Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?
Burn After Reading, US 2008 — Kritik
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John Malkovich & Frances McDormand in Transformers 3
2010/03/23 09:45:00
Die Besetzung von Transformers 3 erhält mehrere Neuzugänge: John Malkovich, Frances McDormand und Ken Jeong werden in Michael Bays Actionfilm mitwirken.
2010/01/18 16:35:00
Zum Kinostart des neuen Coen-Brüder Films gibt es von uns moviepiloten mal wieder einen neuen Test. Diesmal erfährst Du, welche Figur aus einem Coen-Film du bist: der Dude, Larry Gopnik aus dem neuen Coen-Streifen A Serious Man, oder Marge Gunderson?
Unsere Lieblingsszene aus dem Coen-Universum
2010/01/15 15:00:00
Am Donnerstag startet mit A Serious Man der neue Film der Coen-Brüder. Wir haben aus ihrem Universum unsere Lieblingsszenen zusammengestellt.
2010/01/15 15:00:00
Die Filme der Coen Brothers Ethan und Joel leben vor allen von ihren exzentrischen Charakteren: Was immer sie anfassen, es geht garantiert schief. Ein zusammenfassender Blick auf den pessimistischen Humor der Regie-Brüder.
Kritiker — Film: Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache... Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Den Coen-Brüdern ist es gegeben, selbst das Triviale zur Kunst zu erheben. Irgendwo zwischen Spionagefarce und Screwballkomödie pendelt "Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?", bei der ausgerechnet die Schönlinge Pitt und Clooney zu der Ironie fähigen Selbstdarstellern wachsen.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Drei Elemente zeichnen «Burn After Reading» aus: die einzigartigen Figuren, die treffenden Dialoge und das perfekte Timing. Besonders köstlich ist der erstmals in einem Coen-Werk auftauchende Brad Pitt. Er spielt den leicht vertrottelten Fitnesstrainer mit leidenschaftlicher Konsequenz und aufopfernder Hingabe. Aber auch George Clooney wird von den Coens wieder einmal vorzüglich gegen seinen üblichen Ruf besetzt.
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ChristiansFoyer: ChristiansFoyer
[...]"Burn After Reading" dem Vergleich mit anderen Werken der Coens zu unterziehen ist sicher nicht gerade die fairste Methode, da vieles im Film jedoch derart eindeutig gängige Elemente aufwärmt, die zuvor bei voller Hitze kochten und hier nur vereinzeltes Blubbern einsetzt, müssen die Brüder sich dies gefallen lassen. Unter dem Strich ist der Film schon ein wenig mehr, als bloß einfallsloses Selbstzitat, doch auch losgelöst vom Gesamtwerk der Coens ist er schlicht uninteressant, kaum witzig, es mangelt ihm an Bissigkeit, die Charaktere und Story zünden nicht und nicht einmal ein gewisses Vergnügen an der Starbesetzung an sich setzt ein. Handwerklich ist "Burn After Reading" solide bis gut umgesetzt, die Kamerafahrten zu Anfang und am Ende sind nett anzuschauen und in der ganzen optischen Gestaltung erlauben sich die Coens nicht die Mängel, die sich in ihre Story eingeschlichen haben.[...]
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Hausmeister: Nerdtalk.de
[...] Fazit: „Burn After Reading“ ist ein intelligenter Film über viele Menschen, die ihre Intelligenz anscheinend mal auf Standby geschaltet haben. Und als eine „Verkettung unglücklicher Umstände“, die zum Glück jede Menge Lacher bietet, funktioniert der Film hervorragend.
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Lukas Foerster: critic.de / perlentaucher.d...
"Burn After Reading" ist kein ganz großer Wurf. Dafür aber ein glänzend inszenierter Genrestreifen mit nicht allzu großen Ambitionen und statt dessen viel Routine sowie jeder Menge versteckter Widerhaken. Wenn dann obendrein noch - ähm, dings - aus Versehen erschossen wird, dann sollte eigentlich jeder zufrieden sein.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
[...]Es sollte von daher offensichtlich ein Spaß-Projekt der Coens werden, die die Rollen ihren Schauspielern derart auf den Leib geschrieben haben, dass man diesen die Lust am Schauspielen wirklich in jeder Szene ansieht. Es ist von deshalb umso bedauerlicher, dass das Potential der Story vor diesem Hintergrund vernachlässigt wurde. „Burn after Reading“ hätte ganz ohne Zweifel das Potential zu Mehr gehabt, hätte mit beißender Satire ein Gesellschaftsbild skizzieren können, dass dieser den Spiegel vorhält, doch ist dies nur im Ansatz gelungen. Doch wäre dies mit Sicherheit zu verschmerzen gewesen, wenn der Makel des Verharrens in Ansätzen nicht auch für die restlichen Aspekte gelten würde: Der Humor, der Spaß, die Dialoge – All dies beschränkt sich leider auf (immerhin) gut gemachte Ausgangspunkte. „Wer verbrennt sich hier die Finger“ ist der deutsche Untertitel von „Burn after Reading“. Nach Sichtung des Films muss konstatiert werden, dass es die Coens selbst sind, die sich diesmal verdammt heiße Pfoten eingehandelt haben, denn das war knapp!
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Evie: www.inderzange.de
Bis jetzt der schlechteste Coen, den ich gesehen habe. Aber wenn man bedenkt das er trotzdem noch besser ist als manch anderer Hollywoodkram muss man ihm einfach mehr Punkte geben.
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CineKie: CineKie - Chroniken eines F...
[...]Der Film ist eine herrlich skurrile Parabel über menschliche Geltungssucht, Selbstüberschätzung, Jugend-/ und Schönheitswahn, Egoismus und nicht zuletzt über eine Gesellschaft, die Liebe und Zuneigung zunehmends mit Sex verwechselt und durch ihn zu ersetzen versucht. Überzeichnet? Ja sicher. Aber im Kern sehr viel wahrer und ehrlicher, als wir es vielleicht einsehen möchten.[...]
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Flibbo: wieistderfilm.de
[...] Für so einen namhaften Cast fällt „Burn After Reading“ sehr alternativ aus. Und das ist gut so, dafür lieben wir die Coens. Die beiden Brüder haben ihre Vielseitigkeit schon längst unter Beweis gestellt und präsentieren diesmal mit ihrer gewohnten Handschrift eine außerordentlich erheiternde und temporeiche Komödie mit Stil, die gekonnt zum schwarzhumorigen Wahnsinn ausartet. Nicht so übersinnlich wie „Ladykillers“, nicht so speziell wie „Fargo“, einfach eine perfekte, ins Gesicht geklatschte Absurdität, welche sich selbst nicht mit einer Auflösung, sondern einfach mit dem Abspann befreit.
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Nachdem sich die Coen-Brüder im letzten Jahr mit ihrem 4-fach Oscar gekrönten Neo-Western No Country For Old Men fulminant zurückgemeldet haben, präsentieren sie nun im Fahrwasser ihres massenkompatiblen Erfolgs die Komödie Burn After Reading als Kontrastprogramm zu der staubtrockenen Romanadaption. Bunt, durchgeknallt und dank George Clooney, Brad Pitt und Co. mit einem immensen Staraufgebot, katapultierte sich der Streifen am Startwochenende mit einem Einspiel von mehr als 19 Millionen Dollar auf Platz 1 der US-amerikanischen Kinocharts. Die Idee für den Film bekamen Joel und Ethan Coen, als sie sich über eine erneute Zusammenarbeit mit ihren Stammschauspielern Gedanken machten. Das Ergebnis ist eine episodenartige Agentenkomödie, rabenschwarz, bitterböse und extrem lässig. Trotzdem will der Funke an keiner Stelle des Films so recht überspringen. Zu konstruiert wirken Plot und Dialoge, zu uninspiriert die Regie, zu lustlos die Darsteller. Man hat das Gefühl, die Coens seien so naiv, dass sie den Zuschauern einen auf ihre unabstreitbaren Stärken aufbauenden Film präsentieren könnten, ohne jegliche Innovationen, ohne jegliche Frische. So funktioniert Burn After Reading zwar in einem gewissen Rahmen, aber man wird das beschleichende Gefühl nicht los, alles schon einmal in der Form von den Ausnahmeregisseuren gesehen zu haben.
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Die Enttäuschung über "Burn After Reading" hat nichts mit dem "ernsteren" oder "erwachseneren" Werk der Coens vom vergangenen Jahr "No Country" zu tun, der ihnen einen Oscar verschaffte. "No Country" baute nicht weniger als "Burn after Reading" auf düsterer, komischer Ironie auf, wobei letzter eine blumenhafte Verkettung zufälliger Entscheidungen ist, welche in Blut auf einem Schlafzimmerschrank enden. Die Enttäuschung liegt eher darin, dass "Burn after Reading" wenig Überraschungen und überraschend mageren Esprit bietet.
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Der Cinephile: Der Cineasten-Blog Der Cinephile: Der Cineasten-Blog
[...]Dass diese groteske Farce, die ganz nebenbei Klischees von Bourne und co. durch den Kakao zieht, sich nicht aufgrund ihrer seltsamen Erzählstruktur selbst erschießt, ist vor allem den brillanten Darstellern zu verdanken. Diese verstehen es, jeder ihrer völlig absurden Rollen eine realistische Dimension zu entlocken. Das die Coens das Drehbuch mit eben jenen Schauspielern im Kopf geschrieben haben, dürfte auch nicht geschadet haben. Von allen der witzigen Figuren stiehlt aber vor allem Brad Pitt allen die Show. Seine Darstellung des völlig doofen Fitness-Trainers zeigt einmal mehr, warum er zu den besten Schauspielern seiner Generation gehört.[...]
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Xander8112: at the movies
Zu den zwölf Filmen der Coen-Brüder, von denen ich zwar nicht alle gesehen habe, aber die gesehenen zumindest gut finde (”Arizona Junior”, “The Big Lebowsky”, “Oh Brother, Where Are Thou”, “No Country For Old Men“) gesellt sich nun ein 13., die intelligente Komödie “Burn After Reading”. Dabei schlagen die beiden eine gänzlich andere Richtung als bei dem Vorgänger ein und knüpfen so wieder an ihre sehr guten bisherigen Komödien an.
Die Story ist dabei wie gewohnt wendungsreich und voller schwarzem Humor, die Charaktere völlig abgedreht und das Ende mehr oder weniger unerwartet. Die Gags sitzen, die Schauspieler sind in Hochform. Der Film lässt die Sache ganz ruhig angehen - Osborne wird gefeuert, seine Frau will sich scheiden lassen, sie hat nämlich noch eine Affäre - diese Affäre wiederum lernt Linda kennen, und Chad und Linda wollen ja grade Osborne erpressen. Bis dieser Zeitpunkt erreicht ist, vergeht einige Zeit. Der Film lässt sich Zeit, … — Mehr
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Mit „Burn after reading“ schließen die Coens ihre persönliche Idioten-Trilogie mit Clooney ab und denken drüber nach, ab Brad Pitt auch so ein Triptichon der Albernheiten verdient hätte. Soll man das nun ernst nehmen? Müssen Regisseure eigentlich immer das erfüllen, was sie vorher an Erwartungen aufgebaut haben? Eindeutig bringt hier ein „Nein“ viel mehr Spaß.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
(...) Das ist sehr unterhaltsam und die Kürze des Films, das hohe Erzähltempo lassen auch im anfänglichen Chaos keine echte Langeweile aufkommen und doch blieb bei mir der Eindruck zurück, dass sich der Film im Kopf schneller auflösen wird als einige seiner Vorgänger. Man kennt die Methode Coen eben langsam und ein bißchen verlassen sich die beiden hier zu sehr, auf eine Variation altbekannter Zutaten. Er erinnert an die routinierten späten Krimi-Comedy-Fingerübungen von Woody Allen, die auch unterhaltsam anzuschauen sind, bei denen man sich aber auch selten das Gefühl einstellt, sie sobald noch einmal sehen zu wollen.
Gute Unterhaltung auf jeden Fall und wohl der witzigste und überdrehteste Coen-Film seit langem - JK Simmons als hochrangiger CIA-Boss hat eine der witzigsten Schlußsätze überhaupt -, aber der letzte Kick um in einer Liga mit “Fargo”, “Big Lebowsky”, “Barton Fink” oder “O Brother Where Art Thou” mitzuspielen fehlte mir leider.
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Corsovilla: SchönerDenken
So ein bisschen sind die Coen-Brüder mit “Burn After Reading” zwischen Baum und Borke gelandet. Für einen Coen-Kult-Streifen a la “Big Lebowski” ist er weder subtil noch schräg genug, für eine Mainstreamkomödie landet er zu wenige Lacher. Die wenigen Pointen aber lohnen sich. Zumal das Star-Ensemble wirklich großartig ist: Brad Pitt ein Volltreffer als Volltrottel, George Clooney als “serial lover” mit Heimwerkerambitionen, Tilda Swinton als der Tiefkühlschrank unter den rothaarigen Geliebten. (Mehr im Podcast)
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Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...
Mit Wohlgefallen betrachten die Coens die Manipulierbarkeit ihrer Geschöpfe, folgen amüsiert der absurden Bestimmung, die sie ihnen auferlegt haben. Ihrem arglosen Nihilismus ist nichts heilig und der Tod nur ein Slapstick-Effekt. Bezeichnenderweise sind jene Szenen am witzigsten, in denen Cox´ ehemalige Vorgesetzte versuchen, einen Sinn hinter den haarsträubenden Verwicklungen zu erkennen.
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Glanzstück des Films sind zweifellos die geschliffenen Dialoge. Ihnen gelingt das Kunststück, die Absurdität des ohnehin absurden Plots nochmals zu übertreffen. Unterhaltungen wie die zwischen Chad und Linda über die Vor- und Nachteile von Internetkontaktbörsen erinnern nicht nur wegen Frances McDormand an alte Fargo-Zeiten. McDormand, aber auch den anderen Darsteller, allen voran George Clooney, der sein öffentliches Image als Herzensbrecher genüsslich persifliert, merkt man an, wie sehr sie sich für ihre Rollen ins Zeug legen.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Das Bemerkenswerte an "Burn after Reading" ist, mit welcher Kavaliersattitüde die Coens ihren eigenen Plot behandeln. Ein gewöhnlicher Hollywood-Film gibt sich ungeheuere Mühe, auch dem letzten haargenau zu erklären, was warum und wie geschieht. Darauf pfeifen die Coens, und die Schlussszene stellt geradezu eine Verhöhnung dieses Erklärzwangs dar, wenn zwei CIA-Bürohengste die diversen Mord- und Totschlagaktionen besprechen.
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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Auch wenn sich dabei alle moralisch zweifelhaft verhalten, empfinden die Coens aber keine wirkliche Verachtung gegenüber den Menschen. Dafür sind sie auch mit zu vielen, fast liebenswürdigen Ticks und Macken ausgestattet worden, während sie sich verzweifelt für ein Quäntchen Glück abstrampeln oder zumindest die immer wieder neu auftretenden Unglücke verhindern wollen. Der Humor dieses Komödie ist dabei stellenweise so schwarz, dass einem hin und wieder das Lachen gefriert, wenn der Film von brüllend komisch auf blutig brutal umschaltet – denn ohne Verluste kommt auch dieses Coen-Werk nicht aus.
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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Es sind die alltäglichen Verschleißerscheinungen des postindustriellen Lebensstils, die sich in solchen Ersatzhandlungen ausdrücken. Die Coen-Brüder greifen sie auf und kehren sie mit hysterischer Note nach außen. Mehr denn je würdigen sie dabei die kleinen Macken ihrer Figuren, die ratlos auf ihr Leben blicken und mit großer Energie fast immer das Falsche tun.
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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de
Mit Sicherheit ist Burn after "Reading – Wer verbrennt sich hier die Finger?" nicht der ganz große Wurf der Coens geworden, doch das Werk schlägt immer noch den Großteil anderer Filme, die derzeit im Kino zu sehen sind, um Längen in Sachen schrägem Humor und cooler Nonchalance. Wie in "The Big Lebowski", "Fargo" und dem ungleich düstereren "No Country for Old Men" sind es auch wieder einmal die schrägen Typen mit allen ihren kleinen und großen Marotten, die den Unterschied machen.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Nach ihrem düsteren Meisterwerk "No Country for Old Men" schlagen die Coen-Brüder wieder skurril-schräge Töne an. Für ihre Komödie, die sich u.a. gewitzt bei den Elementen des Agentenfilms bedient, versammelten sie eine Riege prominenter und gut aufgelegter Darsteller, von Brad Pitt über John Malkovich zu ihren Lieblingsmitwirkenden George Clooney und Frances McDormand. Offensichtlich wollten die Coens dem Affen mal so richtig Zucker geben. Das gelingt vor allem beim zweifarbig erblondeten Brad Pitt, der leicht debil in einem...
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Als größte Überraschung dieses so kurzweiligen wie kurzen Films wird die große Auflösung nicht in einem Showdown inszeniert, sondern, unerhört, aus zweiter Hand erzählt. Von der CIA. Als habe sie am Drehbuch mitgeschrieben. Die Coens haben sich hier einmal mehr übertroffen. Und liefern nach dem erzbrutalen "No Country" nun eine höchst vergnügliche Posse, in der nicht mit einem Gasdruckgerät, sondern (fast) nur mit Pointen geschossen wird.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
"Burn after Reading" ist eine handwerklich virtuos inszenierte, ziemlich alberne Geheimdienstkomödie. Auch eine Komödie moderner Geschlechterbeziehungen. [...] "Murphys Law" als Drehbuchprinzip, und Starkino der alten Schule mit viel Dialogwitz und genug Substanz.
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Kommentare (158) — Film: Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?
SOMBORN 2010/09/01 19:31:22
Kommentar löschenOhne große Reden zu halten: Ein schlechtes Drehbuch. Möchtegern zusammenhängende Storylines sorgen nicht etwa für Transparenz des Settings, sondern eher für wenig Erregung. Das einzig interessante an dem Film ist der Plot-Twist in der Kleiderschrankszene. Ansonsten handelt es sich um typische, abgewaschene Handlungen, die der Zuschauer zu genüge kennt. Nicht mal ein Dildostuhl kann da noch was raus holen. Selbst kleine Runninggags wie das ständige Jocken gehen von Clooney nach seinem Koitus kommen nicht gut rüber und zeugen eher von Verziehrung als von ordentlichem Screenplay.
Wenn man auf Affärendudelei und dergleichen steht, ist das sicherlich was feines. Aber am Ende fühlt sich der Film doch wieder nur an, als kopierten die Coen Brothers hier skandinavische Stilmittel, um sie in, der amerikanischen Bevölkerung angepasster, pardon dümmerer Form zu verwursteln. Indes lassen sich sicherlich viele beeinflussen vom Label COEN, doch ohne dies und ohne die übertriebene Starbesetzung ist der Film leider ein Häufchen Elend.
Karl Kritik.
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Mr. Pink 2010/08/27 00:03:00
Kommentar löschenSehr gute schwarzhumorige Komödie im typischen Coen-Stil. Die Handlung ist nicht all zu tiefgründig, wodurch man sich besser auf die Figuren konzentrieren kann, die allesamt großartig sind (besonders großartig: Brad Pitt als dämlicher Fitnesstrainer).
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aiztur 2010/08/20 23:22:07
Kommentar löschenVöllig unterschiedliche, aber auf ihre Weise doch einzigartig-schräge Charaktere treffen hier mal absichtlich mal zufällig aufeinander, und steuern die satirisch-komische Handlung bis zum tödlichen Höhepunkt. Einen Überblick über die gesamte absurd-tragische Lage hat hier - mit Ausnahme der CIA - niemand... Ein typischer Coen-Film also, und auch dank der hervorragenden Starbesetzung in jedem Fall ein sehenswertes Erlebnis!
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Blubmalin 2010/08/16 17:02:12
Kommentar löschensoooooooooo witzig!
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Redapple 2010/08/15 22:27:36
Kommentar löschenNennt mich einfach gestrickt aber diese anscheinend absolut sinnfreie schönemenschen-Komödie hat bei mir echt Anklang gefunden. Brad Pitt malwieder in einer sympatischen Rolle, George Clooney gefällt mir von Film zu Film auch immer besser, Tilda Swinton ist widerlich gemein und John Malcovich bringt mit seiner Rolle etwas echte Dramaturgie in diesen sonst relativ leichten Film. Zum Schluss wird das ganze von J. K. Simmons dann perfekt auf den Punkt gebracht und lässt (zumindest mich) lachend zurück.
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ChandlerC 2010/07/31 00:21:37
Kommentar löschenEin absolut genialer, witziger, spannender und teils auch skurriler Film, der unheimlich Spaß macht. Die Coen Brüder leisten mal wieder gute Arbeit, wenn auch der Dude natürlich unübertroffen bleibt. Auch die Rollen sind passend besetzt und wohl jeder spielt seine Rolle, so trottelig die dargestellte Person auch ist, einfach überzeugend. Das Ende ist zwar etwas abrupt, passt bei dieser Geschichte dann aber fast schon sehr gut.
Eins muss aber gesagt sein: Armer Ted!
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patcharisma 2010/07/21 16:48:52
Kommentar löschenDass das eine wahre Gurke sein muss, hatte ich wohl angenommen und lange Zeit einen grossen Bogen darum gemacht. Als ich den Film dann für zwei Euro in der Restseller-Kiste unserer Videothek fand, kaufte ich ihn - wegen Tilda Swinton's Auftritt only, wohlverstanden!
Ergebnis: Die Plastikhülle der DVD ist noch mehr wert als dessen Inhalt. Über das unmögliche Konstrukt einer pseudowitzigen, zusammengeklaubten Geschichte, verliere ich hier nicht mal Worte. Dieser unterirdisch doofe, möchtegern-schräge Stuss ist zuviel verschwendetes Celluloid einer im Moment hippen Crew. Die Coens halten seit ihrer Oscar-prämierten Publikumsverarsche an ihrem lukrativen Rezept fest: Ist der Name erst etabliert, verblödet es sich ungeniert. Die treuen Fans und Stammschauspieler machen bestimmt mit und die Produzenten zahlen sowieso, egal wie langweilig das Ergebnis dann ist.
Dass Brad Pitt ein mieser Schauspieler ist, muss er schon lange nicht mehr beweisen. Er hat weder komödiantisches Talent, noch sonst eines. Hoffentlich ist er privat wenigstens ein toller Vater seiner importierten Kinder. Clooney hat den Buddy-Trottel immer wieder mal drauf, ohne sich gross anstrengen zu müssen und kommt hier noch am besten weg. Malkovich paraodiert sich gerne mal selbst, dass er ja in Wahrheit ja "intellektuell" und "distinguiert" ist, wissen ja die Leute, da fällt ihm kein Zacken aus der Krone.
Am schlimmsten ist aber diese unsägliche, komplett überschätzte Frances MacDormand: Ihr doofes Overacting ist bar jeder Zumutungsgrenze. Dass sie das Blödchen so spielt, das man immerzu daran denken sollte, was für eine "grossartige" Schauspielerin sie in Tat und Wahrheit ja ist, zeugt nicht gerade von grossen Selbstvertrauen.
Fazit: Ein Verblödungs-Komödchen, das in jeder Hinsicht ein Totalausfall und bar jeder Sau ist. Guten Abend.
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guggenheim 2010/07/21 16:55:10
Ich mag es, wenn du wie ein Wirbelsturm wütest :)
BlueSquirrel 2010/07/21 17:01:56
Was das alles sollte, begriff ich aber auch nicht ganz.
jollyroger 2010/07/21 20:51:27
@Pat, ich stimme mit dir überein, Burn after reading war einer der wenigen Filme, bei denen ich vor Schluß aus dem Kino raus bin - und das als Coen-Fan.
Aber "No country for old men" hat das Debakel wieder gut gemacht..:-/
Sonse 2010/07/21 21:32:46
Hehe, was war denn deine Vorhersage? Ich hätte dir die Null trotz Tilda zumindest prophezeit. ;)
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patcharisma 2010/07/22 02:21:25
@Sonse: Hatte eine riesengrosse Vorsage, mach sie doch Du in Zukunft, dann stimmen sie auch, thank you! ;-)
@ die anderen: Danke, dass Ihr mich noch schätzt! It's a joy, thank you very much! ^^
Stormbringer 2010/07/22 20:11:56
Harte Kritik, hab ich aber nicht anders erwartet von dir^^
Jetzt bin ich neugierig auf den Film
Fulsome. 2010/07/21 16:31:05
Kommentar löschenWenigstens war ne OP drin.
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Strikerth 2010/07/21 13:05:10
Kommentar löschenCIA Superior: What did we learn, Palmer?
CIA Officer: I don't know, sir.
CIA Superior: I don't fuckin' know either. I guess we learned not to do it again.
CIA Officer: Yes, sir.
CIA Superior: I'm fucked if I know what we did.
CIA Officer: Yes, sir, it's, uh, hard to say
CIA Superior: Jesus Fucking Christ.
Nach dem sowas von interessevernichtenden Trailer für diesen Film, dachte ich dass ich wohl niemals "Burn After Reading" sehen würde, aber zum Glück würde ich eines besseren belehrt. Vielschichtig, überraschend, cool, brutal und vor allem witzig sind einige der Adjektive die hier zutreffend sind. Die Schauspielerriege ist beeindruckend und enttäuscht in keiner Minute, dass macht vielleicht den Film noch symphytischer als alle seine kleinen Fassetten und Späßchen. Nach dem ich leider von den alten Werken der Coen-Brüder sehr enttäuscht wurde, kann ich heute endlich wieder mit Freude zu noch ausstehenden Filmen der beiden zugreifen.
Harry Pfarrer: Go around the corner, we'll do it in the back.
Katie Cox: You're so coarse.
Harry Pfarrer: Back of the car... not the rear entry situation...
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PaJeRo 2010/07/16 16:17:21
Kommentar löschenAbgedreht, skurril, schwarz, sinnlos, vereinzelt brutal, und ein flippiger Brad Pitt - das beschreibt den kultverdächtigen "Burn After Reading" der Coen-Brüder recht treffend.
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firstlookde 2010/07/14 13:08:45
Kommentar löschenich hatte mir nach dem vielversprechenden, lustigen trailer mehr erhofft ... :(
am ende frägt man sich einfach nur noch: worum ging´s eigentlich? was ist der sinn des ganzen?
viel rummel um nichts ...
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kinogaengerin 2010/06/22 15:41:34
Kommentar löschenDa ich noch keinen anderen Film der Coen-Brüder gesehen habe (Asche auf mein Haupt) bleibt mir nichts übrig, als zu schreiben: Ich habe mich köstlich amüsiert. Brad Pitt als absoluter Idiot ist einfach genial, genau wie seine Partnerin Frances McDormand. So langsam aber sicher mutiere ich auch zum George Clooney Fan. ;-) Doch ungeschlagen bleibt John Malkovich, der mir am Ende einfach nur noch leid tut, denn er zieht in diesem Film wahrlich das kürzeste Streichholz. Nachdem Clooney und Pitt aufeinander treffen, schlägt die Grundstimmung von Burn after Reading (danke, dass der Titel nicht ins Deutsche übersetzt wurde) etwas um, fängt sich aber wieder. Das Ende lässt einen etwas verwirrt zurück, zwischendrin weiß man nicht mehr, wer eigentlich wen verfolgt, aber der großartige J. Jonah Jameson reißt alles raus.
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MoviestarG 2010/06/22 16:46:33
Schau ihn dir nochmal an ;)
Es klärt sich alles von selbst :D
kinogaengerin 2010/06/22 23:12:48
Mach ich bei Gelegenheit. :)
wilderVogel 2010/06/19 14:19:35
Kommentar löschenWas für ein unglaublich lustiger Film!
Ich finds auch total klasse, dass Brad Pitt einen Idioten spielt...
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stuforcedyou 2010/05/17 11:36:01
Kommentar löschen"Burn After Reading" ist ein Verwirrspiel der schwarzhumorige Sorte, getragen von tollen Darstellern, allen voran Brad Pitt (saukomisch) und George Clooney, die ihr Beau- Image mal so richtig durch die Mangel nehmen dürfen. Aber der Film bietet mehr, wesentlich mehr. Wie so oft bei den Coens versteckt sich hinter all der Komik auch eine tiefe, sehr düstere, tragische Ebene, die sich allerdings nur dann zeigt, wenn man die Szenen noch einmal Revue passieren lässt. Dass ist zunächst gar nicht so einfach, denn die Coens beherrschen es einfach meisterhaft Erwartungen an Figuren und Handlung zu schüren, nur um dann doch alles anders zu machen. Einige werden diese Unberechenbarkeit mit dem dazugehörigen Kontroll- und Erwartungsverlust nicht mögen, andere finden es einfach nur herrlich, denn so erschaffen die Coens immer wieder etwas Einzigartiges. Etwas was sich neu und unverbraucht anfühlt. So auch bei "Burn After Reading" dessen Handlung den Zuschauer schon etwas verzweifeln lässt, denn es geschieht so viel und bis auf den CIA-Leiter (J.K. Simmons) und dem Zuschauer selbst weiß keiner der Figuren im Film wie alles zusammen passt. Auch hier wird es sicher einige Zuschauer geben die es nicht mögen und andere die es lieben werden, dieses scheinbar wild gesponnene, humoristische Netz der Geschichte zu erforschen. Ein ebenso großer Aspekt von „Burn After Reading“ ist das "coenisieren". Eine geniale Eigenschaft der Coens, die es schaffen auch unsympathische Verlierertypen nicht nur als Witzfiguren darzustellen, was gewiss keine große Kunst wäre, sondern es auch verstehen sie charmant zu inszenieren. So charmant, dass man selbst einen Choleriker wie Walter Sobchak aus "The Big Lebowski" oder eben einen recht debilen Sicherheitsexperten und chronischen Fremdgänger wie Harry Pfarrer (George Clooney) in "Burn After Reading" ins Herz zu schließen. Dass ist wirklich eine große Kunst, die leider immer weniger Filmemacher beherrschen. Ein Hoch auf die Coen- Brüder.
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kawummbaby 2010/04/23 12:21:41
Kommentar löschenDieser Film ist wie ein Delikatessenladen, der gerne eine Mahlzeit sein möchte. An jeder Ecke wird einem der Mund wässrig gemacht, aber am Ende hat man nichts im Bauch. Tolle und teure Schauspieler, verwinkelte Geschichte, skurrile Charaktere, Zufälligkeiten, eine gewisse Brutalität usw. Und am Ende doch nichts rechtes. Schade.
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flixe 2010/04/22 19:07:02
Kommentar löschenals ich den film zum ersten mal sah, hat er nicht gerade besonderen eindruck hinterlassen, es erschien mir einfach alles ein bisschen wirr und unverständlich. beim zweiten mal gucken merkte ich dann, dass es einfach nichts zu verstehen gibt und gerade deswegen is der film richtig lustig. =) gerade das ende is einfach der knaller, ein typischer Coen humor.
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damokles 2010/04/18 16:52:02
Kommentar löschenEine gefühlte Fortsetzung von "Fargo". Für meinen Geschmack stimmiger.
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Moe Szyslak 2010/04/11 02:07:28
Kommentar löschenAm Ende stellt CIA-Direktor J.K.Simmons die Frage, was man daraus gelernt hat und was das alles sollte und David "Sledge Hammer" Rasche sagt, er hätte keine Ahnung.
Und genauso geht es dem Zuschauer, der im Prinzip nicht weiß, was er jetzt eigentlich gesehen hat
Genial, die Coen-Brüder liefern nach ihrem Oscar-Gewinner "No Country for Old Men" wieder einen kleinen Geniestreich in der Manier von "Fargo" ab.
Also die Story an sich war schon sehr abstrus und schräg, aber sehr verwinkelt, alles hängt irgendwie zusammen...irgendwie...........
Aber der Film zieht seine Genialität aus anderen Registern:
Das sind zum einen Szenen, die voller absurder Tragikomik stecken und am Ende ein kleines bitteres Gefühl hinterlassen, weil sich die Wege der Protagonisten vor allem am Ende hin aufgrund sehr ungünstiger Umstände tragisch kreuzen.
Zum anderen sind das natürlich die Dialoge und die urkomischen Szenen.
Und ganz wichtig:
Die absolut gut aufgelegten Darsteller:
John Malkovich als cholerischer CIA'ler, die grandios spielende Frances McDormand mit ihren 4 geplanten Schönheitsoperationen oder George Clooney, der wieder mal zeigt, was für ein klasse Schauspieler er ist, weil er die Wandlung vom coolen und sympathischen Macho zur tragischen und paranoiden Figur perfekt vollzieht.
Und natürlich Brad Pitt in seiner wohl lustigsten Rolle als grenzdebiler und kindischer Fitnessfanatiker. Bei fast jeder Szene musste ich lachen, Highlight war die Szene mit Malkovich im Auto, als er immer die Augen zugekniffen hat, um gefährlich auszusehen.
Genial gespielt, zum Schreien komisch
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duffy 2010/04/08 17:46:17
Kommentar löschenAlso mir hat er gut gefallen. Kein Geniestreich der Coens aber auch keine Niete.
Die Story ist klein und fies, hat aber leider nicht immer das richige Tempo. Auch fällt der Überblick manchmal ein wenig schwer. So erging es mir zumindest.
Das wird allerdings vom brillianten Cast und dem durchweg saukomischen Humor bestens übertüncht. Clooney, Malkovich, McDormand, Pitt und Swinton hatten sichtlich Spaß bei der Sache und auch die Nebenrollen sind mit Simmons und Rasche exzellent besetzt.
Bizarre Unterhaltung mit einem hohen Spaßfaktor und wirklich gut aufgelegten Darstellern. Das Ende hätte aber schon ein wenig mehr Biss vertragen können, aber scheinbar wurde dieses Mal mehr Wert auf den reinen Unterhaltungswert gelegt seitens der Coens.
Nichtsdestotrotz ein schöner Film.
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Pebls 2010/04/05 23:17:27
Kommentar löschendie Idee ist gut, doch die Umsetzung schwächelt in der Hinsicht, dass der Film zwischendurch einfach langweilig ist
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Chewbacca 2010/04/05 20:15:47
Kommentar löschenEthan & Joel Coen stehen für irre und wahnsinnige Geschichten mit absolut verrückten Charakteren und, immer mehr, mit einem Staraufgebot, das manch ein Hollywood-Blockbuster nicht hat. Diesmal treffen sich so viele renomierte Gesichter, dass man sie kaum aufzählen mag, denn man könnte jemanden wichtiges vergessen und dessen Leistung nicht würdigen, denn spielen tun sie alle großartig in diesem verzwickten Spiel mit abstrusen Verwicklungen, gut wär nur wenn man am Schluss noch wüsste worum es überhaupt geht.
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Chrisetoph 2010/04/04 13:54:12
Kommentar löschenNicht nur, dass „Wer verbrennt sich hier die Finger“ auf dem besten Weg ist, den Preis für den überflüssigsten und dämlichsten deutschen Untertitel zu gewinnen. Hinzu kommt, dass „Burn after Reading“ ein klassisches Beispiel ist für einen Film, der dem positiven Eindruck des Trailers nicht gerecht werden kann. Die Agenten-Parodie der Coens ist nämlich völlig konfus und braucht eine gefühlte Ewigkeit, um in Fahrt zu kommen. Lohnenswert sind einzig und allein Brad Pitt und George Clooney, die komplett gegen ihr Image besetzt wurden. Ansonsten ist „Burn after Reading“ ziemlich lahm und unspektakulär.
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MasterTNQ 2010/04/04 14:50:41
Ich möchte mir den trotz deiner Rezension irgendwann nochmal ansehen, aber mit dem deutschen Untertitel, soviel kann ich jetzt schonmal sagen, hast du eindeutig recht :D
Pardus 2010/04/04 13:30:40
Kommentar löschennach ladykillers und ein (un)möglicher härtefall war das nun das nächste werk, bei dem die coen-brüder ihr finger im spiel hatten und das ich gesehen habe. ich glaube es wird eine zeit vergehen, bis ich lust habe, mir noch einen film von ihnen anzuschauen. fand den film lahm und einzig brad ein bißchen unterhaltsam. thats what it is....
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chrzzl 2010/03/27 23:15:39
Kommentar löschenAlso krasse scheiße, langeweile, witz und wahnsinn wurd noch nie so gut kombiniert...
ich glaube mehr muss ich nicht dazu sagen. Einmal anschauen lohnt sich.
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wernerbremen 2010/03/26 16:55:47
Kommentar löschenwitzig und bescheuert, hier weiß wirklich keiner was eigentlich abgeht
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guggenheim 2010/03/24 22:05:19
Kommentar löschenAbgedrehte Komödie mit Starbesetzung, die sich etwas Zeit lässt. Brad Pitt als naiver Personal Trainer ist natürlich der Hit, aber auch z.B. Frances McDormand und George Clooney spielen ihre Rollen überzeugend.
Die Coens haben hier zwar kein Meisterwerk abgeliefert, aber einen beschwingten lustigen Film, den man sich gut ansehen kann.
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kinobär 2010/03/21 12:28:49
Kommentar löschenSelten soo gelangweilt!!!
Wir waren zu dritt im Kino und fanden den Film einstimmig schlecht und langweilig, er zog sich so dermaßen hin, dass ich froh war, nicht noch die gefühlte Überlänge bezahlt haben zu müssen. Anscheinend haben wir die intelligenten Witze einfach nicht vestanden, obwohl wir alle 3 mit durchschnittlich bis hoher Intelligenz ausgestattet sind.
Schade um die Zeit!
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BigDi 2010/03/15 12:55:56
Kommentar löschenEigentlich eine schön subversiv-sinnlose Satire über den (Irr-) Glauben, alles und jeder würde von ominösen Geheimdiensten überwacht und dass alles, wo "CIA" draufsteht, hochgeheim, wichtig und extrem gefährlich ist. Und die Schauspieler sind nicht nur perfekt, sondern zudem noch perfekt selbstironisch. Und auch die gesamte Atmosphäre ist angenehm skurril und verquert. Doch leider fallen die Coen-Brüder hier humortechnisch ein paar Stufen zurück und bieten nur sehr selten richtige Knaller (am besten fand ich noch Clooneys Zerstörung seines "Werkes"), der Film ist durchgehend amüsant, bietet aber einfach nicht die Witzfülle von anderen Werke der Coens, immer wieder hat man das Gefühl, eine Szene wäre abgeschnitten, bevor die Pointe überhaupt kam. Gut, eigentlich liegt sie in dem Verhalten der Figuren selbst, in ihrem naiv-dämlichen Glauben, sie wären irgendwie wichtig, ob nun geliebt oder verfolgt - dabei sind sie ein noch größeres Nichts, als sie es überhaupt befürchten können. Irgendwie tun mir die Charaktere fast schon leid, denn sie sind nicht böse - sie sind einfach nur dumm, sodass das Lächeln einen etwas bitteren Nachgeschmack bekommt. Aber gut, so breit war es auch wieder nicht, dass ich mich dafür schäme müsste. Insgesamt leicht unausgegoren, aber unterhaltend und gar nicht so hirnlos wie seine Komponenten.
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Chris12zero 2010/03/10 02:47:31
Kommentar löschenDie großen Coen-Brüder haben sich mit "Burn After Reading" nach ihrem grandiosen oscarprämierten Meisterwerk "No Country for Old Men" mal wieder einen Spaß erlaubt !!
Denn diese verdammt schräge Spionage-Farce ist mit seiner ausgeklügelten aber auch verwirrenden Story, großartigen Dialogen und herrlich skurrilen Charakteren mal wieder eine Köstlichkeit für unser Zwerchfell, wobei das Lachen hier das ein oder andere Mal schon im Halse stecken bleiben kann und nicht immer den Geschmack des Zuschauers treffen kann !!
Der Cast um George Clooney, John Malkovich und Brad Pitt spielt herrlich selbstironisch, wobei Brad Pitt hier als dämlicher Fitnesstrainer echt den Vogel abschießt und das absolute Highlight des Films ist !!
Wobei ich nicht vergessen will das George Clooney durchaus ein guter "Erfinder" sein kann ... !! ;) ^^
Fazit: Absolut großartiger und "heißer Geheimdienst-Scheiß" der Coens !! ^^
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Redfoxx 2010/03/07 13:50:05
Kommentar löschenWas soll man zu den Coens noch schreiben. Sie coennens (kleiner Wortwitz) einfach. Alle Schauspieler scheinen unter ihrer Regie noch mal ne Schippe drauflegen zu können. Wann hat man Brad Pitt schon mal mit so einem Spaß einen Grenzdebilen spielen sehen?
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