Eine Weihnachtsgeschichte - Kritik

US 2009 Laufzeit 96 Minuten, FSK 12, Animationsfilm, Drama, Fantasyfilm, Komödie, Kinostart 05.11.2009

  • 3

    Alle Jahre wieder gibt es in irgendeiner Form eine Neuinterpretation von Charles Dickens "Weihnachtsgeschichte" rund um den alten mürrischen und geizigen Knochen Ebenezer Scrooge.
    Und weil 2009 wohl mal wieder Disney an der Reihe war holte man schnell Robert Zemeckis mit an Bord der kurz davor seinen Fetisch für Motion Capture entdeckt hat und schon den Schnarchnasenexpress äh "Polarexpress" und den Totalreinfall "Die Legende von Beowulf" verbrochen hat.
    Ich würde eine Petition unterzeichen die es Zemeckis verbietet jemals wieder einen solchen Film zu drehen.
    Denn eines haben alle drei Filme gemein,
    alle drei können eine tolle Optik und super Technik vorweisen,
    sind aber komplett seelenlos, blass und uninteressant.
    Wobei natürlich der Polarexpress noch ein bisschen besser davon kommt.
    Aber "Eine Weihnachtsgeschichte" reiht sich direkt hinter Beowulf ein und ist leider komplett uninteressant und langweilig.
    Den ganzen Film verbringt man damit durch eine toll animierte Welt zu fliegen ohne dass uns irgendwas davon berührt.
    Hier hat man durch das ganze technik Pipapo ganz vergessen etwas mehr Liebe und Herz in die Geschichte und ihre Figuren zu stecken.
    Apropo Figuren, der zweite Geist war mir dann mit seinem Lachflasch wirklich zu viel des guten.
    Schde auch dass sich der Film viel zu ernst nimmt, etwas lockerer und schwarzhumoriger hätte es ruhig sein dürfen.
    Dann doch lieber Mickys Weihnachtserzählung oder Die Muppets-Weihnachtsgeschichte.
    Und Zemeckis bitte, keine Motion Capture Filme mehr!

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    • 9 .5

      Die für mich schönste Version von Charles Dickens Vorlage. Dies liegt nicht nur an der Klasse Arbeit von Zemeckis in Sachen Buch und Regie, sondern auch an der grandiosen Leistung von Jim Carrey, der jeder Rolle seine ganz eigene Note verpasst (was auch super in der deutschen Synchro rüberkommt). Die Botschaft ist toll, die Musik super und die Bilder einfach atemberaubend. Schade, dass Zemeckis nach diesem Film die Arbeit im Animationsbereich aufgegeben hat.

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      • 10

        Wunderschöner Fillm, der ich immer wieder gerne schaue !

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        • 7

          Eine der jüngsten Verfilmungen der klassischen Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens. In diesem Animationsfilm leiht Jim Carrey der Hauptfigur seine Stimme und seine Mimik und macht dabei einen guten Job. Dennoch steht auch diese Adaption im Schatten von "Die Muppets-Weihnachtsgeschichte".

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          • 5

            Wieso hat sich Robert Zemeckis in den letzten Jahren eigentlich darauf spezialisiert uninspirierte Weihnachtsfilme zu drehen, die in einem höchst fragwürdigen Stil animiert sind?
            Naja, ihm sei es gegönnt, er hat die "Zurück in die Zukunft"-Trilogie und meinen Lieblingsfilm "Forrest Gump" vorzuweisen, da darf man auf seine alten Tage auch mal weniger gute Filme machen(auch wenn da Totalausfälle wie "Beowulf bei sind).

            Doch in dieser Version der Weihnachtsgeschichte sehe ich wirklich keinen großen Sinn, Jeder kennt Dickens Christmas Carol, die hier ohne neue Ansätze einfach runtererzählt wird, ohne auf eine übergroße Portion Kitsch zu verzichten und für die Kleineren ein paar "gruselige" Szenen der vier Geister einzubauen.
            Weder Jim Carrey noch Gary Oldman können durch ihre Synchronisationen dafür sorgen, dass diese Version einen besonderen Schauwert hat, mich nervte sie sogar eher durch das kantige Aussehen der Figuren, mit denen ich hier nicht richtig etwas anfangen konnte, dass ich mich teils wehmütig an die Disney Version mit den Ducks zurückerinnerte, die mir um einiges sympathischer war.

            Robert Zemeckis bietet dem Zuschauer hier nichts Neues, wozu die üblichen Schwächen der Weihnachtsgeschichte kommen, die ich persönlich ziemlich unausgewogen finde, in ihrer Mischung aus leichten Horrorelementen und dem übergroßen Werten von Menschlichkeit und Nächstenliebe, die hier(wie in vielen Weihnachtsfilmen) einfach zu übertrieben gezeichnet sind, als dass einem dabei warm ums Herz werden würde.

            Ein Weihnachtsfilm, den ich nicht unbedingt brauche und eher als vergessenswert einstufen würde, ohne dass er jedoch besonders schlecht ist oder zu stark langweilt.

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            • 7 .5

              "Eine Weihnachtsgeschichte" ist, zusammen mit "Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn", einer von nur zwei computeranimierten Filmen, bei denen mich das Aussehen der Figuren nicht stört, weshalb Disney es meiner Meinung nach wirklich nicht nötig gehabt hätte, Pixar aufzukaufen (Mir hat nie gefallen, wie "unmenschlich" und mangamäßig die Menschen in deren Filmen aussehen). An der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens finde ich generell Gefallen und auch wenn sie hier nicht perfekt umgesetzt wurde, war es dennoch ein tolles Erlebnis, diesen Film zu Weihnachten zu sehen.

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              • 9

                Eine sehr schöne erzählte Geschichte, modern gezeichnet und witzig umgesetzt vom Regisseur Robert Zemeckis! Obwohl diese Geschichte schon sehr alt ist, ist es schön, wie man die Darsteller einsetzen kann, ohne kitschig zu werden. Der Film hat viele versteckte Botschaften und es ist schön, wie man doch auch in einem Alter, menschlich werden kann. Sicherlich ist für manche die Rollen emotionslos und zu oberflächlich gezeichnet. Setzt aber auch wieder neue Massstäbe in der heutigen Technik. Ein unterhaltsamer Film, den man immer wieder ansehen kann. Auch an Weihnachten!

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                • 6

                  Wieviele vor Angst schlaflose Nächte hatte mir der Film bereitet nachdem ich gezwungen wurde ins Kino zu gehen?

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                  • 3

                    Selten war Animation so leblos. Performance Capture? Jeder klassische Trickfilm transportiert mehr Gefühle als diese Figuren, die einem Computerspiel entstiegen zu sein scheinen.

                    • 8

                      Wir befinden uns im London der Industriellen Revolution: Für Ebenezer Scrooge (Jim Carrey) ist Weihnachten ein Fest der Verschwendung. Außerdem will der knauserige und verbitterte alte Mann einfach nicht verstehen, wie sein Angestellter Bob Cratchit (Gary Oldman) an Weihnachten die Unverfrorenheit besitzen kann, einen bezahlten Urlaubstag zu verlangen. Doch dann erscheint dem greisen Sturkopf plötzlich der Geist seines vor sieben Jahren verstorbenen Kompagnons Marley (Gary Oldman), der ihm die Ankunft dreier weiterer Spukgestalten voraussagt. Und tatsächlich schauen in der folgenden Nacht die Geister der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht (alle drei: Jim Carrey) bei Scrooge vorbei, um ihn auf den rechten Pfad zurückzuführen…

                      Jedes Jahr zu Weihnachten lege ich diese BD in den Player. Jim Carrey als Ebenezer Scrogge passt wie die Faust aufs Auge.

                      • 3 .5

                        Die Geister verhalten sich einfach nur übertrieben und lachhaft. Dank der Geister kann man den alten Scrooge besser verstehen als den veränderten freundlichen.

                        • 5

                          Das wichtigste an einem Film ist aus meiner Sicht ein gutes Drehbuch. Dickens' A Christmas Carol ist eine wunderbare Romanvorlag. Was soll also schiefgehen bei einer Verfilmung des Stoffs? Nun man kann den Film im Motion Capture Verfahren machen. Positiv ist, dass die Technik sich in den Jahren stark weiter entwickelt hat. Die Mimik der Figuren ist weiterhin nicht gut, aber um Längen besser als beispielsweise noch im Polarexpress. Negativ ist, dass man bei den Zemeckis-MoCap-Filmen immer das Gefühl hat, der gute Mann dreht ein Bewerbungsvideo für dieses Trickverfahren. Schon im Polarexpress und auch hier wieder gibt es immer wieder Szenen, die für den Film völlig unnötig sind, bei denen man den Eindruck hat, dass hier lediglich jemand zeigen will, was für tolle Effekte heutzutage möglich sind. Was soll z. B. die wilde Verfolgung des Scrooge und Schrumpfung durch den Geist der zukünftigen Weihnacht?

                          Fazit: Passt gut in die Weihnachtszeit. Es gibt aber etliche Weihnachtsfilme, die weit besser sind!

                          • 7 .5

                            X mal wurde Dickens Geschichte um den Griesgram Scrooge verfilmt. Ob als Cartoon, in etlichen Realfilmen, mit Grossaufgebot, mit Laien, als differenzierte Version in die Geister die ich rief und weiss der Geier wie noch. Aber Robert Zemeckis, der schon mit Hanks als Zugpferd schon einen Weihnachtsfilm auf die Strecke schickte um ihn animiert kopiert mit Realdarstellern zum Leben zu erwecken, folgt nach "Der Polarexpress" die eben erwähnte Dickensche Story um Scrooge. Inhaltlich, so muss man zu der Geschichte auch nicht viel sagen. Interessant ist das Charakterdesign die Auswahl derer, die diese mimen und natürlich auch die Grafik. Und neben allen Vergleichbaren Versionen, die ich so kenne zu dieser Geschichte, ist diese Art der Interpretation zum einem interessant gestaltet, und find es eigentlich sehr sehr gelungen. Natürlich wird es Handlungstechnisch keine Wendung geben, etwas unerwartetes. Scrooge wird brav und seelig. Statt ihn überfährt eine Kutsche, er erleidet der Amnesie und wird nur Vorrübergehend nett. Das hätte mal was. So ist es vorhersehbar. Und doch haucht Zemeckis mit diesen Film dem ganzen etwas Leben ein, so das man zwar nicht überrascht, aber doch etwas mit dem alten Knochen mitgeht. Was aber auch an Jim Carrey liegt, der in der Scrooge Rolle dem ganzen das gewisse etwas gibt. Das Ani-design der Charaktere fand ich nicht schlimm. Und die 3 Geister waren auch unterschiedlich gut und schlecht. Vor allem aber, gefiel mir die leicht schaurige Art. Also Angsthasen um die 10 wenn auch FSK 12, sollten den nicht ohne Erwachsene schauen. Ansonsten war alles dabei. Rührseeligkeit, Mürrigkeit aber das Gehirngewaschene Herzöffnungsdings um Scrooge, war etwas matt und flach. Aber sonst, darf man den gern zu den Festtagen schauen. In den Verfilmungen zu Dickens gibts weitaus grössere Gurken.

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                            • 8

                              Ich finde den Film ``eine Weihnachtsgeschichte`` einfach super. Denn ich würde an Weihnachten gerne einen passenden Film dazu gucken, allerdings darf bei meinen Filmen Spaß und Spannung auch nicht fehlen und der Film bietet beides. Einfach klasse :)

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                              • 5

                                Der Titel hätte zwar nicht umbenannt werden können, trotzdem weiß er mir nicht zu gefallen. Dass man hier jedoch keinen Familienfilm gemacht hat, überrascht mich schon sehr, vor allem da der Film an Weihnachten gerichtet sein soll und das Zusammensein vermitteln werden soll.(2x soll, wie peinlich) Doch abgesehen davon und von der Tatsache, dass der Film nur zur Weihnachtszeit konsumiert werden soll, spreche ich für alle Erwachsenen ohne Kinder zu Heiligabend die Sehempfehlung aus. Vielleicht hat der Film aber auch so genug Fehler.
                                Fazit: Brauch ich keins geben, hab eh alles schon erwähnt

                                • 4

                                  Das geruckle und gezittere der CGI Menschen hat mich dermassen beeindruckt, dass ich nach 30 min eingeschlafen bin.

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                                  • 9

                                    Für mich gehört diese Verfilmung von Dickens Klassiker bis heute mit zu den besten.

                                    Gerade durch das MoCap und der Entscheidung einen CGI Film draus zu machen konnte die werksgetreueste Version erschaffen werden die wir kennen.

                                    Versteht mich nicht falsch ich sehe „Die Geister die ich rief“ und „Die Muppets Weihnachtsgeschichte“ genauso gerne wie diesen hier aber keiner kommt dem Buch näher als Zemeckis Version. Wie schon geschrieben wurde, wurden komplette Designs und Szenenbeschreibungen übernommen. Ich mein, jedes mal wenn eine Buchverfilmung vom Buch abweicht ist der Aufschrei der Fans riesig, siehe DHdR, Der Hobbit, Sakrileg, Illuminati und diverse King Verfilmungen. Aber bei Dickens Klassiker wird wohl eine riesen Ausnahme gemacht. Da kann Scrooge gerne mal mit Puppen singen und tanzen oder sich mit einem der Geister prügeln. Das ist ok. Nutzt aber jemand eine neue Technik um SEINE Version der Geschichte so nah am original wie möglich zu realisieren wird dies nicht angenommen und verteufelt.

                                    Ich muss aber auch selbst zugeben dass es mansche Sachen gibt die mich an der technischen Umsetzung stören: Da wären einmal Scrooges Haare, die Darstellung von Jackob Marley als Geist und das Lachen von Bob nachdem er durch das Kutschensliden auf den Hintern gefallen ist.

                                    Des Weiteren bin ich kein Fan von der 3. Geist Szene in der Scrooge vom Geist verfolgt und während dessen geschrumpft wird und dann wie ein Schlumpf spricht. Ne das ging gar nicht und hätte nicht sein müssen.

                                    Und was den Faktor Grusel/Kinde angeht; Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben. Wenn mir das egal ist oder mich nicht interessiert dann brauche ich mich nicht wundern wenn mein Kind von 6/7 Jahren sich fürchtet. Nur weil Disney drauf steht muss das nicht direkt ein FSK 0 Film sein. Es gibt auch von Disney produzierte Filme die sind FSK16. Also vorher mal genauer auf die Hülle gucken (die tollen FSK Flatschen die schon einige SB und andere Sammlerstücke verschandelten sind schon extra groß) oder sich anderweitig informieren.

                                    Am Ende entfaltet sich zumindest bei mir immer ein wohlig warmes Gefühl wenn Scrooge bekehrt wurde und sich seines Lebens wieder freut. Von daher kann der Film nicht so schlecht sein wie mansch andere ihn gerne sehen würde.

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                                    • 5

                                      Eine leider eher mittelmäßige Verfilmung der berühmten Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens. Sicherlich ist sie gut gemacht und allein wegen Jim Carrey, Gary Oldman und Colin Firth, musste ich den Film sehen. Doch ich war doch schon etwas enttäuscht, abgesehen von den tollen Tricks und der Tatsache, dass sie für Disney-Verhältnisse ziemlich düstere Momente hat, bot sie nichts neues. Für mich bleibt die beste Verfilmung von Charles Dickens Klassiker einfach die von den Muppets.

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                                      • 7

                                        Ein kleiner aber feiner Film, welchen man sich immer mal wieder in der Weihnachtszeit anschauen kann. Ich hatte heute meinen Spaß und darauf kommt es an!

                                        Für Kinder ist dieser Film jedoch nicht geeignet, was mir im Moment nichts ausmacht, da ich keine habe, doch sollte man das dazu sagen.
                                        Die Handlung wird ein wenig zu schnell für mein Empfinden, ja gerade zu abgehackt, erzählt, was bei der wunderschönen Geschichte von Charles Dickens recht schade ist. Dennoch gelingt es Disney viele Emotionen rüberzubringen, auch durch die Animationen/dem "Performance-Capturing", welche viele hier bemängeln. So wirken sie auf mich keineswegs "hölzern" oder "gänzlich emotionslos". Insbesondere Jim Carrey ist mal wieder grandios als miesepetriger Geißhals.

                                        Also: Kochend heißen Glühwein schlürfen, dazu Knabbereien oder (wie ich heute) einen Ofenkäse mit Brot bereitstellen, Film einlegen und einen Wintertag mit weihnachtlicher Stimmung genießen.

                                        Ein ♥ für Disney!

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                                        • 3 .5

                                          "Viel zu lieblos gemacht!"

                                          Eigentlich mag ich Jim Carrey, Disney und die Geschichte, aber diesen Streifen fand ich seltsamerweise gar nicht so berauschend, wie alle immer meinen. Worum es geht brauch ich schon gar nicht mehr zu erzählen. Es geht um Ebenezer Sgrooze, einen sehr kaltherzigen Menschen. Damit er seine Zukunft ändert kommen drei Geister zu ihm nach Hause. Usw.
                                          Die Geschichte kenne ich natürlich und habe schon andere Filme dazu gesehen. Unter anderem einen wohl unbekannten Zeichentrickfilm, den ich hundert mal besser fand, als diese Version hier. Diese Version ist einfach zu kaltherzig gemacht. Ich sage schon nichts gegen die Animation, die schon wirklich sehr realitätsgetreu rüberkommt! Oder ist das CGI, ich weiß es nicht.

                                          Ich gebe nur 3.5/10 Punkten, weil man aus den Buch wirklich noch besseres hätte machen können. Es reichte auch eigentlich. Ich fand den Zeichentrickfilm gut, den man heute auch nur auf VHS kriegt und auf SRTL im Fernsehen (zur Weihnachtszeit) sieht. Auf jeden Fall ist der viel besser!

                                          • 3

                                            Sehr schade. Ich hatte mir mehr erwartet - und wurde leider enttäuscht.
                                            Der Teil der 3 Geister ist aus meiner Sicht viel zu dominant und nimmt einen zu großen Platz in der Geschichte ein. Es wirkt manchmal verstörend. Meinen Kindern könnte ich das nicht zeigen.
                                            Die Verwandlung des griesgrämigen Hauptdarstellers kommt viel zu kurz und sollte mehr herausgestellt werden - nicht nur die letzten 5 Minuten des Films.
                                            Da wäre mehr drin gewesen...

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                                            • 5

                                              Gegen die Weihnachtsgeschichte ansich lässt sich wenig sagen, aber diese Umsetzung fand ich nicht so toll. Jim Carrey mag ich eh nicht, und auch die ganze Optik war zwar chic, aber irgendwie... lieblos? Schade.

                                              • 7

                                                [...] Als Wehrmutstropfen bleibt nur, dass „Eine Weihnachtsgeschichte“ sich in all den entfesselten Kamerafahrten zu derart vielen Effektspielereien hinreißen lässt, dass die Handlung manchmal ihre Konzentration verliert und die Seele des Ganzen überdeckt zu werden droht. Trotzdem ist die animierte Disney-Variante eine mehr als brauchbare, liebevolle und vor allem toll besetzte Verfilmung der berühmten Festtagsliteratur.

                                                • 7

                                                  Hier treffen zwei Welten auf einander: Ich bin ein sehr großer Freund der Weihnachtsgeschichte von Dickens. Und ich bin ein mindestens genau so großer Kritiker der modernen Computer-Techniken, wie hier Motion-Capture oder 3D-Effekte.

                                                  Die positive Aspekte überwiegen aber eindeutig, denn die moralische und fantastische Handlung der Weihnachtsgeschichte wird gut auf diesen Film übertragen. Und auch wenn mir diese Technik nicht zusagt, muss ich zugeben, dass die Effekte mehr als ordentlich waren. Zudem behält man die dunkle Atmosphäre des 19.Jahrhunderts, ein Kinderfilm ist es somit sicherlich nicht, mindestens nicht für kleine Kinder.

                                                  So eine Produktion freut mich und es ist bestimmt eine Bereicherung für den Weihnachts-Kanon. Wer diesen Film mag oder aber eine 'bessere' Umsetzung von Dickens sucht: Schaut euch "Micky's Weihnachtsgeschichte" (Mick's Christmas Carol, Disney) an, eine Zeichentrickversion mit Onkel Dagobert als Scrooge (8.0 in meiner Bewertung) - oder aber eine interessante Adaption mit Bill Murray, "Die Geister, die ich rief" (7.5).

                                                  Worauf sich der Zemeckis-Film aber berufen darf: Er ist der werkgetreueste!

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                                                  • 3

                                                    Ich liebe die Realverfilmung. Hier gabs massenhaft SFX aus dem Computer und das wars. Nach dem zweiten Geist hatte ich genug SFX gesehen und hab ausgeschalten weil mich der Film ansonsten völlig kalt gelassen hat.