District 9

District 9 (2009), NZ/US Laufzeit 112 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 10.09.2009


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7.5
Kritiker
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7.1
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468 Kommentare
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von Neill Blomkamp, mit Sharlto Copley und David James

In Neill Blomkamps gefeiertem Sci-Fi-Drama District 9 leben Außerirdische als gerade so geduldete Immigranten in Ghettos am Rande von Johannesburg.

Handlung von District 9
Insektoide Außerirdische haben bereits vor Jahren Kontakt mit Menschen aufgenommen. Im Jahr 1982 verharrte ein riesiges Raumschiff unbeweglich über Johannesburg in Südafrika. Als die Menschen sich nach dreimonatigem ereignislosem Warten einen Weg in das Raumschiff schneiden, finden sie über eine Million Außerirdische vor, welche gesundheitlich in einem sehr schlechten Zustand sind und später als Arbeiter klassifiziert werden. Die Außerirdischen werden in behelfsmäßigen Flüchtlingslagern im südafrikanischen Distrikt 9 untergebracht, während versucht wird, die außeridische Technologie für Menschen nutzbar zu machen.

Um die außerirdischen Waffen zu aktivieren, wird jedoch außerirdische DNS benötigt. Im Rahmen einer geplanten Umsiedlung der Aliens hat der MNU-Beamte Wikus van de Merwe (Sharlto Copley) Kontakt mit einer Flüssigkeit, die seine DNS verändert. Wikus wird zum meistgesuchten Mann der Welt, denn er ist der erste Mensch, der außerirdischen Technologie nutzen kann. Ohne menschliche Freunde, die ihm helfen könnten, gibt es für ihn nur einen Platz, um sich zu verstecken: Mitten im Alien-Slum District 9.

Hintergrund & Infos zu District 9
District 9 geht auf den Kurzfilm ‘Alive in Joburg’ von Regisseur Neill Blomkamp zurück. Ursprünglich sollte dieser für Produzent Peter Jackson (Der Hobbit: Eine unerwartete Reise) eine Verfilmung der Videospielreihe Halo in Angriff nehmen. Als dieses Projekt zum Erliegen kam, baute er Themen und Ideen seines Kurzfilmes gemeinsam mit Terri Tatchell zu einem Spielfilm-Drehbuch aus.

Der Titel District 9 stellt dabei einen direkten politischen Bezug zur Geschichte Südafrikas dar: Im Zuge der rassistischen Apartheids-Politik wurde in den 1970er Jahren der sechste Bezirk von Johannesburg zur nur für Weiße zugänglichen Zone erklärt. 60.000 schwarze Einwohner wurden daraufhin gewaltsam umgesiedelt. Auch gegenwärtige Probleme mit Slums und deren gewaltsame Räumung um Johannesburg werden thematisiert. So wurde der Film im Slum Chiawelo gedreht, das immer wieder Opfer von Räumungen wurde.

Hauptdarsteller Sharlto Copley gab in District 9 sein professionelles Schauspieldebüt. Als Freund des Regisseurs war er auch in der Rolle des Schurken in dessen Hollywooddebüt Elysium zu sehen. (ST)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (432) — Film: District 9


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Clamio

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Bewertung4.5Uninteressant

Zwar mal ein ganz anderer Alienfilm, der gegen Schluss irgendwann absackt...

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JuanHuevo

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Bewertung9.0Herausragend

An eine Dokumentation erinnernder, brutaler und zugleich realistisch wirkender Dystopie-Streifen. Die Optik ist grandios und die Handlung spannend und kreativ. Schauspielerisch ist hier ebenfalls alles Bestens. Speziell Scharlto Copley spielt seinen Part sehr glaubhaft.
Hier passt einfach alles zusammen. Science Fiction at its best.

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doeme28

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Bewertung9.0Herausragend

Mal ein etwas anderer Film mit einer speziellen Story. Ich bin eigentlich nicht so Fan von Alien-Invasions-Filmen und sowieso kein Fan von Sc-Fi, aber District 9 hat mir sehr gut gefallen! Es ist kein 0815 Alien-Invasions-Film. Ein Film mit einer Botschaft die mich zum Denken angeregt hat. Der Film ist eine Mischung aus vielen:
- Action
- Politik
- Thriller
- Satire
- Geschichte
- Sc-Fi

Wirklich ein perfektes Zusammenspiel! Absolut empfehlenswert!

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PuertoRican

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Bewertung7.5Sehenswert

Sau starke Idee, nur teilweise etwas schwammig in der Logik finde ich. Damit meine ich allerdings nur die Logik, was das Verhalten der Schauspieler angeht. Denn die Hauptfigur, der ehemalige MNU Angestellte, der während der Evakuierungsmaßnahmen zahlreiche Morde an Aliens mit angesehen hat und dabei nicht eine Miene verzog, wird plötzlich zum Freund und Helfer. Ich war Anfangs davon ausgegangen, dass der Hass gegen die Außerirdischen sehr tief in ihm sitzen muss, da er zum Beispiel auch gedroht hatte, das kleine Kind umzubringen, als es ihn mit einem Loli abwarf. Der Bruch, als er dann in der Forschungseinrichtung ist, und das Alien erschießen soll, aber darum bettelt es nicht tun zu müssen, hat mich nicht überzeugt. Ich finde, man hätte das noch etwas mehr beleuchten müssen. Generell finde ich den Stil einer Dokumentation recht gelungen. Nur teilweise fand ich es dann einfach doch ein bisschen zu unglaubwürdig, das ist aber nur wirklich minimal am Rande zu erwähnen. Production Design und VFX wirklich genial und einmalig. Mir hat sehr sehr gut gefallen, wie Blomkamp die Gewalt herausgearbeitet hat. Die ganze Geschichte ist ein Spiegel der Tatsachen in einigen Ländern dieser Welt. Deshalb finde ich es gut, dass er die Gewalt und den Ekel vor allem, ungeniert gezeigt hat. Der Wahnsinn hat sich so viel besser manifestiert. Ein guter Film, an dem mich allerdings am meisten die VFX und das Set Design beeindruckt haben.

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manuel.luger.3

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Bewertung9.5Herausragend

Ich hätte eigentlich nie gedacht dass ich mich für diesen Film begeistern kann, aber als er dann mal im TV lief hab ich ihn mir angeschaut und es gab da ein Problem: Ich konnte einfach nicht mehr wegschalten ich war fast ein bisschen enttäuscht als er zu Ende war hat mich aber sehr neugierig gemacht auf eine mögliche Fortsetzung..!

Der Dokumentarstil mit den Interviews, passt sehr gut, die Optik, die story sind wirklich Klasse und auch der Hauptdarsteller, den man hier streberhaft und als Milchbubi dargestellt hat, ist ein sympathischer Typ.

Als ich den vor kurzem in den bluray-player gepackt habe war ich teilweise von der Brutalität ein bisschen überrascht, hatte ich gar nicht so brutal in Erinnerung, passt aber wirklich gut wenn hier und da mal ein paar Aliens oder auch Menschen explodieren. Richtig geil wenn das Milchbubi mal so richtig die Sau raus lässt.

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Massinho

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film ging gut los, und normal ich steh auf so'n Scheiß. Leider wurde hier viel Potenzial verschwendet, einige unlogische Abläufe haben den Film versaut.
... Jaja, unlogische Abläufe in einem Film mit Aliens.. Ich bin überzeugt davon, dass es außerirdisches Leben gibt. ;-)

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Brentano

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ja sicher, ...


zoemona

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Bewertung9.0Herausragend

Ein genialer film mit genialen rollen. Dieser film stellt auf einer übertriebenen art die apartheit dar und ist somit provokativ. den einen punkt abzug giebt es, da sich am schluss der film in actiongehaltiger und ekligen szenen verliert. jedoch ist er trotzdem immer noch bis zum schluss sehr gut

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mme.lehmann

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film hat alles. Eine berührende Story, die moralische Fragen aufwirft. Action. Eine gute Story. Mit Alienfilmen kann ich meistens nicht viel anfangen - der hier ist allerdings großartig.

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Phantasmagorie

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Bewertung6.5Ganz gut

Ach, ich weiß nicht so recht! - Bei District 9 fiel und fällt mir die Bewertung extrem schwer. Und wenn man mit simplen Zahlen nicht zufrieden ist, muss eben ein Kommentar her!
Insgesamt fand ich District 9 nicht annähernd so außerordentlich gut, wie er mir immer wieder angepriesen worden war. Nach Elysium und meiner Erfahrung mit anderen, gehypten Filmen hatte ich das aber schon vermutet.
Gut fand ich die Inszenierungsidee. Der Doku-Charakter ist mir anfangs zwar ein wenig auf die Nerven gegangen, aber insgesamt wurde doch ein recht stimmiges Bild daraus und es hat sehr gut mit dem Inhalt harmoniert, wenn man so will.
Der Film hatte außerdem einen so unmittelbaren, heftigen Eindruck auf mich, wie schon lange nicht mehr. Die ganze Zeit über saß mir ein fast schmerzhafter Kloß im Hals, weil die Charaktere sich so unfassbar aufführen, aber eben irgendwie leider auch ziemlich realistisch. Vor dem Hintergrund der Geschichte Südafrikas wirkt das Ganze natürlich noch übler.
Andererseits strotzt District 9 nur so vor Klischees und ein paar merkwürdigen Ideen (jemand anders hat ja bereits die merkwürdige Idee von Alien-Mensch-Prostitution erwähnt...) Das wäre nicht einmal so schlimm, wenn nicht auch noch ein paar gigantische (Logik-)Lücken mitten in der Handlung klaffen würden. Zwar kann man diese mit der eigenen Fantasie ausstopfen, was auch gar nicht sooo schwierig ist, aber es wirkt so extrem lieb- und einfallslos seitens des Regisseurs. [Achtung Spoiler!] Z.B. als der Protagonist und der Alien-Papa in die MNU-Zentrale (wenn ich mich recht erinnere) einbrechen: Szene: Sie besprechen das Vorhaben innerhalb des Distrikts. Schnitt: Sie stürmen das Gebäude. .... Keine einzige Einstellung, die auf das Problem eingehen würde, dass da ein Alien in einem für ihn verbotenem Bereich und ein polizeilich und militärisch Gesuchter, von allen Medien längst bekannt gemachter "Verbrecher" durch halb Johannisburg laufen müssen um überhaupt zu dem Gebäude zu kommen. [Spoiler Ende] Da hatte Herr Bloomkamp wohl entweder kein Geld mehr oder wollte endlich zur Action kommen, oder beides... Und das Ende ist auch ziemlich cheesy. Nicht so schlimm wie bei Elysium, aber da wäre Potential für mehr gewesen....
Alles in allem also nach wie vor von mir ein großes: Hm!

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pischti

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Mir gings wie Dir, war auch etwas enttäuscht. Auch ich fande den Doku-Stil ganz interessant aber das "Hmm" bleibt auch bei mir stehen :D


Dodo82

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Warum ist District 9 eigentlich so gut? Gleich vorneweg: ich halte ihn nicht für den innovativsten, den spannendsten oder gar den besten Film. Denn was diesen Film interessant macht, haben andere zuvor auch schon gezeigt und mancher konsequenter umgesetzt. Aber ich halte ihn für einen sehr guten und vor allem modernen Film - nein: letzteres gerade nicht!

Inhaltlich finde ich es oft spannend, aktuelle gesellschaftliche oder anthropologische Fragen und Problematiken in SciFi-/Fantasy-Genre-Filmen metaphorisch aufzugreifen. In diesem Fall sind die Bezüge überdeutlich, aber dennoch nicht plump. Warum die Idee funktioniert? Das wiederum liegt an der Art des Filmemachens:

Der Regisseur stellt sich mit seinem "District 9" in eine Reihe höchst aktueller Filmemacher, die - verstärkt seit der Jahrtausendwende - auf Filmtricks setzen, die einen Realismus suggerieren, wie wir ihn aus Nachrichtensendungen kennen: Handkamera, unterschiedliche auch mal schlechte Bild- und Tonqualität sowie klare, "realistische" Farben u. v. m. Das sind die optischen Tricks, die wir zum Beispiel auch von Filmen wie "Die Bourne Identität" kennen. In "District 9" wechselt auch die Erzählperspektive: persönliche interviewartige Beurteilungen verschiedener Filmcharakteren wechseln mit wackeligen "Live"- Aufnahmen. Immer wieder sind Reporter-Hubschrauber und -Kommentare aus dem Off wahrzunehmen. Der Film stellt auf diese Weise ganz unterschiedliche Sichtweisen auf das Filmgeschehen dar.

Diese pluralistische Herangehensweise nennt man gelegentlich "postmodern", womit erklärt ist, warum dieser Film eben gerade kein "moderner" Film ist. Der Film spiegelt damit eine filmische Entwicklung unserer Zeit wieder, die - ganz im Sinne postmoderner Überlegungen - eben keine einheitliche ist, sondern sich sehr vielfältig darstellt. Eine aktuelle Strömung stellt die reportageartige Herangehensweise von "District 9" dar. Leider hält der Film diese Idee nicht durch, sondern verlässt die spannenden Perspektivwechsel zum Ende des Films hin zunehmend zugunsten einer eher an 80er- und 90er-Jahre-Action-Schlacht-Epos-Filmen erinnernden Perspektive in deren Mittelpunkt der Protagonist gegen alle kämpft. Schon zuvor suggeriert "District 9" Wertungen und löst die anfänglichen unterschiedlichen Perspektiven zugunsten der dann eben doch einen wahren Position der Geschichte auf. Dies lässt sich durch die Themenwahl der historischen wie aktuellen sozialkritischen Bezüge erklären.

Alles in Allem ist "District 9" ein gutes und gelungenes Beispiel postmodernen Kinos, das trotz für viele immer noch neuartig anmutender filmischer Ideen ein breites Actionkino-Publikum ansprechen kann!

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Melcon

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Bewertung9.0Herausragend

District 9 ist schon in vieler Hinsicht ein außergewöhnlicher Science Fiction-Film.
Nicht nur weil die Story besonders, rührend, bis fürs Genre Revolutionär ist, sondern dem Menschen ein Spiegelbild aufzeigt.

Wie würde ein Raumschiff mit unserer Spezies auf einen fremden Planeten ankommen, ausgelaugt, verdreckt, verhungert, das Millionenfach, würden die uns genau so aus/halten. Klar ist es hier in erster Linie eine Utopie, aber zumindest zeigt District 9 das Bild von unseren Slums, oder Flüchtlingslagern (und Laboren) in einem anderen Blickwinkel.

Schon schräg wie der Film als eine komische Science Fiction-Satire beginnt und sich immer mehr zum einfühlsamen Drama mausert und dazu Recht coole Action einbringt, die auch Spaß macht.
Ein wirklich interessantes Gesamtwerk, das ohne Fortsetzung so stehen bleiben sollte, Kult.

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DonChris

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Klasse Film, bin ganz deiner Meinung.


Detherion

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Bewertung7.0Sehenswert

[LEICHTE SPOILER] Fängt langsam an, ist in der Mitte wirklich spannend und das Ende hätte ich mir etwas spektakulärer gewünscht, da der Film quasi im Cliffhanger endet. Da ist mein Gerechtigkeitssinn vermutlich zu ausgeprägt und jenem Film von letztem Jahr, der diesem Film sehr ähnlich ist, namentlich Elysium, gibt es ein HappyEnd. Dafür ist District 9 allein durch seine Machart weniger aufgeblasen.

Seichte Splatter Einlagen versüßen den Film.

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SirStippl

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Bewertung10.0Herausragend

Meine erste BluRay war das, das sagt schon alles ! Dieser Film ist eine perfekte Mischung aus richtig guter Story, einer ganz klaren Anti Apartheit Aussage, coolen Effekten und Klasse Schauspielern. Wenn man bedenkt wie billig der Film für heutige Verhältnisse war, daran sieht man mal wieder das es nicht immer hunderte Millionen Dollar kosten muss und nach dem HdR Erfolg von Peter Jackson hätte er wohl für jeden Film alles Geld der Welt bekommen. Ein Großartiges ( Heim ) Kino Meisterwerk !!

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Terminator-800

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Eine der größten Lebenszeitverschwendungen überhaupt.

Der Film strotzt nur so von gutmenschlichen Klischees, dass einem übel wird. Und mir als Science-Fiction-Fan wurde da gleich mehrmals übel:

"Achtung Spoiler"

- Na klar, die Aliens werden in einem Lager ala Slums in Soweto untergebracht, da gibt es gleich knüppeldick die Gutmenschen-Keule.
- Und super, Schwarze handeln sogleich im Lager mit Drogen, Waffen und Prostituierten. Klischee, Dummheit und Rassismus in einem, super.
- Womit wir gleich beim nächsten dummdreisten "Gag" dieses Films sind: Insektoide Aliens finden es natürlich geil, mit menschlichen Frauen zu schlafen, die auf die doch eher wie ihre Nahrung, also eher wie Schweine wirken müssten.

Weiter ist der Film so platt durchschaubar in seiner Handlung: Die bösen Regierungsbeamten sind natürlich durch und durch böser als der Teufel und metzeln auch schon mal mit Wonne Baby-Aliens nieder und der Hauptdarsteller verwandelt sich natürlich zum Schluss selber in ein Alien. Und es darf natürlich auch nicht die Story mit dem Vater mit dem tapferen kleinen Sohn fehlen, die hier natürlich von den Aliens verkörpert wird.

Boah, mir wird bei diesem kleistrigen Schmarren, den dieser Film uns zentnerdick zumutet, schon bei der Erinnerung wieder ganz übel.

Einen halben Punkt gibt es für das wirklich gelungene Design und Umsetzung des Kampfanzugs. Der Kampf mit dem Ding ist die beste Stelle des ganzen Films.

"Spoiler Ende"

P.S.: Der Nachfolger Elysium scheint nach der Inhaltsangabe auch wieder vor Gutmenschen-Klischees zu platzen, dieser Regisseur ist eine einzige Zumutung wider dem gesunden Menschenverstand.

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Terminator-800

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Ich denke, dass ich auch neben diesem, bei dem Regisseur völlig berechtigten Begriff (siehe Elysium), sonst meine Meinung zu diesem Machwerk hinreichend begründet habe.


SpiceWeasel

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Der erste Satz ist doch schon die Inhaltsangabe des ganzen Kommentars. =)


replicant-10

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Bewertung7.5Sehenswert

District 9 ist überraschend sehr viel besser
als ich zuerst erwartet hatte.
Da der Schluss von District 9 sehr gelungen ist
Konnte ich über den etwas nervigen Humor,
die Klischees und die etwas übertriebenen Ekel-Szenen
hinweg-sehen.
Starship Troopers wirkt im Vergleich zu District 9 sehr dümmlich.
Die wirkliche Bestie ist immer noch der Mensch.

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dvt

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Bewertung9.5Herausragend

Eine Fortsetzung hat es verdient!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Laserdance

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eigentlich stand bei diesem Film alles auf Flop. Der Hype spricht für einen 0815 Blockbuster von der Stange.

Na dann wollen wir mal und Hoppla was ist den das?
Aliens kommen halbverhungert auf einem Raumschiff an in Afrika und kommen dann in die Hütten wo die armen Wohnen. Die Anspielung ist ja nun wirklich köstlich. Das umsiedeln gestaltet sich auch Herrlich ironisch die Anspielungen sind einfach nur Genial. Dazu einige Nette Einfälle der Unterhaltungsfaktor steigt von Minute zu Minute.

Zu Gefallen weiß auch die Optik die ist Dreckig, Ironisch und Kotzende Aliens wo gibt es das schon.

Desto länger der Film geht umso besser wird er. Im ggs zum sonst üblichen passt diesmal auch die Kamera, das halb Dokumentarische ist sehr gut und das ganze ist auch so das man genug sieht also die Mischung ist genau richtig.

Technisch mit 30 Millionen Dollar sieht der Film verdammt gut aus. Was aber vor allem auffällt endlich mal wieder ein Film der auch mehr als nur eine Rudimentäre Handlung aufweist

Genau so was ähnliches hat damals aus Starship Troopers einen Kult Klassiker gemacht. Nicht diese Story aber es war mehr da also nur Stupide Action. Auch in Starship Troopers gab es viele Anspielungen die Teils sehr Ironisch waren.

Ich wette jede Wette in ein paar Jahren ist District 9 Kult. Für mich in einem Atemzug zu nennen mit Starship Troopers & Robocop.

Endlich mal wieder ein Action Film der nicht Stock blöde daherkommt.

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pischti

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Bewertung6.0Ganz gut

Das war er also, der durch die Bank weg gut bewertete "District 9", doch wenn ich ehrlich bin, ich war nach der Sichtung etwas enttäuscht. Es stellt sich die Frage, warum dieser Sci-Fi-Film in Sachen Bewertung so gut wegkommt. Das mag an der Grundidee der Story liegen, die durchaus Potenzial hat und eine offensichtliche Kritik an der Menschheit darstellt. Möglicherweise ist es auch die ein oder andere Szene, die an Ego-Shooter wie Half-Life erinnert, wenn ein außerirdisches Wesen oder auch ein Mensch in diverse Einzelteile zerfetzt wird, oder auch die etwas andere Erzählweise durch eine Art Dokustil, der an CNN oder andere Nachrichtensender erinnert. Mich hat weder die Story selbst noch die Optik, die für mich bei Sci-Fi einen wichtigen Stellenwert einnimmt, nachhaltig beeindruckt. "District 9" guckt sich trotz einer Laufzeit von knapp 2 Stunden zwar ganz gut weg, die meiner Meinung nach viel zu einseitigen und demzufolge langweiligen Schauplätze versalzen die Suppe aber erheblich. Dazu gesellen sich zu oberflächliche Figuren, selbst der Protagonist war mir so unsympathisch, dass mir sein Schicksal relativ egal war. Tricktechnisch setzt man hier auch keine besonderen Highlights, was nicht schlimm ist, aber dadurch bleibt nicht mehr viel übrig, was eine herausragende Bewertung rechtfertigt. Positiv hervorzuheben ist jedoch, dass man es trotzdem geschafft hat, mit einem für Genreverhältnisse recht knappen Budget von ca. 30 Mio. Dollar, einen brauchbaren Sci-Fi Film zu drehen. Das hat man allerdings z.B. bei "Moon" viel eindrucksvoller geschafft, der allerdings, im Gegensatz zu "District 9", was die Einnahmen angeht, deutlich abstinkt. "District 9" ist massentauglicher und geht eher mehr in Richtung Blockbuster, leider das K.O.-Kriterium für kleine Genreperlen wie "Moon", die sich oftmals profittechnisch einfach nicht rechnen.

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cpt. chaos

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Ich fand den nach der zweiten Sichtung sogar noch ein wenig besser, dennoch kam der auch bei mir nicht über anständige 6 Punkte hinweg (IMDB immerhin mit 8,0 Points!).


pischti

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Als ich die imdb-Wertung sah, war ich auch etwas verwundert. Aber anscheinend gefällt er den meisten wirklich gut.


RoboMaus

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Bewertung6.5Ganz gut

Recht hübsche Idee, doch irgendwie müffelt es nach erhobenem Zeigefinger, dass das Ganze wohl nur eine Metapher für Rassendiskriminierung ist. Daher vielleicht auch kein Zufall, dass das in Südafrika spielt und dass die Handlung auf das Ghetto fixiert bleibt. Insgesamt solide gemacht, zuweilen auch spannend, aber irgendwie wünscht man sich, dass die Aliens ein bisschen mehr einheizen, als sich nur unartig den Anweisungen der Menschen zu widersetzen. Merkwürdig auch das beeindruckende Waffenarsenal, natürlich dem der Menschen weit überlegen, das die Aliens aber nur zur Zierde aufbewahren oder für Katzenfutter eintauschen. Da wäre mehr drin gewesen.

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pischti

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Stimmt, das mit den Waffen macht überhaupt keinen Sinn. Die Aliens werden die ganze Zeit unterdrückt aber es scheint sie nicht zu interessieren obwohl sie ohne Probleme mal zeigen könnten, wo der Ziegenbock den Honig hat :D


T00BI

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Bewertung6.5Ganz gut

Vor 20 Jahren ist über Johannesburg ein Raumschiff aufgetaucht, an Bord über eine Million Außerirdische. Doch sie wollen keinen Krieg, keine Rohstoffe oder Ähnliches. Es handelt sich um normale Arbeiter, die in einem schlechten Gesundheitszustand aus dem Raumschiff geborgen werden können und nun in einem Slum am Rande von Johannesburg, dem sogenannten "District 9", leben. Mittlerweile hat sich dort eine ganz eigene Gesellschaft entwickelt, in der Menschen/Aliens zusammen leben und Technologie beider Rassen im Umlauf ist. Eines Tages erhält die Privatgesellschaft MNU den Auftrag, die Aliens in ein neu angefertigtes Lager umzusiedeln, dabei kommt es allerdings zu einem unerwarteten Zwischenfall, der alles verändert.

Mittlerweile hab ich schon so viel Gutes über "District 9" gehört, dass ich mir den Film einfach blind gekauft habe. Die Erwartungen waren natürlich ziemlich hoch, doch sie wurden allesamt erfüllt, der Film ist klasse! Das hier ist eben kein typischer Film, in denen Aliens und Menschen sich bekämpfen, nein, hier wird unter anderem thematisiert wie die beiden Rassen zusammenleben, miteinander klar kommen und voneinander profitieren, auf welche Weise auch immer. Von Freiheit und Handel bis hin zur Unterdrückung und Rassismus. „District 9“ ist nicht nur reines Unterhaltungskino, sondern beinhaltet auch Kritik an unsere eigene Gesellschaft. Das heißt aber nicht, dass im Film zum großen Teil auf Actionsequenzen verzichtet wird, es gibt immer wieder Szenen zu sehen, in denen es mal zur Sache geht, es zu Raufereien kommt, ein Schusswechsel entsteht oder mal etwas in die Luft fliegt, allerdings immer gut Dosiert und als Mittel zum Zweck. Mit zunehmender Filmdauer häufen sich diese Szenen dann, bis es schließlich zum großen Finale kommt, welches spannend, packend und an so mancher Stelle auch richtig emotional daherkommt. Dadurch, dass die Sympathien der Zuschauer immer mal wieder wechseln, kommt es zu einem ständigen hin und her, bei dem man bis zum Ende nicht wirklich weiß, zu wem man halten soll, sprich, es bleibt spannend bis zum Schluss.

Eine weitere Besonderheit von „District 9“ ist natürlich die Umsetzung. Im Stile einer Dokumentation wird hier mit einer Handkamera gearbeitet, bei der man immer wieder tolle Kameraperspektiven zu sehen bekommt. Zudem gibt es in regelmäßigen Abständen Interviews mit Beteiligten, Einblendungen im Stile von Nachrichten, und und und. Die ganze Umsetzung ist mal was erfrischend Anderes und kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Bis auf den Produzenten Peter Jackson sind die anderen Beteiligten eher unbekannt. Das fängt mit Regisseur Neill Blomkamp an, läuft über den Cast und hört beim Hauptdarsteller Sharlto Copley auf. „District 9“ ist ein klasse Spielfilmdebüt und ein Beweis dafür, dass man für einen tollen Film nicht zwingend bekannte Stars in den Hauptrollen haben muss. Sharlto Copley macht seine Sache als MNU-Beamter Wikus van de Merwe (ja er trägt wirklich diesen genialen Namen) richtig gut, spielt überzeugend und bringt seine Emotionen immer klasse rüber. Er wird für seine Leistung zu Recht immer wieder gelobt.

FAZIT: Neill Blomkamps Spielfilmdebüt „District 9“ ist inhaltlich und optisch ein echter Leckerbissen für Sci-Fi Fans. Neben der Umsetzung im Stile einer Dokumentation, kann der Film zudem mit einem überzeugenden Hauptdarsteller, starken Actionszenen und einer dreckigen Atmosphäre mit teils richtig blutigen Szenen punkten. Spannend, packend, emotional, erschreckend. Bei „District 9“ stimmt das Gesamtbild einfach!

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Sven - Friedrich Wiese

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....ups...zu eineM tollen Film


T00BI

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Danke Sven ;)



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