Gangster Squad
Gangster Squad (2013), US Laufzeit 113 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Kinostart 24.01.2013
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190 Kommentare
Keine
von Ruben Fleischer, mit Ryan Gosling und Emma Stone
Im Prohibitions-Drama Gangster Squad verliebt sich Ryan Gosling ausgerechnet in Emma Stone, die Geliebte des größten Gangsterbosses von L.A., gespielt von Sean Penn.
Wenn das Ende der Prohibition eines bewies, dann das: Die organisierte Kriminalität war nun etabliert. Jede Großstadt hatte ihre Gangstersyndikate, die zahlreiche Netzwerke ausgebildet hatten, um ihren Machtanspruch zu behaupten. Diese Macht stieg in den folgenden Jahren und Jahrzehnten noch drastisch an und setzte so die Polizei massiv unter Druck. Um sich überhaupt behaupten zu können, musste sie lernen, Feuer mit Feuer zu bekämpfen: Das Gangster Squad war geboren. Ein solches stellt Bill Parker (Nick Nolte), Polizeichef der LAPD, in den 1940ern unter Leitung des rustikalen John O’Mara (Josh Brolin) zusammen, um einen der Gangsterbosse der Ostküsten-Mafia, Mickey Cohen (Sean Penn), aus Los Angeles heraus zu halten und in seine Schranken zu weisen. Das Gangster Squad rekrutiert sich aus verdienten und skrupellosen Polizisten wie Sgt. Jerry Wooters (Ryan Gosling), Conway Keeler (Giovanni Ribisi) oder Max Kennard (Robert Patrick). Einmal Mitglied des Gangster Squad gibt es kein Zurück mehr, denn offiziell existiert die Spezialeinheit nicht. Als Wooters sich in Grace Faraday (Emma Stone) verliebt, nimmt Gangster Mickey Cohen das Wirken des Gangster Squad nicht nur als Bedrohung seiner Geschäfte wahr, sondern auch persönlich.
Hintergrund & Infos zu Gangster Squad
Mit Gangster Squad wagte sich Regisseur Ruben Fleischer in ein für ihn gänzlich neues Terrain: Nach der Zombiekomödie Zombieland und der Actionkomödie 30 Minuten oder weniger drehte er mit Gangster Squad eine harte Chronik der Bemühungen des LAPD im Kampf gegen das organisierte Verbrechen. Gangster Sqad beruht dabei auf wahren Begebenheiten und historischen Persönlichkeiten wie Polizeichef Parker oder Gangsterboss Cohen. Gespickt mit einer Vielzahl von Hollywoodstars wie den Veteranen Penn und Nolte sowie Jungstars wie Josh Brolin oder Ryan Gosling ist Gangster Squad eindeutig ein Männerfilm, mit Emma Stone als einer Art Quotenfrau.
Gangster Squad steht in der Tradition von Filmen wie L.A. Confidential, Die Unbestechlichen oder Public Enemies und lässt die Tommy Gun zu neuen ‘Ehren’ kommen. (EM)
Mehr Bilder (28) und Videos (12) zu Gangster Squad
Cast & Crew
- Genre
- Drama, Gangsterfilm, Kriminalfilm
- Zeit
- 1940er Jahre, Prohibition
- Ort
- Großstadt, Los Angeles
- Handlung
- Bedrohung, Feind, Feindschaft, Gangster, Gangsterboss, Gefahr, Geliebte, Gerechtigkeitssinn, Gewalt, Kampf, Kriminalität, Liebe, Macht, Mafia, Organisierte Kriminalität, Polizei, Polizeichef, Polizist, Recht und Gerechtigkeit, Skrupellosigkeit, Spezialeinheit, Syndikat, Team, Verbrecherbande, Verlieben
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Kritiken (22) — Film: Gangster Squad
Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.wordpress...
Kommentar löschen[...] Ruben Fleischer bannt die Vision einer Gangster-Ballade aufs Zelluloid, wie sie sich im Lauf der Filmgeschichte – mitunter auch verklärend – manifestiert hat. Ein Stereotyp reicht dem anderen die Hand, die Performances der einzelnen Ensemble-Mitglieder – allen voran Sean Penn als cholerischer Gangsterboss – grenzen fast am unerträglichen Overacting. Bevor jedoch die Betrachtung von ‘Gangster Squad’ tatsächlich zur Tour des Force verkommt, beweist der Regisseur sein Verständnis für die Materie sowie das demonstrierte Vergnügen und bedient sich einem ordentlichen Maß an Ironie, welches das Geschehen auf eine beinahe selbstreflexive Ebene befördert: Plakativ werden einzelne Bausteine ausgerollt, anschließend knallbunt sowie durchgestylt in moderner Ästhetik inszeniert und ohne Rücksicht auf Verluste vorgeführt.
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SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschenRuben Fleischer nimmt sein Projekt in keiner Minute ernst, in keiner, und spätestens wenn Sean Penn mit dem Satz „Here comes Sanity Claus“ um die Ecke kommt, um dann in einer „Melancholia“-Zeitlupe alles in Grund und Boden zu ballern, sollte das auch wirklich bei jedem Zuschauer angekommen sein. „Gangster Squad“ ist eben ein dermaßen überstilisierter Hofknicks an das altmodische Gangster-Genre, dass einem, als Fan versteht sich, das Lächeln auf den Lippen vorprogrammiert ist. Die Vorgabe ist einfach: Gewalt wird mit Gewalt bekämpft. Ein harter Oberschurke, der nach dem Siegermanifest lebt und alles an sich reißt, muss zerschlagen werden. Da hagelt es trockene Sprüche, da spritzt das Blut und die Optik des 40er Jahre-Los Angeles ist aller erste Sahne. Eigentlich gibt es in diesem Over-the-Top-Feuerwerk keine Grenzen, denn in seiner unheimlich simplen Art macht der Film immer das, worauf er Lust hat und das ist eben die meiste Zeit brutal und ohne Umschweife dargestellt. Voller Referenzen und Klischees wird durch die Stadt der Engel gejagt, fernab jedem Realismus, und doch ist das Ganze so spaßig und temporeich, dass man sich dem Guerilla-Krieg jovial hingibt. Nicht anspruchsvoll, aber extrem unterhaltsam.
Kritik im Original 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
VisitorQ Fri, 01 Feb 2013 21:00:09 -0000
Antwort löschenich stimme zu. Doof aber spaßig. :-)
SoulReaver Fri, 01 Feb 2013 21:03:40 -0000
Antwort löschenPenn ist einfach der Chef in jedem Ring. :-)
Punsha Fri, 01 Feb 2013 21:15:28 -0000
Antwort löschenGehe gleich hin und erwarte mal so gar nix. Hoffentlich bekomme ich das auch. :)
SoulReaver Fri, 01 Feb 2013 21:16:52 -0000
Antwort löschenSehr gute Einstellung. :)
DerDude_ Fri, 01 Feb 2013 21:19:27 -0000
Antwort löschenWie gerne würde ich den jetzt sehen :(
SoulReaver Fri, 01 Feb 2013 21:20:58 -0000
Antwort löschenPenn = Rock 'n' Roll
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Joeyjoejoe17 Fri, 01 Feb 2013 21:58:17 -0000
Antwort löschenFreut mich, dass er dir auch so sehr gefallen hat :)
SoulReaver Fri, 01 Feb 2013 22:00:40 -0000
Antwort löschenDem Film kann man für seine Einfältigkeit nun wirklich nicht böse sein. Und da spricht nicht nur der Fanboy. :)
Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel
Kommentar löschenWas Gangster Squad neben der liebevollen Ausstattung über den Genredurchschnitt erhebt, ist das hochklassige Ensemble: ein enthemmter Sean Penn als überzeichneter Mobster-Prolet, Josh Brolin als knüppelharter Bulle und Ryan Gosling als erzcooler, aber sensibler Playboy- Cop lohnen die Eintrittskarte. Brutal.
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Christian Wolf: outnow.ch Christian Wolf: outnow.ch
Kommentar löschenGangster Squad ist eine topbesetzes und grandios inszeniertes Gangster-Epos, das man sich keinesfalls entgehen lassen darf. Ruben Fleischer gelingt die Balance zwischen Spass und Spannung beinahe perfekt.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenSo was mit Gangstern im historischen Los Angeles wollte Regisseur Ruben Fleischer sichtlich auch mal machen. Zwar sieht sein Versuch gut aus, doch inhaltlich bleibt es eine Kompilation von Szenen, die man anderswo bereits gesehen hat. Da helfen auch die exzellenten Schauspieler in ihren schicken Kostümen nicht drüber hinweg.
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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de
Kommentar löschen[...] Erschreckend grobgeschnitzte Figuren hangeln sich von einer Ballerei zur anderen, überstehen diese wie von Zauberhand praktisch unverletzt, und als Reaktion darauf chargiert (und das schreibt man wirklich nicht gerne) ein leider fehlbesetzter und von allen guten Schauspiel-Geistern verlassener Sean Penn als cholerischer Obergangster mit Extrem-Make-Up, dessen einzige Charaktereigenschaften Wut und Brutalität zu sein scheinen.
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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln
Kommentar löschenIm Prinzip ist Gangster Squad ein grandios simplifizierter Schund-Comic zu Ehren der Polizei von Los Angeles: mit altmodischem Rollenverständnis, überzeichneter, unreflektierter Gewalt und zynischen Sprüchen.
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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de
Kommentar löschenStimmung will trotz massivem Kugelhagels in Gangster Squad selten wirklich aufkommen, was auch der Abwesenheit eines bewegenden Scores zuzuschreiben ist. Zudem stellt sich bei manch blutiger Einlage das Gefühl ein, sie wurden rein des Effekts willens hineingeschrieben.
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Daniel Ronel: Bayerischer Rundfunk Daniel Ronel: Bayerischer Rundfunk
Kommentar löschenMännerkampf mit Trenchcoat und Hut. "Gangster Squad" ist eine sehr amerikanische Geschichte von Rache und Gerechtigkeit. Die wenn auch blutig, durchwegs stimmig daherkommt. Oder wie Kenner sagen: im besten Film noir-Stil.
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Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Von Fans für Fans des Mafiafilms. Mehr als ein grandios inszeniertes Feuerwerk an guter Unterhaltung mit blendend aufgelegten Schauspielern, die ihre Spielfreudigkeit problemlos auf den Zuschauer übertragen, ist "Gangster Squad" nicht und will es auch nicht sein.
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Bandrix Sun, 20 Jan 2013 17:45:00 -0000
Antwort löschenNa Gott sei Dank. Eine positive Kritik. Hab schon schlimmes erwartet. Aber so, wie du das beschreibst, erwarte ich das auch.
Le Samourai Tue, 12 Feb 2013 23:06:00 -0000
Antwort löschen"grandios inszeniert"? Junge, Junge........ :D
Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone
Kommentar löschenDieser Film sorgt bei mir für Ohrenschmerzen. Raymond Chandler, Dashiell Hammett und James Ellroy hätten diesen Brei in einen anprechenden Jazz verwandeln können. Schaut fünf Minuten von L.A. Confidential, um zu sehen was aus dem Film hätte werden können.
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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times
Kommentar löschenGangstar Squad ist weniger ein Film, es ist viel mehr eine Kostümparty die Amok läuft.
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Nick de Semlyen: Empire Magazine Nick de Semlyen: Empire Magazine
Kommentar löschenSean Penn war seit Jeff Spicoli nicht mehr so lustig und es gibt eine Menge tolle Action, aber Gangster Squad kommt nicht an legendäre Geschichten des 'LA noir' heran.
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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle
Kommentar löschenJosh Brolin als Anführer des Gangster Squad spielt einen hingebungsvollen Dummkopf, der von Ryan Gosling und seinen Nuancen in den Schatten gestellt wird. Emma Stone ist in diesem Film als verführerische Film Noir Heldin einfach fehl am Platz.
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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews
Kommentar löschenGangster Squad präsentiert uns eine Explosion von Hitze und Farben, doch auch diese Qualitäten lassen schnell wieder nach.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenIn den letzten fünf Minuten kommt Leben in Gangster Squad und der Film zeigt uns Anerkennung an die Vollziehung von Gesetzen, doch diese Lösung ist genauso schlecht wie Sean Penns Make-Up.
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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter
Kommentar löschenEher aus Synthetik als richtigem Stoff gemacht, funktioniert diese grelle Erfindung oberflächlich – dank eines starken Casts und knalligen Details. Doch die cartoonartigen Vorrichtungen können nicht überzeugen, denn es fehlt dem Film jegliche Tiefe, jegliches Gefühl und Atmosphäre, wobei Gangster Squad nicht im Geringsten an Genre-Träger wie LA Confidential herankommt.
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Nathan Rabin: The Onion (A.V. Club) Nathan Rabin: The Onion (A.V. Club)
Kommentar löschenGangster Squad sieht fantastisch aus, jedoch findet sich kein origineller Gedanke wieder. Es ist keine mitreißende Erforschung der geheimen Geschichte von Los Angeles, es ist viel mehr eine ungewöhnlich gewaltsame daher kommende Modenschau.
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenEin triumphales Produktionsdesign, aber eine ziemlich langweilige Story.
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Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly
Kommentar löschenGangster Squad [...] scheint die Neuauflage von L.A. Confidential zu sein, jedoch wirkt diese eher wie ein mittelmäßiger Jason Statham - Film.
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Alle Kritiken (22)
Kommentare (168) — Film: Gangster Squad
Wilson_Blunt Sat, 18 May 2013 09:25:38 -0000
Kommentar löschenMan kann mich wohl einen Liebhaber von Mafia- und Gangsterfilmen nennen. Lange habe ich beharrlich gewartet einen neuen Gansterfilm zu sehen, der zumindest die sehr hoch gelegte Latte des Gengres zu streifen vermag. Nun kommt Gangster Squad daher und alle meine Bekannten, die den Film schon gesehen haben, werten ihn unisono ab. Fuck!
Egal! Vielleicht liegts ja an der deutschen Fassung.
Nun hab ich ihn geschaut und bin beeindruckt. Die Optik ist fotografisch. Der Sound überzeugt. Der Cast ist von aller höhster Güte. Und nun wäre da noch der Style, der so vielen Vorgängern fehlte, die nicht ansatzweise an die Klassiker des Genres herankamen. Gangster Squad hat diesen Style. Kein Abklatsch und kein Film ohne Inspiration. Hier erlebt man einen Film, der vor Liebe zum Genre strotzt und das gewisse Etwas in Form von Punchlines, Locations und Charakterrollen besitzt. Definitiv.
Danke für diesen Film. O-Ton!
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simbosambo Tue, 14 May 2013 15:19:32 -0000
Kommentar löschenWas hätte das für ein Film werden können! Der Cast ist genial, doch der Film ist nur eine leere Hülle. Zu keiner Sekunde kommt der 50iger Jahre Flair herüber und alles wirkt wie ein Film, der eigentlich in unserer Zeit spielt aber nur die 50iger Jahre übergestülpt bekommt.
Das Drehbuch ist extrem vorhersehbar und alles geht einfach viel zu schnell von dannen. Selbst "The Avengers" werden besser eingeführt, als die Charaktere in Gangster Squad, die im Rauschtempo einfach nur abgenudelt werden. Charaktertiefe= NULL. Bei manchen Squads weiß man einfach außer dem Namen wirklich rein gar nichts. Entwicklung= NULL.
Der Soundtrack scheint einfach aus nem Batman Soundrack zusammengeschustert zu sein und ist einfach viel zu pompös für einen Film wie diesen.
Also was bleibt übrig?
Eine nette Optik, nette Stereotypen (ohne Facetten) und ab und an nette Actionszenen.
Ein (zeitweise ganz mittelmäßiger) Actionfilm vom Fließband, mit einem löchrigem, langweiligen Drehbuch, der sich als Gangsterfilm versucht zu verstecken! Schade.
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Hamztar Mon, 13 May 2013 22:57:54 -0000
Kommentar löschenKein schlechter Film.Visuell bemerkenswert.Mich stört nur,dass ich mich an keine Figur mehr erinnern kann obwohl der Cast ja super ist.Schade,ein bisschen mehr Tiefgang hätte nicht geschadet...
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skradan Mon, 13 May 2013 15:23:17 -0000
Kommentar löschenSuper Cast, technisch großartig. Leider ist die Story etwas lahm geraten und konnte nur hier und da durch trockenen Humor und mitreißende Inszenierung ausgepeppt werden. Für ist die Story allerdings Grund genug, dem Film 7 Punkte zu geben, statt der gefühlten 8,5.
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niceeddy Mon, 13 May 2013 09:11:03 -0000
Kommentar löschenBei der Ankündigung von Gangster Squad dachte ich aufgrund der Fakten an einen Film à la L.A.Confidential, erwartete also ein (überfälliges)Genremeisterwerk - und lag vollkommen daneben....dieser hier orientiert sich, was die Story betrifft, eher an Untouchables, jedoch wurde die eh schon spärliche Komplexität auf Rosenheim-Cops-Niveau reduziert. Sämtliche Protagonisten verhalten sich exakt so, wie man es nach 5 Minuten (danach hat jeder verstanden, nach welchem Muster der Film funktioniert) Laufzeit erwarten würde, es gibt keine Überraschungen und keine Spannung. Dass es keinen Verriss hagelt, liegt an der äußerst gelungenen Optik irgendwo zwischen Dick Tracy und Sin City, den toll choreografierten Shootouts und dem verschwenderischen Cast, bei dem ich allerdings nicht ganz sicher bin, ob mir die Performance von Freddy Krueger, äh Sean Penn wirklich gefällt.
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Le Samourai Mon, 13 May 2013 10:38:57 -0000
Antwort löschenZustimmung, bis auf die "äußerst gelungene Optik".
niceeddy Mon, 13 May 2013 15:58:38 -0000
Antwort löschenWas gab es denn an der auszusetzen?
CHF Sun, 12 May 2013 21:53:47 -0000
Kommentar löschenFlache Nummer, die dennoch den Status sehenswert erreicht. Kalorienfreier 08/15 Ballersnack ohne jegliche Ambitionen auf irgendwas.
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pischti Sun, 12 May 2013 21:56:36 -0000
Antwort löschenKlingt als wäre es was für mich ^^
CHF Sun, 12 May 2013 22:09:34 -0000
Antwort löschenBierkühlung auf leistungsorientiert einstellen, Hirn aus, Blinker links und ab die Post:)))
bZerk Sat, 11 May 2013 20:32:04 -0000
Kommentar löschenSehr sehr schöner Gangster Film, auch wenn einem die Story irgendwie bekannt vorkommt. Aber seien wir doch mal ehrlich. Heutzutage gab es doch alles schon mal, und jeder Film ist in gewisser Weise ein Remake von irgendetwas schon mal da gewesenem. Mir hat die Mischung aus Moral und stumpfen Geballer sehr gut gefallen. Auch die Schauspieler haben ihre Sache super gemacht. Ryan Goslin und Josh Brolin waren echt klasse, Sean Penn einfach nur genial. Alles in allem ein empfehlenswerter Streifen!
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stuforcedyou Sat, 11 May 2013 19:09:36 -0000
Kommentar löschenSean Penn. Ende des Kommentars.
Na gut, okay. Bekommt ihr halt ein bisschen mehr, ich muss ja auch erklären, warum "Gangster Squad" nur so mittelmäßig bewertet habe. Wenn ich nur "Sean Penn" schreiben würde und eine 5.0 gebe, stände ich sonst nämlich auf soulreavers Todesliste und dann wache ich eines Tages neben einer Lasagne in meinem Bett auf. Also, warum diese Wertung? Das ist eigentlich ganz einfach: der Film beginnt lasch, bleibt lasch und findet erst gegen Ende die nötige Wucht, um sich zumindest etwas in der Erinnerung festzusetzen. Was wirklich zu überzeugen vermag ist der Art Deco Stil, sowie Sean Penn, der hier beweist, dass er nicht nur anspruchsvolle Rollen perfekt ausfüllen kann, sondern auch comichafte Schurken, mit Bulldoggen-Visage. Der Rest ist trotz Starbesetzung schneller verpufft als der Rauch aus der Mündung einer Tommy Gun.
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SoulReaver Sat, 11 May 2013 19:17:16 -0000
Antwort löschenWir können wir unter uns sprechen, oder? Ganz im Ernst: Ich hab dem Film 6,5 Punkte gegeben. Wäre der Sean aber nicht dabei gewesen, Gott, ich hätte den Film durch den Fleischwolf gedreht. Aber Sean Penn ist Fortschritt und DU willst den Fortschritt sicher nicht aufhalten.
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Boogers666 Sat, 11 May 2013 20:50:47 -0000
Antwort löschenIch hab schon lang nicht mehr so gut gelacht :D und es wären übrigens 2 Lasagnen neben denen du aufwachen würdest ;)
JackoXL Sat, 11 May 2013 20:57:05 -0000
Antwort löschenWenn es ein Gangsterfilm mit einem, offnesichtlich, tollen Sean Penn schafft, mich immer noch nicht wirklich zu interessieren, ist das kein gutes Zeichen...und ein kleines Wunder. ;)
Velly Fri, 10 May 2013 19:52:45 -0000
Kommentar löschenGangster Squad sieht wahnsinnig toll aus und am Cast kann ich auch nichts negatives finden.
Aber ich wünsche mir von solchen Filmen, dass sie mich richtig packen und aus meiner Welt in ihre holen. Und das hat Gangster Squad leider nicht geschafft.
Aber wenn man Optik und gelungene Ausstattung mag, ist man hier völlig richtig! Visuell ziemlich großartig :-)
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Malko Thu, 09 May 2013 19:53:34 -0000
Kommentar löschenBrillanter Gangster-Thriller, hervorragende Besetzung, flotter Plot, von Beginn an spannend bis hin zum ersehnten (Spoiler) Happy End :-))
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Donald Dungeon Wed, 08 May 2013 14:18:16 -0000
Kommentar löschen"Gangster Squad"
cops vs. mafiosi streifen der in den 40er jahren spielt.
die besetzung ist der absolute zucker: josh brolin, ryan gosling, sean penn, giovanni ribisi und und und, in dem vor allem sean penn ordentlich ausrasten darf.
die ausstatung ist nett, das flair ist annehmbar und auch sonst sieht das ganze recht hübsch aus. storytechnisch bietet der film dafür leider wenig: prügelnde und über dem gesetz stehenede cops die einen wahnsinnigen und übermächtig werdenen kriminellen, mit allen mitteln zur strecke bringen wollen.
da hab ich ehrlich gesagt mehr erwartet. hinzu kommt, dass das drehbuch ziemlicher käse ist und alles nach schema f verläuft.
inklusive der obligatorischen love story (bei der nichts rüberkam), einer aus den eigenen reihen geht über den jordan (auch hier kam nichts rüber), das zu erwartende happy end (es beruht zwar alles irgendwie und an geblich auf wahren ereignissen, nee ... auch hier kam nichts rüber).
fazit: nett anzusehender und gut gespielter, aber dennoch recht hohler flick von einem film.
6/10
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lieber_tee Tue, 07 May 2013 22:59:34 -0000
Kommentar löschen"Ich weiß nicht wie man lebt, ich weiß nur wie man kämpft!"
Hüte festhalten Männer, hier kommt eine feiste Masse aus Blut, Gewalt, Blei und Pathos, voll ins Gesicht geknallt.
Der beste Sauhaufen aller Zeiten vermöbelt und ballert einen rattigen Westküstenmafiosi aus seinen Anzug.
Der Gangsterfilm ist schon immer nahe dem Western gewesen. Mit seinen Werten, Moralvorstellungen, Gut-/Böse-Konflikten und Waffengewalt-Lösungen.
So verhält es sich auch nicht anders mit "Gangster Squad". Nur hier wird das Genre von Tom & Jerry unter Beschuss genommen...
In over-gestylten Slow-Mo-Bildern, mit schwungvoll-cooler Montage und rohem Tempo, fleischt sich Regisseur Ruben Fleischer durch Abziehbilder aller nur erdenklicher Hollywood-Gangster und Polizei-Dramen-Klischees. Er zollt ihnen kein Tribut sondern macht aus ihnen minderwertigen Nonsens oder trimmt sie auf krasses, zeitgemäßes Actionkino. Mit Sprüchen und Figuren, die aus einem Poesie-Album von Kleinkindern entspringen könnten, mit Stereotypen deren Posen so dicke sind, das für Zwischentöne kaum mal Zeit bleibt, wird überlebensgroß ein L.A. der 40er vom Unrat befreit, für Recht & Ordnung gesorgt.
Zelebriert als viehisch-brutale Selbstjustiz-Orgie, die keine Gefangene machen will.
Von der grellen Oberfläche geblendet, gibt es zwar kurze Reflexionen über den Sinn von "Der Zweck heiligt die Mittel", der Graubereich von Gut/Böse wird thematisiert, das geht aber alles unter in einem seltsam synthetisch-aufgesetzten Abfeiern von Genre-Motiven, die nie in eine fühlbaren Story verankert werden.
Offensichtlich ist dabei, das diese Schablonen comichaft überzeichnet sind. Trotzdem fehlt dem Streifen die Seele und oftmals der wahre Sinn für brechende Ironie.
Aber fett sieht die ganze Choose schon aus.
Aufwendiges Ausstattungskino mit einen A-Liga-Schauspieler-Crew. Sean Penn passt sich in seinem aufgesetzten Gehabe dem Comic-Niveau des Films an, Josh Brolin knurrt bissig-massig vor sich hin und Ryan Gosling darf den schleimig-coolen Dandy spielen.
Über-stilisiertes Gangster-Kino ist so eine Kunst für sich, die eigentlich nur Brian DePalma in Perfektion beherrscht. Der hat zu diesem Thema alles gesagt, da hätte Regisseur Ruben Fleischer wahlweise zuhören oder die Klappe halten sollen.
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lieber_tee Tue, 07 May 2013 23:19:04 -0000
Antwort löschenAnmerkung zum Text: Eigentlich wollte ich nur sagen, das der Film doof aber unterhaltsam ist...;)
kobbi88 Wed, 08 May 2013 04:19:47 -0000
Antwort löschenis dir gelungen ;)
Velly Wed, 08 May 2013 04:55:26 -0000
Antwort löschenIch hatte mich sehr auf den Film gefreut und jetzt trau ich mich gar nicht, den zu gucken, aus Angst, ihn nicht zu mögen ;-)
Aber unterhaltsam klingt auf alle Fälle schonmal nicht verkehrt ^^
lieber_tee Wed, 08 May 2013 05:46:15 -0000
Antwort löschen@ kobbi,
dank dir
@velly,
das wird schon mit dir und dem film...;)
N. Hornblower Wed, 08 May 2013 08:04:36 -0000
Antwort löschenWas Velly sagt!
lieber_tee Wed, 08 May 2013 08:57:02 -0000
Antwort löschenEntweder wirst du dich als Gangsterfilmfan von ihm verarscht fühlen oder ihn abfeiern...;)
Ich bin da ein wenig leidenschaftslos...
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Moncineo Wed, 08 May 2013 18:12:36 -0000
Antwort löschenWerde ihn mit diesem Wissen im Hinterkopf einfach mal auf mich wirken lassen wenn es soweit ist. Der Look in den Trailern hat mir jedenfalls gefallen.
lieber_tee Wed, 08 May 2013 18:57:56 -0000
Antwort löschenDer Look sieht auch verdammt gut aus.
Tuvok Tue, 07 May 2013 20:39:44 -0000
Kommentar löschenIn einer längst vergangenen Zeit, herrscht in L.A das blanke Chaos. MICKEY COHEN (Sean Penn) ist die Personifizierung des Chaos. In der Zeit wo es noch ein Hollywoodland gab, das dann in Hollywood umbenannt wurde, wo Lauren Bacall und Humphrey Bogart noch lebende Götter waren, hier herrscht in dieser Stadt das Faustrecht. Er kommt als erster und er geht als Letzter, er tötet als schnellster und er rächt sich fürchterlich.
Die wahre Gestalt von Mickey Cohen gab es wirklich, er lebte von 1913- 1976 und er war ein US-Mobster. Diese Typen, bitte nicht verwechseln mit Lobster, dem englischen Wort für Hummer, das sind im organisierten Verbrechen tätige Leute, Gauner, Kriminelle und Angehörige der Cosa Nostra, bzw. Mafia.
Wie im Film war auch Cohen in Wirklichkeit Boxer, im Film ist es Penn der den brutalen Massenmörder, Verbrecher und Ex-Boxer spielt, in echt ist Cohen ein recht guter Boxer, er kämpfte, er fightete, er war mehr Schlächter als Gentlemen Kämpfer.
76 Siege, 26 Niederlagen und 16 Unentschieden hat er für sich verbucht, lange Zeit war das eigentlich ein Rekord, gebrochen wurde er erst viel später, zerbrochen ist Cohen nie, egal wie viel er am Kerbholz hatte. Mit seinen Freunden Bugsy Siegel und Jack Dragna war er ein Ass in den Sportwetten, Betrug, viel Geld, und noch mehr Macht war die Folge.
Seine ersten Aufträge, von denen im Film vielleicht einiges verloren gegangen ist, sind Aufbau des Kasinos Flamingo in Las Vegas, und die Möglichkeit zu bieten, dass jeder Staatsbürger hier illegale und legale Wetten abschließen kann.
Dieses Kasino ist in Nevada, in Las Vegas, es hat 61.000 m² Wohnfläche und 3.626 Zimmer, es ist heute wie damals berühmt und wird noch weitere Jahrzehnte überdauern.
Was den Film sehr gut macht, ist die Authentizität, die Brutalität mit der Sean Penn rüber kommt, kein einziges Stück an seinem Körper, an seiner Art und an seinem Charakter ist nett oder liebsam, er ist grausam, er wirkt echt wie ein SATAN in Person, er hat irgendwas, irgendwas dass ihn verrückt Scheinen lässt, Sean Penn ist ein Schauspielmonster, einer der Besten seiner Zunft. Er verleiht dem Irren noch mehr Irrsinn, ich mag seine Darstellung.
Im Laufe der Zeit, wie im Laufe des 110 Minuten Filmes, mordet er, raubt und betrügt, er baut ein Netzwerk aus Lügen und Mord auf, er führt Kämpfe gegen eine berühmte Familie der Mafia, der Cosa Nostra, er wird mächtig, vielen zu mächtig. Berühmt wurde damals die Story als Johnny Stompanato, der Leibwächter von Cohen, ein Verhältnis mit Ava Gadner hatte. Die Schauspielerin, bekannt aus „Schnee am Kilimandscharo“ hat ihn nicht mehr wollen, Frank Sinatra war mit ihr verheiratet, und hat ihn dazu gebracht sie zu lassen, keine Beziehung mehr mit Ihr zu führen.
Doch hat dann Johnny ein Verhältnis mit Lana Turner begonnen, die man 1948 aus „Die drei Musketiere“ noch kennt, eine erstklassige Schauspielerin. Der wurde von der 16 Jährigen Cheryl erstochen, das war die Tochter von Lana. Die Folge, ein Monster Gerichtsprozess. Cohen schwor Rache.
Half ihm wenig, denn er wurde 1961 in den Knast eingeliefert, saß in Alcatraz, das wurde dann 1962 oder so gesperrt, er wurde nach Atlanta geliefert, 1963 von einem Häftling angegriffen, er starb fast, war halbseitig gelähmt, und wurde in ein Militärgefängnis eingeliefert, 1972 wurde er freigelassen und 1976 starb er verarmt.
Er einstige Boss der Unterwelt, des Betruges, des Mordes, neben Al Capone eine wahre Größer, er starb verarmt, ungeliebt, ungebraucht, niemand kennt ihn bis heute, bis jetzt, bis der Film ins Kino gekommen ist.
1991 als der Film „Bugsy“ ins Kino kam, war die Figur Cohen, zu sehen. 1997 kam dann „L.A. Confidential“ ins Kino, wo man auch etwas über Cohen erfahren konnte. Doch nun kommt ein Film ins Kino, der das Kaliber und die Möglichkeit hat, der Figur Ehre zu erweisen. Was natürlich nicht nötig ist, aber gut klingt in einer Filmkritik.
Nun, hier im Film hat einer die Fäden in der Hand. Sgt. JOHN O’MARA (Josh Brolin spielt ihn) der ist derjenige der es schafft, das Cohen hinter Gitter kommt. Der 1968 geborene Schauspieler, 1,79 Meter groß, ist gleich nach Penn, die 2. Charakterdarstellung im Film. Stark, groß, bullig, bärbeißig, ehrlich, immer dort wo es gefährlich ist, keine Angst, Gefahr ist sein Freund, immer dann wo es was zu gewinnen gibt, wo es ein Problem gibt, da ist Mara da. Ich finde das Brolin ihn sehr gut spielt, sicher ist er keine Offenbarung, aber der Typ hat irgendwas, dass ihn sympathisch macht, irgendwas das ihn zu einem Mann macht, den man vertrauen kann, seine Familie anvertrauen kann im größten Kriegsgebiet, ich mag Brolin, den Mann mit dem großen Gesicht.
Zu den ganzen guten Darstellerin kommt eine GRACE FARADAY (Emma Stone spielt die süße Femme Fatale), sie führt eine gefährliche Verbindung mit einem Mann, mit dem man normal gar nicht zusammenleben sollte. Emma Stone spielt in dem Film das Küken, das gefährliche, sie ist so eine Frau die man aus den 40 er Jahren kennt, so ein Grace Kelly Verschnitt, mehr aber Mata Hari meets Greta Garbo, und sie hat wenig Text im Film, sie kommt und geht, sie hätte man besser darstellen können weil ich weiß die Frau hat mehr Talent.
Dann kommt Ryan Gosling, der in dem unspektakulären Film den Sgt. JERRY WOOTERS spielt, der ihn irgendwie zu einfach darstellt, sicher kommen einige Wutausbrüche hinzu, aber angesprochen spielt Ryan Gosling viel zu ruhig, ja das Drehbuch ist schuld, er könnte viel mehr machen aus seiner Rolle, hat aber nicht den richtigen Text dazu bekommen. Während Josh Brolin ein Kriegsveteran ist, ist Gosling, ja was weiß ich, kein Veteran halt, also hat nicht so viel am Kerbholz drauf, und hier bei dem Film ist bei den Meisten Männern eines wichtig, wie ist deine Vergangenheit? Am besten ist sie gefährlich und du hast genügend am Kerbholz drauf um ernst genommen zu werden. Naja, Faustrecht hat damals geherrscht.
Das was der Regisseur an dem Film gut gemacht hat, das sind die Kostüme, die passende Musik, der Lokalkolorit, der sehr gut eingefangen ist, Schießereien, glaubhafte Autoverfolgungsjagden, dagegen steht aber auch sehr viel an langweiligen Dingen, wie das Drehbuch, lahme Figuren, teilweise zu viel Dialoge, einige Längen und viel zu viel Krimihaftes Getue. He da sehe ich mir einen Tatort Film an, der hat auch viel Action, weniger Blut, ist aber oft spannender, obwohl Ich sagen muss, der Film hat deswegen was tolles an sich, weil er dich in eine alte Zeit versetzt die man gar nicht kennen gelernt hat, außer durch 3. Klassige Gangsterfilme, oder den Film hier eben.
Das Drehbuch übrigens basiert auf Paul Liebermans gleichnamigem Sachbuch, und wer sich jetzt wundert wieso ich Brolin mit Gosling verglichen habe? Ganz einfach, die 2 haben eine Ähnlichkeit, beide spielen irgendwie dasselbe, der eine – Brolin ist ein Cop der nicht weiß das er was anderes kann außer Cop zu sein, Gosling spielt den Typen der dem Gangster Squad beitreten sollen, und gar nicht wusste dass er was anderes kann außer nur in die Luft zu schauen, und sich zu überlegen was er wohl tun soll, was er dann eh tut, in die Luft schauen, killen und töten, und ruhig in die Luft schauen. Naja, zumindestens ist er ein Cop und darf mit Josh Brolin die bösen jagen.
Kommen wir zu Giovanni Ribisi, Officer CONWAY KEELER heißt seine Rolle und ich muss sagen, die Ribisel in Menschengestalt ist gar nicht mal so übel, ja auf der Seite des Guten zu stehen ist nicht übel, ja das hat was, und man kann genauso schießen, genauso töten und seinen Trieben nachgeben.
Was ich an dem Film auch irgendwie mag ist die spannende Musik die irgendwie neue Akzente setzt, irgendwie aufregend ist, und gepaart mit Zeitlupenaufnahmen und Aufnahmen die aus der Perspektive des Darstellers ist, ja das hat irgendwas, am besten angucken.
Was mich am Film übrigens stört und das machte ich schon sagen ist dass er düster ist, oft zu ruhig, das er langweilig wirkt, das er Längen hat, das er keine Spannung aufbringt, das er nur Effekte, Einzelne Szenen und Gesichter bringt, er hat zwar super Darsteller, sowie Officer MAX KENNARD der von Robert Patrick gespielt wird, oder Michael Peña der den NAVIDAD RAMIREZ spielt und auch mit von der Partie ist wenn es gefährlich ist, oder noch besser Chief BILL PARKER der von Urgestein Nick Nolte gespielt wird.
Aber das alles hilft nichts wenn das Drehbuch schwächelt finde ich. Wer vielleicht im Film nicht so super rüberkommt ist das Technik Genie Ribisi, der hätte meiner Meinung nach eine andere Rolle gebraucht, seine Darstellung hätte ich gerne in einem SF Film gesehen, denn seine kleine Art, sein gefährliches aussehen sein wirres Irres Gesicht, passt irgendwie dorthin ,wo viel mehr Technik und Verschwörung zu sehen ist, ja egal er passt.
Vielleicht hätte ich Patrick nicht als Western und Revolverheld dargestellt, obwohl ich schießwütige Bullen mag, aber das macht nichts, das ist halt Filmfantasie. Ich hätte schon mehr gesehen was sich wirklich abgespielt hat, es fehlt noch sehr viel vom wahren Cohen, der wie alle Gangster früher sind, gierig, neidisch, nur Geld und Frauen im Schädel, nur bei Penn ist das etwas anders, er ist so was von Machtbesessen und fixiert, das ich mir ihn nie so in echt vorgestellt hätte, aber egal, er hat am besten gepasst.
Wenn die Performance Leistungen der Darsteller in einem anderen Drehbuch gewirkt hätten, wären sie viel stärker rüber gekommen, so wirkt oft der Film wie ein bisschen „Sin City“ den ich gar nicht mochte. Nun wie gesagt, Darsteller sind super, brutal ist er, gefährlich wirken die Gegner, aber ich glaube dass Jamie Foxx, viel besser als Anthony Mackie in seiner Rolle als Coleman Harris gepasst hätte, ja egal, er ist Messerwerfer möchte ich noch erzählen.
Ich habe das leider nie geschafft, ein Messer so zu werfen das es irgendwo steckt, ja das imponiert mir. Naja, ich habe e schon mal geschafft, als ich es von oben auf den Boden fallen ließ mit der Spitze voran.
Emma Stone war übrigens nicht die 1. Wahl als Grace, vor ihr sprachen schon einige anderen Damen vor. Ashley Greene, Teresa Palmer, Camilla Belle, Aly Michalka, Lily Collins, Emmy Rossum, Amanda Seyfried und Maggie Grace, aber egal, es ist ein Gangster Film, Emma ist schon süß, aber wie gesagt, sie wirkt oft deplatziert.
Auch Mireille irgendwas, als Connie Mara war nicht die 1. Wahl, Amy Adams und Kate Winslet sprachen vor, aber beide blitzten ab. Auch der Bulle Jerry hätte von anderen gespielt werden sollen, Adam Brody, Joel Edgerton, Luke Evans und Joseph Gordon-Levitt sprachen vor, aber auch die blitzten ab.
Penn war täglich 3 Stunden im Makeup, aber das wird der 1960 geborene Darsteller schon überleben, er hat sicher seine 5 Millionen US $ verdient, in der 17 Millionen US $ Produktion die 45 Millionen eingespielt hat in Amerika.
Ja was soll ich sagen, ich könnte noch lange reden, aber ich glaube mehr als 81 von 100 Punkten, nein für mich nicht. Da hätte er spannender sein sollen, und viel anspruchsvoller, nicht nur Bilder, Darsteller und coole Kostüme.
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uncut123 Tue, 07 May 2013 12:14:04 -0000
Kommentar löschenwas für ein streifen...stylish-brutalt und sau cool!!!den werde ich nochmal auf b-ray sichten
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Daymare Tue, 07 May 2013 08:38:29 -0000
Kommentar löschenOhne große Überraschungen, dafür aber sehr straight inszeniert und hervorragend besetzt! Vor allem Sean Penn glänzt in der Rolle des skrupellosen Mobsters Mickey Cohen!
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Eigenbrötler Mon, 06 May 2013 20:12:54 -0000
Kommentar löschen"Gangster Squad" kommt daher wie ein comichafter Western, angesiedelt in den späten 1940er Jahren. Die transportierte Atmosphäre ist halbwegs authentisch (natürlich gibt es Filme, die das besser machen), die Charaktere sind manchmal einen Ticken zu holzschnittartig und die Story ein wenig zu vorhersehbar und keineswegs authentisch, aber trotzdem macht dieser Film unglaublich viel Spaß. Das liegt unter anderem an der fantastischen Besetzung, vor allem Sean Penn und Josh Brolin stechen positiv hervor.
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furkan.oezbek Sun, 05 May 2013 20:57:21 -0000
Kommentar löschenEin Toller Film mit viel Action :)
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LowRidah Sun, 05 May 2013 20:17:27 -0000
Kommentar löschenStarbesetzung, tolle Atmosphäre und zwei witzige Momente bot mir der Film. Ganz abgesehen von der leider vorrausschauenden Handlung, von der ich leider nicht rausfinden konnte inwieweit sie wirklich passiert ist....
Aber nettes Geballer (fast ausschließlich) zu tollen Bildern.
Man hätte die FSK hochstufen sollen und die "brutalen" Szenen dann richtig zeigen, Schweinerei...
Alles in allem nette Abendunterhaltung, zu empfehlen, obwohl mich der Pate z.B. gar nicht begeistern konnte (bin kein Gangster-Genre Fan)
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crow11111 Sun, 05 May 2013 20:16:10 -0000
Kommentar löschentolle Besetzung und ein überragender Sean Penn.
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JustJonas Sun, 05 May 2013 19:55:22 -0000
Kommentar löschenOberaffentittengeil
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