Den Coen-Brüdern ist es gegeben, selbst das Triviale zur Kunst zu erheben. Irgendwo zwischen Spionagefarce und Screwballkomödie pendelt "Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?", bei der ausgerechnet die Schönlinge Pitt und Clooney zu der Ironie fähigen Selbstdarstellern wachsen.
Drei Elemente zeichnen «Burn After Reading» aus: die einzigartigen Figuren, die treffenden Dialoge und das perfekte Timing. Besonders köstlich ist der erstmals in einem Coen-Werk auftauchende Brad Pitt. Er spielt den leicht vertrottelten Fitnesstrainer mit leidenschaftlicher Konsequenz und aufopfernder Hingabe. Aber auch George Clooney wird von den Coens wieder einmal vorzüglich gegen seinen üblichen Ruf besetzt.
[...]"Burn After Reading" dem Vergleich mit anderen Werken der Coens zu unterziehen ist sicher nicht gerade die fairste Methode, da vieles im Film jedoch derart eindeutig gängige Elemente aufwärmt, die zuvor bei voller Hitze kochten und hier nur vereinzeltes Blubbern einsetzt, müssen die Brüder sich dies gefallen lassen. Unter dem Strich ist der Film schon ein wenig mehr, als bloß einfallsloses Selbstzitat, doch auch losgelöst vom Gesamtwerk der Coens ist er schlicht uninteressant, kaum witzig, es mangelt ihm an Bissigkeit, die Charaktere und Story zünden nicht und nicht einmal ein gewisses Vergnügen an der Starbesetzung an sich setzt ein. Handwerklich ist "Burn After Reading" solide bis gut umgesetzt, die Kamerafahrten zu Anfang und am Ende sind nett anzuschauen und in der ganzen optischen Gestaltung erlauben sich die Coens nicht die Mängel, die sich in ihre Story eingeschlichen haben.[...]
[...] Fazit: „Burn After Reading“ ist ein intelligenter Film über viele Menschen, die ihre Intelligenz anscheinend mal auf Standby geschaltet haben. Und als eine „Verkettung unglücklicher Umstände“, die zum Glück jede Menge Lacher bietet, funktioniert der Film hervorragend.
"Burn After Reading" ist kein ganz großer Wurf. Dafür aber ein glänzend inszenierter Genrestreifen mit nicht allzu großen Ambitionen und statt dessen viel Routine sowie jeder Menge versteckter Widerhaken. Wenn dann obendrein noch - ähm, dings - aus Versehen erschossen wird, dann sollte eigentlich jeder zufrieden sein.
[...]Es sollte von daher offensichtlich ein Spaß-Projekt der Coens werden, die die Rollen ihren Schauspielern derart auf den Leib geschrieben haben, dass man diesen die Lust am Schauspielen wirklich in jeder Szene ansieht. Es ist von deshalb umso bedauerlicher, dass das Potential der Story vor diesem Hintergrund vernachlässigt wurde. „Burn after Reading“ hätte ganz ohne Zweifel das Potential zu Mehr gehabt, hätte mit beißender Satire ein Gesellschaftsbild skizzieren können, dass dieser den Spiegel vorhält, doch ist dies nur im Ansatz gelungen. Doch wäre dies mit Sicherheit zu verschmerzen gewesen, wenn der Makel des Verharrens in Ansätzen nicht auch für die restlichen Aspekte gelten würde: Der Humor, der Spaß, die Dialoge – All dies beschränkt sich leider auf (immerhin) gut gemachte Ausgangspunkte. „Wer verbrennt sich hier die Finger“ ist der deutsche Untertitel von „Burn after Reading“. Nach Sichtung des Films muss konstatiert werden, dass es die Coens selbst sind, die sich diesmal verdammt heiße Pfoten eingehandelt haben, denn das war knapp!
Bis jetzt der schlechteste Coen, den ich gesehen habe. Aber wenn man bedenkt das er trotzdem noch besser ist als manch anderer Hollywoodkram muss man ihm einfach mehr Punkte geben.
[...]Der Film ist eine herrlich skurrile Parabel über menschliche Geltungssucht, Selbstüberschätzung, Jugend-/ und Schönheitswahn, Egoismus und nicht zuletzt über eine Gesellschaft, die Liebe und Zuneigung zunehmends mit Sex verwechselt und durch ihn zu ersetzen versucht. Überzeichnet? Ja sicher. Aber im Kern sehr viel wahrer und ehrlicher, als wir es vielleicht einsehen möchten.[...]
[...] Für so einen namhaften Cast fällt „Burn After Reading“ sehr alternativ aus. Und das ist gut so, dafür lieben wir die Coens. Die beiden Brüder haben ihre Vielseitigkeit schon längst unter Beweis gestellt und präsentieren diesmal mit ihrer gewohnten Handschrift eine außerordentlich erheiternde und temporeiche Komödie mit Stil, die gekonnt zum schwarzhumorigen Wahnsinn ausartet. Nicht so übersinnlich wie „Ladykillers“, nicht so speziell wie „Fargo“, einfach eine perfekte, ins Gesicht geklatschte Absurdität, welche sich selbst nicht mit einer Auflösung, sondern einfach mit dem Abspann befreit.
Nachdem sich die Coen-Brüder im letzten Jahr mit ihrem 4-fach Oscar gekrönten Neo-Western No Country For Old Men fulminant zurückgemeldet haben, präsentieren sie nun im Fahrwasser ihres massenkompatiblen Erfolgs die Komödie Burn After Reading als Kontrastprogramm zu der staubtrockenen Romanadaption. Bunt, durchgeknallt und dank George Clooney, Brad Pitt und Co. mit einem immensen Staraufgebot, katapultierte sich der Streifen am Startwochenende mit einem Einspiel von mehr als 19 Millionen Dollar auf Platz 1 der US-amerikanischen Kinocharts. Die Idee für den Film bekamen Joel und Ethan Coen, als sie sich über eine erneute Zusammenarbeit mit ihren Stammschauspielern Gedanken machten. Das Ergebnis ist eine episodenartige Agentenkomödie, rabenschwarz, bitterböse und extrem lässig. Trotzdem will der Funke an keiner Stelle des Films so recht überspringen. Zu konstruiert wirken Plot und Dialoge, zu uninspiriert die Regie, zu lustlos die Darsteller. Man hat das Gefühl, die Coens seien so naiv, dass sie den Zuschauern einen auf ihre unabstreitbaren Stärken aufbauenden Film präsentieren könnten, ohne jegliche Innovationen, ohne jegliche Frische. So funktioniert Burn After Reading zwar in einem gewissen Rahmen, aber man wird das beschleichende Gefühl nicht los, alles schon einmal in der Form von den Ausnahmeregisseuren gesehen zu haben.
Die Enttäuschung über "Burn After Reading" hat nichts mit dem "ernsteren" oder "erwachseneren" Werk der Coens vom vergangenen Jahr "No Country" zu tun, der ihnen einen Oscar verschaffte. "No Country" baute nicht weniger als "Burn after Reading" auf düsterer, komischer Ironie auf, wobei letzter eine blumenhafte Verkettung zufälliger Entscheidungen ist, welche in Blut auf einem Schlafzimmerschrank enden. Die Enttäuschung liegt eher darin, dass "Burn after Reading" wenig Überraschungen und überraschend mageren Esprit bietet.
[...]Dass diese groteske Farce, die ganz nebenbei Klischees von Bourne und co. durch den Kakao zieht, sich nicht aufgrund ihrer seltsamen Erzählstruktur selbst erschießt, ist vor allem den brillanten Darstellern zu verdanken. Diese verstehen es, jeder ihrer völlig absurden Rollen eine realistische Dimension zu entlocken. Das die Coens das Drehbuch mit eben jenen Schauspielern im Kopf geschrieben haben, dürfte auch nicht geschadet haben. Von allen der witzigen Figuren stiehlt aber vor allem Brad Pitt allen die Show. Seine Darstellung des völlig doofen Fitness-Trainers zeigt einmal mehr, warum er zu den besten Schauspielern seiner Generation gehört.[...]
Zu den zwölf Filmen der Coen-Brüder, von denen ich zwar nicht alle gesehen habe, aber die gesehenen zumindest gut finde (”Arizona Junior”, “The Big Lebowsky”, “Oh Brother, Where Are Thou”, “No Country For Old Men“) gesellt sich nun ein 13., die intelligente Komödie “Burn After Reading”. Dabei schlagen die beiden eine gänzlich andere Richtung als bei dem Vorgänger ein und knüpfen so wieder an ihre sehr guten bisherigen Komödien an.
Die Story ist dabei wie gewohnt wendungsreich und voller schwarzem Humor, die Charaktere völlig abgedreht und das Ende mehr oder weniger unerwartet. Die Gags sitzen, die Schauspieler sind in Hochform. Der Film lässt die Sache ganz ruhig angehen - Osborne wird gefeuert, seine Frau will sich scheiden lassen, sie hat nämlich noch eine Affäre - diese Affäre wiederum lernt Linda kennen, und Chad und Linda wollen ja grade Osborne erpressen. Bis dieser Zeitpunkt erreicht ist, vergeht einige Zeit. Der Film lässt sich Zeit, die…
Zu den zwölf Filmen der Coen-Brüder, von denen ich zwar nicht alle gesehen habe, aber die gesehenen zumindest gut finde (”Arizona Junior”, “The Big Lebowsky”, “Oh Brother, Where Are Thou”, “No Country For Old Men“) gesellt sich nun ein 13., die intelligente Komödie “Burn After Reading”. Dabei schlagen die beiden eine gänzlich andere Richtung als bei dem Vorgänger ein und knüpfen so wieder an ihre sehr guten bisherigen Komödien an.
Die Story ist dabei wie gewohnt wendungsreich und voller schwarzem Humor, die Charaktere völlig abgedreht und das Ende mehr oder weniger unerwartet. Die Gags sitzen, die Schauspieler sind in Hochform. Der Film lässt die Sache ganz ruhig angehen - Osborne wird gefeuert, seine Frau will sich scheiden lassen, sie hat nämlich noch eine Affäre - diese Affäre wiederum lernt Linda kennen, und Chad und Linda wollen ja grade Osborne erpressen. Bis dieser Zeitpunkt erreicht ist, vergeht einige Zeit. Der Film lässt sich Zeit, die Charaktere einzuführen, zieht aber dann das Tempo an, die Geschehnisse überkreuzen sich, und das CIA weiß eigentlich gar nicht was da los ist und ist ziemlich ratlos.
“Beobachten Sie sie, was sie so tun. Und berichten Sie mir wieder, was so läuft.”
Am Ende des Films ist man erstmal sprachlos - was ist da grade passiert, und vor allem - warum und was war der Auslöser? Im Grunde geht es um diese CD mit dem “Geheimscheiß”, doch es sind ja letztendlich nur Osbornes Memoiren, doch Chad und Linda wissen das nicht. All die Geschehnisse drumherum, die durch diese Kleinigkeit miteinander verwickelt werden sind Nichtigkeiten - bis zum “großen” Finale, in dem dann jeder merkt - wofür das ganze?
Der Film ist eine sehr gute Abwechslung zu den lauten Komödien, die aus Angst, zu wenig Aufmerksamkeit zu erreichen auch gerne mal unter die Gürtellinie zielen. “Burn After Reading” ist da ruhiger, unaufdringlicher und grade das macht den Witz aus, das lässt die völlig überzeichneten Charaktere so absurd erscheinen.
“Wir sollten das nicht wiederholen. Was auch immer… das war.”
Fazit: Wenn am Anfang auch etwas zu ruhig, so ist “Burn After Reading” auf seine Art eine sehr gut funktionierende Komödie, die mit einer etwas höheren Gagdichte sogar noch besser wäre - aber vielleicht war das ja auch genau so gewollt, wie es jetzt ist.
Mit „Burn after reading“ schließen die Coens ihre persönliche Idioten-Trilogie mit Clooney ab und denken drüber nach, ab Brad Pitt auch so ein Triptichon der Albernheiten verdient hätte. Soll man das nun ernst nehmen? Müssen Regisseure eigentlich immer das erfüllen, was sie vorher an Erwartungen aufgebaut haben? Eindeutig bringt hier ein „Nein“ viel mehr Spaß.
(...) Das ist sehr unterhaltsam und die Kürze des Films, das hohe Erzähltempo lassen auch im anfänglichen Chaos keine echte Langeweile aufkommen und doch blieb bei mir der Eindruck zurück, dass sich der Film im Kopf schneller auflösen wird als einige seiner Vorgänger. Man kennt die Methode Coen eben langsam und ein bißchen verlassen sich die beiden hier zu sehr, auf eine Variation altbekannter Zutaten. Er erinnert an die routinierten späten Krimi-Comedy-Fingerübungen von Woody Allen, die auch unterhaltsam anzuschauen sind, bei denen man sich aber auch selten das Gefühl einstellt, sie sobald noch einmal sehen zu wollen.
Gute Unterhaltung auf jeden Fall und wohl der witzigste und überdrehteste Coen-Film seit langem - JK Simmons als hochrangiger CIA-Boss hat eine der witzigsten Schlußsätze überhaupt -, aber der letzte Kick um in einer Liga mit “Fargo”, “Big Lebowsky”, “Barton Fink” oder “O Brother Where Art Thou” mitzuspielen fehlte mir leider.
So ein bisschen sind die Coen-Brüder mit “Burn After Reading” zwischen Baum und Borke gelandet. Für einen Coen-Kult-Streifen a la “Big Lebowski” ist er weder subtil noch schräg genug, für eine Mainstreamkomödie landet er zu wenige Lacher. Die wenigen Pointen aber lohnen sich. Zumal das Star-Ensemble wirklich großartig ist: Brad Pitt ein Volltreffer als Volltrottel, George Clooney als “serial lover” mit Heimwerkerambitionen, Tilda Swinton als der Tiefkühlschrank unter den rothaarigen Geliebten. (Mehr im Podcast)
Mit Wohlgefallen betrachten die Coens die Manipulierbarkeit ihrer Geschöpfe, folgen amüsiert der absurden Bestimmung, die sie ihnen auferlegt haben. Ihrem arglosen Nihilismus ist nichts heilig und der Tod nur ein Slapstick-Effekt. Bezeichnenderweise sind jene Szenen am witzigsten, in denen Cox´ ehemalige Vorgesetzte versuchen, einen Sinn hinter den haarsträubenden Verwicklungen zu erkennen.
Glanzstück des Films sind zweifellos die geschliffenen Dialoge. Ihnen gelingt das Kunststück, die Absurdität des ohnehin absurden Plots nochmals zu übertreffen. Unterhaltungen wie die zwischen Chad und Linda über die Vor- und Nachteile von Internetkontaktbörsen erinnern nicht nur wegen Frances McDormand an alte Fargo-Zeiten. McDormand, aber auch den anderen Darsteller, allen voran George Clooney, der sein öffentliches Image als Herzensbrecher genüsslich persifliert, merkt man an, wie sehr sie sich für ihre Rollen ins Zeug legen.
Das Bemerkenswerte an "Burn after Reading" ist, mit welcher Kavaliersattitüde die Coens ihren eigenen Plot behandeln. Ein gewöhnlicher Hollywood-Film gibt sich ungeheuere Mühe, auch dem letzten haargenau zu erklären, was warum und wie geschieht. Darauf pfeifen die Coens, und die Schlussszene stellt geradezu eine Verhöhnung dieses Erklärzwangs dar, wenn zwei CIA-Bürohengste die diversen Mord- und Totschlagaktionen besprechen.
Auch wenn sich dabei alle moralisch zweifelhaft verhalten, empfinden die Coens aber keine wirkliche Verachtung gegenüber den Menschen. Dafür sind sie auch mit zu vielen, fast liebenswürdigen Ticks und Macken ausgestattet worden, während sie sich verzweifelt für ein Quäntchen Glück abstrampeln oder zumindest die immer wieder neu auftretenden Unglücke verhindern wollen. Der Humor dieses Komödie ist dabei stellenweise so schwarz, dass einem hin und wieder das Lachen gefriert, wenn der Film von brüllend komisch auf blutig brutal umschaltet – denn ohne Verluste kommt auch dieses Coen-Werk nicht aus.
Es sind die alltäglichen Verschleißerscheinungen des postindustriellen Lebensstils, die sich in solchen Ersatzhandlungen ausdrücken. Die Coen-Brüder greifen sie auf und kehren sie mit hysterischer Note nach außen. Mehr denn je würdigen sie dabei die kleinen Macken ihrer Figuren, die ratlos auf ihr Leben blicken und mit großer Energie fast immer das Falsche tun.
Mit Sicherheit ist Burn after "Reading – Wer verbrennt sich hier die Finger?" nicht der ganz große Wurf der Coens geworden, doch das Werk schlägt immer noch den Großteil anderer Filme, die derzeit im Kino zu sehen sind, um Längen in Sachen schrägem Humor und cooler Nonchalance. Wie in "The Big Lebowski", "Fargo" und dem ungleich düstereren "No Country for Old Men" sind es auch wieder einmal die schrägen Typen mit allen ihren kleinen und großen Marotten, die den Unterschied machen.
Nach ihrem düsteren Meisterwerk "No Country for Old Men" schlagen die Coen-Brüder wieder skurril-schräge Töne an. Für ihre Komödie, die sich u.a. gewitzt bei den Elementen des Agentenfilms bedient, versammelten sie eine Riege prominenter und gut aufgelegter Darsteller, von Brad Pitt über John Malkovich zu ihren Lieblingsmitwirkenden George Clooney und Frances McDormand. Offensichtlich wollten die Coens dem Affen mal so richtig Zucker geben. Das gelingt vor allem beim zweifarbig erblondeten Brad Pitt, der leicht debil in einem...
Als größte Überraschung dieses so kurzweiligen wie kurzen Films wird die große Auflösung nicht in einem Showdown inszeniert, sondern, unerhört, aus zweiter Hand erzählt. Von der CIA. Als habe sie am Drehbuch mitgeschrieben. Die Coens haben sich hier einmal mehr übertroffen. Und liefern nach dem erzbrutalen "No Country" nun eine höchst vergnügliche Posse, in der nicht mit einem Gasdruckgerät, sondern (fast) nur mit Pointen geschossen wird.
"Burn after Reading" ist eine handwerklich virtuos inszenierte, ziemlich alberne Geheimdienstkomödie. Auch eine Komödie moderner Geschlechterbeziehungen. [...] "Murphys Law" als Drehbuchprinzip, und Starkino der alten Schule mit viel Dialogwitz und genug Substanz.
Einer der schwächeren Werke der coen Brüder doch es ist wirklich zu empfehlen die auf filme ohne happy end stehen mir hat er gut gefallen da er wie alle anderen film de Brüder rabenschwarz ist doch etwas hat mich sehr gewundert das der Film ab 12 ist es gibt diverse Szenen in der die Gewaltdarstellung extrem blutig ist. Die Schauspieler überzegen nicht finde ich aber in diesem coen Film darf das sein da er sich nicht ernst nimmt.
Oft urkomische und leider selten gezwungen lächerliche Agentenfitnesscentermitarbeiterkomödie mit prächtigen ironischen, manchmal sogar tarantinoesken Dialogen und Sprüchen („Whose ass didn't I kiss?“), mit jeder Menge Zufall und Unglück, mit schräg-skurrilen Figuren überall, die sich stets mit Online-Bekanntschaften, Freundesgattinnen und Anderen betrügen, und zwar jeder mit jedem, aber von profanen Dingen wie „Liebe“ keine Spur. Irgendwie verwirren und verlaufen sich die einzelnen (Sub-)Plots ineinander, wenn dem ungeschickt-beschränkten Pseudoerpresserpaar Chad (Brad „The Shit“ Pitt) und Linda (den „Einen“ stets verzweifelnd suchend und dabei grandios aufspielend: Frances McDormand) von der örtlichen Muckibude die brisanten Memoiren des ehemaligen CIA-Analysten Osbourne Cox (John „What the fuck?“ Malkovich) in die Hände fallen und sie versuchen, aus den Daten eine Stange Geld zu machen – was selbstverständlich alles andere als glatt über die Bühne geht. Dann gibt’s noch Harry Pfarrer (George Clooney), der eine Affäre erstens mit Cox' gelangweilter Frau und dann noch mit mehreren Internetdates quasi zur selben Zeit hat und währenddessen Dildolehnstühle baut, dessen Frau aber auch irgendwie mit irgendwem was am Laufen hat, der in Cox' Wohnung wiederum durch Zufall auf den dort den Hausherren erwartenden Chad trifft – wie die verblüffte CIA weiß auch der Zuschauer nie wirklich etwas Genaues, Exaktes. Egal: Heraus kommt eigentlich blendende Situationskomik des Absurden, die nur in wenigen Szenen das Groteske ein kleines bisschen zu viel herausfordert oder in der eigenen Dialogverliebtheit steckenbleibt.
"Keiner weiss eigentlich irgendwas genaues"
Das ist dann ziemlich genau die zentrale Aussage des Films, ich weiss da wirklich auch nicht mehr, hab mich jedenfalls köstlich unterhalten gefühlt, dank dem wunderbaren Cast, einfach brilliant besetzt und umgesetzt.
Zuerst: GRANDIOSER Brad Pitt.
Der Film war Teil eines Geschenkkorbes an meine Eltern zu Weihnachten, und wurde direkt von meinem 17-jährigen Bruder, meiner Freundin, meinem Vater und mir geguckt (Muttern hatte keine Lust den zu gucken...). Der Film schaffte es, jeden von uns zu unterhalten. Die Geschichte an sich ist etwas verworren, jedoch kann man ihr immer folgen. Wovon der Film eigentlich lebt sind die Charaktere und die sehr starke Verkörperung dieser Charaktere durch die Schauspieler. Es ist einfach von Anfang bis Ende eine Freude, den Schauspielern beim schauspielern zuzusehen. Die Eigenarten des jeweiligen Protagonisten tragen den Film viel stärker voran als die Geschichte, oder, man könnte sagen, dass die Eigenarten der Protagonisten überhaupt den Großteil der Geschichte ausmachen. Das ist aber recht Coen-Typisch.
Mein zweiter Blindkauf (Burn after Reading) in letzter Zeit war ebenso wie "Bong of the Dead" ein "Fehlschuß".
Erst einmal zu den positiven Faktoren von meiner Seite:
Die Besetzung des geistig minderbemittelten Fitnesstrainers mit einem grandios spielenden Brad Pitt (eine Rolle die zu dem Schauspieler eigentlich gar nicht paßt, die er aber wirklich extrem gut verkörpert) und dem ebenfalls sehr guten George Clooney als notorischen, unter mahnischen Verfolgungswahn leidenden Fremdgänger sowie dem gut ausgewählten John Malkovich ist wirklich extrem gut gelungen. Eine viel bessere Besetzung dieser Charaktere hätte man wohl kaum finden können.
Auch die Story an sich: Grenzdebile Mitarbeiter eines Fitness-Centers finden eine ultra geheime CIA-CD (deren Inhalt eigentlich nur die Memoiren eines Ex-CIA-Mitarbeiters sind) und versuchen diesen daraufhin zu erpressen, verspricht im Prinzip einen guten Film.
Leider fährt die ganze Kiste (durch den Regisseur/Produzenten) mit Vollgas an die Wand aufgrund der extrem verworrenen Drehweise, der Umsetzung und Darstellung der Story und deren nicht genutzten Potential.
Ab Mitte/Ende des Films hat man kaum noch durchgesehen, wer wieso weshalb überhaupt da war u.s.w.
Wie man aus den o.g. Vorraussetzungen (erst recht die eigentlich sonst mit guten Filmen glänzenden Coen-Brüder) so grandios scheitern kann, will mir ehrlich gesagt nicht in den Kopf.
Schade, denn die Thematik hätte mit einer besseren Regie und Umsetzung erheblich mehr erreichen können. So reißt die Regie das aufgebaute Gerüst aus Grundidee und den gut besetzten Hauptdarstellern quasi mit den Hintern wieder ein, um es einmal plastisch herüberzubringen.
Wieder einmal ein klasse Streifen von Ethan und Joel Coen, die hier verantwortlich für Regie, Drehbuch, Schnitt und Produktion sind. Es ist nicht so ein Meilenstein wie "O Brother, Where Art Thou?", "The Big Lebowski" oder "Fargo". Aber der Film hat durchaus einen hohen Unterhaltungswert. Tilda Swinton, Frances McDormand und Brad Pitt sind in ihren Rollen einfach zum schiessen. Die Besetzung ist sowieso top! Anschauen und diesen schrägen Witz und den schwarzen Humor wirken lassen. Die Coen's in ihrem Element.
Hervorragend verwirrende Story rund um eine verlorengegangene CD eines Ex-CIA Mitarbeiters. Der absolut hochkarätige Cast spielt durchgängig toll und man merkt den Darstellern ihre Freude am Dreh richtig an (allen voran Brad Pitt). Ohne die ganz großen Brüller zaubert der Film dem Zuschauer nahezu ein Dauergrinsen ins Gesicht, dafür ein dickes Danke Coen Bros.! (sind aber etwas hinter den legendären 'Baum Bros.' anzusiedeln).
ähm. ich meine: Hast soweit Recht. Der Film braucht zwar etwas, um anzulaufen, macht dann aber extrem viel Spaß. Allerdings hast du Malkovich vergessen...Ts! Du wirst nachlässig, mein wolliger Freund!
Ich sollte mich vor verdächtigen Fahhrädern fernhalten...
Ja, aber er sollte trotzdem gesondert erwähnt werden :D Immerhin ist es Malkovich. Das habe ich ja jetzt zu Genüge getan, weshalb ich mich selbstzufrieden zurücklehne und an meinem Kaffee lümmele :D
Trotz theoretisch großartigem Cast bekleckert sich in Burn after Reading keiner der namhaften Schauspieler mit Ruhm. An dieser Enttäuschung können zwar die unzugänglichen, teilweise auch wirklich nervig hysterischen Charaktere Schuld tragen oder auch die wirre, absolut unglaubhafte Story und wahrscheinlich spielt auch beides eine bedeutende Rolle, doch wirken allen voran George Clonney und Brad Pitt in ihrer Rolle schlichtweg verloren und unglaubwürdig. Besonders Clonney hat gelegentlich die Eigenschaft sich selbst dabei zu spielen wie er eine Rolle spielt. Burn after Reading stellt letztlich ein technisch einwandfreies aber steriles Machwerk ohne große Gefühlsregungen dar. Es fehlt ihm, für eine Komödie besonders tragisch, an Witz und an einem Konzept außerhalb des Schema F.
Ich bin zwar kein absoluter Fanboy, doch die Coens überraschen mich immer wieder aufs Neue. Auch wenn man inzwischen weiß, was sie alles auf dem Kasten haben, ist es schon bemerkenswert, in wievielen Genres sie, scheinbar ohne weiteres, phänomenale Filme abliefern. Egal ob staubtrockener Thriller, schwarz/weiße Neo-Noir-Hommage oder sogar Wiederbelebung des Westerns. Sie kamen, sahen & siegten.
Hier wars also eine Komödie. Schlägt man die Akte zu "Burn after Reading" auf, fällt zuerst der beeindruckende Cast ins Auge, den die Coens dank ihrem Ruf mittlerweile wohl problemlos zusammentrommeln können. Durch die Bank liefern sie makellose Leistungen ab & verkörpern ihre abgedrehten Figuren mit spürbarer Leichtigkeit. Clooney spielt den Paranoiden, McDormand die Übereifrige, Swinton die unterkühlte (paradoxerweise) Kinderärztin, Malkovich den bemitleidenswerten, ungewollten Auslöser, Jenkins die einzige wirklich tragische Figur & als echtes Highlight Pitt den (optisch bereits erkennbar) debilen Fitnesscoach. Ein Staraufgebot zum "mit der Zunge schnalzen", dem man seinen Spaß ansieht.
Die Coenbrüder widerum schaffen es, ihren überwiegend bereits Coen-erprobten Cast durch ein verwirrendes Beziehungsgeflecht zu leiten, in dem scheinbar jeder jeden betrügt, bzw. "jeder mit jedem schläft". Trotz der wirklich zahlreichen Verwicklungen untereinander, verliert man nie den Überblick und kann sich voll und ganz dem heiteren Treiben hingeben. "Burn after Reading" ist dabei kein Brüller, sondern eher ein Film, der einem 90 Minuten lang ein Grinsen ins Gesicht zaubert. Ein solches Grinsen mussten wohl auch die Coens beim Dreh gehabt haben. Man merkt an jeder Stelle den Spaß, den Cast & Crew gehabt haben mussten. Doch natürlich gibts zwischendurch auch richtige Highlight-Sprüche oder Aktionen und sogar eine handvoll echter "What-the-Fuck"-Momente! Die Coens verstehen ihr Handwerk und treffen zu keiner Zeit den falschen Ton.
Und zwischen den ganzen Irrungen & Wirrungen lassen sich natürlich genug Doppeldeutigkeiten und Anspielungen finden. Oberflächlichkeit muss man hier nicht befürchten.
Leider, leider hab ich nur die Synchro-Fassung gesehen, was mich im Nachhinein sehr geärgert hat. Hier wären einige Dialoge mit Sicherheit noch pointierter rübergekommen & auch der ein oder andere Fluch wirkt eingedeutscht etwas bemüht. Aber dann lass ich eben noch ein paar Punkte Luft nach oben, fürs nächste Mal.
Ein Coensches Lustspiel, dass durch Kurzweiligkeit, glänzenden Darstellern & purer Freude dem Zuschauer ein skurriles Vergnügen bescherrt. Und am Ende wird eine Akte geschlossen, die man 90 Minuten lang gern bearbeitet hat.
@Pat: Hab deinen Kommentar bereits wahrgenommen. Finds sehr schade, dass er dir nicht zusagt, aber so ist das mit den Geschmäckern, nicht wahr? ;)
@Samourai: Danke und wird schnellst möglichst nachgeholt. :)
@SoulRaver: Hab Dank! :)
War jetzt für mich nicht so der Burner gewesen
auch wenn die Schauspieler an sich einzelnd doch sehr überzeugt haben
so hat mich die Story irgendwie nicht fesseln können ...
Brad Pitt wieder klasse
George Cloony als Fremgeher ... naja
das war wohl auch das was mich gelangweilt hat
der geht mit der fremd und die geht mit dem fremd ...
solche Filme find ich ätzend langweilig ...
aneinander gereihte Storys, wirres durcheinander ...
und das Ende des Films hab ich auch nicht kapiert
aber das lag wohl auch daran das ich unaufmerksam war
und nebenher andere Dinge gemacht habe ^^
joahr neee irgendwie nicht ... näää
teilweise hab ich ja schon gedacht das könnte ja bissl spannend werden weil in den Filmen wo Brad Pitt mitspielt, waren schon irgendwie cool ... zum Beispiel 12 Monkeys ... der Film ist klasse ^^
ich mein jetzt auch wo er keine Hauptrolle spielt ...
naja ... Heut Abend werd ich mir Scareface mal reinziehn
mal sehen wie der so ist ... Deluxe Edition Uncut ...
bin ich mal gespannt ^^
Scarface ist wirklich geil! :D Ist ne Kulturlücke die man schließen sollte.
Wegen Todeszug nach Yuma, der war eh gestern im Fernsehn aber ich war schon so müde und bin dann nach ner 3/4 Stunde gegangen. Aber ich werde ihn auf jeden Fall nachholen ;)
yeahr ... mach das mal ... Todeszug nach Yuma ist n klasse Film
ich weiß auch nicht wieso ich immer n Bogen um Scarface gemacht habe aber die Bilder bei Schnittberichte sagen schon einiges aus
ich bin gespannt ... ein Kumpel hatte schon so ne Kettensäge angekündigt hö höööö
schönen Abend dir noch
kannst mich ja adden falls du noch mehr an schönen Filmen kennst
man kann ja nie wissen was einem so entgeht ^^
Tja, was soll ich von "Burn after reading" halten?
Zuallererst ist da die Geschichte, die nicht besonders viel Sinn ergibt, aber doch auf ihre eigene Art und Weise einen gewissen Witz verbirgt. Nicht nur die Handlung ist herrlich sinnlos, auch die Dialoge sprühen nicht gerade vor Tiefgründigkeit. Irgendwie ist es schade, so tolle Schauspieler wie Tilda Swinton, George Clooney, John Malkovich und Brad Pitt in diesem banalen Film zu sehen, ohne dass sie wirklich zeigen können, was sie drauf haben. Fast schon eine Frechheit.
Und doch...
Obwohl er so banal und sinnlos ist, macht er Spaß. Zwischendurch fühlte ich mich richtig gut amüsiert, besonders als Linda und der zurückgebliebene Chad auftauchen und versuchen, mit ihren naiven Mittelchen Ozzie auf die Pelle zu rücken. Die sympathischsten waren mir immer noch George Clooney und Brad Pitt in ihren Rollen, einfach herrlich.
Fazit: Unterhaltsame Komödie, von der man keine Höhenflüge erwarten kann.
Klar war die gewollt, deswegen ist es ja so genial :>
Die Coens wissen halt, wie sie Dinge rüberbringen müssen, dass es unterhaltsam und intelligent, und nicht einfach nur strunzdoof wird.
Was "Burn After Reading" auszeichnet, ist die schlichte Sinnlosigkeit der Geschichte. Ein bedeppertes Paar. Gebildet von einem Hyperaktiven Fitness-Trainer-saukomisch von Brad Pitt verkörpert und der nach einer Schönheits-OP bettelnden Francis McDormand. Die Beiden verlangen hysterisch Geld für irgendeine CD und dringen damit bis zu den Russen vor. Dann noch ein George Clooney, der mit jeder Frau ins Bett steigt. Herrlich. Fast alles komplett komische Gestalten, die durch eine banale und so perfekt strukturierte Story stolpern. Unmengen an skurriler Szenen amüsieren zu jeder Zeit. Erfrischend und großartig. Aber keinesfalls irgendwelcher Klamauk, sondern eine intelligente Komödie mit gesund originellen Humor. Gekrönt und gewürdigt von dem köstlichen Gespräch am Ende.
-"Ist er tot?" -"Nein, nur im Koma."
Ihr seid alle ganz schlimm^^
Ich weiß ja nicht, was ihr für einen Humor habt, aber ich kann nicht verstehen, dass man es nicht lustig findet, wenn unsere stupide Gesellschaft auf so herrliche Art und Weise aufs Korn genommen wird...
Gut das Pat und ich nicht zur Masse gehören. :)
Loriot, Stromberg, Jakob und Adele, Monaco Franze. Das ist subtiler, feingeistiger Humor, aber doch bitte nicht das aufgesetzte Overacting der Coen Truppe. :)
Doch, anscheinend gehört ihr zur Masse! :)
Und doch, der Humor der Coens passt perfekt in deine Aufzählung. Mit Stromberg kann ich wiederum nichts anfangen. Ich möchte natürlich noch Monty Python ergänzen.
Das habe ich mir gedacht. Das sagt für mich so viel aus, wie für dich das ich die Coens nicht mag/verstehe.
Das ist unmöglich. Für beide nicht verständlich.
Aber was an Burn After Reading subtil sein soll, hätte ich gerne erläutert. Naja um ehrlich zu sein doch nicht. Die beiden interessieren mich so wenig. Ihre Art zu erzählen und "Kunst" zu machen ist mir weit entfernt und unwirklich. Ein erschreckend, heftig geliebtes Hype Bläschen.
Selbstverständlich kenne ich nicht alles. Aber das meiste ist schon ziemlich furchtbar. Bei den Coens fehlt eines; Ihre Filme sehen nach Kunst aus. Sozusagen: Das ist KUNST!
Die Kunst ist es aber Kunst nicht nach Kunst aussehen zu lassen.
Das funktioniert bei denen meiner bescheiden Meinung nach nie...
: )
Sorry, aber das Gebrabbel ist unmöglich und total sinnfrei. Hohle Unterstellungen und sinnlose Begriffe (Hype Bläschen).
Ich habe jeden Coen Film mehrfach gesehen, und bin jedes Mal aufs neue wieder absolut überwältigt von deren einzigartiger Art und Weise, skurrile, subtile, intelligente Geschichten zu erzählen und zu inszenieren. Zur Zeit gibt es keine Filmemacher in Amerika, die derart konstant und am Mainstream vorbei anspruchsvolle Komödien und auch Tragödien inszenieren. Film ist IMMER Kunst, es sei denn man schaut Michael Bay und Konsorten. Und Sion Sono soll seine Filme nicht nach Kunst aussehen lassen? Das ich doch hochstilisierte Kunst in Reinkultur. Genauso wie eben die Coens. Nur sind DIE viel subtiler und doch irgendwie realitätsnaher.
Beleidigen geht anders :)
Sorry, aber der letzte Satz ist schon wieder Blödsinn. Aber gut, lassen wirs wirklich. Es scheint tatsächlich Leute zu geben, die damit nichts anfangen können. Für mich zwar definitiv Geschmacksverirrung, aber gut... ;)
Ich sage das nicht generell. Kann selbst bei den noch objektv bleiben.
Ich hasse sie. Aber TRUE GRIT ist nunmal stark. NO COUNTRY mag ich wegen seinem Anti-Oscar Charakter, den er dann eigentlich dich schon wieder hat. Und FARGO war okay.
O Brother, war zu viel. Dem gebe ich aber noch eine Chance. Nur das Ding hier ist grausam. Zum Glück habe ich solche wie man hört: schlimmen Filme wie LADYKILLER und EIN (UN)MÖGLICHER HÄRTEFALL nicht gesehen.
@cineast: Ich finde den Coen-Humor keinesfalls überspielt oder dick aufgetragen. Er ist unscheinbar in Dialoge versteckt und macht deswegen auch bei den zweiten Sichten Spaß. Ich weiß nicht woran du siehst, dass die Coens vergebens versuchen intelligent und anders zu sein...;)
Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger? - Kritik
US 2008 Laufzeit 96 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 02.10.2008
Kritiken (25) — Film: Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]"Burn After Reading" dem Vergleich mit anderen Werken der Coens zu unterziehen ist sicher nicht gerade die fairste Methode, da vieles im Film jedoch derart eindeutig gängige Elemente aufwärmt, die zuvor bei voller Hitze kochten und hier nur vereinzeltes Blubbern einsetzt, müssen die Brüder sich dies gefallen lassen. Unter dem Strich ist der Film schon ein wenig mehr, als bloß einfallsloses Selbstzitat, doch auch losgelöst vom Gesamtwerk der Coens ist er schlicht uninteressant, kaum witzig, es mangelt ihm an Bissigkeit, die Charaktere und Story zünden nicht und nicht einmal ein gewisses Vergnügen an der Starbesetzung an sich setzt ein. Handwerklich ist "Burn After Reading" solide bis gut umgesetzt, die Kamerafahrten zu Anfang und am Ende sind nett anzuschauen und in der ganzen optischen Gestaltung erlauben sich die Coens nicht die Mängel, die sich in ihre Story eingeschlichen haben.[...]
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Fazit: „Burn After Reading“ ist ein intelligenter Film über viele Menschen, die ihre Intelligenz anscheinend mal auf Standby geschaltet haben. Und als eine „Verkettung unglücklicher Umstände“, die zum Glück jede Menge Lacher bietet, funktioniert der Film hervorragend.
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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschen"Burn After Reading" ist kein ganz großer Wurf. Dafür aber ein glänzend inszenierter Genrestreifen mit nicht allzu großen Ambitionen und statt dessen viel Routine sowie jeder Menge versteckter Widerhaken. Wenn dann obendrein noch - ähm, dings - aus Versehen erschossen wird, dann sollte eigentlich jeder zufrieden sein.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Es sollte von daher offensichtlich ein Spaß-Projekt der Coens werden, die die Rollen ihren Schauspielern derart auf den Leib geschrieben haben, dass man diesen die Lust am Schauspielen wirklich in jeder Szene ansieht. Es ist von deshalb umso bedauerlicher, dass das Potential der Story vor diesem Hintergrund vernachlässigt wurde. „Burn after Reading“ hätte ganz ohne Zweifel das Potential zu Mehr gehabt, hätte mit beißender Satire ein Gesellschaftsbild skizzieren können, dass dieser den Spiegel vorhält, doch ist dies nur im Ansatz gelungen. Doch wäre dies mit Sicherheit zu verschmerzen gewesen, wenn der Makel des Verharrens in Ansätzen nicht auch für die restlichen Aspekte gelten würde: Der Humor, der Spaß, die Dialoge – All dies beschränkt sich leider auf (immerhin) gut gemachte Ausgangspunkte. „Wer verbrennt sich hier die Finger“ ist der deutsche Untertitel von „Burn after Reading“. Nach Sichtung des Films muss konstatiert werden, dass es die Coens selbst sind, die sich diesmal verdammt heiße Pfoten eingehandelt haben, denn das war knapp!
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Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenBis jetzt der schlechteste Coen, den ich gesehen habe. Aber wenn man bedenkt das er trotzdem noch besser ist als manch anderer Hollywoodkram muss man ihm einfach mehr Punkte geben.
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CineKie: CineKie.de
Kommentar löschen[...]Der Film ist eine herrlich skurrile Parabel über menschliche Geltungssucht, Selbstüberschätzung, Jugend-/ und Schönheitswahn, Egoismus und nicht zuletzt über eine Gesellschaft, die Liebe und Zuneigung zunehmends mit Sex verwechselt und durch ihn zu ersetzen versucht. Überzeichnet? Ja sicher. Aber im Kern sehr viel wahrer und ehrlicher, als wir es vielleicht einsehen möchten.[...]
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Für so einen namhaften Cast fällt „Burn After Reading“ sehr alternativ aus. Und das ist gut so, dafür lieben wir die Coens. Die beiden Brüder haben ihre Vielseitigkeit schon längst unter Beweis gestellt und präsentieren diesmal mit ihrer gewohnten Handschrift eine außerordentlich erheiternde und temporeiche Komödie mit Stil, die gekonnt zum schwarzhumorigen Wahnsinn ausartet. Nicht so übersinnlich wie „Ladykillers“, nicht so speziell wie „Fargo“, einfach eine perfekte, ins Gesicht geklatschte Absurdität, welche sich selbst nicht mit einer Auflösung, sondern einfach mit dem Abspann befreit.
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschenNachdem sich die Coen-Brüder im letzten Jahr mit ihrem 4-fach Oscar gekrönten Neo-Western No Country For Old Men fulminant zurückgemeldet haben, präsentieren sie nun im Fahrwasser ihres massenkompatiblen Erfolgs die Komödie Burn After Reading als Kontrastprogramm zu der staubtrockenen Romanadaption. Bunt, durchgeknallt und dank George Clooney, Brad Pitt und Co. mit einem immensen Staraufgebot, katapultierte sich der Streifen am Startwochenende mit einem Einspiel von mehr als 19 Millionen Dollar auf Platz 1 der US-amerikanischen Kinocharts. Die Idee für den Film bekamen Joel und Ethan Coen, als sie sich über eine erneute Zusammenarbeit mit ihren Stammschauspielern Gedanken machten. Das Ergebnis ist eine episodenartige Agentenkomödie, rabenschwarz, bitterböse und extrem lässig. Trotzdem will der Funke an keiner Stelle des Films so recht überspringen. Zu konstruiert wirken Plot und Dialoge, zu uninspiriert die Regie, zu lustlos die Darsteller. Man hat das Gefühl, die Coens seien so naiv, dass sie den Zuschauern einen auf ihre unabstreitbaren Stärken aufbauenden Film präsentieren könnten, ohne jegliche Innovationen, ohne jegliche Frische. So funktioniert Burn After Reading zwar in einem gewissen Rahmen, aber man wird das beschleichende Gefühl nicht los, alles schon einmal in der Form von den Ausnahmeregisseuren gesehen zu haben.
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenDie Enttäuschung über "Burn After Reading" hat nichts mit dem "ernsteren" oder "erwachseneren" Werk der Coens vom vergangenen Jahr "No Country" zu tun, der ihnen einen Oscar verschaffte. "No Country" baute nicht weniger als "Burn after Reading" auf düsterer, komischer Ironie auf, wobei letzter eine blumenhafte Verkettung zufälliger Entscheidungen ist, welche in Blut auf einem Schlafzimmerschrank enden. Die Enttäuschung liegt eher darin, dass "Burn after Reading" wenig Überraschungen und überraschend mageren Esprit bietet.
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Der Cinephile: Der Cineasten-Blog Der Cinephile: Der Cineasten-Blog
Kommentar löschen[...]Dass diese groteske Farce, die ganz nebenbei Klischees von Bourne und co. durch den Kakao zieht, sich nicht aufgrund ihrer seltsamen Erzählstruktur selbst erschießt, ist vor allem den brillanten Darstellern zu verdanken. Diese verstehen es, jeder ihrer völlig absurden Rollen eine realistische Dimension zu entlocken. Das die Coens das Drehbuch mit eben jenen Schauspielern im Kopf geschrieben haben, dürfte auch nicht geschadet haben. Von allen der witzigen Figuren stiehlt aber vor allem Brad Pitt allen die Show. Seine Darstellung des völlig doofen Fitness-Trainers zeigt einmal mehr, warum er zu den besten Schauspielern seiner Generation gehört.[...]
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschenZu den zwölf Filmen der Coen-Brüder, von denen ich zwar nicht alle gesehen habe, aber die gesehenen zumindest gut finde (”Arizona Junior”, “The Big Lebowsky”, “Oh Brother, Where Are Thou”, “No Country For Old Men“) gesellt sich nun ein 13., die intelligente Komödie “Burn After Reading”. Dabei schlagen die beiden eine gänzlich andere Richtung als bei dem Vorgänger ein und knüpfen so wieder an ihre sehr guten bisherigen Komödien an.
Die Story ist dabei wie gewohnt wendungsreich und voller schwarzem Humor, die Charaktere völlig abgedreht und das Ende mehr oder weniger unerwartet. Die Gags sitzen, die Schauspieler sind in Hochform. Der Film lässt die Sache ganz ruhig angehen - Osborne wird gefeuert, seine Frau will sich scheiden lassen, sie hat nämlich noch eine Affäre - diese Affäre wiederum lernt Linda kennen, und Chad und Linda wollen ja grade Osborne erpressen. Bis dieser Zeitpunkt erreicht ist, vergeht einige Zeit. Der Film lässt sich Zeit, die…
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenMit „Burn after reading“ schließen die Coens ihre persönliche Idioten-Trilogie mit Clooney ab und denken drüber nach, ab Brad Pitt auch so ein Triptichon der Albernheiten verdient hätte. Soll man das nun ernst nehmen? Müssen Regisseure eigentlich immer das erfüllen, was sie vorher an Erwartungen aufgebaut haben? Eindeutig bringt hier ein „Nein“ viel mehr Spaß.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschen(...) Das ist sehr unterhaltsam und die Kürze des Films, das hohe Erzähltempo lassen auch im anfänglichen Chaos keine echte Langeweile aufkommen und doch blieb bei mir der Eindruck zurück, dass sich der Film im Kopf schneller auflösen wird als einige seiner Vorgänger. Man kennt die Methode Coen eben langsam und ein bißchen verlassen sich die beiden hier zu sehr, auf eine Variation altbekannter Zutaten. Er erinnert an die routinierten späten Krimi-Comedy-Fingerübungen von Woody Allen, die auch unterhaltsam anzuschauen sind, bei denen man sich aber auch selten das Gefühl einstellt, sie sobald noch einmal sehen zu wollen.
Gute Unterhaltung auf jeden Fall und wohl der witzigste und überdrehteste Coen-Film seit langem - JK Simmons als hochrangiger CIA-Boss hat eine der witzigsten Schlußsätze überhaupt -, aber der letzte Kick um in einer Liga mit “Fargo”, “Big Lebowsky”, “Barton Fink” oder “O Brother Where Art Thou” mitzuspielen fehlte mir leider.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenSo ein bisschen sind die Coen-Brüder mit “Burn After Reading” zwischen Baum und Borke gelandet. Für einen Coen-Kult-Streifen a la “Big Lebowski” ist er weder subtil noch schräg genug, für eine Mainstreamkomödie landet er zu wenige Lacher. Die wenigen Pointen aber lohnen sich. Zumal das Star-Ensemble wirklich großartig ist: Brad Pitt ein Volltreffer als Volltrottel, George Clooney als “serial lover” mit Heimwerkerambitionen, Tilda Swinton als der Tiefkühlschrank unter den rothaarigen Geliebten. (Mehr im Podcast)
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Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...
Kommentar löschenMit Wohlgefallen betrachten die Coens die Manipulierbarkeit ihrer Geschöpfe, folgen amüsiert der absurden Bestimmung, die sie ihnen auferlegt haben. Ihrem arglosen Nihilismus ist nichts heilig und der Tod nur ein Slapstick-Effekt. Bezeichnenderweise sind jene Szenen am witzigsten, in denen Cox´ ehemalige Vorgesetzte versuchen, einen Sinn hinter den haarsträubenden Verwicklungen zu erkennen.
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenGlanzstück des Films sind zweifellos die geschliffenen Dialoge. Ihnen gelingt das Kunststück, die Absurdität des ohnehin absurden Plots nochmals zu übertreffen. Unterhaltungen wie die zwischen Chad und Linda über die Vor- und Nachteile von Internetkontaktbörsen erinnern nicht nur wegen Frances McDormand an alte Fargo-Zeiten. McDormand, aber auch den anderen Darsteller, allen voran George Clooney, der sein öffentliches Image als Herzensbrecher genüsslich persifliert, merkt man an, wie sehr sie sich für ihre Rollen ins Zeug legen.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenDas Bemerkenswerte an "Burn after Reading" ist, mit welcher Kavaliersattitüde die Coens ihren eigenen Plot behandeln. Ein gewöhnlicher Hollywood-Film gibt sich ungeheuere Mühe, auch dem letzten haargenau zu erklären, was warum und wie geschieht. Darauf pfeifen die Coens, und die Schlussszene stellt geradezu eine Verhöhnung dieses Erklärzwangs dar, wenn zwei CIA-Bürohengste die diversen Mord- und Totschlagaktionen besprechen.
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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Kommentar löschenAuch wenn sich dabei alle moralisch zweifelhaft verhalten, empfinden die Coens aber keine wirkliche Verachtung gegenüber den Menschen. Dafür sind sie auch mit zu vielen, fast liebenswürdigen Ticks und Macken ausgestattet worden, während sie sich verzweifelt für ein Quäntchen Glück abstrampeln oder zumindest die immer wieder neu auftretenden Unglücke verhindern wollen. Der Humor dieses Komödie ist dabei stellenweise so schwarz, dass einem hin und wieder das Lachen gefriert, wenn der Film von brüllend komisch auf blutig brutal umschaltet – denn ohne Verluste kommt auch dieses Coen-Werk nicht aus.
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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenEs sind die alltäglichen Verschleißerscheinungen des postindustriellen Lebensstils, die sich in solchen Ersatzhandlungen ausdrücken. Die Coen-Brüder greifen sie auf und kehren sie mit hysterischer Note nach außen. Mehr denn je würdigen sie dabei die kleinen Macken ihrer Figuren, die ratlos auf ihr Leben blicken und mit großer Energie fast immer das Falsche tun.
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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de
Kommentar löschenMit Sicherheit ist Burn after "Reading – Wer verbrennt sich hier die Finger?" nicht der ganz große Wurf der Coens geworden, doch das Werk schlägt immer noch den Großteil anderer Filme, die derzeit im Kino zu sehen sind, um Längen in Sachen schrägem Humor und cooler Nonchalance. Wie in "The Big Lebowski", "Fargo" und dem ungleich düstereren "No Country for Old Men" sind es auch wieder einmal die schrägen Typen mit allen ihren kleinen und großen Marotten, die den Unterschied machen.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenNach ihrem düsteren Meisterwerk "No Country for Old Men" schlagen die Coen-Brüder wieder skurril-schräge Töne an. Für ihre Komödie, die sich u.a. gewitzt bei den Elementen des Agentenfilms bedient, versammelten sie eine Riege prominenter und gut aufgelegter Darsteller, von Brad Pitt über John Malkovich zu ihren Lieblingsmitwirkenden George Clooney und Frances McDormand. Offensichtlich wollten die Coens dem Affen mal so richtig Zucker geben. Das gelingt vor allem beim zweifarbig erblondeten Brad Pitt, der leicht debil in einem...
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenAls größte Überraschung dieses so kurzweiligen wie kurzen Films wird die große Auflösung nicht in einem Showdown inszeniert, sondern, unerhört, aus zweiter Hand erzählt. Von der CIA. Als habe sie am Drehbuch mitgeschrieben. Die Coens haben sich hier einmal mehr übertroffen. Und liefern nach dem erzbrutalen "No Country" nun eine höchst vergnügliche Posse, in der nicht mit einem Gasdruckgerät, sondern (fast) nur mit Pointen geschossen wird.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschen"Burn after Reading" ist eine handwerklich virtuos inszenierte, ziemlich alberne Geheimdienstkomödie. Auch eine Komödie moderner Geschlechterbeziehungen. [...] "Murphys Law" als Drehbuchprinzip, und Starkino der alten Schule mit viel Dialogwitz und genug Substanz.
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Kommentare (218) — Film: Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?
Kommentar schreibenB-RABBIT 2012/01/28 18:07:45
Kommentar löschenWas war denn des für ein bescheuerter Film. Brad Piit, George Clooney, Malkovich, alles gute Stars und dann so ein unlustiger verwirrender Film.
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1000Mindhunter 2012/01/22 18:01:02
Kommentar löschenEiner der schwächeren Werke der coen Brüder doch es ist wirklich zu empfehlen die auf filme ohne happy end stehen mir hat er gut gefallen da er wie alle anderen film de Brüder rabenschwarz ist doch etwas hat mich sehr gewundert das der Film ab 12 ist es gibt diverse Szenen in der die Gewaltdarstellung extrem blutig ist. Die Schauspieler überzegen nicht finde ich aber in diesem coen Film darf das sein da er sich nicht ernst nimmt.
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Benjamin W. 2012/01/21 18:30:14
Kommentar löschenOft urkomische und leider selten gezwungen lächerliche Agentenfitnesscentermitarbeiterkomödie mit prächtigen ironischen, manchmal sogar tarantinoesken Dialogen und Sprüchen („Whose ass didn't I kiss?“), mit jeder Menge Zufall und Unglück, mit schräg-skurrilen Figuren überall, die sich stets mit Online-Bekanntschaften, Freundesgattinnen und Anderen betrügen, und zwar jeder mit jedem, aber von profanen Dingen wie „Liebe“ keine Spur. Irgendwie verwirren und verlaufen sich die einzelnen (Sub-)Plots ineinander, wenn dem ungeschickt-beschränkten Pseudoerpresserpaar Chad (Brad „The Shit“ Pitt) und Linda (den „Einen“ stets verzweifelnd suchend und dabei grandios aufspielend: Frances McDormand) von der örtlichen Muckibude die brisanten Memoiren des ehemaligen CIA-Analysten Osbourne Cox (John „What the fuck?“ Malkovich) in die Hände fallen und sie versuchen, aus den Daten eine Stange Geld zu machen – was selbstverständlich alles andere als glatt über die Bühne geht. Dann gibt’s noch Harry Pfarrer (George Clooney), der eine Affäre erstens mit Cox' gelangweilter Frau und dann noch mit mehreren Internetdates quasi zur selben Zeit hat und währenddessen Dildolehnstühle baut, dessen Frau aber auch irgendwie mit irgendwem was am Laufen hat, der in Cox' Wohnung wiederum durch Zufall auf den dort den Hausherren erwartenden Chad trifft – wie die verblüffte CIA weiß auch der Zuschauer nie wirklich etwas Genaues, Exaktes. Egal: Heraus kommt eigentlich blendende Situationskomik des Absurden, die nur in wenigen Szenen das Groteske ein kleines bisschen zu viel herausfordert oder in der eigenen Dialogverliebtheit steckenbleibt.
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ThomasWzS 2012/01/17 23:21:48
Kommentar löschen"Keiner weiss eigentlich irgendwas genaues"
Das ist dann ziemlich genau die zentrale Aussage des Films, ich weiss da wirklich auch nicht mehr, hab mich jedenfalls köstlich unterhalten gefühlt, dank dem wunderbaren Cast, einfach brilliant besetzt und umgesetzt.
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Jeff Lebowski 2012/01/04 14:38:04
Kommentar löschenGenial gespielt von Pitt/Malkowich und im typischen Coen-Stil!
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BlackEaster 2012/01/04 12:30:42
Kommentar löschenZuerst: GRANDIOSER Brad Pitt.
Der Film war Teil eines Geschenkkorbes an meine Eltern zu Weihnachten, und wurde direkt von meinem 17-jährigen Bruder, meiner Freundin, meinem Vater und mir geguckt (Muttern hatte keine Lust den zu gucken...). Der Film schaffte es, jeden von uns zu unterhalten. Die Geschichte an sich ist etwas verworren, jedoch kann man ihr immer folgen. Wovon der Film eigentlich lebt sind die Charaktere und die sehr starke Verkörperung dieser Charaktere durch die Schauspieler. Es ist einfach von Anfang bis Ende eine Freude, den Schauspielern beim schauspielern zuzusehen. Die Eigenarten des jeweiligen Protagonisten tragen den Film viel stärker voran als die Geschichte, oder, man könnte sagen, dass die Eigenarten der Protagonisten überhaupt den Großteil der Geschichte ausmachen. Das ist aber recht Coen-Typisch.
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HxC_Moe 2011/12/20 15:39:06
Kommentar löschenFand ich persönlich langweilig, wenig lustig und wirr.
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Lukin1971 2011/11/08 08:46:16
Kommentar löschenMein zweiter Blindkauf (Burn after Reading) in letzter Zeit war ebenso wie "Bong of the Dead" ein "Fehlschuß".
Erst einmal zu den positiven Faktoren von meiner Seite:
Die Besetzung des geistig minderbemittelten Fitnesstrainers mit einem grandios spielenden Brad Pitt (eine Rolle die zu dem Schauspieler eigentlich gar nicht paßt, die er aber wirklich extrem gut verkörpert) und dem ebenfalls sehr guten George Clooney als notorischen, unter mahnischen Verfolgungswahn leidenden Fremdgänger sowie dem gut ausgewählten John Malkovich ist wirklich extrem gut gelungen. Eine viel bessere Besetzung dieser Charaktere hätte man wohl kaum finden können.
Auch die Story an sich: Grenzdebile Mitarbeiter eines Fitness-Centers finden eine ultra geheime CIA-CD (deren Inhalt eigentlich nur die Memoiren eines Ex-CIA-Mitarbeiters sind) und versuchen diesen daraufhin zu erpressen, verspricht im Prinzip einen guten Film.
Leider fährt die ganze Kiste (durch den Regisseur/Produzenten) mit Vollgas an die Wand aufgrund der extrem verworrenen Drehweise, der Umsetzung und Darstellung der Story und deren nicht genutzten Potential.
Ab Mitte/Ende des Films hat man kaum noch durchgesehen, wer wieso weshalb überhaupt da war u.s.w.
Wie man aus den o.g. Vorraussetzungen (erst recht die eigentlich sonst mit guten Filmen glänzenden Coen-Brüder) so grandios scheitern kann, will mir ehrlich gesagt nicht in den Kopf.
Schade, denn die Thematik hätte mit einer besseren Regie und Umsetzung erheblich mehr erreichen können. So reißt die Regie das aufgebaute Gerüst aus Grundidee und den gut besetzten Hauptdarstellern quasi mit den Hintern wieder ein, um es einmal plastisch herüberzubringen.
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RoosterCogburn 2011/11/04 20:40:29
Kommentar löschenWieder einmal ein klasse Streifen von Ethan und Joel Coen, die hier verantwortlich für Regie, Drehbuch, Schnitt und Produktion sind. Es ist nicht so ein Meilenstein wie "O Brother, Where Art Thou?", "The Big Lebowski" oder "Fargo". Aber der Film hat durchaus einen hohen Unterhaltungswert. Tilda Swinton, Frances McDormand und Brad Pitt sind in ihren Rollen einfach zum schiessen. Die Besetzung ist sowieso top! Anschauen und diesen schrägen Witz und den schwarzen Humor wirken lassen. Die Coen's in ihrem Element.
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manager18 2011/10/19 00:23:33
Kommentar löschenEin typischer Film der Coen Brüder. Guter Humor und ein perfektes Timing machen ihn wirklich sehenswert.
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Karowdame 2011/10/12 12:23:22
Kommentar löschenToller Film, den ich immer wieder sehen kann und bei dem ich mich immer wieder halb totlache! Unbedingt ansehen...
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Sheeeeep 2011/10/10 12:42:37
Kommentar löschenHervorragend verwirrende Story rund um eine verlorengegangene CD eines Ex-CIA Mitarbeiters. Der absolut hochkarätige Cast spielt durchgängig toll und man merkt den Darstellern ihre Freude am Dreh richtig an (allen voran Brad Pitt). Ohne die ganz großen Brüller zaubert der Film dem Zuschauer nahezu ein Dauergrinsen ins Gesicht, dafür ein dickes Danke Coen Bros.! (sind aber etwas hinter den legendären 'Baum Bros.' anzusiedeln).
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CapitanKnaecke 2011/10/10 13:16:48
Antwort löschenMääääh....
ähm. ich meine: Hast soweit Recht. Der Film braucht zwar etwas, um anzulaufen, macht dann aber extrem viel Spaß. Allerdings hast du Malkovich vergessen...Ts! Du wirst nachlässig, mein wolliger Freund!
Sheeeeep 2011/10/10 13:21:37
Antwort löschenNicht vergessen, er gehört zum tollen Cast CapitanFuchs :)
CapitanKnaecke 2011/10/10 13:29:28
Antwort löschenIch sollte mich vor verdächtigen Fahhrädern fernhalten...
Ja, aber er sollte trotzdem gesondert erwähnt werden :D Immerhin ist es Malkovich. Das habe ich ja jetzt zu Genüge getan, weshalb ich mich selbstzufrieden zurücklehne und an meinem Kaffee lümmele :D
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Sheeeeep 2011/10/10 13:32:38
Antwort löschenDu alter Lümmler :D
Das erinnert mich an Superbrain: "Wen spielte John Malkovich im gleichnamigen Film 'Being John Malkovich'? - "Tom Hanks!"
Neokraid 2011/10/10 19:43:40
Antwort löschenWas stand in den 80ern auf den berühmten Anti-Atomkraft-Buttons? Atomkraft Nein ... Nein. :D
Azazil 2011/10/06 01:48:19
Kommentar löschenTrotz theoretisch großartigem Cast bekleckert sich in Burn after Reading keiner der namhaften Schauspieler mit Ruhm. An dieser Enttäuschung können zwar die unzugänglichen, teilweise auch wirklich nervig hysterischen Charaktere Schuld tragen oder auch die wirre, absolut unglaubhafte Story und wahrscheinlich spielt auch beides eine bedeutende Rolle, doch wirken allen voran George Clonney und Brad Pitt in ihrer Rolle schlichtweg verloren und unglaubwürdig. Besonders Clonney hat gelegentlich die Eigenschaft sich selbst dabei zu spielen wie er eine Rolle spielt. Burn after Reading stellt letztlich ein technisch einwandfreies aber steriles Machwerk ohne große Gefühlsregungen dar. Es fehlt ihm, für eine Komödie besonders tragisch, an Witz und an einem Konzept außerhalb des Schema F.
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Nayuma 2011/10/04 15:17:56
Kommentar löschenGerade so schoen komisch, weil so paranoid & exzentrisch... ;)
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Benjamin Barker 2011/10/03 02:20:28
Kommentar löschenIch bin zwar kein absoluter Fanboy, doch die Coens überraschen mich immer wieder aufs Neue. Auch wenn man inzwischen weiß, was sie alles auf dem Kasten haben, ist es schon bemerkenswert, in wievielen Genres sie, scheinbar ohne weiteres, phänomenale Filme abliefern. Egal ob staubtrockener Thriller, schwarz/weiße Neo-Noir-Hommage oder sogar Wiederbelebung des Westerns. Sie kamen, sahen & siegten.
Hier wars also eine Komödie. Schlägt man die Akte zu "Burn after Reading" auf, fällt zuerst der beeindruckende Cast ins Auge, den die Coens dank ihrem Ruf mittlerweile wohl problemlos zusammentrommeln können. Durch die Bank liefern sie makellose Leistungen ab & verkörpern ihre abgedrehten Figuren mit spürbarer Leichtigkeit. Clooney spielt den Paranoiden, McDormand die Übereifrige, Swinton die unterkühlte (paradoxerweise) Kinderärztin, Malkovich den bemitleidenswerten, ungewollten Auslöser, Jenkins die einzige wirklich tragische Figur & als echtes Highlight Pitt den (optisch bereits erkennbar) debilen Fitnesscoach. Ein Staraufgebot zum "mit der Zunge schnalzen", dem man seinen Spaß ansieht.
Die Coenbrüder widerum schaffen es, ihren überwiegend bereits Coen-erprobten Cast durch ein verwirrendes Beziehungsgeflecht zu leiten, in dem scheinbar jeder jeden betrügt, bzw. "jeder mit jedem schläft". Trotz der wirklich zahlreichen Verwicklungen untereinander, verliert man nie den Überblick und kann sich voll und ganz dem heiteren Treiben hingeben. "Burn after Reading" ist dabei kein Brüller, sondern eher ein Film, der einem 90 Minuten lang ein Grinsen ins Gesicht zaubert. Ein solches Grinsen mussten wohl auch die Coens beim Dreh gehabt haben. Man merkt an jeder Stelle den Spaß, den Cast & Crew gehabt haben mussten. Doch natürlich gibts zwischendurch auch richtige Highlight-Sprüche oder Aktionen und sogar eine handvoll echter "What-the-Fuck"-Momente! Die Coens verstehen ihr Handwerk und treffen zu keiner Zeit den falschen Ton.
Und zwischen den ganzen Irrungen & Wirrungen lassen sich natürlich genug Doppeldeutigkeiten und Anspielungen finden. Oberflächlichkeit muss man hier nicht befürchten.
Leider, leider hab ich nur die Synchro-Fassung gesehen, was mich im Nachhinein sehr geärgert hat. Hier wären einige Dialoge mit Sicherheit noch pointierter rübergekommen & auch der ein oder andere Fluch wirkt eingedeutscht etwas bemüht. Aber dann lass ich eben noch ein paar Punkte Luft nach oben, fürs nächste Mal.
Ein Coensches Lustspiel, dass durch Kurzweiligkeit, glänzenden Darstellern & purer Freude dem Zuschauer ein skurriles Vergnügen bescherrt. Und am Ende wird eine Akte geschlossen, die man 90 Minuten lang gern bearbeitet hat.
"Ich sollte noch 'ne Runde laufen."
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patcharisma 2011/10/03 03:20:25
Antwort löschenDieser Film ist trotz allem verblendeten Fan-Gehabe für diese Coens einfach nur ein Riesen-Scheiss, forgive me!
Le Samourai 2011/10/03 10:14:43
Antwort löschenAbsolut genialer Film, schöner Text. Unbedingt nochmal im O-Ton schauen! ;)
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SoulReaver 2011/10/03 10:50:49
Antwort löschenSehr schön! Einer meiner liebsten von den Coen's :)
Benjamin Barker 2011/10/03 23:24:05
Antwort löschen@Pat: Hab deinen Kommentar bereits wahrgenommen. Finds sehr schade, dass er dir nicht zusagt, aber so ist das mit den Geschmäckern, nicht wahr? ;)
@Samourai: Danke und wird schnellst möglichst nachgeholt. :)
@SoulRaver: Hab Dank! :)
cinemaalf 2011/10/02 17:53:20
Kommentar löschenEin köstlicher Zeitvertreib mit mehreren skurrilen Story´s und Charakteren die von den jeweiligem Schauspieler klasse und glaubhaft gespielt werden.
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Murphante 2011/10/01 13:42:51
Kommentar löschenWar jetzt für mich nicht so der Burner gewesen
auch wenn die Schauspieler an sich einzelnd doch sehr überzeugt haben
so hat mich die Story irgendwie nicht fesseln können ...
Brad Pitt wieder klasse
George Cloony als Fremgeher ... naja
das war wohl auch das was mich gelangweilt hat
der geht mit der fremd und die geht mit dem fremd ...
solche Filme find ich ätzend langweilig ...
aneinander gereihte Storys, wirres durcheinander ...
und das Ende des Films hab ich auch nicht kapiert
aber das lag wohl auch daran das ich unaufmerksam war
und nebenher andere Dinge gemacht habe ^^
nix für morphiiis :D
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Prechtl 2011/10/01 17:58:40
Antwort löschenBezüglich dem Ende: Mir ging's genauso, obwohl ich nicht abgelenkt war. Ich glaub einfach, dass der ganze Film nicht besonders viel Sinn macht ;)
Murphante 2011/10/01 18:44:22
Antwort löschenjoahr neee irgendwie nicht ... näää
teilweise hab ich ja schon gedacht das könnte ja bissl spannend werden weil in den Filmen wo Brad Pitt mitspielt, waren schon irgendwie cool ... zum Beispiel 12 Monkeys ... der Film ist klasse ^^
ich mein jetzt auch wo er keine Hauptrolle spielt ...
naja ... Heut Abend werd ich mir Scareface mal reinziehn
mal sehen wie der so ist ... Deluxe Edition Uncut ...
bin ich mal gespannt ^^
Prechtl 2011/10/01 19:22:40
Antwort löschenScarface ist wirklich geil! :D Ist ne Kulturlücke die man schließen sollte.
Wegen Todeszug nach Yuma, der war eh gestern im Fernsehn aber ich war schon so müde und bin dann nach ner 3/4 Stunde gegangen. Aber ich werde ihn auf jeden Fall nachholen ;)
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Murphante 2011/10/01 20:01:07
Antwort löschenyeahr ... mach das mal ... Todeszug nach Yuma ist n klasse Film
ich weiß auch nicht wieso ich immer n Bogen um Scarface gemacht habe aber die Bilder bei Schnittberichte sagen schon einiges aus
ich bin gespannt ... ein Kumpel hatte schon so ne Kettensäge angekündigt hö höööö
schönen Abend dir noch
kannst mich ja adden falls du noch mehr an schönen Filmen kennst
man kann ja nie wissen was einem so entgeht ^^
Prechtl 2011/10/01 20:46:33
Antwort löschenViel Spaß :D
Klar add ich dich ;)
DasM42 2011/09/23 14:31:31
Kommentar löschenTeilweise ziemlich lustig, Teilweise ziemlich spannend, Teilweise aber auch langweilig.
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Prechtl 2011/09/15 17:02:52
Kommentar löschenTja, was soll ich von "Burn after reading" halten?
Zuallererst ist da die Geschichte, die nicht besonders viel Sinn ergibt, aber doch auf ihre eigene Art und Weise einen gewissen Witz verbirgt. Nicht nur die Handlung ist herrlich sinnlos, auch die Dialoge sprühen nicht gerade vor Tiefgründigkeit. Irgendwie ist es schade, so tolle Schauspieler wie Tilda Swinton, George Clooney, John Malkovich und Brad Pitt in diesem banalen Film zu sehen, ohne dass sie wirklich zeigen können, was sie drauf haben. Fast schon eine Frechheit.
Und doch...
Obwohl er so banal und sinnlos ist, macht er Spaß. Zwischendurch fühlte ich mich richtig gut amüsiert, besonders als Linda und der zurückgebliebene Chad auftauchen und versuchen, mit ihren naiven Mittelchen Ozzie auf die Pelle zu rücken. Die sympathischsten waren mir immer noch George Clooney und Brad Pitt in ihren Rollen, einfach herrlich.
Fazit: Unterhaltsame Komödie, von der man keine Höhenflüge erwarten kann.
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Joeyjoejoe17 2011/09/15 18:05:10
Antwort löschenMir hat diese herrliche Sinnlosigkeit super gut gefallen. Gerade der Schlusssatz "Worum gings hier jetzt eigentlich?" (sinngemäß) fand ich klasse :D
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Prechtl 2011/09/15 18:38:49
Antwort löschenIch glaube die Sinnlosigkeit war eh gewollt :)
Joeyjoejoe17 2011/09/15 19:10:16
Antwort löschenKlar war die gewollt, deswegen ist es ja so genial :>
Die Coens wissen halt, wie sie Dinge rüberbringen müssen, dass es unterhaltsam und intelligent, und nicht einfach nur strunzdoof wird.
fkfilmkritik 2011/08/28 00:29:35
Kommentar löschenWas "Burn After Reading" auszeichnet, ist die schlichte Sinnlosigkeit der Geschichte. Ein bedeppertes Paar. Gebildet von einem Hyperaktiven Fitness-Trainer-saukomisch von Brad Pitt verkörpert und der nach einer Schönheits-OP bettelnden Francis McDormand. Die Beiden verlangen hysterisch Geld für irgendeine CD und dringen damit bis zu den Russen vor. Dann noch ein George Clooney, der mit jeder Frau ins Bett steigt. Herrlich. Fast alles komplett komische Gestalten, die durch eine banale und so perfekt strukturierte Story stolpern. Unmengen an skurriler Szenen amüsieren zu jeder Zeit. Erfrischend und großartig. Aber keinesfalls irgendwelcher Klamauk, sondern eine intelligente Komödie mit gesund originellen Humor. Gekrönt und gewürdigt von dem köstlichen Gespräch am Ende.
-"Ist er tot?" -"Nein, nur im Koma."
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patcharisma 2011/08/28 00:56:10
Antwort löschenAlso "Burn after Reading" geht einfach gar nicht - I'm sorry! ;-)
Le Samourai 2011/08/28 01:17:35
Antwort löschenBurn After Reading ist wunderbar.
patcharisma 2011/08/28 01:28:12
Antwort löschenJa, wunderbar bescheuert - tiefer wie das kann man echt nicht mehr fallen...
Le Samourai 2011/08/28 02:07:35
Antwort löschenDa fällt mir nichts zu ein. Vollkommen humorfrei oder wie?
JohnnyKee 2011/08/28 02:11:57
Antwort löschenBurn after Reading geht einfach gar nicht: zum Zweiten! ^^
der cineast 2011/08/28 02:15:23
Antwort löschenBurn after reading ist ein ganz schlimmer Film.
Punsha 2011/08/28 02:39:46
Antwort löschenIhr seid alle ganz schlimm^^
Ich weiß ja nicht, was ihr für einen Humor habt, aber ich kann nicht verstehen, dass man es nicht lustig findet, wenn unsere stupide Gesellschaft auf so herrliche Art und Weise aufs Korn genommen wird...
Le Samourai 2011/08/28 02:40:25
Antwort löschenIhr habt ihn wohl nicht verstanden. :)
Le Samourai 2011/08/28 03:10:50
Antwort löschenDer Coen-Humor ist zu subtil, zu intelligent für die Massen...
der cineast 2011/08/28 11:56:05
Antwort löschenGut das Pat und ich nicht zur Masse gehören. :)
Loriot, Stromberg, Jakob und Adele, Monaco Franze. Das ist subtiler, feingeistiger Humor, aber doch bitte nicht das aufgesetzte Overacting der Coen Truppe. :)
Le Samourai 2011/08/28 12:06:23
Antwort löschenDoch, anscheinend gehört ihr zur Masse! :)
Und doch, der Humor der Coens passt perfekt in deine Aufzählung. Mit Stromberg kann ich wiederum nichts anfangen. Ich möchte natürlich noch Monty Python ergänzen.
der cineast 2011/08/28 12:22:41
Antwort löschenDas habe ich mir gedacht. Das sagt für mich so viel aus, wie für dich das ich die Coens nicht mag/verstehe.
Das ist unmöglich. Für beide nicht verständlich.
Aber was an Burn After Reading subtil sein soll, hätte ich gerne erläutert. Naja um ehrlich zu sein doch nicht. Die beiden interessieren mich so wenig. Ihre Art zu erzählen und "Kunst" zu machen ist mir weit entfernt und unwirklich. Ein erschreckend, heftig geliebtes Hype Bläschen.
Selbstverständlich kenne ich nicht alles. Aber das meiste ist schon ziemlich furchtbar. Bei den Coens fehlt eines; Ihre Filme sehen nach Kunst aus. Sozusagen: Das ist KUNST!
Die Kunst ist es aber Kunst nicht nach Kunst aussehen zu lassen.
Das funktioniert bei denen meiner bescheiden Meinung nach nie...
: )
Le Samourai 2011/08/28 12:35:20
Antwort löschenSorry, aber das Gebrabbel ist unmöglich und total sinnfrei. Hohle Unterstellungen und sinnlose Begriffe (Hype Bläschen).
Ich habe jeden Coen Film mehrfach gesehen, und bin jedes Mal aufs neue wieder absolut überwältigt von deren einzigartiger Art und Weise, skurrile, subtile, intelligente Geschichten zu erzählen und zu inszenieren. Zur Zeit gibt es keine Filmemacher in Amerika, die derart konstant und am Mainstream vorbei anspruchsvolle Komödien und auch Tragödien inszenieren. Film ist IMMER Kunst, es sei denn man schaut Michael Bay und Konsorten. Und Sion Sono soll seine Filme nicht nach Kunst aussehen lassen? Das ich doch hochstilisierte Kunst in Reinkultur. Genauso wie eben die Coens. Nur sind DIE viel subtiler und doch irgendwie realitätsnaher.
der cineast 2011/08/28 12:39:44
Antwort löschenOkay. Lassen wir das. :)
Beleidigend ist unsexy. :)
Sono hat Mut. Die Coens nie.
Le Samourai 2011/08/28 12:43:37
Antwort löschenBeleidigen geht anders :)
Sorry, aber der letzte Satz ist schon wieder Blödsinn. Aber gut, lassen wirs wirklich. Es scheint tatsächlich Leute zu geben, die damit nichts anfangen können. Für mich zwar definitiv Geschmacksverirrung, aber gut... ;)
der cineast 2011/08/28 12:51:16
Antwort löschenIch sage das nicht generell. Kann selbst bei den noch objektv bleiben.
Ich hasse sie. Aber TRUE GRIT ist nunmal stark. NO COUNTRY mag ich wegen seinem Anti-Oscar Charakter, den er dann eigentlich dich schon wieder hat. Und FARGO war okay.
O Brother, war zu viel. Dem gebe ich aber noch eine Chance. Nur das Ding hier ist grausam. Zum Glück habe ich solche wie man hört: schlimmen Filme wie LADYKILLER und EIN (UN)MÖGLICHER HÄRTEFALL nicht gesehen.
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fkfilmkritik 2011/08/28 14:48:30
Antwort löschen@cineast: Ich finde den Coen-Humor keinesfalls überspielt oder dick aufgetragen. Er ist unscheinbar in Dialoge versteckt und macht deswegen auch bei den zweiten Sichten Spaß. Ich weiß nicht woran du siehst, dass die Coens vergebens versuchen intelligent und anders zu sein...;)
der cineast 2011/08/28 16:19:26
Antwort löschenSweet anyway
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