Merida - Legende der Highlands - Kritik

US 2012 Laufzeit 94 Minuten, FSK 6, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Komödie, Kinostart 02.08.2012

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Kritiken (21) — Film: Merida - Legende der Highlands

Arthur A.: www.filmfutter.com

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8.5Ausgezeichnet

Letztendlich ist Merida aus künstlerischer Sicht vielleicht einer der schwächeren Pixar Filme (dieser Erwartung wird der oscarnominierte Kurzfilm La Luna, der vor dem Hauptfilm läuft, schon eher gerecht), doch ist es dank seiner großartigen Charaktere, seiner üppigen Animation und seinem aufrichtigen emotionalen Kern dennoch eins von Pixars besten Werken. Die Mutter-Tochter Geschichte wird bei den Eltern und Kindern im Publikum auf gute Resonanz stoßen. Diejenigen, denen dieser Aspekt nicht so wichtig ist, kommen immer noch in den Genuss eines visuell beeindruckenden und von erster bis zu letzter Minute unterhaltsamen Märchen. Erneut beweist das Animationsstudio, dass es allen anderen in Hollywood haushoch überlegen ist. Wenn es mit rechten Dingen zugeht, wird sich Merida neben Buzz Lightyear, WALL-E und Remy als einer von Pixars legendären Charakteren etablieren.

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Arthur A.

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Ich habe spontan nicht viel dazu gefunden. Auf dieser Konferenz sollte es damals eigentlich erklärt worden sein, vllt lohnt sich also der Artikel

http://www.nytimes.com/2008/06/01/business/media/01pixar.html?pagewanted=all&_r=0


Otto Normal

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Danke, war durchaus lesenswert. Andererseits war er nicht sehr aktuell. Ich weiß immer noch nicht, ob die beiden Studios jetzt nicht langsam zusammengeschmissen werden. Wie gesagt, wenn man die Filme sieht, kommt es einem so vor.


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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4.0Uninteressant

Stilistisch ist das Abenteuer rund um die rothaarige Prinzessin aus einem Guss, auch wenn dieser Guss alles andere als wirklich berauschend ausgefallen ist. Dem Film fehlt es, trotz aller technischer Raffinesse, am entscheidenden Flow. Er stolpert zu viel, kann weder bei den Figuren, dem Humor oder seinem Spannungsaufbau durchgängig überzeugen. Hübsche Bilder gibt es, aber erzählerisch wirkt „Merida“ ziemlich verlassen. Das Märchen leidet darunter, dass die Macher sich zu spät auf dessen Charakteristika verlassen. Typische, altersuniverselle Witzeleien erschlagen dazu die dichterische Form. Schade. In den wenigen, etwas düsteren und – wohl vor allem für jüngere Zuschauer – unheimlichen Momenten, gelingt es dem Film eine wunderbar urige Atmosphäre aufzubauen, welche jedoch immer wieder fallengelassen wird. Es fühlt sich an, wie ein gewisses Sicherheitsdenken. Wie das Abspulen eines erfolgreichen Programms. In diesem Falle fehlt aber der letzte Pfiff, das gewisse, wahre Liebenswürdige.

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SoulReaver

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Srozhdestvom Kristovym!


Flibbo: Wie ist der Film?

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6.5Ganz gut

[...] Die Vorsätze, komplexer und tiefer als je zuvor zu sein, gehen nicht ganz auf, zumal frühere Pixar-Werke auch in einfacheren Bildern genauso viel zu sagen hatten und weil gerade die Fantasy-Komponenten doch so manches überrollen, was zuvor an Ernsthaftigkeit aufgebaut wurde. „Merida“ ist an sich eine schöne Coming-of-Age-Geschichte und Familienstudie. Die ganze Sache mit den Bären verhält sich dazu dann aber irgendwie albern und ist eine Metapher, die in dieser Form etwas deplatziert wirkt. Und andersherum: Um ein homogenes Märchen zu sein, fängt der Film zu lebensnah an. [...]

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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6.5Ganz gut

Schon wieder fast etwas zu sehr gegen den Strich gebürstet geziemt sich das erste Covergirl der Pixar-Geschichte. Was die einfach gehaltene Coming-Of-Age-Story nicht von sich behaupten kann: Das drehbuchschreibende Regie-Trio Mark Andrews, Brenda Chapman und Steve Purcell präsentiert originäres Disney-Kino, dessen 3D-Animationen zwischen moosgrünen Wäldern und feuerroten Haaren in Sachen Realismus und Detailtreue zwar neue Höhenmarken setzen; erzählerische Spitze ist das Studio mit der Lampe derzeit aber nur, wenn man sich wie im Vorfilm „La Luna – Mondlicht“ kurz fassen kann.

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sushi25: movie-fan.de

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8.5Ausgezeichnet

Merida ist toll gemacht. Der humorigere, zauberhafte 1. Teil wirkt anders, als der düstere, schicksalsschwangere 2. Teil. Die Story teilt den Film etwas in 2. Hälften, die leicht holprig zusammenlaufen. Vermutlich hängt es auch damit zusammen, dass man trotz exzessiver Betrailerung des Films von der Handlung im 2. Teil völlig im dunkel gelassen wurde. Anders als befürchtet kannte man die Story des Film trotz der Masse an clips, Trailern und Teaser nicht wirklich. Den Wechsel der Tonalität hat der Zuschauer schnell verdaut und reitet mit der Protagonistin durch die Highlands und lässt in der Comming of Age- Thematik Erinnerungen an Bärenbrüder wachwerden.
Merida ist eine der besseren Pixarproduktionen mit wunderschöner Animation. Großes Familienkino mit toller graphischer Umsetzung!
Sitzenbleiben es kommt ein Abschlußgag nach dem Abspann.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Some Spoilers Ahead.

Merida macht Spaß. Bärenspaß, ohne zuviel verraten zu wollen. Nach Cars 2, für den Pixar ja ziemlich aufs Maul bekam (obwohl er mir mit seiner Agentenstory wesentlich besser gefiel als Cars), sind sie mit Brave, bzw Merida wieder auf sicherem Terrain.
Die Animation ist wie immer großartig und fängt den typischen Reiz schottischer Highlands gut ein, das Charakterdesign ist nach kurzer Gewöhnungsphase ebenfalls stimmig und Merida und ihre Truppe samt schottischem Akzent (den sie im Original sprechen) extrem knuffig.

Die Story hält ebenfalls Überraschungen bereit, die heftigste erinnert etwas an Disneys Brother Bear und ist aus dem Marketing und den Trailern zurecht komplett herausgehalten worden. Der Twist wiegt auf, dass die rebellische Mädchen-Story die der Film erzählt, natürlich nicht so originell ist wie andere Pixar-Filme. Die visuelle und inhaltliche Innovation von Wall-E und Oben, die Vielschichtigkeit der Incredibles wurde diesmal zugunsten einer leichtfüssigeren Story aufgegeben, die optisch opulent ist, für Pixar-Verhältnisse aber überraschend oft auf Slapstick und Klamauk setzt.

Was vielleicht auch auf den Wechsel hinter den Kulissen zurückzuführen ist, bei dem der jetzige Regisseur vor zwei Jahren das Ruder übernahm, weil der Film wohl unter Brenda Chapman nicht rund genug lief. Das führt dazu, dass Merida tonal bisweilen etwas durchwachsend ist und von comichaftem Slapstick (hauptsächlich durch Meridas Mutter und die drei Brüder) zu Alptraumhaftem Horror (die geniale Mordun-Szene die es optisch locker mit dem Elefantenfriedhof in Lion King aufnehmen kann) wechselt, was den Film etwas fragmentiert wirken lässt, als wären im Nachhinein lustige Szenen hinzugefügt worden, weil man Angst hatte der Filme könnte sonst zu ernst und düster werden.

Dabei funktionieren die einzelnen Elemente sehr gut und wenn der Humor der Story dient, wie bei der Bogenschiessen-Sequenz oder in den Szenen mit Meridas Vater und den Clans-Bossen ist es wirklich eine wahre Freude zuzusehen. Stellenweise hätte ich mir sogar gewünscht mehr zu sehen, mehr zu erfahren. Die Hexe ist ein kurioser, fast an Ghibli-Filme erinnernder Charakter, dessen Motivation leider unklar bleibt und der viel zu schnell aus der Geschichte verschwindet, ohne das ihr Arc wirklich durcherzählt wurde.

Der Road-Trip mit Muttern ist eine tolle Idee, aber leider zeigt er zu wenig. Hier hätte sich die Chance geboten wirklich Zeit mit den beiden starken Charakteren zu verbringen, aber Merida und Bären-Mum bekommen leider nur eine Frühstücks und eine Fischfang-Szene und das muss ausreichen um all ihre Probleme zu lösen. Gerne hätte ich auf Kleinbären-Klamauk-Szenen verzichtet und auch auf den großen Showdown und den Film einfach im Schloss enden lassen, wenn dafür die emotionale Reise der beiden Hauptfiguren ausführlicher und etwas glaubwürdiger durcherzählt worden wäre. Pixaruntypisch schien es da etwas an Mut zu fehlen neue Wege zu beschreiten und etwas ist das Bemühen spürbar, für jeden etwas zu bieten und es allen Zielgruppen recht zu machen. Was auch die merkwürdige Mixed-Message erklärt, auf der der Film endet: "Verwirkliche dich selbst, sei selbstbewusst, aber hör trotzdem auf deine Eltern und unterwirf dich der Tradition."

Das wirkt irgendwie nicht ganz ausgegoren, auch wenn ich es grundsätzlich begrüsse, dass die starry Disney-Formel bei der nur "Be yourself no matter what" propagiert wird, hier zumindest varriert wird. Diese kleinen Holperer machen Merida nicht schlechter, erzeugen aber den Eindruck, dass Pixar nach dem Tiefschlag den sie durch Cars 2 einstecken mussten und dem unverdienten Flop von John Carter (der ja über Bande auch dem Pixar-Brain-Trust entsprang) erst wieder zurück finden muss zur alten Selbstsicherheit und Konsequenz mit der sie früher erzählt haben.

Bis dahin ist Merida ein spannender, sympathischer und extrem elegant animierter Film, dessen einziges echtes Problem ist, dass man im Grunde nur noch mehr Zeit mit den Figuren verbringen würde (alleine die ganzen Clans-Querelen könnten locker einen eigenen Kurzfilm füllen). Von der Generation kleiner Kinder, die wahrscheinlich nachts von Mordun träumen und Angst vor ihm haben, mal ganz zu schweigen. Aber so soll es bei Märchen ja auch sein.

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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln

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7.5Sehenswert

Die Animation ist fantastisch, äußerst detailgenau und nutzt die Möglichkeiten der 3D-Darstellung hervorragend aus. Das macht die aufdringliche Erziehungsarbeit, die bei Disney/Pixar leider dazugehört, dann wieder vergessen.

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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

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4.0Uninteressant

Das ideenlose, streckenweise geradezu langweilige Endergebnis könnte man bei jeder anderen Produktionsfirma noch gleichgültig als mittelmäßige Stangenware abwinken. Von Pixar kommend ist es jedoch viel mehr bzw. weniger als das.

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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7.5Sehenswert

Der 13. Pixar-Spielfilm ist konventioneller gestrickt, also vorhersehbarer als viele der vorherigen Überraschungsmovies aus dieser Spitzen-Animationsfabrik, dabei aber immer - noch?

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P. Wellinski: Filmszene.de P. Wellinski: Filmszene.de

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6.0Ganz gut

Der Film ist mehr Disney als Pixar. Das ist nicht per se etwas Schlechtes. Und dennoch hätte man sich vor allem dramaturgisch ein wenig mehr Temperament und Durchschlagskraft gewünscht.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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7.5Sehenswert

Vielleicht nicht so originell wie viele der bisherigen Pixar-Werke, aber toll animiert (auch mit gelungener 3 D-Optik), kurzweilig und ganz schön spannend!

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José Garcia: Textezumfilm

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6.5Ganz gut

In „Merida“ besticht erneut die wieder einmal weiterentwickelte Animation. Sowohl Pflanzen als auch Stoffe, etwa Meridas seidenes Kleid, oder auch menschliche Haare und Tierfelle nehmen sich sehr realistisch aus. Dazu kommt eine ungemeine Tiefe der Hintergründe beispielsweise im Wald, so dass die im Computer erzeugten Landschaften von realen Aufnahmen kaum zu unterscheiden sind. Trotz aller animationstechnischen Fortschritte der Konkurrenz, die sich etwa in „Ice Age 4 – Voll verschoben“ offenbaren, bleibt Pixar weiterhin animationsfilmästhetisch die Nummer eins. Hatten sich bis einschließlich „Toy Story 3“ Pixar-Filme jedoch dadurch ausgezeichnet, dass die Schauwerte stets im Dienste einer originellen Handlung gestanden haben, so enttäuscht diesbezüglich „Merida – Legende der Highlands“ wie bereits „Cars 2“. Die Abenteuer, die Merida und ihre Mutter erleben, bleiben trotz einzelner hübscher Einfälle vorsehbar, so dass die gesamte Geschichte von der Kreativität früherer Pixar-Filme denkbar entfernt bleibt. Trotz der Auffrischung durch die Emanzipationsgeschichte eines Mädchens erinnert der Mutter-Tochter-Konflikt an unzählige Filme, die von Problemen in der Pubertät handeln – so zuletzt in einem Handlungsnebenstrang von „Ice Age 4 – Voll verschoben“, der den Konflikt zwischen dem Vater und der pubertierenden Tochter thematisierte.

Noch in einer anderen Hinsicht lässt „Merida“ an frühere Disney-Filme denken: Ähnlich „Cars 2“ wird hier eine Botschaft („ Folge Deinem Herzen“) allzu plakativ vermittelt. Zu den Stärken der Pixar-Filmen hatte es bis 2010 gehört, dass sie eine familienfreundliche Grundhaltung besaßen, ohne auf solches Pathos zurückgreifen zu müssen. Man mag darüber spekulieren, ob sich die Kreativität bei Pixar einfach erschöpft hat, oder aber die Kontrolle durch den Disney-Konzern deren Ideenreichtum hemmt. Jedenfalls ist nach „Cars 2“ mit „Merida – Legende der Highlands“ eine Trendwende in der einst so fantasievollen Animationsschmiede festzustellen. Dass noch Hoffnung auf weitere originelle Geschichten besteht, stellt der Kurzfilm unter Beweis, der vor „Merida“ auf der Leinwand zu sehen ist: „Mondlicht“ („La luna“) bezaubert durch eine überaus poetische Filmsprache und eine großartig märchenhafte Handlung.

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Michael Ranze: film-dienst, Spiegel Michael Ranze: film-dienst, Spiegel

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8.0Ausgezeichnet

Das Hauptaugenmerk gilt der Versöhnung zwischen Mutter und Tochter, die erst Verständnis, Toleranz und Neugier aufbringen müssen, um sich gegenseitig zu helfen. Brenda Chapman und Mark Andrews haben diese Themenkreise in einen turbulenten, witzigen und charmanten Animationsfilm verpackt.

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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de

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7.5Sehenswert

Werden die Erwartungen an die Story von Merida nicht allzu hoch geschraubt, darf man sich auf ergötzliche Unterhaltung einstellen.

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Stefan_R.: Mann beisst Film

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7.0Sehenswert

Das Animations-Abenteuer „MERIDA - LEGENDE DER HIGHLANDS“ ist nach „Toy Story 3“ [2010] und „Cars 2“ [2011] wieder ein Pixar-Film, der nicht auf einem Vorgängerfilm aufbaut, und das spürt man. Die liebevoll erzählte Mutter-Tochter-Geschichte, die es erstaunlich gut versteht, echte Gefühle zu vermitteln, rückt solche Werte wie 'Verantwortung für das eigene Schicksal zu übernehmen, ohne aber seine Mitmenschen zu vernachlässigen' in den dreidimensionalen Vordergrund und präsentiert beiläufig eine der toughsten Heldinnen in der Disney- beziehungsweise die erste Heldin in der Pixar-Historie. Angereichert mit dem typischen Pixar-Charme, wäre auch dieses tadellos animierte Werk im Grunde über jeden Zweifel erhaben. Aber es lässt sich leider nicht verleugnen, dass die immens hohen Erwartungen diesmal vielleicht nicht ganz erfüllt werden konnten. Warum? Weil die magischen Momente, jene Zwischentöne, die zuletzt etwa „Oben“ [2009] zur tragisch-rührenden Glanzleistung reifen ließen, ein wenig rar gesät sind. Nichtsdestotrotz: Pixar ist wieder da und (zumindest in technischer Hinsicht) gut wie eh und je. Aber das weitere, im Vorfeld vermutete Meisterwerk bleiben uns die Animationskünstler mit ihrem 13. Langfilm leider schuldig. Das nennt man dann wohl, ganz im Sinne des Films, Schicksal...

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Oceanic6: CinemaForever

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7.0Sehenswert

[...] Letzten Endes ist "Merida - Legende der Highlands" der erste Pixarfilm, bei dem der Einfluss von Walt Disney klar ersichtlich ist. Der Film lebt von seinen disneytastischen Songs, von seinen überzeichneten Figuren, welche eine Menge Lacher auf ihrer Seite haben, von den fantastischen Animationen und familiären Wertvorstellungen. Das ist nicht immer originell, aber aus der ersten großen Zusammenarbeit zwischen Pixar und Disney entstand auf jeden Fall ein packendes, kurzweiliges Animationsspektakel, welches kein Auge trocken lassen dürfte, und ein herausragender Film für die ganze Familie.

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_Garfield

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Ja, geht schon klar, sofern der nicht ins deutsche übersetzt wurde.


Oceanic6

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Doch, der wird, wie bei Disney üblich, in alle Sprachen übersetzt. Den Film muss man aber eh auf Englisch schauen, sonst kann man den ganzen Wortwitz in die Mülltonne treten. Also bloß nicht auf Deutsch schauen. ;)


D. Edelstein: USA Today D. Edelstein: USA Today

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8.0Ausgezeichnet

Merida ist nicht nur schnell, witzig und bescheiden, sondern auch ein schönes Gegenmittel zu den letzten Filmen, in denen Frauen gegen Männer in typischen Machospielen gewinnt.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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7.5Sehenswert

Ein gut aussehender Film, der durch die kleinen Brüder Meridas, rothaarige Drillinge, belebt wird.

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Bill Goodykoontz: Arizona Republic Bill Goodykoontz: Arizona Republic

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7.0Sehenswert

Man sieht nicht viele geniale Momente in Merida. Aber die vorhandenen sind wirklich gut gemacht.

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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5.0Geht so

Story und Emotionen kommen bei diesem Film einfach zu kurz.

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Ty Burr: The Boston Globe Ty Burr: The Boston Globe

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6.5Ganz gut

Es entwickelt sich zu einer schnellen , lustigen , emotionalen Geschichte über Mütter und Töchter, jedoch dauert es eine Weile bis er dort ankommt ist aber durchgehend komisch.

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Kommentare (151) — Film: Merida - Legende der Highlands


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cpt. chaos

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Bewertung5.0Geht so

Animationstechnisch absolut perfekt umgesetzt (Landschaften, die drollige Hexe, Gesichtsausdrücke, selbst bei der Haarpracht sieht man jede einzelne Haarsträhne - echt prima!) und auch der Score ist wirklich klasse, allerdings richtet sich "Merida" dann doch eher an die kindliche Zielgruppe (Mama Bär). Nicht verwerflich, aber halt nicht so ganz mein Ding!

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Kurono

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Bewertung6.0Ganz gut

Es ist schon zu merken, dass „Brave“ der etwas andere PIXAR Film werden sollte. Die Geschichte um Merida, die sich gegen die Gesellschaftsordnung und Tradition (was im Film etwas theatralisch, als Schicksal aufgebauscht wird)auflehnt und sich damit vor allem gegen die eigene Mutter stellt, hat echt Potential zu einen guten Drama. PIXAR traute sich letztendlich aber nicht, dieses auszuschöpfen. Merida muss für ihre Freiheit nix opfern, im Gegenteil, gegen Ende wird eine Lösung aus dem Hut gezaubert, die irgendwie alle zufrieden stellt und alles ist besser, als es je war. So ist „Brave“ dann eigentlich auch kaum mehr, als eine harmlose Geschichte über einen aufmüpfigen Teenager, der sich mit seiner Mutter zusammenrauft.
Ist „Brave“ deshalb ein schlechter Film? Nein, sicherlich nicht.
Er ist kurzweilig, unterhaltsam und hie und da kann man schmunzel und er sieht richtig schick aus. Überall diese schönen Grüntöne und dazwischen immer wieder Meridas leuchtend rotes Haar – ich finde, einer der schönsten PIXAR Filme, aber sicher nicht einer der besten.

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Revenger

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Bewertung7.5Sehenswert

Am Anfang denkt man wirklich: Das ist mal wieder so ein langweiliger 0815 Film von Disney. Doch mit der Zeit wird der Film echt lustig und interessant!

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Daymare

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Bewertung7.0Sehenswert

Es hat ein wenig gedauert, aber spätestens ab der Hälfte hat mir der Film richtig gut gefallen, auch wenn mir die Charaktere nie wirklich an Herz gewachsen sind!

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HimmelHoch

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

“If you had a chance to change your fate, would you?”

In „Brave“ nimmt Pixar uns mit auf eine Reise in das wunderschöne Schottische Hochland. Merida eine sehr eigenwillige Prinzessin, die ihre Kleider gerne bequem hat, ihre wilden Haare nicht bändigen mag und viel lieber auf ihrem pferdigen Freund Angus und mit Pfeil und Bogen bewaffnet durch den Wald zieht, als sich um Etikette, Konventionen und Prinzessinenausbildung zu kümmern. Heiraten kommt überhaupt nicht in Frage. Schon gar nicht, wenn sie nicht selber entscheiden darf. Papa König ist das nur recht, Mama Königen ist not amused. Das Abenteuer über Selbstbestimmung, Akzeptanz und Toleranz, Werte, Normen und Traditionen das folgt ist bestimmt nicht Pixar’s bester Geniestreich, trotzdem unterhaltsam. Es ist erfrischend, eine Prinzessin zu haben, die ihren eigenen (Dick-)Kopf hat. Nicht, das ich nicht dem klassischen Disneymärchenzauber verfallen wäre, es ist aber trotzdem schön, mal ein anderes happily-ever-after zu sehen, als den Prinzen. Der unheimlich charmante schottische Akzent macht unheimlich spaß. Die Musik ist perfekt (Mumford and Sons haben da ihre Finger im Spiel. Wie sollte das auch anders als brillant werden?) und die Animation ist einfach toll! Alles in Allem, eine runde Sache die spaß macht und (mir) sehr gefällt!

„So I had done wrong but you put me right/My judgement burned in the black of night/When I give less than I take/It is my fault my own mistake.”

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HimmelHoch

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Ja, Mann fand sich gestern nicht fair porträtiert. Ich fands arg weit weg geholt. Naja, ich musste etwas drüber lachen, dass die sich tatsächlich von einem Disney Film auf die Füße getreten fühlen..


Ben Kenobi

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Hehe, lachen ist da wohl auch die einzig angebrachte Reaktion. ^^


Eneb

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Von der erzählerischen Komplexität etwas lahm, z.B. im Vergleich zu Findet Nemo, aber sonst sehr schön. Ich mag diese Geschichte um Generationenunterschiede, Schicksal und Dickköpfe.

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Grimalkin

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Bewertung6.5Ganz gut

Das Mutigste an "Brave" ist vermutlich sogar die Tatsache, dass man die Charaktere auch tatsächlich mit schottischem Akzent sprechen lässt, obwohl die Produzenten aus Angst um ihr amerikanisches Publikum dem problemlos einen Riegel hätten vorschieben können. So aber fühlt man sich gleich noch viel näher dran am Geschehen. Jenes hat erfreulicherweise einen etwas anderen Fokus als so manch anderer Animationsfilm und kommt ohne Romanze aus, erfrischend. Merida ist eine sympathische, starke Frauenfigur, die nicht auf ihren Prince Charming wartet. Der Plot selbst ist davon abgesehen aber leider recht simpel und geradlinig gehalten. Keine besonderen Überraschungen, außer dass mir der Film am Ende noch kürzer vorkam, als er ohnehin schon ist. Na gut, so ist das eben. Sowohl Pixar selbst, als auch die Genrekonkurrenz hat bereits besseres abgeliefert.

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Zausel

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

War nicht sofort überzeugt den Film zu schauen aber muss sagen, ich wurde eines besseren belehrt und kann sagen das es ein wirklich schön gemachter Film ist. Ich schaue ihn gewiss noch ein zweites mal.

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Pherano

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich war sehr skeptisch, als ich von "Merida - Legende der Highlands" erfahren habe. Pixar und Storys in der alten Zeit war man nicht wirklich gewohnt. Dennoch habe ich dem Film meine Chance gegeben. Zurecht und ohne es zu bereuen! "Merida - Legende der Highlands" ist ein absolutes Meisterwerk. Zwar nicht das Beste was man von Pixar sehen durfte, aber durchaus anschaubar!

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marcshake

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Bewertung5.0Geht so

Die Pixarstudios liefern mit Merida einen optisch höchst beeindruckenden Mutter-Tochter-Film ab, der neben tollen Originalsprechern einen fantastischen Soundtrack hat. Technisch ist der Film einwandfrei aber - ABER die Geschichte von Merida ist leider eindimensional, relativ flach und mehr Laufzeit hätte Merida absolut nicht geschadet.

Insgesamt kriegt man hier einen optischen Augenschmaus präsentiert, der allerdings zu keiner Zeit mit Wall-E oder Toy Story mithalten kann. Das liegt in erster Linie daran, dass die wirklich interessanten Figuren relativ bleich bleiben und dass hier die Emanzipation der Tochter irgendwie ziemlich schnell erreicht ist. Dann kommt leider dazu, dass das verrückte und experimentelle von Pixar nicht dabei ist.

Für mich neben der Cars-Filme leider eher durchwachsen. 5 von 10 Sternen. Und das obwohl Sam und Max Erfinder Steve Purcell da Co-Regie geführt hat. (weitere Reviews von mir auf trancefish.de)

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susanne.ragaz

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich war ziemlich enttäuscht von dem Film, hatte damals grosse Erwartungen an den "neuen" Pixar Film. Für mich persönlich ging alles zu schnell .
(ACHTUNG SPOILER): der Fluch der Mutter wurde in letzter Minute aufgehoben - kennt man ja schon von Disney - und alle sind glücklich vereint.
Etwas gutes hatte der Film aber trotzdem: die kleinen Brüder von Merida waren wirklich super!

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Filmfan30

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Bewertung7.0Sehenswert

Sie ist wild, sie ist unabhängig und anstatt sich über ihr Aussehen zu definieren schießt sie mit Pfeil und Bogen. SO sollte eine Heldin sein, an der sich junge Mädchen orientieren. Merida ist einfach sympathisch und dass sie rein optisch und charakterlich aus der langen Reihe von nichtssagenden perfekten Disneyprinzessinnen springt, macht sie noch mal interessanter. Die Handlung ist jetzt nicht gerade überwältigend, aber doch ganz sauber unterhaltsam, und die Animation - gerade die der unberührten rauen Natur Schottlands - ist wirklich gelungen!

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abendrot

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wunderbare Optik und eine selbstbestimmte, weibliche Hauptrolle mit starkem Willen, die weder umwerfend schön ist noch sich wie andere Disney-Heldinnen zunächst gegen das Heiraten auflehnt, am Ende aber doch unter die Haube muss. Dass hier auf Liebeleien verzichtet wird, ist finde ich eine der großen Stärken des Filmes. Stattdessen bekommt man eine imho sehr rare Geschichte um Mutter und Tochter geliefert, die ihr völlig gestörtes Verhältnis zueinander überwinden müssen.

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MurmelTV

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Visuell beeindruckend!
Der Soundtrack ist grandios!
Den schottischen Akzent (im O-Ton, die deutsche Fassung habe ich nicht gesehen als Vergleich) muss man einfach mögen.

Ansonsten bietet "Brave" dem Zuschauer eine kleine aber durchaus feine Geschichte über eine junge, rothaarige Prinzessin, die sich mit ihrer Mutter um ihre Zukunft streitet und infolgedessen beginnt die Panik und ein magisches Abenteuer nimmt seinen Lauf.

Diese eher dünn gestrickte Handlung macht Pixar durch die wahrscheinlich besten Animationen, die ich bisher gesehen habe, und den vielen lustigen Momenten wieder weg. Auch wenn sich der Film im Mittelteil ein wenig zieht, da er ebenfalls recht vorhersehbar ist, vergisst man das wieder, wenn die eineiigen Drillinge wieder Unruhe stiften und die arme Dienstmagd in den Wahnsinn treiben, oder wenn mal wieder ein wunderschönes Lied gespielt wird und man einfach nur die Bilder genießt.

Das große Finale am Ende haut dann auch noch mal einiges raus und weiß definitiv zu überzeugen, besonders wenn Birdy im Hintergrund ein Lied von Mumford & Sons covert. Einfach schön mit anzusehen und zuzuhören.

Ein ♥ für Pixar!

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SoleilAquila

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Bewertung7.5Sehenswert

Auf Merida hab ich mich lange gefreut, doch war ich nach dem Schauen negativ überrascht. Erstens die Pro-Seite: Die Animation ist wunderschön, Soundtrack ist ganz gut, die Original-Sprecher klingen ganz nett und die Bewerber bzw. ihre Väter und der Rest der anderen Clans waren auch ziemlich witzig...Aber...und damit zur Contra-Seite...
wie kann man denn in einem Animationsfilm für Kinder eine Liebesgeschichte weglassen???
Klar, es soll um die Tochter-Mutter-Beziehung gehen, aber sich darauf völlig zu versteifen, ist ziemlich schwach...das hätte man auch anders verlaufen lassen können. Der Charakter von Merida ist unausgearbeitet und ihre nervigen Brüder hätten auch nicht sein müssen. Damit, dass die Mutter dann im Vorderpunkt steht, hätte ich überhaupt nicht gerechnet. Man merkt nun mal, dass es ein Pixar- und kein richtiger Disneyfilm ist. Der Bösewicht war fremd im Film, auch weil er viel zu kurz vorkam. Das Ende war nicht bombastische genug, da hätte ich mehr erwartet und an Liedern würde ich gerne auch mehr hören wollen (deshalb präferiere ich lieber die "richtigen" Disneys). Trotzdem kriegt er von mir eine 7,5. Es ist immer noch ein guter Film und einen Oscar hat er ja auch bekommen. Trotzdem möchte ich in zukünftigen Pixarfilmen bitte mehr Magie!
BTW: Nora Tschirner als Synchronstimme ging gar nicht...können die nicht richtige Synchronsprecher einsetzen, anstatt dieser Pseudo-Sprecher, die den Job nur durch ihre Berühmtheit erlangt haben. Die war ja mal so schlecht!

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philipp.warnke

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Bewertung7.0Sehenswert

Solider Animationsfilm aus dem Hause Pixar.
Der Film lebt von einer zwar recht konventionellen, jedoch fein inszenierten Mutter-Tochter Beziehung. Die Rahmenstory um den Monsterbären sorgt für ein aufregendes Finale, bleibt aber nicht mehr nebensächlich.
Technisch kann sich der Film schon sehen lassen und Meridas wilde Mähne sah auch aus, als ob man jedes Haar einzeln animiert hat. Generell hat mir der Charakter, der Merida gut gefallen, auch wenn es die Figur, der eigensinnigen Tochter, die eher auf Jungskram steht, schon vorher gab. Vielleicht liegt es auch einfach nur daran weil sie ein Rotschopf ist, für die ja auch eine Schwäche habe.

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Acry

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Bewertung6.5Ganz gut

Eigentlich ein netter Film mit schöner Botschaft; für Pixar-Verhältnisse jedoch erstaunlich eindimensional was die Vielschichtigkeit bzw. Brauchbarkeit der Handlung und der Charaktere angeht. Wo Pixar sonst immer gekonnt Kinderthemen mit Auslegungs- und Unterhaltungspotenzial für Erwachsene kombiniert, haben wir hier nur die eine Ebene: die Mutter-Tochter-Beziehung. Diese wird zwar nachvollziehbar und realistisch inszeniert, jedoch hätte man das Ganze ruhig verdichten können, indem man noch einen weiteren Handlungsstrang mit eingeflochten hätte.

Was ich vermisste (auch wenn es klischeehaft ist) war ein wirklicher Bösewicht bzw. eine Bedrohung von Außen und den typischen Animationsfilmhumor. Merida kommt eher ernst und nicht mehr so verspielt daher, was man von Pixarseite zwar als Weiterentwicklung sehen könnte, meiner Meinung nach aber den Unterhaltungs- und Kreativitätswert um einiges reduziert.

Ein Plus geht an die Animationen, die mal wieder echt süß waren – das muss man Pixar ja lassen. Aber auch bei einem Animationsfilm sind die Animationen eben nicht alles. Neben einigen dramaturgischen Schwächen war mir auch das Ende viel zu happy, alle sind auf einmal Freunde und einer Meinung. Ach, ist die Welt doch schön...

Wer die Schotten mag, sollte sich den Film unbedingt im Original anschauen: alle haben verschiedene schottische Akzente, was wirklich Spaß macht.

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malte.fischer.9404

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Bewertung5.0Geht so

"Auch Pixar hat mal schlechte Tage. Merida ist nicht so der Hit!"

Viele Leute scheinen von Merida sehr verzaubert zu sein. Er soll so magisch sein! Ich wurde jedoch enttäuscht.
Ein typischer Pixar-Film ist einfach pixarmäßig super. Irgendwie ist immer die Magie drin, aber bei Merida wurde die Hälfte des Zaubers leider verschüttet. Die Story ist dann doch schon teilweise nett, aber nicht richtig überzeugend, oder doch? Der Soundtrack hört sich gut an, aber das macht den Film nicht unheimlich gut (außer bei Forrest Gump). Für eine Familie, oder die (kleinen) Kids ist es ein Spaß und insgesamt ist es ok. Für Pixarverhältnisse, naja.

Was soll ich noch schwafeln? Es ist eine Enttäuschung und dagegen kann man nichts machen. Den Oscar hätte Ralph reichts verdient!

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malte.fischer.9404

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Ich glaube, ich jetzt würde ich dem Film sogar 7 von 10 Punkten geben . Ich habe mich eher von meinem eigenen Vorurteil gegenüber diesem Film manipulieren lassen. Aber ich bleibe natürlich noch der Meinung, dass es nicht der beste PIXARFilm ist! Deswegen werde ich es wohl bei den 5 Punkten belassen! Außerdem habe ich ja Cars 2 mit 4.5 Punkten bewertet. Das macht dann Merida auch nicht zum schlechtesten PIXARFilm aller Zeiten! Wer sich bei Merida nicht entscheiden kann, kann ihn ja mal sehen und sich sein eigenes Bild dazu ausmalen.


horro

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Bewertung6.5Ganz gut

Mit dem Titel "Brave", hab ich mir etwas mehr "Braveheart" erwartet ... aber das wäre wohl angesichts der Zielgruppe nicht dringelegen. Ansonsten ein nettes Märchen mit einer wunderbar anderen Umgebung und vorallem einem herrlich schottischen Einschlag; sprachlich wie kulinarisch.

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bimbos.macht

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr toller Film! Das sehr märchenhafte Setting gefällt mir und dann noch dieser schöne Soundtrack. Ganz klar einer meiner Lieblingsanimationsfilme

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Deine Meinung zum Film Merida - Legende der Highlands