District 9

District 9 (2009), NZ/US Laufzeit 112 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 10.09.2009


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7.4
Kritiker
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7.1
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454 Kommentare
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von Neill Blomkamp, mit Sharlto Copley und David James

In Neill Blomkamps gefeiertem Sci-Fi-Drama District 9 leben Außerirdische als gerade so geduldete Immigranten in Ghettos am Rande von Johannesburg.

Handlung von District 9
Insektoide Außerirdische haben bereits vor Jahren Kontakt mit Menschen aufgenommen. Im Jahr 1982 verharrte ein riesiges Raumschiff unbeweglich über Johannesburg in Südafrika. Als die Menschen sich nach dreimonatigem ereignislosem Warten einen Weg in das Raumschiff schneiden, finden sie über eine Million Außerirdische vor, welche gesundheitlich in einem sehr schlechten Zustand sind und später als Arbeiter klassifiziert werden. Die Außerirdischen werden in behelfsmäßigen Flüchtlingslagern im südafrikanischen Distrikt 9 untergebracht, während versucht wird, die außeridische Technologie für Menschen nutzbar zu machen.

Um die außerirdischen Waffen zu aktivieren, wird jedoch außerirdische DNS benötigt. Im Rahmen einer geplanten Umsiedlung der Aliens hat der MNU-Beamte Wikus van de Merwe (Sharlto Copley) Kontakt mit einer Flüssigkeit, die seine DNS verändert. Wikus wird zum meistgesuchten Mann der Welt, denn er ist der erste Mensch, der außerirdischen Technologie nutzen kann. Ohne menschliche Freunde, die ihm helfen könnten, gibt es für ihn nur einen Platz, um sich zu verstecken: Mitten im Alien-Slum District 9.

Hintergrund & Infos zu District 9
District 9 geht auf den Kurzfilm ‘Alive in Joburg’ von Regisseur Neill Blomkamp zurück. Ursprünglich sollte dieser für Produzent Peter Jackson (Der Hobbit: Eine unerwartete Reise) eine Verfilmung der Videospielreihe Halo in Angriff nehmen. Als dieses Projekt zum Erliegen kam, baute er Themen und Ideen seines Kurzfilmes gemeinsam mit Terri Tatchell zu einem Spielfilm-Drehbuch aus.

Der Titel District 9 stellt dabei einen direkten politischen Bezug zur Geschichte Südafrikas dar: Im Zuge der rassistischen Apartheids-Politik wurde in den 1970er Jahren der sechste Bezirk von Johannesburg zur nur für Weiße zugänglichen Zone erklärt. 60.000 schwarze Einwohner wurden daraufhin gewaltsam umgesiedelt. Auch gegenwärtige Probleme mit Slums und deren gewaltsame Räumung um Johannesburg werden thematisiert. So wurde der Film im Slum Chiawelo gedreht, das immer wieder Opfer von Räumungen wurde.

Hauptdarsteller Sharlto Copley gab in District 9 sein professionelles Schauspieldebüt. Als Freund des Regisseurs war er auch in der Rolle des Schurken in dessen Hollywooddebüt Elysium zu sehen. (ST)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (438) — Film: District 9


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Lariari

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Überraschend gut und zu keinem Punkt langweilig. Und wer zur Hölle ist dieser Sharlto Copley? Der hat echt unglaublich gut gespielt.
Im Ganzen ein überdurchschnittlicher Science Fiction-Film mit einer starken Botschaft.

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HerrGurlitt

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hier ist er geblieben, der Copley:

http://www.buzzerstar.com/gigantischer-riesenshrimp-von-45-cm-laenge-in-florida-von-angler-gefangen-b62550d7c.html

;D


Mandrakus

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Bewertung7.5Sehenswert

Harter Stoff. Man tausche doch nur mal die Außerirdischen gegen eine menschliche Gruppierung XYZ. Mal schauen wann die ersten Aliens bei uns landen, die hauen bestimmt schnell wieder ab, wenn Sie merken wie die menschliche Rasse so drauf ist: grausam und gemein, zu sich selbst und liebend gern auch zu anderen Lebensarten und Lebensformen.

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OceansStyle

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Bewertung7.0Sehenswert

Solider unterhaltsamer Film, nur kriegt man spätestens als van merwen den Alien der ihm immer hilft zu Boden schlägt und zurücklässt, einen richtigen Hass auf den Hauptdarsteller.
Meiner Meinung nach ist der Hauptdarsteller der schlimmste des ganzen Films, handelt ausser am schluss immer nur für sich selbst, beleidigt die Aliens in ihrem eigenen Zuhause und hält die Gegner am Ende nur auf weil er wusste dass er sowieso nicht zum Raumschiff kommen würde.
so ein Mensch, HASS

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emmanuelle.rastoldo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein sehr lehrreicher und sehr ernster Film über die Diskriminierung armer Aliens, Shrimps genannt. Die Bilder sind sehr grausam,erinnert an Schindlers Liste, hier sind die Aliens die armen Juden,die wie Dreck behandelt werden. Der Film hat Wahrheit in sich. Genauso würden die Menschen reagieren. Doch es gibt einen von ihnen,Viccus,der den Aliens sehr gut nachempfinden kann,als er sich mit Aliensubstanz beschmiert hat und sich nach und nach auf eklige Weise in ein Shrimp verwandelt. Ausgesetzt verbündet er sich mit einem Shrimp namens Christopher und dessen Sohn und lernt es,wie es sich anfühlt ein Außenseiter zu sein. Der Film bringt schon zum Heulen,man kann nicht glauben, zu was die Menschen alles fähig sein können,um arme Wesen zu misshandeln. Hat das Zeug zum Meisterwerk, man muss aber wirklich 16 sein, um so was zu verkraften.

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ThomasWzS

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Bewertung7.5Sehenswert

Ja und Nein. Da tue ich mir mit der Bewertung schwer. Auf der einen Seite ein wirklich innovativer Alien-Science-fiction, auf der anderen Seite keine ganz so gelungene Ghetto-Apartheit-Aufarbeitung, wenn man die Riesen-Leistung eines Nelson Mandela und der darauffolgenden Versöhnung zwischen den Rassen zur Verfügung hatte/hätte.
Nun ja jeder muss seine eigen Geschichte aufarbeiten und ich kenne die Geschichte Südafrikas ja sozusagen auch nur aus zweiter Hand.
Also erstmal ein sehenswerter Achtungserfolg für Film und Regisseur ... warten wir mal den nächsten ab ...

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eykumma

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Film der sich im Schleier des Science Fiction gesellschaftkritisch ein wenig mit dem Wesen des Menschen auseinandersetzt. Im speziellen der Umgang mit Andersartigkeit.

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MahandgamerXL

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Hoffentlich ist der Film nicht ab 16 oder 18.
Sieht interesant aus.

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MahandgamerXL

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ach ne schon bemerkt


chrissibaer

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Was spielt das für ne Rolle?


SkitFilms

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine Alien-Ghetto halb-mockumentary mit hochwertigen Splatter Effekten...
Und das ERNST und Düster umgesetzt... Was will man(n) mehr? ;-)

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howartwollowitz

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Großartige Sci Fi.

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Frankie Dunn

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Bewertung2.0Ärgerlich

Die Idee ist in Ordnung, aber ich bin der Ansicht, dass man so etwas nur sehr schwierig und feinfühlig als Drama verfilmen kann. Dass das hier nicht der Fall ist, merkt man schon in den ersten Minuten. Weder Inszenierung noch Sarkasmus sind subtil. Da wird also ein hemmungslos-überzeichnet-naiver Naivling in den Krieg gegen die bösen Shrimps geschickt. Neben ihm schießen die hemmungslos-überzeichnet-bösen Militärleute. Dazwischen die armen Aliens. Naja. Die 2009-Wackel-Action-Blockbuster-Inszenierung geht dabei gar nicht. Dass diejenigen, die die guten Filme nicht zu schätzen wissen und sich allein an Actionblockbustern erfreuen, darüber begeistert sind, dass mal etwas Tiefe in diese Genre-Welt kommt, kann ich ja verstehen, aber das ändert mMn nichts daran, dass District 9 sein Potential durch eine schlechte Umsetzung komplett verschenkt. Dann lieber ein vernünftig gemachter gradliniger Actionfilm. Die Wertung mag hart sein, aber für mich ist so ein Film nun mal ärgerlich und weit weniger unterhaltsam als ein Film wie Transformers, der ein angenehmes Gefühl vermittelt mittels schönen Bildern, schöner Musik, netten Figuren, etc. District 9 langweilt über weite Strecken. Die Wackelkamera verursacht Kopfschmerzen. Die realen Bezüge mögen für andere clever wirken; ich finde sie, in so einem Film platziert, widerlich. Ist ne nette Idee, die Situation von Flüchtlingen und anderen Menschen am Rande einer Gesellschaft zu übertragen auf eine mögliche Landung von Außerirdischen auf der Erde. Allgemein sind Spekulationen über mögliche Außerirdische sehr interessant. Wie würden wir sie behandeln? Wie würden sie uns behandeln? Sind sie überhaupt interessiert an uns oder blicken sie auf uns, wie wir auf Tiere blicken, die hinsichtlich ihrer Intelligenz aus unserer Sicht weit unter uns stehen. Interessantes Thema. Entweder man setzt die Idee vernünftig um und geht in die Tiefe, oder man lässt seine Blockbuster aus solchen Themenbereichen heraus. Schauspielerisch und tricktechnisch ist das alles in Ordnung, wirkliche Nähe zu den Figuren kam bei mir aber nicht auf. Die harten Momente taten überhaupt nicht weh. Auch da sieht man wieder die Parallelen zu Transformers, der auch komplett ohne Schmerzen beim Gemetzel auskam. Positiv an Transformers war jedoch, dass die Figuren zumindest sympathisch waren. Hier ist nichts sympathisch. Ohne Sympathiefiguren und ohne Tiefe kann ein Film nicht funktionieren. Die Dialoge fand ich nicht gelungen. Dann lieber die dicke Portion kindischen Bay-Pathos von Transformers als diese belanglosen Action-Dialoge. Die (schwarzen) Waffenhändler empfand ich als komplett deplatziert. Langweilige Zwischenszenen. Damit wären wir dann beim Dokumentarstil. So wie die realen Bezüge an sich soll das clever wirken. Irgendeinen sinnvollen Grund für so einen Stil sehe ich nicht. Weder macht es inhaltlich Sinn, noch hat es positive Auswirkungen auf den Zuschauer. Es wirkt einfach nur billig und unangenehm deplatziert. Das nächste Problem für mich: Die Tentakel und die Aliens an sich sind widerlich. Gut, dafür kann der Film nichts. Ich tue mich mit sprechenden Kakerlaken einfach schwer (siehe "Naked Lunch"). Es verstärkt nur das Problem von District 9: Der Film versucht alles irgendwie ein bisschen, ohne irgendetwas richtig zu machen. Natürlich können auch Popcorn, Ekel, Dokumentarstil und kritische Bezüge zur Realität in einen sinnvollen Einklang kommen. Für mich ist das hier aber nicht passiert. Mir ist der Film nicht feinfühlig genug, er bietet auf keiner Ebene wirklich etwas. Den auf mich als Zuschauer wirkungsvollsten Moment hatte District 9 zum Schluss, nach dem Showdown, als - wie für einen Hollywood-Blockbuster üblich - Tragik ins Spiel kommt. Klar, wenn einem gar nichts anderes einfällt, dann kommt das Hollywood-HappyEnd. Langweilig, ekelerregend finde ich das. So eindrucksvoll wie beim zum Teil ähnlichen "Blood Diamond", ebenfalls mit langweilig-widerlichem Hollywood-HappyEnd, ist hier der Showdown aber auch nicht. Wirkliche Emotionen kommen nicht auf. Nach dem Abspann konnte ich mich an kein Bild, kein Zitat mehr erinnern. Auch das spricht nicht für "District 9". Ich werfe noch einen Namen in den Raum: "I, Robot". Noch so ein seelenloser Actionblockbuster, an den man sich nach einer halben Stunde nicht mehr erinnern kann. Nicht meine Genrewelt. Was mir allein positiv in Erinnerung blieb, war das Afrika-Atmosphäre vermittelnde, nachdenkliche Main Theme des Soundtracks. Hat man bei "Lord of War" oder eben "Blood Diamond" aber eben auch alles schon besser gehört. Ich werde von Filmen des Regisseurs ab jetzt die Finger lassen und versuchen diese Art von Blockbuster-Film noch besser im Vorhinein zu entdecken und zu meiden. 2.0 - doch wieder nur das übliche Action-Blockbuster-Gedöns

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Clamio

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Bewertung4.5Uninteressant

Zwar mal ein ganz anderer Alienfilm, der gegen Schluss irgendwann absackt...

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JuanHuevo

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Bewertung9.0Herausragend

An eine Dokumentation erinnernder, brutaler und zugleich realistisch wirkender Dystopie-Streifen. Die Optik ist grandios und die Handlung spannend und kreativ. Schauspielerisch ist hier ebenfalls alles Bestens. Speziell Scharlto Copley spielt seinen Part sehr glaubhaft.
Hier passt einfach alles zusammen. Science Fiction at its best.

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doeme28

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Bewertung9.0Herausragend

Mal ein etwas anderer Film mit einer speziellen Story. Ich bin eigentlich nicht so Fan von Alien-Invasions-Filmen und sowieso kein Fan von Sc-Fi, aber District 9 hat mir sehr gut gefallen! Es ist kein 0815 Alien-Invasions-Film. Ein Film mit einer Botschaft die mich zum Denken angeregt hat. Der Film ist eine Mischung aus vielen:
- Action
- Politik
- Thriller
- Satire
- Geschichte
- Sc-Fi

Wirklich ein perfektes Zusammenspiel! Absolut empfehlenswert!

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PuertoRican

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Bewertung7.5Sehenswert

Sau starke Idee, nur teilweise etwas schwammig in der Logik finde ich. Damit meine ich allerdings nur die Logik, was das Verhalten der Schauspieler angeht. Denn die Hauptfigur, der ehemalige MNU Angestellte, der während der Evakuierungsmaßnahmen zahlreiche Morde an Aliens mit angesehen hat und dabei nicht eine Miene verzog, wird plötzlich zum Freund und Helfer. Ich war Anfangs davon ausgegangen, dass der Hass gegen die Außerirdischen sehr tief in ihm sitzen muss, da er zum Beispiel auch gedroht hatte, das kleine Kind umzubringen, als es ihn mit einem Loli abwarf. Der Bruch, als er dann in der Forschungseinrichtung ist, und das Alien erschießen soll, aber darum bettelt es nicht tun zu müssen, hat mich nicht überzeugt. Ich finde, man hätte das noch etwas mehr beleuchten müssen. Generell finde ich den Stil einer Dokumentation recht gelungen. Nur teilweise fand ich es dann einfach doch ein bisschen zu unglaubwürdig, das ist aber nur wirklich minimal am Rande zu erwähnen. Production Design und VFX wirklich genial und einmalig. Mir hat sehr sehr gut gefallen, wie Blomkamp die Gewalt herausgearbeitet hat. Die ganze Geschichte ist ein Spiegel der Tatsachen in einigen Ländern dieser Welt. Deshalb finde ich es gut, dass er die Gewalt und den Ekel vor allem, ungeniert gezeigt hat. Der Wahnsinn hat sich so viel besser manifestiert. Ein guter Film, an dem mich allerdings am meisten die VFX und das Set Design beeindruckt haben.

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manuel.luger.3

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Bewertung9.5Herausragend

Ich hätte eigentlich nie gedacht dass ich mich für diesen Film begeistern kann, aber als er dann mal im TV lief hab ich ihn mir angeschaut und es gab da ein Problem: Ich konnte einfach nicht mehr wegschalten ich war fast ein bisschen enttäuscht als er zu Ende war hat mich aber sehr neugierig gemacht auf eine mögliche Fortsetzung..!

Der Dokumentarstil mit den Interviews, passt sehr gut, die Optik, die story sind wirklich Klasse und auch der Hauptdarsteller, den man hier streberhaft und als Milchbubi dargestellt hat, ist ein sympathischer Typ.

Als ich den vor kurzem in den bluray-player gepackt habe war ich teilweise von der Brutalität ein bisschen überrascht, hatte ich gar nicht so brutal in Erinnerung, passt aber wirklich gut wenn hier und da mal ein paar Aliens oder auch Menschen explodieren. Richtig geil wenn das Milchbubi mal so richtig die Sau raus lässt.

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Massinho

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film ging gut los, und normal ich steh auf so'n Scheiß. Leider wurde hier viel Potenzial verschwendet, einige unlogische Abläufe haben den Film versaut.
... Jaja, unlogische Abläufe in einem Film mit Aliens.. Ich bin überzeugt davon, dass es außerirdisches Leben gibt. ;-)

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Brentano

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ja sicher, ...


Content

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Der fing gut an? Nach 20 Minuten hab ich ausgemacht weil der total langweilig war. Wenn der schlechter wird, dann brauche ich den wohl gar nicht mehr ganz gucken


zoemona

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Bewertung9.0Herausragend

Ein genialer film mit genialen rollen. Dieser film stellt auf einer übertriebenen art die apartheit dar und ist somit provokativ. den einen punkt abzug giebt es, da sich am schluss der film in actiongehaltiger und ekligen szenen verliert. jedoch ist er trotzdem immer noch bis zum schluss sehr gut

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mme.lehmann

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film hat alles. Eine berührende Story, die moralische Fragen aufwirft. Action. Eine gute Story. Mit Alienfilmen kann ich meistens nicht viel anfangen - der hier ist allerdings großartig.

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Phantasmagorie

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Bewertung6.5Ganz gut

Ach, ich weiß nicht so recht! - Bei District 9 fiel und fällt mir die Bewertung extrem schwer. Und wenn man mit simplen Zahlen nicht zufrieden ist, muss eben ein Kommentar her!
Insgesamt fand ich District 9 nicht annähernd so außerordentlich gut, wie er mir immer wieder angepriesen worden war. Nach Elysium und meiner Erfahrung mit anderen, gehypten Filmen hatte ich das aber schon vermutet.
Gut fand ich die Inszenierungsidee. Der Doku-Charakter ist mir anfangs zwar ein wenig auf die Nerven gegangen, aber insgesamt wurde doch ein recht stimmiges Bild daraus und es hat sehr gut mit dem Inhalt harmoniert, wenn man so will.
Der Film hatte außerdem einen so unmittelbaren, heftigen Eindruck auf mich, wie schon lange nicht mehr. Die ganze Zeit über saß mir ein fast schmerzhafter Kloß im Hals, weil die Charaktere sich so unfassbar aufführen, aber eben irgendwie leider auch ziemlich realistisch. Vor dem Hintergrund der Geschichte Südafrikas wirkt das Ganze natürlich noch übler.
Andererseits strotzt District 9 nur so vor Klischees und ein paar merkwürdigen Ideen (jemand anders hat ja bereits die merkwürdige Idee von Alien-Mensch-Prostitution erwähnt...) Das wäre nicht einmal so schlimm, wenn nicht auch noch ein paar gigantische (Logik-)Lücken mitten in der Handlung klaffen würden. Zwar kann man diese mit der eigenen Fantasie ausstopfen, was auch gar nicht sooo schwierig ist, aber es wirkt so extrem lieb- und einfallslos seitens des Regisseurs. [Achtung Spoiler!] Z.B. als der Protagonist und der Alien-Papa in die MNU-Zentrale (wenn ich mich recht erinnere) einbrechen: Szene: Sie besprechen das Vorhaben innerhalb des Distrikts. Schnitt: Sie stürmen das Gebäude. .... Keine einzige Einstellung, die auf das Problem eingehen würde, dass da ein Alien in einem für ihn verbotenem Bereich und ein polizeilich und militärisch Gesuchter, von allen Medien längst bekannt gemachter "Verbrecher" durch halb Johannisburg laufen müssen um überhaupt zu dem Gebäude zu kommen. [Spoiler Ende] Da hatte Herr Bloomkamp wohl entweder kein Geld mehr oder wollte endlich zur Action kommen, oder beides... Und das Ende ist auch ziemlich cheesy. Nicht so schlimm wie bei Elysium, aber da wäre Potential für mehr gewesen....
Alles in allem also nach wie vor von mir ein großes: Hm!

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pischti

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Mir gings wie Dir, war auch etwas enttäuscht. Auch ich fande den Doku-Stil ganz interessant aber das "Hmm" bleibt auch bei mir stehen :D


Dodo82

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Warum ist District 9 eigentlich so gut? Gleich vorneweg: ich halte ihn nicht für den innovativsten, den spannendsten oder gar den besten Film. Denn was diesen Film interessant macht, haben andere zuvor auch schon gezeigt und mancher konsequenter umgesetzt. Aber ich halte ihn für einen sehr guten und vor allem modernen Film - nein: letzteres gerade nicht!

Inhaltlich finde ich es oft spannend, aktuelle gesellschaftliche oder anthropologische Fragen und Problematiken in SciFi-/Fantasy-Genre-Filmen metaphorisch aufzugreifen. In diesem Fall sind die Bezüge überdeutlich, aber dennoch nicht plump. Warum die Idee funktioniert? Das wiederum liegt an der Art des Filmemachens:

Der Regisseur stellt sich mit seinem "District 9" in eine Reihe höchst aktueller Filmemacher, die - verstärkt seit der Jahrtausendwende - auf Filmtricks setzen, die einen Realismus suggerieren, wie wir ihn aus Nachrichtensendungen kennen: Handkamera, unterschiedliche auch mal schlechte Bild- und Tonqualität sowie klare, "realistische" Farben u. v. m. Das sind die optischen Tricks, die wir zum Beispiel auch von Filmen wie "Die Bourne Identität" kennen. In "District 9" wechselt auch die Erzählperspektive: persönliche interviewartige Beurteilungen verschiedener Filmcharakteren wechseln mit wackeligen "Live"- Aufnahmen. Immer wieder sind Reporter-Hubschrauber und -Kommentare aus dem Off wahrzunehmen. Der Film stellt auf diese Weise ganz unterschiedliche Sichtweisen auf das Filmgeschehen dar.

Diese pluralistische Herangehensweise nennt man gelegentlich "postmodern", womit erklärt ist, warum dieser Film eben gerade kein "moderner" Film ist. Der Film spiegelt damit eine filmische Entwicklung unserer Zeit wieder, die - ganz im Sinne postmoderner Überlegungen - eben keine einheitliche ist, sondern sich sehr vielfältig darstellt. Eine aktuelle Strömung stellt die reportageartige Herangehensweise von "District 9" dar. Leider hält der Film diese Idee nicht durch, sondern verlässt die spannenden Perspektivwechsel zum Ende des Films hin zunehmend zugunsten einer eher an 80er- und 90er-Jahre-Action-Schlacht-Epos-Filmen erinnernden Perspektive in deren Mittelpunkt der Protagonist gegen alle kämpft. Schon zuvor suggeriert "District 9" Wertungen und löst die anfänglichen unterschiedlichen Perspektiven zugunsten der dann eben doch einen wahren Position der Geschichte auf. Dies lässt sich durch die Themenwahl der historischen wie aktuellen sozialkritischen Bezüge erklären.

Alles in Allem ist "District 9" ein gutes und gelungenes Beispiel postmodernen Kinos, das trotz für viele immer noch neuartig anmutender filmischer Ideen ein breites Actionkino-Publikum ansprechen kann!

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