Death Proof - Todsicher - Kritik

Death Proof

US · 2007 · Laufzeit 114 Minuten · FSK 16 · Actionfilm, Thriller · Kinostart
Du
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    Auch ein Quentin Tarantino kann mal einen schlechten Tag haben. An einem solchen muss ihm die Idee für diese ziemlich langatmige Angelegenheit namens ‚Death Proof‘ gekommen sein. Diesen Film, in dem einfach mal so gut wie gar nichts passiert. Für dieses Drehbuch, bei dem der Gute auch noch eine seiner Paradedisziplinen völlig verkackt: Die Dialoge, vorwiegend jene der Hauptfiguren. Nicht, dass die Mädels nicht irgendwie tough wären, aber dieses schier endlos anmutende, leere Gesabbel ist an Reizlosigkeit kaum zu übertreffen. Und dann nimmt die ganze Kiste auch noch knappe zwei Stunden in Anspruch. Zwei Stunden witz- und bissloses Rumgelabber – nicht nochmal! Kurt Russel als Stuntman-Mike geht in Ordnung, die Idee mit dem shabby, abgewetzten Look ist ebenfalls nett, ändert nur auch nichts daran, dass die Nummer hier wohl für alle Zeiten Tarantinos größter Griff ins Klo sein wird.

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      Völlig krankes Tarantino-Vehikel. Der Meister gibt hier drei Jahre nach "Kill Bill" noch einmal ein kleines Stell-Dich-Ein seines Könnens. Grösster Unterschied ist allerdings, dass die Story in "Kill Bill" richtig gut war und den Schauspielern Einiges abverlangte. Hier haben wir billigstes Grindhouse-Kino in Zusammenarbeit mit Quentins Kumpel Robert Rodriguez, über längere Strecken könnte man meinen, das sei ein schlechter Russ Meyer-Film ohne Oberweiten
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      Daher wurde der Film auch künstlich auf schlechte B-Movies der 70er getrimmt. Der absichtlich zerkratzte Vorspann macht das Werk allerdings auch nicht besser.
      Der Inhalt bei diesem Crash-Movie passt in eine Zigarettenschachtel, die Dialoge gehören auf die Müllkippe. Stellt sich Quentin wirklich so die Unterhaltung unter Mädels vor ???

      Stuntman Mike (Kurt Russell) düst mit seinem Chevrolet Nova und Dodge Charger durch die Staaten und killt vorzugsweise gerne junge Mädels. Doch er gerät an die falschen Ladies, die selbst Stuntfrauen sind und ihn übel zurichten, eindosen und haltbar machen. Natürlich ist das äusserst brutal, sonst wäre es kein Tarantino. So spektakulär die Autostunts auch sind, so brunzdumm sind leider die Dialoge.

      Dennoch ist es Autofreak Quentin hoch anzurechnen, dass er endlich mal Stuntfrau Zoë Bell eine würdige Plattform gibt, auf der sie sich richtig austoben kann. Wir haben ihre irren Stunts ja bereits als Double von Uma Thurman in „Kill Bill“ bewundert. Schauspielerisch wird hier von ihr nichts verlangt, da die Story reine Banane ist. Also zeigt sie das, was sie kann: Eine verdammt gute Figur in den Stunts.

      Kurt Russell darf ausnahmsweise mal ein fieses Arschloch spielen. Sonst ist er ja immer der Gute. Tarantino taucht selbst als Barkeeper auf und bleibt so, wie wir in vor der Kamera kennen: Absolut talentfrei.

      Michael Parks darf wieder als schlechtgelaunter Texas Ranger in Erscheinung treten, der zu seinem Sprößling „Sohn Nr. 1“ sagt wie in "Kill Bill". In einer Tankstelle klingelt das Handy eines der Mädchen und es ertönt die KillBill-Pfeif-Melodie, die Daryl Hannah beim Betreten des Krankenhauses begleitet. („Twisted Nerve“ von Bernard Herrmann). Somit haben wir hier eindeutig kleine Hommagen an Kill Bill drei Jahre zuvor. Nebenher wimmelt es noch von lauter kleinen Reminiszenzen an andere Kinowerke, die jedoch für die schwache Story belanglos sind.

      Fazit: Man muss den Streifen als das sehen, was er ist: Eine Reminiszenz an die analogen Autoverfolgungsjagden der 70er, die oft endlos dauerten und in der alles zu Schrott gefahren wurde, was sich in den Weg stellte. Dass sich die Dialoge leider auf „Ficken und Blasen“ reduzieren lassen und die Mädels durchweg kiffen und saufen, ist ein schweres Manko des Films. Zum Glück hat Quentin zwei Jahre danach „Inglourious Basterds“ hingelegt, sonst hätte man schon an seinem geistigen Niveau zweifeln müssen. Ausser den Stunts kann man an diesem Film nix bewerten, der Rest gehört in die Tonne. Daher nur schwache Punktzahl.

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        Quentin Tarantino und BenAffenleck . . . zwischen Herzen, Höhepunkten und Mittelmäßigkeiten.

        Vor 2 Jahren bekam ich die Tarantino BluRay Box 20 YEARS OF FILMMAKING geschenkt, die nun endlich mal vom Cellophan befreit wurde. Da bot sich gleich eine etwas umfangreichere Werkschau an, die auch den ein oder anderen Seitenschritt des grandiosen Filmemachers einbezieht. Zwei der Filme sehe ich zum ersten Mal, andere zum x-ten Mal.

        Teil 09/12 >> DEATH PROOF (2007) <<

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        Tarantinos Liebeserklärung an das Grindhouse-Kino der 70er-Jahre steht bei mir nach einem zweiten Crash-Test in der Schadensbilanz irgendwo zwischen Totalschaden und leichten Mängeln, die man mit einem Lackstift beheben kann. DEATH PROOF scheitert für mich hauptsächlich an Tarantinos Selbstverliebtheit, eh immer der Allergeilste zu sein. Das mündet hier dann in völlig sinnfreiem Geschwafel mit dem Unterhaltungswert einer Mineralwasseranalyse, welches man mit lächerlich aufgesetzt wirkender Gossensprache schön zu färben versucht. Coole Pussies mit heißen Füßen (… und heißen Füßen … und schon wieder heißen Füßen … und noch mal heißen Füßen … und immer noch heißen Füßen … gääääähn) labern coolen Scheiß in coolen Autos. Das war der Plan. Das einzig wirklich coole war dann allerdings nur Kurt Russels 'Stuntman Mike'. Okay, vielleicht die Autos auch, aber dafür interessiere ich mich einen scheiß. Beängstigend, dass der Film dann unterm Strich doch noch recht gut unterhalten kann.

        So bleibt zwischen dem digital auf alt getrimmtem Filmmaterial nicht viel mehr hängen, als ein nicht gerade ungeiler Lapdance und eine wirklich hervorragend gemachte und hochspannde Verfolgungsjagd. Dafür hätten aber auch 80 Minuten gereicht, und nicht so eine künstlich aufgepushte „Doppelhandlung“.

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        Hier geht's zur Liste ::: http://www.moviepilot.de/liste/benaffenleck-guckt-tarantino-benaffenleck

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        • 3 .5

          Der erste Abschnitt des Films beschränkt sich auf die Vorstellung der ziemlich flachen Charaktere und zieht sich in die Länge, wie ein ausgespuckter Kaugummi. Die Dialoge gehen hauptsächlich um Sex, der Ton ist eher genervt. Zu keinem der Charaktere kann man Sympathien aufbauen.
          Auch im zweiten Abschnitt kommt kaum Spannung auf bis der Film in einer actiongeladenen aber realitätsfernen Autojagd endet.
          Wer auf Autos steht, wird vielleicht den einen oder anderen Lichtblick haben.
          Für mich ist dieser Film nur der Beweis, dass ein bekannter Regisseur inzwischen jeden Müll abliefern kann und dafür noch hoch gelobt wird.

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            Helmholtz 31.01.2017, 18:22 Geändert 31.01.2017, 18:47

            Die erste Hälfte von Death Proof ist eine klare neun, die zweite leider nur ein Meisterwerk. In einer unheimlich versifften Bar lässt Tarantino seine Gruppe verlorener Seelen aufeinandertreffen und demonstriert eindrucksvoll wie vielleicht nie zuvor sein inszenatorisches Geschick. Er isoliert Figuren und wirft sie wieder zusammen, seine Kamera tastet diese begrenzten Räume ab, kein Kamerawinkel ist ihm zu unkonventionell und doch ist da keine Einstellung bloß ihrer selbst wegen. Er setzt die ästhetische Messlatte schon schon in der Titelsequenz hoch an, seinem Material gibt er von da an einen fast surreal dreckigen aber damit aber auch überaus sinnlichen Look. Irgendwann ist man dann einfach mit dabei in dieser miefigen Holzhütte und meint schon fast den Geruch von Bier und Zigarette in der Nase zu haben. Und beobachtet Tarantino dabei wie er das macht, was er eben macht. Wie er Figuren, die man für nicht mehr als wandelnde Klischees gehalten hat langsam und subtil tragische Größe und tiefere Abgründe entlockt. Und damit auch jegliche Erwartungshaltungen unterwandert. Ich konnte nicht anders als diese Frauen zu bewundern die in einer trostlosen, einsamen, postmodernen Welt mehr als tapfer kämpfen, auch wenn nicht immer klar ist um was (einen Sinn vermutlich). Irgendwann gönnt der Mann sich dann auch selbst den besten Cameo seiner Karriere. Wenn Tarantino in Pulp Fiction noch als Schöpfer in seine eigene Welt trat um sich mit der Dummheit seiner eigenen Figuren abrackern zu müssen (was sicherlich auch etwas liebevolles hatte), so ist er nun einer von ihnen, einer dieser weirdoes, losers, lost souls. Und er trinkt seinen rituellen Shot mit ihnen. Sobald auch noch dann Kurt Russell seinen Auftritt hat (fast schon mythisch überhöht, ein Archetyp des Kinos, virtuose Einführung) und Rosario Dawson dem seelischen Striptease einen physischen Lapdance gegenüberstellt ist das, das was manche als "pures Kino" bezeichnen. Bewegung und Berührung. Danach kommen noch Highlights am Fließband: Die Crashszene, in der das ziehen an einem Schalter den Rhythmus vorgibt für ein grausames Crescendo des Todes, eine wunderbar voyeuristische Szene die Stuntman Mike beim "kennenlernen" mit seinen Opfern zeigt und damit die vollständige objektifizierung ebendieser, eine komplett verrückte Verfolgungsjagd. Am Ende bedarf es eigentlich nur einer handvoll Stuntfrauen um einen patriarchalischen Archetypen des Kinos endgültig zu begraben. Und die dazugehörige Form von Kino begräbt Tarantino damit vielleicht auch noch.

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              Mein absoluter Lieblings Tarantino Film. Für Fans von Kurt Russell und des Kult genau richtig.

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                Der erste Teil des Films war ja noch ganz ansehnlich aber der zweite Teil war richtig schlecht.
                Vor allem die Schiffsmast-Szene war lächerlich...Das Auto hat auch Bremsen...

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                  Tetze89 07.01.2017, 19:54 Geändert 07.01.2017, 19:58

                  Cooler Streifen von Tarantino, der nicht langweilig wird und kurzweilig wunderbar unterhält.
                  Kurt Russell werden seine peinigenden Hetzfahrten übel zum Verhängnis. Auch wenn es nicht Tarantinos bester Streifen ist, muss man doch zugeben dass er hier ein recht einzigartiges Filmchen abgedreht hat.
                  Im Bluray Steelbook erhältlich.

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                  • 6 .5

                    Ich kann den Unmut gegenüber "Death Proof" absolut nicht verstehen. Mit Sicherheit ist es nicht der beste Tarantino, aber das Unterhaltungsniveau ist gewohnt hoch und "Death Proof" versucht auch nicht erst mit "Pulp Fiction" oder "Kill Bill" mitzuhalten. Der Streifen hat etwas viel trashigeres und passt perfekt in das Konzept eines Double Features und gewinnt allein aus seiner Machart schon so einiges an Charme. Kann man sich definitiv anschauen.

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                      Bis heute mein Absoluter Hassfilm. Als ich ihn mir damals im Kino angeschaut habe, saß ich allein in einem 300 Plätze Saal. Und das am ersten Wochenende!
                      Selbst der Filmvorführer hatte seine Kabine verlassen, um sich diesen Schund nicht anschauen zu müssen.
                      Erst bei Django Unchained konnte ich mich wieder dazu durchringen, einen Quentin Tarantino Film anzusehen.

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                        Action Nights von Filmfreund! \(⌐■_■-)/
                        Film „Death Proof“

                        „Dieses Auto ist todsicher...“

                        Man klebt, wie man es mittlerweile von Tarantinos Filmen gewohnt ist, wohlig an den Lippen der Protagonisten/Antagonisten bei ihren oftmals bissigen, starken und auch humorvollen Dialogen. Bis dann eine Orgie an brutaler Action entfesselt wird; So auch bei „Death Proof“, auch wenn ich sagen muss, dass das hier wohl nicht mein Lieblings Tarantino wird und wohl zurecht hier einige Geister spaltet.

                        Der Vintage Look ist durchaus sehenswert, aber wäre für mich jetzt nicht zu 100% notwendig gewesen, was wahrscheinlich einfach nur eine Sache der Gewohnheit ist. Reiht sich aber ganz gut in die Optik ein.

                        Die Action ist ziemlich wild und brutal und einfach geil mit den schnieken Autos und wild heulenden Motoren.
                        Und alter Schwede; Es gibt wohl niemanden, der so unfassbar cool Augentropfen nehmen kann, Pina Colada trinken kann und an Füßen riecht, wie Kurt Russel. Einfach wow. Schon beinahe so cool wie Snake Plissken.

                        „Jetzt hole ich mir noch deine anderen Freundinnen.“

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                          Wie viele andere hier in unserer kleinen Runde bin ich natürlich ein Fürsprecher von Quentin Tarantino. Nur "Death Proof" war dann leider nicht ganz so überzeugend. Mein Hauptproblem bei diesem Film war wohl das die endlosen Dialoge einfach nicht das Niveau vergangener Tarantino -Filme erreicht. Zwischenzeitlich war es fast schon langweilig. Trotz hübscher Mädels und einem ziemlich heißen Lapdance. Die 2. Hälfte des Films rettet zum Glück noch einiges da es einfach rasanter wird und es endlich ordentliche Action gibt.
                          Für einen Tarantino war "Death Proof" einfach zu wenig und für mich auch eine kleine Enttäuschung.

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                            Leider ist Deathproof nur ein Durschnittsfilm für mich geworden . Er hat zu viele Längen ( Dialoge wechseln zwischen Klasse und uninterressant ) , hat kaum schockierende Momente und wenig Action ! Die Motorhaubenszene ist leider auch nicht sehr realistisch ( halt doch einfach an , Mädchen ! ) . Bleiben nur der makabre Slash Eindruck mit einer Karre zu töten und eben dieser fiese Stuntman Mike !

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                              Der erste gescheiterte Tarantino für moi. Bin mit diesem Film einfach nicht warm geworden und habe ihn auch bisher nur einmal gesichtet (was schwer bei einem Tarantino ist aber selbst die Tarantinoesken im Bekanntenkreis sprechen diesem Film seinen obligatorischen Tarantin = Kult-Stempel oder sogar jegliche Darseinsberechtigung ab. Woran liegts? Nun erstmal nicht an der Tatsache per se dass Frauen die Powerrollen inne haben aber der Funke springt einfach nicht über. Die Dialoge hätten vielleicht wieder Fanboy-Grinsen bei einem beschert wären sie von Allstars in ihrer unnachahmlichen Performance gebracht worden, so wirken sie einfach nichtssagend, bemüht und permanent auf die anderen Kultstreifen angelehnt. Fanboy Tarantino kloppt sich nicht nur einen auf Füße sondern auch auf seine eigene Schaffenskunst. Selbst Kurt Russell kann den Film nicht rausreißen, sein überdreht-irrer Stuntman Mike passt nicht zur Mimik Russels und wäre von einem anderen vielleicht besser aufgegangen (Gary Busey z.b.) Naja Tarantino hat es ja selbst mit seinen Nachfolgern wieder rausgerissen aber dies hier war mal ein sprichwörtliches Plothole. Die stumpfe Kupfermünze in einem Berg aus Gold.

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                              • ist ja ulkig, der erste Tarantino 'bei dem ich instinktiv JA sage, und dann ist es der, der allgemein zumeist müde reserviert ist. Hier kommt wenig pseudotiefgründige rhetorische Soße rüber, wie sie zwischen Killer-Blondie Sam.L. & J. >The Burger<Travolta oder noch viel abschmeckiger im unsäglichen KungFuSayonara-Bill zerteilt gequetscht+ flambiert aufgewischt wird. Hier sind einfach nur ein paar Mädels, angeschärft, beim So-Sein, und ein blöder Macker, der im zweiten Teil schließlich fürs Gleiche die Quittung bekommt, -für 'übertrieben lange unterwegs gewesen sein verkehrt herum im Sattel, schwanzeinwärts, -in völlig falsche Richtung. Quentin hat Verständnis, für die Schwachen, und verleiht ihnen, natürlich auch wieder verkehrt herum (sonst wär's kein #immer noch gültiges Markenzeichen#) Stärke und Revenge. Und was soll's, Quentin ist kein Pazifist/ sondern Schafs-Auge um Klapperschlangen-Augenklappe -schlappe, aber sei's drum.

                                Also simpel nur Kino: Bildmachtpracht. Und ziemlich gefühlsecht' nicht-gedoubelt, -kein CGI. Er baut eine stuntwoman als Schauspielerin hin'auf,- und das hat (wenn man's NICHT vorher ahnt), erstaunlichen Showeffektzins. Das sprachexploiitierende Rumdödeln, dessen Effekthascherei gnädigdankenswerterweise ziemlich refüsiert ausgemagert unanspruchsvoll ist, dreht sich nur um Schmu, schindet Zeit, um die Seele baumeln zu lassen, und in den Film zu ziehen (im ersten Teil lernt 's den Bösewicht verabscheuen, im zweiten Soll die Rache kalt geniessen),- und alles haarscharf just in primetime. Der Spannungsbogen passt solide,- ins gediegene Alter. Kurz, man bewegt sich langsam in Fahrt, dann aber massemächtig und erzählt wird eine völlig unspektakuläre alltägliche jedermanns-frauengeschichte,- wie es sie nirgendwo und bei niemand niemals wirklich gibt noch gab noch geben könnte, und /wirklich dankbar/: selbst Quentin der alte -Hannes, EINMAL auch NICHT behauptet, dass sie es sehr wohl DOCH irgendwo täte,- dieses alte Lügen- oder schon Schandmaul? - h i e r jedoch nicht. Und dass er e i n m a l mit dem frechen so-tun-Gemauschel aufhört, als Gewohnheits-Skalpjäger, sondern schlicht beschränkt herzeigt, das danke ich ihm. Und natürlich ist PulpF. ein im technischen Sinne "gelungener" funktionierender Film- nur kein erstrebenswerter. - Hier behauptet er keinen Anspruch ( 'übersetze: "pulp") : und das macht ihn, zum ersten Male, ehrlich. Und genießbar. Sein populäres Verslein auf die Dinge kann er sich in den A** schieben. Aber bloß filmen, das kann er - allerdings. Hier also einmal ohne Gedöns - nur einen dicken fetten Zubiss von dem, was Film (immer stets) kann (wenn er kann)('oder theoretisch könnte). Ohne abstrakten Firlefanz, der manchmal dankenswerterweise anhängen mag. Manchmal. Bei manchen Regisseuren. Zu denen Q.T. totsicher NICHT gehört. Aber das muß auch nicht. Schuster bleib bei deinen Leisten. Und anspruchsloses Zeug, das ist hundertprozentig, KANN er - ziemlich wie ein anspruchsvoller HighTech-LowBudget Handwerksmeister. Also : haudraufundschluss - und mundfusel dabei nicht so ulknudel.

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                                  Death Proof hat einen starken Kurt Russell und die Szenen, in denen Russell auf die ganzen Frauen losgegangen ist, zu bieten, den Rest hat Tarantino schon besser gemacht...

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                                    Auch ein Quentin Tarantino greift mal daneben....

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                                      BébelAli 04.07.2016, 10:43 Geändert 07.11.2016, 19:35

                                      Ein Dialog der Kreativität, Ausgabe 2 - Tarantinos Bruchbude, 2006

                                      Tarantinos Produzent: Hey, Tari, was willst du eigentlich als nächsten Film machen?

                                      Tarantino: Keine Ahnung, aber irgendwas mit Kurt Russell, ich mochte den schon seit "Das Ding aus einer anderen Welt". Aber er sollte den bösen spielen. Das wäre lustig!

                                      Produzent: Ja, aber was für eine Handlung soll denn der Film haben?

                                      Tarantino: Ach wat weiß ich, irgendwas mit Autos. Und viele Menschen müssen dabei drauf gehen. Vielleicht noch was mit Füßen.

                                      Produzent: Aber du solltest schon wissen, wohin die Geschichte führen soll.

                                      Tarantino: Ich tue starke Frauenfiguren rein, dann passt das schon.

                                      Produzent: Was für eine Art von stark?

                                      Tarantino: Die Art, bei der sie nur über Männer und Sex reden, weil, seien wir mal ehrlich, Frauen sonst über nichts anderes reden. Aber das muss ich dir ja nicht erzählen.

                                      Produzent: Ich weiß nicht, ich bin mir da nicht sicher.

                                      Tarantino: Ach das wird schon. Die Leute sind leicht reinzulegen, wenn die meinen Namen hören, werden sie den Film lieben, einfach so.

                                      Produzent: Ja doch, dass macht Sinn...

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                                        sachsenkrieger 18.06.2016, 00:04 Geändert 18.06.2016, 00:05


                                        Ein Film ist wie ein Hot Dog! Manch einer holt sich so ein Teil an der Imbissbude und verschlingt es so schnell wie möglich, so langsam wie nötig. Ein anderer genießt jeden Bissen, ein Dritter holt sich gleich noch einen zweiten. Wieder andere nehmen das Teil und klamüsern es auseinander, gucken woraus es besteht, schnüffeln am Würstchen, lecken an der Soße. Und dann gibt es noch diejenigen, die das Teil erst einmal ins Labor bringen, um es in seine elementaren Bestandteile zu zerlegen, es zu analysieren, zu bewerten und es dann auf gar keinen Fall zu verköstigen oder gar zu verzehren, sondern Kritiker zu werden und/oder ein oder mehrere Bücher über Hot Dogs zu schreiben. Das alles und noch viel mehr, würd´ ich machen, wenn ich Könich ... stop ... kann man auch mit Quentin Tarantinos DEATH PROOF machen. Mir reichte es absolut, zu wissen, das der Film die eine Hälfte eines Double Features namens "Grindhouse" ist, und eine Art Hommage an eine bestimmte Art von Filmen der Vergangenheit darstellt. Das erklärt zumindest die teils auffälligen "Fehler", die sich in einige Bereiche des Films eingeschlichen haben. Wer möchte, irgendwann tue ich das vielleicht auch einmal, kann sich natürlich gerne mit den wahrscheinlich sehr tiefreichenden Hintergründen beschäftigen.

                                        Im Grunde genommen ist DEATH PROOF selbst schon ein ziemlich genau in der Mitte gestückeltes Double Feature. Zentraler Dreh- und Angelpunkt ist Kurt Russell mit seinem im wahrsten Sinne des Wortes "todsicheren" Muscle Car. Um diesen Kern kreisen jeweils vier heiße Ladys, die es ohne ihr allzu erforderliches Zutun schaffen, die völlig ungeteilte Aufmerksamkeit von Stuntman Mike zu erregen. Das sich das als nicht ganz erstrebenswert herausstellen könnte, erfahren die Mädels im Laufe der Laufzeit von 114 Minuten, auf ganz verschiedene Art und Weise. DEATH PROOF basiert auf einer mehr oder minder spontanen Idee von Quentin Tarantino und seinem Kumpel Robert Rodriguez (FROM DUSK TILL DAWN) und bietet im Grunde genommen 95 Minuten Mädelsabend und 20 Minuten frontale Action. Das wird nicht jedem schmecken, mir gefielen die Mädels und die dazugehörigen Dialoge allerdings ziemlich gut. Auch die Anspielungen auf geniale "Roadmovies", wie z.B. FLUCHTPUNKT SAN FRANCISCO oder CONVOY, waren selbst für einen passionierten Banausen deutlich erkennbar. Wer also kein Problem mit der wieder etwas dialoglastig zur Geltung kommenden Ader Quentin Tarantinos hat und auch nicht damit, das es nicht die Kerle sind, die einen auf dicke Hose machen, sondern mal die Girls, die einen auf dicke Bluse machen, der wird hier wieder einmal aufs Feinste bedient...

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                                          Fünf Punkte für tolle Schnitte, tolle Darsteller und eine geile Verfolgungsjagd.
                                          Alles andere hat mich eher enttäuscht. Vor allem das Drehbuch. Die Mädels labern ohne Ende, die Dialoge sind flach. Es dauert viel zu lange, bis etwas passiert in dem Film. Tarantino kann das viel besser. Hat er vorher bewiesen. Nicht nachher.

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                                            Gemeinsam mit Regiespezi Robert Rodriguez (''Sin City'') schuf Quentin Tarantino das Double-Feature ''Grindhouse'' - bestehend aus ''Death Proof'' und ''Planet Terror'' - als Hommage an alte, marode (Auto-) Kinos aus den 70ern, in denen billige Trashfilme gezeigt wurden. Da das Konzept in den USA durchfiel, kamen beide Filme bei uns als Langfassung in die Kinos. Tarantinos Beitrag ''Death Proof'' beginnt zwar dialoglastig, ist dabei aber nie langweilig - und mündet in der zweiten Hälfte in ein irres Actionabenteuer mit schier unglaublich gefilmten Verfolgungsjagden. Ein absichtlich trashiges Vergnügen!

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                                              Irgendwie völlig irrelevant alles.

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                                              • 7

                                                Der Film beginnt sehr langatmig mit der völlig belanglosen Geschichte einiger junger Frauen und es dauert immerhin gut 25 Minuten, ehe etwas erwähnenswertes passiert, der erste Auftritt von Kurt Russell. Nun zieht sich die Story wieder ca. 20 Minuten, ehe es los geht, dann allerdings richtig. Die folgenden Szenen entschädigen jedoch für den eher mäßigen Auftakt. Diese Sequenz mit dem Zusammenstoss und auch die vorherige Fahrt sind schon sehr stark gemacht. Die Schnitte zwischen dem Fahrzeug der Mädchen und des ihm entgegenkommenden Fahrzeuges von Mike sowie dem anschließendem Aufprall waren extrem gut inszeniert. Danach zieht sich die Story leider wieder, bis nach ca. 90 Minuten Mike wieder loslegt......nun wird es allerdings wieder sehr geil!
                                                Alles in allem muss ich sagen, das ich etwas schwanke. Es gibt viel Langatmigkeit und teils war es auch uninteressant, aber es gab auch große Momente, die für vieles entschädigen. Die Homage an das Trash-Kino der Siebziger die sich auch in der Qualität des Films ausdrückt, ist gewöhnungsbedürftig aber sie hat mich angesprochen. Das gleiche gilt für die knapp zehnminütige schwarz weiß Sequenz.

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                                                • 7 .5

                                                  Quentin Tarantinos Death proof war ein dialogreicher und brutaler Film für Tarantino Fans.
                                                  Super düster gemacht, der erste Teil mit einem 70er Jahre Style.

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                                                  • 7 .5

                                                    Hier gehen die Meinungen stark außeinander ...was die Qualität des Films angeht. Im großen und ganzem echt gelungen. macht über längere Zeit fun und ist sehenswert!

                                                    ?a=5541&i=2&e=1&c=1028528&c0=movpa krit