Death Proof - Todsicher - Kritik

Death Proof

US · 2007 · Laufzeit 114 Minuten · FSK 16 · Actionfilm, Thriller · Kinostart
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    Action Nights von Filmfreund! \(⌐■_■-)/
    Film „Death Proof“

    „Dieses Auto ist todsicher...“

    Man klebt, wie man es mittlerweile von Tarantinos Filmen gewohnt ist, wohlig an den Lippen der Protagonisten/Antagonisten bei ihren oftmals bissigen, starken und auch humorvollen Dialogen. Bis dann eine Orgie an brutaler Action entfesselt wird; So auch bei „Death Proof“, auch wenn ich sagen muss, dass das hier wohl nicht mein Lieblings Tarantino wird und wohl zurecht hier einige Geister spaltet.

    Der Vintage Look ist durchaus sehenswert, aber wäre für mich jetzt nicht zu 100% notwendig gewesen, was wahrscheinlich einfach nur eine Sache der Gewohnheit ist. Reiht sich aber ganz gut in die Optik ein.

    Die Action ist ziemlich wild und brutal und einfach geil mit den schnieken Autos und wild heulenden Motoren.
    Und alter Schwede; Es gibt wohl niemanden, der so unfassbar cool Augentropfen nehmen kann, Pina Colada trinken kann und an Füßen riecht, wie Kurt Russel. Einfach wow. Schon beinahe so cool wie Snake Plissken.

    „Jetzt hole ich mir noch deine anderen Freundinnen.“

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    • 6

      Wie viele andere hier in unserer kleinen Runde bin ich natürlich ein Fürsprecher von Quentin Tarantino. Nur "Death Proof" war dann leider nicht ganz so überzeugend. Mein Hauptproblem bei diesem Film war wohl das die endlosen Dialoge einfach nicht das Niveau vergangener Tarantino -Filme erreicht. Zwischenzeitlich war es fast schon langweilig. Trotz hübscher Mädels und einem ziemlich heißen Lapdance. Die 2. Hälfte des Films rettet zum Glück noch einiges da es einfach rasanter wird und es endlich ordentliche Action gibt.
      Für einen Tarantino war "Death Proof" einfach zu wenig und für mich auch eine kleine Enttäuschung.

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      • 5

        Leider ist Deathproof nur ein Durschnittsfilm für mich geworden . Er hat zu viele Längen ( Dialoge wechseln zwischen Klasse und uninterressant ) , hat kaum schockierende Momente und wenig Action ! Die Motorhaubenszene ist leider auch nicht sehr realistisch ( halt doch einfach an , Mädchen ! ) . Bleiben nur der makabre Slash Eindruck mit einer Karre zu töten und eben dieser fiese Stuntman Mike !

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        • 3

          Der erste gescheiterte Tarantino für moi. Bin mit diesem Film einfach nicht warm geworden und habe ihn auch bisher nur einmal gesichtet (was schwer bei einem Tarantino ist aber selbst die Tarantinoesken im Bekanntenkreis sprechen diesem Film seinen obligatorischen Tarantin = Kult-Stempel oder sogar jegliche Darseinsberechtigung ab. Woran liegts? Nun erstmal nicht an der Tatsache per se dass Frauen die Powerrollen inne haben aber der Funke springt einfach nicht über. Die Dialoge hätten vielleicht wieder Fanboy-Grinsen bei einem beschert wären sie von Allstars in ihrer unnachahmlichen Performance gebracht worden, so wirken sie einfach nichtssagend, bemüht und permanent auf die anderen Kultstreifen angelehnt. Fanboy Tarantino kloppt sich nicht nur einen auf Füße sondern auch auf seine eigene Schaffenskunst. Selbst Kurt Russell kann den Film nicht rausreißen, sein überdreht-irrer Stuntman Mike passt nicht zur Mimik Russels und wäre von einem anderen vielleicht besser aufgegangen (Gary Busey z.b.) Naja Tarantino hat es ja selbst mit seinen Nachfolgern wieder rausgerissen aber dies hier war mal ein sprichwörtliches Plothole. Die stumpfe Kupfermünze in einem Berg aus Gold.

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          • ist ja ulkig, der erste Tarantino 'bei dem ich instinktiv JA sage, und dann ist es der, der allgemein zumeist müde reserviert ist. Hier kommt wenig pseudotiefgründige rhetorische Soße rüber, wie sie zwischen Killer-Blondie Sam.L. & J. >The Burger<Travolta oder noch viel abschmeckiger im unsäglichen KungFuSayonara-Bill zerteilt gequetscht+ flambiert aufgewischt wird. Hier sind einfach nur ein paar Mädels, angeschärft, beim So-Sein, und ein blöder Macker, der im zweiten Teil schließlich fürs Gleiche die Quittung bekommt, -für 'übertrieben lange unterwegs gewesen sein verkehrt herum im Sattel, schwanzeinwärts, -in völlig falsche Richtung. Quentin hat Verständnis, für die Schwachen, und verleiht ihnen, natürlich auch wieder verkehrt herum (sonst wär's kein #immer noch gültiges Markenzeichen#) Stärke und Revenge. Und was soll's, Quentin ist kein Pazifist/ sondern Schafs-Auge um Klapperschlangen-Augenklappe -schlappe, aber sei's drum.

            Also simpel nur Kino: Bildmachtpracht. Und ziemlich gefühlsecht' nicht-gedoubelt, -kein CGI. Er baut eine stuntwoman als Schauspielerin hin'auf,- und das hat (wenn man's NICHT vorher ahnt), erstaunlichen Showeffektzins. Das sprachexploiitierende Rumdödeln, dessen Effekthascherei gnädigdankenswerterweise ziemlich refüsiert ausgemagert unanspruchsvoll ist, dreht sich nur um Schmu, schindet Zeit, um die Seele baumeln zu lassen, und in den Film zu ziehen (im ersten Teil lernt 's den Bösewicht verabscheuen, im zweiten Soll die Rache kalt geniessen),- und alles haarscharf just in primetime. Der Spannungsbogen passt solide,- ins gediegene Alter. Kurz, man bewegt sich langsam in Fahrt, dann aber massemächtig und erzählt wird eine völlig unspektakuläre alltägliche jedermanns-frauengeschichte,- wie es sie nirgendwo und bei niemand niemals wirklich gibt noch gab noch geben könnte, und /wirklich dankbar/: selbst Quentin der alte -Hannes, EINMAL auch NICHT behauptet, dass sie es sehr wohl DOCH irgendwo täte,- dieses alte Lügen- oder schon Schandmaul? - h i e r jedoch nicht. Und dass er e i n m a l mit dem frechen so-tun-Gemauschel aufhört, als Gewohnheits-Skalpjäger, sondern schlicht beschränkt herzeigt, das danke ich ihm. Und natürlich ist PulpF. ein im technischen Sinne "gelungener" funktionierender Film- nur kein erstrebenswerter. - Hier behauptet er keinen Anspruch ( 'übersetze: "pulp") : und das macht ihn, zum ersten Male, ehrlich. Und genießbar. Sein populäres Verslein auf die Dinge kann er sich in den A** schieben. Aber bloß filmen, das kann er - allerdings. Hier also einmal ohne Gedöns - nur einen dicken fetten Zubiss von dem, was Film (immer stets) kann (wenn er kann)('oder theoretisch könnte). Ohne abstrakten Firlefanz, der manchmal dankenswerterweise anhängen mag. Manchmal. Bei manchen Regisseuren. Zu denen Q.T. totsicher NICHT gehört. Aber das muß auch nicht. Schuster bleib bei deinen Leisten. Und anspruchsloses Zeug, das ist hundertprozentig, KANN er - ziemlich wie ein anspruchsvoller HighTech-LowBudget Handwerksmeister. Also : haudraufundschluss - und mundfusel dabei nicht so ulknudel.

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            • 6

              Death Proof hat einen starken Kurt Russell und die Szenen, in denen Russell auf die ganzen Frauen losgegangen ist, zu bieten, den Rest hat Tarantino schon besser gemacht...

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              • 3

                Auch ein Quentin Tarantino greift mal daneben....

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                  BébelAli 04.07.2016, 10:43 Geändert 07.11.2016, 19:35

                  Ein Dialog der Kreativität, Ausgabe 2 - Tarantinos Bruchbude, 2006

                  Tarantinos Produzent: Hey, Tari, was willst du eigentlich als nächsten Film machen?

                  Tarantino: Keine Ahnung, aber irgendwas mit Kurt Russell, ich mochte den schon seit "Das Ding aus einer anderen Welt". Aber er sollte den bösen spielen. Das wäre lustig!

                  Produzent: Ja, aber was für eine Handlung soll denn der Film haben?

                  Tarantino: Ach wat weiß ich, irgendwas mit Autos. Und viele Menschen müssen dabei drauf gehen. Vielleicht noch was mit Füßen.

                  Produzent: Aber du solltest schon wissen, wohin die Geschichte führen soll.

                  Tarantino: Ich tue starke Frauenfiguren rein, dann passt das schon.

                  Produzent: Was für eine Art von stark?

                  Tarantino: Die Art, bei der sie nur über Männer und Sex reden, weil, seien wir mal ehrlich, Frauen sonst über nichts anderes reden. Aber das muss ich dir ja nicht erzählen.

                  Produzent: Ich weiß nicht, ich bin mir da nicht sicher.

                  Tarantino: Ach das wird schon. Die Leute sind leicht reinzulegen, wenn die meinen Namen hören, werden sie den Film lieben, einfach so.

                  Produzent: Ja doch, dass macht Sinn...

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                    sachsenkrieger 18.06.2016, 00:04 Geändert 18.06.2016, 00:05


                    Ein Film ist wie ein Hot Dog! Manch einer holt sich so ein Teil an der Imbissbude und verschlingt es so schnell wie möglich, so langsam wie nötig. Ein anderer genießt jeden Bissen, ein Dritter holt sich gleich noch einen zweiten. Wieder andere nehmen das Teil und klamüsern es auseinander, gucken woraus es besteht, schnüffeln am Würstchen, lecken an der Soße. Und dann gibt es noch diejenigen, die das Teil erst einmal ins Labor bringen, um es in seine elementaren Bestandteile zu zerlegen, es zu analysieren, zu bewerten und es dann auf gar keinen Fall zu verköstigen oder gar zu verzehren, sondern Kritiker zu werden und/oder ein oder mehrere Bücher über Hot Dogs zu schreiben. Das alles und noch viel mehr, würd´ ich machen, wenn ich Könich ... stop ... kann man auch mit Quentin Tarantinos DEATH PROOF machen. Mir reichte es absolut, zu wissen, das der Film die eine Hälfte eines Double Features namens "Grindhouse" ist, und eine Art Hommage an eine bestimmte Art von Filmen der Vergangenheit darstellt. Das erklärt zumindest die teils auffälligen "Fehler", die sich in einige Bereiche des Films eingeschlichen haben. Wer möchte, irgendwann tue ich das vielleicht auch einmal, kann sich natürlich gerne mit den wahrscheinlich sehr tiefreichenden Hintergründen beschäftigen.

                    Im Grunde genommen ist DEATH PROOF selbst schon ein ziemlich genau in der Mitte gestückeltes Double Feature. Zentraler Dreh- und Angelpunkt ist Kurt Russell mit seinem im wahrsten Sinne des Wortes "todsicheren" Muscle Car. Um diesen Kern kreisen jeweils vier heiße Ladys, die es ohne ihr allzu erforderliches Zutun schaffen, die völlig ungeteilte Aufmerksamkeit von Stuntman Mike zu erregen. Das sich das als nicht ganz erstrebenswert herausstellen könnte, erfahren die Mädels im Laufe der Laufzeit von 114 Minuten, auf ganz verschiedene Art und Weise. DEATH PROOF basiert auf einer mehr oder minder spontanen Idee von Quentin Tarantino und seinem Kumpel Robert Rodriguez (FROM DUSK TILL DAWN) und bietet im Grunde genommen 95 Minuten Mädelsabend und 20 Minuten frontale Action. Das wird nicht jedem schmecken, mir gefielen die Mädels und die dazugehörigen Dialoge allerdings ziemlich gut. Auch die Anspielungen auf geniale "Roadmovies", wie z.B. FLUCHTPUNKT SAN FRANCISCO oder CONVOY, waren selbst für einen passionierten Banausen deutlich erkennbar. Wer also kein Problem mit der wieder etwas dialoglastig zur Geltung kommenden Ader Quentin Tarantinos hat und auch nicht damit, das es nicht die Kerle sind, die einen auf dicke Hose machen, sondern mal die Girls, die einen auf dicke Bluse machen, der wird hier wieder einmal aufs Feinste bedient...

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                    • 5

                      Fünf Punkte für tolle Schnitte, tolle Darsteller und eine geile Verfolgungsjagd.
                      Alles andere hat mich eher enttäuscht. Vor allem das Drehbuch. Die Mädels labern ohne Ende, die Dialoge sind flach. Es dauert viel zu lange, bis etwas passiert in dem Film. Tarantino kann das viel besser. Hat er vorher bewiesen. Nicht nachher.

                      • 8

                        Gemeinsam mit Regiespezi Robert Rodriguez (''Sin City'') schuf Quentin Tarantino das Double-Feature ''Grindhouse'' - bestehend aus ''Death Proof'' und ''Planet Terror'' - als Hommage an alte, marode (Auto-) Kinos aus den 70ern, in denen billige Trashfilme gezeigt wurden. Da das Konzept in den USA durchfiel, kamen beide Filme bei uns als Langfassung in die Kinos. Tarantinos Beitrag ''Death Proof'' beginnt zwar dialoglastig, ist dabei aber nie langweilig - und mündet in der zweiten Hälfte in ein irres Actionabenteuer mit schier unglaublich gefilmten Verfolgungsjagden. Ein absichtlich trashiges Vergnügen!

                        • 4 .5

                          Irgendwie völlig irrelevant alles.

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                          • 7

                            Der Film beginnt sehr langatmig mit der völlig belanglosen Geschichte einiger junger Frauen und es dauert immerhin gut 25 Minuten, ehe etwas erwähnenswertes passiert, der erste Auftritt von Kurt Russell. Nun zieht sich die Story wieder ca. 20 Minuten, ehe es los geht, dann allerdings richtig. Die folgenden Szenen entschädigen jedoch für den eher mäßigen Auftakt. Diese Sequenz mit dem Zusammenstoss und auch die vorherige Fahrt sind schon sehr stark gemacht. Die Schnitte zwischen dem Fahrzeug der Mädchen und des ihm entgegenkommenden Fahrzeuges von Mike sowie dem anschließendem Aufprall waren extrem gut inszeniert. Danach zieht sich die Story leider wieder, bis nach ca. 90 Minuten Mike wieder loslegt......nun wird es allerdings wieder sehr geil!
                            Alles in allem muss ich sagen, das ich etwas schwanke. Es gibt viel Langatmigkeit und teils war es auch uninteressant, aber es gab auch große Momente, die für vieles entschädigen. Die Homage an das Trash-Kino der Siebziger die sich auch in der Qualität des Films ausdrückt, ist gewöhnungsbedürftig aber sie hat mich angesprochen. Das gleiche gilt für die knapp zehnminütige schwarz weiß Sequenz.

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                            • 7 .5

                              Quentin Tarantinos Death proof war ein dialogreicher und brutaler Film für Tarantino Fans.
                              Super düster gemacht, der erste Teil mit einem 70er Jahre Style.

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                              • 7 .5

                                Hier gehen die Meinungen stark außeinander ...was die Qualität des Films angeht. Im großen und ganzem echt gelungen. macht über längere Zeit fun und ist sehenswert!

                                • 6

                                  Dieser Film bietet eigentlich all das, wofür wir Tarantino so lieben: Ein schmissiger, exquisit abgestimmter Soundtrack, Eigentümlichkeit, Metareflexion über die bewegten Bilder (Die Rückbesinnung auf das Material Film bildet ja so was wie einen, wenn nicht DEN roten Faden in Tarantinos Werk.), dubiose Charaktere mit Attitüde, und Frauenfüße im Porträt. Und doch will etwas nicht stimmen. Es handelt sich hierbei nämlich ausnahmsweise um ein Konglomerat an Extremen, die den Bogen überspannen und ins Leere zielen. Diese Bedeutungslosigkeit kommt vor allem in den Dialogen zum Ausdruck, die, genauso wie in "Pulp Fiction" um Nichtigkeiten kreisen; anders als in "Pulp Fiction" jedoch um nichtige Nichtigkeiten. Jaja, es handelt sich um eine Hommage an B-Movies und die Hälfte eines Grindhouse-Erlebnisses, aber auch das schützt den Streifen nicht vor der Belanglosigkeit - ein Wort, welches ich in Bezug auf keinen anderen Film dieses Großmeisters verwenden würde.

                                  • 8 .5

                                    Tarantino ist ein Meister seines Faches, keine Frage, ich bin ja immerhin nicht umsonst ein recht großer Fan von ihm. Deshalb musste ich mir jetzt auch mal seinen meist diskutierten Streifen anschauen, denn hier gehen die Meinungen schon ziemlich stark auseinander. Für die einen ist ''Death Proof'' ein weiteres Meisterwerk Tarantinos, für die andern eher ein gnadenloser Fehltritt. Ich würde mich eigentlich eher ersterem anschließen. Denn was ist hier eigentlich anders, als in anderen Tarantino Streifen?
                                    Die Sprüche und generell die Dialoge sind gewohnt super und man muss einfach durchgehend schmunzeln, wenn man Sprüche hört wie:
                                    -,,Wenn ich Glück habe bläst mir heute noch Hanna meine Banana.''
                                    Ja, das ist einfach typisch Tarantino.
                                    Die Musikauswahl ist auch wieder einmal grandios und ich liebe einfach nur die Tarantinosche Filmmusik. Besonders hier hat sie mich schon so ein bisschen an ''From Dusk Till Dawn'' erinnert.
                                    Nun ja, jedenfalls gibt es auch wieder einmal super Figuren, allen voran der obercoole, viel zu alte, von Kurt Russell gespielte Stuntman Mike. Denn wenn der mit seinem schwarzen Muscle Car angeheizt kommt, gibt es kein Entrinnen mehr. Doch auch die anderen Figuren sind ziemlich amüsant, besonders die durchgeknallte Zoe hat es mir angetan.
                                    Eine weitere Tarantinosche Spezialität ist ja bekanntlich seine rücksichtslose Verwendung von Gewalt. Welche hier eigentlich, bis aufs Ende nicht wirklich oft präsent ist. Es gibt also nur kleine, aber feine Gewaltdelikatessen, welche dann aber auch ziemlich saftig schmecken. Natürlich nicht wörtlich gemeint, das wäre ein bisschen creepy.
                                    Nun ja, jedenfalls will ich trotzdem sagen, dass der Film, der ziemlich klar aus zwei Hälften besteht (wenn man ihn sieht, weiß man wovon ich spreche), wovon mir jedoch die erste wesentlich besser gefällt und ich mich der allgemeinen Meinung zum Teil anschließe und sage, dass er gegen Ende etwas schwächer wird. Wo wir schon grade beim Ende sind, kann ich da auch gleich ein paar Worte drüber verlieren. Ich finde es eigentlich ganz gut gemacht von unserem Quentin, dass er so tut, als käme noch irgendwas, doch auf einmal endet der Film einfach. Einfach so, ohne jegliches langsames Abschwächen der Spannung ist er einfach so vorbei. Fand ich persönlich gut, doch andere anscheinend weniger.

                                    Fazit: Wer alle anderen Tarantinos mag, wird auch mit ''Death Proof'' bestens unterhalten werden.

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                                    • 6

                                      Gerade die erste Hälfte des Films finde ich sehr stark. Russell als cooler Todesfahrer stiehlt hier allen die Show. Die zweite Hälfte wo die drei Stuntfrauen im Mittelpunkt stehen flacht für mich doch sehr ab.

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                                        Showgod 16.02.2016, 00:24 Geändert 27.05.2016, 21:42

                                        Hammer Soundtrack, viele Mädels, wo man(n) denkt das viele Frauen genauso reden, ist bestimmt auch oft so, gibt aber auch andere, zumindest eine, wie ich aus eigener glücklicher Erfahrung mittlerweile weiß und deren Hand möchte ich nicht mehr loslassen und sie überall hin tragen:). Zurück zum Film: Ein abgefuckt lustiger Kurt Russell und das alles aus der Feder des Meisters der Dialoge mit seinem einmaligen Mutterwitz. Alle Charaktere sprechen wie Tarantino, einfach geil. Nie war Trash so cool und witzig. Yeah baby yeahhhhhhhhhhh its Tarantino Time...Hirn raus, Death Proof rein, zurücklehnen und ab gehts!

                                        Ach ja und für alle die meinen ''Das ist der schwächste Tarantino Film'', lasst euch gesagt sein "Wenn man ein Hattori Hanzo Schwert vergleichen will, dann vergleicht man es mit einem x-beliebigen, nicht mit einem Hanzo-Schwert." Genau so verhält es sich mit Tarantino Filmen. Von dem Blickwinkel aus betrachtet, sind alle seine Filme genial und pures Entertainment...nur darauf kommt es an.

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                                        • 6
                                          Drehmumdiebolzen 10.02.2016, 11:53 Geändert 04.03.2016, 20:06

                                          Tarantinoploitation pur.

                                          Hemmungslos, verrucht, ungeniert wie eh und je, präsentiert sich der amtierende "Godfather of the filmnerds" in diesem lachhaft ambitionierten Flirt mit der ausgelassenen Ambitionslosigkeit der schmuddeligen "Grindhouses" der 70er und 80er, legt einen Lasziv-Lapdance auf dem Schoß der grobschlächtigen Männerfantasien der Vollblutcineasten hin, hängt dabei oftmals genauso objektiv am Arsch der Handlung wie den übrigen Vorzeige-Argumenten schablonenhafter Trash-Püppchen, wenn sie himmelschreiend belanglos entgeisternd über (selbstverständlich!) Fußmassagen, dieses und jenes tratschtaugliche Techtelmechtel und (Telefon-)nümmerchen sinnieren.

                                          Akustisch 1A abgeschmeckt, augenscheinlich künstlich zerflackert, zerflimmert, zerkratzt, zusammengeflickt, doch überraschend geradlinig statt traditionsgemäß erzählerisch zerfasert, stößt Tarantino den Zuschauer in diesen auf gut denglisch abgefuckten, von adrenalinbessenen, testosterongeschwängerten Gestalten bevölkerten Trash-Kosmos, mit locker im Schickimicki "Gucci"-Gürtel sitzender Moral wie der staubig raubeinigen Ästhetik "anal"-oger, herkömmlicher Highway-Action statt digitaler Pixelhetzjagd.

                                          Während in der ersten Hälfte (denn nur "Original" ist banal) dieses zweiten Segments des "Grindhouse" Double Features fleißig den grenzbescheuerten Belanglosigkeiten an kostengünstiger Ort und Stelle gehuldigt wird, entladen sich diese zu ihrem unseeligen Ende im splattrigen Aufeinanderkrachen der simplifizierten Gender-Abziehbilder, woraufhin Tarantino erst so richtig die Fetisch-Muskeln spielen lässt, bestechend selbstverliebt und selbstbewusst Referenz an Referenz an selbstreferenzielle Selbstreferenz reiht, sich spielend stilsicher vom zuvor blank zelebrierten Sexismus abkoppelt und in verschrobenen Feminismus übergeleitet, um die einst so ikonenhaft coolen, harten Badguys in ihren todsicher gepimpten Karren mit unverhohlener Wucht zynisch ihrer selbstgefälligen Grinsevisagen zu berauben.

                                          "I'm proud of my flop!"

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                                          • 1 .5

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                                            Death Proof.

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                                            • 8 .5

                                              Weiß nicht wieso es so vielen um eine tiefgründige, ausufernde, am besten noch sinnvolle Geschichte geht. Sowas macht Tarantino nicht oft und das ist auch gut so. Bei ihm fesselt uns die Bildgewalt, der Soundtrack oder die mit Abstand beste Sound-Kulisse die man in der jüngeren Filmgeschichte findet. Klar ist der Film nicht für Pazifisten und jüngeres Publikum gedacht und man kommt auch nicht gerade ins Schwärmen wen man über die Story nachdenkt. Man kann diesem Film viel vorwerfen (Story, Gewalt, Sinnfreiheit, schöne Autos gehen kaputt...), aber auf keinen Fall das dieser Film schlecht ist. Die Dialoge sind gewohnt sinnlos, dafür wird man mit einmaligen Kameraperspektiven überrascht (zB erster Unfall, Farbübergang bei Ankunft der zweiten Mädelsgruppe in der Stadt) die zusammen mit den, durchaus begabten Schauspielern ( Kurt Russel) ein stimmiges und authentisches Erlebnis bilden. Die Akkustik ist ebenfalls wie gewohnt extrem intensiv und Gewaltdarstellung ist technisch perfekt. Jetzt zum größten +-Punkt: Die Atmosphäre und die aufkommenden Gefühle: Bei Tarantino wird natürlich nicht geheult, denoch schafft er es durch plötzliche Verschärfung oder Eskalation von einzelnen Szenen, seinen grandios umgesetzten Gewaltdarstellungen oder einzelnen Dialogen den Zuschauer entweder zu schockieren oder zu belustigen. Besonders ins Auge fällt hier die Stelle an der impleziert wird Zoe läge tot in den Büschen nach der ersten Verfolgungjagd: Der Pistolenschuss von Kim kommt vlt nicht ganz unerwartet, jedoch löst er beim Zuschauer ei Gefühl der Genugtuung aus das seines Gleichen sucht. Zum Thema Gewalt ist nicht viel zu sagen: Taratino beherscht sie und bannt sie genau dort wo sie eigentlich nur vorkommen sollte, nämlich in den Film.

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                                                  arlettjanine 08.01.2016, 01:59 Geändert 08.01.2016, 23:21

                                                  Während sich hübsche kulissen an die tumbe abgedrehtheit der handlung schmiegen, kriegt der bösewicht zur abwechslung mal von seinen auserkorenen opfern so richtig was auf die fresse, und das ausgesprochen kreativ. Was der gute tarantino da alles durcheinander eingeworfen hat als er sich an dieses werk machte ist mir ziemlich egal, denn dass man diesen film nur lieben oder hassen kann kommt ziemlich gut- wer das versucht ernst zu nehmen, hat schon verloren

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                                                    Alleine wie Stuntman-Mike seine Nachos frisst, sehenswert.

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