Koyaanisqatsi
Koyaanisqatsi (1983), US Laufzeit 87 Minuten, FSK 6, Dokumentarfilm, Kinostart 21.12.2000
6.1
Kritiker
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von Godfrey Reggio,
“Koyaanisqatsi” ist ein überlanger Videoclip, der ganz ohne Worte auskommt. Alleine mit Bildern und einigen Effekten zeigt er das, was unsere Kultur ausmacht.
Cast & Crew
-
Godfrey Reggio
Regie
Schauspieler
-
Alton Walpole
-
Godfrey Reggio
-
Michael Hoenig
-
Ron Fricke
- Genre
- Sozialstudie, Politische Dokumentation, Naturdokumentation
- Ort
- Großstadt
- Handlung
- Dorf und Stadt, Genozid, Gesellschaftskritik, Gleichgültigkeit, Mensch gegen Natur, Menschliches Zusammenleben, Primitive Kultur, Untergegangene Zivilisation, Zivilisation
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Drehbuch
Filmdetails Koyaanisqatsi
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Trailer zum Film Koyaanisqatsi
Alle Trailer, Clips & Videos (2)








Kritiken (1) — Film: Koyaanisqatsi
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenTrotz aller guten Vorsätze erinnert der esoterisch angehauchte Streifen über weite Strecken an einen elaborierten Bildschirmschoner.
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (21) — Film: Koyaanisqatsi
Kommentar schreibenDerDude_ 2012/02/07 20:31:12
Kommentar löschen600. bewerteter Film auf Moviepilot
Koyaanisquatsi (übersetzt : Leben Im Ungleichgewicht)
Mehr Experiment als Film. Stummfilm der nur durch die volkommene Zusammenarbeit aus Bild und Ton besticht. Was sich wie das Ende von Kubricks "2001 :Odyssee im Weltraum" auf Spielfilmlänge anhört ,ist jedoch eine beeindruckende Symphonie aus Audio/Visueller Kunst und einer herben Gesellschaftskritik.
Der Film führt uns zu wunderschönen Wüstenlandschaften und dann Wälder und Gebirge. Melancholich mutet das Szenario an. Wir werden mit Wundern der Erde konfrontiert ,die jedoch niemand zu beachten scheint.
Dazu kommt eine Montage der menschlichen Großstadt ,die mit all ihren Lichtern ,die hektisch umher flimmern ,agressiver zu werden scheint. Die Menschen ignorieren die Wunder der Natur und verfallen den Wundern der Technik.
Eine Botschaft ,wie sie heute durch das Internet und co. noch aktueller ist.
Der Film verbindet die Musik von Phillip Glass mit den Landschaftsaufnahmen und den Bewegungen der Großstadt und lässt beides ineinander übergehen ,wodurch der Film wie ein Rausch wirkt.
Heute ist "Koyaannisquatsi" ein Kultfilm ,der Audio/Visuelle Epen wie Terrence Malicks "The Tree of Life" ,beeinflusst.
Mehr als Sehenswert !
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
VisitorQ 2012/02/07 22:06:33
Antwort löschenein ganz schnieker Film.
Canis Majoris 2012/02/07 22:34:37
Antwort löschenDer Film ist wie ein Traum, den man auf dem LCD/Plasma/der Leinwand bewundern darf.
Alleine dafür, dass er auf einfache Weise zeigt, wie unbedeutend und gleichzeitig wundersam unser Leben ist, verdient er die höchste Punktzahl.
Canis Majoris 2011/12/12 21:05:55
Kommentar löschenOh Schande, diesen Film hatte ich noch gar nicht bewertet.
Zusammen mit der Musik von Glass ist dieser Film meiner Ansicht nach wirklich ein Meisterwerk, ganz ohne Schauspieler.
80er-Jahre-Filme sind sowieso aus unerfindlichen Gründen total mein Ding.
Ganz klar einer meiner Lieblingsfilme!
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swissroland 2011/12/10 02:51:14
Kommentar löschenDieser film ist schwer mit worten zu beschreiben. Wobei eigentlich auch wieder ned.
Koyannisqatsi ganz einfach einer der grössten Filme aller Zeiten. Ein kunstwerk in bild und ton. Koyannisqatsi is ned nur ein film, sondern ein erlebnis. Der hypnotisierende soundt von Phillip Glass ist einfach grandios!
Mehr superlativen fallen mir immo nimmer ein.;)
Jetzt muss ich nur noch schauen wo ich die anderen qatsi teile herbekommen, da gibts nämlich noch powaqqatsi und naqoyqatsi! Und eigentlich auch noch baraka
Mein rat: Film in DVD player, dolby surround anlage voll aufdrehen und sich fallen lassen!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Canis Majoris 2011/12/12 21:08:18
Antwort löschenIn der Tat ist dies ein gewaltiger Film. Die beiden anderen Teile finde ich hingegen weniger prickelnd.
Am 13.01.2012 soll Koyaanisqatsi übrigens aus Blu-Ray erscheinen.
Ich bin sehr gespannt.
lieber_tee 2011/10/05 00:53:27
Kommentar löschenMeditativer Bilderrausch aus vergangenen Filmzeiten. 1983 schlug diese wortlose, rein optische Studie über die Schönheit der Natur und dessen (ebenso poesievollen) Zerstörung, ein wie eine Bombe und traf den damaligen Zeitgeist. Die Zeitraffer-/Slow-Motion-Aufnahmen, gegensätzlichen Montagen und traumhaften (Flug-) Kamerafahrten haben Filmgeschichte geschrieben und sind in das visuelle Gedächtnis eingegangen. Dazu der treibende Score von Philip Glass. Einzigartiger experimenteller Dokumentarfilm, mit einer etwas aufgesetzten „Öko-Botschaft“ (aus heutiger Sicht). Die Genialität hat Godfrey Reggio dann nie wieder erreicht.
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sikkmeidack 2011/10/05 10:12:02
Antwort löschenWas bin ich auf den Glass-OST abgegangen!!!
lieber_tee 2011/10/05 11:53:21
Antwort löschenJa, den finde ich auch noch heute grandios. Funktioniert auch ohne Bilder.
swissroland 2011/12/10 02:22:37
Antwort löschenHast du powaqqatsi und naqoyqatsi auch gesehen? Koyaanisqatsi hab ich jetzt nach jahrhunderten mal wieder gesehen. Wenn ich mich richtig erinnere war powa der beste von den 3 qatsi teilen. Eigentlich gehört da ja fast noch baraka zu
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lieber_tee 2011/12/10 08:49:52
Antwort löschenVon ihrer Bildgewaltigkeit sind alle 3 von dir genannte (ja, Baraka kann man im dem Zusammenhang auch dazu zählen) auch stark, nur ich finde das Konzept (inhaltlich, Stil) hat sich dann irgendwann etwas totgelaufen. Das Original bleibt unerreicht, powa hat mir aber auch gefallen. Hat er da nicht mehr extrem Zeitlupe gearbeitet?
swissroland 2011/12/10 19:50:10
Antwort löschenweiss ich nimmer das fast schon jahrhunderte her, wo ich den gesehen habe. Ich werds aber nächste woche wissen, wenn die film hier sind ;)
Vector Batou 2011/07/05 10:14:43
Kommentar löschenEin Film der nicht unterhalten will und trotzdem großartig ist. Ende der 70er war er definitiv seiner Zeit voraus. Heute ist er aktueller den je. Eigentlich vielmehr ein Kunstwerk als ein Film.
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Snake Charmer 2011/01/23 00:39:47
Kommentar löschenWirkt zwar mitunter etwas willkürlich arrangiert, aber dennoch: amazing.
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Puni 2010/11/10 20:01:27
Kommentar löschenHervorragend gemachter Film, der ganz ohne Stimmen auskommt. Jede kleine Szene war auf ihre Art klasse, manche mehr, andere weniger, mit passender Musikunterlegung. Besonders das Ende war toll und zeigt auf tolle Weise, was der Film vermitteln könnte. Die ganze Absurdität des schnellen Stadtlebens, der Industrien bis zum Wahnsinn, der Naturzerstörung und fast schon des ganzen Menschendaseins wird hier auf geniale Art und Weise dargestellt.
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Jim Bacon 2010/10/12 17:12:02
Kommentar löschen6 Jahre Dreharbeiten für einen Dokumentarfilm ohne Off-Kommentar? Nur mit der Sprache der Bilder und vor allem der wundervollen Musik von Philip Glass zeigt Godfrey Reggio das Leben auf der Erde, unberührte Natur und die Ausbreitung der menschlichen Zivilisation. Die Kamera zoomt heraus und die Muster der Häuserschluchten fließen nahtlos über in die Leiterbahnen eines Mikrochips. Beeindruckendes Audiovisuelles Erlebnis, dem es keiner Erklärung bedarf.
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Tyler__Durden 2010/10/03 21:54:05
Kommentar löschenDie Facetten der Welt im Kontrast. Der Makrokosmos gegen den Mesokosmos. Das ist voller Schönheit und Schrecken sowie lebendig und zerstörerisch. Klar ein Bild, selbst wenn bewegt, kann nie die vollkommene Realität darstellen da alles subjektiv ist weswegen man dem Film eine kleine (Untertreibung?) Einseitigkeit unterstellen kann. Und jaja das mag manchmal Eso Bildschirmschoner Zeugs sein und so. Die Agenda ist auch alles andere als subtil. Als Man von Welt darf man so was ja nicht ernst nehmen. Aber um ehrlich zu sein ist mir das vollkommen egal. Das hier war ne Audio-Visuelle Sinnesüberflutung der ganz speziellen Art die einen nicht selten staunen lässt.
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manitu17 2010/07/21 00:32:06
Kommentar löschenJoah... durchaus beeindruckend... eigentlich was für eine Kombi aus High Definition und Kino...
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raab_himself 2010/05/15 12:36:50
Kommentar löschenGigantisch, atemraubend, fesselnd, mächtig. Die Bildgewalt von "Koyaanisqatsi" stellt all das Vorhergesehene in den Schatten.
Triumph.
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maslobojew 2010/04/18 21:43:44
Kommentar löschenFür mich ein sehr einnehmender Film, der aufzeigt, in welch einer Welt wir leben, ohne dass uns das wirklich bewusst ist.
Ich dachte beim Schauen öfter mal, sieh an, wir sind nichts anderes als ein riesiger, technisch versierter Ameisenstaat, indem leider so einiges aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Entschleunigung und Fokus ist da angesagt.
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xtheunknown 2009/09/07 17:04:50
Kommentar löschenman wird von einer flut ausdrucksstarker bilder überschwemmt.
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alanger 2009/09/07 17:06:58
Antwort löschenalso nicht einschlafen dabei ...sonst ertrinkt man;)
Tekl 2009/08/29 04:01:19
Kommentar löschenIch kam über die Musik zu diesem außergewöhnlichen Film. Und zwar wird sie in dem C64-Ballerspiel Delta zitiert. Ich liebte das Spiel damals, weil die Musik endlos und immer anders klang. Und genauso liebe ich auch diesen Film, vorallem wegen der Musik. Sie bietet den passenden Kontrast zu den Bildern. Der meditative Charakter ermöglicht es erst, die Bilder wirklich auf sich wirken lassen zu können.
Anders als HOME, welcher sich ähnlicher Bildsprache bedient, hat dieser Film das Potential im Laufe der Zeit immer passend zum Weltgeschehen interpretiert werden zu können.
Der Film funktioniert nur, wenn man sich wirklich darauf einlässt. Ansonsten ist er nur eine prima Einschlafhilfe. ;-)
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dbeutner 2009/03/22 21:16:02
Kommentar löschenDer Film war gerade mal vier Jahre alt, als ich einen sehr guten Freund abends abholen wollte, um Tanzen zu gehen - und er meinte: "Moment, schau Dir das mal an!" - Puh, ich kann nur sagen, das war der falsche Einstieg, wenn man sozusagen auf dem Sprung ist. Hat mich insofern überfordert.
Also: Ruhe mitbringen. Gelassenheit. Denn der Film strengt durchaus mitunter an, was aber nicht negativ gemeint ist. Gerade die ziemlich hektischen Dinge im Mittelteil lassen das "esoterische" oder "NewAge"-Werturteil etwas arg fragwürdig erscheinen.
Eine der beeindruckendsten Bilderfluten des Kinos mit grandioser und stimmiger Glass-Musik. Überirdisch.
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KRIZZLEY-BEE 2009/03/11 18:46:46
Kommentar löschender film ist nicht esoterisch, eher surrealistisch, da er aspekte der uns vertrauten realität in sehr ungewohnter zeitlicher, räumlicher darstellungsweise wiedergibt. der bildrausch und die musik wirken stark und erzeugen eine intensive atmosphäre die sich wie eine käseglocke um den bildschirm und zuschauer legt. mit wertenden umschreibungen wie pseudo-philosophisch, esoterisch, ... wird man vielen gerecht die kunst als form der mimikry betreiben, aber dieser film ist es meiner meinung nach nicht.
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alanger 2009/03/11 18:31:17
Kommentar löschenes gibt bessere musik von philip glass.
diese hier sollte man sich ohne den (etwas sehr verquasten new-age) videoclip dazu anhören.
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Kubrick_obscura 2009/03/11 17:18:40
Kommentar löschenAuf der einen Seite der vielversprechende Versuch einer reduzierten und trotzdem monumentalen Dokumentation. Auf der anderen Seite dieser süßliche Grad an Esoterik.
Auf der einen Seite beeindruckende Bilder zwischen Stillstand und Rasanz im Einklang mit einem wunderschönen Score. Auf der anderen Seite eine halbgare Zivilisationskritik.
Ein Film out of Balance. :)
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fiji 2009/02/24 17:11:20
Kommentar löschenNatürlich Geschmackssache. Aber für jeden der auch mal was anderes gucken kann, als immer nur "normale" Hollywoodfilme, dem kann ich sagen, dass der fim 1. super Aufnahmen zeigt, 2. zu meiner Überraschung zemlich kurzweilig ist und 3. einfach sehr beeindruckt.
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Mundilfari 2008/11/06 23:28:04
Kommentar löschenEine Ansammlung von bewegten Bilder und Musikuntermalung. Nichts weiter. Man sollte meinen, soetwas inkonkretes würde man nicht lange mitansehen können, aber dennoch hält mich irgendetwas davon ab abzuschalten.
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