I Spit on Your Grave - Kritik

I Spit on Your Grave

US · 2010 · Laufzeit 103 Minuten · FSK 18 · Thriller, Horrorfilm, Kriminalfilm
Du
  • 4
    Rolle_81 12.06.2017, 21:48 Geändert 12.06.2017, 22:02

    Ich habe I Spit on Your Grave auf Amazon Prime Video geguckt, obwohl die Version FSK 18 ist, wurde der Film dennoch total kaputt zensiert. Die Deutsche Version sollte man sich definitiv sparen!

    • 9 .5

      Ich finde der Film hat absolut alles was ein guter Horrorfilm braucht. Hab ihn schon öfter gesehen und trotzdem wird er nie langweilig. Echt ein TOP Film!

      • 8

        Übler Terror. Wer solche Filme nicht sehen kann (und wir reden hier von wirklichen harten Tobak), der sollte ganz weit fern bleiben.
        Leute die auf "Rache" und das möglichst gewaltsam und eiskalt stehen, kommen hier aber komplett auf ihre Kosten.

        • 3

          Zitat vom Cover: "Schau ihn dir an, wenn du glaubst du kannst es verkraften!"... Ja ne ist klar. Nach dem man überall liest das ist ein richtig heftiger Film wurde ich neu gierig und besorgte mir die teure Unrated aus Österreich. Rip 14,99€ einfach rip.

          Erste Hälfte von dem Streifen war sehr gut kam schon realisitisch rüber als wäre man mitten im Geschehen man kriegt schon hart Mitleid und wünschst sich das diese Hillbillys richtig leiden. Spannung wie sie sich rächen wird wurde bei mir auf jeden Fall aufgebaut und war ziemlich gehypt auf die nächsten 50 Minuten.

          Leider kam darin nichts vor, was man nicht auch aus anderen Filmen kennt. Jedes Saw ist härter in den Gewaltszenen. Dachte die Jennifer rastet aus und es gibt Folter und Gore vom feinsten. War aber nen Schuss in Ofen... ha ha... Schuss in Ofen... Sheriff Storch fand den wohl nicht so witzig.

          Lieber Death Wish 2 das ist auch ein Rape & Revenge Film, der aber tausend mal besser ist. Sehe schon die hater mimimim das kann man nicht vergleichen. Doch kann man ich habe es ja gerade getan.

          Auf Teil 2 hab ich schon gar kein Bock mehr der liegt hier aber dummer weise auch noch rum. Wird vermutlich genau so eine Gurke und über Part 3 will ich gar nicht erst sprechen.

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          • 10

            Der Film basiert in der ersten Hälfte nur auf Gewalt.Hier wird ein Hass aufgebaut,der ein willkommendes Ende hat!Ich finde diesen Film Top!!Alle Teile sind bei mir ganz oben.Ich kann diese Reihe nur empfehlen!(Aber nur wer harte Nerven hat)

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            • 8

              Der ist ganz bestimmt kein Kriminalfilm :-D

              • 7

                ziemlich primitiv aber hat einen gewissen unterhaltungswert

                • 8

                  Der Film ist an sich gut gemacht, auch die Foltermethoden sind etwas was man nicht jeden Tag sieht, jedoch ist die Schauspielerische Leistung genauso wie die Synchronisation mies.

                  Im großen und ganzen ein sehr guter Rachefilm mit einer hübschen Sarah Butler, die einen tollen Körper hat ;-)

                  • 7
                    Killerkatze11 21.12.2016, 20:08 Geändert 21.12.2016, 20:12

                    Die arme naive und zunächst recht tollpatschige sexy Dame macht bei ihrem Urlaub bei den Hinterwäldlern eine recht traumatische Erfahrung.
                    Das lässt sie aber nicht auf sich sitzen und zeigt den bösen Buben wo es lang geht, diesmal ohne über ihre Füße zu stolpern.
                    Diese Art von Frauen-Power sagt mir zu.

                    • 7 .5

                      -Die Grenzen des Geschmacks und der Genuss der Rache-

                      An dieser Stelle ein großes Dankeschön an RoboMaus für deinen Beitrag in meiner ersten Liste. Dank dir habe ich mich einem Film gestellt, den ich schon Jahre hinter mir herschiebe.

                      Aber was gibt es dazu großartig sagen? Was ist hier Richtig, was ist hier Falsch? Wem darf man böses wünschen? Wer hat den Tod verdient? Sind die letzten 30 Minuten des Films nur noch purer Genuss? Darf man sowas eigentlich zeigen? Gibt es eigentlich noch Grenzen? Wie filmt man sowas? Wie findet man Schauspieler, die das mit sich machen lassen? Wer schreibt nur so ein Drehbuch?

                      I Spit On Yout Grave ist aber nicht nur geschmacklos, sondern ebenso wichtig.
                      Wo der werte Kollege von da oben trefflich formuliert, scheiden sich die Geister bei Filmen, wie diesem. Ich sehe aber mal von all der Demütigung ab, die ich mir kaum anschauen konnte und versuche, wie fast bei jedem Film, etwas zu finden und zur Diskussion zu stellen, was man außerdem darin sehen kann. Dass dieser Film gehasst wird, verstehe ich vollkommen. Ich muss aber auch sagen, dass der Film auf extremst kalte und erbarmungslose Weise etwas, was jeden Tag auf unserer Erde passiert.

                      Ich denke da mal an einen Fall, der hier bei mir, in wenigen Metern Entfernung stattgefunden hat. Als ich noch mein Abitur machte, war eine S-Bahn-Station ganz in der Nähe. 1 Minute von der Schule entfernt. Dort kamen gewiss auch sehr viele Schüler morgens raus, die in die Schule wollten. Wenn man dann eines Tages überall in den Nachrichten hört, dass ein 'farbiger' mit einer gewiss anderen Abstammung und anderer Kultur, eine junge, unschuldige 21-Jährige Frau, in unmittelbarer Nähe der Station, vergewaltigt hatte, dann gehen die Gedanken weit über das Verständnis hinaus. Ich bin jetzt mal so eiskalt und sage, einige würden diesen Menschen wohl nicht vermissen. In anderen Ländern hingegen darf man seine Frau auch anzünden, wenn sie nicht spurt. Aber dass ist woanders, nicht hier.
                      Ist Rache gerechtfertigt? Alleine der Gedanke daran überhaupt erlaubt?

                      Ganz davon ab, ob es erlaubt ist oder nicht, die Gedanken kommen jedem, denn wir alle sind immer noch Menschen. Der Fall sollte sogar in einer Ausstrahlung im Fernsehen kommen, in einer Sendung, die an alle appellieren wollte, die möglicherweise einen Verdacht oder einen Hinweis haben. Diese wurde kurzzeitig noch gestoppt, weil es, wegen der Zuwanderung zu unverständisvollem Hass kommen könnte. Wir hätten womöglich damit gezeigt, dass wir Ausländer nicht mögen. In etwa sowas sollte es zumindest bedeuten. Dass ist kein Statement. Nur das, was man den Nachrichten entnehmen konnte. Dass diese Aktion falsch war, zeigte sich, als man die Sendung doch noch ausstrahlte. Kann es denn Richtig sein, die Aufklärung eines solchen Falls vom Staat verhindern zu lassen? Dass war schon eine Nummer.

                      Ich möchte garnicht wissen, was dieser Frau durch den Kopf gehen muss.
                      Denn der Fall ist bis heute nicht geklärt, das aufgenommene Foto des Verdächtigen hängt immer noch überall an den Stationen. Nach Ungerechtigkeit brauch ich nicht fragen. Und ich möchte aus Achtung auch damit aufhören darüber zu schreiben.

                      Damit kommen wir auch zu dem aktuellen Thema des Wortes 'Nein'. Dieses wurde in den letzten Monaten und Jahren, heiß diskutiert. Derselbe Fall wie in diesem Film. Gewiss, man möchte garnicht zuschauen....Man möchte eigentlich den ganzen Film nicht sehen....Und er zeigt auch Verhalten und krankhafte Gestalten bei einer Sache, die man eigentlich für niemanden filmisch zugänglich machen sollte. Wenn man es trotzdem gesehen hat und einem ganz übel dabei wird, der Film keinerlei Zurückhaltung zeigt und die Kamera immer draufhält, dann ist der EIndruck zumindest von mir, nicht zu beschreiben. Ich weiß wirklich nicht, was ich dazu sagen soll. Es ist schmerzhaft und tut in den tiefsten Winkeln meines Herzens weh, da hingeschaut zu haben. Ich rief mir einfach immer kurzzeitig ins Gedächtnis, dass die Szenen zwar schlimm sind, aber niemals an die grauenhafte Realität herankommen. Denn in der Realität gibt es weitaus schlimmere Fälle.

                      Mir bleiben die Worte irgendwie Heute im Hals stecken.

                      Was darf man empfinden, wenn Jennifer ihre (verdiente) Rache ausübt? Darf man lachen? Die Menschen verurteilen? Ist das übertrieben? Ist es doch nur ein Film? Gönnt man es den Peinigern? Darf man das gut finden? Darf man das zeigen?

                      Naja, irgendwie schon. Ich hab mich dabei ertappt, wie ich ab und an, egal wie schrecklich es ist, schmunzeln musste, als Jennifer loslegte. Natürlich kommt Jennifers Verhalten nicht an das Verhalten ran, dass echte Opfer vielleicht zeigen. Aber es zeigt ganz bestimmt sogar das Verhalten, dass Opfern durch den Kopf geht. Man hat aber so den Eindruck, dass sie nach der unaufhörlichen Demütigung, nur noch als Racheengel in Erscheinung tritt. Ob das gewollt ist, weiß ich nicht. Vielleicht denke ich das auch nur, um mich nicht komplett schlecht zu fühlen, weil man es den Drecksschweinen zumindest für kurze Momente einfach gönnt, Qualen zu erleiden, für das, was sie Jennifer angetan haben.

                      Wie dem auch sei. Die Teile 2 und 3 werde ich mir sicherlich sparen. Ich kann mir vorstellen, dass Ganze endet, wie alle Teile der Saw Reihe, nach dem ersten. Ich werde es dabei belassen.

                      Nehmt euch vor diesem dreckigen Bastard eines Films in Acht. Oder schaut ihn euch zumindest nicht ohne ein paar Vorabinformationen an. Besser isses.

                      Ich weiß nicht.... 7 Punkte?.....Was sagst du Rocket?

                      Rocket: ''I'm a Rocket Man, burning out his fuse up here alone''......

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                      • 10

                        DER Rape n' Revenge Film !

                        Wenn man an diese Genre denkt ist "I spit on your Grave" der erste Titel der einem sofort einfällt. Mit dem Remake von Monroe, hat sich das Genre nun völlig "etabliert" (wenn auch nicht ganz Kritikfrei).
                        I spit on your Grave ist ein qualitativ sehr hochwertig gedrehter Film: schauspielerisch sehr gut besetzt, vorallem mit der herausragenden Sarah Butler! Die Story weiss ebenso zu überzeugen (in dem Genre, leider eine Seltenheit). Die Einführung der Hauptfigur , wie auch der spätere Verlauf sind sehr gelungen. Die sexuellen "folterungsszenen" sind sehr realistisch und teilweise verstörend. Man fühlt/leidet quasi mit der Hauptdarstellerin mit. Dementsprechend nichts für schwache Nerven! Auf der anderen Seite ist der "Revenge" Teil sehr "kreativ" und brutal inszeniert. Ein rundum gelungener Horror Streifen.

                        Nur in "Unrated" anschauen!

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                        • 8

                          Hi Leute,

                          erst einmal ist es ein NO-GO, Frauen gegen ihren Willen abartig und feige zu besteigen.

                          Von daher kann ich kein Mitgefühl für die Täter erzeugen, die eben, eine scheinbar unnahbare Zicke, die Leviten zeigen wollen in einer Proll-Männer-Manier!
                          Okay der Dorf-Trottel wurde gezwungen mitzumachen, doch dem Rache-Engel Jennifer, ist seine Bitte um Vergebung nicht überzeugend genug!

                          So nicht meine Herren. Das dazu auch noch der Dorf-Sheriff sich dazu gesellt, zeigt wohl, diese Herren haben nichts besseres zu tun?!

                          Wie auch immer. Jenny dreht den Spieß um und schnappt sich, einen nach dem anderen. Was die ollen Jungs können, das kann Jenny-Angel Zehn mal besser!

                          Mein Fazit: Wer anderen Leid antut, bekommt es auf diese oder auf ne andere Art zurück! Ist ein universelles Gesetz!

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                          • 8

                            Rape & Revenge ist so eine Kategorie für sich. Entweder man mag dieses Art von Film oder man lässt es besser ganz.
                            Was mir immer sehr komisch erscheint ist, das sich die Negativ-Kritiken bei solchen Filmen oftmals hauptsächlich darauf beziehen, wie abscheulich brutal es doch zuging.
                            Liebe Leute, das solche Streifen für einen Familienabend nicht geeignet sind, das verrät doch schon der Name dieses Sub-Genres.
                            Ich fand I spit on Your Graves sehenswert denn das Gezeigte bot mir genau das was ich auch erwartet habe. Einen sehr brutalen und ultra-harten Rachefilm der diesem Genre einfach nur gerecht wird. Zugegebenermaßen habe ich das Original nie zu Gesicht bekommen und kann in der Hinsicht damit auch keinen Vergleich antreten. Vielleicht hatte sich das etwas auf meine Punktevergabe ausgewirkt aber niemals auf mein Befinden für diesen Film. Ich fand ihn klasse.
                            Die Rachegelüste des gepeinigten und gedemütigten Opfers sind klasse inszeniert.
                            Dank guter Arbeit der Akteure, die ihre Rollen gut verkaufen wirkt der Streifen recht glaubwürdig und zu keiner Zeit amateurhaft oder albern, ganz im Gegenteil. Ich konnte den Film gut nachvollziehen, was dem Cast zu Gute zu halten ist.
                            Da gibt es ganz anderen Käse, "Cherry Bomb" beispielsweise, den ich vor einiger Zeit gesehen habe, der in mir nur ein dauerhaftes Kopf schütteln auslöste.
                            Fazit : Wer eine Salami-Pizza bestellt, wird diese auch bekommen. Ich bestellte mir einen Rape & Revenge-Streifen und hab ihn auch erhalten. Und einen Guten noch dazu.

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                            • 2 .5

                              Bei Filmen wie 'I Spit on Your Grave' scheiden sich die Geister im Horror-Genre, denn der geht hart an die Grenze, und bei manchen darüber, wie bei mir.

                              Der Hauptzweck des Plots ist es Gewalt zu transportieren, in der ersten Hälfte als Home Invasion-Terror mit ausgiebiger Vergewaltigung, in der zweiten mit Rache-Terror und ausgiebigen Folterszenen. Was hier passiert ist immer vorhersehbar, von daher nicht einmal spannend. Immerhin ist das Wiederauftauchen der Frau gut gemacht.

                              Gewalt als Selbstzweck im Film hat für mich keinen Unterhaltungswert, Vergewaltigung in solcher Ausführlichkeit ist abstossend. No, thanks.

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                              • 9
                                Ungluecksjunge 04.10.2016, 16:37 Geändert 05.10.2016, 12:37

                                #Horrorctober 2016 Film 4/13
                                I spit on your grave – unrated (2010)

                                Kann evtl. Spoiler enthalten:

                                Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird. (Klingonisches Sprichwort)

                                Geradlinig! Intensiv! Brutal! Verstörend!
                                Schnörkeloser Rachefilm!

                                Der Film teilt sich im Grunde genommen in zwei Hälften.

                                Am Anfang nimmt sich der Film Zeit um die Protagonisten und die Gegebenheiten vor zustellen.
                                Die Erniedrigungen der Hauptdarstellerin durch ihre Peiniger, die daraus folgenden Vergewaltigungen, bis hin zum aus der Verzweiflung und einer seelischen Ohnmacht heraus gewählten (vermeintlichen) Selbsttod werden in aller verstörenden, unerträglich realistischen Brutalität dargestellt.

                                In der zweiten Hälfte des Films wird dann getreu eines alten russischen Sprichworts - „Wo Zorn und Rache heiraten, da wird die Grausamkeit geboren.“ - das Tempo nochmal rasant angezogen und die gefühlskalte, erbarmungslos brutale Rache der Hauptdarstellerin an ihre Peiniger in aller Grausamkeit dargestellt.

                                Fazit: Wer Rape- und Revenge bestellt hat, bekommt als Gericht die Rache in edler Optik (gefühls-) kalt serviert. - 9 von 10 Klingonen würden daher bei diesem Film beherzt zugreifen.

                                • 2 .5

                                  Was soll man über den Film sagen?
                                  Ich bin nicht der Meinung, dass die Protagonistin schlechter als die männlichen Rollen spielt. Es gibt 5 männliche Charakteren, wobei nur einer (der Sheriff) etwas Tiefe bekommt, zwei von den Männern sind Randfiguren. Daher kann ich die Kritik anderer, dass die Frau nicht gut schauspielert, nicht unterstreichen. Es stimmt zwar, dass sie in ihrem Rachefeldzug sehr versteinert spielt. Das liegt aber eher wohl daran, dass dies im Drehbuch steht. Immerhin steht sie noch unter Schock und wird nicht wie der Harley Quinn durch die Gegend mördern. Schauspielerisch ist daher nicht viel auszusetzen.

                                  Wie viele schon schreiben, gibt es viele Logikfehler. Wenn der Film rund wäre, könnte man darüber hinweg sehen, der Film ist aber nicht rund.
                                  Die Geschichte handelt darüber, dass vier Hinterweltler eine Frau aufmischen wollen, um ihr Ego zu polieren. Als die Protagonistin flieht, läuft sie prompt in die Arme des Sheriffs. Ich spoilere nicht, wenn ich sage, dass er zu der Bande gehört. Der Film ist sehr vorhersehbar und hat kaum Überraschungen parat.

                                  Jedenfalls präsentiert wohl der Sheriff den Kopf der Bande und gemeinsam quälen und vergewaltigen sie die Protagonistin. Diese Szenen ziehen sich und sind teilweise einfach widerlich. Sie läuft weg, die Fünf tauchen auf, es geht weiter. Der Wald ist groß und ich konnte nicht verstehen, warum die immer wissen, wo sie sich befindet. Als alle nun ihren Spaß hatten, wollen sie sie umbringen... wieso? Es gab keinen Grund dafür, im Gegenteil. Das Verschwinden wäre wesentlich auffälliger, als eine Anzeige wegen Vergewaltigung, wobei sie nicht wissen, ob sie eine Anzeige gemacht hätte.
                                  Jedenfalls überlebt sie und der Rachefeldzug beginnt. Da der größte Teil des Filmes für die Vergewaltigung drauf gegangen ist, ist der Rachzefeldzug entsprechend kurz. Es besteht also keine Bias zwischen Tat und Rache.
                                  SPOILER- Es gibt einige gute Racheszenen zB wie der Dicke mit Fischöl im Gesicht eingerieben wird und die Krähen ihm die Augen aushacken. -SPOILER ENDE
                                  Andere Szenen sind dagegen sehr knapp. Mal ganz ehrlich, denken die Leute nicht nach? Sie kann nicht im Haus des Sheriffs auftauchen und die restliche Familie nicht umbringen. Auch seltsam ist, dass sie dem einen erklärt, wie man in der Wildnis überlebt, dann aber eine offene Dose mit Löffel (?) neben ihrer Matratze steht?
                                  Die Rachenszenen waren auch nicht überzeugend. Mich interessiert auch bei solchen Filmen immer das danach. Immerhin hat der Sheriff jemanden umgebracht, und es interessiert keinen? Leben die da oben nur zu Acht? Gibt es da keine anderen Menschen? Das sind nur einige Fragen... also wie man sieht, der Film ist fernab von Rundsein.

                                  • 7 .5

                                    I Spit on Your Grave... Das Remake! Intensiver, drastischer, brutaler und optisch schöner, aber eben ohne Platzhirsch Charakter des 70er Originals. Macht aber nichts und es ist sehr selten, das ich ein Remake besser finde als das Original, aber hier ist es so. Sehr gut umgesetzt und durchdacht. Gehört in jede gute Filmesammlung. Zu empfehlen.

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                                    • 6 .5
                                      KingBakura 26.07.2016, 00:36 Geändert 26.07.2016, 00:37

                                      Für einen entspannten Abend ganz ok

                                      • 7

                                        Brutal, kompromisslos,, gefühlskalt...so geht Jennifer in ihrem Racheakt gegen ihre Peiniger vor. Genau das wünscht man sich, wenn man liest, dass wieder einmal eine Frau vergewaltigt oder anderweitig von einer Gruppe Männern belästigt wurde.
                                        Hier und da gibt es einige Logikschwächen, doch insgesamt kann "I Spit on Your Grave" als "Sehr gut" bewertet werden. Er unterhält gut und bringt eine gehörige Portion Spannung mit.

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                                        • 7

                                          Harter Stoff, sehr krank. Für die abgefahrenen Videoabende.... nichts für schwache Nerven.

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                                          • 7

                                            Zuerst: Der Film ist wirklich absolut geisteskrank, was die Brutalität, mit der es hier zur Sache geht, betrifft, und ich kann mir auch gut vorstellen, weshalb das Original von 1978 in Deutschland indiziert worden ist. An manchen Stellen geht er sogar weit über meine nervlichen Belastungsgrenzen hinaus und ich habe schon sehr viele Horrorfilme gesehen.

                                            Dann beschreibe ich den Film mal direkter: Es trieft förmlich nur so von Logiklöchern, also für Realisten hier keine Chance. Doch auf diese unrealen Szenen kommt es gar nicht an bzw. diese beeinflussen kaum den Film bzw. die Freude daran, ihn zu schauen kaum und vor allem: Ein Horrorfilm MUSS von der Realität abwägen, denn sonst ist es nun mal kein Horrorfilm.
                                            Der Plot an sich ist nichts Neues im Genre bzw. die Folterszenen kennt ein Horrorfilmkenner von anderen Slasherfilmen, Gore-Filmem, Splatterfilmen oder Exploitationfilmen. Der Film beginnt meiner Ansicht nach ein bisschen zurückhaltend und, ich wage es zu sagen, schüchtern, was jedoch nach weniger als einer halben Stunde nicht mehr zu behaupten ist. Die Männer dringen in das Haus der Protagonistin ein und (ACHTUNG SPOILER) vergewaltigen sie. Diese Szenen ziehen sich zum Teil ziemlich in die Länge und der Zuschauer fängt an, selbst "Rache an den Tätern zu schmieden". Nach einigen perfiden und für den Zuschauer verstörend wirkenden Vergewaltigungen kann jedoch das Opfer entkommen und nun ja, in einem Drama nennte man dies Peripetie, die jetzt folgt: Der Wendepunkt. Das scheinbar harmlose und wehrlose Opfer wird zum skrupellosen Monster bzw. zur bestialischen Tötungsmaschine und verwirklicht dessen Rache. Daraufhin dezimiert sie ihre Gegner auf grausamste Art und Weise. Was mich aber gestört hat, war der schwache Tod der zwei Männer am Ende des Films, im Verhältnis zu den anderen Toden gesehen (Spoiler - Ende).
                                            Also die Schmerzen der Männer während deren "Erniedrigungen" und Folterszenen sind für mich deutlich zu spüren gewesen. Die Protagonistin allerdings wirkte etwas steif und verkrampft. Und da wäre ich auch schon beim Kritikpunkt "schauspielerische Leistungen" angekommen: Im Großen und Ganzen mussten sie ja sowieso sehr wenig sagen, eher kreischen und schreien und die Schmerzen "spielen". Das gelang ihnen grob gesagt relativ gut.
                                            Das "Film-Makeup" sah auch ziemlich glaubwürdig aus und am Kunstblut gibt's auch nichts zu nörgeln.

                                            Fazit: Trotz der brutalen (an manchen Stellen etwas übertrieben) Szenen macht der Film Spaß und bringt gewisse Spannung auf. Für Horrorfans auf alle Fälle empfehlenswert, jedoch sollten sich Zartbesaitete einer anderen Herausforderung stellen ;D.

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                                              srnlnd 30.05.2016, 15:17 Geändert 30.05.2016, 15:17

                                              Ich fand den Film um ehrlich zu sein ziemlich verstörend, als ich ihn vor knapp 3 Jahren zum ersten mal sah...Meiner Meinung nach ist dieser Film weitaus verstörender als A Serbian Film oder The Human Centipede.
                                              Vorhersage: 6,5
                                              Meinung: 8,0
                                              Absolut sehenswert meiner Meinung nach.

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                                                SukiMae 29.05.2016, 23:55 Geändert 29.05.2016, 23:56

                                                I spit on your grave ist diese Art von Filmen bei dem es nur zwei Lager zu geben scheint: das eine hält die Feminismus-Keule in die Höhe und das andere sieht gerade das als überflüssig,, denn der Film wäre doch ein Musterbeispiel an Feminismus.
                                                Was wurde im Internetz und anderswo darüber lamentiert, wie bitterschlimmgemeinfies das alles ist und wie unnötig dessen Produktion.
                                                Und wenn man den moralischen Usus dann hinter sich hat, beginnt die breite Diskussion darüber, was der Film im Gegensatz zum Original so alles falsch macht.
                                                Nun das Original fand ich doof. Nicht weil ich Eierstöcke und das ganze Zeug hab, nein ich fand ihn einfach wirklich doof. So doof, wie die AFD. Weil die sind auch doof.
                                                Diese Version hier geht wesentlich ernster an die Thematik heran. Auch hier sind die Vergewaltigungsszenen sehr ausführlich und ja man kann sagen auch heftig.
                                                Sie sind authentisch und man wird wütend, sauer, blutdürstig.
                                                Das wars dann aber auch schon wieder. Ähnlich wie bei "Ich spuck auf dein Grab" konnte diese über die Hälfte des Films aufgebaute Wut und der Wunsch nach Rache nicht wirklich gestillt werden.
                                                Wenn man dieses widerliche Verbrechen so resolut darstellt, so realistisch und aufwühlend, dann muss das Gleichgewicht zwischen Rape und Revenge auch stimmen. Leider kommt es viel zu oft vor, dass das Hauptaugenmerk auf dem Rape und weniger auf dem Revenge liegt oder ich auch einfach zuviel TortureSchrott gesehn hab, dass mich das nicht mehr so vom Stuhl bufft.
                                                Naja für mich wars leider nicht ( wieder mal.... Ja ich weis ich habe ein Problem ) konsequent genug.
                                                Das eine oder andere zarte Gemüt wird bestimmt geschockt sein und wieder startet eine neue Diskussion. Ein ewiger Kreislauf.

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                                                  Showgod 27.05.2016, 21:32 Geändert 27.05.2016, 21:50

                                                  Für den unvergesslichen Titel gibt es von mir sagenhafte 2 Punkte. Der Film ist schlecht umgesetzt und packt oder berührt mich in keinster Weise. Somit ist der Titel für mich das Beste an diesem belanglosem, auf brutal gemachtem, mit wackelnder Kamera krampfhaft schockierend wirkend wollendem Streifen.

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                                                    Tetze89 22.05.2016, 02:16 Geändert 22.05.2016, 02:17

                                                    Naja 8 Punkte geb ich mal. Ich habe mir nach dem ganzen Hype damals schon etwas mehr erhofft. Irgendwie kam bei mir nie so wirklich Spannung auf, aber vllt bin ich da schon zu abgestumpft. Die Tötungsmethoden sind zwar hier und da ziemlich unrealistisch, Rocken aber trotzdem ganz ordentlich. Die Endsequenz reißt hier nochmal verdammt viel raus.
                                                    Über die Beschlagnahme dieses Films lässt sich, wie über Beschlagnahmen im allgemeinen, in jedem Falle streiten.

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