Menschen am Sonntag

Menschen am Sonntag (1930), DE Laufzeit 74 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Drama, Kinostart 04.02.1930

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5 Kommentare
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von Curt Siodmak und Robert Siodmak, mit Erwin Splettstößer und Brigitte Borchert

Ein Berliner Wochenende. Weinvertreter Wolf, Grammophon-Verkäuferin Brigitte, Taxifahrer Erwin und Mannequin Christel verabreden sich und fahren am Sonntag zum Strandbad Wannsee und verbringen ihre Freizeit mit Tretbootfahren, Picknick, Spaziergängen, Grammophonhören und Flirten. Brigitte und Wolf lieben sich im Grünen. Bei der Bezahlung des Tretbootes muss Christel aushelfen. Beim Abschied verabredet man sich für nächsten Sonntag. Als Erwin nach Hause kommt, schläft Freundin Annie, der er eine Nachricht mit Treffpunkt hinterlassen hatte.

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Kommentare (5) — Film: Menschen am Sonntag


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lumatic

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Amateurfilm aus Berlin, bevor alles den Bach runter ging.
Herzergreifend... und bald sind es sicher auch wieder 4 Millionen die auf den nächsten Sonntag warten.

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Markbln

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wo haste nur die schönen Beine her, Berlin.
Heute würde dieses historische Dokument unter Autorenfilm laufen. Könnte ich jede Woche einmal schauen, so gut ist das.

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FredFuchs

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wie ein Tag im Freiluftmuseum mit Siodmak, Ulmer und Wilder.

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annaberlin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Menschen am Sonntag zeichnet ein überraschendes Bild von Berlin aus dem Jahr 1929. Gerade für Berliner dürfte der Film Gold wert sein, denn man sieht das Alltagsleben der Berliner Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg, das ähnlich wie heute auf Individualismus ausgelegt ist. Spannend, wie der Bahnhof Zoo, Gesundbrunnen, Hausvogteiplatz oder der Nikolasee damals aussahen, wie viele Taxis, Kutschen, Trams und Autos über die vermüllten Straßen brettern, wie die Menschen sich fotografieren lassen und welche Läden es in allen Straßen gibt. Mir hat der Film auch wegen seiner sommerlichen Leichtigkeit gefallen. Der "erste Independentfilm der Weimarer Republik" ist ein unanstrengendes Stück deutscher Geschichte.

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Blonder

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gerade weil nur Laien mitspielen, die nach den Dreharbeiten wieder ganz normal ihrer Arbeit nachgehen, macht den Film sehr realistisch. Aber auch das pulsierende Leben am Wannsee, das um die vier Haupakteure herum abläuft, ist gekonnt von der Kamera eingefangen worden. Untermalt wird der Film von einer passenden zeitgenössischen Musik, die den Zuschauer vollends in die damalige Zeit abtauchen läßt.
Für jeden Geschichtsfan ist der Film ein Muß, denn man bekommt ein realstisches Bild der damaligen Zeit vermittelt.

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