Batman Begins - Kritik

US 2005 Laufzeit 140 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Thriller, Kinostart 16.06.2005

  • 8

    Der erste Teil von Christopher Nolans Batman-Trilogie. Christian Bale alias Bruce Wayne muss in der verkommenen Stadt Gotham für Ordnung sorgen.
    Schon zu Beginn wird einem als Zuschauer bewusst, dass man in diesem Film keine so fröhliche und unbekümmerte Party-Stimmung wie in den Marvel-Teilen hat. Die Atmosphäre wirkt deutlich ernster und düsterer, was nur eine der Stärken des Films ist. Der Cast rund um Christian Bale, Michael Caine, Gary Oldman und Morgan Freeman liefert eine grandiose Performance ab, ebenso Liam Neeson, der als Bad Guy (mit Schnurrbart) wieder einmal alles vernichten will. Einziges Manko am Film ist vielleicht die Story, die zwar nicht grundsätzlich schlecht ist, aber von ihrer Komplexität nicht an andere Werke Nolans anknüpfen kann. Natürlich ist dies auch dem Umstand geschuldet, dass "Batman Begins" eine Comicverfilmung ist, bei denen das Hautaugenmerk der Studios wahrscheinlich auf anderen Dingen liegt. So wirken manche Charaktere etwas farblos und nicht so facettenreich. Besonders Liam Neeson hätte man noch mehr Schärfe geben können. Die Sache mit seiner Freundin/Frau begann gut, wurde dann aber leider nie wieder aufgegriffen - Schade. Abschließend ist Batman ein guter Film geworden, der durch seine düstere Atmosphäre und die soliden Effekte überzeugt, aber noch Platz nach oben gehabt hätte.

    • 7

      Anhang Bewertung:
      Inhalt/ Story 6.0/10
      Schauspieler/ Leistung 6.0/10
      Umsetzung/Atmosphäre 8.0/10

      • 7

        Okay, vielleicht sogar gut,aber nicht sehr gut. Das trifft diesen Film ziemlich treffend. Er bildet die Einleitung in ein Trilogie-Meisterwerk, eines das auch mir beweist: Remakes können nicht nur funktionieren, sie können trotz bekannter Storys sogar begeistern. Begeistern tut mich dieser Film zwar lange nicht in dem Ausmaß, wie es der zweite Teil überragend tut, dennoch ist er für das Superhelden-Franchise im oberen Bereich, erzählt die Geschichte vom Beginn und Aufstieg des schwarzen Rächers in spannender Art und Weise und macht Lust auf mehr. Und, unbestreitbarer Weise, sollte diese Lust mehr als nur befriedigt werden...

        • 10

          "Batman Begins" ist einer der besten Actionfilme und Thriller aller Zeiten.

          In "Batman Begins" von Mastermind Christopher Nolan geht es um Bruce Wayne (Christian Bale) der als kleiner Junge mit ansehen muss, wie seine Eltern von Joe Chill (Richard Brake) erschossen werden. Als erwachsener Mann bereist er die Welt um das Verbrechen zu bekämpfen. Schließlich wird er von Henri Ducard (Liam Neeson) gefunden und trainiert. Wayne kehrt nach Gotham zurück und nimmt zusammen mit seinem Butler Alfred (Michael Caine) den Kampf gegen das Verbrechen auf...

          "Batman Begins" ist ein perfektes Film. Besonders die Charakterentwicklung von Bruce Wayne ist beeindruckend. Er wandelt sich dabei vom beinahe Killer zum Albtraum des Verbrechens.

          Waynes Charakter ist unglaublich vielschichtig. Als "gewönlicher" Mensch zu Beginn ist er voller unterdrückter Wut. In ihm steckt die Begierde nach Rache. Erst als er die Maske des Dunklen Ritters aufsetzt, ist es ihm möglich, seiner Wut freien Lauf zu lassen.

          Doch damit nicht genug. In dem Film werden bereits erste Anzeichen seiner Sucht nach der Gewalt, die er als Batman ausleben kann, gezeigt. Gerade diese Sucht nach Gewalt wird in "The Dark Knight" und "The Dark Knight Rises" zu einem wichtigen Element der Handlung.

          Neben Wayne überzeugt besonders der Antagonist Ra's Al Ghul. Er ist der optimale Antagonist für diesen Film. Er ist ein Faschist, der an seinen Vorstellungen fest hält und seinen blutigen Pfad bis zum Ende beschreitet.

          Besonders interessant ist die Gratwanderung, die Wayne zu Beginn des Filmes begeht. So wäre es ein leichtes für ihn gewesen, sich den faschistischen Vorstellungen Ra's Al Ghuls zu ergeben. Doch er schafft es, den rechten Weg zu beschreiten und bildet so einen Gegenpol zu Al Ghul.

          Im Kern vertritt Wayne die selben Werte wie Al Ghul; doch er bevorzugt andere Ziele zu verwirklichen.

          Auch übt Nolan hier gelungene Gesellschaftskritik. Die Gesellschaft, die Ra's Al Ghul zu vernichten denkt ist dekadent und korrupt.

          Zu den oben genannten positiven Aspekten gesellt sich eine großartige Story, ein brachialer Score, eine umwerfende Optik, unglaubliche Darsteller und eine dichte Atmosphäre.

          Somit komme ich nicht darum herum, "Batman Begins" volle 10 Punkte zu geben und ihn damit zu einem absoluten Meisterwerk zu machen.

          3
          • 8 .5

            Guter Film, nie war Batman so düster :)

            • 9

              Gelungener Anfang der Trilogie! Etwas langfädig jedoch

              • 9 .5

                Vieles wurde ja bereits schon über den Film geschrieben, daherhalte ich mich kurz.
                Er liefert eine gute Erklärung zur Entstehungsgeschichte von Batman sowie seiner Ausrüstung. Christian Bale als Batman gefällt mir bisher am Besten.
                Für mich eine der besten Umsetzungen bisher.

                • 10

                  Der Gebrauch der Kräfte, die man hat, ist man denen schuldig, die sie nicht haben. (Carl Schurz 1829 – 1906)
                  Der Werdegang eines Protagonisten vom verirrten "Jüngling" zum gereiften "Helden", ist eines der Themen in Filmen die mich besonders interessieren. Als Batman-Fan passt es da wie die Faust auf´s Auge mich der Verwandlung von Bruce Wayne zum Dunklen Ritter hinzugeben.
                  Bruce Wayne erlangte nicht etwa Superkräfte, wie andere seines Fachs, indem er von einem Blitz getroffen wurde oder aus Versehen in ein mit Wundermitteln gefülltes Reagenzglas gestolpert ist. Nein, er begab sich auf eine Reise auf der er lernte, wie kriminelle Subjekte ticken, wie sie handeln und was sie antreibt, zu glauben ohne Gewissen und Rechtschaffenheit, recht zu haben.
                  Ausgangspunkt ist jene berüchtigte Nacht, in der seine Eltern; Thomas und Martha Wayne, vor den Augen des kleinen Bruce, auf offener Straße vom Ganoven Joe Chill niedergeschossen wurden. Seitdem plagen Bruce Schuldgefühle, als auch Wut. Die Rache an den Mörder sitzt jedoch ebenso tief in ihm. Dieses Gefühl macht Bruce keine unerhebliche Angst, denn er fürchtet den Zorn, der aus ihm einen genau so skrupellosen Verächter machen kann, wie jener es ist, der nicht davor scheut auf offener Straße Leute zu erschießen.
                  Um zu lernen seine inneren Kräfte zu kontrollieren und sie in positive Form umzuwandeln, verlässt Bruce Wayne Gotham und reist durch die Welt, um kriminelles Handeln zu verstehen und um herauszufinden, wie er jene das Fürchten lehren kann, die selbst Angst verbreiten.
                  Der geheimnisvolle Ducard nimmt Bruce in der von Ra`s Al Ghul geführten Schattenliga auf und lehrt ihm, wie Verbrecher denken und handeln.
                  Bruce steigt immer mehr in das Verhalten und in die Psyche von Kriminellen ein und versteht sich schon bald darin, in die verwinkelsten Ängste von ihnen zu blicken. Am meisten fürchten die Menschen was sie nicht sehen. Also lernt Bruce die Techniken von Theatralik und Täuschung und benutzt Nacht und Schatten um "wahrhaft" unsichtbar zu werden.
                  Gestählt durch hartes Kampftraining, aufgebaut durch intensives erlernen von kriminellen Denkmustern und gestärkt durch den wahrhaftigen Glauben an Gerechtigkeit, begibt sich Bruce Wayne nach vielen Jahren zurück in seine Heimatstadt Gotham, um sich selbst in seine größte Angst zu verwandeln.
                  Als Alter Ego: Batman, lehrt er jene das Fürchten, die von der Angst anderer gelebt haben. Nebenbei beweist Batman in jeder Nacht, in der er für Recht und Ordnung sorgt, dass man nicht von einem Gen-manipuliertem Kleintier gebissen werden muss, um für Gerechtigkeit einzustehen. Also, jeder der möchte darf von sich behaupten: „Ich bin Batman!“

                  Der Kommentar stammt nicht von mir, sondern von dem Batmanexperten Florian Fischer in unserer Filmgruppe auf facebook. Ich fand den Text aber so gut, dass ich ihn gern auf mp öffentlich machen würde und da Florian nicht auf moviepilot angemeldet ist, gings nicht anders als dass ich den Text zu kopiere und hier abspeichere. Im Orginal ist der Kommentar nachzulesen unter:
                  https://www.facebook.com/groups/143545132507413/

                  3
                  • 8 .5

                    Christopher Nolan ist mit seiner Batman-Trilogie das gelungen, was nach meinem Geschmack sämtlichen anderen Superhelden-Verfilmungen bislang missraten ist: Er haucht der Story genau den Grad an Realismus ein, den ich benötige, um mich einer solchen Geschichte zu nähern. Und wie ihm das gelungen ist…

                    Batman Begins schildert glaubhaft und spannend die Hintergründe der Saga und bindet sie homogen in die Story des ersten Teils ein. Man ist direkt gefesselt von der Thematik, will mehr wissen über Batman, für mich selbst war das zugegebenermaßen eine völlig neue Erfahrung.

                    Was nach der ausgiebigen Einführung der Charaktere folgt, ist ein vollkommen gelungener Thriller, der einfach bestens unterhält. Die Darsteller agieren auf höchstem Niveau, allen voran Christian Bale in der Hauptrolle, aber auch die Nebenrollen sind durchweg erstklassig besetzt mit hochrangigen Namen wie Michael Caine, Cillian Murphy, Katie Holmes, Liam Neeson, Gary Oldman und Morgan Freeman. Wirklich stark, wer für die Trilogie alles gewonnen wurde. Die Spannung ist wirklich enorm, die Handlung bietet einige unerwartete Wendungen und Action satt. „Batman Begins“ schafft zudem trotz einer starken Schlusssequenz den Bogen zum Nachfolger zu spannen - wohlgemerkt ohne den Zuschauer enttäuscht mit einem mordsmäßigen Cliffhanger zurückzulassen.

                    Abzüge in der B-Note gibt es von mir dafür, dass ich Liam Neeson in seiner Rolle nicht ganz so überzeugend finde. Normalerweise halte ich viel von ihm, doch hier wirkt er irgendwie nicht ganz perfekt eingebunden. Die vielen verschiedenen Handlungsstränge sind darüber hinaus zwar ganz Nolan-like, aber auch hier finde ich die vielen Szenenwechsel gerade zu Beginn des Films fast etwas anstrengend. Das ändert selbstverständlich nichts daran, dass der Film rundum gelungen ist, gerade für Genrehasser ist „Batman Begins“ wohl die perfekte Gelegenheit, sich diesem roten Tuch mal zu nähern.

                    6
                    • 9
                      moviesforlife 01.02.2015, 15:05 Geändert 02.02.2015, 15:07

                      Batman ist und bleibt für mich der beste Superheld aller Zeiten. Kein Marvel-Film (auch wenn er sehr gut ist) kommt auch nur ansatzweiße an die Qualität eines Teils von Nolans "The Dark Knight"-Trilogie heran. Und auch kein noch so symphatischer Marvel-Held ist cooler, als Batman! Aber warum?
                      1. Batman hat keine Superkräfte. Alles was er kann, verdankt er seinem Anzug. Das macht das Ganze realistischer und besser, als ein Held der durch irgendwelche Mutationen Superkräfte bekommt.
                      2. Die Filme sind düsterer und erwachsener, als die Marvel-Streifen, auch wenn Humor ja nichts Schlechtes ist. Dafür ist die Batman-Trilogie ein Film, den jeder angucken kann!
                      3. Epische und coole Zitate. Keine möchtegern-lustigen Sprüche!

                      Die Batman-Trilogie ist also eine Superhelden-Trilogie auf sehr hohem (erwachsenem) Niveau. Und "Batman Begins" ist der epische Auftakt, den man sich nixht besser hätte vorstellen können.
                      Aber wieso ist dieser Film so genial?
                      Fangen wir mal bei den Schauspielern an: Christian Bale, Michael Caine, Liam Neeson, Morgan Freeman, Cillian Murphy und Gary Oldman. Das sind schon allein sechs Gründe sich den Film anzugucken! Und in diesem Meisterwerk erblühen sie wie in kaum einem anderen Film. Absolut Top!
                      Dann geht's weiter mit dem absolut genialen Soundtrack, der bei mir immer wieder für Gänsehaut sorgt!
                      https://www.youtube.com/watch?v=S0wk88rjYS8

                      Die Story ist schön erzählt und ganz Nolan-Typisch! Es ist außerdem sehr spannend und interssant, die Ursprünge von Batman und seiner Rüstung zu sehen!
                      Auch einen Twist bekommen wir serviert!
                      Dann gibt es natürlich noch die absolut genialen Antagonisten (Ra's Al Ghul und Scarecrow!), die schon fast (aber nur fast!!!) an die Genialität eines Jokers herankommen.
                      Die Action kommt natürlich auch nicht zu kurz. Alle Effekte und Kampf-Szenen sehen unglaublich brilliant aus!
                      Auch die Idee mit dem Halluzinogen fand ich sehr geil!
                      Das Finale fand ich auch richtig brilliant mit einem schönen Kampf.
                      Und auch die vorhin schon angesprochenen epischen Zitate sind zu erwähnen:

                      "Hier bist du in der Hölle. Und ich bin der Teufel!"
                      "Du bist nicht der Teufel...nur Training!"

                      "Ich werde Sie nicht töten...aber ich muss Sie auch nicht retten!"

                      "Ich habe mich nie bei Ihnen bedankt..."
                      "...und das müssen sie auch nie!"

                      Hier merkt man wirklich, das das von Großmeister-Nolan stammt ;D

                      Also, bis hierher hätten wir jetzt einen tollen Actionfilm mit klasse Schauspielern und einem coolen Finale. Doch rechtfertigt das 9 Punkte??? Nein, aber das Ende tut das! Denn hier bekommen wir einen brillianten Dialog und einen bombastischen Cliffhanger präsentiert. Danach hat man richtick Bock, "The Dark Knight" zu gucken:

                      "...Bewaffneter Raubüberfall. Doppelmord. Hat einen Hang zur Theatralik, genau wie Sie...und er hinterläss eine Visitenkarte!"
                      "Ich kümmer mich darum!"

                      Woooow...danke Christopher Nolan für dieses geile Ende.

                      Zusammenfassend ist "Batman Begins" ein absolut epischer Film, wie man ihn sich kaum besser hätte wünschen können! Fast so gut, wie "The Dark Knight"! Der krasse Cast, die Action, das tolle Finale und das Ende, das man wohl zu den besten End-Szenen der Filmgeschichte zählen darf, tragen den Rest bei! Nur einige Längen sorgen noch für kleine Abstriche...aber sonst: MEISTERWERK!!!
                      Einen Marvel-Film schau ich mir immer gerne an, aber im Zweifelsfall doch lieber Batman. Dann Batman...ist Batman!!!

                      4
                      • 9 .5

                        Als ich ''Batman Begins'' das erste Mal sah war ich ungefähr 6 Jahre alt. Damals ­fande ich den Film natürlich gut. Aber hey! Ein 6 Jähriger welcher einen Superheldenfilm mag? Nicht wirklich überraschend.
                        Auch den Ersten ''Spider-Man'' Film von Sam ­Raimi habe ich im selben Alter sehr oft und sehr gerne geschaut. Heute mag ich den Film zwar immer noch aber ganz ehrlich, einige Momente sind schon ziemlich kitschig und kindisch. Einen 6 Jährigen stört so etwas natürlich nicht.
                        Dasselbe kann ich auch über unzählige andere Filme sagen. ''Batman Begins'' ist aber eine Ausnahme. Heute gefällt mir der Film sogar noch besser, da ich nun mehr in ihm erkenne als nur einen Superheldenfilm.
                        Düster, realistisch, tiefsinnig und fantastisch gespielt.
                        Wie in seinen beiden Nachfolgern geht es in diesem Film hier hauptsächlich um die Stadt ­Gotham. Selten habe ich eine so gute Darstellung einer Stadt in einem Film gesehen. Sowohl Licht- als auch Schattenseiten bekommen wir zu sehen. Außerdem thematisiert der Film Korruption und Armut bestens. Und das ohne den Zeigefinger zu heben.
                        Auch die Darstellung von Batman gefällt mir wirklich gut. Er wird zu einem Symbol, zu einer Legende. Batman könnte jeder sein, ein Gedanke, welchen ich sehr mag.
                        Er greift zur Selbstjustiz, bricht also das Gesetz. Tut es aber um für Gerechtigkeit zu sorgen, er hat sogar Erfolg damit, mehr als die Polizisten. Auf diese Weise zeigt der Film, wie kaputt so eine Stadt sein kann, wie leicht es ist Gesetze zu missbrauchen.
                        Die Story des Filmes hat viel zu bieten. Sie ist spannend, ­komplex und wendungsreich. Leider gibt es gegen Ende einen fetten Logikfehler, welcher den Film etwas runterzieht.
                        Der Film hat von ­Nolan einen realistischen Touch verpasst bekommen, das merkt man vor allem in den Actionszenen. Jede Explosion, jedes kaputt gehende Auto. Es sieht echt aus, weil es echt ist. Klasse!
                        Sich ganz auf Action zu verlassen tut ­Nolan aber nicht. Wenn Action nicht notwendig ist, dann gibt es sie auch nicht. Das macht die rasanten Szenen umso besser.
                        Schauspielerisch gibt es nichts zu meckern. Christian ­Bale ist einfach der perfekte Bruce Wayne. Michael ­Caine schafft es einige Emotionen in den Film zu bringen und auch die anderen Darsteller liefern einen guten Job ab.
                        Zu erwähnen ist als Letztes noch der grandiose Soundtrack von Hans Zimmer und James Newton ­Howard. Absolut episch!

                        Fazit: ­Grandioser Film! Auch für Nicht-Fans. Und dabei ist das nicht einmal der beste Film der Trilogie.

                        2
                        • 9
                          Desmond42 24.01.2015, 12:28 Geändert 12.03.2015, 17:25

                          Ob es nun "Daredevil" war oder nicht, der Christopher Nolan hierzu inspirierte, eine große Überraschung ist es ja schon, dass sich er, ein für bodenständige und komplexe Thriller bekannter Regisseur, der nicht zu Unrecht als einer der besten seines Fachs gilt, dafür entscheidet, eine Superhelden-Comicverfilmung zu drehen. Mit jemand anderem als dem düsteren und glaubhaften Batman hätte das wohl kaum funktioniert, doch so schafft Nolan es, tatsächlich das beste auf die Reihe zu bringen, was das Genre zu bieten hat: Die "Dark Knight"-Trilogie.

                          Hier im ersten Teil merkt man ein kleines bisschen, dass er an seinem Stil noch arbeitet, da er eine etwas höhere Gag-Dichte hat und irgendwo in einem Raum zwischen Thriller und gewöhnlicher Superheldengeschichte herumpendelt, jedoch macht gerade das diesen Film so einzigartig. Die menschliche Figur des Batman macht ihm auch eine Comicverfilmung möglich, die ohne übernatürliche Elemente auskommt, dazu noch Tiefgang beinhaltet und trotzdem auch mit interessanten Actionszenen zu beeindrucken weiß. Wer ebenfalls großartige Arbeit leistet, sind natürlich Hans Zimmer mit seinem intensiven Soundtrack, sowie der Cast, wobei Liam Neeson als brillanter Bösewicht Ra's Al Ghul hervorsticht, der meiner Meinung nach sogar den Joker übertrifft. Seine ganze Philosophie ist als Kontrast zu der von Bruce Wayne eifach so einzigartig, dass er für mich einen seiner passendsten Gegner darstellt.

                          "Batman Begins" leitet den absoluten Höhepunkt aller Comicverfilmungen mehr als würdevoll ein und stellt auch eigenständig einen von Vorne bis Hinten genialen Action-Thriller dar, der seinen Protagonisten nicht als tatsächlichen Superhelden etabliert, sondern als menschlichen Rächer mit Schwächen, der einiges an Identifikationspotential aufweist. Breits hier gibt es wie bei den Nachfolgern nicht mehr das Geringste zu kritisieren.

                          5
                          • 9
                            angelo.cirillo.5 21.01.2015, 23:34 Geändert 23.01.2015, 17:31

                            Ein Batman reebot, das für mich nahe an der Perfektion ist. Was Nolan hier erschaffen hat, ist wirklich bemerkenswert. Anders als bei sonstigen Comic Adaptionen schafft Nolan es, handwerklich und mit natürlichen Mitteln für Aufsehen zu sorgen. Hier wird keine Effekthascherei veranstaltet und eine Stadt in Schutt und Asche gelegt, sondern ein Film behutsam aufgebaut. Nolan legt mehr Wert in die Entwicklung der Charaktere, er lässt sich Zeit und schafft dadurch eine wunderbare Atmosphäre. Batman wirkt wie ein moderner Actionfilm bzw. Thriller, er hebt sich von der Konkurrenz ab. Ganz stark!

                            8
                            • 7 .5

                              Der Auftakt zu einer der besten Superhelden-Trilogien und leider auch der schwächste Teil der Reihe. Christian Bale als Batman ist wunderbar und Cillian Murphy macht immer wieder Spaß. Auch der restliche Cast, vorallem Caine, Neeson und Oldman, macht seine Sache sehr gut. Nur Katie Holmes als Rachel Dawes geht mir bei dem Film ziemlich auf den Sack.
                              Das Manko des Films ist, dass die Handlung einfach zu schleppend und zu wenig spannend erzählt wird. Das Storygerüst an sich ist wirklich gut, und die Atmosphäre des Films packend, aber es bleibt einem eben nicht die Luft weg.

                              • 9 .5

                                Alles richtig gemacht, toller Cast, Atmosphäre, Realismus und Batman bekommt eine Ninja-Ausbildung.

                                Anschauen!

                                • 4 .5

                                  irgendwie krass...teil 2 ist so eine BOMBE! und dieser hier ist wie ein a böller den man an der falschen seite anzündet!

                                  • 9
                                    RockyRambo 05.01.2015, 16:06 Geändert 05.01.2015, 16:06

                                    Die Geburt des neuen Batman. Hier wurde alles Richtig gemacht was die ersten Batman von 89 und 92 gut gemacht haben und alles was die Batfilme von 95 und 97 zerstört haben berücksichtigt. Hieraus entstand der einzig wahre realistisch rüberkommende Batman überhaupt. Sämtlich alle Nebendarsteller außer Katie Holmes sind wie in den Fortsetzungen auch hervorragend und passend besetzt sodas es ein Frevel den anderen gegenüber wäre einen Hervorzuheben. Hier passt einfach alles. Nur die Fortsetzung The Dark Knight ar besser

                                    • 6 .5

                                      Nachdem ich mich in den letzten Tagen Burton´s und Schumacher´s Filmen gewidmet habe, möchte ich mich in den folgenden Tagen intensiv mit Nolan´s Comicinterpretation auseinandersetzen.
                                      Der Beginn einer neuen Batman-Ära, der Beginn der Geschichte des dunklen Ritters.
                                      Batman Begins ist der gelungene Anfang der The dark knight-Trilogie.
                                      Hier lernen wir viel über die Entstehung der Figur, über ihre Charaktereigenschaften und auch ein wenig über die Materie von Gotham-City.
                                      Nolans düstere Version der Comicfigur weiß durch ihren Look und den trockenen Humor zu überzeugen.
                                      Abgesehen von Christian Bale geben sich hier andere berühmte Darsteller wie Liam Neeson oder Michael Caine die Ehre.
                                      Die Actionsequenzen machen Spaß, auch wenn sich der Film Zeit nimmt, sich an das Eingemachte zu machen und genau das hat Batman Begins meiner Meinung nach seine einzige dafür aber auch sehr große Schwäche. Man merkt es dem Streifen an, das er "nur" eine Vorgeschichte ist.
                                      So versucht man sich gar nicht so sehr auf den gegenwärtigen Streifen zu konzentrieren, sondern baut viel mehr vor, um The dark knight und The dark knight rises schlüssiger erklären zu können.
                                      Wir lernen einfach mehr über die Materie, der Film versucht uns auf das Große, auf die Fortsetzungen, vorzubereiten.
                                      Davon profitiert natürlich die Atmosphäre, man schafft es das düstere Gotham-City in allen Facetten und Abgründen einzufangen.
                                      Durch die gute Filmmusik, die Atmosphäre und die Darsteller gelingt es, einige Momente zu inszenieren die unter die Haut gehen, auch wenn es nie das ganz Große wird, wie man es sonst von den Batman-Filmen gewohnt ist.
                                      Kann eine Einleitung (Batman Begins) besser sein als der Hauptteil (The Dark Knight) und Schluss (The Dark Knight Rises)? Selbstverständlich kann sie das, aber Nolan ist dieser Kunsttrick meiner Auffassung nach nicht gelungen. Er inszeniert eine sehr gelungene Einleitung, die dann aber doch an keinen Batman-Film so richtig heranreichen kann, da es ihr einfach am kompletten Charme, an Dramaturgie und coolen Schurken der anderen Filme fehlt
                                      In diesem Sinne:
                                      „I´m Batman.“

                                      13
                                      • 8

                                        BATMAN BEGINS ist auf jeden Fall der Einstieg in die beste Verfilmung des Dunklen Ritters und für mich eine der besten Superhelden-Verfilmungen überhaupt. Das liegt zum großen Teil, so dumm es auch klingen mag, an der Ernsthaftigkeit der Darstellung. Kein anderer Batman war dem Zuschauer jemals näher, war jemals düsterer oder unnahbarer. Eine zeitgemäße Tricktechnik sorgt für eine würdige Reanimation der Fledermaus mit einer "Ratzeputz-Story" aus allen möglichen Comics. Christian Bale ist gewohnt hervorragend und gewohnt perfekt besetzt, der restliche Cast ist herausragend, aber für meine Begriffe etwas zu überladen und teils schlummert in den Schauspielern ebenso wie in den Figuren auch viel verschenktes Potential. Alles in allem ein außergewöhnliches Genrehighlight.

                                        9
                                        • 8

                                          Ein guter Beginn. Ich bin ein Riesenfan von Nolans Filmen!

                                          • 10

                                            Ich bin Batman!

                                            3
                                            • 7 .5
                                              doctorgonzo 21.11.2014, 21:20 Geändert 22.11.2014, 10:32

                                              "Am Anfang war auch der Teufel ein Engel."
                                              italienisches Sprichwort

                                              So fiel das Kind also damals in den Brunnen. Tote Eltern, Fledermäuse, Asientournee von Christian Bale. Der war als Kind dort übrigens schonmal. Gemeinsam mit John Malkovich im etwas langatmigen, aber doch unterschätzten "Das Reich der Sonne". Nur, falls das einer nicht weiß.
                                              In Asien trifft er dann den Typen, der sich Jodie Foster als Wolfskind angenommen hat, viele Juden gerettet hat, leider JarJar Binks kennenlernte und auf der Suche nach seiner Tochter durch Paris marodierte.

                                              Jedenfalls lernt er bei dem Typ so Ninjazeugs und kriegt auch eine bedenkliche wie denkwürdige Lektion in Moralphilosophie. Das ist in mehrerer Hinsicht interessant. Nicht nur, weil das Wort Moralphilosophie viele Vokale hat (für manchen Comicverfilmungszuschauer sogar gefährlich viele), sondern auch, weil der Ansatzpunkt einen berechtigten Reiz hat. Bisher folgt nach dem Tod der Eltern ein Cut und *plopp* Batman ist da.

                                              Hier ist das etwas anders. Da ist es auch sekundär, dass dieser ganze Ninjakram doch eine Prise zu klischeelastig ist, denn die Idee weiß zu gefallen.

                                              Schließlich geht es wieder nach Gotham, das sich sehr verändert hat, seit der Kinogänger zuletzt hier war. Man hat Antonio Gaudi, Frank Lloyd Wright und Albert Speer in Rente geschickt und den düsteren Art Deco Moloch von DC in eine NYC Großstadt in Marveltradition verschlimmbessert. Und irgendwie ist das ein Omen.
                                              Dann gibt es ein Batmobil, das dankenswerterweise nicht so aussieht, als wäre es normalerweise vor Barbies Traumhaus geparkt, wie unter Schumacher. Die glatte, matte Comiceleganz von Burtons Gefährt erreicht es dennoch nicht. Ein Tick zuviel, zu verspielt. Als hätten ein HMMWV und die Transformers beim Gruppensex ein Kind gezeugt.

                                              Was noch? Achja, die Buben und Mädchen. Bale als Batman, umgeben von großartigen älteren Herren wie Caine und Freeman und ein bisschen auch Oldman (der trotz seines Namens über 20 Jahre jünger ist als Freeman), dazu tummelt sich Rutger Hauer hier, der mal Harrison Ford in einer Stadt bekämpft hat, die mehr aussah wie Gotham als vorliegende Siedlung und auch noch Tom Wilkinson.
                                              Caine, Freeman und Oldman verleihen den Nebenrollen hier die Tiefe, die man vorher bei den Fledermausfilmen abseits der Hauptfiguren oft vermisst hat und sind quasi das Ass im Ärmel dieses Werkes. Hauer ist ok. Wilkinson ist mit seiner durchdringenden Englishness vielleicht nicht die ideale Besetzung für jemanden mit Namen Carmine Falcone, spielt aber auch sehr ordentlich. Cilian Murphy fügt seiner Filmographie ein weiteres bemühtes, ehrgeiziges, aber nicht sonderlich überzeugendes Kapitel hinzu.

                                              Bleibt noch Katie Holmes, von der ich außer einer hübschen Figur und großen Rehaugen noch nie viel gesehen habe, dabei bleibt es auch hier. Die Annahme, dass sie hier nur auf einem Wege Staatsanwältin geworden sein kann, ist nicht sexistisch gemeint, sondern lediglich ein Indiz für eine Fehlbesetzung.

                                              Bale und Neeson sind wirklich gut, lassen aber nicht eine Sekunde einen Zweifel daran, dass ihre Rollen sie schauspielerisch so gar nicht ins Schwitzen bringen.

                                              Regisseur Nolan wählt hier einen interessanten Ansatz, nämlich den, einen komplexeren Helden aus der Comicvorlage zu destillieren, verliert dabei aber durchaus hin und wieder den Drive aus den Augen, den ein Actionthriller haben sollte. Die Action ist zwar inszenatorisch und handwerklich sehr zeigenswert, aber irgendwie wirkt alles, auch der Weg dorthin, dann doch sehr behäbig. Hätte Nolan "Terminator" auf diese Weise inszeniert, Arnie hätte wohl erst lang und breit bei der Telefonseelsorge darüber gejammert, wie sehr ihn Zeitreisen und sein Job belasten, bevor er dann die ganzen Kreuze macht.

                                              Trotzdem bekommt der Macher hier den Spagat zwischen solidem Actionthriller und Comic hier ziemlich gut hin. Einen ganzen Film lang wirkt die Idee des komplexen, ambivalenten, mit zusätzlicher Tiefe versehenen Helden gut hin. Trotzdem bleibt die Geschichte ein in vielen Dingen ein Blockbuster, im Guten wie im Schlechten und kackt in Sachen Gesamtleistung des Ensembles und Comicästhetik gegen Rodriguez´ Werk aus dem gleichen Jahr dann doch merklich ab.

                                              Das, was es auf die Ohren gibt, ist solide, aber eben "Blockbuster".

                                              Ein insgesamt wirklich guter Film, ohne jeden Zweifel, nicht mehr und nicht weniger und in Anbetracht dessen, was er sein soll, der beste der Trilogie.

                                              Man mag Nolan gerade im Zusammenhang mit eben dieser Trilogie das eine oder andere vorwerfen können, aber zumindest ist er grundehrlich: Nur seine Batmanfilme tragen ein Batman im Titel.

                                              14
                                              • 7

                                                Die Ruhe vor dem Sturm. Der Auftakt von Nolans Batmantrilogie. Der Film macht genau das, was der Titel verspricht, es geht um die Anfänge des beliebten Fledermausmannes. Der junge Bruce Wayne leidet unter dem Tod seiner Eltern und zieht deswegen in die Welt hinaus um das Denken von Kriminellen zu erforschen. Ohne Ziel und Richtung landet er irgendwann bei Ra's Al Ghul und der Gesellschaft der Schatten, wo er zu einem starken Kämpfer ausgebildet wird. Christopher Nolan lässt sich viel Zeit die Ursprünge von Batman zu zeigen, wodurch die erste Hälfte relativ spannungslos, aber nicht uninteressant wirkt. Nachdem der maskierte Held seine Ängste und Schwächen überwunden hat, stellt er sich in der zweiten Hälfte des Films den Kriminellen von Gotham entgegen und versucht die Stadt zu retten. Dabei kann der Film durch seine starken Schauspieler und seine gut gemachten Actionszenen punkten. Während im Hintergrund eine dezente, aber passende Musik läuft, fängt die Kamera im Vordergrund die düsteren Kulissen perfekt ein. Das einzige was wirklich stört, sind die nervigen one-liner, die regelmäßig von den Charakteren geäußert werden.
                                                "Batman Begins" ist ein würdiger Auftakt und ein gutes Vorspiel für den Höhepunkt der Trilogie.

                                                1
                                                • 9 .5

                                                  Mein Fazit:

                                                  Lange habe ich mich um diesen Film gedrückt. Vor Jahren noch habe ich ganz gern Batman gesehen, aber als es mir in den Filmen zu bunt wurde, habe ich dankend abgelehnt.

                                                  Dieser Film ist so ganz anders. Ich bin ganz angetan von dieser Batman-Version, denn er zeigt die Anfänge, die Zweifel, Ängste, Wut und auch Schuldgefühle des Bruce Wayne. Christian Bale hat für mich die Figur genau getroffen, sowohl optisch als auch in seiner Arbeit als Darsteller. Er kann sowohl den Playboy wie auch den ernsthaften Junggesellen mimen, dem nichts mehr am Herzen liegt als die Stadt vor den Kriminellen zu bewahren. Insgesamt hat der Film für mich eine größere Glaubwürdigkeit als die vorangegangenen Filme, obwohl ich mir natürlich durchaus bewußt bin, das vieles in der Realität so nicht funktioniert.

                                                  Das Staraufgebot hat mir sehr imponiert. Gary Oldman in einer einfachen Polizisten-Rolle zu sehen ist für mich sehr eigenartig gewesen. Aber ich habe ihm die Rolle ebenso abgekauft, ebenso auch Cillian Murphy den Dr. Jonathan Crane. Ein absoluter Hochgenuß waren für mich jedoch Katie Holmes, Sir Michael Caine und Morgan Freeman, die das Geheimnis um Bruce Wayne kennen, ihn aber mit allen Kräften unterstützen. Christopher Nolan hat nicht nur ein tolles Drehbuch geschrieben. Er hat es meines Erachtens zu 95% umgesetzt.

                                                  Mir hat der Film sehr gefallen und ich werde mir demnächst noch die Fortsetzung ansehen.

                                                  1
                                                  • 8

                                                    toller erster teil. was mich am film stört ist lediglich das anfängliche hin und her geswitche zwischen jung bruce, erwachsener bruce und trainierender bruce.vorallem die zu schnellen kamera schwenks und der zu schnelle schnitt in kampf und action szenen nervt! story ist auch noch nicht so spannend.das finale ist auch steigerungswürdig.der rest ist genial.top cast.top atmophäre und ein genialer soundtrack.kathi holmes gefiel mir übrigens besser als rachel als die nachfolgerin.es war auch schön zu sehen das vieles an batman year one erinnert.