Und Äktschn! - Kritik

Und Äktschn!

AT/DE · 2014 · Laufzeit 99 Minuten · FSK 6 · Komödie · Kinostart
Du
  • 3

    Aus der Idee hätte man mehr machen können.
    Leider ist der Film dann doch langweilig geworden. Es gibt nur einen Handlungsstrang und dieser wird durch langweilige Dialoge in die Länge gezogen.

    Ob der Film es in der letzten Viertelstunde nochmal herausgerissen hätte, weiß ich nicht. Es ist einer der wenigen Filme, die ich vorher schon abgeschaltet habe.

    • 5

      die Satire zündet schon an einigen Stellen,
      ist mir insgesamt aber zu langatmig und unspannend.
      der Dialekt hat's mir auch schwer gemacht am Ball zu bleiben, und der score scheint aus nur zwei Tracks zu bestehen die sich ständig abwechseln.

      • 6

        Der Repu­blik aufs Maul schauen - das war schon in den 80ern zu Zei­ten von „Kehr­aus“ und „Man spricht deutsh“ die große Stärke des Kabarett-​​Urgesteins und auf ver­trau­tem Ter­rain macht Gerhard Polt unter Regie von Fre­de­rick Baker Boden gut: Er lässt Chris­toph Well Die Toten Hosen bla­sen und Prot­ago­nist Pospiech einige genial-​​altkluge Mono­loge hal­ten („Der Mensch stirbt, aber der Film bleibt“). Die sati­ri­sche Schärfe sei­ner frü­hen Werke bleibt allerdings unerreicht.

        • 8

          Mit Und Äktschn! gelingt Gerhard Polt und Frederick Baker eine Gratwanderung zwischen Komödie und Tragödie, der es durch ihre Erzählstruktur mit einem Film im Film gelingt, sich lustig aber auch kritisch selbst zu kommentieren. Und Äktschn! ist ein fabelhaftes Beispiel für einen sehenswerten deutschsprachigen Film, der deutlich mehr bietet, als seine bloße Inhaltsangabe vermuten lassen würde.

          • 5

            In dem Film den GERHARD POLT die Hauptrolle spielt, geht es um HANS A. POSPIECH. Der ist ein Amateurfilmer, kein guter aber einer der lange durchhält und an seine Träume glaubt. Dadurch das er wenig Aufträge hat, und auch wenig Geld, erwirtschaftet er seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Weltkriegs Gegenständen, von Handschuhen bis Orden, die er über Internet an einen Schweizer verkauft, der genügend Geld hat um jeden Mist zu kaufen. Die Dinge hat er übrigens von seinem Vater vererbt bekommen.

            HANS lebt in einer kleinen Stadt, hier kennt jeder jeden und keiner kann jeden so gut leiden wie sich dass jeder vorstellt, genauso wie der Filmclub Direktor NAGY, der in HANS einen Volltrottel sieht.

            NAGY ist der Meinung dass er einer der besten Filmexperten in Deutschland ist, was HANS jederzeit vehement entkräften möchte. Denn er sieht sich selber als reines Unikat. NAGY zudem hat noch die Angewohnheit, bei jeder Filmvorführung und bei jedem Gespräch darauf hinzuweisen was er für Stars gekannt hat, welche Allüren die hatten und was sie eigentlich so privat gemacht haben. Er kennt fast jeden Star aus deutschen Filmen, und auch Hollywoodstars sind ihm bekannt.

            Natürlich weiß keiner dass er am Studiogelände der Firma Bavaria als Würstchenbudenverkäufer gearbeitet hat und darum jeden Star kennt.

            NAGY und HANS treffen sich sehr oft im Gasthaus dass der Alternden GRETE NEURIEDL gehört, da diskutiert man darüber wer besser ist, welche Ideen für welche Filme es geben könnte, und andere Dinge die niemanden interessieren.

            Dort treffen sich auch der Neffe von HANS, der ALFONS, dann der Plattenladenbesitzer GÜNTHER FLEISCHBAUER, der ständig kein Geld hat, dann der Herr BRUNNHUBER der ein Historiker ist, und sich auch mit Kostümen auskennt, und noch einige mehr. Es geht natürlich rund, weil jeder von sich überzeugt ist dass er am meisten über Film weiß.

            Eines Tages kommt Sparkassen-Filialleiter FALTERMEIER (MICHAEL Ostrowski), der eine Idee hat, er will einen Filmwettbewerb starten. Denn dieser braucht Geld, was zum absetzen, und Ruhm, und hat die Idee eben einen Filmwettbewerb ins Leben zu rufen. Natürlich hat HANS gleich eine Idee, er will einen Film drehen über Adolf Hitler wie er privat war, als Privatmensch, wie er gelebt hat, was er gemacht hat ,wenn er nicht gerade Leute vergast hat lassen und diese Idee kann er natürlich nicht vergessen. HANS muss diesen Film machen, auch gegen die Bitten seiner Kollegen und Freunde.

            GERHARD Polt dürfte man kennen aus de Film „Germanikus“ aus 2004. Dieser Film ist einfach ein Mist, meine Güte so was Langweiliges werden viele gesagt haben, doch er war lustiger als dieser Äktschn Film hier. Als damals GERHARD Polt mit „Kehraus“ berühmt wurde, wie mit „Herr Ober“, dachte er sich, er macht das gleiche noch mal, versucht einen Film zu drehen über das Leben in einer Provinz, und wie die Leute so reagieren, dazu gibt es eine nette Story, die wirklich bis jetzt noch nicht da war, das muss ich lassen, und hofft dadurch auf Mega Einschaltquoten, Mega Kinobesuche, Mega Verkaufszahlen und einen Oscar.

            So sieht es jedenfalls aus wenn ich mir Polt anschaue wie er im Film agiert. Er ist übertrieben, er hat eine übertriebene Mimik, ein Overacting wie Nicolas Cage. Die Geschichte ist langweilig, die ständigen Erzählungen mit Polt, wo man ihn stehen sieht vor einem alten Bild, wo er die Handlung vom Film erklärt und Zwischenbemerkungen macht, das nervt, die Schauspieler sind gewöhnlich und nicht perfekt, das kommt noch dazu der Witz, der ist fast gar nicht vorhanden, der ganze Film ist furchtbar trocken.

            Der Film hat kein richtiges Ziel, das Drehbuch enthält viele Dinge zu derzeitigem Geschehen, hat einige Filmzitate übernommen und hat versucht ein bisschen zu kopieren, nur leider nicht spannend sondern langweilig. Der Film hätte eine herrliche Satire auf Hitler sein können, leider war s nur der Versuch einer Satire, und auch wenn sich der Film nicht ernst nehmen sollte, mir kam so vor als würde er sich ernst nehmen. Leider. Der Witz im Film ist fast nicht vorhanden und ich bin im Kino fast eingeschlafen, wäre der Film nicht mit Polt, hätte ich ihn mir nicht angesehen.

            So kann ich nur sagen der Film hat mich enttäuscht, er ist nickt übel auf eine gewisse Weise, 3 oder 4 x konnte ich lächeln, was mir für eine Komödie zu wenig war. Gut gespielt ist natürlich jede Rolle, jeder ist auf seine eigene Art etwas komisch, Polt mit seinen 71 Jahren ist richtig eigenartig, der Typ hat echt einen an der Klatsche, und er spielt das gut, aber mehr auch nicht.

            Der Film hat meiner Meinung nach kein spannendes Drehbuch, er ist mir zu wenig statisch, er ist mir zu wenig lustig, die Darsteller sind meiner Meinung nach gut, doch wenn das Drehbuch nicht viel mehr hergibt, können auch die besten Stars nicht viel mehr machen. Ich hatte mir mehr erwartet und ich muss sagen, das ist sein schlechtester Film den er gemacht hat in seinem Leben der Herr Polt.

            Ich kann dem Film schwer eine gute Meinung bescheinigen, ich kann nur sagen das er langweilig für mich war, wenig witzig, originelle Story ja, aber kein Wortwitz, keine Satire, kein Spaß. Leider war das so, darum vergebe ich leider nur 51 von 100 Punkten.

            2
            • 5 .5

              Zu Beginn seeeeehhhr langatmig. Blüht gegen Ende erst auf.

              • 7 .5

                Da ist Gerhard Polt mal wieder ein guter und amüsanter Film gelungen. Ein feines Sonntagnachmittagsvergnügen.

                1
                • 9 .5

                  Polt könnte ALLES spielen, auch einen Zaunpfosten, es wär mir Wurscht! Ich bin dabei.

                  3
                  • 6 .5

                    Und Äktschn! ist, unter der Regie des Austro-Briten Frederick Baker, auch eine wunderbare Reise in eine frühere, herrlich entschleunigte Art des Filmemachens.

                    • 7

                      Natürlich albert Polt, was das Zeug hält. [...] Und das Schönste ist, dass der Film selbst vielfach so handgemacht aussieht wie der, dessen Entstehung er dokumentiert.

                      • 5 .5

                        Und Äktschn! fehlt es an Struktur, an Fallhöhe und letztlich an Mut. [...] Der Film vergeudet zu viel Zeit am Set dieses Films im Film. Die Geschichten der eigenwilligen Figuren kommen viel zu kurz.

                        • 6

                          Eine eigenwillige, absurde Provinz-Posse, die etwas braucht, bis sie Fahrt aufnimmt. Genial dann: Der Film-Dreh im Film! Da hat dieser neue Polt-Streifen urkomische Momente.

                          • 5

                            Streckenweise sehr amüsant, verschenkt der Film sein Potenzial weitgehend durch seine biedere Grundhaltung, schwache Nebenfiguren und eine diffuse Struktur.

                            • 7 .5

                              Bevor viele fragen: ich habe diesen Film bereits im November in einem Testscreening ansehen dürfen.

                              Ich war überrascht, wie ernst doch Gerhard Polts Rückkehr ins Kino ausfällt. Vielen ist noch "Man spricht Deutsch" oder "Kehraus" ein Begriff, in denen Polt auf höchst satirische Art und Weise seinem Humor freien Lauf gelassen hat. Auch seine anderen Filme waren in allen Belangen "Komödie". Mit "Und Äktschn!" beging er etwas andere Gefilde. Wer nur eine Komödie sehen will, ist hier beim neuen Poltfilm falsch. Es handelt sich um eine Tragikomödie über einen vom Glück verlassenen Amateurfilmer, dem Exfrau und Bank übel mitspielen. Doch dann kommt ihm die Idee, über das bisher eher im Dunkeln liegende Privatleben Adolf Hitlers und Eva Brauns in Form eines Dokumentationsfilms zu erzählen. Dafür rekrutiert er einige Anwohner seines Dorfes und das Übel nimmt seinen Lauf...

                              Im Testscreening wurde gelacht, dass sich die Balken bogen. Typisch Polt halt. Dennoch gab es auch einige Momente, in denen einem das Lachen im Halse stecken geblieben ist.

                              Natürlich ist Gisela Schneeberger wieder an der Seite Polts zu sehen. In weiteren Rollen überzeugen Maximilian Brückner, Nikolaus Paryla, Michael Ostrowski und u.a. auch Robert Meyer, der Bruno Ganz alle Ehre macht!

                              Wer rein auf Komödien steht und ungern mal schluckt, der sollte diesen Film meiden. Wer allerdings auf Polt'schen Humor und Sarkasmus steht und sich dies auch in einer Verbindung mit einem so ernsten Thema vorstellen kann, der wird sich im Kino biegen vor lachen. Definitiv eine Empfehlung wert!