Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger? - Kritik

US 2008
Laufzeit 96 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 02.10.2008

Kritiken (26) — Film: Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?

Oceanic6: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

Nach dem äußerst düsteren Neo-Western-Thriller-Meisterwerk "No Country For Old Men" meldeten sich die Coen Brüder 2008 mit einer Spionage-Verwechslungs-Komödie der etwas anderen Art zurück. "Burn After Reading" befasst sich gekonnt mit dem Idiotismus, dem Unvermögen und der Inkompetenz unserer Gesellschaft. Der Spass kommt dabei, wie in jedem Film der Gebrüder, zu keinem Zeitpunkt zu kurz. Die skurrilen Charaktere, die Dialoge und die Story sind gut durchdacht. Brad Pitt beweist erneut seine schauspielerische Vielseitigkeit und gibt die beste Performance des Films. George Clooney ist spätestens seit "O brother where art thou" ein Garant für viele Lacher. Und John Malkovich zeigt, wie auch in seinem neuesten Film "R.E.D.", dass ihm lustige Rollen besser stehen als manche andere wie in "Con Air". Auch Frances McDormand konnte mir als Angestellte eines Fitness-Centers, die sich mit dem Geheimdienst einlässt, nur um ihre Schönheitsoperationen finanziert zu bekommen, einige Lacher abgewinnen und dem Film die nötige Briese Ironie verpassen. Die Konstellation dieser Charaktere ist sehr raffiniert, denn die Geschichte kann bis zum letzten Moment Überraschungen und einen hohen Unterhaltungswert bieten.
Gestört hat mich allerdings, dass die Coens ihrem Verwechslungsspiel nicht viel neues abgewinnen konnten. Vieles erinnert an "The Big Lebowski". Und, obwohl der Schauplatz Washington gut eingefangen wurde, habe ich mich stets gefragt wo die besonderen Aufnahmen bleiben, durch welche sich die Coen Filme normalerweise auszeichnen.
Was bleibt ist eine in sich äußerst stimmige, unterhaltsame und sehenswerte Komödie, allerdings auch einer der schlechteren Coen-Filme, aber was heißt das schon, denn davon wie man einen schlechten Film macht, haben die Coens null Ahnung.

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facepalm

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Sehr schön, ich schließe mich dem an :)


MxMushrooms

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Amen brother


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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9.0Herausragend

Den Coen-Brüdern ist es gegeben, selbst das Triviale zur Kunst zu erheben. Irgendwo zwischen Spionagefarce und Screwballkomödie pendelt "Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?", bei der ausgerechnet die Schönlinge Pitt und Clooney zu der Ironie fähigen Selbstdarstellern wachsen.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.5Herausragend

Drei Elemente zeichnen «Burn After Reading» aus: die einzigartigen Figuren, die treffenden Dialoge und das perfekte Timing. Besonders köstlich ist der erstmals in einem Coen-Werk auftauchende Brad Pitt. Er spielt den leicht vertrottelten Fitnesstrainer mit leidenschaftlicher Konsequenz und aufopfernder Hingabe. Aber auch George Clooney wird von den Coens wieder einmal vorzüglich gegen seinen üblichen Ruf besetzt.

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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3.5Schwach

[...]"Burn After Reading" dem Vergleich mit anderen Werken der Coens zu unterziehen ist sicher nicht gerade die fairste Methode, da vieles im Film jedoch derart eindeutig gängige Elemente aufwärmt, die zuvor bei voller Hitze kochten und hier nur vereinzeltes Blubbern einsetzt, müssen die Brüder sich dies gefallen lassen. Unter dem Strich ist der Film schon ein wenig mehr, als bloß einfallsloses Selbstzitat, doch auch losgelöst vom Gesamtwerk der Coens ist er schlicht uninteressant, kaum witzig, es mangelt ihm an Bissigkeit, die Charaktere und Story zünden nicht und nicht einmal ein gewisses Vergnügen an der Starbesetzung an sich setzt ein. Handwerklich ist "Burn After Reading" solide bis gut umgesetzt, die Kamerafahrten zu Anfang und am Ende sind nett anzuschauen und in der ganzen optischen Gestaltung erlauben sich die Coens nicht die Mängel, die sich in ihre Story eingeschlichen haben.[...]

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Fazit: „Burn After Reading“ ist ein intelligenter Film über viele Menschen, die ihre Intelligenz anscheinend mal auf Standby geschaltet haben. Und als eine „Verkettung unglücklicher Umstände“, die zum Glück jede Menge Lacher bietet, funktioniert der Film hervorragend.

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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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8.0Ausgezeichnet

"Burn After Reading" ist kein ganz großer Wurf. Dafür aber ein glänzend inszenierter Genrestreifen mit nicht allzu großen Ambitionen und statt dessen viel Routine sowie jeder Menge versteckter Widerhaken. Wenn dann obendrein noch - ähm, dings - aus Versehen erschossen wird, dann sollte eigentlich jeder zufrieden sein.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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6.0Ganz gut

[...]Es sollte von daher offensichtlich ein Spaß-Projekt der Coens werden, die die Rollen ihren Schauspielern derart auf den Leib geschrieben haben, dass man diesen die Lust am Schauspielen wirklich in jeder Szene ansieht. Es ist von deshalb umso bedauerlicher, dass das Potential der Story vor diesem Hintergrund vernachlässigt wurde. „Burn after Reading“ hätte ganz ohne Zweifel das Potential zu Mehr gehabt, hätte mit beißender Satire ein Gesellschaftsbild skizzieren können, dass dieser den Spiegel vorhält, doch ist dies nur im Ansatz gelungen. Doch wäre dies mit Sicherheit zu verschmerzen gewesen, wenn der Makel des Verharrens in Ansätzen nicht auch für die restlichen Aspekte gelten würde: Der Humor, der Spaß, die Dialoge – All dies beschränkt sich leider auf (immerhin) gut gemachte Ausgangspunkte. „Wer verbrennt sich hier die Finger“ ist der deutsche Untertitel von „Burn after Reading“. Nach Sichtung des Films muss konstatiert werden, dass es die Coens selbst sind, die sich diesmal verdammt heiße Pfoten eingehandelt haben, denn das war knapp!

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Evie: www.inderzange.de

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6.0Ganz gut

Bis jetzt der schlechteste Coen, den ich gesehen habe. Aber wenn man bedenkt das er trotzdem noch besser ist als manch anderer Hollywoodkram muss man ihm einfach mehr Punkte geben.

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CineKie: CineKie.de

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9.0Herausragend

[...]Der Film ist eine herrlich skurrile Parabel über menschliche Geltungssucht, Selbstüberschätzung, Jugend-/ und Schönheitswahn, Egoismus und nicht zuletzt über eine Gesellschaft, die Liebe und Zuneigung zunehmends mit Sex verwechselt und durch ihn zu ersetzen versucht. Überzeichnet? Ja sicher. Aber im Kern sehr viel wahrer und ehrlicher, als wir es vielleicht einsehen möchten.[...]

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Flibbo: wieistderfilm.de

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7.5Sehenswert

[...] Für so einen namhaften Cast fällt „Burn After Reading“ sehr alternativ aus. Und das ist gut so, dafür lieben wir die Coens. Die beiden Brüder haben ihre Vielseitigkeit schon längst unter Beweis gestellt und präsentieren diesmal mit ihrer gewohnten Handschrift eine außerordentlich erheiternde und temporeiche Komödie mit Stil, die gekonnt zum schwarzhumorigen Wahnsinn ausartet. Nicht so übersinnlich wie „Ladykillers“, nicht so speziell wie „Fargo“, einfach eine perfekte, ins Gesicht geklatschte Absurdität, welche sich selbst nicht mit einer Auflösung, sondern einfach mit dem Abspann befreit.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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5.0Geht so

Nachdem sich die Coen-Brüder im letzten Jahr mit ihrem 4-fach Oscar gekrönten Neo-Western No Country For Old Men fulminant zurückgemeldet haben, präsentieren sie nun im Fahrwasser ihres massenkompatiblen Erfolgs die Komödie Burn After Reading als Kontrastprogramm zu der staubtrockenen Romanadaption. Bunt, durchgeknallt und dank George Clooney, Brad Pitt und Co. mit einem immensen Staraufgebot, katapultierte sich der Streifen am Startwochenende mit einem Einspiel von mehr als 19 Millionen Dollar auf Platz 1 der US-amerikanischen Kinocharts. Die Idee für den Film bekamen Joel und Ethan Coen, als sie sich über eine erneute Zusammenarbeit mit ihren Stammschauspielern Gedanken machten. Das Ergebnis ist eine episodenartige Agentenkomödie, rabenschwarz, bitterböse und extrem lässig. Trotzdem will der Funke an keiner Stelle des Films so recht überspringen. Zu konstruiert wirken Plot und Dialoge, zu uninspiriert die Regie, zu lustlos die Darsteller. Man hat das Gefühl, die Coens seien so naiv, dass sie den Zuschauern einen auf ihre unabstreitbaren Stärken aufbauenden Film präsentieren könnten, ohne jegliche Innovationen, ohne jegliche Frische. So funktioniert Burn After Reading zwar in einem gewissen Rahmen, aber man wird das beschleichende Gefühl nicht los, alles schon einmal in der Form von den Ausnahmeregisseuren gesehen zu haben.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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6.0Ganz gut

Die Enttäuschung über "Burn After Reading" hat nichts mit dem "ernsteren" oder "erwachseneren" Werk der Coens vom vergangenen Jahr "No Country" zu tun, der ihnen einen Oscar verschaffte. "No Country" baute nicht weniger als "Burn after Reading" auf düsterer, komischer Ironie auf, wobei letzter eine blumenhafte Verkettung zufälliger Entscheidungen ist, welche in Blut auf einem Schlafzimmerschrank enden. Die Enttäuschung liegt eher darin, dass "Burn after Reading" wenig Überraschungen und überraschend mageren Esprit bietet.

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Der Cinephile: Der Cineasten-Blog Der Cinephile: Der Cineasten-Blog

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9.0Herausragend

[...]Dass diese groteske Farce, die ganz nebenbei Klischees von Bourne und co. durch den Kakao zieht, sich nicht aufgrund ihrer seltsamen Erzählstruktur selbst erschießt, ist vor allem den brillanten Darstellern zu verdanken. Diese verstehen es, jeder ihrer völlig absurden Rollen eine realistische Dimension zu entlocken. Das die Coens das Drehbuch mit eben jenen Schauspielern im Kopf geschrieben haben, dürfte auch nicht geschadet haben. Von allen der witzigen Figuren stiehlt aber vor allem Brad Pitt allen die Show. Seine Darstellung des völlig doofen Fitness-Trainers zeigt einmal mehr, warum er zu den besten Schauspielern seiner Generation gehört.[...]

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Xander8112: at the movies

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8.0Ausgezeichnet

Zu den zwölf Filmen der Coen-Brüder, von denen ich zwar nicht alle gesehen habe, aber die gesehenen zumindest gut finde (”Arizona Junior”, “The Big Lebowsky”, “Oh Brother, Where Are Thou”, “No Country For Old Men“) gesellt sich nun ein 13., die intelligente Komödie “Burn After Reading”. Dabei schlagen die beiden eine gänzlich andere Richtung als bei dem Vorgänger ein und knüpfen so wieder an ihre sehr guten bisherigen Komödien an.

Die Story ist dabei wie gewohnt wendungsreich und voller schwarzem Humor, die Charaktere völlig abgedreht und das Ende mehr oder weniger unerwartet. Die Gags sitzen, die Schauspieler sind in Hochform. Der Film lässt die Sache ganz ruhig angehen - Osborne wird gefeuert, seine Frau will sich scheiden lassen, sie hat nämlich noch eine Affäre - diese Affäre wiederum lernt Linda kennen, und Chad und Linda wollen ja grade Osborne erpressen. Bis dieser Zeitpunkt erreicht ist, vergeht einige Zeit. Der Film lässt sich Zeit, die…

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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7.5Sehenswert

Mit „Burn after reading“ schließen die Coens ihre persönliche Idioten-Trilogie mit Clooney ab und denken drüber nach, ab Brad Pitt auch so ein Triptichon der Albernheiten verdient hätte. Soll man das nun ernst nehmen? Müssen Regisseure eigentlich immer das erfüllen, was sie vorher an Erwartungen aufgebaut haben? Eindeutig bringt hier ein „Nein“ viel mehr Spaß.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

(...) Das ist sehr unterhaltsam und die Kürze des Films, das hohe Erzähltempo lassen auch im anfänglichen Chaos keine echte Langeweile aufkommen und doch blieb bei mir der Eindruck zurück, dass sich der Film im Kopf schneller auflösen wird als einige seiner Vorgänger. Man kennt die Methode Coen eben langsam und ein bißchen verlassen sich die beiden hier zu sehr, auf eine Variation altbekannter Zutaten. Er erinnert an die routinierten späten Krimi-Comedy-Fingerübungen von Woody Allen, die auch unterhaltsam anzuschauen sind, bei denen man sich aber auch selten das Gefühl einstellt, sie sobald noch einmal sehen zu wollen.

Gute Unterhaltung auf jeden Fall und wohl der witzigste und überdrehteste Coen-Film seit langem - JK Simmons als hochrangiger CIA-Boss hat eine der witzigsten Schlußsätze überhaupt -, aber der letzte Kick um in einer Liga mit “Fargo”, “Big Lebowsky”, “Barton Fink” oder “O Brother Where Art Thou” mitzuspielen fehlte mir leider.

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Corsovilla: SchönerDenken

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8.0Ausgezeichnet

So ein bisschen sind die Coen-Brüder mit “Burn After Reading” zwischen Baum und Borke gelandet. Für einen Coen-Kult-Streifen a la “Big Lebowski” ist er weder subtil noch schräg genug, für eine Mainstreamkomödie landet er zu wenige Lacher. Die wenigen Pointen aber lohnen sich. Zumal das Star-Ensemble wirklich großartig ist: Brad Pitt ein Volltreffer als Volltrottel, George Clooney als “serial lover” mit Heimwerkerambitionen, Tilda Swinton als der Tiefkühlschrank unter den rothaarigen Geliebten. (Mehr im Podcast)

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Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...

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8.5Ausgezeichnet

Mit Wohlgefallen betrachten die Coens die Manipulierbarkeit ihrer Geschöpfe, folgen amüsiert der absurden Bestimmung, die sie ihnen auferlegt haben. Ihrem arglosen Nihilismus ist nichts heilig und der Tod nur ein Slapstick-Effekt. Bezeichnenderweise sind jene Szenen am witzigsten, in denen Cox´ ehemalige Vorgesetzte versuchen, einen Sinn hinter den haarsträubenden Verwicklungen zu erkennen.

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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9.0Herausragend

Glanzstück des Films sind zweifellos die geschliffenen Dialoge. Ihnen gelingt das Kunststück, die Absurdität des ohnehin absurden Plots nochmals zu übertreffen. Unterhaltungen wie die zwischen Chad und Linda über die Vor- und Nachteile von Internetkontaktbörsen erinnern nicht nur wegen Frances McDormand an alte Fargo-Zeiten. McDormand, aber auch den anderen Darsteller, allen voran George Clooney, der sein öffentliches Image als Herzensbrecher genüsslich persifliert, merkt man an, wie sehr sie sich für ihre Rollen ins Zeug legen.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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8.0Ausgezeichnet

Das Bemerkenswerte an "Burn after Reading" ist, mit welcher Kavaliersattitüde die Coens ihren eigenen Plot behandeln. Ein gewöhnlicher Hollywood-Film gibt sich ungeheuere Mühe, auch dem letzten haargenau zu erklären, was warum und wie geschieht. Darauf pfeifen die Coens, und die Schlussszene stellt geradezu eine Verhöhnung dieses Erklärzwangs dar, wenn zwei CIA-Bürohengste die diversen Mord- und Totschlagaktionen besprechen.

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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8.0Ausgezeichnet

Auch wenn sich dabei alle moralisch zweifelhaft verhalten, empfinden die Coens aber keine wirkliche Verachtung gegenüber den Menschen. Dafür sind sie auch mit zu vielen, fast liebenswürdigen Ticks und Macken ausgestattet worden, während sie sich verzweifelt für ein Quäntchen Glück abstrampeln oder zumindest die immer wieder neu auftretenden Unglücke verhindern wollen. Der Humor dieses Komödie ist dabei stellenweise so schwarz, dass einem hin und wieder das Lachen gefriert, wenn der Film von brüllend komisch auf blutig brutal umschaltet – denn ohne Verluste kommt auch dieses Coen-Werk nicht aus.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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8.5Ausgezeichnet

Es sind die alltäglichen Verschleißerscheinungen des postindustriellen Lebensstils, die sich in solchen Ersatzhandlungen ausdrücken. Die Coen-Brüder greifen sie auf und kehren sie mit hysterischer Note nach außen. Mehr denn je würdigen sie dabei die kleinen Macken ihrer Figuren, die ratlos auf ihr Leben blicken und mit großer Energie fast immer das Falsche tun.

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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7.0Sehenswert

Mit Sicherheit ist Burn after "Reading – Wer verbrennt sich hier die Finger?" nicht der ganz große Wurf der Coens geworden, doch das Werk schlägt immer noch den Großteil anderer Filme, die derzeit im Kino zu sehen sind, um Längen in Sachen schrägem Humor und cooler Nonchalance. Wie in "The Big Lebowski", "Fargo" und dem ungleich düstereren "No Country for Old Men" sind es auch wieder einmal die schrägen Typen mit allen ihren kleinen und großen Marotten, die den Unterschied machen.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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7.0Sehenswert

Nach ihrem düsteren Meisterwerk "No Country for Old Men" schlagen die Coen-Brüder wieder skurril-schräge Töne an. Für ihre Komödie, die sich u.a. gewitzt bei den Elementen des Agentenfilms bedient, versammelten sie eine Riege prominenter und gut aufgelegter Darsteller, von Brad Pitt über John Malkovich zu ihren Lieblingsmitwirkenden George Clooney und Frances McDormand. Offensichtlich wollten die Coens dem Affen mal so richtig Zucker geben. Das gelingt vor allem beim zweifarbig erblondeten Brad Pitt, der leicht debil in einem...

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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9.5Herausragend

Als größte Überraschung dieses so kurzweiligen wie kurzen Films wird die große Auflösung nicht in einem Showdown inszeniert, sondern, unerhört, aus zweiter Hand erzählt. Von der CIA. Als habe sie am Drehbuch mitgeschrieben. Die Coens haben sich hier einmal mehr übertroffen. Und liefern nach dem erzbrutalen "No Country" nun eine höchst vergnügliche Posse, in der nicht mit einem Gasdruckgerät, sondern (fast) nur mit Pointen geschossen wird.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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8.5Ausgezeichnet

"Burn after Reading" ist eine handwerklich virtuos inszenierte, ziemlich alberne Geheimdienstkomödie. Auch eine Komödie moderner Geschlechterbeziehungen. [...] "Murphys Law" als Drehbuchprinzip, und Starkino der alten Schule mit viel Dialogwitz und genug Substanz.

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Kommentare (221) — Film: Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?

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Dreicine

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Bewertung4.5Uninteressant

Offensichtlich führungslos lässt „Burn After Reading“ seine allesamt etwas dusseligen Puppen durch eine Geschichte preschen, die sich nie wirklich ihrer Logik entbehrt, ja, geradezu planlos vollendet ist.

Mit Deppenfrisur und überschüssigen Fettlappen vereinen Chad (Brad Pitt) und Linda (Frances McDormand) die ausgewachsene Blödheit. Jedoch wollen sie etwas: nämlich mehr Geld. Der Grund: Sie haben eine geheime „Geheimscheiß-CD“ (für alle Unwissenden: viele Zahlen, viele Codes, wenig Sinn) gefunden. Hineingezogen in diesen einwandfrei beknackten, nicht durchdachten Plan werden auch der von allen Seiten gehasste, erfolglose, angeblich saufende, Memoiren schreibende Ex-CIA-Analyst Ozzie (John Malkovich) und der nagelnde Holzstuhl-Dildo-Bauende Harry (George Clooney).
Mit einigen kritischen Untertönen, natürlich herrlich überspitzt, entfaltet sich eine nette Satire aufs Agentendasein und vielleicht gar auf die herrschende Verblendung im Gesellschaftssystem. Letztlich dennoch (besonders durch die anfänglich mauen Minuten) kein Muss, allerdings auch zu keinem Zeitpunkt ein Reinfall, vielmehr ein Werk, das leicht zu verdauen ist, gut funktioniert, für die Coens aber zu wenig ist.

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Duzh

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Bewertung3.5Schwach

Ernsthaft? Scheißfilm!

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Clockwork_Whore

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Bewertung9.0Herausragend

Tragisch-komisch und mehr zum Schmunzeln als zum Lachen, aber trotzdem und vor allen Dingen zum Nachdenken. Kleine Ursache, große Wirkung. Genial!

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pramble

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Bewertung5.5Geht so

Silly light weight comedy. Brad Pitt is atrocious. George Clooney has a difficult role with silly lines and cannot do much. Malkovitch is fun because he treats his role seriously.
How can the Cohen Brothers make excellent comedies like the Big Lebowsky or ones with clever dialogue like "Intolerable Cruelty" and then make this ?

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dumas

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Bewertung9.0Herausragend

"Je genauer man hinsieht, desto weniger erkennt man"- Das Unschärfe-Prinzip hielten die Coens schon in ihrer meisterhaften Noir-Tragiekomödie "The Man Who Wasn't There" fest, doch der tatsächliche Beweis inklusive einer Erklärung lieferten sie erst mit "Burn After Reading" nach: Masslose Selbstüberschätzung und purste Ignoranz sind also Ursache dieses Phänomens, und genau das demonstrieren uns die brillant geschriebennen und grossartig besetzten Figuren in "Burn After Reading" beispielhaft.
Die Kamera rast aus dem Orbit geradewegs auf die Erde zu und schon befinden wir uns mitten im Geschehen. Das Drehbuch liefert eine ganze Palette an herrlichen Charakteren, und alles ist irgendwie in einander verhakt und verzahnt, wie eine grosses verklemmtes Uhrwerk, das zwangsweise irgendwann auseinanderbersten wird. Und genau das passiert am Ende des Films auch- nur haben die Coens die Genialität, darauf zu verzichten, uns eben das zu zeigen. Nein, dieser Film hat einen anderen Höhepunkt: In der Schlussszene bleiben zwei hohe CIA-Beamte einfach völlig ratlos zurück. Klar ist, dass sich der ganze Schlamassel nicht nocheinmal wiederholen soll- was aber überhaupt passiert ist lässt sich nicht recht erklären. So wird die Akte geschlossen, die Kamera rast zurück in den Weltraum, vielleicht in der Hoffnung, aus dieser angemessenen Distanz mehr Erkennen zu können.

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Le Samourai

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Yeah!


waltwhite

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Fuck yeah.


hollygolightly1

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Hoch auf die Coen-Brüder!
"Burn After Reading" ist zwar ein eher mittelmäßiger Film der Coens, doch in dem Falle bedeutet "mittelmäßig" immer noch "ausgezeichnet". Aber das versteht sich natürlich von selbst.
Ein Blick in den traumhaften Cast reicht, um zu erfahren, mit was für einem tollen Film man es zu tun hat. George Clooney, dessen Gesichtsausdruck gegen Ende des Films unbezahlbar ist, John Malkovich, der wegen seines Charakters weitgehend unauffällig bleibt, Frances McDormand, die ich seit Fargo ja sowieso sehr mag, Brad Pitt, der dem Film die nötige Coolness verleiht, und Tilda Swinton als kühle, betrügende Ehefrau geben einen wunderbaren Haufen von schrägen, aber liebenswürdigen Schauspielern ab. Dabei hat man nicht das Gefühl, dass Ethan und Joel Coen sie wegen ihrer Bekanntheit ausgesucht haben, sondern weil jeder von ihnen perfekt in die jeweilige Rolle passt.
Auch dieser Film lässt den Zuschauer den typischen schwarzen Humor und brilliante Dialoge nicht vermissen. "Burn After Reading" hat einen absurden Plot, wobei selbst die in dem Film auftauchenden Charaktere dies erkennen. So wissen die beiden CIA-Mitarbeiter am Ende nicht, welche Vorfälle sie in Zukunft vermeiden wollen.

- Jesus Fucking Christ. What did we learn, Palmer? - I don't know sir. - I don't fucking know either. I guess we learned not to do it again. I'm fucked if I know what we did. - Yes sir, it's hard to say.

Von den Coen-Brüdern können sich Regisseure und Produzenten anderer Komödien und Parodien echt einmal eine Scheibe abschneiden. Die Filme der beiden SIND einfach lustig, unterhalten und wirken dabei im Gegensatz zu anderen zeitgenössischen Produktionen nicht peinlich.

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Oceanic6

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"Nicht peinlich"... sondern intelligent. Jupp. Schöner Kommentar. ;)


hollygolightly1

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danke :)


Canis Majoris

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Was haben wir daraus gelernt?" ...

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B-RABBIT

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Bewertung2.5Ärgerlich

Was war denn des für ein bescheuerter Film. Brad Piit, George Clooney, Malkovich, alles gute Stars und dann so ein unlustiger verwirrender Film.

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1000Mindhunter

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einer der schwächeren Werke der coen Brüder doch es ist wirklich zu empfehlen die auf filme ohne happy end stehen mir hat er gut gefallen da er wie alle anderen film de Brüder rabenschwarz ist doch etwas hat mich sehr gewundert das der Film ab 12 ist es gibt diverse Szenen in der die Gewaltdarstellung extrem blutig ist. Die Schauspieler überzegen nicht finde ich aber in diesem coen Film darf das sein da er sich nicht ernst nimmt.

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Benjamin W.

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Bewertung6.5Ganz gut

Oft urkomische und leider selten gezwungen lächerliche Agentenfitnesscentermitarbeiterkomödie mit prächtigen ironischen, manchmal sogar tarantinoesken Dialogen und Sprüchen („Whose ass didn't I kiss?“), mit jeder Menge Zufall und Unglück, mit schräg-skurrilen Figuren überall, die sich stets mit Online-Bekanntschaften, Freundesgattinnen und Anderen betrügen, und zwar jeder mit jedem, aber von profanen Dingen wie „Liebe“ keine Spur. Irgendwie verwirren und verlaufen sich die einzelnen (Sub-)Plots ineinander, wenn dem ungeschickt-beschränkten Pseudoerpresserpaar Chad (Brad „The Shit“ Pitt) und Linda (den „Einen“ stets verzweifelnd suchend und dabei grandios aufspielend: Frances McDormand) von der örtlichen Muckibude die brisanten Memoiren des ehemaligen CIA-Analysten Osbourne Cox (John „What the fuck?“ Malkovich) in die Hände fallen und sie versuchen, aus den Daten eine Stange Geld zu machen – was selbstverständlich alles andere als glatt über die Bühne geht. Dann gibt’s noch Harry Pfarrer (George Clooney), der eine Affäre erstens mit Cox' gelangweilter Frau und dann noch mit mehreren Internetdates quasi zur selben Zeit hat und währenddessen Dildolehnstühle baut, dessen Frau aber auch irgendwie mit irgendwem was am Laufen hat, der in Cox' Wohnung wiederum durch Zufall auf den dort den Hausherren erwartenden Chad trifft – wie die verblüffte CIA weiß auch der Zuschauer nie wirklich etwas Genaues, Exaktes. Egal: Heraus kommt eigentlich blendende Situationskomik des Absurden, die nur in wenigen Szenen das Groteske ein kleines bisschen zu viel herausfordert oder in der eigenen Dialogverliebtheit steckenbleibt.

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ThomasWzS

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Bewertung7.5Sehenswert

"Keiner weiss eigentlich irgendwas genaues"
Das ist dann ziemlich genau die zentrale Aussage des Films, ich weiss da wirklich auch nicht mehr, hab mich jedenfalls köstlich unterhalten gefühlt, dank dem wunderbaren Cast, einfach brilliant besetzt und umgesetzt.

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Jeff Lebowski

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Genial gespielt von Pitt/Malkowich und im typischen Coen-Stil!

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BlackEaster

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zuerst: GRANDIOSER Brad Pitt.
Der Film war Teil eines Geschenkkorbes an meine Eltern zu Weihnachten, und wurde direkt von meinem 17-jährigen Bruder, meiner Freundin, meinem Vater und mir geguckt (Muttern hatte keine Lust den zu gucken...). Der Film schaffte es, jeden von uns zu unterhalten. Die Geschichte an sich ist etwas verworren, jedoch kann man ihr immer folgen. Wovon der Film eigentlich lebt sind die Charaktere und die sehr starke Verkörperung dieser Charaktere durch die Schauspieler. Es ist einfach von Anfang bis Ende eine Freude, den Schauspielern beim schauspielern zuzusehen. Die Eigenarten des jeweiligen Protagonisten tragen den Film viel stärker voran als die Geschichte, oder, man könnte sagen, dass die Eigenarten der Protagonisten überhaupt den Großteil der Geschichte ausmachen. Das ist aber recht Coen-Typisch.

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HxC_Moe

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Bewertung3.5Schwach

Fand ich persönlich langweilig, wenig lustig und wirr.

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Lukin1971

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Bewertung5.0Geht so

Mein zweiter Blindkauf (Burn after Reading) in letzter Zeit war ebenso wie "Bong of the Dead" ein "Fehlschuß".

Erst einmal zu den positiven Faktoren von meiner Seite:

Die Besetzung des geistig minderbemittelten Fitnesstrainers mit einem grandios spielenden Brad Pitt (eine Rolle die zu dem Schauspieler eigentlich gar nicht paßt, die er aber wirklich extrem gut verkörpert) und dem ebenfalls sehr guten George Clooney als notorischen, unter mahnischen Verfolgungswahn leidenden Fremdgänger sowie dem gut ausgewählten John Malkovich ist wirklich extrem gut gelungen. Eine viel bessere Besetzung dieser Charaktere hätte man wohl kaum finden können.

Auch die Story an sich: Grenzdebile Mitarbeiter eines Fitness-Centers finden eine ultra geheime CIA-CD (deren Inhalt eigentlich nur die Memoiren eines Ex-CIA-Mitarbeiters sind) und versuchen diesen daraufhin zu erpressen, verspricht im Prinzip einen guten Film.

Leider fährt die ganze Kiste (durch den Regisseur/Produzenten) mit Vollgas an die Wand aufgrund der extrem verworrenen Drehweise, der Umsetzung und Darstellung der Story und deren nicht genutzten Potential.

Ab Mitte/Ende des Films hat man kaum noch durchgesehen, wer wieso weshalb überhaupt da war u.s.w.

Wie man aus den o.g. Vorraussetzungen (erst recht die eigentlich sonst mit guten Filmen glänzenden Coen-Brüder) so grandios scheitern kann, will mir ehrlich gesagt nicht in den Kopf.

Schade, denn die Thematik hätte mit einer besseren Regie und Umsetzung erheblich mehr erreichen können. So reißt die Regie das aufgebaute Gerüst aus Grundidee und den gut besetzten Hauptdarstellern quasi mit den Hintern wieder ein, um es einmal plastisch herüberzubringen.

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RoosterCogburn

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Bewertung7.0Sehenswert

Wieder einmal ein klasse Streifen von Ethan und Joel Coen, die hier verantwortlich für Regie, Drehbuch, Schnitt und Produktion sind. Es ist nicht so ein Meilenstein wie "O Brother, Where Art Thou?", "The Big Lebowski" oder "Fargo". Aber der Film hat durchaus einen hohen Unterhaltungswert. Tilda Swinton, Frances McDormand und Brad Pitt sind in ihren Rollen einfach zum schiessen. Die Besetzung ist sowieso top! Anschauen und diesen schrägen Witz und den schwarzen Humor wirken lassen. Die Coen's in ihrem Element.

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manager18

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein typischer Film der Coen Brüder. Guter Humor und ein perfektes Timing machen ihn wirklich sehenswert.

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Karowdame

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Toller Film, den ich immer wieder sehen kann und bei dem ich mich immer wieder halb totlache! Unbedingt ansehen...

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Sheeeeep

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hervorragend verwirrende Story rund um eine verlorengegangene CD eines Ex-CIA Mitarbeiters. Der absolut hochkarätige Cast spielt durchgängig toll und man merkt den Darstellern ihre Freude am Dreh richtig an (allen voran Brad Pitt). Ohne die ganz großen Brüller zaubert der Film dem Zuschauer nahezu ein Dauergrinsen ins Gesicht, dafür ein dickes Danke Coen Bros.! (sind aber etwas hinter den legendären 'Baum Bros.' anzusiedeln).

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Sheeeeep

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Du alter Lümmler :D
Das erinnert mich an Superbrain: "Wen spielte John Malkovich im gleichnamigen Film 'Being John Malkovich'? - "Tom Hanks!"


Neokraid

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Was stand in den 80ern auf den berühmten Anti-Atomkraft-Buttons? Atomkraft Nein ... Nein. :D


Azazil

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Bewertung5.5Geht so

Trotz theoretisch großartigem Cast bekleckert sich in Burn after Reading keiner der namhaften Schauspieler mit Ruhm. An dieser Enttäuschung können zwar die unzugänglichen, teilweise auch wirklich nervig hysterischen Charaktere Schuld tragen oder auch die wirre, absolut unglaubhafte Story und wahrscheinlich spielt auch beides eine bedeutende Rolle, doch wirken allen voran George Clonney und Brad Pitt in ihrer Rolle schlichtweg verloren und unglaubwürdig. Besonders Clonney hat gelegentlich die Eigenschaft sich selbst dabei zu spielen wie er eine Rolle spielt. Burn after Reading stellt letztlich ein technisch einwandfreies aber steriles Machwerk ohne große Gefühlsregungen dar. Es fehlt ihm, für eine Komödie besonders tragisch, an Witz und an einem Konzept außerhalb des Schema F.

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