Filmplakat von Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger? Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?

Burn After Reading, US 2008 — Kritik

Kritiker — Sehenswert 7.6

Der Film Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger? wurde von 43 Kritikern bewertet.

Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

9.0Herausragend

Den Coen-Brüdern ist es gegeben, selbst das Triviale zur Kunst zu erheben. Irgendwo zwischen Spionagefarce und Screwballkomödie pendelt "Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?", bei der ausgerechnet die Schönlinge Pitt und Clooney zu der Ironie fähigen Selbstdarstellern wachsen.

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fko: filmsprung.ch

9.5Herausragend

Drei Elemente zeichnen «Burn After Reading» aus: die einzigartigen Figuren, die treffenden Dialoge und das perfekte Timing. Besonders köstlich ist der erstmals in einem Coen-Werk auftauchende Brad Pitt. Er spielt den leicht vertrottelten Fitnesstrainer mit leidenschaftlicher Konsequenz und aufopfernder Hingabe. Aber auch George Clooney wird von den Coens wieder einmal vorzüglich gegen seinen üblichen Ruf besetzt.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

8.0Ausgezeichnet

[...] Fazit: „Burn After Reading“ ist ein intelligenter Film über viele Menschen, die ihre Intelligenz anscheinend mal auf Standby geschaltet haben. Und als eine „Verkettung unglücklicher Umstände“, die zum Glück jede Menge Lacher bietet, funktioniert der Film hervorragend.

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Lukas Foerster: critic.de / perlentaucher.d...

8.0Ausgezeichnet

"Burn After Reading" ist kein ganz großer Wurf. Dafür aber ein glänzend inszenierter Genrestreifen mit nicht allzu großen Ambitionen und statt dessen viel Routine sowie jeder Menge versteckter Widerhaken. Wenn dann obendrein noch - ähm, dings - aus Versehen erschossen wird, dann sollte eigentlich jeder zufrieden sein.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

6.0Ganz gut

[...]Es sollte von daher offensichtlich ein Spaß-Projekt der Coens werden, die die Rollen ihren Schauspielern derart auf den Leib geschrieben haben, dass man diesen die Lust am Schauspielen wirklich in jeder Szene ansieht. Es ist von deshalb umso bedauerlicher, dass das Potential der Story vor diesem Hintergrund vernachlässigt wurde. „Burn after Reading“ hätte ganz ohne Zweifel das Potential zu Mehr gehabt, hätte mit beißender Satire ein Gesellschaftsbild skizzieren können, dass dieser den Spiegel vorhält, doch ist dies nur im Ansatz gelungen. Doch wäre dies mit Sicherheit zu verschmerzen gewesen, wenn der Makel des Verharrens in Ansätzen nicht auch für die restlichen Aspekte gelten würde: Der Humor, der Spaß, die Dialoge – All dies beschränkt sich leider auf (immerhin) gut gemachte Ausgangspunkte. „Wer verbrennt sich hier die Finger“ ist der deutsche Untertitel von „Burn after Reading“. Nach Sichtung des Films muss konstatiert werden, dass es die Coens selbst sind, die sich diesmal verdammt heiße Pfoten eingehandelt haben, denn das war knapp!

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Evie: www.inderzange.de

6.0Ganz gut

Bis jetzt der schlechteste Coen, den ich gesehen habe. Aber wenn man bedenkt das er trotzdem noch besser ist als manch anderer Hollywoodkram muss man ihm einfach mehr Punkte geben.

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CineKie: CineKie - Chroniken eines F...

9.0Herausragend

[...]Der Film ist eine herrlich skurrile Parabel über menschliche Geltungssucht, Selbstüberschätzung, Jugend-/ und Schönheitswahn, Egoismus und nicht zuletzt über eine Gesellschaft, die Liebe und Zuneigung zunehmends mit Sex verwechselt und durch ihn zu ersetzen versucht. Überzeichnet? Ja sicher. Aber im Kern sehr viel wahrer und ehrlicher, als wir es vielleicht einsehen möchten.[...]

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Flibbo: [neue Website coming soon]

7.5Sehenswert

Ethan und Joel Coen präsentieren dank ihres Feingefühls nach Kult-Werken wie "The Big Lebowski" erneut Dialogwitz at its best und kreierten mithilfe zweier kaputter Ehen, der CIA und ein paar leicht beschränkter Fitnessstudioangestellten eine Ausnahmekomödie, die sich, versteckt hinter all den Blockbustern dieses Kino-Herbsts, als wahre Perle erweist. Was für ein Glück, dass der Name Coen mittlerweile den meisten Kinofans ein Begriff ist, und dass sich so bekannte Stars wie Brad Pitt und George Clooney die Ehre gaben. Sonst hätte man "Burn After Reading" am Ende noch übersehen. [...]

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Kaltduscher: MoviezKult.de

5.0Geht so

Nachdem sich die Coen-Brüder im letzten Jahr mit ihrem 4-fach Oscar gekrönten Neo-Western No Country For Old Men fulminant zurückgemeldet haben, präsentieren sie nun im Fahrwasser ihres massenkompatiblen Erfolgs die Komödie Burn After Reading als Kontrastprogramm zu der staubtrockenen Romanadaption. Bunt, durchgeknallt und dank George Clooney, Brad Pitt und Co. mit einem immensen Staraufgebot, katapultierte sich der Streifen am Startwochenende mit einem Einspiel von mehr als 19 Millionen Dollar auf Platz 1 der US-amerikanischen Kinocharts. Die Idee für den Film bekamen Joel und Ethan Coen, als sie sich über eine erneute Zusammenarbeit mit ihren Stammschauspielern Gedanken machten. Das Ergebnis ist eine episodenartige Agentenkomödie, rabenschwarz, bitterböse und extrem lässig. Trotzdem will der Funke an keiner Stelle des Films so recht überspringen. Zu konstruiert wirken Plot und Dialoge, zu uninspiriert die Regie, zu lustlos die Darsteller. Man hat das Gefühl, die Coens seien so naiv, dass sie den Zuschauern einen auf ihre unabstreitbaren Stärken aufbauenden Film präsentieren könnten, ohne jegliche Innovationen, ohne jegliche Frische. So funktioniert Burn After Reading zwar in einem gewissen Rahmen, aber man wird das beschleichende Gefühl nicht los, alles schon einmal in der Form von den Ausnahmeregisseuren gesehen zu haben.

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M. Phillips: Chicago Tribune

6.0Ganz gut

Die Enttäuschung über "Burn After Reading" hat nichts mit dem "ernsteren" oder "erwachseneren" Werk der Coens vom vergangenen Jahr "No Country" zu tun, der ihnen einen Oscar verschaffte. "No Country" baute nicht weniger als "Burn after Reading" auf düsterer, komischer Ironie auf, wobei letzter eine blumenhafte Verkettung zufälliger Entscheidungen ist, welche in Blut auf einem Schlafzimmerschrank enden. Die Enttäuschung liegt eher darin, dass "Burn after Reading" wenig Überraschungen und überraschend mageren Esprit bietet.

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Der Cinephile: Der Cineasten-Blog

9.0Herausragend

[...]Dass diese groteske Farce, die ganz nebenbei Klischees von Bourne und co. durch den Kakao zieht, sich nicht aufgrund ihrer seltsamen Erzählstruktur selbst erschießt, ist vor allem den brillanten Darstellern zu verdanken. Diese verstehen es, jeder ihrer völlig absurden Rollen eine realistische Dimension zu entlocken. Das die Coens das Drehbuch mit eben jenen Schauspielern im Kopf geschrieben haben, dürfte auch nicht geschadet haben. Von allen der witzigen Figuren stiehlt aber vor allem Brad Pitt allen die Show. Seine Darstellung des völlig doofen Fitness-Trainers zeigt einmal mehr, warum er zu den besten Schauspielern seiner Generation gehört.[...]

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Xander8112: at the movies

8.0Ausgezeichnet

Zu den zwölf Filmen der Coen-Brüder, von denen ich zwar nicht alle gesehen habe, aber die gesehenen zumindest gut finde (”Arizona Junior”, “The Big Lebowsky”, “Oh Brother, Where Are Thou”, “No Country For Old Men“) gesellt sich nun ein 13., die intelligente Komödie “Burn After Reading”. Dabei schlagen die beiden eine gänzlich andere Richtung als bei dem Vorgänger ein und knüpfen so wieder an ihre sehr guten bisherigen Komödien an.

Die Story ist dabei wie gewohnt wendungsreich und voller schwarzem Humor, die Charaktere völlig abgedreht und das Ende mehr oder weniger unerwartet. Die Gags sitzen, die Schauspieler sind in Hochform. Der Film lässt die Sache ganz ruhig angehen - Osborne wird gefeuert, seine Frau will sich scheiden lassen, sie hat nämlich noch eine Affäre - diese Affäre wiederum lernt Linda kennen, und Chad und Linda wollen ja grade Osborne erpressen. Bis dieser Zeitpunkt erreicht ist, vergeht einige Zeit. Der Film lässt sich Zeit, … Mehr

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G. Jekubzik: Filmtabs

7.5Sehenswert

Mit „Burn after reading“ schließen die Coens ihre persönliche Idioten-Trilogie mit Clooney ab und denken drüber nach, ab Brad Pitt auch so ein Triptichon der Albernheiten verdient hätte. Soll man das nun ernst nehmen? Müssen Regisseure eigentlich immer das erfüllen, was sie vorher an Erwartungen aufgebaut haben? Eindeutig bringt hier ein „Nein“ viel mehr Spaß.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

7.5Sehenswert

(...) Das ist sehr unterhaltsam und die Kürze des Films, das hohe Erzähltempo lassen auch im anfänglichen Chaos keine echte Langeweile aufkommen und doch blieb bei mir der Eindruck zurück, dass sich der Film im Kopf schneller auflösen wird als einige seiner Vorgänger. Man kennt die Methode Coen eben langsam und ein bißchen verlassen sich die beiden hier zu sehr, auf eine Variation altbekannter Zutaten. Er erinnert an die routinierten späten Krimi-Comedy-Fingerübungen von Woody Allen, die auch unterhaltsam anzuschauen sind, bei denen man sich aber auch selten das Gefühl einstellt, sie sobald noch einmal sehen zu wollen.

Gute Unterhaltung auf jeden Fall und wohl der witzigste und überdrehteste Coen-Film seit langem - JK Simmons als hochrangiger CIA-Boss hat eine der witzigsten Schlußsätze überhaupt -, aber der letzte Kick um in einer Liga mit “Fargo”, “Big Lebowsky”, “Barton Fink” oder “O Brother Where Art Thou” mitzuspielen fehlte mir leider.

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Corsovilla: SchönerDenken

8.0Ausgezeichnet

So ein bisschen sind die Coen-Brüder mit “Burn After Reading” zwischen Baum und Borke gelandet. Für einen Coen-Kult-Streifen a la “Big Lebowski” ist er weder subtil noch schräg genug, für eine Mainstreamkomödie landet er zu wenige Lacher. Die wenigen Pointen aber lohnen sich. Zumal das Star-Ensemble wirklich großartig ist: Brad Pitt ein Volltreffer als Volltrottel, George Clooney als “serial lover” mit Heimwerkerambitionen, Tilda Swinton als der Tiefkühlschrank unter den rothaarigen Geliebten. (Mehr im Podcast)

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Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...

8.5Ausgezeichnet

Mit Wohlgefallen betrachten die Coens die Manipulierbarkeit ihrer Geschöpfe, folgen amüsiert der absurden Bestimmung, die sie ihnen auferlegt haben. Ihrem arglosen Nihilismus ist nichts heilig und der Tod nur ein Slapstick-Effekt. Bezeichnenderweise sind jene Szenen am witzigsten, in denen Cox´ ehemalige Vorgesetzte versuchen, einen Sinn hinter den haarsträubenden Verwicklungen zu erkennen.

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

9.0Herausragend

Glanzstück des Films sind zweifellos die geschliffenen Dialoge. Ihnen gelingt das Kunststück, die Absurdität des ohnehin absurden Plots nochmals zu übertreffen. Unterhaltungen wie die zwischen Chad und Linda über die Vor- und Nachteile von Internetkontaktbörsen erinnern nicht nur wegen Frances McDormand an alte Fargo-Zeiten. McDormand, aber auch den anderen Darsteller, allen voran George Clooney, der sein öffentliches Image als Herzensbrecher genüsslich persifliert, merkt man an, wie sehr sie sich für ihre Rollen ins Zeug legen.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

8.0Ausgezeichnet

Das Bemerkenswerte an "Burn after Reading" ist, mit welcher Kavaliersattitüde die Coens ihren eigenen Plot behandeln. Ein gewöhnlicher Hollywood-Film gibt sich ungeheuere Mühe, auch dem letzten haargenau zu erklären, was warum und wie geschieht. Darauf pfeifen die Coens, und die Schlussszene stellt geradezu eine Verhöhnung dieses Erklärzwangs dar, wenn zwei CIA-Bürohengste die diversen Mord- und Totschlagaktionen besprechen.

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

8.0Ausgezeichnet

Auch wenn sich dabei alle moralisch zweifelhaft verhalten, empfinden die Coens aber keine wirkliche Verachtung gegenüber den Menschen. Dafür sind sie auch mit zu vielen, fast liebenswürdigen Ticks und Macken ausgestattet worden, während sie sich verzweifelt für ein Quäntchen Glück abstrampeln oder zumindest die immer wieder neu auftretenden Unglücke verhindern wollen. Der Humor dieses Komödie ist dabei stellenweise so schwarz, dass einem hin und wieder das Lachen gefriert, wenn der Film von brüllend komisch auf blutig brutal umschaltet – denn ohne Verluste kommt auch dieses Coen-Werk nicht aus.

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D. Kamalzadeh: Der Standard

8.5Ausgezeichnet

Es sind die alltäglichen Verschleißerscheinungen des postindustriellen Lebensstils, die sich in solchen Ersatzhandlungen ausdrücken. Die Coen-Brüder greifen sie auf und kehren sie mit hysterischer Note nach außen. Mehr denn je würdigen sie dabei die kleinen Macken ihrer Figuren, die ratlos auf ihr Leben blicken und mit großer Energie fast immer das Falsche tun.

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Der Redaktör: kino-zeit.de

7.0Sehenswert

Mit Sicherheit ist Burn after "Reading – Wer verbrennt sich hier die Finger?" nicht der ganz große Wurf der Coens geworden, doch das Werk schlägt immer noch den Großteil anderer Filme, die derzeit im Kino zu sehen sind, um Längen in Sachen schrägem Humor und cooler Nonchalance. Wie in "The Big Lebowski", "Fargo" und dem ungleich düstereren "No Country for Old Men" sind es auch wieder einmal die schrägen Typen mit allen ihren kleinen und großen Marotten, die den Unterschied machen.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

7.0Sehenswert

Nach ihrem düsteren Meisterwerk "No Country for Old Men" schlagen die Coen-Brüder wieder skurril-schräge Töne an. Für ihre Komödie, die sich u.a. gewitzt bei den Elementen des Agentenfilms bedient, versammelten sie eine Riege prominenter und gut aufgelegter Darsteller, von Brad Pitt über John Malkovich zu ihren Lieblingsmitwirkenden George Clooney und Frances McDormand. Offensichtlich wollten die Coens dem Affen mal so richtig Zucker geben. Das gelingt vor allem beim zweifarbig erblondeten Brad Pitt, der leicht debil in einem...

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

9.5Herausragend

Als größte Überraschung dieses so kurzweiligen wie kurzen Films wird die große Auflösung nicht in einem Showdown inszeniert, sondern, unerhört, aus zweiter Hand erzählt. Von der CIA. Als habe sie am Drehbuch mitgeschrieben. Die Coens haben sich hier einmal mehr übertroffen. Und liefern nach dem erzbrutalen "No Country" nun eine höchst vergnügliche Posse, in der nicht mit einem Gasdruckgerät, sondern (fast) nur mit Pointen geschossen wird.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

8.5Ausgezeichnet

"Burn after Reading" ist eine handwerklich virtuos inszenierte, ziemlich alberne Geheimdienstkomödie. Auch eine Komödie moderner Geschlechterbeziehungen. [...] "Murphys Law" als Drehbuchprinzip, und Starkino der alten Schule mit viel Dialogwitz und genug Substanz.

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Kommentare — Sehenswert 7.0

Der Film Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger? wurde von 3663 Mitgliedern bewertet.

MoviestarG

Bewertung9.5Herausragend

Erstmal ein dickes Lob an die Namensgeber des Films, schlichtweg perfekt! Besser kann man den Film nicht beschreiben.
Zu sehen wie Clooney den Pitt erschiesst (War das schon ein Spoiler?!) war zwar gewöhnungsbedürftig, dennoch perfekt für den weiteren Verlauf des Streifens.
Einzig und allein die Tatsache das die Story eeeeetwas flach ist, zieht 0,5 Punkte ab.
Klasse Film, muss gesehen werden !

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jannis

Allerdings war das ein spoiler. Tz tz


Dom81

Bewertung7.5Sehenswert

Sehr gelungener und witziger Film, dem es gelingt, eine triviale Geschichte äußerst unterhaltsam darzustellen und am Ende selbst die Frage stellt: Was war hier eigentlich los? Die offensichtliche Zurschaustellung der eigenen Unbedeutsamkeit hat etwas geniales und insb. Brad Pitt beeindruckt mit seiner leidenschaftlichen Darstellung des total verblödeten Fitnesstrainers!

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Jizzel

Bewertung6.5Ganz gut

Burn After Reading ist lustig, das muss ich dem Film lassen. Ich habe mir aber viel mehr von dem Streifen versprochen. Es gibt einige Sequenzen da komme ich nicht aus dem lachen raus, aber auch zu viele wo ich mich langweile. Der Film ist gut, aber nicht mehr.

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xXxWantedxXx

Bewertung8.5Herausragend

BurnAfterReading ist Verdammt verwirrend und schräg, aber trotzdem lustig und unterhaltsam. Brad Pitt liefert hier eine geniale Performance ab, die anderen Darsteller, vor allem George Clooney, überzeugen allerdings auch. Die Gags sind relativ rar, im Gegenzug dafür sehr gut. Vor allem das coole Ende rundet den Gesamteindruck ab.

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Roque2

Bewertung8.5Herausragend

"Schau dir das an! Lauter Daten und Zahlen und ... Zahlen und ... Daten und Zahlen...".
Keine Frage, Brad Pitt hat als strunzdummer Fitnesstrainer seine beste Rolle seit Fight Club gehabt. Allein dafür muss man den Film lieben.
Doch auch der Rest passt super: Die ganzen Beziehungen der Charaktere untereinander passen, die Wendungen in der Geschichte sind nachvollziehbar, und wie heißt es so schön am Ende: "Was haben wir daraus gelernt?" - "Scheiße, ich weiß es nicht".
In diesem Sinn: Anschauen!!!

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Nemsis

Bewertung3.5Schwach

Nette Idee, aber der Film ist denoch voll langweilig.

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dae-su

Bewertung8.0Herausragend

Ein Film, der im Fahrwasser von Fargo daherkommt, bitterböse und voller Coen-Humor. Perfekt besetzt. Perfekt inszeniert.
Und trotzdem schafft er es nicht, so sehr zu packen, wie die frühen Coens das taten. Es fehlt die Prise Fargo, die Prise Barton Fink, die vor Genialität des Brüderpaars in jedem Frame nur so strotzten. Nichtsdestoweniger ist Burn After Reading natürlich eine Komödie, die sich weit von der Massenware Hollywoods abhebt. Und selbst ohne die besagte Prise Coen-Perfektion macht ihn das zu einem mehr als sehenswerten Film, der sicherlich bei jeder Sichtung weiter gewinnt.

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Marie Krolock

Bewertung9.5Lieblingsfilm

Schräge Story mit schrägen Typen

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Tyler__Durden

Bewertung7.5Sehenswert

Zu Kurz. Negativ und Positiv gesehen.
Auf der einen Seite Schade um die Kurze Laufzeit, auf der anderen Seite gut da man die flache Story wohl nicht noch länger ausdehenen könnte.
Nicht wirklich der Höhepunkt in der Filmographie der Coens aber trozdem eine Unterhaltsame, schwarze Komödie mit skurrilen Charakteren.

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peterpit

Bewertung7.5Sehenswert

Also ich fand den wirklich funny!

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SamRamJam

Yeah! :)


Dante Soria

Bewertung5.0Geht so

man fühlt sich bei diesem film wie in einer nummernrevue. zwar wirkt das ganze prigramm ziemlich zusammengeschustert und lässt einen eher kalt, doch einzelne vorführungen sind einfach brilliant.
brad pitt als flaschennukelnder doofie oder george clooney als sexbesessener, von verfolgungswahn gequälter allergiker sind saukomisch- auch, oder gerade weil sie ihr eigenes image durch den kakao ziehen.
das dümmliche cia-duo jk simmons und david rasche überzeugt ebenfalls, doch die schwache überraschungsarme story, das ungewohnt schlechte spiel von francis mc dormand und die schlicht fade tilda swinton nerven einfach.
Fazit: insgesamt noch recht nett, aber kein großer wurf!!!!

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xtheunknown

Bewertung3.0Schwach

schade da hätte man was draus machen könnnen und ohne brad pitt wäre man dem ziel schon ein ganzes stück näher. aber so ist der film einfach viel zu albern, dabei mag ich die coen brüder normalerweise.

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BigH

Bewertung7.5Sehenswert

schräge kleine Komödie, die eine Weile braucht, bis sie in die Gänge kommt. Aber es lohnt sich dran zu bleiben, denn allein schon die schauspielerische Leistung ausnahmslos aller Darsteller entschädigt für die eine oder andere Länge. Und [Spoiler!] Brad Pitt gewinnt eindeutig den Preis für das dämlichste Gesicht kurz vor dem Exitus... :-)

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willy50

Bewertung9.0Herausragend

David Rasche for President. Und diejenigen, die diesen Film nicht mochten, sollten sich mal mit Susi unterhalten. Trust me, I know what I´m writing.

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alanger

jep, der pat hat recht.


willy50

Geschmäcker sind nun mal verschieden. Es lebe der Gurkensalat.


BumbleBee1988

Bewertung10.0Lieblingsfilm

unglaublich lustiger Film. Normalerweise bin ich Brad Pitt nicht so zugetan, fand ihn aber so wunderbar in dieser Rolle. Generell, alle Schauspieler haben diesen Film zu etwas Besonderem gemacht.

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Ferdinand

Bewertung9.5Lieblingsfilm

Überaus angenehme leichte Kost nach dem etwas schwererem Oscar-Erfolg. Klar, dass bei den Cohen-Brüdern die Schauspieler-Elite Schlange steht. Gefreut habe ich mich auch , David Rasche wiedermal zu sehen. Perfekte Nebenrolle für ihn.

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StevieD

Bewertung1.0Ärgerlich

Trailer: top!!! - Film: Grottenschlecht!!!
Die Leute, die den Trailer gemacht haben, sind absolute Genies!! Der Trailer rockt voll und macht Lust auf den Film. Schaut man sich dann den Film an, wartet man bis zum Schluss darauf, dass er durchstartet. Doch das bleibt völlig aus. Langweilig durchweg!! Selbst die Gags aus dem Trailer kommen im Film nur als einfache Sätze rüber. Vollkommen unlustig. Die Trailermacher sollten mal ihren eigenen Film drehen. So einen krassen Unterschied zwischen Film und Trailer habe ich noch nie gesehen.

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Chrisetoph

Obgleich ich deine arg niedrige Bewertung nicht teile, hast du Recht: Der Film bleibt deutlich hinter dem Trailer zurück.


Ordyh

Bewertung4.0Uninteressant

Vorsicht, extreme Spoiler-Gefahr!
Fands am besten, als Brad Pitt durch einen gezielten, reflexbedingten und unüberlegten Schuss zwischen die Augen beseitigt wurde.

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moench

nachdem man erstmal ein paar sekunden komisch geguckt hatte, weil man nicht glauben konnte, dass das gerade geschehen war, ist man in einen derben lachkrampf verfallen, dem man nicht so schnell wieder entkommen konnte!

so wars zumindest bei mir :D


brocklanders

Bewertung8.0Herausragend

Sehenswert alleine schon wegen Brad Pitt, der eine derart schlechte (positiv gemeint) Figur als Fitness-Trainer macht. Kaum besser: George Clooney als geiler B-Geheimdienstler. Aber was für eine Genre war das? Geheimdienstkomödie? Ja. Passt. Danke.

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Thah

Bewertung9.5Lieblingsfilm

herrliche satire über amerikanische überwachungs- und geheimdienststellen und den kleinen mann der auch seine scheibe brot abhaben will!!!! alleine wegen den schauspielern sehenswert!!!!

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sikkmeidack

Bewertung8.0Herausragend

Im Grunde ist dies eine Komödie, wie sie schon vor Jahrzehnten Menschen zum Schmunzeln oder Lachen brachte und mit einem klasse Gespür für Timing und Pointen in die Neuzeit kolportiert wurde. Voller Missverständnisse, Verirrungen, egoman-dämlicher Handlungen und einer Verkettung unglücklichster Umstände, die selbst eine über alles wachende Institution, ob der irren Verzettelungen, dazu bringt, den undurchsichtigen Sachverhalt zu simplifizieren versucht, weil alles andere noch eskalativer wäre.

Wunderbar agierende Schauspieler, bestehend aus den üblichen Coen-Favourites, machen auch diesen Film mal wieder besonders. Bad Pritt ist so hilarious voll-pfosten-funny (die Kleiderschrank-Szene ist mit einer vollen Punktzahl zu bewerten) John Malkovich großartig, Tilda Swinton wie immer eine groteske (Park)Bank, und auch Herr Cloney weiß mit seiner Paranoia zu begeistern.

Ein dreifaches HaHa.

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Cheezbrgr

Bewertung3.5Schwach

Der Film war mir viel zu sehr gezogen.

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Tobobias

Bewertung9.5Lieblingsfilm

Herliche Story!!
Einfach genail vor allen das ende.
Eines der besten ende überhaupt!!!

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Brennegan

Bewertung7.0Sehenswert

Grundsätzlich bieter der Film ein lustiges und böses Vertrickungsspiel der Charaktere. Vor allem das CIA mit seiner Ahnungslosigkeit dem ganzen Treiben gegnüber sorgt für ein breites Grinsen.
Trotzdem, bei diesem guten Grundkonzept hätte man weit mehr machen können.

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pellekraut007

Bewertung10.0Lieblingsfilm

In dieser Geschichte geht es... um nichts! Alles ist nur ein riesen Fake! Chad findet nichts als heißes Zeug auf einem Nichts von Plastik mit Silberschicht, Linda findet einen Ausweg aus ihrem Alter, Harry findet jede Mengen Frauen, für die er Sexspielzeug baut, bis er durch Linda auch Chad findet, in seinem Schrank!, der den Tod findet und Harry seine Frau wieder findet. Ozzy findet seine Memoiren nicht mehr aber dafür Ted, der auch den Tod findet... und der russische und der amerikanische Geheimdienst findet garnichts an der ganzen Sache! Ich bin ein Trüffelschwein und habe einen riesen Trüffel gefunden: Burn After Reading! Mir burnt der stomach vor lachen. Ich bin ein Coen! Ich liebe Euch! Ich möchte so ein Rennrad (kein Schwinn), so eine Frisur, aber keine Kugel ins Gesicht. Dafür aber diesen Schaumgummikeil gegen meine Rückenschmerzen und ein Fitnesscenter mit Litzke und Feldheimer. Hypergrunz!

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Jade

Bewertung6.5Ganz gut

Ui, was Frauen doch nicht alles in Bewegung setzen um Ihren Willen durchzuboxen. Wenn man sich auf den Film einlässt durchaus gelungen - und ja Brad Pitt glänzt diesmal wirklich als leicht beschränkter Fitnessfreak :)

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pellekraut007

Sieh ihn dir vielleicht nochmal an... er hat es verdient! ;)


GunSpeed

Bewertung6.5Ganz gut

Nette Komödie der Brüder Coen... die auch hier wieder gute Unterhaltung bieten. Darüber hinaus glänzt ein "dümmlich" wirkender Brad Pitt in der Rolle des schuseligen Erpressers!
Für Coen-Fans ein Muss!... herrlich abgedreht und irre komisch!

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MovieMuc

Bewertung7.0Sehenswert

Eines haben die Coen-Brüder drauf; sie können tolle Typen und besondere Charakter ins Drehbuch schreiben. Aber leider fehlt bei diesem Film der letzte Biss. Der Film läuft nicht ganz rund ...

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Sagitta

Bewertung7.0Sehenswert

Dieser war nun nicht zum Brüllen komisch, habe mich aber doch köstlich amüsiert. Brad Pitt als dummes Toastbrot, George Clooney als Weiberheld, der eigentlich ein zweites Paar Augen im Hinterkopf bräuchte, damit er sich nicht dauernd umdrehen muss, und Frances McDormand als Frau in der Midlifecrisis mit Schönheitswahn. Man werfe eine CD mit Geheiminformationen dazu, rühre kräftig um, und ab gehts.

Lieblingsszene: Die, in der Chad Feldheimer zu Osbourne Cox ins Auto steigt und sich als gefährlicher Erpresser geriert *prust!* Oder vielleicht doch der Schlussdialog bei CIAs zu Hause?

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Hansebenger

Bewertung6.5Ganz gut

Erinnert mich sehr an Pulp Fiction....Realistische Geschichte mit komischem Humor. Das Ende ist sogar ziemlich lustig

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