Eine Weihnachtsgeschichte - Kritik

A Christmas Carol / AT: Disneys Eine Weihnachtsgeschichte

US · 2009 · Laufzeit 96 Minuten · FSK 12 · Animationsfilm, Drama, Fantasyfilm, Komödie · Kinostart
  • 7

    Schöner Weihnachtsfilm...ok, man kennt die Geschichte und es ist nichts neues...aber egal, trotzdem schön :-)

    • 5

      Technisch sicherlich nicht schlecht, sieht aber trotzdem relativ grausig aus meistens. Die Sprecher sind okay und der Film hat ein paar wirklich gruselige Szenen zu bieten. Für Kinder ja schon fast garnichts mehr. Problem ist aber einfach: die Vorlage kennt man so (bis auf die Motion Capture CG-Inszenierung) zu Genüge. Richtiger Kurzweil oder gar Stimmung will also nicht aufkommen.

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      • 7

        Zemeckis hat das Motion Capture Verfahren einfach gut im Griff. Gute Verfilmung des Stoffes. FSK ab 12 finde ich auch gerechtfertigt da er zu Beginn für die kleinen Zuschauer doch eine Spur zu Gruselig ist.

        • 5
          Filmfan30 09.12.2015, 00:23 Geändert 09.12.2015, 00:27

          Überraschend gut für eine Neuverfilmung und trotz Jim Carrey doch recht ernst und gefühlvoll, mal abgesehen von etlichen rasanten Actionscenen, die nicht zur Geschichte passen, aber als Zugeständnis an die moderne Zeit wohl sein mussten. Ganz nett.

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            Lydia Huxley 29.09.2015, 18:36 Geändert 30.09.2015, 12:22

            War ich vielleicht noch nicht in Stimmung?
            Zugegeben, es ist etwas früh für Weihnachtsfilme, aber irgendwie hatte ich Lust auf etwas märchenhaftes, etwas vertrautes. Und "A Christmas Carol" von Charles Dickens unter der Hand von Zemeckis hätte mir genau das geben können.

            Die Geschichte über Ebenezer Scrooge und seine Läuterung ist klassisch erzählt, mit vielen bekannten Zitaten. Es gab Schnee, Weihnachtsmusik und schummrigen Kerzenschein.
            Ab der ersten Minute hat mich aber schon die Optik gestört. Ich dachte, ich gewöhne mich mit der Zeit dran, doch ich bin jedes Mal wieder angeeckt. Ich konnte mich mit dieser recht lieblosen, detailarmen Animation einfach nicht anfreunden. Falten im Gesicht und tolle Mimik dank Motion-Capture, alles gut und schön, aber auch die Nebenfiguren und die Kulissen sollten nach was aussehen. Oftmals sahen die Gesichter so puppenhaft glattpoliert aus, und gerade die, der glubschäugigen Kinder, dass es arg befremdlich wirkte.
            Hinzu kam, dass Jim Carreys Gesicht nicht nur für Mr. Scrooge herhalten musste, sondern auch für die Geister. Überall sein grimassiges Gesicht, dass ich zwar gerne sehe, aber einfach nicht in einer Geschichte, in der kein Platz für Klamauk ist. Auch seine durchblitzende Gestik bei Scrooge macht diese Rolle weniger glaubhaft als in anderen Verfilmungen. Es läuft wahrscheinlich darauf hinaus, dass ich Carrey als fehlbesetzt empfinde, obwohl ich es mir im Vorhinein ganz gut vorgestellt habe.

            "Disneys Eine Weihnachtsgeschichte" hat dafür einen interessanten Einschlag ins Gruselige. Viele Szenen sind düster und bedienen sich Elementen des Horror-Genres, inklusive kleiner Jump-Scares. Für mich wäre es um einiges spannender gewesen, wenn der Film dieses Konzept durchgezogen hätte. Denn eigentlich gibt es ja schon genug schmusig, schnulzige Versionen dieser Geschichte.
            Stattdessen sprengt der Film einmal zu oft seine Atmosphäre mit Ulk und Albernheiten. Ich denke da an den geschrumpften Ebenezer, der mit Quiekestimme durch Abflussrohre hüpft oder eine Kerzenflamme mit Carrey-Face, dass mimikstarr vor sich hin flüstert. Trotz der kurzen Spielzeit verstecken sich hier einfach zu viele unnötige und manchmal auch blöde Szenen, die Emotionen und heimelige Gefühle keine Chance lassen.

            Auch Scrooges Wendepunkt geht irgendwie an einem vorbei und plötzlich hängt er sich an eine Kutsche und lässt sich fröhlich im Morgenmantel durch den Schnee ziehen. Ne, ich war echt enttäuscht - von Disney, von Zemeckis, von septemberlicher Vorweihnachtsstimmung.
            Wenn ich schöne Verfilmung von Dickens Klassiker sehen will, dann schaue ich lieber "Die Muppets Weihnachtsgeschichte" mit Michael Cain, "Die Geister, die ich rief..." mit Bill Murray oder, wenn es Disney sein soll, "Mickys fröhliche Weihnachten" mit Dagobert Duck, (der ebenso ein besserer Scrooge als Jim Carrey ist).

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            • Filme mit Jim Carrey können nichts werden, und der hier wäre auch ohne ihn kränklich geworden.

              • 10

                Mit einer der besten Weihnachtsfilme jedoch find ich ihn sehr brutal gehalten.

                • 8 .5

                  Zu Weihnachten ein Meisterwerk

                  • 0 .5

                    schwer erträgliche grütze, seine läuterung ist an den haaren herbeigezogen und so platt und unglaubwürdig, dass es schmerzt. musste wiederholt vorspulen, anders hätte ich das nicht durchgehalten. vorausschaubar, unglaubwürdig, lieblos. 0,5 gibts für das ende, an dem ein paar freundliche gesichter etwas gute stimmung verbreiten.

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                    • 7 .5

                      Ein Film durch den man Weihnachten noch mehr zu schätzen lernt.

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                      • 9
                        cycloo77 25.12.2014, 23:06 Geändert 25.12.2014, 23:19

                        Eine Weihnachtsgeschichte ist ein Klassiker und dieser Klassiker wird hier im neuen Gewandt wunderbar verfilmt.
                        Absolut überzeugendes und wunderbares Stück Weihnachten fürs Heimkino!
                        Charles Dickens Weihnachtsgeschichte für die Ewigkeit!

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                        • 8

                          Ich muss sagen, dass ich schon als Kind Fan der Weihnachtsgeschichte war. Das Jim Carry mitspielt (sagen wir es mal so), stört mich kein Stück. Number 23 hat schon gezeigt, dass er auch durchaus andere Rollen spielen kann. Ansonsten gibt es groß nichts weiteres zu sagen außer, dass mir die Neuverfilmung der Weihnachtesgeschichte durchaus gefällt.

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                          • 10

                            Ich habe mir beide Versionen angesehen. Und beide sind wirklich fabelhaft!

                            Doch in dieser wäre ich allzu gerne im Kino gewesen und hätte wie konzentriert jede Szene angestarrt. Schade eigentlich, das ich diesen Film nur Daheim genießen durfte.

                            Anfangs nicht wirklich bunte Darstellung und als ich Jim Carrey las, war ich natürlich wieder etwas skeptisch. Aber dies reduzierte sich von Szene zu Szene.

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                            • 3

                              Alle Jahre wieder gibt es in irgendeiner Form eine Neuinterpretation von Charles Dickens "Weihnachtsgeschichte" rund um den alten mürrischen und geizigen Knochen Ebenezer Scrooge.
                              Und weil 2009 wohl mal wieder Disney an der Reihe war holte man schnell Robert Zemeckis mit an Bord der kurz davor seinen Fetisch für Motion Capture entdeckt hat und schon den Schnarchnasenexpress äh "Polarexpress" und den Totalreinfall "Die Legende von Beowulf" verbrochen hat.
                              Ich würde eine Petition unterzeichen die es Zemeckis verbietet jemals wieder einen solchen Film zu drehen.
                              Denn eines haben alle drei Filme gemein,
                              alle drei können eine tolle Optik und super Technik vorweisen,
                              sind aber komplett seelenlos, blass und uninteressant.
                              Wobei natürlich der Polarexpress noch ein bisschen besser davon kommt.
                              Aber "Eine Weihnachtsgeschichte" reiht sich direkt hinter Beowulf ein und ist leider komplett uninteressant und langweilig.
                              Den ganzen Film verbringt man damit durch eine toll animierte Welt zu fliegen ohne dass uns irgendwas davon berührt.
                              Hier hat man durch das ganze technik Pipapo ganz vergessen etwas mehr Liebe und Herz in die Geschichte und ihre Figuren zu stecken.
                              Apropo Figuren, der zweite Geist war mir dann mit seinem Lachflasch wirklich zu viel des guten.
                              Schde auch dass sich der Film viel zu ernst nimmt, etwas lockerer und schwarzhumoriger hätte es ruhig sein dürfen.
                              Dann doch lieber Mickys Weihnachtserzählung oder Die Muppets-Weihnachtsgeschichte.
                              Und Zemeckis bitte, keine Motion Capture Filme mehr!

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                              • 9 .5

                                Die für mich schönste Version von Charles Dickens Vorlage. Dies liegt nicht nur an der Klasse Arbeit von Zemeckis in Sachen Buch und Regie, sondern auch an der grandiosen Leistung von Jim Carrey, der jeder Rolle seine ganz eigene Note verpasst (was auch super in der deutschen Synchro rüberkommt). Die Botschaft ist toll, die Musik super und die Bilder einfach atemberaubend. Schade, dass Zemeckis nach diesem Film die Arbeit im Animationsbereich aufgegeben hat.

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                                • 10

                                  Wunderschöner Fillm, der ich immer wieder gerne schaue !

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                                  • 7

                                    Eine der jüngsten Verfilmungen der klassischen Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens. In diesem Animationsfilm leiht Jim Carrey der Hauptfigur seine Stimme und seine Mimik und macht dabei einen guten Job. Dennoch steht auch diese Adaption im Schatten von "Die Muppets-Weihnachtsgeschichte".

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                                    • 9

                                      Eine sehr schöne erzählte Geschichte, modern gezeichnet und witzig umgesetzt vom Regisseur Robert Zemeckis! Obwohl diese Geschichte schon sehr alt ist, ist es schön, wie man die Darsteller einsetzen kann, ohne kitschig zu werden. Der Film hat viele versteckte Botschaften und es ist schön, wie man doch auch in einem Alter, menschlich werden kann. Sicherlich ist für manche die Rollen emotionslos und zu oberflächlich gezeichnet. Setzt aber auch wieder neue Massstäbe in der heutigen Technik. Ein unterhaltsamer Film, den man immer wieder ansehen kann. Auch an Weihnachten!

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                                      • 6

                                        Wieviele vor Angst schlaflose Nächte hatte mir der Film bereitet nachdem ich gezwungen wurde ins Kino zu gehen?

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                                        • 3

                                          Selten war Animation so leblos. Performance Capture? Jeder klassische Trickfilm transportiert mehr Gefühle als diese Figuren, die einem Computerspiel entstiegen zu sein scheinen.

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                                          • 8

                                            Wir befinden uns im London der Industriellen Revolution: Für Ebenezer Scrooge (Jim Carrey) ist Weihnachten ein Fest der Verschwendung. Außerdem will der knauserige und verbitterte alte Mann einfach nicht verstehen, wie sein Angestellter Bob Cratchit (Gary Oldman) an Weihnachten die Unverfrorenheit besitzen kann, einen bezahlten Urlaubstag zu verlangen. Doch dann erscheint dem greisen Sturkopf plötzlich der Geist seines vor sieben Jahren verstorbenen Kompagnons Marley (Gary Oldman), der ihm die Ankunft dreier weiterer Spukgestalten voraussagt. Und tatsächlich schauen in der folgenden Nacht die Geister der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht (alle drei: Jim Carrey) bei Scrooge vorbei, um ihn auf den rechten Pfad zurückzuführen…

                                            Jedes Jahr zu Weihnachten lege ich diese BD in den Player. Jim Carrey als Ebenezer Scrogge passt wie die Faust aufs Auge.

                                            • 3 .5

                                              Die Geister verhalten sich einfach nur übertrieben und lachhaft. Dank der Geister kann man den alten Scrooge besser verstehen als den veränderten freundlichen.

                                              • 5

                                                Das wichtigste an einem Film ist aus meiner Sicht ein gutes Drehbuch. Dickens' A Christmas Carol ist eine wunderbare Romanvorlag. Was soll also schiefgehen bei einer Verfilmung des Stoffs? Nun man kann den Film im Motion Capture Verfahren machen. Positiv ist, dass die Technik sich in den Jahren stark weiter entwickelt hat. Die Mimik der Figuren ist weiterhin nicht gut, aber um Längen besser als beispielsweise noch im Polarexpress. Negativ ist, dass man bei den Zemeckis-MoCap-Filmen immer das Gefühl hat, der gute Mann dreht ein Bewerbungsvideo für dieses Trickverfahren. Schon im Polarexpress und auch hier wieder gibt es immer wieder Szenen, die für den Film völlig unnötig sind, bei denen man den Eindruck hat, dass hier lediglich jemand zeigen will, was für tolle Effekte heutzutage möglich sind. Was soll z. B. die wilde Verfolgung des Scrooge und Schrumpfung durch den Geist der zukünftigen Weihnacht?

                                                Fazit: Passt gut in die Weihnachtszeit. Es gibt aber etliche Weihnachtsfilme, die weit besser sind!

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                                                • 7 .5

                                                  X mal wurde Dickens Geschichte um den Griesgram Scrooge verfilmt. Ob als Cartoon, in etlichen Realfilmen, mit Grossaufgebot, mit Laien, als differenzierte Version in die Geister die ich rief und weiss der Geier wie noch. Aber Robert Zemeckis, der schon mit Hanks als Zugpferd schon einen Weihnachtsfilm auf die Strecke schickte um ihn animiert kopiert mit Realdarstellern zum Leben zu erwecken, folgt nach "Der Polarexpress" die eben erwähnte Dickensche Story um Scrooge. Inhaltlich, so muss man zu der Geschichte auch nicht viel sagen. Interessant ist das Charakterdesign die Auswahl derer, die diese mimen und natürlich auch die Grafik. Und neben allen Vergleichbaren Versionen, die ich so kenne zu dieser Geschichte, ist diese Art der Interpretation zum einem interessant gestaltet, und find es eigentlich sehr sehr gelungen. Natürlich wird es Handlungstechnisch keine Wendung geben, etwas unerwartetes. Scrooge wird brav und seelig. Statt ihn überfährt eine Kutsche, er erleidet der Amnesie und wird nur Vorrübergehend nett. Das hätte mal was. So ist es vorhersehbar. Und doch haucht Zemeckis mit diesen Film dem ganzen etwas Leben ein, so das man zwar nicht überrascht, aber doch etwas mit dem alten Knochen mitgeht. Was aber auch an Jim Carrey liegt, der in der Scrooge Rolle dem ganzen das gewisse etwas gibt. Das Ani-design der Charaktere fand ich nicht schlimm. Und die 3 Geister waren auch unterschiedlich gut und schlecht. Vor allem aber, gefiel mir die leicht schaurige Art. Also Angsthasen um die 10 wenn auch FSK 12, sollten den nicht ohne Erwachsene schauen. Ansonsten war alles dabei. Rührseeligkeit, Mürrigkeit aber das Gehirngewaschene Herzöffnungsdings um Scrooge, war etwas matt und flach. Aber sonst, darf man den gern zu den Festtagen schauen. In den Verfilmungen zu Dickens gibts weitaus grössere Gurken.

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                                                    Ich finde den Film ``eine Weihnachtsgeschichte`` einfach super. Denn ich würde an Weihnachten gerne einen passenden Film dazu gucken, allerdings darf bei meinen Filmen Spaß und Spannung auch nicht fehlen und der Film bietet beides. Einfach klasse :)

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