[...] Das ist nun also der ‚realistische‘, erwachsene Batman, mit echten Stunts und diversen Originalschauplätzen, mit nachvollziehbarer Entstehungsgeschichte, renommiertem Ensemble, viel Vorbereitung und wenig Höhepunkten. Der neue Ansatz zieht die Reihe aus der Sackgasse, doch so sehr man diese Tatsache auch abfeiern will, der Spaß, den bis dato jeder Batman-Film auf seine Weise gemacht hat, bleibt hier auf der Strecke. „Batman Begins“ ist manchmal gleichzeitig überladen und inhaltsarm, ein ordentlich gemachter Thriller statt imposante Comicadaption, und vor allem die nötige Vorlage für den eigentlichen Coup: die Fortsetzung.
Mit der Low-Budget Produktion "Memento" hatte der Engländer Christopher Nolan Aufsehen erregt. Mit dem von der Kritik gefeierten "nsomnia" sein Können unter Beweis gestellt. Gelingt ihm mit seinem ersten Blockbuster nun der endgültige Durchbruch?
Zunächst einmal hat der 35-jährige ehemalige Student der englischen Literatur viel Mut bewiesen. Mit seinem dritten Film übernahm er ausgerechnet die Regiearbeit über ein Prequel der Leinwand-Ikonodulie Batman. "Ich schaute mir die unglaubliche Besetzung von Richard Donners `Superman` von 1978 an", ließ Nolan vor Drehbeginn verlauten, "er hatte Marlon Brando, Gene Hackman, Ned Beatty und jede Menge weiterer großartiger Schauspieler in den Nebenrollen. So sind wir auch vorgegangen". Und tatsächlich, die Liste der Darsteller von "Batman Begins" liest sich wie eine `Who is Who`-Liste erfahrener Leinwandikonen.
Regisseur und Drehbuchautor Nolan konnte für sein Batman-Prequel…
Mit der Low-Budget Produktion "Memento" hatte der Engländer Christopher Nolan Aufsehen erregt. Mit dem von der Kritik gefeierten "nsomnia" sein Können unter Beweis gestellt. Gelingt ihm mit seinem ersten Blockbuster nun der endgültige Durchbruch?
Zunächst einmal hat der 35-jährige ehemalige Student der englischen Literatur viel Mut bewiesen. Mit seinem dritten Film übernahm er ausgerechnet die Regiearbeit über ein Prequel der Leinwand-Ikonodulie Batman. "Ich schaute mir die unglaubliche Besetzung von Richard Donners `Superman` von 1978 an", ließ Nolan vor Drehbeginn verlauten, "er hatte Marlon Brando, Gene Hackman, Ned Beatty und jede Menge weiterer großartiger Schauspieler in den Nebenrollen. So sind wir auch vorgegangen". Und tatsächlich, die Liste der Darsteller von "Batman Begins" liest sich wie eine `Who is Who`-Liste erfahrener Leinwandikonen.
Regisseur und Drehbuchautor Nolan konnte für sein Batman-Prequel aus dem Vollen schöpfen. Zahlreiche Schauspieler waren neugierig auf den intelligenten Jung-Regisseur und wollten unbedingt mit ihm arbeiten. So sagten für die wichtigen Nebenrollen Darsteller wie Liam Neeson, Gary Oldman, Rutger Hauer, Tom Wilkinson oder sogar der jüngst Oscarprämierte Morgan Freeman zu. Diese Leinwandgrößen begleiten den Werdegang eines 8-jährigen Jungen, anfangs überzeugend verkörpert durch Gus Lewis, der sich von einem ängstlichen Waisenjungen zu einem furchteinflößend dunklen Ritter und Kämpfer für das Gute entwickelt. Nolan, der bereits mit „Memento“ und „Insomnia“ ein untrügliches Gespür für seine Figuren bewiesen hatte, wollte sich auch hier vor allem auf die Figuren konzentrieren. Ein schwieriges Unterfangen in einem Genre, in dem das Fehlen möglichst aufwändiger Abenteuer-Action-Elemente hart bestraft wird.
Diesen Fehler - die Verlagerung des Hauptaugenmerks auf eine intensive Figurenzeichnung zu Lasten der Action-Elemente - hatte schon dem asiatischen Regisseur Ang Lee mit seiner Comicverfilmung „Hulk“ viele Einspiel-Dollars gekostet. Nolan ist hier vorsichtiger. Zudem kann er sich mit Christian Bale auf einen Hauptdarsteller verlassen, der sämtliche Facetten, vom idealistischen Kämpfer für das Gute, über den verhätschelten Playboy bis hin zum furchteinflößenden Racheengel wie aus dem Effeff beherrscht. Zu keiner Sekunde kommt beim Zuschauer das Gefühl auf, Bale könnte ähnlich wie seine Batman-Vorgänger von den Nebenrollen an die Wand gespielt werden. Ein großer Verdienst dieses großartigen Schauspielers. Der Film ist folglich immer dann am besten, wenn sich Bale mit den zahlreichen Leinwandgrößen messen kann. So erinnert beispielsweise die Ausbildung des jungen, ungestümen Bruce Wayne durch einen überzeugend autoritären Liam Neeson im ersten Drittel des Films, der hier den undurchsichtigen Henri Ducard von der Untergrundorganisation „League of Shadows“ gibt, sehr an die Ausbildung eines Hayden Christensen als Anakin Skywalker in Star Wars Episode II.
Kameramann Wally Pfister, der auch schon bei „Memento“ und „Insomnia“ für Nolan hinter der Kamera stand, bleibt gerade in diesen Duellen sehr nah an den Darstellern ohne dabei den Blick für den Ort des Geschehens zu verlieren. Damit zollt er zum einen den herausragenden Leistungen aller Protagonisten Tribut, und lässt zum anderen die Entwicklung, die der junge Bruce Wayne vom ängstlichen Waisenjungen zum dunklen Ritter durchlebt, noch glaubhafter wirken.
Bei so viel darstellerischer Finesse, geführt vom Schauspieler-Regisseur Christopher Nolan, müssen an einigen Punkten Abstriche gemacht werden. Leider gingen dem Drehbuch-Dreamteam Nolan/David Goyer an manchen Stellen schlichtweg die Ideen aus. Gerade bei den Action-Elementen kommt dem Zuschauer mehr als einmal der Satz in den Sinn: „Oh, das habe ich doch irgendwo schon einmal gesehen?!“ Eine rasante Zugfahrt durch Gotham-City beispielsweise erinnert sehr stark an „Spider-Man 2“ oder eine eindrucksvoll bebilderte Auto-Verfolgungsjagd mit dem ebenso beeindruckenden Batmobil an eine Verfolgungsjagd in „Matrix-Reloaded“.
Regisseur und Drehbuchautor Christopher Nolan hatte viele Freiheiten, um seine Entwicklungsgeschichte des jungen Bruce Wayne hin zu einem furchteinflößenden Batman glaubhaft zu inszenieren. Er hat diese, getragen von einem herausragenden Ensemble, eindrucksvoll genutzt. Auch wenn ihm im Actionteil die Ideen ausgingen und einige wenige Dialogzeilen wie eine Aufzählung plumper Erziehungsweisheiten klingen, ist der Film in seiner atmosphärischen Dichte und düsteren Stimmung sehr sehenswert.
[...] Als Flop ist „Batman Begins“ nun nicht unbedingt zu bezeichnen. Auch nicht als einfaches Schablonenabenteuer. Doch bleibt die gestrickte Geschichte um Identitätsfindung für Jung und Alt das eigentliche Manko aller „Batman“ Verfilmungen.
„Batman Begins“ ist da keine Ausnahme. [...]
Es ist ein bemühter Auftakt, den Christopher Nolan den vor sich dahindarbenden Fans der Nachtkreatur aus dem Hause DC mit „Batman Begins“ nach fast zehn Jahren Abstinenz serviert:
Mit einer ebenso infantilen, wie doch notwendigen Trotzreaktion auf die grellen Camp-Spekatkel aus dem Hause Schumacher, eröffnet der dritte Regisseur innerhalb der Fledermaus-Reihe, seine Adaption des Comicstoffes: Sein Bruce Wayne muss noch während des Intros durch den Schlamm robben, und sich in unwirtlichen Gefängnissen am Ende der Welt herumprügeln.
Es ist ein schwieriges Unterfangen, in welches sich der fünfte Batman-Film dabei an manchen Stellen gerade zu manisch hineinsteigert: Er möchte als modernes und integratives Werk seiner Dekade gelten, peinlichst darum bemüht, jeglichen Bruch mit der Ernsthaftigkeit im Keim zu negieren, um sich als klare Antipode zu den konturlosen, aber selbstironischen Schumacher-Werken zu positionieren, und pendelt…
„Legend, Mr. Wayne“ -
Es ist ein bemühter Auftakt, den Christopher Nolan den vor sich dahindarbenden Fans der Nachtkreatur aus dem Hause DC mit „Batman Begins“ nach fast zehn Jahren Abstinenz serviert:
Mit einer ebenso infantilen, wie doch notwendigen Trotzreaktion auf die grellen Camp-Spekatkel aus dem Hause Schumacher, eröffnet der dritte Regisseur innerhalb der Fledermaus-Reihe, seine Adaption des Comicstoffes: Sein Bruce Wayne muss noch während des Intros durch den Schlamm robben, und sich in unwirtlichen Gefängnissen am Ende der Welt herumprügeln.
Es ist ein schwieriges Unterfangen, in welches sich der fünfte Batman-Film dabei an manchen Stellen gerade zu manisch hineinsteigert: Er möchte als modernes und integratives Werk seiner Dekade gelten, peinlichst darum bemüht, jeglichen Bruch mit der Ernsthaftigkeit im Keim zu negieren, um sich als klare Antipode zu den konturlosen, aber selbstironischen Schumacher-Werken zu positionieren, und pendelt in der Frage, wie er dem burton‘schen Erbe begegnen soll, trotzalledem ziellos umher: So stark Nolans Faszination für die ausführlichen Charakterisierungen und die Figurenzeichnung in „Batman Returns“ sein mag, so sehr zeigt er sich von der verspielten Ästhetik in Burtons‘ Gotham City abgestoßen.
Sein Ansatz, grundlegenden Charakterfäden aufzugreifen, sie im Rahmen einer neuen Geschichte zu variieren, und in die eigene Inszenierung zu implementieren, ist nun ein ebenso ambitionierter, wie in letzter Konsequenz gescheiterter:
Jene Szenen, die in „Batman“ beiläufig eingeflochten wurden, werden zur Introduktion der Titelfigur ausgebaut, was in Hinblick auf die geplante Trilogie sicherlich notwendig ist, dem Film jedoch einen vergleichsweise zähen Einstieg beschert, den man nach über sechzig Minuten, nicht wirklich zu legitimieren weiß: Nolans Film erzählt viel, und doch wenig, er konstruiert einen banalen Kampf gegen die Schatten der Vergangenheit - erst in Form eines Kindheitstrauma, dann in der Konfrontation mit seinem „Erschaffer“ - als Motivation hinter der Kunstidentität der „Batman“-Figur, und außer dem immerwiederkehrenden Aufgreifen des Furcht-Motivs im weiteren Filmverlauf, weiß er erstaunlich wenig substantiell Neues zu berichten.
Natürlich ist es ein charmanter Script-Einfall, dass die Rahmenhandlung die gleichen moralischen Fragestellungen für den Makrokosmos aufwirft, die auch Bruce Wayne mit sich selbst ausficht, aber es ist nur eine mäßig clevere Vertuschung der Tatsache, dass sich die Handlung mit zunehmender Zeit dem ominösen Masterplan eines Schurken verschreibt, und sowohl narrativ, als auch in der Inszenierung, in ein elendig oft durchdekliniertes Bösewichter-ABC abrutscht.
So sehr „Batman Begins“ in der ersten Hälfte seinen Finger nach bedeutsamer Größe ausstreckt, und sich sichtlich in all den pathetischen Gesten und theatralischen Dialogen gefällt, so sehr entlarvt er sich beim verzückten Zerlegen ganzer Stadtviertel gegen Ende selbst: Es ist mehr Schein als Sein; den Bruch mit den Konventionen des Actionkinos möchte Nolan zu keiner Zeit so konsequent vollziehen, wie es Burton in „Batman Returns“ tat.
Es sind die Geister, die er rief, die Christopher Nolan das Leben bisweilen schwer machen:
Wer Fantasie gegen Technik ausspielt, und behände versucht, einem klinisch reinen Perfektionismus zu huldigen, der wird sich mit der Frage auseinandersetzen müssen, ob über Dächer hüpfende Panzerwagen und ein Yuppie im Flattermann-Anzug eigentlich überhaupt noch in ein so charakterisiertes Setting passen.
Insgeheim scheint man sich dieses Problems bewusst zu sein, umgeht man allzu überzeichnete, und deshalb inhomogene - Gegenspieler doch einfach damit, dass man sie in die pure Bedeutungslosigkeit degradiert: Scarecrow ist eine Randnotiz und Aufhänger einiger CGI-Sperenzchen, Ra's al Ghul als Antagonist viel zu abstrakt und unpräsent, um als Final-Part glaubwürdig zu funktionieren.
Natürlich wird auch „Batman Begins“ seiner Rolle als Nolan-Blockbuster insofern gerecht, als das sich alles Dargestellte auf technisch durchwegs hohem Niveau bewegt, und vorallem in den Nebenrollen durch ebenso bewährte, wie auch verschenkte Gesichter zu gefallen vermag.
Bales desinteressierte Wayne-Interpretation ist nach Keaton und Kilmer jedoch nahezu unverzeihlich; entwickelt sein Wandel vom komplett underactenden Milliardär in einen grunzenden Rächer doch eine seltsame Eigendynamik, die mitunter die Grenze zur unfreiwilligen Komik überschreitet.
Obwohl die Variablen andere sind, sind es doch die gleichen Punkte mit umgedrehten Vorzeichen, an denen nach Burtons Erstling, nun auch Nolans Startversuch scheitert: „Batman Begins“ fehlt der Wille zur allumfassenden Eigenständigkeit, er ist in seinen Ansätzen und Intentionen zwischen Tiefgang und Popcorn schlicht überladen und inkohärent - auch hier sollte sich der Nachfolger in seinem bedingungslosem Bekenntnis zum Sommerblockbuster, als der bessere Film erweisen.
Noch scheußlicher als befürchtet: infantile Trotzreaktion? desinteressierte Wayne-Interpretation? Und Credits willst du auch noch gesehen haben?
Was mich wie erwartet stört, ist der aufgezwungen überkritische Umgang gegenüber der in Relation geradezu undifferenzierten Verklärung der vorherigen Verfilmungen, wo fleißig und über Gebühr hineininterpretiert worden ist, während hier die ausgefeilteren Ambitionen lediglich angerissen sind. Bezüglich der Kritikpunkte sind Nolan übrigens noch diverse unerwähnte handwerkliche Mängel anzulasten...
Und wenn ich "Nachfolger in seinem bedingungslosem[!] Bekenntnis zum Sommerblockbuster" lese, erwarte ich gar das Schlimmste für den letzten Kommentar.
Btw. Introduktion hört sich vielleicht so schlau an, wie Exposition fachlich zutreffender wäre. (soviel Boshaftigkeit muss sein^^)
Ich muss dir nur bedingt recht geben. Ich glaube die Macher von BB haben recht wenig auf die vier vorherigen Teile gegeben (und den Bruch mit Dark Knight dann auch deutlich unterstrichen) um direkt einen Vergleich zwischen Burton und Nolan ziehen zu können. Daher denke ich dass der Vergleich, den du ja anstrebst, am Ende keinen Sinn macht. Das Hauptproblem meiner Meinung nach (und das hast du selber in deinem Kommentar sehr schön umschrieben ;) ist viel mehr die Tatsache dass Nolan versucht die Comicfigur des Batman in einen zu realistischen Rahmen zu pressen. Letzten Endes müssen auch Batman Fans zugeben dass die Figur einfach zu unrealistisch ist um sie in diesen Rahmen zu pressen. Burton hatte es seiner Zeit verstanden, Nolan leider nicht.
@Hitmanski: Ich verstehe deine Kritiken langsam nicht mehr.
Du setzt deine Wortakrobatik und Phrasenhaftes Schreiben langsam immer mehr in den Vordergrund und die eigentlich konstruktive Kritik hinckt hinterher....schade. Bitte werde wieder der alte ;)
Ich kann den ersten Teil der Kritik nicht verstehen....ich verstehe die Sätze nicht und müsste viele Wörte nachschlagen und mich lange damit auseinadersetzen, aber vielleicht sind die Kritiken am besten die jeder sofort versteht, ohne einen gewissen Anspruch nicht unter den Tisch fallen zu lassen....
Es amüsiert mich, dass du in nahezu jedem dir weniger zusagenden Film eine fehlgeleitete Agenda vermutest. Sei es nun ein Coen, Tarantino, Park, Kubrick oder eben Nolan, stets unterstellst du den armen Männern in ihren künstlerischen Ambitionen ein berechnendes, für den gescheiten Zuschauer freilich selbstentlarvendes, Kalkül, während das Fundament deiner persönlichen Lieblinge stets edelster Gesinnungen entspringt.
Ich kann das generell auch ganz gut nachvollziehen, nur ist bei dir die Diskrepanz zwischen überkritischer, zuweilen blindwütiger Pedanterie und ungezügelter Verklärung besonders augenfällig. Opportunist der ich nunmal bin begeistern mich deine Kritiken sehr, sofern ich mit ihnen grundlegend übereinstimme. Zum einen mag das an meinem Faible für ausgefeilte, in ihrer Brillianz fast schon klugscheißerisch anmutenden Stilistik liegen, die du als Vorzeigebild des narzisstischen (und meines liebsten^^) Kritikertypus beherrscht wie kein zweiter. Darüber hinaus gibt es überhaupt keine Diskussion über deine fachlichen Qualitäten, sind deine Kritiken doch in der Regel wohlüberlegt und präzise in ihrer Argumentation.
Vertrete ich allerdings eine andere Meinung kann es sehr schnell passieren, dass ich mich durch deine Rezensionen auf den Schlips getreten fühle. Dies ist vor allem in der Häufigkeit ungewöhnlich, da ich mich eher für einen besonnenen, wenig streitsüchtigen Zeitgenossen halte und konträre Meinungen mehrheitlich toleriere. Ich ziehe den Rückschluss, dass es einen Zusammenhang zwischen deiner Tendenz Filmen, oder vielmehr den Filmschaffenden, falsche Absichten zu unterstellen und meiner Überempfindlichkeit gibt. Sicherlich bewege ich mich hier auf unsicherem Terrain, aber ich übe mich mal in Selbstreflexion und behaupte, dass diese Metaebene bezüglich vermeintlich, mal mehr mal weniger, versteckten Intentionen mir als Leser suggeriert ein Idiot zu sein. Dein Angriff bezieht sich nicht bloß auf den Film oder seine Macher, sondern ist dadurch auch oftmals ein direkter Affront gegen die jeweilige Fanschar. Es kommt so rüber, als ob in deinem Weltbild jeder Bewunderer eines Aronofsky, Coen oder eben Nolans ein hoffnungslos naiver, dem Hype verfallender Volltrottel ist, über dessen Manipulierbarkeit sich die Regisseurs-Achse des Bösen dann hämisch ins eigene Fäustchen lacht.
Ach herrje, jetzt bin ich mal wieder ewig abgedriftet obwohl ich doch eigentlich nur deine Batman-Kritiken kommentieren wollte. Während ich mit den ersten vier sehr gut leben kann (gerade die hervorragenden Rezensionen zum ersten und dritten Teil so unterschreiben würde), bin ich hier, wie du angesichts meines verschwurbelten Geschreibsel wahrscheinlich schon vermutet hast, anderer Meinung und erachte Nolan's Filme für äußerst gelungene Genrebeiträge. Aber dazu später, da ich morgen leider früh raus muss.
@Billmaik
Früh rauszumüssen zählt als Ausrede eigentlich nicht, wenn man nachts um halb drei hier rumpostet :D
Um auf den Grundtenor deiner Aussage zu antworten: Ja, ich vemute hinter nahezu jedem Film eine Agenda, bzw. den Versuch, dem Zuschauer etwas mitzuteilen, was über den Rahmen des rein audio-visuellen hinausgeht - letztendlich empfide ich dies aber eher als Zugeständnis gegenüber Medium und Filmmacher, als ihre Entlarvung, denn der Umkehrschluss wäre ja, ich würde sie nur auf diesen dubiosen Unterhaltungsfaktor herunterbrechen, was den wenigsten Werken - vorallem denen, der von dir hier genannten - gerecht werden würde.
Wenn "Batman Begins" sich eine lange Einleitung seiner Figur gönnt, die ja für einen Blockbuster dieses Kalibers doch ungewöhnlich ist, dann versuche ich, die dahinter stehende Intention herauszufinden, bin dann aber zugegebenermaßen enttäuscht, wenn sich der Film in eher halbgaren Verweisspielchen (U-Bahn-Sprengung als Emanzipation und Loslösung vom Schicksal der Eltern?!) verliert, und dem status quo älterer Verfilmungen nichts wesentliches hinzuzufügen hat-
Natürlich sind das subjektive Sichtweisen, und ich würde, auch wenn man das vielleicht herauslesen mag, niemanden dafür maßregeln wollen, dass er es anders empfindet.
Film ist ein manipulatives Medium, und wir alle gehen ihm irgendwann auf dem Leim; daher wäre es, selbst wen ich wollte, garnicht möglich, mich über andere zu stellen: Meine Begeisterung für Burton oder PTA könnte man in vielerlei Hinsicht ebenso torpedieren, DEN ebenenübergreifend perfekten Film gibt es schließlich nicht, aber für mich funktionieren ihre Werke in Gänze besser., auch weil ich Burtons Herangehensweise bei den Batman-Filmen für die subtilere, besser in der erschaffenen Welt verankerte, halte.
Zumal man ja nicht vergessen darf, dass man die Texte zu manchen Filmen durchaus auch als Spiegelbild vieler anderer Reviews verstehen kann, die das genaue Gegenteil machen: Eine maßlose Überinterpretation von "2001" lässt sich objektiv genauso wenig stichhaltig nachweisen, wie meine Unterstellung, es sei pseudowichtiges Geschwurbel.
Deine Antwort gefällt mir sehr gut, wird sie mir doch in Zukunft ermöglichen nachgiebiger in Bezug auf deine Schimpftiraden gegenüber von mir geschätzten Regisseuren zu sein. Weiß ich doch jetzt, dass sich hinter einer gelegentlichen Fassade aus Arroganz und Selbstgerechtigkeit eine ebenso verständnisvolle Grundgesinnung verbirgt ;)
Dabei hatte ich schon ein wenig die Befürchtung missverstanden zu werden. Mein Anliegen war es natürlich keineswegs deine Integrität zu untergraben, mein Geschwafel über Pedanterie und Verklärung war eine bewusste Provokation, in ihrer Drastik freilich übertrieben. Zumal ich doch etwas übernächtigt war und es mir durchaus schwer fiel meine Gedanken zu sortieren.
Du liegst sicherlich in der Regel nicht falsch, wenn du hinter nahezu jedem Film (und gerade in denen der benannten Regisseure) eine Agenda vermutest, nur kann man diese auch leicht missinterpretieren, da wohl kaum jemand einen verifizierbaren Einblick ins Seelenleben des jeweiligen Filmemachers genießt. Deshalb hüte ich mich generell vor diesbezüglichen Pauschalisierungen, mir ist der Interpretationspielraum hier einfach oftmals zu hoch und ich begebe mich ungerne in unbekannte Gewässer. Mir ist es des Öfteren sogar genehm einen Film auf eben jenen dubiosen Unterhaltungswert herunterzubrechen, ist dieser in seiner Essenz doch das bedeutendste Qualitätsmerkmal eines jeden Films (ich sollte anmerken, dass ich eine recht weitumfassende Defintion des Wortes "Unterhaltung" präferiere, bevor hier noch eine Grundsatzdiskussion entsteht). Es ist manchmal ermüdend zu lesen, dass Regisseuren immerzu irgendwelche übergeordneten Absichten unterstellt werden. Selbst wenn es angebracht ist, sollte man diesen Punkt nicht überstrapazieren und jedwedes Detail über Gebühr hinterfragen, denn Film ist zweifelsohne, und in diesem Punkt gibt es keine zwei Meinungen, ein manipulatives Medium. Politisch oder moralisch fragwürdige Filme nehme ich aus dieser Gleichung selbstredend heraus. Der Weg zur Hölle ist bekanntlich gepflastert mit guten Absichten, die gewisse Verfehlungen allerdings niemals entschuldigen können.
Noch ein Wort zu den Batman-Adaptionen. Auch wenn ich generell ja nicht ein großer Freund davon bin mit Geschmack zu argumentieren, ist es doch gerade beim Vergleich Burton-Nolan zutreffend. Der Camp-Faktor von Burton's Dunklem Rächer mag manchen mehr zusagen als die bierernste Herangehensweise durch Nolan. Ich persönlich bevorzuge, bei allen offensichtlichen Schwächen, die letztere, allein schon weil Burton nun wahrlich kein Großmeister in der Inzenierung von Actionequenzen ist (zugegebenermaßen sind die "Martial-Arts-Choreographien" vom kreuzlahmen Nolan'schen Batman auch nicht immer überzeugend),aber ich werde mich in diesem Fall hüten zu verlautbaren sie sei auch wirklich die bessere.
Wir werden die Koexistenz unserer Meinungen wohl akzeptieren müssen, denn zustimmen kann ich dir auch in diesem Fall nicht wirklich: Filme zu "zerreden" ist für mich ein substantieller Bestandteil der Auseinandersetzung mit ihnen; unabhängig davon, ob ich den Film dabei lobe, oder kritisiere.
Vorliegend kann ich allerdings nicht wirklich erkennen, woran du eine Überinterpretation der Macher-Intentionen festmachst...
Filmkritik (ohne mich jetzt in den Topf mit den Professionellen werfen zu wollen), lebt für mich durch das Aufstellen und Unterstellen von Theorien, basierend auf der Sichtweise des Autors - als regelmäßiger Leser lassen sich so doch Filme viel leichter nach den eigenen Präferenzen aussuchen, als wenn der Schreiberling einer scheinbaren Objektivität frönt, die es in Wirklichkeit nicht geben kann.
Wenn mein Text als schlüssig in seiner Argumentation erscheint, dann bin ich damit schon zufrieden.
Die ausgewogene Mischung aus Anspruch, Action und leisem Humor macht den schwarzen Flattermann nach dem missratenen „Batman und Robin“ wieder fit für weitere Abenteuer in Gotham City.
Nolans Film bewegt sich mit der Geschwindigkeit einer fußlahmen Sumpfkuh und hält sich dabei in einer enervierenden Selbstverliebtheit für die Neuerfindung des Rades. Dabei muß gesagt werden, daß die Entwicklung Bruce Waynes trotz des sehr freien Umgangs mit den Bat-Mythen (Schüler bei Ra's Al Ghul?) schlüssig und dramaturgisch mitunter packend ausfällt. Daß der kleine Wayne allerdings auch noch einen Schuldkomplex mit auf dem Weg bekommt, stinkt ebenso nach Anbiederung an Spider-Man wie der dahingefaselte Korb, dem ihm seine Rachel am Ende auf den Weg gibt.
"hält sich dabei in einer enervierenden Selbstverliebtheit für die Neuerfindung des Rades." Sowas schimpft sich Kritiker? Ich hoffe du verdienst kein Geld damit, mein Freund.
“Atme deine Ängste ein. Stell dich ihnen. Um Angst zu überwinden, musst du selbst zur Angst werden. Du musst mit der Angst anderer verschmelzen. Am meisten fürchten die Menschen, was sie nicht sehen. Du musst zu einem schrecklichen Gedanken werden. Zu einem Geist. Du musst zu einer Vorstellung werden. Spüre, wie deine Angst deine Sinne betäubt. Spüre, ihre Macht zu verwirren, zu lenken. Und wisse, diese Macht kann die deine sein. Verbünde dich mit deiner schlimmsten Angst. Werde eins mit der Finsternis. Bündle deine Kräfte. Konzentriere dich. Beherrsche deine Sinne. Du darfst keine Spuren hinterlassen.”
Als ich vor kurzem meine DVD-Sammlung um “Batman” erweiterte, beschloss ich, dies nur bis Teil Drei zu tun. Die letzten beide Teile haben die Reihe zerstört, ins Lächerliche gezogen. Beim dritten Teil ist dies zwar noch halbwegs erträglich, doch der vierte hat alles kaputt gemacht. George Clooney im Nippelkostüm, Arnold Schwarzenegger als Eismann und Uma Thurman…
“Atme deine Ängste ein. Stell dich ihnen. Um Angst zu überwinden, musst du selbst zur Angst werden. Du musst mit der Angst anderer verschmelzen. Am meisten fürchten die Menschen, was sie nicht sehen. Du musst zu einem schrecklichen Gedanken werden. Zu einem Geist. Du musst zu einer Vorstellung werden. Spüre, wie deine Angst deine Sinne betäubt. Spüre, ihre Macht zu verwirren, zu lenken. Und wisse, diese Macht kann die deine sein. Verbünde dich mit deiner schlimmsten Angst. Werde eins mit der Finsternis. Bündle deine Kräfte. Konzentriere dich. Beherrsche deine Sinne. Du darfst keine Spuren hinterlassen.”
Als ich vor kurzem meine DVD-Sammlung um “Batman” erweiterte, beschloss ich, dies nur bis Teil Drei zu tun. Die letzten beide Teile haben die Reihe zerstört, ins Lächerliche gezogen. Beim dritten Teil ist dies zwar noch halbwegs erträglich, doch der vierte hat alles kaputt gemacht. George Clooney im Nippelkostüm, Arnold Schwarzenegger als Eismann und Uma Thurman als Blumenmädchen in einem Slapstick-Film mit dümmlichen Dialogen - da hat doch wirklich jeder gehofft dass da nichts mehr kommt. Und dann kam Christopher Nolan (Prestige) und bescherte der Reihe einen Neustart, der sich gewaschen hat. Vorbei die Zeiten des quietschbunten Comic-Looks, vorbei der krampfhafte Humor. “Batman Begins” nimmt seinen Titel sehr wörtlich und macht fast alles besser als die letzten Vorgänger.
Von den ersten Teilen war “Batman” sicherlich der beste, und an diesem muss sich der erste der neuen Reihe natürlich messen. Dabei präsentiert sich dieser so unterschiedlich, dass beide Filme nebeneinander bestehen können, beginnend bei der Filmmusik. Diese war damals noch heroisch, eine schnelle, eingängige Titelmelodie - einer der besten Soundtracks überhaupt. Bei “Begins” sind eher düstere Klänge anzutreffen, das Thema wird durch einzelne Töne bestimmt (übrigens mit dem gleichen Wiedererkennungswert - das Ende des aktuellen Trailers ist soundtechnisch genial). Der Look Gothams ist nicht so opulent und gigantisch wie damals, dabei jedoch ungleich realistischer.
Und das ist das Thema des ganzen Films - Realismus. Die Hintergründe der Figur Bruce Wayne / Batman werden genau beleuchtet, und Comic-Puristen wird es mit Sicherheit verschrecken, dass es recht lange dauert, bis Batman das erste Mal in Erscheinung tritt. Doch viel wichtiger ist es dem Film zu erklären, wie es soweit kommt. Was treibt einen reichen Millionärs-Sohn dazu, als Fledermaus verkleidet gegen die Unterwelt zu kämpfen? Welchen inneren Kampf muss er austragen, um seine Vergangenheit zu bewältigen? Dies sind zentrale Themen des Film, und Christian Bale ist mit Sicherheit der richtige Schauspieler, Bruce Waynes Konflikt adäquat auf der Leinwand darzustellen. Es sind in dieser Comic-Verfilmung nicht nur die Action-Szenen die überzeugen, sondern auch die ruhigen Momente.
Leider gibt es aber grade in diesen auch Schwächen - warum muss ein Film, der so düster und realistisch angelegt ist, trotz allem noch solch kitschige Gutmensch-Dialoge beinhalten? Wer hat Katie Holmes gesagt, das “Batman Begins” eine Filmadaption von “Dawsons Creek” ist, in der sie ihre Teenager-Lebensweisheiten weiter verbreiten darf? Aber über Katie Holmes braucht man sich ja nicht mehr auszulassen, die demontiert sich schon selber.
Also, wer kein Problem mit einem riesen Logik-Problem im Hauptplot hat (welches ich hier aber aus Spoiler-Gründen nicht anspreche) und auf gute Action-Filme mit Tiefgang steht, sollte sich “Batman Begins” auf jeden Fall ansehen. “The Dark Knight” wird wahrscheinlich statistisch gesehen von jedem Deutschen über drei Jahren fünfmal gesehen werden, doch der direkte Vorgänger hat dies genau so verdient, auch ohne Heath Ledger.
“Wie finden Sie den? Bewaffneter Raubüberfall, Doppelmord. Hat einen Hang zur Theatralik, genau wie Sie. Und er hinterlässt eine Visitenkarte.”
- “Ich geh der Sache nach…”
[...] Nach dem Burton- Batman und dem Schumacher-Batman ist das jetzt leider nur ein Miller-Batman, bei dem man Nolans Signatur mit der Lupe suchen muss. Und so schön der Hintergrund des dunklen Ritters samt blauer Blume und Samuraiesoterik auch ausgeschöpft wird – interessant ist Bruce Waynes Weltbummlerei und Knastgeraufe deshalb noch lange nicht, zumal der durchweg angestrengt wirkende Christian Bale der Figur weder Nuancen, noch jene wunderbar unterkühlte Ironie verleihen kann, die Michael Keaton einst aufbot. Die Bösewichter – das stärkste Element bei Batman – wirken konturenlos (Liam Neeson) oder gleich völlig verschenkt (Cillian Murphy), und werden meist auch unmotiviert in die Handlung gedrückt. [...]
"Batman Begins" ist die Wiedergeburt von Batman. Galt der Fledermausmann für mich nach "Batman & Robin" als Tod, hat Christopher Nolan es geschafft der Figur neues Leben einzuhauchen. Wer noch die Gelegenheit hat sich "Batman Begins" im Kino anzusehen, sollte dies unbedingt macht, ansonsten ist der Film spätestens mit dem DVD-Release Pflicht.
Eines muss man dem Autorenfilmer Nolan lassen: So eindringlich und ausführlich hat noch niemand Batmans Vorgeschichte gezeigt. In den Verfilmungen der letzten Jahrzehnte wurden die Ursprünge des rastlosen Rächers immer nur in fragmentarischen Rückblenden gestreift. Erst bei "Batman Begins" gibt es die ganze Geschichte. Die durchaus zwiespältige Figur des zur Selbstjustiz greifenden Superhelden bekommt eine nachvollziehbare Motivation und Glaubwürdigkeit, die vor allem den letzten seichten Batman-Filmen von Joel Schumacher ("Batman Forever" sowie "Batman und Robin" aus den Jahren 1995 und 1997) abging.
Bruce Wayne ist vom Leben schwer gebeutelt: als Achtjähriger muss er in seiner Heimatstadt Gotham den Doppelmord an seinen wohlhabenden Eltern mit ansehen, später gerät er auf die schiefe Bahn und landet in China im Knast. Hier fällt schnell seine Kämpfernatur auf: blitzschnell kann er sich gegen böse Zellengenossen zur Wehr setzen, so dass er sogar in Einzelhaft kommt: nicht zu seinem Schutz, sondern zum Schutz seiner Mithäftlinge.
Beeindruck von so viel Kampf-Talent bietet Henrid Ducard ihm eine fundierte Ausbildung in Selbstverteidigung an. Als klar wird, dass Ducard die Stadt Gotham vernichten will, weil sie sich immer mehr zu einem Sündenpfuhl aus Habgier, Korruption und Gewalt entwickelt, bricht Wayne mit seinem Mentor. Er will lieber versuchen die Kriminalität zu bekämpfen anstatt die komplette Stadt auszulöschen. Doch anstatt sich den regulären Ordnungshütern anzuschließen, ersinnt er gemeinsam mit seinem treuen Butler Alfred die Symbol-Figur des „Batman“, der fortan – einer Legende gleich – in Gotham für Recht und Ordnung sorgt.
Am meisten beeindruckt die Darsteller-Riege hinter der Batman Christian Bale fast verblasst. Wenn er sich die Leinwand mit Liam Neeson teilen muss, zieht allerdings auch er den Kürzeren - "Papa Liam" als Fiesling zu besetzen ist schon ein Coup...
Der Film ist eher'n gutes "ausreichend". Optisch schön inszeniert und die Origin ist ohne Längen und mit interessanten Ideen bewerkstelligt. Sobald sich Bale sich allerdings das Cape überstreift wird's albern und das Skript weiss gar nicht mehr wohin mit den Gaga-Ideen wie "Mikrowellen-Sender-zum-Wasser-verdampfen" und wasweissich für'n Blödsinn. In der letzten Stunde hat man durch den ganzen überdrehten Quatsch förmlich den Comic-Geek Goyer vor Augen und fühlt sich unangenehm an Kissenschlachten wie sein "Blade 3" erinnert, in der er bereits trefflich unter Beweis stellen konnte, wie man sorgsam gezeichnete und etablierte Charaktere in Grund und Boden karikiert.
"Batman Begins" hätte der überfällige Auftakt zu einer neuen Bodenständigkeit und Seriösität des Batman-Mythos und sein können - zu schade, dass am Ende dann doch wieder nur Kiddie-Kacke dabei rauskommt. Man sollte einfach keine Comic-Fans an eine Verflimung lassen...ausser Del'Torro natürlich - der darf alles!
Überraschend gelungene Re-Animation des Dunklen Ritters, der unter der sicheren Regie von Chris Nolan endlich die quietschbunten Pop-Faux-pas von Schumacher vergessen lässt
Wow, es geschehen noch Zeichen und Wunder. Batzmann, ich gebe dir recht. Endlich eine Verfilmung fernab von peinlich-ablbernen Schurken und endlich ein Batman mit dahseinsberechtigung
2005 im Kino dachte ich mir: Endlich. Endlich ein Film, der Batman gerecht wird. Endlich ein Film, bei dem mehr der Dunkle Ritter im Mittelpunkt steht und nicht nur seine Gegner.
Nolan nimmt sich bei der Entstehungsgeschichte im Vergleich zu den Comics zwar einige Freiheiten, aber auch seine Version eines Batman mit Ninja-Ausbildung überzeugt. Top auch die Ausstattung des Films: Gotham City sieht realistischer, aber gleichzeitig auch düsterer aus denn je. Christian Bale überzeugt sowohl als der "wirkliche" Bruce Wayne, sein zum Schutz der Geheimidentität auferlegten Milliardärs-Playboy als natürlich auch als Batman selbst. Gary Oldman ist sowieso immer großartig. Zu den Gegenspielern: ra's al Ghul ist zwar komplett anders als in den Comics, aber Liam Neesons Version passt hier perfekt rein. Scarecrow hätte ich zumindest am Schluss gerne mal im kompletten Vogelscheuchen-Kostüm gesehen. Schade drum, aber kein wirklicher Kritikpunkt.
Die kommen jetzt: Wird zu Beginn die Story über die Bedrohung Gothams noch geschickt parallel zur Entstehung Batmans aufgebaut, ist das letzte Drittel des Films leider Mainstream-Actionkino. Nicht schlecht gemacht, aber auch nicht sensationell. Absolut überflüssig ist die extra für diesen Film erfundene Figur der Rachel Dawes, die in Sachen Nervfaktor nur von dem kleinen blonden Jungen übertoffen wird. Warum gönnt man Scarecrow nur so einen jämmerlichen Abgang, gerade als er anfängt, auf Hochtouren zu laufen? Und wieso zum Teufel baut man in der beeindruckendsten Szene ("I'm Batman!") nur so einen beknackten One-Liner ("Nice coat.") ein?
Besonders stark hingegen: Die Szene, in der Batman die Fledermäuse ruft (direkt aus dem Comic "Year One" entnommen) und die Abschlussszene mit Gordon und Joker-Karte auf dem Dach. Das hat mir als Fan der Comics echt das Pipi in die Augen getrieben.
Insgesamt trotz ein paar Schwächen der erste gelungene Batman-Film überhaupt. Und schon alleine dafür gibt's noch einen Gummipunkt obendrauf.
Ohne Vorahnung bin ich damals ins Kino gegangen und machte mich auf grandiosen Schrott gefasst, wurde aber von diesem Film im positivsten Sinne eingenommen.
Dieser Film, der wirklich das beste Stück "Batman" repräsentiert, was es bis dato gibt, hat mich ziemlich überzeugt.
Daran kann der Originalfilm mit Keaton und auch der "Dark Knight" nichts rütteln.
"Batman Begins" ist eine tolle Batman-Verfilmung und ich kann es nicht fassen, dass ich diesen Streifen bisher noch immer nicht auf Blu-Ray habe... aber der olle HDDVD-Player funktioniert eben immer noch... ;)
Subjektiv betrachtet war The Dark Knight für mich eben nicht besser, da ich bei ihm eine viel höhere Erwartungshaltung hatte und im Kino der absolute Wow!-Effekt, den ich bei Batman Begins fühlte, sich nicht einstellen wollte.
Wenn man einen schlechten Film erwartet und der Film dann sehr gut wird, ist das eben doch etwas anderes, als wenn man einen sehr guten Film von vorne herein erwartet, wie ich es bei The Dark Knight tat.
Filme bewerte ich eben oft auch danach, wie ich sie beim ersten Mal empfunden habe... das ist meine Marotte, aber hier geht es ja auch nicht um exakte Wissenschaften. :)
An diesem Teil schätze ich besonders die Tatsache, dass sich Batman Begins noch mit der eigentlichen Hauptfigur Bruce Wayne beschäftigt und nicht wie im Nachfolger zur Randfigur degradiert wird. Man sieht, wie aus Bruce Wayne Batman wurde, wo er das Kämpfen gelernt hat, woher er den Drang hat, Verbrechern die Stirn zu bieten. Man bekommt einen Einblick in seine Kindheit und in seine tiefsten Ängste. Gerade dieses Persönliche schätze ich sehr, da man bei The Dark Knight praktisch nichts davon mitbekommt.
Ansonsten finde ich die Story spannend und es unterhält, ihn bei seinen ersten Versuchen als Batman zuzusehen. Leider finde ich seine Widersacher eher mau, Crane aka Scarecrow ist zwar kurzzeitig etwas bedrohlich, aber sobald er seine Maske abnimmt, erschreckt er niemanden mehr. Aber Liam Neeson als Ra's al Ghul, der eigentliche Oberschurke des Films, stellt zu keinem Zeitpunkt des Films eine richtige Bedrohung dar. Da war der Joker schon unberechenbarer.
Ansonsten hat es mir vor allem die Figur des Lucius Fox angetan, Morgan Freeman spielt zwar wieder nur eine seiner typischen Rollen - dafür ist sie sehr sympathisch dargestellt.
Nach der drölfzigsten Sichtung, muss ich meine Bewertung hier doch mal hochschrauben und beim dunklen Ritter ein wenig runter drehen.
Ich kann nicht genau sagen, was mich an diesem mehr fasziniert.
Aber Crain + Gul, gefallen mir als Gegenspieler besser als Joker+Dent
„Batman Begins“ war innerhalb der großen Comic- Welle, die ab Beginn des 21.Jahrhunderts, bis heute das Kino überschwemmt, vielleicht die Adaption deren gezeichnete Wurzeln, bestimmt nicht geleugnet, aber doch am deutlichsten zu Gunsten der großen Leinwand verwischt wurden. So ist, spätestens während des Nachfolgers, die Comicseele in „Batman“ nahezu vergessen.
Doch schon in den ersten Szenen des Reboots aus dem Jahr 2005, wenn der sinnsuchende Mann im Himalaya– Gebirge Äpfel klaut und sich in kaltem Gefängnisschlamm windet, ist Batman zu verletzlich, zu wenig Superheld und zu viel Bruce Wayne, bevor erst im zweiten Drittel des Films Maske, Rüstung und Cape das menschlich zerbrechliche Antlitz verbergen. Keinesfalls ein Kritikpunkt. Eher Anerkennung eines Kompromisses den Nolan mit sich, Batman und dem Publikum eingeht. Letzteres profitiert vom „zurück zum Anfang“ ebenso viel wie die Figur Batman. Ein chronologisch früher, wenn auch unsanfter Einstieg, das Miterleben sowohl des Todes der Eltern Wayne als auch Bruces erste Begegnung mit seinen tierischen Symbolfiguren, steigern die Chancen tieferer Empathie mit der Titelfigur, die durch ein Kennenlernen von Beginn an nahezu gewährt ist und dabei die wahrscheinliche Tatsache voraussetzt, dass das Gros der Zuschauer mit den Comicbüchern nicht vertraut ist. Ging die Verbindung des belächelten Außenseitermediums mit dem großen Medium Kino schon ein paar Jahre zuvor vonstatten, so vollendet Nolan sie doch end- und mustergültig mit „Batman Begins“.
Und da Comics, gezeichnet und gebunden eben absolut nicht Mainstream sind, ist Nolans Version einer solchen Verfilmung, mit all ihren düsteren und dramatischen Einschlägen, Genrevermengungen, seinem glänzenden Cast, einer außergewöhnlich facettenreichen und komplexen Verschmelzung aus bemühter Charakterstudie und origineller Heldengeschichte, ein logisches, aber genauso wohlwollendes und ausgewogenes Zugeständnis, an diejenigen, die den vergleichsweise bunten Spiderman noch im Kopf haben, wenn sie sich auf die Kinosessel niederlassen. Morgan Freeman, Michael Caine, Gary Oldman, Christian Bale, Tom Wilkenson, Liam Neeson - allesamt Meister ihres Fachs und vor allem bekannte Gesichter, verhelfen dem Actiondurst über jene erzählerisch mühsam zu überwindende Schluchten und grüblerische Minuten, die den neuen, alten Batman so unglaublich stark machen hinweg. Hier weiß Bale seinen dankbar kaputten Filmcharakter zu verkaufen, sich selber dagegen nicht. Er opfert menschliche Sympathien und stellt ihnen darstellerische Klasse entgegen, die in einigen Nuancen an seine Verkörperung des „American Psycho“ erinnern.
An der Härte eines Genrefilms kann auch die Einführung des zwar gruseligen, und von Cillian Murphy charismatisch verkörperten und dabei sehr abstrakten Charakters „Scarecrow“ nichts ändern. Fast wie ein Fremdkörper in all der groben Seriosität wirkt die Sackfratze mit psychedelischer Wirkung, insbesondere neben dem großartigen Hauptschurken, seiner unkontrollierten Hybris und seinen Motiven: der narzisstisch geführten Erhebung des Wohls der Masse über das Wohl einer kleineren Masse, viel größer, beeindruckender und philosophisch einnehmender als bislang Gesehenes und dabei mit angenehmen Parallelen zum Zeitgeistmonster „Watchmen“.
Die Story, spannungstechnisch nicht optimal ausgebaut, da der Figur seinen Tribut zollend, Wurzeln schaffend, aufzeigend, aufarbeitend und in diesem Sinne narrativ unheimlich ausgereift, mit dem Ziel und gleichzeitigen Reiz, die Entwicklung Batmans, sei es seiner Psyche, seiner Physis und die seiner Helfer und Hilfsmittel zu verfolgen, verfällt des Öfteren einer atmosphärischen Stille, die harmonisierend mit Zimmers eindrucksvollem Score, es dem Zuschauer überlässt, sich über den puren Sinn der Unterhaltung hinaus, der Beobachtung markant ausgearbeiteter Charaktere hinzugeben und die höhere Klasse „Batman Begins“ zu erkennen- seine bisweilen nachdenkliche, meist erdrückend pessimistische, ständig bedrohliche Attitüde und die langsamen Schnitte, die den Film in ein nicht klassisches,jedoch überaus edles Noir–Gewand kleiden.
Nolan, geübter Meister komplizierter Inszenierungen, lässt es zu, dass die erfreulich seltenen, dennoch vorhandenen Gesetzmäßigkeiten des Blockbusters, seinen Stil zeitweise erdrücken, was die Leistung des Regisseurs nicht schmälert, sondern in gewisser Weise dessen eher unbekannte, geradlinigere, unterhaltsamere, die Erzählung über die Kunst erhebende Seite offenbart. Bestimmt gekoppelt an Nolans reizvolles Wagnis in der völlig neuen, bis dahin unfertigen filmischen Materie, die er mit „Batman Begins“ nicht, wie es im besten Falle geschehen wäre, revolutionierte, das immerhin aber, unter den Comicverfilmungen die Würde des geheimen Königs erreichte.
Batman Begins zeigt die spannende und dramatische Vorgeschichte bevor Bruce Wayne zu Batman wurde. Ein genialer Film der zeigt, dass Christian Bale als "neuer" Batman es einfach drauf hat. Auch nicht zu verachten: Cilian Murphy als düsterer Bösewicht.
Größtes Highlight in diesem sehr gelungenen und atmosphärischen Neuanfang der Batman-Saga sind zweifelsohne die großartigen Nebendarsteller, bei deren bloßen Erwähnung jedem Cineasten das Herz aufgeht:
Ken Watanabe, Cillian Murphy, Rutger Hauer, Liam Neeson, Tom Wilkinson, Morgan Freeman, Michael Caine und Gary Oldman.
Batman Begins hat den Grundstein für Christian Bale`s Blockbuster Karriere gelegt. Danach folgten Prestige, Todeszug nach Yuma, Terminator: Salvation usw.
Schauspielerisch mit u.a. Oscarpreisträger Michael Caine oder Liam Neeson TOP besetzt und vor allem umgesetzt. Die vorigen Batman Filme kann man eventuell als "Klassiker" bezeichnen, sie haben aber niemals das breite Publikum erreicht. Dazu die atemberaubende Musik von den wohl größten Filmmusikkomponisten unserer Zeit: James Newton Howard und Hans Zimmer. Batman ist nicht mehr der Comic Held oder etwas für die Genrefreaks - dieser Film ist durchdacht und die Erfolge sind unumstritten, welcher mit The Dark Knight weitergeführt wurde.
Der wohl beste Batman Film, endlich einer der sich an die Comic Vorlagen hält auch der Nachfolger "The Dark Knight" stcicht alle bisherigen Filme aus.
Ultrarealismus, Pathos und Thetralik, Selbstzweifel, Rache und Gerechtigkeit: Der neue Batman bekommt eine Menge aufgehalst. Sein Gotham City ist keine pittoreske, gotisch anmutende Metropole von Ruhm mehr, sondern eine heruntergekommenes, korruptes Paradies für kleine und große Fische des scheinbar alltäglichen Drogenhandels. Seine Feinde, auch die sind jetzt endgültig von jedem scherzhaften Charakterzug befreit. Es sind wirklich komplexe Zeiten für den dunklen Ritter, Zeiten, in denen er manchmal unterzugehen droht in einer Flut aus Tragik und schierem Wahnsinn. Die ständig kreisende Frage, was gerecht ist, mit welchen Mitteln Verbrechen bekämpft werden muss, ist omnipräsent, und sie verhindert die Entfaltung eines starken Antagonisten, ist Christian Bale als Bruce Wayne doch mehr mit der Form des Verbrechens an sich als dem einzelnen Verbrecher beschäftigt. Ohnehin hat aber Ra's al Ghul (Liam Neeson) kaum eine Chance als rüstiger Schwertkämpfer mit Okömacke – kein interessanter Tick, keine erkennbare Genialität, nur ein Fiesling, und das ist zu wenig bei der riesigen Auswahl an spannenden Gegenspielern. Und dennoch weiß „Batman Begins“ zwischen stumpfen Dumpfbackengedröhne und emotionaler Verkrüppelung zu funktionieren. Sei es die Tatsache, dass die Kunst des Designs im Medium Film endlich einmal wieder ernstgenommen und Gotham City zum Moloch mit Seele wird, oder die durchaus akzeptabel inszenierte Action: Nolans Neuanfang und -interpretation hat den Startschuss gemeistert.
Bis zu diesem Werk wurde ich mit Superheldenfilmen nicht so richtig warm, der Ansatz eines Superhelden ohne spezielle Superkräfte, lediglich mit einem Haufen Kohle und dadurch einer fast unschlagbaren Ausrüstung, gefällt mir dagegen sehr. Die Story fängt die Motivation von Batman ein und gibt der Sache damit eine emotionale Komponente, die seinem Nachfolger fehlen wird. Humor ist mit Michael Caine und Morgan Freeman ebenso hochkarätig vertreten wie die Bösewichte Tom Wilkinson und Liam Neeson und der stille Helfer Batmans Gary Oldman. Ein Cast den man sich auf der Zunge zergehen lassen kann und jeder kommt zu seinem Recht. In der zwar nicht außergewöhnlichen aber ausgewogenen Geschichte hat jeder seinen Platz und der Handlungsbogen steuert mit zahlreichen Rückblicken aus der Vergangenheit auf seinen Höhepunkt zu. Ein ausgezeichneter Actionstreifen dem es an nichts fehlt.
Ein klasse BATMAN Movie. Kann sich durchaus mit Raimi's "Spiderman" auf eine Stufe stellen. Ein Ensemble-Film der die Hauptrollen sehr prominent besetzt hat. Dem Zuschauer wird eine schlüssige, spannende Story erzählt und das BATMAN Thema wird nicht ganz so comicartig abgedreht erzählt, wie seinen letzten beiden Vorgänger. Mitreissend, spannend, actionreich. Selbst die beiden Tim Burton Verfilmungen wurde hier locker übertrumpft und lässt andere Batman-Darsteller wie Michael Keaton oder George Clooney nur blass aussehen. Ausserdem sind mit Gary Oldman, Ken Watanabe und Rutger Hauer selbst die kleineren Nebenrollen hochkarätig besetzt. Einfach sehenswert!
Als kleiner Junge liebte ich die alten Batman Filme von Tim Burton. Wahrscheinlich so wie jeder Junge in meinem Alter damals.
Es folgten zwei weitere Verfilmungen von Joel Schumacher, der, wie man leider sagen muss, das Batman Thema beinah beerdigt hätte. Ich muss zugeben - Ich fande seine beiden Filme damals gar nicht so schlimm! Ich war jung, mochte die bunten Farben und die Schauspieler in den beiden Filmen fand ich damals auch ganz nett. Man könnte auch einfach sagen - Ich hatte einfach keine Ahnung!
Jahre später, ich war erwachsen geworden und musste mich rückblickend fragen, ob ich damals unter Geschmacksverirrungen gelitten hatte. Das Batman Thema war für mich gestorben! Ich hatte von der Ankündigung zu einem neuen Batman Franchise, Christopher Nolan oder Christian Bale vorher nichts gehört. Eines Abends war ich bei einem Freund und schaute mir seine DVD Sammlung an und das Steelbook von BB stach mir ins Auge. Ich lieh mir den Film aus und dachte:"Was solls?!? Viel schlechter als die letzten beiden kann's nicht werden." Ich ging aufgrund der beiden Schumacher Filme also mit ziemlich niedrigen Erwartungen an den Film heran. Ich kannte zwar den Großteil des Casts, aber der neue Bruce Wayne/Batman war mir bis dahin völlig unbekannt.
Was folgte waren 2 Stunden Superheldenkino, wie es noch nie vorher gesehen hatte! Die Idee, das Batmanuniversum realitätsnäher darzustellen als es bisher der Fall war, geht voll auf! Christian Bale überzeugt als Dunkler Ritter innerhalb eines grandiosen Casts vollends. Einzig Katie Holmes fällt meiner Meinung nach ein wenig ab. Das es beinah eine Stunde braucht bis Bale zum ersten Mal das komplette Kostüm trägt, schadet dem Film in keinster Weise. Im Gegenteil - Die Besuche von Wayne bei Lucius Fox bringen mich auch heute noch zum schmunzeln.
Das neue Batmobil ist einfach nur der Hammer - eine Mischung aus Lamborghini, Humvee und Stealthbomber. Das Bruce Wayne seine Stimme verstellt sobald er Kappe und Cape trägt find ich gut und unterstreicht nochmal, dass der Film der Realität näher geht als so manch andere Comicverfilmung, in der der Held seine Herzallerliebste anquatscht und sie seine Stimme nicht erkennt. Im O-Ton hört sich die vertstellte Stimme sogar noch besser an und ich kann sowieso nur jedem raten, sich den auf Englisch anzuschauen.
Auch die Umsetzung der Kampfszenen und der Kampfstil gefällt und wirkt durch den schnellen Schnitt noch rauer und schmutziger.
Die Musik von Hans Zimmer passt wie die Faust aufs Auge und nimmt in manchen Szenen (Verfolgungsjagd mit Polizei) epische Züge an.
Alles in allem überzeugt der Film auf ganzer Linie und ist mehr als ein würdiger Anfang des Batman Franchise. Ob der Film besser ist als der von Tim Burton und ob Bale besser ist als Keaton, ist Geschmackssache - Ich finde den Ansatz von Nolan besser und finde auch Bale besser als Keaton.
Nach mehrmaligem Gucken des Films muss ich sagen, dass dieser zu meinen absoluten Lieblingsfilmen gehört und auch seinen Nachfolger "The Dark Knight" knapp hinter sich lässt (aber auch das ist Geschmackssache)
um nicht zu sagen das Batman Begins realitätsnah ist sage ich lieber er ist sehr Authentisch und verläuft ohne weiter auffällige Ungereimtheiten. Den realitätsnah ist er nicht eben nur Authentisch und das macht den Film so Spannend und Gut.
„Was man im Inneren ist, zählt nicht. Das was wir tun, zeigt wer wir sind.“
Der Auftakt zu Nolan's Batman-Trilogie kommt bei der zweiten Sichtung sogar noch einen Tick besser an. Er besticht ganz klar durch Hauptdarsteller Christian Bale, der seine Rollen perfekt vereint [mit dem einerseits durchtriebenen Playboy Bruce Wayne und dem andererseits gerechtigkeitsschaffenden Superhelden Batman], Nolan's Regie sowie Script und die dichte, düstere Atmosphäre. Sie liefert auch eine wunderbare Grundlage für das Thema des Films, die Kriminalität in Gotham und der Wunsch nach Gerechtigkeit, den ein Mann hegt. Dieser Mann heißt Bruce Wayne (Christian Bale) und hat in ganz jungem Alter seine Eltern verloren, weil diese bei einem Überfall ermordet wurden. Nach Jahren der Planung eines Rache-Aktes gegen den Mörder vergisst er dabei, dass Rache nicht mit Gerechtigkeit gleichzusetzen ist, wie er zuvor stets behauptet hatte. Seine Kindheitsfreundin und nun Anwältin Rachel Dawes (Katie Holmes) bringt ihn nun auf den richtigen Pfad. Wayne überlegt sich, wie er der Stadt helfen könnte und entwickelt die Idee von der Strahlkraft eines Symbols, welches die Aussage eines Einzelnen um Vielfaches überstrahlen würde. Bruce Wayne wird zu Batman.
[„Und warum fallen wir Bruce? Damit wir lernen können, uns wieder aufzurappeln.“]
Des Weiteren reihen sich hier weitere namhafte Schauspieler in die Darsteller-Riege ein. Sei es ein Gary Oldman oder ein Michael Caine, ein hervorragender Cilian Murphy oder weitere große Namen wie Morgan Freeman und Liam Neeson. Dazu rundet Katie Holmes das Geschehen ab. Die Charaktere passen und die genannten Darsteller sind dazu sehr gut ausgewählt und machen den Film zu einem runden Erlebnis, durch das gute Zusammenspiel der einzelnen Akteure.
Was mir noch aufgefallen ist, dass man vollkommen in den Film versinken kann, ein wirklich schönes, aufregendes und gleichzeitig angenehmes Gefühl. Zusammenfassend ist BATMAN BEGINS ein phänomenaler Start in die Trilogie und liefert eine sehr starke Vorarbeit für den folgenden Dunklen Ritter.
Ein annehmbarer Vorreiter für den Dunklen Ritter. Er unterhält, hat Spannung und zeigt gute Action. Allerdings kann ich nicht im Geringsten verstehen wie soviele diesen Film so gut bewerten, weil er angeblich so Realitätsnah sei. Ich finde ihn auch gut, jedoch zielt Batman nicht wirklich auf Realität ab und hat auch nicht allzu viel damit zu tun. Dieser Teil leitet Batman gut ein und erzähl spannend seine Vorgeschichte. Am meisten hat mich jedoch diese Maschine gestört um die es sich drehte. Sie lässt alle Wasservorräte im Umkreis von einem Kilometer verdampfen und während sie im Zug über der Kanalisation langfährt explodieren diese aufgrund des entstehenden Drucks. Aber wie genau schaffen es Batman und sein Gegner, die wie auch andere Menschen zu 80 % aus Wasser bestehen, sich direkt neben der laufenden Maschine dauerhaft zu bekämpfen, ohne sich auch dabei aufzulösen oder ähnliches?
Ich weiß ich habe gesagt das Batman meiner Meinung nach sowieso nicht viel mit Realität zu tun hat. Das jedoch ist mir einfach zu unlogisch.
Sonst ist der Film gelungen und auf jedenfall sehenswert.
Batman Begins - Kritik
US 2005 Laufzeit 140 Minuten, FSK 12, Thriller, Kriminalfilm, Actionfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 16.06.2005
Kritiken (14) — Film: Batman Begins
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Das ist nun also der ‚realistische‘, erwachsene Batman, mit echten Stunts und diversen Originalschauplätzen, mit nachvollziehbarer Entstehungsgeschichte, renommiertem Ensemble, viel Vorbereitung und wenig Höhepunkten. Der neue Ansatz zieht die Reihe aus der Sackgasse, doch so sehr man diese Tatsache auch abfeiern will, der Spaß, den bis dato jeder Batman-Film auf seine Weise gemacht hat, bleibt hier auf der Strecke. „Batman Begins“ ist manchmal gleichzeitig überladen und inhaltsarm, ein ordentlich gemachter Thriller statt imposante Comicadaption, und vor allem die nötige Vorlage für den eigentlichen Coup: die Fortsetzung.
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Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de
Kommentar löschenMit der Low-Budget Produktion "Memento" hatte der Engländer Christopher Nolan Aufsehen erregt. Mit dem von der Kritik gefeierten "nsomnia" sein Können unter Beweis gestellt. Gelingt ihm mit seinem ersten Blockbuster nun der endgültige Durchbruch?
Zunächst einmal hat der 35-jährige ehemalige Student der englischen Literatur viel Mut bewiesen. Mit seinem dritten Film übernahm er ausgerechnet die Regiearbeit über ein Prequel der Leinwand-Ikonodulie Batman. "Ich schaute mir die unglaubliche Besetzung von Richard Donners `Superman` von 1978 an", ließ Nolan vor Drehbeginn verlauten, "er hatte Marlon Brando, Gene Hackman, Ned Beatty und jede Menge weiterer großartiger Schauspieler in den Nebenrollen. So sind wir auch vorgegangen". Und tatsächlich, die Liste der Darsteller von "Batman Begins" liest sich wie eine `Who is Who`-Liste erfahrener Leinwandikonen.
Regisseur und Drehbuchautor Nolan konnte für sein Batman-Prequel…
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Als Flop ist „Batman Begins“ nun nicht unbedingt zu bezeichnen. Auch nicht als einfaches Schablonenabenteuer. Doch bleibt die gestrickte Geschichte um Identitätsfindung für Jung und Alt das eigentliche Manko aller „Batman“ Verfilmungen.
„Batman Begins“ ist da keine Ausnahme. [...]
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschen„Legend, Mr. Wayne“ -
Es ist ein bemühter Auftakt, den Christopher Nolan den vor sich dahindarbenden Fans der Nachtkreatur aus dem Hause DC mit „Batman Begins“ nach fast zehn Jahren Abstinenz serviert:
Mit einer ebenso infantilen, wie doch notwendigen Trotzreaktion auf die grellen Camp-Spekatkel aus dem Hause Schumacher, eröffnet der dritte Regisseur innerhalb der Fledermaus-Reihe, seine Adaption des Comicstoffes: Sein Bruce Wayne muss noch während des Intros durch den Schlamm robben, und sich in unwirtlichen Gefängnissen am Ende der Welt herumprügeln.
Es ist ein schwieriges Unterfangen, in welches sich der fünfte Batman-Film dabei an manchen Stellen gerade zu manisch hineinsteigert: Er möchte als modernes und integratives Werk seiner Dekade gelten, peinlichst darum bemüht, jeglichen Bruch mit der Ernsthaftigkeit im Keim zu negieren, um sich als klare Antipode zu den konturlosen, aber selbstironischen Schumacher-Werken zu positionieren, und pendelt…
Kritik im Original 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten
Oceanic6 2010/12/15 22:44:10
Antwort löschenUnd wieder muss ich dir Recht geben, obwohl ich den Film sehr schätze. :D
duffy 2010/12/15 23:10:21
Antwort löschenAlleine für den letzten Satz sollte es eigentlich nen Arschvoll geben. :)
Dolly Zoom 2010/12/15 23:11:17
Antwort löschenNoch scheußlicher als befürchtet: infantile Trotzreaktion? desinteressierte Wayne-Interpretation? Und Credits willst du auch noch gesehen haben?
Was mich wie erwartet stört, ist der aufgezwungen überkritische Umgang gegenüber der in Relation geradezu undifferenzierten Verklärung der vorherigen Verfilmungen, wo fleißig und über Gebühr hineininterpretiert worden ist, während hier die ausgefeilteren Ambitionen lediglich angerissen sind. Bezüglich der Kritikpunkte sind Nolan übrigens noch diverse unerwähnte handwerkliche Mängel anzulasten...
Und wenn ich "Nachfolger in seinem bedingungslosem[!] Bekenntnis zum Sommerblockbuster" lese, erwarte ich gar das Schlimmste für den letzten Kommentar.
Btw. Introduktion hört sich vielleicht so schlau an, wie Exposition fachlich zutreffender wäre. (soviel Boshaftigkeit muss sein^^)
SamRamJam 2010/12/15 23:13:42
Antwort löschenIch muss dir nur bedingt recht geben. Ich glaube die Macher von BB haben recht wenig auf die vier vorherigen Teile gegeben (und den Bruch mit Dark Knight dann auch deutlich unterstrichen) um direkt einen Vergleich zwischen Burton und Nolan ziehen zu können. Daher denke ich dass der Vergleich, den du ja anstrebst, am Ende keinen Sinn macht. Das Hauptproblem meiner Meinung nach (und das hast du selber in deinem Kommentar sehr schön umschrieben ;) ist viel mehr die Tatsache dass Nolan versucht die Comicfigur des Batman in einen zu realistischen Rahmen zu pressen. Letzten Endes müssen auch Batman Fans zugeben dass die Figur einfach zu unrealistisch ist um sie in diesen Rahmen zu pressen. Burton hatte es seiner Zeit verstanden, Nolan leider nicht.
der cineast 2010/12/16 00:23:56
Antwort löschen@Hitmanski: Ich verstehe deine Kritiken langsam nicht mehr.
Du setzt deine Wortakrobatik und Phrasenhaftes Schreiben langsam immer mehr in den Vordergrund und die eigentlich konstruktive Kritik hinckt hinterher....schade. Bitte werde wieder der alte ;)
Ich kann den ersten Teil der Kritik nicht verstehen....ich verstehe die Sätze nicht und müsste viele Wörte nachschlagen und mich lange damit auseinadersetzen, aber vielleicht sind die Kritiken am besten die jeder sofort versteht, ohne einen gewissen Anspruch nicht unter den Tisch fallen zu lassen....
BlueSquirrel 2010/12/16 00:54:30
Antwort löschen@cineast: Wenn er dich zum Nachschlagen animiert, ist das doch erfreulich.^^
Billmaik 2010/12/16 02:41:38
Antwort löschenEs amüsiert mich, dass du in nahezu jedem dir weniger zusagenden Film eine fehlgeleitete Agenda vermutest. Sei es nun ein Coen, Tarantino, Park, Kubrick oder eben Nolan, stets unterstellst du den armen Männern in ihren künstlerischen Ambitionen ein berechnendes, für den gescheiten Zuschauer freilich selbstentlarvendes, Kalkül, während das Fundament deiner persönlichen Lieblinge stets edelster Gesinnungen entspringt.
Ich kann das generell auch ganz gut nachvollziehen, nur ist bei dir die Diskrepanz zwischen überkritischer, zuweilen blindwütiger Pedanterie und ungezügelter Verklärung besonders augenfällig. Opportunist der ich nunmal bin begeistern mich deine Kritiken sehr, sofern ich mit ihnen grundlegend übereinstimme. Zum einen mag das an meinem Faible für ausgefeilte, in ihrer Brillianz fast schon klugscheißerisch anmutenden Stilistik liegen, die du als Vorzeigebild des narzisstischen (und meines liebsten^^) Kritikertypus beherrscht wie kein zweiter. Darüber hinaus gibt es überhaupt keine Diskussion über deine fachlichen Qualitäten, sind deine Kritiken doch in der Regel wohlüberlegt und präzise in ihrer Argumentation.
Vertrete ich allerdings eine andere Meinung kann es sehr schnell passieren, dass ich mich durch deine Rezensionen auf den Schlips getreten fühle. Dies ist vor allem in der Häufigkeit ungewöhnlich, da ich mich eher für einen besonnenen, wenig streitsüchtigen Zeitgenossen halte und konträre Meinungen mehrheitlich toleriere. Ich ziehe den Rückschluss, dass es einen Zusammenhang zwischen deiner Tendenz Filmen, oder vielmehr den Filmschaffenden, falsche Absichten zu unterstellen und meiner Überempfindlichkeit gibt. Sicherlich bewege ich mich hier auf unsicherem Terrain, aber ich übe mich mal in Selbstreflexion und behaupte, dass diese Metaebene bezüglich vermeintlich, mal mehr mal weniger, versteckten Intentionen mir als Leser suggeriert ein Idiot zu sein. Dein Angriff bezieht sich nicht bloß auf den Film oder seine Macher, sondern ist dadurch auch oftmals ein direkter Affront gegen die jeweilige Fanschar. Es kommt so rüber, als ob in deinem Weltbild jeder Bewunderer eines Aronofsky, Coen oder eben Nolans ein hoffnungslos naiver, dem Hype verfallender Volltrottel ist, über dessen Manipulierbarkeit sich die Regisseurs-Achse des Bösen dann hämisch ins eigene Fäustchen lacht.
Ach herrje, jetzt bin ich mal wieder ewig abgedriftet obwohl ich doch eigentlich nur deine Batman-Kritiken kommentieren wollte. Während ich mit den ersten vier sehr gut leben kann (gerade die hervorragenden Rezensionen zum ersten und dritten Teil so unterschreiben würde), bin ich hier, wie du angesichts meines verschwurbelten Geschreibsel wahrscheinlich schon vermutet hast, anderer Meinung und erachte Nolan's Filme für äußerst gelungene Genrebeiträge. Aber dazu später, da ich morgen leider früh raus muss.
Hitmanski 2010/12/16 10:37:27
Antwort löschen@Billmaik
Früh rauszumüssen zählt als Ausrede eigentlich nicht, wenn man nachts um halb drei hier rumpostet :D
Um auf den Grundtenor deiner Aussage zu antworten: Ja, ich vemute hinter nahezu jedem Film eine Agenda, bzw. den Versuch, dem Zuschauer etwas mitzuteilen, was über den Rahmen des rein audio-visuellen hinausgeht - letztendlich empfide ich dies aber eher als Zugeständnis gegenüber Medium und Filmmacher, als ihre Entlarvung, denn der Umkehrschluss wäre ja, ich würde sie nur auf diesen dubiosen Unterhaltungsfaktor herunterbrechen, was den wenigsten Werken - vorallem denen, der von dir hier genannten - gerecht werden würde.
Wenn "Batman Begins" sich eine lange Einleitung seiner Figur gönnt, die ja für einen Blockbuster dieses Kalibers doch ungewöhnlich ist, dann versuche ich, die dahinter stehende Intention herauszufinden, bin dann aber zugegebenermaßen enttäuscht, wenn sich der Film in eher halbgaren Verweisspielchen (U-Bahn-Sprengung als Emanzipation und Loslösung vom Schicksal der Eltern?!) verliert, und dem status quo älterer Verfilmungen nichts wesentliches hinzuzufügen hat-
Natürlich sind das subjektive Sichtweisen, und ich würde, auch wenn man das vielleicht herauslesen mag, niemanden dafür maßregeln wollen, dass er es anders empfindet.
Film ist ein manipulatives Medium, und wir alle gehen ihm irgendwann auf dem Leim; daher wäre es, selbst wen ich wollte, garnicht möglich, mich über andere zu stellen: Meine Begeisterung für Burton oder PTA könnte man in vielerlei Hinsicht ebenso torpedieren, DEN ebenenübergreifend perfekten Film gibt es schließlich nicht, aber für mich funktionieren ihre Werke in Gänze besser., auch weil ich Burtons Herangehensweise bei den Batman-Filmen für die subtilere, besser in der erschaffenen Welt verankerte, halte.
Zumal man ja nicht vergessen darf, dass man die Texte zu manchen Filmen durchaus auch als Spiegelbild vieler anderer Reviews verstehen kann, die das genaue Gegenteil machen: Eine maßlose Überinterpretation von "2001" lässt sich objektiv genauso wenig stichhaltig nachweisen, wie meine Unterstellung, es sei pseudowichtiges Geschwurbel.
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Billmaik 2010/12/16 13:34:48
Antwort löschenDeine Antwort gefällt mir sehr gut, wird sie mir doch in Zukunft ermöglichen nachgiebiger in Bezug auf deine Schimpftiraden gegenüber von mir geschätzten Regisseuren zu sein. Weiß ich doch jetzt, dass sich hinter einer gelegentlichen Fassade aus Arroganz und Selbstgerechtigkeit eine ebenso verständnisvolle Grundgesinnung verbirgt ;)
Dabei hatte ich schon ein wenig die Befürchtung missverstanden zu werden. Mein Anliegen war es natürlich keineswegs deine Integrität zu untergraben, mein Geschwafel über Pedanterie und Verklärung war eine bewusste Provokation, in ihrer Drastik freilich übertrieben. Zumal ich doch etwas übernächtigt war und es mir durchaus schwer fiel meine Gedanken zu sortieren.
Du liegst sicherlich in der Regel nicht falsch, wenn du hinter nahezu jedem Film (und gerade in denen der benannten Regisseure) eine Agenda vermutest, nur kann man diese auch leicht missinterpretieren, da wohl kaum jemand einen verifizierbaren Einblick ins Seelenleben des jeweiligen Filmemachers genießt. Deshalb hüte ich mich generell vor diesbezüglichen Pauschalisierungen, mir ist der Interpretationspielraum hier einfach oftmals zu hoch und ich begebe mich ungerne in unbekannte Gewässer. Mir ist es des Öfteren sogar genehm einen Film auf eben jenen dubiosen Unterhaltungswert herunterzubrechen, ist dieser in seiner Essenz doch das bedeutendste Qualitätsmerkmal eines jeden Films (ich sollte anmerken, dass ich eine recht weitumfassende Defintion des Wortes "Unterhaltung" präferiere, bevor hier noch eine Grundsatzdiskussion entsteht). Es ist manchmal ermüdend zu lesen, dass Regisseuren immerzu irgendwelche übergeordneten Absichten unterstellt werden. Selbst wenn es angebracht ist, sollte man diesen Punkt nicht überstrapazieren und jedwedes Detail über Gebühr hinterfragen, denn Film ist zweifelsohne, und in diesem Punkt gibt es keine zwei Meinungen, ein manipulatives Medium. Politisch oder moralisch fragwürdige Filme nehme ich aus dieser Gleichung selbstredend heraus. Der Weg zur Hölle ist bekanntlich gepflastert mit guten Absichten, die gewisse Verfehlungen allerdings niemals entschuldigen können.
Noch ein Wort zu den Batman-Adaptionen. Auch wenn ich generell ja nicht ein großer Freund davon bin mit Geschmack zu argumentieren, ist es doch gerade beim Vergleich Burton-Nolan zutreffend. Der Camp-Faktor von Burton's Dunklem Rächer mag manchen mehr zusagen als die bierernste Herangehensweise durch Nolan. Ich persönlich bevorzuge, bei allen offensichtlichen Schwächen, die letztere, allein schon weil Burton nun wahrlich kein Großmeister in der Inzenierung von Actionequenzen ist (zugegebenermaßen sind die "Martial-Arts-Choreographien" vom kreuzlahmen Nolan'schen Batman auch nicht immer überzeugend),aber ich werde mich in diesem Fall hüten zu verlautbaren sie sei auch wirklich die bessere.
Hitmanski 2010/12/25 00:51:31
Antwort löschenWir werden die Koexistenz unserer Meinungen wohl akzeptieren müssen, denn zustimmen kann ich dir auch in diesem Fall nicht wirklich: Filme zu "zerreden" ist für mich ein substantieller Bestandteil der Auseinandersetzung mit ihnen; unabhängig davon, ob ich den Film dabei lobe, oder kritisiere.
Vorliegend kann ich allerdings nicht wirklich erkennen, woran du eine Überinterpretation der Macher-Intentionen festmachst...
Filmkritik (ohne mich jetzt in den Topf mit den Professionellen werfen zu wollen), lebt für mich durch das Aufstellen und Unterstellen von Theorien, basierend auf der Sichtweise des Autors - als regelmäßiger Leser lassen sich so doch Filme viel leichter nach den eigenen Präferenzen aussuchen, als wenn der Schreiberling einer scheinbaren Objektivität frönt, die es in Wirklichkeit nicht geben kann.
Wenn mein Text als schlüssig in seiner Argumentation erscheint, dann bin ich damit schon zufrieden.
Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschenDie ausgewogene Mischung aus Anspruch, Action und leisem Humor macht den schwarzen Flattermann nach dem missratenen „Batman und Robin“ wieder fit für weitere Abenteuer in Gotham City.
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenNolans Film bewegt sich mit der Geschwindigkeit einer fußlahmen Sumpfkuh und hält sich dabei in einer enervierenden Selbstverliebtheit für die Neuerfindung des Rades. Dabei muß gesagt werden, daß die Entwicklung Bruce Waynes trotz des sehr freien Umgangs mit den Bat-Mythen (Schüler bei Ra's Al Ghul?) schlüssig und dramaturgisch mitunter packend ausfällt. Daß der kleine Wayne allerdings auch noch einen Schuldkomplex mit auf dem Weg bekommt, stinkt ebenso nach Anbiederung an Spider-Man wie der dahingefaselte Korb, dem ihm seine Rachel am Ende auf den Weg gibt.
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facepalm 2010/08/15 20:15:48
Antwort löschen"hält sich dabei in einer enervierenden Selbstverliebtheit für die Neuerfindung des Rades." Sowas schimpft sich Kritiker? Ich hoffe du verdienst kein Geld damit, mein Freund.
Julio Sacchi 2010/09/01 15:32:16
Antwort löschenNö, tu ich nich. Möcht ich auch nich.
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slayniac 2010/10/25 02:56:15
Antwort löschenDafür würde eh niemand Geld bezahlen ;) Obwohl, bei der titanic-Redaktion kannstes ja mal versuchen.
der cineast 2011/10/07 14:59:32
Antwort löschenHasko! <3
Xander8112: at the movies
Kommentar löschen“Atme deine Ängste ein. Stell dich ihnen. Um Angst zu überwinden, musst du selbst zur Angst werden. Du musst mit der Angst anderer verschmelzen. Am meisten fürchten die Menschen, was sie nicht sehen. Du musst zu einem schrecklichen Gedanken werden. Zu einem Geist. Du musst zu einer Vorstellung werden. Spüre, wie deine Angst deine Sinne betäubt. Spüre, ihre Macht zu verwirren, zu lenken. Und wisse, diese Macht kann die deine sein. Verbünde dich mit deiner schlimmsten Angst. Werde eins mit der Finsternis. Bündle deine Kräfte. Konzentriere dich. Beherrsche deine Sinne. Du darfst keine Spuren hinterlassen.”
Als ich vor kurzem meine DVD-Sammlung um “Batman” erweiterte, beschloss ich, dies nur bis Teil Drei zu tun. Die letzten beide Teile haben die Reihe zerstört, ins Lächerliche gezogen. Beim dritten Teil ist dies zwar noch halbwegs erträglich, doch der vierte hat alles kaputt gemacht. George Clooney im Nippelkostüm, Arnold Schwarzenegger als Eismann und Uma Thurman…
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] Nach dem Burton- Batman und dem Schumacher-Batman ist das jetzt leider nur ein Miller-Batman, bei dem man Nolans Signatur mit der Lupe suchen muss. Und so schön der Hintergrund des dunklen Ritters samt blauer Blume und Samuraiesoterik auch ausgeschöpft wird – interessant ist Bruce Waynes Weltbummlerei und Knastgeraufe deshalb noch lange nicht, zumal der durchweg angestrengt wirkende Christian Bale der Figur weder Nuancen, noch jene wunderbar unterkühlte Ironie verleihen kann, die Michael Keaton einst aufbot. Die Bösewichter – das stärkste Element bei Batman – wirken konturenlos (Liam Neeson) oder gleich völlig verschenkt (Cillian Murphy), und werden meist auch unmotiviert in die Handlung gedrückt. [...]
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenZuviel Pathos, Beschwörung des Bat-Mythos und große Worte. Wirkt stellenweise unfertig und bei allem Anspruch unterkomplex.
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Batman Begins" ist die Wiedergeburt von Batman. Galt der Fledermausmann für mich nach "Batman & Robin" als Tod, hat Christopher Nolan es geschafft der Figur neues Leben einzuhauchen. Wer noch die Gelegenheit hat sich "Batman Begins" im Kino anzusehen, sollte dies unbedingt macht, ansonsten ist der Film spätestens mit dem DVD-Release Pflicht.
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Pagato 2010/10/10 23:08:24
Antwort löschenAmen
J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenEines muss man dem Autorenfilmer Nolan lassen: So eindringlich und ausführlich hat noch niemand Batmans Vorgeschichte gezeigt. In den Verfilmungen der letzten Jahrzehnte wurden die Ursprünge des rastlosen Rächers immer nur in fragmentarischen Rückblenden gestreift. Erst bei "Batman Begins" gibt es die ganze Geschichte. Die durchaus zwiespältige Figur des zur Selbstjustiz greifenden Superhelden bekommt eine nachvollziehbare Motivation und Glaubwürdigkeit, die vor allem den letzten seichten Batman-Filmen von Joel Schumacher ("Batman Forever" sowie "Batman und Robin" aus den Jahren 1995 und 1997) abging.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenBruce Wayne ist vom Leben schwer gebeutelt: als Achtjähriger muss er in seiner Heimatstadt Gotham den Doppelmord an seinen wohlhabenden Eltern mit ansehen, später gerät er auf die schiefe Bahn und landet in China im Knast. Hier fällt schnell seine Kämpfernatur auf: blitzschnell kann er sich gegen böse Zellengenossen zur Wehr setzen, so dass er sogar in Einzelhaft kommt: nicht zu seinem Schutz, sondern zum Schutz seiner Mithäftlinge.
Beeindruck von so viel Kampf-Talent bietet Henrid Ducard ihm eine fundierte Ausbildung in Selbstverteidigung an. Als klar wird, dass Ducard die Stadt Gotham vernichten will, weil sie sich immer mehr zu einem Sündenpfuhl aus Habgier, Korruption und Gewalt entwickelt, bricht Wayne mit seinem Mentor. Er will lieber versuchen die Kriminalität zu bekämpfen anstatt die komplette Stadt auszulöschen. Doch anstatt sich den regulären Ordnungshütern anzuschließen, ersinnt er gemeinsam mit seinem treuen Butler Alfred die Symbol-Figur des „Batman“, der fortan – einer Legende gleich – in Gotham für Recht und Ordnung sorgt.
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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenAm meisten beeindruckt die Darsteller-Riege hinter der Batman Christian Bale fast verblasst. Wenn er sich die Leinwand mit Liam Neeson teilen muss, zieht allerdings auch er den Kürzeren - "Papa Liam" als Fiesling zu besetzen ist schon ein Coup...
Der Film ist eher'n gutes "ausreichend". Optisch schön inszeniert und die Origin ist ohne Längen und mit interessanten Ideen bewerkstelligt. Sobald sich Bale sich allerdings das Cape überstreift wird's albern und das Skript weiss gar nicht mehr wohin mit den Gaga-Ideen wie "Mikrowellen-Sender-zum-Wasser-verdampfen" und wasweissich für'n Blödsinn. In der letzten Stunde hat man durch den ganzen überdrehten Quatsch förmlich den Comic-Geek Goyer vor Augen und fühlt sich unangenehm an Kissenschlachten wie sein "Blade 3" erinnert, in der er bereits trefflich unter Beweis stellen konnte, wie man sorgsam gezeichnete und etablierte Charaktere in Grund und Boden karikiert.
"Batman Begins" hätte der überfällige Auftakt zu einer neuen Bodenständigkeit und Seriösität des Batman-Mythos und sein können - zu schade, dass am Ende dann doch wieder nur Kiddie-Kacke dabei rauskommt. Man sollte einfach keine Comic-Fans an eine Verflimung lassen...ausser Del'Torro natürlich - der darf alles!
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenÜberraschend gelungene Re-Animation des Dunklen Ritters, der unter der sicheren Regie von Chris Nolan endlich die quietschbunten Pop-Faux-pas von Schumacher vergessen lässt
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Nahtigall 2009/12/27 12:29:54
Antwort löschenWow, es geschehen noch Zeichen und Wunder. Batzmann, ich gebe dir recht. Endlich eine Verfilmung fernab von peinlich-ablbernen Schurken und endlich ein Batman mit dahseinsberechtigung
Kommentare (196) — Film: Batman Begins
Kommentar schreibenthe assassin 666 2012/02/09 23:20:32
Kommentar löschenMeiner Meinung nach der beste Batmanfilm ever. Da können die alten zum Teil bunt-überdreht-kitschigen Filme allesamt nicht mithalten.
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TheTurk 2012/02/10 00:11:36
Antwort löschenSehe ich genauso!
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the assassin 666 2012/02/10 02:52:50
Antwort löschenThe dark knight soll ja ähnlich gut sein. werde ich mir bald ansehen :)
TheTurk 2012/02/10 04:04:54
Antwort löschenDer ist auch gut.. und ich hoffe auch das The Dark Knight Rises diese Linie beibehalten wird! Viel spaß beim gucken ;)
Ändy 2012/02/09 01:18:30
Kommentar löschen2005 im Kino dachte ich mir: Endlich. Endlich ein Film, der Batman gerecht wird. Endlich ein Film, bei dem mehr der Dunkle Ritter im Mittelpunkt steht und nicht nur seine Gegner.
Nolan nimmt sich bei der Entstehungsgeschichte im Vergleich zu den Comics zwar einige Freiheiten, aber auch seine Version eines Batman mit Ninja-Ausbildung überzeugt. Top auch die Ausstattung des Films: Gotham City sieht realistischer, aber gleichzeitig auch düsterer aus denn je. Christian Bale überzeugt sowohl als der "wirkliche" Bruce Wayne, sein zum Schutz der Geheimidentität auferlegten Milliardärs-Playboy als natürlich auch als Batman selbst. Gary Oldman ist sowieso immer großartig. Zu den Gegenspielern: ra's al Ghul ist zwar komplett anders als in den Comics, aber Liam Neesons Version passt hier perfekt rein. Scarecrow hätte ich zumindest am Schluss gerne mal im kompletten Vogelscheuchen-Kostüm gesehen. Schade drum, aber kein wirklicher Kritikpunkt.
Die kommen jetzt: Wird zu Beginn die Story über die Bedrohung Gothams noch geschickt parallel zur Entstehung Batmans aufgebaut, ist das letzte Drittel des Films leider Mainstream-Actionkino. Nicht schlecht gemacht, aber auch nicht sensationell. Absolut überflüssig ist die extra für diesen Film erfundene Figur der Rachel Dawes, die in Sachen Nervfaktor nur von dem kleinen blonden Jungen übertoffen wird. Warum gönnt man Scarecrow nur so einen jämmerlichen Abgang, gerade als er anfängt, auf Hochtouren zu laufen? Und wieso zum Teufel baut man in der beeindruckendsten Szene ("I'm Batman!") nur so einen beknackten One-Liner ("Nice coat.") ein?
Besonders stark hingegen: Die Szene, in der Batman die Fledermäuse ruft (direkt aus dem Comic "Year One" entnommen) und die Abschlussszene mit Gordon und Joker-Karte auf dem Dach. Das hat mir als Fan der Comics echt das Pipi in die Augen getrieben.
Insgesamt trotz ein paar Schwächen der erste gelungene Batman-Film überhaupt. Und schon alleine dafür gibt's noch einen Gummipunkt obendrauf.
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Canis Majoris 2012/02/07 23:37:14
Kommentar löschenOhne Vorahnung bin ich damals ins Kino gegangen und machte mich auf grandiosen Schrott gefasst, wurde aber von diesem Film im positivsten Sinne eingenommen.
Dieser Film, der wirklich das beste Stück "Batman" repräsentiert, was es bis dato gibt, hat mich ziemlich überzeugt.
Daran kann der Originalfilm mit Keaton und auch der "Dark Knight" nichts rütteln.
"Batman Begins" ist eine tolle Batman-Verfilmung und ich kann es nicht fassen, dass ich diesen Streifen bisher noch immer nicht auf Blu-Ray habe... aber der olle HDDVD-Player funktioniert eben immer noch... ;)
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FilmFreeza 2012/02/08 07:04:46
Antwort löschenBewertung o.k. Aber The Dark Knight war um Längen besser. Vor allem dank dem Joker und der nicht in Worte zu fassenden Leistung von Heath Ledger!
Canis Majoris 2012/02/08 13:11:27
Antwort löschenErklärung:
Subjektiv betrachtet war The Dark Knight für mich eben nicht besser, da ich bei ihm eine viel höhere Erwartungshaltung hatte und im Kino der absolute Wow!-Effekt, den ich bei Batman Begins fühlte, sich nicht einstellen wollte.
Wenn man einen schlechten Film erwartet und der Film dann sehr gut wird, ist das eben doch etwas anderes, als wenn man einen sehr guten Film von vorne herein erwartet, wie ich es bei The Dark Knight tat.
Filme bewerte ich eben oft auch danach, wie ich sie beim ersten Mal empfunden habe... das ist meine Marotte, aber hier geht es ja auch nicht um exakte Wissenschaften. :)
Prechtl 2012/01/30 07:13:57
Kommentar löschenAn diesem Teil schätze ich besonders die Tatsache, dass sich Batman Begins noch mit der eigentlichen Hauptfigur Bruce Wayne beschäftigt und nicht wie im Nachfolger zur Randfigur degradiert wird. Man sieht, wie aus Bruce Wayne Batman wurde, wo er das Kämpfen gelernt hat, woher er den Drang hat, Verbrechern die Stirn zu bieten. Man bekommt einen Einblick in seine Kindheit und in seine tiefsten Ängste. Gerade dieses Persönliche schätze ich sehr, da man bei The Dark Knight praktisch nichts davon mitbekommt.
Ansonsten finde ich die Story spannend und es unterhält, ihn bei seinen ersten Versuchen als Batman zuzusehen. Leider finde ich seine Widersacher eher mau, Crane aka Scarecrow ist zwar kurzzeitig etwas bedrohlich, aber sobald er seine Maske abnimmt, erschreckt er niemanden mehr. Aber Liam Neeson als Ra's al Ghul, der eigentliche Oberschurke des Films, stellt zu keinem Zeitpunkt des Films eine richtige Bedrohung dar. Da war der Joker schon unberechenbarer.
Ansonsten hat es mir vor allem die Figur des Lucius Fox angetan, Morgan Freeman spielt zwar wieder nur eine seiner typischen Rollen - dafür ist sie sehr sympathisch dargestellt.
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Ragnasha 2012/01/30 00:01:48
Kommentar löschenNach der drölfzigsten Sichtung, muss ich meine Bewertung hier doch mal hochschrauben und beim dunklen Ritter ein wenig runter drehen.
Ich kann nicht genau sagen, was mich an diesem mehr fasziniert.
Aber Crain + Gul, gefallen mir als Gegenspieler besser als Joker+Dent
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FordFairlane 2012/01/30 00:42:00
Antwort löschenbin ganz deiner meinung.
FordFairlane 2012/01/27 02:45:50
Kommentar löschenDie wohl beste Neue "Comicverfilmung" der letzten Jahre, da kann sogar die Fortsetzung "The Dark Knight" einpacken.
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Surfer Rosa 2012/01/22 14:53:49
Kommentar löschen„Batman Begins“ war innerhalb der großen Comic- Welle, die ab Beginn des 21.Jahrhunderts, bis heute das Kino überschwemmt, vielleicht die Adaption deren gezeichnete Wurzeln, bestimmt nicht geleugnet, aber doch am deutlichsten zu Gunsten der großen Leinwand verwischt wurden. So ist, spätestens während des Nachfolgers, die Comicseele in „Batman“ nahezu vergessen.
Doch schon in den ersten Szenen des Reboots aus dem Jahr 2005, wenn der sinnsuchende Mann im Himalaya– Gebirge Äpfel klaut und sich in kaltem Gefängnisschlamm windet, ist Batman zu verletzlich, zu wenig Superheld und zu viel Bruce Wayne, bevor erst im zweiten Drittel des Films Maske, Rüstung und Cape das menschlich zerbrechliche Antlitz verbergen. Keinesfalls ein Kritikpunkt. Eher Anerkennung eines Kompromisses den Nolan mit sich, Batman und dem Publikum eingeht. Letzteres profitiert vom „zurück zum Anfang“ ebenso viel wie die Figur Batman. Ein chronologisch früher, wenn auch unsanfter Einstieg, das Miterleben sowohl des Todes der Eltern Wayne als auch Bruces erste Begegnung mit seinen tierischen Symbolfiguren, steigern die Chancen tieferer Empathie mit der Titelfigur, die durch ein Kennenlernen von Beginn an nahezu gewährt ist und dabei die wahrscheinliche Tatsache voraussetzt, dass das Gros der Zuschauer mit den Comicbüchern nicht vertraut ist. Ging die Verbindung des belächelten Außenseitermediums mit dem großen Medium Kino schon ein paar Jahre zuvor vonstatten, so vollendet Nolan sie doch end- und mustergültig mit „Batman Begins“.
Und da Comics, gezeichnet und gebunden eben absolut nicht Mainstream sind, ist Nolans Version einer solchen Verfilmung, mit all ihren düsteren und dramatischen Einschlägen, Genrevermengungen, seinem glänzenden Cast, einer außergewöhnlich facettenreichen und komplexen Verschmelzung aus bemühter Charakterstudie und origineller Heldengeschichte, ein logisches, aber genauso wohlwollendes und ausgewogenes Zugeständnis, an diejenigen, die den vergleichsweise bunten Spiderman noch im Kopf haben, wenn sie sich auf die Kinosessel niederlassen. Morgan Freeman, Michael Caine, Gary Oldman, Christian Bale, Tom Wilkenson, Liam Neeson - allesamt Meister ihres Fachs und vor allem bekannte Gesichter, verhelfen dem Actiondurst über jene erzählerisch mühsam zu überwindende Schluchten und grüblerische Minuten, die den neuen, alten Batman so unglaublich stark machen hinweg. Hier weiß Bale seinen dankbar kaputten Filmcharakter zu verkaufen, sich selber dagegen nicht. Er opfert menschliche Sympathien und stellt ihnen darstellerische Klasse entgegen, die in einigen Nuancen an seine Verkörperung des „American Psycho“ erinnern.
An der Härte eines Genrefilms kann auch die Einführung des zwar gruseligen, und von Cillian Murphy charismatisch verkörperten und dabei sehr abstrakten Charakters „Scarecrow“ nichts ändern. Fast wie ein Fremdkörper in all der groben Seriosität wirkt die Sackfratze mit psychedelischer Wirkung, insbesondere neben dem großartigen Hauptschurken, seiner unkontrollierten Hybris und seinen Motiven: der narzisstisch geführten Erhebung des Wohls der Masse über das Wohl einer kleineren Masse, viel größer, beeindruckender und philosophisch einnehmender als bislang Gesehenes und dabei mit angenehmen Parallelen zum Zeitgeistmonster „Watchmen“.
Die Story, spannungstechnisch nicht optimal ausgebaut, da der Figur seinen Tribut zollend, Wurzeln schaffend, aufzeigend, aufarbeitend und in diesem Sinne narrativ unheimlich ausgereift, mit dem Ziel und gleichzeitigen Reiz, die Entwicklung Batmans, sei es seiner Psyche, seiner Physis und die seiner Helfer und Hilfsmittel zu verfolgen, verfällt des Öfteren einer atmosphärischen Stille, die harmonisierend mit Zimmers eindrucksvollem Score, es dem Zuschauer überlässt, sich über den puren Sinn der Unterhaltung hinaus, der Beobachtung markant ausgearbeiteter Charaktere hinzugeben und die höhere Klasse „Batman Begins“ zu erkennen- seine bisweilen nachdenkliche, meist erdrückend pessimistische, ständig bedrohliche Attitüde und die langsamen Schnitte, die den Film in ein nicht klassisches,jedoch überaus edles Noir–Gewand kleiden.
Nolan, geübter Meister komplizierter Inszenierungen, lässt es zu, dass die erfreulich seltenen, dennoch vorhandenen Gesetzmäßigkeiten des Blockbusters, seinen Stil zeitweise erdrücken, was die Leistung des Regisseurs nicht schmälert, sondern in gewisser Weise dessen eher unbekannte, geradlinigere, unterhaltsamere, die Erzählung über die Kunst erhebende Seite offenbart. Bestimmt gekoppelt an Nolans reizvolles Wagnis in der völlig neuen, bis dahin unfertigen filmischen Materie, die er mit „Batman Begins“ nicht, wie es im besten Falle geschehen wäre, revolutionierte, das immerhin aber, unter den Comicverfilmungen die Würde des geheimen Königs erreichte.
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Drumhead92 2012/01/17 16:14:39
Kommentar löschenBatman Begins zeigt die spannende und dramatische Vorgeschichte bevor Bruce Wayne zu Batman wurde. Ein genialer Film der zeigt, dass Christian Bale als "neuer" Batman es einfach drauf hat. Auch nicht zu verachten: Cilian Murphy als düsterer Bösewicht.
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k2 2012/01/12 12:51:40
Kommentar löschenEine echte Wohltat im Vergleich zu all den mittelmäßigen Batman-Verfilmungen der Vergangenheit.
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Joeyjoejoe17 2011/12/27 17:58:56
Kommentar löschenGrößtes Highlight in diesem sehr gelungenen und atmosphärischen Neuanfang der Batman-Saga sind zweifelsohne die großartigen Nebendarsteller, bei deren bloßen Erwähnung jedem Cineasten das Herz aufgeht:
Ken Watanabe, Cillian Murphy, Rutger Hauer, Liam Neeson, Tom Wilkinson, Morgan Freeman, Michael Caine und Gary Oldman.
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Keky 2011/12/20 19:59:38
Kommentar löschenBatman Begins hat den Grundstein für Christian Bale`s Blockbuster Karriere gelegt. Danach folgten Prestige, Todeszug nach Yuma, Terminator: Salvation usw.
Schauspielerisch mit u.a. Oscarpreisträger Michael Caine oder Liam Neeson TOP besetzt und vor allem umgesetzt. Die vorigen Batman Filme kann man eventuell als "Klassiker" bezeichnen, sie haben aber niemals das breite Publikum erreicht. Dazu die atemberaubende Musik von den wohl größten Filmmusikkomponisten unserer Zeit: James Newton Howard und Hans Zimmer. Batman ist nicht mehr der Comic Held oder etwas für die Genrefreaks - dieser Film ist durchdacht und die Erfolge sind unumstritten, welcher mit The Dark Knight weitergeführt wurde.
Der wohl beste Batman Film, endlich einer der sich an die Comic Vorlagen hält auch der Nachfolger "The Dark Knight" stcicht alle bisherigen Filme aus.
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koipokljuiko 2011/12/18 22:23:18
Kommentar löschenUltrarealismus, Pathos und Thetralik, Selbstzweifel, Rache und Gerechtigkeit: Der neue Batman bekommt eine Menge aufgehalst. Sein Gotham City ist keine pittoreske, gotisch anmutende Metropole von Ruhm mehr, sondern eine heruntergekommenes, korruptes Paradies für kleine und große Fische des scheinbar alltäglichen Drogenhandels. Seine Feinde, auch die sind jetzt endgültig von jedem scherzhaften Charakterzug befreit. Es sind wirklich komplexe Zeiten für den dunklen Ritter, Zeiten, in denen er manchmal unterzugehen droht in einer Flut aus Tragik und schierem Wahnsinn. Die ständig kreisende Frage, was gerecht ist, mit welchen Mitteln Verbrechen bekämpft werden muss, ist omnipräsent, und sie verhindert die Entfaltung eines starken Antagonisten, ist Christian Bale als Bruce Wayne doch mehr mit der Form des Verbrechens an sich als dem einzelnen Verbrecher beschäftigt. Ohnehin hat aber Ra's al Ghul (Liam Neeson) kaum eine Chance als rüstiger Schwertkämpfer mit Okömacke – kein interessanter Tick, keine erkennbare Genialität, nur ein Fiesling, und das ist zu wenig bei der riesigen Auswahl an spannenden Gegenspielern. Und dennoch weiß „Batman Begins“ zwischen stumpfen Dumpfbackengedröhne und emotionaler Verkrüppelung zu funktionieren. Sei es die Tatsache, dass die Kunst des Designs im Medium Film endlich einmal wieder ernstgenommen und Gotham City zum Moloch mit Seele wird, oder die durchaus akzeptabel inszenierte Action: Nolans Neuanfang und -interpretation hat den Startschuss gemeistert.
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Cellmorbasg 2011/12/15 15:31:23
Kommentar löschenBis zu diesem Werk wurde ich mit Superheldenfilmen nicht so richtig warm, der Ansatz eines Superhelden ohne spezielle Superkräfte, lediglich mit einem Haufen Kohle und dadurch einer fast unschlagbaren Ausrüstung, gefällt mir dagegen sehr. Die Story fängt die Motivation von Batman ein und gibt der Sache damit eine emotionale Komponente, die seinem Nachfolger fehlen wird. Humor ist mit Michael Caine und Morgan Freeman ebenso hochkarätig vertreten wie die Bösewichte Tom Wilkinson und Liam Neeson und der stille Helfer Batmans Gary Oldman. Ein Cast den man sich auf der Zunge zergehen lassen kann und jeder kommt zu seinem Recht. In der zwar nicht außergewöhnlichen aber ausgewogenen Geschichte hat jeder seinen Platz und der Handlungsbogen steuert mit zahlreichen Rückblicken aus der Vergangenheit auf seinen Höhepunkt zu. Ein ausgezeichneter Actionstreifen dem es an nichts fehlt.
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RoosterCogburn 2011/12/14 13:17:21
Kommentar löschenEin klasse BATMAN Movie. Kann sich durchaus mit Raimi's "Spiderman" auf eine Stufe stellen. Ein Ensemble-Film der die Hauptrollen sehr prominent besetzt hat. Dem Zuschauer wird eine schlüssige, spannende Story erzählt und das BATMAN Thema wird nicht ganz so comicartig abgedreht erzählt, wie seinen letzten beiden Vorgänger. Mitreissend, spannend, actionreich. Selbst die beiden Tim Burton Verfilmungen wurde hier locker übertrumpft und lässt andere Batman-Darsteller wie Michael Keaton oder George Clooney nur blass aussehen. Ausserdem sind mit Gary Oldman, Ken Watanabe und Rutger Hauer selbst die kleineren Nebenrollen hochkarätig besetzt. Einfach sehenswert!
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shanecoogan 2011/12/06 14:12:22
Kommentar löschenAls kleiner Junge liebte ich die alten Batman Filme von Tim Burton. Wahrscheinlich so wie jeder Junge in meinem Alter damals.
Es folgten zwei weitere Verfilmungen von Joel Schumacher, der, wie man leider sagen muss, das Batman Thema beinah beerdigt hätte. Ich muss zugeben - Ich fande seine beiden Filme damals gar nicht so schlimm! Ich war jung, mochte die bunten Farben und die Schauspieler in den beiden Filmen fand ich damals auch ganz nett. Man könnte auch einfach sagen - Ich hatte einfach keine Ahnung!
Jahre später, ich war erwachsen geworden und musste mich rückblickend fragen, ob ich damals unter Geschmacksverirrungen gelitten hatte. Das Batman Thema war für mich gestorben! Ich hatte von der Ankündigung zu einem neuen Batman Franchise, Christopher Nolan oder Christian Bale vorher nichts gehört. Eines Abends war ich bei einem Freund und schaute mir seine DVD Sammlung an und das Steelbook von BB stach mir ins Auge. Ich lieh mir den Film aus und dachte:"Was solls?!? Viel schlechter als die letzten beiden kann's nicht werden." Ich ging aufgrund der beiden Schumacher Filme also mit ziemlich niedrigen Erwartungen an den Film heran. Ich kannte zwar den Großteil des Casts, aber der neue Bruce Wayne/Batman war mir bis dahin völlig unbekannt.
Was folgte waren 2 Stunden Superheldenkino, wie es noch nie vorher gesehen hatte! Die Idee, das Batmanuniversum realitätsnäher darzustellen als es bisher der Fall war, geht voll auf! Christian Bale überzeugt als Dunkler Ritter innerhalb eines grandiosen Casts vollends. Einzig Katie Holmes fällt meiner Meinung nach ein wenig ab. Das es beinah eine Stunde braucht bis Bale zum ersten Mal das komplette Kostüm trägt, schadet dem Film in keinster Weise. Im Gegenteil - Die Besuche von Wayne bei Lucius Fox bringen mich auch heute noch zum schmunzeln.
Das neue Batmobil ist einfach nur der Hammer - eine Mischung aus Lamborghini, Humvee und Stealthbomber. Das Bruce Wayne seine Stimme verstellt sobald er Kappe und Cape trägt find ich gut und unterstreicht nochmal, dass der Film der Realität näher geht als so manch andere Comicverfilmung, in der der Held seine Herzallerliebste anquatscht und sie seine Stimme nicht erkennt. Im O-Ton hört sich die vertstellte Stimme sogar noch besser an und ich kann sowieso nur jedem raten, sich den auf Englisch anzuschauen.
Auch die Umsetzung der Kampfszenen und der Kampfstil gefällt und wirkt durch den schnellen Schnitt noch rauer und schmutziger.
Die Musik von Hans Zimmer passt wie die Faust aufs Auge und nimmt in manchen Szenen (Verfolgungsjagd mit Polizei) epische Züge an.
Alles in allem überzeugt der Film auf ganzer Linie und ist mehr als ein würdiger Anfang des Batman Franchise. Ob der Film besser ist als der von Tim Burton und ob Bale besser ist als Keaton, ist Geschmackssache - Ich finde den Ansatz von Nolan besser und finde auch Bale besser als Keaton.
Nach mehrmaligem Gucken des Films muss ich sagen, dass dieser zu meinen absoluten Lieblingsfilmen gehört und auch seinen Nachfolger "The Dark Knight" knapp hinter sich lässt (aber auch das ist Geschmackssache)
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MasterZ 2011/12/01 17:54:19
Kommentar löschenum nicht zu sagen das Batman Begins realitätsnah ist sage ich lieber er ist sehr Authentisch und verläuft ohne weiter auffällige Ungereimtheiten. Den realitätsnah ist er nicht eben nur Authentisch und das macht den Film so Spannend und Gut.
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alex023 2011/11/28 15:57:19
Kommentar löschen„Was man im Inneren ist, zählt nicht. Das was wir tun, zeigt wer wir sind.“
Der Auftakt zu Nolan's Batman-Trilogie kommt bei der zweiten Sichtung sogar noch einen Tick besser an. Er besticht ganz klar durch Hauptdarsteller Christian Bale, der seine Rollen perfekt vereint [mit dem einerseits durchtriebenen Playboy Bruce Wayne und dem andererseits gerechtigkeitsschaffenden Superhelden Batman], Nolan's Regie sowie Script und die dichte, düstere Atmosphäre. Sie liefert auch eine wunderbare Grundlage für das Thema des Films, die Kriminalität in Gotham und der Wunsch nach Gerechtigkeit, den ein Mann hegt. Dieser Mann heißt Bruce Wayne (Christian Bale) und hat in ganz jungem Alter seine Eltern verloren, weil diese bei einem Überfall ermordet wurden. Nach Jahren der Planung eines Rache-Aktes gegen den Mörder vergisst er dabei, dass Rache nicht mit Gerechtigkeit gleichzusetzen ist, wie er zuvor stets behauptet hatte. Seine Kindheitsfreundin und nun Anwältin Rachel Dawes (Katie Holmes) bringt ihn nun auf den richtigen Pfad. Wayne überlegt sich, wie er der Stadt helfen könnte und entwickelt die Idee von der Strahlkraft eines Symbols, welches die Aussage eines Einzelnen um Vielfaches überstrahlen würde. Bruce Wayne wird zu Batman.
[„Und warum fallen wir Bruce? Damit wir lernen können, uns wieder aufzurappeln.“]
Des Weiteren reihen sich hier weitere namhafte Schauspieler in die Darsteller-Riege ein. Sei es ein Gary Oldman oder ein Michael Caine, ein hervorragender Cilian Murphy oder weitere große Namen wie Morgan Freeman und Liam Neeson. Dazu rundet Katie Holmes das Geschehen ab. Die Charaktere passen und die genannten Darsteller sind dazu sehr gut ausgewählt und machen den Film zu einem runden Erlebnis, durch das gute Zusammenspiel der einzelnen Akteure.
Was mir noch aufgefallen ist, dass man vollkommen in den Film versinken kann, ein wirklich schönes, aufregendes und gleichzeitig angenehmes Gefühl. Zusammenfassend ist BATMAN BEGINS ein phänomenaler Start in die Trilogie und liefert eine sehr starke Vorarbeit für den folgenden Dunklen Ritter.
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geheimer333 2011/11/28 16:01:40
Antwort löschenSchöne Kritik, ABER!
"hat in ganz jungem Alter seine Alter verloren" :D
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alex023 2011/11/28 16:02:30
Antwort löschenSorry "Eltern" sollte das heißen. ^^
geheimer333 2011/11/28 17:19:51
Antwort löschenWar mir schon klar ^^
ShadowBroker 2011/11/23 12:20:16
Kommentar löschenEin annehmbarer Vorreiter für den Dunklen Ritter. Er unterhält, hat Spannung und zeigt gute Action. Allerdings kann ich nicht im Geringsten verstehen wie soviele diesen Film so gut bewerten, weil er angeblich so Realitätsnah sei. Ich finde ihn auch gut, jedoch zielt Batman nicht wirklich auf Realität ab und hat auch nicht allzu viel damit zu tun. Dieser Teil leitet Batman gut ein und erzähl spannend seine Vorgeschichte. Am meisten hat mich jedoch diese Maschine gestört um die es sich drehte. Sie lässt alle Wasservorräte im Umkreis von einem Kilometer verdampfen und während sie im Zug über der Kanalisation langfährt explodieren diese aufgrund des entstehenden Drucks. Aber wie genau schaffen es Batman und sein Gegner, die wie auch andere Menschen zu 80 % aus Wasser bestehen, sich direkt neben der laufenden Maschine dauerhaft zu bekämpfen, ohne sich auch dabei aufzulösen oder ähnliches?
Ich weiß ich habe gesagt das Batman meiner Meinung nach sowieso nicht viel mit Realität zu tun hat. Das jedoch ist mir einfach zu unlogisch.
Sonst ist der Film gelungen und auf jedenfall sehenswert.
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Cicci0 2011/11/14 20:51:29
Kommentar löschenIch kann nicht viel sagen aber er war meiner meinung besser als The Dark Knight
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3Dudelsack3 2011/11/11 23:06:24
Kommentar löschenKlasse!
Super realistisch (sehr ungewöhnlich für Comic-Verfilmungen), Action und super Darsteller!
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