District 9
District 9 (2009), NZ/US Laufzeit 112 Minuten, FSK 16, Thriller, Science Fiction-Film, Komödie, Actionfilm, Kinostart 10.09.2009
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404 Kommentare
Keine
von Neill Blomkamp, mit Sharlto Copley und David James
Vor über 20 Jahren nahmen Außerirdische das erste Mal Kontakt mit der Erde auf. Die Menschen rechneten daraufhin mit einem feindlichen Angriff oder einem gigantischen technologischen Fortschritt. Doch nichts davon trat ein. Stattdessen waren die Aliens Flüchtlinge ihres Heimatplaneten. Während die Nationen der Welt darüber diskutierten, was mit ihnen geschehen soll, wurden die Kreaturen in einem Notauffanglager interniert – im “District 9”. Jetzt, nach Jahren ergebnisloser Verhandlungen, sind alle Nationen mit ihrer Geduld am Ende. Die Kontrolle über die Aliens wird einem privaten Unternehmen übertragen, der Multi-National United (MNU). Der Konzern ist jedoch nicht am Wohl der Außerirdischen interessiert, sondern verfolgt nur ein Ziel: Mit den mächtigen Waffen der Aliens großen Profit zu machen. Doch bislang sind alle Versuche, diese Waffen zu aktivieren, fehlgeschlagen – denn dazu braucht man Alien-DNA. Die wachsenden Spannungen zwischen den Aliens und den Menschen erreichen ihren Höhepunkt, als die MNU damit beginnt, alle Außerirdischen vom “District 9” in ein neues Camp zu verlegen. Bei dieser Evakuierung infiziert sich der MNU-Agent Wikus van der Merwe mit einem mysteriösen Virus, das seine DNA verändert. Plötzlich wird Wikus zum meistgesuchten und gleichzeitig verletzlichsten Mann der Erde – denn er ist der Schlüssel, um das Geheimnis der Alien-Technologie zu lüften. Geächtet und ohne Freunde, gibt es für ihn nur einen Ort, um sich zu verstecken: “District 9”. Niemand
Handlung
Als die Handlung des Films District 9 einsetzt, haben insektoide Außerirdische bereits seit Jahren Kontakt mit den Menschen und ihr riesiges Raumschiff verharrt seit seiner Ankunft unbeweglich über Johannesburg in Südafrika. Als die Menschen sich nach dreimonatigem ereignislosem Warten einen Weg in das Raumschiff schneiden, finden sie über eine Million Außerirdische vor, welche gesundheitlich in einem sehr schlechten Zustand sind und später als Arbeiter klassifiziert werden. Ein Kommandant des Schiffes wird nie gefunden. Die Außerirdischen werden in behelfsmäßigen Flüchtlingslagern im südafrikanischen Distrikt 9 untergebracht, von wo aus sie von der Multi-National United (MNU) überwacht werden. Die MNU ist eine Privatgesellschaft, der es nicht um das Wohl der Außerirdischen geht, sondern die immense Profite aus einer auf außerirdischer Technologie gründenden Waffenproduktion erzielen will.
Doch die MNU scheitert, denn um die außerirdischen Waffen zu aktivieren, benötigt man außerirdische DNS. Im Rahmen einer geplanten Umsiedlung der Aliens hat der MNU-Beamte Wikus van de Merwe (Sharlto Copley) Kontakt mit einer Flüssigkeit, die seine DNS verändert. Dadurch wird sein Körper zum Objekt der Begehrlichkeiten der MNU-Leitung, was ihn im Kampf um das eigene Leben zum Kampf gegen die MNU zwingt. Wikus wird zum meistgesuchten Mann der Welt gemacht, denn er ist der erste Mensch, der außerirdischen Technologie nutzen kann. Durch seine Verbannung und ohne Freunde, die ihm helfen könnten, gibt es für ihn nur einen Platz um sich zu verstecken: District 9.
Informationen
Pressespiegel DISTRICT 9 auf film-zeit.de
Trailer DISTRICT 9 auf film-zeit.de
Quellen
Wikipedia
Mehr Bilder (29) und Videos (8) zu District 9
Cast & Crew
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Neill Blomkamp
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Sharlto Copley
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David James
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Jason Cope
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Christopher Johnson
-
Mandla Gaduka
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Fundiswa
-
Vanessa Haywood
-
Kenneth Nkosi
Regie
Schauspieler
-
Louis Minnaar
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Piet Smit
-
William Allen Young
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dirk Michaels
-
Hlengiwe Madlala
-
Neill Blomkamp
-
Terri Tatchell
- Genre
- Thriller, Science Fiction-Film, Psychothriller, Komödie, Actionfilm
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Johannesburg, Raumschiff, Slum, Universum
- Handlung
- Abgeschlagener Arm, Alien, Assimilation, Außerirdische Phänomene, Außerirdische Technologie, Außerirdischer, Blume, Böser Schwiegervater, Duell, Experiment, Flucht, Flüchtlingslager, Fremde Lebensform, Gang, Gefängnisausbruch, Gewalt, Integration von Ausländern, Invasion aus dem All, Kampf, Kampf auf Leben und Tod, Kampfeinsatz, Kannibale, Kannibalismus, Kommandant, Kontakt, Konzern, Kulturkampf, Leben und Tod, Mensch, Mensch gegen Maschine, Mensch-Maschine-Beziehung, Menschenversuch, Menschheit, Menschliche Schwäche, Mitgefühl, Rassismus, Rettung der Welt, Schießerei, Schusswechsel, UFO, Verlust der Ehefrau, Versteck, Waffe, Weltbevölkerung, Weltfrieden, Weltherrschaft, Weltherrschaft
- Stimmung
- Aufregend, Hart, Spannend
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Drehbuch
Filmdetails District 9
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Kritiken (34) — Film: District 9
Andreas Stadler: http://darkagent.blog.de
Kommentar löschenNach diversen Erfolgen wie der "Herr der Ringe" Trilogie, hatte es sich Peter Jackson vorgenommen, junge Talente zu fördern. Dieses Talent ist im konkreten Fall Neill Blomkamp. Dieser war Jackson mit seinen Kurzfilmen aufgefallen, die im Halo Universum spielten. Leider scheitere die Finanzierung eines Halo-Spielfilms und so wandte sich Blomkamp einem eigenem Projekt zu. Peter Jackson trug seinen Namen als Produzent und das Budget von ca. 30 Million Dollar bei - und ja das Ergebnis kann sich sehen lassen.
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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschenUm es kurz zu machen: Ich konnte mit "District 9" nicht allzuviel anfangen. Diese ganze aufgezwungene Symbolik, die einem die Aliens als Synonym für die unterdrückten und schikanierten Township-Bewohner Afrikas verkaufen will, empfinde ich als nicht sonderlich glaubwürdig - und vorallem trägt sie den Film nicht. Richtige Spannung oder Interesse kommt selten auf, denn dazu bleiben die Hauptakteure in Form von Agent XY und Alien-Family zu blass und unglaubwürdig. Besonders deutlich wird das bei der Tatsache, dass die psychische Verwandlung vom pullundertragenden Hornbrillen-Agent vom Anfang (ich musste sofort an Ernie aus "Stromberg" denken...) hin zum insektenbearmten Kampf-Rambo noch weit vor der physischen Metamorphose einsetzt. Wie sowas besser und nachvollziehbarer funktioniert kann man bei Cronenbergs "The Fly" sehen, bei dem man sich tricktechnisch sowieso des öfteren bedient.
Insgeheim schienen auch die Macher von diesen Schwächen zu wissen, und setzen in der zweiten Hälfte auf bewährte Knall-Bumm-Momente inklusive Mini-Transformer, bösem General, fiesen Kannibalen-Gangstern und "Mars Attacks"-Waffen. Nach dem ganzen Wackel-Cam-auf der-Stelle-treten der ersten Stunde ist das zwar leidlich unterhaltsam und sieht auch nicht ganz schlecht aus, aber wirkliche Innovation sieht anders aus.
Angesichts der selbstgesteckten Ansprüche bzgl. Sozialkritik usw. ist "District 9" dann doch recht belanglos und schnell wieder vergessen.
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JimiHendrix 2010/05/30 18:41:32
Antwort löschenstimme dir voll und "gans" zu!
BlueSquirrel 2010/05/30 22:08:00
Antwort löschenEinfach geschrieben wie es ist. So ises!
felix-schuster 2010/06/05 03:37:06
Antwort löschenDafür das es mal ein Film des größten Ego Shooters aller Zeiten werden sollte find ich es ok.KLar mit der Geschichte von Halo und dem entsprechden Geldmitteln währe dies genial geworden.Aber was die Produzententen trotzdem daraus gemacht haben ist mehr als akzeptabel
Tullius753 2010/06/20 12:41:03
Antwort löschenDer Kommentar von Hitmanski ist der beste zu diesem Film, den ich bisher gelesen habe.
Hitmanski 2010/06/20 13:41:04
Antwort löschenDankeschön =)
Tullius753 2010/10/21 16:36:53
Antwort löschenNein, er spricht leider die Wahrheit.
TylerDurdan 2010/12/07 10:13:30
Antwort löschenMan muß sagen schlecht ist der Film nicht!Ich für meinen Teil hätte aber nach der ganzen PR vorab des Films ein wenig mehr erwartet!
Le Samourai 2011/03/31 12:03:25
Antwort löschenAbsoluter Treffer! Perfekte Zusammenfassung eines hoffnungslos überbewerteten, jedoch total belanglosen Filmes.
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ApocalypticFist 2011/05/26 00:24:01
Antwort löschenSchon interessant wie Meinungen auseinander driften können. ich finde District 9 ist ein besonders gut gelungener Film, vorallem die im Untergrund mitklingende Botschaft, dass wir doch alle iwie auch nur "Shrims" sind finde ich nett. Bringt meiner Meinung nach die Leute immer iwi einander näher. Gute Spannungskurve und n sehr netten neuen Science Fiction Eincshlag hat der Film meiner Meinung auch noch. ISt und bleibt jeden Falls einer meiner Lieblinge. Van der Merwe rockt! ;-)
killmoves 2011/09/09 09:46:25
Antwort löschenSpricht mir aus der Seele.
Christian Alt: NEGATIV
Kommentar löschenLeider gelingt es Blomkamp nicht, die Spannung und Intensität, die mit der Form des Dokumentarfilms einhergeht, bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Das Ende artet in eine pure Materialschlacht aus, die äußerst konventionell daherkommt. Von der Originalität der Form bleibt so gegen Ende leider nichts mehr übrig. Die Wahl der Blickwinkel wirkt am Ende des Films doch zu beliebig und hat ihre Schärfe verloren. Dennoch bleibt District ein herausragender Film, der vor allen Dingen wegen seiner inszenatorischen Originalität sehenswert ist und bleibt.
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beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/
Kommentar löschenAllein die Idee, den Film nicht in einer großen Stadt der USA sondern direkt in Afrika zu drehen und dabei die Aliens als ausgebeutete und unterdrückte Rasse darzustellen, sorgt für ein verstörend verzerrtes Szenario, in dem sich intelligentes Schauspiel mit absolut mitreißender Action abwechselt. “District 9″ ist das erhoffte Meisterwerk für das darbende Sci-Fi-Genre und wird hoffentlich die Initialzündung sein, die uns noch mehr solche intelligenten Storys beschert, denn die braucht das zuletzt auf stumpfe Popcorn-Action abgestumpfte Genre dringend!
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movieman111 2011/09/15 21:17:49
Antwort löschenWie aus dem Herzen geschrieben. Vielen Dank!!!
Josef Lommer: critic.de
Kommentar löschenDistrict 9 ist in erster Linie effektvolles Unterhaltungskino, mit glucksenden Aliens, kuriosen Kampfrobotern und physischen Transformationen, die denen eines David Cronenberg in nichts nachstehen. Die ambitionierte, wenn auch nicht durchgehend gelungene politische Auseinandersetzung des Filmemachers mit seinem Land und eine erfrischende Auflockerung der Funktionsmechanismen des Actionkinos helfen dem Film, sich aus einer Masse einfach gestrickter Actionspektakel hervorzutun. Derart außerirdischer Besuch ist, in der Filmlandschaft versteht sich, durchaus begrüßenswert.
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Khitos: Kälte Reich
Kommentar löschenAliens, endlich wieder Aliens! Prawns! Und dieses Mal nicht in Amerika, wo sich sonst alle Aliens aufhalten. In Johannesburg, Südafrika, wird diese wirklich innovative Geschichte um Wikus Van De Merwe erzählt. Der Beginn dieses Films, ach was sage ich, der ganze Film strotzt nur vor Originalität, es ist ein Fest mit anzusehen, wie der Anfang von District 9 im semi-dokumentar Stil so langsam die Geschichte aufbaut, dann die Geschichte als eine Art großer Flashback erzählt wird und am Ende dann sich alles zusammenfügt zu einem großen Ganzen. Es wurde viel bemängelt, dass die zweite Hälfte den Dokumentarstil vernachlässigt, was meines Erachtens in keinster Weise zutrifft. Es ist eine Art Rahmen um Wikus Geschichte, der meisterhaft vom Neuling Neill Blomkamp gebaut wurde. Und der Hauptteil, die Story um Wikus Wandel ist mithin das beste was ich an Actionsequenzen dieses Jahr gesehen habe. Schon eine Szene war um einiges besser als der zweite Teil von Transformers und Terminator Salvation zusammen. District 9 versteht es verschieden Genre miteinander zu mischen und zeitgleich Platz für seine Charaktere zu lassen. Das Besondere ist, dass man, seien es auch Wesen aus einer anderen Welt, ja, sogar computer-animierte Wesen, mit den Prawns mitfühlen kann, besonders mit Christopher und seinem Sohn. Es ist erstaunlich wie Blomkamp in dieser Story noch eine Liebesgeschichte einfädeln konnte, die – wie es meistens der Fall ist – der Kern eines Filmes darstellt. Das macht die Angelegenheit umso emotionaler, wenn man auf das Ende und besonders auf die wenigen letzten Sekunden von District 9 schaut.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Seine größte Leistung ist es jedoch, dem Außerirdischen Christopher im Lauf des Films eine solche Charaktertiefe zu geben, dass man mit ihm mitleidet, ja Sympathien für ihn entwickelt. Und so ist “District 9″ neben einem hervorragenden und außergewöhnlichen Science-Fiction-Film mit großem Hang zur Realität, eben auch der beste Alien-Mensch-Freundschaftsfilm seit “E.T.” und “Enemy Mine”.
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Ines Walk: Filmpublizistin seit 1998
Kommentar löschenDie erste Dreiviertelstunde hat mich wahrlich beeindruckt. Ein interessanter Subtext auf die aktuellen Probleme, nicht nur in Südafrika. Allerdings baute der Film später ab, verkam zum puren Actionfilm mit etwas zu viel Ballerei. Auf eine Fortsetzung bin ich trotzdem gespannt.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenBlomkamp erzählt seine Geschichte mit Elementen des Dokumentarfilms vor einem sozialkritischen Hintergrund – die politischen Töne um Apartheid, Ausgrenzung, Angst hätten durchaus noch schärfer ausfallen dürfen. Seine Figuren bleiben leider ohne Tiefe und ihr Schicksal kann uns deshalb nie wirklich intensiv berühren. Das ist vielleicht die entscheidende Schwäche des Films. Auf der Haben-Seite stehen neben der tricktechnischen Perfektion und der wunderbaren Kameraführung vor allem die Liebe zu den unzähligen Details ... (Mehr im Podcast)
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peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschen[...] bedeutet “District 9″ Hoffnung für das Blockbusterkino. Der Film ist kein Remake, Se- oder Prequel, basiert er doch auf einer eigenständigen Idee. Die Alien Integration verhält sich hier weitaus schwieriger, aber auch nachvollziehbarer als in anderen Verfilmungen mit diesem Thema, wie “Alien Nation” oder “V“. Auch nach dem Ende des Films ranken sich noch einige Geheimnise um den District 9, so daß eine weiterer Film vor allem nach dem Box Office Erfolg, wahrscheinlich erscheint. Ob es sich dann um ein Prequel oder Sequel handelt, steht noch in den Sternen. Leider wird dieses, sofern die Erzählttechnik nicht geändert wird, nicht mehr so frisch wirken wie “District 9″.
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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times
Kommentar löschen"District 9" ist wirklich kluge Sci-Fi, und das ist nur der Anfang: es ist auch eine beißende soziale Satire, versteckt in einem Action-Film, voll gepackt mit ekligen Aliens und bedauernswerten Konflikt zwischen den Spezies. Und es ist ein Riesen-Spaß... In einem guten Sommer gibt es meistens einen Film der aus dem Nichts kommt und und völlig umhaut. Dies ist ein guter Sommer, und dieser Film ist "District 9".
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David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror
Kommentar löschenWas den Film so sehenswert macht – und das ist etwas, was Michael Bay völlig vergessen hat in seinem Transformers-Nachfolger – ist wie sehr wir uns mit dem sympathischen und völlig ahnungslosen Protagonisten Wikus identifizieren. Werden wir dieses Jahr noch etwas besseres sehen? Ich glaube nicht.
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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews
Kommentar löschenDistrict 9 hat ein Ende das gleichzeitig befriedigend und beunruhigend ist. Obwohl die Geschichte erzählt ist, gibt es noch offene Fragen – nicht die kleinste davon was alles in drei Jahren passieren wird. Eine Fortsetzung ist möglich, aber nicht unbedingt nötig. Das stärkste Bild was am Ende bleibt ist der Blick, der durch die Linse des Films auf die Menschheit geworfen wird. Man kann nur hoffen, dass wirklich keine Aliens je auf der Erde landen, denn wenn wir sie so behandeln wie in diesem Film gezeigt, ist das ein sehr deprimierender Gedanke.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenDer Film macht vieles richtig, inklusive der Entwicklung einer Alien-Rasse die uns daran erinnert, dass nicht jeder der in einem Raumschiff kommt engelsgleich ist, achtarmig und aus Edelstahl. Sie sind fremd im besten Sinne dieses Wortes. Der Film kombiniert auch nahtlos seine Doku-Teile und die Special Effects (die Aliens sind CGI). Und es ist auch eine erbarmungslose Parabel auf die Entfremdung und die Behandlung von Flüchtlingen. Nur der dritte Akt ist enttäuschend, spielt er sich doch in üblicher waffenstarrender Manier ab. Es gibt keinen Versuch, die Situation zu entschärfen – und wenn dies als Happy End gemeint ist, dann habe ich schon fröhlichere gesehen. Trotz aller Kreativität bleibt der Film eine Seifenoper ohne tieferen Sinn.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]„District 9“, der mehr oder weniger in Rückblenden erzählt wird, brilliert vor allem in seinem ersten Drittel, das weniger an einen Spielfilm, sondern an einen Dokumentarfilm erinnert. In diesen Phasen gelingt es Neill Blomkamp dann auch einen ungeheuer dichten und faszinierenden Science-Fiction Film zu erzählen, der einen Blick für die im Film thematisierten Probleme hat. Rassismus, Vorurteile, wirtschaftliche Interessen, sowie die Mechanismen der medialen Berichterstattung in all ihren Facetten, fließen in diesem ersten Abschnitt zu einem verflochtenen Gesamteindruck zusammen, der mehr auszusagen vermag, als es die letzten beiden Drittel von „District 9“ dann noch vermögen. Gerade auch die Entscheidung die Aliens nicht von vornherein als mitleidserregende Kreaturen zu zeichnen, sondern diese ganz im Gegenteil mit einer ganzen Reihe von negativen Attributen auszustatten, führt zu einem ambivalenteren und somit gelungenem Gesamtbild. Vor allem aber bleibt sich Blomkamp an dieser Stelle selbst treu, wo er doch der Meinung ist, dass auch der beste Science-Fiction-Film bei aller Kraft und Schärfe nur reflektieren, aber nichts verändern könne. Und so ist „District 9“ nicht weniger als eine gekonnte Reflektion seiner eigenen Perspektive über die Geschichte und den vorhandenen Status Quo seiner Heimat. Leider aber bleibt er diesem Stil im weiteren Verlauf des Films nicht treu, so dass er ihn zwar nicht in Gänze ad absurdum führt, wohl aber degradiert er diesen zu einem bloßen Mittel zum Zweck. Der Zweck ist dann leider doch wieder nur der altbekannte Fokus auf eine actionlastige Geschichte. So einfordernd nämlich der erste Abschnitt des Films ist, so popcornlastig wird es dann gegen Ende. Das macht „District 9“ mit Sicherheit nicht zu einem schlechten Film, zumal die Action von Blomkamp mehr als nur gekonnt in Szene gesetzt worden ist, führt aber dazu, dass „District 9“ Potential verschenkt.[...]
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schlurks 2009/10/01 17:26:30
Antwort löschenStimmt schon, dass das Niveau nach dem ersten Drittel "sinkt". Aber ich finde das ok. Zuerst wurde die Gesellschaftskritik perfekt (vor allem genau richtig dosiert) angebracht, dann wendet sich der Film ganz dem Helden und seinen persönlichen und akuten Nöten zu, im letzten Drittel schließlich das großartig inszenierte Finale, zum Zurücklehnen, Genießen und böse Lachen. 3 Akte, 3 Ebenen, alles super :)
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Christian H. 2009/10/06 01:14:38
Antwort löschenJa, ich finde das ja auch noch irgendwo "ok" - Deswegen die 7.5 Punkte, was ja nun wirklich keine schlechte Wertung ist. ;-)
AlexanderG 2009/11/15 04:52:42
Antwort löschenJa nun. Ich bin deiner Meinung nicht gänzlich abgeneigt aber möchte ich dennoch dir eine perspektive geben die dir vielleicht entgangen ist. So ist es doch nur relevant, dass Sich die Aliens gegen ende nur wehren nachdem was man Ihnen angetan hat zwar bezieht es sich meist auf einen Alien und einen Hybriden sozusagen der sich ja zu einen von den Außerirdischen verwandelt. Es zeigt Doch nur den drang zur Freiheit das meiner Meinung nach jede Lebensvorm hat! Klar wird es mit Action verpackt um den Zuschauer doch nur im Kino zubehalten damit er noch erfährt wie es ausgehet. Des Weiteren ist das Ende so offen, dass man schließen kann das es einen weiteren teil gibt, den immerhin sind noch über 2Millionen Aliens auf der Erde und ein versprechen offen.
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenEin bemerkenswert frisch erscheinender Science-Fiction-Film im schicken Politkorsett, dessen sozialkritische Töne sich zunehmend einer sehr konventionellen Actiondramaturgie angleichen. Atmosphärisch offensichtlich stark von Paul Verhoevens "RoboCop" inspiriert, ist der verhältnismäßig günstig produzierte Dritte-Welt-Alien-Film vor allem großzügiges Zitatkino, das seine Vorbilder mal mehr, mal weniger klug und subtil für einen eigenständigen Ansatz – eine Invasion durch Außerirdische als Apartheidmetapher – bemüht. [...]
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Der Cinephile: Der Cineasten-Blog Der Cinephile: Der Cineasten-Blog
Kommentar löschenMit originellen visuellen Mitteln etabliert Neill Bloomkamp sich bereits mit seinem Debüt als Meister des cineastischen Erzählens. Keine Sekunde lang ist District 9 langweilig, von Anfang bis Ende wird der Zuschauer geradezu emotional gefesselt und fast gegen den eigenen Willen auch in den brutalsten Szenen mitgerissen. Auch beweist der Regisseur, dass man keine zweieinhalb Stunden braucht, um eine komplexe Geschichte ausschöpfend zu erzählen, man muss er nur verstehen, straff und effektiv zu inszenieren. Schließlich benutzt Bloomkamp zwar wie viele andere Filmemacher zur Zeit ebenfalls in den Actionszenen eine sehr kinetische Kamera (die angesichts der Doku-Elemente aber auch mehr Sinn mach als z.B. in Transformers), der Zuschauer verliert jedoch trotzdem nie den Überblick. So muss Action-Kino sein!
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenDie hoffnungslose Überzeichnung der Hauptfigur erinnert an den Produzenten Peter Jackson zu BRAINDEAD-Zeiten; das dokumentarische Element evoziert daher hauptsächlich Erinnerungen an THE OFFICE (US-Version). Dann noch die Kurve zum Sentiment zu schlagen tut weh; die Hauruck-Lösung samt nicht zu verachtender Action-Schauwerte will dann auch nicht mehr greifen.
Ein ambitionierter, aber gescheiterter und manchmal schlichtweg schlechter Film.
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Vom frischen Setting, über die spannende Story, die bei vielen einzelnen Höhepunkten als brilliant konzipiertes Ganzes in Erinnerung bleibt, bis hin zur Meisterleistung der Tricktechnikabteilung ist „District 9“ ein enorm durchschlagendes Größtereignis. Einen hohen Reiz bezieht der Film über seine Offenheit, über die vielen Fragen, die zu Anfang und am Ende unbeantwortet bleiben und auch wenn angesichts des finanziellen Erfolges schon sehr laut über ein Sequel (oder Prequel) nachgedacht wird, ist die Faszination des Films schon als Einzelwerk unfehlbar (und bleibt es hoffentlich im Fortsetzungsfall). In einem an Meilensteine setzende Werken armen Kinojahr mag „District 9“ einen recht einsamen Höhepunkt markieren, dafür macht er dies mit einem solchen Karacho, dass es ihm unzweifelhaft auch in einer reicheren Saison gelungen wäre. Die Höchstklasse des Films und die Meisterleistung sämtlicher beiteiligter dadurch zu schmälern, dass beides von der Sommerkonkurrenz derart ausgeprägt einfach nicht geboten wurde, käme schließlich dem Pflanzen einer Rose auf einem Misthaufen gleich. Und Regisseur Neill Blomkamp sollte man nicht im Hinterkopf behalten, seinen Namen sollte man sich auf die Stirn meißeln.[...]
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nurleben 2009/09/11 03:02:43
Antwort löschenähm, ich meißle lieber nicht :D
ansonsten danke für die brennende fürsprache ;) :D
ChristiansFoyer 2009/09/11 08:30:22
Antwort löschenEin Filzstift tut's zur Not bestimmt auch ;)
Han-Han 2009/09/11 23:38:42
Antwort löschenViele Informationen Falsch wiedergegeben btw. Informationen rund um den Regisseur Faktisch falsch ! Schaut eher so aus wie von vielen Kritiken zusammen kopiert!
Weniger ist manchmal denn doch mehr!
ChristiansFoyer 2009/09/12 08:44:54
Antwort löschenHm, bei solchen Aussagen wären ein paar konkrete Beispiele, an denen du sie festmachst, ganz hilfreich. Wo genau sind meine faktischen Fehler? Die Behauptung "schaut eher so aus wie von vielen Kritiken zusammen kopiert" halt ich übrigens für reichlich anmaßend, vor allem, wenn man selbst noch überhaupt nix von sich gegeben hat...
ChristiansFoyer 2009/09/12 13:06:09
Antwort löschenDas Script von Alex Garland ist immer noch im Umlauf, und vielleicht wird's nach dem Erfolg von "District 9" ja doch noch was mit Blomkamp auf'm Regiestuhl
ChristiansFoyer 2009/09/13 20:54:40
Antwort löschenwäre es in dieser Form mit Sicherheit nicht, drum kann der Master Chief gerne noch 'n paar Jahre warten ;)
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movieblog 2009/09/16 23:18:03
Antwort löschenhast du das alles reinkopiert, wer soll das alles lesen??
ChristiansFoyer 2009/09/17 00:08:21
Antwort löschensollen kann's jeder der will und müssen tut's niemand ;)
Sm0K1ngGnu
Kommentar löschenDer Film verschenkt einfach viel zu viel. Rassismus gegen Aliens? Daraus hätte man so viel mehr machen können, statt einer cleveren Gesellschaftskritik ist District 9 eigentlich nur ein typischer Alienfilm, der ohne explodierende Köpfe und Alienwaffen nicht viel vorzuweisen hat.
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synthax 2009/10/02 08:23:08
Antwort löschentypischer Alienfilm?
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Sm0K1ngGnu 2009/10/04 17:40:31
Antwort löschenNaja, Geballer mit Strahlenwaffen und explodierende Körper statt intelligenter Gesellschaftskritik, die einem versprochen wurde.
Blup 2009/11/22 00:08:08
Antwort löschenAnsichtssache... meiner Meinung nach hat der Film die Gesellschaftskritik gut herausgearbeitet. Außerdem solltest du bei der Bewertung des Films eher darauf achten, ob der Unterhaltungsfaktor angemessen ist oder nicht, und nicht ob eine Kritik hätte besser herausgearbeitet werden können. Die Story ist auf jeden Fall spannend, packend und lässt einen im nachhinein auch über ethische fragen nachdenken... dass der Film gerade einmal mit 4.0 Punkten bewertet wurde kann ich nicht nachvollziehen...
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Kommentare (370) — Film: District 9
Kommentar schreibenFineout 2012/05/17 13:17:05
Kommentar löschenDistrict 9 hat mich von der ersten Minute an gefesselt. Es fängt nicht nur sehr interessant an, es geht auch den gesamten Film so weiter. Sehr gute Effekte und staubige Optik, die das ganze sehr realistisch wirken lassen.
Und ab der Mutation wurde es dann noch interessanter und vor allem spannender. Wirklich sehr zu empfehlen, es sticht definitiv aus anderen Alien Filmen hervor!
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bluffem 2012/05/14 21:26:06
Kommentar löschenIch fande den Film wirklich super. Geplant ist doch ein zweiter Teil, wenn ich mich nicht irre?
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smartyx 2012/04/21 20:53:39
Kommentar löschenRespekt, Respekt, Respekt. Gar nicht mal so schlecht der Streifen. Ich bin positiv überrascht. Der Film setzt sich deutlich von den 08/15-Sci-Fi-Actionfilmen ab, die bisher gedreht wurden. Zwar gibt es Elemente, die man auch in diesen wiederfindet, aber dennoch ist dieser Film anders. Klar, auch hier gibt es wieder vorhersehbare Szenen, aber diese trüben das Gesamtbild nicht signifikant.
Bitte mehr davon.
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Hagen Hagen 2012/04/14 20:45:19
Kommentar löschenEin Actionfilm mit einem echten Antihelden und einer Botschaft. Sehr gut.
Nervig ist die Häufung von Szenen, in denen die Bösen ewig rumquatschen und ankündigen, was sie gleich Schlimmes tun werden - bis sie natürlich kurz davor niedergeschlagen/erschossen werden.
Witzig finde ich den leichten Rassismus gegenüber den Nigerianern in einem Antirassismusfilm.
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Sinister Kid 2012/04/05 19:00:27
Kommentar löschenIch fand den Film echt schwach. Nach 20 Minuten wusste man, was das Stück sagen will, danach habe ich mich zu Tode gelangweilt. Die Handlung kam nicht vom Fleck, Spannung baute sich nicht mal im Showdown auf, fast alles war vorhersehbar. Die Geschichte erzählt völlig blödsinnigen, unglaubwürdigen Rassentheoriekram, der zudem noch absolut inkonsequent ist: Die böse Untergrund-Bande besteht aus Nigerianern! Böse, Waffen dealende, sich prostituierende Kriminielle, die natürlich - na? - alle SCHWARZ sind und - ugah ugah - voodoomäßig Körperteile der Aliens fressen möchten, um deren Kräfte zu erlangen. Ugah, ugah!!!
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DarkAssassin 2012/04/24 00:06:19
Antwort löschenUnd jetzt überleg mal WO der Film spielt und überdenke deine Aussage nochmal
Sinister Kid 2012/04/24 07:35:34
Antwort löschenMeine Aussage war in der Tat sehr durchdacht. Und ich weiß sogar, wo der Film spielt.
Schwarz und Weiß möchte-gern-die-Gesellschaft-spiegelnd auf Alien und Mensch zu übertragen ist einfach gaaaaaanz weit hergeholt, zumal, wenn der Künstler das Schema nicht durchhält und die Bösen (u.a. die Untergrund-Bande) wieder Schwarze sind. Für mich bleibt der Film schwach, ob er in Kleinpuschidorf oder Johannesburg spielt, ist dabei nebensächlich.
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ArthurDent 2012/04/26 00:46:13
Antwort löschenSich bei einem Film, in dem Aliens auf die Erde kommen, darüber zu beschweren, dass es weit hergeholt sei ist irgendwie unlogisch.
Aber vor allem sieht es in vielen Teilen unserer Metropolen auch ohne Aliens ziemlich genau so aus. Und ein großer Teil der Menschen sind laut Demographie von Südafrika in diesem Land nunmal schwarz. Das hat nichts mit "der Schwarze ist wieder der Drogendealer" zu tun.
Zu dem will der Film nicht unsere Gesellschaft auf Aliens übertragen (dann gäbe es nämlich nur Aliens in dem Film). Vielmehr illustriert er, meiner Meinung nach ziemlich gut, wie die Menschen der so gennanten "ersten Welt" oftmals mit Flüchtlingen aus der "dritten Welt" umgehen.
Sinister Kid 2012/04/26 07:08:26
Antwort löschenDas ist auch eine Deutungsvariante, ja.
Teezy123 2012/04/04 19:46:13
Kommentar löschenSicherlich ein recht guter Beitrag zum Thema Außerirdische.
Allerdings hat der Film auch diverse Schwächen, über die man halt dann doch nicht hinwegsehen kann.
Die Größte davon ist für mich die, dass die Außerirdischen eben doch viel zu menschlich rüber kommen und das wird im Laufe des Films auch von Minute zu Minute schlimmer.
So rutscht er langsam aber sicher von anfangs 8 Punkten glatt runter auf 6.. schade.
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Markbln 2012/04/01 11:52:09
Kommentar löschenEndlich mal frischer Wind in der Sci-Fi-Abteilung. Nach alle dem Grottenmmist aus den USA hier eine originelle Story, frische Gesichter und sogar Humor. Eine feine Parabel, die sogar verdammt gut unterhält. So muss Kino für mich schmecken.
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Hauserfritz 2012/03/22 16:12:59
Kommentar löschenIch bin von Natur aus kein Freund von Sci-Fiction. Ein paar Freunde haben mir aber erzählt sie würden Sci-Fiction auch nicht mögen und trotzdem wäre der Film absolut Klasse.
Nunja, er hat ganz gut unterhalten, aber packen konnt er mich nicht wirklich. Zumal finde ich es Scheisse, dass "Aliens" mit Menschen kommunizieren können ?!? Hat für mich irgendwie keinen Sinn gegeben; Alien: "BZBZBSSSSTBZBZBZ" Mensch: "Achso, ja das stimmt"..... Irgendwie lächerlich das ganze.
Die Story war im Grunde ganz nett, auch weil man den Aliens "Gefühle" und "Empfinden" gegeben hat.
Die Akteure fand ich wiederrum nicht so prickelnd. Besonders der Hauptdarsteller ging mir mächten auf die Nerven.
Fazit: Für Sci-Fi Fans sicherlich sehenswert, für alle andern kein Muss aber ok...
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AnniXa 2012/04/02 18:30:24
Antwort löschenEs gibt Menschen die können Morse piep zeichen hören und entsprechend verstehen, aber mangels möglichkeit zu piepen nicht wirklich damit "sprechen".
Es ist durchaus möglich das man eine Sprache versteht ohne sie sprechen zu können.
Hauserfritz 2012/04/02 20:14:14
Antwort löschenhm ok, mag sein, aber mir wärs lieber man hätte die Kommunikation sein lassen ;)
deevaudee 2012/03/09 01:28:40
Kommentar löschenInteressant ist doch zu sehen, dass die Handlung als solches, schon selbst in ein Land verlegt wurde, statt dem grossen US Kontinent, wo es noch zu genüge Unterschichtmilieus gibt. War es, weil die Kulisse sie schon so her gab, und Aufgrund der Weltöffentlichen Präsenz, zur Vorweltmeisterschaftszeit, ein relativ "sicherer" Drehort war? So kam es mir zumindest so rüber. Wie oft war denn sonst Kapstadt, dreh und angelpunkt für einen Kinofilm?! Aber es sollte nicht relevant sein, für einen Film, der durch seine schnell in schwung kommende Handlung, auf eine Art Schicksal und Hoffnung machend galt. Nehmen wir doch blos, dem Wikus seine Frau, deren Vater, und die Beziehung zu Wikus. Ihm hätte doch nichts besseres passieren können, als zu mutieren, um den alten Seppel mal eine vor dem Kopp zu knallen. Denn als Mensch, hätte er sich das nicht gewagt. Das die "Shrimps" nicht gerne auf der Erde waren, konnte man ganz klar verdeutlicht sehen. Interessant wäre doch zu erfahren gewesen, weshalb sie einigermaßen sich mit den Menschen verständigen konnten?!!
Allerdings, wäre es doch schön, zu erfahren, ob denn die Aliens zurück kehren würden, und auch die Mutation von Wikus umkehren würden!! Aber ob es nun erstmal Prequel, oder doch ein Sequel gibt, a'la "District 10". Würde sich zeigen. Klar ist auch, egal was kommt, oder auch nicht. Der 2. Teil würde nicht annähernd das Klima treffen, des jetzigen ersten Teil. Das hat zumindest die Erfahrung gelehrt. Ungeachtet dessen, ist District 9, ein sehr guter Film geworden. Der in meiner persönlichen Wertung, weit weit vorne liegt! ☺
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DrPhil 2012/03/05 15:04:00
Kommentar löschenDas vierfach oscarnominierte Kunstwerk „District 9“, von den Machern von „der Herr der Ringe“, überzeugt (fast) auf ganzer Linie. Selten habe ich so einen realistisch inszenierten und dennoch ausgedachten Film, wie diesen gesehen.
Kurz zur Story: Ein riesiges Alienraumschiff bleibt oberhalb von Kapstadt plötzlich stehen, witziger Weise seit langer Zeit mal wieder nicht in den USA. Schnell wird klar, dass sie nicht auf Krieg aus sind, sondern einfach nur eine Panne haben. Blöd nur, dass sie auf der Erde gelandet sind, da die Menschen nicht den Außerirdischen bei der Reparatur helfen, sondern diese ihrer Technologie berauben und in ein Lager verfrachten. Hier wird gezeigt, dass die Menschheit eine nicht sehr vorgeschrittene, sondern eine aggressive, ja fast schon wilde Rasse ist.
Der Südafrikanische Regisseur Neill Blomkamp drehte zum Teil im Stile einer Dokumentation, welche wiederum den Film sehr realistisch aussehen lässt. Die Story basiert auf realen Ereignissen, mit der Ausnahme der Außerirdischen.
Der Schauspieler Sharlto Copley, der seine Rolle Wikus van de Merwe verkörpert, schafft hier eine ziemlich bemerkenswerte Leistung. Er spielt seine Figur, die irgendwie so aussieht, wie der uneheliche Bruder von Jeffrey Jones und Oliver Wnuk, so authentisch, dass man fast schon wieder Mitleid hat, obwohl dieser ein ziemlich schleimiger und unsympathischer Zeitgenosse ist.
Ein GROSSES Lob geht an die Menschen hinter der Kamera, vor allem jener der diese führt und das Computereffektteam. Gerade die Mimik der Shrimps (der Spitzname der Besucher) ist außerordentlich gut gelungen.
„Distrikt 9“ ist ein MUSS für alle Science-Fiction Fans allerdings auch interessant für alle anderen.
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Fuzzyh3ad 2012/03/05 09:16:17
Kommentar löschenEin sehr alternativer Film zugegeben. Aber er weiß doch zu unterhalten. Der Hauptcharakter Wikus van der Merwe ist sehr gut gespielt - am Anfang feige & unsympathisch entwickelt er sich und am Ende kann man ihn fast mögen. Die Story ist seeehr ausgefallen - ich habe weder einen Trailer gesehen noch mich vorher über den Film informiert. Ich hatte nicht mit sowas gerechnet aber er hat mir doch ganz gut gefallen. Der Film ist spannend und teilweise actionlastig. Trotzdem gibt es nur 7 Punkte da mich das Genre einfach nicht besonders anspricht. Dennoch empfehlenswert!
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Dalia 2012/02/28 16:16:41
Kommentar löschenAlien-Filme und ich - das geht selten gut.
Dann beschäftigte ich mich aus soziologischer Sicht dank des Studiums mit den Außerirdischen und stolperte in dem Zusammenhang über "District 9", dem ich bisher auch geflissentlich aus dem Weg gegangen bin. Hätte ich ihn nur viel früher gesehen! Großartig. Wirklich etwas ganz anderes, als man sonst so kennt und ganz mein Geschmack. Von der ersten Minute fesselnd und spannend. (Meine Mutter meinte zu Beginn: "Was schaust du dir denn für einen Mist an?" Letztendlich blieb sie dann bis zum Schluss hocken, weil sie doch wissen wollte, wie es weitergeht.) Soziologisch betrachtet ein sehr wertvoller Film, der natürlich auch zur allgemeinen Unterhaltung beiträgt und auch Alien-Film-Hasser überzeugen wird.
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seven 2012/02/28 19:49:34
Antwort löschenRichtig!
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Synovia 2012/02/29 04:08:06
Antwort löschenInteressant. Ich sortiere den Film nämlich zu meinen schlechtesten ein.
Naja, wurde ja auch langsam unheimlich mit uns beiden ;)
Dalia 2012/02/29 16:41:26
Antwort löschenEben! Sonst wäre es wirklich gruselig geworden, Synovia ;)
Zuckerspinne 2012/02/27 00:09:24
Kommentar löschenDistrict 9 ist ein sehr ungewöhnlicher Film und obwohl einige Fragen überhaupt nicht geklärt werden, ist er spannend und unterhaltsam.Anfangs ist man total enttäuscht von der Hauptfigur, denn er ist einfach nur ein feiges, egoistisches A........doch immerhin entwickelt er sich noch etwas weiter.Auch die Aliens sind etwas gewöhnungsbedürftig..aber interessant.
Den Verlauf der Story finde ich sehr glaubwürdig..so könnte ich es mir vorstellen.
Mir gefällt das Ende, obwohl es kein richtiger Abschluss ist.
Hoffentlich gibts ne Fortsetzung.
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Oliver0403 2012/02/23 02:33:41
Kommentar löschenEin recht guter und spannender Sci-Fi Thriller. Hab aber schon bessere gesehen.
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Miami Twice 2012/02/19 13:39:57
Kommentar löschenDer Film hat was, die Art wie er gedreht wurde mit einer guten Story. Aliens die Katzenfutter essen -lol- aber hat einfach spass gemacht zu gucken.
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chrsthl 2012/02/16 20:21:18
Kommentar löschenEin unglaublicher Film, mit einer unglaublichen Story, ich glaube ich habe den Film bestimmt schon an die 10 mal geschaut. Hätte mich auf einen zweiten Teil gefreut. Die Spannung ist aufjedenfall da, ab und an gibt es langweiligere Moment aber die sind schnell wieder vorbei
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FilmFreeza 2012/02/15 20:16:19
Kommentar löschenPlatz 95 – District 9
“Nobody really knows what this place was. There´s a lot of secrets in District 9.
Selten kommt es vor, dass einem nach dem zuvor gesehenen Film die Spucke wegbleibt und umso erfreuter ist man dann wenn sich dieses eigentlich nicht so angenehme Gefühl einstellt und man beruhigt sagen kann:
Dieser Film, war der Hammer!
Genauso verhielt es sich bei District 9, dem so hochgelobten und äußerst spektakulären Sci-Fi- Actionthriller. Durch eine temporeiche und enorm spannend inszenierte Darstellung dieses Spektakels, hat der Zuschauer keine andere Wahl, als von Sekunde 1 an sich diesem Streifen völlig hinzugeben. Wahnsinn!
20 Jahre nach dem ein Mutterschiff vollgepackt mit Aliens über Johannesburg verharrte, nimmt sich die MNU, die zuständige Behörde vor, die ganzen Aliens welche Jahrelang im District 9 lebten, einem Ghetto voll mit Aliens, aufgrund von Krawallen und Ausschreitungen von Aliens sowie Menschen in ein neues abgelegeneres Lager umzuquartieren. Diese Operation, führt der junge, aufstrebende Wikus van de Merwe an, der sich aber bei der Evakuierung mit einem Virus infiziert, welches seine DNA umstrukturiert und ihn somit zu einem Außerirdischen und gleichzeitig auch zur begehrtesten Person der Welt macht, da die MNU durch Wikus endlich den ersten Menschen hätten, der in der Lage ist, die heiß begehrte Technologie der Aliens zu benutzen. Ein spannendes Versteckspiel beginnt, aus dem es für Wikus anscheinend kein Entrinnen gibt.
Mit einer Leichtigkeit, die einen hohen Seltenheitswert hat, schafft es hier der Regisseur Neill Blomkamp einen Film zu kreieren, der so viele Genregruppen miteinander verbindet und zusätzlich nicht nur eine Lehre an den Mann bringt, sondern auch noch gesellschaftskritisch ist, dass sich die Balken biegen.
Klar, dass mag nicht unbedingt an ihm liegen, denn wenn man einen Plot hat der nun mal in einem Ghetto spielt, dann hat man natürlich auch genug Raum um einen dieser kritischen Filme hervorzubringen. Die Kunst dabei ist aber, dass man trotz all diesen Blockbusterelementen, den harten Kämpfen und den sehenswerten Effekten, diese eben immer noch deutlich mit auf den Weg gibt, sodass man am Ende doch genau weiß um was es geht.
In einer Welt, in denen es den Menschen nur um Profit geht und sich jeder selbst der nächste ist, passen die Aliens, Geschöpfe die ein riesiges Zusammengehörigkeitsgefühl haben so gar nicht rein und somit entwickelt sich ein Kampf ums Überleben, der gemäß dem Sozialdarwinismus ausgetragen wird und ohne Rücksicht auf Verluste von Statten geht. Mitten in diesen, wird Wikus reingeworfen, der als Vermittler zwischen den beiden Parteien fungieren soll, was nicht unbedingt die leichteste Aufgabe ist, die in dieser Zeit zu haben ist.
Da man den Film im Endeffekt nahezu komplett durch die Augen von Wikus sieht, ist es sehr gut zu verstehen und nachzuvollziehen warum die jeweiligen Betroffen so Handeln wie sie es eben tun und was generell die Beweggründe der Parteien sind. Hier hat man sich auch wieder eine praktische Methode ausgesucht, um den Film so spannend und beeindruckend wie möglich zu machen.
Aufgrund dieses Aspektes, kann man sich vor allem sehr gut in die Aliens hineinversetzen, die und das darf an dieser Stelle gesagt sein hervorragend dargestellt worden sind, ganz klar zum Sympathieträger werden und die ein oder andere voreilige Träne auf ihr Konto gehen lassen.
Beeindruckend selbstverständlich die Leistung von Sharlto Copley, der den Wahnsinn, der sich in seiner Person umhertreibt, mitreißend und fesselnd wiedergibt und durch seine emotionale Leistung unheimlich präsent wirkt. Hut ab!
Insgesamt muss man aber einfach sagen, dass der Film als Gesamtpaket funktioniert. Spannung, starke Effekte, starke Schauspielerleistungen und gefühlvolle Action, wer den Film gesehen hat weiß wovon ich rede, sorgen hier für ein atemberaubendes Filmerlebnis, das beweist das Science Fiction noch lange nicht tot ist und es immer noch enorm viel Raum für neue Ideen gibt.
“You guys haven´t seen a pic of my wife. Let me show you my wife. She´s my special Angel.”
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Mr.Film 2012/02/15 20:46:38
Antwort löschenJawohl ja, sehr schön :)
SoulReaver 2012/02/15 20:53:40
Antwort löschenJawollo! :)
FilmFreeza 2012/02/15 21:11:52
Antwort löschenAch Jungs, dankeschön :)
Canis Majoris 2012/02/16 00:25:27
Antwort löschenHey Freeza, Du hast dem Film 0,5 Punkte mehr gegeben als ich. Wie kannst Du es wagen? Das gibt Zoff!!!
FilmFreeza 2012/02/16 01:42:42
Antwort löschendann mach ihn 0.5 besser ^^, du hast es in der Hand :)
Rukus 2012/02/16 15:02:18
Antwort löschenSchön geschrieben, aber ich fand den Film eher unterirdisch als außerirdisch. ;)
FilmFreeza 2012/02/16 17:34:17
Antwort löschenbedanke mich recht herzlich ... :OO woran lag es ?
Rukus 2012/02/16 18:08:16
Antwort löschenDer Film versucht von allem etwas zu bieten und es ist auch von allem etwas, das mich an dem Film genervt hat. Er ist nicht wirklich unterhaltsam und die Moral, die hier vermutlich vermittelt werden soll, schlägt nicht so richtig an.
FilmFreeza 2012/02/16 18:33:52
Antwort löschenWie ich so oft zu sagen pflege : jedem das seine ^^
Rukus 2012/02/16 18:36:30
Antwort löschenUnd mir das Meiste! :D
Allerdings hat mich der Film daran erinnert, dass ich nochmal Alien Nation gucken könnte. ;)
hoffman587 2012/02/20 16:10:36
Antwort löschenGut. ;) Auch wenn es hier dann dort wieder zu viel mit den Punkten ist. :p
P.S: "Jedem das Seine" - wird ich Zukunft aber nicht mehr insofern verwenden. Kann das auch nochmal begründen weshalb...
Weltenkind 2012/02/20 16:22:51
Antwort löschenEs ist wohl offensichtlich, was er damit meint und, dass er damit nicht auf Buchenwald anspielt, sofern du es tust.
Rukus 2012/02/20 16:35:03
Antwort löschenIch hoffe, dem ist nicht so. Diese Art Nazi-Paranoia nimmt teilweise krankhafte Züge an. Am Ende darf man garnichts mehr sagen oder schreiben.
hoffman587 2012/02/20 16:45:04
Antwort löschenDas kann man so oder so sehen, habe bis dato eine schwere Beziehung zu dem Satz, das war damals noch als einer meiner Lehrer mich darauf ansprach, weil ich es verwendete. Der reagierte etwas extrem und daher sollte man sich doch stets bewusst sein, was man da meint. Deshalb auch stets meine Bedenken über jene Worte.
Weltenkind 2012/02/20 16:59:19
Antwort löschenWenn die Worte in einem Kontext verwendet werden, der fernab vom Nationalsozialismus oder ähnliches liegt, sind solche Bedenken absolut unsinnig. Ihn darauf hinzuweisen, dass die Worte einen tiefgründigeren Sinn haben ist nicht verkehrt, aber alles immer mit dem Naziregime zu assoziieren, ist reichlich paranoid, um Rukus Worte aufzugreifen.
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Rukus 2012/02/20 17:18:44
Antwort löschenIch denke, dass dein Lehrer ein Problem hat, wenn er so reagiert. Nicht zuletzt, da speziell dieses Zitat einen viel weitgreifenderen historischen Hintergrund hat.
hoffman587 2012/02/22 05:07:45
Antwort löschen@Weltenkind: Genau das war eher meine Ausrichtung im Sinne des tieferen Sinnes geht mir auch nicht anders bei - ein Platz an der Sonne - das hatte nun meinerseits weniger etwas mit den Nationalsozialismus zu tun, als man es daran meinen könnte. Wollte insofern nur auf den Kontext aufmerksam machen.
@rukus und sagen wir hatte, sonst fühl ich mich gleich wieder so jugendlich und immerhin hab ich den netten Mann auch seit ca. 10 Jahren gesehen. Bzw. Insofern kann ich das schwer beurteilen, um ehrlich zu sein, über sein Verhalten jedenfalls.
2moro 2012/02/14 20:45:18
Kommentar löschenich mag keine Aliens und auch eher selten Science Fiction, dat lässt sich an einer Hand abzählen was ich in dem Genre mag....
aber hier muss ich wirklich sagen mich hats positiv umgehauen...sehr realitätsnah, ich konnte mir wirklich vorstellen das so ein Szenario passiert auch das Charaktersetting war sehr gut überlegt und gestaltet keine typischen Helden oder Antihelden Charaktere sondern wirklich was durchwachsenes
auch sehr interessant das den Aliens etwas menschliches gegeben wurde und sie uns nicht deutlich feindlich gegenüberstehen
das Dokumentarelement wurde auch gut eingesetzt und machte den Film noch mal interessanter...
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ThomasBenle 2012/02/14 17:52:22
Kommentar löschenObwohl ich mit dieser ganzen Mockumentary-Chose eigentlich nie recht warm geworden bin – hier hat sie mich überzeugt. Und zwar von der ersten Sekunde an! Regisseur Blomkamp gelingt ein unglaublich lebensechter Mediencocktail, der die Zuschauer sofort tief in die fiktive Story um eine in Afrika gestrandete Alienrasse eintauchen lässt. Und dabei ist es durchaus angenehm, dass die Story auf dem Teppich bleibt, mit einer ordentlichen Prise politischer Relevanz (will sagen: Anspruch) gewürzt ist und erfolgreich damit überrascht eines der härtesten Science-Fiction-Klischees überhaupt umzukehren. Keine Invasionstruppen aus dem All also, die alles und jeden niedermachen, nein, diesmal Menschen, die im Grunde friedlichen Wesen eher zweifelshaftes Asyl gewähren.
In der zweiten Hälfte verliert Blomkamp diesen so gelungenen Ansatz dann aber immer mehr und mehr aus den Augen, bis am Ende doch wieder jedes Klischee sitzt, wild um sich geballert wird und die ganze Aktion in einem irgendwie-ja-nicht-ganz-, aber letztlich dann irgendwie-ja-doch-verkitschten Ende gipfelt, was so gar nicht überzeugen will.
Das macht die erste Hälfte des Films zwar nicht wengier genial, ist aber dennoch schade, wäre hier vermutlich deutlich mehr drin gewesen, hätte man den Mut gehabt, auch in Hälfte Zwei weitgehend auf alle Genre- und Kinokonventionen zu pfeifen.
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hoffman587 2012/02/12 14:59:21
Kommentar löschenDistrict 9
Ehrlich gesagt bekomme ich in heutiger Zeit immer häufiger vermehrt das Gefühl, dass das Science-Fiction-Genre immer mehr von seiner Qualität abnimmt, das heißt das ich in letzter Zeit immer öfters daran denken musste, was dieses Genre in heutigen Zeiten eigentlich gutes zu bieten hat, denken wir nicht drüber nach, es bringt nichts, denn es gab nicht viel. Oder doch? In jedem Fall fand ich ein klein wenig Hoffnung oder Freude (auf das Genre bezogen) in "District 9" von Neil Blomkamp aus dem Jahre 2009. Auch wenn diese Sätze uninnovativ klingen und der Aufhänger schon gebraucht ist, ich hoffe man kann es ertragen.
Die Idee an sich scheint doch irgendwie brillant erdacht, wie auch gleichzeitig ehrlich gesagt zum fürchten, denn insofern hasse ich nichts mehr als Mockumentarys (Filme, die mir verkaufen wollen, dass sie die Realität sind und es doch irgendwie nicht sind), zudem dann öfters noch eine penetrante Mörderkamera (»Kill the Hoff«). Bleiben wir aber erstmal bei der Idee, im Stile einer echten Doku: Vor Jahren landeten Aliens (die unheimlichen Wesen aus einer anderen Welt) in Johannesburg. Es stellten sich die üblichen Fragen. Wer sind sie woher kommen sie? Was wollen sie? Antwort bis heute ungewiss. Für jene wurde dennoch ein eigenes Ghetto errichtet, unter der Kontrolle der mächtigen Firma MNU, welche dem Zweck-Nutzen-Prinzip folgen und die Waffentechnologie der Aliens nutzen wollen. Dazu muss eine Umsiedlung, doch etwas läuft schief...
Was man dem Film zunächst einmal wirklich zu Gute halten muss, dass eine Idee hinter dem Ganzen steckt. Außer das Peter Jackson produziert und damit den Megahit landet. Eine gewisse Sozial-bzw. Gesellschaftskritik steckt dainter, in etwas anderer Form. Die Aliens als unterwürfige Lebensrasse, welche in niederen Lebensverhältnissen versuchen zu überleben. In den Ghettos herrschen schlimmste Situationen: Kriminalität, Verbrechen, Diebstahl, soziale Missstände, zudem von den Menschen verachtet und diskriminiert. Das zwar stark kryptisiert (ich denk das geht) und verschlüsselt, wo es nur geht um letztendlich die politische Botschaft wirklich meinerseits zu verstehen, aber gut, der Gedanke zählt, ist aber viel zu unverständlich meinerseits. So viel zur dazu. Ein anderer Teil der Umsetzung besteht darin wieder mit lustigen Wackel-Cams (wie ich die Dinger hasse) ein wenig glaubwürdige Atmosphäre aufzubauen, es realistisch wirken zu lassen. Klares Prinzip, bin davon oft genervt. Doch mag es ein faszinierender Aspekt an "District 9" sein, dass gerade dieser Stil doch ein gewisses Interesse bei mir weckte, es wackelt und insofern auch nicht übertrieben eingesetzt, sondern durchaus dosiert. Passend zum dokumentarisch angelegten Erzählstil, einer echten Dokumentation gleich, das Ende noch nicht ersichtlich, nur angedeutet, anfangs noch mit Einschüben seitens Mitarbeitern, Angestellten oder direkten Zeugen des Geschehnisses, welche die Fakten und die Einführung (zum Verständnis) in dieses Stück Zelluloid geben. Jedenfalls verhäuft am Anfang, danach wackelt sie scheinbar von allein und in Hinsicht des menschlichen Hauptprotagonisten (van de Merwe), ganz logisch fand ich das insofern nun auch nicht. So wie der Aufbau des Films an sich recht unterschiedlich scheint, zunächst wird noch erklärt, fasziniert, einem Hauch Mysterium in der Luft und in der zweiten Hälfte spielt man auf der Flucht, es kracht ordentlich und der Film wird zum brutalen Reißer und Schlachtfeld. Und mittendrin als menschlicher Hauptprotagonist (Wikus van de Merwe) Sharlto Copley, anfangs noch als nervig-nervöser-nerdiger Bürohengst (bei dem kann man förmlich die Neurose spüren - das Klischee auch), irgendwie unsympathisch dargestellt und charakterisiert, kein sehr hilfsbereiter Mensch, wenn es um Aliens geht, eigentlich ein echter Mensch zum hassen, da wundert es dass es umso mehr, dass er nun im weiteren Verlauf zum erst zum Staatsfeind Nr. 1 (schon ist man Freund, statt Feind, oder auch gegenteiliges Prinzip und von den einstigen Freunden gejagt - wie dramatisch - durch einen Zufall, plötzlich infiziert) und dann zum echten Superhelden (von Mutanten-Aliens) und Actionhero der griffigen Art, ehrlich gesagt solch eine Wandlung empfand ich als unglaubwürdig und irgendwie auch banal, naja so strahlt wenigstens teilweise ein Hauch Sympathie, auch wenn das erzwungen wirkt. Naja vielleicht wollte man es ja in Anbetracht eines Antihelden regeln, und Copley weiß wenigstens in Hinsicht seines Schauspiels seine Figur gut darzustellen, starke Leistung, lebt und leidet mit und für seine Rolle, so meine ich. Leider bleiben die anderen Figuren, ob Alien, Monster oder Mensch dennoch hinter den Möglichkeiten einer sauberen Charakterisierung und wirkten auf mich etwas skizzenhaft (mit Klischees belastet).
Wo sich Blomkamp in der ersten Hälfte noch auf durchaus faszinierende und interessante Aspekte und Neuerung im Inszenierungsstil stützt, zu beobachten ist viel, im Sinne der Erkundung und der Parabel, der Botschaft dahinter und es mich so fesselte, bis dahin dramaturgisch wirklich sehr gut ausgereift. Sauber erzählt. Doch letztlich versinkt der Film dann in einem rasanten und hochexplosiven Actionkracher, das muss nicht schlecht sein, doch Blomkamp schien es zu übertreiben wollen, sodass in dieser Hälfte des Films meinerseits Längen entstanden, trotzdem möchte ich dazu erwähnen, dass das Schicksal des Infizierten doch irgendwie auch aufwühlen mag, auch wenn dieser Teil der Geschichte wenig originelles an neuen Aspekten im Verlauf bietet. Wirklich insofern empfand ich gerade die erste Hälfte als wesentlich erfrischender, ich kann das nicht oft genug betonen.
Was ich natürlich zudem keinesfalls unterschlagen möchte ist natürlich jener Aspekt, dass der Film Effekte-technisch wie auch optisch einfach gesagt eine Wucht ist. Da konnte ich mich verblüffen lassen und wirklich satt sehen, an diesem grandiosen und irgendwie einmalig gefilmten Bilderrausch (blende man diese Wackel-Cam aus, welche an sich dennoch akzeptabel). Ich bin eigentlich nicht in der Lage diese Bilder in Worten wiederzugeben, denn jene an sich machten doch bei mir auch einen großen Teil der Faszination aus. In der Hinsicht wirklich hervorragend vom technischen Standard aus und das allein nur mit einem Budget von ca. 30 Millionen (wie man hörte).
Aber vielleicht sehe ich das hier auch einfach viel zu negativ bzw. viel zu kritisch, denn letztlich muss ich doch sagen, dass ich "District 9" eindeutig zu den guten, wenn nicht sogar fast herausragenden Vertretern des Science-Fiction-Genres in der heutigen Zeit zähle, denn die Idee dahinter ist gar nicht mal schlecht. Optisch eh famos und getragen von der Darstellung Copleys. Zwar für mich etwas unausgegoren, zu verschlüsselt und teilweise mutiert der zweite Teil dann nur noch zum reinrassigen/reißerischen Blockbusterkracher (was nicht meiner Erwartungshaltung entsprach), trotzdem ein intelligent und durchaus hintergründiges Filmchen und somit für mich auch in jedem Fall absolut sehenswert, ich bin nicht umsonst ein Fan des Genres. Das wollte ich nur mal kurz zusammengefasst gesagt haben.
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FilmFreeza 2012/02/12 16:06:18
Antwort löschenIst bei mir Platz 95 ^^ also kommt auch bald ein Kommentar :) .. wieder mal top geschrieben natürlich
Filmkenner77 2012/02/12 16:10:09
Antwort löschenSehr schön. Wie immer. Aber was sag ich...;-)
hoffman587 2012/02/12 17:43:55
Antwort löschen@filmfreeza: Dann bin ich gespannt, wie du ihn aufnehmen wirst. Und danke sebstredend. :)
@filmkenner: Danke und ich (der Egoist, und selbstverliebter Pessimist) höre es doch imer wieder gern. ;-D
daweed 2012/02/12 20:23:26
Antwort löschengute kritik, aber wikus van de merwe ist doch kein nervig-nervöser-nerdiger bürohengst. zumindest kein nerviger. ich fand ihn eigentlich ganz sympatisch und authentisch! ;)
Joeyjoejoe17 2012/02/12 22:13:59
Antwort löschenFein geschrieben, macht mir noch mehr Hunger darauf, den mal wieder zu sehen!
crab1973 2012/02/14 10:02:37
Antwort löschenDer Film ist nicht so brilliant, wie es einige gerne sehen würden. Dein Kommentar allerdings schon.
Ürigens ist "District 9" ein gutes Beispiel dafür wie ausgehungert SF-Fans nach einer halbwegs intelligenten Story sind.
Kann es sein, dass D9 vielleicht gar nicht so "billig" war, wie immer angenommen und geschrieben wird?
Bloomkamp konnte sich ja auf die gesamte Pre-Production der geplatzten "Halo" Verfilmung stützen und in die sind sicherlich auch eine Menge Mios geflossen.
daweed 2012/02/14 14:32:35
Antwort löschenwie wäre es mal damit: der film ist nicht so brilliant, wie ich (crab1973) es gerne gehabt hätte?
Filmkenner77 2012/02/14 16:04:11
Antwort löschenSo ganz unrecht hat crab1973 sicherlich nicht. Kein schlechter Film, aber leider gibt es in dem Genre so viele Gurken, dass jeder Lichtblick direkt zum Meisterwerk wird.
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crab1973 2012/02/17 12:20:33
Antwort löschen@daweed: meinetwegen auch so rum. ;)
hoffman587 2012/02/17 16:56:42
Antwort löschen@daweed: Ich empfand es jedenfalls so, das bezog sich im besonderen auf die Einleitung am Schreibtisch. Vielleicht bin ich da auch nur passiv-agressiv angelegt, weil ich den Charakter etwas anders erwartet hatte. Und danke. :)
@Joey: Dankeschön. :)
@craby: Thx a lot.^^ Das könnte, habe mich noch nicht intensiv mit dem Thema von HALO zu D9, aber Parallelen könnte man da eh irgendwie erkennen.