Carol Reeds weltberühmter Klassiker ist ein ideal besetzter Noir-Thriller mit absolut kultiger Musik und toller Kulisse. Das zerbombte Wien der Nachkriegszeit wurde beeindruckend in Szene gesetzt. Die schönen Gebäude in Kontrast mit der kriegsbedingten Verwüstung und die Licht- und Schattenspiele schaffen eine spannende Atmosphäre. Die Erzählung beginnt wunderbar rasant und lässt dann etwas nach. Hollys bemühte Befragungen zur Lösung des rätselhaften Falls bilden den interessantesten Teil, denn dort wirkt die Spannung am stärksten. Als sich die Wahrheit um seinen Freund lange vor Schluss offenbart, geht ein Teil des Banns verloren. Zudem wird einiges offen gelassen, was man sich selbst zusammendenken muss.
„Der Dritte Mann“ ist raues Suspense-Kino wie Hitchcock es wohl nicht besser gekonnt hätte, bis zum Ende durchgehend packend dann aber doch nur für echte Liebhaber des Film-Noir.
[...] Legenden und Mythen ranken sich um den dritten Mann. Über einen Film noir, der schnell den Status eines Klassikers, ja, sogar als einer der besten Filme aller Zeiten intus haben sollte. Über eine „moderne Geschichte über den britischen Geheimdienst“, mit der die Zuschauer bei der Eröffnung des im Nachkriegs-Wien spielenden Streifens am 2. September 1949 im Londoner Plaza allerdings erst einmal recht wenig anfangen konnten. [...]
Mitreissende Krimi-Story mit einem fantastischen Orson Welles. Spielt im Nachkriegs-Wien bzw. unter der Stadt: In den Abwasserkanälen, in denen sich Harry Lime vorzugsweise bewegt. Nicht zu vergessen: Die Musik von Anton Karas. Allein schon deswegen musste der Film gemacht werden.
Ein Klassiker unter den Thrillern. Die Austrahlung und Leistung von Orson Welles ist schlichtweg atemberaubend, genauso wie das schöne Spiel mit Licht und Schatten und natürlich das Finale in den Abwasserkanälen.
Ein netter Klassiker, aber der keine Spannung bei mir erzeugt hat. Er war einfach zu langatmig. Auch die Auflösung erfolgt für mich irgendwie komisch. Nach so viel Mühe steht er einfach blöd an der Straße und wird erkannt...
Gut waren vorallem die Licht und Schattenspiele mit der Kamera.
Das spannende Ende mit genialer Kamera und fantastischem Schnitt, entschädigt für so mancher Länge in der Story. Orson Welles mit einem kurzen - aber sehr eindrucksvoll gespielten Auftritt. Der Soundtrack ist für einen Thriller sehr ungewöhnlich, trägt aber seinen Teil zur Stimmung bei.
Minuspunkte sind die teils wirklich schwachen Dialoge, was bei einem so gespächslastigen Film durchaus mal nerven kann. Und das die Handlung nicht immer unterhält, habe ich ja bereits oben erwähnt.
Abschließend gesagt ein überdurchschnittlicher Film, den jeder mal gesehen haben sollte.
Harry Lime: "In den dreißig Jahren unter den Borgias hat es nur Krieg gegeben, Terror, Mord und Blut, aber es gab Michelangelo, Leonardo da Vinci und die Renaissance. In der Schweiz herrschte brüderliche Liebe, fünfhundert Jahre Demokratie und Frieden. Und was haben wir davon? ... Die Kuckucksuhr."
Wer ist der dritte Mann? Ein kleiner Mindfuck ist geboren. Der durch einer cleveren Story, starken Schauspielern und intensiven Bildern glänzen kann. Leider durch zu vielen unwichtigen Szenen, dummen Dialogen und dem nicht vorhandenen Spannungsgefühl einiges ruiniert. Kein Jahrhundert Thriller sondern nur ein durchschnitts Krimi mit Kopf der ohne Sympathisanten auskommen muss.
Die absolute Begriffsdefinition für Thriller!Toll gespielt und noch besser inszeniert...Glücklicherweise immer mal wieder nachts auf den dritten Programmen zu genießen.Hier paßt einfach alles perfekt.
Einer der aufregendsten Schwarz-Weiß-Thriller der Filmgeschichte inszeniert vom Engländer Carol Reed im geteilten Wien der Nachkriegsjahre, mit Orson Welles schauspielerischer Meisterleistung als grandios zynischem, aber nicht unsympathischen Bösewicht Harry Lime und abschließender furioser Verfolgungsjagd in den unendlichen Wiener Abwässerkanälen. Mir unvergesslich das Ende, ein scheinbar ewig währender Epilog über die Vergeblichkeit der Liebe.
Es gibt keinen kürzeren Auftritt (in Minuten) mit derartiger Wirkung, als den von Welles im "Dritten Mann". Dazu: Ponto, Deutsch, Hörbiger - Spitzencast! Und dann auch noch die Kuckucksuhr in die Schweiz verschoben... lol
"Ballooon?"
Kritiker — Ausgezeichnet 8.3
Der Film Der Dritte Mann wurde von 27 Kritikern bewertet.
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Carol Reeds weltberühmter Klassiker ist ein ideal besetzter Noir-Thriller mit absolut kultiger Musik und toller Kulisse. Das zerbombte Wien der Nachkriegszeit wurde beeindruckend in Szene gesetzt. Die schönen Gebäude in Kontrast mit der kriegsbedingten Verwüstung und die Licht- und Schattenspiele schaffen eine spannende Atmosphäre. Die Erzählung beginnt wunderbar rasant und lässt dann etwas nach. Hollys bemühte Befragungen zur Lösung des rätselhaften Falls bilden den interessantesten Teil, denn dort wirkt die Spannung am stärksten. Als sich die Wahrheit um seinen Freund lange vor Schluss offenbart, geht ein Teil des Banns verloren. Zudem wird einiges offen gelassen, was man sich selbst zusammendenken muss.
„Der Dritte Mann“ ist raues Suspense-Kino wie Hitchcock es wohl nicht besser gekonnt hätte, bis zum Ende durchgehend packend dann aber doch nur für echte Liebhaber des Film-Noir.
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Timo K.: Blockbuster Entertainment/D...
[...] Legenden und Mythen ranken sich um den dritten Mann. Über einen Film noir, der schnell den Status eines Klassikers, ja, sogar als einer der besten Filme aller Zeiten intus haben sollte. Über eine „moderne Geschichte über den britischen Geheimdienst“, mit der die Zuschauer bei der Eröffnung des im Nachkriegs-Wien spielenden Streifens am 2. September 1949 im Londoner Plaza allerdings erst einmal recht wenig anfangen konnten. [...]
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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Kommentare — Sehenswert 7.9
Der Film Der Dritte Mann wurde von 1075 Mitgliedern bewertet.
brocklanders 2009/10/28 21:51:27
Mitreissende Krimi-Story mit einem fantastischen Orson Welles. Spielt im Nachkriegs-Wien bzw. unter der Stadt: In den Abwasserkanälen, in denen sich Harry Lime vorzugsweise bewegt. Nicht zu vergessen: Die Musik von Anton Karas. Allein schon deswegen musste der Film gemacht werden.
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Mawazh 2009/10/20 22:45:48
Ein Klassiker unter den Thrillern. Die Austrahlung und Leistung von Orson Welles ist schlichtweg atemberaubend, genauso wie das schöne Spiel mit Licht und Schatten und natürlich das Finale in den Abwasserkanälen.
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Heiderditte 2009/10/18 23:17:29
Wie hat es Orson Welles nur geschafft mit diesem kurzen Auftritt eine der besten Filmfiguren der geschichte zu erschaffen.
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Nemsis 2009/10/16 13:29:20
Ein netter Klassiker, aber der keine Spannung bei mir erzeugt hat. Er war einfach zu langatmig. Auch die Auflösung erfolgt für mich irgendwie komisch. Nach so viel Mühe steht er einfach blöd an der Straße und wird erkannt...
Gut waren vorallem die Licht und Schattenspiele mit der Kamera.
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guggenheim 2009/09/29 14:54:59
ein absoluter Klassiker. Sehr spannend und wegweisend im Filmgenre
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cannibal83 2009/06/07 12:03:00
Das spannende Ende mit genialer Kamera und fantastischem Schnitt, entschädigt für so mancher Länge in der Story. Orson Welles mit einem kurzen - aber sehr eindrucksvoll gespielten Auftritt. Der Soundtrack ist für einen Thriller sehr ungewöhnlich, trägt aber seinen Teil zur Stimmung bei.
Minuspunkte sind die teils wirklich schwachen Dialoge, was bei einem so gespächslastigen Film durchaus mal nerven kann. Und das die Handlung nicht immer unterhält, habe ich ja bereits oben erwähnt.
Abschließend gesagt ein überdurchschnittlicher Film, den jeder mal gesehen haben sollte.
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Ede 2009/04/08 16:12:18
Sogar mich Jungspund hat dieser Film gefesselt. Wo mich sonst doch fast kein Film von vor 1990 überzeugt.
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submittare 2008/12/30 22:06:54
Dün de lün de lün - de lün - pling!
Was für ein Soundtrack.......
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alanger 2008/12/22 12:24:43
Harry Lime: "In den dreißig Jahren unter den Borgias hat es nur Krieg gegeben, Terror, Mord und Blut, aber es gab Michelangelo, Leonardo da Vinci und die Renaissance. In der Schweiz herrschte brüderliche Liebe, fünfhundert Jahre Demokratie und Frieden. Und was haben wir davon? ... Die Kuckucksuhr."
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Liam Quinn 2008/12/22 11:40:18
Wer ist der dritte Mann? Ein kleiner Mindfuck ist geboren. Der durch einer cleveren Story, starken Schauspielern und intensiven Bildern glänzen kann. Leider durch zu vielen unwichtigen Szenen, dummen Dialogen und dem nicht vorhandenen Spannungsgefühl einiges ruiniert. Kein Jahrhundert Thriller sondern nur ein durchschnitts Krimi mit Kopf der ohne Sympathisanten auskommen muss.
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sam 2008/10/06 13:57:26
Klassiker
bis zum Ende spannend
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JimiHendrix 2008/05/18 00:28:34
klassiker, mit dem ich noch nie was anfangen konnte.
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Der_muede_Joe 2008/04/09 13:38:08
Dieser Film kommt mit auf die Insel!
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doctorgonzo 2008/03/08 09:16:59
Die absolute Begriffsdefinition für Thriller!Toll gespielt und noch besser inszeniert...Glücklicherweise immer mal wieder nachts auf den dritten Programmen zu genießen.Hier paßt einfach alles perfekt.
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Iroas 2007/12/15 11:05:24
Bis auf eine etwas langatmige Verfolgungsjagd ein Meisterwerk der Filmgeschichte
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Geistertexter 2007/12/02 12:36:27
Einer der aufregendsten Schwarz-Weiß-Thriller der Filmgeschichte inszeniert vom Engländer Carol Reed im geteilten Wien der Nachkriegsjahre, mit Orson Welles schauspielerischer Meisterleistung als grandios zynischem, aber nicht unsympathischen Bösewicht Harry Lime und abschließender furioser Verfolgungsjagd in den unendlichen Wiener Abwässerkanälen. Mir unvergesslich das Ende, ein scheinbar ewig währender Epilog über die Vergeblichkeit der Liebe.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Horvath 2007/07/24 01:52:36
Es gibt keinen kürzeren Auftritt (in Minuten) mit derartiger Wirkung, als den von Welles im "Dritten Mann". Dazu: Ponto, Deutsch, Hörbiger - Spitzencast! Und dann auch noch die Kuckucksuhr in die Schweiz verschoben... lol
"Ballooon?"
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Nichtsbereuen 2007/06/07 23:03:35
Freunde, das ist wahrscheinlich der beste Thriller, der jemals gedreht wurde.
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