Eine Weihnachtsgeschichte
edit edit group membershipsA Christmas Carol, US 2009
Kinostart: 05.11.2009, Laufzeit 96 Minuten.
Wie jeden Tag zeigt sich Ebenezer Scrooge auch am Heiligen Abend als Geizhals und Misanthrop, ob er nun seinen getreuen Buchhalter anblafft oder seinen gut gelaunten Neffen. Wenig später begegnet er dem Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Joseph Marley, der im Jenseits den Preis für seine Herzlosigkeit bezahlt. Marley, der Scrooge ein ähnliches Schicksal ersparen möchte, erzählt ihm, dass er von drei… — Mehr
Wie jeden Tag zeigt sich Ebenezer Scrooge auch am Heiligen Abend als Geizhals und Misanthrop, ob er nun seinen getreuen Buchhalter anblafft oder seinen gut gelaunten Neffen. Wenig später begegnet er dem Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Joseph Marley, der im Jenseits den Preis für seine Herzlosigkeit bezahlt. Marley, der Scrooge ein ähnliches Schicksal ersparen möchte, erzählt ihm, dass er von drei Geistern Besuch bekommen wird. Und in der Tat: Die Geister der vergangenen, gegenwärtigen und künftigen Weihnacht entführen den alten Scrooge auf eine Reise, die ihm letztendlich die Augen öffnet. Dabei wird er mit Wahrheiten konfrontiert, die er am liebsten verleugnen möchte, doch er muss sein Herz öffnen und seinen jahrelangen Groll ablegen, bevor es zu spät ist.
HandlungLondon, Ende des 19. Jahrhunderts: Der alte Ebenezer Scrooge (Jim Carrey) ist ein unverbesserlicher Geizhals. Auch Weihnachten ist für ihn nichts als ein Ärgernis. Da erscheint ihm am Heiligen Abend sein verstorbener Kompagnon Marley (Gary Oldman), der früher selbst ein eiskalter Geschäftsmann war und es nun bitter bereut.
Er prophezeit Scrooge ein düsteres Ende für den Fall, dass er seinen Lebenswandel nicht grundlegend ändert. In dieser Nacht wird Scrooge von den Geistern der Weihnacht heimgesucht, die ihn mit der eigenen Herzlosigkeit konfrontieren und zur Umkehr auffordern, bevor es zu spät ist …
HintergründeMit Disneys Eine Weihnachtsgeschichte zeigt Kinovisionär Robert Zemeckis (Forrest Gump, Der Polarexpress) einmal mehr seinen Hang zum Außergewöhnlichen – auch in technologischer Hinsicht. Produziert mit der bahnbrechenden Motion-Capture-Technologie, spielt Komödien-Star Jim Carrey (Bruce Allmächtig, Der Ja-Sager) in der spektakulären Neuverfilmung des Klassikers von Charles Dickens sieben Hauptrollen selbst und wird dabei unterstützt von Charakterdarstellern wie Colin Firth (Mamma Mia!), Robin Wright Penn (Message in a Bottle) und Gary Oldman (The Dark Knight) – natürlich auch in Disney Digital 3D!
QuellenPressematerial von Disney
Weiterführende Informationen
Filmkritik zu Eine Weihnachtsgeschichte auf KultHit.de
Disney’s Weihnachtsgeschichte auf moviepilot.de
Disney’s Weihnachtsgeschichte – Trailer auf moviepilot.de
DISNEYS EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE – Pressespiegel auf film-zeit.de
DISNEYS EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE – Trailer auf film-zeit.de
- Cast
- Jim Carrey, Steve Valentine, Ron Bottitta, Sammi Hanratty, Julian Holloway, Michael J. Fox — Mehr
- Regisseur
- Robert Zemeckis
- Autor
- Robert Zemeckis
- Genre
- Komödie, Fantasyfilm, Drama, Computeranimation
- Zeit
- 19. Jahrhundert, Morgen, Nacht, Weihnachten
- Ort
- London
- Handlung
- Angestellter, Armut, Behinderung, Bekehrung, Bettler, Feier, Geist, Geiz, Krankheit, Truthahn, Weihnachten
- Stimmung
- Berührend, Geistreich, Witzig
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Kritiker — Film: Eine Weihnachtsgeschichte
Eine Weihnachtsgeschichte ist leider eine Themaverfehlung. Der Klassiker von Charles Dickens, hier als mitunter gruseliges 3D-Spektakel umgesetzt, läßt den Zuschauer kalt. Es ist Robert Zemeckis nicht gelungen "den Geist der Weihnacht" einzufangen und die Herzen der Zuschauer zu rühren und die Tränchen kullern zu lassen. Im Stil von "Polarexpress" animiert, ist die vorliegende Verfilmung zwar noch etwas fürs Auge, aber leider nichts fürs Herz. Als Komödie enthält sie nicht genug Witz. Jim Carrey nimmt man erfreulicherweise (insbesondere in der deutschen Synchro) kaum wahr.
Für das Publikum ab 6 Jahren, könnten die Geister mitunter die eine oder andere schlaflose Nacht mit sich bringen. Die erwachsenen Zuschauer werden sich zwar an der interessanten Umsetzung der Geister freuen, aber das Fehlen der emotionalen Ebene bemerken. ET war ein toller Film, also gibt es noch einen Extrapunkt dafür, dass Scrooge vor dem Mond vorbeifliegt.
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Der Film lässt traditionelle Animation ungenutzt indem er sie zu realistisch zu machen versucht und raubt den Darstellern gleichzeitig ihre volle Pallette an Gesichtsausdrücken durch die von Regisseur Robert Zemecki gewählte Performance-Capture Technik. Charles Dickens's Novelle wurde zu einem Jahrmarkt-Vergnügen verunstaltet, wo Scrooge durch die Straßen von London segelt und halb bis zum Mond aufsteigt, nur weil es ihm die Technologie jetzt erlaubt. Der Griesgram - also jeder. der die früheren Fimversionen bevorzugt – wird sich abwenden, während die Kiddies hinter ihren 3D-Brillen Ooooh und Aaah machen werden – und Disney so ein schönes, vorweihnachtliches Geldgeschenk bescheren werden.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare — Ganz gut 6.7
TheJoker 2010/05/21 04:17:14
Kommentar löschenWer auf dem Filplakat Jim Carrey ließt, denkt sich wahrscheinlich direkt: Aha, eine Komödie. Aber weit gefehlt. Zemeckis setzt hier verstärkt auf Action und Grusel, was überhaupt nicht negativ gemeint ist. Die Animationen haben mich auch ziemlich überzeugt, Carrey sowie Oldman konnten die Emotionen und die Tragik stets super rüberbringen. Hätte den Film gern in 3D gesehen, dann wär vielleicht noch ein Pünktchen Luft nach oben gewesen, jedoch wollte der letzte Funke, um mich zu überzeugen, einfach nicht überspringen. Also ganz nette Geschichte, super zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit, jedoch hat sie mich emotional kein Stück berührt....
Trotzdem auf jeden Fall einen Blick wert, vor allem in der Originalsyncro, da Carrey, der ja mehrere Rollen gleichzeitig spielt, jedem Charakter eine etwas andere Stimme bzw Dialekt gibt.
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1oOwaCk 2010/04/06 00:40:02
Kommentar löschenDisney verkommt immer mehr zu einem Konzern, der Düsteres und Negatives verkörpert und celebriert, als das positive Leuchten, dass er früher einmal verströmte. Mir egal, ob ich jetzt kitschig kling. Aber die letzten Filme, die Disney in die Welt warf, hatten nichts mehr von dem früheren Charme.
Ich hatte mir erhofft in "Disneys A Christmas Carol" wieder den Glanz zu sehen, für den ich Disney liebte. Doch leider wurde ich schwer enttäuscht. Alles blieb dunkel gehalten. Die Geister waren eher gruselig, als dass man das Gefühl hatte sie hätten etwas positives im Sinn. Und eigentlich sollten sie das doch auch. Immerhin wollen sie den bösen Scrooge in einen netten Menschen verwandeln. Irgendwie find ich das alles mehr als nur ironisch. Technisch hatte der Film echt was drauf. Aber i.wie blieb die Optik dabei auf der Strecke; die Gesichter hatten nichts liebevolles an sich. Überhaupt fehlte dem Ganzen das Herz!
Disney schaffte es einst Kindern eine positive und glückliche Fantasiewelt zu erschaffen. Davon ist heute nichts mehr zu sehen. Mittlerweile überdenke ich meine Sichtweise. Keinen einzigen der neuen Filme würde ich meinen Kindern vorsetzen.
Schade. Unsagbar schade.
Da bleib ich lieber bei der Verfilmung mit Patrick Stewart! Meiner Meinung nach immer noch die Beste.
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Sanylein 2010/03/25 10:14:54
Kommentar löschenWar total begeistert von dem Film, hätte ihn auch gerne in 3D gesehen, hatte aber leider nicht die möglichkeit. Gehört jetzt definitiv zu meinen Lieblings-Weihnachts-Filmen.
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Eine Weihnachtsgeschichte wird von der moviepilot community mit 7 von 10 Punkten auf Grundlage von 424 Bewertungen und 47 Nutzerkritiken bewertet.

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Jede der drei Episoden besitzt eine je eigene Anmutung: Weil der Geist der vergangenen Weihnacht als Kerze mit leuchtendem Feuer dargestellt wird, fällt das Produktionsdesign dementsprechend hell aus. Die durch die lebendige Musik unterstützten Kamerafahrten durch die Straßen Londons und auf dem Land sind rasant gestaltet. Der Geist der gegenwärtigen Weihnacht erscheint jedoch als auf einem Berg Weihnachtsgeschenke ruhender Riese. Der ihn und Scrooge umgebende Raum bewegt sich, der Fußboden öffnet sich, damit der alte Pfennigfuchser die Welt betrachten kann, die sich jedoch nicht mehr so hell wie in der ersten Episode zeigt. Es geht immer surrealer zu, bis mit dem Tod des Geistes der gegenwärtigen Weihnacht die hässlichen Kinder der Menschen „Unwissenheit“ und „Mangel“ zum Vorschein treten. Noch düsterer geht es im dritten Kapitel zu, bis in der Dunkelheit nur noch die roten Augen der Pferde leuchten, die den Leichenwagen ziehen. „Disneys Eine Weihnachtsgeschichte“ ist als 3-D-Film konzipiert. Deshalb gehören blitzschnelle Kamerafahrten, aufsehnerregende Perspektiven mit ungewohnten Raumeffekten wesentlich zur Dramaturgie eines Filmes, der wegen seiner Düsterheit unzweifelhaft kein Kinderfilm ist.
Getreu der Buchvorlage handelt Robert Zemeckis Film von Erlösung durch Umkehr. Im Angesicht des Todes ergreift der kaltherzige Ebenezer Scrooge seine zweite Chance, und ändert sich. Das letzte animierte Bild verschmilzt erneut mit John Leechs berühmter Abbildung in Dickens’ Erzählung. Es zeigt einen geläuterten, lebensfrohen und menschenfreundlichen Scrooge.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten