Merida - Legende der Highlands - Kritik

US 2012 Laufzeit 94 Minuten, FSK 6, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Komödie, Kinostart 02.08.2012

  • 6 .5

    Eigentlich ein Film für Kinder, insbesondere für Mädchen, wie ich finde. Ich aber bin nach wie vor ein Comic- bzw. Zeichentrickfan und muss sagen, dass mir "Merida" ganz gut gefallen hat. Schön animiert mit viel Humor gespickt, so dass auch Erwachsene ihre Freude an dem Film haben können - insbesondere dann, wenn sie ihn gemeinsam mit ihren Kindern anschauen. Ich habe in diesem ehrgeizgen, sich regeln widersetzenden Mädchen irgendwo Teile meiner Stieftochter wiedergefunden. Und obwohl ich dieses aufmüpfige Verhalten da eher nervig und unangebracht finde, bin ich hier ganz und gar auf der Seite Meridas. :)

    Was mich bei diesen Disney-Animationsfilmchen immer ein wenig stört, sind die Musical-Passagen - einem Kind/Mädchen mag dabei das Herz aufgehen. Für mich sind sie ein Grund vorzuspulen.

    • 6

      Animationsspaß aus dem Hause Pixar, der seine märchenhafte Abenteuergeschichte rund um eine eigenwillige Prinzessin auf technisch höchstem Niveau erzählt, dabei aber die Originalität früherer Pixar-Produktionen vermissen lässt. [Frank Schnelle]

      • 5

        Bilde ich mir das ein oder war Pixar früher einfach origineller? Mal im Ernst?! Der komplette Story-Plot und die Struktur der Dramaturgie wirkt auf mich wie eine typische Disney-Schablone vom Reißbrett. „Merida“ hat durchaus seine Momente, aber vom Hocker haut er mich nicht. Von einer Pixar Produktion erwarte ich ein, zwei unerwartete Wendungen. Nicht diese Vorhersehbarkeit. Den Ansatz, eine mythische Geschichte in den schottischen Highlands zu erzählen, finde ich gut. Aber rückblickend betrachtet, ist „Merida“ doch nur ein altbackenes Märchen. Braveherzchen in feministischer Verkleidung.
        Des Marshals Fazit: Den Kleinen wird es gefallen. Kritische Pixar-Fans werden bei den Mängeln ein wenig sauer aufstossen.

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        • 9 .5
          Friedsas 17.01.2015, 18:23 Geändert 17.01.2015, 18:28

          Merida - ein Liebesgeschichte an das Kind in uns.

          Leichte Spoiler sind dabei.

          Ich habe mir Merida in 3D angeschaut und muss sagen: WOW der Oscar war verdient. Scharfes Bild, schöne Effekte und alleine das 3D beim Bogenschießen Wettbewerb war atemberaubend schön. Aber nein, da kommt noch mehr: Schottland. Die Highlands - perfekt eingefangen für eine Story die in den Bann zu ziehen weiß.

          Es passiert selten das ich mich so für Animationsfilme begeistere, aber hier war alles mit dabei: Eine schöne Story, gute Action, ein bisschen was zum lernen (so von wegen gegenseitiges Verständnis und über den Tellerrand schauen), eine gute Portion Witz und einfach ein sausympathischer Haufen! Ich meine ich wurde bei den Brüdern sofort an Kim Possible erinnert (für die die es nicht kennen das tut mir irgendwie leid für euch :P ) diese hat nämlich Zwillingsbrüder die sie liebevoll nur "Zwombies" nennt quasi "Zwillings-Zombies", bei Merida musste ich sofort an "Drombies" denken also "Drillings-Zombies"!

          Fazit: Super Story, schöne Effekte - ein rundum Märchen mit Witz, Charme und einigen wirklich süßen, lehrhaften und verzaubert - zaubern? NEIN hier zaubert niemand hier wird nur geschnitzt!! - ähhh ja wo war ich... ähm ja einnehmenden Szenen und Stellen.

          PS.: Nach diesem Film will ich einen Dschungelbuch Film im Merida Aussehen, den ihre Mutter hat mich schwer an "Balu" erinnert. Das wäre beeindruckend denke ich. Nur ein paar Kameraeinstellungen ändern und alles "aufpushen".

          PPS.: Pleasant ich verstehe jetzt was du meinst, besonders der kleinen, süßen Anfangsmerida schaust du zum verwechseln ähnlich!

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          • 7 .5

            Brave war der letzte Pixar-Meilenstein der mir noch gefehlt hat. Ich kam leider Jahrelang nicht dazu, mir ihn anzusehen. Bedauernswerterweise ähnelte der Film mMn. mehr einem Disney Animated á la Tangled oder Frozen, statt einem "normalem" Pixar. Dennoch sehr schön inszeniert, wenn auch etwas vorhersehbar.

            • 7 .5
              gassifan2410 29.12.2014, 18:59 Geändert 30.12.2014, 01:24

              Ein schöner Film, wie ihn in der Form wohl nur Pixar zustande bringt.
              Brillante Optik (Meridas Haare!!!!), geniale Musik und ein Finale - SPOILER-Alarm - mit großen Emotionen.
              Trotzdem erreicht er nicht ganz die Brillanz, die man von Pixar-Meisterstücken wie Toy Story 3 gewohnt ist.

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              • 7

                alleine die animation der highlands ist toll

                • 5

                  Animationstechnisch absolut perfekt umgesetzt (Landschaften, die drollige Hexe, Gesichtsausdrücke, selbst bei der Haarpracht sieht man jede einzelne Haarsträhne - echt prima!) und auch der Score ist wirklich klasse, allerdings richtet sich "Merida" dann doch eher an die kindliche Zielgruppe (Mama Bär). Nicht verwerflich, aber halt nicht so ganz mein Ding!

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                  • 6

                    Es ist schon zu merken, dass „Brave“ der etwas andere PIXAR Film werden sollte. Die Geschichte um Merida, die sich gegen die Gesellschaftsordnung und Tradition (was im Film etwas theatralisch, als Schicksal aufgebauscht wird)auflehnt und sich damit vor allem gegen die eigene Mutter stellt, hat echt Potential zu einen guten Drama. PIXAR traute sich letztendlich aber nicht, dieses auszuschöpfen. Merida muss für ihre Freiheit nix opfern, im Gegenteil, gegen Ende wird eine Lösung aus dem Hut gezaubert, die irgendwie alle zufrieden stellt und alles ist besser, als es je war. So ist „Brave“ dann eigentlich auch kaum mehr, als eine harmlose Geschichte über einen aufmüpfigen Teenager, der sich mit seiner Mutter zusammenrauft.
                    Ist „Brave“ deshalb ein schlechter Film? Nein, sicherlich nicht.
                    Er ist kurzweilig, unterhaltsam und hie und da kann man schmunzel und er sieht richtig schick aus. Überall diese schönen Grüntöne und dazwischen immer wieder Meridas leuchtend rotes Haar – ich finde, einer der schönsten PIXAR Filme, aber sicher nicht einer der besten.

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                    • 7 .5

                      Am Anfang denkt man wirklich: Das ist mal wieder so ein langweiliger 0815 Film von Disney. Doch mit der Zeit wird der Film echt lustig und interessant!

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                      • 7

                        Es hat ein wenig gedauert, aber spätestens ab der Hälfte hat mir der Film richtig gut gefallen, auch wenn mir die Charaktere nie wirklich an Herz gewachsen sind!

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                        • 8

                          “If you had a chance to change your fate, would you?”

                          In „Brave“ nimmt Pixar uns mit auf eine Reise in das wunderschöne Schottische Hochland. Merida eine sehr eigenwillige Prinzessin, die ihre Kleider gerne bequem hat, ihre wilden Haare nicht bändigen mag und viel lieber auf ihrem pferdigen Freund Angus und mit Pfeil und Bogen bewaffnet durch den Wald zieht, als sich um Etikette, Konventionen und Prinzessinenausbildung zu kümmern. Heiraten kommt überhaupt nicht in Frage. Schon gar nicht, wenn sie nicht selber entscheiden darf. Papa König ist das nur recht, Mama Königen ist not amused. Das Abenteuer über Selbstbestimmung, Akzeptanz und Toleranz, Werte, Normen und Traditionen das folgt ist bestimmt nicht Pixar’s bester Geniestreich, trotzdem unterhaltsam. Es ist erfrischend, eine Prinzessin zu haben, die ihren eigenen (Dick-)Kopf hat. Nicht, das ich nicht dem klassischen Disneymärchenzauber verfallen wäre, es ist aber trotzdem schön, mal ein anderes happily-ever-after zu sehen, als den Prinzen. Der unheimlich charmante schottische Akzent macht unheimlich spaß. Die Musik ist perfekt (Mumford and Sons haben da ihre Finger im Spiel. Wie sollte das auch anders als brillant werden?) und die Animation ist einfach toll! Alles in Allem, eine runde Sache die spaß macht und (mir) sehr gefällt!

                          „So I had done wrong but you put me right/My judgement burned in the black of night/When I give less than I take/It is my fault my own mistake.”

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                          • 8

                            Von der erzählerischen Komplexität etwas lahm, z.B. im Vergleich zu Findet Nemo, aber sonst sehr schön. Ich mag diese Geschichte um Generationenunterschiede, Schicksal und Dickköpfe.

                            • 6 .5

                              Das Mutigste an "Brave" ist vermutlich sogar die Tatsache, dass man die Charaktere auch tatsächlich mit schottischem Akzent sprechen lässt, obwohl die Produzenten aus Angst um ihr amerikanisches Publikum dem problemlos einen Riegel hätten vorschieben können. So aber fühlt man sich gleich noch viel näher dran am Geschehen. Jenes hat erfreulicherweise einen etwas anderen Fokus als so manch anderer Animationsfilm und kommt ohne Romanze aus, erfrischend. Merida ist eine sympathische, starke Frauenfigur, die nicht auf ihren Prince Charming wartet. Der Plot selbst ist davon abgesehen aber leider recht simpel und geradlinig gehalten. Keine besonderen Überraschungen, außer dass mir der Film am Ende noch kürzer vorkam, als er ohnehin schon ist. Na gut, so ist das eben. Sowohl Pixar selbst, als auch die Genrekonkurrenz hat bereits besseres abgeliefert.

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                              • 8

                                War nicht sofort überzeugt den Film zu schauen aber muss sagen, ich wurde eines besseren belehrt und kann sagen das es ein wirklich schön gemachter Film ist. Ich schaue ihn gewiss noch ein zweites mal.

                                • 8 .5

                                  Ich war sehr skeptisch, als ich von "Merida - Legende der Highlands" erfahren habe. Pixar und Storys in der alten Zeit war man nicht wirklich gewohnt. Dennoch habe ich dem Film meine Chance gegeben. Zurecht und ohne es zu bereuen! "Merida - Legende der Highlands" ist ein absolutes Meisterwerk. Zwar nicht das Beste was man von Pixar sehen durfte, aber durchaus anschaubar!

                                  • 5

                                    Die Pixarstudios liefern mit Merida einen optisch höchst beeindruckenden Mutter-Tochter-Film ab, der neben tollen Originalsprechern einen fantastischen Soundtrack hat. Technisch ist der Film einwandfrei aber - ABER die Geschichte von Merida ist leider eindimensional, relativ flach und mehr Laufzeit hätte Merida absolut nicht geschadet.

                                    Insgesamt kriegt man hier einen optischen Augenschmaus präsentiert, der allerdings zu keiner Zeit mit Wall-E oder Toy Story mithalten kann. Das liegt in erster Linie daran, dass die wirklich interessanten Figuren relativ bleich bleiben und dass hier die Emanzipation der Tochter irgendwie ziemlich schnell erreicht ist. Dann kommt leider dazu, dass das verrückte und experimentelle von Pixar nicht dabei ist.

                                    Für mich neben der Cars-Filme leider eher durchwachsen. 5 von 10 Sternen. Und das obwohl Sam und Max Erfinder Steve Purcell da Co-Regie geführt hat. (weitere Reviews von mir auf trancefish.de)

                                    • 5

                                      Ich war ziemlich enttäuscht von dem Film, hatte damals grosse Erwartungen an den "neuen" Pixar Film. Für mich persönlich ging alles zu schnell .
                                      (ACHTUNG SPOILER): der Fluch der Mutter wurde in letzter Minute aufgehoben - kennt man ja schon von Disney - und alle sind glücklich vereint.
                                      Etwas gutes hatte der Film aber trotzdem: die kleinen Brüder von Merida waren wirklich super!

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                                      • 7

                                        Sie ist wild, sie ist unabhängig und anstatt sich über ihr Aussehen zu definieren schießt sie mit Pfeil und Bogen. SO sollte eine Heldin sein, an der sich junge Mädchen orientieren. Merida ist einfach sympathisch und dass sie rein optisch und charakterlich aus der langen Reihe von nichtssagenden perfekten Disneyprinzessinnen springt, macht sie noch mal interessanter. Die Handlung ist jetzt nicht gerade überwältigend, aber doch ganz sauber unterhaltsam, und die Animation - gerade die der unberührten rauen Natur Schottlands - ist wirklich gelungen!

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                                        • 8 .5

                                          Wunderbare Optik und eine selbstbestimmte, weibliche Hauptrolle mit starkem Willen, die weder umwerfend schön ist noch sich wie andere Disney-Heldinnen zunächst gegen das Heiraten auflehnt, am Ende aber doch unter die Haube muss. Dass hier auf Liebeleien verzichtet wird, ist finde ich eine der großen Stärken des Filmes. Stattdessen bekommt man eine imho sehr rare Geschichte um Mutter und Tochter geliefert, die ihr völlig gestörtes Verhältnis zueinander überwinden müssen.

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                                          • 7

                                            Visuell beeindruckend!
                                            Der Soundtrack ist grandios!
                                            Den schottischen Akzent (im O-Ton, die deutsche Fassung habe ich nicht gesehen als Vergleich) muss man einfach mögen.

                                            Ansonsten bietet "Brave" dem Zuschauer eine kleine aber durchaus feine Geschichte über eine junge, rothaarige Prinzessin, die sich mit ihrer Mutter um ihre Zukunft streitet und infolgedessen beginnt die Panik und ein magisches Abenteuer nimmt seinen Lauf.

                                            Diese eher dünn gestrickte Handlung macht Pixar durch die wahrscheinlich besten Animationen, die ich bisher gesehen habe, und den vielen lustigen Momenten wieder weg. Auch wenn sich der Film im Mittelteil ein wenig zieht, da er ebenfalls recht vorhersehbar ist, vergisst man das wieder, wenn die eineiigen Drillinge wieder Unruhe stiften und die arme Dienstmagd in den Wahnsinn treiben, oder wenn mal wieder ein wunderschönes Lied gespielt wird und man einfach nur die Bilder genießt.

                                            Das große Finale am Ende haut dann auch noch mal einiges raus und weiß definitiv zu überzeugen, besonders wenn Birdy im Hintergrund ein Lied von Mumford & Sons covert. Einfach schön mit anzusehen und zuzuhören.

                                            Ein ♥ für Pixar!

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                                            • 7 .5

                                              Auf Merida hab ich mich lange gefreut, doch war ich nach dem Schauen negativ überrascht. Erstens die Pro-Seite: Die Animation ist wunderschön, Soundtrack ist ganz gut, die Original-Sprecher klingen ganz nett und die Bewerber bzw. ihre Väter und der Rest der anderen Clans waren auch ziemlich witzig...Aber...und damit zur Contra-Seite...
                                              wie kann man denn in einem Animationsfilm für Kinder eine Liebesgeschichte weglassen???
                                              Klar, es soll um die Tochter-Mutter-Beziehung gehen, aber sich darauf völlig zu versteifen, ist ziemlich schwach...das hätte man auch anders verlaufen lassen können. Der Charakter von Merida ist unausgearbeitet und ihre nervigen Brüder hätten auch nicht sein müssen. Damit, dass die Mutter dann im Vorderpunkt steht, hätte ich überhaupt nicht gerechnet. Man merkt nun mal, dass es ein Pixar- und kein richtiger Disneyfilm ist. Der Bösewicht war fremd im Film, auch weil er viel zu kurz vorkam. Das Ende war nicht bombastische genug, da hätte ich mehr erwartet und an Liedern würde ich gerne auch mehr hören wollen (deshalb präferiere ich lieber die "richtigen" Disneys). Trotzdem kriegt er von mir eine 7,5. Es ist immer noch ein guter Film und einen Oscar hat er ja auch bekommen. Trotzdem möchte ich in zukünftigen Pixarfilmen bitte mehr Magie!
                                              BTW: Nora Tschirner als Synchronstimme ging gar nicht...können die nicht richtige Synchronsprecher einsetzen, anstatt dieser Pseudo-Sprecher, die den Job nur durch ihre Berühmtheit erlangt haben. Die war ja mal so schlecht!

                                              • 7

                                                Solider Animationsfilm aus dem Hause Pixar.
                                                Der Film lebt von einer zwar recht konventionellen, jedoch fein inszenierten Mutter-Tochter Beziehung. Die Rahmenstory um den Monsterbären sorgt für ein aufregendes Finale, bleibt aber nicht mehr nebensächlich.
                                                Technisch kann sich der Film schon sehen lassen und Meridas wilde Mähne sah auch aus, als ob man jedes Haar einzeln animiert hat. Generell hat mir der Charakter, der Merida gut gefallen, auch wenn es die Figur, der eigensinnigen Tochter, die eher auf Jungskram steht, schon vorher gab. Vielleicht liegt es auch einfach nur daran weil sie ein Rotschopf ist, für die ja auch eine Schwäche habe.

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                                                • 6 .5

                                                  Eigentlich ein netter Film mit schöner Botschaft; für Pixar-Verhältnisse jedoch erstaunlich eindimensional was die Vielschichtigkeit bzw. Brauchbarkeit der Handlung und der Charaktere angeht. Wo Pixar sonst immer gekonnt Kinderthemen mit Auslegungs- und Unterhaltungspotenzial für Erwachsene kombiniert, haben wir hier nur die eine Ebene: die Mutter-Tochter-Beziehung. Diese wird zwar nachvollziehbar und realistisch inszeniert, jedoch hätte man das Ganze ruhig verdichten können, indem man noch einen weiteren Handlungsstrang mit eingeflochten hätte.

                                                  Was ich vermisste (auch wenn es klischeehaft ist) war ein wirklicher Bösewicht bzw. eine Bedrohung von Außen und den typischen Animationsfilmhumor. Merida kommt eher ernst und nicht mehr so verspielt daher, was man von Pixarseite zwar als Weiterentwicklung sehen könnte, meiner Meinung nach aber den Unterhaltungs- und Kreativitätswert um einiges reduziert.

                                                  Ein Plus geht an die Animationen, die mal wieder echt süß waren – das muss man Pixar ja lassen. Aber auch bei einem Animationsfilm sind die Animationen eben nicht alles. Neben einigen dramaturgischen Schwächen war mir auch das Ende viel zu happy, alle sind auf einmal Freunde und einer Meinung. Ach, ist die Welt doch schön...

                                                  Wer die Schotten mag, sollte sich den Film unbedingt im Original anschauen: alle haben verschiedene schottische Akzente, was wirklich Spaß macht.

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                                                  • 5

                                                    "Auch Pixar hat mal schlechte Tage. Merida ist nicht so der Hit!"

                                                    Viele Leute scheinen von Merida sehr verzaubert zu sein. Er soll so magisch sein! Ich wurde jedoch enttäuscht.
                                                    Ein typischer Pixar-Film ist einfach pixarmäßig super. Irgendwie ist immer die Magie drin, aber bei Merida wurde die Hälfte des Zaubers leider verschüttet. Die Story ist dann doch schon teilweise nett, aber nicht richtig überzeugend, oder doch? Der Soundtrack hört sich gut an, aber das macht den Film nicht unheimlich gut (außer bei Forrest Gump). Für eine Familie, oder die (kleinen) Kids ist es ein Spaß und insgesamt ist es ok. Für Pixarverhältnisse, naja.

                                                    Was soll ich noch schwafeln? Es ist eine Enttäuschung und dagegen kann man nichts machen. Den Oscar hätte Ralph reichts verdient!