Death Proof - Todsicher - Kritik

US 2007 Laufzeit 114 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Thriller, Kinostart 19.07.2007

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Kritiken (29) — Film: Death Proof - Todsicher

JackoXL: Die Drei Muscheln

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7.5Sehenswert

"Death Proof" ist wohl der ultimative Tarantino-Spalter. Wer mit ihm vorher nichts anfangen konnte, wird den wohl beerdigen. Selbst als echter Fan macht es einem der Film (augenscheinlich) nicht unbedingt einfach.

Die erste Hälfte ist die pure Belanglosigkeit. Inhaltlich ist das gar nichts. Trotzdem: Selten wurde gar nichts mit so einer Detailverliebtheit vorgekaut und hingerotzt. Das Thema, simples Trashkino ohne jeden Anspruch, wird getroffen, ohne ehrlich zu begeistern. Während der damaligen Kinovorstellung haben einige den Saal verlassen, so richtig verübeln konnte ich es ihnen nicht. Achtet man nur auf die Geschichte, verständlich. Aber wie einem diese pure Luft serviert wird, ist einfach herrlich anzuschauen. Sicher auch schwer selbstverliebt, aber Liebe ist drin. Sieht man bei vielen Filmen gar nicht. Es gibt viele sehr kleine Momente, eingebettet in diesem ranzigen Paket, die einfach Spaß machen. Der Film lebt von seinen Anspielungen, dem abgegrabbelten Look und seiner Hingabe für das Vergnügen am Schrott. Pure Unterhaltung, ohne tieferen Sinn oder Anspruch.

In der zweiten Hälfte wird das noch übertroffen. Sinn und Nutzen sind immer noch komplett egal, noch offensichtlicher wird der pure Spaß am Irrsinn. Inklusive böser Mädchen, die Eier aus Stahl haben.

Autos, Blut und Lapdance: Mein Gott, was kann man denn erwarten? Grindhouse, das Thema wurde voll erfüllt, von Rodriguez mit "Planet Terror" noch deutlich übertroffen.

19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

einSchluss

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Ich finde die grindhouse-Optik und die zwischenzeitlich absichtlich dilettantische Schnitttechnik schon ziemlich rebellisch und sehr gelungen. Bei Rodriguez´ Planet Terror fand ich´s schon fast ein wenig overdone.


JackoXL

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War bei Beiden toll. Ich fand ja Rodriguez' "fehlendes Stück" genial. Das muss du erstmal bringen. Aber stimmt schon, Rodriguez hat es optisch teilweise schon arg auf die Spitze getrieben, bei Tarantino wirkt das "glaubhafter".


Timo K.: Blockbuster Entertainment

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8.0Ausgezeichnet

Dadurch, dass Tarantino der holden Weiblichkeit mit all' ihren F-Wörtern und XXL-Beinen Dialoge auf den Busen schreibt, könnten die Herren der Schöpfung den gewöhnungsbedürftigsten Film seiner Exzellenz vorfinden. Macht aber nichts. Hecheln und Schmachten ist auf jeden Fall drin, dazu die zum Extensions raufenden Schnittfehler, besserwisserisches Filmbescheidwissen und beschwingte Autostunts, so gewagt wie der Tanga aus der Jeans. Ein süffiger Partyfilm.

26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

filmschauer

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Auf Timos Vorlieben ist eben Verlass! :)


Cooler Typ

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Der letze Halbsaz is geil! so lauf ich auch immer über die straßen!!!!


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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8.0Ausgezeichnet

[...] "Death Proof" wäre so und wohl bestimmt auch nicht so ähnlich kaum in einem schäbigen Double Feature mit urigen Zombies, irren Highwaykillern oder satanischen Teufelsweibern gelaufen, denn er ist ganz einfach – viel zu gut. Und das ist in der Tat ein Problem: Da kann Tarantino das Filmmaterial so kokett verunstalten wie es ihm beliebt, hier einen Drop Out reinsetzen und da ein paar Cigarette Burns platzieren, den Ton knacksen und springen oder das Bild auch mal eben beabsichtigt unbeabsichtigt schwarzweiß werden lassen. Doch das nimmt seinem Film nicht die Widersprüchlichkeit aus taktilästhetischer Nachahmung von Schlechtigkeit und beispiellos großartiger Inszenierung. [...] Und auch wenn Tarantinos Film bestenfalls als polierte Hommage durchgeht, so ist er als Nicht-Grindhouse-Film letztlich sogar Teil eines entrückt postmodernen Actionkinos, das mit Autos aus "Vanishing Point" die besten Stunts der jüngeren Filmgeschichte auffährt. [...]

Kritik im Original 21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 18 Antworten

Mr Vincent Vega

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Dreh den Swag auf. <3


slangbanger!

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http://www.youtube.com/watch?v=s2xNy8OLmcI


SoulReaver: CinemaForever, D3M

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7.0Sehenswert

[...] Wir begeben uns mit „Death Proof“ direkt in die 70er Jahre des Grindhouse-Kinos. Die Sehgewohnheiten des Gelegenheitsschauers werden schon in den audiovisuellen Grundsätzen gebrochen. Provozierte Technikfehler lassen eine zerkratzte Optik entstehen, die „Death Proof“ äußerlich wie einen der billigen Trash-Streifen wirken lässt, dazu dann natürlich auch wieder der hervorragend gewählte Soundtrack, eines von Tarantinos Markenzeichen, der mit Ennio Morricone, T.Rex und Willy DeVille voll ins Schwarze trifft. „Death Proof“ steht allerdings nicht nur für die geglückte Imitation von unterwertiger Aufmachung, sondern ist auch ein Film, der die Welt der starken Frauen in den Mittelpunkt stellt. Die Protagonistinnen sind emanzipierte Damen, sie wissen sich zu wehren, sie wissen ihre Reize einzusetzen und wenn sie nicht gerade über Sex, Kleidung oder alltägliche Dinge reden, dann darf Tarantino seinen Fußfetisch ausleben, oder sie machen Jagd auf Stuntman Mike, der von Kurt Russell brillant verkörpert wird. „Death Proof“ besitzt eigentlich genau das, was einen echten Tarantino ausmacht: Endlos viele Zitat, schöne Querverweise, eine stilsichere Inszenierung, aberwitzige Dialoge, die hier allerdings auch mal über das Ziel hinausschießen, und das nötige Maß an Brutalität.

Kritik im Original 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

SoulReaver

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Ich danke :)


Joeyjoejoe17

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Jackie Brown ist cool, vor allem spielt Samuel L. Jackson wieder großartig.

Und der Kommentar ist klasse.


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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3.0Schwach

Der erste Film des Grindhouse- Projekts leidet an seiner Langatmigkeit, die sich bei Tarantino explizit auf die Dialoge schlägt. Tarantino, der schon immer ein Freund der gepflegten Konversationen war, bringt zu viele auf cool getrimmte Dialoge und zu wenig wirkliche Aktionen. Das war bei "Jackie Brown" schon einmal so, doch während Tarantino bei "Jackie Brown" auf erstklassige Darsteller zurückgreifen konnte, bleiben die vornehmlich weiblichen Darsteller hier eher blass und zu künstlich. Ausnahme ist Kurt Russel, der einen Coolness Preis verdient hätte.
"Death Proof" ist einer der schwächeren Filme von Tarantino, immer noch irgendwie interessant, aber weit entfernt eine Größe wie etwa "Pulp Fiction", "Reservoir Dogs" oder "Kill Bill" zu werden, dass macht den Film dann aber auch schon wieder sympathisch, da er beweist, dass Tarantino auch nur ein Mensch ist, der neben schönen Frauen, toller Musik, Fast Food, Autos und Filmen besonders auf hübsche Füße steht, was er hier alle zehn Minuten beweist. "Death Proof", ein Film für nimmersatte Tarantino Fans und Fußfetischisten.

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the traveler

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Zähle mich zu beiden Kategorien und ja, mir gefällt er :)


Flibbo: Wie ist der Film?

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9.0Herausragend

[...] Mit „Death Proof“, dem ruhigerem Teil des Double-Features, welcher in Deutschland entgegen der ursprünglichen Reihenfolge zuerst zu sehen war, entflieht Quentin Tarantino den Konventionen so cool es nur geht. Dem buntgemischten Publikumsecho zufolge ist „Death Proof“ unterm Strich der unbeliebteste Film von Tarantino. Vielleicht, weil es auch sein eigenwilligster ist. Der Regisseur und Autor schafft großzügigen Platz für sein Schauspielerensemble und einige Cineasten-Spielereien, die von zahlreichen Hommagen über Selbstzitate bis zu künstlichen Bildstörungen reichen. Das schmeckt sicher nicht jedem. Entscheidend ist, ob man sich von dem speziellen Feeling des Endprodukts einnehmen lässt. [...]

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phoenix409

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Ha, es gibt tatsächlich noch Leute die "Death Proof" zu schätzen wissen. So schlecht war der nämlich garnicht. Schöne Kritik!


Flibbo

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Danke!


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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3.0Schwach

Trash bleibt Trash. Freunde von Tarantinos sinnentleerten Plaudermarathons dürfen sich freuen, die anderen werden sich bis zum Finale zumeist tüchtig langweilen.

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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8.0Ausgezeichnet

[...]„Death Proof“ geht schnurstracks und mit voller Wucht an allem vorbei, was man von einem Mainstream-Film erwarten würde und nietet bei der Gelegenheit so manche Erwartung an einen Tarantino-Film gleich mit um. Reichlich Barfüßigkeit, Mikes Erwähnung einer BigCahunaBurger-Filiale, unzählige weitere Anspielungen und ein todsicherer Soundtrack verankern ihn zwar in seiner Welt, das Funktionieren des Films kann er sich allein über das Prädikat ‚Tarantino‘ aber nicht sichern. Ob „Death Proof“ eine gänzlich unbrauchbare und des Ansehens unwerte Ansammlung von (Selbst)Zitaten ist, ein müdes Nachahmen kaum nachahmenswerter Vorbilder, oder doch wieder ein innovatives Fest cineastischer Ausgefeiltheit und Brillianz kann endgültig kaum beantwortet werden. Das hängt letztlich auch davon ab, mit wieviel Leidenschaft des Regisseurs man sich selbst zumindest anzufreunden bereit ist, um sich auf etwas derartiges einzulassen. Einer, der wie Tarantino zu jedem nur erdenklichen Genre Dutzende von Produktionen in seinem Regal stehen hat und aus jeder wortgenau zu rezitieren weiß, der gewinnt und vergrault Fans von Projekt zu Projekt. Ihm treu zu bleiben erweist sich am Ende auch bei „Death Proof“ nicht als Fehler, denn mit dem über weite Strecken naheliegenden Begriff »Langeweile« ist dieser reudigen Ausgeburt eines von allen Fesseln der Konvention befreiten Films nicht genüge getan.[...]

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ChristiansFoyer

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Dafür scheine ich ja ein verborgenes Talent zu besitzen ;)


jazzfan

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Im Punkt Unbeliebtheit habe ich meine Theorie: der selbstreferentielle Tarantino-Stil ist m.M. nach bei seinen besten Filmen elegant + spielerisch, selbst bei den bei vielen als zu brutal kritisierten Kill-Bill-Filmen. DP ist hier m.M. nach einen Tick schlechter: die Gewalt ist hier wirklich abstoßend und der Film bekommt einen etwas ekligen Grundton...
Natürlich sind Musik, Schnitt, Schauspieler etc wie immer großartig...


Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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2.0Ärgerlich

Das eigentlich Irrsinnige an DEATH PROOF ist aber, dass uns Quentin zwar in ermüdender Länge mitteilt, was er alles - und ich bin mir sicher, dass seine DVD-Sammlung wesentlich größer ist als meine - gerne sieht, aber anderseits deutlich macht, dass er die Mechanismen der heißgeliebten Filme überhaupt nicht verinnerlicht hat. So ist vor allem die zweite Hälfte eher eine verfilmte Einkaufsliste für die Anhängerschaft als ein auch nur einigermaßen kohärenter Spielfilm.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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3.0Schwach

Tarantino, dieser dozierende Demagoge, läßt seine Figuren noch einmal die Klassiker des 70er-Car Crash-Kinos aufzählen und sich darüber auseinandersetzen. Diese und folgende Sequenzen stellen Tarantinos bislang schlechteste Arbeit dar, dramatisch schlecht sogar. Die Drehbuchseiten rascheln laut bei den stundenlangen, inhaltsleeren Dialogen; man langweilt sich zu Tode und möchte eine Kirche aufsuchen, um Stuntman Mike herbeizubeten, damit er diese fürchterlich unsympathischen und scheußlich geschwätzigen Frauen über den Haufen fährt.

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Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt

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7.0Sehenswert

Ihr Ex-Freund, der rätselhafte El Wray (Freddy Rodriguez), ein klassischer Professional, der direkt aus einem Film von Howard Hawks stammen könnte, verpasst Cherry daraufhin ein Maschinengewehr als Prothese, mit dem sie fortan die Untoten gleich reihenweise über den Haufen schießen wird. Natürlich ist eine solche Figur eine wüste Comic-Phantasie. Aber Rodriguez und McGowan zeichnen diese Figur mit so viel Liebe und Ernsthaftigkeit, dass sie schließlich allen Klischees entwächst. Am Ende sind in Rodriguez' Kino die Emotionen immer mächtiger als die Effekte.

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Pepe Pnoire

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...ja und das verbessert dummerweise auch den Schnitt.
Planet Terror kann man ja mit 7 bewerten. Aber doch bitte nicht Rodriguez mit Tarantula verwechseln.


schnix84

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?


Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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8.0Ausgezeichnet

"Death Proof" ist in der Langfassung mit Sicherheit nicht Tarantinos bester Film. Wer sich aber mit diesem Schwachpunkt abfinden kann, bekommt eine tolle Hommage an das Undergroundkino der 60er, 70er und frühen 80er geboten.

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Xander8112: Xanders Blog

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6.0Ganz gut

“Death Proof” an sich war ja schlecht, was schade ist. Nu seh ich eben in einem Video so eine Collage über Tarantinos bisheriges Schaffen, und die Szenen dort aus dem Film wecken in mir das Verlangen, dem Film noch eine Chance zu geben. Die Pros sind klar: Ey, TARANTINO! Und der Mittelteil war gut. Und das Ende genial. Blöd dagegen: Die einigermaßen hübschen Frauen sterben alle, die Bratzen kommen durch, zwei Mal die fast gleiche Geschichte in einem Film und dämliches Frauengequatsche à la “Sex and the City”, nur leider viel länger.

Aber: Beim zweiten Mal gucken ist der Film besser (ja, 6/10 Punkten IST besser als meine vorherige Meinung). Das Gelaber nervt immer noch, keine Frage, und man hätte es definitiv kürzen können und müssen. Aber Stuntman Mike ist gleichzeitig cooler. Man weiß, was kommt, und das, WAS kommt, wünscht man der zweiten Gruppe, nicht der ersten - aber c’est la vie, wie der Franzose sagen würde, wenn man ihn hier hören könnte, was nicht geht, weils hier kein Podcast ist.

Kann man also gucken. Oder anders: Den Lapdance, den Mittelteil und den Schluss SOLLTE man gesehen haben, der Rest ist irgendwie… Tarantino mit Baldrian.

http://xander81.wordpress.com/2008/04/11/kritik-death-proof-todsicher/

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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7.0Sehenswert

Auch wenn "Death Proof" in seinem unaufhörlichen Dialogfluss seiner lässigen Chit-Chat-Szenen bisweilen etwas zu geschwätzig geraten ist, ist der Abstecher ins Schundkino tatsächlich eine lustige Angelegenheit – nicht nur, wenn zum Finale die Knackarschphalanx der Girls zum Vermöbeln auf den armselig wimmernden Russell zuwackelt. Fußfetischismus und durchschlagendes Girlpower zu einem erlesenen Soundtrack sind schließlich selten so Seventies-cool wie bei Tarantino. Das alles ist natürlich völlig inhaltsleer – muss es aber eigentlich auch sein. Für einen schlechten Film ist "Death Proof" so tatsächlich auch recht gut geworden.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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3.0Schwach

Dieser Film ist ein typischer Spalter, der dem Zuschauer freistellt, wie er ihn sehen möchte. Deutungsansatz eins: Er hat keine Handlung, ist sinnfrei und brutal. Ein abgehalfterter Stuntman in einem todsicheren Stunt-Auto späht Kleingruppen leichtlebiger junger Damen aus und bringt sie um, weil er Schlampen hasst. Doch dann gerät er an die Falschen und wird vom Jäger zum Gejagten. Deutungsansatz zwei: "Death Proof" ist eine Lobpreisung der entfesselten Weiblichkeit und eine Hommage an B-Movies der 70er Jahre aus Quentin Tarantinos Lieblingsgenres Action und Horror.

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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6.5Ganz gut

Quentin Tarantino ist ein Dieb. Aber ein meisterhafter. Denn er stibitzt gekonnt bei Filmen, die seine Kritiker zumeist nicht kennen. Das lässt ihn manchmal gar wie einen ambitionierten Aufklärer erscheinen. Dieses Mal scheint der einstige Liebling des Feuilletons mit seiner Huldigung an das Schmuddelkino der siebziger Jahre allerdings zu weit gegangen zu sein. Tarantino wird nicht mehr verstanden.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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5.0Geht so

Leider lässt sich die Story von Kult-Regisseur Tarantinos neuem Werk „Death Proof“ wirklich in dieser Knappheit zusammenfassen. Auf dem Filmplakat sollte meiner Meinung nach ein dickes „Nur für Fans“ prangen. Warum? Ganz einfach: seinen wirklichen Reiz bezieht der Film aus all den Kleinigkeiten, die nur echte Tarantino-Fans bemerken werden. So treffen wir in diesem Film wieder auf zwei Polizisten, die bereits in „Kill Bill Vol. 1“ einen Auftritt hatten und auch die von Tarantino ins Leben gerufene Fantasie-Fast-Food-Kette „Big Kahuna Burger“ findet einmal mehr Erwähnung. Ein Blick auf die „Trivia“-Seite der IMDB präsentiert eine lange Liste von Referenzen an andere Filme, sowohl Tarantinos Eigenproduktionen als auch Kultfilme wie „Bullit“ oder „Convoy“.

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Perry Simm

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9.0Herausragend

Am Ende des Films ist man überwältigt, aber auch zwiegespalten. Vor allem beginnt man über seinen größten Widerspruch zu reflektieren: "Death Proof" ist zwar irgendwie dumm, primitiv und sinnlos - aber gleichzeitig unglaublich intelligent, raffiniert und poetisch.

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Nahtigall

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Hätte den Film jemand anderes gemacht wären nur noch dumm, primitiv und sinnlos übriggeblieben. Wieso ist das so, Quentin scheißt irgenwo hin und jeder hält es für Gold


GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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3.5Schwach

Was war das denn?! Die ersten Minuten haben noch Spaß gemacht und das B-Movie-Flair wurde technisch ausgesprochen geschickt umgesetzt, da kommt das Schmuddel-Kino noch prima rüber, aber im weiteren Verlauf nimmt man sich da leider merklich zurück. Ausgesprochen schade, denn die Ästhetik der abgenudelten Filmkopie ist das einzig Spannende an "Death Proof". Ich finde so einen Haufen Hühner beim Kegelklub-Talk im meinem Zugabteil schon unerträglich und auch Tarantino gestaltet dieses sinnentleerte Gefasel nur in den seltensten Fällen unterhaltsam - es ist einfach geschwätzig. So in etwa stelle ich mir "Sex and the City" vor...
Das macht es Kurt Russell natürlich leicht, sich als die einzig coole Sau zu präsentieren, nur um zum Finale von Quentin demontiert zu werden. C-Movie-typisch ist das keinesfalls! Das hat man davon, wenn die Füsse nicht für CloseUps taugen!
Es gibt ein paar nette Actionszenen und die eigentlichen Hauptdarsteller - die Autos - sind schon klasse gecastet und in Szene gesetzt, aber der Rest ist enttäuschend. Als "Grindhouse"-Beitrag und mit 30 - 45 Minuten weniger Ballast wär's noch vollkommen oke gewesen, aber *so*...

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.0Herausragend

die Handlung ist schnell erzählt: In einer Bar treffen die vier feierwilligen Mädels Jungle Julia, Butterfly, Shanna und Pam auf Stuntman Mike. Dieser ist ein Serienkiller der mit seinem Auto, einem Dodge Charger welcher „Death proofed“ ist (Natürlich nur für den Fahrer), Jagd auf junge Frauen macht. Der Abend geht für die 4 Mädels somit anders aus als vorgesehen. Einige Monate später legt sich Stuntman Mike mit der taffen Stuntwoman Zoe und deren Freundinnen Kim, Abernathy und Lee an, doch diesmal wird relativ schnell deutlich das sich Mike die 4 falschen Mädels ausgesucht haben könnte….

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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7.0Sehenswert

Mit "Death Proof" hat sich Tarantino weit vom Massenpublikum entfernt. Ein Film mit Null-Story und Abziehbildchen-Charakteren, dem es nur um die perfekte Pose geht. Der ehrlichste Tarantino-Film!

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Strikerth

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Wahre Worte. So muss ich sagen das dieser Film doch stark an Werke wie Killing Zoe erinnert was nun auch nicht auf die breite Masse zugeschnitten ist.


CineKie: CineKie.de

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7.0Sehenswert

[...] Ganz ehrlich: „Death Proof“ macht es mir nicht gerade leicht: Dürfte ich nur die erste Hälfte bewerten, würde mein Text äußerst euphorisch klingen. Doch da ist auch noch die zweite Hälfte, welche zwar weiß Gott nicht schlecht ist, mich aber trotz der hervorragend inszenierten Action ein wenig gelangweilt hat. [...]

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Stryke: inderzange.de

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1.0Ärgerlich

Quentin Tarantino ist zwar ein Name für sich, aber jetzt mal erlich, dieser Film war nicht nur sterbens langweilig, sondern auch hart überflüssig. Bis auf nen netten Soundtrack und hübschen Mädelz (besonders die atemberaubende Rose McGowan) hat der Streifen nix zu bieten. Hab selten so mit fallenden Augenlidern gekämpft.

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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9.0Herausragend

Death Proof beinhaltet all das, was sich längst als Tarantinos Markenzeichen im heutigen Kino etabliert hat: Endlose Diskussionen über die unterschiedlichsten Themen der Pop-Kultur, ein rockig, souliger Soundtrack, Fußfetischismus und ein Schuss Gore zur rechten Zeit. Obwohl er sich großzügig aus anderen Genres und Jahrzehnten bedient, sind seine Geschichten immer mehr als nur ein zusammenkopiertes Best-Of seiner Vorbilder.

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plomlompom: Filmblogs

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7.5Sehenswert

Ich habe mich prima amüsiert. Der neue Tarantino ist wirklich unerträglich, ergibt aber Sinn. Yay! [...] Der Film funktioniert auf keiner anderen Ebene mehr als einer genüsslichen Geste der Selbstverliebtheit und Selbstbefriedigung Quentin Tarantinos. Der Mann, seine Obsessionen, seine Filme. [...] Das unreife Rummanschen des kindischen Videotheken-Freaks Quentin T., der anderer Leute Millionen zum detaillierten Realisieren seiner feuchten Fanboy-Träume verpulvert [...], produziert seine ganz eigene lustvolle Perversion.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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5.0Geht so

Es geht um Autos. Es geht um Frauen, um Quentin Tarantino und um den narbengesichtigen Stuntman Mike (Kurt Russell), der sich einen Spaß daraus macht, jungen, zugedröhnten Mädels unter Aufwand sämtlicher Charmeregister und mit Hilfe seines aufgemotzten, pferdestärkenstrotzenden Muscle-Cars genüsslich den Garaus zu machen.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Ein guter 80min-Grindhouse-Film, der leider 127 Minuten geht. Tarantino überrascht mit cooler Action und den fadesten Dialogen seit "Four Rooms".

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schnix84

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Die Dialoge in Four Rooms sind genial abgedreht.
Ganz anders in diesem Film. Hier sind sie zu 70% langweilig, überflüssig und nervig.


Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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8.0Ausgezeichnet

Spieglein, Spieglein an der Wand: Wer hat die tollste Jukebox im Land? Tolle Mischung aus VANISHING POINT, GIRLS CLUB und FASTER, PUSSYCAT! KILL! KILL!. Zwar nicht Tarantino's bester Film, dafür sein liebenswertester. Superber Soundtrack.

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Chuchaqui: Critic.de

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7.5Sehenswert

Ich habe nicht zuviel erwartet und wurde auch keinesfalls enttäuscht. Streckenweise wirklich großes Kino mit ein paar wenigen Längen, die aber kaum gestört haben. Teilweise genial trashige Dialoge, stylishes Acting und eine wie immer geniale Kamera. Natürlich kein echter Vergleich zu Tarantinos Meisterwerken, aber ein starker Film, der verdammt unterhält.

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-elviZ-

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Wenn der Regisseur erst mal den richtigen Kult um seine Person entwickelt hat, kann er auch 90 Minuten eine weisse Wand filmen. Es wird immer einen Kritiker geben der dem Meister huldigt und in das Werk etwas ganz grosses interpretiert…



Kommentare (269) — Film: Death Proof - Todsicher


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Taxxido Mask

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Bewertung4.5Uninteressant

Sehr enttäuscht !
Ok der Film soll eine Hommage an denn Exploitationfilm der 70er sein , aber auch gute exploitationfilme hatten eine Handlung mit Spannung od. unterschweligem Sarkasmus oder man konnte sie auf Grund ihrer naivität od entspanntheit geniessen dieser Film hat keine grosse Handlung die meiste Zeit wird gequatscht Tarantino ist zwar ein Meister des Dialogs , aber auch hier fällt es ihm schwer durch Dialog die fehlende Handlung auf zu wiegen und einen Film zu machen denn man wenigstens konsumieren kann. Kurt Russell ist zwar ein toller Schauspieler aber von seiner Rolle weiss man nicht sehr viel, ja was gibts noch zu sagen , eine Hommage an die Grindhouse Filme müsste etwas anders aussehen, ach ja wenn der Film jetzt spielt warum stehen dann alle frauen auf alte Musik uns haben denn Style aus denn 70ern nicht sehr nachvollziehbar das heutige Frauen auf diesen Stil besonders abfahren !!!

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SilentAccount

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Bewertung7.0Sehenswert

Dreimal habe ich Death Proof schon gesehen. Drei Sichtungen mit äußerst unterschiedlichen Bewertungen. Drei Sichtungen, die unterschiedlicher nicht sein können: Einmal mit der Frau, die ich vergötterte und meiner damaligen Freundin im Kino (Es handelte sich im Übrigen um zwei verschiedene Damen, was die Sache höchst skuril machte), einmal mit einer Flasche billigem Lambruso in der schäumenden Badewanne und letztlich vor zwei Tagen im Kreis von guten Freunden mit losem Mundwerk.
Anfangs war ich sehr enttäuscht von diesem Hommage-Werk Tarantinos an das Grindhouse-Kino sowie sich selber. Es war wohl diese Selbstverliebtheit, mit der Quentin sich selber metaphorisch alle fünf Minuten einen cineastischen High Five gab: "GEIL! Jetzt spiele ich auf Kill Bill an. Das wird soooo episch, oder Robert Rodriguez, mit dem ich sehr gut befreundet bin?" "Ja, Quentin..." "Und alle so YEAH! Die Leute im Kino flippen aus, wenn sie diese Hommage an Quentin Tarantinos Reservoir Dogs sehen, oder Robert Rodriguez?" "Ja Quentin" "wooooohoooooo, Robert! Ich bin so awesome, Robert!" - so, oder so ähnlich, könnte es wohl gewesen sein.

Beim zweiten mal war ich entspannter und wusste, was mich erwartet: Lauwarme Unterhaltung an einem kalten Tag, der in meiner Badewanne absoluten Sinn ergab. Ich achtete auf die schönen Mädels und die Dialoge, die eben nicht hingerotzt waren, sondern wie Signaturen über den Film hingen. Für einen Abend, an der ich keiner intellektuellen Handlung folgen wollte, tat Death Proof nicht weh und hatte mit Russels Kurtchen einen Hauptdarsteller, der durchaus weiß, wie man schauspielert. Der Film erlangte ein paar weitere Punkte in meiner Bewertung und lag nun im Spektrum "Kann man mal gucken, wenn sonst nix läuft".

Das dritte mal, auf einer größeren HD-Leinwand und mit dummen Sprüchen, entfaltete Death Proof aber seine volle Wirkung - wie ein schweizer Käse, der erst reifen musste. Death Proof wollte plötzlich funktionieren, es wollte zeigen "Hey, schau mich an - ich bin eigentlich doch ganz cool. Ich habe coole Karren, schöne Autos, herbe OneLiner und knackige Dialoge". Und ich dann so "Jaaaaa, Mann, du hast Recht. Eigentlich hätten wir schon viel früher Freunde werden können" und er so "Ja, Mann, aber du wolltest ja nicht. Ich war immer da und habe gewartet." und ich so "Alter...." und er so "war das zuviel?" und ich darafhin "Yo Mann!"

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BlackLevel

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Bewertung7.0Sehenswert

"Death Proof" ist eine unterhaltsame Hommage an die B-Movies und Exploitationsfilme der 70er Jahre..

Die lauten V-8 Motoren der Muscle-Cars: Ford Mustang Mach I, Dodge Challenger, Dodge Charger und Chevrolet Nova, versprühen ordentlich Testosteron und machen Laune. Auch die Verfolgungsjagt ist richtig klasse in Szene gesetzt..

Die weiblichen Darsteller, dürften dem wahrscheinlich überwiegend männlichem Publikum, ebenfalls ordentlich einheizen (Stichwort: Lapdance).. Und Kurt Russel alias 'Stuntman Mike' gefällt in seiner herrlich abgefuckten Rolle.

Der Film hat zwar die ein oder anderen Längen, ist aber insgesamt sehenswert, vor allem für Fans von Muscle-Cars^^

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Val Vega

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Tarantino-Werkschau #6

“Hey, Pam, remember when I said this car was death proof? Well, that wasn't a lie. This car is 100% death proof. Only to get the benefit of it, honey, you REALLY need to be sitting in my seat.”

Dieser Film beweist einmal wieder, dass Filme von hoher Qualität an den Kinokassen nicht unbedingt äußerst erfolgreich sein müssen. Denn „Death Proof“ ist ein echter Knaller. Wie ein richtiger Tarantino setzt er hier auf den perfekten Mix aus Filmzitaten, Querverweisen auf jede Menge Carsploitation der 70er – und dreht den Film auch noch mit den typischen Filmmaterialfehlern der Billigproduktionen jener Zeit.
Doch tief im Kern ist Tarantinos „Death Proof“ ein äußerst feministischer Film. Die Frauen drehen den Spieß um – sie brauchen sich nicht von einem Mann jagen lassen. Sie werden nicht dominiert, sondern sie geben den Ton an. Sie sind jetzt diejenigen die ihn ficken. Sie alle sind emanzipierte Frauen wie sie ihm Buche stehen, wunderschön und tough mit einem starken Willen.

Doch wer diesen Film wirklich rockt ist die coole Sau schlechtin Kurt fuckin‘ Russel mit einer DER Bösewichtrollen seines Lebens. Die Mädchen allen voran Rosario Dawson aber auch Zoe Bell und Sidney Tamiia Poitire sind allesamt klasse und extrem sympathisch. Sie sind die perfekten Aushängeschilder einer geheimen Frauenwelt, die den Männern vorenthalten bleibt und in welche Tarantino hier einen Einblick zu erhaschen in dem er seine eigen aufzieht.

Die Szene in der Bar, in der Stuntman Mike gleich einmal die süße Pam gespielt von Rose McGowan zum Morden klar macht, mit Quentin Tarantino himself und seinem Buddy Eli Roth finde ich einfach hammermegaobergeil und ich könnte mir diese Szenerie stundenlang ansehen bis letztendlich zum fulminanten Finale des Lapdance Arlene (Mann… was hat’n die für’n Wahnsinnshintern).

„Well, the first time that I saw him
He was sittin' on a piano stool
I said "Tell me dad, when does the fun begin?"
He just winked his eye and said "Man, be cool."

“Death Proof” ist für mich eine einzigartige Kifferfantasie, die Tarantino in fehlerhaften bildern auf die Leinwand packt. Gespickt mit Musik zum Niederknien, Dialogen voller tarantino’scher Coolness und ein paar grandiosen Actionszenen, die besser sind als in so manchem modernen Actioner (Fast and the Furios Teil 1 – Teil 98). Tarantino erschafft ein vollkommenes absolut feministisches Frauenbild, durch eine von ihm kreierte Welt der Frauen. „Death Proof“ macht Spaß und bockt. Spaß und Unterhaltung in bester Tarantinomanier garantiert – TODSICHER!

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dannydiaz

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ich hab die special dvd, die duftet nach motoröl mit einem hauch diesel und einem bouquet von lack. im ernst, schon wenn man die Hülle aufmacht, fühlt man sich wie im Film. Ist echt das beste dvd special, seit das Parfum mit jeweiligem Duftfläschen für die jeweilige Szene.
Robert Rodriguez hat das ja so ähnlich in diesem Spy Kids Film gemacht wo man im Kino so Duft Kärtchen zum aufkratzen bekommen hat.


Val Vega

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Ich hab da leider nur die stinknormale Version.


JonnyvsSherlock

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

70er Jahre B-Movie voll in die Fresse, fuck yeah!
Was uns Tarantino hier abliefert, ist einfach eine vor (Pseudo)Coolness strotzende Unterhaltungsbombe, die so mit Dialogen und Belanglosigkeiten vollgestopft ist, dass man schon blöd sein muss, um diesen Film im herkömmlichen Sinn zu betrachten. Der Musikeinsatz ist (wie immer beim Quentin) erste Sahne und macht einen Großteil des Films aus. Die übliche Affinität des Regisseurs für feminine Rachefantasien kommt in diesem Film besonders gut und passend zur Geltung. Das ewige Gelaber der Mädels ist ein Riesenspaß und die erste Stunde, die eigentlich nur aus Dialogen und einer richtig geilen Tanzszene besteht vergeht unfassbar schnell. Für diesen Moment, indem man erkennt, dass eigentlich nichts passieren muss, damit es unterhaltsam ist, liebe ich den Film einfach. Dannach wird der Spieß sozusagen umgedreht und dem übrigens fantastisch spielenden Kurt Russel geht's ordentlich an den Kragen.
Die Charaktere sind mal wieder bis in jedes Detail durchgestylte Zitatschleudern und die Kameraeinstellungen perfekt durchdachte Anspielungen und Eigenkompositionen.
Zum Schluss hauen und treten die toughen Girls nochmal mit aller Wucht in die Kamera und wenn dann der Abspann mit April March's genialem Song "Chick Habit" einsetzt, wird mein bereits 114-minütiges Dauergrinsen noch breiter!

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John_Reb

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Grandiose Dialoge, fetzige Mädels, absolut genialer Soundtrack und ein verdammt cooler Kurt Russel!
Death Proof ist vielleicht nicht der beste Tarantino und trifft auch sicher nicht jedermanns Geschmack, doch ich für meinen Teil schaue mir diesen Streifen immer wieder gern an! :)

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blublossom

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Bewertung9.5Herausragend

Schon damals im Kino war ich wieder einmal von der Tarantino typischen Machart begeistert. Auch der abgefahrene Zusammenschnitt, die Streifen und Kratzer, welche immer mal wieder aufblitzen, oder auch der Wechsel von schwarz/weiss zu farbig sind total trashig. Die Musik wurde ausgezeichnet gewählt! Für mich toppt die Machart eindeutig den Inhalt.

Auch heute kann ich mir diesen Film, genauso wie alle anderen Tarantino Filme hundertmal anschauen, da wird mir nie langweilig. Dieser Film ist für mich wie ein absolut schräges Kunstwerk, das ich immer wieder betrachten und neue Dinge entdecken kann. Die Schauspieler wurden super gewählt, jeder ist für sich eine FIGUR.

Oft werden die langatmigen Dialoge kritisiert, meiner Meinung nach sind genau diese Dialoge total abgefahren, man meint fast, man sässe neben den Mädels in der Bar oder im Restaurant und hört ihnen bei Ihrem Smalltalk zu.

Nicht jeder wird hier auf seine Kosten kommen, man muss es einfach mögen.

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DKennyK

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Bewertung3.0Schwach

Erschreckend schlechter Tarantino.
Auch dank der zweistündigen DVD-Version zieht sich dieser Film unerträglich, was an den nie enden wollenden oberflächlichen Diskussionen der Damen liegt (obgleich Mary Elizabeth Winstead verboten gut aussieht). Wenn dann in der Mitte und am Ende doch unerwarteterweise etwas passiert kann man sich schonmal erschrecken. Wenigstens sind diese beiden Szenen recht gut in Szene gesetzt. Auch Kurt Russel kommt zumindest in der ersten Hälfte sehr cool rüber und hat die besten Dialoge vorzuweisen.
Nein Danke, einfach nicht mein Fall, Langeweile pur.

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RoboMaus

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Bewertung1.0Ärgerlich

Eine Story? Wozu braucht man denn so etwas? Knapp 2 Stunden nichts als nerviges Gequatsche und ätzende Langeweile. Da retten auch die car stunts nichts mehr.

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Baumkopf Holzfaust

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Tip: Nochmal ansehen und genau auf die Dialoge hören. Tarantino ist ein Meister der Dialoge, das und nur das sind die Goldminen in seinen Filmen.


RoboMaus

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Seine herausragenden Dialoge habe ich an den Anfang meines Kommis zu "Inglourious Basterds" gesetzt. Vielleicht ist doch noch etwas in "Death Proof" zu finden. Zum Glück ist Tarantino so vielseitig, dass er für jeden etwas parat hält :)


howannes.warrakhjan

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Bewertung6.0Ganz gut

Unterhaltsam jedoch nicht mehr. Tarantinos schlechter wie ich finde.

Die Story ist so ziemlich garnicht vorhanden, die Dialoge mit den kreischenden Weibern nervt (Und dabei liebe ich diese in filmen), und auch sonst zieht sich der Film wie en Kaugummi her. Ein richtiges Ende mit nicht so einem weinerlichen Kurt Russel hätte ich mir dann doch eher gewünscht, nachdem er so cool-kühl wärend des Films bis fast zum Schluss rüberkam.

Kann man aber muss man nicht gesehen haben.

Ist aber nicht so schlimm lieber Quentin, jeder hat mal nen Ausrutscher;)

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Val Vega

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Ich fand den fantastisch ;)


howannes.warrakhjan

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Hab ich gelesen:)
Leider waren meine Erwartungen zu hoch! Ich hatte ständig Pulp und die Dogs etc. Im Kopf weswegen ich leicht Enttäuscht wurde. Ansehlich ist er trotzdem, nur zieht er sich in die länge. Und irgendwie fehlt mir Samuel l.Jackson.lol

Aber schön das Kurt Russel es immer noch drauf hat, aber samtliche Handlungen seinerseits finde ich extrem fragwürdig. Tarantino hätte es besser ausleuchten sollen. Im übrigen kenne ich ihn bereits seit 2010, aber erst heute fiel er mir spontan erneut ein.

jetzt erstmal planet Terror sehen auf den bin ich trotzalldem gespannt.


Misfits_Films

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Bewertung5.5Geht so

Fast 30 Minuten mehr macht schon viel aus bei einem Film. Vor allem wenn man so bemüht ist "coole Dialoge" zu schürfen, die keine sind.
Death Proof bleibt aber auch nur weiterhin "okay", im originalen Grindhouse US Cut mit seiner Laufzeit von knapp 87 Minuten. Die fast 2stündige Version ist dagegen total unnötig. Wir haben hier das gleiche Debakel wie danach mit "Inglou...blablablablablablablablablabla".
Einzig der wirklich geil dargestellten Unfall ist ein echter Hingucker!

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cpt. chaos

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Ich glaube bei mir waren es vier- oder fünfmal... ;o)


Misfits_Films

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:-D


Martin1988

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Bewertung5.0Geht so

Der Film funktioniert nur als Grindhouse. In den Staaten ist er ja auch so erschienen, besser gesagt in den Kinos angelaufen und das war ja auch das Konzept. Eine Hommage an die B-Movie Doppelvorstellungen vergangener Tage und eben das ist es ja auch geworden nur kommt es so zerstückelt nicht mehr rüber. Man könnte auch die Mona Lisa in der Mitte zerteilen und würde feststellen, dass das Bild irgendwie komisch ist. Okay, der Vergleich mit der Mona Lisa ist etwas hoch gegriffen aber es geht ja ums Prinzip.

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julian.voland

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Bewertung4.0Uninteressant

Schwacher Tarantino. Wahrscheinlich hatte er sich erhofft, dass der Film durch seinen Namen lebt, aber das ist ja wohl schiefgegangen.

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ElMagico

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Bewertung4.0Uninteressant

"Death Proof" ist eigentlich ein typischer Tarantino. Oder eher das, was die Welt in einem typischen Tarantino sieht. Dabei ist die Wahrheit um einiges differenzierter und seine Filme haben ja tatsächlich nie allein von seinen Trademarks gelebt. Sie machten sie anders, gaben ihnen ein Alleinstellungsmerkmal, es waren im Grunde aber auch so schon gute Filme, die eben von Tarantino ein ganz persönliches Extra erhielten. "Death Proof" ist aber leider kein guter Film, ist eine Wagenladung voller Coolness, Referenzen, Hommagen und Querverweisen, die einem wie ein Schwarm Mücken vor dem Gesicht herumtanzt und genauso schnell lästig wird diese. Und ja, vielleicht wollte das Tarantino gar nicht anders. Vielleicht ist das nur die Konsequenz daraus, dass er dem Trash vergangener Dekaden hier huldigt. Aber auch die kann ich ja oft nur kopfschüttelnd betrachten, auch die finde ich meist sterbenslangweilig. Tarantino will möglichst nahe bei diesen Vorbildern sein, treibt deren Unsinn und Leerlauf teils sogar ins Bodenlose und erreicht ja damit auch bei mir als Zuschauer dadurch eine (für ihn eigentlich ja positive) Konsequenz: Ich würde diesen Film unnötig finden, wäre er von 1971 und ich finde ihn unnötig heute.
Da mag er Autos sexualisieren wie er mag, den Zuschauer mit Dialogen überschütten und dem ganzen auch eine eigenartige Slasher-Note geben (welche den Film am Ende vor dem absoluten Nichts rettet), das alles füllt keine 110 Minuten aus. Das mag 30 Minuten funktionieren, doch selbst dann lächelt man irgendwie darüber. Alles was Tarantinos Filme sonst ausmacht, es steht hier alles so sehr für sich, wirkt künstlich platziert und findet nie zueinander. Selbst seine Figuren wirken immer wie Puppen, die Dinge sagen müssen, welche doch aber gar nicht passen wollen. Nicht witzig sind, nicht hintersinnig und auch nicht cool...das ist oft lächerlich. Ein Mann, der uns ins Geheimnis einweihen will, wie Mädels untereinander reden....klingt schon von vornherein nach dummer Idee. Das merkte wohl auch Tarantino und durchtränkte diese Dialoge dann lieber doch immer wieder mit irgendwelchen Männerphantasien.
Eigenartigerweise könnte man ja noch Seiten über diesen Film schreiben, über Autos, die visuellen Retro-Spielereien, dem Poster dort, der Einstellung hier und dem Zitat da. Aber das alles wird irgendwann so uninteressant. Denn, um mal bei den Autos zu bleiben: Schön lackiert ist dieses Vehikel "Death Proof" ja unbestritten, es glänzt und glitzert und hat sogar coole Sitzbezüge. Aber es stottert nach 10 Minuten, nach 15 steigt Rauch auf und nach 20 fährt es nicht mehr. Und dann stellt sich eben die eine Frage: Feier ich die Lackierung und Bezüge ab, oder hole ich mir ein Auto das fährt?
Lieber eins das fährt!

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Spielberg_Fan

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Da fehlt dir ein wenig die liebe zu den Explosionsfilmen ;)


ElMagico

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Ein paar Explosionen mehr, hätten mir hier durchaus gefallen ;)


AshleyWilliams

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Bewertung9.5Herausragend

Death Proof ist mein derzeitiger Lieblingsfilm von Tarantino. Ich kann gar nicht genau sagen weshalb.
Vielleicht liegt es an dem genial inszinerten Fight zweier legendärer Automobile zum Schluss.
Vielleicht liegt es an der angenehmen Wohnzimmeratmosphäre in den ruhigeren Szenen.
Vielleicht liegt es an den sympatischen und hüpschen Girls mit denen man sich schnell anfreundet.
Aber vor allem ist es Kurt Russel der diesen Film unvergesslich macht. Seine Darstellung eines kranken aber irgedwie sympatischen Killers strahlt eine unglaubliche Faszination aus. Jedes mal wenn er die Bildfläche betritt, kann ich meine Augen nicht von ihm lassen und bin wie hypnotisiert. Tarantino hatte schon immer ein Händchen für interessante Charaktere, aber mit Stundman Mike hat er sich selbst übertroffen. Obwohl man nicht weiß woher er kommt, warum er mordet und was er sich dabei denkt, hat man doch irgendwie das Gefühl man kennt ihn von früheren Tagen. Schade das er Frauen umbringt, ansonsten wäre ich gerne mal mit ihm auf ein Bier gegangen...

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Arventus

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du sprichst mir aus der Seele! immer wieder schön zu sehen, wenn auch andere dieses von allen Seiten fertig gemachte Meisterwerk zu schätzen wissen.


AshleyWilliams

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Absolut. Ich glaube Death Proof ist der einzige (neuere) Film von Tarantino mit dem ich 100% zufrieden bin. Bei allen Anderen hab ich immer was auszusetzen. Django ist cool aber die Story macht keinen Sinn. Kill Bill ist stylisch aber irgendwie zu abgehoben um wirklich mit den Charakteren mitzufiebern. Inglourious Basterds hat eine geniale Grundidee aber er ist ein bisschen zu selbstverliebt.


julien0511melissa

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Bewertung3.0Schwach

stilmässig top , kurt russel top aber der rest ist ein einziges kaffeekränzchen . der film hat mich leider sehr gelangweilt .

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MrDepad

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Bewertung7.5Sehenswert

"Death Proof" ist der Beitrag von Quentin Tarantino des Grindhouse-Doublefeautures mit Robert Rodriguez.
In verwaschenen, mit Bildfehlern und Sprüngen durchzogenen Bildern huldigt Tarantino dem schmuddeligen und dreckigen Kino der 60er und 70er Jahre. Dabei kann er vor allem durch die hervorragende Atmosphäre punkten, die er durch die stimmigen Sets und den fantastischen Soundtrack erzeugt.
Mit diesem Streifen entfernt sich Tarantino weiter vom Mainstream als zuvor, denn diesmal gibt es wieder ausufernde Dialogpassagen, in denen es sich eigentlich nur um Dinge dreht, die für die eh schon simple Handlung völlig irrelevant sind. Es stehen wieder Frauen im Vordergrund, die sich über typische Frauenthemen auslassen, doch Tarantino schießt diesmal tatsächlich ein wenig über das Ziel hinaus und verliert sich etwas zu sehr in den langen Dialogen. Auch die weiblichen Figuren, vor allem in der ersten Hälfte des Films, sind teilweise nicht wirklich sympathisch, was man von den sonst so prägnanten Charakteren aus dem Tarantino-Universum nicht gewohnt ist.
Auf der anderen Seite hat man allerdings Kurt Russell, der den charismatischen Psychopathen Stuntman Mike mit derartiger Spielfreude mimt, so dass er jede Szene, in der er vorkommt, völlig an sich reißt. Mit einem Erzählkniff, der fast ein wenig an Hitchcock´s "Psycho" erinnert, bekommt man dann in der zweiten Hälfte eine wesentlich stärkere Frauengruppe zu sehen, die den Spieß gehörig rumzudrehen vermag.
"Death Proof" ist eine Mischung aus Licht und Schatten. Die Inszenierung, Atmosphäre, ein genialer Kurt Russell und eine geniale, handgemachte Verfolgungsjagd gegen Ende stehen einer simplen Handlung, recht dünnen Dialogen und teilweise flachen Charakteren gegenüber, weshalb Tarantino mit diesem Film hinter seinen Glanzleistungen merklich zurück bleibt.

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Sven - Friedrich Wiese

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Toller Kommi!


MrDepad

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Dankeschön :)


Tj.

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Bewertung2.0Ärgerlich

Quentin Tarantino mag ein Gott unter den Filmregisseuren sein, da bestehen keine Zweifel. Daran, das ein enormer Berg an Zuschauern Tarantino als eben diesen einen Gott verehrt ebenfalls. Ein minderer Bestandteil des Publikums fühlt sich allerdings unwohl im Kreise dieser überaus irren Hype. Trotz seinem, mehr als exorbitantem Inglourious Basterds, fällt es ungemein schwer Tarantinos vorherigen Streifen Death Proof zu begreifen und zu würdigen, welcher ein ungeheuerlich penetrantes Vergehen ist. Tarantino experimentiert mit furchtbar absurder Unterhaltung, so das sich der Zuschauer generös manipulieren lässt. Wenn das mörderische Gezeter nicht von quietschenden und qualmenden Vehikelreifen übertönt wird, stellen die Kurven der halbnackten Weiber die ständig nutzloser werdende Erzählung in den Schatten. Derweil quetschen unfassbar debile und fruchtlose Wortwechsel die Bremse in das Bodenblech, bringen den Zuschauer zum verzweifeln und Tarantino zu schallendem Gelächter.

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Heisenberg76

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film ist gut, kann aber nicht mit dem zweiten Film des Double Feature, "Planet Terror" oder mit vielen anderen Tarantino-Filmen mithalten

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Martin Oberndorf

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Motor brummt.
Aus dem Radio ertönt RockNRoll und der Sitzbezug gibt dir genug Halt.
Hände um das Lenkrad.
'Hold tight, count to three, gott stay close by me' ruft dir der Lautsprecher zu.
Du lässt dich gehen und...
WWWRRRRUMMMMMMM!
"Death Proof - Todsicher"
...
Jawohl, das ist mal ein geiler Streifen, wie ich ihn gerne hab. Die Lackierung ist zwar schon zerkratzt, aber das Baby läuft noch einwandfrei!
Dabei war das nicht immer so.
Wie der Großteil der Kinogänger fand ich den Film zusammen mit "Jackie Brown" (der demnächst auch mal zweitgesichtet wird) einen schwächeren Tarantino.
Er hatte 7.5-8.0, denn für mich hat er nicht richtig funktioniert. Der Motor ist nicht sofort angesprungen. Klar, die Fahrt auf dem Teil war dann spaßig, aber bei dem Autohersteller war ich es nicht gewohnt, dass das Ding dazwischen abstirbt.
Für einen Exploitationfilm zu viele Dialoge, für einen Tarantino zu wenig Hochglanz.

So, da ich inzwischen auch Robert Rodriguez' Gegenstück gesehen hab - eine BBQ-Platte, bei der ich gern den hohen Preis eines Herzes gezahlt habe - war für mich nach ein paar anderen Ereignissen der Zeitpunkt gekommen, mal wieder meinen Zündschlüssel hervorzukramen.

Diesmal ging's mit High Speed los, es machte Heidenspaß, mit dem Teil auf Spritztour zu gehen!
Eigentlich hätte ich mir nicht so viele Gedanken machen sollen, sondern einfach nur genießen.
Versaute Drecksoptik, und dieses komische Gefühl, dass ich hatte, als ich mit 12 einen Film ab 16 gesehen hab, ist plötzlich auch wieder da.
Ich verspüre komischerweise das Bedürfnis, diesen Film als Miststück zu bezeichnen.
Keine Ahnung warum, aber die mit Holz und Postern überladene Bar, oder die Innenansicht der schmucken Reifenkolosse erweckt den Drang in mir.

Man wirft uns Tarantino-Fans häufig vor, immer das Selbe zu loben. Vor Allem die kultigen Dialoge.
Das liegt vielleicht daran, dass die Dialoge in der Tat kultig SIND!
Tarantino künstelt nicht, er legt es auch nicht darauf an, Pointen zu setzen. Er schreibt seine Dialoge mit einer solchen Leichtigkeit, dass ich selbst auf Themen anspringe, bei denen ich im realen Leben lieber weghören möchte.
Die Zeit vergeht wie im Flug, die fast zwei Stunden schauen sich nicht mal annähernd so lang. Wie man diesen Film langweilig finden kann, erschließt sich mir auch nicht ganz, vor Allem, da diese Leute zumeist andere tarantinoeske Werke lieben.
Was ich an Tarantino aber vor Allem bewundere, ist, dass er trotz seiner zwanzigjährigen Kinolaufbahn immer noch nicht ausgelaugt ist. Seine Charaktere und Zitate sind immer noch astrein, seine Storylines entweder fesselnd, spaßig oder beides.
Hier haben wir quasi zwei Geschichten. Das Besondere ist: Nicht etwa die Protagonisten sind die selben, sondern der Antagonist. Cool und doch angsteinflößend gespielt von Kurt Russel, ist Stuntman Mike ein echter Jahrhundertgegner!
Auf der anderen Seite steigen insgesamt acht taffe Ladies in den Ring. Doch sind sie auch taff genug um gegen "Stuntman Mike" aufzutrumpfen? Man wird es sehen.

So kann ich nur sagen:
Ich war damals für das vierrädrige Baby hier wohl noch nicht bereit.
Zu verkrampft war ich, zu sehr darauf bedacht, keinen Unfall zu bauen.
Dabei lässt sich das Teil doch mit einer solchen Leichtigkeit fahren.
Und auch wenn die abplatzende, spröde Lackierung aussieht wie eine Schallplatte nach der Weltmeisterschaft im Scratchen, gerade diese Optik gibt der daraus entatehenden Spritztour erst den richtigen Kick!

Schnallt euch an, es wird heiß!
Denn hier kommt "Death Proof - Todsicher"!

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Martin Oberndorf

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Death Proof gefiel mir einfach, weil ich ihn schlicht "cool" und unterhaltend fand.
Und er alles gut macht, was Fast and Furious schlecht gemacht hat.


kobbi88

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Na, wenn du schon verschiedene Streifen gesehen hast und du vom Filmebewerten was verstehst, dann MUSS das ja stimmen :P



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