Merida - Legende der Highlands

Brave (2012), US Laufzeit 94 Minuten, FSK 6, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Komödie, Kinostart 02.08.2012


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von Steve Purcell und Mark Andrews, mit Kelly MacDonald und Emma Thompson

Merida – Legende der Highlands ist ein Animationsfilm aus dem Hause Pixar, in dem sich eine schottische Prinzessin weigert sich von ihren Eltern verheiraten zu lassen.

Merida – Legende der Highlands spielt im Schottland des 10. Jahrhunderts. König Fergus (Billy Connolly) und Königin Elinor (Emma Thompson) haben es nicht leicht. Ihre Tochter Merida (Kelly MacDonald), ein Ass im Bogenschießen, ist ein echter Wildfang und Sturkopf. In ihrem Ungestüm verletzt die Prinzessin alte Traditionen, indem sie sich weigert, sich verheiraten zu lassen.

Bei einem Turnier trumpft sie mit ihrer Schussfertigkeit auf, brüskiert damit ihre Brautwerber und zieht den Zorn der schottischen Lords auf sich. Als ihre Mutter nach wie vor darauf besteht, dass sich Merida um des Friedens willen der Tradition beugt, versucht Merida ihre Mutter mithilfe einer Hexe (Julie Walters) zu überzeugen, die ihr einen verhängnisvollen Wunsch gewährt. Um ihre Fehler wieder gut zu machen, muss Merida lernen, was wahrer Mut bedeutet, bevor es zu spät ist.

Hintergrund & Infos zu Merida – Legende der Highlands
Auch bei Disney ist die Emanzipation angekommen und das Hauseigene Animationsstudio Pixar schickt erstmals eine weibliche Heldin als alleinigen Star auf die Leinwand: Merida! Wie der Originaltitel Brave ankündigt, soll Mut nicht länger nur den männlichen Helden vorbehalten bleiben.

Regie führte bei Merida Mark Andrews, der zuvor für Pixar einige Kurzfilme realisierte und das Drehbuch für John Carter – Zwischen zwei Welten mitverfasste, sowie auch Brenda Chapman, die u.a. Der Prinz von Ägypten mitinszeniert hatte. Und die Verflechtung der Zusammenarbeiten geht noch weiter: Auch wenn Merida eine us-amerikanische Produktion darstellt, müssten die Briten zumindest einige Credits in der Produktion bekommen. Um eine größtmögliche Authentizität zu gewährleisten, wurden die meisten Rollen nämlich mit waschechten Schotten besetzt. Neben Kelly MacDonald (geb. in Glasgow) und Billy Connolly (Anderston, Glasgow) waren das auch Robbie Coltrane (Rutherglen) und Craig Ferguson (Glasgow), die beide in Merida schottische Lords spielen. So eine offen hörbare Quote konnte Braveheart mit Mel Gibson in der Hauptrolle nicht vorweisen.

Wie bei Pixar üblich ist mit dem eigentlichen Hauptfilm auch ein kurzer Vorfilm verknüpft. Im Falle von Merida ist dies die Geschichte eines ungewöhnlichen Familienbetriebes La Luna.

2013 wurde Merida in der Kategorie Bester Animationsfilm mit dem Golden Globe ausgezeichnet. Auch bei den Oscars 2013 konnte Merida die Kategorie Bester Animierter Film für sich entscheiden.(EM)

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