Merida - Legende der Highlands

Brave (2012), US Laufzeit 94 Minuten, FSK 6, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Komödie, Kinostart 02.08.2012


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
7.0
Kritiker
35 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9
Community
5092 Bewertungen
157 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Steve Purcell und Mark Andrews, mit Kelly MacDonald und Emma Thompson

Merida – Legende der Highlands ist ein Animationsfilm aus dem Hause Pixar, in dem sich eine schottische Prinzessin weigert sich von ihren Eltern verheiraten zu lassen.

Merida – Legende der Highlands spielt im Schottland des 10. Jahrhunderts. König Fergus (Billy Connolly) und Königin Elinor (Emma Thompson) haben es nicht leicht. Ihre Tochter Merida (Kelly MacDonald), ein Ass im Bogenschießen, ist ein echter Wildfang und Sturkopf. In ihrem Ungestüm verletzt die Prinzessin alte Traditionen, indem sie sich weigert, sich verheiraten zu lassen.

Bei einem Turnier trumpft sie mit ihrer Schussfertigkeit auf, brüskiert damit ihre Brautwerber und zieht den Zorn der schottischen Lords auf sich. Als ihre Mutter nach wie vor darauf besteht, dass sich Merida um des Friedens willen der Tradition beugt, versucht Merida ihre Mutter mithilfe einer Hexe (Julie Walters) zu überzeugen, die ihr einen verhängnisvollen Wunsch gewährt. Um ihre Fehler wieder gut zu machen, muss Merida lernen, was wahrer Mut bedeutet, bevor es zu spät ist.

Hintergrund & Infos zu Merida – Legende der Highlands
Auch bei Disney ist die Emanzipation angekommen und das Hauseigene Animationsstudio Pixar schickt erstmals eine weibliche Heldin als alleinigen Star auf die Leinwand: Merida! Wie der Originaltitel Brave ankündigt, soll Mut nicht länger nur den männlichen Helden vorbehalten bleiben.

Regie führte bei Merida Mark Andrews, der zuvor für Pixar einige Kurzfilme realisierte und das Drehbuch für John Carter – Zwischen zwei Welten mitverfasste, sowie auch Brenda Chapman, die u.a. Der Prinz von Ägypten mitinszeniert hatte. Und die Verflechtung der Zusammenarbeiten geht noch weiter: Auch wenn Merida eine us-amerikanische Produktion darstellt, müssten die Briten zumindest einige Credits in der Produktion bekommen. Um eine größtmögliche Authentizität zu gewährleisten, wurden die meisten Rollen nämlich mit waschechten Schotten besetzt. Neben Kelly MacDonald (geb. in Glasgow) und Billy Connolly (Anderston, Glasgow) waren das auch Robbie Coltrane (Rutherglen) und Craig Ferguson (Glasgow), die beide in Merida schottische Lords spielen. So eine offen hörbare Quote konnte Braveheart mit Mel Gibson in der Hauptrolle nicht vorweisen.

Wie bei Pixar üblich ist mit dem eigentlichen Hauptfilm auch ein kurzer Vorfilm verknüpft. Im Falle von Merida ist dies die Geschichte eines ungewöhnlichen Familienbetriebes La Luna.

2013 wurde Merida in der Kategorie Bester Animationsfilm mit dem Golden Globe ausgezeichnet. Auch bei den Oscars 2013 konnte Merida die Kategorie Bester Animierter Film für sich entscheiden.(EM)

  • 37795279001_1628974556001_ari-origin06-arc-133-1336544421389
  • 37795279001_1579978355001_ari-origin06-arc-181-1335256990385
  • Merida - Legende der Highlands
  • Merida - Legende der Highlands
  • Merida - Legende der Highlands

Mehr Bilder (33) und Videos (11) zu Merida - Legende der Highlands


Cast & Crew


Kommentare (151) — Film: Merida - Legende der Highlands


Sortierung

cpt. chaos

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Animationstechnisch absolut perfekt umgesetzt (Landschaften, die drollige Hexe, Gesichtsausdrücke, selbst bei der Haarpracht sieht man jede einzelne Haarsträhne - echt prima!) und auch der Score ist wirklich klasse, allerdings richtet sich "Merida" dann doch eher an die kindliche Zielgruppe (Mama Bär). Nicht verwerflich, aber halt nicht so ganz mein Ding!

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Kurono

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Es ist schon zu merken, dass „Brave“ der etwas andere PIXAR Film werden sollte. Die Geschichte um Merida, die sich gegen die Gesellschaftsordnung und Tradition (was im Film etwas theatralisch, als Schicksal aufgebauscht wird)auflehnt und sich damit vor allem gegen die eigene Mutter stellt, hat echt Potential zu einen guten Drama. PIXAR traute sich letztendlich aber nicht, dieses auszuschöpfen. Merida muss für ihre Freiheit nix opfern, im Gegenteil, gegen Ende wird eine Lösung aus dem Hut gezaubert, die irgendwie alle zufrieden stellt und alles ist besser, als es je war. So ist „Brave“ dann eigentlich auch kaum mehr, als eine harmlose Geschichte über einen aufmüpfigen Teenager, der sich mit seiner Mutter zusammenrauft.
Ist „Brave“ deshalb ein schlechter Film? Nein, sicherlich nicht.
Er ist kurzweilig, unterhaltsam und hie und da kann man schmunzel und er sieht richtig schick aus. Überall diese schönen Grüntöne und dazwischen immer wieder Meridas leuchtend rotes Haar – ich finde, einer der schönsten PIXAR Filme, aber sicher nicht einer der besten.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Revenger

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Am Anfang denkt man wirklich: Das ist mal wieder so ein langweiliger 0815 Film von Disney. Doch mit der Zeit wird der Film echt lustig und interessant!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Daymare

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Es hat ein wenig gedauert, aber spätestens ab der Hälfte hat mir der Film richtig gut gefallen, auch wenn mir die Charaktere nie wirklich an Herz gewachsen sind!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

HimmelHoch

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

“If you had a chance to change your fate, would you?”

In „Brave“ nimmt Pixar uns mit auf eine Reise in das wunderschöne Schottische Hochland. Merida eine sehr eigenwillige Prinzessin, die ihre Kleider gerne bequem hat, ihre wilden Haare nicht bändigen mag und viel lieber auf ihrem pferdigen Freund Angus und mit Pfeil und Bogen bewaffnet durch den Wald zieht, als sich um Etikette, Konventionen und Prinzessinenausbildung zu kümmern. Heiraten kommt überhaupt nicht in Frage. Schon gar nicht, wenn sie nicht selber entscheiden darf. Papa König ist das nur recht, Mama Königen ist not amused. Das Abenteuer über Selbstbestimmung, Akzeptanz und Toleranz, Werte, Normen und Traditionen das folgt ist bestimmt nicht Pixar’s bester Geniestreich, trotzdem unterhaltsam. Es ist erfrischend, eine Prinzessin zu haben, die ihren eigenen (Dick-)Kopf hat. Nicht, das ich nicht dem klassischen Disneymärchenzauber verfallen wäre, es ist aber trotzdem schön, mal ein anderes happily-ever-after zu sehen, als den Prinzen. Der unheimlich charmante schottische Akzent macht unheimlich spaß. Die Musik ist perfekt (Mumford and Sons haben da ihre Finger im Spiel. Wie sollte das auch anders als brillant werden?) und die Animation ist einfach toll! Alles in Allem, eine runde Sache die spaß macht und (mir) sehr gefällt!

„So I had done wrong but you put me right/My judgement burned in the black of night/When I give less than I take/It is my fault my own mistake.”

bedenklich? 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten

HimmelHoch

Antwort löschen

Ja, Mann fand sich gestern nicht fair porträtiert. Ich fands arg weit weg geholt. Naja, ich musste etwas drüber lachen, dass die sich tatsächlich von einem Disney Film auf die Füße getreten fühlen..


Ben Kenobi

Antwort löschen

Hehe, lachen ist da wohl auch die einzig angebrachte Reaktion. ^^


Eneb

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Von der erzählerischen Komplexität etwas lahm, z.B. im Vergleich zu Findet Nemo, aber sonst sehr schön. Ich mag diese Geschichte um Generationenunterschiede, Schicksal und Dickköpfe.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Grimalkin

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Das Mutigste an "Brave" ist vermutlich sogar die Tatsache, dass man die Charaktere auch tatsächlich mit schottischem Akzent sprechen lässt, obwohl die Produzenten aus Angst um ihr amerikanisches Publikum dem problemlos einen Riegel hätten vorschieben können. So aber fühlt man sich gleich noch viel näher dran am Geschehen. Jenes hat erfreulicherweise einen etwas anderen Fokus als so manch anderer Animationsfilm und kommt ohne Romanze aus, erfrischend. Merida ist eine sympathische, starke Frauenfigur, die nicht auf ihren Prince Charming wartet. Der Plot selbst ist davon abgesehen aber leider recht simpel und geradlinig gehalten. Keine besonderen Überraschungen, außer dass mir der Film am Ende noch kürzer vorkam, als er ohnehin schon ist. Na gut, so ist das eben. Sowohl Pixar selbst, als auch die Genrekonkurrenz hat bereits besseres abgeliefert.

bedenklich? 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Zausel

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

War nicht sofort überzeugt den Film zu schauen aber muss sagen, ich wurde eines besseren belehrt und kann sagen das es ein wirklich schön gemachter Film ist. Ich schaue ihn gewiss noch ein zweites mal.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Pherano

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich war sehr skeptisch, als ich von "Merida - Legende der Highlands" erfahren habe. Pixar und Storys in der alten Zeit war man nicht wirklich gewohnt. Dennoch habe ich dem Film meine Chance gegeben. Zurecht und ohne es zu bereuen! "Merida - Legende der Highlands" ist ein absolutes Meisterwerk. Zwar nicht das Beste was man von Pixar sehen durfte, aber durchaus anschaubar!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

marcshake

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Die Pixarstudios liefern mit Merida einen optisch höchst beeindruckenden Mutter-Tochter-Film ab, der neben tollen Originalsprechern einen fantastischen Soundtrack hat. Technisch ist der Film einwandfrei aber - ABER die Geschichte von Merida ist leider eindimensional, relativ flach und mehr Laufzeit hätte Merida absolut nicht geschadet.

Insgesamt kriegt man hier einen optischen Augenschmaus präsentiert, der allerdings zu keiner Zeit mit Wall-E oder Toy Story mithalten kann. Das liegt in erster Linie daran, dass die wirklich interessanten Figuren relativ bleich bleiben und dass hier die Emanzipation der Tochter irgendwie ziemlich schnell erreicht ist. Dann kommt leider dazu, dass das verrückte und experimentelle von Pixar nicht dabei ist.

Für mich neben der Cars-Filme leider eher durchwachsen. 5 von 10 Sternen. Und das obwohl Sam und Max Erfinder Steve Purcell da Co-Regie geführt hat. (weitere Reviews von mir auf trancefish.de)

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

susanne.ragaz

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Ich war ziemlich enttäuscht von dem Film, hatte damals grosse Erwartungen an den "neuen" Pixar Film. Für mich persönlich ging alles zu schnell .
(ACHTUNG SPOILER): der Fluch der Mutter wurde in letzter Minute aufgehoben - kennt man ja schon von Disney - und alle sind glücklich vereint.
Etwas gutes hatte der Film aber trotzdem: die kleinen Brüder von Merida waren wirklich super!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Filmfan30

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Sie ist wild, sie ist unabhängig und anstatt sich über ihr Aussehen zu definieren schießt sie mit Pfeil und Bogen. SO sollte eine Heldin sein, an der sich junge Mädchen orientieren. Merida ist einfach sympathisch und dass sie rein optisch und charakterlich aus der langen Reihe von nichtssagenden perfekten Disneyprinzessinnen springt, macht sie noch mal interessanter. Die Handlung ist jetzt nicht gerade überwältigend, aber doch ganz sauber unterhaltsam, und die Animation - gerade die der unberührten rauen Natur Schottlands - ist wirklich gelungen!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

abendrot

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wunderbare Optik und eine selbstbestimmte, weibliche Hauptrolle mit starkem Willen, die weder umwerfend schön ist noch sich wie andere Disney-Heldinnen zunächst gegen das Heiraten auflehnt, am Ende aber doch unter die Haube muss. Dass hier auf Liebeleien verzichtet wird, ist finde ich eine der großen Stärken des Filmes. Stattdessen bekommt man eine imho sehr rare Geschichte um Mutter und Tochter geliefert, die ihr völlig gestörtes Verhältnis zueinander überwinden müssen.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

MurmelTV

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Visuell beeindruckend!
Der Soundtrack ist grandios!
Den schottischen Akzent (im O-Ton, die deutsche Fassung habe ich nicht gesehen als Vergleich) muss man einfach mögen.

Ansonsten bietet "Brave" dem Zuschauer eine kleine aber durchaus feine Geschichte über eine junge, rothaarige Prinzessin, die sich mit ihrer Mutter um ihre Zukunft streitet und infolgedessen beginnt die Panik und ein magisches Abenteuer nimmt seinen Lauf.

Diese eher dünn gestrickte Handlung macht Pixar durch die wahrscheinlich besten Animationen, die ich bisher gesehen habe, und den vielen lustigen Momenten wieder weg. Auch wenn sich der Film im Mittelteil ein wenig zieht, da er ebenfalls recht vorhersehbar ist, vergisst man das wieder, wenn die eineiigen Drillinge wieder Unruhe stiften und die arme Dienstmagd in den Wahnsinn treiben, oder wenn mal wieder ein wunderschönes Lied gespielt wird und man einfach nur die Bilder genießt.

Das große Finale am Ende haut dann auch noch mal einiges raus und weiß definitiv zu überzeugen, besonders wenn Birdy im Hintergrund ein Lied von Mumford & Sons covert. Einfach schön mit anzusehen und zuzuhören.

Ein ♥ für Pixar!

bedenklich? 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

SoleilAquila

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Auf Merida hab ich mich lange gefreut, doch war ich nach dem Schauen negativ überrascht. Erstens die Pro-Seite: Die Animation ist wunderschön, Soundtrack ist ganz gut, die Original-Sprecher klingen ganz nett und die Bewerber bzw. ihre Väter und der Rest der anderen Clans waren auch ziemlich witzig...Aber...und damit zur Contra-Seite...
wie kann man denn in einem Animationsfilm für Kinder eine Liebesgeschichte weglassen???
Klar, es soll um die Tochter-Mutter-Beziehung gehen, aber sich darauf völlig zu versteifen, ist ziemlich schwach...das hätte man auch anders verlaufen lassen können. Der Charakter von Merida ist unausgearbeitet und ihre nervigen Brüder hätten auch nicht sein müssen. Damit, dass die Mutter dann im Vorderpunkt steht, hätte ich überhaupt nicht gerechnet. Man merkt nun mal, dass es ein Pixar- und kein richtiger Disneyfilm ist. Der Bösewicht war fremd im Film, auch weil er viel zu kurz vorkam. Das Ende war nicht bombastische genug, da hätte ich mehr erwartet und an Liedern würde ich gerne auch mehr hören wollen (deshalb präferiere ich lieber die "richtigen" Disneys). Trotzdem kriegt er von mir eine 7,5. Es ist immer noch ein guter Film und einen Oscar hat er ja auch bekommen. Trotzdem möchte ich in zukünftigen Pixarfilmen bitte mehr Magie!
BTW: Nora Tschirner als Synchronstimme ging gar nicht...können die nicht richtige Synchronsprecher einsetzen, anstatt dieser Pseudo-Sprecher, die den Job nur durch ihre Berühmtheit erlangt haben. Die war ja mal so schlecht!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

philipp.warnke

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Solider Animationsfilm aus dem Hause Pixar.
Der Film lebt von einer zwar recht konventionellen, jedoch fein inszenierten Mutter-Tochter Beziehung. Die Rahmenstory um den Monsterbären sorgt für ein aufregendes Finale, bleibt aber nicht mehr nebensächlich.
Technisch kann sich der Film schon sehen lassen und Meridas wilde Mähne sah auch aus, als ob man jedes Haar einzeln animiert hat. Generell hat mir der Charakter, der Merida gut gefallen, auch wenn es die Figur, der eigensinnigen Tochter, die eher auf Jungskram steht, schon vorher gab. Vielleicht liegt es auch einfach nur daran weil sie ein Rotschopf ist, für die ja auch eine Schwäche habe.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Acry

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Eigentlich ein netter Film mit schöner Botschaft; für Pixar-Verhältnisse jedoch erstaunlich eindimensional was die Vielschichtigkeit bzw. Brauchbarkeit der Handlung und der Charaktere angeht. Wo Pixar sonst immer gekonnt Kinderthemen mit Auslegungs- und Unterhaltungspotenzial für Erwachsene kombiniert, haben wir hier nur die eine Ebene: die Mutter-Tochter-Beziehung. Diese wird zwar nachvollziehbar und realistisch inszeniert, jedoch hätte man das Ganze ruhig verdichten können, indem man noch einen weiteren Handlungsstrang mit eingeflochten hätte.

Was ich vermisste (auch wenn es klischeehaft ist) war ein wirklicher Bösewicht bzw. eine Bedrohung von Außen und den typischen Animationsfilmhumor. Merida kommt eher ernst und nicht mehr so verspielt daher, was man von Pixarseite zwar als Weiterentwicklung sehen könnte, meiner Meinung nach aber den Unterhaltungs- und Kreativitätswert um einiges reduziert.

Ein Plus geht an die Animationen, die mal wieder echt süß waren – das muss man Pixar ja lassen. Aber auch bei einem Animationsfilm sind die Animationen eben nicht alles. Neben einigen dramaturgischen Schwächen war mir auch das Ende viel zu happy, alle sind auf einmal Freunde und einer Meinung. Ach, ist die Welt doch schön...

Wer die Schotten mag, sollte sich den Film unbedingt im Original anschauen: alle haben verschiedene schottische Akzente, was wirklich Spaß macht.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

malte.fischer.9404

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

"Auch Pixar hat mal schlechte Tage. Merida ist nicht so der Hit!"

Viele Leute scheinen von Merida sehr verzaubert zu sein. Er soll so magisch sein! Ich wurde jedoch enttäuscht.
Ein typischer Pixar-Film ist einfach pixarmäßig super. Irgendwie ist immer die Magie drin, aber bei Merida wurde die Hälfte des Zaubers leider verschüttet. Die Story ist dann doch schon teilweise nett, aber nicht richtig überzeugend, oder doch? Der Soundtrack hört sich gut an, aber das macht den Film nicht unheimlich gut (außer bei Forrest Gump). Für eine Familie, oder die (kleinen) Kids ist es ein Spaß und insgesamt ist es ok. Für Pixarverhältnisse, naja.

Was soll ich noch schwafeln? Es ist eine Enttäuschung und dagegen kann man nichts machen. Den Oscar hätte Ralph reichts verdient!

bedenklich? Kommentar gefällt mir 1 Antworten

malte.fischer.9404

Antwort löschen

Ich glaube, ich jetzt würde ich dem Film sogar 7 von 10 Punkten geben . Ich habe mich eher von meinem eigenen Vorurteil gegenüber diesem Film manipulieren lassen. Aber ich bleibe natürlich noch der Meinung, dass es nicht der beste PIXARFilm ist! Deswegen werde ich es wohl bei den 5 Punkten belassen! Außerdem habe ich ja Cars 2 mit 4.5 Punkten bewertet. Das macht dann Merida auch nicht zum schlechtesten PIXARFilm aller Zeiten! Wer sich bei Merida nicht entscheiden kann, kann ihn ja mal sehen und sich sein eigenes Bild dazu ausmalen.


horro

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Mit dem Titel "Brave", hab ich mir etwas mehr "Braveheart" erwartet ... aber das wäre wohl angesichts der Zielgruppe nicht dringelegen. Ansonsten ein nettes Märchen mit einer wunderbar anderen Umgebung und vorallem einem herrlich schottischen Einschlag; sprachlich wie kulinarisch.

bedenklich? 28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

bimbos.macht

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr toller Film! Das sehr märchenhafte Setting gefällt mir und dann noch dieser schöne Soundtrack. Ganz klar einer meiner Lieblingsanimationsfilme

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten


Fans dieses Films mögen auch