Eine Weihnachtsgeschichte

A Christmas Carol (2009), US Laufzeit 96 Minuten, FSK 12, Animationsfilm, Drama, Fantasyfilm, Komödie, Kinostart 05.11.2009

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5.4
Kritiker
13 Bewertungen
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6.5
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75 Kommentare
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von Robert Zemeckis, mit Jim Carrey und Steve Valentine

In Robert Zemeckis Eine Weihnachtsgeschichte bekommt Jim Carrey Ärger mit Geistern, die er niemals rief.

Wie jeden Tag zeigt sich Ebenezer Scrooge (Jim Carrey) auch am Heiligen Abend als Geizhals und Misanthrop – ob er nun seinen getreuen Buchhalter anblafft oder seinen gut gelaunten Neffen. Wenig später begegnet er dem Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Joseph Marley (Gary Oldman), der im Jenseits den Preis für seine Herzlosigkeit bezahlt. Marley, der Scrooge ein ähnliches Schicksal ersparen möchte, erzählt ihm, dass er von drei Geistern Besuch bekommen wird. Und in der Tat: Die Geister der vergangenen, gegenwärtigen und künftigen Weihnacht entführen den alten Scrooge auf eine Reise, die ihm letztendlich die Augen öffnen soll. Dabei wird er mit Wahrheiten konfrontiert, die er am liebsten verleugnen möchte, doch er muss sein Herz öffnen und seinen jahrelangen Groll ablegen, bevor es zu spät ist.

Hintergrund & Infos zu Eine Weihnachtsgeschichte
In Disneys Eine Weihnachtsgeschichte zeigt Kinovisionär Robert Zemeckis (Forrest Gump, Der Polarexpress) einmal mehr seinen Hang zum Außergewöhnlichen, auch in technologischer Hinsicht. Produziert mit der bahnbrechenden Motion-Capture-Technologie, spielt Komödien-Star Jim Carrey (Bruce Allmächtig, Der Ja-Sager) in der spektakulären Neuverfilmung des Klassikers von Charles Dickens sieben Hauptrollen selbst und wird dabei unterstützt von Charakterdarstellern wie Colin Firth (Mamma Mia!), Robin Wright (Message in a Bottle – Der Beginn einer großen Liebe) und Gary Oldman (Dame König As Spion) – natürlich auch in Disney Digital 3D.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (8) — Film: Eine Weihnachtsgeschichte

Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] Als Wehrmutstropfen bleibt nur, dass „Eine Weihnachtsgeschichte“ sich in all den entfesselten Kamerafahrten zu derart vielen Effektspielereien hinreißen lässt, dass die Handlung manchmal ihre Konzentration verliert und die Seele des Ganzen überdeckt zu werden droht. Trotzdem ist die animierte Disney-Variante eine mehr als brauchbare, liebevolle und vor allem toll besetzte Verfilmung der berühmten Festtagsliteratur.

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José Garcia: Textezumfilm

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8.0Ausgezeichnet

Jede der drei Episoden besitzt eine je eigene Anmutung: Weil der Geist der vergangenen Weihnacht als Kerze mit leuchtendem Feuer dargestellt wird, fällt das Produktionsdesign dementsprechend hell aus. Die durch die lebendige Musik unterstützten Kamerafahrten durch die Straßen Londons und auf dem Land sind rasant gestaltet. Der Geist der gegenwärtigen Weihnacht erscheint jedoch als auf einem Berg Weihnachtsgeschenke ruhender Riese. Der ihn und Scrooge umgebende Raum bewegt sich, der Fußboden öffnet sich, damit der alte Pfennigfuchser die Welt betrachten kann, die sich jedoch nicht mehr so hell wie in der ersten Episode zeigt. Es geht immer surrealer zu, bis mit dem Tod des Geistes der gegenwärtigen Weihnacht die hässlichen Kinder der Menschen „Unwissenheit“ und „Mangel“ zum Vorschein treten. Noch düsterer geht es im dritten Kapitel zu, bis in der Dunkelheit nur noch die roten Augen der Pferde leuchten, die den Leichenwagen ziehen. „Disneys Eine Weihnachtsgeschichte“ ist als 3-D-Film konzipiert. Deshalb gehören blitzschnelle Kamerafahrten, aufsehnerregende Perspektiven mit ungewohnten Raumeffekten wesentlich zur Dramaturgie eines Filmes, der wegen seiner Düsterheit unzweifelhaft kein Kinderfilm ist.

Getreu der Buchvorlage handelt Robert Zemeckis Film von Erlösung durch Umkehr. Im Angesicht des Todes ergreift der kaltherzige Ebenezer Scrooge seine zweite Chance, und ändert sich. Das letzte animierte Bild verschmilzt erneut mit John Leechs berühmter Abbildung in Dickens’ Erzählung. Es zeigt einen geläuterten, lebensfrohen und menschenfreundlichen Scrooge.

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sushi25: movie-fan.de

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2.5Ärgerlich

Eine Weihnachtsgeschichte ist leider eine Themaverfehlung. Der Klassiker von Charles Dickens, hier als mitunter gruseliges 3D-Spektakel umgesetzt, läßt den Zuschauer kalt. Es ist Robert Zemeckis nicht gelungen "den Geist der Weihnacht" einzufangen und die Herzen der Zuschauer zu rühren und die Tränchen kullern zu lassen. Im Stil von "Polarexpress" animiert, ist die vorliegende Verfilmung zwar noch etwas fürs Auge, aber leider nichts fürs Herz. Als Komödie enthält sie nicht genug Witz. Jim Carrey nimmt man erfreulicherweise (insbesondere in der deutschen Synchro) kaum wahr.

Für das Publikum ab 6 Jahren, könnten die Geister mitunter die eine oder andere schlaflose Nacht mit sich bringen. Die erwachsenen Zuschauer werden sich zwar an der interessanten Umsetzung der Geister freuen, aber das Fehlen der emotionalen Ebene bemerken. ET war ein toller Film, also gibt es noch einen Extrapunkt dafür, dass Scrooge vor dem Mond vorbeifliegt.

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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3.5Schwach

Der Film lässt traditionelle Animation ungenutzt indem er sie zu realistisch zu machen versucht und raubt den Darstellern gleichzeitig ihre volle Pallette an Gesichtsausdrücken durch die von Regisseur Robert Zemecki gewählte Performance-Capture Technik. Charles Dickens's Novelle wurde zu einem Jahrmarkt-Vergnügen verunstaltet, wo Scrooge durch die Straßen von London segelt und halb bis zum Mond aufsteigt, nur weil es ihm die Technologie jetzt erlaubt. Der Griesgram - also jeder. der die früheren Fimversionen bevorzugt – wird sich abwenden, während die Kiddies hinter ihren 3D-Brillen Ooooh und Aaah machen werden – und Disney so ein schönes, vorweihnachtliches Geldgeschenk bescheren werden.

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Edward Douglas: ComingSoon.net Edward Douglas: ComingSoon.net

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8.0Ausgezeichnet

Charles Dickens' Klassiker wurde so oft verfilmt, dass es Robert Zemeckis größtes Problem war, den Zuschauern etwas Neues zu bieten, um seinen Film hervorstechen zu lassen. Es lässt sich darüber streiten, ob er dies geschafft hat. Immerhin zeigt er einen visuell fantastischen Film, der von der Performance-Capture Methode profitiert und gleichzeitig nah am literarischen Original bleibt. Die darstellerischen Leistungen sind hervorragend, obwohl Jim Carrey nicht das Witzige betont. Die Animation gibt ihm die Möglichkeit, seine Körperlichkeit zu nutzen, um uns einen lebhafteren Scrooge zu zeigen als jemals zuvor.

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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

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8.0Ausgezeichnet

Wenn man ein unterhaltsames Geschichtsstück will, könnte man es viel schlechter treffen als Robert Zemeckis „Weihnachtsgeschichte“, die in den Kinos in 3D läuft. Der Film bleibt lobenswerterweise nah an der literarischen Vorlage, auch im Dialog. Jim Carrey gibt eine energische Performance und bietet eine unterhaltsame Imitation von Alastair Sim als der Weihnachts-Hasser Scrooge. Manch szenische Arbeit, die durch und über das viktiorianische London segelt, ist gar spektakulär. Dennoch war ich weniger beeindruckt von Carreys Darstellung der Geister, vor allem als der Geist der aktuellen Weihnacht.

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David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror

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9.0Herausragend

Die Weihnachtszeit ist noch nicht ganz heran, schon erklärt Disney die Saison für eröffnet und zeigt diesen optisch außergewöhnliche Adaption der viel geliebten Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens. Dieselbe Performance-Capture Methode, die effektvoll in Beowulf und Polar Express genutzt wurde, erzeugt eine beinahe perfekte Mischung aus Optik und Herz. Es ist auch eine Erinnerung daran, dass Dickens Geschichte wirklich düster und gruselig war. In anderen Worten: Weihnachten kommt diesmal früher. Nicht verpassen.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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4.0Uninteressant

[...] Vorlagengenaue Adaption der berühmten Weihnachtsgeschichte, deren Potenzial durch die grausige Animation immer wieder erfolgreich verschenkt wird. Jim Carrey und die weihnachtliche Musik Alan Silvestris überzeugen, doch Robert Zemeckis kann auch in seinem dritten Motion-Capture-Spektakel keine überzeugenden Argumente für die hölzerne Technik vorbringen. Und wirkliche Weihnachtsstimmung möchte Anfang November auch noch nicht aufkommen.

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Kommentare (66) — Film: Eine Weihnachtsgeschichte


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smartyx

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Bewertung3.0Schwach

Sehr schade. Ich hatte mir mehr erwartet - und wurde leider enttäuscht.
Der Teil der 3 Geister ist aus meiner Sicht viel zu dominant und nimmt einen zu großen Platz in der Geschichte ein. Es wirkt manchmal verstörend. Meinen Kindern könnte ich das nicht zeigen.
Die Verwandlung des griesgrämigen Hauptdarstellers kommt viel zu kurz und sollte mehr herausgestellt werden - nicht nur die letzten 5 Minuten des Films.
Da wäre mehr drin gewesen...

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Babztriol

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Bewertung5.0Geht so

Gegen die Weihnachtsgeschichte ansich lässt sich wenig sagen, aber diese Umsetzung fand ich nicht so toll. Jim Carrey mag ich eh nicht, und auch die ganze Optik war zwar chic, aber irgendwie... lieblos? Schade.

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Einar

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Bewertung7.0Sehenswert

Hier treffen zwei Welten auf einander: Ich bin ein sehr großer Freund der Weihnachtsgeschichte von Dickens. Und ich bin ein mindestens genau so großer Kritiker der modernen Computer-Techniken, wie hier Motion-Capture oder 3D-Effekte.

Die positive Aspekte überwiegen aber eindeutig, denn die moralische und fantastische Handlung der Weihnachtsgeschichte wird gut auf diesen Film übertragen. Und auch wenn mir diese Technik nicht zusagt, muss ich zugeben, dass die Effekte mehr als ordentlich waren. Zudem behält man die dunkle Atmosphäre des 19.Jahrhunderts, ein Kinderfilm ist es somit sicherlich nicht, mindestens nicht für kleine Kinder.

So eine Produktion freut mich und es ist bestimmt eine Bereicherung für den Weihnachts-Kanon. Wer diesen Film mag oder aber eine 'bessere' Umsetzung von Dickens sucht: Schaut euch "Micky's Weihnachtsgeschichte" (Mick's Christmas Carol, Disney) an, eine Zeichentrickversion mit Onkel Dagobert als Scrooge (8.0 in meiner Bewertung) - oder aber eine interessante Adaption mit Bill Murray, "Die Geister, die ich rief" (7.5).

Worauf sich der Zemeckis-Film aber berufen darf: Er ist der werkgetreueste!

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knusperzwieback

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Bewertung3.0Schwach

Ich liebe die Realverfilmung. Hier gabs massenhaft SFX aus dem Computer und das wars. Nach dem zweiten Geist hatte ich genug SFX gesehen und hab ausgeschalten weil mich der Film ansonsten völlig kalt gelassen hat.

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L-viz

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Bewertung5.5Geht so

Absolut gelungene Verfilmung der Geschichte in einer Grafik, die neue Maßstäbe zu setzen im Stande ist. Die ein oder andere Actionszene zu lang, aber sonst gibt es nichts zu meckern...außer, dass ich die Weihnachtsgeschichte grundsätzlich nicht mag, weshalb die Punktevergabe dürftig ausfällt.

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Tetsumi

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Bewertung7.5Sehenswert

Das Jim Carrey die Rolle des Ebernerzy Scrooge gewählt wurde, scheint zwar auf den ersten blick etwas ungewöhnlich, da wir ihn eher als hyperaktiven Quatschmeister 5001 kennen, als unangebracht. Doch zeigte er mit The Truman Show oder Bruce Allmächtig das er auch für dramatische Rollen mehr als nur glänzen kann.

Das ganze motion capturing mag zwar auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich sein, verleiht aber im Nachhinein, zusammen mit der dunkel gehaltenen welt, etwas ganz besonderes.

Alles in allem doch eine ordentliche wunderbare WEihnachtsgesichte. Es zwar nicht DIE weihnachtsgesichte aber es ist eine...;)

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cpt. chaos

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Bewertung5.0Geht so

Die altehrwürdige Geschichte lässt Disney im neumodischen Animationsgewand erscheinen. Optisch mitunter allererste Sahne; die Flüge durch die Geschichte gleichen einem herabstürzenden Falken, was das Ganze spektakulär erscheinen lässt und zeitweise war ich auch regelrecht angetan, aber seien wir doch mal ehrlich: Was bei dieser neuartigen Interpretation ganz klar fehlt, ist die Wärme, die sich ums Herz herum ausbreitet!
Und noch was: Die Geister sind doch ein riesengroßer brauner Haufen!!! Die flüsternde Kerze und der dämliche Lachsack – echt voll verkackt! Ach komm, hör mir auf!
Schön mal gesehen zu haben, um die liebgewonnenen alten Streifen noch mehr zu mögen!

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LionelLuthor

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Bewertung6.0Ganz gut

Im ersten Moment war ich vom Film enttäuscht und hätte tatsächlich ,die mir vorhergesagten 5 Punkte vergeben (Das mit den 5 Punkten sah ich erst als ich diesen Kommentar schrieb ,aber hatte die direkt beim gucken im Kopf).
Doch dann ging meine Mutter ans Bücherregal und holte ein Buch hervor, blätterte darin rum und meinte laut: "Eine Weihnachtsgeschchte in Prosa..." Ich fragte nur: "Du hast das Buch?" Als sie mir es gab, sah ich tatsächlich auf dem Cover " Charles Dickens Weihnachtsmärchen".
Also schnell aufgeschlagen und die erste Verwunderung:
Mitten in die Texte sind Zeichnungen eingefügt und ich blickte gerade auf den Geist der Gegenwärtigen Weihnacht und dachte ich gucke nicht richtig, denn die Zeichnung sah aus wie eine gezeichnete Szene aus dem Film! Also schnell noch die Kapitel überflogen und ich stellte fest: Charakterdesign und Texte teilweise genau wie im Film!
Das hatte mich dann doch verwundert. Kannte bisher nur "Die Geister die ich rief" und einen Zeichentrickfilm der auch hier bei MP gelistet ist. Ach und hab die Geschichte mal als Musical vor einigen Jahren gesehen. Dachte also erst ,dass Disney die Story einfach düsterer erscheinen ließ. Aber so muss ich das Disney zugute halten ,dass sie seeeehr werkstreu waren und Dickens Geschichte nicht absichtlich umbauten.( Also direkt von 5 auf 6 Punkte hoch. )
Was mich aber dennoch sehr störte ,waren 3erlei Dinge:

1. Die Optik:
Was mich beim Polarexpress noch immer fasziniert, ist mir hier zu sehr "auf echt"getrimmt. Was nutzen mir Falten im Gesicht, wenn es aber aussieht wie aus Plastik gemacht. Teilweise war es ok, aber bei Großaufnahmen wieder furchtbar.

2. Die 3D-Szenen:
Ich habe den Film nur in 2D gesehen, daher kann ich nicht beurteilen wie gut der 3D- Effekt war. Aber mir waren da zu viele Flug- und Rennszenen, die nichts mit der Story zu tun hatten und mich immer aus derselbigen raus rissen. Zwar könnten diese Szenen vielleicht der Action oder Spannung wegen eingebaut worden sein, aber das glaube ich nicht. Denn spannend war der Film auch so. Daher denke ich eher, dass man ihier der 3D Willen wegen einfach ein paar 3D- Achterbahnfahrten eingebaut hatte.

3. Die Besetzung:
Ich mag Jim Carreysehr. In Komödien sowieso und auch als ernsthafter Schauspieler.
Aber hier fand ich ihn Fehl am Platz. Im ersten Moment macht zwar seine Bestzung Sinn, aber nur ,wenn man es mehr Slapstickhafter und mit mehr Pepp angehen wolle. Aber das passt einfach nicht zum gruseligen Rest des Films und Buches.
Carrey machte ein paar mal Bewegungen und Mimiken , die eindeutig Jim Carrey waren aber nicht ein Scrooge. Fiel mir ein paar mal auf. Das fand ich Schade, weil er andererseits sehr gut die Verzweiflung rüber brachte. Aber das alleine reicht nicht, wenn man nachher wieder den "Clown" macht.

Fazit: Mit einem anderen Hauptdarsteller, einen kleinwenig weniger realistische Perfektion und weniger Achterbahnfahrten, hätte der Film richtig richtig gut werden können.
Nächstes Jahr wird die Realverfilmung mit Patrick Stewart probiert :)

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Uwe B.B.B.

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Bewertung3.0Schwach

Die schlechteste Verfilmung der Weihnachtsgeschichte, die ich kenne, furchtbares Machwerk ohne Herz und ohne Seele.

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uncut123

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Bewertung4.0Uninteressant

da bleibe ich liebensgerne bei murray!

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common350

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Bewertung7.0Sehenswert

Als ich den Film mit... circa 12 Jahren angesehen hab, fand ich den eigentlich ziemlich gut.
Naja, was will man mehr mit 12 außer Action und lautem Geballere. ;)

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Shyguy82

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Bewertung4.0Uninteressant

bei diesem film kommt absolut keine weihnachtsstimmung auf,
passt garnicht zu disney,viel zuviel schnelle aktion...
kann mich einigen kritikern nur anschliessen,
der 2te geist nervt total mit seiner lache und
der 3te ist eine wes craven version...
kein film für kinder...

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Janus Winter

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kein Interesse

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah. In diesem Fall heißt das Gute DIE MUPPETS WEIHNACHTSGESCHICHTE, die einfach weiterhin unübertroffen bleibt. Wer daran zweifelt, kann sich diese grausam schlechte Computeranimation antun, die vom ersten Bild an versagt. Da kann man noch so große Namen einkaufen. Es sieht selten Scheiße, selten dämlich und selten billig aus. Und so toll ist weder die Story noch irgendetwas, das diesen Schund irgendwie rechtfertigen kann. Ein Rohrkrepierer!

Bunnyfaktor: 0 (das gabs noch nie!)

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theProphet

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich weiss wirklich nicht was so viele dem "Performance-Capturing-Verfahren" entgegenzusetzen haben, Disney beziehungsweise Robert Zemeckis ist es hier gelungen, eine wahrhaft andere Interpretation von Charles Dickens Klassiker zu bringen.
Die Altersfreigabe trügt, der Film ist inhaltlich nicht ganz so harmlos, wie es das bunte Disney-Logo zu erwarten lässt, durchaus als "gruselig" zu bezeichnen.Grosses Lob an Jim Carrey der den geizigen Mr. Scrooge glaubwürdig auf die Leinwand bringt. Besonders im Orginalton kommt man in den Genuss eines wirklich knarzigen viktorianischen Englischs. Auftakt zu Weihnachten!

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Uwe B.B.B.

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Es gibt eine einfache Regel: Je ähnlicher eine Animation der Realität ist, um so unangenehmer fällt auf, dass es nur eine Animation ist. Das weiß jeder außer dem doofen Zemeckis.


Spielberg_Fan

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Bewertung5.0Geht so

Robert Zemeckis und sein nerviges Motion Capturing-Verfahren. Auch „Eine Weihnachtsgeschichte“ wurde davor nicht verschont. Beinahe hätte Zemeckis diese wunderschöne Geschichte dem Erdboden gleich gemacht. Und zwar nicht nur durch seine animierten Geschöpfe, sondern auch durch eine völlig falsche Herangehensweise an den Filmstoff. Eine Story, die so still und gefühlvoll ist, kann man nicht mit so viel Getöse und Effekthascherei in Szene setzen. Dadurch ging sämtlicher Weihnachtszauber flöten, welcher sich nur in ganz wenigen Einstellung wiederfindet. Einzig der Score von Alan Silvestri schafft es, richtige Weihnachtsatmosphäre zu schaffen. Von der doch relativ prominenten Besetzung darf man sich auch nichts erwarten. Die Seele der Schauspieler wird von ihrem digitalen Ich komplett absorbiert. Egal ob jetzt Namen wie Jim Carry, Gary Oldman oder Bob Hoskins auf der Besetzungsliste stehen, von ihnen hat man nicht wirklich was. Um noch mal auf die Geschichte zurück zu kommen. Zemeckis orientiert sich zwar teilweise etwas genauer an der Buchvorlage als andere Verfilmungen des Stoffes, schafft es dann aber nicht, die Story richtig umzusetzen (das wurde ja in etwa schon oben mal erwähnt).

Somit bleibt „Eine Weihnachtsgeschichte“ nur ein weiterer gescheiterter Kandidat, der dem Capturing-Verfahren zum Opfer fiel. Steven Spielberg bewies ja jüngst, dass man auch mit diesem Verfahren wirklich tolle Abenteuer produzieren kann. Und was Dicken's Klassiker in filmischer Hinsicht betrifft, so bevorzuge ich immer noch „Die Mupptes Weihnachtsgeschichte“.

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MarcelN44

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Bewertung4.5Uninteressant

Hier kommt wahrlich keine Weihnachtsstimmung auf!

Zwar behaupten die Verantwortlichen in den Extras, dass diese die erste wahre Charles Dickens-Verfilmung sei, wie er sie sich gewünscht haben mag, doch ändert das nichts am mangelnden Unterhaltungswert. Das Motion Capturing lässt zwar die Darsteller (Jim Carrey, Gary Oldman, Bob Hoskins u.a.) durchblitzen, doch ist es mir bis heute ("Tim & Struppi") zu unpersönlich und doch auch zu real (im Gegensatz zu einem "richtigen" Animationsfilm wie "Shrek"). Darüberhinaus ist die Geschichte vom ersten Geist der Weihnacht nichts für Schwerhörige, der zweite nervt durch dauerndes Gelächter und der dritte ist wohl einer Wes Craven-Horrorvorstellung entsprungen. Kein Wunder das "A Christmas Carol" immerhin nur die FSK-Freigabe ab 12 Jahren erhielt.

Bester MoCap-Film bisher: "Der Polarexpress" mit Tom Hanks.

Lieber nochmal die Muppetsversion mit Michael Caine anschauen oder - my favourite - "Die Geister die ich rief" mit Bill Murray. :-)

4,5/10

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guggenheim

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Bewertung5.5Geht so

Ich behaupte einfach mal, dass man diese Geschichte gar nicht brutal verhageln kann, und das ist voll und ganz das Verdienst von Charles Dickens. Aber Zemeckis ist haarscharf daran vorbeigeschrammt, den Weihnachtsklassiker zu versenken. Die Ursachenfindung ist recht schnell abgeschlossen: Wer bei einer Story, die auf Gefühl, leise Töne und tiefe Aussage setzt, dem Krach und der achterbahnartigen Action Vorrang gibt, der hat den Sinn schlicht nicht verstanden. Und der Mehrwert von MoCap, das alles und jeden nur unecht wirken lässt, hat sich mir auch noch nie erschlossen. Ist wohl kostengünstiger als professionelle Maskenbildner zu engagieren.

Es ist einzig Dickens' zu verdanken, dass eine Bewertung über dem Durchschnitt herauskommt, denn, wie bereits erwähnt, seine Weihnachtsgeschichte ist so genial, dass auch weniger fähige Menschen sich äußerst schwertun, sie total verbaselt auf Film zu bannen.

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LowRidah

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Bewertung4.0Uninteressant

Animation: GEIL

Umsetzung: seeehr mangelhaft.

Anfangs wird eine super Atmosphäre aufgebaut, danach durch die (hier leider recht billigen) Sprüche im Jim Carrey Style zerstört.
Dazu kommen dann noch etliche Filmfehler wie:

Jede Nacht kommt ein Geist (meinte der Ankündigungsgeist)

aber tatsächlich kamen sie im Stundentakt!!
Auch was, aber naja, wie gesagt, das einzig gelungene ist die Animation.

Wer ansonsten auf Filme mit ner bekannten, schlecht umgesetzten, vor Filmfehlern strotzenden Story steht, für den sollte der Film ein Must-Have sein ;)

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DeDavid

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Bewertung2.5Ärgerlich

Seelenloser Neuaufguss des Kinderbuchklassikers aus Charles Dickens Feder.

Lieber nochmal "Die Geister, die ich rief…" mit Bill Murray ansehen. Da ist es immerhin möglich, beherzt zu lachen.

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TinaCocaine

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Bewertung5.0Geht so

Ich bin ja ein Zemeckis-Fan, aber der Film hat mich nen Stück weit enttäuscht! Zwar ist der Film sehr gut animiert, aber die Story wird derart fad erzählt, dass für Emotionen keinerlei Platz ist...Da lob ich mir "Der kleine Lord". Mir fehlt der Zauber und die Gefühle bei "Eine Weihnachtsgeschichte". Ansonsten alles sehr durchschnittlich und keineswegs ein Film für alle Jahre wieder!

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