Keep Surfing

Keep Surfing (2009), DE
Laufzeit 96 Minuten, FSK 6, Sportfilm, Dokumentarfilm, Kinostart 20.05.2010

7.7 Kritiker
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Skala 0 bis 10
7.1 Community
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9 Kommentare
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von Björn Richie Lob,

Flusssurfen hat sich in München zu einer neuen Sportart entwickelt. Surfen im Meer, die Mutter aller Brettsportarten wie Windsurfen, Skateboarden und Snowboarden, gibt es seit über 100 Jahren und hat seine Ursprünge auf Hawaii. Flusssurfen, die wohl artverwandteste Brettsportart, hat Ihren Ursprung mitten im Herzen von München, dem Eisbach an der Prinzregentenstraße direkt neben dem Haus der Kunst.

HandlungBereits vor 35 Jahren stürzte sich der erste Wahnsinnige mit seinem Surfbrett in eine Flusswelle. Frei nach dem Motto „People are more interested in people than anything else“ stehen bei keep surfing neben atemberaubenden Surf-Aufnahmen vor allem die ausgefallenen Lebensentwürfe seiner Protagonisten im Mittelpunkt, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Dabei vermittelt keep surfing fast nebenbei, dass die Stadt München viel mehr ist als nur die Heimat wohlhabender Bier- und Brezelliebhaber. Der Film wirft einen Blick auf das anarchistische Herz der Stadt, zeigt sie als Heimat von Individualisten und als einen Ort, von dem aus diese Jungs in die weite Welt aufbrechen. Trotz aller Gegensätze führt sie die Welle im Herzen Münchens immer wieder zusammen.

Weiterführende Informationen

Keep Surfing auf moviepilot.de
Keep Surfing auf film-zeit.de

Keep Surfing – Trailer auf film-zeit.de

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Kritiken (3) — Film: Keep Surfing

Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Regisseur Björn Richie Lob schafft es, mit immer wieder auf neue Weise beeindruckenden Bildern das Lebensgefühl der „echten“ Surfer in Szene zu setzen. Mal sind es Zeitlupenaufnahmen, die dieser Sportart richtige Ästhetik verleihen, mal sind es die Bilder aus einem Familienalbum eines Surfbegeisterten, der gemeinsam mit seinen Kindern rund um die Welt reist und sich voll und ganz dem Surfen verschrieben hat. Mehr und mehr wird es auch für den geneigten Zuschauer nachvollziehbar, wenn der gut 50jährige Dieter Deventer schwärmt: „Gemeinsam mit meinen beiden Töchtern eine Welle zu reiten, das ist ein Traum.“ Man nimmt es ihm ab, ebenso wie all den anderen, die das Surfen nicht nur als Mode betreiben, sondern die im Surfen einen Weg gefunden haben, ihren eigenen Flow zu finden. [...]

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Walli Müller: br-online Walli Müller: br-online

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9.0Herausragend

Sympathische Kerle, atemberaubende Surf-Bilder und die hämische Freude über ein klein wenig Anarchie in der geleckten Isar-Metropole – das alles macht "Keep Surfing" zu einem echten Feel-Good-Movie! [...] Weil das Zuschauen dabei mindestens so viel Spaß macht wie der Sport selbst, ist Björn Richie Lobs Doku-Film ein großes Vergnügen auch für alle, die sich selbst nie in die Fluten stürzen würden.

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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online

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7.0Sehenswert

Die Porträts sind spannend erzählt und gefilmt, Privates mischt sich mit dem öffentlichen "Auftritt" der Sportfanatiker. Diese sind keine faden "Beach Boys" mit braun gebranntem Body, sondern waschechte Typen, denen man gerne bei ihrem Treiben zuschaut.

"Keep Surfing" (Publikumspreis beim "Filmfest München") ist mehr als nur eine Betrachtung über Surfer. Lob gelang ein rasant geschnittener Dokumentarfilm über unterschiedliche Menschen und ihre verzwickten Lebensentwürfe, ihren Mut, nicht auf ausgetretenen Pfaden zu wandeln, sondern sich ins Ungewisse zu stürzen und Risiken einzugehen, nicht nur in der Super-Welle. München ist hier nicht die bräsige und saturierte Stadt, die sich gerne selbst bespiegelt, sondern "Klein Hawaii" und ein anarchistisches Biotop von Leuten, die der Polizei auch schon mal ein Schnippchen schlagen, sich nicht einschüchtern oder ihre Freiheit nehmen lassen. Die prickelnde Doku macht einfach Lust, Konventionen über Bord zu werfen, Lust auf abenteuerliche Eskapaden und einen tollen Sport. Und dem Regisseur möchte man nicht nur "Keep Surfing" wünschen, sondern auch "Keep going", mach weiter.

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Kommentare (6) — Film: Keep Surfing

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Begbie

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Bewertung7.0Sehenswert

Einfach coole Typen, coole Musik, coole Stadt. Rundum cooler Film für n netten unterhaltsamen Abend. Als zugezogener Münchner ist es natürlich nochmal speziell interessant. Achja, würd ichs können würd ich nun in die Tram steigen und aufs Brett steigen...

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spanky

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine überaus magische Dokumentation, die ein Juwel der urbanen Naturverbundenheit einfängt und ein paar sympathische Freaks in deren Umfeld portraitiert. Die Magie ist dabei im Kern zu finden: Wellenreiten im Eisbach entfaltet durch seine Nischensituation eine besondere Faszination und ist durch bloßes Draufhalten mit der Kamera schon ein Augenmagnet. Noch mehr Thrill bieten die mit groovy Sound unterlegten und in hipper Bildsprache abfotografierten waghalsigen Exkursionen ins Hochwasser der Isar oder in kanadische Gezeitenwellen. Hang loose!

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*frenzy_punk<3

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vorgemerkt

das is cool, ich hab die da mal gefilmt und fotografiert. fand ich faszinierend! :D

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Ukri

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Bewertung7.0Sehenswert

Anstatt Robin Hood hab ich doch lieber diesen Film angeschaut.
Mal was anderes, abwechslungsreiches.Coole Leute, coole Handlung :)
Nette Sache.

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Caniggia

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Bewertung7.5Sehenswert

Surfing is urban. Besonders in München. Eine Hommage fürs River-Surfing und an den Eisbach. Bin kein Surfer, und mein einmaliger Surfurlaub hat dies auch deutlich gezeigt. Das Meer hat mich angewidert ausgespuckt. Aber der Film macht Spass. Er vermittelt ein kleinwenig das Lebensgefühl und die Stärke der Natur. War kurz während des Films am Überlegen - soll ich mir die Leash noch einmal umschnallen und noch eine letzte Welle reiten, aber nein hab ich mir gesagt, der letzte Eindruck ist noch zu all gegenwärtig. Und deswegen, auch wen man kein Surfer ist - der Film macht auch Verwaltungsfachangestellte Laune

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Rotorua

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Bewertung7.0Sehenswert

eine doku mit sehr viel flair. für surfer und nicht surfer, münchenliebhaber, großstadtrabauken, abenteurer, musikliebhaber, freiheitssuchende, wasserratten, e-garten gänger und eisbachliebhaber. zu keiner zeit langweilig, dafür aber jede minute faszinierend.
eine hommage an münchen und das surfen.

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