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Sieben Gründe, Twilight zu hassen

Veröffentlicht am 08.05.2009, 16:18

Es gibt genug Menschen, die Twilight lieben. Sieben Gründe, sich dem Phänomen zu verwehren.

Twilight - Bild 1903830 Twilight © Concorde

Robert Pattinson wird vergöttert, weil er einen glitzernden Vampir spielt. Warum ist bislang eigentlich niemand auf die Idee gekommen, eine Liste von Gründen zu erstellen, warum Twilight gehasst gehört? Dieses Vakuum ist nicht gesund. Deshalb gibt es jetzt die Sieben Gründe, Twilight zu hassen.

1. STEPHEN KING FINDET’S SCHEISSE
J.K. Rowling und Stephenie Meyer sprechen direkt junge Menschen an… Der wahre Unterschied aber ist, dass Jo Rowling eine großartige Schriftstellerin ist und Stephenie Meyer ums Verrecken nicht schreiben kann. Sie ist nicht besonders gut.“

Ich bin wirklich kein Stephen King Fan, kenne wenige der Romanverfilmungen und habe auch nicht den Drang, alle seine Bücher zu verschlingen. Ich stimme ihm dennoch zu: Stephenie Meyer ist wie Dan Brown. Der kann auch nicht schreiben, ist ein mieser Schriftsteller, der weiß, wie Spannung erzeugt wird, aber in seiner Wortwahl so eingeschränkt ist wie Mr. Bean. Das muss nicht zwangsläufig schlecht sein, denn Meyer hat anscheinend auch nicht den Anspruch, eine gute Schriftstellerin zu sein, sondern will schlicht und ergreifend eine Geschichte erzählen. Wenn sie allerdings den Thesaurus ausschlachtet wie George Lucas seine Star-Wars-Franchise, ist das einfach nur noch traurig.

2. „ICH BIN NICHT ANTIFEMINISTISCH, ICH BIN ANTI-MENSCHLICH“
Es gibt genug Kritiker, die Meyer für ihr frauenfeindliches Portrait der Bella kritisieren. Sie antwortet darauf mit unerschrockener Dummheit: „Ich bin nicht antifeministisch. Ich bin antimenschlich.“ Man könnte fast Gefahr laufen, diesen Satz zu lesen und ihn zu ignorieren. „Ach, wenn’s so ist.“

Aber das tun wir hier natürlich nicht. Sie begründet diese Aussage auch: „Wenn ein menschliches Wesen umgeben wird von Kreaturen mit übernatürlichen Kräften, Geschwindigkeiten, Sinnen und diversen anderen unheimlichen Fähigkeiten, wird er oder sie nicht in der Lage sein, sich behaupten zu können. Sorry. Aber das ist einfach so. Wir können nicht alle Mörder sein.“ Wichtig ist, festzuhalten, dass diese Wenn-Form natürlich Quatsch ist und denkbar ungünstig für eine Argumentation, da dieser Fall noch nie eingetreten ist. Zudem scheint sie die Kritik nicht verstanden zu haben: Es geht um die für viele Frauen beleidigende Art und Weise, in der Bella beschrieben wird. Eine Person, die sich alles gefallen lässt von ihrem verrückten und eifersüchtigen Freund und Träume und Ambitionen aufgibt, um mit ihm zusammen zu sein. Viele sagen, das sei sexistisch. Meyer sagt, das sei anti-menschlich. Irgendwie kommt das dann doch auf dasselbe hinaus…

Gina R. Dalfonzo von der National Review Online schreibt in ihrem Text “In Love with Death”: „Edward verhält sich wie ein Raubtier in jeder möglichen Art und Weise. Er spioniert Bella aus, während sie schläft, belauscht ihre Gespräche, liest die Gedanken ihrer Schulkameraden, fälscht ihre Unterschrift, versucht, die Wahl ihrer Freunde zu diktieren, bestärkt sie dabei, ihren Vater zu hintergehen, setzt ihren Truck außer Betrieb, lässt seine Familie sie gegen ihren Willen in seinem Haus halten und betritt ihr Haus, wenn niemand da ist – alles nur, so erklärt er, um sie zu beschützen. Er schleppt sie sogar zum Schulball gegen ihren ausdrücklichen Wunsch. Er ist, um es kurz zu sagen, in der modernen Literatur einer der perfekten Kandidaten für eine einstweilige Verfügung.“

3. DIE REGISSEURIN DES ERSTEN TWILIGHT-FILMS IST VERRÜCKT
Catherine Hardwicke, die den ersten Teil der Twilight-Saga Twilight – Biss zum Morgengrauen drehen durfte und dann gefeuert wurde, erzählt über den Casting-Prozess und wie schwierig es gewesen ist, den perfekten Edward zu finden. Sie sei sehr unbeeindruckt gewesen von einem Foto von Robert Pattinson, war allerdings von seinem Vorsprechen begeistert, als er eine Liebesszene mit Kristen Stewart spielen sollte. Anschnallen, jetzt kommt’s: „Es war elektrisch. Der Raum wurde plötzlich enger, der Himmel öffnete sich.“ Ja, dann fielen bunte Herzchen von den Wolken und rosa Kaninchen hüpften plötzlich durch die Gegend, Hunderte von Regenbögen erschienen und Vampire glitzerten. Moment mal…

4. GLITZERNDE VAMPIRE
Als Filmfreund und Bücherwurm ist man ja so einigen Blödsinn gewöhnt. Aber welcher Vogel muss der Meyer eigentlich in das Hirn ein Geschäft verrichtet haben, bis sie auf die kongeniale Idee gekommen ist, ihre Vampire wie Diamanten glitzern zu lassen, wenn Sonnenstrahlen sie treffen? Die sollen verdammt nochmal verbrennen und nicht glitzern! Ringe sollen glitzern. Meinetwegen auch Tränen in den Augen. Frisch polierte Autos sollten glitzern und viel zu teure Halsketten auch. Verdammt, sogar Glitzer soll glitzern. Aber – Himmel, Kruzifix und Bayern – Vampire, die glitzern? Das ist grotesk!

5. MEYERS SELBSTVERSTÄNDNIS VON EINEM NORMALEN MÄDCHEN
„Bella ist keine Heldin und sie kennt nicht den Unterscheid zwischen Prada und was auch immer es noch so gibt. Sie muss nicht immer cool sein oder die coolsten Klamotten tragen. Sie ist normal. Es gibt nicht viele Mädchen in der Literatur, die normal sind. Zudem ist Bella ein gutes Mädchen, so stelle ich mir zumindest Teenager vor, weil meine Teenage-Jahre auch so waren“, so die Twilight-Autorin Stephenie Meyer.

Es ist schon ein wenig dreist, wenn Menschen sich anmaßen, „normal“ zu definieren. Vor allem finde ich es faszinierend, dass damit alle anderen, als unnormal beschimpft werden. Paris Hilton mag unausstehlich sein, aber ist nicht weniger normal als andere Mädchen auch. Wer Wert auf das Äußere legt, ist nicht zwangsläufig geistesgestört und wer gerne cool sein möchte, um sich zu behaupten, auch nicht. Zudem werden wohl wenige der Millionen von Teenager, die Twilight gelesen und gesehen haben, tatsächlich Enthaltsamkeitsringe tragen und bis zur Hochzeit warten, um das erste Mal mit einem Jungen zu schlafen. Dann zu sagen, dass diese Teenager keine guten Mädchen sind, ist nicht nur anmaßend, sondern mit dem Bild, das sie transportiert, geradezu gefährlich. Außerdem redet hier eine Autorin, die ihre Vampire glitzern lässt, zum Teufel nochmal!

6. MEYERS ANBIEDERUNG AN DAS KONSERVATIVE AMERIKA
„Ich wuchs in einer Gesellschaft auf, in der es nicht die Ausnahme gewesen ist, ein gutes Mädchen zu sein. Es wurde geradezu erwartet. Und alle meine Freundinnen waren auch gute Mädchen und meine Freunde waren gute Jungen. Alle waren sie ziemlich nett. Und das wirkt sich natürlich auf die Art, wie ich meine Charaktere schreibe, aus. Es gibt nicht viele böse Menschen in meinen Romanen. Und sogar die haben im Grunde genommen gute Gründe für ihr Verhalten und einige von ihnen kommen am Ende sogar geläutert heraus. Ich sehe die Welt nicht als etwas Negatives.“

Eindimensionale, moralisch als auch menschlich fragwürdige, Puppen der Gesellschaft zu kreieren und ihnen die Möglichkeit zu rauben, sich eigene Definitionen von „gut“ und „böse“ zu schaffen, ist kein Ausdruck individueller Freiheit, sondern Diktatur. Ich finde es beängstigend, dass sie diese Werte versucht in ihren Büchern zu transportieren wie ein Trojanisches Pferd. Wo ist die BPjM, wenn man sie braucht?

7. MTV
Ich bekomme Gänsehaut, wenn ich Hype sehe. Manchmal aus positiven Gründen, weil es Dinge gibt, die es verdient haben, gehypt zu werden, um ein größeres Publikum zu erreichen. Doch wenn MTV Dinge hypt und somit den Teenagern diktiert, was gerade so angesagt ist, wird mir schlecht. In diesem besonderen Fall auf eine außergewöhnlich ekelhafte Art und Weise, weil es heuchlerisch ist und somit ärgerlich: Da werden auf der einen Seite zur Onanier-Vorlage degradierte halbnackte Frauen gezeigt und auf der anderen Seite kommmt die Meyer mit ihrer Gut-Mädchen-Geschichte daher. Auf der einen Seite steht da die Tila Tiquila, die mit ihrer angeblichen Bi-Sexualität Kohle macht und auf der anderen Seite steht da Bella, die schon mit ihrem Namen andeutet, man soll sie um Gottes Willen nicht anfassen. Natürlich, MTV treibt auch nur an, was gerade angesagt ist. Aber zumindest sollte der Konsenz nicht aus der Bahn geworfen werden: Tokio Hotel stehen wenigstens dazu, ihre Groupies flachzulegen.

Extra-Grund, Twilight zu hassen:
ROBERT PATTINSON
Trotz meiner Zuneigung dem weiblichen Geschlecht gegenüber, mache ich gerne Zugeständnisse bei gutaussehnden Männern. Das darf ja wohl noch erlaubt sein.
Deshalb nehmen mir das die Teenies jetzt vielleicht übel, aber ich pfeif einfach mal drauf: Robert Pattinson ist nicht süß. Schokoladenstangen sind süß. Diese ekelhaften Haribo-Variationen sind süß. Türkische Süßigkeiten sind süß. Aber Robert Pattinson. der aussieht, als wäre er einer Gruft entstiegen und hätte die letzten Jahre seines Lebens in irgendwelchen Party-Katakomben verbracht, ist nicht süß. Würde Koks in einer menschlichen Gestalt über die Erde stolzieren, würde er sich Pattinsons Haut holen. Und wenn Pattinson glitzert, erinnert das an Blutdiamanten. Und das ist doch einfach nur noch unanständig!

Quellenangaben & Weitere Informationen
Exclusive: Stephen King on J.K. Rowling, Stephenie Meyer
Stephenie Meyer’s ‘Twilight’ Zone
News Review interview: Stephenie Meyer
‘Twilight’: Inside the First Stephenie Meyer Movie
In Love with Death
‘Twilight’ Sucks… And Not In A Good Way
The Story Behind the Writing of New Moon


3headedmonkey (Juri Dalessandro)

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Kommentare

über Sieben Gründe, Twilight zu hassen

TheClean

oh man ich kann schön feiern über den Bericht super xD

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maniacmonkey

Twilight ist mir viel zu egal, als dass ich es hassen könnte:P

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annaberlin

Der Extra-Grund hat mir Tränen vor Lachen in die Augen gebracht.

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Batzman

Ich liebe Punkt 4!

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JoJoNagel

Ständiges Nicken beim Lesen.

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Afrin Alburu

@ 1) Also das finde ich etwas unsinnig. Nicht, dass ich Twilight gelesen hätte, aber das bleibt irgendwo tatsächlich subjektive Geschmackssache und bei Dan Brown kann ich leider nur von der dt. Übersetzung sprechen, aber die fand ich jetzt -wenn's auch schon ein paar Jährchen her ist- nicht so schlecht, dass ich mich heute negativ darüber äußern würde.

@ 2) Das stimmt. Argumentation Meyers = Blödfug

@ 3) Verrückt oder etwas sehr metaphorisch.

@ 4) Word! Sonne -> Flammen -> Asche

@ 5) Weltfremd sie ist.

@ 6) Konservatives Amerika, hm? Passiert. Leider.

@ 7) MTV als Grund gegen einen Film? Naja. Etwas weit hergeholt, wenn auch durchaus nachvollziehbar und korrekt.

@ Extragrund) Das stimmt. Mehr Haut für Koks.

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RolyK

Ja ja ja!
Und für alle weit hergeholten Gründe berechtigt der Humor, sie dennoch zu schreiben!

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Sonse

Nach erstem Widerstreben bei dem Thema doch gelesen: schön geschrieben.
Ich kenne jedoch auch noch einen achten Grund... *hust* Hype...News...User...Glashaus *räusper* ;-)

Ich denke der 30-Sekunden-Bunnies-Clip sagt mir alles, was ich über den Plot wissen muss^^: http://www.angryalien.com/aa/twilightbuns.asp

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Cash

@Sonse: hehe ;)

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Batzman

Ein Kollege auf CHUD geht mit Frau Twilight übrigens noch wesentlich härter ins Gericht:

http://chud.com/articles/blogs/1629/FUCK-THIS-FACE-LIVE-FREE-OR-FUCK-THIS-FACE-AND-DIE.html

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Nunja

Ich bin zwar ein Fan der Bücher, aber der Artikel ist echt klasse geschrieben. Der Punkt 3 hat bei mir einen Lachanfall ausgelöst und ich hab mir das bildlich vorgestellt..

Wirklich ein gesunder Schuss Humor ist da dabei

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Xenomorph

Allein dieser Hype ist dafür verantwortlich, dass ich weder die Bücher lesen noch den Film sehen will! Da kann man mal sehen, wie so etwas nach hinten losgeht. Wirklich lustiger Artikel :-)

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Anastasius

Mwahahahah x'D
Tränen.
Freude.
Zustimmung.
Grandios.

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KitKat

Ich habe den Film nicht gesehen und auch die Bücher nicht gelesen, daher kann ich zu dem Film nicht viel sagen und lasse es deshalb auch lieber, aber der Extra-Grund spricht mir aus der Seele. Nach wochenlangem Überlegen und Grübeln, weshalb alle Robert Pattinson "so süß und so toll" finden, habe ich es letzten Endes doch aufgegeben, um nicht noch mehr meiner kostbaren Lebenszeit mit dem aussichtslosen Versuch zu vergeuden ein Rätsel zu lösen, das an die universelle Frage nach dem Sinn des Lebens erinnert. Wobei ich ja der festen Überzeugung bin, dass es mir eher gelingen würde diese Frage zu beantworten als das Pattinson-Rätsel zu lösen... ;)

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teenagerliebe

tja, aber ob mans glauben mag oder nicht, meyer trifft ziemlich exakt die gefühlswelt von teenagermädchen. ich erinnere mich genau! und was jungs so für teenagerträume haben, ist vermutlich auch nicht weniger ... peinlich?
was ich allerdings nicht verstehe, ist dieser hartnäckige keuschheits-vorwurf gegen bella: sie will doch unbedingt sex, nur der vampir ist zu oldschool und besorgt und besteht auf vorher heiraten - was sie vollkommen lächerlich und spießig findet; sie willigt irgendwann nur ein, um ihn endlich ins bett zu kriegen!

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leomas

zu 1.: endlich mal jemand der der gleichen meinung ist wie ich

3.: wie der Film umgesetzt wurde, sagt eigentlich alles über die Regisseurin aus

5.: naja hier mal ein Zitat von jemandem der den 4. Band gelesen hat:
"Ich finde diese Schlussfolgerungen echt armselig und auch ziemlich unpassend für ein Jugendbuch, aber dass S. Meyer in diesem Buch seltsame Dinge äußert, wird ja spätestens dann klar, als Bella ein Heimchen am Herd wird. Ausbildung? Studium? Wofür, wenn sie ihren steinreichen Edward- Adonis bis in alle Ewigkeit für sich hat???"
Tja also wenn sich die (sehr geschätzte) Autorin das so vorstellt, dann hinkt sie ca. 100 Jahre hinter unserer Zeit her. Mal abgesehen davon wo lebt S. Mayer eigentlich, wenn sie der Meinung ist, dass es Bella gefällt immer und überall beschützt werden zu müssen - ich meine, welcher normale Mensch würde das hinnehmen, wenn er zur "eigenen Sicherheit" Tag und Nacht eingesperrt werden würde, und ohne "Beschützer" so gut wie nichts mehr machen dürfte. (von ihrer Meinung, dass Bella unbedingt ein halbes Jahr lang Depressionen haben muss, weil der "Freund" abgehauen ist will ich jetzt gar nicht erst anfangen). Abgesehen davon was für Werte will S. Mayer denn sonst noch vermitteln?: dass jeder Mann Depressionen und Panikattaken bekommen muss, wenn er mal ein paar Stunden von seiner Frau/Freundin getrennt ist?

8.: naja eine weitere Begründung für Punkt 3, wer wählt für eine Rolle die ein "gottgleiches Geschöpf" verkörpern soll Pattinson aus?
Mal abgesehen davon: brauch ich eine Brille, oder stimmt es wirklich, dass die Schauspieler die Jacob und Bella dargestellt haben in "Twilight" wirklich um einiges "unattraktiver" rüberkommen als normalerweise? Mir ist klar, dass die beiden auch im Buch nicht unbedingt als Schönheiten bezeichnet wurden, aber dass Schauspieler schlechter gemacht werden als sie sind war mir auch neu - oder war das so eine Art Spezialeffekt um das Defizit von Pattinson auszumerzen?

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Lia09

Ich muss ganz ehrlich zugeben dass mir Twilight sehr gefällt!
Habe die Bücher wie auch den Film verschlungen!
Wer träumt nicht von einem besitzergreifenden Vampir der dir alle Entscheidungen abnimmt ;)
Doch eins muss ich dir lassen ich habe selten so gelacht...
In einigen Punkten muss ich dir leider sogar Recht geben!
Naja alles in allem eine echt gelungene Kritik...

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gnihihi

mir ist noch ein grund eingefallen:
ISABELLA SWAN
Ich weiß wirklich nicht, wie sich erklären lässt, dass ein Mädchen, das ganz offensichtlich an einer Persönlichkeitsstörung leidet, zum Vorbild vieler weiblicher Teenies werden konnte. Ein Mädchen, das sich ganz der Liebe hingibt und dabei auch noch krankhaft aufopferungsvoll ist (Jake hat TOTAL Recht. Sie hätte in einem anderen Zeitalter leben sollen. Jedenfalls NICHT JETZT.) mutiert zu einer superschönen, total geschickten und unheimlich selbstbeherrschten Vampirlady. Okay, sie wird nicht zu einer Lady. Zu einer Vampirfrau, die meint, Sex sei das "Schönste, was es für Menschen gibt". Schlussfolgernd kenne ich einige, die keine wirklichen Menschen sind...

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felifee

*lol*
wie lächerlich diese gründe doch alle sind...

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michellew89

hehehe felifee...da muss ich dir recht geben. bin zwar nich irgend ne twilight süchtige, hab auch nur den film gesehn, fand den aber echt sau geil, und wenn ich das hier so lese, kann ich mir so gut vorstellen das der typ da, alles schlecht macht, und im groß und ganzen nix darüber weiß, geschweige denn denn film überhaupt gesehen hat...

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huskyqueenn

hehe ich hab die bücher auch verschlungen und den film fand ich eig auch ganz oke obwohl doch das wichtigste ausm buch gefehlt hat. ^^
michellew89 dir muss ich auch recht geben aber trotzdem find ich diese kritik doch ganz witzig ^^

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KuoDyNe

Ich hab nur die Überschrift zu 1. gelesen und hab Tränen gelacht. Einfach herrlich, der kam unerwartet.
Alles andere is wirklich gute und konstruktive Kritik. Bis auf den MTV-Punkt, da kann der Film ja nix für.
Der Extrapunkt hat mich auch sehr zum lachen gebracht. Ich errinnere mich, vor nicht all zu langer Zeit auch mal zu meiner Freundin gesagt zu haben, dass Patterson aussehen würde, als hätte er auch den Spud aus Trainspotting spielen können (ohne davor geschminkt oder umgezogen zu werden). Noch dazu grinst und kichert der bei Intervies immer so stoned. Komischer Junge.

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my opinion

Zitat:
„Es ist schon ein wenig dreist, wenn Menschen sich anmaßen, „normal“ zu definieren. Vor allem finde ich es faszinierend, dass damit alle anderen, als unnormal beschimpft werden.“

Sonst geht’s aber noch gut? Es ist eher dreist und respektlos, wenn man die Regisseurin als verrückt bezeichnet und aussagt, dass Frau Meyer ein Vogel ins Hirn geschissen hat. Ich meine, dann glitzern Vampire halt. Es grenzt aber sicher schon an engstirnigkeit, wenn man sich über etwas aufregt, dass es so oder so nicht gibt.

Zitat:
„Sie sei sehr unbeeindruckt gewesen von einem Foto von Robert Pattinson, war allerdings von seinem Vorsprechen begeistert, als er eine Liebesszene mit Kristen Stewart spielen sollte.“

Dass es zwischen den beiden Darstellern „knistert“ sag ich mal, hat man auch im Film gemerkt – oder war sonst zumindest perfekt gespielt. Und in Twilight steht klar die Charakterentwicklung und vorallem die Romanze zwischen Bella und Edward im Mittelpunkt.
Am besten lässt sich dies wohl mit Romeo & Julia vergleichen. Nur mit dem Unterschied, dass sich hier nicht z.B. zwei verfeindete "Gangster-Familien" bekämpfen, sondern Vampire und Werwölfe, während die junge Bella als Mensch im Zentrum von allem steht und sich unsterblich in einen Vampir verliebt.
Ergo ist es vor allem auch wichtig, dass die „Chemie“ zwischen den beiden Hauptcharakteren stimmt. Das ganze hat nichts mit bunten Herzchen und rosa Kaninchen zu tun – sondern mit Schauspielkunst und ob die Charaktere zueinander passen oder nicht.

Das die Story ansich ein Hit ist, beweisen die zahlreichen Buchpreise und weltweiten Bestseller-Abverkäufe. Auch die Filmumsetzung dessen kann man nur loben. Zwar gibt es wie immer einige kleine Unstimmigkeiten. Objektiv betrachtet darf man Twilight als Film aber trotzdem als kleines Meisterwerk ansehen. Sonst wäre schlichtweg der Hype um den bzw. die Filme und die Schauspieler nicht derart gross. Da sag ich nur: Den Nerv der Zeit perfekt getroffen!

Zitat:
„Edward verhält sich wie ein Raubtier in jeder möglichen Art und Weise. Er spioniert Bella aus, während sie schläft, belauscht ihre Gespräche, liest die Gedanken ihrer Schulkameraden, fälscht ihre Unterschrift, versucht, die Wahl ihrer Freunde zu diktieren, bestärkt sie dabei, ihren Vater zu hintergehen, setzt ihren Truck außer Betrieb, lässt seine Familie sie gegen ihren Willen in seinem Haus halten und betritt ihr Haus, wenn niemand da ist – alles nur, so erklärt er, um sie zu beschützen. Er schleppt sie sogar zum Schulball gegen ihren ausdrücklichen Wunsch. Er ist, um es kurz zu sagen, in der modernen Literatur einer der perfekten Kandidaten für eine einstweilige Verfügung.“

Ja genau… dass es dabei um gegenseitig erwiderte Liebe geht, Werwölfe die "natürlichen" Feinde der Vampire sind und nebenbei Jagd auf Bella gemacht wird, ist ja völlig nebensächlich. Und am Schulball hat sie sich auch nicht amüsiert. Böser Edward – Bella zu diesem Mist zu ermuntern.

Eine für die Frau beleidigende Art und Weise, wie Bella beschrieben wird, erkenne ich auch nicht. Bella ist ein Mädchen mit Stärken und Fehlern, wie jeder andere Mensch auch. Sie ist nicht das perfekte Vorbild, sie ist nicht reich, sie gewinnt keinen Schönheitstitel (obwohl ich Kristen einen geben würde), sie hat aber auch keine Gewichts-Probleme. Wenn man hier (unter Berücksichtigung des Gesellschaftlichen und persönlichen Aspektes) von "normal" reden mag, werden andere Leute damit aber nicht automatisch als unnormal beschimpft. Es geht dabei in Bezug auf die Charakter-Beschreibung nur um „fehlende Auffälligkeiten.“ Nächstenliebe und Akzeptanz ist hingegen wieder ein anderes Thema.

Im realen Leben darf man übrigens auch etwas eifersüchtig sein und ich kenne auch einige die nach einer Trennung schwere Depressionen hatten. Nicht jeder Mensch kann alles gleich gut verarbeiten und mal ehrlich... Wenn die Leute etwas "sensibilisierter" wären, würde die Gesellschaft vielleicht auch nicht so eine Gleichgültigkeit an den Tag legen.

Und welche Träume hat Bella aufgegeben? Ein Leben kann nebenbei gesagt auch recht erfüllt sein, wenn man den richtigen Partner findet und eine Familie gründet. Nicht alle Frauen haben als höchstes Ziel eine erfolgreiche Karriere.
Ausserdem hat sie der Mutter zu Liebe schon das bekannte Leben „aufgegeben“, indem sie nach Forks umzog. Und dass nicht alles handeln rational erklärbar ist, wenn man verliebt ist, dürfte wohl auch nachvollziehbar sein. Romeo und Julia ist da als Film gesehen wesentlich radikaler (Freitod).
Ausserdem, war und ist es nicht auch ein Traum eines Menschen unsterblich zu sein? Und als ob Zeit noch eine Rolle spielen würde, wenn man es ist.

Den Punkt bezüglich Anti-menschlich hab ich zwar auch nicht ganz begriffen – aber es hat auch kein Mensch auf jede Frage immer die passende Antwort. Wieso das ganze also aufrollen und sich darüber amüsieren?
Nur schon sieben Gründe zu suchen, um seinen Hass auf Twilight zu begründen, ist meiner Meinung nach ziemlich bedauernswert.

Das einzige was sicher nicht mehr schön ist, ist die Verfolgung der Schauspieler durch Paparazzi und obsessive Fans.

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Cash

I respectfully disagree.


ladycullen<3

Jemand der twilight vollkommen begriffen hat! Meinen größten Respekt und meine absolute Zustimmung! :D


Habakuk

Am schlimmsten ist seine Frisur

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i27

Ich selbst bin in der perfekten Alter für sowas - 14 Jahre jung. Dennoch hasse ich Twilight. ;)
Sie haben einfach Vampiren sooo entstellt mit den Ach-So-Göttlichen-Sparkle-Edward, dass ich es einfach nicht mögen kann. Ich liebe Punkt 8. :D

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Jade McJace

Wir HASSEN R. Pattinson !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Der sieht aus wie ein Sraßenpenner!!!!!!!!!
Der duscht sich ja auch nie .... EKELHAFT
Mein Gott schießt ihn ins Weltall, so dass er !nieeee! wieder kommt

Wir lieben den letzen abschnitt ER IST NICHT SÜß

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