Eine Weihnachtsgeschichte
A Christmas Carol (2009), US Laufzeit 96 Minuten, FSK 0, Komödie, Fantasyfilm, Drama, Animationsfilm, Kinostart 05.11.2009
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von Robert Zemeckis, mit Jim Carrey und Steve Valentine
Wie jeden Tag zeigt sich Ebenezer Scrooge auch am Heiligen Abend als Geizhals und Misanthrop, ob er nun seinen getreuen Buchhalter anblafft oder seinen gut gelaunten Neffen. Wenig später begegnet er dem Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Joseph Marley, der im Jenseits den Preis für seine Herzlosigkeit bezahlt. Marley, der Scrooge ein ähnliches Schicksal ersparen möchte, erzählt ihm, dass er von drei Geistern Besuch bekommen wird. Und in der Tat: Die Geister der vergangenen, gegenwärtigen und künftigen Weihnacht entführen den alten Scrooge auf eine Reise, die ihm letztendlich die Augen öffnet. Dabei wird er mit Wahrheiten konfrontiert, die er am liebsten verleugnen möchte, doch er muss sein Herz öffnen und seinen jahrelangen Groll ablegen, bevor es zu spät ist.
Handlung
London, Ende des 19. Jahrhunderts: Der alte Ebenezer Scrooge (Jim Carrey) ist ein unverbesserlicher Geizhals. Auch Weihnachten ist für ihn nichts als ein Ärgernis. Da erscheint ihm am Heiligen Abend sein verstorbener Kompagnon Marley (Gary Oldman), der früher selbst ein eiskalter Geschäftsmann war und es nun bitter bereut.
Er prophezeit Scrooge ein düsteres Ende für den Fall, dass er seinen Lebenswandel nicht grundlegend ändert. In dieser Nacht wird Scrooge von den Geistern der Weihnacht heimgesucht, die ihn mit der eigenen Herzlosigkeit konfrontieren und zur Umkehr auffordern, bevor es zu spät ist…
Hintergründe
In Disneys Eine Weihnachtsgeschichte zeigt Kinovisionär Robert Zemeckis (Forrest Gump, Der Polarexpress) einmal mehr seinen Hang zum Außergewöhnlichen, auch in technologischer Hinsicht. Produziert mit der bahnbrechenden Motion-Capture-Technologie, spielt Komödien-Star Jim Carrey (Bruce Allmächtig, Der Ja-Sager) in der spektakulären Neuverfilmung des Klassikers von Charles Dickens sieben Hauptrollen selbst und wird dabei unterstützt von Charakterdarstellern wie Colin Firth (Mamma Mia!), Robin Wright Penn (Message in a Bottle) und Gary Oldman (The Dark Knight) – natürlich auch in Disney Digital 3D!
- DVD
Cast & Crew
-
Robert Zemeckis
-
Jim Carrey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ebenezer Scrooge
-
Steve Valentine
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Totengräber / Topper
-
Ron Bottitta
-
Robin Wright
-
Sammi Hanratty
-
Julian Holloway
Regie
Schauspieler
-
Michael J. Fox
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Erzähler
-
Gary Oldman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bob Cratchit / Marley / Tiny Tim
-
Colin Firth
-
Cary Elwes
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dick Wilkins
-
Bob Hoskins
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Fezziwig / Old Joe
-
Lesley Manville
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Cratchit
-
Molly C. Quinn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Belinda Cratchit
-
Fay Masterson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Martha Cratchit / Caroline
-
Robert Zemeckis
- Genre
- Komödie, Fantasyfilm, Drama, Computeranimation
- Zeit
- 19. Jahrhundert, Morgen, Nacht, Weihnachten
- Ort
- London
- Handlung
- Angestellter, Armut, Behinderung, Bekehrung, Bettler, Feier, Geist, Geiz, Krankheit, Roman, Truthahn, Weihnachten
- Stimmung
- Berührend, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Eine Weihnachtsgeschichte
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Kritiken (7) — Film: Eine Weihnachtsgeschichte
José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenJede der drei Episoden besitzt eine je eigene Anmutung: Weil der Geist der vergangenen Weihnacht als Kerze mit leuchtendem Feuer dargestellt wird, fällt das Produktionsdesign dementsprechend hell aus. Die durch die lebendige Musik unterstützten Kamerafahrten durch die Straßen Londons und auf dem Land sind rasant gestaltet. Der Geist der gegenwärtigen Weihnacht erscheint jedoch als auf einem Berg Weihnachtsgeschenke ruhender Riese. Der ihn und Scrooge umgebende Raum bewegt sich, der Fußboden öffnet sich, damit der alte Pfennigfuchser die Welt betrachten kann, die sich jedoch nicht mehr so hell wie in der ersten Episode zeigt. Es geht immer surrealer zu, bis mit dem Tod des Geistes der gegenwärtigen Weihnacht die hässlichen Kinder der Menschen „Unwissenheit“ und „Mangel“ zum Vorschein treten. Noch düsterer geht es im dritten Kapitel zu, bis in der Dunkelheit nur noch die roten Augen der Pferde leuchten, die den Leichenwagen ziehen. „Disneys Eine Weihnachtsgeschichte“ ist als 3-D-Film konzipiert. Deshalb gehören blitzschnelle Kamerafahrten, aufsehnerregende Perspektiven mit ungewohnten Raumeffekten wesentlich zur Dramaturgie eines Filmes, der wegen seiner Düsterheit unzweifelhaft kein Kinderfilm ist.
Getreu der Buchvorlage handelt Robert Zemeckis Film von Erlösung durch Umkehr. Im Angesicht des Todes ergreift der kaltherzige Ebenezer Scrooge seine zweite Chance, und ändert sich. Das letzte animierte Bild verschmilzt erneut mit John Leechs berühmter Abbildung in Dickens’ Erzählung. Es zeigt einen geläuterten, lebensfrohen und menschenfreundlichen Scrooge.
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenEine Weihnachtsgeschichte ist leider eine Themaverfehlung. Der Klassiker von Charles Dickens, hier als mitunter gruseliges 3D-Spektakel umgesetzt, läßt den Zuschauer kalt. Es ist Robert Zemeckis nicht gelungen "den Geist der Weihnacht" einzufangen und die Herzen der Zuschauer zu rühren und die Tränchen kullern zu lassen. Im Stil von "Polarexpress" animiert, ist die vorliegende Verfilmung zwar noch etwas fürs Auge, aber leider nichts fürs Herz. Als Komödie enthält sie nicht genug Witz. Jim Carrey nimmt man erfreulicherweise (insbesondere in der deutschen Synchro) kaum wahr.
Für das Publikum ab 6 Jahren, könnten die Geister mitunter die eine oder andere schlaflose Nacht mit sich bringen. Die erwachsenen Zuschauer werden sich zwar an der interessanten Umsetzung der Geister freuen, aber das Fehlen der emotionalen Ebene bemerken. ET war ein toller Film, also gibt es noch einen Extrapunkt dafür, dass Scrooge vor dem Mond vorbeifliegt.
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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter
Kommentar löschenDer Film lässt traditionelle Animation ungenutzt indem er sie zu realistisch zu machen versucht und raubt den Darstellern gleichzeitig ihre volle Pallette an Gesichtsausdrücken durch die von Regisseur Robert Zemecki gewählte Performance-Capture Technik. Charles Dickens's Novelle wurde zu einem Jahrmarkt-Vergnügen verunstaltet, wo Scrooge durch die Straßen von London segelt und halb bis zum Mond aufsteigt, nur weil es ihm die Technologie jetzt erlaubt. Der Griesgram - also jeder. der die früheren Fimversionen bevorzugt – wird sich abwenden, während die Kiddies hinter ihren 3D-Brillen Ooooh und Aaah machen werden – und Disney so ein schönes, vorweihnachtliches Geldgeschenk bescheren werden.
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Edward Douglas: ComingSoon.net
Kommentar löschenCharles Dickens' Klassiker wurde so oft verfilmt, dass es Robert Zemeckis größtes Problem war, den Zuschauern etwas Neues zu bieten, um seinen Film hervorstechen zu lassen. Es lässt sich darüber streiten, ob er dies geschafft hat. Immerhin zeigt er einen visuell fantastischen Film, der von der Performance-Capture Methode profitiert und gleichzeitig nah am literarischen Original bleibt. Die darstellerischen Leistungen sind hervorragend, obwohl Jim Carrey nicht das Witzige betont. Die Animation gibt ihm die Möglichkeit, seine Körperlichkeit zu nutzen, um uns einen lebhafteren Scrooge zu zeigen als jemals zuvor.
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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail
Kommentar löschenWenn man ein unterhaltsames Geschichtsstück will, könnte man es viel schlechter treffen als Robert Zemeckis „Weihnachtsgeschichte“, die in den Kinos in 3D läuft. Der Film bleibt lobenswerterweise nah an der literarischen Vorlage, auch im Dialog. Jim Carrey gibt eine energische Performance und bietet eine unterhaltsame Imitation von Alastair Sim als der Weihnachts-Hasser Scrooge. Manch szenische Arbeit, die durch und über das viktiorianische London segelt, ist gar spektakulär. Dennoch war ich weniger beeindruckt von Carreys Darstellung der Geister, vor allem als der Geist der aktuellen Weihnacht.
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David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror
Kommentar löschenDie Weihnachtszeit ist noch nicht ganz heran, schon erklärt Disney die Saison für eröffnet und zeigt diesen optisch außergewöhnliche Adaption der viel geliebten Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens. Dieselbe Performance-Capture Methode, die effektvoll in Beowulf und Polar Express genutzt wurde, erzeugt eine beinahe perfekte Mischung aus Optik und Herz. Es ist auch eine Erinnerung daran, dass Dickens Geschichte wirklich düster und gruselig war. In anderen Worten: Weihnachten kommt diesmal früher. Nicht verpassen.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] Vorlagengenaue Adaption der berühmten Weihnachtsgeschichte, deren Potenzial durch die grausige Animation immer wieder erfolgreich verschenkt wird. Jim Carrey und die weihnachtliche Musik Alan Silvestris überzeugen, doch Robert Zemeckis kann auch in seinem dritten Motion-Capture-Spektakel keine überzeugenden Argumente für die hölzerne Technik vorbringen. Und wirkliche Weihnachtsstimmung möchte Anfang November auch noch nicht aufkommen.
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Kommentare (55) — Film: Eine Weihnachtsgeschichte
Kommentar schreibenShyguy82 2011/12/27 17:17:20
Kommentar löschenbei diesem film kommt absolut keine weihnachtsstimmung auf,
passt garnicht zu disney,viel zuviel schnelle aktion...
kann mich einigen kritikern nur anschliessen,
der 2te geist nervt total mit seiner lache und
der 3te ist eine wes craven version...
kein film für kinder...
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Janus Winter 2011/12/27 02:58:20
Kommentar löschenWarum in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah. In diesem Fall heißt das Gute DIE MUPPETS WEIHNACHTSGESCHICHTE, die einfach weiterhin unübertroffen bleibt. Wer daran zweifelt, kann sich diese grausam schlechte Computeranimation antun, die vom ersten Bild an versagt. Da kann man noch so große Namen einkaufen. Es sieht selten Scheiße, selten dämlich und selten billig aus. Und so toll ist weder die Story noch irgendetwas, das diesen Schund irgendwie rechtfertigen kann. Ein Rohrkrepierer!
Bunnyfaktor: 0 (das gabs noch nie!)
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theProphet 2011/12/05 18:04:11
Kommentar löschenIch weiss wirklich nicht was so viele dem "Performance-Capturing-Verfahren" entgegenzusetzen haben, Disney beziehungsweise Robert Zemeckis ist es hier gelungen, eine wahrhaft andere Interpretation von Charles Dickens Klassiker zu bringen.
Die Altersfreigabe trügt, der Film ist inhaltlich nicht ganz so harmlos, wie es das bunte Disney-Logo zu erwarten lässt, durchaus als "gruselig" zu bezeichnen.Grosses Lob an Jim Carrey der den geizigen Mr. Scrooge glaubwürdig auf die Leinwand bringt. Besonders im Orginalton kommt man in den Genuss eines wirklich knarzigen viktorianischen Englischs. Auftakt zu Weihnachten!
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Spielberg_Fan 2011/12/02 15:15:27
Kommentar löschenRobert Zemeckis und sein nerviges Motion Capturing-Verfahren. Auch „Eine Weihnachtsgeschichte“ wurde davor nicht verschont. Beinahe hätte Zemeckis diese wunderschöne Geschichte dem Erdboden gleich gemacht. Und zwar nicht nur durch seine animierten Geschöpfe, sondern auch durch eine völlig falsche Herangehensweise an den Filmstoff. Eine Story, die so still und gefühlvoll ist, kann man nicht mit so viel Getöse und Effekthascherei in Szene setzen. Dadurch ging sämtlicher Weihnachtszauber flöten, welcher sich nur in ganz wenigen Einstellung wiederfindet. Einzig der Score von Alan Silvestri schafft es, richtige Weihnachtsatmosphäre zu schaffen. Von der doch relativ prominenten Besetzung darf man sich auch nichts erwarten. Die Seele der Schauspieler wird von ihrem digitalen Ich komplett absorbiert. Egal ob jetzt Namen wie Jim Carry, Gary Oldman oder Bob Hoskins auf der Besetzungsliste stehen, von ihnen hat man nicht wirklich was. Um noch mal auf die Geschichte zurück zu kommen. Zemeckis orientiert sich zwar teilweise etwas genauer an der Buchvorlage als andere Verfilmungen des Stoffes, schafft es dann aber nicht, die Story richtig umzusetzen (das wurde ja in etwa schon oben mal erwähnt).
Somit bleibt „Eine Weihnachtsgeschichte“ nur ein weiterer gescheiterter Kandidat, der dem Capturing-Verfahren zum Opfer fiel. Steven Spielberg bewies ja jüngst, dass man auch mit diesem Verfahren wirklich tolle Abenteuer produzieren kann. Und was Dicken's Klassiker in filmischer Hinsicht betrifft, so bevorzuge ich immer noch „Die Mupptes Weihnachtsgeschichte“.
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MarcelN44 2011/11/28 22:38:48
Kommentar löschenHier kommt wahrlich keine Weihnachtsstimmung auf!
Zwar behaupten die Verantwortlichen in den Extras, dass diese die erste wahre Charles Dickens-Verfilmung sei, wie er sie sich gewünscht haben mag, doch ändert das nichts am mangelnden Unterhaltungswert. Das Motion Capturing lässt zwar die Darsteller (Jim Carrey, Gary Oldman, Bob Hoskins u.a.) durchblitzen, doch ist es mir bis heute ("Tim & Struppi") zu unpersönlich und doch auch zu real (im Gegensatz zu einem "richtigen" Animationsfilm wie "Shrek"). Darüberhinaus ist die Geschichte vom ersten Geist der Weihnacht nichts für Schwerhörige, der zweite nervt durch dauerndes Gelächter und der dritte ist wohl einer Wes Craven-Horrorvorstellung entsprungen. Kein Wunder das "A Christmas Carol" immerhin nur die FSK-Freigabe ab 12 Jahren erhielt.
Bester MoCap-Film bisher: "Der Polarexpress" mit Tom Hanks.
Lieber nochmal die Muppetsversion mit Michael Caine anschauen oder - my favourite - "Die Geister die ich rief" mit Bill Murray. :-)
4,5/10
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guggenheim 2011/11/07 17:11:11
Kommentar löschenIch behaupte einfach mal, dass man diese Geschichte gar nicht brutal verhageln kann, und das ist voll und ganz das Verdienst von Charles Dickens. Aber Zemeckis ist haarscharf daran vorbeigeschrammt, den Weihnachtsklassiker zu versenken. Die Ursachenfindung ist recht schnell abgeschlossen: Wer bei einer Story, die auf Gefühl, leise Töne und tiefe Aussage setzt, dem Krach und der achterbahnartigen Action Vorrang gibt, der hat den Sinn schlicht nicht verstanden. Und der Mehrwert von MoCap, das alles und jeden nur unecht wirken lässt, hat sich mir auch noch nie erschlossen. Ist wohl kostengünstiger als professionelle Maskenbildner zu engagieren.
Es ist einzig Dickens' zu verdanken, dass eine Bewertung über dem Durchschnitt herauskommt, denn, wie bereits erwähnt, seine Weihnachtsgeschichte ist so genial, dass auch weniger fähige Menschen sich äußerst schwertun, sie total verbaselt auf Film zu bannen.
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LowRidah 2011/03/08 19:28:28
Kommentar löschenAnimation: GEIL
Umsetzung: seeehr mangelhaft.
Anfangs wird eine super Atmosphäre aufgebaut, danach durch die (hier leider recht billigen) Sprüche im Jim Carrey Style zerstört.
Dazu kommen dann noch etliche Filmfehler wie:
Jede Nacht kommt ein Geist (meinte der Ankündigungsgeist)
aber tatsächlich kamen sie im Stundentakt!!
Auch was, aber naja, wie gesagt, das einzig gelungene ist die Animation.
Wer ansonsten auf Filme mit ner bekannten, schlecht umgesetzten, vor Filmfehlern strotzenden Story steht, für den sollte der Film ein Must-Have sein ;)
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DeDavid 2011/02/13 14:55:41
Kommentar löschenSeelenloser Neuaufguss des Kinderbuchklassikers aus Charles Dickens Feder.
Lieber nochmal "Die Geister, die ich rief…" mit Bill Murray ansehen. Da ist es immerhin möglich, beherzt zu lachen.
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TinaCocaine 2011/01/06 19:01:59
Kommentar löschenIch bin ja ein Zemeckis-Fan, aber der Film hat mich nen Stück weit enttäuscht! Zwar ist der Film sehr gut animiert, aber die Story wird derart fad erzählt, dass für Emotionen keinerlei Platz ist...Da lob ich mir "Der kleine Lord". Mir fehlt der Zauber und die Gefühle bei "Eine Weihnachtsgeschichte". Ansonsten alles sehr durchschnittlich und keineswegs ein Film für alle Jahre wieder!
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mikkean 2010/12/24 00:06:18
Kommentar löschenEs wird dunkel und es wird kalt
Da schleicht der Scrooge im Hinterhalt
Er frisst kleine Kinder und ist ein Menschenfeind
Ja, nie war die Weihnacht so gemein
Alle Jahre wieder kommt das Christuskind, und genauso regelmäßig wird auch der Mythos vom fiesen Mr. Scrooge neuaufgelegt. So viele haben sich schon darin versucht, dem Dickens-Klassiker Leben einzuhauchen - ob in traditioneller Weise, ob als Muppets-Spektakel (eine der besten Fassungen überhaupt!) oder herrlich modern wie "Scrooged." Tja, oder so wie es eben Robert Zemeckis so anpackte. Als zeitgemäßes Trick-Spektakel, mit Performance Capture-Verfahren, aus dem Rechner gezogen und im Kino sogar in 3D. Wow, das klingt auf dem Papier ja nach einem richtig fetten Festtags-Braten. Ist aber doch eher Pustekuchen als neuer Thron-Anwärter. Denn Zemeckis verhebt sich in mehr als nur einem Belang. Da wäre zunächst das große Defizit seiner technischen Grundlage - seit "Der Polar-Express" und "Beowulf" nur mäßig behoben. Die Figuren sind einfach zu steril und können, bei aller Perfektion, nur leidlich begeistern und mitreißen. Im Kinosaal war ich noch mehr geblendet von den tollen Kamera-Fahrten, aber matt ist dieser sauteure Animations-Film halt immer nur irgendwie ein ... Animations-Film. Umso enttäuschender, da sich hier Jim Carrey, Gary Oldman oder auch Robin Wright Penn hier ins Zeug legen. Vielleicht war es auch der Vorsatz, seine(n) Star(s) in wirklich jeder Reinkarnation auch so aussehen zu lassen. Aber das ist Ansichtssache. Was die Geschichte angeht, bei einem Klassiker kann man ja nichts falsch machen. Zemeckis traut sich nicht, etwas zu verändern und zitiert den Originaltext - bin zwar Nichtkenner, hab aber hier und da nachgelesen. Und die Atmosphäre ist eigentlich auch schön gruselig, der Scrooge in dieser Fassung ist eine komische Mischung aus Cartoon-Figur und Schreckgespenst - ein fast schon schauerlicher Anblick. Zumindest für die Kleinsten. Aber auch der Stil der Erzählung ist so gesehen Lichtjahre von der "Beowulf"-Katastrophe entfernt, einfach besser. Denn es geht düster zu und so wird auch gesprochen, da ist kein Platz für allzu fröhlichen Gesang. Doch auch hier gilt: War so schon mal da und wird auch durch die Technik letztlich nur leidlich interessanter. Immerhin ist der Film ein Jahr alt und wurde noch nicht in die alljährliche Sende-Routine zu den Festtagen aufgenommen. Da kann man schon mal einen Blick riskieren.
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stuforcedyou 2010/12/26 00:09:22
Antwort löschenWar mir zu seelenlos. Ich bleib bei der Muppets-Version.
m.laterne 2011/01/07 09:48:48
Antwort löschenEigentlich wars nur ne virtuelle Phantasialand-Achterbahnfahrt. Die Geschichte wurde übelst schnell runtergelabert und Stimmung kam nur in den ersten 10 Minuten ansatzweise auf.
m.laterne 2010/11/29 06:52:37
Kommentar löschenFaszination über die Effekte und Details der Animationen folgen Ernüchterung und schließlich Entäuschung über die dünn erzählte wie auch emotionslos dargestellte Geschichte.
Ich hatte mir letztes Jahr vorgenommen den Streifen in 3D im Kino zu betrachten. Daraus wurde aber nix, so habe ich es diesmal mit der Blueray gehalten und den Film im heimischen Kino nachgeholt.
Und zu anfang hatten mich die Animationen auch total überzeugt. Es kam richtig Vorfreude auf wie es weiter aussehen wird. Die Geschichte kennt man ohnehin zu genüge um auch vergleichen zu können. Aber was dann verstärkt auffiel waren die ausufernden Kamerafahrten, Blickwinkel und Perspektiven, welche eindeutig auf die 3D-Technik zugeschnitten waren. Grundsätzlich habe ich nichts gegen solche Spielereien. Aber ohne 3D wirkte es etwas zu viel. Und die Geschichte wurde dadurch ohnehin nicht vorangetrieben. Im Gegenteil. Diese wurde so kurz und straff gehalten, dass es gar nicht möglich war Scrooge zu verachten oder den kleinen Timmy lieb zu gewinnen. Das wäre mir zwar auch in einer anspruchsvolleren Verfilmung schwer gefallen, aber so blutleer und oberflächlich, wie in Zemeckies Film ist es mir noch nie untergekommen. Dabei kann er eigentlich Charaktere ausarbeiten. Forrest Gump sei als Beispiel genannt aber sogar Polar Express war bewegender als dieser effekteüberladene Blender. Und genau das ist so schade. Hatte Zemecki sich doch in Beowulf austoben können dachte ich, hier wird wieder mehr erzählt. Tja, falsch gedacht. Was der Regisseur da verzapft hat war Humbug.
Aber da ja bald sein Animationsstudio vor die Hunde geht, ist es vielleicht möglich, das sich Zemecki wieder den Schauspielern aus Fleisch und Blut widmet. Zu wünschen wäre es.
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nick-pulina 2010/11/28 12:53:46
Kommentar löschenDie wohle beste Verfilmung der Geschichte von Charles Dickens. Auch mal eine Interprätation die nichts für kleine Kinder ist. Wirklich echt sehr gut gemacht!
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Laurini 2011/12/06 00:29:44
Antwort löschenInterpretation ;)
Padder 2010/11/23 20:55:28
Kommentar löschenMan sieht dem Film an jeder Stelle an, das er klar für den 3D-Markt produziert wurde. Viele Szenen empfinde ich storytechnisch für überflüssig und denke sie sind nur zugunsten des 3D-Effekts im Film gelandet. Genau dieser Aspekt stört mich extrem an diesem 3D-Hype!
Alles in allem aber immer noch eine schöne Geschichte, mit einem noch schöneren Bild der blu-ray!
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stuforcedyou 2010/11/08 15:07:28
Kommentar löschenBereits zum dritten Mal hantiert Robert Zecmkis mit dem Verfahren des Motion Capturing und bereits zum dritten Mal geht er damit ordentlich baden. Dabei ist die winterliche Welt des London um 1848 durchaus stimmig und technisch wirklich beeindruckend gelungen. Der Film versteht es detailverliebte Szenen zu generieren, doch auch der schönsten und perfekt am PC ausgerechneten Szene fehlt es an Leben. Alles wirkt fremdartig leb- und auch lieblos. Die Figuren sollen individuell wirken, verkommen aber trotz realistischen Gestiken und Mimiken zu blassen Marionetten. Das Zemeckis viele Darsteller doppelt und dreifach besetzte gipfelt, zumindest in der deutschen Fassung, in ein unschönes Stimmenchaos.
Die Geschichte, die Zemeckis hier erzählt, ist der Weihnachtsklassiker schlechthin und er versucht ihn so originalgetreu wie möglich nachzuerzählen. Doch weder der eingestreunte Witz, noch die Dramatik kann so recht überzeugen. Natürlich weiß man wie die Geschichte ausgeht, sie wurde ja unzählige Male bereits verfilmt - einmal sogar mit den Muppets, mein persönlicher Favorit. Vielleicht vertraute Zemeckis deshalb auf großes Spektakel und lässt Scrooge irrwitzige Rutschpartien und rasante Raketenflüge durchleben? Doch es ändert nichts daran, dass diese Version des klassischen Stoffes zu den Schlechteren gehört. Eher im Gegenteil. Gerade dieser hochgezüchtete Effekte-Radau stört. Er wirkt, genau wie die „toten“ Figuren, wie ein Fremdkörper in der Geschichte und vernichtet jeden kleinsten Krümel von weihnachtlicher Atmosphäre.
Früher wurde George A. Romero wegen seiner Filme auch als „Herr der Untoten“ bezeichnet. Nach Zemeckis dritten Motion Capturing Werk, das wie die anderen auch, hauptsächlich wegen „toter“ Figuren auffällt, ernenne ich ihn hiermit zum „Herrn der Toten“. Fröhliche Weihnachten.
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annaberlin 2010/11/08 10:03:26
Kommentar löschenStatt unzähliger und unnötiger Verfolgungsjagden und Rutschpartien hätte Disney hier mehr Herz in die Story fließen lassen müssen. Vielleicht sagt der Film einem 8jährigen zu, der noch nie 3D gesehen hat und sich über die Effekte freut. Auf DVD entfällt dieser Aspekt nun ganz und übrig bleibt ein Haufen unermesslicher Produktionsgelder, den Disney besser in ein anderes Projekt investiert hätte. Richtig schlecht ist der Film nicht - aber vollkommen überflüssig und effekthascherisch.
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samploo 2010/10/11 23:53:00
Kommentar löschenDie altbewährte Geschichte wurde gut eingefangen, ist mit tollen Darstellern besetzt und zudem punktet der Film durch seine Optik und Detailverliebtheit (die Stadt sieht einfach absolut klasse aus).
Ich verstehe nicht, weshalb der Film so schlecht aufgenommen wird bzw. wurde. Die Geschichte ist sicher fuer so gut wie Niemanden neu, Kitsch kann man ihr auch nicht absprechen, aber das weiß man doch im Voraus.
Fuer mich jedenfalls haben sich die 95 Minuten gelohnt und das Ziel eines jeden Weihnachtsfilms (zumindest in Weihnachtsstimmung geraten oder sogar in eine magische Stimmung verfallen) wurde hier vollends erfuellt.
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TheJoker 2010/05/21 04:17:14
Kommentar löschenWer auf dem Filplakat Jim Carrey ließt, denkt sich wahrscheinlich direkt: Aha, eine Komödie. Aber weit gefehlt. Zemeckis setzt hier verstärkt auf Action und Grusel, was überhaupt nicht negativ gemeint ist. Die Animationen haben mich auch ziemlich überzeugt, Carrey sowie Oldman konnten die Emotionen und die Tragik stets super rüberbringen. Hätte den Film gern in 3D gesehen, dann wär vielleicht noch ein Pünktchen Luft nach oben gewesen, jedoch wollte der letzte Funke, um mich zu überzeugen, einfach nicht überspringen. Also ganz nette Geschichte, super zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit, jedoch hat sie mich emotional kein Stück berührt....
Trotzdem auf jeden Fall einen Blick wert, vor allem in der Originalsyncro, da Carrey, der ja mehrere Rollen gleichzeitig spielt, jedem Charakter eine etwas andere Stimme bzw Dialekt gibt.
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TheJoker 2011/03/31 20:10:17
Antwort löschenDas denke ich eigentlich nicht. Emotionen haben ja nichts mit der Häufigkeit des Sehens zu tun (Ich kann zB noch 100 Mal "Magnolia" schauen, und bin immer noch jedesmal total sprachlos am Ende!). Und auch nichts mit Überraschungen. Und das ich bei der Weihnachtsgeschichte keine Überraschungen erwarten kann, ist vorher klar ;-) Es liegt einfach an der Erzählart bzw Struktur. Die Weihnachtsstimmung kommt einfach nicht auf....Aber trotzdem sehenswert
1oOwaCk 2010/04/06 00:40:02
Kommentar löschenDisney verkommt immer mehr zu einem Konzern, der Düsteres und Negatives verkörpert und celebriert, als das positive Leuchten, dass er früher einmal verströmte. Mir egal, ob ich jetzt kitschig kling. Aber die letzten Filme, die Disney in die Welt warf, hatten nichts mehr von dem früheren Charme.
Ich hatte mir erhofft in "Disneys A Christmas Carol" wieder den Glanz zu sehen, für den ich Disney liebte. Doch leider wurde ich schwer enttäuscht. Alles blieb dunkel gehalten. Die Geister waren eher gruselig, als dass man das Gefühl hatte sie hätten etwas positives im Sinn. Und eigentlich sollten sie das doch auch. Immerhin wollen sie den bösen Scrooge in einen netten Menschen verwandeln. Irgendwie find ich das alles mehr als nur ironisch. Technisch hatte der Film echt was drauf. Aber i.wie blieb die Optik dabei auf der Strecke; die Gesichter hatten nichts liebevolles an sich. Überhaupt fehlte dem Ganzen das Herz!
Disney schaffte es einst Kindern eine positive und glückliche Fantasiewelt zu erschaffen. Davon ist heute nichts mehr zu sehen. Mittlerweile überdenke ich meine Sichtweise. Keinen einzigen der neuen Filme würde ich meinen Kindern vorsetzen.
Schade. Unsagbar schade.
Da bleib ich lieber bei der Verfilmung mit Patrick Stewart! Meiner Meinung nach immer noch die Beste.
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Sanylein 2010/03/25 10:14:54
Kommentar löschenWar total begeistert von dem Film, hätte ihn auch gerne in 3D gesehen, hatte aber leider nicht die möglichkeit. Gehört jetzt definitiv zu meinen Lieblings-Weihnachts-Filmen.
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fburges 2010/01/17 18:28:31
Kommentar löschenDieser Film hat meine Erwartungen in keiner Weise erfüllt!
Die Geschichte ist haargenau die gleiche, die man schon unglaublich oft gesehen hat, nur in einer merkwürdig abgespeckten Version!
Entweder gibt man sich Dickens ursprünglicher Geschichte ganz hin oder gar nicht, das ist zumindest meine Meinung!
So kam es, dass ich mich schon alleine storytechnisch sehr gelangweilt habe.
Die Eckpfeiler dürften jedem bekannt sein und ich konnte keinerlei andersartige Highlights erkennen.
Somit sollte das Hauptaugenmerk wohl deutlich auf den Effekten liegen.
Dies gelang meiner Meinung nach ebenfalls in keinster Weise.
Die 3D Technik wirkt gewollt, aber nicht wirklich innovativ.
Nicht vergleichbar mit Avatar und selbst "My bloody Valentine" fand ich noch wesentlich besser.
Irgendwie erinnerte mich das ganze eher an die Technik der guten alten rot-grün Brille von früher.
Von mir gibts keine Empfehlung!
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