Merida - Legende der Highlands - Kritik

US 2012 Laufzeit 94 Minuten, FSK 6, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Komödie, Kinostart 02.08.2012

  • 8
    Lili 9ochefort 12.07.2015, 01:33 Geändert 12.07.2015, 01:40

    Herzergreifend, witzig, spannend und unterhaltend ist Merida - Legende der Highlands, was in etwa eine Coming of Age Geschichte im Braveheart Universum ist. Nicht alles ist zum nachmachen geeignet, und so recht eine Botschaft habe ich nicht mit bekommen, außer das man sein Schicksal ändern kann, aber da hätte ich mehr erwartet, da ich große Hoffnungen in Brave gesteckt hatte. Aber die Geschichte hat Pep, ist nett und ich mag einfach unser rothaarige Hauptdarstellerin sehr gerne. Spannend und witzig ist da ganze auch. Und die Animationen sehen echt klasse aus, besonders unser roter Wirbelwind Merida sticht hier wieder voll heraus, ich habe noch ni in einem Animationsfilm so toll animierte Locken gesehen, ich meine in Rapunzel - Neu verföhnt sehen die goldenen Haare auch prächtig aus, aber Merida Haarpracht ist unschlagbar. Bei den anderen Figuren haben sich ein paar lustige Gesellen eingeschlichen, und da muss man schon lachen wenn man sie nur ansieht, so doof wie mancher aus der Wäsche guckt. Aber ich kann mir schon vorstellen das dieser Film den Oscar gekriegt hat, den von der Optik aller erste Sahne, und der Kontrast, Farbgebung, Beleuchtung, Tiefenschärfe etc. sind grandios.

    Like :)

    9
    • 5 .5

      Bei "Brave" habe ich mich über vieles gewundert: Die tollen Landschaften, den tollen Akzent der Sprecher (zumindest im Original), die Haare von Merida...
      Leider aber auch über die Entscheidung des Academy Awards 2013 für diesen Film, wenn man die Einfältigkeit der Story bedenkt.

      • 7

        Kein schlechter Film von Pixar. Es gab einige Stellen zum schmunzeln und auch die visuelle Umsetzung ist gelungen.
        Der Film spielt in einer interessanten Zeit-Epoche und war ganz gut umgesetzt. Das war es aber auch schon, denn der Film schafft es leider nicht sich sonderlich abzuheben.

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        • 7
          HulktopF 20.04.2015, 22:53 Geändert 20.04.2015, 22:56

          reicht leider nicht an die großartigen filme wie findet nemo,toy story 1-3 oder wall e ran. schade, aber anschaubar ist er allemal. vor allem der soundtrack ist klasse...größtenteils, die erste melodie die mit gesang unterlegt wird im film erinnert zu stark an pop-mist aus den charts. ansonsten weiß er jedoch zu begeistern.

          1
          • 2 .5

            "Merida" war eine große Enttäuschung für mich Pixar-Fan.

            Im mittelalterlichen Schottland verweigert sich die bogenliebende Prinzessin Merida einer Zwangsheirat, die die Beziehungen zwischen den Clans sichern soll. Deswegen verflucht sie ihre Mutter ohne eine Sekunde an die Konsequenzen zu denken.

            Nicht nur ist die Handlung alt und ausgelutscht, sie wird auch ohne viel Kreativität erzählt. (Besonders das Stehlen von Robin Hood war uninnovativ) Vor allem im Vergleich zu anderen Pixar-Werken sticht die Fantasielosigkeit. Am schlimmsten ist, dass die meisten Charaktere sehr unsympathisch sind und es an den typischen, lustigen Pixar-Nebencharakteren mangelt. Generell war nicht allzu viel lustig. Die Hexe und die Drillinge konnten ein Lächeln aufs Gesicht bringen, hatten aber zu wenig Screen-Time und die Söhne der Clan-Führer konnten sogar zum Lachen bewegen. Aber zu wenig. Nicht so, dass es den Film sehenswert macht.

            Die Protagonistin handelt die ganze Zeit unüberlegt, -einsichtig und -logisch und ich kann Filme in denen die Hauptfigur zu nichts gut und an allen Problemen Schuld ist einfach nicht. Man hat sich nicht einmal die Mühe gemacht irgendein klassisches Formulierungsmissverständnis beim Hexenfluch zu erdenken; nein, Merida wünscht sich einfach ihre Mutter würde sich verändern.

            Am allerschlimmsten fand ich die Mutter/Königin. Sie hatte den inkonsistentesten Charakter der Filmgeschichte. Von fürsorglich geht sie über dominant, streng, ehrfurchtgebietend und wird schließlich zu Slapstickunterhaltung. Ganz zu schweigen davon, dass auch sie äußerst irrational handelt.

            Der böse Bär schien mir nur Füller zu sein, damit es auch ein bisschen Action für die Jungs gibt. Er ist für die Handlung nicht allzu relevant.

            SPOILER: Schlimm ist auch, dass beim aufgezwungenen vermeintlichen Happy End das Ausgangsproblem nicht gelöst wurde. Ohne Heirat werden die Clans auseinander brechen. Deren Führer haben ja ihre Wankelmütigkeit zur Genüge bewiesen.

            Ich finde den Oscar sehr unverdient und musste mich durch den Film quälen, obwohl meine Erwartungen zu Beginn nicht schlecht waren.

            • 6 .5
              Drehmumdiebolzen 09.04.2015, 00:59 Geändert 16.05.2015, 10:01

              Der weise gewählte Originaltitel umschreibt es eigentlich am besten, denn zum Einen präsentiert sich "Brave" für Pixar-Verhältnisse erstaunlich "braveless" und mutlos, zum anderen ist auch im Deutschen die erst doch so eigenwillige Merida trotz der zerzausten, feuerroten Rebellenmähne und mal wieder unvermeidbarer, unpassender PR-Gag-Synchro (Keinohrbetthäschen Nora Tschirner) eher eine ganz "Brave".

              Die Story, bei welcher Regisseurin Brenda Chapman offensichtlich die Beziehung zu ihrer dem zarten Kindesalter entwachsenden Tochter aufarbeitet, gestaltet sich in Anlehnung an geläufige Legenden und Sagen ausgesprochen, ja fast schon wieder zu klassisch. Vieles wirkt sehr schablonenhaft und oft eher so, als hätte man eher viel Zeit mit dem Inspizieren des Storyboard-Papierkorbs der Macher von "Frozen" und "Tangled", statt im heimeligen Writer's Room in Emeryville verbracht.
              Auch macht sich durchaus bemerkbar, dass Chapman, die mit "Der Prinz von Ägypten" immerhin den wohl aufwendigsten Trickfilm überhaupt vorweisen kann, nicht besonders angetan gewesen sein muss, als man ihr mitten in der Produktionsphase die Erfüllungsgehilfen Mark Andrews und Steve Purcell vor die Nase setzte, womit "kreative Differenzen" praktisch vorprogrammiert waren, die sich schließlich nie gut auf das Endprodukt auswirken.

              Obwohl man bei den schicken Trailern klugerweise kaum etwas von der eigentlichen Handlung offenbart hat, kann einen der fertige Film nie so wirklich überraschen.
              Dafür können einen zwar teils die durchaus charmanten und einmal mehr mit fantastischer Mimik ausgestatteten Charaktere wie Meridas Vater Fergus (der allerdings vom Design verdächtig an Hicks' Wikingerpapa aus "How to Train your Dragon" erinnert) entschädigen, die für ausreichend Kurzweil sorgen, aber auch nie wirklich den allzu überschaubaren Plot interessanter gestalten können.

              Besonders schade ist das im Fall der verschiedenen Lords, die nach einer kleinen, aber feinen Drehbuch-Modifikation (God blesses America) jetzt nicht mehr selbst über die so gerade eben eventuell geschlechtsreife Merida herfallen, sondern ihren depperten Nachwuchs zum grobschlächtigen Bräutigamschaulaufen antreten lassen. So müssen sich hier u.a. Billy Connolly, Kevin McKidd oder auch Robbie Coltrane mit Sprecheinlagen, die zwar (im Original) mit ihrem prächtigen Schottisch ein kleines Fest für die Ohren bieten, ansonsten aber kaum über einen reinen Stichwortgeber-Part hinauskommen, zufrieden geben, obwohl bei manchen ihrer Figuren vielleicht sogar Potenzial für mehr schlummern könnte. Vielleicht für kein vollwertiges Spin-Off, aber eventuell den nächsten Vorfilm.
              Viel zu wenig Screentime bekommen auch die buchstäblich "sidegekickten", aber witzigen kleinen Brüder von Merida und vor allen Dingen die von "Molly Weasley" Julie Walters gesprochene Hexe, die wohl so etwas wie Pixars eigene Version von Yubaba aus Ghiblis "Spirited Away" darstellen soll, leider aber nur ein Mittel zum Zweck bleibt.

              Obgleich die wilden Locken der gar nicht mal so widerspenstigen Hauptfigur zweifellos das animationstechnische Meisterstück darstellen, zeigt sich Pixar rein visuell auch sonst wieder mal absolut von seiner Schokoladenseite und lässt die noch am ehesten ebenbürtige Dreamworks-Konkurrenz weit hinter sich. Die schottischen Highlands mit ihren altehrwürdigen Burgen und malerischen Landschaften sehen selbst in der vermeintlich flacheren 2D-Fassung absolut atemberaubend aus und es zahlt sich aus, dass man statt auf die altbekannten Verdächtigen wie Thomas Newman oder Michael Giacchino diesmal verzichtet hat und stattdessen den eher in den letzten Jahren unterbeschäftigten Patrick Doyle den Taktstock schwingen und einen stimmigen Score mit Anleihen am Stil von James Horners "Braveheart" oder Carter Burwells Arbeit zu "Rob Roy" komponieren ließ, der ordentlich für Stimmung sorgen kann.

              Auch wenn sich die Story vom aussöhnenden Fishing statt Shopping mit Mama SPOILER Bär SPOILER bis zum viel zu kurzen und eigentlich vollkommen spannungsfreien Finale schleppt und letzten Endes nicht so wirklich mit der plötzlich im Raum stehenden Botschaft für Selbstbestimmung plus einer Prise eher holprigem Coming of Age anfreunden möchte, ist "Brave" nie wirklich langweilig oder gar ärgerlich. Nur fehlt es dem Streifen neben dem Herz, was er ja durchaus am rechten Fleck hat, trotz all dem aufgewirbelten Staub aus der mythologischen Mottenkiste an wahrer (Pixar-) Magie.

              Fazit: Der Tod von Steve Jobs, welchem der Film als geistiger Pixar-Vater gewidmet ist, scheint die sonst so multikreativen Köpfe hinter den Macs 2012 arg mitgenommen zu haben.
              So ist "Brave" neben den ebenfalls eher mittelprächtigen Sequels "Monster Uni" und "Cars 2" der dritte, nur noch "ganz nette" Streifen aus der kalifornischen Erfolgs-Animationsschmiede.

              Bleibt also zu hoffen, dass sie nach der Kreativpause 2014 im dieses Jahr endlich anstehenden "Inside Out" wieder ihr an für sich grenzenlos einfallsreiches "Inneres nach Außen" kehren können.

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              • 7
                The Chief 07.04.2015, 20:20 Geändert 10.04.2015, 20:34

                Technisch überragend schafft es dieser Streifen ein hochmodernes Thema in Bezug auf die Rechte der Frau und Selbstbestimmung in die mittelalterliche Fassade Schottlands einzubetten. Viele schöne Szenen und eine gute Charakterentwicklung sowie viel Witz runden das ganze ab. Leider wirkt er nicht ganz so spritzig wie andere Filme der Macher. Er kommt schon fast als solide rüber.

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                • 6 .5

                  Der Film ist an sich ganz nett, auch wenn es ihm an Kohärenz mangelt. Was wirklich nervt ist Katrin Fröhlichs schlampiges Deutsch. Immerhin gesellt sich der Film damit zu Werken wie "Arthur und die Minimoys" und "Corpse Bride", die ebenfalls nur mit Originalton zu ertragen sind.

                  • 6
                    L-viz 04.04.2015, 01:20 Geändert 04.04.2015, 01:21

                    Endlich lässt auch Pixar Gagendlosschleifen und verblödete Sidekicks hinter sich, wie Dreamworks es schon öfter vorgemacht hat! Es wird eine ansatzweise gute Geschichte erzählt, die aber nicht wie dereinst "Oben" wieder in die Witzschiene abdriftet. Weiter so! Dazu kommt die sympathische Titelheldin und ihr jugendliches Aufbegehren gegen Konventionen. Es fehlt noch ein bisschen Schwung z. B. was einen brauchbaren Hauptgegner betrifft, so wie man auch die Hexe besser hätte einbinden können, aber sonst ganz gut.

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                    • 8

                      ein paar logiklöcher git es ja. der könig merkt zwei tage lang nicht, dass seine frau weg ist.
                      an sich ist es wirklich ein schöner film, für kinder, aber auch für "erwachsene". witzig, herzergreifend und echt stark animiert.
                      mein persönliches highlight: der könig wird von liam neesons synchronstimme gesprochen. nach filmen wie 'taken' und vor allem 'the grey' ist speziell die szene, in der er zu dem bären "dich töte ich mit bloßen händen!" sagt, kaum noch zu toppen.
                      apropos bären: der twist ist schon gelungen. hätte ich nicht erwartet.
                      natürlich gibts auch hier wieder die typische moral, das zerbrechen und geläutert wieder zusammenkommen und das obligatorische happy end. kennt man nicht anders und hat man auch nicht anders erwartet.
                      nervt mich persönlich zwar immer, sey bei einem kinderfilm aber gestattet.

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                      • 5 .5

                        ab der bär verwandlung wurde es lustig...

                        • 10
                          xceline98 31.03.2015, 19:01 Geändert 10.06.2015, 14:20

                          Ich verstehe die schlechten Bewertungen nicht, ich liebe diesen Film.
                          Er ist schön anzusehen, die Mutter-Tochter Beziehung finde ich sehr interessant und auch ein gutes Thema und Merida ist mit Abstand meine liebste Prinzessin.

                          Ein starker weiblicher Charakter, der um seine Freiheit kämpft. Mit ihrem wilden Gemüt und ihrer sehr jugendlichen Art ist sie mir viel lieber als die Blondine aus Frozen und ich werde mir den Film sicher noch 5 weitere Male ansehen können

                          Als großer Fan der englischen Sprache und des schottischen Dialekts, empfehle ich den Film im Originalton zu sehen. .

                          • 4

                            RIP PIXAR.

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                            • 6

                              Leider ist Merida kein typischer Pixar.
                              Er kann nicht mit Toy Story, Monster AG, Incredibles etc. mithalten.
                              Nun, er ist besser als Car's und Planes, denn die kann ich überhaupt nicht leiden.
                              Das Thema gefällt mir, auch die Musik ist schön.
                              Die Story ist ganz ok.
                              Anfangs mutet sie etwas 08/15 an, wird dann aber schon etwas interessant.
                              Die typische Disney Lovestory entfällt zum Glück.
                              Technisch ist Merida wunderschön gemacht, alleine die Landschaft ist einfach nur genial. Auch die Figuren sind sympathisch und ab und zu sogar witzig, aber leider kommt das ganze einfach nicht an die Genialität andere Pixar Filme ran.
                              Man hätte viel mehr daraus machen können.

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                              • 4 .5

                                Nicht Neues aus dem Hause Pixar/Disney

                                Also vorneweg sei gesagt; ich finde die Pixarfilme fast allesamt ziemlich genial. Auch wenn der ein oder andere Hänger dabei ist („Cars“), so bestechen die Filme vor allem durch zwei Sachen: Originalität und Skurrilität. Das vermisse ich hier total. Denn im Grunde (auch wenn das gewollt zu sein scheint) ist die Geschichte hier eine ganz einfache: eine junge Dame findet ihre emanzipatorischen Weg in einer traditionalistischen Welt. Netter Ansatz, aber unkreativ umgesetzt. Sicher, die Musik von Kenneth Branagh-Kumpel Patrick Doyle ist wirklich superb. Ich liebe diese schottischen Klänge. Und die Gestaltung der Umgebung ist auch vollkommen gelungen. Aber es mangelt an Originalität und Situationen, die andere Pixarwerke ausmachen. So verkommt das Ganze zu einer kindgerechten Nummernrevue der Einfachheit ohne spaßig zu sein. Dass dieser Film den Oscar als bester Animationsfilm bekam kann ich mir nur dadurch erklären, dass entweder die anderen Nominierten noch schlechter waren oder das die Academy mal wieder ein bisschen langweiliger geworden ist.

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                                • 6 .5

                                  Eigentlich ein Film für Kinder, insbesondere für Mädchen, wie ich finde. Ich aber bin nach wie vor ein Comic- bzw. Zeichentrickfan und muss sagen, dass mir "Merida" ganz gut gefallen hat. Schön animiert mit viel Humor gespickt, so dass auch Erwachsene ihre Freude an dem Film haben können - insbesondere dann, wenn sie ihn gemeinsam mit ihren Kindern anschauen. Ich habe in diesem ehrgeizgen, sich regeln widersetzenden Mädchen irgendwo Teile meiner Stieftochter wiedergefunden. Und obwohl ich dieses aufmüpfige Verhalten da eher nervig und unangebracht finde, bin ich hier ganz und gar auf der Seite Meridas. :)

                                  Was mich bei diesen Disney-Animationsfilmchen immer ein wenig stört, sind die Musical-Passagen - einem Kind/Mädchen mag dabei das Herz aufgehen. Für mich sind sie ein Grund vorzuspulen.

                                  • 6

                                    Animationsspaß aus dem Hause Pixar, der seine märchenhafte Abenteuergeschichte rund um eine eigenwillige Prinzessin auf technisch höchstem Niveau erzählt, dabei aber die Originalität früherer Pixar-Produktionen vermissen lässt. [Frank Schnelle]

                                    • 5

                                      Bilde ich mir das ein oder war Pixar früher einfach origineller? Mal im Ernst?! Der komplette Story-Plot und die Struktur der Dramaturgie wirkt auf mich wie eine typische Disney-Schablone vom Reißbrett. „Merida“ hat durchaus seine Momente, aber vom Hocker haut er mich nicht. Von einer Pixar Produktion erwarte ich ein, zwei unerwartete Wendungen. Nicht diese Vorhersehbarkeit. Den Ansatz, eine mythische Geschichte in den schottischen Highlands zu erzählen, finde ich gut. Aber rückblickend betrachtet, ist „Merida“ doch nur ein altbackenes Märchen. Braveherzchen in feministischer Verkleidung.
                                      Des Marshals Fazit: Den Kleinen wird es gefallen. Kritische Pixar-Fans werden bei den Mängeln ein wenig sauer aufstossen.

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                                      • 9 .5
                                        Friedsas 17.01.2015, 18:23 Geändert 17.01.2015, 18:28

                                        Merida - ein Liebesgeschichte an das Kind in uns.

                                        Leichte Spoiler sind dabei.

                                        Ich habe mir Merida in 3D angeschaut und muss sagen: WOW der Oscar war verdient. Scharfes Bild, schöne Effekte und alleine das 3D beim Bogenschießen Wettbewerb war atemberaubend schön. Aber nein, da kommt noch mehr: Schottland. Die Highlands - perfekt eingefangen für eine Story die in den Bann zu ziehen weiß.

                                        Es passiert selten das ich mich so für Animationsfilme begeistere, aber hier war alles mit dabei: Eine schöne Story, gute Action, ein bisschen was zum lernen (so von wegen gegenseitiges Verständnis und über den Tellerrand schauen), eine gute Portion Witz und einfach ein sausympathischer Haufen! Ich meine ich wurde bei den Brüdern sofort an Kim Possible erinnert (für die die es nicht kennen das tut mir irgendwie leid für euch :P ) diese hat nämlich Zwillingsbrüder die sie liebevoll nur "Zwombies" nennt quasi "Zwillings-Zombies", bei Merida musste ich sofort an "Drombies" denken also "Drillings-Zombies"!

                                        Fazit: Super Story, schöne Effekte - ein rundum Märchen mit Witz, Charme und einigen wirklich süßen, lehrhaften und verzaubert - zaubern? NEIN hier zaubert niemand hier wird nur geschnitzt!! - ähhh ja wo war ich... ähm ja einnehmenden Szenen und Stellen.

                                        PS.: Nach diesem Film will ich einen Dschungelbuch Film im Merida Aussehen, den ihre Mutter hat mich schwer an "Balu" erinnert. Das wäre beeindruckend denke ich. Nur ein paar Kameraeinstellungen ändern und alles "aufpushen".

                                        PPS.: Pleasant ich verstehe jetzt was du meinst, besonders der kleinen, süßen Anfangsmerida schaust du zum verwechseln ähnlich!

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                                        • 7 .5

                                          Brave war der letzte Pixar-Meilenstein der mir noch gefehlt hat. Ich kam leider Jahrelang nicht dazu, mir ihn anzusehen. Bedauernswerterweise ähnelte der Film mMn. mehr einem Disney Animated á la Tangled oder Frozen, statt einem "normalem" Pixar. Dennoch sehr schön inszeniert, wenn auch etwas vorhersehbar.

                                          • 7 .5
                                            gassifan2410 29.12.2014, 18:59 Geändert 30.12.2014, 01:24

                                            Ein schöner Film, wie ihn in der Form wohl nur Pixar zustande bringt.
                                            Brillante Optik (Meridas Haare!!!!), geniale Musik und ein Finale - SPOILER-Alarm - mit großen Emotionen.
                                            Trotzdem erreicht er nicht ganz die Brillanz, die man von Pixar-Meisterstücken wie Toy Story 3 gewohnt ist.

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                                            • 7

                                              alleine die animation der highlands ist toll

                                              • 5

                                                Animationstechnisch absolut perfekt umgesetzt (Landschaften, die drollige Hexe, Gesichtsausdrücke, selbst bei der Haarpracht sieht man jede einzelne Haarsträhne - echt prima!) und auch der Score ist wirklich klasse, allerdings richtet sich "Merida" dann doch eher an die kindliche Zielgruppe (Mama Bär). Nicht verwerflich, aber halt nicht so ganz mein Ding!

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                                                • 6

                                                  Es ist schon zu merken, dass „Brave“ der etwas andere PIXAR Film werden sollte. Die Geschichte um Merida, die sich gegen die Gesellschaftsordnung und Tradition (was im Film etwas theatralisch, als Schicksal aufgebauscht wird)auflehnt und sich damit vor allem gegen die eigene Mutter stellt, hat echt Potential zu einen guten Drama. PIXAR traute sich letztendlich aber nicht, dieses auszuschöpfen. Merida muss für ihre Freiheit nix opfern, im Gegenteil, gegen Ende wird eine Lösung aus dem Hut gezaubert, die irgendwie alle zufrieden stellt und alles ist besser, als es je war. So ist „Brave“ dann eigentlich auch kaum mehr, als eine harmlose Geschichte über einen aufmüpfigen Teenager, der sich mit seiner Mutter zusammenrauft.
                                                  Ist „Brave“ deshalb ein schlechter Film? Nein, sicherlich nicht.
                                                  Er ist kurzweilig, unterhaltsam und hie und da kann man schmunzel und er sieht richtig schick aus. Überall diese schönen Grüntöne und dazwischen immer wieder Meridas leuchtend rotes Haar – ich finde, einer der schönsten PIXAR Filme, aber sicher nicht einer der besten.

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                                                  • 7 .5

                                                    Am Anfang denkt man wirklich: Das ist mal wieder so ein langweiliger 0815 Film von Disney. Doch mit der Zeit wird der Film echt lustig und interessant!

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