5.5Geht so

[...] Als Flop ist „Batman Begins“ nun nicht unbedingt zu bezeichnen. Auch nicht als einfaches Schablonenabenteuer. Doch bleibt die gestrickte Geschichte um Identitätsfindung für Jung und Alt das eigentliche Manko aller „Batman“ Verfilmungen.
„Batman Begins“ ist da keine Ausnahme. [...]

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Hitmanski: It's just a film, cereality...

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5.5Geht so

„Legend, Mr. Wayne“ -

Es ist ein bemühter Auftakt, den Christopher Nolan den vor sich dahindarbenden Fans der Nachtkreatur aus dem Hause DC mit „Batman Begins“ nach fast zehn Jahren Abstinenz serviert:

Mit einer ebenso infantilen, wie doch notwendigen Trotzreaktion auf die grellen Camp-Spekatkel aus dem Hause Schumacher, eröffnet der dritte Regisseur innerhalb der Fledermaus-Reihe, seine Adaption des Comicstoffes: Sein Bruce Wayne muss noch während des Intros durch den Schlamm robben, und sich in unwirtlichen Gefängnissen am Ende der Welt herumprügeln.

Es ist ein schwieriges Unterfangen, in welches sich der fünfte Batman-Film dabei an manchen Stellen gerade zu manisch hineinsteigert: Er möchte als modernes und integratives Werk seiner Dekade gelten, peinlichst darum bemüht, jeglichen Bruch mit der Ernsthaftigkeit im Keim zu negieren, um sich als klare Antipode zu den konturlosen, aber selbstironischen Schumacher-Werken zu positionieren, und pendelt in der Frage, wie er dem burton‘schen Erbe begegnen soll, trotzalledem ziellos umher: So stark Nolans Faszination für die ausführlichen Charakterisierungen und die Figurenzeichnung in „Batman Returns“ sein mag, so sehr zeigt er sich von der verspielten Ästhetik in Burtons‘ Gotham City abgestoßen.

Sein Ansatz, grundlegenden Charakterfäden aufzugreifen, sie im Rahmen einer neuen Geschichte zu variieren, und in die eigene Inszenierung zu implementieren, ist nun ein ebenso ambitionierter, wie in letzter Konsequenz gescheiterter:

Jene Szenen, die in „Batman“ beiläufig eingeflochten wurden, werden zur Introduktion der Titelfigur ausgebaut, was in Hinblick auf die geplante Trilogie sicherlich notwendig ist, dem Film jedoch einen vergleichsweise zähen Einstieg beschert, den man nach über sechzig Minuten, nicht wirklich zu legitimieren weiß: Nolans Film erzählt viel, und doch wenig, er konstruiert einen banalen Kampf gegen die Schatten der Vergangenheit - erst in Form eines Kindheitstrauma, dann in der Konfrontation mit seinem „Erschaffer“ - als Motivation hinter der Kunstidentität der „Batman“-Figur, und außer dem immerwiederkehrenden Aufgreifen des Furcht-Motivs im weiteren Filmverlauf, weiß er erstaunlich wenig substantiell Neues zu berichten.

Natürlich ist es ein charmanter Script-Einfall, dass die Rahmenhandlung die gleichen moralischen Fragestellungen für den Makrokosmos aufwirft, die auch Bruce Wayne mit sich selbst ausficht, aber es ist nur eine mäßig clevere Vertuschung der Tatsache, dass sich die Handlung mit zunehmender Zeit dem ominösen Masterplan eines Schurken verschreibt, und sowohl narrativ, als auch in der Inszenierung, in ein elendig oft durchdekliniertes Bösewichter-ABC abrutscht.

So sehr „Batman Begins“ in der ersten Hälfte seinen Finger nach bedeutsamer Größe ausstreckt, und sich sichtlich in all den pathetischen Gesten und theatralischen Dialogen gefällt, so sehr entlarvt er sich beim verzückten Zerlegen ganzer Stadtviertel gegen Ende selbst: Es ist mehr Schein als Sein; den Bruch mit den Konventionen des Actionkinos möchte Nolan zu keiner Zeit so konsequent vollziehen, wie es Burton in „Batman Returns“ tat.

Es sind die Geister, die er rief, die Christopher Nolan das Leben bisweilen schwer machen:
Wer Fantasie gegen Technik ausspielt, und behände versucht, einem klinisch reinen Perfektionismus zu huldigen, der wird sich mit der Frage auseinandersetzen müssen, ob über Dächer hüpfende Panzerwagen und ein Yuppie im Flattermann-Anzug eigentlich überhaupt noch in ein so charakterisiertes Setting passen.
Insgeheim scheint man sich dieses Problems bewusst zu sein, umgeht man allzu überzeichnete, und deshalb inhomogene - Gegenspieler doch einfach damit, dass man sie in die pure Bedeutungslosigkeit degradiert: Scarecrow ist eine Randnotiz und Aufhänger einiger CGI-Sperenzchen, Ra's al Ghul als Antagonist viel zu abstrakt und unpräsent, um als Final-Part glaubwürdig zu funktionieren.

Natürlich wird auch „Batman Begins“ seiner Rolle als Nolan-Blockbuster insofern gerecht, als das sich alles Dargestellte auf technisch durchwegs hohem Niveau bewegt, und vorallem in den Nebenrollen durch ebenso bewährte, wie auch verschenkte Gesichter zu gefallen vermag.
Bales desinteressierte Wayne-Interpretation ist nach Keaton und Kilmer jedoch nahezu unverzeihlich; entwickelt sein Wandel vom komplett underactenden Milliardär in einen grunzenden Rächer doch eine seltsame Eigendynamik, die mitunter die Grenze zur unfreiwilligen Komik überschreitet.

Obwohl die Variablen andere sind, sind es doch die gleichen Punkte mit umgedrehten Vorzeichen, an denen nach Burtons Erstling, nun auch Nolans Startversuch scheitert: „Batman Begins“ fehlt der Wille zur allumfassenden Eigenständigkeit, er ist in seinen Ansätzen und Intentionen zwischen Tiefgang und Popcorn schlicht überladen und inkohärent - auch hier sollte sich der Nachfolger in seinem bedingungslosem Bekenntnis zum Sommerblockbuster, als der bessere Film erweisen.

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Hitmanski

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Wir werden die Koexistenz unserer Meinungen wohl akzeptieren müssen, denn zustimmen kann ich dir auch in diesem Fall nicht wirklich: Filme zu "zerreden" ist für mich ein substantieller Bestandteil der Auseinandersetzung mit ihnen; unabhängig davon, ob ich den Film dabei lobe, oder kritisiere.
Vorliegend kann ich allerdings nicht wirklich erkennen, woran du eine Überinterpretation der Macher-Intentionen festmachst...
Filmkritik (ohne mich jetzt in den Topf mit den Professionellen werfen zu wollen), lebt für mich durch das Aufstellen und Unterstellen von Theorien, basierend auf der Sichtweise des Autors - als regelmäßiger Leser lassen sich so doch Filme viel leichter nach den eigenen Präferenzen aussuchen, als wenn der Schreiberling einer scheinbaren Objektivität frönt, die es in Wirklichkeit nicht geben kann.
Wenn mein Text als schlüssig in seiner Argumentation erscheint, dann bin ich damit schon zufrieden.


nilswachter

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Sehr schön geschrieben Hitmanski. Mir gefällt der Film zwar ausserordentlich, aber deine Kritik finde ich kohärent und höchst anregend verfasst. Kompliment.


Stefan_R.: Mann beisst Film

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7.5Sehenswert

Die ausgewogene Mischung aus Anspruch, Action und leisem Humor macht den schwarzen Flattermann nach dem missratenen „Batman und Robin“ wieder fit für weitere Abenteuer in Gotham City.

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Bandrix: City of Cinema

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8.5Ausgezeichnet

Düster, hart und gute Spezialeffekte. Der bis jetzt beste Batmandarsteller!! Überhaupt sind die Darsteller ein großes Plus des Films. Christian Bale, Michael Caine, Liam Neeson, Morgan Freeman, Katie Holmes, Tom Wilkinson, Rutger Hauer, Gary Oldman...das ist eine Stardichte, wie man sie selten in einem Film gesehen hat und alle erbringen Bestleistungen. Für mich eine rundum gelungene Batmanrundumerneuerung, die anderen Comicverfilmungen zeigt wie es geht und gehen muss!!

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Julio Sacchi: Das Manifest

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5.0Geht so

Nolans Film bewegt sich mit der Geschwindigkeit einer fußlahmen Sumpfkuh und hält sich dabei in einer enervierenden Selbstverliebtheit für die Neuerfindung des Rades. Dabei muß gesagt werden, daß die Entwicklung Bruce Waynes trotz des sehr freien Umgangs mit den Bat-Mythen (Schüler bei Ra's Al Ghul?) schlüssig und dramaturgisch mitunter packend ausfällt. Daß der kleine Wayne allerdings auch noch einen Schuldkomplex mit auf dem Weg bekommt, stinkt ebenso nach Anbiederung an Spider-Man wie der dahingefaselte Korb, dem ihm seine Rachel am Ende auf den Weg gibt.

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slayniac

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Dafür würde eh niemand Geld bezahlen ;) Obwohl, bei der titanic-Redaktion kannstes ja mal versuchen.


der cineast

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Hasko! <3


Xander8112: Xanders Blog

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9.0Herausragend

“Atme deine Ängste ein. Stell dich ihnen. Um Angst zu überwinden, musst du selbst zur Angst werden. Du musst mit der Angst anderer verschmelzen. Am meisten fürchten die Menschen, was sie nicht sehen. Du musst zu einem schrecklichen Gedanken werden. Zu einem Geist. Du musst zu einer Vorstellung werden. Spüre, wie deine Angst deine Sinne betäubt. Spüre, ihre Macht zu verwirren, zu lenken. Und wisse, diese Macht kann die deine sein. Verbünde dich mit deiner schlimmsten Angst. Werde eins mit der Finsternis. Bündle deine Kräfte. Konzentriere dich. Beherrsche deine Sinne. Du darfst keine Spuren hinterlassen.”

Als ich vor kurzem meine DVD-Sammlung um “Batman” erweiterte, beschloss ich, dies nur bis Teil Drei zu tun. Die letzten beide Teile haben die Reihe zerstört, ins Lächerliche gezogen. Beim dritten Teil ist dies zwar noch halbwegs erträglich, doch der vierte hat alles kaputt gemacht. George Clooney im Nippelkostüm, Arnold Schwarzenegger als Eismann und Uma Thurman als Blumenmädchen in einem Slapstick-Film mit dümmlichen Dialogen - da hat doch wirklich jeder gehofft dass da nichts mehr kommt. Und dann kam Christopher Nolan (Prestige) und bescherte der Reihe einen Neustart, der sich gewaschen hat. Vorbei die Zeiten des quietschbunten Comic-Looks, vorbei der krampfhafte Humor. “Batman Begins” nimmt seinen Titel sehr wörtlich und macht fast alles besser als die letzten Vorgänger.

Von den ersten Teilen war “Batman” sicherlich der beste, und an diesem muss sich der erste der neuen Reihe natürlich messen. Dabei präsentiert sich dieser so unterschiedlich, dass beide Filme nebeneinander bestehen können, beginnend bei der Filmmusik. Diese war damals noch heroisch, eine schnelle, eingängige Titelmelodie - einer der besten Soundtracks überhaupt. Bei “Begins” sind eher düstere Klänge anzutreffen, das Thema wird durch einzelne Töne bestimmt (übrigens mit dem gleichen Wiedererkennungswert - das Ende des aktuellen Trailers ist soundtechnisch genial). Der Look Gothams ist nicht so opulent und gigantisch wie damals, dabei jedoch ungleich realistischer.

Und das ist das Thema des ganzen Films - Realismus. Die Hintergründe der Figur Bruce Wayne / Batman werden genau beleuchtet, und Comic-Puristen wird es mit Sicherheit verschrecken, dass es recht lange dauert, bis Batman das erste Mal in Erscheinung tritt. Doch viel wichtiger ist es dem Film zu erklären, wie es soweit kommt. Was treibt einen reichen Millionärs-Sohn dazu, als Fledermaus verkleidet gegen die Unterwelt zu kämpfen? Welchen inneren Kampf muss er austragen, um seine Vergangenheit zu bewältigen? Dies sind zentrale Themen des Film, und Christian Bale ist mit Sicherheit der richtige Schauspieler, Bruce Waynes Konflikt adäquat auf der Leinwand darzustellen. Es sind in dieser Comic-Verfilmung nicht nur die Action-Szenen die überzeugen, sondern auch die ruhigen Momente.

Leider gibt es aber grade in diesen auch Schwächen - warum muss ein Film, der so düster und realistisch angelegt ist, trotz allem noch solch kitschige Gutmensch-Dialoge beinhalten? Wer hat Katie Holmes gesagt, das “Batman Begins” eine Filmadaption von “Dawsons Creek” ist, in der sie ihre Teenager-Lebensweisheiten weiter verbreiten darf? Aber über Katie Holmes braucht man sich ja nicht mehr auszulassen, die demontiert sich schon selber.

Also, wer kein Problem mit einem riesen Logik-Problem im Hauptplot hat (welches ich hier aber aus Spoiler-Gründen nicht anspreche) und auf gute Action-Filme mit Tiefgang steht, sollte sich “Batman Begins” auf jeden Fall ansehen. “The Dark Knight” wird wahrscheinlich statistisch gesehen von jedem Deutschen über drei Jahren fünfmal gesehen werden, doch der direkte Vorgänger hat dies genau so verdient, auch ohne Heath Ledger.

“Wie finden Sie den? Bewaffneter Raubüberfall, Doppelmord. Hat einen Hang zur Theatralik, genau wie Sie. Und er hinterlässt eine Visitenkarte.”
- “Ich geh der Sache nach…”

http://xander81.wordpress.com/2008/08/18/kritik-batman-begins/

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Mr Vincent Vega: Kino-Zeit, Perlentaucher, D...

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4.0Uninteressant

[...] Nach dem Burton- Batman und dem Schumacher-Batman ist das jetzt leider nur ein Miller-Batman, bei dem man Nolans Signatur mit der Lupe suchen muss. Und so schön der Hintergrund des dunklen Ritters samt blauer Blume und Samuraiesoterik auch ausgeschöpft wird – interessant ist Bruce Waynes Weltbummlerei und Knastgeraufe deshalb noch lange nicht, zumal der durchweg angestrengt wirkende Christian Bale der Figur weder Nuancen, noch jene wunderbar unterkühlte Ironie verleihen kann, die Michael Keaton einst aufbot. Die Bösewichter – das stärkste Element bei Batman – wirken konturenlos (Liam Neeson) oder gleich völlig verschenkt (Cillian Murphy), und werden meist auch unmotiviert in die Handlung gedrückt. [...]

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Rochus Wolff: freier Journalist

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6.0Ganz gut

Zuviel Pathos, Beschwörung des Bat-Mythos und große Worte. Wirkt stellenweise unfertig und bei allem Anspruch unterkomplex.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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9.0Herausragend

"Batman Begins" ist die Wiedergeburt von Batman. Galt der Fledermausmann für mich nach "Batman & Robin" als Tod, hat Christopher Nolan es geschafft der Figur neues Leben einzuhauchen. Wer noch die Gelegenheit hat sich "Batman Begins" im Kino anzusehen, sollte dies unbedingt macht, ansonsten ist der Film spätestens mit dem DVD-Release Pflicht.

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Pagato

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Amen


J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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8.0Ausgezeichnet

Eines muss man dem Autorenfilmer Nolan lassen: So eindringlich und ausführlich hat noch niemand Batmans Vorgeschichte gezeigt. In den Verfilmungen der letzten Jahrzehnte wurden die Ursprünge des rastlosen Rächers immer nur in fragmentarischen Rückblenden gestreift. Erst bei "Batman Begins" gibt es die ganze Geschichte. Die durchaus zwiespältige Figur des zur Selbstjustiz greifenden Superhelden bekommt eine nachvollziehbare Motivation und Glaubwürdigkeit, die vor allem den letzten seichten Batman-Filmen von Joel Schumacher ("Batman Forever" sowie "Batman und Robin" aus den Jahren 1995 und 1997) abging.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.0Ausgezeichnet

Bruce Wayne ist vom Leben schwer gebeutelt: als Achtjähriger muss er in seiner Heimatstadt Gotham den Doppelmord an seinen wohlhabenden Eltern mit ansehen, später gerät er auf die schiefe Bahn und landet in China im Knast. Hier fällt schnell seine Kämpfernatur auf: blitzschnell kann er sich gegen böse Zellengenossen zur Wehr setzen, so dass er sogar in Einzelhaft kommt: nicht zu seinem Schutz, sondern zum Schutz seiner Mithäftlinge.

Beeindruck von so viel Kampf-Talent bietet Henrid Ducard ihm eine fundierte Ausbildung in Selbstverteidigung an. Als klar wird, dass Ducard die Stadt Gotham vernichten will, weil sie sich immer mehr zu einem Sündenpfuhl aus Habgier, Korruption und Gewalt entwickelt, bricht Wayne mit seinem Mentor. Er will lieber versuchen die Kriminalität zu bekämpfen anstatt die komplette Stadt auszulöschen. Doch anstatt sich den regulären Ordnungshütern anzuschließen, ersinnt er gemeinsam mit seinem treuen Butler Alfred die Symbol-Figur des „Batman“, der fortan – einer Legende gleich – in Gotham für Recht und Ordnung sorgt.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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4.0Uninteressant

Am meisten beeindruckt die Darsteller-Riege hinter der Batman Christian Bale fast verblasst. Wenn er sich die Leinwand mit Liam Neeson teilen muss, zieht allerdings auch er den Kürzeren - "Papa Liam" als Fiesling zu besetzen ist schon ein Coup...
Der Film ist eher'n gutes "ausreichend". Optisch schön inszeniert und die Origin ist ohne Längen und mit interessanten Ideen bewerkstelligt. Sobald sich Bale sich allerdings das Cape überstreift wird's albern und das Skript weiss gar nicht mehr wohin mit den Gaga-Ideen wie "Mikrowellen-Sender-zum-Wasser-verdampfen" und wasweissich für'n Blödsinn. In der letzten Stunde hat man durch den ganzen überdrehten Quatsch förmlich den Comic-Geek Goyer vor Augen und fühlt sich unangenehm an Kissenschlachten wie sein "Blade 3" erinnert, in der er bereits trefflich unter Beweis stellen konnte, wie man sorgsam gezeichnete und etablierte Charaktere in Grund und Boden karikiert.
"Batman Begins" hätte der überfällige Auftakt zu einer neuen Bodenständigkeit und Seriösität des Batman-Mythos und sein können - zu schade, dass am Ende dann doch wieder nur Kiddie-Kacke dabei rauskommt. Man sollte einfach keine Comic-Fans an eine Verflimung lassen...ausser Del'Torro natürlich - der darf alles!

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.5Ausgezeichnet

Überraschend gelungene Re-Animation des Dunklen Ritters, der unter der sicheren Regie von Chris Nolan endlich die quietschbunten Pop-Faux-pas von Schumacher vergessen lässt

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Nahtigall

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Wow, es geschehen noch Zeichen und Wunder. Batzmann, ich gebe dir recht. Endlich eine Verfilmung fernab von peinlich-ablbernen Schurken und endlich ein Batman mit dahseinsberechtigung



Kommentare (309) — Film: Batman Begins


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MemoriAria11

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Toller Einstieg der neuen Batman - Trilogie. Spannende Handlung, gute Einknüpfung des Materials und ein spitzen Cast, angefangen mit Christian Bale als Bruce Wayne/ Batman, über Michael Caine, Liam Neeson und vor allem Gary Oldman !!!

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Nilla

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Bewertung9.0Herausragend

Habe ich erst gesehen, nachdem ich TDKR und danach TDK gesehen habe - genau, ich habe die Filme in genau der falschen Reihenfolge gesehen ;-)

Würde ich den Film als Einzelfilm bewerten wäre es eine tolle 8, im Gesamtkontext der Trilogie jedoch eine eindeutige 9. Generell finde ich, man sollte die Trilogie etwas gesamtheitlicher betrachten.

Die Geschichte wie Batman zu jenem wurde der er ist ist toll inszeniert und spannend erzählt und bereitet Teil 2 und 3 perfekt vor. Ich persönlich empfand es faszinierend, dass man eine Comicverfilmung relativ realistisch gestalten kann.

Nahezu Perfekter Auftakt!

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lennard.vollmerig

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Super Auftakt und auf jedenfall lohnenswert

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concienda

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Bewertung9.0Herausragend

Großartiger Auftakt zu einer meiner liebsten Filmtrilogien. Der dunkle Ritter ist in Bestform, mein Liebling-Superheld erhält den bis dato besten Film. Stimmig, atmosphärisch und episch kommt der Film daher. Mit Carmine Falcone, Ras al Guhl und Scarecrow bietet der Film drei tolle und in 2 von 3 Fällen unverbrauchte Schurken. Die Action ist klasse und auch die realistische Präsentation ist mehr als gelungen. Nichtsdesotrotz freue ich mich das die Figur sich demnächst wieder in übernatürlichen Sphären bewegt.

Eigentlich kann ich auch nichts mehr schreiben, was nicht schon besser irgendwo anders gesagt oder geschrieben wurde, von daher: Batman Begins ist ein moderner Klassiker der auch bei der 15ten Sichtung nicht langweilig wird.

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mannypenny

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Sorry, aber mein dritter Versuch dieses Werk länger als 30 min. zu entdecken ist leider gescheitert. Dies wird auch der letzte Versuch gewesen sein. Für mich so interressant wie ein Werbeblock bei RTL.
Fairerweise werde ich allerdings auf eine Wertung verzichten.

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Fitzefatze

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine der gelungensten Batman-Verfilmungen bis jetzt, nur The Dark Knight war noch besser.
Aber über dieses Ding mit dem Mikrowellen-Verdampfer komm ich einfach nicht hinweg. Alle Menschen im näheren Umkreis hätten buchstäblich gekocht werden müssen! Menschen bestehen nun mal zum größten Teil aus Wasser... Oh man...sowas von unrealistisch ist das.

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Lindus

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Stimmung und Atmospäre sind sehr gut :) Christian Bale ist einfach DER Batman schlechthin :)

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Lindus

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Vergleiche ihn mit dem George Clooney Batman dann stimmst du mir zu ^^


Dan92

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OK, Clooney war in der Tat noch schlechter, das muss ich zugeben ;)


vladvanhelsing

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ganz, ganz stark! So sieht ein echter Batman aus! Nolan hat verstanden was die Fans bei Burton vermisst haben! Hatte den Film ursprünglich mit `ner 9,5 bewertet. Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern - Nolans bester Film bekommt eine krachende 10 mit Sternchen!
:D :D :D

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emmanuelle.rastoldo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einer der besten Reboots aller Zeiten! Endlich mal ein realistischer und coolerer Batman(vergleicht mal mit Batman und Robin und diesem bunten Müll). Nolan hat zwar Gotham und die Welt Batmans nicht so geil gemacht wie in Teil 2 und 3(die Stadt ist voll grau und öde, in den folgenden ist sie groß und prachtvoll). Meine Lieblingsstelle im Film leibt einfach seine Entwicklung zum Dunklen Ritter, die fast 1 Stunde dauert, aber nicht langweilig ist. Bruce wird sehr gut eingeführt, Christian Bale spielt ihn super. Man erfährt von seiner Kindheit, seinem Training in den Bergen, seine Ängste, sein Beginn beim Tragen einer Maske, dann braucht er dies und das....bis er zum legendären Batman wird. Perfekter Anfang! Mir haben die ersten Schurken wie Scarecrow oder der Mafiaboss nicht so gefallen, dafür eher Liam Neeson als Ducard/Ras Al Ghul. Scarecrow wird zwar gut gespielt, aber außer Dampf sprühen kann er nichts. Genau wie der Mafiaboss, ein Kopfstoß genügt, um ihn fertig zu machen. Das Finale in Bruce Waynes Villa und der Kampf auf dem Zug war klasse. Der Film ist ein bisschen kurzweilig, aber absolut spitze! Nolan, du kannst es!!! Dieser Batmanreboot ist wie dieser Spruch im Film:
,,Warum fallen wir?(wie die alte Batmanreihe)Damit wir lernen uns wieder aufzurappeln(wie diese Reihe)!"

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Desmond42

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Bewertung9.5Herausragend

Batman Begins vereint den meiner Meinung nach besten Regisseur mit einem meiner liebsten Superhelden. Man merkt zwar noch etwas, dass Christopher Nolan sich noch nicht ganz in das Genre eingespielt hat, wie es bei den beiden Fortsetzungen dann der Fall ist, aber das steht der Qualität des Filmes nicht im Wege, sondern macht ihn sogar noch etwas interessanter, da er sich von den üblichen Superheldenfilmen durch zb. mehr Realitätsnähe abhebt. Liam Neeson brilliert als Bösewicht, genauso überzeugend sind auch die anderen Schauspieler. Etwas schade finde, dass Rachels Schauspielerin in der Reihe ausgewechselt wird...

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odie.holzmann

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Bewertung9.0Herausragend

Die beste Batman- wenn nicht sogar Comic-Verfilmung überhaupt (Die Ganze Reihe). Endlich wurde auf den ganzen Kitsch verzichtet und eine Geschichte erzählt. Eine Geschichte, die Bruce Wayne alias Batman (oh, hoffentlich nicht zu sehr gespoilert;-)
charakterliche Tiefe gibt. Garniert wurde das Ganze mit gelungen Actionszenen und durch coole, vorallem schlüssig erklärte, Items. Und die Nebendarsteller! Nicht nur nomienell gigantisch! Den muß ich noch loswerden: "Du bist nicht der Teufel, du bist Training!"
Fazit: Durchweg Daumen nach oben, nur deswegen keine zehn, weil ich mir gern Luft nach oben lass!

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lok

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr gut. Mehr fällt mir zu diesem Film nicht ein.

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MahandgamerXL

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Bewertung5.0Geht so

Dieser Batman film ist vom Inhalt her ok aber vom Anzug und von der Dauer der Rückblende
eine Schande für Cristschen Bail.

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Davdav

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CRISTSCHEN BAIL HAHAHAHAHAHAHAHA!!!


howartwollowitz

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Bewertung9.0Herausragend

So reale Action gabs schon lange nicht mehr.
Die Handlung ist intelligent und interresant.
Und der Gegner gut gespielt vom "Actionman".
Spitzenunterhaltung.

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lennardB.

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Batman kehrt würdig und episch zurück.

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Clamio

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Bewertung9.5Herausragend

Genialer Start zu einer Legendären Triologie.

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Socratez

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der erste Teil und somit der Anfang der "Dark Knight-Trilogie" ist ein wahnsinnig guter Auftakt und entließ mich mit Freude auf die nächsten beiden Teile.
Christopher Nolan braucht keine Zeit um sich erst hineinzufinden sondern liefert sofort mit dem ersten Teil eine Granate ab. Dankeschön dafür!

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rainewardo

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Bewertung9.0Herausragend

Nachdem Joel Schumacher das Batman-Franchise mit „Batman & Robin“ so glorreich vor die Wand gefahren hatte (vom Dunklen Ritter war in der Tat nichts mehr übrig, das Werk ist höchstens ein Hochglanz-Trashwerk, das man sich mit mindestens 2,0 Promille erst geben sollte...), blieb Warner nur eines übrig: einen kompletten Neustart wagen, noch mal zurück zu den Wurzeln.

Die Zügel wurden einem damals noch recht unbekannten Independent-Regisseur namens Christopher Nolan in die Hand gegeben, der schon mit dem ungewöhnlichen und genialen „Memento“ sich einen Namen gemacht hatte. Nolan beweißt mit „Batman Begins“, das Comicverfilmungen nicht bunte und hirnlose Effektspektakel sein müssen, sondern auch kommerziell und künstlerisch wertvoll sein können.

„Batman Begins“ geht diesen Weg, er ist ein Parade-Beispiel für einen Blockbuster mit Anspruch. Die Action ist gut umgesetzt, nur die wackelige Kamera stört wenig, die jedoch den Zuschauer noch mehr ins Geschehen hineinzieht, da diese in den Kämpfen genauso viel Übersicht haben wie diejenigen, die daran teilnehmen. Der Film an sich ist eine klassische Origin-Story, die richtig Spaß macht, da sich die Charaktere richtig entfalten können und den Schauspielern mehr als genug Gelegenheit gegeben wird, damit sich diese etablieren können und an Profil gewinnen. Sei es der Hauptdarsteller oder die hochkarätige Nebenbesetzung, alle bekommen ihre besonderen Momente.

Interessant ist nicht nur die Entstehungsgeschichte des Dunklen Ritters, sondern auch die seines Anzugs. Sowohl der Anzug als auch das Equipment ist schlüssig und sinnig realistisch angehaucht und somit wirkt der Film über weite Strecken nicht mal wie ein auf Zelluloid gebannter Comic, sondern wie ein düsterer Actionthriller mit Film Noir Elementen – schön!

Für Fans der Comics sind natürlich unzählige kleine Querverweise im Film eingebaut. Selbst der Humor kommt nicht zu kurz, aber allen voran ist es natürlich der Einblick in das psychologische Innenleben Bruce Waynes, wodurch seine Handlungen schlüssig und nachvollziehbar dargestellt werden.

Fazit: Bombastischer Reboot, der im Gegensatz zu den „Originalen“ sogar sinnig ist und einen wirklich Dunklen Ritter präsentiert. Selbst für Nicht-Comic-Fans interessant, für Comic-Fans und Fans des Dunklen Ritters natürlich einer der besten Darstellung auf Zelluloid – absolute Empfehlung!

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Troublemaker69

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Beginn einer neuen Batman-Ära, der Beginn der Geschichte des dunklen Ritters.
Batman Begins ist der gelungene Anfang der The dark knight-Trilogie. Hier lernen wir viel über die Entstehung der Figur, über ihre Charaktereigenschaften und auch ein wenig über die Materie von Gotham-City.
Nolans düstere Version der Comicfigur weiß durch ihren Look und den trockenen Humor zu überzeugen.
Abgesehen von Christian Bale geben sich hier andere berühmte Darsteller wie Liam Neeson oder Michael Caine die Ehre.
Die Actionsequenzen machen Spaß, auch wenn sich der Film Zeit nimmt, sich an das Eingemachte zu machen und genau das hat Batman Begins meiner Meinung nach seine einzige Schwäche. Man merkt es dem Streifen an, das er "nur" eine Vorgeschichte ist. So versucht man sich gar nicht so sehr auf den gegenwärtigen Streifen zu konzentrieren, sondern baut viel mehr vor, um The dark knight und The dark knight rises schlüssiger erklären zu können. Wir lernen einfach mehr über die Materie, der Film versucht uns auf das Große, auf die Fortsetzungen, vorzubereiten.
Davon profitiert natürlich die Atmosphäre, man schafft es das düstere Gotham-City in allen Facetten und Abgründen einzufangen.
Durch die gute Filmmusik, die Atmosphäre und die Darsteller gelingt es, einige Momente zu inszenieren die unter die Haut gehen.

"I´m Batman."

Wer hatte da bitte keine Gänsehaut.
Mit Batman Begins inszeniert Nolan den Beginn einer klasse Comicreihe, die etwas düsterer und andersartig daherkommt.

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Heisenberg1995

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Für mich der Beste Teil der Reihe. Cillian Murphys preformance ist so überragend. Und es hätte keinen besseren Batman geben können als Christian Bale (liebe grüße an Ben Afflack). Die Geschichte wird hier großartig erzählt und ist nebenbei noch ziemlich düster. Das gefällt mir besonders an der gesamten Batman Reihe und macht diese zu der Besten Trilogie für mich, noch vor der Herr der Ringe. Das Finale hat mich nicht ganz überzeugt aber da lässt sich sowas von leicht drüber hinweg sehen. Denn der komplette Film hat mich einfach nur umgehauen. Bester Superheromovie ever

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