Merida - Legende der Highlands - Kritik

Brave

US · 2012 · Laufzeit 94 Minuten · FSK 6 · Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Komödie · Kinostart
  • 7 .5

    Schöner Animationsfilm mit guter Mucke und einer herzergreifender Story

    • 6

      Gerade ein paar Tage vorher Hayao Miyazakis "Prinzessin Mononoke" gesehen und dann gestern abend gedacht, man könnte ja mal den Fernsehr einschalten und sich einen Film, den man schon immer seitdem er draußen ist schon mal sehen wollte, zum ersten mal schauen. Und ich denke, dass ich da durchaus schon zu erwartungsvoll herangegangen bin. Was ich im Kopf hatte, war eine atemberaubende Geschichte über eine aufsässige, eigensinnige Bogenschützin, die geniale Abenteuer erlebt und mich dabei unglaublich fasziniert und ich am Ende vielleicht von einem Pixar-Film endlich mal wieder beeindruckt sein könnte.
      Leider war es eher, zwar nicht das Gegenteil, aber dennoch empfand ich, dass hier sehr viel Potential die diese Eingangsstory über die renitente Red-Head-Bogenschützin vielleicht bereitstellt, doch sehr weit in der Ecke verhungert und man hier ein doch sehr seichtes, schnelllebiges, doch sehr ereignisloses Werk geschaffen hat. Also, ich war am Ende nicht ganz so ermutigt, wie ich es mir vorher gedacht hatte.
      Ich meine, schon der Titel ist doch, trotz des auch hier wieder stattfindenden Addings von deutschen Nebentiteln mit Bindestrich, sehr sehr gelungen und das Bild was ich von der "Legende der Highlands" im Kopf hatte, war gelinde gesagt ein etwas anderes, als das, was mir dann hinterher auf dem Bildschirm präsentiert wurde. Aber ich will auch durchaus nicht ausschließen, dass ich noch zu sehr von "Princess Mononoke" beeindruckt war, sodass ich folglich zu falsche Erwartungen bekam; Jedoch empfand ich die Geschichte von Merida trotzallem immernoch sehr oberflächlich und hastig heruntergespult.
      Die Wendung, dass sich die Mutter dann im Laufe des Films in einen Bären verwandelt, nahm mir dann letztendlich vollkommen den Wind aus den Sägeln meiner Einstellung.
      Ich muss hier ganz klar sagen, dass Merida mit Sicherheit kein schlechtes Werk darstellt, man hier aber dennoch eine weitaus interessantere Story hätte herausholen können, die, vielleicht zur Abwechslung nach langem mal wieder eine Story ist, die Vorbild sein könnte und einen wirklich unglaublich in seinen Bann ziehen könnte. All das ist gestern mit mir nicht passiert, und das ist auch etwas -um hier mal eben etwas hinzuzufügen, was nicht wirklich mit dem Film zutun hat-, was ich mir aber immer wieder auch von Disney/Pixar-Filmen wünschen würde, dass sie auch mal aus ihrer Wohlfühl-, und "Wir tun nur das, was wir immer tun, und bloß nicht zuviel riskieren, sonst ist das Risiko zu hoch, dass nicht genug Menschen davon überzeugt werden"-Zone herauskommen und nach langem vielleicht mal wieder etwas kreieren, das einen als Zuschauer von den Stühlen haut.
      Ich meine, ich weiß durchaus, welches Zielpublikum Disney und die Pixar Studios mit ihren Filmen erreichen wollen, aber trotzdem kommen mir -besonders die jüngeren Werke- der beiden Schwestern als sehr, und manchmal -was mich angeht- ZU eintönig und stereotypisch vor.
      Es sind nicht wirklich tolle Geschichten unter den letzten Animationswerken der Studios, die einem wirklich -vielleicht auch jahrelang- im Kopf bleiben und an die man sich auch nach so einer langen Zeit immer wieder gerne erinnert; und aber auch erinnern KANN. Und das finde ich ein wenig schade, sodass ich auch Merida hier eher einen Durchschnitt zusprechen kann, als ein Erlebnis, das für -sowohl Groß als auch Klein- ein ordentlicher Hingucker ist, in dem man sich für ein paar Stunden vergessen kann.

      8
      • 7 .5

        Kein Meisterwerk wie man es von Pixar gewöhnt ist, aber ein sehr schöner Film. Animationstechnisch toll anzusehen und auch die Geschichte hat ihre Momente. Leider fehlt das gewisse etwas womit sich Pixar meistens vom Rest abhebt. Habe mich trotzdem sehr gut unterhalten gefühlt.

        • 7 .5

          Tricktechnisch besonders bei meridas haaren echt gut für die Zeit.
          Story ist okay hat mich aber nicht innovativ überrascht.
          Mir hat der übliche coole Charakter zum ablachen gefehlt. Den sonst jeder Disneyfilm hat.
          Die 3 Brüder waren wahrscheinlich als dieses gedacht blieben aber im gagloch.
          Meridas ist cool und macht spass.

          1
          • 4

            Das war nicht mein Film. Optisch war „Merida“ eine Wucht. Die Story ist aber sehr verwirrend und wirkt unausgegoren. Der Film als Ganzes ist ein Klamauk-Feuerwerk, welches mich zu keiner Zeit abholen konnte und nur ganz vereinzelt Lacher provozieren konnte. Dazu eine Priese schottischer Akzent und Magie. Und fertig ist die versuchte Märchen-Persiflage, die leider auf sämtlichen Ebenen scheitert.

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            • 6 .5
              J-S-S 13.02.2016, 20:01 Geändert 20.02.2016, 12:50

              "Merida - Legende der Highlands" fängt die schottischen Naturwälder wunderschön ein und gibt sie Detailverliebt wider.

              Leider versäumt der Film nach starkem Beginn die Geschichte voran zu treiben und zeigt stattdessen unwesentliche Slapstick Einlagen des Bären. Hier fehlt eine Komplexität der Geschichte mit z.B. weiteren Szenen in denen die Hexe oder ihre Motive eine Rolle spielen. So wirkt er leider zu einfach, vor allem bei den Charakteren.

              Jedoch hat auch dieser Pixar ein absolutes Highlight, wenn dies auch leider nicht viel Screentime hat. Die perfekt harmonierenden drei kleinen Brüder von Merida agieren als Team sehr lustig und sind dazu noch grandios animiert.

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              • 7 .5

                Sollte definitiv in Originalton angeschaut werden - der schottische Dialekt ist herrlich!

                • 7 .5

                  Merida macht jede Menge Spaß und weiß trotz vermeintlich schwächerer Story durch großartige Charaktere und viel Witz zu überzeugen. Natürlich gibt es aus dem Hause Pixar einige bessere Vertreter, aber Merida brauch sich meiner Meinung nach nicht zu verstecken. Ich hab mich bei den etwa 90 Minuten Lauflänge keine Sekunde gelangweilt und wurde gut unterhalten.

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                  • 5

                    +sieht toll aus
                    +an manchen stellen witzig

                    -unkreative story
                    -pixar erschafft keinen wirklich mitreissenden film

                    • 5 .5
                      torsam 11.11.2015, 21:49 Geändert 11.11.2015, 21:49

                      Merida konnte mich leider mal so gar nicht mitreißen. Den ganzen Film über bin ich mit den Gedanken abgeglitten und habe nie wirklich mitgefiebert. Das liegt vor allem an dem unglücklichen Rhythmus der Geschichte (erst nach einer halben Stunde ging es so richtig aus dem Prolog raus) und den flachen Figuren. Ein paar nette Witze sind drin, aber leider ist doch alles sehr handzahm und auf sehr junge Zuschauer ausgerichtet. Schade, denn der Film ist schön animiert - aber eben zu keiner Zeit wirklich berührend. Vielleicht lag es daran, dass der Film von 3 Regisseuren und 4 Autoren stammt. Da ist es schwer eine klare Linie zu finden.
                      Merida ist letztlich ein Pixar-Film und sollte auf keinen Fall mit den aktuelleren Eigenproduktionen von Disney verwechselt werden. Wer eine romantische Liebesgeschichte mit tollen Musical-Songs erleben will, ist mit Rapunzel und Frozen nach wie vor besser beraten.

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                      • 7

                        Merida war einer dieser Filme an den ich keine hohen Erwartungen hatte und der mich deshalb umso mehr begeistert. weil überrascht hat. Merida ist ein sehr liebeswerter Charakter und der Film ist sehr schön gemacht.

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                        • 7

                          Pixar Theory - Eine Retrospektive (1/14)
                          [...]Meridas Plot ist zwar nicht unbedingt nennenswert tiefgängig – nämlich sogar eher stringent vorangetrieben – doch überragende Animation und vor allem im Detail vielseitig spaßige Nebensächlichkeiten machen Merida zu überdurchschnittlich angenehmer Unterhaltung.[...]

                          VOLLSTÄNDIGE KRITIK: http://www.filmfutter.com/pixar-theory-merida-die-unglaublichen/

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                          • 10

                            Toller Film von Disney - Klasse!!!

                            • 10

                              Ein wundertoller Film. <3

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                              • 7 .5
                                Moviegod 15.08.2015, 18:41 Geändert 19.06.2016, 12:01

                                Mit "Merida" zeigt Pixar wieder einmal, was in Sachen Animationsfilm alles möglich ist. Auch wenn die Geschichte nicht ganz an die Genialität anderer Filme heranreicht, sprüht der Film vor Ideen. Und die Bilder setzen wieder neue technische Maßstäbe in dem Genre.

                                • 5 .5

                                  Bei "Brave" habe ich mich über vieles gewundert: Die tollen Landschaften, den tollen Akzent der Sprecher (zumindest im Original), die Haare von Merida...
                                  Leider aber auch über die Entscheidung des Academy Awards 2013 für diesen Film, wenn man die Einfältigkeit der Story bedenkt.

                                  • 7

                                    Kein schlechter Film von Pixar. Es gab einige Stellen zum schmunzeln und auch die visuelle Umsetzung ist gelungen.
                                    Der Film spielt in einer interessanten Zeit-Epoche und war ganz gut umgesetzt. Das war es aber auch schon, denn der Film schafft es leider nicht sich sonderlich abzuheben.

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                                    • 7
                                      HulktopF 20.04.2015, 22:53 Geändert 20.04.2015, 22:56

                                      reicht leider nicht an die großartigen filme wie findet nemo,toy story 1-3 oder wall e ran. schade, aber anschaubar ist er allemal. vor allem der soundtrack ist klasse...größtenteils, die erste melodie die mit gesang unterlegt wird im film erinnert zu stark an pop-mist aus den charts. ansonsten weiß er jedoch zu begeistern.

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                                      • 2 .5

                                        "Merida" war eine große Enttäuschung für mich Pixar-Fan.

                                        Im mittelalterlichen Schottland verweigert sich die bogenliebende Prinzessin Merida einer Zwangsheirat, die die Beziehungen zwischen den Clans sichern soll. Deswegen verflucht sie ihre Mutter ohne eine Sekunde an die Konsequenzen zu denken.

                                        Nicht nur ist die Handlung alt und ausgelutscht, sie wird auch ohne viel Kreativität erzählt. (Besonders das Stehlen von Robin Hood war uninnovativ) Vor allem im Vergleich zu anderen Pixar-Werken sticht die Fantasielosigkeit. Am schlimmsten ist, dass die meisten Charaktere sehr unsympathisch sind und es an den typischen, lustigen Pixar-Nebencharakteren mangelt. Generell war nicht allzu viel lustig. Die Hexe und die Drillinge konnten ein Lächeln aufs Gesicht bringen, hatten aber zu wenig Screen-Time und die Söhne der Clan-Führer konnten sogar zum Lachen bewegen. Aber zu wenig. Nicht so, dass es den Film sehenswert macht.

                                        Die Protagonistin handelt die ganze Zeit unüberlegt, -einsichtig und -logisch und ich kann Filme in denen die Hauptfigur zu nichts gut und an allen Problemen Schuld ist einfach nicht. Man hat sich nicht einmal die Mühe gemacht irgendein klassisches Formulierungsmissverständnis beim Hexenfluch zu erdenken; nein, Merida wünscht sich einfach ihre Mutter würde sich verändern.

                                        Am allerschlimmsten fand ich die Mutter/Königin. Sie hatte den inkonsistentesten Charakter der Filmgeschichte. Von fürsorglich geht sie über dominant, streng, ehrfurchtgebietend und wird schließlich zu Slapstickunterhaltung. Ganz zu schweigen davon, dass auch sie äußerst irrational handelt.

                                        Der böse Bär schien mir nur Füller zu sein, damit es auch ein bisschen Action für die Jungs gibt. Er ist für die Handlung nicht allzu relevant.

                                        SPOILER: Schlimm ist auch, dass beim aufgezwungenen vermeintlichen Happy End das Ausgangsproblem nicht gelöst wurde. Ohne Heirat werden die Clans auseinander brechen. Deren Führer haben ja ihre Wankelmütigkeit zur Genüge bewiesen.

                                        Ich finde den Oscar sehr unverdient und musste mich durch den Film quälen, obwohl meine Erwartungen zu Beginn nicht schlecht waren.

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                                        • 6 .5
                                          Drehmumdiebolzen 09.04.2015, 00:59 Geändert 06.01.2016, 08:48

                                          Der weise gewählte Originaltitel umschreibt es eigentlich am besten, denn zum Einen präsentiert sich "Brave" für Pixar-Verhältnisse erstaunlich "braveless" und mutlos, zum anderen ist auch im Deutschen die erst doch so eigenwillige Merida trotz der zerzausten, feuerroten Rebellenmähne und mal wieder unvermeidbarer, unpassender PR-Gag-Synchro (Keinohrbetthäschen Nora Tschirner) eher eine ganz "Brave".

                                          Die Story, bei welcher Regisseurin Brenda Chapman offensichtlich die Beziehung zu ihrer dem zarten Kindesalter entwachsenden Tochter aufarbeitet, gestaltet sich in Anlehnung an geläufige Legenden und Sagen ausgesprochen, ja fast schon wieder zu klassisch. Vieles wirkt sehr schablonenhaft und oft eher so, als hätte man viel Zeit mit dem Inspizieren des Storyboard-Papierkorbs der Macher von "Frozen" und "Tangled", statt im heimeligen Writer's Room in Emeryville verbracht.
                                          Auch macht sich durchaus bemerkbar, dass Chapman, die mit "Der Prinz von Ägypten" immerhin den wohl aufwendigsten Trickfilm überhaupt vorweisen kann, nicht besonders angetan gewesen sein muss, als man ihr mitten in der Produktionsphase die Erfüllungsgehilfen Mark Andrews und Steve Purcell vor die Nase setzte, womit "kreative Differenzen" praktisch vorprogrammiert waren, die sich schließlich nie gut auf das Endprodukt auswirken.

                                          Obwohl man bei den schicken Trailern klugerweise kaum etwas von der eigentlichen Handlung offenbart hat, kann einen der fertige Film nie so wirklich überraschen.
                                          Dafür können einen zwar teils die durchaus charmanten und einmal mehr mit fantastischer Mimik ausgestatteten Charaktere wie Meridas Vater Fergus (der allerdings vom Design verdächtig an Hicks' Wikingerpapa aus "How to Train your Dragon" erinnert) entschädigen, die für ausreichend Kurzweil sorgen, aber auch nie wirklich den allzu überschaubaren Plot interessanter gestalten können.

                                          Besonders schade ist das im Fall der verschiedenen Lords, die nach einer kleinen, aber feinen Drehbuch-Modifikation (God blesses America) jetzt nicht mehr selbst über die so gerade eben eventuell geschlechtsreife Merida herfallen, sondern ihren depperten Nachwuchs zum grobschlächtigen Bräutigamsschaulaufen antreten lassen. So müssen sich hier u.a. Billy Connolly, Kevin McKidd oder auch Robbie Coltrane mit Sprecheinlagen zufrieden geben, die zwar (im Original) mit ihrem prächtigen Schottisch ein kleines Fest für die Ohren bieten, ansonsten aber kaum über einen reinen Stichwortgeber-Part hinauskommen, obwohl bei manchen ihrer Figuren vielleicht sogar Potenzial für mehr schlummern könnte. Vielleicht für kein vollwertiges Spin-Off, aber eventuell den nächsten Vorfilm.
                                          Viel zu wenig Screentime bekommen auch die buchstäblich "sidegekickten", aber witzigen kleinen Brüder von Merida und vor allen Dingen die von "Molly Weasley" Julie Walters gesprochene Hexe, die wohl so etwas wie Pixars eigene Version von Yubaba aus Ghiblis "Spirited Away" darstellen soll, leider aber nur ein Mittel zum Zweck bleibt.

                                          Obgleich die wilden Locken der gar nicht mal so widerspenstigen Hauptfigur zweifellos das animationstechnische Meisterstück darstellen, zeigt sich Pixar rein visuell auch sonst wieder mal absolut von seiner Schokoladenseite und lässt die noch am ehesten ebenbürtige Dreamworks-Konkurrenz weit hinter sich. Die schottischen Highlands mit ihren altehrwürdigen Burgen und malerischen Landschaften sehen selbst in der vermeintlich flacheren 2D-Fassung absolut atemberaubend aus und es zahlt sich aus, dass man auf die altbekannten Verdächtigen wie Thomas Newman oder Michael Giacchino diesmal verzichtet hat und stattdessen den eher in den letzten Jahren unterbeschäftigten Patrick Doyle den Taktstock schwingen und einen stimmigen Score mit Anleihen am Stil von James Horners "Braveheart" oder Carter Burwells Arbeit zu "Rob Roy" komponieren ließ, der ordentlich für Stimmung sorgen kann.

                                          Auch wenn sich die Story vom aussöhnenden Fishing statt Shopping mit Mama SPOILER Bär SPOILER bis zum viel zu kurzen und eigentlich vollkommen spannungsfreien Finale schleppt und letzten Endes nicht so wirklich mit der plötzlich im Raum stehenden Botschaft für Selbstbestimmung plus einer Prise eher holprigem Coming of Age anfreunden möchte, ist "Brave" nie wirklich langweilig oder gar ärgerlich. Nur fehlt es dem Streifen neben dem Herz, was er ja durchaus am rechten Fleck hat, trotz all dem aufgewirbelten Staub aus der mythologischen Mottenkiste an wahrer (Pixar-) Magie.

                                          Fazit: Der Tod von Steve Jobs, welchem der Film als geistiger Pixar-Vater gewidmet ist, scheint die sonst so multikreativen Köpfe hinter den Macs 2012 arg mitgenommen zu haben.
                                          So ist "Brave" neben den ebenfalls eher mittelprächtigen Sequels "Monster Uni" und "Cars 2" der dritte, nur noch "ganz nette" Streifen aus der kalifornischen Erfolgs-Animationsschmiede.

                                          Bleibt also zu hoffen, dass sie nach der Kreativpause 2014 im dieses Jahr endlich anstehenden "Inside Out" wieder ihr an für sich grenzenlos einfallsreiches "Inneres nach Außen" kehren können.

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                                          • 6 .5

                                            Der Film ist an sich ganz nett, auch wenn es ihm an Kohärenz mangelt. Was wirklich nervt ist Katrin Fröhlichs schlampiges Deutsch. Immerhin gesellt sich der Film damit zu Werken wie "Arthur und die Minimoys" und "Corpse Bride", die ebenfalls nur mit Originalton zu ertragen sind.

                                            • 6
                                              L-viz 04.04.2015, 01:20 Geändert 04.04.2015, 01:21

                                              Endlich lässt auch Pixar Gagendlosschleifen und verblödete Sidekicks hinter sich, wie Dreamworks es schon öfter vorgemacht hat! Es wird eine ansatzweise gute Geschichte erzählt, die aber nicht wie dereinst "Oben" wieder in die Witzschiene abdriftet. Weiter so! Dazu kommt die sympathische Titelheldin und ihr jugendliches Aufbegehren gegen Konventionen. Es fehlt noch ein bisschen Schwung z. B. was einen brauchbaren Hauptgegner betrifft, so wie man auch die Hexe besser hätte einbinden können, aber sonst ganz gut.

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                                              • 8

                                                ein paar logiklöcher git es ja. der könig merkt zwei tage lang nicht, dass seine frau weg ist.
                                                an sich ist es wirklich ein schöner film, für kinder, aber auch für "erwachsene". witzig, herzergreifend und echt stark animiert.
                                                mein persönliches highlight: der könig wird von liam neesons synchronstimme gesprochen. nach filmen wie 'taken' und vor allem 'the grey' ist speziell die szene, in der er zu dem bären "dich töte ich mit bloßen händen!" sagt, kaum noch zu toppen.
                                                apropos bären: der twist ist schon gelungen. hätte ich nicht erwartet.
                                                natürlich gibts auch hier wieder die typische moral, das zerbrechen und geläutert wieder zusammenkommen und das obligatorische happy end. kennt man nicht anders und hat man auch nicht anders erwartet.
                                                nervt mich persönlich zwar immer, sey bei einem kinderfilm aber gestattet.

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                                                • 5 .5

                                                  ab der bär verwandlung wurde es lustig...

                                                  • 4

                                                    RIP PIXAR.

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