Death Proof - Todsicher - Kritik

US 2007 Laufzeit 114 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Thriller, Kinostart 19.07.2007

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Kritiken (28) — Film: Death Proof - Todsicher

JackoXL: Die Drei Muscheln, Moviebreak

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7.5Sehenswert

"Death Proof" ist wohl der ultimative Tarantino-Spalter. Wer mit ihm vorher nichts anfangen konnte, wird den wohl beerdigen. Selbst als echter Fan macht es einem der Film (augenscheinlich) nicht unbedingt einfach.

Die erste Hälfte ist die pure Belanglosigkeit. Inhaltlich ist das gar nichts. Trotzdem: Selten wurde gar nichts mit so einer Detailverliebtheit vorgekaut und hingerotzt. Das Thema, simples Trashkino ohne jeden Anspruch, wird getroffen, ohne ehrlich zu begeistern. Während der damaligen Kinovorstellung haben einige den Saal verlassen, so richtig verübeln konnte ich es ihnen nicht. Achtet man nur auf die Geschichte, verständlich. Aber wie einem diese pure Luft serviert wird, ist einfach herrlich anzuschauen. Sicher auch schwer selbstverliebt, aber Liebe ist drin. Sieht man bei vielen Filmen gar nicht. Es gibt viele sehr kleine Momente, eingebettet in diesem ranzigen Paket, die einfach Spaß machen. Der Film lebt von seinen Anspielungen, dem abgegrabbelten Look und seiner Hingabe für das Vergnügen am Schrott. Pure Unterhaltung, ohne tieferen Sinn oder Anspruch.

In der zweiten Hälfte wird das noch übertroffen. Sinn und Nutzen sind immer noch komplett egal, noch offensichtlicher wird der pure Spaß am Irrsinn. Inklusive böser Mädchen, die Eier aus Stahl haben.

Autos, Blut und Lapdance: Mein Gott, was kann man denn erwarten? Grindhouse, das Thema wurde voll erfüllt, von Rodriguez mit "Planet Terror" noch deutlich übertroffen.

19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten

JackoXL

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Der OST ist wirklich klasse, sollte unbedingt erwähnt werden. Hast du ja hiermit getan. ;)


JackoXL

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War bei Beiden toll. Ich fand ja Rodriguez' "fehlendes Stück" genial. Das muss du erstmal bringen. Aber stimmt schon, Rodriguez hat es optisch teilweise schon arg auf die Spitze getrieben, bei Tarantino wirkt das "glaubhafter".


Timo K.: Blockbuster Entertainment

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8.0Ausgezeichnet

Dadurch, dass Tarantino der holden Weiblichkeit mit all' ihren F-Wörtern und XXL-Beinen Dialoge auf den Busen schreibt, könnten die Herren der Schöpfung den gewöhnungsbedürftigsten Film seiner Exzellenz vorfinden. Macht aber nichts. Hecheln und Schmachten ist auf jeden Fall drin, dazu die zum Extensions raufenden Schnittfehler, besserwisserisches Filmbescheidwissen und beschwingte Autostunts, so gewagt wie der Tanga aus der Jeans. Ein süffiger Partyfilm.

26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten

filmschauer

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Auf Timos Vorlieben ist eben Verlass! :)


Cooler Typ

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Der letze Halbsaz is geil! so lauf ich auch immer über die straßen!!!!


Mr Vincent Vega: Kino-Zeit, Perlentaucher, D...

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8.0Ausgezeichnet

[...] "Death Proof" wäre so und wohl bestimmt auch nicht so ähnlich kaum in einem schäbigen Double Feature mit urigen Zombies, irren Highwaykillern oder satanischen Teufelsweibern gelaufen, denn er ist ganz einfach – viel zu gut. Und das ist in der Tat ein Problem: Da kann Tarantino das Filmmaterial so kokett verunstalten wie es ihm beliebt, hier einen Drop Out reinsetzen und da ein paar Cigarette Burns platzieren, den Ton knacksen und springen oder das Bild auch mal eben beabsichtigt unbeabsichtigt schwarzweiß werden lassen. Doch das nimmt seinem Film nicht die Widersprüchlichkeit aus taktilästhetischer Nachahmung von Schlechtigkeit und beispiellos großartiger Inszenierung. [...] Und auch wenn Tarantinos Film bestenfalls als polierte Hommage durchgeht, so ist er als Nicht-Grindhouse-Film letztlich sogar Teil eines entrückt postmodernen Actionkinos, das mit Autos aus "Vanishing Point" die besten Stunts der jüngeren Filmgeschichte auffährt. [...]

Kritik im Original 21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 18 Antworten

Mr Vincent Vega

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Dreh den Swag auf. <3


slangbanger!

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http://www.youtube.com/watch?v=s2xNy8OLmcI


SoulReaver: CinemaForever;DieDreiMusche...

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7.0Sehenswert

[...] Wir begeben uns mit „Death Proof“ direkt in die 70er Jahre des Grindhouse-Kinos. Die Sehgewohnheiten des Gelegenheitsschauers werden schon in den audiovisuellen Grundsätzen gebrochen. Provozierte Technikfehler lassen eine zerkratzte Optik entstehen, die „Death Proof“ äußerlich wie einen der billigen Trash-Streifen wirken lässt, dazu dann natürlich auch wieder der hervorragend gewählte Soundtrack, eines von Tarantinos Markenzeichen, der mit Ennio Morricone, T.Rex und Willy DeVille voll ins Schwarze trifft. „Death Proof“ steht allerdings nicht nur für die geglückte Imitation von unterwertiger Aufmachung, sondern ist auch ein Film, der die Welt der starken Frauen in den Mittelpunkt stellt. Die Protagonistinnen sind emanzipierte Damen, sie wissen sich zu wehren, sie wissen ihre Reize einzusetzen und wenn sie nicht gerade über Sex, Kleidung oder alltägliche Dinge reden, dann darf Tarantino seinen Fußfetisch ausleben, oder sie machen Jagd auf Stuntman Mike, der von Kurt Russell brillant verkörpert wird. „Death Proof“ besitzt eigentlich genau das, was einen echten Tarantino ausmacht: Endlos viele Zitat, schöne Querverweise, eine stilsichere Inszenierung, aberwitzige Dialoge, die hier allerdings auch mal über das Ziel hinausschießen, und das nötige Maß an Brutalität.

Kritik im Original 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten

SoulReaver

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Ich danke :)


Joeyjoejoe17

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Jackie Brown ist cool, vor allem spielt Samuel L. Jackson wieder großartig.

Und der Kommentar ist klasse.


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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3.0Schwach

Der erste Film des Grindhouse- Projekts leidet an seiner Langatmigkeit, die sich bei Tarantino explizit auf die Dialoge schlägt. Tarantino, der schon immer ein Freund der gepflegten Konversationen war, bringt zu viele auf cool getrimmte Dialoge und zu wenig wirkliche Aktionen. Das war bei "Jackie Brown" schon einmal so, doch während Tarantino bei "Jackie Brown" auf erstklassige Darsteller zurückgreifen konnte, bleiben die vornehmlich weiblichen Darsteller hier eher blass und zu künstlich. Ausnahme ist Kurt Russel, der einen Coolness Preis verdient hätte.
"Death Proof" ist einer der schwächeren Filme von Tarantino, immer noch irgendwie interessant, aber weit entfernt eine Größe wie etwa "Pulp Fiction", "Reservoir Dogs" oder "Kill Bill" zu werden, dass macht den Film dann aber auch schon wieder sympathisch, da er beweist, dass Tarantino auch nur ein Mensch ist, der neben schönen Frauen, toller Musik, Fast Food, Autos und Filmen besonders auf hübsche Füße steht, was er hier alle zehn Minuten beweist. "Death Proof", ein Film für nimmersatte Tarantino Fans und Fußfetischisten.

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

the traveler

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Zähle mich zu beiden Kategorien und ja, mir gefällt er :)


Flibbo: Wie ist der Film?

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9.0Herausragend

[...] Mit „Death Proof“, dem ruhigerem Teil des Double-Features, welcher in Deutschland entgegen der ursprünglichen Reihenfolge zuerst zu sehen war, entflieht Quentin Tarantino den Konventionen so cool es nur geht. Dem buntgemischten Publikumsecho zufolge ist „Death Proof“ unterm Strich der unbeliebteste Film von Tarantino. Vielleicht, weil es auch sein eigenwilligster ist. Der Regisseur und Autor schafft großzügigen Platz für sein Schauspielerensemble und einige Cineasten-Spielereien, die von zahlreichen Hommagen über Selbstzitate bis zu künstlichen Bildstörungen reichen. Das schmeckt sicher nicht jedem. Entscheidend ist, ob man sich von dem speziellen Feeling des Endprodukts einnehmen lässt. [...]

Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

phoenix409

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Ha, es gibt tatsächlich noch Leute die "Death Proof" zu schätzen wissen. So schlecht war der nämlich garnicht. Schöne Kritik!


Flibbo

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Danke!


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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3.0Schwach

Trash bleibt Trash. Freunde von Tarantinos sinnentleerten Plaudermarathons dürfen sich freuen, die anderen werden sich bis zum Finale zumeist tüchtig langweilen.

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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8.0Ausgezeichnet

[...]„Death Proof“ geht schnurstracks und mit voller Wucht an allem vorbei, was man von einem Mainstream-Film erwarten würde und nietet bei der Gelegenheit so manche Erwartung an einen Tarantino-Film gleich mit um. Reichlich Barfüßigkeit, Mikes Erwähnung einer BigCahunaBurger-Filiale, unzählige weitere Anspielungen und ein todsicherer Soundtrack verankern ihn zwar in seiner Welt, das Funktionieren des Films kann er sich allein über das Prädikat ‚Tarantino‘ aber nicht sichern. Ob „Death Proof“ eine gänzlich unbrauchbare und des Ansehens unwerte Ansammlung von (Selbst)Zitaten ist, ein müdes Nachahmen kaum nachahmenswerter Vorbilder, oder doch wieder ein innovatives Fest cineastischer Ausgefeiltheit und Brillianz kann endgültig kaum beantwortet werden. Das hängt letztlich auch davon ab, mit wieviel Leidenschaft des Regisseurs man sich selbst zumindest anzufreunden bereit ist, um sich auf etwas derartiges einzulassen. Einer, der wie Tarantino zu jedem nur erdenklichen Genre Dutzende von Produktionen in seinem Regal stehen hat und aus jeder wortgenau zu rezitieren weiß, der gewinnt und vergrault Fans von Projekt zu Projekt. Ihm treu zu bleiben erweist sich am Ende auch bei „Death Proof“ nicht als Fehler, denn mit dem über weite Strecken naheliegenden Begriff »Langeweile« ist dieser reudigen Ausgeburt eines von allen Fesseln der Konvention befreiten Films nicht genüge getan.[...]

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ChristiansFoyer

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Dafür scheine ich ja ein verborgenes Talent zu besitzen ;)


jazzfan

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Im Punkt Unbeliebtheit habe ich meine Theorie: der selbstreferentielle Tarantino-Stil ist m.M. nach bei seinen besten Filmen elegant + spielerisch, selbst bei den bei vielen als zu brutal kritisierten Kill-Bill-Filmen. DP ist hier m.M. nach einen Tick schlechter: die Gewalt ist hier wirklich abstoßend und der Film bekommt einen etwas ekligen Grundton...
Natürlich sind Musik, Schnitt, Schauspieler etc wie immer großartig...


Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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2.0Ärgerlich

Das eigentlich Irrsinnige an DEATH PROOF ist aber, dass uns Quentin zwar in ermüdender Länge mitteilt, was er alles - und ich bin mir sicher, dass seine DVD-Sammlung wesentlich größer ist als meine - gerne sieht, aber anderseits deutlich macht, dass er die Mechanismen der heißgeliebten Filme überhaupt nicht verinnerlicht hat. So ist vor allem die zweite Hälfte eher eine verfilmte Einkaufsliste für die Anhängerschaft als ein auch nur einigermaßen kohärenter Spielfilm.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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3.0Schwach

Tarantino, dieser dozierende Demagoge, läßt seine Figuren noch einmal die Klassiker des 70er-Car Crash-Kinos aufzählen und sich darüber auseinandersetzen. Diese und folgende Sequenzen stellen Tarantinos bislang schlechteste Arbeit dar, dramatisch schlecht sogar. Die Drehbuchseiten rascheln laut bei den stundenlangen, inhaltsleeren Dialogen; man langweilt sich zu Tode und möchte eine Kirche aufsuchen, um Stuntman Mike herbeizubeten, damit er diese fürchterlich unsympathischen und scheußlich geschwätzigen Frauen über den Haufen fährt.

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Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt

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7.0Sehenswert

Ihr Ex-Freund, der rätselhafte El Wray (Freddy Rodriguez), ein klassischer Professional, der direkt aus einem Film von Howard Hawks stammen könnte, verpasst Cherry daraufhin ein Maschinengewehr als Prothese, mit dem sie fortan die Untoten gleich reihenweise über den Haufen schießen wird. Natürlich ist eine solche Figur eine wüste Comic-Phantasie. Aber Rodriguez und McGowan zeichnen diese Figur mit so viel Liebe und Ernsthaftigkeit, dass sie schließlich allen Klischees entwächst. Am Ende sind in Rodriguez' Kino die Emotionen immer mächtiger als die Effekte.

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Pepe Pnoire

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...ja und das verbessert dummerweise auch den Schnitt.
Planet Terror kann man ja mit 7 bewerten. Aber doch bitte nicht Rodriguez mit Tarantula verwechseln.


schnix84

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?


Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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7.0Sehenswert

"Death Proof" ist in der Langfassung mit Sicherheit nicht Tarantinos bester Film. Wer sich aber mit diesem Schwachpunkt abfinden kann, bekommt eine tolle Hommage an das Undergroundkino der 60er, 70er und frühen 80er geboten.

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Xander8112: Xanders Blog

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6.0Ganz gut

“Death Proof” an sich war ja schlecht, was schade ist. Nu seh ich eben in einem Video so eine Collage über Tarantinos bisheriges Schaffen, und die Szenen dort aus dem Film wecken in mir das Verlangen, dem Film noch eine Chance zu geben. Die Pros sind klar: Ey, TARANTINO! Und der Mittelteil war gut. Und das Ende genial. Blöd dagegen: Die einigermaßen hübschen Frauen sterben alle, die Bratzen kommen durch, zwei Mal die fast gleiche Geschichte in einem Film und dämliches Frauengequatsche à la “Sex and the City”, nur leider viel länger.

Aber: Beim zweiten Mal gucken ist der Film besser (ja, 6/10 Punkten IST besser als meine vorherige Meinung). Das Gelaber nervt immer noch, keine Frage, und man hätte es definitiv kürzen können und müssen. Aber Stuntman Mike ist gleichzeitig cooler. Man weiß, was kommt, und das, WAS kommt, wünscht man der zweiten Gruppe, nicht der ersten - aber c’est la vie, wie der Franzose sagen würde, wenn man ihn hier hören könnte, was nicht geht, weils hier kein Podcast ist.

Kann man also gucken. Oder anders: Den Lapdance, den Mittelteil und den Schluss SOLLTE man gesehen haben, der Rest ist irgendwie… Tarantino mit Baldrian.

http://xander81.wordpress.com/2008/04/11/kritik-death-proof-todsicher/

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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7.0Sehenswert

Auch wenn "Death Proof" in seinem unaufhörlichen Dialogfluss seiner lässigen Chit-Chat-Szenen bisweilen etwas zu geschwätzig geraten ist, ist der Abstecher ins Schundkino tatsächlich eine lustige Angelegenheit – nicht nur, wenn zum Finale die Knackarschphalanx der Girls zum Vermöbeln auf den armselig wimmernden Russell zuwackelt. Fußfetischismus und durchschlagendes Girlpower zu einem erlesenen Soundtrack sind schließlich selten so Seventies-cool wie bei Tarantino. Das alles ist natürlich völlig inhaltsleer – muss es aber eigentlich auch sein. Für einen schlechten Film ist "Death Proof" so tatsächlich auch recht gut geworden.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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3.0Schwach

Dieser Film ist ein typischer Spalter, der dem Zuschauer freistellt, wie er ihn sehen möchte. Deutungsansatz eins: Er hat keine Handlung, ist sinnfrei und brutal. Ein abgehalfterter Stuntman in einem todsicheren Stunt-Auto späht Kleingruppen leichtlebiger junger Damen aus und bringt sie um, weil er Schlampen hasst. Doch dann gerät er an die Falschen und wird vom Jäger zum Gejagten. Deutungsansatz zwei: "Death Proof" ist eine Lobpreisung der entfesselten Weiblichkeit und eine Hommage an B-Movies der 70er Jahre aus Quentin Tarantinos Lieblingsgenres Action und Horror.

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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6.5Ganz gut

Quentin Tarantino ist ein Dieb. Aber ein meisterhafter. Denn er stibitzt gekonnt bei Filmen, die seine Kritiker zumeist nicht kennen. Das lässt ihn manchmal gar wie einen ambitionierten Aufklärer erscheinen. Dieses Mal scheint der einstige Liebling des Feuilletons mit seiner Huldigung an das Schmuddelkino der siebziger Jahre allerdings zu weit gegangen zu sein. Tarantino wird nicht mehr verstanden.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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5.0Geht so

Leider lässt sich die Story von Kult-Regisseur Tarantinos neuem Werk „Death Proof“ wirklich in dieser Knappheit zusammenfassen. Auf dem Filmplakat sollte meiner Meinung nach ein dickes „Nur für Fans“ prangen. Warum? Ganz einfach: seinen wirklichen Reiz bezieht der Film aus all den Kleinigkeiten, die nur echte Tarantino-Fans bemerken werden. So treffen wir in diesem Film wieder auf zwei Polizisten, die bereits in „Kill Bill Vol. 1“ einen Auftritt hatten und auch die von Tarantino ins Leben gerufene Fantasie-Fast-Food-Kette „Big Kahuna Burger“ findet einmal mehr Erwähnung. Ein Blick auf die „Trivia“-Seite der IMDB präsentiert eine lange Liste von Referenzen an andere Filme, sowohl Tarantinos Eigenproduktionen als auch Kultfilme wie „Bullit“ oder „Convoy“.

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Perry Simm

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9.0Herausragend

Am Ende des Films ist man überwältigt, aber auch zwiegespalten. Vor allem beginnt man über seinen größten Widerspruch zu reflektieren: "Death Proof" ist zwar irgendwie dumm, primitiv und sinnlos - aber gleichzeitig unglaublich intelligent, raffiniert und poetisch.

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Nahtigall

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Hätte den Film jemand anderes gemacht wären nur noch dumm, primitiv und sinnlos übriggeblieben. Wieso ist das so, Quentin scheißt irgenwo hin und jeder hält es für Gold


GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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3.5Schwach

Was war das denn?! Die ersten Minuten haben noch Spaß gemacht und das B-Movie-Flair wurde technisch ausgesprochen geschickt umgesetzt, da kommt das Schmuddel-Kino noch prima rüber, aber im weiteren Verlauf nimmt man sich da leider merklich zurück. Ausgesprochen schade, denn die Ästhetik der abgenudelten Filmkopie ist das einzig Spannende an "Death Proof". Ich finde so einen Haufen Hühner beim Kegelklub-Talk im meinem Zugabteil schon unerträglich und auch Tarantino gestaltet dieses sinnentleerte Gefasel nur in den seltensten Fällen unterhaltsam - es ist einfach geschwätzig. So in etwa stelle ich mir "Sex and the City" vor...
Das macht es Kurt Russell natürlich leicht, sich als die einzig coole Sau zu präsentieren, nur um zum Finale von Quentin demontiert zu werden. C-Movie-typisch ist das keinesfalls! Das hat man davon, wenn die Füsse nicht für CloseUps taugen!
Es gibt ein paar nette Actionszenen und die eigentlichen Hauptdarsteller - die Autos - sind schon klasse gecastet und in Szene gesetzt, aber der Rest ist enttäuschend. Als "Grindhouse"-Beitrag und mit 30 - 45 Minuten weniger Ballast wär's noch vollkommen oke gewesen, aber *so*...

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.0Herausragend

die Handlung ist schnell erzählt: In einer Bar treffen die vier feierwilligen Mädels Jungle Julia, Butterfly, Shanna und Pam auf Stuntman Mike. Dieser ist ein Serienkiller der mit seinem Auto, einem Dodge Charger welcher „Death proofed“ ist (Natürlich nur für den Fahrer), Jagd auf junge Frauen macht. Der Abend geht für die 4 Mädels somit anders aus als vorgesehen. Einige Monate später legt sich Stuntman Mike mit der taffen Stuntwoman Zoe und deren Freundinnen Kim, Abernathy und Lee an, doch diesmal wird relativ schnell deutlich das sich Mike die 4 falschen Mädels ausgesucht haben könnte….

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CineKie: CineKie.de

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7.0Sehenswert

[...] Ganz ehrlich: „Death Proof“ macht es mir nicht gerade leicht: Dürfte ich nur die erste Hälfte bewerten, würde mein Text äußerst euphorisch klingen. Doch da ist auch noch die zweite Hälfte, welche zwar weiß Gott nicht schlecht ist, mich aber trotz der hervorragend inszenierten Action ein wenig gelangweilt hat. [...]

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Stryke: inderzange.de

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1.0Ärgerlich

Quentin Tarantino ist zwar ein Name für sich, aber jetzt mal erlich, dieser Film war nicht nur sterbens langweilig, sondern auch hart überflüssig. Bis auf nen netten Soundtrack und hübschen Mädelz (besonders die atemberaubende Rose McGowan) hat der Streifen nix zu bieten. Hab selten so mit fallenden Augenlidern gekämpft.

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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9.0Herausragend

Death Proof beinhaltet all das, was sich längst als Tarantinos Markenzeichen im heutigen Kino etabliert hat: Endlose Diskussionen über die unterschiedlichsten Themen der Pop-Kultur, ein rockig, souliger Soundtrack, Fußfetischismus und ein Schuss Gore zur rechten Zeit. Obwohl er sich großzügig aus anderen Genres und Jahrzehnten bedient, sind seine Geschichten immer mehr als nur ein zusammenkopiertes Best-Of seiner Vorbilder.

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plomlompom: Filmblogs

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7.5Sehenswert

Ich habe mich prima amüsiert. Der neue Tarantino ist wirklich unerträglich, ergibt aber Sinn. Yay! [...] Der Film funktioniert auf keiner anderen Ebene mehr als einer genüsslichen Geste der Selbstverliebtheit und Selbstbefriedigung Quentin Tarantinos. Der Mann, seine Obsessionen, seine Filme. [...] Das unreife Rummanschen des kindischen Videotheken-Freaks Quentin T., der anderer Leute Millionen zum detaillierten Realisieren seiner feuchten Fanboy-Träume verpulvert [...], produziert seine ganz eigene lustvolle Perversion.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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5.0Geht so

Es geht um Autos. Es geht um Frauen, um Quentin Tarantino und um den narbengesichtigen Stuntman Mike (Kurt Russell), der sich einen Spaß daraus macht, jungen, zugedröhnten Mädels unter Aufwand sämtlicher Charmeregister und mit Hilfe seines aufgemotzten, pferdestärkenstrotzenden Muscle-Cars genüsslich den Garaus zu machen.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Ein guter 80min-Grindhouse-Film, der leider 127 Minuten geht. Tarantino überrascht mit cooler Action und den fadesten Dialogen seit "Four Rooms".

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schnix84

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Die Dialoge in Four Rooms sind genial abgedreht.
Ganz anders in diesem Film. Hier sind sie zu 70% langweilig, überflüssig und nervig.


Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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8.0Ausgezeichnet

Spieglein, Spieglein an der Wand: Wer hat die tollste Jukebox im Land? Tolle Mischung aus VANISHING POINT, GIRLS CLUB und FASTER, PUSSYCAT! KILL! KILL!. Zwar nicht Tarantino's bester Film, dafür sein liebenswertester. Superber Soundtrack.

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Chuchaqui: Critic.de

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7.5Sehenswert

Ich habe nicht zuviel erwartet und wurde auch keinesfalls enttäuscht. Streckenweise wirklich großes Kino mit ein paar wenigen Längen, die aber kaum gestört haben. Teilweise genial trashige Dialoge, stylishes Acting und eine wie immer geniale Kamera. Natürlich kein echter Vergleich zu Tarantinos Meisterwerken, aber ein starker Film, der verdammt unterhält.

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-elviZ-

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Wenn der Regisseur erst mal den richtigen Kult um seine Person entwickelt hat, kann er auch 90 Minuten eine weisse Wand filmen. Es wird immer einen Kritiker geben der dem Meister huldigt und in das Werk etwas ganz grosses interpretiert…


henrik.bruning

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"Ich habe nicht zuviel erwartet und wurde auch keinesfalls enttäuscht." Hmm okay.. Ich habe nichts erwartet und wurde bitter enttäuscht



Kommentare (285) — Film: Death Proof - Todsicher


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snakelizard

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Bewertung1.0Ärgerlich

hab ihn gerade gesehen aus dem film hätte man so viel mehr machen können.... grad wenn es am besten bzw am spannendsten wird ende.... bin echt Endtäuscht eindeutig der schwächste terantino....

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DVDqueen

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich fand ihn beim ersten Mal gucken doof und langweilig.
Hab ihn dann nach nem Jahr aus purer Langeweile noch mal reingelegt und war höllisch begeistert. Schön doofes rumgequatsche von `n paar obervollen Mädels. Der schöneste Film-Lapdance überhaupt und natürlich auch 'n paar Knaller-Brutalo-Szenen. Nicht so schlimm, wie man es aus anderen Tarantino Filmen kennt (zum Glück! Musste dann nicht so oft die Augen zu halten oder den Ton ausmachen).

Die Besetzung ist phänomenal. Der Film ist ein echtes Erlebnis. Den guck ich wieder.

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Codebreaker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

QUENTIN TARANTINO #6 - DEATH PROOF

Nach dem grandiosen Werk KILL BILL und einigen Jahren Luft dazwischen, kam dann der einzige Tarantino - Film, den ich bisher noch nicht gesehen habe, sprich, dies hier war die Erstsichtung dieses Streifens. PLANET TERROR kenne ich bisher auch noch nicht, kann da also keinerlei Vergleich ziehen, welcher GRINDHOUSE Part für mich der Bessere ist. Oft wird DEATH PROOF neben JACKIE BROWN ja als Tarantinos Schlechtester bezeichnet, da ich jetzt alle seiner Filme kenne, kann ich demzufolge diese Behauptung jetzt auch bestätigen bzw. abstreiten. Nunja, um es mal so zusagen, ich denke schon, dass das hier wohl der "Schlechteste" ist, schlecht, ist er deshalb trotzdem nicht.

Ich muss jedoch erstmal vorab sagen, dass ich wohl nicht das erwartet habe, was ich im Endeffekt bekam. Im Prinzip wusste ich gar nicht so recht was ich erwarten sollte. Der Film beginnt und geht in eine Richtung die sich schwer einordnen lässt. Wir sehen einige junge Menschen in einer Bar, die quatschen, die miteinander agieren, eben Männer und Frauen die das tun, was Männer und Frauen nun mal so tun. Und irgendwann kommt er dann schließlich, Stuntman Mike. Ein Typ, den man ebenso schwer einordnen kann wie den Film an sich bis zu dem Punkt. Er scheint nett, sieht etwas rustikal aus, aber man soll sich ja nicht von den äußeren Eindrücken leiten lassen. Er wirkt sympathisch, erkennt die Butterfly, bekommt den heißen Lapdance und irgendwann geht es dann los, weil er ja so nett ist, nimmt er auch gleich die hübsche Blondine von der Bar mit. Und dann offenbart sich schließlich, was der Film dann wirklich ist. Diese erste Episode war quasi das, was wir so oft in Slashern zu sehen bekommen: ein paar Opfer dienen als Beispiel um das Vorgehen des Täters zu verdeutlichen. Sie sind nur dafür da den Täter und sein Handeln vorzustellen. Nur anders als sonst, werden diese Figuren hier eingeführt, als Hauptfiguren präsentiert und dann irgendwann ausgetauscht, durch eine weitere Gruppe Mädels, bei der Stuntman Mike nun wieder zuschlagen will. Eine konkrete Story ist also nicht wirklich da, wir sehen hier ein paar Opfer von Stuntman Mike und da ebenfalls, die einen sind ihm schonungslos ausgeopfert, die anderen schaffen es dann sich zu wehren. Frauenpower Pur, taffe Mädels, die sich nicht gern von Stuntman Mike ficken lassen, sondern ihn lieber selbst ficken.

Wie gesagt, so recht gewusst worauf ich mich da einlasse, habe ich nicht und so kam es desöfteren vor (bspw. das Ende), dass ich echt keine Reaktion auf das Gesehene parat hatte, dass ich mir schlicht und einfach dachte: What the Fuck, wie man es so schön sagt. Diese recht substanz- und haltlose Story, diese derbe und dreckige Optik, fehlerbehaftet und arg skurril, die Wandlung vom krassen und psychopathischen Stuntman Mike zum weinerlichen Verlierer, das abrupte Ende. Ich dachte erst, dass man mich hier verarschen wollte, aber ebenso fällt natürlich auch die ganze Laufzeit über auf, dass sich der Film zu kenier Zeit ernst nimmt, das reinster Trash ist und dass das alles so natürlich gewollt ist. Die Frage, ob man damit klar kommt, muss sich jeder selbst beantworten. Ob es das ist, was man will, im Endeffekt muss ich aber dennoch sagen, so uninspiriert und unzufrieden mein Text bisher auch klang, DEATH PROOF hat mir verdammt viel Spaß gemacht.

Es handelt sich hier schließlich um einen Tarantino - Film, nicht, dass das bedeutet der Film ist schon von Haus aus gut, natürlich ist dem nicht so, man merkt das dem Film aber einfach die ganze Zeit über an. Tarantino macht nicht einfach nur ein Film in einem gewissen Genre, bei ihm wirkt das immer so, als würde er dieses Genre für diesen Film übernehmen und es komplett in seinem Stil nutzen. Wir haben wieder verdammt kultige und coole Dialoge bzw. Zitate, wir haben wieder reichlich ikonische Figuren, allen voran NATÜRLICH Stuntman Mike, der psychopatisch und bedrohlich einerseits, sympathisch und zuvorkommend aber andererseits wirkt und im Übrigen auch toll von Kurt Russell dargestellt wurde. Und dann haben wir eben auch dieses gewisse Feeling, was ich bei seinen Filmen immer habe, diese Coolness, diese Detailverliebtheit, diese Anspielungen, dieses ganz eigene Universum, was er geschaffen hat und immer weiter ausbaut.

Ich würde schon sagen, zumindest jetzt, nach der Erstsichtung, dass es sich bei DEATH PROOF um den schlechtesten Tarantino handelt, aber das bedeutet ja nicht zwangsläufig, dass der Film auch wirklich schlecht ist. Insgesamt hatte ich hier einfach viel Spaß, der Film hat mich erreicht und dann super funktioniert. Er hatte Stuntman Mike, der hatte Frauenpower, er hatte wieder den Tarantinostil, er war schlicht und ergreifend, verdammt cool!

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Troublemaker69

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Toller Kommi, ich persönlich mag ja Death Proof sehr gerne...


Codebreaker

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Vielen Dank dir! :)


expendable87

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Vorspann...bla bla bla...BOOOM...bla bla bla...BOOOM...Abspann!
ein wortreicher und sich in die länge ziehender typischer 'tarantino' welcher blitzartig von 0 auf 100 beschleunigt, nach einem gewaltigen knall schlagartig zum stillstand kommt und wieder von vorne beginnt...wer sich aufmerksam und geduldig auf quentins ganz spezielle grindhouse-vorstellung einlässt wird sich neben der rasenden action auch an den sanften humor aufweisenden dialogen erfreuen können!
der originelle 70er jahre grindhouse-kino look ist hervorragend auf den film abgestimmt und hat mir persönlich sehr gut gefallen, also bildtechnisch betrachtet bekommt man hier, wie auch in rodriguez’s planet terror, einfach mal was anderes geboten!
kurt russell alias stuntman mike sticht mit seinem coolen auftritt besonders hervor, aber auch der gastauftritt von eli roth und quentin selbst setzt dem kultfilm ein stilgerechtes i-tüpfelchen auf...eine palette an auserlesenen tracks sorgen für den todsicheren letzten schliff!
(spoiler)
die unübertroffene und mit 'hold tight' untermalte szene, in welcher der durchgeknallte frauenkiller in seiner makaberen rostlaube mit mörderischen zweihundert sachen frontal und gewissenlos in die karre der vier ladys brettert, ist für mich das non plus ultra in 'death proof'!
Drehbuch, Regie, Kamera, (u.a. Produktion) - Quentin Tarantino!!!

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manuel.luger.3

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Super Kommentar. !
Für mich der schlechteste Tarantino aber allemal sehenwert. Vorallem die Besetzung von Kurt Russel find ich richtig gelungen und die von dir angesprochene Crash Szene ist natürlich das Highlight.


expendable87

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vielen dank :) :) :)
inglourious basterds und django unchained bleiben meine tarantino lieblinge ^^


lennardB.

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Bewertung9.0Herausragend

Richtig cooler crash-Film, coole Action und ein cooler Kurt Russel.

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brucelee76

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Bewertung7.5Sehenswert

Hallo zusammen,

jaaaaa ich liebe Frauenbeine. Wahnsinn was für ein Frauenbeine-Fetischist unser Tarantino ist. Auch danke das Mann mit dabei sein darf, wenn scharfe Bräute sich über Schwänze und Männer unterhalten.
Ein netter Frauenabend wird durch Psycho-Stuntman Mike, abrupt beendet. Die nächsten weiblichen Opfer wissen sich zu wehren und zeigen dem Täter wo der Hammer hängt …

Mein Fazit: Kurt Russel als Bad Boy, so kennt man ihn nicht. Und dann diese sexy Frauen optisch sehr sehr reizvoll.

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Berlin42

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Bewertung4.0Uninteressant

Quentin Tarantino ist ein Genie, so viel steht fest. Natürlich musste ich mir auch diesen Streifen unbedingt geben, nachdem mich "Reservoir Dogs" und "Pulp Fiction" maßlos in den Bann gezogen haben. Doch "Death Proof" beweist mal wieder, wie nah Genie und Wahnsinn eines Regisseurs beieinander liegen können. Tarantinos wahnsinnige Geschichte bietet kaum ernstzunehmende Handlungsstränge und ist aus diesem Grund schnell zusammengefasst: Ein Psychopath hat es auf junge Frauen abgesehen, die er mit seinem umgebauten Chevrolet zu Tode fährt. Im zweiten Teil des Films drehen drei junge Frauen den Spieß plötzlich um und starten eine Hetzjagd auf den angeblichen "Stuntman". Natürlich fließt jede Menge schwarzer Humor in die Szenen ein, auch laufen an vielen Stellen wieder die tarantino-typischen Dialoge ab, doch irgendwie mag man sich von diesen wenigen positiven Aspekten nicht über die krankhafte Story hinwegtäuschen lassen. Was bleibt, ist schwer verdauliche Kost ohne wirklich erkennbaren Sinn. Schade...

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jacker

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Bewertung4.0Uninteressant

Tarantino #5 - 2007: DEATH PROOF

"You know what happens when a motherfucker wears a knife? HE GETS SHOT! "

Und was passiert mit einem dreckigen Motherfucker, der sich mit der falschen Gruppe Tough-Girls anlegt? Richtig, er bekommt den Arsch versohlt, und das nicht zu knapp! Aber dazu später mehr.

DEATH PROOF ist einer dieser Filme, die ich nur ein Mal direkt nach Erscheinen sah und als ziemlich gut im geistigen Archiv abgelegt habe. So gut, dass ich nie verstehen konnte wieso der Film so stark spaltet und nicht selten sogar völlig zerrissen wird. Und dass ich ihn in solchen Situationen auch oft verteidigt habe. Im Zuge meiner aktuellen (schleppend voran schreitenden) Q.T. Werkschau, war der Film nun endlich mal zum Rewatchen dran und es ist wirklich verblüffend, wie immens die Unterschiede zwischen verschrobener Erinnerung und Realität sein können. Inhaltlich, wie auch von meiner Meinung zu dieser gewollt trashigen Carsploitation-Hommage.

Erinnert habe ich folgendes: Ein Haufen Jungs und Mädels quatschen ewig in einem ranzigen Südstaaten-Pub rum, werden dann von Stuntman Mike unangenehm von der Straße geklärt und danach passiert noch kurz irgendetwas anderes. Und all das ist typisch Tarantino'esk-cool in Szene gesetzt. Dass die besagte Pub-Episode nicht mal die erste Hälfte des Films darstellt, hätte ich im Leben nicht mehr zusammen bekommen. Ich hätte Geld gewettet, dass 80% des Films eben Gequatsche in einer Bar sind. Und dass ich das alles beim zweiten Schauen bei Weitem nicht mehr so cool finde - das hätte ich ebenso wenig gedacht.

So kann man sich irren!

Denn nach dem Pub folgt noch eine zweite, ebenso wichtige, ein Stückchen längere und vor allem höchst rasante Episode. Stuntman Mike sucht neue Opfer und gerät an die falschen, denn wie der Zufall es will, sind Zoe Bell und ihre Mädels vom Filmdreh in Lebanon, Tennessee alles andere als die typischen Opfer. Mike spottet sie auf einem Parkplatz und nachdem die vier Chicks ebenfalls eine ganze Menge völlig belangloses Zeug gequatscht haben (sorry, aber wer das feministisch nennt, überinterpretiert meiner Meinung nach enorm), folgt die ultimative Car-Chase. Eine die es, besonders aufgrund von Q.T.'s Faible für klassische B-Movies und deren Inszenierung, absolut in sich hat: High-Speed, echtes Metall kracht aufeinander, echte Menschen performen echte Stunts in Cockpits, auf Motorhauben, die Reifen qualmen, die Straße bebt.
Geil!

Doch abseits dieser quietschenden Reifen, konnte DEATH PROOF mich dieses Mal wirklich nicht mehr die Bohne für sich gewinnen. Dass ich jetzt überhaupt nicht mehr weiß, wie ich von Tarantino's Beitrag zum GRINDHOUSE Projekt jemals viel halten konnte, spricht für sich. Den endlosen Dialogen fehlt zu großen Teilen einfach alles, was je einen Tarantino-Dialog ausgemacht hat. Bla, Blubb, Plapper (falls irgendwer da WIRKLICH mehr drin gefunden hat: Privataudienz zur Aufklärung erwünscht - aber bitte nicht: Weil hier Frauen offen über Sex quatschen sind sie stark und DEATH PROOF deshalb irgendwie pro-feministisch!). Zieht sich, schleppt sich, ermüdet. Ab und zu flammt dieses gewisse Etwas auf - als Stuntman Mike mit Butterfly um den Lapdance schachert, ist da plötzlich dieses altbekannte, intensive Brodeln unter der Oberfläche - jedoch viel, viel, viel zu selten.

Ausgestattet ist der Film zwar extrem Detail-verliebt, bunt und ideenreich, auch die B-Movie Stilmittel wie Bildflackern, Streifen, schlechte Schnitte, Qualitätswechsel des Filmmaterials, etc. sind wohl dosiert und charmant - aber das hilft alles nichts, denn das Gequatsche der von super-sweet (Mary Elizabeth Winstead), über tough (Zoe Bell), bis bitchy (Sydney Tamiia Poitier) reichenden Chicks ist einfach sterbensöde. Nun ist es raus. Öde! Zum umfallen öde, ohne jeglichen Wort- und Inhaltswitz, nicht annähernd in der Liga dessen was wir in RESERVOIR DOGS oder PULP FICTION zu hören bekamen. Zudem sind Tarantino's (hier schon kurz vor narzisstisch dosierten) Selbstreferenzen zwar ab und an gelungen ("Don't you have a billboard up at Big Kahuna Burgers?"), oft jedoch auch erzwungen und überflüssig (ja Quentin, die um die "Gang" kreisende Kamera im Diner beherrschst du seit RESERVOIR DOGS vorzüglich, das wissen wir bereits). Und dass Q.T. viele Filme gesehen hat wissen wir auch. Da muss nicht jeder wichtige Car-Chase Titel sorgfältig aufgezählt werden.

Ich weiß nicht.
Trotz allem Respekt für die Entscheidung hier wieder tough-Chicks in den Fokus zu rücken, für die tolle, handgemachte Verfolgungsjagd und für die Idee das Grindhouse-Feature noch mal aufleben zu lassen (evtl. stehen die 90 Minuten Laufzeit in der Double-Feature-Version dem Film auch viel besser?!), konnte DEATH PROOF mich wirklich gar nicht mehr umhauen.
Gar nicht.

[http://weltamdraht.blogsport.de/2014/07/23/review-death-proof-2007]

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Friedsas

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Oh und wie ich schon in meinen 7 Fragen einst erwähnte: Alleine wegen dem Auto Thema für mich ein Graus... null Zugang meinerseits...


jacker

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Hat er gut erkannt :)
Habe nachd em Schauen noch ein wenig auf dem Bonusmaterial der BD rumgeguckt. In den Stunt Making-Ofs, etc. kriegt man natürlich absolut respekt für das, was sie da gemacht haben. Die vielen handgemachten Stunts, etc. verdienen eigentlich Höchstpunktzahl. Aber es ist eben trotzdem ein lahmer Film dabei raus gekommen. Der sicher besser funktioniert, wenn man (nicht wie du und ich) mehr Faible für Karren hat !


Troublemaker69

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Bewertung9.5Herausragend

Tarantino inszeniert ein Roadmovie, bei dem er mal wieder beweist, dass ihm Regeln egal sind. Er scheut auch nicht davor zurück eine dreißig minütige Verfolgungsjagd in seinem Film mit einzubringen und das ist...einfach wunderbar. Auf ungewöhnliche Art und Weise offenbart uns Tarantino die Welt des 70´er Grindhouse Kinos und erinnert uns an einen wichtigen Teil der Kinogeschichte.
Der Soundtrack ist für mich, wie immer bei Tarantino, recht gelungen. Songs wie "Hold tight" oder "Down in Mexico" verursachen bei mir ein Dauergrinsen.
Auch der Cast macht seine Sache gut, Kurt Russel als Psychopath ist sympathisch und unsympathisch zu gleich und am Ende, wenn sich das Blatt wendet, kann man auch ein kleines Schmunzeln nicht verbergen.

"Alkohol ist nur der Treibstoff für all die kleinen Begegnungen die eine Bar zu bieten hat!"

Wie auch in diesem Zitat arbeitet Tarantino mit humorvoll nachdenklichen Dialogen, die sehr viel Komik und Symbolik enthalten.
An coolen Augenblicken fehlt es Death Proof auf gar keinen Fall.
Allein schon der Augenblick, wo die Todeskarre zum ersten Mal zum Einsatz kommt und Stuntman Mike beteuert, dass das Auto todsicher sei und einen diabolischen Blick in die Kamera wirft, überkommt einen eine Gänsehaut.
Aber auch die Frauentruppe hat einiges zu bieten, sie treten sehr taff und mit sehr coolen Sprüchen und am Ende auch recht hart auf.

Tarantino inszeniert seinen ganz eigenen Exploitionsfilm im Stil der 70´er und erzählt und lässt uns einen kleinen Ausblick in die Geschichte des Films. Er hat hiermit genau das geschafft, was er erreichen wollte, er hat etwas für Filmfans geschaffen.

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Martin Oberndorf

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JB ist einfach nur anders als die anderen Tarantinos, aber näher an der Genrekonvention, eher weniger etwas Besonderes.
Death Proof ist anders, aber vollkommen durchgeknallt. Außerdem nachwievor durch und durch ein Tarantino :3


Troublemaker69

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Da kann ich nur zustimmen :)


DerWaldHerr

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Bewertung3.0Schwach

Auch wenn es einige nicht wahrhaben wollen;
Quentin Tarantino ist einer der wichtigsten Regisseure der letzten 20 Jahre. Er ist hauptverantwortlich für die wiederentdeckung vieler Filmklassiker und anzüchtung neuer Filmfans. Seine Werke haben die Pop Kultur so sehr beeinflusst wie kaum ein anderer Regisseur.
Kurt Russell wiederrum ist eine Kult Figur, sein Snake Plissken unsterblich, "Big Trouble in Little China" das Kindheitswerk vieler mitte 30jähriger und hat in "Das Ding von einer anderen Welt" mitgespielt, den verdammt nochmal besten Horror Film der jemals gedreht wurde und jemals gedreht werden wird.

Beide entschieden sich im Jahre 2007 für eine künstlerische Zusammenarbeit im Zuge des Grindhouse Features mit Robert Rodriguez "Planet Terror".
Es konnte eigentlich nicht viel schief gehen, Kurt Russell in einem Tarantino Film im Stile der Auto Action Filme der späten 60er - frühen 70er. Wäre vielleicht kein Meisterwerk geworden, aber doch zumindest ein unterhaltsamer Film mit typischer Tarantino Art.

Naja... sagen wir es mal so, Tarantino ist bekannt dafür meist mit den Erwartungen seiner Zuschauer zu spielen, ist ja absolut legitim, der Mann ist nicht umsonst einer der beliebtesten Regisseure weltweit, aber aus Kurt Russell eine weinerliche Memme zu machen, der von austauschbaren 08/15 White Trash Weibern zusammengekloppt wird, dass ist... öhm... also Russ Meyer war dagegen in "Faster Pussycat Kill! Kill! Kill!" ein sehr zurückhaltender Zeitgenosse.
Generell ist es falsch mit der Erwartung den Film anzuschauen, ein "Car Action Trash Movie directed by Quentin Tarantino" zu sehen, eher sollte man einen modernen Russ Meyer Film erwarten in dem zufällig ein paar Autos zu sehen sind und wo am Ende rein zufällig eine der besten Auto Verfolgungsjagden der letzten 10 Jahre vorkommt.

Klingt ja noch eigentlich alles recht gut. Nur leider hat Tarantino gerade in einer elementaren Sache es vergeigt, eine Sache, die gerade für Tarantino Filme das mit Abstand wichtigste ist und hier 98% der Laufzeit ausmacht:
Die Dialoge
Tarantino wusste eigentlich bisher immer wie man Dialoge und Charaktere schreibt, selbst gefühlt sinnentleerte Unterhaltungen über Fußmassage verrieten viel über seine Charaktere und deren Weltanschauungen, sie waren plötzlich keine "Kriminellen, Nazis, Polizisten, Soziopathen" mehr, sondern stinknormale Typen mit außergewöhnlichen Berufen. Noch heute kennt man die Bankräuber Truppe aus "Reservoir Dogs", noch heute werden John Travolta und Samuel L. Jackson unwiderrufbar mit "Vincent Vega" und "Jules Winsfield" verbunden. Tarantino schuf nicht nur Charaktere, er schuf Legenden, verdammt, Michael Madsens gesamte Karierre fußt nach wie vor auf seiner Rolle in "Reservoir Dogs" (auch wenn man sagen muss dass der Mann auch in echt so drauf ist).
Aber das hier wirkt wie eine dieser billigen Tarantino Kopien die in den 90ern den Markt überschwemmten. Charakterlose (ich entschuldige mich jetzt schon für meine Wortwahl gegenüber allen Damen die das hier lesen) Weiber deren Gespräche in etwa den Sinn- und Informationsgehalt von 16jährigen Schulmädchen haben, die gerade ihren ersten Geschlechtsverkehr hinter sich hatten und deren Freizeit aus Party, Jungs, Alkohol und Party besteht. Ich konnte mich nach 10 Minuten an keinen einzigen Charakter mehr aus diesem Film erinnern.
Dieses sinnentleerte Gelalle über Penise, uninteressanten Frauenkram und gewollt männlicher Ausdrucksweise sollte wohl die "Stärke" der Frauen demonstrieren... ja... eigentlich wirkt das eher wie die klassische Hauptschulabbrecherin die mit 15 dann ihr erstes Kind bekommt und von Hartz IV lebt.
Kurz: Die Dialoge sind uninteressant, lächerlich und langweilig, jede Busfahrt mit einer Klasse von 16jährigen Schulmädchen garantiert interesantere Gespräche.

Fazit:
Kurt Russell mimt den Psycho Pathen und bekommt damit die beste Rolle des Films, der Rest ist nicht nur schlecht "für Tarantino Verhältnisse", sondern generell unterdurchschnittlich. Fürs Wachbleiben wird man mit einer der besten Auto Verfolgungsjagden der Film Geschichte belohnt, ansonsten bleibt nicht viel.
"Death Proof" ist der mit abstand schlechteste Tarantino.

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Hzi

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Bewertung6.0Ganz gut

Das übliche Ich-schreib-ja-ach-so-coole-Dialoge-Gewichse von Tarantino, der glaubt, auch seine Einkaufsliste sei drehbuchwürdig, und der auch hier ungeniert seinen nervigen Fussfetisch auslebt, wofür er eigentlich nicht aufn roten Teppich, sondern zurück in den (Schmuddel-)Videostore gehört ...
Aber zugegeben: Unterhaltsam ist das schon (und sei es nur, um sich aufzuregen..), und der Stil des 70er-Jahre-Grindhouse-Kinos, dem er hier würdigt, wird auch ganz schön getroffen (mehr eine Vermutung als Gewissheit, bin kein Experte). Und Kurt Russell, mit beeindruckender Narbe im Gesicht, ist natürlich immer gern gesehen und passt auch sehr gut in seine Rolle.
Leider versauen mir die unsympathischen Weiber im 2. Segment (ausser die Winstead) immer wieder den Film, allen voran Tarantino-Spezi und Stuntfrau ZOE BELL mit ihrer ätzenden Visage (die Augen zu klein, die Nase zu lang, beides noch verstärkt durch ihre unsägliche Mimik der Sorte, als ob auch das Gesicht ein Akrobatikfeld wäre..), die genauso schlecht schauspielert wie sie - sorry - scheisse aussieht. Deren Gesicht gehört definitiv NICHT vor die Kamera!
Gesamteindruck also: Knapp ok.

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pischti

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Schöner, unterhaltsamer Kommi, aber viel zu hohe Bewertung ^^ Man, was hat mich dieses Weibergequatsche irgendwann genervt :D


Hzi

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Ich kann den halt schon immer mal wieder schauen (zumindest das 1. Segment), darum wäre alles unter 6 zu wenig. Mehr hat der aber auf keinen Fall verdient ... ;)


Jack_Torrance

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Diesen Film habe ich mir schon vor einiger Zeit das erste Mal angesehen. Ich kannte mich noch nicht so sehr aus mit Tarantino. Daher war ich auch nicht voreingenommen. Als erstes fiel mir sofort das "Grindhouse" an dem Film auf, was wirklich einfach genial in Szene gesetzt ist. Viel besser als bei *Planet Terror*…
Danach fiel mir der saucoole Soundtrack und der, irgendwie unpassende aber dadurch doch wieder passende, Kurt Russel auf. Das alles ist schon verdammt viel in einem Film und lässt auf etwas gutes hoffen. Genau so ging es auch weiter: coole Dialoge (meist völlig belanglos, jedoch mit so einem coolen Charme), stetig gute Musik, ein immer coolerer Kurt Russel und schöne Frauen. Diese Grundstimmung gipfelte in einem der besten und unerwartetsten Szenen überhaupt; als Stuntman Mike sein wahres Gesicht zeigt. Einfach einsame Spitze, wie der kranke Psychopath loslegt und seine perversen Absichten endlich verwirklichen kann.
Leider ist der 2. Teil wie bereits erwähnt nicht ganz so stark aber das wird durch das tolle Finale wieder völlig gut gemacht.

Ich war also schon nach der ersten Sichtung recht begeistert. Ich musste jedoch bemerken, dass ich ihn bei jeder weiteren Sichtung noch besser fand!
Mittlerweile habe ich ihn schon viermal gesehen. Daher kann ich jedem empfehlen, der ihn beim ersten mal mittelmässig fand sich den Film nochmals anzusehen und zu sehen ob er ihn nicht doch besser findet als anfangs… ;)

Danach habe ich mir übrigens auch *Planet Terror* angesehen… Naja.
Ich persönlich finde, QT hat das ganze "Grindhouse" viel besser umgesetzt als RR. Dieser hat nämlich eine nicht wirklich tolle Story genommen und diese mit nervigen Charaktern ausgestattet. Dazu noch die viel zu extremen und zu viel eingesetzten "Grindhouse-Effekte".
Bei *Death Proof* war die Story jedoch typisch B-Movie. Die Charaktere ebenfalls und die Störungen kamen so spärlich vor, dass es nicht so extrem gewollt und augezwängt wirkte wie bei *Planet Terror*.

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TheMontageMan

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Bewertung9.5Herausragend

Ich liebe Roadmovies. Neben Pulp Fiction und Reservoir Dogs der beste Tarantino. Perfekt!

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peteblueeyes

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Bewertung6.0Ganz gut

Im Endeffekt sind das ja zwei Filme in einem. Zweimal die, mehr oder weniger, gleiche Story. Leider hält der zweite Teil des Films nicht das Niveau des ersten und deshalb gibt es von mir auch nur 6 Punkte. Da konnte ich mit Planet Terror doch einiges mehr anfangen.

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timmoe

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nicht mein Lieblings-Tarantino, obwohl die Gesprächs-Fetischisten wieder voll auf ihre Kosten kommen. Death Proof macht Spaß, weil er hingebungsvoll auf seine Höhepunkte hinarbeitet, viele, vorwiegend schöne Menschen miteinander plaudern und agieren lässt, nur um sie im nächst besten Moment mit dem Reifen zu rasieren. Dass das alles keinen Sinn macht, ist nicht weiter schlimm, denn Death Proof personifiziet sich als Trash-Film und funktioniert auch als solcher. Der wie immer überragende Soundtrack tut dann das Übrige.

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SilverDagger1992

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Bewertung9.0Herausragend

"Death Proof" wird in vielen Fällen eher zu den mäßigen Tarantino-Werken gezählt, wenn nicht sogar zu dem mäßigsten. Völlig zu Unrecht. Der Film ist einfach eine abgefahren coole Liebeserklärung an das sleazige Grindhouse-Kino der 70er. QT geht hier mit Liebe zum Detail ans Werk. Messerscharfe Dialoge, coole Figuren, grandioser Soundtrack, Anspielungen und Referenzen en mass. Tarantino demontiert geschickt das Genre des Serienkillerstreifens und mischt es mit dem Genre des Carsploitation. "Vanishing Point" trifft auf "The Hitcher", garniert mit heißen Ladys und einem Kurt Russel, der seit "Die Klapperschlange" nicht mehr soo COOL war. Die Bildeffekte versprühen dazu den 70's Charme und man fühlt sich eingesogen in vergangene Tage.

Kein Unterhaltungsfilm, sondern ein KUNSTWERK!

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francester

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Bewertung3.5Schwach

Sorry Tarantino, aber dieser Film ist Müll. Langweilig, uncool und einfach nicht deines würdig. Ein Schandfleck in deiner Filmografie, voll gegen die Wand gefahren hast du das Teil. Nur wegen Russel und dem Soundtrack keine Nullnummer.

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henrik.bruning

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Bewertung3.0Schwach

Tarantino ist zwar "besonders", aber wenn in einem/diesem Film so gut wie nichts passiert, kann ich auch keine Punkte vergeben. Okay Dialoge gibt es schließlich auch.. aber welche von denen waren denn hier so "großartig"!? Hat mich leider nicht überzeugt.

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Taxxido Mask

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Bewertung4.5Uninteressant

Sehr enttäuscht !
Ok der Film soll eine Hommage an denn Exploitationfilm der 70er sein , aber auch gute exploitationfilme hatten eine Handlung mit Spannung od. unterschweligem Sarkasmus oder man konnte sie auf Grund ihrer naivität od entspanntheit geniessen dieser Film hat keine grosse Handlung die meiste Zeit wird gequatscht Tarantino ist zwar ein Meister des Dialogs , aber auch hier fällt es ihm schwer durch Dialog die fehlende Handlung auf zu wiegen und einen Film zu machen denn man wenigstens konsumieren kann. Kurt Russell ist zwar ein toller Schauspieler aber von seiner Rolle weiss man nicht sehr viel, ja was gibts noch zu sagen , eine Hommage an die Grindhouse Filme müsste etwas anders aussehen, ach ja wenn der Film jetzt spielt warum stehen dann alle frauen auf alte Musik uns haben denn Style aus denn 70ern nicht sehr nachvollziehbar das heutige Frauen auf diesen Stil besonders abfahren !!!

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SilentAccount

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Bewertung7.0Sehenswert

Dreimal habe ich Death Proof schon gesehen. Drei Sichtungen mit äußerst unterschiedlichen Bewertungen. Drei Sichtungen, die unterschiedlicher nicht sein können: Einmal mit der Frau, die ich vergötterte und meiner damaligen Freundin im Kino (Es handelte sich im Übrigen um zwei verschiedene Damen, was die Sache höchst skuril machte), einmal mit einer Flasche billigem Lambruso in der schäumenden Badewanne und letztlich vor zwei Tagen im Kreis von guten Freunden mit losem Mundwerk.
Anfangs war ich sehr enttäuscht von diesem Hommage-Werk Tarantinos an das Grindhouse-Kino sowie sich selber. Es war wohl diese Selbstverliebtheit, mit der Quentin sich selber metaphorisch alle fünf Minuten einen cineastischen High Five gab: "GEIL! Jetzt spiele ich auf Kill Bill an. Das wird soooo episch, oder Robert Rodriguez, mit dem ich sehr gut befreundet bin?" "Ja, Quentin..." "Und alle so YEAH! Die Leute im Kino flippen aus, wenn sie diese Hommage an Quentin Tarantinos Reservoir Dogs sehen, oder Robert Rodriguez?" "Ja Quentin" "wooooohoooooo, Robert! Ich bin so awesome, Robert!" - so, oder so ähnlich, könnte es wohl gewesen sein.

Beim zweiten mal war ich entspannter und wusste, was mich erwartet: Lauwarme Unterhaltung an einem kalten Tag, der in meiner Badewanne absoluten Sinn ergab. Ich achtete auf die schönen Mädels und die Dialoge, die eben nicht hingerotzt waren, sondern wie Signaturen über den Film hingen. Für einen Abend, an der ich keiner intellektuellen Handlung folgen wollte, tat Death Proof nicht weh und hatte mit Russels Kurtchen einen Hauptdarsteller, der durchaus weiß, wie man schauspielert. Der Film erlangte ein paar weitere Punkte in meiner Bewertung und lag nun im Spektrum "Kann man mal gucken, wenn sonst nix läuft".

Das dritte mal, auf einer größeren HD-Leinwand und mit dummen Sprüchen, entfaltete Death Proof aber seine volle Wirkung - wie ein schweizer Käse, der erst reifen musste. Death Proof wollte plötzlich funktionieren, es wollte zeigen "Hey, schau mich an - ich bin eigentlich doch ganz cool. Ich habe coole Karren, schöne Autos, herbe OneLiner und knackige Dialoge". Und ich dann so "Jaaaaa, Mann, du hast Recht. Eigentlich hätten wir schon viel früher Freunde werden können" und er so "Ja, Mann, aber du wolltest ja nicht. Ich war immer da und habe gewartet." und ich so "Alter...." und er so "war das zuviel?" und ich darafhin "Yo Mann!"

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Deine Meinung zum Film Death Proof - Todsicher