District 9 - Kritik

NZ/US 2009 Laufzeit 112 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Science Fiction-Film, Komödie, Thriller, Kinostart 10.09.2009

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Kritiken (35) — Film: District 9

SoulReaver: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

[...] Was Blomkamp uns in "District 9" erzählt, ist ein Sci-Fi-Bildnis der dynamischsten Sorte, gefangen zwischen Flucht, Rassismus, Konflikten und ungewollter Integration. Dabei kennt Blomkamp auch keinen Halt vor den brutalen Szenen und lässt immer mal Gliedmaßen und Blut durch die Gegend fliegen, was hier aber zu keiner Sekunde zum banalen Selbstzweck verkommt. "District 9" ist intensives, emotionales, symbolisches und authentisches Kino, mit realer Hintergrundstütze. Hätte Blomkamp das Finale etwas weniger auf Krawall und Action gebürstet, dann wäre "District 9" noch einen Schritt näher am Meisterwerk. [...]

Kritik im Original 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

stuforcedyou

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:*


SoulReaver

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Du gehst aber ran. :*


Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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8.5Ausgezeichnet

Nach diversen Erfolgen wie der "Herr der Ringe" Trilogie, hatte es sich Peter Jackson vorgenommen, junge Talente zu fördern. Dieses Talent ist im konkreten Fall Neill Blomkamp. Dieser war Jackson mit seinen Kurzfilmen aufgefallen, die im Halo Universum spielten. Leider scheitere die Finanzierung eines Halo-Spielfilms und so wandte sich Blomkamp einem eigenem Projekt zu. Peter Jackson trug seinen Namen als Produzent und das Budget von ca. 30 Million Dollar bei - und ja das Ergebnis kann sich sehen lassen.

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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5.5Geht so

Um es kurz zu machen: Ich konnte mit "District 9" nicht allzuviel anfangen. Diese ganze aufgezwungene Symbolik, die einem die Aliens als Synonym für die unterdrückten und schikanierten Township-Bewohner Afrikas verkaufen will, empfinde ich als nicht sonderlich glaubwürdig - und vorallem trägt sie den Film nicht. Richtige Spannung oder Interesse kommt selten auf, denn dazu bleiben die Hauptakteure in Form von Agent XY und Alien-Family zu blass und unglaubwürdig. Besonders deutlich wird das bei der Tatsache, dass die psychische Verwandlung vom pullundertragenden Hornbrillen-Agent vom Anfang (ich musste sofort an Ernie aus "Stromberg" denken...) hin zum insektenbearmten Kampf-Rambo noch weit vor der physischen Metamorphose einsetzt. Wie sowas besser und nachvollziehbarer funktioniert kann man bei Cronenbergs "The Fly" sehen, bei dem man sich tricktechnisch sowieso des öfteren bedient.
Insgeheim schienen auch die Macher von diesen Schwächen zu wissen, und setzen in der zweiten Hälfte auf bewährte Knall-Bumm-Momente inklusive Mini-Transformer, bösem General, fiesen Kannibalen-Gangstern und "Mars Attacks"-Waffen. Nach dem ganzen Wackel-Cam-auf der-Stelle-treten der ersten Stunde ist das zwar leidlich unterhaltsam und sieht auch nicht ganz schlecht aus, aber wirkliche Innovation sieht anders aus.
Angesichts der selbstgesteckten Ansprüche bzgl. Sozialkritik usw. ist "District 9" dann doch recht belanglos und schnell wieder vergessen.

Kritik im Original 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten

ApocalypticFist

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Schon interessant wie Meinungen auseinander driften können. ich finde District 9 ist ein besonders gut gelungener Film, vorallem die im Untergrund mitklingende Botschaft, dass wir doch alle iwie auch nur "Shrims" sind finde ich nett. Bringt meiner Meinung nach die Leute immer iwi einander näher. Gute Spannungskurve und n sehr netten neuen Science Fiction Eincshlag hat der Film meiner Meinung auch noch. ISt und bleibt jeden Falls einer meiner Lieblinge. Van der Merwe rockt! ;-)


killmoves

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Spricht mir aus der Seele.


Christian Alt: NEGATIV

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8.0Ausgezeichnet

Leider gelingt es Blomkamp nicht, die Spannung und Intensität, die mit der Form des Dokumentarfilms einhergeht, bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Das Ende artet in eine pure Materialschlacht aus, die äußerst konventionell daherkommt. Von der Originalität der Form bleibt so gegen Ende leider nichts mehr übrig. Die Wahl der Blickwinkel wirkt am Ende des Films doch zu beliebig und hat ihre Schärfe verloren. Dennoch bleibt District ein herausragender Film, der vor allen Dingen wegen seiner inszenatorischen Originalität sehenswert ist und bleibt.

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beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

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9.0Herausragend

Allein die Idee, den Film nicht in einer großen Stadt der USA sondern direkt in Afrika zu drehen und dabei die Aliens als ausgebeutete und unterdrückte Rasse darzustellen, sorgt für ein verstörend verzerrtes Szenario, in dem sich intelligentes Schauspiel mit absolut mitreißender Action abwechselt. “District 9″ ist das erhoffte Meisterwerk für das darbende Sci-Fi-Genre und wird hoffentlich die Initialzündung sein, die uns noch mehr solche intelligenten Storys beschert, denn die braucht das zuletzt auf stumpfe Popcorn-Action abgestumpfte Genre dringend!

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movieman111

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Wie aus dem Herzen geschrieben. Vielen Dank!!!


Josef Lommer: critic.de

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District 9 ist in erster Linie effektvolles Unterhaltungskino, mit glucksenden Aliens, kuriosen Kampfrobotern und physischen Transformationen, die denen eines David Cronenberg in nichts nachstehen. Die ambitionierte, wenn auch nicht durchgehend gelungene politische Auseinandersetzung des Filmemachers mit seinem Land und eine erfrischende Auflockerung der Funktionsmechanismen des Actionkinos helfen dem Film, sich aus einer Masse einfach gestrickter Actionspektakel hervorzutun. Derart außerirdischer Besuch ist, in der Filmlandschaft versteht sich, durchaus begrüßenswert.

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Khitos: Kälte Reich

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9.0Herausragend

Aliens, endlich wieder Aliens! Prawns! Und dieses Mal nicht in Amerika, wo sich sonst alle Aliens aufhalten. In Johannesburg, Südafrika, wird diese wirklich innovative Geschichte um Wikus Van De Merwe erzählt. Der Beginn dieses Films, ach was sage ich, der ganze Film strotzt nur vor Originalität, es ist ein Fest mit anzusehen, wie der Anfang von District 9 im semi-dokumentar Stil so langsam die Geschichte aufbaut, dann die Geschichte als eine Art großer Flashback erzählt wird und am Ende dann sich alles zusammenfügt zu einem großen Ganzen. Es wurde viel bemängelt, dass die zweite Hälfte den Dokumentarstil vernachlässigt, was meines Erachtens in keinster Weise zutrifft. Es ist eine Art Rahmen um Wikus Geschichte, der meisterhaft vom Neuling Neill Blomkamp gebaut wurde. Und der Hauptteil, die Story um Wikus Wandel ist mithin das beste was ich an Actionsequenzen dieses Jahr gesehen habe. Schon eine Szene war um einiges besser als der zweite Teil von Transformers und Terminator Salvation zusammen. District 9 versteht es verschieden Genre miteinander zu mischen und zeitgleich Platz für seine Charaktere zu lassen. Das Besondere ist, dass man, seien es auch Wesen aus einer anderen Welt, ja, sogar computer-animierte Wesen, mit den Prawns mitfühlen kann, besonders mit Christopher und seinem Sohn. Es ist erstaunlich wie Blomkamp in dieser Story noch eine Liebesgeschichte einfädeln konnte, die – wie es meistens der Fall ist – der Kern eines Filmes darstellt. Das macht die Angelegenheit umso emotionaler, wenn man auf das Ende und besonders auf die wenigen letzten Sekunden von District 9 schaut.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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9.0Herausragend

[...] Seine größte Leistung ist es jedoch, dem Außerirdischen Christopher im Lauf des Films eine solche Charaktertiefe zu geben, dass man mit ihm mitleidet, ja Sympathien für ihn entwickelt. Und so ist “District 9″ neben einem hervorragenden und außergewöhnlichen Science-Fiction-Film mit großem Hang zur Realität, eben auch der beste Alien-Mensch-Freundschaftsfilm seit “E.T.” und “Enemy Mine”.

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Ines Walk: Filmpublizistin seit 1998

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8.5Ausgezeichnet

Die erste Dreiviertelstunde hat mich wahrlich beeindruckt. Ein interessanter Subtext auf die aktuellen Probleme, nicht nur in Südafrika. Allerdings baute der Film später ab, verkam zum puren Actionfilm mit etwas zu viel Ballerei. Auf eine Fortsetzung bin ich trotzdem gespannt.

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Corsovilla: SchönerDenken

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8.5Ausgezeichnet

Blomkamp erzählt seine Geschichte mit Elementen des Dokumentarfilms vor einem sozialkritischen Hintergrund – die politischen Töne um Apartheid, Ausgrenzung, Angst hätten durchaus noch schärfer ausfallen dürfen. Seine Figuren bleiben leider ohne Tiefe und ihr Schicksal kann uns deshalb nie wirklich intensiv berühren. Das ist vielleicht die entscheidende Schwäche des Films. Auf der Haben-Seite stehen neben der tricktechnischen Perfektion und der wunderbaren Kameraführung vor allem die Liebe zu den unzähligen Details ... (Mehr im Podcast)

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peter-noster: Mostly Movies

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8.0Ausgezeichnet

[...] bedeutet “District 9″ Hoffnung für das Blockbusterkino. Der Film ist kein Remake, Se- oder Prequel, basiert er doch auf einer eigenständigen Idee. Die Alien Integration verhält sich hier weitaus schwieriger, aber auch nachvollziehbarer als in anderen Verfilmungen mit diesem Thema, wie “Alien Nation” oder “V“. Auch nach dem Ende des Films ranken sich noch einige Geheimnise um den District 9, so daß eine weiterer Film vor allem nach dem Box Office Erfolg, wahrscheinlich erscheint. Ob es sich dann um ein Prequel oder Sequel handelt, steht noch in den Sternen. Leider wird dieses, sofern die Erzählttechnik nicht geändert wird, nicht mehr so frisch wirken wie “District 9″.

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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times

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8.0Ausgezeichnet

"District 9" ist wirklich kluge Sci-Fi, und das ist nur der Anfang: es ist auch eine beißende soziale Satire, versteckt in einem Action-Film, voll gepackt mit ekligen Aliens und bedauernswerten Konflikt zwischen den Spezies. Und es ist ein Riesen-Spaß... In einem guten Sommer gibt es meistens einen Film der aus dem Nichts kommt und und völlig umhaut. Dies ist ein guter Sommer, und dieser Film ist "District 9".

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David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror

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8.5Ausgezeichnet

Was den Film so sehenswert macht – und das ist etwas, was Michael Bay völlig vergessen hat in seinem Transformers-Nachfolger – ist wie sehr wir uns mit dem sympathischen und völlig ahnungslosen Protagonisten Wikus identifizieren. Werden wir dieses Jahr noch etwas besseres sehen? Ich glaube nicht.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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7.0Sehenswert

District 9 hat ein Ende das gleichzeitig befriedigend und beunruhigend ist. Obwohl die Geschichte erzählt ist, gibt es noch offene Fragen – nicht die kleinste davon was alles in drei Jahren passieren wird. Eine Fortsetzung ist möglich, aber nicht unbedingt nötig. Das stärkste Bild was am Ende bleibt ist der Blick, der durch die Linse des Films auf die Menschheit geworfen wird. Man kann nur hoffen, dass wirklich keine Aliens je auf der Erde landen, denn wenn wir sie so behandeln wie in diesem Film gezeigt, ist das ein sehr deprimierender Gedanke.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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6.0Ganz gut

Der Film macht vieles richtig, inklusive der Entwicklung einer Alien-Rasse die uns daran erinnert, dass nicht jeder der in einem Raumschiff kommt engelsgleich ist, achtarmig und aus Edelstahl. Sie sind fremd im besten Sinne dieses Wortes. Der Film kombiniert auch nahtlos seine Doku-Teile und die Special Effects (die Aliens sind CGI). Und es ist auch eine erbarmungslose Parabel auf die Entfremdung und die Behandlung von Flüchtlingen. Nur der dritte Akt ist enttäuschend, spielt er sich doch in üblicher waffenstarrender Manier ab. Es gibt keinen Versuch, die Situation zu entschärfen – und wenn dies als Happy End gemeint ist, dann habe ich schon fröhlichere gesehen. Trotz aller Kreativität bleibt der Film eine Seifenoper ohne tieferen Sinn.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.5Sehenswert

[...]„District 9“, der mehr oder weniger in Rückblenden erzählt wird, brilliert vor allem in seinem ersten Drittel, das weniger an einen Spielfilm, sondern an einen Dokumentarfilm erinnert. In diesen Phasen gelingt es Neill Blomkamp dann auch einen ungeheuer dichten und faszinierenden Science-Fiction Film zu erzählen, der einen Blick für die im Film thematisierten Probleme hat. Rassismus, Vorurteile, wirtschaftliche Interessen, sowie die Mechanismen der medialen Berichterstattung in all ihren Facetten, fließen in diesem ersten Abschnitt zu einem verflochtenen Gesamteindruck zusammen, der mehr auszusagen vermag, als es die letzten beiden Drittel von „District 9“ dann noch vermögen. Gerade auch die Entscheidung die Aliens nicht von vornherein als mitleidserregende Kreaturen zu zeichnen, sondern diese ganz im Gegenteil mit einer ganzen Reihe von negativen Attributen auszustatten, führt zu einem ambivalenteren und somit gelungenem Gesamtbild. Vor allem aber bleibt sich Blomkamp an dieser Stelle selbst treu, wo er doch der Meinung ist, dass auch der beste Science-Fiction-Film bei aller Kraft und Schärfe nur reflektieren, aber nichts verändern könne. Und so ist „District 9“ nicht weniger als eine gekonnte Reflektion seiner eigenen Perspektive über die Geschichte und den vorhandenen Status Quo seiner Heimat. Leider aber bleibt er diesem Stil im weiteren Verlauf des Films nicht treu, so dass er ihn zwar nicht in Gänze ad absurdum führt, wohl aber degradiert er diesen zu einem bloßen Mittel zum Zweck. Der Zweck ist dann leider doch wieder nur der altbekannte Fokus auf eine actionlastige Geschichte. So einfordernd nämlich der erste Abschnitt des Films ist, so popcornlastig wird es dann gegen Ende. Das macht „District 9“ mit Sicherheit nicht zu einem schlechten Film, zumal die Action von Blomkamp mehr als nur gekonnt in Szene gesetzt worden ist, führt aber dazu, dass „District 9“ Potential verschenkt.[...]

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Christian H.

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Ja, ich finde das ja auch noch irgendwo "ok" - Deswegen die 7.5 Punkte, was ja nun wirklich keine schlechte Wertung ist. ;-)


AlexanderG

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Ja nun. Ich bin deiner Meinung nicht gänzlich abgeneigt aber möchte ich dennoch dir eine perspektive geben die dir vielleicht entgangen ist. So ist es doch nur relevant, dass Sich die Aliens gegen ende nur wehren nachdem was man Ihnen angetan hat zwar bezieht es sich meist auf einen Alien und einen Hybriden sozusagen der sich ja zu einen von den Außerirdischen verwandelt. Es zeigt Doch nur den drang zur Freiheit das meiner Meinung nach jede Lebensvorm hat! Klar wird es mit Action verpackt um den Zuschauer doch nur im Kino zubehalten damit er noch erfährt wie es ausgehet. Des Weiteren ist das Ende so offen, dass man schließen kann das es einen weiteren teil gibt, den immerhin sind noch über 2Millionen Aliens auf der Erde und ein versprechen offen.


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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5.0Geht so

Ein bemerkenswert frisch erscheinender Science-Fiction-Film im schicken Politkorsett, dessen sozialkritische Töne sich zunehmend einer sehr konventionellen Actiondramaturgie angleichen. Atmosphärisch offensichtlich stark von Paul Verhoevens "RoboCop" inspiriert, ist der verhältnismäßig günstig produzierte Dritte-Welt-Alien-Film vor allem großzügiges Zitatkino, das seine Vorbilder mal mehr, mal weniger klug und subtil für einen eigenständigen Ansatz – eine Invasion durch Außerirdische als Apartheidmetapher – bemüht. [...]

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Der Cinephile: Der Cineasten-Blog Der Cinephile: Der Cineasten-Blog

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10.0Herausragend

Mit originellen visuellen Mitteln etabliert Neill Bloomkamp sich bereits mit seinem Debüt als Meister des cineastischen Erzählens. Keine Sekunde lang ist District 9 langweilig, von Anfang bis Ende wird der Zuschauer geradezu emotional gefesselt und fast gegen den eigenen Willen auch in den brutalsten Szenen mitgerissen. Auch beweist der Regisseur, dass man keine zweieinhalb Stunden braucht, um eine komplexe Geschichte ausschöpfend zu erzählen, man muss er nur verstehen, straff und effektiv zu inszenieren. Schließlich benutzt Bloomkamp zwar wie viele andere Filmemacher zur Zeit ebenfalls in den Actionszenen eine sehr kinetische Kamera (die angesichts der Doku-Elemente aber auch mehr Sinn mach als z.B. in Transformers), der Zuschauer verliert jedoch trotzdem nie den Überblick. So muss Action-Kino sein!

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Julio Sacchi: Das Manifest

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5.0Geht so

Die hoffnungslose Überzeichnung der Hauptfigur erinnert an den Produzenten Peter Jackson zu BRAINDEAD-Zeiten; das dokumentarische Element evoziert daher hauptsächlich Erinnerungen an THE OFFICE (US-Version). Dann noch die Kurve zum Sentiment zu schlagen tut weh; die Hauruck-Lösung samt nicht zu verachtender Action-Schauwerte will dann auch nicht mehr greifen.
Ein ambitionierter, aber gescheiterter und manchmal schlichtweg schlechter Film.

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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9.5Herausragend

[...]Vom frischen Setting, über die spannende Story, die bei vielen einzelnen Höhepunkten als brilliant konzipiertes Ganzes in Erinnerung bleibt, bis hin zur Meisterleistung der Tricktechnikabteilung ist „District 9“ ein enorm durchschlagendes Größtereignis. Einen hohen Reiz bezieht der Film über seine Offenheit, über die vielen Fragen, die zu Anfang und am Ende unbeantwortet bleiben und auch wenn angesichts des finanziellen Erfolges schon sehr laut über ein Sequel (oder Prequel) nachgedacht wird, ist die Faszination des Films schon als Einzelwerk unfehlbar (und bleibt es hoffentlich im Fortsetzungsfall). In einem an Meilensteine setzende Werken armen Kinojahr mag „District 9“ einen recht einsamen Höhepunkt markieren, dafür macht er dies mit einem solchen Karacho, dass es ihm unzweifelhaft auch in einer reicheren Saison gelungen wäre. Die Höchstklasse des Films und die Meisterleistung sämtlicher beiteiligter dadurch zu schmälern, dass beides von der Sommerkonkurrenz derart ausgeprägt einfach nicht geboten wurde, käme schließlich dem Pflanzen einer Rose auf einem Misthaufen gleich. Und Regisseur Neill Blomkamp sollte man nicht im Hinterkopf behalten, seinen Namen sollte man sich auf die Stirn meißeln.[...]

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movieblog

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hast du das alles reinkopiert, wer soll das alles lesen??


ChristiansFoyer

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sollen kann's jeder der will und müssen tut's niemand ;)


Sm0K1ngGnu

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4.0Uninteressant

Der Film verschenkt einfach viel zu viel. Rassismus gegen Aliens? Daraus hätte man so viel mehr machen können, statt einer cleveren Gesellschaftskritik ist District 9 eigentlich nur ein typischer Alienfilm, der ohne explodierende Köpfe und Alienwaffen nicht viel vorzuweisen hat.

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Sm0K1ngGnu

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Naja, Geballer mit Strahlenwaffen und explodierende Körper statt intelligenter Gesellschaftskritik, die einem versprochen wurde.


Blup

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Ansichtssache... meiner Meinung nach hat der Film die Gesellschaftskritik gut herausgearbeitet. Außerdem solltest du bei der Bewertung des Films eher darauf achten, ob der Unterhaltungsfaktor angemessen ist oder nicht, und nicht ob eine Kritik hätte besser herausgearbeitet werden können. Die Story ist auf jeden Fall spannend, packend und lässt einen im nachhinein auch über ethische fragen nachdenken... dass der Film gerade einmal mit 4.0 Punkten bewertet wurde kann ich nicht nachvollziehen...


sushi25: movie-fan.de

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8.0Ausgezeichnet

D9 hat eine packende Story und für die angeblichen Produktionskosten von "nur" 30 Mio $ erstaunlich perfektes Kino.

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Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt

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6.0Ganz gut

"District 9" beginnt wie eine Fernsehdokumentation über Wikus Van De Merwe und die Umsiedlung. Interviewschnipsel und Handkamera-Bilder suggerieren Authentizität. Allerdings hält Blomkamp den pseudodokumentarischen Schein nur so lange aufrecht, wie er ihm entgegenkommt. Später wechselt er - immer auf den größten Effekt bedacht - ständig zwischen Van De Merwes Perspektive und einer Erzählerposition hin und her. Zwischen Analyse und Affirmation liegt im Genrekino ein schmaler Grat, und von dem rutscht Neill Blomkamp mehr als einmal ab.

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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7.5Sehenswert

Hype kann etwas sehr gefährliches sein. Natürlich nicht nur in Hinsicht auf Film, aber doch speziell auch hier. Hype beeinflusst unsere Rezeptionshaltungen, schafft hohe Erwartungen, die eigentlich nur enttäuscht, sprich nicht erfüllt, werden können. Natürlich stehen die Chancen gut, dass man mit dem Strom schwimmt, immerhin sagt man ja, dass Millionen von Zuschauern (in den USA) nicht irren können und solch ein kleines Independent-flick wie District 9 muss man doch einfach wertschätzen, oder? Was man auf jeden Fall wertschätzen kann, ist die Tatsache, dass Neill Blomkamp mit gerade mal 30 Millionen einen der erfolgreichsten Sommerblockbuster dieses Jahres auf die Beine gestellt hat. Das ist nicht nur ein Schlag in Michael Bays Gesicht, der für seinen Transformers: Revenge of the Fallen fast das Sechsfache verpulvert hat, sondern zeigt Hollywood auch, welch exorbitante, ja lächerliche, Summen sie für ihre "großen" Namen raushauen. Dass dies keine Notwendigkeit ist, das zeigt Blomkamp eindrucksvoll.

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TheCorey: MovieMaze

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7.5Sehenswert

Im Vergleich zu einem "Watchmen" oder "Inglourious Basterds" ist "District 9" der erste Film des Jahres, der seinem Hype auch tatsächlich gerecht wird. Zumindest im Ansatz. Speziell das erste Drittel des Filmes stellt dabei mit seinen Analogien zur Apartheid und den sozial-politischen Problemen Südafrikas die Trumpfkarte des Filmes dar.

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synthax

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aber schlechter als D9, da hat TheCorey schon recht...


fkfilmkritik

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das sehe ich andersrum aber ist ja auch Geschmacksache. :)


A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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9.0Herausragend

Nicht, dass die Metaphern und Resonanzen von „District 9“ nicht reichhaltig wären oder zum Nachdenken anregen würden. Aber die Filmemacher heben sie nicht plump oder mit erhobenem Zeigefinger hervor. Stattdessen betten sie ihre Ideen, in bester B-movie Tradition, ein in eine einfallsreiche, kurzweilige und spannende Action-Story – eine die des Zuschauers Intelligenz respektiert auch während sie bewirkt das ihm die Augen übergehen (oder sich sein Magen umdreht). Als Wikus in einen schrecklichen Unfall gerät sind wir an seiner Seite und unter seiner Haut, und "District 9" wandelt sich subtil von spekulativer Science Fiction zum Zombie-Bio-Horror und dann - weniger subtil – zum Flucht-Action-Film mit spektakulären Autoverfolgungsjagden.
Inmitten aller Action nimmt man die sorgfältige ausgearbeiteten Hintergrund-Details, den knackigen Schnitt und die innovativen Special Effects fast als selbstverstädnlich hin. Nicht unwichtig sind die Aliens selbst, die seelenvoll und expressiv gestaltet wurden, ohne zu anthropomorphisch daherzukommen.
In seinem Kern erzählt "District 9" eine Geschichte – nicht unbekannt in der modernen Literatur Südafrikas – wie ein Angehöriger der herrschenden Gruppe die Ungerechtigkeiten erkennt, die ihn an der Macht und andere als seine Untergebenen erhält. Der Preis, den er für die Erkenntnis bezahlt, ist hoch – und dennoch ist der Film nicht nihilistisch. Die Aussichten sind nicht sonnig, aber der Film suggeriert dass die einzige Möglichkeit, menschlich zu bleiben, manchmal die komplette Entfremdung ist.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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2.0Ärgerlich

«District 9» ist ein Trash-Film, der durch masslose Übertreibung sein Potenzial vergeudet.

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pellekraut007

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Dieser Film ist ein sinnentleertes Machwerk mit einem so unlogischen, weil doofen Plot, dass man sich fragt, warum sich keiner der überwätligten Kritiker fragt, weshalb sich diese Wesen genau so benehmen, wie sie karikiert werden: doof, gewalttätig, verfressen und nur ein einziger Schlauer dabei! Himmel!


xtom1973

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Trifft exakt meine Meinung vom Film. Vielleicht gehört der Film aber in eine gewisse Altersgruppe:

Trash für bis zu 25-jährige. Nichts für Ältere.


Björn Lahrmann: Das Manifest

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9.0Herausragend

Nach all dem geschmacksfreien High-Concept-Käse, der Jahr für Jahr den Sommer auch im Kino zur Sauregurkenzeit macht, ist DISTRICT 9 ein lange schon fälliger Rachenputzer. Er bietet nicht nur ein fraglos innovatives, mit großer technischer wie narrativer Finesse umgesetztes Konzept, sondern beschert darüber hinaus noch jene flüchtige, schwer in Worte zu fassende Ahnung, live der Geburt eines neuen Talents beigewohnt zu haben. Plötzlich ertappt man sich beim Denken im Futur II: Wie großartig wird man diesen Film einst gefunden haben! Eine solche Form von vorgezogener Nostalgie, gemischt mit äußerst gegenwärtigem baffem Staunen, hat einen Namen: Instant-Klassiker.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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9.0Herausragend

Oft gehört und an dieser Stelle bestätigt: Believe the hype. Neil Blomkamp's Film ist letzten Endes die Erlösung des Sommerblockbusters. Es wird nicht viel erklärt. Genauso schnelle wie die Aliens sich auf der Erde befinden, werden wir in die Geschehnisse hinein gezogen. DISTRICT 9 ist einerseits ein offenherziges Apartheids-Update, anderseits eine knüppelharte Sci-Fi Odyssee. Beeindruckend ist nicht nur, wie Blomkamp aus einem derart bemessenen Budget eine solche Bildgewalt und Effekte herausholt, die im Genre stellenweise (heutiger Stand!) ihres Gleichen suchen. Wer hier das große Betroffenheitskino erwartet, liegt jedoch falsch. DISTRICT 9 ist und bleibt eine Fabel, keine Parabel. Es geht viel mehr um ein Rassismus-Geschwür im Rassismus selbst. Es ist eben auch ein kleines Wunder wie routiniert Blomkamp diesen Film inszeniert: Wenn die Fake-Doku schließlich in einem äußerst spannenden Actioner mündet, ist man doch verwundert wie toll die Einfälle für eine so beiläufig scheinende Szene ausfallen. Im trüben Sumpf der Blockbuster ein Rohdiamant.

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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8.5Ausgezeichnet

Rasant und clever erzählt. So muß modernes Genre-Kino aussehen. Erst im Nachgang fallen einem die Löcher im Plot auf.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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8.5Ausgezeichnet

Es muss ja nicht immer Amerika sein. Allerdings hatten die Außerirdischen diesmal keine Chance, sich einen Hollywood-tauglichen Landeplatz auszusuchen, denn ihr Riesen-Raumschiff havarierte einfach - und das genau über der südafrikanischen Metropole Johannesburg. Ein Suchtrupp wird an Bord des schwebenden Kolosses geschickt, der darin auf vor sich hin siechende Außerirdische stößt, die in ein District 9 genanntes Lager am Rand der Stadt verfrachtet werden. 20 Jahre später soll dieses geräumt und die ungeliebten Flüchtlinge aus dem All in ein weit entferntes Wüsten-Camp zwangsumgesiedelt werden. Bei ihrer Durchführung wird der Chef der Aktion mit einem unbekannten Virus infiziert, das langsam seine DNS verändert. Dies macht ihn zu einem begehrten Objekt der Wissenschaftler, die bisher erfolglos versuchten, die Gene der außerirdischen Rasse zu entschlüsseln. „Herr der Ringe“-Mastermind Peter Jackson hat ihn produziert und in den USA avancierte er bereits zum Überraschungserfolg, dieser kleine, dreckige Gegenwarts-Sci-Fi-Streifen im pseudodokumentarischen und nicht grade zimperlichen Stil von „28 Weeks Later“. Die Apartheids-Allegorie ist zwar etwas plump und gegen Ende gefällt sich der Film zu sehr als Ballerorgie. Doch das packende und überaus realistisch wirkende Szenario hebt ihn deutlich aus seinem Genre-Umfeld heraus und präsentiert eine der erfrischendsten Geschichten, die man seit Langem im Kino entdecken konnte.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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8.5Ausgezeichnet

Manche Filme packen eine solch großartige zentrale Idee an, dass sogar ihre Schwächen den Zug nicht stoppen können. District 9 ist ein solcher Film. In der ersten Stunde rollt der Film mit einer Geschwindigkeit und Sicherheit eines neuen Klassikers daher; wenn er sich verlangsamt, um eine gute Splatter-Zugabe zu ehrwürdigen Alienfilmen zu werden, spürt man einen leichten Niedergang. Aber die erste Hälfte? Schön.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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9.5Herausragend

District 9 beweist, dass Science-Fiction-Thriller nicht mit Stars besetzt oder mega-budgetiert sein müssen, um visuell anspruchsvoll und sorgsam unterhaltsam zu sein. Mit seinem cleveren falschen Dokustil ist dies der einfallsreichste Science-Fiction-Film seit Jahren.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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9.0Herausragend

Wohl der erste Hype-Film des Jahres, der die in ihn gesetzten Erwartungen wirklich erfüllt. Blomkamp hat es wirklich geschafft, aus seinem Kurzfilm eine spannende, actionreiche und dabei überraschend anspruchsvolle SciFi-Story zu machen, deren grimmiger schwarzer Humor auch die kleineren Rückgriffe auf Genreklischees verschmerzen lässt. Sharlto Copley, der zufällig in die Hauptrolle gerutscht ist, ist eine echte Entdeckung. Er legt seine Figur irgendwo zwischen Sam Lowry und Alfred Tetzlaf an und bietet damit den merkwürdigsten Actionhelden der letzten jahre an. Auch wenn die Story mehrfach an Brazil und Cronenbergs Fly erinnert, hat sie genug Eigenständigkeit um zu überraschen und über die volle Laufzeit zu unterhalten. Das der Doku-Kniff nicht über die volle Laufzeit trägt und Blomkamp irgendwann aus dem Format ausbrechen muss, sei ihm verziehen, die großartigen Bilder und der immer spürbare garstige Witz machen District 9 zu einer absoluten Empfehlung. So kann ein Sommer-Blockbuster aussehen, wenn das Publikum sein Gehirn mal nicht an der Kasse deponieren will.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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9.0Herausragend

[...] Sehr viel Spannung wurde geschürt, sehr viel wurde erwartet und genauso sehr viel erfüllt „District 9“; zweifelsohne einer der Filme des Jahres. Diese fantastisch ausgearbeitete Mockumentary hebt Science-Fiction auf die nächste Ebene. Absolut überzeugend gespielt und mit perfekten Spezialeffekten versehen glänzt diese albtraumhafte Vision durch beeindruckende Authentizität. Dabei ist „District 9“ beklemmend, fesselnd, rau, rasant, kurzweilig und konsequent, ganz im Sinne eines perfekten Thrillers. [...]

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Kommentare (414) — Film: District 9


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richard1912

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Bewertung3.0Schwach

Mal wieder sind es die Geschmäcker.
Handlung hin oder her, es bleiben sehr abstruse Aliens.
Für Science Fiction Fans im Allgemeinen sicherlich ein sehenwerter, bis sehr guter Film.
Dennoch wurde der Film durch eine zu menschenähnliche Darstellung von Außerirdischen ins Lächerliche gezogen.
Zwar bietet Science Fiction Raum für eigene Vorstellungen und Kreativität, aber Aliens müssen meiner Meinung nach eine eigene, spezielle und vor allem befremdende Spezies mit ungewohnten Verhaltensweisen darstellen, gegebenfalls auch einen eigenen Organismus besitzen. (siehe Alien-Reihe)
Aber Aliens, die auf Anhieb wissen, mit einer augenscheinlich menschenähnlichen Intelligenz, dass sie in Zelten wohnen und schlafen können, bzw. diese sogar als Behausung wahrnehmen; menschliche Sprache verstehen und mit dämlichen Geräuschen erwidern bzw. antworten können; in der Lage sind, von Menschen gegebene Formulare anzunehmen und auszufüllen; und letztendlich eine Vorliebe für Katzenfutter haben?! Das ist echt absurd.
Auch trotz dieser "Befremdlichkeit" kann der Film als wahrgenommener Trash keinen Lacher erzeugen, da dieser tatsächlich versucht eine ernste, sozialkritische Geschichte zu erzählen. Leider gelingt dies durch die oben genannten Gründe rein garnicht.
Absoluter Fehlgriff, schade!

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axelpass

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Bewertung5.5Geht so

Man hätte mehr aus dem Film machen müssen. Ist im Grunde nicht schlecht, aber wie immer: böse Regierung liebe Aliens die im Ghetto leben müssen. In letzter Sekunde noch Happy End.

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Brentano

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Bewertung7.0Sehenswert

Nach Ansicht des Trailers und ein paar Ausschnitten, muss ich schon anmerken, das es sich wieder mal um ein völlig über brutales, technoides Machwerk handelt, das zwar gute Ideen beinhaltet aber sehr vordergründige Positionen vertritt.
Zudem ähneln die Aliens doch stark jenen aus Predator ohne deren Souveränität zu artikulieren. Insgesamt ist der Plot hinter der vordergründigen Story etwas ärmlich kaum gut -durchdacht, etwas kurz und zeigt darin aber recht gut, wie armselig, brutal und brachial "Menschen" agieren könntne, die noch lange keine zivilisierten Lebewesen sind und das wird im Film sogar ganz gut, fast kritisch artikuliert, ...

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TheAvenger68

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Finde ,die Aliens sehen eher aus wie Brundle Fliege !


Brentano

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nun ja


TheNumber

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

sehr ungewöhnlicher, interessanter und guter film. neill blomkamp inszeniert die erste stunde richtig geil, danach baut die spannung minimal ab und man ist nicht mehr ganz so gehooked. aber er bleibt weiterhin spannend. was der mann da mit dem verhältnismäßig kleinen budget geschafft, auch optisch, ist beeindruckend und gebührt respekt. interessanter film, empfehlenswert

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jennifer.mccallmarcelhartmuth

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein super Film von Peter Jackson! Die Umsetzung das der Zuschauer sich fühlt wie bei einem realistischen Bericht der Nachrichten und den Umschwung wieder direkt im Geschehen der Story zu sein ist wirklich gelungen. Dieser Film macht einfach Spaß und dazu muss man noch nicht einmal Szience-Fiction oder Actionfan sein!

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Paolo Colella

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Kleine korrektur, Peter Jackson war nur der Produzent : )


jennifer.mccallmarcelhartmuth

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Recht hast du..ich mag Den Peter so sehr und bin begeistert von seienr Arbeit ;) Aber da hast du Recht - vielen dank :)


MrTrombone

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Bewertung7.0Sehenswert

Zur Vorbereitung auf Elysium gab's bei mir nun endlich District 9. Dabei wurde mir bewusst: Niel Blomkamp hat Potential. Ich hoffe sehr stark, dass er dieses in Elysium ausnutzt - in District 9 ließ er zu viel davon liegen.
So lässt sich das Werk in tendenziell zwei Abschnitte einteilen: Den gesellschaftskritischen und den unterhaltsamen. V.a. ersterer besticht durch seinen ungewohnten, allseits bekannten dokumentarischen Erzählstil zu Beginn des Films. Und langweilt. Leider. In den ersten 30 Minuten ertappte ich mich bei der Frage, ob wohl noch irgendwann die Handlung einsetzen wird. Gerne hätte ich mehr Anteil genommen am bekannten Konflikt in unbekanntem Szenario, aber das Mitfiebern wollte einfach nicht einsetzen.
Der zweite Teil, der den überwiegenden Part einnimmt, ist geprägt von vielen Actionsequenzen. Die sind gut, keine Frage, und Spannung entsteht durchaus. Nur teilweise musste ich Wikus anbrüllen ob seiner dummen Feigheit und Panik. Anders kann ich mir nicht erklären, wie er in einigen Situationen trotz offensichtlicher Überlegenheit die Flucht ergreift und/oder Leute im Stich lässt.
Gleichwohl fühlte ich mich gut unterhalten und abgesehen vom Einstieg zu keiner Zeit gelangweilt. Bedenkt man den Sci-Fi-Bonus und das unbrauchte Szenario, ergeben sich so sehenswerte sieben Punkte

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Simon Moon

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Sehe ich ganz anders. Der "langweilige" Anfang macht genau was er soll, den Protagonisten zu einem Menschen und die politisch-kapitalistischen Vorgänge zu dem was sie sind: unmenschlich oder in dem Falle inhuman. Wie kaum ein SF-Film (und das mit enormer Chuzpe) erschafft dieser Film eine Situation der Bedrohung der eigentlichen Werte und das mit einer elfengleichen Leichtigkeit, so aus dem Ärmel. Teil 2 (wie Du das nennst) ist eine ebenso entwaffnende Katharsis (es ist ja kein Drama), endlich werden die Waffen auf die gerichtet, die es verdienen. Popcorn as it best. Ein toller Film. Ein würdiger Nachfolger von "Enemy Mine". Und vor allem 10 Punkte für den Hauptdarsteller.


MurmelTV

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Bewertung9.0Herausragend

Ein spannender und faszinierender Sci-Fi-Film, den man sich auch ruhig öfters angucken kann! Ich warne jedoch vor der schlechten deutschen Synchro, bei der wahrlich eine Menge verloren geht. Allein schon der grandiose Anfang des Films kommt im Deutschen nicht annähernd so lustig und echt rüber wie im Englischen. Das liegt hauptsächlich daran, dass man in der deutschen Sprachausgabe keine Rücksicht auf die unterschiedlichen Dialekte der Bürger und Angestellten genommen hat; es klingen alle gleich! Das hat mich sehr gestört!
Wer dem Englischen aber mächtig ist, sollte sich den Film auf jeden Fall merken!
Ich persönlich freue mich schon auf Neil Blomkamps neues Werk "Elysium" und hoffe, dass es an "District 9" heranreichen wird!

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zmpfl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Endlich mal wieder ein Science Fiction Film, der seinen Namen gerecht wird:
Ein Was-wäre-wenn-Szenario durchzuspielen um einen anderen Blickwinkel auf die Realität zu ermöglichen.
Dass er dabei noch spannend, amüsant und auch technisch gut gemacht ist, finde ich auch ganz dufte.

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roman.drabek.3

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

dieser film hat mich mehr als überrascht,einfach spitze,hoffe auf eine fortsetztung...

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furkan.oezbek

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

WOOOOOOOWWWW!
Dieser Film ist einfach SPITZE!
OMG das hätte ich niemals erwartet wirklich die Schauspieler machen ihre Arbeit sehr gut und die Animationen sind auch fantastisch GEILER FILM und KLASSE Action!
Ich hoffe wirklich das der Film einen Nachfolger bekommt!

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T.Durden

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Bewertung6.5Ganz gut

Mockumentary meets Trashfilm. Ein bisschen Gesellschaftskritik, ein bisschen Action - nicht schlecht um sich die Zeit zu vertreiben. Strahlen tut der Film durch grandiose Kameraführung und offensichtliche Inszenierung von Heterophobie. Schade ist, dass die Charaktere (einschließlich dem Protagonisten) relativ flach gezeichnet sind und sich daher ein bisschen zu wenig Mitgefühl entwickelt. Ein Stück mehr Realitätsnähe hätte der Dramaturgie wohl auch nicht geschadet.

Lohnt sich anzuschauen, wenn man Actionelemente in "Enemy Mine" vermisst und Alien vs. Predator gerne gesehen hat.

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michael.pliet

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Also ich weiß nicht, was die Leute an diesem Film gefunden haben. Schon im Kino hab ich die ganze Zeit überlegt mein Geld zurück zu verlangen. So einen bescheuerten und uninteressanten Mist habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Das einzig positive an diesem Film ist, wenn der Endspann endlich kommt. Das rettet den Film noch auf eine 0,5 ;-).

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LukasM91

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sehe ich genau so. Keine Ahnung warum ich diesen Film zu Ende schaute, ich dachte die ganze Zeit, ob es überhaup tnoch bescheuerter geht... udn naja, meistens ging es...


michael.pliet

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Ich kann dir sagen was es ist. Schockstarre. Im Prinzip findet man sich irgendwan damit ab das der Film scheiße ist und lässt es einfach über sich ergehen.


Marco Smud

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Bewertung7.0Sehenswert

Innovativ

Der Film zeigt den Konflikt zwischen Menschen und einer außerirdischen Rasse, die ihre Tage in einem Ghetto verbringt. Dabei verzichtet die Geschichte auf altbackene Klischees und Stereotypen und verbindet stattdessen dokumentarische Elemente mit realitätsnahen Effekten.

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Alienator

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mischung aus guter 70er Jahre SF und Neuinterpretation

Dieser Film hat mich in jeglicher Hinsicht positiv überrascht. So muss ein guter SF-Film sein; perfekt inszeniert und mit großen kritischen Ansätzen. So sahen auch die großen Klassiker der 70er Jahre aus (z.T. auch der frühen 80er in diesem Genre), sie waren ihrer Zeit vorraus und wurden sehr gut in Szene gesetzt. Bloomkamp tat das hier auch. Er verbindet die gesellschaftskritischen Elemente von Filmen wie "Jahr 2022" oder "Enemy Mine" oder der TV-Serie "V". Alles Elemente die eins verbindet; Bloomkamp zeigt Missstände auf seine sehr spezielle Art und Weise auf. Dieser Film ist eine sehr gelungene Parabel und ein exzellenter SF-Actionier, wie man im Schlusskampf sehen kann (Logikfehler hin oder her, hat jeder Film beim genaueren Betrachten).
Die Effekte sind so gut gelungen, dass man keinen Unterschied zwischen Trick und Realität machen kann,alles sehr in der Wirklichkeit verankert. Ein bravosöser SF-Film, der seine Fussspuren hinterlassen wird. Mit Sicherheit.

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Hyperion00731

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Bewertung9.5Herausragend

Sehr gut gemachter film.

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Impeesa

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eigentlich bin ich nicht unbedingt ein Freund von Alien-Filmen, aber eigentlich hat District 9 nicht viel mit meinem Bild von Alien-Filmen zu tun. Naja, bis auf die Aliens.
District 9 bricht mit vielen Klischees und stellt stattdessen mal ganz andere Fragen. In den meisten Filmen kommt zuerst die Frage: "Was, wenn sie in feindlicher Absicht kommen?" District 9 fragt hingegen. "Was, wenn nicht?"

Wie würde die Erde mit interstellaren Flüchtlingen umgehen? Ich fürchte, dass der Film eine wirklich treffende Antwort liefert: Internierung, Isolation, Abschiebung! Diese Einwanderungsdebatte, die wir Tag für Tag führen,ist das grundliegende Motiv des Films.
Des Weiteren sind die Aliens keine schleimigen, hirnlosen Dronen, sondern auch sie haben ein Sozialverhalten, eines, das mit dem menschlichen im Prinzip identisch ist. Eigentlich muss ich sogar noch weiter gehen, indem ich die Aliens als die menschlichere Spezies bezeichne, denn die Menschen tun hier genau das, was sie über die Jahrtausende hinweg perfektioniert haben: Diskriminierung, Ausbeutung und Vernichtung.
So findet Wikus bei den Aliens mehr Schutz und Akzeptanz, als bei seinen eigenen Leuten, die üblichen Grenzen werden verkehrt.

District 9 erzeugt durchweg gemischte Gefühle, so ist auch das Ende einerseits ein Sieg, andererseits weit von einem Happy End entfernt.

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yannik.philipps

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein genialer Film
Dieser, teilweise wie ein Dokumentarfilm aufgezogener, Neill Blomkamp Film glänzt mit einer schönen Kameraarbeit und einer guten Schauspielerleistung von eher unbekannten Schauspielern. Blomkamp übt mit diesem Film eindrucksvoll Kritik an der Gesellschaft, der Humanität der Menschheit und regt zum Nachdenken an.
Mal kein Alien-Film mit dem altbekannten Szenario: gute Amerikaner töten böse Außerirdische :) und sticht so auf jeden Fall aus der breiten Masse heraus.

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yannik.philipps

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Damit kann man nichts falsch machen


Blindguardian94

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Me too :)


littledrummerboy01

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Bewertung7.0Sehenswert

Gute Botschaft, aber gerade der satirische Teil am Anfang hätte ein wenig satirischer und dabei dann auch ein bisschen kürzer sein dürfen. Die Kameraführung ist zwar schon irgendwie faszinierend, teilweise aber auch anstrengend und das Actionfinale zwar durchaus spannend, aber vorhersehbar. Insgesamt hatte ich von der Story mehr erwartet. Aber so bleibt ein guter Wille, einige Spannung, nicht perfekte, aber gute Tricks, gute Action, aber auch die nicht immer passende Kamera und eine recht grundlos ziemlich hochgeschraubte Brutalität. Sehenswert schon, aber kein Meisterwerk.

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HellGreetings

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Bewertung5.5Geht so

Über die Aussage des Films macht man sich erstmal keine Gedanken nach Betrachten von "District 9", denn erstmal hat man Kopfschmerzen. 109 Minuten Wackelkamera von der nervigsten Sorte, der pseudodokumentarische Quatsch, der sowieso nach den ersten 15 Minuten völlig überflüssig ist und die überaus nervtötende unruhig aufgeregte Erzählweise. "District 9" ist vollkommen überbewertet und vor allem unkreativ und geklaut, nicht nur was Score angeht ("The Dark Knight" lässt grüßen), sondern auch die Handlung. Der Film ist keinen Deut innovativer als "Avatar".

Wer gerne "Frauentausch" schaut und knappe zwei Stunden ständiges "Shit. Fuck this. Shit, man. Oh, fuck. Oh Jesus, fuck fuck fuck fuck fuck. Shit, man. Oh god, what are you doing? Shit, fuck fuck, shit shit" ertragen kann, dem wird "District 9" sicherlich auch zusagen.

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HellGreetings

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Tatsächlich muss ich fairerweise sagen, dass die Wackelkamera und der pseudodokumentarische Stil gar keine Kritikpunkte sein können. Wer sich darüber nicht vorher schon im Klaren ist, schaut den falschen Film. Was die Story betrifft, bleibe ich dabei, vor allem das Ende war schon sehr ähnlich. Auch wenn ich zugeben muss, "die gleiche Geschichte wie Avatar" ist zugespitzt.


Jack55555

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Naja, rein persönliche Kritikpunkte können es schon sein.
Aber objektiv ist es nicht zu gebrauchen, das stimmt.

Bei der Story ist nur das, Protagonist nur wegen Job "gegen" Aliens, kommt mit ihnen in Kontakt, hilft denen und schlussendlich wird Teil dessen Volkes, ähnlich
Aber das ist so als würde man sagen, "scheiß Film, da gabs einen Anfang, einen Mittelteil und Schluss"
Die Botschaft, der Ablauf, der Kontakt, die gesamte Welt ist anders.
So verhält sich es auch mit der Story.

PS: Das Ende war auch ziemlich verschieden, weil bei D9 wird er zum Alien, weil er muss
Und bei Avatar, weil es ihm dort besser gefällt


Taucher

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Bewertung7.0Sehenswert

Hab ich nun ewig vor mir hergeschoben, da ich dachte, da erwartet mich irgendsoein C-Movie. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Auch wenn die Effekte vielleicht nicht die absoluten Highlights sind, ich wollte doch wissen wie's weitergeht. Also alles in allem ein durchaus anschaubarer Genre-Film !

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