Workingman's Death
Workingman's Death (2005), AT/DE Laufzeit 126 Minuten, FSK 16, Dokumentarfilm, Kinostart 27.04.2006
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von Michael Glawogger,
Stirbt die Arbeiterklasse aus? Verschwindet körperliche Schwerstarbeit, oder wird sie nur unsichtbar? Michael Glawogger begibt sich in “Workingman’s Death” auf die Spuren dieser Fragen – er begleitet dabei unter anderem auch illegale ukrainische Minenarbeiter und hofft mit chinesischen Stahlarbeitern auf eine glorreiche Zukunft. Diese Zukunft ist aber mittlerweile in Deutschland angekommen, wo eine gealtige Hochofenanlage in einen Freizeitpark verwandelt wurde.
Cast & Crew
-
Michael Glawogger
Regie
Schauspieler
-
Michael Glawogger
- Genre
- Sozialstudie, Essay-Film
- Handlung
- Arbeit, Körperliche Arbeit
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Workingman's Death
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- Workingman's Death: critic.de














Kommentare (3) — Film: Workingman's Death
Kommentar schreibenMILLERSCROSSING 2010/10/28 14:40:24
Kommentar löschenHallo!
Ich liebe das Film.
Hab ich gerade entdeckt:
Die Indie-Filmplattform www.realeyz.tv sponsert zum 15-jährigen Bestehen der Filmzeitschrift "Schnitt" den preisgekrönten Michael Glawogger Film WORKINGMAN'S DEATH. Den Film kann man sich kostenlos online ansehen auf http://www.schnitt.de/stream/
:)
MC
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Nayuma 2010/09/19 11:49:49
Kommentar löschenGoldene Mitte für einen Dokumentarfilm, der einem einen Einblick in außergewöhnliche Jobs bietet, aber mehr als dokumentieren tut er dann auch nicht. :D
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ungesagt 2010/09/22 14:04:10
Antwort löschenmehr als dokumentieren tut er dann auch nicht?!?
da scheint so einiges an dir vorübergegangen zu sein.
der film zeigt auf eine,wie ich finde,radikale weise in was für einer welt wir eigentlich leben.er zeigt,ohne das in einem off-kommentar explizit zu benennen,gesellschaftliche und kulturelle zusammenhänge von zb armut und dem kampf ums überleben.
eigentlich finde ich es gerade umfassbar,dass jemand den film als "einblick in außergewöhnliche jobs" wahrnimmt.hast du den leuten da eigentlich zugehört?
Nayuma 2010/10/01 22:15:02
Antwort löschenMhm... da haben wir wieder so eine "über-Geschmack-lässt-sich-streiten-Situation"... Ich habe den Leuten zugehört und einige sind doch zufrieden damit und mit "außergewöhnlich" meine ich eigentlich auch "scheiße heftig" bzw. "womit man doch Tatsache Geld machen kann?!". Es ist ein schwieriges Thema... Unser eins kann sich sowas nunmal durch die Medien "geschädigt" und kann uns denn wirklich noch irgendwas schocken?! Nein mal im Ernst: Ich fand den Film zwar interessant, aber ich hab einfach schon wesentlich spannendere Dokus gesehen. Darf man sowas denn nicht sagen?!
pfeffer 2009/12/13 04:15:43
Kommentar löschenDas dem Film als Motto (und Leseanweisung) vorangestellte Zitat William Faulkners ist aussagekräftig: "Man kann nicht acht Stunden am Tag Essen oder Trinken. Und auch Liebe machen kann man nicht so lange. Nur arbeiten kann man acht Stunden lang - daher rührt es, dass der Mensch sich und andere so unglücklich und verzweifelt macht."
Ich bin gespalten: Glawoggers Dokumentation erzählt in ungewöhnlich ästhetischen Bildern von elenden Arbeits- und Lebensbedingungen und portraitiert dabei ukrainische Kohlekumpels, indonesische Schwefelbergwerker oder Arbeiter auf einem nigerianischen Schlachthof. Ein (gesprochener) Kommentar existiert nicht, er lässt vielmehr die Arbeiter selbst zu Wort kommen. Ob die nahezu schwerelos wirkende Steadycam (die zweifellos für ästhetisch hervorragendes Bildmaterial sorgt) und der Score von John Zorn die richtigen Mittel sind, um diese erbärmlichen Zustände zu vermitteln, halte ich allerdings für fraglich (und kann selbst keine sichere Antwort geben, tendiere aber zur Kritik: die filmische Form hat durchaus eine ethische Dimension).
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