Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger? - Kritik

US 2008 Laufzeit 96 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kriminalfilm, Kinostart 02.10.2008

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Kritiken (27) — Film: Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?

Oceanic6: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

Nach dem äußerst düsteren Neo-Western-Thriller-Meisterwerk "No Country For Old Men" meldeten sich die Coen Brüder 2008 mit einer Spionage-Verwechslungs-Komödie der etwas anderen Art zurück. "Burn After Reading" befasst sich gekonnt mit dem Idiotismus, dem Unvermögen und der Inkompetenz unserer Gesellschaft. Der Spass kommt dabei, wie in jedem Film der Gebrüder, zu keinem Zeitpunkt zu kurz. Die skurrilen Charaktere, die Dialoge und die Story sind gut durchdacht. Brad Pitt beweist erneut seine schauspielerische Vielseitigkeit und gibt die beste Performance des Films. George Clooney ist spätestens seit "O brother where art thou" ein Garant für viele Lacher. Und John Malkovich zeigt, wie auch in seinem neuesten Film "R.E.D.", dass ihm lustige Rollen besser stehen als manche andere wie in "Con Air". Auch Frances McDormand konnte mir als Angestellte eines Fitness-Centers, die sich mit dem Geheimdienst einlässt, nur um ihre Schönheitsoperationen finanziert zu bekommen, einige Lacher abgewinnen und dem Film die nötige Briese Ironie verpassen. Die Konstellation dieser Charaktere ist sehr raffiniert, denn die Geschichte kann bis zum letzten Moment Überraschungen und einen hohen Unterhaltungswert bieten.
Gestört hat mich allerdings, dass die Coens ihrem Verwechslungsspiel nicht viel neues abgewinnen konnten. Vieles erinnert an "The Big Lebowski". Und, obwohl der Schauplatz Washington gut eingefangen wurde, habe ich mich stets gefragt wo die besonderen Aufnahmen bleiben, durch welche sich die Coen Filme normalerweise auszeichnen.
Was bleibt ist eine in sich äußerst stimmige, unterhaltsame und sehenswerte Komödie, allerdings auch einer der schlechteren Coen-Filme, aber was heißt das schon, denn davon wie man einen schlechten Film macht, haben die Coens null Ahnung.

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facepalm

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Sehr schön, ich schließe mich dem an :)


MxMushrooms

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Amen brother


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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9.0Herausragend

Den Coen-Brüdern ist es gegeben, selbst das Triviale zur Kunst zu erheben. Irgendwo zwischen Spionagefarce und Screwballkomödie pendelt "Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?", bei der ausgerechnet die Schönlinge Pitt und Clooney zu der Ironie fähigen Selbstdarstellern wachsen.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.5Herausragend

Drei Elemente zeichnen «Burn After Reading» aus: die einzigartigen Figuren, die treffenden Dialoge und das perfekte Timing. Besonders köstlich ist der erstmals in einem Coen-Werk auftauchende Brad Pitt. Er spielt den leicht vertrottelten Fitnesstrainer mit leidenschaftlicher Konsequenz und aufopfernder Hingabe. Aber auch George Clooney wird von den Coens wieder einmal vorzüglich gegen seinen üblichen Ruf besetzt.

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lucas.carvalho.5454021

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9.5? was bekommen dann filme wie pulp fiction von dir? ein 18?


ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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3.5Schwach

[...]"Burn After Reading" dem Vergleich mit anderen Werken der Coens zu unterziehen ist sicher nicht gerade die fairste Methode, da vieles im Film jedoch derart eindeutig gängige Elemente aufwärmt, die zuvor bei voller Hitze kochten und hier nur vereinzeltes Blubbern einsetzt, müssen die Brüder sich dies gefallen lassen. Unter dem Strich ist der Film schon ein wenig mehr, als bloß einfallsloses Selbstzitat, doch auch losgelöst vom Gesamtwerk der Coens ist er schlicht uninteressant, kaum witzig, es mangelt ihm an Bissigkeit, die Charaktere und Story zünden nicht und nicht einmal ein gewisses Vergnügen an der Starbesetzung an sich setzt ein. Handwerklich ist "Burn After Reading" solide bis gut umgesetzt, die Kamerafahrten zu Anfang und am Ende sind nett anzuschauen und in der ganzen optischen Gestaltung erlauben sich die Coens nicht die Mängel, die sich in ihre Story eingeschlichen haben.[...]

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Fazit: „Burn After Reading“ ist ein intelligenter Film über viele Menschen, die ihre Intelligenz anscheinend mal auf Standby geschaltet haben. Und als eine „Verkettung unglücklicher Umstände“, die zum Glück jede Menge Lacher bietet, funktioniert der Film hervorragend.

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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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8.0Ausgezeichnet

"Burn After Reading" ist kein ganz großer Wurf. Dafür aber ein glänzend inszenierter Genrestreifen mit nicht allzu großen Ambitionen und statt dessen viel Routine sowie jeder Menge versteckter Widerhaken. Wenn dann obendrein noch - ähm, dings - aus Versehen erschossen wird, dann sollte eigentlich jeder zufrieden sein.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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6.0Ganz gut

[...]Es sollte von daher offensichtlich ein Spaß-Projekt der Coens werden, die die Rollen ihren Schauspielern derart auf den Leib geschrieben haben, dass man diesen die Lust am Schauspielen wirklich in jeder Szene ansieht. Es ist von deshalb umso bedauerlicher, dass das Potential der Story vor diesem Hintergrund vernachlässigt wurde. „Burn after Reading“ hätte ganz ohne Zweifel das Potential zu Mehr gehabt, hätte mit beißender Satire ein Gesellschaftsbild skizzieren können, dass dieser den Spiegel vorhält, doch ist dies nur im Ansatz gelungen. Doch wäre dies mit Sicherheit zu verschmerzen gewesen, wenn der Makel des Verharrens in Ansätzen nicht auch für die restlichen Aspekte gelten würde: Der Humor, der Spaß, die Dialoge – All dies beschränkt sich leider auf (immerhin) gut gemachte Ausgangspunkte. „Wer verbrennt sich hier die Finger“ ist der deutsche Untertitel von „Burn after Reading“. Nach Sichtung des Films muss konstatiert werden, dass es die Coens selbst sind, die sich diesmal verdammt heiße Pfoten eingehandelt haben, denn das war knapp!

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Evie: www.inderzange.de

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6.0Ganz gut

Bis jetzt der schlechteste Coen, den ich gesehen habe. Aber wenn man bedenkt das er trotzdem noch besser ist als manch anderer Hollywoodkram muss man ihm einfach mehr Punkte geben.

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CineKie: CineKie.de

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9.0Herausragend

[...]Der Film ist eine herrlich skurrile Parabel über menschliche Geltungssucht, Selbstüberschätzung, Jugend-/ und Schönheitswahn, Egoismus und nicht zuletzt über eine Gesellschaft, die Liebe und Zuneigung zunehmends mit Sex verwechselt und durch ihn zu ersetzen versucht. Überzeichnet? Ja sicher. Aber im Kern sehr viel wahrer und ehrlicher, als wir es vielleicht einsehen möchten.[...]

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.5Sehenswert

[...] Für so einen namhaften Cast fällt „Burn After Reading“ sehr alternativ aus. Und das ist gut so, dafür lieben wir die Coens. Die beiden Brüder haben ihre Vielseitigkeit schon längst unter Beweis gestellt und präsentieren diesmal mit ihrer gewohnten Handschrift eine außerordentlich erheiternde und temporeiche Komödie mit Stil, die gekonnt zum schwarzhumorigen Wahnsinn ausartet. Nicht so übersinnlich wie „Ladykillers“, nicht so speziell wie „Fargo“, einfach eine perfekte, ins Gesicht geklatschte Absurdität, welche sich selbst nicht mit einer Auflösung, sondern einfach mit dem Abspann befreit.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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5.0Geht so

Nachdem sich die Coen-Brüder im letzten Jahr mit ihrem 4-fach Oscar gekrönten Neo-Western No Country For Old Men fulminant zurückgemeldet haben, präsentieren sie nun im Fahrwasser ihres massenkompatiblen Erfolgs die Komödie Burn After Reading als Kontrastprogramm zu der staubtrockenen Romanadaption. Bunt, durchgeknallt und dank George Clooney, Brad Pitt und Co. mit einem immensen Staraufgebot, katapultierte sich der Streifen am Startwochenende mit einem Einspiel von mehr als 19 Millionen Dollar auf Platz 1 der US-amerikanischen Kinocharts. Die Idee für den Film bekamen Joel und Ethan Coen, als sie sich über eine erneute Zusammenarbeit mit ihren Stammschauspielern Gedanken machten. Das Ergebnis ist eine episodenartige Agentenkomödie, rabenschwarz, bitterböse und extrem lässig. Trotzdem will der Funke an keiner Stelle des Films so recht überspringen. Zu konstruiert wirken Plot und Dialoge, zu uninspiriert die Regie, zu lustlos die Darsteller. Man hat das Gefühl, die Coens seien so naiv, dass sie den Zuschauern einen auf ihre unabstreitbaren Stärken aufbauenden Film präsentieren könnten, ohne jegliche Innovationen, ohne jegliche Frische. So funktioniert Burn After Reading zwar in einem gewissen Rahmen, aber man wird das beschleichende Gefühl nicht los, alles schon einmal in der Form von den Ausnahmeregisseuren gesehen zu haben.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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6.0Ganz gut

Die Enttäuschung über "Burn After Reading" hat nichts mit dem "ernsteren" oder "erwachseneren" Werk der Coens vom vergangenen Jahr "No Country" zu tun, der ihnen einen Oscar verschaffte. "No Country" baute nicht weniger als "Burn after Reading" auf düsterer, komischer Ironie auf, wobei letzter eine blumenhafte Verkettung zufälliger Entscheidungen ist, welche in Blut auf einem Schlafzimmerschrank enden. Die Enttäuschung liegt eher darin, dass "Burn after Reading" wenig Überraschungen und überraschend mageren Esprit bietet.

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Der Cinephile: Der Cineasten-Blog Der Cinephile: Der Cineasten-Blog

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9.0Herausragend

[...]Dass diese groteske Farce, die ganz nebenbei Klischees von Bourne und co. durch den Kakao zieht, sich nicht aufgrund ihrer seltsamen Erzählstruktur selbst erschießt, ist vor allem den brillanten Darstellern zu verdanken. Diese verstehen es, jeder ihrer völlig absurden Rollen eine realistische Dimension zu entlocken. Das die Coens das Drehbuch mit eben jenen Schauspielern im Kopf geschrieben haben, dürfte auch nicht geschadet haben. Von allen der witzigen Figuren stiehlt aber vor allem Brad Pitt allen die Show. Seine Darstellung des völlig doofen Fitness-Trainers zeigt einmal mehr, warum er zu den besten Schauspielern seiner Generation gehört.[...]

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Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

Zu den zwölf Filmen der Coen-Brüder, von denen ich zwar nicht alle gesehen habe, aber die gesehenen zumindest gut finde (”Arizona Junior”, “The Big Lebowsky”, “Oh Brother, Where Are Thou”, “No Country For Old Men“) gesellt sich nun ein 13., die intelligente Komödie “Burn After Reading”. Dabei schlagen die beiden eine gänzlich andere Richtung als bei dem Vorgänger ein und knüpfen so wieder an ihre sehr guten bisherigen Komödien an.

Die Story ist dabei wie gewohnt wendungsreich und voller schwarzem Humor, die Charaktere völlig abgedreht und das Ende mehr oder weniger unerwartet. Die Gags sitzen, die Schauspieler sind in Hochform. Der Film lässt die Sache ganz ruhig angehen - Osborne wird gefeuert, seine Frau will sich scheiden lassen, sie hat nämlich noch eine Affäre - diese Affäre wiederum lernt Linda kennen, und Chad und Linda wollen ja grade Osborne erpressen. Bis dieser Zeitpunkt erreicht ist, vergeht einige Zeit. Der Film lässt sich Zeit, die Charaktere einzuführen, zieht aber…

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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6.5Ganz gut

Ich glaube ich werde mit den Coens net so recht warm. Obwohl die Besetzung der absolute Hammer ist und der Trailer mich angesprochen hat, fehlt diesem Film doch eine Menge um wirklich gut zu sein. Positiv ist natürlich die abgedrehte Story, die sich an allerhand Zufälligkeiten und Verwechselungen erötzt. Leider rauscht die Story größenteils an einem vorbei und wollte mich nicht so recht mitnehmen. Die zwei überraschenden Gewalt-Entladungen kamen da einem Wach-Rütteln gleich.
John Malkovich, die jute Frances und Brad Pitt sind absolut hervorragend und mitreißend in diesem Film. Tilda Swinton war dagegen erschreckend blass und Clooney hate gute Momente und schlechte.
Auch fand ich diese Paranoia-Sache am Ende irgendwie plump. Ständig wurden irgendwelche Menschen eingeblendet, die sich ans Ohr fassen und ne Sonnenbrille tragen. Ich dachte eigentlich immer, dass die Coens gerne Klischees verdrehen. Jetzt haben sie wohl ihr eigenes Klischee verdreht.
Positiv bleibt natürlich noch zurück, dass der Film trotz des zähen Anfangs, doch recht kurzweilig ist und dass das Ende einfach mal GÖTTLICH ist!

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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7.5Sehenswert

Mit „Burn after reading“ schließen die Coens ihre persönliche Idioten-Trilogie mit Clooney ab und denken drüber nach, ab Brad Pitt auch so ein Triptichon der Albernheiten verdient hätte. Soll man das nun ernst nehmen? Müssen Regisseure eigentlich immer das erfüllen, was sie vorher an Erwartungen aufgebaut haben? Eindeutig bringt hier ein „Nein“ viel mehr Spaß.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

(...) Das ist sehr unterhaltsam und die Kürze des Films, das hohe Erzähltempo lassen auch im anfänglichen Chaos keine echte Langeweile aufkommen und doch blieb bei mir der Eindruck zurück, dass sich der Film im Kopf schneller auflösen wird als einige seiner Vorgänger. Man kennt die Methode Coen eben langsam und ein bißchen verlassen sich die beiden hier zu sehr, auf eine Variation altbekannter Zutaten. Er erinnert an die routinierten späten Krimi-Comedy-Fingerübungen von Woody Allen, die auch unterhaltsam anzuschauen sind, bei denen man sich aber auch selten das Gefühl einstellt, sie sobald noch einmal sehen zu wollen.

Gute Unterhaltung auf jeden Fall und wohl der witzigste und überdrehteste Coen-Film seit langem - JK Simmons als hochrangiger CIA-Boss hat eine der witzigsten Schlußsätze überhaupt -, aber der letzte Kick um in einer Liga mit “Fargo”, “Big Lebowsky”, “Barton Fink” oder “O Brother Where Art Thou” mitzuspielen fehlte mir leider.

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Corsovilla: SchönerDenken

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8.0Ausgezeichnet

So ein bisschen sind die Coen-Brüder mit “Burn After Reading” zwischen Baum und Borke gelandet. Für einen Coen-Kult-Streifen a la “Big Lebowski” ist er weder subtil noch schräg genug, für eine Mainstreamkomödie landet er zu wenige Lacher. Die wenigen Pointen aber lohnen sich. Zumal das Star-Ensemble wirklich großartig ist: Brad Pitt ein Volltreffer als Volltrottel, George Clooney als “serial lover” mit Heimwerkerambitionen, Tilda Swinton als der Tiefkühlschrank unter den rothaarigen Geliebten. (Mehr im Podcast)

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Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...

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8.5Ausgezeichnet

Mit Wohlgefallen betrachten die Coens die Manipulierbarkeit ihrer Geschöpfe, folgen amüsiert der absurden Bestimmung, die sie ihnen auferlegt haben. Ihrem arglosen Nihilismus ist nichts heilig und der Tod nur ein Slapstick-Effekt. Bezeichnenderweise sind jene Szenen am witzigsten, in denen Cox´ ehemalige Vorgesetzte versuchen, einen Sinn hinter den haarsträubenden Verwicklungen zu erkennen.

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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9.0Herausragend

Glanzstück des Films sind zweifellos die geschliffenen Dialoge. Ihnen gelingt das Kunststück, die Absurdität des ohnehin absurden Plots nochmals zu übertreffen. Unterhaltungen wie die zwischen Chad und Linda über die Vor- und Nachteile von Internetkontaktbörsen erinnern nicht nur wegen Frances McDormand an alte Fargo-Zeiten. McDormand, aber auch den anderen Darsteller, allen voran George Clooney, der sein öffentliches Image als Herzensbrecher genüsslich persifliert, merkt man an, wie sehr sie sich für ihre Rollen ins Zeug legen.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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8.0Ausgezeichnet

Das Bemerkenswerte an "Burn after Reading" ist, mit welcher Kavaliersattitüde die Coens ihren eigenen Plot behandeln. Ein gewöhnlicher Hollywood-Film gibt sich ungeheuere Mühe, auch dem letzten haargenau zu erklären, was warum und wie geschieht. Darauf pfeifen die Coens, und die Schlussszene stellt geradezu eine Verhöhnung dieses Erklärzwangs dar, wenn zwei CIA-Bürohengste die diversen Mord- und Totschlagaktionen besprechen.

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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8.0Ausgezeichnet

Auch wenn sich dabei alle moralisch zweifelhaft verhalten, empfinden die Coens aber keine wirkliche Verachtung gegenüber den Menschen. Dafür sind sie auch mit zu vielen, fast liebenswürdigen Ticks und Macken ausgestattet worden, während sie sich verzweifelt für ein Quäntchen Glück abstrampeln oder zumindest die immer wieder neu auftretenden Unglücke verhindern wollen. Der Humor dieses Komödie ist dabei stellenweise so schwarz, dass einem hin und wieder das Lachen gefriert, wenn der Film von brüllend komisch auf blutig brutal umschaltet – denn ohne Verluste kommt auch dieses Coen-Werk nicht aus.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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8.5Ausgezeichnet

Es sind die alltäglichen Verschleißerscheinungen des postindustriellen Lebensstils, die sich in solchen Ersatzhandlungen ausdrücken. Die Coen-Brüder greifen sie auf und kehren sie mit hysterischer Note nach außen. Mehr denn je würdigen sie dabei die kleinen Macken ihrer Figuren, die ratlos auf ihr Leben blicken und mit großer Energie fast immer das Falsche tun.

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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7.0Sehenswert

Mit Sicherheit ist Burn after "Reading – Wer verbrennt sich hier die Finger?" nicht der ganz große Wurf der Coens geworden, doch das Werk schlägt immer noch den Großteil anderer Filme, die derzeit im Kino zu sehen sind, um Längen in Sachen schrägem Humor und cooler Nonchalance. Wie in "The Big Lebowski", "Fargo" und dem ungleich düstereren "No Country for Old Men" sind es auch wieder einmal die schrägen Typen mit allen ihren kleinen und großen Marotten, die den Unterschied machen.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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7.0Sehenswert

Nach ihrem düsteren Meisterwerk "No Country for Old Men" schlagen die Coen-Brüder wieder skurril-schräge Töne an. Für ihre Komödie, die sich u.a. gewitzt bei den Elementen des Agentenfilms bedient, versammelten sie eine Riege prominenter und gut aufgelegter Darsteller, von Brad Pitt über John Malkovich zu ihren Lieblingsmitwirkenden George Clooney und Frances McDormand. Offensichtlich wollten die Coens dem Affen mal so richtig Zucker geben. Das gelingt vor allem beim zweifarbig erblondeten Brad Pitt, der leicht debil in einem...

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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9.5Herausragend

Als größte Überraschung dieses so kurzweiligen wie kurzen Films wird die große Auflösung nicht in einem Showdown inszeniert, sondern, unerhört, aus zweiter Hand erzählt. Von der CIA. Als habe sie am Drehbuch mitgeschrieben. Die Coens haben sich hier einmal mehr übertroffen. Und liefern nach dem erzbrutalen "No Country" nun eine höchst vergnügliche Posse, in der nicht mit einem Gasdruckgerät, sondern (fast) nur mit Pointen geschossen wird.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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8.5Ausgezeichnet

"Burn after Reading" ist eine handwerklich virtuos inszenierte, ziemlich alberne Geheimdienstkomödie. Auch eine Komödie moderner Geschlechterbeziehungen. [...] "Murphys Law" als Drehbuchprinzip, und Starkino der alten Schule mit viel Dialogwitz und genug Substanz.

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Kommentare (256) — Film: Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?


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TheRambostar007

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Bewertung5.0Geht so

Irgendwie konnte sich der Film nicht entscheiden, was er sein will, aber außer eine Komödie kann er nur eine Groteske sein. Leider ist Burn after reading nichts von beiden so richtig, denn (entweder die Gags sind nicht mein Humor oder,) irgendwie ist jeder Gag so unvollendet und es gibt außer einigen Schmunzlern nicht sehr viel. Am besten ist wohl der part von Brad Pitt. Jede der verschiedenen Storys hat so seine Momente, aber daraus hätte man mehr machen können. Zwischendurch gibt es auch noch viel zu brutale Szenen, welche überhaupt nicht zum Gesammtkonzept. Einzig und allein die clevere Erzählweise sticht hervor und bringt ein wenig Abwechslung in diesen spannungsamen Krimi.

Fazit: Potential vergeudet, leider nur ein seichter Spaß...

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123Filmfreak

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

In jeder Szene habe ich den Sinn gesucht, bis mir auffiel, dass der Sinn dahinter darinbesteht, nicht mehr nach dem Sinn zu suchen und den Film einfach Film zu lassen.

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simonschroeder2707

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Bewertung4.0Uninteressant

Aufgrund guter Bewertungen hohe Erwartungen gehabt, die leider nicht erfüllt worden sind. Recht schwachsinnige Komödie, die mit Ausnahme einiger "running gags" auch nicht wirklich witzig ist. Auch die Story unvorstellbar hohl und wenig Tiefgang, was auch bei Komödien sehr gut der Fall sein kann.

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schwedenretter

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Also so ganz check ichs nicht, fargo fand ich scheiße aber bei dem hier hab ich gedanklich mehrfach den Kaffee rausgeprustet vor lachen.

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vega_vincent

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Vielleicht musst du dir Fargo nochmals ansehen?


schwedenretter

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Ja, vielleicht...


Jek-Hyde

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Bewertung7.5Sehenswert

Burn After Reading ist eine verdammt lustige und verdammt sinnlose Gesichte über den Zufall. Was es auslöst, wen einer zufällig irgendetwas tut und durch Unachtsamkeit viele, viele Leben in den Strudel der Vernichtung reist ist bei den Coens keine Seltenheit und darum liebe ich die Beiden so. sie sind extrem inspiriert, Klischee los und vor allem eins: inspiriert und inspirierend für mich. Burn after reading ist durch seine dummen „Zufälle“ und die inkonsequenten Charaktere fast schon das Gegenstück zu No Copuntry for Old Men. Für so manchen möge es vielleicht doch langweilig erscheinen, aber wer geneigt ist, gut aufzupassen und eine Leidenschaft für skurrile und doch realistische Figuren, die sogar noch liebenswert sind hat, den sie Tür und Tor für die Coens geöffnet.

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Hfonda15

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich lehne mich sicherlich recht weit aus dem Fenster, wenn ich sage dass dieser Film mir sogar fast so gut wie The Big Lebowski gefallen hat aber im Gegensatz zu der Mehrheit der Coen Fans sehe ich diesen Film überhaupt nicht als ihr schlechtestes Werk an.
Ok man muss zugeben, die erste Hälfte des Films ist schon etwas ereignislos und man hätte hier sehr viel mehr lustige Stellen einbauen können aber was man dann ab der Hälfte des Films geboten bekommt ist unglaublich. Clooney und Brad Pitt passen so perfekt in ihre Rollen und vor allem Brad Pitt der neu in einem Coen Film ist(während man Clooney schon in so abgedrehten Rollen wie O Brother where art thou bewundern durfte) sorgt für viele Gags und mann muss schon lachen wenn dieser verpeilte Kerl mit seiner Hammer Frisur zu seiner Ipod Musik tanzt und sich selbst feiert!
Durch das Gagfeuerwerk des Films das nach der ersten Hälfte einsetzt wurde ich wirklich komplett für die lange erste Hälfte entschädigt und die 8.5 Punkte dienen auch nicht als wohlgemeinter Ausgleich gegenüber anderen negativeren Bewertungen, sie sind meiner Meinung nach echt verdient wenn sich irgendwelche naiven Trottel zusammen tun richtig KRASSEN Geheimscheiß entdecken und diese Daten dann den RUSSEN :D übergeben wollen.SPOILER Das Ende ist dann auch einfach perfekt alle sind tot oder irgendwie aus dem Land raus und das FBI(wies in den USA halt so üblich ist) hat alles überwacht und tut nichts da sich die ganzen durchgeknallten Typen eh selbst erledigen! Ja sowas verdient bei mir ne hohe Punktzahl!

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Real.

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Bewertung4.0Uninteressant

Langweilig. Kaum mal ein müdes lächeln. Schwache Komödie, aus der einzig Brad Pitt positiv hervorsticht.

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pischti

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Neeeeee....ich doch nicht :D


stalker

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Jepp, langweilig.


Friik

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Bewertung7.5Sehenswert

"Gott was fürn Riesenscheißdreck", so endet der Film und das auf sehr passende Weise.
Wenn man die einzelnen Aspekte des Films mit einem Punktesystem bewerten wollte käme wohl dabei raus, dass (mal außer den Schauspielern) eigentlich alles nur Mittelmäßig ist, besonders die Story insgesamt ist letztlich vollkommen belanglos und trotzdem hat der Film einen Charme des Sinnlosen ohne wirklich trashig zu sein.
Definitiv keine große Offenbarung, aber insgesamt bedauere ich den Film nicht.

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Simon Moon

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Brad Pitt als Doofie hat schon was und spätestens wenn es blutig wird macht es Spass. Keine "Offenbarung", eher ein Bonbon.


Velly

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Bewertung7.0Sehenswert

Nicht der beste Film der Coens, aber sehenswert auf alle Fälle.
Allein schon wegen der Schauspieler. Frances McDormand ist sowieso meist sehr gut und Brad Pitt und George Clooney haben mich hier auch überzeugt.
George Clooney gefällt mir in solchen skurrilen Rollen (wie auch in O Brother, Where Art Thou?) ohnehin am besten. Und Brad Pitt macht als dümmlicher FitnessCoach ne gute Figur. (Vor allem in der Szene mit Malkovich im Auto <3)
Die Story könnte man auch eigentlich "Viel Lärm um nichts" nennen, aber gerade das macht ihren Witz aus.
Hab mich schon wesentlich schlechter amüsiert ;-)

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Andy Dufresne

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Liken geht nicht :(


WZRDOnTheMoon

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Bewertung7.0Sehenswert

"Keiner weiß eigentlich genau was passiert ist."
Wie wahr, wie wahr.
Ich liebe es, wenn diese skurilen, meist lustigen, komplizierten und zum teil genialen Einfälle und Geschichten der Coen-Brüder zum Schluss eines Filmes wie kleine Zahnrädchen ineinandergreifen. In 'Burn After Reading' mussten diese Zahnrädchen zwar erst geölt werden um ordentlich in Fahrt zu kommen, dennoch ist es gelungen, wenn auch die ersten 20-30 Minuten etwas schleppend waren. Die Charaktere sind so schön unaufmerksam skuril, die Schauspieler spielen sehr überzeugend, vor allem Brad Pitt, ich habe mich (bei ihm) köstlich amüsiert und oft genug geschmunzelt. Ein gutes Werk der Coen-Brüder, aber bei weitem nicht Ihr bestes!

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Andri1995

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Bewertung9.0Herausragend

sehr lustiger film

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AdamWest

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Bewertung0.0Hassfilm

Vorhersage sehenswert?! Leider nein. Selten etwas dermaßen sinnloses gesehen. Mehr kann ich einfach nicht dazu sagen.

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Navarro Torres

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Bewertung4.0Uninteressant

Triste Umsetzung einer guten Idee. Da helfen auch die guten bis sehr guten Darsteller nix. Besonders ärgerlich das völlig unmotivierte und einfallslose Ende! Beste Szene: Pitt steht im Schrank, zweitbeste Szene: Pitt liegt im Schrank, drittbeste Szene: Clooney an der Parkbank, bevor er flüchtet. Aber mal ehrlich - so ein paar irre Blicke machen den dürren Bock auch nicht mehr fett.
4 Punkte, mit besserem Ende wären es vlt 7 geworden. :D

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Andy Dufresne

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Bewertung7.0Sehenswert

"Und dann sind da diese anderen Dateien.
Das sind nur Zahlen.
Ganze Listen.
Zahlen und Daten und Zahlen und Zahlen und Daten und Zahlen.
Das ist echt heißer Scheiß!"

Kurzweilig, witzig und gespickt mit tollen Schauspielern ,die sichtlich ihre Rollen genossen.
Für mich ist der Film jetzt nicht DAS überragende Ding (da haben die Cohens doch schon einiges, definitiv Größeres (als "Burn After Reading") abgeliefert), aber doch sehr sehenswert und unterhaltsam das Ganze.

-"Legt es einfach wieder in die Umkleide!"
- "Und noch nen Zettel schreiben: Streng geheimer Geheimdienstscheiß gefunden!
Oder was?
Nachrichtendienstscheiß, CIA-Scheiß?!"

bedenklich? 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 28 Antworten

Velly

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Bei der AugenzusammenkneifSzene im Auto erinnert mich Brad irgendwie an Benicio del Toro. Vor allem mit dieser Frisur ^^


Andy Dufresne

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Da ist echt was dran :)


Mr Beautyghost

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Bewertung5.5Geht so

Im Prinzip mag ich den eleganten Erzählstil der Coens, mit ihren skurrilen Charakteren, den unvorhersehbaren Wendungen und abstrusen Geschichten. Nur witzig ist hier leider für mich nichts. Einzig Pitts selbstironische Darstellung des infantilen Fitnesstrainers kann mich zum Schmunzeln bringen, aber das wars auch schon. Schauspielerisch durchaus überzeugend, hat mich aber das stark überzeichnete Charaktere-Ensemble mehr genervt als amüsiert.
Überdies war ich tatsächlich verblüfft, dass der Film, obwohl sich das schon früh abzeichnete, auf überhaupt nichts hinaus will.
Tja, dann bin ich wohl doch kein Coen-Kenner.
Forget after watching.

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Mr Beautyghost

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Hmmm, ja schon, Malkovich cholerisch, David Rasche verlegen, das hat schon was. Aber so richtig lachen, wie z. B. bei Big Lebowski, leider Fehlanzeige. Ich bin vielleicht ein bisschen zu streng mit dem Film, aber ich fühle mich immer genötigt, bei so hochgelobten Streifen etwas genauer hinzuschauen. Na gut, für Coen-Fans + 1, aber dann muss gut sein.


N. Hornblower

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Ich kann schon gut verstehen, dass Du andere Coen-Filme lustiger findest. Ich hab mir aber grad nochmal das Ende von dem hier angeschaut und mich wieder weggeschmissen...
http://www.youtube.com/watch?v=SlA9hmrC8DU
:)


zmpfl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Gebrüder Coen liefern keine Figuren mit denen sich der gemeine Zuschauer identifizieren kann/soll um mit ihnen mitzufiebern. Es gibt keine Guten und Bösen. Das macht es für nicht Wenige nun mal schwierig. Und eine Komödie in der man fast ausschließlich ÜBER und nie MIT den Protagonisten lachen kann ist dann auch für Viele wie alkoholfreies Bier: Es fehlt was, das "Herz".
Mir persönlich ist das Wurscht, Hauptsache die Gags stimmen und das tun sie und zwar nicht zu knapp. Sehr gelacht.

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lisa.kre.7

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Bewertung4.5Uninteressant

hää? hab den film gar nicht verstanden.

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xnerd

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Bewertung9.0Herausragend

ich habe gewisse schwierigkeiten, meine gedanken bezüglich des films zu ordnen. vorerst: ich finde ihn genial! es ist offensichtlich, dass es seiten an dem film gibt, die man ihm als schwachstellen auslegen könnte, aber gerade die machen ihn meiner meinung nach zu etwas besonderem. die erzählweise der geschichte ist wirr aber rasant und hat mich praktisch den ganzen film dazu veranlasst, lachend den kopf zu schütteln. die lagebesprechung zwischen den beiden cia-menschen trifft es ganz gut: eigentlich weiß niemand so genau, was los ist, und eigentlich macht es auch alles keinen sinn... es ist schwer zu beschreiben, ohne zu spoilern, aber fakt ist, dass der film sich nicht als ziel setzt, eine spannende oder intelligente oder überhaupt sinnvolle geschichte zu erzählen. vielmehr ist es eine verkettung unglücklicher zufälle, die eine reihe von charakteren, die verschiedener nicht sein könnten, irgendwie zueinanderführt, ohne dass die einzelnen charaktere wissen, wieso überhaupt. im endeffekt beobachtet und verfolgt jeder jeden und schließt seine ganz eigenen schlüsse daraus.
die charaktere sind dabei herrlich dargestellt, schauspielerische hochleistung auf ganzer linie, mich persönlich hat besonders pitt in seiner rolle als trotteliger fitnessjunkie überzeugt ... schade, dass er einen relativ frühen abgang hatte. alle charaktere sowie ihre beziehungen zueinander werden überzogen dargestellt, was es schwer macht, den film wirklich ernst zu nehmen. auf mich hat das ganze sehr ironisch gewirkt.
fazit: ein film, der auf eine ganz eigene weise eine komplett merkwürdige (ich finde sonst kein passendes wort) geschichte erzählt, die dank ihrer verschrobenen charaktere, den überzogenen dialogen und des herrlich sinnfreien plots zum brüllen ist.

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Hfonda15

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Sind genau meine Gedanken zum Film, kriege es nur selbst nicht hin zu beschreiben wieso ich den Film so genial finde :)


jedi37

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Bewertung7.0Sehenswert

Einfach super mit wieviel Witz und Selbstironie Pitt, Clonney und der fantsatische John Malkovich hier spielen. Der Film lebt von den tollen Darstellern und seinen verrückten Situationen die sich aus deren Begegnungen ergeben. Auch Frances McDormand ist echt zum knutschen bei ihrem verzweifelten Versuchen, ihre Schönheits-Ops zu finanzieren.

Spoiler:
Leider ist das Ende so plötzlich und zusammengestaucht, das viel vom Witz darunter leidet. Als ob den Machern plötzlich das Geld oder Zeit und Lust verloren gegangen sind... Ansonsten ein Klasse Coen-Film, ganz in der Tradition des Dude oder "Oh Brother..."

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Stefan Seiser

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Ist doch genau richtig , der Schluss .


jedi37

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@ ich hätte mir nach so einer Detaillierten und toll konstruierten Handlung etwas mehr gewünscht.


MrGold

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Auch wenn besonders Pitt ziemlich überzeichnet bescheuert ist, ist der Film wirklich unterhaltsam und die Story wunderbar schräg. Es ist halt einfach in erster Linie ne Komödie, die imo sehr gut funktioniert und 95% der Filme aus dem Genre in Sachen Innovation und Ideen weit hinter sich lässt.

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