Batman Forever

Batman Forever (1995), US
Laufzeit 122 Minuten, FSK 12, Thriller, Actionfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 03.08.1995

4.3 Kritiker
40 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.1 Community
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66 Kommentare
Batman Forever - Poster
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von Joel Schumacher, mit Val Kilmer und Debi Mazar

Der dunkle Ritter von Gotham City hat es diesmal mit zwei äusserst gefährlichen Schurken zu tun: Der frühere Staatsanwalt Harvey Dent, der durch einen schrecklichen Unfall im Gerichtssaal entstellt wurde und zu Harvey Two-Face mutierte, macht fälschlicherweise Batman für seine Leiden verantwortlich. Dann ist da noch Edward Nygma, der ein neuartiges Fernsehvergbügen für die Einwohner von Gotham erfunden hat, und zeitweilig in der Person des Riddler Batman knifflige Rätsel zu lösen gibt…

Handlung

Zwei Jahre, nachdem sich Bezirksstaatsanwalt Harvey Dent (Tommy Lee Jones) durch ein Säureattentat in den psychisch zwiegespaltenen Verbrecher Two-Face verwandelte, überfällt dieser eine Bank in Gotham City und plant Batman (Val Kilmer ) eine Falle zu stellen. Nachdem Batman im Tresorraum der Bank eingetroffen ist, füllt sich der Raum mit kochender Säure. Es gelingt ihm sich zu befreien, aber Two-Face kann entkommen.

Das Gedanken-Manipulations-GerätAm nächsten Tag in der Forschungsabteilung der Firma Wayne Enterprises stellt der Wissenschaftler Edward Nygma (Jim Carrey) sein Forschungsprojekt, ein Gerät, dass TV-Signale direkt ins menschliche Gehirn leitet, vor. Bruce Wayne spricht sich als Firmenbesitzer gegen das für ihn zur Gedanken-Manipulation nutzbare Gerät aus, ist aber durch den Ruf des Bat-Signals gezwungen zu gehen. Der frustrierte Nygma setzt sein Projekt dennoch fort, überwältigt seinen Abteilungschef und nutzt diesen als erste Testperson für seine Maschine. Nachdem Nygma sich durch eine Fehlfunktion der Maschine in einem Nebeneffekt die Gehirnwellen und Intelligenz der Testperson zu eigen gemacht hat, tötet er diesen.
Nygma hat fortan Bruce Wayne voller Hass verinnerlicht und beginnt erste Rätsel zu verfassen und zu verschicken. Daraufhin sucht Wayne die Polizei Psychologin Dr. Chase Meridian (Nicole Kidman) auf, um über die Rätsel zu sprechen. Zum Dank läd er sie zu einer Zirkusvorführung ein.

Flying…


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Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Batman Forever

Flibbo: wieistderfilm.de

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6.0Ganz gut

[...] „Batman Forever“ ist ausgeleuchtet wie ein Stripclub. Durch ein mit Tokio-Einflüssen versehenes, nicht mehr faszinierend surreal, sondern eigentlich nur noch gekünstelt aussehendes Computerspiel-Gotham stapft ein unterkühlter Val Kilmer in der Titelrolle, später begleitet vom leicht überzeichneten Grünschnabel-Rotkehlchen, während Nicole Kidman als dauerläufiger Männertraum unter Wert verkauft wird. Zum Glück ist der gute, alte, nahezu unveränderte Michael Gough alias Butler Alfred noch dabei und bereichert die Handlung um seinen erdigen Charme. Jim Carrey immerhin passt ideal in die Rolle des verrückten Wissenschaftlers/Superschurken und muss dazu nur seinen „Die Maske“-Stil weiterführen. Er hat die Lacher mal wieder auf seiner Seite. Dem von Carrey angesteckten Tommy Lee Jones kauft man die absurd ausufernde Blödelei dagegen kaum ab. [...]

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

duffy

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Sehr schön. :)


Flibbo

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Merci. Mit Batman & Robin kam ich dafür nicht so gut an. :D


Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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3.0Schwach

[...] Schumachers Probleme ergeben sich im Detail: Sein Wille mit den Konventionen der Reihe zu brechen, sie zu cartoonisieren, ist spürbar, aber es ist letztendlich ein Kratzen an der Oberfläche, ein wirres Beleuchten von Ecken, die vorher düster waren - Schumacher beschränkt seine Radikalkur auf Äußerlichkeiten, ohne sich folgerichtig auch vom Anspruch auf Tiefgang, den die Vorgänger zu generieren wussten, zu verabschieden: Bruce Waynes reflektiertes Vorgehen, seine Schuldkomplexe als Sohn und (Ersatz-)Vater von Robin, sein immer währender Identitätskonflikt, - all das verträgt sich nicht mit der überzeichneten Neonwelt, in der es von statten geht. [...]

Wie eine geschmacklose Karikatur steht diesen Passagen das exaltiert-debile Treiben der beiden Antagonisten gegenüber, bei dem „Batman Forever“ jegliche Charakterisierung auf ein eingedampftes Destillat beschränkt, und sich stattdessen an glitzernden Kostümen und bunten Lampen erfreut: Der Riddler handelt aus gekränkter Eitelkeit; Two-Face‘ Ambivalenzen werden darauf herunter gebrochen, zeitgleich zwei hässliche Anzüge aufzutragen. [...]

Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

BlueSquirrel

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Immerhin war der Titel zukunftsweisend.


Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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5.0Geht so

Der Franchise-Neustart gilt trotz seines enormen Einspiels heute als wüstes Camp-Debakel, das mit grellen Neonfarben und kunterbunten Sets gegen den zeitgemäß düsteren Ansatz des Mythos’ vorging, in dem es sich weniger auf die Burton-Filme bzw. die Neuerschaffung der Figur durch Frank Miller berief, sondern eher wie die Kinoversion der schrillen 60er-Jahre-TV-Serie erschien. Seltsam eigentlich, immerhin gibt Val Kilmer einen nachdenklichen Bruce Wayne, der immer noch unter der vermeidlichen Schuld des Elterntodes zu leiden hat. Das Bonbon-Flair bildet hier demnach eher einen deutlichen Kontrast, wenngleich Joel Schumacher sich darin augenscheinlich besonders gern austobt. Dass er dabei keinerlei Sensibilität oder Gespür für die Figuren aufbringt, Actionszenen so gar nicht inszenieren kann und vor allem dringend das Over-Acting von Tommy Lee Jones, der sich offenbar von Jim Carrey hochschaukeln lässt, hätte unterbinden müssen – keine Frage. Schließlich ist der ehemalige Schaufensterdekorateur Schumacher hauptsächlich an hübschen Accessoires wie Batmans Nippel am Kostüm oder Robins schmuckem Ohrring interessiert.

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Kommentare (63) — Film: Batman Forever

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Luise Schweter

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Bewertung4.0Uninteressant

Was hat der Mann blos aus Batman und Gotham City gemacht! Aber zum Glück kam ja bald Chris Nolan!

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Lori007101

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein bunter, schriller und abgedrehter Film. Kilmer als Batman ist nicht schlecht. Carrey nervt mit seinem hysterischen Spiel. Jones gilt als ernster Darsteller, spielt hier aber völlig abgedreht. Kidman ist sexy, ist aber unterforderet. O'Donnell geht auf den Keks mit seiner Besserwisserei. Er ist unterhaltsam, kommt aber nicht an die Vorgänger ran.

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Hendrik

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Bewertung3.0Schwach

Ja, der bisher schlechteste Batman-Film stammt tatsächlich von Joel Schumacher, nein, er hört nicht auf den Namen BATMAN & ROBIN. Nach BATMAN RETURNS wollten die Warner-Verantwortlichen einen familienfreundlicheren Film, der ein noch größeres Publikum ansprechen sollte. Tim Burton wurde also auf Raten gegangen (er ist noch als Produzent gelistet) und durch Schumacher ersetzt. Der ist für mich übrigens nicht durch und durch der Bad Man zu dem er immer gemacht wird. Zumindest würde ich seine grellbunte Bombastoptik jederzeit gegenüber dem drögen Nicht-Stil aus THE DARK KNIGHT vorziehen.

Was BATMAN FOREVER für mich so schlecht macht ist, das er aus verschiedenen Subplots zusammengesetzt ist, die weder ein gutes Ganzes ergeben noch für sich genommen überzeugen können. Da haben wir zum einen mal wieder Bruce Waynes Kindheitstrauma, das anscheinend deswegen aus der Schublade gekramt wurde um ihn mit Psychiaterin Chase Meridian zusammenzubringen, die wiederum von Batman fasziniert ist (ihren Namen halte ich übrigens für die gelungenste Idee im Film). Dann gibt es die altbekannte Geschichte von Dick Grayson, der, nachdem dessen Artistenfamilie getötet wurde, als Waise von Bruce Wayne aufgenommen und schließlich zum Batman-Sidekick Robin wird. Was mich an dieser Stelle mal interessiert: Gibt es eigentlich Menschen, die Robin für den besten Batman-Charakter halten oder zumindest Abenteuer mit statt ohne ihm bevorzugen?
"Aber genug des Dramas, wir brauchen auch etwas zum Lachen und wer ist dafür prädestinierter als die beiden Bösewichte?" dachten sich wohl die Drehbuchautoren und waren damit wohl die einzigen. Two-Face, als ehemaliger Batman-Verbündeter nach einem Attentat entstellt, ist wohl einer der vielschichtigsten und tragischsten Schurken im Batverse, hier wird er zu einem von einem overactenden Tommy Lee Jones verkörperten Hampelmann auf Speed. Knapp übertroffen wird er dabei von Jim Carrey in seiner Frühphase. Carrey mag ich ja in Filmen wie MAN ON THE MOON oder TRUMAN SHOW, seine Frühwerke aber werden nach meiner Sichtung von ACE VENTURA 2 auf ewig von mir ungesehen bleiben. Sein Riddler ist nicht der überhebliche hochintelligente Trickster den ich so gerne mal in einem Film sehen würde, sondern eine grotesk-hysterische Nervensäge mit ADS und Fragezeichenfetisch. Kein Auge bleibt trocken wenn die beiden Clowns dann Wayne Manor angreifen - diese Stelle empfehle ich übrigens jedem, der innerhalb weniger Minuten sehen will warum dieser Film so furchtbar ist. Dafür sind zwar auch andere Szenen geeignet, aber diese ganz besonders.

BATMAN FOREVER ist ein großes buntes Etwas, das weder als spaßiger noch als ernster Superheldenfilm so recht funktionieren will, obwohl oder gerade weil er beides probiert zu sein, dafür ist er aber nervtötend und überdreht. Warum der wenigstens konsequent bekloppte BATMAN & ROBIN allerdings allgemein als schlechterer Film gilt bleibt mir ein Rätsel..?

14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

hrxuuuu

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Bewertung6.5Ganz gut

Batman Forever hat eine solide Story mit wenig Spannung. Ausserdem ist in diesen Teil den besten Batman-Darsteller in meinen Augen "Val Kilmer" zu sehen. Selbst wenn die Story an ein Videospiel von Batman erinnert, wirkt er für seine Atmosphäre richtig einladend. Des Weiteren geben die Schauspieler bzw. Schurken wie Jim Carrey und Tommy Lee Jones eine perfekte Rolle an den Tag.

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aberaber

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Bewertung6.5Ganz gut

Für Schumacher-Verhältnisse ein ganz ordentlicher Film. Wieder mal eine tolle Besetzung. Michael Keaton war aber der bessere Batman.

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pex

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Bewertung2.0Ärgerlich

albern | übertrieben | belanglos

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RX1

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Bewertung2.5Ärgerlich

Der Riddler... Der dämlichste Schurke den die Comicwelt zu bieten hat. (den ich kenne) Obwohl der Film mit einem guten Cast daherkommt ist er nicht einmal guter Trash er ist einfach Trash.

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xXIzeXx

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vorgemerkt

Vorhersage 4.5?!
Der Riddler ist dabei.
Das kann doch nur besser werden!!!

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xXIzeXx

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ich hatte eigentlich schon ein stück im fernsehen gesehen aber nicht so viel dass ich diesen film bewerten kann!
muss ihn aber unbeding nochmal komplett sehen!


dumas

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Na gut. Aber sag nachher nicht, ich hätte dich nicht gewarnt!


Fox Mulder1985

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Bewertung5.5Geht so

Alle 10 Jahre oder einmal im Leben sollte man sich die alten Teile angucken. Alleine schon darum, um den immensen (Qualitäts-)Unterschied zu Batman Begins und The Dark Knight zu sehen :)

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Skywalker_

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Du meinst mit den "alten Filmen" doch hoffentlich nur die Schumacher und nicht die Burton Filme.
Oder???


Lukin1971

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Wie bereits gesagt. Die beiden Schumacherfilme sind im Vergleich zu denen von Burton die besseren. Die neuen Filme sind auf ihre Art genauso gut.


J-Ross

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Bewertung9.0Herausragend

Joel Schuhmacher traut sich etwas, was die Batman Verfilmungen betrifft. Er hat einen Film wie einen Comic aussehen lassen. Seine Batman Verfilmung ist wohl einer der knalligsten und grellsten Filme überhaupt. Nach Burtons düsterer Version, folgt ein Batman Feuerwerk, voll von bunten Farben. Schuhmachers Vorgehensweise wirkte nach dem Motto: "Von allem Übermaß."
Es beginnt mit dem Cast, das voll von Stars ist. Val Kilmer wurde die Ehre zu Teil, Michael Keaton als Batman abzulösen. Das hat er meiner Meinung nach lässig gemeistert. Besser als Clooney, aber schlechter als Keaton. Bale ist mein absoluter Favorit. Es wurden reichlich Handlungen eingeführt. So bekommt es Batman mit 2 gefährlichen und wahnsinnigen Gegnern zu tun, er verliebt sich und muss sich mit seinem üblichen psychischen Problemen durchschlagen, wobei die Parallele von Robins Schicksal deutlich wird. Chris O´Donnell gibt als Robin eine mittelmäßige Leistung ab. Er wirkt relativ bemüht um Emotionen und kann nur an der ein oder anderen Stelle überzeugen. Von Nicole Kidman halte ich schonmal gar nichts. Tut mir leid, aber diese oft gleich bleibende Mimik war mir ziemlich unsympathisch. Den übermäßigen Ausgleich liefern jedoch Tommy Lee Jones und Jim Carrey. Sensationelle Darstellungen! Wenn man´s überdreht findet, kann ich das verstehen, aber beide machen ungeheuer viel Spaß. Edward Nygmas Wandlung als er von Wayne verschmäht wird, weil dieser nicht mit den Gedanken von anderen Menschen spielen will, war eine von vielen tollen Schauspielmomenten mit Carrey hier. Ein Highlight ist auf jeden Fall das erste Treffen vom Riddler und Two-Face. Carrey hebt ab und bringt sein komödiantisches Talent mit in die Darstellung der Rolle. Tommy Lee Jones als schizophrener Hau-Drauf-Typ begeistert ebenso. Die beiden Schurken drehen auf! Ihre verbrecherischen Hintergründe sind recht einfach gestrickt von den Drehbuchautoren, aber das tut dem Film nicht schaden, dank der dartsellerischen Leistungen, die allem ein lockeres Flair geben zusammen mit dem tollen Wortwitz und humorvollen Sprüchen.
Schuhmacher setzt auf bombastische Effekte, Eye-Catcher (wunderbare schrille und umwerfend tolleKostüme), Humor und tollen Stunts. Die schiefe Kamerasicht empfand ich als besonders gelungen in den Action-Szenen.
Die Atmosphäre ist wirkunsvoll und sympathisch, wirkt jedoch "Two-Face like". Sie scheint sich schwer festlegen zu wollen. Will man die Sache düster und ernst angehen oder lieber auf pures Entertainment setzen? Wahrscheinlich ein Kampf zwischen dem Burton und Schuhmacher Stil. Einerseits werden Bruce Waynes psychologischen Aspekte stark betrachtet, doch wenn man die Gegner betrachtet, findet man wieder die bunte Seite, die vor Irrsinn und Wahnsinn strotzt.
Schuhmachers Batman Knallbonbon hinterlässt einen süßen Nachgeschmack, dem ich sehr wohl gesonnen bin. Batman Forever ist ein audiovisueller Leckerbissen, ein wahrhaftiger Trip in die Comics, der bestens unterhält und mit herausragenden Schurken punktet, durch 1a Darstellerleistungen.

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Universal Soldier

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Sowohl Batman Forever als auch Batman&Robin gehören zu meinen Lieblingsfilmen. Ich finde die Art der Inszenierung einfach sehr gut. Die beiden Filme sind zugleich bunt aber auch düstern, das hat mir immer sehr gefallen.


J-Ross

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Ist anscheinend gewöhnungsbedürftiger Geschmack, aber mir gefällt Schuhmachers Stil ebenfalls.


Imagination

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Bewertung5.0Geht so

"I guess we're all two people."

Und das wurde hier für den 'Fledermausmann' konstatiert. Erweist sich Joel Schumachers Batman-Adaption 'Batman Forever' anfangs durch die leicht trashige Herangehensweise als unterhaltsame Neuerfindung, verliert der Film spätestens mit Jim Carreys Overacting - no offense, buddy - an Spaß und Glaubwürdigkeit, obschon seine überspielte Art und Weise wie die Tommy Lee Jones' durchaus auf die jeweilige Rolle zugeschnitten war. Bunt gemischt sind nicht nur die prachtvollen, diversen Farbkombination, die Gotham City einen mehr humoristischen als düsteren Look vergeben, sondern auch die Notwendigkeit und Darstellung der Figuren: So sind Nicole Kidman und Chris O'Donnell sowohl in ihren Position im Film als auch von der Wiedergabe mehr nervig denn wichtig. Auch Val Kilmer mag seinem Vorgänger Michael Keaton nicht das Wasser reichen können und weiß nur bedingt zu überzeugen, wie es auch gleichermaßen der Handlung gelingt.
Und doch ist es Batman - und Batman zeigt trotz etwaiger Schwächen in allen Belangen dennoch, dass in ihm und seiner Geschichte Stoff für wahre Meisterwerke stecken kann. So ist 'Batman Forever' nach 'Batman & Robin' die wohl schlechteste Verfilmung des Comic-Helden im Vergleich zu den Werken Burtons und Nolans, und manchmal wäre weniger sicher mehr gewesen, doch lässt sich auch auf dieser Palette die ein oder andere wertvolle Farbe entdecken.

"Was that over the top? I can never tell."

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DeDavid

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich kennzeichne mich gerne als Sympathisant des düstersten und am öftesten auf Zelluloid gebrannten Comic-Rächers.

Abgesehen von den Verfilmungen Schumachers, die zwar eines namenhaften Cast besitzen, jedoch viel zu grell, klamaukhaft und nichtssagend sind.
Augenkrebs vorprogrammiert.
Firmenerbe Bruce Wayne wirkt durch Val Kilmer fehlbesetzt. Chris O’Donnell, Robins Darsteller möchte man zeitweise eine reinhauen. Ein laszive Blondine (Nicole Kidman, wohlgemerkt vor ihren zahlreichen chirurgischen Eingriffen) versucht zu konkettieren. Und was habe ich mich gefreut Carreys Grinsen wiederzusehen...doch hier ist er in seinem Element und verkörpert den Riddler mit seinem nervigen Gequassel angemessen, zumindest gibt er seiner Schurkenfigur eine einprägsamere Note als Tommy Lee Jones, der, wenngleich er seinen Kompilzen locker Paroli bieten könnte, recht blass bleibt. Die Erzbösewicht-Kombo hat mMn in "The Dark Knight" besser funktioniert und dass, obwohl Harvey Dent alias TwoFace dort nur ein marginaler Stellenwert zukommt.

PS: Die Nippel von Batman sind in der Fortsetzung zu meinem Leidwesen noch ausgeprägter.

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HolyManoly

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Bewertung3.0Schwach

Ich muss sagen, wir haben es grad richtig gut... Die letzten zwei Batman Filme waren einfach nur geiles Kino! Und viele sind voller Vorfreude auf den dritten Film.
Was den hier betrifft... Ace Ventura Meets Batman. Oder wieder die Frage : "Warum hat Batman Nippel?!?"
Es war sicher die Absicht die comichafte Überzeichnung der Tim Burton Filme wieder aufzugreifen. Aber das war doch wirklich viel zu viel. Was die peinlichen Logikfehler betrifft schweige ich einfach mal.
Im Großen und Ganzen ist der Film absolut unglaubwürdig, und die Story wirkt unüberlegt.
Was der Film allerdings hat sind sehr gute Schauspieler. Jim Carrey und Tommy-Lee Jones werden dank ihrer gekonnt übertriebenen schauspielerischen Leistung der Überzeichnung mehr als gerecht. Und Nicole Kidman... ich könnte mich verlieben...
Im Endeffekt weiß ich jedoch nicht ob ich mir den Film nochmal antun möchte.

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Hooded Justice

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Bewertung2.0Ärgerlich

Sein größtes Problem ist offensichtlich, dass uns allen noch Tim Burtons nahezu perfekten Batman-Verfilmungen im Herzen hängen, sodass BATMAN FOREVER nicht nur in deren Schatten steht, sondern einfach grottig dagegen aussieht.
Was in Burtons Versionen glänzte, waren die perfekt, stilvoll und interessant gemachten Figuren, die düstere Gotham -Atmosphäre und herausragenden Schauspieler.
Doch was blieb bei Schumachers Darstellung übrig? Rein gar nichts. Geprägt von schmerzhaften und grenzüberschrittenen Faxen, übertrieben albern dargestellte Kultcharakteren wie der Riddler und Two Face, der absurd bunten Atmosphäre und schwachen Leistungen einer durchaus guten Besetzung, vernichtet Schumacher den Batman-Kult und braucht dafür sogar ganze 122 Minuten. Der Film hat allerdings durch die Sinnwidrigkeit und beinahe ironisch wirkende Vorstellung einen gewissen Kultfaktor als blödste Batman-Verfilmung bislang. Wobei meine Vorhersage für BATMAN & ROBIN noch schwächer ist. Den muss ich noch unbedingt sehen.

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Hitmanski

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BATMAN & ROBIN ist in seiner Schlechtigkeit und Vertrashung des Batman-Mythos konsequenter, und deshalb zwar nicht der bessere, aber der weitaus unterhaltsamere Film.


Tyler Durden 22

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was habt ihr den schon wieder alle?Der Film ist doch der absolute Burner oder nicht.Batman Forever ist viel bunter und schriller als seine von Tim Burton in Szene gesetzten Vörgänger.Dazu kommt ein weniger überzeugender Val Kilmer als Batman und natürlich der geniale Jim Carrey als Riddler.Robin alias Cris O´Donnell ist auch von der Party und Tommy Lee Jones als Two Face.Nicole Kidman ist aber ein eher störender Aspekt in diesem Film.Aber die Action und einige gute Gags sollte man auch nicht unterschlagen!!Absolut sehenswert!!

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Universal Soldier

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Stimmt, der Film ist definitiv absolut sehenswert :-).


helpa

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Bewertung6.5Ganz gut

Man muss ihn einfach als "Trash" schauen - dann passt das schon ;)

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Universal Soldier

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein sehr guter Film, wie gewohnt ist er recht dunkel gehalten, aber genau das macht bei jedem Batmanfilm den Reiz aus.

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TrunxX

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Bewertung5.0Geht so

Ich muss bei diesem und dem folgenden Batman Film von Schumacher immer an den Dialog aus Rambo III denken:
"Was ist das" ?
"Das ist blaues Licht"
"Und was macht es" ?
"Es leuchtet blau"....

Da hat Schumacher wohl einige Kartons von geordert um das Set damit zu dekorieren :D

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The_Comedian

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Bewertung4.0Uninteressant

Christopher Nolan sei Dank! Er befreite den dunklen Ritter mit seinen der Vorlage angemessenen und der heutigen Realität angepassten Interpretationen von dessen grell-bunter ´Disko-Phase´, welche mit ´Forever´ begann und glücklicherweise lediglich mit einer `Quasi-Fortsetzung´ bedacht wurde. Joel Schumacher verlor nicht nur das Gespür für den Charakter ´Batman´, er trat auch die Tim Burton-Originale, düstere, opulente Märchen, mit Füßen. War ´Batman hält die Welt in Atem´ aus den Sechzigern noch liebenswerter Trash, gerieten die hektisch auf spektakulären Hollywood-Kommerz getriebenen Blockbuster zur ´Tour de Farce´des Themas. Obwohl ´Batman & Robin´ als negativer Gipfel bezeichnet werden sollte, denn ´Batman Forever´ wartet noch mit Lichtblicken auf, allen voran die Bösewichte Jones und Carrey wissen zu gefallen, und, gepresst in ihr überzeichnetes Konzept, mit ihren Qualitäten zu überzeugen, was man später dem heutigen Gouverneur von Kalifornien nicht bescheinigen konnte. Aber wie gesagt, die Diskozeit gehört der Vergangenheit an, man darf sich getrost auf den dritten ´Nolan-Flattermann´ freuen.

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Bewertung5.0Geht so

Als ich "Batman Forever" 1995/1996 im Alter von 10/11 Jahren sah, war ich erstmal begeistert. Hey, ist doch alles bunter und lustiger, ein schönes Spektakel. Diese Meinung muss man heute revidieren. Der Batman Reihe sollte durch Joel Schumacher neues Leben eingehaucht werden, es sollte einfach poppiger werden. Warum eigentlich? Die ersten zwei Batman Filme waren doch sehr gut, stellenweise grandios. Vielleicht sollte einfach ein größeres Publikum erreicht werden, was auch geschafft wurde, der dritte Teil war erfolgreicher als sein Vorgänger "Batmans Rückkehr". Doch ist der Film bei weitem nicht besser. Val Kilmer kann man soviel gar nicht vorwerfen, er spielt den Batman bei dieser Story ganz ordentlich. Michael Gough ist wie zu erwarten gut, Nicole Kidman..naja. Chris O´Donnell als Robin geht gar nicht, liegt wohl aber auch daran, dass ich den Robin in den Batman Verfilmungen gar nicht leiden kann, passt hier einfach gar nicht rein.

Einzig die beiden Bösewichte können überzeugen, vor allem Jim Carrey als "Riddler". Trotzdem bleibt dieser Batman einfach zu grell, zu modern. Das düstere, was Christopher Nolan den neuen Verfilmungen wiedergeben konnte, fehlt einfach. Stellenweise wird dies zwar angedeutet, doch die ernsthaften Szenen wechseln sich zu schnell mit dem schrillen "Comicszenen" ab. "Batman Forever" hat den Mythos der Batmanfilmreihe klar verfehlt, doch ist noch ein Film entstanden, den man sich angucken kann. Es sollte ja noch viel schlimmer kommen...

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